Sänger Prince ist tot

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  • Ich mein, mag sein, dass einen das als Künstler überhaupt nicht interessiert (ich schätze da Michael eigentlich auch so ein - Verträge und Geschäftliches usw., das ist einfach nicht 'ihr Ding', sondern eben eher das Kreative), aber trotzdem muss man sich ja kümmern, gerade bei so einem Vermögen (und so vielen Neidern). Also, ich bin echt froh, dass Michael das geregelt hat.

  • Da Prince kein Testament hinterlassen hat sind all seine Geschwister Erbe, und offensichtlich alle gleichberechtigt, auch die Halbgeschwister. Es besteht somit eine Erbengemeinschaft, die sich über das Verfahren mit dem Besitz einig sein müssen.
    Es sei denn es wird noch ein leibliches Kind gefunden. Interessenten haben sich ja schon einige gemeldet. Dann würde dieses Kind Alleinerbe sein.

  • Ich glaube das klingt nicht, das ist wirklich kompliziert. Eigentlich hätte ich Prince als jemanden eingeschätzt dem nicht alles egal ist, da er ja zu Lebzeiten durchaus auf Kontrolle bedacht war. Erbengemeinschaften sind im "normalen Verhältnissen" schon recht kompliziert und wie häufig kommt es hier zu Zerwürfnissen. Man ist sich z.B. nicht einig wird das Elternhaus verkauft oder nicht.
    Natürlich kann es Prince Wunsch sein, dass alle Geschwister erben, aber einige Verfügungen wie was zu regeln ist z.B. mit seiner unveröffentlichten Musik wären schon sinnvoll in einem Testament aufgehoben gewesen. Meines Erachtens war Michael da wesentlich vorausschauender.

  • Ja da gebe ich dir recht. Ich bin sehr froh, dass Michael das geregelt hat. So gibt es auch keine Diskussion (und ich für meinen Teil bin auch sehr sehr froh, dass seine Family im Bezug auf die Songrechte und Veröffentlichungen usw. nichts mitzureden hat).
    Also, ich kann das auch nicht verstehen. WIe du schon sagst, selbst wenn man 'nur' ein Häuschen hinterlässt, gibts ggf schon nen riesen Streit. Aber wenn es doch um geistiges Eigentum geht, um Dinge, die ihm ja wichtig gewesen sein mussten, wie eben seine Songs.. da hätte ich an seiner Stelle schon ein Testament gemacht.

  • Bestätigt: Prince hat einen unehelichen, unbekannten Sohn



    Foto: Michael Ochs Archives. All rights reserved.



    28. Juli 2016 von RS
    Ein Gentest hat ergeben: Mit einer Wahrscheinlichkeit von 99 Prozent hatte Prince einen Sohn.
    Prince hat einen unehelichen Sohn. Das hat ein Gentest ergeben, der in Santa Monica durchgeführt wurde. Das berichtet der „Santa Monica Observer“. Demnach wurde mit einer Wahrscheinlichkeit von 99 Prozent festgestellt, dass der Sänger Vater eines Mannes ist, der in den 80er-Jahren geboren wurde. Dessen Identität wurde nicht bekannt gegeben.

    Prince starb am 21. April in seinem Paisley-Park-Anwesen in Minneapolis an einer Überdosis Schmerzmittel. Der 57-Jährige war zu diesem Zeitpunkt unverheiratet und hinterließ keine Kinder. Da er kein Testament verfasste, ist bislang ungeklärt, wie sein auf 300 Millionen Dollar geschätztes Erbe aufgeteilt wird – seine sieben Geschwister, von denen nur eines denselben Vater und dieselbe Mutter hat wie Prince, streiten um das Vermögen des Musikers.


    Da nun mit dem vermeintlichen Sohn ein direkter Nachkomme aufgetaucht ist, wird die Erbfrage ganz neu gestellt werden.
    Wie der „Santa Monica Observer“ weiter berichtet, sei die Mutter des vermeintlichen Sohns eine Musikerin, die in den 1980er-Jahren in denselben Clubs wie Prince aufgetreten sei, jedoch nicht als Mitglied einer seiner Bands.
    ALLE WOLLEN VON IHM ABSTAMMEN
    Der junge Mann hat, wie zu Protokoll gegeben worden sein soll, seinen Vater nie getroffen. Dem Wunsch seiner Mutter zufolge wollen beide anonym bleiben. Er stünde bereits in Kontakt mit den Nachlassverwaltern von Prince. Ein Antrag auf Erbanspruch müsse bis Ende September eingereicht werden.
    Zuletzt hatten sich Fälle gehäuft, in denen Männer und Frauen behaupteten, die unehelichen Kinder von Prince zu sein. Die Nachrichtenagentur Reuters vermeldete bislang vier abgewiesene Ansprüche.


    https://www.rollingstone.de/be…unbekannten-sohn-1102011/

    “In a world filled with hate, we must still dare to hope. In a world filled with anger, we must still dare to comfort. In a world filled with despair, we must still dare to dream. And in a world filled with distrust, we must still dare to believe.”
    Michael Jackson
    Rassismus führt zum Verlust deines Mitgefühls.
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  • Stell das mal hier ein
    Prince vs. Michael Jackson


    Die Grenzen verwischen: Die Michael und Prince Saga
    Original: http://www.allforloveblog.com/?p=10508

    Anfang 2011 schrieb ich eine zweiteilige Serie über die Saga der „MJ vs. Prince“ Rivalität. Der kürzliche Tod von Prince entzündete einige dieser Vergleiche erneut (sowohl auf positive, als auch auf negative Weise) und es scheint angebracht, diese Serie erneut aufzugreifen. Ich habe jetzt beide Teile zu einem Post zusammengefasst, sowie den ursprünglichen Inhalt überarbeitet und aktualisiert. Damals wollte ich viele Mythen der „wer ist besser“ Frage durchtrennen, die in erster Linie immer schon eher ein von den Medien befeuerter Wettkampf war (und immer noch ist). Aber dabei stellen sich viele Fragen darüber, warum und wie diese Vergleiche überhaupt begonnen haben, und – vielleicht noch wichtiger – was das darüber aussagt, wie wir schwarze männliche Künstler auch heute noch betrachten.

    Sicherlich war die Musikwelt immer schon voller Wettbewerbe dieser Art, beginnend in den 1950ern, als die Leute darüber debattierten, wer den Titel „King of Rock’n’Roll“ tatsächlich verdient hat – Elvis Presley, Chuck Berry oder Little Richard? In den 60ern ging es weiter, als die Fans die Tugenden der Beatles im Vergleich zu der Düsternis der Rolling Stones diskutierten. Aber in den 80ern, als Michael Jackson und Prince die beiden meistverkauften Sänger des Jahrzehnts wurden, wurde Rasse zu einem Faktor in einer Art und Weise, wie wir sie noch nie zuvor gesehen haben.



    Die Spielregeln haben sich völlig verändert. Es war nicht länger ein Wettbewerb zwischen weiß und schwarz oder zwischen zwei britischen Gruppen mit ähnlichem Arbeiterklassenhintergrund, die die gemeinsame Blues-Tradition erweiterten und dann sehr unterschiedliche musikalische Wege beschritten haben. Hier ging es um zwei schwarze Männer, die ihre bescheidenen Anfänge im mittleren Westen Amerikas hatten – beide aus derselben Generation, im selben Sommer geboren – die das Erscheinungsbild der Popmusikszene völlig veränderten, und obendrein alle Regeln und Erwartungen darüber in Frage stellten, wo der „Platz“ eines
    schwarzen Mannes in der Musikindustrie zu sein hat. Und obwohl es stimmen mag, dass Künstler wie James Brown den Weg lange vor Michael oder Prince gebahnt haben, ist das Level des kommerziellen Crossover-Erfolgs, den seine Wunderkinder Michael und Prince zwanzig Jahre später erreicht haben, etwas, das sich selbst der Godfather des Souls niemals hätte erträumen können. Aber darin könnte einer der fundamentalsten Unterschiede zwischen den beiden liegen. Während beide begabte Schüler in der Schule von James Brown und Jackie Wilson waren, könnte eingewandt werden, dass Michael diesen Wurzeln treuer blieb, wohingegen Prince schon früh als „die Parusie von Jimi Hendrix“ angepriesen wurde – ein exotischer, auffälliger, schwarzer Mann an der Gitarre, der Hendrix‘ Faszination an apokalyptischen, astralen Themen teilte.


    Bitte hier weiterlesen, da ziemlich langer Artikel :) 
    https://all4michael.com/2016/0…nleitung-und-neuem-schlus

    "Wann immer ich einen sonnenuntergang sah, wünschte ich mir rasch
    etwas kurz bevor die sonne sich am westlichen horizont verbarg und
    verschwand. Das war so als ob die sonne meinen wunsch mit sich genommen
    hatte. Ich entließ meinen wunsch kurz bevor das letzte bisschen licht
    versiegte."


    Michael Jackson - Moonwalk

    Einmal editiert, zuletzt von DreamDance298 ()


  • Tödliches Fentanyl enthalten
    Gefälschte Pillen im Haus von Prince

    21.8.2016, 22:03 Uhr
    Der Tod von Superstar Prince gibt weiter Rätsel auf. Die Substanz Fentanyl wurde in mehreren Medikamenten gefunden, die der Musiker wohl nichtsahnend einnahm
    [*]
    [*]



    Der verstorbene amerikanische Popstar Prince in einer Aufnahme von 2015. (Bild: AP)



    (ap) Wie die Nachrichtenagentur AP am Sonntag aus Ermittlerkreisen erfuhr, wurden im Haus des 57-Jährigen mehrere Pillendosen mit gefälschten Medikamenten gefunden, in denen zum Teil die Substanz Fentanyl enthalten war, an der der Musiker starb.
    Fentanyl wird für eine Reihe von unabsichtlichen Überdosis-Fällen in den USA verantwortlich gemacht. Weil die Substanz, die 50 mal stärker ist als Heroin, von Fälschern in gängige Medikamente gemischt wird, wissen viele Opfer oft gar nicht, dass sie den Wirkstoff nehmen.
    In früheren Tests vor seinem Tod wurde bei Prince nie Fentanyl nachgewiesen. Er nahm aber eine ganze Reihe anderer Präparate, die zum Teil verschreibungspflichtig waren. Laut dem Ermittler wurden im Fall von Prince unter anderem in Dosen mit Aspirin und Vitamin C Pillen gefunden, die stattdessen Fentanyl enthielten. Auch in einer Dose mit rund 20 Pillen, die eigentlich Paracetamol und das Schmerzmittel Hydrocodon enthalten sollten, war in mindestens einer Fentanyl.

    "Wann immer ich einen sonnenuntergang sah, wünschte ich mir rasch
    etwas kurz bevor die sonne sich am westlichen horizont verbarg und
    verschwand. Das war so als ob die sonne meinen wunsch mit sich genommen
    hatte. Ich entließ meinen wunsch kurz bevor das letzte bisschen licht
    versiegte."


    Michael Jackson - Moonwalk

  • Irgendwie ist der Artikel komisch. Was ist neu an der Nachricht? Die Obduktion vor ein paar Monaten hat ergeben das Prince am Schmezrmittel Fentanyl starb und das die Tabletten in Dosen waren, die nicht so deklariert waren finde ich jetzt auch nicht verwunderlich.
    Auch seltsam das eine neue "sensationelle AP-News" von so wenigen Blättern verbreitet wird.

    Einmal editiert, zuletzt von LenaLena ()

  • Prince-Villa wird für Touristen geöffnet


    25.08.2016



    Das Prince-Anwesen Paisley Park wird für Besucher geöffnet. (Quelle: Reuters)


    http://www.t-online.de/unterha…r-besucher-geoeffnet.html
    Die Villa, in der Prince am 21. April tot aufgefunden wurde, wird zum Museum: In sechs Wochen öffnen sich in "Paisley Park" die Türen für die Fans des verstorbenen Popstars.


    Wie die Familie des Sängers und die Nachlassverwalter mitteilten, werden in dem Anwesen und Studio des Sängers in Chanhassen im US-Staat Minnesota ab dem 6. Oktober Besichtigungstouren durchgeführt. Eintrittskarten können ab dem 25. August online gekauft werden. Sie kosten rund 34 Euro und gelten für 70 Minuten.

    Persönliche Gegenstände und Videos

    Zu sehen gibt es persönliche Gegenstände wie Konzertkostüme, Instrumente, Auszeichnungen, Autos, Motorräder sowie seltene Ton- und Videoaufnahmen. Princes Schwester Tyka Nelson sagte, zu Lebzeiten ihres Bruders hätten nur wenige das Gelände gesehen. Jetzt könnten Menschen von überall her nach Paisley Park kommen.

    Veranstalter rechnet mit 1500 Besuchern am Tag

    Organisiert wird das Ganze von Graceland Holdings, der Firma die seit 1982 Besuchertouren im Anwesen von Elvis Presley betreut. Sie rechnet für Spitzenzeiten mit 1500 bis 2000 Besuchern in Paisley Park.


    Dann sollen alle zehn Minuten Gruppen von 25 bis 30 Gästen durch den Gebäudekomplex geleitet werden, in dem Prince im April im Alter von 57 Jahren an einer Überdosis Schmerzmittel starb.
    Dass sein Haus zum Museum wird, habe sich Prince selbst gewünscht und auch aktiv daran gearbeitet, erklärte Tyka Nelson, die Schwester des Sängers.

    Ich aber gelobte mir,
    mich niemals abstumpfen zu lassen
    und den Vorwurf der Sentimentalität
    niemals zu fürchten.

    Albert Schweitzer

  • Dass sein Haus zum Museum wird, habe sich Prince selbst gewünscht und auch aktiv daran gearbeitet, erklärte Tyka Nelson, die Schwester des Sängers.

    Irgendwie kann ich das nicht so wirklich glauben. :nixnix: Er hat sein privates Leben zu Lebzeiten auch immer versucht zu schützen, so gut es geht.


    Wirklich schade, dass er nicht schon frühzeitig an ein Testament gedacht hat, jetzt wird man versuchen, Geld zu machen, wo es nur geht. :aha:


    Die Fans wird es natürlich aufs Äußerste freuen! :perfect:


    Mir zeigt es, dass sein Tod tatsächlich ein Unfall und wirklich nicht gewollt war. :nt:

  • Irgendwie kann ich das nicht so wirklich glauben. Er hat sein privates Leben zu Lebzeiten auch immer versucht zu schützen, so gut es geht.

    Hmm kann schon sein das er es wollte. Da wird ja nicht mehr sein Schlafanzug auf dem Bett liegen und seine Zahnpasta im Bad, intime Dinge wird man beseitigt haben. Ein Museum eben.

    Die Fans wird es natürlich aufs Äußerste freuen!

    DAS glaube ich unbesehen. :ja1: Hätte man so etwas mit Neverland gemacht, wäre ich auch schon dort gewesen und hätte nicht nur vorm Tor gestanden. :nene1: 

    Mir zeigt es, dass sein Tod tatsächlich ein Unfall und wirklich nicht gewollt war.

    Das schon aber warum die Medis falsch deklariert waren, erschließt sich mir nicht. :dd:

  • jetzt wird man versuchen, Geld zu machen, wo es nur geht

    Das war schon immer so und wird auch so bleiben, siehe Elvis......

    Die Fans wird es natürlich aufs Äußerste freuen!

    Und das ist doch die Hauptsache, wer würde nicht mal sehen, wo und wie sein Idol gelebt hat.....


  • Hmm kann schon sein das er es wollte. Da wird ja nicht mehr sein Schlafanzug auf dem Bett liegen und seine Zahnpasta im Bad, intime Dinge wird man beseitigt haben. Ein Museum eben.DAS glaube ich unbesehen. :ja1: Hätte man so etwas mit Neverland gemacht, wäre ich auch schon dort gewesen und hätte nicht nur vorm Tor gestanden. :nene1: Das schon aber warum die Medis falsch deklariert waren, erschließt sich mir nicht. :dd:


    Das man illegal beschaffte Medikamente (denn verschrieben bekam er sie ja nicht) nicht sichtbar deklariert rumliegen lässt erschließt sich mir schon. Die Frage ist nur wer hat sie ihm beschafft.


    Ich kann mir auch vorstellen, dass Prince durchaus den Paisly Park als Besichtigung für seine Fans nach seinem Tod offen haben wollte, zumindest den Arbeitsbereich.
    Und der scheint ja auch anders als Neverland für Besichtigungstourenanfahrten geradezu ideal gelegen. Das sieht ja fast aus wie ein Instustriegebiet mit direkter Schnellstraßenanbindung. Von außen wirkt es echt nicht anprechend und alles andere als eine Künstlerresidenz, aber schon intressant zu sehen wie es im Innern gestaltet ist.

  • Ich habe gerade eine Diskussion in der MJJC verfolgt über die Langlebigkeit von Prince, wird es über die bestehenden Prince-Fans in künftigen Generationen noch neue Prince-Fans geben.
    Ich kann mich durchaus den Argumentationen anschließen, die Befürchtungen äußern (Befürchtungen, denn es sind durchaus MJ-Fans, die auch Prince sehr schätzen), dass sich Prince keinen Gefallen getan hat damit wie sehr er darauf bedacht war seine Musik überall sperren zu lassen, sich youtoube verweigert, keine Streaming-Dienste zuließ und sich somit eigentlich für neue Generationen nicht zugänglich gemacht hat. Und Rado-Airplay ist bei Prince sicher nur in 80ern gut gewesen und hat auch im Todesjahr nur eine kurze Auflebung erfahren. Und dann betrachtend, dass das gerade veröffentliche 4ver-Prince-Album, veröffentlicht zur Weihnachtszeit im Jahr seines Todes in den USA gerade so in die Top 40 kam, in der UK nicht die Top 20 erreichte und ich habe gerade nachgeschaut in Deutschland auf Platz 87 in die Charts einstieg.


    Im nächsten Jahr soll ein Album mit unveröffentlichen Songs rauskommen. Mal schauen welche Beachtung es finden wird und auch interessant die Entwicklung von Paisley-Park zu verfolgen, ob dies mittelfristig nur annähernd eine Pilgerstätte wie Graceland werden wird.