Fleisch vom Wiesenhof/ Fleischkonsum grundsätzlich

    • Nur drei von vielen, vielen schlechten Nachrichten aus den letzten Tagen... Das wenigstens ein bißchen Positive, das man zu den sehr zahlreichen Neuigkeiten in letzter Zeit sagen kann, ist: Wenigstens wird jetzt vieles sichtbar, es wird darüber berichtet, und es gelingt den Ausbeutern immer weniger, dem Verbraucher weiterhin vorzumachen, es herrsche kuschelige Idylle und Leid sei bloß ein Einzelfall.



      Straathof gibt Geschäftsleitung ab

      Nachdem das Oberverwaltungsgericht die Beschwerde Adrianus Straathof gegen das Berufsverbot abgewiesen hat, tritt der Schweineproduzent als Geschäftsführer zurück. Somit können die Betriebe ungehindert weiterproduzieren.

      agrarheute.com/straathof-gibt-geschaeftsleitung-ab?utm









      Arbeiter erschlagen Enten mit Mistgabeln

      Erschlagene oder bei lebendigem Leib aufgespießte Enten: Verdeckt gedrehte Filmaufnahmen einer Tierschutzorganisation belegen Gesetzesverstöße in einem großen Wiesenhof-Zulieferbetrieb in Brandenburg.

      (...)Auf ihnen ist zu sehen, wie Arbeiter - während sie mit einem Traktor Streu im Stall verteilen - mit Mistgabeln auf lebende Enten einschlagen, sie anschließend aufspießen und in eine Kiste auf dem Anhänger des Traktors legen. Darin liegen weitere, bereits reglose Enten. Mögliches Motiv: Die schwächsten Tiere sollen frühzeitig aus der Mast ausgesondert werden.(...)
      Auf einem weiteren Video, das Animal Equality vorliegt, betreten Tierschutzaktivisten nachts einen der Entenställe des Brandenburger Betriebs. In dem Stall finden die Aktivisten Enten mit großflächigen Blutspuren vor sowie zahlreiche Tiere, die auf den Rücken gefallen sind und aus eigener Kraft nicht mehr auf die Beine kommen - letzteres ist für Fikuart Folge der "extremen Zucht auf Brustmuskelfleischansatz", durch die Statik und Motorik der Enten "absolut unphysiologisch" werde. Anders ausgedrückt: Die Tiere werden obenrum so schwer, dass sie sehr leicht umkippen. (...) Auf den Bildern sei "wahrscheinlich nur die Spitze des Eisbergs" zu sehen, sagt Hendrik Haßel, Sprecher von Animal Equality. "Den meisten Verbrauchern ist gar nicht bewusst, welche Qualen Enten in der Mast durchleben müssen."

      spiegel.de/wirtschaft/service/…-mistgabel-a-1009273.html









      Vogelgrippe/Cloppenburg: 130.000 Tiere werden gekeult

      Hannover - Nach dem Ausbruch der hochansteckenden Vogelgrippe im Kreis Cloppenburg müssen rund 130.000 Tiere getötet werden. Das Transportverbot wurde auf die Landkreise Ammerland und Leer ausgedehnt.

      agrarheute.com/vogelgrippe/clo…0000-tiere-werden-gekeult


      Landwirtschaftsminister Schmidt beantwortet auch gleich die Frage, die einigen leider immer noch ignoranten Menschen sicherlich am meisten Sorgen bereitet... :traurig1 :wand:
      >>Wenn in Niedersachsen weitere Betriebe betroffen seien, sei das zwar ein Schlag für die Betroffenen, sagte Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt. «Es stellt den Markt aber nicht vor unlösbare Fragen. Der Weihnachtstruthahn, die Weihnachtsgans ist dadurch nicht gefährdet.»<<
      fr-online.de/politik/vogelgrip…346816,view,asTicker.html















      Hof Butenland :herz: - immer ein Lichtblick im Dunkel, weil hier kein einziges Tier benutzt und genutzt und somit gequält und getötet wird.
      Heute jedoch mit einer traurigen Nachricht. :kerze: Nachdem die Butenländer erst letzte Woche von Rosalie Abschied nehmen mussten ;( , ist nun Mastercard verstorben... :kerze:
      Hab es ganz arg schön "dort oben", Mastercard! :herz: :herz: :herz:


      >>Das Adventstürchen Nr.16 hat saumässig schlau Else geöffnet:<<




      >>Klein Emma ist in die große Herde gezogen, und hat sich gleich Manuelas Adventstürchen geklaut:
      Schaut mal, mit welch Kuhlness Manuela damit umgeht.....<<





      >>Endlich - Das Adventstürchen Nr.18 für Merle:

      Mindestens 18 mal am Tag schafft es Merle rasant - fliegend ins Haus zu kommen. Heute hat sie sogar ihr Ei auf dem weichen Kissen im Schaukelstuhl abgelegt........<<





      >>Adventstürchen Nr.19:

      Ein Körbchen Löwenzahn und Möhren für die Kaninchen<<





      >>Mastercard ist friedlich eingeschlafen:

      Ich ließ meinen Engel lange nicht los,
      Und er verarmte mir in den Armen
      Und wurde klein und ich wurde groß
      Und auf einmal war ich das Erbarmen,
      Und er eine zitternde Bitte bloß.
      Da hab ich ihm seine Himmel gegeben,
      Und er ließ mir das Nahe, daraus er entschwand,
      Er lernte das Schweben, ich lernte das Leben,
      Und wir haben langsam einander erkannt.
      (Rainer Maria Rilke)

      Mastercard wurde 18 Jahre alt. Als er 2005 zu uns kam, hat der damals etwa acht Jahre alte, ehemals mallorquinische Straßenhund vom allerersten Augenblick an Mensch und Tier begeistert. Er fühlte sich stets verantwortlich, kümmerte sich um schwächere Tiere und beschützte sie liebevoll. Als seine beste Freundin Nusha im letzten Jahr verstarb, baute er kontinuierlich ab. Zuerst wurde er taub, dann ließ seine Sehkraft nach, er erblindete und wurde dement. In letzter Zeit verließ er kaum noch sein Körbchen und schlief tief und fest, mit nur kurzen Unterbrechungen 23 Std. täglich.

      Für Mastercard:
      Für immer und Dich -
      Ich bieg Dir den Regenbogen - Für immer und Dich -
      Ich regne und ich schein für Dich -
      Ich schrei für dich - ich bleib für Dich - Für immer und Dich: youtube.com/watch?v=A7TQuBEw8OY

      Foto: Mastercards Lieblingsplatz waren im Sommer die von der
      Sonne gewärmten Futterschüsseln ......<<




      ;(





      :hkuss:
    • Dancer schrieb:

      Der Weihnachtstruthahn, die Weihnachtsgans ist dadurch nicht gefährdet.»<<
      ach :gebet: lasse es zu,daß ihm sein weihnachtsbraten quer in der gurgel stecken bleibt,er soll nicht daran
      ersticken,nur, ein wenig oder ein bißchen mehr, sich damit herumquälen :gebet:

      Dancer schrieb:

      >Mastercard ist friedlich eingeschlafen:
      :kerze: mastercard
      du hattest es schön auf butenland,aber jetzt alt geworden,hast du es verdient einfach einzuschlafen (ohne menschen-nachhilfe)
      jetzt bist du hoffentlch auch wieder an einem schönen friedvollen platz gelandet,:d25:

      "meine" merle, "mein" wunderschönes braunes huhn

      bin noch auf der suche nach dem vergleichsbild,damit auch mal die anderen user sehen,wie schlimm sie aussah
      bevor sie nach butenland durfte,damit man meine "schwärmerei" versteht.
    • "Aber es ist halt so".........................
      Und: Dreieinhalb Tierärzte, die 2000 Betriebe "kontrollieren"........


      Vergessener Skandal? Tierschutzverstöße in Mast-Ställen

      Frühjahr 2014: In mehreren Nächten dringen Aktivisten der "SOKO Tierschutz" illegal in den Putenmastbetrieb Linder im schwäbischen Dattenhausen ein. Die Tierschützer filmen heimlich schwer verletzte oder tote Puten.

      Außerdem dokumentieren sie mit versteckter Kamera, auf welche Weise ein Mitarbeiter des Betriebs kranke Tiere tötet. Da wird minutenlang auf die Puten eingeprügelt, ein paar landen noch flügelschlagend in der Mülltonne, einige Tiere werden ohne vorgeschriebene Betäubung geschlachtet. SOKO Tierschutz erstattet Anzeige, der Skandal sorgt für Schlagzeilen. (...)

      Von geklärten Vorwürfen kann angesichts der laufenden Ermittlungen keine Rede sein, trotzdem darf Linder seine Puten, die er in der Zwischenzeit nach Polen verkaufte, seit Oktober wieder nach Ampfing liefern. Eine Entscheidung, die Friedrich Mülln von der SOKO Tierschutz kritisiert:

      "Ich halte es für extrem problematisch und ein schlechtes Vorbild, weil es zeigt: Man kann mit Tieren eigentlich machen, was man will, egal wie grausam die Vorgänge in dem Stall sind. Das Geld fließt weiter, und nach einem bißchen Wartezeit wird man wieder mit offenen Armen empfangen. Soko Tierschutz war das von Anfang an klar, dass das nur eine Taktik ist, dass die Süddeutsche Truthahn AG gesagt hat, dass sie nichts mehr von ihm kaufen wollen. Die können auf seine zehntausende von Tieren überhaupt nicht verzichten, und deswegen wird weiter geschlachtet."
      Friedrich Mülln, SOKO Tierschutz (...)

      Weniger als vier Tierärzte für 2.000 Betriebe
      Werden also mehr unangekündigte staatliche Kontrollen benötigt, wie das ein Aktionsbündnis gegen Massentierhaltung Anfang November vom Dillinger Landrat forderte? Für sämtliche amtstierärztliche Aufgaben im Landkreis stehen dreieinhalb Veterinäre zur Verfügung, teilt das Landratsamt mit. Angesichts von rund 2.000 landwirtschaftlichen Betrieben seien mehr Kontrollen nur mit mehr Personal möglich. Grundsätzliche Probleme der Putenhaltung könnten so zwar erkannt und vielleicht minimiert, aber nicht beseitigt werden.

      Ähnlich ernüchternde Antworten bekommt, wer beim Vorsitzenden des Landesverbands der Bayerischen Geflügelwirtschaft nachfragt: Wie geht man eigentlich mit Mitgliedern um, die gegen den Tierschutz verstoßen? Gibt es disziplinarische Maßnahmen, etwa Ausschlüsse aus dem Verband?

      "Ach ja - wissen Sie, wir müssten auch vielen Leuten den Führerschein abnehmen. Das ist immer so leicht gesagt. Natürlich passiert immer wieder was. Man kann für niemanden die Hand ins Feuer legen und wo gehobelt wird, da fallen Späne. Das hört sich zwar jetzt blöd an, aber es ist halt so. Und es sind ja tausende von Leuten, die da arbeiten und die alle wirklich so im Griff zu halten als Betriebsleiter, dass die wirklich hundertprozentig tierschutzgerecht arbeiten, das ist schon schwierig."
      Bernd Adleff, Landesverband der Bayerischen Geflügelwirtschaft(...)

      br.de/fernsehen/bayerisches-fe…putenmast-skandal100.html











      Vor 3 Tagen: Die dritte Mahnwache vor dem Schlachthof Viersen:












      Tipps für ein veganes Weihnachten:
      vegan-taste-week.de/vegane-weihnachten
      :daumen:



      Mein Mann :herz: hat auch schon gebacken, unter anderem diese seeehr leckeren und natürlich veganen Kekse mit Vanillecreme. :lecker:



      blackorchid schrieb:

      jetzt bist du hoffentlch auch wieder an einem schönen friedvollen platz gelandet,:d25:
      Ja... davon bin ich überzeugt. Der Tod ist für uns alle nicht das Ende, da bin ich ganz sicher. :herz:

      blackorchid schrieb:

      damit man meine "schwärmerei" versteht.
      Ich verstehe sie auf jeden Fall. :cuddle: Es ist so schön zu sehen, wie toll sie sich erholt hat! :wolke1:
      Dirty Diana :kiss: hat ja schon ein früheres Bild von Merle gepostet - hier ist auch noch eines kurz nach ihrer Rettung aus einem Bio-Freiland-Betrieb:



      Wie gut es ihr dagegen JETZT geht! :love:

      Dirty Diana schrieb:

      Und hier Merle als Sängerin :wolke1:
      Das ist sooooooo süß! :herz: Klasse, dass sie immer noch gerne mal ab und zu ins Haus kommt. Und wunderschön zu sehen, wie selbstbewusst sie ist! :love:



      Noch ein bißchen mehr Butenländliches... :herz:


      >>"Ich bin nämlich eine Advents - Sachensucherin, und da hat man niemals eine freie Stunde.“

      Im Adventstürchen Nr. 20 grunzt das Rosa - Mariechen...<<





      >>Aus dem Adventstürchen Nr. 21 schauen drei Kuhdamen:<<

      >>Dina, Frieda und Anna<<




      Bald ist schon Heiligabend. Habt noch zwei schöne Vorweihnachtstage! :hkuss:
    • Unilever lässt Klage gegen Produzenten von veganer Mayonnaise fallen

      Ende Oktober diesen Jahres verklagte der Lebensmittel-Gigant Unilever das US-Start-up Hampton Creek und forderte, dass das junge Unternehmen, welches unter anderem vegane Mayonnaise herstellt, sein Produkt nicht mehr „Just Mayo“ nennen darf. Nun hat der mächtige britisch-niederländische Konzern seine Klage zurückgezogen.

      "Just Mayo” sieht aus wie Mayonnaise, schmeckt wie Mayonnaise und kostet in etwa gleichviel wie vergleichbare Produkte, die Hühnereier enthalten. Im Unterschied zu den bisher gängigen Mayonnaise-Produkten ist “Just Mayo” jedoch rein pflanzlich, wie alle Produkte von Hampton Creek. Bei der Klage gegen das junge Unternehmen hatte Unilever sich auf eine Definition der US-Lebensmittelbehörde FDA von 1957 berufen, nach welcher Mayonnaise Eigelb enthalten müsse.

      Offensichtlich fühlt sich der mächtige Konzern durch den nicht abreißenden Erfolg des innovativen, der Nachhaltigkeit und dem Tierschutz veschriebenen Start-ups von Firmenchef Josh Tetrick bedroht. In der Klageschrift von Unilever beschwert sich der Konzern, dass die vegane “Just Mayo” seinen Mayonnaise-Marken “Hellmann’s” und “Best Foods” Marktanteile wegnehme. Hampton Creek verursache “ernsthafte, irreparable Schäden für Unilever.

      Der Versuch des Konzerns den Erfolg des unliebsamen Konkurrenten durch die Klage einzudämmen, ging jedoch nach hinten los. Die Medienberichte über die Klage und die darauffolgende Protestwelle führten dazu, dass “Just Mayo” zu einem wahren Verkaufsschlager in US-Supermärkten wurde. Der amerikanische Fernsehmoderator Andrew Zimmern startete eine Petition, in welcher er Unilever darum bat, die Klage fallen zu lassen. Innerhalb kurzer Zeit unterzeichneten 112.000 Menschen den Aufruf. Kurz darauf kam heraus, dass Unilever selbst einige Produkte vermarktet, die der in der Klage zitierten Definiton von Mayonnaise nicht entsprechen. Während die entsprechenden Unilever-Produkte zwar alle Eier enthalten, erfüllen sie jedoch nicht die von der FDA definierte Anforderung eines Öl-Anteils von 65 % in Mayonnaise.

      In einer Pressemitteilung von Donnerstag, 18.12.2014, verkündete der Konzern, dass die Klage gegen Hampton Creek fallen gelassen werde.

      Hampton Creek zeigt erfolgreich, wie lecker Produkte sein können, die im Vergleich zu herkömmlichen Produkten in der Herstellung kein Tierleid verursachen, einen Bruchteil des Wasser- und Landverbrauchs und CO2-Ausstoßes bedeuten und zudem noch gesund sind, da keinerlei Cholesterin enthalten ist. Neugierig geworden? Hier finden Sie leckere vegane Rezepte:

      animalequality.de/neuigkeiten/…r-zieht-klage-zur%C3%BCck













      Hof Butenland :herz: mit tollen Neuigkeiten: Drei neue Familienmitglieder im Januar! :wolke1:


      >>Das Adventstürchen Nr. 22 hat muHtig die sonst so scheue Klara geöffnet:

      Foto: Klara 2010 und heute<<





      >>Wenn ein Schwein auspackt ...
      und Kuhdame Herbstzeit genervt ist...<<





      >>Bevor es morgen gleich einige Überraschungen gibt, erst einmal das Adventstürchen Nr. 23 für die Damen und Herren im neuen Offenstall:

      von links nach rechts:
      Martina, Klara, Frieda, Uschi, Herbstzeit, Dina, Elsa, Manuela, Fine, Mattis, Hanni, Lotta, Lara, Magda, Samuell und Luise<<





      >>Mach Weihnachten zu einem freien und friedlichen Fest für Alle !

      Foto: So wie Rosa - Mariechen und Emma<<





      >>Unser Weihnachtsgeschenk -
      Wir werden diesen drei Tieren das Leben schenken:

      Ab Mitte Januar werden diese drei Rinder zu uns kommen.
      Eine ältere Kuh (links), ein zwei Monate altes Kalb, dass schon auf dem Schlachthof war und eine junge Kuh, die bereits mit 8 Monaten schwanger wurde, ihr Kalb gerade geboren hat, nun in die Mast sollte, um dann getötet zu werden.

      Über die Weihnachtstage werden wir über die Lebensgeschichten jedes Tieres genauer berichten.

      Wir würden uns freuen, wenn ihr uns bei den anstehenden Kosten (Abgabe gegen Schlachtpreis, sowie den Transportkosten) unterstützen könntet:
      stiftung-fuer-tierschutz.de/spenden.html <<




      :herz: :love: :herz:


      Habt ein schönes, friedliches und lichtvolles Weihnachtsfest! :hkuss:
    • liebe dancer, liebe blackorchid, könntet ihr nicht bitte mal eure veganen weihnachtsmenüs hier einstellen? mich würde wirklich interessieren, was bei euch von heiligabend bis zum zweiter feiertag so auf den tisch kommt und das ja dann vielleicht auch als anregung zum nachkochen beim nächtsen anlass zu nehmen :ja1: .

      :danke:
    • Titania schrieb:

      liebe dancer, liebe blackorchid, könntet ihr nicht bitte mal eure veganen weihnachtsmenüs hier einstellen? mich würde wirklich interessieren, was bei euch von heiligabend bis zum zweiter feiertag so auf den tisch kommt und das ja dann vielleicht auch als anregung zum nachkochen beim nächtsen anlass zu nehmen :ja1: .

      :danke:


      und bis dahin kannst du ja mal in Post Nr. 2136 gucken ........... :zwinker:

      und hier sind auch welche: eatsmarter.de/rezepte/rezeptsa…sche-weihnachtsrezepte#/0

      ____________


      "When people's minds are clouded by anger or hatred, no angel can reach them". ~Michael Jackson~
    • >>Hannover, 23.12.: Medienaktion zum "Fest der Liebe"<<















      Vegane Weihnachtsmenüvorschläge gibt es auch zB hier:
      eat-this.org/rezepte/veganes-w…it-geroestetem-knoblauch/
      oder hier:
      vegan-taste-week.de/rezepte/ha…sen/veganes-festtagsmenue
      Und sogar RTL :glupschi: zeigt eines (im Video kommt zuerst ein kurze Werbung)
      rtl.de/cms/news/punkt-12/besse…369e-b85f-26-2146130.html

      Wir selbst haben es uns dieses Jahr ziemlich einfach gemacht, vor allem am Heiligen Abend: Da wir an diesem Tag schon etliche Stunden mit Verwandtenbesuchen verbracht haben, gab es abends ganz einfach fertige vegane Tortellini. Wenigstens die Soße war selbstgemacht :D aus Paprika. Am 1. Weihnachtsfeiertag gab es Kartoffelsalat veganerezepte.eu/vegane-mayonnaise/ mit veganen Würstchen und am 2. Feiertag Knödel veganblatt.com/semmelknoedel-mit-pfifferling-rahm-sauce mit Rotkohl. Und für zwischendurch selbstgebackene Lebkuchen, Nussplätzchen und cremegefüllte Kekse. :lecker:
      Sehr süß :wolke1: fand ich übrigens, dass Schwiegermutter sich extra im Supermarkt und im Bioladen beraten lassen hat und uns eine Weihnachtstüte mit Schokolade, Dominosteinen, Weingummi, Würstchen etc. gefüllt hat - natürlich alles vegan. :herz:







      Hier nochmal ein paar vegane Rezeptseiten. :) (Es gibt natürlich noch unzählige mehr.)

      simply-vegan.org/rezepte

      timmsvegankitchen.wordpress.com/

      vegan-taste-week.de/rezepte

      laubfresser.de/

      veganguerilla.de/rezepte/

      tvg-saar-vegan.de/rezepte/

      tinesveganebackstube.de/

      maulwurfshuegel-online.de/39994.html

      eat-this.org/rezepte/

      Kostenlose E-Books:
      veganic.de/shop_content.php?coID=310








      Hof Butenland :herz:


      >>Mein Name ist Lola - bald bin ich keine Nummer mehr:

      Lola stand schon sehr lange auf unserer Aufnahme - Warteliste.
      Sie ist sechs Jahre alt und hat drei Kälber geboren. Ihr letztes Kalb war eine Fehlgeburt, und der Bauer entschied, dass sie bei Nachlassen der Milchleistung geschlachtet wird. Ein Mitarbeiter fragte uns, ob wir sie aufnehmen können. Lola kommt aus Niedersachsen und wird Mitte Januar bei uns einziehen.<<





      >>Weihnachten mit Emma<<




      >>Er ist jemand - nicht etwas - Sein Name ist Paul:

      Paul landete im Alter von 2 Monaten auf dem Schlachthof.
      Geboren am 6.10.14, winzig klein kam er mit einer Fuhre "Ausschuß-Ferkel" (alle krank oder verletzt), am 19.12. mit einem Viehhändler zum Schlachthof.

      Schnell fand Tierärztin Nicole heraus, dass auch er "überflüssig" war:"Den verhacken wir halt und frieren ihn ein, für Konserven irgendwann", war der Kommentar.
      Schneller als der Wind waren Helferinnen vor Ort, um ihn dort weg zu holen.

      Da nun schon Pauls Leben gerettet war, boten wir Nicole an (die u.a. die hier lebenden Rinder Chaya und Dani rettete), die Mutter zu suchen und mit dem Bauern zu sprechen. Leider war dieser trotz mehrfach freundlicher Bemühungen nicht bereit Pauls Mutter frei zu lassen.

      Und so kam das dritte Lebensgeschenk zu Weihnachten ins Spiel, über das wir euch morgen berichten.
      Paul muss nun noch die gesetzlich vorgeschriebene Quarantäne von vier Wochen in Bayern absitzen, bevor er voraussichtlich Mitte bis Ende Januar die Reise nach Hof Butenland antreten wird.

      Bis dahin wird er bestens und kompetent durch den gerade erst neu gegründeten Verein:
      tiere-leben.de/index.html betreut und versorgt.<<





      >>Weihnachten haben wir gans überstanden........<<




      Habt ein schönes Wochenende. :hkuss:
    • Dancer schrieb:

      Wir selbst haben es uns dieses Jahr ziemlich einfach gemacht, vor allem am Heiligen Abend
      :daumen: So soll das sein :hmhm: Ich hatte mir abends "Lachsfilet" gemacht.Aber nur die Hälfte,weil es sonst für mich zuviel gewesen wäre :kicher: dazu Tiefkühlgemüse :D (was ich logischerweise in der Pfanne erhitzt habe :ablach: ) mit Curry-Kokos Sauce ( aus dem Glas :grins2: ) und meinen 2 Minuten Mikrowellen Reis :lachen: .Das passt irgendwie nicht so zusammen,aber egal :achgeh: .Und als Nachtisch hatte ich Zitronensorbet mit Schokosauce.
      :herz: :herz: :herz: :herz:
    • Dirty Diana schrieb:

      "Lachsfilet"


      ... wie es ja für Veganer "Vleisch" gibt ... gibts für Dööörty vielleicht ja auch "Vlachs" .. :D

      ...aber erstmal Dööörty :gruß: ... dein Menü passt doch super zusammen .. asiatisch angehaucht ... :lecker:
      .. womit ich mehr Schwierigkeiten habe ... mir das vorzustellen .. is dein Dessert ... Zitronensorbet mit Schokosauce ... :dd: .. aber wie gesagt ... is ja Geschmackssache ... und das läuft dann unter "Crosscooking" *beschließ* :zahn:
      Ich aber gelobte mir,
      mich niemals abstumpfen zu lassen
      und den Vorwurf der Sentimentalität
      niemals zu fürchten.

      Albert Schweitzer
    • blackorchid schrieb:

      aus dem meer,kann ich mir jetzt aber nicht so vorstellen bei dir :umfall:
      :iiiiiich1: Ich,echten Lachs.... :schock: :hülfe: Nie und nimmer.Ich hatte diesen "Lachs"
      issvernuenftig.wordpress.com/2…ilet-von-vantastic-foods/

      behindthemask schrieb:

      ...aber erstmal Dööörty :gruß: ... dein Menü passt doch super zusammen .. asiatisch angehaucht ... :lecker:
      :danke: Das kam mir im nachhinein ein wenig durcheinander vor :kicher: so dirtymäßig :D

      behindthemask schrieb:

      .. womit ich mehr Schwierigkeiten habe ... mir das vorzustellen .. is dein Dessert ... Zitronensorbet mit Schokosauce ... :dd: .. aber wie gesagt ... is ja Geschmackssache ... und das läuft dann unter "Crosscooking" *beschließ* :zahn:
      :grins2: Hätte auch Sojasahne dazu nehmen können,aber die Schokosauce muss aufgebraucht werden.Steht schon länger im Kühlschrank :kicher:
      :herz: :herz: :herz: :herz:
    • Sehr langer Artikel (4 Seiten), daher nur einige Zitate:



      Die Schlachtordnung

      In einer idyllischen Gegend in Niedersachsen wird im Sekundentakt geschlachtet, immer schneller, immer billiger, immer schmutziger. Erledigt wird das Gemetzel von einer Geisterarmee aus Osteuropa


      >>"Wir haben es hier mit einer Schattenwelt zu tun, bei der die meisten wegsehen. Eine Geisterarmee haben wir erschaffen."<<
      >>Der Prälat weiß, dass einige der Söldner im Wald leben, weil für sie keine Wohnung da ist. Männer wie Emilian erkenne man an blauen Plastikkörben, die im Wald neben den Schlafmulden liegen und die alle Söldner tragen müssen, wenn sie morgens in einen der Schlachtbetriebe ziehen, die wie Gefängnisse gesichert sind, mit Kameras, Wächtern und Zäunen aus Stahl.<<

      >>Die Gegend zwischen Oldenburg in Niedersachsen und Rheda-Wiedenbrück in Nordrhein-Westfalen ist Deutschlands größte Schlachtanlage. Hier werden jedes Jahr 3,5 Millionen Tonnen Schweine-, 900.000 Tonnen Geflügel- und 400.000 Tonnen Rindfleisch produziert. Schlachten, das bedeutet: Hals aufschneiden, aufhängen, Rektum aufbohren, enthäuten, aufschneiden, zerteilen, verpacken.<<

      >>Das Unternehmen sagt, es wisse nichts von den Waldmenschen. Aber Emilian hatte Ärger mit seinem Vorarbeiter. Weil der Subunternehmer oft auch Wohnraum an die Söldner vermietet, kann Ärger mit dem Vorarbeiter heißen: kein Schlafplatz im Warmen mehr, sondern eine Unterkunft im Wald. In der Nähe der Autobahn 1, zwischen Cloppenburg und Wildeshausen, hat sich Emilian ein Zuhause aus Decken und Plastiksäcken gebaut.<<

      >>Darian steht in einer Schlachtanlage der Firma Steinemann an einem Band, das ihm tote Bullen vors Gesicht hängt, jede Minute einen weiteren. Darian schneidet ihm mit einem Küchenmesser die Brust auf und zieht ihm die Haut ab. Mit bloßen Händen. Die Einweghandschuhe, sagt er, seien sofort kaputtgegangen.<<

      >>Joana und Darian haben viele Narben, sie schneiden sich ständig, während sie tote Tiere zerlegen. Es ist wahrscheinlich, dass beide mit multiresistenten Keimen infiziert sind, die in der Tiermast so häufig zu finden sind, wegen des enormen Einsatzes von Antibiotika.<<

      >>Darians erste Unterkunft lag mitten auf dem Schlachthofgelände der Firma Steinemann in Steinfeld. Darian wohnte in einem umgebauten Stall. Abends wurden die Rinder in den Stall nebenan getrieben, die am nächsten Morgen geschlachtet werden sollten. Seite an Seite übernachtete Darian neben ihnen, wie seine Kollegen. 200 Euro hat er für sein Bett im Monat bezahlt. Das Geld wurde ihm vom Lohn abgezogen. Sein Gehalt hat er jeden Monat bar auf die Hand bekommen. Wie viel es war, wusste er im Voraus nie, mal 500, mal 600 Euro. Wichtige Papiere wurden oft verbrannt.<<

      >>"Einmal kam der Kontrolleur von der Behörde", sagt Darian. In Deutschland sei alles geregelt. In Niedersachsen ist festgelegt, dass jeder Bewohner einer Unterkunft sechs Quadratmeter braucht und es nicht mehr als acht Bewohner pro Zimmer geben darf. Darian war einer zu viel in dem engen Zimmer. Darians Vorarbeiter sagte ihm vor einer Kontrolle durch das Amt, er müsse sein Bett wegschaffen. "Wo schlafe ich dann?", fragte Darian. Abgewechselt hat er sich mit einem Kollegen. Der eine schlief immer dann, wenn der andere arbeitete. Die Firma Steinemann war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

      Hals aufschneiden, aufhängen, Rektum aufbohren, enthäuten, aufschneiden, zerlegen. Immer dieselben Handgriffe, Tag für Tag. Die Söldner der Geisterarmee erwachen erschöpft, unmöglich zu denken, unmöglich zu träumen, unmöglich, etwas anderes zu tun, als im Halbschlaf den Gewohnheiten zu gehorchen.<<

      >>Die Schlachthöfe gliedern ganze Produktionsschritte an die Subunternehmer aus. "Dadurch ist ein Milliardenmarkt mit mafiösen Strukturen, Lohndumping und moderner Sklaverei entstanden"<<

      >>Brümmer sagt, es gebe mittlerweile mindestens 40.000 Werkvertragsarbeiter in der deutschen Fleischindustrie. Die Zahl steige immer weiter. Das Schlachten und Zerlegen besorgten die Werkvertragsarbeiter bereits zu 80 Prozent. Neuerdings wird auch das Weiterverarbeiten und das Verpacken von Fleisch ausgegliedert. Die Preiskalkulation ist so eng, die Gewinnspannen sind so niedrig, dass das System nur noch mit einer Geisterarmee von billigen Söldnern funktionieren kann.<<

      VOLLSTÄNDIGER ARTIKEL:
      zeit.de/2014/51/schlachthof-ni…chaft-ausbeutung-arbeiter











      Mal eine GUTE Nachricht: Italien sagt der unsäglichen Silvesterknallerei, die eine wahnsinnige Belastung für Haus- und Wildtiere (aber auch für viele Kleinkinder, alte, kranke und sterbende Menschen!) ist, den Kampf an: In einigen italienischen Großstädten sind Böller und Feuerwerkskörper verboten worden, eine Missachtung des Verbots kann bis zu 500 Euro kosten.
      kleinezeitung.at/k/chronik/int…vesterknaller-in-Italiens
      :daumen:

      Dirty Diana schrieb:

      dazu Tiefkühlgemüse :D (was ich logischerweise in der Pfanne erhitzt habe :ablach: )

      Hättest Du es tiefgekühlt gegessen, hättest Du aber länger was davon gehabt. --> :lolli: :D






      Hof Butenland :herz:


      >>Mit Paul und Lola wird auch diese Kuhdame, für die wir noch einen Namen suchen zu uns kommen:

      Sie wurde am 22.11.2012 geboren und bereits mit 8 (!) Monaten gedeckt, und hat vor 7 Monaten per Kaiserschnitt ihr Kalb bekommen.
      Jetzt war sie zur Mast und anschließender Schlachtung vorgesehen.
      Bislang lebte sie einem Mastbetrieb, der Kobe - Rinder in die Türkei exportiert.de.wikipedia.org/wiki/Kobe-Rind

      Gemeinsam mit Paul muss sie nun noch die gesetzlich vorgeschriebene Quarantäne von vier Wochen in Bayern absitzen, bevor Beide voraussichtlich Mitte bis Ende Januar die Reise nach Hof Butenland antreten werden.

      Über Namensvorschläge freuen wir uns.<<





      >>"Kühe haben mein Leben verändert, indem sie mit mir in der Wildnis einen anderen Lebensstil teilen. Sie beklagen sich nicht; sie wollen die Welt nicht manipulieren. Vielmehr passen sie sich an und werden mit allem fertig. Sie haben Gefühle, aber sie machen keinTrara. Sie denken positiv und sind unglaublich tolerant: ‚Da bin ich, wie kann ich das Beste daraus machen?’
      Sie haben eine so heitere Gelassenheit. Und ein so gutes Gedächtnis.“
      Dr. Marthe Kiley-Worthington, Gründerin eines Tierreservats im Dartmoor National Park/ England

      Foto: Über 1000 Kilo - Martin<<





      >>Ich sehe was was Du nicht siehst?
      Lotta, Lara und Anna<<





      >>„Das Leben ist bezaubernd. Man muss es nur durch die richtige Brille sehen.“
      Alexandre Dumas, französischer Schriftsteller

      Foto: Mattis<<





      >>Pino - Eisbärhund......
      hat bislang in seinem 12 Jahre alten Leben noch nie Schnee erlebt, aber dafür geniesst er die schönsten Sonnenuntergänge mit Nordseeluft im ganzen Land....

      Pinocervo ist ein zwölfjähriger Herdenschutzhund und lebte seit dem Welpenalter im Tierheim auf Sardinien. Seit Mai 2014 lebt er auf Hof Butenland.

      Foto: Pinobär heute abend<<




      Schon der vorletzte Tag des Jahres... Kommt alle gut ins neue Jahr! :gruppenk: Möge 2015 viele, sehr positive Veränderungen für alle Wesen dieser Erde bringen... *HOFF* :hkuss:
    • Die Geschichte der Ermittlerin Kathrin

      Kathrin ist eine Ermittlerin von Animal Equality, die dazu beitrug die erschreckenden Zustände in einem der größten Entenmastbetriebe Deutschlands aufzudecken. Über die Recherche wurde in renommierten Medien wie dem Spiegel, dem Stern, N24 oder der Taz berichtet. Kathrin möchte heute ihre Eindrücke mit Ihnen teilen:


      "Was ich vor wenigen Tagen erlebte, werde ich niemals vergessen können. Auch wenn es mir schwer fällt darüber zu sprechen, möchte ich Ihnen dennoch von meinen Erlebnissen berichten. Denn ich glaube, dass die Öffentlichkeit ein Recht darauf hat, die Wahrheit zu erfahren.



      Nur wenige Tage vor den Weihnachtsfeiertagen bin ich mit dem Ermittlerteam von Animal Equality in einem der größten deutschen Entenmastbetriebe gewesen, um über die Zustände der Tiere zu berichten, die später als Weihnachtsente auf den Tellern der Verbraucher landen.



      Als wir die riesige Halle betreten, in der mehrere tausend Enten leben, schlägt mir ein beißender Geruch nach Kot und Urin entgegen. Als erstes fällt mir auf, dass zahlreiche Tiere auf dem Rücken liegen und verzweifelt mit den Beinen strampeln. Sie können aus eigener Kraft nicht mehr aufstehen. Sie wurden so gezüchtet, dass sie in möglichst kurzer Zeit möglichst viel Gewicht zulegen. So viel, dass ihre dünnen Beine sie manchmal nicht einmal mehr tragen können. Mit ihren kleinen Beinen in der Luft rudernd und wild schnatternd versuchen sie sich aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Schlagartig wird mir bewusst, dass diese Tiere hier früher oder später verhungern oder verdursten müssen, denn aus eigener Kraft können sie nicht mehr zum Wasser gelangen.

      Nachdem wir die Zustände in dem Betrieb dokumentiert haben, beuge ich mich zu einer auf dem Rücken liegenden Ente hinab, deren Beine sich nur noch langsam bewegen. Als ich mich ihr nähere, schaut sie mich aus ihren hellblauen Augen an. Sie sträubt sich nicht, als ich behutsam meine Hand unter ihren Rücken schiebe und sie aufrichte. Vorsichtig setzt sie einen Fuß vor den anderen. Sie taumelt und fällt zurück in meine ausgestreckten Hände. Ich hebe sie hoch und trage sie zur Tränke. Sie lässt ihren Kopf hängen. Hat sie schon resigniert? Ich lasse Wasser in meine Hand laufen und halte es unter ihren Kopf. Erst dann beginnt sie vorsichtig mit ihrem Schnabel aus meiner Hand zu trinken. 

Gleichzeitig muss ich ihren Körper halten, damit sie nicht wieder nach hinten umkippt. Ich kann ihr Herz in meiner Hand schlagen spüren. Ich spüre die Wärme ihres Körpers während sie sich an mich lehnt und mir schießen Tränen in die Augen.

      Das Schicksal dieser einen Ente in meinen Armen ging mir nahe, während sich um uns herum Tausende in einer ähnlichen Situation befanden. Wie sehr wünschte ich mir in diesem Moment, ihnen allen helfen zu können. 



      Über mein Walkie-Talkie höre ich, dass wir aufbrechen müssen. Ich bette "meine" Ente – in meinem Kopf habe ich sie bereits Sarah getauft – so gut es geht in eine etwas geschützte Ecke und lehne sie an die Wand, in der Hoffnung, dass sie nicht wieder umfallen möge.

 Wir werden morgen Abend wiederkehren, denn meine Mitstreiter haben versteckte Kameras in der Halle installiert. Sie haben aufgrund des Zustandes der Enten den Verdacht, dass Arbeiter den Tieren Schmerzen zufügen könnten. Ich verspreche Sarah, dass ich morgen zurück sein werde.

      Als wir in der darauffolgenden Nacht wiederkehren, um die versteckten Kameras abzuholen, suche ich Sarah vergeblich. Die kleine Ente mit den hellblauen Augen kann ich in der Masse von fast sechstausend Tieren nicht wiederfinden. Niedergeschlagen verlasse ich die Halle. Doch dieses Gefühl war nichts in Vergleich zu dem, was ich in den nächsten Stunden erfahren würde. Die Auswertung des Videomaterials auf den versteckten Kameras sollte mir das Blut in den Adern gefrieren lassen. Denn es erklärte, warum ich Sarah nicht wiederfinden konnte.

 Das Videomaterial zeigte ganz deutlich, dass Arbeiter nur wenige Stunden nachdem ich Sarah zurücklassen musste, mit Mistgabeln ausgestattet durch den Betrieb gingen und Enten wie Sarah, die zu schwach oder verletzt waren, um schnell genug wegzulaufen, brutal erschlugen oder sogar mit den scharfen Spitzen der Mistgabeln lebendig aufspießten, um sie dann zu entsorgen.



      Ich hatte das Gefühl mein Herz würde stehen bleiben. Ich konnte nicht glauben, dass meine kleine Sarah, die ich wenige Stunden zuvor in meinen Armen gehalten hatte, ein solches Schicksal durchleben musste. Niemand hat es verdient, solche Qualen zu durchleben.

 Auch wenn ich Sarah heute nicht mehr helfen kann, werde ich nicht aufgeben, Gerechtigkeit für sie und all die anderen Enten zu fordern, die einen so grausamen Tod sterben mussten.

      animalequality.de/neuigkeiten/…e-der-ermittlerin-kathrin











      Ein Posting der SOKO Tierschutz zum Jahreswechsel, das ich sehr berührend und ermutigend fand... :herz:



      So, der letzte Tag im Jahr. Was war 2014?

      2014 war das Jahr, in dem für mich endgültig klar wurde, dass die Tierausbeutungsindustrie zugrunde gehen wird. Warum? Weil es noch nie so viel Medieninteresse, Interesse der Menschen und so viel Panik bei den Tätern gegeben hat. Das ist nicht nur ein Sturm im Wasserglas mehr, es ist auch kein Sturm, es ist eine stetige Brise, die diese kranke Industrie wegdrängt, ihre Geheimnisse lüftet und alles verändern wird. Sollte ich nicht pesimisstisch sein angesichts all des Leids, Tods und Wahnsinns, angesichts des Hasses und der Gleichgültigkeit in den Gesichtern, die ich dieses Jahr gesehen habe, bei Putenbauern, Pelzträgern, Tierärzten und Politikern? Nein, denn diese Gesichter interessieren mich nicht, mich interessieren die Gesichter der Menschen, die angesichts dieser ganzen Welt nicht aufgeben, deren Augen Mut und Kraft ausdrücken und die angesichts all des Schreckens trotzdem lächeln können. Denn sie wissen, wir werden mehr, wir werden stärker und wir werden aus der leichten Brise Wind machen, den viel zitierten Wind der Veränderung. Wir alle können stolz auf das sein, was wir schon erreicht haben und noch erreichen werden.
      Ich möchte all den Menschen danken, die im Jahr 2014 zu uns gestanden haben, die demonstriert haben, die Geduld hatten, die Mut gezeigt haben. Für uns ist es ein Beginn, für die Schweinemäster, Vivisektoren, Hühnerbarone und auch die falschen "Tierschützer", die denken, man könne Tiere ausbeuten, hingegen ist es der Anfang vom Ende. Ich möchte aber auch den Menschen gedenken, die seit den letzten Monaten nicht mehr unter uns sind. Ihr bleibt unvergessen und wir führen euer Werk weiter.

      Für die Tiere,

      Friedrich Mülln
      SOKO Tierschutz e.V.



      facebook.com/sokotierschutz.ev…4/277804695677172/?type=1











      Butenländliches :herz:



      >>„In einigen Generationen wird es genügen, sich grunzend zu verständigen.“
      Loriot

      Foto: Rosa - Mariechen<<





      >>Happy Kuhlseinday Lotta:

      Lotta wurde am 31. Dezember 2006 geboren. Ihre Mutter konnte sie nie kennenlernen, sie ist bereits lange verstorben. Lotta kam im Sommer 2008 als noch sehr junge Kuh zu uns. Sie hat das Glück, nie ein Maschinenteil der Milchwirtschaft geworden zu sein. Künstliche Befruchtung, Schwangerschaft, Geburt und Wegnahme ihrer Kinder sind ihr erspart geblieben.

      Was Lotta vor ihrer Rettung nach Hof Butenland erlebt hat, wissen wir nicht. Sie ist Menschen gegenüber scheu geblieben. Mit einigen anderen Butenland-Kühen hat Lotta hingegen enge Freundschaften geschlossen – wir sehen sie oft zusammen mit Luise und Magda auf der Weide oder im Stall. Das Sozialverhalten von Rindern zeigt sich zum Beispiel in gegenseitiger Fellpflege durch Ablecken. Freundschaften werden auf diese Weise gestärkt und der Wohlfühlfaktor ist mit Sicherheit hoch. Lotta genießt aber auch den Komfort der Kuhputzbürste, die sie regelmäßig aufsucht, um sich genüsslich Kopf, Hals und Rücken massieren zu lassen.<<





      >>Ein Jahr voller Liebe, Friede und Mitgefühl für alle Wesen.
      Ein neues Jahr ohne Waffen, egal ob Gewehre oder Schlachtermesser.

      Eine Träne zu trocknen ist ehrenvoller, als Ströme von Blut zu vergießen.
      George Gordon Byron

      Ein gutes Jahr für euch alle und habt Dank für alles, was Ihr für die Tiere tut!<<





      >>Neujahrsspaziergang mit Merle, Princessa und Pinobär...<<



      Habt ein kuhles 2015! :hkuss:
    • Nicht nur Deutschland hat ein Problem mit der Umweltzerstörung durch Gülle.
      Video im Link:


      "Größte Jauchegrube der Welt" - Drohne fliegt über eine Schweinefarm und filmt Verstörendes

      Mithilfe einer Drohne hat ein Dokumentarfilmer im US-Bundesstaat North Carolina verstörende Aufnahmen gemacht. Denn den riesigen Mastbetrieben sind Tiere, Menschen und Natur völlig egal. Laut Aussage des Regisseurs enthüllt das Video eines von „Amerikas größten Geheimnissen“.


      Tausende Schweinefarmen sprühen im US-Bundesstaat North Carolina tierische Abfallprodukte in die Luft, um so die riesigen Jauchegruben vor dem Überlaufen zu bewahren. Der Dokumentarfilmer Mark Devries hat eine der Zuchtanlagen von „Murphy Brown LLC“ mit einer Drohne überflogen. Bei dem Betrieb handelt es sich, um eine Tochtergesellschaft des weltweit größten Schweinefleischproduzenten Smithfield Foods.

      In den riesigen Schweinzuchtfabriken werden die Tiere auf engstem Raum gemästet. Das Futter wird automatisch zugeteilt und die Ausscheidungen werden von den Ställen direkt in den See geleitet. Der Dokumentarfilm Speciesism: The Movie zeigt auch die "Bewässerungsanlagen", die das Abwasser aus den gewaltigen Jauchegruben in feinen Dunst verwandeln.

      Der Umweltmediziner Steve Wing von der University of North Carolina berichtet, dass die hohen Konzentrationen von giftigem Schwefelwasserstoff, sowie die Allergene, Bakterien und Viren, die von diesen Anlagen ausgehen, das Potenzial haben, Menschen krank zu machen. Symptome können beispielsweise Bluthochdruck oder auch Atemwegsbeschwerden sein.

      Betroffene Nachbarn in der Nähe berichten davon, dass ein konstanter Nieselregen aus Jauche es nicht einmal erlaubt, Wäsche aufzuhängen.

      Darüber hinaus bergen die Gülle-Seen ein weiteres Risiko: Bricht ein Damm oder laufen die Jauchegruben über, bahnen sich Millionen Liter der gefährlichen Brühe ihren Weg in Flüsse und ins Grundwasser. Doch viele Farmer in North Carolina sind inzwischen Lohnmäster und abhängig von der Großbranche. Denn viele Bauern verschulden sich, um die Vorgaben der Konzerne zu erfüllen.

      Das YouTube-Video von Mark Devries sollte auf das Vorgehen der Zuchtfabriken und auf den Dokumentarfilm aufmerksam machen – mit Erfolg. In nur zwei Wochen wurden die Luftaufnahmen über 1,5 Millionen Mal angesehen.

      focus.de/panorama/videos/groes…379492.html?fbc=fb-shares










      Posting von Andreas Läsker (Veganer, Manager der Fantastischen Vier und Autor von "No need for meat Oder: Vegan ist, wenn man trotzdem lacht"):


      >>Ich habe eben mal wieder eine private Nachricht bekommen, über die ich mich sehr freue. Ich will sie mit Euch teilen, der Verfasser ist einverstanden:

      ""Ich bin ein LEIDENSCHAFTLICHER Fleischesser. Ich LIEBE Eier und Milchprodukte. Deine Besserwisser-postings brachten mich zum Kotzen und je aggressiver/militanter Du wurdest, desdo mehr bist Du mir auf den Sack gegangen.
      Vor ein paar Tagen hat es jedoch Klick gemacht... "verdammt er hat ja so was von Recht..." Ich mach's kurz: ich werde meine Ernährung total umstellen und was ich damit sagen will: Gib nicht auf. So richtig verbissene Realitätsverweigerer wie ich, müssen es tw 600 mal lesen, bis sie's checken und an sich ranlassen.
      Einen lieben Gruß eines Italieners aus Wien.""<<

      facebook.com/permalink.php?sto…5&id=351354968704&fref=nf













      Butenländliches :herz:


      >>Alles klar:
      Auch 2015 wird Dina ihr Riesenbaby Mattis nicht aus den Augen lassen...<<





      >>Mondschein - Hanni:

      Meine Träume sind wirklicher als der Mond, als die Dünen, als alles, was um mich ist.
      (Wind, Sand und Sterne) - Antoine de Saint-Exupéry<<





      >>„Die wahre Lebenskunst besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen.“
      Pearl S. Buck

      Foto: Anna (links) mit Lara<<





      >>„Ich muss anerkennen, dass ich objektiv nicht wichtiger bin als irgendeine andere Person – dass meinem Glück und meinem Leid keine größere Bedeutung zukommt als beliebigem anderen Glück und Leid. Und der Teil meines Selbst, der dies begreift, ist absolut zentral und nicht weniger ein Stück meines Wesens als meine persönliche Perspektive.“
      Thomas Nagel, amerikanischer Philosoph

      Foto: Else<<




      :hkuss:

    • und die Ausscheidungen
      werden von den Ställen direkt in den See geleitet.
      :schock: :huch: :stern:


      Betroffene Nachbarn in der Nähe berichten davon, dass ein konstanter
      Nieselregen aus Jauche es nicht einmal erlaubt, Wäsche aufzuhängen.
      :schnellweg: Also da fehlen einem schlichtweg die Worte.Das unermeßliche Leid der Tiere und dann diese Umweltverschmutzung :hülfe:
      :herz: :herz: :herz: :herz:
    • Dancer schrieb:

      Foto: Else<<

      soo schön kann doch kein schwein sein.. :hkuss: :hkuss:


      alles andere sind doch abläufe wie sie zwangsläufig entstehen müssen,
      frage mich nur wie lange soll dieser scheiss noch funktionieren???
      die menschen werden immer mehr...ihr appetit auch..
      was verzehrt wird,will auch mal raus,
      sei es jetzt von tier zu mensch
      es kann nicht gut gehen,wir sitzen in der abwärtsschraube !!!!
      und keiner wills sehen und bemerken und zugeben
      erst wenn es zu spät ist...neiiiin, es ist schon zu spät!!!
      tägl.sterben menschen in der welt,aber es werden viel mehr menschen geboren,
      sie alle wollen essen,tiere werden gezüchtet,tiere müssen mit futter versorgt werden,das muß angebaut werden,
      aber die menschen brauchen den platz für ihren lebensraum,also wo ist noch fläche für den anbau von futter für
      die tiere,die wir essen wollen und wohin gehen ihre exkremente ??
      wir alle hier im forum werden es nicht mehr erleben,aber es kann nicht mehr allzulange dauern bis zum
      großen knall kommt,er ist vorprogrammiert

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von blackorchid ()

    • Nie echt, der Pelz auf dem Kopf

      Von Hilal Sezgin

      In der Januar-Ausgabe von Hilal Sezgins Kolumne "Unter Tieren" geht es um die echten Pelze, die natürlich kein anständiger Mensch trägt. Darum muss heute auch ein echter Pelz als falscher durchgehen. Gerne lassen sich die Träger betrügen.


      Vegan ist in aller Munde. Vegane Kochbücher gehen weg wie warme Semmeln, und traditionsreiche Fleischereiunternehmen beginnen, vegetarische Würste herzustellen. Dort sehen sie die Zukunft, nicht im Schweinedarm auf dem Grill.

      Man könnte meinen, es geht voran. Wenn da nicht dieser verflixte Winter wäre mit seinen noch verflixteren Moden! Sobald im November die Temperaturen sanken, begannen tote Waschbären, Marderhunde, Kaninchen und Füchse die deutschen Städte zu erobern. Die einen Menschen legen sich Kapuzen mit Saum aus Waschbär über die Schulter, die anderen, die es womöglich für eine unverständliche Unsitte halten, sich Waschbären aufbinden zu lassen, tragen Mützen mit Pelzbommel vom Kaninchen. Da wehen sie nun, all die feinen, fluffigen Haare der Tiere, von den wippenden Köpfen und Schultern der zum Einkaufen eilenden Menschen.

      Vor einem halben Jahrhundert etwa trugen nur ältere Damen Pelz, zum Beispiel Füchse, komplett mit Schnauze und Pfoten. Die Trägerinnen wollten damit wohl den Anschein von Reichtum erwecken – doch tatsächlich schauten die anderen auf sie herab.

      Später kam bei einigen Männern die Mode auf, Fuchs- und Marder-Schwänze vom Schlüsselbund baumeln zu lassen. Deren Träger wiederum wollten den Anschein von Coolness erwecken – alle anderen hielten sie nur für prollig. Dann folgten Jahrzehnte, in denen so gut wie jeder der Meinung war, dass das Geschäft mit dem Pelz eine völlig vermeidbare Tierquälerei war. Wie also kam dieser ganze Mist wieder?

      Heiteitei, Schnuckiputzi und Pelzkapuze

      Gelegentlich bin ich in dem Laden einer Dame, die ihr Hündchen sehr verwöhnt, mit Burberry-Mäntelchen und Heiteitei und Schnuckiputzi. Wenn sie aus dem Haus geht, trägt sie einen Mantel mit einer der beschriebenen Kapuzen. Irgendwann einmal ging mir das Heiteitei so auf die Nerven, dass ich sie fragte, ob das nicht ein gewisser Widerspruch sei: den einen Hund so sehr zu lieben, und für den grausamen Tod eines Pelztiers zu bezahlen. Wieso, das sei kein Widerspruch, sie esse doch auch Fleisch!, sagte sie. – So kann man es auch sehen.

      In den meisten Fällen allerdings, wenn man jemanden auf seinen Pelz anspricht, verläuft das Gespräch anders. „Der ist nicht echt“, sagen fast alle Leute. NIE würden sie Pelz kaufen. Sie haben sogar das Etikett angeguckt. „Für echten Pelz war das eh zu billig.“

      Wenn man ihnen erzählt, dass dieser Pelzbesatz heutzutage oft billiger ist als der künstlich gefertigte, und dass manche Firmen die Etiketten daher sogar fälschen und drauf schreiben, dass es kein Pelz sei, obwohl es welcher ist – dann schütteln sie den Kopf. „Das hier ist kein Pelz, das kann man fühlen.“

      Das ist wirklich überraschend, denn laut zig Statistiken und Handelsinformationen wird in Deutschland eine Menge Pelz verkauft, und zwar nicht im hochpreisigen Sektor, sondern eben zumeist als Besatz für Stiefel, Jacken und Kapuzen. Aber niemand findet das gut, und niemand kauft es!

      Massentierhaltung findet ja auch niemand gut

      Gut, sooo überraschend ist es vielleicht doch nicht: Auch die Massentierhaltung befürwortet niemand, offiziell will niemand ihre Produkte kaufen. Wenn dies stimmt, werden die 700 Millionen Tiere aus Massentierhaltung, die in Deutschland jedes Jahr geschlachtet werden, wohl alle außer Landes geschmuggelt…

      Ein entscheidender Unterschied zum Pelz ist dennoch der: Gegen den Pelz schien ein Konsens schon erzielt, man hielt ihn für überflüssige Tierquälerei. Aber vielleicht genau darum denken die meisten Menschen, ihr Pelz sei Webpelz, und wenn sie es nicht wirklich glauben, dann glauben sie zumindest, dass sie es glauben. Denn dass ihm die Pelztiere wirklich egal seien, sagt eigentlich niemand, außer vielleicht der erwähnten Dame mit Hündchen und Heiteitei.

      Oder weiß sie eventuell zu wenig? Weiß sie nicht, dass den Tieren der Pelz oft bei lebendem Leibe abgezogen wird? Großen und kleinen Tieren, man kann Videos davon sehen, das ist nichts für zarte Nerven, da schauen einen fleischfarbene, hautlose, gepeinigte Wesen an, liegen haufenweise auf dem Boden, werden wenige Minuten nach der Aufnahme sterben.

      Die Gänse übrigens, deren Daunen viele Jacken füttern, werden ebenfalls oft bei lebendigem Leibe… Nein, ich höre jetzt auf. Ich möchte Ihnen nicht die Laune verderben. Das neue Jahr hat ja erst begonnen. Es kann ein Jahr werden, in dem noch mehr Menschen aufhören, Geld auszugeben für das Einsperren, Quälen, Häuten und Töten von Tieren.

      fr-online.de/kultur/unter-tier…opf,1472786,29484270.html

      Dirty Diana schrieb:

      Das unermeßliche Leid der Tiere und dann diese Umweltverschmutzung
      Ja. Lebewesen werden gequält für einen völlig überflüssigen "Genuss" und dadurch wird der Planet, auch für nachfolgende Generationen, zerstört.

      blackorchid schrieb:

      also wo ist noch fläche für den anbau von futter für die tiere,die wir essen wollen und wohin gehen ihre exkremente ??
      Ja:

      "Bodenatlas" warnt: Nutzbare Flächen werden immer knapper

      >>Boden scheint unerschöpflich. Offenbar ist er einfach da, unter den Feldern, dem Gras oder den Bäumen. Doch allmählich werden die nutzbaren Flächen weltweit zur Mangelware, wie der neue "Bodenatlas" warnt. Nutznießer dieser Entwicklung ist vor allem Europa, wie es in der Studie heißt. Kein anderer Kontinent sei für seinen Konsum so stark auf fremdes Land angewiesen.<<
      >>"Die EU ist der weltweit größte 'Importeur' von Landflächen. Das meiste davon geht auf das Konto der intensiven Fleischproduktion"<<
      >>"Böden sind in menschlichen Zeiträumen nicht erneuerbar"<<
      >>Dementgegen wachse der weltweite Hunger nach Nahrungsmitteln, Futtermitteln und Biomasse für Treibstoffe aber immer stärker - und damit auch der Wert nutzbarer Flächen weltweit. So trage Europas gewaltiger Bedarf an Land in Entwicklungsländern massiv zu einer Zerstörung des Ökosystems, zu Grundstückskäufen im großen Stil (dem sogenannten "Land-Grabbing") sowie zur Umsiedlung von indigenen Bevölkerungsgruppen bei.<<

      t-online.de/wirtschaft/unterne…ltweit-immer-knapper.html


      Neuer "Bodenatlas": Landnahme mit katastrophalen Folgen

      Kein anderer Kontinent ist für seinen Konsum stärker auf fremdes Land angewiesen als Europa. Die Landnahme, etwa für Futtermittel, hat im Rest der Welt dramatische Folgen - wie der neue "Bodenatlas" zeigt.


      >>Allein für den Fleischkonsum in der EU werden in Lateinamerika Futtermittel auf einer Ackerfläche angebaut, die so groß ist wie England.<<
      >>Es sind Zahlen, die eine Art modernen Kolonialismus spiegeln. "Sie zeigen, wie sehr unser Konsumverhalten auf Kosten der Lebensverhältnisse von Menschen in anderen, oft ärmeren Erdteilen geschieht"<<
      >>"Wir nutzen Flächen anderer Staaten, die oft ihre eigenen Bürger nicht mit Grundnahrungsmitteln versorgen können." In Paraguay etwa, einem der großen Lieferanten für Futtermittel wie Soja, liege der Anteil Unterernährter bei gut 22 Prozent. Das sei nahezu eine Verdopplung im Vergleich zu 2004, so Töpfer.
      Jeder EU-Bürger, darunter ganz vorn die Deutschen, verbraucht gemäß den ermittelten Zahlen pro Jahr 1,3 Hektar Land, sechsmal so viel wie ein Einwohner aus Bangladesch. Viel mehr Grund zur Aufregung als über einen Veggie-Day bietet unser Fleischkonsum: Würde jeder Erdbewohner so viel Fleisch verzehren wie ein durchschnittlicher Europäer, müssten 80 Prozent des weltweit verfügbaren Ackerlandes nur für die Fleischproduktion genutzt werden. Nur ein Veggie-Tag wirkt angesichts solcher Zahlen geradezu naiv.<<

      spiegel.de/wirtschaft/moderner…len-folgen-a-1011754.html

      blackorchid schrieb:

      wir alle hier im forum werden es nicht mehr erleben,aber es kann nicht mehr allzulange dauern bis zum großen knall kommt
      Ich bin mir nicht sicher, ob wir es nicht erleben werden. :stuhl: Prognosen zufolge sind ja zB die Meere 2048 tot, das ist nicht mehr so arg lange. Dann wäre es auch für den Menschen vorbei.
      Ich hoffe, wir schaffen es noch, ganz viel zu ändern...






      Hof Butenland :herz:


      >>Emma ist inzwischen 7 Monate alt und deutlich im Wachstum zurück.
      Im Halsbereich bildete sich eine harte - Wölbung. Diese wurde tierärztlich untersucht. Diagnose: Callusbildung am Halswirbel. Die Prognose ist vorsichtig: Sie kann damit alt werden, solange es keine Ausfallerscheinungen gibt.

      Zur Vorgeschichte: Emma kam vor einigen Wochen aus einem Versuchslabor zu uns. Sie hatte eine Bauchoperation, einen Leberabzess und eine Bronchitis. Die hängenden Ohren deuten auf eine mögliche Hirnhautentzündung in der Vorgeschichte hin. Auch ist ihr Schwanz meist unbeweglich und zeigt statt hängend, nach vorne zum Bauchraum hin. Emma hat extrem viele Medikamente erhalten. Diese sind erst Ende Februar aus dem Körper abgebaut. Ihre Körpergröße entspricht der eines ca. 8 - 12 Wochen alten Kalbs.

      Foto: Gemeinsames Abendessen - Emma mit Katinka<<





      >>An die 80 Stockenten leben auf Hof Butenland. Pünktlich zur Fütterungszeit der Hühner watscheln sie uns entgegen...<<




      >>Da gabs was auf die Ohren...<<




      >>Sturmwarnung - Macht es euch kuhschelig:
      Wir haben an die Seitenwände des Offenstalls Windschutzplanen montiert.<<




      :hkuss: