Berichterstattung nach Chandlers-Selbstmord von Charles Thompson

    • Berichterstattung nach Chandlers-Selbstmord von Charles Thompson

      Die Berichterstattung nach Chandlers Selbstmord:



      charlesthomsonjournalist.blog...hts-media.html/

      Chandlers Selbstmord wird zum Höhepunkt der einseitigen Medienberichterstattung

      Als sich gestern herausstellte, dass Evan Chandler, der Vater von Jordan Chandler, sich durch einen Kopfschuss selbst getötet hatte, wurden nur wenige Tränen vergossen, obgleich die Medien sich die allergrößte Mühe gegeben hatten, ihn zu preisen.

      Die meisten Presseberichte stellten Chandler als den Vater „des Jungen dar, der Jackson Kindesbelästigung vorgeworfen hatte“. Falsch. Chandler war der Vater, der Michael Jackson beschuldigte, seinen Sohn belästigt zu haben.

      Die ursprünglichen Anschuldigungen kamen nicht von Jordan Chandler, sondern von dessen Vater Evan, trotz Jordans Beharren darauf, Jackson habe ihn niemals unsittlich berührt, eine Haltung, die der Junge über mehrere Monate hinweg aufrechterhielt.

      Die Beziehung zwischen dem Vater des Jungen und Jackson wurden 1993 zunehmend schlechter, als Evan den Popstar darum bat, ihm ein Haus bauen zu lassen und Jackson dies höflich ablehnte. Als er mit seiner Bemühung, sich als Drehbuchautor zu versuchen, gescheitert war, kontaktierte er sofort Jackson und bat ihn darum, Verhandlungen für drei Drehbücher zu führen, die Evan zu bieten hatte. Wenn Jackson dieser Bitte nicht nachkäme, sagte er, würde er Jackson wegen Kindesbelästigung an seinem Sohn verklagen. Jackson kam der Bitte nicht nach, und der Rest ist Geschichte.

      Wie in dem von Mary. A. Fischer 1994 geschriebenen Artikel „Wurde Michael Jackson verleumdet?“ offen gelegt wird, hat Jordan Chandler erst behauptet, Jackson habe ihn belästigt, nachdem Evan-von Beruf Zahnarzt- seinen Sohn bei einer Zahnbehandlung mit einem Arzneimittel unter Narkose gesetzt hatte, Sodium Amytal, das nachweislich das „Falsche-Erinnerung-Syndrom“ einleitet.

      Sogar nachdem Jordan Chandler sich den Vorgaben des Vaters fügte, war seine Aussage so wenig überzeugend, das Staatsanwalt Sneddon seinen Fall drei verschiedenen Grand Jurys vorlegte und keine ihm die Erlaubnis erteilte, Anklage gegen Michael Jackson zu erheben. Im Gegensatz zu den weitverbreiteten Mythen, beschrieb Jordan Chandler Jacksons Genitalien nicht passend. Neben weiteren Ungenauigkeiten, behauptete Jordan, Jackson sei beschnitten, was anhand von Polizeifotos bewiesenermaßen nicht der Fall war.

      Es überrascht keineswegs, dass keine dieser Informationen den Weg in die Berichterstattung um Evans Tod gefunden haben. Im Gegenteil, Evans Tod wurde nur als weitere Möglichkeit gesehen, wieder einmal Jackson mit Schmutz zu bewerfen und die alten Mythen um die Anschuldigungen von 1993 aufrechtzuerhalten- insbesondere über die Vergleichszahlung.

      Wieder einmal berichten Zeitungen auf der ganzen Welt, Jackson habe den Chandlers einen Vergleich gezahlt. Das ist eine totale Erfindung.

      Gerichtsdokumente aus dieser Zeit belegen ganz klar, dass die Versicherungsgesellschaft von Michael Jackson „die Verhandlungen geführt und den Vergleich gezahlt hat, gegen den Protest von Michael Jackson und seines persönlichen Anwalts.“

      Jackson war nicht einverstanden mit dem Vergleich, geschweige denn hätte er ihn gezahlt.

      Unter denen, die diesen alten Unsinn auch wieder aufwärmten, war „The Sun“, bei der auch ich Beiträge leiste als Jackson-Experte. Ich wurde gestern darum gebeten, Informationen über die Anschuldigungen von Evan Chandler 1993 zusammenzutragen, was ich auch tat. Jedoch wurde nicht eine meiner Informationen benutzt, wahrscheinlich, weil sie ein zu gutes Licht auf Jackson geworfen hätten. Mythen, die Jackson Schuld unterstellen sind wichtiger als Tatsachen, die ihn entlasten würden.

      Als ich bemerkt hatte, dass der Artikel der Sun wieder einmal etliche Ungenauigkeiten enthielt (die wichtigste, dass Jordan die Klage wegen Kindesmissbrauchs angezettelt habe und dass Jackson der Familie einen Vergleich gezahlt habe), hab ich mich mit zwei Mitarbeitern der Zeitung in Verbindung gesetzt- mit dem Mitarbeiter, mit dem ich üblicherweise Kontakt hatte und mit dem, der den Artikel geschrieben hatte. Weder wurde meine Email beantwortet, noch wurde der Artikel geändert.

      Andernorts rangierte der „Mirror“ auf einer noch höheren Stufe der Absurdität, hier versuchte man Chandler sogar als Märtyrer darzustellen. „Der Vater im Sexskandal gegen Michael Jackson wollte nur Gerechtigkeit, und endete als zerstörter Mensch“, so die Schlagzeile des „Mirror“.

      Gerechtigkeit?

      Wenn Evan Chandler Gerechtigkeit wollte, warum ging er dann zuerst zu Michael Jackson mit seinen drei Drehbüchern, anstatt zur Polizei? Wenn er Gerechtigkeit wollte, warum willigte er dann in die Zahlung durch Jacksons Versicherungsgesellschaft ein?

      Der Vergleich beinhaltete eine Klausel, die besagte, dass wenn die Familie in den Vergleich einstimmt anstatt ein Zivilverfahren zu führen, ihre Möglichkeit, in einem Gerichtsverfahren auszusagen, nicht betroffen sei. Wenn also Chandler Gerechtigkeit wollte, warum zwang er die Polizei nicht dazu, ihre Ermittlungen voranzutreiben?

      Die Schlagzeile mitsamt dem größten Teil des Inhalts des Artikels ist Blödsinn.

      Nachdem die Chandlers die knapp 15 Millionen Dollar (und nicht über 20 Millionen, wie von der Presse immer wieder berichtet) bekommen hatten, verklagte Evan Chandler Jackson 1996 nochmals für die Zahlung von 60 Millionen $, nachdem er behauptet hatte, Jacksons Album „HIStory“ sei ein Verstoß gegen die vertraulichen Vereinbarungen der Vergleichs- Klausel. Zusätzlich dazu, dass er versuchte, Jackson zu verklagen, stellte er vor Gericht einen Antrag, sein eigenes Album herausbringen zu dürfen mit dem Namen „EVANstory“.

      Ja, wirklich!

      Das heißt also, dass der Mann, den der „Mirror“ als jenen darstellte, der nur Gerechtigkeit wollte, daran dachte, nachdem der anfängliche Medienansturm abgeebbt war, dass es das Beste sei, ein eigenes Musik-Album über den angeblichen Missbrauch seines vorpubertären Sohnes zu veröffentlichen.

      Der „Mirror“ spielte auf die Tatsache an, dass die Beziehung zwischen Jordan und seinen Eltern nach 1993 spannungsreich ablief, aber auch hier schoben sie Jackson wieder die Schuld zu und behaupteten, dass das Trauma dieses Falles die Familie auseinanderdriften ließ.

      In Wahrheit ging Jordan Chandler mit 16 Jahren vor Gericht und forderte die Unabhängigkeit von seinen Eltern. Als er 2005 vor Gericht gebeten wurde, lehnte er die Aussage über seinen früheren Freund ab. Wäre er in den Zeugenstand getreten, hätte Jacksons Verteidiger-Team eine Anzahl von Zeugen gehabt, die darauf vorbereitet waren, auszusagen, dass Jordan-der heute unter anderem Namen in Long Island lebt- ihnen vor Jahren erzählt hat, er hasse seine Eltern für das, was sie ihn 1993 haben aussagen lassen, und dass Michael Jackson ihn niemals berührt habe.

      Die Beweismittel, die das Jahr 1993 umfassen, stützen in überwältigendem Ausmaß Jacksons Unschuld. Dies ist auch der Grund dafür, dass Michael Jackson trotz der langwierigen Ermittlungen, die schon Monate vor der Vergleichszahlung stattfanden, niemals inhaftiert und niemals angeklagt worden war.

      Die Beweise zeigen ganz deutlich, dass Evan Chandler die Anschuldigungen genutzt hat, um seinen Plan vom großen Geld zu realisieren, er dachte, dass es ihm helfen könnte, seine Träume in Hollywood zu verwirklichen. Auf Aufnahmen eines Telefongesprächs hört man seine Aussage, dass das Wohlergehen seines Sohnes für ihn „Irrelevant“ ist und er behauptete, er würde Jackson alles wegnehmen wollen, was ihm lieb und teuer ist.

      Mary Fischers Beweise zeigen, dass die falschen Anschuldigungen wegen Kindesmissbrauchs an seinem eigenen Sohn ein ausgeklügelter Erpressungsversuch waren, denn als Jordan sich weigerte, das Spiel Evans mitzuspielen, setzte ihn sein Vater unter Drogen, um ihm einzureden, er sei belästigt worden.

      Doch nicht einmal ein Kind unter Drogen zu setzen, um einen Erpressungsversuch durchzuführen war Evan Chandlers tiefster Punkt. Der war erst erreicht, als er das Gericht um Erlaubnis bat, sein eigenes Album über den Missbrauch an seinem Sohn veröffentlichen zu dürfen.

      Wenn Evan Chandler Gerechtigkeit wollte, hat er sie vor zwei Wochen bekommen.

      Für die Medien bedeutet das, dass dieser Vorfall wieder einmal den totalen Unwillen der Medienlandschaft zeigt, fair oder angemessen über Michael Jackson zu berichten, besonders hinsichtlich der falschen Anschuldigungen des sexuellen Missbrauchs, die sich gegen ihn breitgemacht haben. Keine der oben erwähnten Informationen und Beweise wurden in irgendeinem Artikel über Chandlers Selbstmord angesprochen, die ich bisher gelesen habe, trotz der Tatsache, dass ich diese Informationen an eine Zeitung weitergegeben habe, die mich bei anderen Storys als Jackson-Experte angeheuert hat.

      Entlastende Tatsachen werden zugunsten von anzüglichen Mythen einfach übersehen. Ein farbiger Menschenfreund wird als Pädophiler gefedert und geteert und ein weißer Erpresser als Märtyrer dargestellt.

      Vielleicht findet Jordan Chandler, nun da sein Vater tot ist, den Mut, das Richtige zu tun. Vielleicht wird er irgendwann einmal auftauchen und der ganzen Welt das erzählen, was er seinen Freunden schon seit mehr als einem Jahrzehnt sagt- dass Michael Jackson niemals auch nur einen Finger an ihn gelegt hat. Bis dahin, so meine Annahme, wird er mit der gleichen Qual weiter leben müssen, die anscheinend auch seinen Vater schließlich ereilt hat, merkwürdigerweise bald nach dem Ableben des größten Opfers in all diesen Dingen - Michael Jackson.

      facebook.com/notes/nena-snezan…s-selbstmord/431431554957

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    • Vielleicht findet Jordan Chandler, nun da sein Vater tot ist, den Mut, das Richtige zu tun. Vielleicht wird er irgendwann einmal auftauchen und der ganzen Welt das erzählen, was er seinen Freunden schon seit mehr als einem Jahrzehnt sagt- dass Michael Jackson niemals auch nur einen Finger an ihn gelegt hat.

      Mein Gott wäre das schön. Und dann hoffe ich nur noch, dass er auch den Mut hat auf eine Weltweite Ausstrahlung zur besten Sendezeit zu pochen, damit endlich mal alle die Wahrheit hören :bitte:

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    • Mein Gott wäre das schön. Und dann hoffe ich nur noch, dass er auch den Mut hat auf eine Weltweite Ausstrahlung zur besten Sendezeit zu pochen, damit endlich mal alle die Wahrheit hören
      Wie sehr warte ich auf DIESEN Moment... Denn diese Affäre wird auch heute noch so sehr und oft mit Michael verbunden und ist oft ein Grund für Hasstiraden oder Ähnliches. Mit dem Herauskommen der Wahrheit würde Michael seiner endgültigen Ruhe ein großes Stück näher kommen. Und vielen Menschen würden die Augen geöffnet und damit vielleicht doch noch das Herz für Michael Jackson


      You are so beautiful 2 me...
    • Meines Wissens ist nicht bekannt, ob Chandlers Selbstmord mit Michael zusammenhängt, schließlich war er dermaßen skrupellos, dass ich kaum an Gewissensbisse glauben kann. Oder meint ihr, die wären - reichlich spät - durch Michaels Tod ausgelöst worden? Auf jeden Fall hätte Chandler bei dieser Gelegenheit doch ein entsprechendes Geständnis ablegen müssen, um Michael vollständig zu rehabilitieren.

      Jordan ist mittlerweise erwachsen genug, um an die Öffentlichkeit zu gehen - ich finde, das ist er Michael schuldig. :boese:
    • Annerike schrieb:

      Oder meint ihr, die wären - reichlich spät - durch Michaels Tod ausgelöst worden?

      :hmmm: hm, ich weiß nicht, aber ich könnte es mir vorstellen. wenn ich bedenke, wie vielen menschen am 25.6.2009 die augen geöffnet wurden, wenn ich denke, wie viele an diesem tag "sehen" gelernt und ihr leben in andere bahnen gelenkt haben, dann schließe ich nicht aus, dass auch ein evan chandler aus den latschen gekippt ist.

      sehr richtig, annerike, es wäre sehr wünschenswert gewesen, dass evan chandler noch ein statement hinterlassen hätte, aber ich traue ihm zu, dass er diesen letzten, endgültigen gesichtsverlust nicht zulassen wollte. meine meinung... :schulter:
    • Ich denke, der 25.06.2009 war der letzte Punkt, der eventuell das Fass zum überlaufen brachte. Er ist reich geworden, ja, aber es hat ihn nicht glücklich gemacht, er hatte seit Jahren keinen Kontakt mehr zu seinem Sohn, der sich von seinem Vater und von seiner Mutter abgewandt hat (hat für mich auch eine gewisse Bedeutung) Evan Chandler hatte im Grunde niemanden mehr, ausser einen Millionen, die er sich mit Lügen, Verleumdungen und Erpressungen "geholt" hatte und er konnte sich denken, dass mit dem Tod von Michael, diese ganzen Dinge, die er damals tat wieder an die Öffentlichkeit gezerrt werden würden und vielleicht damit die Wahrheit ans Licht kommen würde. Denn er wusste ja durch den Rekordverkauf der Tickets von This is it, wieviel Fans Michael immer noch hatte :).

      LG Marion :hkuss:
    • Da sieht mans mal wieder: Geld allein macht nicht glücklich. Und erschlichenes Geld erst recht nicht! Was Chandler letztendlich zu seinen Taten gegen Michael bewogen hat, weiß niemand. Aber ich habe so oft in verschiedenen Büchern gelesen, dass er Mike wirklich zu Grunde richten wollte, egal mit welchen Mitteln. Bis zu einem gewissen Grad hat er das erreicht: Michael war nach dem Prozess nicht mehr derselbe, aber seine Fans waren es. Und wie Marion schon sagt: Nicht nur, dass er keinen Kontakt mehr zu seiner Familie hatte - sein Ziel, Michael und dessen Werk zu "vernichten" ging so was von in die Hose und sein Status in der Öffentlichkeit damit ebenfalls. Soll er in Frieden Ruhen. Aber auch das nicht, so lange es unser Engel ebenfalls nicht kann!!!


      You are so beautiful 2 me...
    • Chandler ist einfach nur einer von vielen, die Michael nie als Mensch sondern nur als Objekt gesehen haben. Als ein Objekt, was nur dazu dient, das man selbst reich und /oder auch bisschen berühmt wird....damit man ein bisschen von dem Glanz von Michael abbekommt. Ich glaube, keiner von all diesen mehr oder weniger schlimmen, hirnlosen und gierigen Chandlers, Arvizos, Sneddons und wie sie sonst noch alle heissen, hatte auch nur ein Hauch von Gewissen, als sie Michael für ihre Zwecke missbraucht haben..da gab es nichts, was sich regte. Vielleicht haben wir mit Chandler nur Glück gehabt, dass sich in seinem tiefsten Inneren irgendwo ein Funke Zweifel breit machte und ihn langsam zerstörte....Aber all die anderen leben doch fröhlich vor sich her, beharren auf ihrer Unschuld und können sich wahrscheinlich mit ihren blinden Augen jeden Morgen unbeeindruckt im Spiegel ansehen.
      Auch wenn jetzt immer mehr publik gemacht wird, was alles unvorstellbares im Hintergrund ablief, nur damit irgendwer sein Ego durchsetzt, damit irgendwer möglichst viel verdient, und es glasklar ist, dass Michael ausgenutzt, hintergangen und hereingelegt wurde, wird es sicher niemals ein Eingeständniss von den daran Beteiligten geben...alles Charackterschweine erster Güte, die sich lieber weiter in ihrem selbst produzierten stinkigen Schlamm suhlen. :haeh:

      Michael musste soviel ertragen dass man sich nur wundern kann, dass er nicht viel früher völlig daran zerbrochen ist..er war stark, sein Herz und seine Seele waren so groß, dass er das Jahrelang überlebt hat. Michael hat immer unbeirrt weiter an das Gute geglaubt und versucht, die Welt für alle besser zu machen, auch wenn genau diese Welt sich manchmal komplett gegen ihn stellte. aber es ist wie draussen in der Natur, dass Unkraut überlebt, die schönsten Blumen verblühen schnell... :herz: Michael war die schönste aller Blumen... :herz:
    • An ein schlechtes Gewissen oder überhaupt an ein Gewissen bei Evan Chandler glaube ich nicht. Ich bin mir nicht mal sicher, dass es Selbstmord war. Denn eigentlich hinterlassen solche Menschen etwas oder haben etwas, für sie sehr Wertvolles, in der Hand. Egal ob aus Liebe Hass oder Verzweiflung - normalerweise wollen sie selbst nach dem "Gehen" etwas für denjenigen oder sich selbst dalassen. Und ich tue mich wirklich schwer damit, dass Evan der Welt nur einen "Gefallen" getan hat. :grummel:

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    • Ich wünschte mir wirklich, dass Jordan den Mut finden würde, diese unsagbaren Anschuldigungen endlich für immer vom Tisch zu wischen. Jetzt wäre noch Zeit dafür. Bei ihm könnte ich noch sagen "Es sei ihm verziehen". Als er damals behauptet hat, dass Michael in belästigt hat, da hat er das wirklich geglaubt. Da bin ich sicher. Ich hab von anderen Fällen gelesen, bei denen Sodium Amytal verwendet wurde und diese Menschen waren sich absolut sicher, dass das, was sie da sagen, absolut richtig ist. Und ich könnte auch noch damit leben, dass er so lange gebraucht hat, um mit der Wahrheit rauszukommen. Auch wenn er seinen Vater sicher nicht sonderlich gemocht hat, er wollte ihn vielleicht nicht ans Messer liefern und er hat auch sicherlich nicht unbegründet Angst, dass manche Fans ihm nicht wohlgesinnt wären. Aber das könnte sich ändern, wenn er nur endlich die Wahrheit sagen würde. Nur ein Interview, ein Einziges. Am besten im Fernsehen in einer Talkshow (Larry King würde sich da doch anbieten und ich käme sogar noch mit Oprah klar), sodass es jeder sehen und hören könnte.

      Dass Chandler sich umgebracht hat, weil er ein schlechtes Gewissen gehabt hat, ist wohl auszuschließen. Dann hätte er sich schon vor Jahren umgebracht, denke ich. Der Kerl hatte kein Gewissen. Hieß es nicht, Chandler sei schwer krank gewesen? Ich glaube, der hat sich deswegen umgebracht. Und da sieht man mal, dass auch viel Geld einem nicht zu einem guten und erfolgreichen Leben verhilft. Loser bleibt Loser. Und Evan Chandler war ein Loser der aller ersten Güteklasse. Selbst im Leben einen Scheiß erreicht und sich dann auf Kosten eines Anderen bereichert. Aber man erntet immer was man sät. Und das war bei ihm ordentlich was. Nun musste er seine Rechnung begleichen und zwar höffentlich vor dem Teufel persönlich!


      Edit:
      Ganz so durchgehend negativ war die Berichterstattung nach Chandlers Selbstmord übrigens aber wenigstens nicht. Ich erinnere mich daran, dass nach Chandlers Tod auch durchaus die Frage aufkam, ob das damals nicht vielleicht doch nur ein ganz übler Erpressungsversuch gewesen ist von ihm. Natürlich ging das unter. Aber es war ein kleiner Lichtblick.


      "Be who you are and say what you feel because those who mind don't matter and those who matter don't mind."

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von LadyMichael90 ()

    • Ich würde mir auch wünschen, dass Jordan den Mut hat, und Mut bräuchte er dafür, öffentlich zu machen, wie das alles wirklich war. Aber ich glaube nicht daran. Das hat er sicher schon längst verdrängt, vielleicht durch den Tod von Michael sind seine Gefühle wieder in ihm hochgekommen. Er muss doch hin- und herschwanken zwischen sich verstecken und endlich reinen Tisch machen. Aber Geld hat er ja auch bekommen, müsste er das nicht zurückgeben? Das wird er nicht wollen. Ich habe gelesen, dass er sich gar nicht mehr in USA aufhält und bei seiner Vorladung anlässlich des Prozesses (Garvin Arvizo) gesagt hat, er würde nie wieder einen Fuß in dieses Land setzen. Hatte er nicht später auch seinen Vater Evan Chandler angezeigt wegen Mordversuch an ihm? Ich habe gelesen, dass Evan Chandler sehr krank war und sich wohl deshalb das Leben genommen hat.

      Ich möchte mich aber nicht weiter mit diesen Gedanken belasten, was wäre wenn.... Michael war der großzügigste hilfsbereiteste Mensch, den man sich nur denken kann, und so wurde es ihm gedankt. Die Menschen sind gierig und verlieren vollkommen jeden Anstand, wenn sie irgendwo meinen, zu Geld zu kommen, egal wie.

      So verständlich es ist, dass damals die Versicherung diese Riesensumme bezahlte, um Michael vor einem Prozess zu "bewahren", so ging es doch auch da darum, dass die Tour fortgesetzt werden konnte und nur keine Einbußen zu verzeichnen sind. An dieser Tour hing ja auch sehr viel dran, viel Geld, viele Menschen, ihre Einkünfte aus der Tour und andererseits Riesenverlust, wenn die Tour nicht planmäßig durchgeführt werden kann. Wie sich herausgestellt hat, war das alles eine grandiose Fehleinschätzung, die Tour konnte trotzdem nicht planmäßig durchgeführt werden und der "Deal" hing Michael Zeit seines Lebens wie ein Schandmal an ihm.

      Ich denke manchmal daran, wenn dieser T.S. nicht so überehrgeizig und versessen gewesen wäre, Michael hinter Gitter zu bringen, wäre alles anders gelaufen. Da fällt mir irgendwie der Vergleich ein zu einem anderen Prozess, Kachelmann. Auch er ein Prominenter, auch hier ein ehrgeiziger Staatsanwalt, der nichts unversucht ließ, um ihn in die Zelle zu bringen. Das heißt aber keinesfalls, dass ich Kachelmann für unschuldig halte, ich meine aber, dass die Ermittlungen vielleicht von vornherein nicht so überhitzt geführt worden wären. Ich wünsche mir, dass auch hier die Wahrheit ans Licht kommt, das ist jetzt ot, aber ich wollte diese Anmerkung noch machen.
    • Das passt vlt. nicht genau hierrein, aber auf Mj777 gibt es jetzt eine längere Analyse der

      Scheinheiligkeit der Medien in ihrer Berichterstattung über MJs Verhandlungen (es geht natürlich auch um die Chandlers...)

      mj-777.com/

      Zitat aus dem Text von 777: Wie wir alle wissen, ist die Jahrelange voreingenommene Berichterstattung der Medien der Hauptgrund, warum soviele Menschern eine negative Meinung von Michael Jackson haben. Die Medien haben ihn in den 80ern aufgebaut und dann ohne Gnade zerrissen, von 1993 bis zu seinem Tod. (und sogar noch danach)
      Durch die Jahre wurden über MJ soviele Lügen verbreitet, bezgl. Hautbleichung, Schönheits OPs, die Vaterschaft seiner Kinder, seine Gesundheit, seiner Sexualität, seinem Gebrauch von Drogen und vieles mehr.
      Aber die zerstörendste Lüge, die bewusst in der Öffentlichkeit verbreitet wurde, ist, dass Michael 1993 "Schweigegeld" an die Chandlers gezahlt hätte (und an 1996 an die Francias) um zu vermeiden, dass sie vor Gericht aussagen.

      Wie oft habt ihr einen solchen oder ähnlichen Satz gehört:
      "Er muss schuldig sein, denn warum sollte ein Unschuldiger eine (finanzielle) Beilegung des Gerichtsverfahrens aushandeln?"


      Es folgt eine lange Analyse der Fakten und Gerüchte...sehr ausführlich dokumentiert...
      leider - wie immer -- alles auf englisch...
    • Ich finde es immer wieder interessant solche Berichte und Analysen zu lesen. Obwohl ich mich jetzt schon lange mit Michael befasse und weiß, dass diese doofen Gerüchte nicht der Wahrheit entsprechen, so ist es doch immer wieder erschreckend, wie einfach die Wahrheit eigentlich ist und wie einfach es aber auch für die Medien war, diese einfach so zu verdrehen, dass Michael als der Böse dastehen musste. Und noch schlimmer wird es, wenn man sich mal bewusst macht, wie leicht sich die Menschen unserer Gesellschaft darauf eingelassen haben. Die Medien sagen, Michael Jackson ist ein perverser Freak? Na gut, dann ist er eben ein perverser Freak. Kein Hinterfragen, kein darüber nachdenken, nichts. Die haben es einfach geschluckt, wie eine Tablette, die man nimmt, wenn man Kopfweh hat. Und dann rennen sie mit diesem gefährlichen Halbwissen durch die Gegend und glauben, sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen.


      "Be who you are and say what you feel because those who mind don't matter and those who matter don't mind."
    • so ist es doch immer wieder erschreckend, wie einfach die Wahrheit eigentlich ist und wie einfach es aber auch für die Medien war, diese einfach so zu verdrehen, dass Michael als der Böse dastehen musste. Und noch schlimmer wird es, wenn man sich mal bewusst macht, wie leicht sich die Menschen unserer Gesellschaft darauf eingelassen haben.


      ..es ist auch erschreckend, dass alles, bis ins Detail, nachgewiesen ist und dass mehr oder weniger nichts passiert. Michaels Ruf bleibt an ihm Kleben..und danach müssen sich wahrscheinlich auch noch seine Kinder damit ausseinander setzten. Das macht mich wirklich wütend, dass es da keine Gerechtigkeit gibt. Vielen Menschen ist Michael natürlich mehr oder weniger egal, aber wenn sie trotzdem etwas mit ihm in Verbindung bringen, dann sind es diese Lügengeschichten, diese Vorwürfe und all das Zeugs.
      Mir tut das weh, wenn ich daran denke, was für ein Bild viele Leute von ihm haben, dass hat er einfach nicht verdient... :rose:
      Leider werden diese Menschen nicht alleine auf die Suche nach der Wahrheit gehen, die werden nicht in ein MJ Forum sehen oder sonstwo im Internet nach solchen Berichten suchen...die könnten es nur auf die gleiche Art erfahren, wie sie auch all die Lügengeschichten erfahren haben..durch die Presse, in fetten Schlagzeilen...

      Ich weiss nur nicht, ob das je passieren wird... :tztz:
    • Tja, auch wenn es heute die Chancen geben würde, die Wahrheit in Erfahrung zu bringen, die Möglichkeit alleine reicht nun mal leider Gottes nicht aus, denn um das Internet auf diese Weise zu nutzen, müsste man die Medienberichte erstmal in Frage stellen und schon das tun die meisten Menschen eben nicht. Sie stellen nicht in Frage, was die Medien berichtet haben und berichten. Michael war anders als andere Menschen und darum glaubt man eben auch gerne, dass er so ganz anders war, dass er falsch war. Und diese Gedanken machen es schwer, den Menschen die Wahrheit zu zeigen.


      "Be who you are and say what you feel because those who mind don't matter and those who matter don't mind."