Angepinnt Murray vor Gericht - (seit) Januar 2011

  • Murray vor Gericht - (seit) Januar 2011

    TMZ hat gelernt, mehr als 2 Dutzend Zeugen aussagen werden bei Dr. Conrad Murray'S Vorverhandlung im Michael Jackson Totschlag Fall.



    Quellen sagen, die Vorläufe dauern ca. 2 Wochen und etwa 30 Zeugen genannt werden.

    Man
    sagt uns wird es keine "Perry Mason" Moment - statt, Staatsanwälte wird
    das Layout ihrem Fall Stück für Stück zu zeigen, Dr. Murray gehandelt
    leichtfertig durch medizinisch Michael mit Propofol und andere Drogen in seinem Haus am Tag starb er.

    Quellen sagen, die Zeugen sind verschiedene medizinische Experten, sowie 3 LAPD Detektive, die den Fall untersucht.

    Und
    wir sagten, Staatsanwälte werden mehr Beweise als in einem typischen
    Fall Totschlag gibt, weil die juristische Theorie hier ist neu -, dass
    ein Arzt einen Mord in der Behandlung eines Patienten verpflichtet.
  • Irgendwie versteh ich die Übersetzung nicht :tüte: :grübel: Jedenfalls bereite ich mich jetzt schonmal mental auf den 4.1. vor. Ich will endlich Gerechtigkeit für Michael, und nicht mit dem Wissen leben, dass Murray ein freier Mann wie jeder andere auch ist!

    Gegen die Ausstrahlung von Living with Michael Jackson!
    -> gopetition.com/petitions/michael.html
    Wasn't it I, who came when you fell down?
  • Quelle ist TMZ. Von wem die Übersetzung stammt, ist ungeklärt, aber schon verständlich, wahrscheinlich in Eile gemacht.

    Ich habe noch eine von mir:

    Michael Jackson Manslaughter Prelim - 30 Witnesses

    Michael Jackson Totschlags-Voranhörung - 30 Zeugen

    12/28/2010 10:00 AM PST by TMZ Staff

    TMZ has learned more than 2 dozen witnesses will testify at Dr. Conrad Murray's preliminary hearing in the Michael Jackson manslaughter case.

    TMZ hat erfahren, dass mehr als zwei Dutzend Zeugen bei dem Voranhörungstermin von Murray (4. Januar 2011) im Fall des Totschlags von Michael Jackson aussagen werden.

    Sources say the prelim will last roughly 2 weeks and approximately 30 witnesses will be called.

    Laut Quellenangaben heißt es, die Voranhörung wird ungefähr zwei Wochen dauern und annähernd 30 Zeugen werden aufgerufen werden.

    We're told there won't be a "Perry Mason" moment -- instead, prosecutors will lay out their case, piece by piece, to show Dr. Murray acted recklessly by medicating Michael with Propofol and other drugs at his home the day he died.

    Uns wurde berichtet, es wird keinen "Perry-Mason"-Moment geben -- statt dessen werden die Vertreter der Anklage ihren Fall darlegen, Stück für Stück, um zu zeigen, dass Murray fahrlässig gehandelt, als er Michael mit Propofol und anderen Drogen (Medikamentation) in seinem Haus behandelt hat, am Tag als er starb.

    Sources say the witnesses include various medical experts, as well as 3 LAPD detectives who investigated the case.

    Von den Quellen heißt es die Zeugen schließen mehrere medizinische Experten ebenso wie 3 Detektive der LAPD, die in dem Fall ermittelten, ein.

    And, we're told, prosecutors will present more evidence than in a typical manslaughter case, because the legal theory here is novel -- that a doctor committed a homicide in the treatment of a patient.

    Und, uns wurde gesagt, die Vertreter der Staatsanwaltschaft werden mehr Beweise präsentieren als in einem typischen Totschlagsfall, da die juristische Hypothese hier eine Neuheit darstellt -- dass ein Doktor eine Tötung bei der Behandlung eines Patienten verursachte.

    tmz

    Übersetzung Daggi Forum bLack and wHite.
  • Danke euch allein beiden, Brigitte + Molly :hkuss:

    Wenn ich das so lese (und vorausgesetzt, das stimmt alles), dann habe ich doch arge Zweifel daran, dass das alles tatsächlich in nur 2 Wochen erledigt sein soll.....:schock1:

    Außerdem soll das am 04.01.2011 doch erstmal nur eine Voranhörung sein, in der Persil-Pastor (vielleicht) darüber entscheidet, ob überhaupt ein Prozess stattfindet oder nicht. Klar, prüft er für diese Entscheidung die sowohl von der Verteidigung wie auch von der Staatsanwaltschaft gesammelten Beweise. Aber Zeugenvernehmungen - noch dazu in dieser Anzahl bei einer Voranhörung :?: ?(

    Das würde (für mich) bedeuten, dass Persil-Pastor schon VOR Prozessbeginn eine Beurteilung von Zeugenaussagen vornimmt, was doch eigentlich der Jury im Rahmen des Prozesses vorbehalten sein sollte :ff: Versteh einer die Amis und ihr Rechtssystem..... :raufen:
  • Murray's Anwälten ist es gelungen, Richter Pastor einen weiteren Sondertermin "aus dem Kreuz zu leiern". Am 29.12.2010
    - also nur 6 Tage vor der (nun schon zum x-ten Mal in Aussicht
    gestellten Voranhörung zur Hauptanklage) - will Richter darüber
    entscheiden, ob er der von Murray's Anwälten beantragten
    Probenuntersuchung zustimmt.

    warten wir mal ab, was das hier ergibt. morgen also.
    nachzulesen auch hier:torontosun.com/entertainment/c…/2010/12/22/16643191.html
    der letzte satz:
    Superior Court Judge Michael Pastor will hear the arguments on Dec. 29,
    just days before Murray is due in court for a preliminary hearing on
    Jan. 4 to determine whether he will stand trial.
    will muß ich das verstehen?

    KOP ich habe mal deine zeilen geklaut.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Brigitte58 ()

  • ne, darum geht es nicht KOP, aber ich denke die automatische übersetzung von goggle chrom ist
    nicht richtig. weil:
    Superior
    Court Judge Michael Pastor werden die Argumente am 29. Dezember zu
    hören, nur wenige Tage vor Murray ist vor Gericht aufgrund einer
    vorläufigen Anhörung am 4. Januar, um festzustellen, ob er
    verhandlungsfähig ist.
    das hatte mich verwirrt, aber vielleicht fühlt murray sich wirklich nicht soooooo gut!! :rauf:
  • Das ist ziemlich verwirrend.
    So viel ich hier bei folgender Meldung verstanden habe, hat die Staatsanwaltschaft nun selber beim Richter einen Antrag eingereicht, die Hälfte der vorliegenden medizinischen Beweise der Verteidigung für einen Labortest zur Verfügung zu stellen - auf eigene Kosten -. Wahrscheinlich um der Gefahr aus dem Wege zu gehen, dass die Verteidigung, wie sie bis jetzt behauptet, der Zugang zu den Ergebnissen von seiten der Staatsanwaltschaft verweigert wurde, und wahrscheinlich auch, um zu verhindern, dass die Verteidigung behaupten kann, dass die Untersuchungen nicht korrekt durchgeführt wurden. DAS soll am heute vor bei einer Anhörung Gericht diskutiert werden.

    Quelle: wavenewspapers.com/entertainme…ons-doctor-112529524.html

    Meine Sorge: Das wird eine WEITERE Verzögerung zur Folge haben. Das ganze ist ein beispielloser Skandal, und kein pig schert das.
  • @ Brigitte

    Superior Court Judge Michael Pastor will hear the arguments on Dec. 29, just days before Murray is due in court for a preliminary hearing on Jan. 4 to determine whether he will stand trial.

    Richter Michael Pastor will am 29.12. die Argumente hören, nur wenige Tage bevor Murray zu einer Voranhörung am 04.01. erwartet wird, in der darüber entschieden wird, ob er sich vor Gericht verantworten muss.

    "stand trial" kann aber auch die Bedeutung "verhandlungsfähig" haben, was in diesem Fall dem ganzen dann aber einen eher falschen Sinn gibt und dich wohl deshalb auch so verwirrt hat ;)


    .
  • Das sind alles wieder Verzögerungstaktiken seitens der Anwälte von murray. Ich versteh nicht warum die si lang rum machen . Ihr werdet sehen irgendwann heisst es das es keinen Prozess geben wird. Ich finde es einfach traurig das essich so lange hinzieht. das dieser Mann sich noch jeden morgen im Spiegel anschauen Kann ist mir ein Rätsel. er weiss doch das er Michael getötet hat . ich hoffe das der Spuck bald vorbei ist :kerze:
  • Jetzt hat er sich wieder selbst umgebracht .... ich fass es nicht :nanu:
    Michael Jacksons Arzt behauptet, es war SelbstmordDer Leibarzt des "King of Pop" muss sich vor Gericht verantworten. Der Vorwurf lautet auf fahrlässige Tötung. Die Verteidigung steht bereits.

    Der wegen fahrlässiger Tötung angeklagte Leibarzt von Michael Jackson will nach Angaben der Staatsanwaltschaft vor Gericht einen Selbstmord des "King of Pop" geltend machen.


    Mediziner habe nach eigenen Angaben jedoch nur 25 Milligramm des Medikaments injiziert.

    Murrays Verteidigung wolle argumentieren, Jackson habe sich selbst noch mehr Propofol verabreicht und sich damit das Leben genommen, erklärte die Staatsanwaltschaft in Los Angeles bei einer Anhörung.

    Murray ist angeklagt, dem "King of Pop" vor dessen Tod im Juni 2009 eine Überdosis Propofol verabreicht zu haben. Eine vorläufige Anhörung in dem Fall beginnt am 4. Januar.


    welt.de/vermischtes/article118…et-es-war-Selbstmord.html
  • Doch, das ist zu fassen. Mit nichts anderem war zu rechnen. Das hat man ihm auch noch auf dem Tablett serviert, diese Argumentation. Und eine ganze Menge Fans und Familienmitglieder haben dem Vorschub und "gute" Vorarbeit geleistet. Wenn ich die Foren gelesen hätte, hätte ich mal ein Danke schön an Murrays stelle reingeschrieben.


    Hier ein längerer Artikel, mit ein paar mehr oder weniger wichtigen Details:

    Prosecutor: Defense will claim Michael Jackson killed himself

    Staatsanwalt: Verteidigung wird behaupten, Michael Jackson tötete sich selbst.

    By Linda Deutsch, AP Special Correspondent

    LOS ANGELES — A prosecutor says defense lawyers for Michael Jackson's doctor will claim at his involuntary manslaughter trial that the singer killed himself.

    Ein Staatsanwalt sagt, die Anwälte der Verteidigung für Michael Jacksons "Arzt" werden in seinem Verfahren wg. fahrlässiger Tötung behaupten, dass der Sänger sich selbst tötete.

    "I do think it's clear the defense is operating under the theory that the victim, Michael Jackson, killed himself," said Deputy District Attorney David Walgren.

    "Ich glaube, es ist klar, die Verteidigung operiert mit der Theorie, dass das Opfer, Michael Jackson, sich selber tötete," sagte Stellvertr. Bezirksstaatsanwalt David Walgren.

    "They don't want to say it but that's the direction in which they are going."

    "Ich sage das nicht gern, aber das ist die Richtung, in welche sie gehen."

    The statement came at a hearing where a lawyer for Conrad Murray clashed with the prosecutor over who should test residue from two syringes found in Jackson's bedroom.

    Das Statement folgte nach einer Anhörung, bei der ein Anwalt Murrays mit dem Staatsanwaltschaft zusammenrasselte darüber, wer die Überbleibsel von zwei Spritzen, die in Jacksons Schlafzimmer gefunden wurden, untersuchen sollte.

    Defense attorney J. Michael Flanagan declined to comment on any theories of defense outside court and said lawyers were still investigating the case.

    Verteidiger J. Michael Flanagan verweigerte jeglichen Kommentar auf irgendwelche Theorien der Verteidigung außerhalb des Gerichts und sagte, die Anwälte wären immer noch dabei, im Fall zu ermitteln.

    A preliminary hearing is scheduled to begin Jan. 4 after which Superior Court Judge Michael Pastor will decide if there is sufficient evidence to hold Murray for trial. The issue of residue in the syringes is unlikely to be brought up in that hearing, attorneys said.

    Eine Voranhörung ist angesetzt, die am 4. Januar beginnen soll, nach der Oberster Richter Michael Pastor entscheiden wird, ob hinreichend Beweismittel vorliegen, um Murray den Prozess zu machen. Wahrscheinlich wird das Thema der Reste in den Spritzen in dieser Anhörung vorgebracht werden.

    Jackson died on June 25, 2009, of what was later found to be acute Propofol intoxication, with other sedatives found to have been a contributing factor.

    Jackson starb am 25. Juni 2009, später wurde festgestellt an einer akuten Propofol-Vergiftung und anderen gefundenen Beruhigungsmittel, die dazu beitrugen.

    But Flanagan told Superior Court Judge Michael Pastor that a huge amount of the anesthetic Propofol — possibly 150 milligrams — would have had to be present in Jackson's body to reach the level that killed him. He noted that Murray has said he gave him only 25 milligrams of the drug along with small amounts of benzodiazopines — sedative drugs — to help him sleep.

    Doch Flanagan (Verteidiger - anm.) sagte dem Oberen Bezirksrichter Michael Paston, dass eine große Menge des Anästhesiemittels Propofol - möglicherweise 150 Milligramm -- hätten in Jacksons Körper vorhanden sein müssen, um den Level zu erreichen, der ihn tötete. Er merkte an, dass Murray gesagt hat (na ja, kein Wunder - anm.), dass er ihm nur 25 Milligramm des Medikaments gab zusammen mit kleineren Mengen von Benzodiazopinen -- Beruhigungsmittel -- um ihm zum Schlaf zu verhelfen.

    There have been suggestions that during a brief period when Murray left the room Jackson, possibly desperate for sleep, could have injected himself with more of the Propofol.

    Es hat Vermutungen gegeben, dass während einer kurzen (wie bitte! - das ist wieder so eine Frechheit und Unwahrheit der Medien das unkorrekt zu berichten, das könnte über eine Stunde gewesen sein, nur der Behauptung des Täters nach war es eine kurze Zeitspanne - anm.), wenn Murray den Raum verließ, Jackson - womöglich verzweifelt sich nach Schlaf sehnend - sich selbst mit Propofol injiziert haben könnte.

    Flanagan said a broken syringe was found on the bedroom floor in addition to a syringe in an intravenous medication bag. He said a fingerprint found on the broken syringe hasn't been identified.

    Flanagan sagte, eine zerbrochene Spritze wurde am Schlafzimmerboden zusammen mit einer Spritze in einem Medikamenten-Infusionsbeutel gefunden. Er sagte, ein Fingerabdruck, der auf der zerbrochenen Spritze gefunden wurde, ist nicht identifiziert worden.

    usatoday.com

    Übersetzung Dagg
    Forum bLack and wHite

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  • Ich war auch lange Zeit mehr als wütend, wenn Familienangehörige, "gute" Freunde und auch Brian Oxmann immer wieder betont haben, MJ wäre medikamentenabhängig. Inzwischen habe ich meine Meinung darüber geändert, und einen wesentlichen Anteil an dieser Meinungsänderung hatte die Zivilklage von Joe.

    Ich sehe jetzt schon vor meinem geistigen Auge, wie die meisten hier die Luft anhalten und die Augen verdrehen :fg: , aber lasst mich das bitte erst mal begründen:

    1. Die Aussagen/Behauptungen - von wem auch immer - MJ wäre medikamentenabhängig gewesen, haben nichts mit der (angeblichen) Verteidigungsstrategie von Murray's Anwälten zu tun, MJ hätte sich womöglich selbst das Leben nehmen wollen oder können.

    2. Nicht nur in der Zivilklage von Joe, sondern auch in der Hauptanklage wird Murray Fahrlässigkeit in mehreren Punkten vorgeworfen. Und einer dieser Punkte ist genau dieser:

    Sowohl Joe wie auch die Staatsanwaltschaft werfen Murray vor, dass dieser selbst wusste bzw. zumindest hätte wissen müssen, dass MJ aufgrund besonderer Umstände ein Medikamentenproblem hatte. Wer vor dieser Tatsache - auch als Fan - die Augen verschließt und das am liebsten unter den Teppich kehren möchte, tut dem Menschen MJ damit keinen Gefallen, denn zum Leben jedes Menschen gehören nicht nur glänzende, sondern auch dunkle Seiten ;). Dass Murray aber MJ trotz dieses Wissens täglich nicht nur mit Propofol, sondern auch mit jeder Menge anderer, ganz klar süchtig machender Medikamente behandelt hat, zeugt nicht nur von einem hohen Maß an Fahrlässigkeit, sondern belegt darüber hinaus ein mindest ebenso großes Maß an Verantwortungslosigkeit.
    Es kann also keine Rede davon sein, dass Familie, Freunde und/oder auch Fans mit Aussagen oder sogar der konkreten Bestätigung einer Medikamentensucht Murray und seinen Verteidigern "einen Gefallen" tun. Ganz im Gegenteil! Damit nimmt man Murray und seinen Verteidigern nicht nur den Wind aus den Segeln, sondern schafft u.U. eine wesentliche Grundlage FÜR eine Verurteilung von Murray, denn "Fahrlässigkeit" und "Verantwortungslosigkeit" sind wesentlicher Bestandteil der Anklage gegen ihn.

    Und die Berichte über den (angeblichen) Versuch Murray's Verteidigung darauf auszurichten, dass sich MJ selbst getötet haben soll, die halte ich persönlich vorrangig für Pressegelaber. Aber selbst wenn Murray's Verteidiger tatsächlich darauf abzielen, kann man schon jetzt davon ausgehen, dass die Staatsanwaltschaft hinreichende Beweise (Zeugen) vorlegen kann und wird, die belegen, dass das schlichtweg nicht möglich war. Erinnert euch nur an den Obduktionsbericht, der hierzu eine recht detaillierte Ausführung/Begründung eines Spezialisten enthält ;).

    Also tief durchatmen und sich nicht von jeder Meldung beeinflussen und somit letztendlich auch manipulieren lassen :hkuss: Genau das wird doch damit bezweckt, aber dem müssen wir doch nicht auch unbedingt "blind" folgen, oder? ;)


    .
  • @king of pop, genau das ist diese unselige Theorie, die dazu beiträgt, dass die Verteidigung genau DAS vorbringen kann und wird. WARUM in Gottes Namen müssen wir uns denn zum Anwalt des Täters machen. Das regt mich von Anfang an auf. Und zum Schieflachen ist das schon mal gar nicht. Mir ist jedenfalls nicht zum Lachen zumute.

    Der Mann, der in meinen Augen kein Arzt ist, hat zwar in jeglicher Beziehung fahrlässig gehandelt, allein schon deswegen, weil er Überdosen gegeben und vorher wahrscheinlich auch schon gegeben oder verschrieben hat, das haben auch andere Ärzte getan. Und tun Tausende von Ärzten fahrlässigerweise auch "normalen" Patienten an. Immer rein mit dem Zeug. Nachdem sind Millionen Menschen genauso medikamentabhängig wie Michael es EVTL. war, will ja niemand unbedingt bestreiten, aber da ist er doch keine AUSNAHME. Und Millionen von Menschen, die von Tabletten abhängig sind, leben immer noch und leben vielleicht und hoffentlich auch noch viele viele Jahre. Ja muss man denn SCHREIEN, damit der Unterschied begriffen wird, und das nutzt wahrscheinlich auch nicht? Und muss man denn STÄNDIG wiederholen, was in dieser Nacht passiert ist. Was dieser Mensch, der einen Doktortitel hat, gemacht hat? Das weiß doch inzwischen jede(r), oder? Ich jedenfalls habe keinen Bock es zu wiederholen. Und nachdem ich mich jetzt nach dem Tod von Michael in etlichen boards selber halb krank geärgert habe, wie Fans und Familienmitglieder herumgehen und der Verteidigung GENAU diese Möglichkeit in die Hand spielen, hab ich jetzt aufgegeben und versuche zu dem Thema nichts mehr zu sagen. Es wird sowieso seinen Gang gehen. Und am Schluss geht der Täter als freier Mann aus dem Gerichtsgebäude heraus, kauft sich eine Insel und lässt es sich wohlergehen.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von MollyGrue ()

  • KingOfPop schrieb:

    Sowohl Joe wie auch die Staatsanwaltschaft werfen Murray vor, dass dieser selbst wusste bzw. zumindest hätte wissen müssen, dass MJ aufgrund besonderer Umstände ein Medikamentenproblem hatte. Wer vor dieser Tatsache - auch als Fan - die Augen verschließt und das am liebsten unter den Teppich kehren möchte, tut dem Menschen MJ damit keinen Gefallen, denn zum Leben jedes Menschen gehören nicht nur glänzende, sondern auch dunkle Seiten ;). Dass Murray aber MJ trotz dieses Wissens täglich nicht nur mit Propofol, sondern auch mit jeder Menge anderer, ganz klar süchtig machender Medikamente behandelt hat, zeugt nicht nur von einem hohen Maß an Fahrlässigkeit, sondern belegt darüber hinaus ein mindest ebenso großes Maß an Verantwortungslosigkeit.
    Es kann also keine Rede davon sein, dass Familie, Freunde und/oder auch Fans mit Aussagen oder sogar der konkreten Bestätigung einer Medikamentensucht Murray und seinen Verteidigern "einen Gefallen" tun. Ganz im Gegenteil! Damit nimmt man Murray und seinen Verteidigern nicht nur den Wind aus den Segeln, sondern schafft u.U. eine wesentliche Grundlage FÜR eine Verurteilung von Murray, denn "Fahrlässigkeit" und "Verantwortungslosigkeit" sind wesentlicher Bestandteil der Anklage gegen ihn.


    Hallo KOP, :wave:

    diese Strategie hätte aber m.M.n. einen großen Haken bzw. wäre riskant:

    Wie soll Murray bewiesen werden, dass er von einer angeblichen medikamtentösen Abhängigkeit gewusst hat ? Eine Medikamenten-Abhängigkeit gehört zu der am schwersten durchschaubaren und konkret erfassbaren Suchtform !
    Wenn Murray sagt, dass er von einer angeblichen Abhängigkeit nichts gewusst hat, wie soll ihm das Gegenteil bewiesen werden ? Da bräuchte man z.B. doch schon Tonbandaufnahmen, wo er ganz konkret von einer Abhängigkeit spricht.

    :was:
  • Donna schrieb:

    Wenn Murray sagt, dass er von einer angeblichen Abhängigkeit nichts gewusst hat, wie soll ihm das Gegenteil bewiesen werden ? Da bräuchte man z.B. doch schon Tonbandaufnahmen, wo er ganz konkret von einer Abhängigkeit spricht.

    allein die toleranzgrenze für benzodiazepine, also den ganzen müll, den murray in michael gepumpt hat, ohne dass der schlafen konnte, MUSS für jeden arzt ein klares zeichen sein. jemand, der an diese medikamentendosis nicht gewöhnt ist, liegt nach der verabreichung kleinster dosen dieser mittel im tiefschlaf. wenn ein patient dann aber zum einschlafen sogar schon propofol verlangt, dann ist alles klar - und michael hat von murray am fraglichen tag nicht zum ersten mal propofol bekommen.
  • Aber es gibt auch Ausnahmen, z.B. gibt es Menschen, bei denen Beruhigungsmittel nicht oder in seltenen Fällen sogar gegenteilig wirken.
    Und ich befürchte, dass evtl. einfach argumentiert werden könnte, dass es sich um kein beständiges Schlafproblem bei Michael handelte sondern nur dann, wenn er unter Druck war.
    Ich glaube nicht, dass man Murray so einfach ein vorsätzliches Wissen über eine längerwährende Medikamtenabhängigkeit nachweisen kann. schon allein die Def. einer Abhängigkeit wird schwierig werden. Ich glaube, auf dieses Pferd würde ich zunächst nicht setzten.