Beiträge von Billie

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    Mann heiratet Buschfrau, sie scheitert in Zivilisation.

    Vor über 40 Jahren nahm Kenneth Good als Student der Anthropologie an einer Expedition in den venezolanischen Dschungel teil. In einem abgeschiedenen Gebirgszug zwischen dem Orinoco und Amazonas trafen die amerikanischen Forscher nach langer Suche auf die Yanomami, einen Eingeborenenstamm, der auch heute noch kaum Kontakt zur Außenwelt hat. Ursprünglich sollte der junge Student nur die Lebensweise der Menschen dokumentieren – doch dann kam alles anders.


    Kenneth war von den Yanomami so fasziniert, dass es ihn auch in den folgenden zwölf Jahren immer wieder zurück in den Urwald zog. Er lernte ihre Sprache, lebte unter ihnen und wurde schließlich sogar in den Stamm aufgenommen. Nach alter Tradition durfte sich das neue Stammesmitglied eine Frau aussuchen. Kenneths Wahl fiel auf eine junge Frau namens Yarima – über ihr genaues Alter konnte man ihm keine Auskunft geben. In den Monaten und Jahren entwickelte sich aus einer Fernbeziehung wahre Liebe.

    Eines Tages kehrte Kenneth jedoch zu seiner Angetrauten zurück und erfuhr, dass sie in seiner Abwesenheit von mehreren Männern vergewaltigt worden war. Um seine Frau in Zukunft vor solchen Übergriffen zu beschützen, überredete er sie, mit ihm in die Vereinigten Staaten zu kommen. Für Yarima war der Kulturschock allerdings größer als erwartet. Nachdem sie ihr ganzes Leben im tiefsten Urwald verbracht hatte, war sie von der modernen Welt regelrecht paralysiert. Bei ihrer ersten Begegnung mit einem Auto dachte sie gar, es würde sich um ein riesiges Tier handeln und nicht um ein Fortbewegungsmittel.



    Das ungleiche Paar zog in einen ruhigen Vorort Philadelphias (Pennsylvania, USA), sodass sich Yarima langsam einleben konnte. An angemessene Bekleidung gewöhnte sich die junge Frau zwar relativ schnell, viele andere Umstände und Situationen konnte sie jedoch auch nach Jahren nicht verstehen. Sie hatte stets das Gefühl, die Menschen würden in Einsamkeit leben. Aus ihrer Heimat war sie es gewohnt, von vielen Menschen umgeben zu sein, mit ihnen ein gemeinsames Leben zu führen, mit ihnen zu jagen, die Kinder zu erziehen und sogar in einem Raum zu schlafen. In Philadelphia war alles anders. Dort lebte jeder sein eigenes Leben in seinen eigenen vier Wänden, abgeschottet von den Nachbarn.
    Nur dank ihrer liebevollen Beziehung zu Kenneth und den drei gemeinsamen Kindern hielt sie es fünf Jahre lang in der Zivilisation aus, in einer Welt, die ihr so fremd war – außer ihrem Ehemann sprach keiner ihre Sprache und bis zuletzt verstand sie kaum Englisch. Als die Familie im Rahmen einer Fernsehdokumentation in Yarimas Heimatdorf reiste, nutzte sie die Gunst der Stunde und erklärte ihrem Mann, dass sie nicht mit ihm zurückfliegen werde.



    Kenneth war von der Entscheidung seiner Gemahlin schockiert, verstand jedoch ihre Beweggründe: Seine Frau kam aus einer vollkommen anderen Welt - einer Welt, in der sich alle gegenseitig helfen, kennen und verstehen. Yarima konnte es einfach nicht länger in der zivilisierten, von Anonymität geprägten Welt aushalten – sie wollte um jeden Preis in ihrer Heimat bleiben, auch wenn das bedeutete, dass sie ihre drei Kinder verlassen musste. Die beiden jüngsten Kinder des Paares waren zu jung, um das Ganze wirklich zu verstehen. Ihr ältester Sohn, David (5), fühlte sich von seiner Mutter jedoch verraten und verlassen.
    Über die Jahre wuchs in David der Hass auf seine Mutter. Wurde er nach ihren Verbleib gefragt, antwortete er stets, sie sei in einem Autounfall ums Leben gekommen. Doch als ihm viele Jahre später ein Buch seines Vaters in die Hände fiel, änderte sich für den jungen Mann alles. In dem Buch erklärt und beschreibt Kenneth nicht nur die Liebe, die er für Yarima verspürt, sondern auch die Umstände, unter denen sie aufwuchs.



    Nachdem er das Buch gelesen hatte, konnte David seine Mutter verstehen – und ebenso die Traurigkeit und Einsamkeit, die sie in Philadelphia all die Jahre verspürt hatte. Er verstand endlich, dass sie gar keine andere Wahl hatte. Von da an stand für ihn fest, dass er seine Mutter unbedingt wiedersehen musste, er musste selbst in den Regenwald reisen und ihren Stamm ausfindig machen.
    So beschwerlich die Reise auch war, für David gab es nichts Wichtigeres in seinem Leben. Auf der Suche nach den Yanomami entdeckte er die abgelegensten Gebiete Venezuelas, durchquerte Flüsse, in denen gefährliche Piranhas ihr Unwesen trieben, wurde am ganzen Körper von Moskitos gestochen und litt unter unangenehmen Magen-Darm-Beschwerden. Allein diese Erfahrungen führten ihm vor Augen, wie groß der Unterschied zwischen den beiden Welten wirklich war.



    Als David schließlich das Dorf seiner Mutter erreichte, hätte das Wiedersehen nicht emotionaler sein können: Yarima und David erkannten einander sofort wieder; die Liebe einer Mutter ist etwas ganz Besonderes, das spürte der junge Mann in dem Moment sofort. Die folgenden Wochen verbrachte er mit den Yanomami, lernte ihre Lebensweise und aß sogar Insekten, Schlangen und kleine Echsen.
    Irgendwann war jedoch der Zeitpunkt gekommen, an dem David von seiner Mutter vorerst wieder Abschied nehmen musste. „Ich bin heute ein vollkommen anderer Mensch als noch vor fünf Jahren. Ich bin heute stolz darauf, ein Yanomami-Amerikaner zu sein. Ich bin stolz auf meine Vorfahren. Ich liebe meine Mutter und hoffe, sie bald wiedersehen zu können. Außerdem möchte ich in Zukunft die Gebräuche der Yanomami weiter erforschen und dokumentieren“, so David.



    Mittlerweile ist bei David von dem einstigen Hass und Groll gegenüber seiner Mutter nichts mehr geblieben. Die Reise in den Urwald hat ihm die Augen geöffnet und ihm verdeutlicht, wie sich Yarima damals gefühlt haben muss.


    Auch wenn es lange gedauert hat, besteht für die Familie nun endlich die reelle Chance, wieder zusammenzuwachsen. Yarima überlegt sogar, ihre drei Kinder und Kenneth demnächst in den Vereinigten Staaten zu besuchen. David hat seinerseits das gemeinnützige „The Good Project“ gestartet, mit dem er ein Bewusstsein für das Leben der Yanomami schaffen möchte. Eine wirklich unglaubliche Geschichte!


    Hier gibt es auch noch ein Video dazu:


    https://www.youtube.com/watch?v=Ll0-gyJdi6U



    http://www.heftig.club/kenneth-yanomami/


    Ich war so fasziniert davon, dass ich mir vor drei tagen das Buch dazu runtergeladen habe. Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen.
    Darin steht auch geschrieben, dass der Vater durchaus viele Versuche unternommen hat, um endgültig im Regenwald bei seiner Frau leben zu können, ihm jedoch die Behörden einen Strich durch die Rechnung gemacht haben.
    Die Frau mit in die Staaten zu nehmen, war somit die letzte Option, um zusammen leben zu können auf Dauer!


    Ganz tolle Geschichte, die mich schon seit Tagen beschäftigt, obwohl ich eigentlich lernen müsste.
    Aber es war einfach zu interessant. :perfect:

    Meine Anteilnahme gilt allen Angehörigen und Freunden der Verstorbenen. :kerze: Am meisten leid tun mir ja, um ehrlich zu sein, die Eltern des Co-Piloten. Nicht nur, dass diese ihr geliebtes Kind verloren haben, was alleine schon unermessliche Trauer sein muss, sie müssen auch mit der Tatsache zurecht kommen, dass ihr Sohn 149 Menschen auf dem Gewissen hat. Hinzu kommen vielleicht auch Selbstvorwürfe der Eltern, weil sie eine anscheinend bestehende psychische Erkrankung nicht erkannt haben, nicht erkennen konnten, sich nicht die Zeit genommen haben, genauer hinzusehen........ :stuhl: Eben Vorwürfe(auch, wenn sie unbegründet sind), die sich vermutlich alle Eltern machen.......


    Nichts desto trotz wünsche ich allen Hinterbliebenen Kraft für die wohl dunkelsten Stunden ihres bisherigen Lebens. :traurig2:

    Benetze deine Achseln vorher mit Wasser, bevor du das Öl verreibst. Denn in Verbindung mit Wasser zieht das Öl schön ein und hinterlässt eben keinen Fettfilm. Nur weiche Haut, die schön duftet. Den Überschuss reibst du einfach mit einem trockenen Tuch ab. Schwitzen wirst du natürlich dennoch......klar. Aber das passiert dir mit normalem Deo ja auch. Du bist dann eben, was krebserzeugende Stoffe angeht, auf der sicheren Seite.

    blackorchid : :herz:


    Ich benutze aus genau diesem Gründe schon seit 3 Jahren kein Deo mehr. Ich hatte jahrelang Spannungen in der Brust und wusste nicht, woher sie kamen............dann habe ich einfach mal das Deo weg gelassen und seitdem habe ich nichts mehr! Mir kommt definitiv kein Deo mehr auf die Haut.


    @ all und vor allem an Dancer: :herz:


    Ihr leistet hier eine Wahnsinnsarbeit und seid unschätzbar wertvoll für dieses Forum! Das muss mal gesagt werden. Ihr erweitert Blickwinkel und gibt anderen Menschen super Hilfen, ihr Leben umzukrempeln. Dafür danke ich ganz herzlich!
    Ich lese hier wahnsinnig gerne und ich lese hier KEINE Bevormundung oder Hetze oder sonst wie extreme Posts!
    DIE lese ich an ganz anderer Stelle hier im Forum! Aber bestimmt nicht hier! :ätsch1:


    Und außerdem.......wer sich angegriffen fühlt, der soll eben damit aufhören, sich angegriffen zu fühlen, soll also an SICH arbeiten und nicht andere dafür verantwortlich machen, dass diese der Masse den Spiegel vorhalten. Aber komischerweise gibt es immer Menschen, die unheimlich viel Energie übrig haben, um sich zu beschweren.......diese Energie fehlt dann natürlich an anderer Stelle.


    An die Meckerer:


    Lest einfach mal hier und wenn es euch nicht gefällt, dann geht einfach wieder. Wie im Beweisethread auch.


    Ich weiß, dass hier schon lange nicht mehr gemeckert wird und das ist auch gut so und erfreut mich. Ich wollte es mir nur mal von der Seele schreiben und vielleicht ein bisschen prophylaktisch tätig werden.


    So und nun weiter machen ...... :kiss::dietop:

    Ich finde die Qualität von Esprit grausig... :schrank: ..klar kann man für das Geld nicht die Welt verlangen, aber dennoch...... :hülfe: 
    Da gebe ich lieber mehr aus und habe was Ordentliches. Finde ich zumindest :püh: 
    Aber vielleicht kann man den Designern die Motive abluchsen......ich wüsste schon Verwendung dafür :scham1:

    Es sollte schon alleine deswegen was besonderes sein, weil Michael drauf ist und da spielt der Preis doch eigentlich keine Rolle. Du als Fan solltest zumindest den immateriellen Wert zu schätzen wissen und den schätze ich als sehr hoch ein. Lass dich nicht von irgend welchen daher gelaufenen Nachbarn bereden.

    Und Billie, erklär mir doch auch mal, warum man dich so extrem selten liest, aber dann bei solchen Themen, wo es gilt die Familienverteidiger kleinzukriegen, du auf einmal wieder auf der Matte stehst ?


    Weil ich neben dem Forum auch noch genug anderes zu tun habe. ganz einfach.
    Und warum ich gerade JETZT hier schreibe? Weil ich , leider Gottes (dass ich das mal schreibe....) Mod bin. Und wo ist ein Mod, wenn es mal irgendwo hoch hergeht oder provokative Äußerungen wie die von dir abgegebene im Raum stehen? Genau DA!! Alles klar? :-D Deswegen bin ich ja Mod. Sonst wäre ich User und mir könnte das alles scheißegal sein. Ist es aber nicht. :spion:

    Ich habe langsam den Eindruck, wie schon des Öfteren hier in dem Forum, dass von der Forumsleitung (unter verschiedenen Namen )nur eine Meinung akzeptiert wird, und das ist die, die Familie Jackson zu hassen und zu torpedieren, und da ist jedes Mittel recht.

    Und ich habe langsam den Eindruck, dass ich im Wald stehe........im tiefsten Wald. :schwör: Ist das nun ne neue Masche, immer dann mit diesem vermeintlichen Totschlagargument aufzuwarten, wenn es nicht so läuft, wie man es gern hätte? :schwör: Hilfe.... :hülfe: Das, was du da gerade schreibst, ist absolut haltloser Quatsch, ganz ehrlich. Ich habe auch so viele Eindrücke.....den ganzen Tag über. Wenn du meinst, dass es genau so ist und nicht anders, dann lass mal Beweise hier auffahren. Ansonsten halte dich lieber bedeckt mit solch wahnwitzigen Äußerungen. Wir sind doch hier noch nicht im Kindergarten...oder doch ..... :hwj: .......* hastig zum Banner hochskroll*


    Das gleiche passiert auch in der mjj.community. Wer anderer Meinung ist, fliegt raus, oder wird zumindest mundtot gemacht.
    Das ist hier natürlich nicht so krass, aber die Tendenz ist erkennbar, finde ich.


    Ich habe schon seit langem festgestellt, dass immer dann mit dem oben von dir genannten Totschlagargument aufgefahren wird, wenn Gegenwind kommt. Ist zwar noch nicht ganz so krass wie hier gerade, aber die Tendenz ist erkennbar............. :bored: 
    Ich denke nicht, dass du in anderen Foren so frei kommunizieren kannst, wie das hier der Fall ist. Also lass bitte die Kirche im Dorf. Es wird langsam lächerlich. Ganz ehrlich....es ist immer das gleiche Gezetere. Sagt man was, verpasst man angeblich Maulkörbe. Sagt man nix, darf man hier machen was man will...........ist ja auch nicht gut, wie hier im Forum schon mal angemerkt wurde. Dann wird uns vorgeworfen, dass wir uns zu wenig einmischen. :lol1:


    Ich habe keine Lust, hier weiter zu diskutieren. Folge einfach mal der Hausordnung und gut is.....musst du woanders auch. da kannst du auch nicht machen und schalten, wie du willst.

    es ist meine Meinung, dass die Behauptung, Michaels Familie trägt Mitschuld an seinem Tod eine sehr komische Wahrnehmung ist, die mit nichts zu belegen ist.

    das liest sich HIER:

    wer das behauptet, sollte wirklich mal seine Wahrnehmung hinterfragen.

    meiner Meinung nach aber ganz anders. Im unteren Zitat liest sich das für mich so, als hätten all diejenigen, die ne andere Wahrnehmung haben, einen an der Mütze, verstehst du? Und sowas ist für eine Diskussion nicht wirklich förderlich. Schreib, wie du meinst, aber lass provokative Äußerungen bitte weg, die die ohnehin schon erhitzte Stimmung hier im Thread nur NOCH weiter aufheizen. Ich habe Verständnis, wenn die Stimmung hier emotionsgeladen ist, aber sowas wie oben im ersten Zitat lass bitte bleiben. Das reizt nur noch mehr.

    Michaels eigene Familie jedoch nicht, wer das behauptet, sollte wirklich mal seine Wahrnehmung hinterfragen.


    Andere Meinungen haben immer noch genau so viel Berechtigung, hier zu stehen, wie deine auch. Aufgrund verschiedener Wahrnehmungen, unterschiedlichem Hintergrundwissen und unterschiedlicher Wertesysteme, mit denen wir aufgewachsen sind, kommen auch immer unterschiedliche Meinungen heraus. Damit musst du dich abfinden. Müssen andere auch. :Tova:

    ich finde, es wird immer schlimmer hier.


    Das finde ich nicht. Es ist sehr emotionsgeladen und nicht immer rein sachlich hier......sehe ich zumindest so. Aber schlimmer? Nein, das finde ich nicht.

    wie gut, dass man nicht jede meinung teilen muß.


    Nein, das musst du nicht. Du musst hier keine Meinung teilen. Akzeptanz und Toleranz gegenüber anderen Meinungen sind hier eigentlich mit die einzigen Bedingungen , die das Team hat. Beides scheint bei dir vorzuliegen, wie ich finde. Nur die Art und Weise, WIE hier miteinander kommuniziert wird, scheint dir ein wenig aufzustoßen, oder?

    ich bin jedoch erstaunt, was manche mit gewissheit behaupten.

    Das bin ich auch. Ich gebe dir also durchaus Recht. Ich bin auch eine derjenigen, die lange darauf beharrte, die eigene Meinung auch als eine solche hervor zu heben. Jedoch habe ich im Laufe der Zeit festgestellt, dass man nicht nur im persönlichen, sondern auch im virtuellen Kontakt im Rahmen hitziger Diskussionen dazu neigt, Dinge zu sagen, die nicht immer so gemeint sind oder persönliche Meinungen nicht immer als solche kennzeichnet...einfach weil persönliche Emotionen mit ins Spiel kommen, die manch einen User nicht immer sachlich und kühl über eine bestimmte Wortwahl nachdenken lassen. Gerade dieses Thema hier berührt viele User, weil es wieder Wunden aufreißt und dadurch vielleicht einen Schmerz und eine besonders hohe Empfindsamkeit freilegt, die vorher, bei sachlichen Themen, eher unter der Oberfläche verborgen waren.
    Ich bin der Meinung, dass es hier, angesichts des sehr emotionsgeladenen Themas, doch noch sehr human zugeht. Die Luft ist zwar ein wenig stickig hier, aber gut......das wäre sie im persönlichen Kontakt mit Sicherheit auch, denke ich. Trotz aller Meinungsverschiedenheiten hier, die ja auch sein sollen (sonst wärs ja langweilig), gewinnt der Respekt füreinander für mein Empfinden doch immer wieder die Oberhand. :-D

    Die Erde dreht sich 365 Tage lang jedes Jahr. Alle vier Jahre braucht sie dazu einen Tag länger, und das ausgerechnet immer im Februar. Warum weiß ich auch nicht. Vielleicht, weil es im Februar immer so kalt ist und es deswegen ein bisschen schwerer geht.


    Der Mond ist kleiner als die Erde. Das liegt aber auch daran, dass er so weit weg ist.


    Der Hauptmann zog seinen Säbel und schoss den Angreifer nieder.


    Als die Männer zurückkamen, waren sie steifgefroren. Sie standen um das prasselnde Feuer und wärmten ihre Glieder.


    Siegfried hatte an seinem Körper eine wunderbare Stelle, die er aber nur der Kriemhild zeigte.


    Dann folgte das Zeitalter der Aufklärung. Da lernten die Leute endlich, dass man sich nicht durch die Biene oder den Storch fortpflanzt, sondern wie man die Kinder selber macht.


    Die Christen wollten, dass sich alle Menschen lieben, und sie taten das auch bei jeder Gelegenheit. Da hatten aber die Römer was dagegen.


    Meine Schwester ist sehr krank. Sie nimmt jeden Tag eine Pille. Aber sie tut das heimlich, damit sich meine Eltern keine Sorgen machen.


    Auf dem Standesamt geht es sehr feierlich zu. Während ein älterer Mann im Hintergrund leise orgelte, vollzog der Standesbeamte an meiner Schwester die Ehe.


    Wenn der Schutzmann die Arme gespreizt hat, will er damit verkünden, dass er gerade keinen fahren lässt.


    Eines der nützlichsten Tiere, die wir besitzen, ist das Schwein. Von ihm kann man alles verwenden, das Fleisch von vorn bis hinten, die Haut für Leder, die Borsten für Bürsten und den Namen als Schimpfwort.


    Es waren fast alle Rassen vertreten. Zur Begutachtung mussten die Besitzer mit ihren Hunden vor die Jury treten, die meisten von ihnen wedelten dabei freudig mit dem Schwanz.


    Alle Fische legen Eier. Die russischen sogar Kaviar.


    Der Tierpark ist toll. Da kann man Tiere sehen, die gibt es gar nicht.


    Viele Hunde gehen gern ins Wasser. Manche leben sogar immer dort, das sind die Seehunde.


    Butter wird aus Kühen gemacht. Sonst heißt es Margarine.


    Die Periode der Königin Elisabeth dauerte 30 Jahre.


    Im Dreißigjährigen Krieg nannte man die besten und stärksten Soldaten Muskeltiere.


    Das Problem mit den alten Leuten wird nicht weniger obwohl so viele sterben. Aber es wachsen immer neue nach.


    Es gefällt mir gar nicht, wenn in einem alten Film nur tote Schauspieler mitspielen.


    Eine Halbinsel ist eine Insel, die noch nicht ganz fertig ist.


    Der Ätna ist ein sehr tätiger Vulkan. Erst im letzten Jahr hatte er eine Erektion.


    Der Sankt-Lorenz-Strom liegt in Amerika. Er ist so lang und breit, dass er in Europa gar keinen Platz hätte.


    Orgel und Klavier unterscheiden sich vor allem dadurch, dass an der Orgel die größeren Pfeifen sitzen.


    Als Mozart tot war, hat einer alle seine Kompositionen gezählt und nummeriert und eine Liste gemacht. Sie heißt das Knöchelverzeichnis.


    Eine katholische Schwester kann nicht austreten, da sie zeitlebens im Kloster leben muss.


    Neben Prunksäulen hatten die Ritter auch heizbare Frauenzimmer.


    Caesar machte das Segel voll und jeder stand bei seinem Haufen.


    Graf Zeppelin war der erste, der nach verschiedenen Richtungen schiffte.


    Wir gingen in den Zoo. Es war ein großer Affe im Käfig. Mein Onkel war auch dabei.


    Mit starkem, großem Strahl gaben die Feuerwehrleute ihr Wasser ab.


    Der Landwirtschaftsminister ließ die Bauern zusammenkommen, denn die Schweine fraßen zuviel.


    Beim Roten Kreuz widmen sich die Männer und Frauen der Liebe. Einige tun es umsonst, andere werden bezahlt.


    Als der Jäger Rotkäppchens Großmutter mit dem dicken Bauch sah, wusste er sofort, was geschehen war.


    Dort, wo jetzt Ruinen ragen, standen einst stolze Burgfräuleins und warteten auf die ausgezogenen Ritter.


    Nachdem die Männer 100 m gekrault hatten, wickelten die Frauen ihre 200m Brust ab.


    Streichhölzer müssen gut versteckt sein, damit die keine Kinder bekommen.


    Meine Tante schenkte mir eine Sparbüchse. Sie war ein Schwein. Sie hatte 2 Schlitze. Hinten einen für das Papier und vorne einen für das Harte.


    Wir gingen mit unserer Lehrerin im Park spazieren. Gegenüber dem Park war ein Haus, wo die Mütter ihre Kinder gebären. Eine Gebärmutter schaute aus dem Fenster und winkte uns zu.


    Zu Allerheiligen waren wir auf dem Friedhof. Es war sehr feierlich, denn der Pfarrer besprang mit seinem Wedel die Friedhofsbesucher.


    Gestern hatten wir Jugend-Skitag. Alle 2 Minuten ließ der Lehrer einen fahren. Wenn ihm einer zu früh rauskam, schickte er ihn zurück.


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    Wie man seine Kollegen in den Wahnsinn treibt
    1.Verlassen Sie den Kopierer Ihrer Firma stets mit den Einstellungen 200%, Din A3, 99 Kopien.


    2. Füllen Sie vier Wochen lang entkoffeinierten Kaffee in die Kaffeemaschine. Haben die Kollegen ihre Koffein-Sucht überwunden, steigen Sie ohne Vorwarnung auf eine Ultra-Mischung starken Espressos um.


    3. Schreiben Sie in die Betreffzeile jeder E-Mail entweder "Angebot zum Partnertausch" oder aber "Der Betriebsrat ist Dir auf der Spur".


    4. Desinfizieren Sie Ihren Arbeitsplatz mit Sagrotan, nachdem ein Kollege Ihren Schreibtisch berührt hat


    5. Jedes Mal, wenn ein Kollege Sie um etwas bittet, fragen Sie ihn, ob er auch Pommes dazu haben möchte.


    6. Probieren Sie aus, wie Sie mit einem Stift oder Lineal auf Ihrem Schreibtisch quietschende Geräusche erzeugen können, die bei Ihren Kollegen Gänsehaut oder Kopfschmerzen verursachen.


    7. Suchen Sie die irrelevantesten und langatmigsten Texte im Internet und schicken Sie diese mit der Bemerkung "Das dürfte euch interessieren" per Mail an Ihre Kollegen weiter.


    8. Beenden Sie jeden Satz mit "Amen" oder "Das habe ich in meiner Vision gesehen".


    9. Machen Sie Ihren Kollegen mitten im Gespräch klar, dass die Konversation beendet ist, indem Sie die Hände über die Ohren legen.


    10. Rufen Sie laut Zufallszahlen, wenn einer Ihren Kollegen gerade am Zählen ist.


    11. Stellen Sie einen Mülleimer auf Ihren Schreibtisch und beschriften Sie ihn mit "Eingang".


    12. Stellen Sie Ihren Kollegen mysteriöse oder zweideutige Fragen und notieren Sie ihre Antworten in einem Heft, auf dem Sie groß "Psychologische Profile" geschrieben haben.


    13. Üben Sie das Nachahmen der Fax- und Modemgeräusche. Für Könner: Imitieren Sie die Mail-Benachrichtigung Ihres nächsten Kollegen.


    14. Setzen Sie sich in der Kantine immer allein an den größten freien Tisch und schicken Sie alle Kollegen mit dem Hinweis "Ich erwarte noch jemanden aus Hollywood" weiter.


    15. Wiederholen Sie – mit wirrem Blick - regelmäßig diesen Dialog mit sich selbst: "Hörst Du auch diese Stimmen?" – "Welche Stimmen?" – "Jetzt höre ich Sie auch nicht mehr...".


    16. Rufen Sie beim Einsteigen in den Firmen-Fahrstuhl jedesmal laut "Die Fahrscheine, bitte!"


    17. SCHREIBEN SIE NUR IN GROßBUCHSTABEN.


    18. schreiben sie nur in kleinen buchstaben.


    19. ScHrEiBeN sIe AbWeChSeLnD GrOße UnD KlEiNe BuChStAbEn.


    20. Benutzen Sie keine Punkte Kommas Ausrufe- oder Fragezeichen Egal wann oder wem Sie schreiben Benutzen Sie dabei möglichst auch gelbe Schrift auf weißem Grund


    21. Bestehen Sie auf die E-Mail-Adresse Mister30cm@ firmenname.de oder Koenigin_der_Barbaren@firmenname.de.


    22. Schicken Sie pro Stunde mehrere E-Mails über den großen Verteiler, um Ihren Kollegen mitzuteilen, was Sie gerade machen. Zum Beispiel: "Wenn mich jemand sucht, ich bin auf Toilette."


    23. Klatschen Sie mit den Händen die Melodie der deutschen Nationalhymne auf ihren aufgeblasenen Wangen. Wenn Sie fast fertig sind, sagen Sie "Nein, warte, ich habe es versaut" und fangen von vorne an.


    24. Fragen Sie neue Kollegen als erstes, welches Geschlecht sie haben.


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    Etwas das zum Schmunzeln und Nachdenken stimmt:....wie wahr, wie wahr


    Wenn Du als Kind in den 50er- 60er oder 70er Jahren lebtest, ist es zurückblickend kaum zu glauben dass wir solange überleben konnten. Als Kinder sassen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags. Unsere Bettchen waren angemalt in strahlenden Farben voller Blei und Cadmium. Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen, genauso wie die Flasche mit Bleichmittel. Auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm. Wir bauten Wagen aus Seifenkisten und entdeckten während der ersten Fahrt dass wir die Bremsen vergessen hatten. Damit kamen wir nach einigen Unfällen klar. Wir verließen morgens das Haus zum Spielen. Wir blieben den ganzen Tag weg und mussten erst zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen. Niemand wusste, wo wir waren, und wir hatten nicht mal ein Handy dabei. Wir haben uns geschnitten, brachen uns Knochen und Zähne, und niemand wurde deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle. Niemand hatte schuld, nur wir selbst. Wir aßen Kekse und wurden trotzdem nicht zu dick. Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche und niemand starb an den Folgen. Wir hatten nicht Playstation, Nintendo 64, X-Box, Videospiele, 64 Fernsehkanäle, Filme auf Video, Durround-Sound, eigene Fernseher, Computer, Internet-Chatrooms. Wir hatten Freunde. Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder wir marschierten einfach zu deren Heim und klingelten. Manchmal brauchten wir gar nicht zu klingeln, sondern gingen einfach hinein. Keiner brachte uns, keiner holte uns. Wie war das nur möglich?
    Wir dachten uns Spiele aus mit Holzstöcken und Tennisbällen. Außerdem aßen wir Würmer. Und die Prophezeihungen trafen nicht ein. Die Würmer lebten nicht in unseren Mägen für immer weiter und mit den Stöcken stachen wir nicht besonders viele Augen aus. Beim Straßenfußball durfte nur mitmachen wer gut war. Wer nicht gut war, musste lernen, mit Entäuschungen klarzukommen. Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung. Wir hatten Freiheit, Misserfolg, Erfolg und Verantwortung. Mit alldem wussten wir umzugehen.