Erinnerungen an Michael

    • Der geheime Co-Writer von “Don’t Stop TYGE”
      31.Dezember 2016

      Greg Phillinganes, der von 1978 bis 2001 für Michael Jackson arbeitete, hat ausführlich über die Zusammenarbeit gesprochen. „Er konnte Schlagzeug spielen!“ Dabei berichtet Phillinganes auch über seinen Beitrag zu “Don’t Stop Til You Get Enough” und wieso er letztendlich leer ausging, obwohl ihm Michael zehn Prozent der Tantiemen versprach.

      Greg Phillinganes hat an der „Red Bull Music Academy“ seine Karriere Revue passieren lassen. Der Pianist sprach dabei über seine Anfänge, wie er bereits als kleines Kind erstmals an einem Piano sass und dabei mit dem Fuss das Schlagzeug imitierte und dann im Alter von sechs Jahren erste Lektionen nahm. Entdeckt wurde er später von Stevie Wonder, in dessen Band er 18-jährig erstmals vorspielen durfte.
      Die Bekanntschaft mit Michael Jackson machte Greg Phillinganes ungefähr 1978, als The Jacksons ihr erstes eigens komponiertes und produziertes Album „Destiny“ aufnahmen und von Phillinganes als Rhythmus-Arrangeur und versierter Keyboarder unterstützt wurden. Bobby Colomby von CBS hatte ihn empfohlen. Greg Phillinganes sagt, dass seine Beiträge zu den Songs stark von Stevie Wonder beeinflusst waren.


      Michael als Komponist
      Betreffend Michaels Qualitäten als Songschreiber, sagt Phillinganes: „Er behandelte die Parts seiner Songs wie Charakter, jeder Klang ist ein Charakter.“ Obwohl Michael Jackson nicht viele Instrumente spielen konnte, sei es ihm gelungen, die Musiker exakt zu instruieren. „Er war fähig, die Sounds, die er wollte, komplett zu reproduzieren. Den Sound, den er zu der Zeit in seinem Kopf hatte. Insbesondere, wenn es um diese rhythmischen Gitarren-Parts ging wie etwa für Wanna Be Startin Somethin.“ Einige Musiker hätten besonders gut mit MJ harmoniert. „Er fand einen Typ, David Williams, der brilliant war und der fähig war, die Vibes, die Michael für gewisse Parts wollte, exakt so wie er das wollte, wiederzugeben.“
      Michael habe auch selbst einige Instrumente ansatzweise spielen können. So gebe es etwa ein Bild, das ihn und MJ am Klavier zeigt. „Und er konnte Schlagzeug spielen, wer hat das gewusst!?“ So sei er eines Tages im Studio gewesen, und dabei habe er gehört, wie jemand einen Schlagzeug-Groove spielte. „Und als ich einen Blick in die Richtung warf, war es Michael – am Schlagzeug!“ Er sei ziemlich überrascht gewesen, so Greg Phillinganes „Aber es macht absolut Sinn, weil er ein Tänzer war.“ Auch Sammy Davis Jr. sei beispielsweise ein sensationeller Tänzer gewesen und habe Schlagzeug spielen können.


      Greg und das Frühstück
      Im Interview, das jackson.ch im Februar mit den Jacksons führen konnte, hat sich Marlon Jackson an die Destiny-Sessions mit Greg Phillinganes wie folgt erinnert:
      „Wir hatten eine Session am Morgen. Weil wenn wir Songs aufnehmen, nehmen wir die Vocals der Stimme wegen am Morgen auf. Wir begannen also um halb 11 Uhr morgens. Also gingen wir früh ins Studio um bereit zu sein. Ich, Jackie, Michael, Tito und Randy. Und wir warteten und fragten uns: Wo ist Greg? Er tauchte erst um halb 12 auf! Greg Phillinganes war eine Stunde zu spät. Wir waren bereits um viertel nach 10 dort. Und das erste, was er machte, nachdem er ankam, war ans Telefon zu gehen und Frühstück zu bestellen. Aber wenn das Haus voller Frühstück ist, so kann ich nicht spielen. (alle lachen.) Jackie sagte zu ihm: Greg, geh einen Stock höher. Zu diesen Zeiten konntest du nicht einfach so eine Session verschieben, weil die Anderen nach dir bereits anstanden. Zeit ist Geld. Er aber ass Eier, Hash Browns (Rösti), und wir sassen da und warteten.“ (lautes Gelächter)
      Auch hierzu macht Greg Phillinganes im Red Bull Music Academy Interview eine Anspielung bezüglich Michael Jackson „Er machte jeweils Witze über mich, da ich Frühstück liebte. Das ist möglicherweise meine Lieblingsmahlzeit am Tag und damals war ich wirklich dünn, aber ich konnte drei oder vier Frühstücke essen, und sie haben alle über mich gelacht.“


      “Don’t Stop Til You Get Enough”
      Nach dieser Seitenbemerkung berichtet Greg Phillinganes über die Entstehung vom Hit-Song “Don’t Stop Til You Get Enough”. (Ab Minute 47:00 im weiter unten eingebetteten Video.) In Michaels Demo seien all die Lead-Vocals bereits da gewesen, so wie wir sie auf dem „Off The Wall“ Album hören. Nur habe Michael alles Falsett gesungen. „Quincy wies Michael an, diese tieferen Parts zu singen“, erinnert sich Phillinganes. „Das war die Brillanz von Quincy Jones als Produzent. Er brachte Michael dazu, einige Antworten in einer tieferen Tonlage zu singen – damit die Mädchen auch realisierten, dass er ein Mann ist.“ (lacht). Greg Phillinganes weiter: „Das war, wohin Quincy produktionstechnisch gehen wollte: Wie können wir seinen Sex-Appeal maximieren?“

      „Aber lasst uns an den Anfang davon gehen. Michael fragte mich, ob ich zu seinem Haus kommen könne um mit ihm etwas zu schreiben.“ Also sei er hingegangen und Michael habe ihm seine Demo zu Don’t Stop Til You Get Enough vorgespielt. All die unverkennbaren Merkmale des Songs seien bereits dagewesen, die Melodien und die Rhythmen und die Akkorde. „Das klang wirklich cool“
      Michael habe ihm gesagt ’Gregory, ich vermisse nur noch einen weiteren Teil.’ „Er nannte mich Gregory, weil das mein voller Name ist“, so Greg Phillinganes. „Also sass ich ans Piano und nach wenigen Minuten kam ich mit dieser Idee. (spielt die Bridge vom Song vor.) Es ging wirklich schnell.“ Michael gefiel Gregs Beitrag auf Anhieb und somit sei der Song komplett gewesen. MJ habe ihn dann gefragt, zu wieviel Prozent er ihn an den Einnahmen (als Co-Komponist) beteiligen solle. Er habe nicht gewusst, was er darauf antworten solle, da alles so schnell ging – also habe er Michael spontan vorgeschlagen:

      „Sind zehn Prozent gut?“ Und dieser fand: Ja, ist in Ordnung. Er sei fast ausgeflippt vor Glücksgefühlen. Er als Co-Writer eines Songs mit Michael Jackson! Und für diesen spontanen Beitrag zehn Prozent!
      Nachdem einige Zeit verstrichen war, erhielt Greg Phillinganes Post. „Ich öffnete (den Brief) und es war ein Vertrag mit meinem Namen darauf.“ Tatsächlich, zehn Prozent soll er von den den Komponisten zustehenden Einnahmen erhalten. Kurz darauf habe ihn Michaels damaliger Manager, Freddie DeMann, angerufen. Dieser behauptete, Michael sei jetzt der Meinung, er habe einfach nur ein Arrangement gemacht, und das sei nicht zehn Prozent wert.



      Zu diesem Zeitpunkt waren die ersten Pressungen der Single „Don’t Stop Til You Get Enough“, die das baldige Erscheinen von „Off The Wall“ ankündigte, bereits auf dem Markt. Im Gegensatz zum Album-Booklet sind auf den Single-Vinylplatten als Komponist nicht nur MJ, sondern Michael Jackson und Greg Phillinganes angegeben. „Quincy war darüber aufgebracht, aber auch er konnte nichts machen.“
      Greg Phillinganes sagt, er habe sich damit abgefunden und eine Lektion gelernt. Es habe seine Beziehung zu Michael Jackson und dessen Brüdern nicht belastet, vielmehr habe sich eine gute Freundschaft mit den Jacksons entwickelt. „Das letzte, was ich mit ihnen machte, war die 30th Anniversary Celebraton im Madison Square Garden.“

      Greg Phillinganes war musikalischer Direktor der Bad- und Dangerous Welttournee und spielte bis zum Dangerous Album auf vielen MJ-Songs. Nebst „Don’t Stop Til You Get Enough“ ist eine weitere Co-Komposition von Greg Phillinganes mit dem King of Pop veröffentlicht werden. Das Bad-Outtake "Cheater"



      jackson.ch/der-geheime-co-writer-von-dont-stop/
      Ich aber gelobte mir,
      mich niemals abstumpfen zu lassen
      und den Vorwurf der Sentimentalität
      niemals zu fürchten.

      Albert Schweitzer
    • Das Kompliment an “Stray Cats”


      Der Stray Cats Schlagzeuger Jim Phantom hat Michael Jackson Mitte der 1980er-Jahre überraschend vor einem Bruce Springsteen Konzert getroffen.Michael Jackson sei von Liz Taylor begleitet worden und habe ihm seine mit dem berühmten Handschuh bestückte Hand hingestreckt – mit den Worten: “Ich mag diesen Song sehr, den ihr über die Katze gemacht habt.”Jim Phantom schreibt in seinem neuen Buch “A Stray Cat Struts: My Life as a Rockabilly Rebel”:“I’m flabbergasted. There’s a difference between a “Wow this is cool” moment and being totally blown away. I think Liz and Britt said hello to each other and spoke for two seconds. MJ and Liz made their way around the room, got back into the elevator and were gone before the show even started. I don’t remember another time quite like this, before or since. For me, most of those wacky moments hit me after the fact and I realise, a little later, that something special had happened.”Der Ausschnitt hier: The day Michael Jackson complimented me on my cat song .Möglicherweise geht es um folgenden Song:



      Weiterlesen unter jackson.ch/das-kompliment-an-stray-cats/
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      "Wann immer ich einen sonnenuntergang sah, wünschte ich mir rasch
      etwas kurz bevor die sonne sich am westlichen horizont verbarg und
      verschwand. Das war so als ob die sonne meinen wunsch mit sich genommen
      hatte. Ich entließ meinen wunsch kurz bevor das letzte bisschen licht
      versiegte."

      Michael Jackson - Moonwalk
    • 5. Januar 2003

      Michael besucht seinen Freund Maurice Gibbs im Krankenhaus in Miami.
      Maurice Gibb starb am 12. Januar 2003. Er wurde nur 53 Jahre alt.
      Die Gibb Brüder kannten Michael Jackson als Kollegen und persönlichen Freund.
      Sie hatten teilweise zusammen gearbeitet und verbrachten öfter ihre Freizeit miteinander.
      Barry und Linda Gibbs Sohn „Michael“ wurde nach Michael Jackson benannt und Michael war der Patenonkel von Michael Gibb.
      Hier ist ein Bild von der “12th Annual Rock and Roll Hall of Fame Induction” 1997. Mit dabei Barry Gibb, Robin Gibb und Maurice Gibb.

    • WIESO PRINCE NICHT AUF “BAD” SANG
      6. JANUAR 2017

      Quincy Jones hat vom Meeting zwischen Michael Jackson und Prince Mitte der 1980er-Jahre berichtet. “Es war ein wunderschönes Treffen, ein lustiges Meeting, und [Prince] sagte ‘du brauchst mich nicht darauf [auf dem Song "Bad"], es wird sowieso eine Nummer Eins’ – was es wurde.” Prince habe dem King of Pop jedoch “eine Menge lustige Geschenke” überreicht.

      Das Duett hätte Geschichte schreiben können: Michael Jackson und Prince – “Bad”.
      Doch aus dem Plan von Quciny Jones und MJ wurde nichts, obwohl sich die beiden Musik-Rivalen persönlich gar nicht so feindlich gesinnt waren, wie das manche Medien gern vermutet haben.

      Viel wurde bereits über das Treffen zwischen Michael Jackson und Prince spekuliert – jetzt hat Quincy Jones Klartext gesprochen.
      Prince hatte selbst zu den Textzeilen aus “Bad”, “Your Butt is Mine”, gesagt: “Nun, wer singt das wem gegenüber? Weil [er] singt das bestimmt nicht zu mir, und ich singe es sicher auch nicht [ihm] gegenüber”. Die Aussage machte Prince für ein erst nach Princes Tod im April 2016 veröffentlichten Interview gegenüber Chris Rock.

      Quincy Jones hat nun in einem Interview mit “The National” zu den Zeilen “Your Butt is Mine”, die Michael Jackson für seinen Song “Bad” geschrieben hat, Stellung bezogen: “‘Your butt is mine’ – das war für [Prince] gedacht”, so der legendäre Produzent lachend. “Das ist genau, wieso ich das machen wollte” (das Duett).

      Mitte der 1980er-Jahre wurde Prince zu Michael Jackson nach Hause eingeladen um über “Bad” zu sprechen. Quincy Jones war die Rivalität der beiden bewusst. “[Prince] war ständig am wetteifern mit Michael”, sagt Quincy Jones wiederholt. “Also sagte ich zu Michael, ‘du sitzt hier und Prince sitzt dort, so wird es nicht so wirken, als ob wir ihn unbedingt auf der Aufnahme haben wollen.”
      Der 83-Jährige berichtet weiter: “Es war ein wunderschönes Treffen, ein lustiges Meeting, und [Prince] sagte ‘du brauchst mich nicht darauf [auf dem Song "Bad"], es wird sowieso eine Nummer Eins’ – was es wurde.”

      Prince habe Michaels Haus nicht verlässen, ohne ihm zuvor “eine Menge lustie Geschenke” zu überreichen, die rätsehafter weise an eine “Camille” adressiert waren. Gemäss Quincy Jones, der mit Princes Vater, dem Jazz-Musiker John L Nelson, befreundet war, sagt, dass die Rivalität zwischen Prince und Michael Jackson schon da war, als er für Michael Jackson dessen erstes solo-Album für das Label “Epic” produzierte. ” [Prince] kam im Studio vorbei als wir Off The Wall 1979 aufnahmen. Prince schaute aus wie ein Reh im Schweinwerferlicht - clothes and shirt off – aber er war ständig am wetteifern mit Michael.”


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      "Wenn man nichts gegen jemanden sagen könnte, als das, was man beweisen kann, könnte Geschichte nicht geschrieben werden!"
      ♡ Michael Jackson ♡


      Neverland is me
    • David Gest

      Michael trinkt zum ersten Mal Wein

      Michael war bei mir in der Dohney Straße und hat sich gefreut, vorbei zu schauen. Er hat Burt Bacharach (Pianist) wirklich respektiert, aber fragte sich, wie wir alle es taten, was ihn "ticken" lässt. Burt hatte eine Flasche exklusiven, französischen Rotweins geordert, die er, Carole Bayer Sager und ich tranken. Michael trank niemals, aber in dieser Nacht, zeigte er Interesse an Wein. Unglaublicherweise wusste er noch nicht mal, was Wein war. "Woraus ist das gemacht", fragte er mich. "Weintrauben", sagte ich. "Ich mag Weintrauben", sagte Michael. "Ich glaube, ich werde ein wenig probieren."

      Also schenkten wir Michael ein Glas ein, und er trank es. Er mochte ihn offensichtlich, weil er einen weiteren trank. Wir tranken einen 1982er Pomerol, der wie Süßigkeiten schmeckte, er musste ihn also mögen. Zu dem Zeitpunkt hatten wir alle ein Glas oder zwei und die Flasche war leer. Also bestellte Burt eine zweite Flasche. Diesmal trank Michael nahezu die ganze Flasche. Er hatte wirklich einen Geschmack für Wein erworben, das heißt: feinen Wein, und schluckte das Zeug herunter. Also bestellten wir eine dritte Flasche und Michael trank wiederum das meiste davon. Da wusste ich, dass wir in dieser Nacht ein Problem haben würden.

      Der Abend gelangte zu einem Ende, und ich fuhr Michael zurück zu meinem Zuhause. Er war, verständlicherweise, glücklich. Vielmehr hatte er einen im Tee, sehr sogar. Im Auto sprach er und lachte. Er sang "I Want To Be Where You Are" und "Never Can Say Goodbye". Dann begann er mehr von seinen Hitsongs zu singen wie "Ben". Er hatte sich die ganze Zeit einen abgegiggelt.
      "Du wirst Schwierigkeiten bekommen", sagte er. "Ich werde Joseph erzählen, was du getan hast." Ich habe mir nichts davon angenommen. "Ich hab's nicht getan, du hast es", sagte ich. Wir brauchten einige Minuten, um zu meinem Zuhause zurückzugelangen.
      In der Minute, wo ich mein Auto parkte und die Tür für ihn öffnete, lehnte sich Michael heraus und übergab sich über den ganzen Ort. Er verbrachte den Rest der Nacht über die Toilette hängend. Er kotzte wie ein Reiher. Ich war die ganze Nacht mit ihm auf. Er sagte immer wieder, "ich werde Joe erzählen, dass du mich verdorben hast." Ich war etwas besorgt, er würde das tun, aber er hat es nicht.
      Es war sein erstes Weintrinken, etwas, das er ein wenig zu sehr beginnen würde zu lieben in späteren Jahren. Ich fühlte mich immer schlecht wegen dieser Nacht, aber es war ganz sicher lustig!

      Ausschnitt aus dem Buch von David Gest "Simply the Gest"

      truemichaeljackson.com/sense%2…0and%20it´s%20importance/
      "Wenn man nichts gegen jemanden sagen könnte, als das, was man beweisen kann, könnte Geschichte nicht geschrieben werden!"
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      Neverland is me

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    • Die Jackson 5 und ihr FanclubAntoinette Holmeshat die Jackson Five erstmals 1967 im Apollo Theater getroffen. Am Anfang habe sie der kleine Michael nur angestarrt, doch nach einem Vorfall mit einer Umarmung sei das Vertrauen hergestellt gewesen. Vor allem mit Michael und Jermaine enstand eine Freundschaft. Zwei Jahre später wurde sie und weitere Fans von Joe Jackson zum TV-Debut seiner Söhne an die “The Ed Sullivan Show” eingeladen. Die frühere Präsidentin vom Jackson 5 Fanclub Antoinette Holmeshat erinnert sich.“The Michael Jackson Reel” hat in ihrer Serie mit Zeitzeugen ein weiteres Gespräch veröffentlicht. Antoinette Holmeshat unterstützte die Jackson Five bereits als diese nur lokal bekannt waren und erlebte im persönlichen Kontakt mit den Jacksons deren grossen Durchbruch bei Motown.Hier die beiden Interviews mit Fotos aus dem Archiv von Antoinette Holmeshat:How the friendship come about, particularly with MichaelMemories on Dec. 14, 1969 – the day the Jackson 5 made their debut appearance on “The Ed Sullivan Show”
      How the friendship come about, particularly with MichaelMemories on Dec. 14, 1969 – the day the Jackson 5 made their debut appearance on “The Ed Sullivan Show”

      Weiterlesen unter jackson.ch/die-jackson-5-und-ihr-fanclub/
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      "Wann immer ich einen sonnenuntergang sah, wünschte ich mir rasch
      etwas kurz bevor die sonne sich am westlichen horizont verbarg und
      verschwand. Das war so als ob die sonne meinen wunsch mit sich genommen
      hatte. Ich entließ meinen wunsch kurz bevor das letzte bisschen licht
      versiegte."

      Michael Jackson - Moonwalk
    • 17 Januar 2001

      Special Gast Elizabeth Taylor ist bei Larry King für ein exklusives Interview beigetreten. Frau Elizabeth sprach von ihrem außergewöhnlichen Leben und ihrer Karriere. Larry hat Elizabeth über ihre Freundschaft mit Michael gefragt.



      Ein Teil dieses Interviews:

      LARRY: The friendship with Michael Jackson.
      ELIZABETH: Yes?
      LARRY: What? And how did that begin? Well I mean, you seem on different planes
      ELIZABETH: No! Why do you say that?
      LARRY: You just seem on different planes. He's a very shy...
      ELIZABETH: No. We were both child stars.
      LARRY: OK.
      ELIZABETH: We had no childhood, either one of us. We were brought up by tutors. We had no children of our own age to play with or relate to. We were performing the whole time. He was on the stage; I was on the...
      LARRY: The screen.
      ELIZABETH: ... the sound stage. We would go home. I, in my case, I would learn my lines, learn my homework, get up early in the morning. I would go out to the polo field, where they had 40 jumps set up, and to get some of my steam off as a little girl I would take 40 jumps before I would go into work.
      LARRY: And he had the same kind of life, in a sense. He had to get up and take the bus to wherever they went to the next concert or...
      ELIZABETH: Yes and get his steam off dancing.
      LARRY: But we don't -- we know you. Look at you. We don't know Michael, do we?
      ELIZABETH: No.
      LARRY: What don't we know about him we should know?
      ELIZABETH: He's so tender. He is so compassionate. He hurts, literally pains for other people's suffering. If there is -- like -- the starvation of children in this country, in India, in Africa...
      LARRY: He feels it. It's not just a...
      ELIZABETH: He reaches out. I've been to the Orient with him. And he says: "Roll down the window! Roll down the window!" He reaches his hands out and just touches a baby's face. Oh, you beautiful thing, and he just wants to give that baby everything, his life. He'd give him all his money if he could, and the car keeps on moving. And he'll turn back: Oh, look at that baby.
    • Happy 45th Anniversary to Michael Jackson's debut Album 'Got to Be There',
      originally released January 24, 1972.



      There are dozens of ways to tell the story of how Michael Jacksonrose to reign atop the entire world of music. You could begin at the
      Apollo Theatre in Harlem, New York, with Michael as the standout front man among his older brothers, having already come of age in smaller
      smoke filled rooms of alcohol buzzed adults eager to be brutally honest if the Jackson 5 were just a cute gimmick group whose outfits carried
      more weight than their actual talent. Or, you could go all the way back to Gary, Indiana, inside the house of the world’s most musically
      inclined family to try to capture the essence of Mama Katherine and Daddy Joe’s third youngest, honing his skills at an early age, astutely
      watching soul men before him like Jackie Wilson and James Brown.

      Many accelerate all the way to 1979, with the release of Off the Wall, which saw MJ come into his own as a solo artist, spouting out four top
      ten singles and picking up that year’s Grammy for Best R&B Vocal Performance Male for “Don’t Stop Till You Get Enough.” Others begin with
      his 1983 Motown 25: Yesterday, Today, Forever performance that proved to be the showstopper amongst a star-studded night that
      celebrated the reunion of the most talented label roster known to mankind.

      albumism.com/features/tribute-…l-jackson-got-to-be-there

      Am 24. Januar 1972 wurde das Debut-Soloalbum von MichaelJackson "Got To Be There" unter dem Label Motown Records veröffentlicht. Mit diesen Album startete Michael Jackson seine Solokarriere. Er war damals gerade 13 Jahre alt. 2017 feiern wir als auch den 45sten Geburtstag von Michaels Solokarriere.


      Das Album enthält den gleichnamigen Song "Got To Be There", der vorab am 7. November 1971 veröffentlicht wurde. Aus dem Album wurden vier Singles ausgekoppelt. "Ain’t No Sunshine" erschien im Sommer 1972 jedoch nur in Großbritannien als Single. "Got to Be There" wurde weltweit etwa 2,2 Millionen Mal verkauft. Davon etwa 1,6 Millionen Mal nur in den USA. In Deutschland konnte es sich nicht platzieren. Das Album "Got To Be There" erreichte in den Billboard 200 die 14. Position und in den US R&B-Album-Charts die dritte Position. Die Single "I Wanna Be Where You Are" wurde weltweit gut 1,3 Millionen Mal verkauft. Ein wenig über die Hälfe davon auch nur in den USA.
    • 7. Februar 1984 Thriller wird im Guinness Buch der Rekorde aufgenommen als das meistverkaufte Album aller Zeiten.



      Michael entspannt sich im New Yorker Helmsley Plaza Hotel, bevor er das Museum of Natural History besucht. Wo er für zwei Einträge im Guinness Buch der Rekorde geehrt werden sollte - für das meistverkaufte Album der Geschichte ( Thriller ) und für den Gewinn der meisten Grammy Awards (8).



      Tausende von Fans säumten an diesem kalten Februar-Abend die Straße und warteten auf Michaels Erscheinen bei dieser Gala-Veranstaltung. Die Glücklichen, die eintreten durften, hielten Einladungen in Form von einzelnen weißen Handschuhen in der Hand.

      Diesen Handschuh verschickte Epic Records an die geladenen Gäste der Party, die im American Museum of Natural History stattfand.



      Der goldene Aufdruck auf dem weißen Handschuh lautete:

      Walter Yetnikoff
      Don Dempsey
      Allen Davis

      Invite you to a
      MICHAEL JACKSON
      THRILLER Party
      2/7/84 9PM
      AMERICAN MUSEUM OF
      NATURAL HISTORY
      CPW at 79th St.

      Black Tie

      RSVP Susan Blond
      Epic Records
      975 5154
    • 13. Februar 1989 – Heute vor 28 Jahren "Leave Me Alone" wird in Australien und Europa veröffentlicht.

      Am 2. Januar 1989 hatte das Musikvideo zu "Leave Me Alone" Premiere auf MTV.
      Das Musikvideo setzt sich ebenfalls ironisch mit Gerüchten auseinander, die über Michael in Umlauf waren, wie zum Beispiel seinen kosmetischen Operationen.
      Der Film erhielt bei den Grammy Awards 1990 die Auszeichnung für das "Best Short Form Music Video".
      Ein feiner Refrain, ein exzellenter Text, coole Grooves und vor allem das spektakuläre, von Jerry Kramer gedrehte Video machen den Clip zu einem Gesamtkunstwerk, in dem Michael nachdrücklich darauf aufmerksam macht, dass auch Superstars eine Privatsphäre haben möchten.

    • ...Michael 2006 mit Will.I.Am und Rodney Jenkins im Crouse Lodge Studio von Paddy Dunnhan in Irland....



      Jackson, einer der bekanntesten Menschen der Welt, unternahm manchmal Ausflüge zu anderen Teilen Irlands, meistens in der Begleitung von Paddy Dunning. Wie kam es, dass ihn anscheinend niemand in Irland erkannte? “Manchmal erkannten sie ihn”, sagte Dunning. “Manchmal fuhren wir nach Dublin und wenn wir an einer roten Ampel anhalten mussten, sah Michael aus dem Fenster – weil er vorne am Beifahrersitz saß – und die Menschen trauten ihren Augen nicht. Sie fielen in eine Art Schock und konnten nicht glauben was sie sahen – ‘ist das wirklich Michael Jackson, der da neben mir in der ‘Damestreet’ anhält…?” Obwohl die Angestellten, die Geschäftsinhaber von Rosemount, und Dunnings eigene Kinder darüber schwiegen, dass Michael Jackson im Haus war, deckte am Ende ein US Reporter seinen Aufenthaltsort auf. Billy Bush, der Neffe von George Bush senior, ein Repräsentant von AccessHollywood, der zu einem Interview nach Westmeath kam, ging gleich nach dem Filmen ins den nahegelegenen Ort Moate und erzählte dann sämtlichen Leuten und sogar den Hunden auf der Straße, wo Jackson zu finden ist. “Blödmann” sagt Dunning, aber konnte man wirklich was anderes erwarten? Michael wollte eigentlich nur einen Monat in Westmeath bleiben, aber letztlich blieb er für 5 Monate. Michael war ein erstaunlicher Gitarrist, unbeschreiblich am Schlagzeug und er erstaunte jeden, wenn er sich ans Piano setzte, aber das Beste ist seine Singstimme – sie ist nicht zu überbieten
    • Elvis-Enkelin verrät: So war das Leben mit Michael Jackson

      Riley Keough kommt aus einer berühmten Familie. Und die Enkelin von Elvis Presley kennt sich auch auf der Neverland-Ranch aus. Ihre Mutter war schließlich mit Michael Jackson verheiratet.

      Schauspielerin Riley Keough auf dem "T Magzine"
      Foto: instagram.com/tmagazine/






      Riley Keough (27, "Mad Max: Fury Road") denkt gerne an die Zeit zurück, als ihre Mutter Lisa Marie Presley (49) mit Michael Jackson (1958-2009, "History") verheiratet war. "Ich habe ihn geliebt", erklärt die 27-jährige Enkelin von Elvis Presley (1935-1977) im "T Magazine". Für das Cover der neuen Ausgabe wurde die Schauspielerin von Star-Fotograf Patrick Demarchelier abgelichtet und von Marie-Amélie Sauvé gestylt. Sie trägt darauf eine schwarze Lederjacke von Comme des Garçons, knappe Jeans-Shorts, schwere Stiefel von Ralph Lauren und eine Netzstrumpfhose.
      "Mad Max: Fury Road" mit Riley Keough gibt es hier Riley Keough schwärmte in dem Magazin zudem von Michael Jacksons legendärer Neverland-Ranch, auf der der Popstar unter anderem einen Zoo unterhielt. Überall seien Spielsachen, Tiere und Kinder gewesen, erinnert sie sich. "Es war, als ob man die ganze Zeit in Disneyland ist."
      Auch über ihren Beruf sprach die Schauspielerin: "Ich wollte immer zum Film. Ich wusste das. Ich bin in einer Familie von Musikern aufgewachsen, das war also etwas, was ich nicht so gut kannte. Ich wollte Filme machen, als Kind wollte ich schon immer alles filmen, ich war sehr fasziniert von Menschen und ihrem Verhalten."
      Ihre Mutter war viermal verheiratet
      Riley Keough ist die Tochter von Lisa Marie Presley, dem einzigen gemeinsamen Kind von Sänger Elvis Presley und der Schauspielerin Priscilla Presley (71). Lisa Marie Presley war viermal verheiratet: mit Danny Keough (52) von 1988 bis 1994, mit ihm hat sie zwei Kinder, Tochter Riley und einen Sohn namens Benjamin (24). Kurz nach der Scheidung von Keough heiratete Presley dann Michael Jackson; die Ehe hielt bis 1996. Die beiden sollen aber noch einige Jahre eine On-Off-Beziehung geführt haben.
      Lisa Marie Presleys dritter Ehemann ist ebenfalls sehr prominent: 2002 heiratete sie Schauspieler Nicolas Cage (53), der aber nach 108 Tagen Ehe schon wieder die Scheidung einreichte. Am 22. Januar 2006 gab es dann die Hochzeit von Presley und dem Musiker und Produzenten Michael Lockwood (55). Mit ihm hat sie ebenfalls zwei Kinder. 2016 reichte das Paar die Scheidung ein. Ihre Tochter Riley Keough lässt es da bisher ruhiger angehen: Im August 2014 verkündete sie ihre Verlobung mit dem Stuntman Ben Smith-Petersen, den sie beim Dreh zu "Mad Max: Fury Road" kennenlernte. Im Februar 2015 fand die Hochzeit statt.
      "Wann immer ich einen sonnenuntergang sah, wünschte ich mir rasch
      etwas kurz bevor die sonne sich am westlichen horizont verbarg und
      verschwand. Das war so als ob die sonne meinen wunsch mit sich genommen
      hatte. Ich entließ meinen wunsch kurz bevor das letzte bisschen licht
      versiegte."

      Michael Jackson - Moonwalk

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von DreamDance298 ()

    • Vom 13. Februar 2017 bis 17. Februar 2017 überraschte der offizielle VEVO-Kanal MichaelJackson
      mit einer Reihe von "Pseudovideos" von Songs von Michael.
      Diese feierten auf diese Weise ihre Online-Premiere.
      Auf 17. Februar 2017 erschienen:
      Michael Jackson - Is It Scary
      Michael Jackson - Money

      Was sind denn Pseudovideos? Das Wort "Pseudovideos" ist gleichzusetzen mit "Pseudostreaming". Das bedeutet, dass Musik digital in Medien hineingepackt werden, die keine reine Musikdateien sind. So werden die Tracks zu einem YouTube-Video, obwohl dieses YouTube-Video keine Bewegtbilder hat bzw. kein Musikvideo im engeren Sinne ist. Man braucht daher keine Streaming-Abos zu bezahlen. YouTube-Videos finanzieren sich durch Werbung und Clickraten.

      Am 15. Februar 2017 tauchten auf:
      Michael Jackson - Can't Stop Loving You
      Michael Jackson - Invincible

      Am 13. Februar 2017 wurden hochgeladen:
      Michael Jackson - Break of Dawn
      Michael Jackson - Butterfly
      Michael Jackson - D.S.

      Pseudovideos sind seit 2015 trendig.

      Zu Dangerous25 veröffentlichte Sony am 2. November 2016 "Dangerous", "Keep The Faith", "Can't Let Her Away", "She Drives Me Wild" und "Why You Wanna Trip On Me".

      Auch für OffTheWall ging man am 4. Februar 2016 mit den Pseudovideos "Workin' Day And Night", "It's The Falling In Love" sowie ""Get On The Floor" online. Dann sind wir schon in der Xscape-Ära! "Slave To The Rhythm (Audien Remix)" vom 26. Juli 2014, Michael Jacksons "Love Never Felt So Good - Fedde Le Grand Remix (Extended Mix)" vom 12. Mai 2014. Michael Jacksons "Love Never Felt So Good" vom 3. Mai 2014 oder Michael Jackson und Justin Timberlake mit "Love Never Felt So Good" vom 1. Mai 2014.

      youtube.com/user/michaeljacksonVEVO/videos
    • Brett Ratner Interview mit Michael, Feb. 2004
      by all4michael on 24. February 2017
      1 Vote
      Erklärung von Brett Ratner zum Entstehen dieses Interviews:
      Vor einigen Jahren waren Michael und ich auf Reisen in Florida und eines frühen Morgens kam Michael in mein Zimmer mit SEINER Videokamera, begann zu filmen und befragte mich zu meinem Leben und warum ich davon geträumt habe, einmal Regisseur zu werden. Er war immer interessiert an Leuten und neugierig auf ihre Hoffnungen und Träume. Nach etwa einer Stunde fragte ich ihn, ob ich ihn interviewen über sein Leben und seine Träume interviewen könnte. Er sagte ja und gab mir seine Kamera. Ich nahm mir dann einen Stift und ein paar Blatt Papier und schrieb einige Fragen an ihn auf, von denen ich dachte, dass sie interessant wären. Als ich ihm die Fragen vorlas, bemerkte ich mitten drin, dass die Kamera nicht angeschaltet war. Also schaltete ich sie an. Ich habe hunderte von Stunden Filmmaterial von uns, wie wir zusammen abhängen, reisen, tanzen und unsere Gedanken über das Leben teilen. Dieses Video war ein sehr persönliches Gespräch zwischen zwei Freunden, das ich zugänglich machen wollte, damit die Leute seine Menschlichkeit und seine wunderbare Seele sehen. Das Interview wurde vor einigen Jahren transkribiert und im „Interview Magazine“ mit Michaels Erlaubnis veröffentlicht. Bitte, schaut einfach nach. Er war glücklich, es zu teilen und es gefiel ihm, dass es ein Gespräch zwischen zwei Freunden war und kein Journalist, der versuchte, neugierig seine Nase in sein [Michaels] Privatleben zu stecken.“

      Brett Ratner & Michael Jackson
      (Anmerkung: Leider konnte ich die schriftliche Version des Interviews im Interview Magazine nicht finden, weiß also auch nicht, ob es wirklich je dort veröffentlicht wurde.)
      BRETT RATNER: Hast Du einen Mentor oder jemanden, der Dich inspiriert?
      MICHAEL JACKSON: Ja, das habe ich: Berry Gordy, Diana Ross, Thomas Edison, Walt Disney, James Brown, Jackie Wilson.
      BR: Und was hast Du von ihnen gelernt?
      MJ: Ich habe eine Menge von ihnen gelernt — wie man ein Visionär ist, wie man kreativ ist, wie man ausdauernd ist, wie man zielstrebig ist, wie man einen eisernen Willen bekommt und niemals aufgibt, egal, was kommt. Weisst Du?
      BR: Was war Dein erster Job in der Musikindustrie, und wie bekamst Du ihn?
      MJ: Mein erster Job, wahrscheinlich … Mann, ich erinnere mich nicht so weit zurück. Ich war etwa 6 Jahre alt. Vielleicht war es “Mr. Lucky’s”. Ich glaube, es war ein Klub — ja, “Mr. Lucky’s”. Wir sind dort aufgetreten.
      BR: Und wie bekamst Du den Job?
      MJ: Ich weiss nicht; mein Vater würde das wissen. Ich war zu klein.
      BR: Was war Deine erste große Chance und das erste große Ding, das Dir jemals passiert ist?
      MJ: Die wirklich große Chance war, als Motown uns unter Vertrag nahm. Wir spielten in Detroit vor, und Berry Gordy lud alle unsere Lieblingsstars, die wir als Kinder sahen, in eine kleine Stadt in Indiana ein: Diana Ross, Smokey Robinson & The Miracles, The Tempations und Stevie Wonder — jeder war da. Es es fand neben einem Indoor-Pool in einer riesigen Villa statt, Marmor überall. Wir traten auf, und sie flippten einfach aus. Sie liebten es. Und [Gordy] sagte, “Jungs, ihr seid engagiert.”
      BR: Wirklich?
      MJ: Ja.
      BR: Und Du erinnert Dich an diesen Tag?
      MJ: Oh, ich erinnere mich an ihn.
      BR: Welche Elemente Deines Jobs bringen Dich dazu, jeden Tag zur Arbeit zu gehen?
      MJ: Ich will jeden Tag arbeiten — Einfach die Idee, Welten zu schaffen …! Es ist wie eine Leinwand zu nehmen, eine leere Leinwand, weisst Du, eine leere Tafel. Man gibt dir Farbe, und wir kolorieren und malen einfach und erschaffen Welten. Ich liebe einfach diese Idee. Und auch, wenn Leute es sehen und ehrfürchtig inspiriert sind, wenn sie es sehen.
      BR: Welche Deiner Eigenschaften halfen Dir, Dich dorthin zu bringen, wo Du heute bist?
      MJ: Glaube und Entschlossenheit. Und Übung.
      BR: Genau. Übung macht den Meister. Was hättest Du in Deiner Karriere anders gemacht, wenn Du damals gewusst hättest, was Du jetzt weisst?
      MJ: Was hätte ich anders gemacht…? Mal sehen … mehr üben.
      BR: Mehr üben?
      MJ: Ich habe viel geübt.
      BR: Du hast verdammt viel geübt! [Michael lacht] Aber Du würdest mehr üben? [Michael nickt]
      Was ist die größte Lektion, die Du gelernt hast?
      MJ: Nicht jedem zu vertrauen. Nicht jedem in der [Entertainment-]Industrie zu vertrauen. Es gibt eine Menge gieriger Betrüger. Und Plattenfirmen stehlen. Sie betrügen. Du musst sie überwachen. Und es ist Zeit für Künstler, gegen sie aufzubegehren, weil sie Künstler völlig ausnutzen. Total. Sie vergessen, dass es die Künstler sind, die die Firma erschaffen, nicht die Firma, die die Künstler erschaffen. Ohne das Talent würde die Firma nichts als nur Hardware sein. Und man braucht ein wirklich gutes Talent, das die Öffentlichkeit sehen will.
      "Wann immer ich einen sonnenuntergang sah, wünschte ich mir rasch
      etwas kurz bevor die sonne sich am westlichen horizont verbarg und
      verschwand. Das war so als ob die sonne meinen wunsch mit sich genommen
      hatte. Ich entließ meinen wunsch kurz bevor das letzte bisschen licht
      versiegte."

      Michael Jackson - Moonwalk
    • BR: Was sind einige Deiner Lieblingsalben?
      MJ: Meine Lieblingsalben wären Tschaikowskis “Nussknacker Suite”, Claude Debussys größte Hits, welche sind, Du weisst, “Claire de Lune” und “Arabesque” und “The Afternoon Of A Faun”. Ich liebe Marvin Gayes “What’s Going On”, James Browns “Live At The Apollo”, “The Sound Of Music” [Soundtrack]. Ich liebe Rodgers and Hammerstein. Ich liebe die großen Film-/Musical-Schreiber sehr, und ich liebe Holland-Dozier-Holland von Motown — sie waren Genies. So viele großartige Schreiber. So viele Große.
      BR: Irgendwelche andere großartige Alben, etwa zeitgenössische Alben?
      MJ: Großartige Alben … Es ist schwer, weil Alben heutzutage einen oder zwei großartige Songs haben und die restlichen sind Mist.
      BR: Oder ältere — sowas wie Marvin Gaye oder Sly.
      MJ: Sly & the Family Stone — Ich mag alles, was sie tun. Stevie Wonder ist ein Genie.
      BR: Welches Album?
      MJ: Alle. “Talking Book”. Ich liebte es, als er “Living For The City” gemacht hat. Ich vergesse den Namen [des Albums]. Fantastisch. Ich glaube, es war “Innervisions” — fantastisch. Diese Musik zu hören, lässt mich zu mir sagen: ‘Ich kann das tun, und ich glaube, ich kann das auf einer internationalen Ebene tun.’
      BR: Wirklich?
      MJ: Wirklich, und dann, als die Bee Gees in den 70ern herauskamen, das hat es mir gegeben. Ich habe geweint. Ich habe geheult, während ich ihre Musik gehört habe. Ich kannte jede Note, jedes Instrument.
      BR: [singt] “This broken heart …”
      MJ: [singt] “How can you mend …”
      BR: [sings] “This broken heart …”
      MJ: [singt] “How can you stop the rain from falling down?” Ich liebe das. [singt mit Ratner] “How can you stop the sun from shining? What makes the world go ’round.” Ich liebe dieses Zeugs. Und als sie Saturday Night Fever gemacht haben, das hat’s mir gegeben. Ich sagte, “Ich muss das tun. Ich weiß, ich kann das tun.” Und wir kamen mit Thriller heraus. Und ich habe einfach Songs geschrieben. Ich schrieb “Billie Jean”. Ich schrieb “Beat It”, “Startin’ Somethin'”. Habe einfach geschrieben und geschrieben. Es war klasse.
      BR: Hast Du irgendwelche Poster in Deinem Zimmer aufgehängt, als Du ein Kind warst?
      MJ: Ja. Brooke Shields, überall. Meine Schwestern wurden eifersüchtig und rissen sie von der Wand ab.
      BR: Was sind die großen Shows, die Du gesehen hast, Konzerte?
      MJ: James Brown. Jackie Wilson. Die wirklichen Entertainer, die Wahren, lassen einen Gänsehaut bekommen.
      BR: Es war James Brown? Wo hast Du ihn gesehen?
      MJ: Wir mussten immer nach ihm auf der Bühne sein, weil er auftrat und danach waren wir dran in der Amateur-Stunde. Also war ich in den Seitenflügeln [des Theaters] und habe jeden Schritt, jede Bewegung studiert —
      BR: — am Fernseher?
      MJ: Nein, im Apollo [Theater].
      BR: Amateur-Stunde im Apollo. Und Du hast ihn auftreten sehen?
      MJ: Ja, und Jackie Wilson. Alle von ihnen – The Delphonics, The Temptations.
      BR: Aber erinnerst Du Dich an eine Show? Du hast The Temptations auch gesehen?
      MJ: Ja.
      BR: Aber gab es eine Show, wo Du sagtest: “Oh, mein Gott”?
      MJ: James Brown, Jackie Wilson.
      BR: Im Apollo?
      MJ: Ja, sie brachten mich zum Weinen. Ich habe sowas noch nie gesehen. Diese Art der Emotion, diese Art des Fiebers, Gefühls — es war, als wären sie auf einer höheren, spirituellen Ebene. Sie waren wie in Trance, und sie hatten das Publikum in den Händen. Ich liebte es einfach, wie sie es derartig kontrollieren konnten, diese Art von Macht. Als sie sangen, hatten sie Tränen, die auf ihren Gesichtern herunterkullerten. Sie steckten da derartig drin.
      BR: Was sind einige Deiner Lieblingssongs?
      MJ: Lieblingssongs für alle Zeit? Ich liebe Burt Bacharach sehr. Alles von Motown. The Beatles, z.B. “Eleanor Rigby”, “Yesterday”. Alles von The Surpremes. All diese Sachen sind großartig. Ich glaube, die 60er hatten einige der besten Melodien aller Zeiten mit Peter, Paul and Mary, und, Du weißt, alle anderen dieser Leute. The Mamas and the Papas waren wundervoll. Und The Drifters liegen ein bisschen weiter zurück, aber ich liebe diesen Song “On Broadway” — er ist genial. Die einfachen sind die besten, glaube ich. Ich liebe “Alfie” — so wunderschön. Es gibt so viele. Genauso Filme, es gibt so viele großartige Filme.
      BR: Nenne ein paar Dinge, die hilfreich sein könnten für jemanden, der ins Musikgeschäft einsteigen will.
      MJ: Glaub an dich selbst. Studiere die Großen und werde größer. Und sei ein Wissenschaftler. Analysiere, analysiere.
      BR: Du hast vorher etwas anderes gesagt: Gib nicht auf.
      MJ: Egal, was kommt. Egal, ob die ganze Welt gegen dich ist oder dich ärgert oder sagt, du wirst es nicht schaffen. Glaube an dich selbst. Egal, was kommt. Einige der großartigsten Menschen, die der Welt ihren Stempel aufgedrückt haben, wurden so behandelt — Du weißt schon, “Du wirst es nicht schaffen, du wirst es nirgendwohin bringen.” Sie lachten über die Wright-Brüder. Sie lachten über Thomas Edison. Sie lachten über Walt Disney. Sie machten Witze über Henry Ford. Sie sagten, er wäre unwissend. Disney flog von der Schule. Sie liessen vor Gericht seine Intelligenz testen. Das ist, wie weit sie gingen. Diese Menschen haben unsere Kultur geformt und verändert, unsere Gewohnheiten, die Art, wie wir leben, die Art, wie wir Dinge tun.
      Und ich glaube, durch die Menschen pflanzt Gott solche Samen auf die Erde. Du bist einer, ich bin einer. Wir bringen etwas Glück, Wirklichkeitsflucht, etwas Freude, etwas Magie auf diese Welt. Weil ohne Entertainment, was wäre die Welt dann? Weißt Du? Was wäre sie wirklich ohne das? Und am liebsten von allem mag ich den Film. Die Macht und Magie der Filme. Sie ist die größte, sie ist die ausdrucksstärkste aller Kunstformen. Ich denke, sie berührt die Seele. Musik und Filme sind die ausdrucksstärksten. Es ist beinahe wie eine Religion: Du wirst so hineingezogen, so darin gefangen genommen. Du gehst in ein Kino als eine andere Person als Du herauskommst. Es beeinflusst einen derartig. Das ist machtvoll. Ich glaube, das ist stark. Ich liebe das.
      BR: Wenn du ein Publikum fühlen lässt.
      MJ: Ja. Ja.
      BR: Sie identifizieren sich damit.
      MJ: Ja, sie leben es. Sie sind ein Teil davon. Sie vergessen, dass sie im Kinosessel sitzen.
      BR: Die Erfahrung, einen Kinofilm zu sehen, beeinflusst ihr Leben.
      MJ: Ihr ganzes Leben. Es könnte ihr Leben verändern.
      BR: Ja, ich erinnere mich daran, Star Wars gesehen zu haben, in einem Kino, als ich 7 Jahre alt war. Es ist eine andere Erfahrung für Paris und Prince, es auf DVD heute zu sehen, 27 Jahre später. Ich sah es, als es gerade herauskam, mit all dem Schock und Ehrfurcht der damaligen Zeit. Niemand hatte jemals ähnliches vorher gesehen. Es gab Warteschlangen, die sich [mehrere] Straßenblöcke weit hingezogen haben, und ich konnte zuerst gar nicht hinein in der ersten Zeit. Ich musste am nächsten Tag wiederkommen, um es wieder zu versuchen. Die Erinnerung daran, so verzweifelt gewesen zu sein mit 7 Jahren, um diesen Film zu sehen, macht es zu einer sogar noch unvergesslicheren Erfahrung. Wenn du sowas zu ersten Mal sieht, dann beeinflusst es dein Leben andauernd. Es ist wie einen Song oder einen Künstler zum ersten Mal auftreten zu sehen. James Brown zu sehen und dieser Moment der Tränen, die aus deinen Augen kommen, ist anders als es 20 Jahre später im Radio zu hören.
      MJ: Ich kann Dir nicht sagen, wie unglaublich das war. Ich liebe die großen Entertainer einfach, die großen Performer, die großen Showmenschen, die großen Geschichtenerzähler. Allein vom Zuschauen wird man hypnotisiert/verzaubert. Du bist darin gefangen. Ich liebe es. Nur ein Spotlight, Baby.
      BR: Frank Sinatra.
      MJ: Ja, diese Jungs sind cool. Und Sammy Davis. Ich liebe es einfach, die ganze Sache. Es ist magisch, es ist wirkliche Magie. “
      (Übersetzung: CTE)
      >> Interview Transcript English

      "Wann immer ich einen sonnenuntergang sah, wünschte ich mir rasch
      etwas kurz bevor die sonne sich am westlichen horizont verbarg und
      verschwand. Das war so als ob die sonne meinen wunsch mit sich genommen
      hatte. Ich entließ meinen wunsch kurz bevor das letzte bisschen licht
      versiegte."

      Michael Jackson - Moonwalk