Beiträge von Lotta

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    Ich hab bei dem Satz "... erholt sich nun zu Hause bei ihrer Familie ..." echt den Kopf geschüttelt. Wer bitte wartet denn als Familie zu Hause? Ich gehe davon aus, dass eine Rundumbetreuung für sie da ist. Das ist dem Rest der Familie sicher zu profan und aufwändig, abgesehen davon, dass die gar nicht wüssten, wie man eine alte Frau pflegt.

    Da füge ich noch ein: Paris läuft an der ganz langen Leine, und tobt sich aus wie ein pubertierender Welpe. Ich glaube, dass es niemand gibt, der sie an die Hand nimmt, ein Gespräch mit ihr führt; sie fragt, was sie denkt, wo ihr Leben hin soll, ob sie irgendwelche Vorstellungen hat ...

    Die müssen und können die Wenigsten in dem Alter tatsächlich haben, es geht eher um die Zuwendung eines Gesprächs, um die Aufmerksamkeit, die Hinwendung zu ihr, die sie bekommt und spürt, dass sie nicht allein ist. Ich befürchte allerdings, dass sie genau das nicht bekommt.

    Ich betone es immer: es gibt viele Heranwachsende, die in so einem Dilemma, in so einer schwierigen und schweren Zeit allein gelassen werden.

    Bei ihr ist immer Big Brother dabei. Im Moment mag das auch reizvoll sein - zumal sie auch nichts anderes kennt - überall bemerkt und abgelichtet zu werden. Zur Entwicklung ihrer Persönlichkeit und um eine Spur in ihr Leben zu bringen, ist das letztlich nicht sehr dienlich.

    So langsam schwingt Verzweiflung mit. Sie hat kein wandelbares Gesicht, da ändern auch die unzähligen Klamotten nichts, die immer ausgefallener werden und z.T. auch nur bedingt schön sind. Auffallen ist das Gebot.

    Aber das ist eine Phase, sprechen wir in fünf oder zehn Jahren wieder, sie ist auf dem Weg, ihren Stil zu finden. Sie muss bestehen zwischen den Supermodels, Superreichen, Superschönen. Sie hat selber noch nicht wirklich etwas erreicht, außer eben die Tochter von ... zu sein.

    Bei mir liegen z.Zt. zwei, im Wechsel gelesen


    Wie viele Gesichter hat die Angst? Von Beate Kneuse und Zora Sanné


    Es geht um eine multiple Persönlichkeit, die über einen langen Zeitraum mit der Journalistin ihr Leben aufzeigt.


    (Ich habe die ausführliche Beschreibung jetzt gelöscht, ich wollte euch nicht erschrecken, sorry :traurig1)

    Weil dieses Buch fast Mut erfordert zu lesen (vor allem zu Beginn, als Zora die Taten beschreibt), habe ich zum Ausgleich ein ganz leichtes, zartes, zärtlich lehrendes Buch



    Die Katze des Dalai Lama, von David Michie


    Die Bekenntnisse einer Katze auf Erleuchtungssuche

    Auf leisen Pfoten und auf höchst vergnügliche Weise vermittelt die "Katze seiner Heiligkeit" die ganze Fülle buddhistischer Lebensweisheit. Eine bezaubernde Lektüre für Menschen, die Glück und Sinn suchen, für Katzenliebhaber und alle, die wissen wollen, warum der Dalai Lama kein Fan von toten Mäusen ist.


    Es gibt davon noch zwei Folgebücher "Die Katze des Dalai Lama und 'Die Kunst des Schnurrens' und "Die Katze des Dalai Lama und 'Der Zauber des Augenblicks'".


    Diese drei kann ich nur wärmstens und aus vollem Herzen empfehlen. Die Begleitung der kleinen Heiligen Birma an der Seite des Dalai Lama und all der anderen Mönche und Bewohner des Klosters erwärmt mein Herz, lässt mich lächeln und wirklich verzaubert zurück.



    Spindeldürr finde ich sie auch nicht, ich denke eher - wenn es eine Rückenansicht von ihr gibt, dass sie die Figur von Debbie haben wird, dieser Veranlagung wird sie nicht entgehen.

    Ebenso wenig wie der Erwartungshaltung aufgrund ihres berühmten Vaters. Wobei ich gar nicht glaube, dass Erwartung dahinter steht sich für sie zu interessieren, sondern die reine Neugier. Sie ist hübsch wie viele tausend Mädchen, hat Tätowierungen, Pants oder Hippie-Kleider oder gewagte Abendkleider an ... wäre ihr Vater nicht der größte Entertainer der Welt, würde sich niemand auf sie stürzen.

    Allerdings gefallen mir diese unästhetisch angeordneten Tattoos so gar nicht. Sicher, ein jedes hat eine eigene Aussage für sie, aber schön sieht es nicht aus.

    Aber mal abgesehen von allem: wenn ich mit 20 Jahren beobachtet worden wäre - na, reden wir nicht drüber :tüte:

    Er habe sich lange überlegt, ob er diese Nachricht verfassen solle

    Hätte er besser mal noch ein bisschen länger überlegt ...

    Ich spende für Vier Pfoten, aber sicher nicht für einen Zweibeiner, den ich noch nicht mal kenne. Nur weil er Michael Jackson sagt wird doch um Himmels willen niemand auf die Idee kommen, da Geld fließen zu lassen.

    Also echt, auf Ideen kommen die Leute :pomp:

    Die Vorstellung, der grünenden Kreuze find ich schön, und könnte mich auch etwas versöhnen. Ständig den leidenden Jesus vor Augen, das ist, als würde da alles enden; tut es aber nicht. Deshalb sprießendes Grün aus dem Holz - das hat was.
    Womit ich so gar nichts anfangen kann, ist die Bezeichnung der Sünde, des Sünders. Kommen Babies schon sündig zur Welt? Nein, ich wünschte mir, dass dieses Wort nicht mehr vorkommt. Schuld gibt es nicht, wem würde sie etwas nützen. Schuld zu empfinden führt ins Nichts. Aber verantwortlich sein für etwas, das lässt mir die Möglichkeit zur Korrektur.

    ... und was soll DAS?

    Ich weiß jetzt nicht, ob du mich gefragt hast.
    Ich habe mich missverständlich ausgedrückt: Warum macht sie das? Warum schreibt sie so was?
    Nächtliche Bilder, die jemand zeigen (wenn wir nicht wüssten, dass es Paris ist, wüssten wir es nicht), der wahnwitzigerweise am Abgrund turnt. Und zu schreiben "ich wäre fast gestorben" finde ich in diesem Zusammenhang reichlich dumm, damit macht man - wieder m.M. - keine Witze.
    Ich kann mir schon vorstellen, dass unter den jungen, reichen Promikinder ein Wettlauf statt findet. Nicht anders wie in den Schulklassen.
    Wie gehör ich dazu, wie steh ich "ganz oben" in dieser Clique. Da geht eine Kaia Gerber mit ihren 16 Jahren bildschön über den Catwalk, Bella und Gigi Hadids sind mit 20 Jahren weltberühmt, Kardashians fluten die Front rows etc..
    Was Paris nicht hat - das sagen die Bilder für mich auch aus - sie hat keinen Halt, ist haltlos. Verzweifelt sucht sie ihren Platz in dieser oder eben jener Welt. Und das wiederum ist ziemlich normal in dem Alter. Aber der Erwartungsdruck von außen, und sicher auch von ihr an sich selbst ist um ein vielfaches größer, als für unbeobachtete Kinder.

    Hab's auch verpasst :traurig2: . Michael hatte neben seiner Show noch eine tiefe Botschaft, aber die fällt offenbar nicht ins Gewicht. Ich weiß nicht mehr, wie viele Haushalte just zur Halbzeit zugeschaltet haben, und wie das heute ist. Die Shows sind so aufgebrezelt, besser, auffallender, teurer. Ich find's drüber.
    Auf jeden Fall weichen sie Michael aus wo's nur geht. Ich denke mal, seine Zeit ist noch nicht gekommen. Wenn diese alten Sesselpupser, die jetzt mit ihrer Kohle jemand tot schlagen könnten, weg sind, dann kommt Michael's Botschaft wieder an, sie wird aktueller werden denn je.
    Da bin ich zuversichtlich, solche Diamanten werden nicht trüb <3<3<3