Quincy Jones: Interviews

    • ein interessanter interpretationsansatz, maja, gut erklärt und verständlich. aber ich kann dir trotzdem nicht folgen. es mag sein, dass qj eine solche intension hatte, als er das interview gab, aber dann hat er sich mega dusselig ausgedrückt :vogel: . nachdem das aber schon das zweite (oder gar dritte :was: ) interview von ihm ist, in dem michael nicht gut wegkommt, eher das gegenteil, muss ich gestehen, dass meine sympatien für mr. jones sehhhhhhhhhhr geschrumpft sind. so geschrumpft, dass er auf dem weg in meine persönliche :finger:-liste ist.
    • Ja Maja, so kann man es auch sehen. Ich sehe es allerdings inzwischen auch wie Titania. Ich bin immer ganz gespannt, wenn eine IV mit Jones kommt und dann bin ich enttäuscht.
      Irgendwie erwarte ich mehr von ihm. Schliesslich hatte er ja mit Michael auch seinen größten Erfolg! Da sprechen ja die positiver, die kürzer mit Michael zusammenarbeiteten. Wie gesagt, für mich spricht aus seinen Worten etwas Frust heraus.

      Nicht Michael war der Star, sondern eher Quincy...verletzte Eitelkeit?

      Trotzdem sprach er doch kurz nach seinem Tod ganz anders?! Teil meiner Seele gestorben...was war da mit ihm los??
    • Nicht Michael war der Star, sondern eher Quincy...verletzte Eitelkeit?

      ...das kann ich mir auch gut vorstellen...

      Ich versteh auch eure grundsätzliche Einstellung zu Q, nur genau dieses Interview fand ich halt nicht wirklich so schlimm, da hat er sich schon wunderlicheres geleistet...
    • maja5809faithkeeper schrieb:

      die eine bestimme Sache, zum Beispiel ihr Hobby, über ein „normales“ Maß hinaus betreibt, diese Sache zum Lebensinhalt macht oder sich zumindest mehr als andere darin auskennt,

      maja5809faithkeeper schrieb:

      z. B. ein Computerfreak.

      :juhuu: Ich bin ein Freak :doppelv: Und mein Mann auch :weglol: Passt also alles wieder zusammen :jubel:

      KLICK: --> ISF
    • @maja

      Deine Interpretation ist gut und könnte zutreffen.
      Aber ich muss mich da Titania anschließen. Wenn man sich so selten blöd ausdrückt, wie Jones in dem Interview, dann kann man sich die Reaktionen darauf ausrechnen. Und ich denke dann immer an die Menschen, die keine Fans von Michael sind und dann so ein Interview lesen. Wenn die schon das Wort "Freak" lesen, freuen die sich schon einen Ast, weil sie ja schon immer wussten, dass Michael Jackson nicht ganz gebacken war (denn das ist das allgemeine Verständnis zum Wort "Freak").

      Und dann gehts weiter. Michael Jackson hat alles was er konnte, nur von Jones gelernt, Jones aber rein gar nichts von ihm. Und wenn es Jones nicht gegeben hätte, hätte es Michael nicht gegeben. Ich spreche Jones ja überhaupt nicht ab, dass er Michael sicherlich noch ein paar Dinge beigebracht hat, die Michael von Motown nicht gelernt hat. Er hat Michael auch sicherlich ein paar gute Tipps mit auf den Weg gegeben. Aber er hat Michael nicht ganz alleine geformt. Sieht man perfekt an "Thriller".

      1. Michael hat von Anfang an dran geglaubt, dass "Thriller" ein riesen Erfolg wird, während Jones meinte, zwei Millionen verkaufte Exemplare wären schon ein riesen Erfolg. Als dann raus kam, dass eben Michael Recht behalten hatte, stellte Jones es so hin, als habe er es schon immer gewusst. Zumindest damals tat er das.

      2. Die berühmtesten Songs von Michael, die noch heute wirklich jeder kennt, sind Songs wie "Billie Jean" und "Beat it". Songs, die Jones nicht auf dem Album wollte (zumindest bei "Billie Jean" hatte er ja arge Zweifel). Beide Songs sind von Michael geschrieben. Schaut man beim nächsten Album weiter, sind auch hier die wohl berühmtesten Songs von Michael selbst geschrieben. "Bad" und "Dirty Diana". Wer kennt diese Songs nicht?

      Die berühmtesten Songs sind entweder von Michael geschrieben worden, oder er hat daran mitproduziert. "You are not alone" hat er zwar nicht geschrieben, aber er hat es nach seinem Ermessen verändert und was wurde darauß? Der erste Song, der es jemals schaffte, von null auf eins in den amerikanischen Charts einzusteigen.

      Das klappte, komischerweise, alles ohne Quincey Jones!


      Ich könnte dieses Interview noch mit einem wohlwollenden Lächeln abtun, wenn der alte Spinner nicht schon ganz andere Böcke geschossen hätte. Aber so langsam reicht es wirklich!


      "Be who you are and say what you feel because those who mind don't matter and those who matter don't mind."
    • und da haben wir's jetzt unverblümt ausgesprochen. So sieht's nämlich aus.

      24.11.2010
      Quincy Jones
      Buch-Tipp: Quincy Jones
      Qunicy Jones - Q on Producing
      © by quincyjones.com

      Michael Jackson hätte nie so bekannt werden können, wäre hinter seinem Album „Thriller“ nicht ein kluger Kopf gestanden: Quincy Jones. Ursprünglich Jazz-Trompeter, Komponist und Arrangeur, hatte er in den frühen Sechzigern bereits das amerikanische Plattenbusiness als Vize-Präsident von Mercury Records angeschoben und sich in den darauf folgenden Jahren mit viel Fingerspitzengefühl zu einem der erfolgreichsten Produzenten der Pop-Geschichte entwickelt.

      Inzwischen ist Quincy Jones 77 Jahre alt und findet es wichtig, möglichst viel von seiner Erfahrung auch an die Nachwelt weiter zu geben. Mit „Q On Producing“ (Verlag Hal Leonard) hat er manche seiner Tricks und Tipps nun in Buchform verschriftet und auch mit einer Portion Kritik versehen. Denn seiner Meinung nach hat die Jugend von heute den Anschluss an die Geschichte verloren.

      Kaum einer wisse noch, wie Musik vor ein paar Jahrzehnten geklungen hat und das, meint Jones, sei auch die Folge eines schlechten Schulsystems. Wer aber gut sein will, muss wissen, was es gab und gibt. Und sollte am besten einmal täglich Miles Davis mit „Kind Of Blue“ hören. So ist „Q On Producing“ auch ein Manifest für mehr Bildung, mehr Kompetenz, mehr Qualität im Musik-Business und dem musikalischen Leben. Und das kann nicht oft genug betont werden.

      jazzecho.de/aktuell/artikeldet…3/buch-tipp-quincy-jones/
    • @Nite Line

      Sorry, ich mag Jones ja auch nicht, aber das ist schlicht nicht korrekt! Man sollte nicht genau so anfangen wie Jones das da tut. Quincy Jones war schon vor Michael ein Großer in der Musikszene und erfolgreich. Er hätte Michael sicherlich nicht gebraucht. Genau so ist es natürlich auch von Jones arrogant so zu tun, als hätte es Michael Jackson ohne ihn gar nicht gegeben, das ist klar. Aber so zu tun, als sei Quincy Jones nur zu Bekanntheit gekommen, weil er mit Michael gearbeitet hat, ist schlicht falsch.


      "Be who you are and say what you feel because those who mind don't matter and those who matter don't mind."
    • LadyMichael schrieb:

      Aber so zu tun, als sei Quincy Jones nur zu Bekanntheit gekommen, weil er mit Michael gearbeitet hat, ist schlicht falsch.

      Oje @LadyMichael, ich arbeite ja gerne mit smilies, die die Art und Weise wie ich etwas meine, verdeutlichen sollen. Hab dann dieses Mal wohl den falschen ausgewählt :kicher:
      Natürlich sehe ich es schon auch so wie du, aber ganz so dick auftragen sollte der Quincy nun doch nicht ......
    • Michael Jackson hätte nie so bekannt werden können, wäre hinter seinem Album „Thriller“ nicht ein kluger Kopf gestanden: Quincy Jones.

      ..das ist ja keine Aussage von Jones, sondern von den Medien so formuliert....

      Das Quincy auf seinem Gebiet ein der der Grossen ist ( oder zumindest war ), kann wohl keiner abstreiten...und Michael hat sich immer die Besten gesucht, zu Zusammenarbeit, ich glaube auch nicht wirklich, dass Jones Michaels Leistung nicht annerkennt, er scheint nur irgendwie gefrustet, dass sein Beitrag dazu nicht genug gewürdigt wird, so kommt mir das Ganze zumindest vor.
    • maja5809faithkeeper schrieb:

      Michael Jackson hätte nie so bekannt werden können, wäre hinter seinem Album „Thriller“ nicht ein kluger Kopf gestanden: Quincy Jones.

      ..das ist ja keine Aussage von Jones, sondern von den Medien so formuliert....

      Das Quincy auf seinem Gebiet ein der der Grossen ist ( oder zumindest war ), kann wohl keiner abstreiten...und Michael hat sich immer die Besten gesucht, zu Zusammenarbeit, ich glaube auch nicht wirklich, dass Jones Michaels Leistung nicht annerkennt, er scheint nur irgendwie gefrustet, dass sein Beitrag dazu nicht genug gewürdigt wird, so kommt mir das Ganze zumindest vor.


      Richtig. Aber gut, dass du in Klammern noch WAR hinzugesetzt hast. Nach dem würde kein Hahn mehr krähen, außer ein paar Nostalgikern, wenn er den großen Erfolg DURCH Michael nicht gehabt hätte. Michael wird bestimmt Gründe gehabt haben, sich von ihm zu trennen. Einen davon vermute ich einfach mal, er wollte sich bestimmt weiter entwickeln, Neues entdecken, Neues schaffen (heute erkennt man das ENDLICH an). Quincy Jones war dafür nicht der Richtige. Und da ist er selber dann auch stehengeblieben. Was hat er denn sonst NACH Michael noch GROSSES vorzuweisen. Mir fällt nichts ein. Ich finde es einfach mehr als schofelig, jetzt nach MJs Tod auf seiner Schiene zu fahren, zumal er vor seinem Tod solch beleidigenden und herabwürdigenden Dinge gesagt und ihn damit als Lügner gestempelt hat.

      Wobei ich hinzufügen möchte, dass ich persönlich seine funky music sehr mag und das war damals total angesagt, und auch heute klingt das für mich noch nicht verstaubt.

      Allerdings, dass QJ selber zu der Formulierung nichts beigetragen hat, das finde ich sehr zu bezweifeln. Wie soll man denn sonst diese Aussage hier verstehen

      Inwiefern war Jackson damals in die Produktion seiner Alben involviert?

      Überhaupt nicht. Michael war vollkommen mit dem Songwriting für die vier von ihm beigesteuerten Stücke beschäftigt. Alles andere lag in meiner Verantwortung. Er hätte zum Beispiel gar nicht gewusst, wie man Künstler auswählt. Es war auch meine Idee, Eddie Van Halen auf »Beat It« spielen zu lassen. Vincent Price steuerte für »Thriller« einen Edgar-Allan-Poe-Rap bei. So etwas hatte vorher noch keiner gemacht. Michael dachte, dass wir einen Dachschaden haben.


      zumal man weiß, dass Michael schon von Kindesbeinen lernbegierig war und sich alles angeeignet hatte, was es von den Toningenieuren und beim Arrangieren zu lernen gab. Das ist belegt von etlichen Mitarbeiten und Leuten, mit denen er produziert hat. Dass er in DIESEM Fall mit dem Schreiben der Stücke beschäftigt gewesen ist, mag ja sein. Aber was wäre die Platte OHNE die Stücke? Außerdem kann ich mir DAS überhaupt nicht vorstellen, bei allem, was man über Michael weiß, dass er seine Finger NICHT im Spiel hatte. Und bitte, wenn Eddie van Halen nicht "Beat it" gespielt hätte, wäre der Song wahrscheinlich auch ein Flopp geworden. Man überlege mal. Ne, ich muss jetzt ehrlich sagen über den Mann habe ich mich jetzt lange genug geärgert. Ich werde ab jetzt das tun, was ich, seitdem er diese Gemeinheiten über Michael öffentlich ausgesprochen hat, getan habe, ich werde ihn einfach ignorieren.

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    • Er hat mal wieder ein IV gegeben ...

      und quasselt auch über Michael :bored:

      Quincy Jones: 'I told Michael Jackson he was weird'

      (Frei übersetzt: " 'Ich sagte Michael Jackson das er seltsam wäre")

      theguardian.com/music/2014/sep…ucer-interview?CMP=twt_gu

      genau verstehe ich es nicht :keinenglisch:
      es geht wohl um Drogen :schulter:
      und er erzählt da was von der Off the Wall/Thriller Zeit im Studio.

      Er wir gefragt, ob er erschrocken war, als Michael seine Schlange mit in`s Studio brachte.
      Antwort: "Ja, ich war , Mann. Sie wickelte sich um mein Bein und kroch überall herum"
      Es passte ihm garnicht.

      Es wird auch noch darüber berichtet, dass Bubbles seine Tochter gebissen habe.


      Übersetzung ohne Gewähr!
      ____________


      "When people's minds are clouded by anger or hatred, no angel can reach them". ~Michael Jackson~
    • .. hier mal sinngemäß die Übersetzung einiger "Michaelrelevanten" Fragen .. und Anworten :

      Gab es eine ernsthafte Atmosphäre im Studio bei der Erstellung von Off the Wall und Thriller?
      Hölle, nein, Mann - es war so locker wie es nur sein kann! Scherze und Spass mussten sein. Machst du Witze? Du musst wissen, wie man [lacht] feiert. Wenn Sie sich aufregen, wird die Musik nach nichts klingen. Ich pflegte zu sagen: "Lassen Sie immer ein wenig Platz für Gott den Raum zu betreten."

      Waren Sie erschrocken, als Michael Muscles die Schlange ins Studio mitbrachte?
      Ja, war ich, Mann. Er wickelte sich um mein Bein.

      ...............

      Nahmen Sie jemals Michael zur Seite um ihm zu sagen, dass er allzu komisch (aussergewöhnlich!) war?
      Nur wenn wir uns das erste Mal trafen, als er 12 war.


      .. ich hab so im Hinterkopf , daß QJ das eher in dem ^ Sinn gesagt .. gemeint hat .. :ja1:
      Ich aber gelobte mir,
      mich niemals abstumpfen zu lassen
      und den Vorwurf der Sentimentalität
      niemals zu fürchten.

      Albert Schweitzer

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    • Nächsten Interview .. und schon wieder über MJ. :bored:

      Kann jemand wichtiges übersetzen ?? :keinenglisch:

      :danke:


      thedailybeast.com/articles/201…east+-+Latest+Articles%29


      Let’s talk about Michael Jackson. I remember being parked in front of MTV as a kid watching his videos.

      Michael Jackson made MTV. He was the first black artist on there. They wouldn’t play black music on there and Rick James could never get “Super Freak” on there. We were down at the Time Warner villa in Acapulco and we’d just put out “The Girl Is Mine” by McCartney, and Steve Ross asked me, “What are you coming up with next?” I said, “Billie Jean” and “Beat It,” and he said, “OK, that goes on next week.” And it was the first black artist on there. Eight months later, we did “Thriller,” and people didn’t know what the hell we were doing, man. We had Vincent Price narrating Edgar Allan Poe. Michael didn’t know what I was doing! That came out and took off all over the world. With Thriller, we took 800 songs and whittled them down to nine. Then, we took the four weakest out and replaced them with the four strongest: “The Lady in My Life,” “PYT,” “Human Nature,” and “Beat It.” We mixed that with “Billie Jean” and “Wanna Be Startin’ Something,” and BAM! You had a great album.

      How do you feel the Michael Jackson estate is handling his music? The last album was pretty disappointing.

      [Sighs] I get in Trouble every time I talk about it. I can’t. I don’t want to go there with Michael, man.

      Do you see anybody even touching Michael Jackson? Kanye West has often compared himself to Michael.

      Come on, man! Not even close. You see, as far as passing the baton down, Michael used to look at Fred Astaire, Gene Kelly, and James Brown. You need to look at the masters first. You don’t even know how to be mediocre when you start without dealing with some masters. Clark [Terry] always had the ability to put young kids on his shoulders.

      So you think there’s a lack of mentorship with modern-day musicians?

      Absolutely. But the biggest problem is the minister of culture. They don’t know where the music comes from. I remember going to England with Lesley Gore in 1963, and the Beatles and the Rolling Stones, man, they’d never been here, but the Stones are still raking in $500 million a year at 70 years old because they know the foundation of music.

      Blues and jazz.

      You bet your bird—blues and jazz, man. It’s just as powerful as the Three Bs: Bach, Beethoven, and Brahms. I’m doing a 3D animation film about it with the animators from Toy Story, as well as a Broadway show about it: the genesis and evolution of jazz and blues. Because Americans don’t have a clue!

      Are you a Justin Bieber fan?

      [Shakes head] Every time I talk about it I get in Trouble. Are you?

      No.

      Then Why do you think I would be? [Laughs] Today, being a pop star is about two things: personality and scandal. Every time someone puts out an album now, you get a DUI or shoot somebody. It’s a problem.

      What artists are you into today?

      I like Common, Drake, Bruno Mars… Ariana Grande and Jennifer Hudson, they’re great singers, man. We’ve got this group called the Global Gumbo All-Stars that are going to change the world.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Margarethe17 ()

    • Quincy Jones hat der Zeit ein Interwiew gegeben. Hier alles zum Thema Michael






      Das Zeit Magazin hat
      ein ausführliches Interview mit Quincy Jones geführt, in dem er auch
      über Michael Jackson sprach. “Sein musikalisches Vokabular war überhaupt
      sehr eindrucksvoll”, sagt Quincy.

      Hier der Auszug über Michael Jackson:

      ZEITmagazin: Sie galten als Wunderkind, Michael Jackson auch. Half Ihnen
      das bei der Zusammenarbeit?

      Jones: Ja, das war von großem Vorteil. Ebenso die Tatsache, dass sich
      Michael so gut wie ich mit der Musikgeschichte auskannte. Von
      Arrangement und Orchestrierung verstand er auch einiges. Sein
      musikalisches Vokabular war überhaupt sehr eindrucksvoll. Michael war,
      wie ich und Sinatra, ein Perfektionist. Er setzte mich als Produzenten
      durch, obwohl die Plattenfirma in Panik war, weil man dort fand, dass
      ein Jazzmusiker nicht zu Michael Jackson passte. Kennen Sie Heidi Brühl?

      ZEITmagazin: Nur dem Namen nach. Eine Schlagersängerin.

      Jones: Eine tolle Frau. Das war wohl vor Ihrer Zeit.

      ZEITmagazin: Eine Frage bitte noch zu Ihrer Arbeit mit Michael Jackson.
      Stimmt es, dass während der Aufnahmen für Thriller niemand schlafen
      gehen durfte?

      Jones: Das stimmt bedingt. An Thriller arbeiteten wir, jedenfalls
      zeitweise, fünf Tage lang rund um die Uhr.

      ZEITmagazin: Ohne Schlaf?

      Jones: Selbstverständlich! Wenn wir einen Lauf hatten, mussten wir das
      ausnutzen. Wir haben die Leute im Studio damit wirklich an ihre Grenzen
      getrieben. Man nennt das Leidenschaft, und was die angeht, waren Michael
      und ich auf einer Wellenlänge. Thriller aufzunehmen war ein einziger,
      rasanter Rausch. Das Album Bad dauerte viel länger, alle Spontaneität
      war dahin. Der Druck war zu groß, und das war auch der Grund, warum
      Michael Jackson mich feuerte. Michael erwartete nachThriller nur noch
      Bestseller in der 100-Millionen-Region. Mit Bad klappte das nicht, die
      Platte verkaufte sich nur 30 Millionen Mal. Davon war Michael so
      enttäuscht, dass er mich rausschmiss. Sind 30 Millionen verkaufte Alben
      ein Flop? Egal! Das ist lange her.

      Quincy Jones berichtet in dem Interview viel über seine harte Kindheit
      in Chicago, die Anfänge im Musikbusiness und wieso er auch über
      80-Jährig noch immer so hart arbeitet.

      Weiterlesen unter jackson.ch/quincy-jones-im-interview-2/
      Copyright © jackson ch

      Ich wünschte, die Zeit hätte auch mal ein Interwiew mit Michael geführt! Quincy lässt sich seine Verärgerung noch immer
      anmerken! :peterpan:
      "Wann immer ich einen sonnenuntergang sah, wünschte ich mir rasch
      etwas kurz bevor die sonne sich am westlichen horizont verbarg und
      verschwand. Das war so als ob die sonne meinen wunsch mit sich genommen
      hatte. Ich entließ meinen wunsch kurz bevor das letzte bisschen licht
      versiegte."

      Michael Jackson - Moonwalk
    • Quincy Jones kam ins Krankenhaus nachdem er über Kurzatmitgkeit klagte. Sein Publizist Robinson sagte AP das er zur Beobachtung im Krankenhaus sei und sagte "Quincy geht es gut" und gab keine weitere Details.


      LOS ANGELES (AP) — Quincy Jones was taken to a Los Angeles hospital with shortness of breath, but his representatives say he's going to be OK.


      Publicist Arnold Robinson told The Associated Press in an email that Jones was hospitalized for observations out of caution after having breathing problems Thursday.


      Robinson said "Quincy is fine," and gave no further details.


      Jones' hospitalization was first reported by TMZ.com.

      The 82-year-old producer and arranger's long and storied career has included collaborations with Michael Jackson, Frank Sinatra and Ray Charles.
      chron.com/news/article/Qu...ss-6512963.php