Fleisch vom Wiesenhof/ Fleischkonsum grundsätzlich

    • Ikea bietet bald vegane Köttbullar an





      Rund 150 Millionen Hackfleischbällchen verkauft der schwedische Möbelriese pro Jahr weltweit - ab April droht den berühmten Köttbullar aber eine fleischlose Alternative, die nicht nur Vegetarier und Veganer begeistern könnte. Sie soll auch dem Klima zugutekommen.

      Köttbullar gehört zu Ikea wie das kultige Billy-Regal – viele Besucher des schwedischen Möbelhauses essen die Fleischbällchen nach dem Möbelkauf. Jetzt plant der Möbelriese eine kleine Revolution: Er schreibt die Speisekarte um und bietet bald auch vegane Köttbullar an. Auslöser dafür war eine Petition der Tierschutzorganisation Peta, wie die "Huffington Post" berichtet.
      150 Millionen Bällchen pro Jahr

      Peta gab am Mittwoch bekannt, dass es ab April die beliebten Bällchen auch ohne Fleisch geben soll. Die Umstellung soll „im Rahmen der Entwicklung eines neuen, nachhaltigen Lebensmittelsortiments“ erfolgen, wie es in einer Pressemitteilung der Organisation heißt. Die neuen Richtlinien gelten dann weltweit. Die Speisekarte soll dadurch klimafreundlicher werden. Bisher gingen pro Jahr rund 150 Millionen Bällchen aus Rinder- und Schweinehackfleisch gehen in den Ikea-Restaurants weltweit über die Theken.
      Focus
    • Tierversuche: Durchsuchung im Max-Planck-Institut

      Gegen Tübinger Wissenschaftler besteht der Verdacht, sie hätten gegen das Tierschutzgesetz verstoßen. Es geht um Forschung zu Lern- und Wahrnehmungsprozessen bei Affen.

      Das Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik in Tübingen steht im Verdacht, wiederholt gegen das Tierschutzgesetz verstoßen zu haben. Nach Kritik an Affenversuchen untersuchte die Staatsanwaltschaft das Tübinger Institut und bestätigte, in mindestens zwei Fällen bestehe der Anfangsverdacht, dass es bei den Versuchen zu Verstößen gegen das Tierschutzgesetz gekommen sei. Grund dafür seien nicht nur die Ermittlungen, sondern auch mehrere eingegangene Strafanzeigen.

      Bei der Durchsuchung des Instituts seien umfangreiche Unterlagen sichergestellt worden, die nun ausgewertet würden, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Sie sollen Aufschluss über die genauen Versuchsabläufe und die jeweiligen Verantwortlichkeiten geben. Wann erste Ergebnisse vorliegen, sei derzeit noch unklar, erklärte die Anklagebehörde.

      Die Max-Planck-Gesellschaft mit Sitz in München zeigte sich verwundert über die Durchsuchung. Sämtliche Unterlagen, die die Staatsanwaltschaft verlangt habe, seien bereits offengelegt worden, sagte eine Sprecherin. Auch dem Regierungspräsidium Tübingen seien sämtliche Bilder und Materialien zur Verfügung gestellt worden. "Wir haben da überhaupt nichts zu verbergen", sagte die Sprecherin.

      Das Regierungspräsidium untersucht die Vorgänge ebenfalls. Die Behörde hatte bereits im Herbst eine Stellungnahme des Instituts angefordert, dessen Antworten derzeit noch ausgewertet würden. Bislang seien dabei keine Verfehlungen nachgewiesen worden, teilte das Regierungspräsidium kürzlich mit. Das Max-Planck-Institut dürfe daher vorerst ohne Einschränkung die Tierversuche fortsetzen. Allerdings sei das Ergebnis nur ein Zwischenstand, die Überprüfungen dauerten noch an.

      Das Max-Planck-Institut in Tübingen war im September vergangenen Jahres nach einem Fernsehbericht in die Kritik geraten. Es ging um Bilder, die ein Tierschützer, der sich als Pfleger in das Institut geschleust hatte, mit versteckter Kamera gemacht haben soll. Auf den Aufnahmen sind unter anderem Affen mit offenen Wunden zu sehen, einige Tiere übergaben sich.

      Die Max-Planck-Gesellschaft hatte die Vorwürfe zurückgewiesen, zugleich aber eine bessere Betreuung der Tiere angekündigt. Unter anderem sei freiwillig vereinbart worden, dass vor der Einstellung eines zweiten Tierarztes keine neuen Operationen durchgeführt würden. "Ansonsten läuft der Wissenschaftsbetrieb weiter", sagte die Sprecherin. Zudem beauftragte die Gesellschaft einen externen Experten mit einer Überprüfung, der jedoch keine Vernachlässigung der Tiere feststellte.

      zeit.de/wissen/2015-01/max-pla…erversuche-affen-verstoss

      Dirty Diana schrieb:

      Wie schön für die Tiere wenn sie soooo viel Platz haben und spielen können :laberlaber: und am Ende ihres kurzen Lebens womöglich bei vollem Bewusstsein im Brühbad landen und sie entsetzlich leiden müssen :stuhl: :kerze:
      Ja... *Ironie an* So eine Menge mehr Platz, wow, da kann man ja richtig herumtoben *Ironie aus* vor dem qualvollen Tod im Schlachthaus.

      Oh Mann... ;( Wenn ich den Text im Video sehe und die Bilder dazu, schäme ich mich wieder sehr dafür, über 40 Jahre lang Milch, Käse etc. gekauft zu haben. Es tut mir so unendlich leid.

      Faith schrieb:

      und bietet bald auch vegane Köttbullar an. Auslöser dafür war eine Petition der Tierschutzorganisation Peta, wie die "Huffington Post" berichtet.
      Klasse, die Petition hatten ja hier auch einige unterschrieben. :daumen: Find ich super, je mehr Veganes überall angeboten wird, um so besser. :dafuer:










      Hof Butenland :herz: - Paul und Greta sind schon unterwegs! :wolke1:


      >>"Das Glück ist das einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt.“
      Albert Schweitzer

      Foto: Klein - Emma<<





      >>Lola lebt seit einer Woche auf Hof Butenland:

      In den ersten 3 Tagen nach Ankunft war sie sehr unruhig und mit der neuen Situation überfordert. Sie rief und suchte hektisch nach ihren bisherigen Stall - Freundinnen. Inzwischen gönnt sie sich längere Ruhepausen und hat sich mit Elsa, Colorida, Fine und Emma angefreundet.<<





      >>Abendessen mit Rosa - Mariechen
      Z.Zt. humpelt Rosa Mariechen.Sie leidet unter der sog. Bananenkrankheit. Ist zuchtbedingt und auch wetterabhängig, und verläuft schubweise. Auf der Weide läuft sie wesentlich besser.<<





      >>Wir wünschen euch heute nacht eine gute und angenehme Reise:
      Kommt sicher und heil bei uns an.
      Vielen Dank an alle, die an Gretas und Pauls Rettung beteiligt waren, an die Mädels, die sie in der Quarantänezeit liebevoll versorgt und betreut haben und an Wolfgang, unser stets zuverlässiger Transporteur, der auch schon Gisela, Penelope, Colorida, Chaya, Dani, Emma, sowie weitere zwei vermittelte Rinder (Syke - Aktion) gefahren hat.<<





      :hkuss:
    • Wenigstens einer von Straathofs Betrieben wird anscheinend schließen. Wenigstens ein kleiner Schritt, in die richtige Richtung.


      Straathof gibt in Gladau auf

      Der umstrittene Ferkelzüchter Adrianus Straathof zieht jetzt Konsequenzen aus der Auseinandersetzung mit dem Landkreis Jerichower Land. Die Behörde hat ihm vorgeworfen, gegen den Tierschutz verstoßen zu haben. Wie am Donnerstag bekannt wurde, will er seine Zucht in Gladau bei Genthin offenbar aufgeben.


      Der umstrittene Ferkelzüchter Adrianus Straathof will seine Zucht im Genthiner Ortsteil Gladau aufgeben. Das berichtet die Deutsche Presseagentur unter Berufung auf einen Sprecher des Unternehmens.

      Den insgesamt 40 Mitarbeitern sei demnach gekündigt worden und die Zucht bereits eingestellt. Der Bestand an zuletzt rund 60.000 Tieren werde nun schrittweise verkauft. Das Unternehmen wolle jetzt mit der Politik über die Zukunft der Schweinezucht im Land sprechen.

      Zuvor hatte der Landkreis Jerichower Land ein Tierhaltungsverbot gegen Straathof persönlich verhängt, weil in der Spanferkel-Zuchtanlage gegen das Tierschutzgesetz verstoßen worden sein soll. Daraufhin hat Straathof nach Angaben des Landkreises den Betrieb an ein anderes Unternehmen mit neuen verantwortlichen Personen verpachtet. Derzeit läuft ein Rechtsstreit.
      Grüne begrüßen den Schritt

      Im Januar hatte der Landkreis schließlich begonnen, das Tierhaltungsverbot gegen Straathof, einem der größten Schweineproduzenten Europas, auszuweiten und gegen seine Firma, die GLAVA GmbH, vorzugehen. Straathof hätte seine Tiere demnach unter Androhung weiterer Strafzahlungen bis spätestens 31. August aus der Ferkelzuchtanlage hinausbringen müssen. Nun stellt er den Betrieb in Gladau ein, nachdem er sich schon in Brandenburg aus zwei seiner Betriebe zurückgezogen hatte.

      Sachsen-Anhalts Landwirtschaftsminister Hermann Onko Aeikens sagte MDR SACHSEN-ANHALT in einer ersten Reaktion, für ihn sei "bedauerlich, dass man nicht schon im Vorfeld tierschutzkonforme Zustände hat herstellen können", auch dass die Situation „in dieser Weise eskaliert" sei. Die Grünen-Politikerin Dorothea Frederking begrüßte den Schritt am Donnerstag. "Eine Schließung in dieser Dimension hat es noch nie gegeben", sagt Frederking. Das werde auch bundesweit ein Signal sein.

      In Gladau ist bisher wenig davon zu spüren, dass Straathof seine Zuchtanlage aufgeben will. Der Betrieb scheint im Moment noch normal zu laufen. Am Freitag ist im Landtag von Sachsen-Anhalt das Thema Massentierhaltung auf der Agenda. Nun ist wohl damit zu rechnen, dass die neuere Entwicklung im Fall Straathof die Debatte dominieren wird.

      mdr.de/sachsen-anhalt/straatho…a2551f81_zs-ae30b3e4.html











      In Los Angeles gibt es inzwischen 60 vegane Restaurants. :daumen: Darüber hinaus bieten außerdem immer mehr "übliche" Restaurants und Cafés auch vegane Mahlzeiten an.
      mfablog.org/los-angeles-is-now-home-to-60-vegan-restaurants
      :daumen: :herz: :dafuer:








      Hof Butenland :herz: - guckt mal das Video, es ist so schön, wie Greta und Paul lautstark begrüßt werden! :wolke1:


      >>Willkommen auf Hof Butenland Greta und Paul<<




      >>Riesenbaby begrüßt Baby:

      Foto: Mattis, der immer noch bei seiner Mutter nuckelt begrüßt zärtlich Paul.<<



      facebook.com/HofButenland/phot…5/792355264135730/?type=1


      >>Paulchen war heute noch sehr erschöpft von der langen Reise....

      Erst wenn Greta und Paul sich erholt haben, werden wir sie langsam mit der Herde zusammenführen. Sichtkontakt zur Herde haben sie bereits.<<



      facebook.com/HofButenland/posts/792747607429829

      :hkuss:
    • Die Seele leidet

      In der Februar-Ausgabe ihrer Kolumne "Unter Tieren" beschäftigt sich Hilal Sezgin mit dem Beruf des Tierarztes. Tierärzte wollen Tieren helfen. Doch sie stehen erheblichen Schwierigkeiten gegenüber.


      Eine Frau mit kurzen blonden Haaren streichelt einen neben ihr sitzenden Hund: So zeigt ein kleines Foto im Deutschen Tierärzteblatt die Amtstierärztin Dr. Anya Rackow, die ihrem Leben ein Ende gesetzt hat. „Eine ebenso unermüdliche wie unerbittliche Streiterin hat ihren Kampf für die Rechte der Tiere aufgegeben. Im Gedenken und Vertrauen auf eine letzte Gerechtigkeit, welche Frau Dr. Rackow in diesem Leben versagt geblieben ist.“, heißt es in der Würdigung eines Kollegen. Voller Respekt, aber auch ein bisschen rätselhaft.

      Ähnlich schrieben später in der „Zeit“ etliche ihrer im Tierschutz aktiven Kolleginnen und Kollegen in einer Annonce: „Für ihren unermüdlichen Kampf um die Rechte und das Wohl der Tiere gebührte Tierärztin Anya Rackow Dank, Anerkennung und politische Unterstützung. Sie erhielt jedoch Anfeindungen und Bedrohungen.“

      Welche Gerechtigkeit ist Anya Rackow versagt geblieben? Was für Anfeindungen erhielt sie? In Bad Mergentheim war Rackow Landesbeamtin für den Tierschutz; es gehörte zu ihren Pflichten, die Einhaltung der Tierschutzbestimmungen zu kontrollieren. Das zuständige Landratsamt gab der „Tauber Zeitung“ die allgemeine Auskunft, dass es für Amtstierärzte nicht leicht sei, tierschutzorientierte Regelungen in der Landwirtschaft durchzusetzen. „Die Mitarbeiter des amtlichen Tierschutzes arbeiten hier entlang einer schwierigen gesellschaftlichen Konfliktlinie. Hier kommen einerseits die Interessen der Landwirte zum Tragen, denen das Wohl ihrer Tiere in aller Regel wichtig ist, die aber zugleich auf einem hart umkämpften und gesetzlich sehr stark regulierten Markt produzieren, Gewinne erzielen und ihre Betriebe für die Zukunft erhalten möchten. (…) Ganz allgemein ist es häufig nicht einfach, Tierhalter davon zu überzeugen, dass Änderungen an einer Tierhaltung vorgenommen werden müssen...“

      Konkreteres ist nicht bekannt, und ich möchte nicht weiter darüber spekulieren. Aus den Äußerungen spricht tiefes Bedauern nicht allein über den Tod dieser Frau, sondern auch über die generellen Anforderungen ihres Berufes, den viele Menschen eigentlich ergreifen, um Tieren zu helfen. Doch nicht alles, was die Studierenden an der Uni lernen, können sie später auch in vollem Umfang zum Wohl des Tieres einsetzen. Schon viele private Tierhalter haben ihren Starrsinn und denken an ihr Portemonnaie. Und dann erst die Orte, wo mit Tieren gewirtschaftet wird, wo das Tier nicht Freund ist, sondern Ware…

      Tierärzte im Schlachthof

      Ich hatte einmal eine Serie von Interviews mit Tierärzten geplant, die in Schlachthöfen arbeiten. Viele Tierärzte nämlich finden schließlich dort eine Anstellung und verbringen ihr Berufsleben damit zu kontrollieren, ob Tiere ordnungsgemäß zu Tode kommen. Entweder als Angehörige des Veterinäramts oder als Angestellte des Schlachthofs sind sie zur Vertraulichkeit verpflichtet. Es war nicht schwer, welche zu finden, die anonym mit mir reden wollten – sie waren froh, endlich jemandem davon zu erzählen!

      „Ich muss mir bald etwas anderes suchen, es ist nicht gut für die Seele.“, erzählte mir eine Tierärztin, entschied sich aber immer wieder zu bleiben – um der Tiere willen. Einer anderen wurde überraschend gekündigt: In zu starkem Kontrast stand ihr ständiges kritisches Nachfragen mit dem effizienten Ablauf des Schlachtbetriebs. „Wenn ich da bin, wissen die, die können die Tiere nicht einfach mit den Schaufeln schlagen“, sagte sie. „Die Arbeiter sind ja selbst überfordert, wissen nicht, wie sie die Tiere zur Schlachtstraße bewegen sollen. Und ich höre das gleich, sogar wenn ich woanders bin. An den Geräuschen merke ich, da ist was nicht in Ordnung, sofort renne ich da um die Ecke.“

      Fehlbetäubungen, Rinder, die noch zappeln oder auf dem Boden um die eigene Achse kreiseln, trächtige Kühe und ihre zuckenden Föten, halb aufgesprengte Schädel, Bullen, die für das Schlachtinventar zu groß sind, Schweine, die die „Betäubungsgondel“ mit dem Kohlendioxid im Todeskampf zum Wackeln bringen…

      Ich habe die Interviewserie nach einigen Gesprächen abgebrochen, schon vom Zuhören ging es mir so elend; irgendwann gestand ich es einer der Interviewten. Sie sagte: „Sie müssen sich nicht entschuldigen, ich kann das gut verstehen. Wir halten es ja selbst kaum aus.“


      fr-online.de/kultur/unter-tier…det,1472786,29729964.html












      Hof Butenland :herz:


      >>Lagebekuhlung:

      Greta (links) nimmt langsam Kontakt zur Herde auf. Hier mit Fine und Mattis.<<






      >>Klara KnuHtscht Paul<<





      >>Lola KuHschelt mit Paul<<





      >>Greta trifft auf Huhn<<





      >>Anna putzt Chris und Greta schaut wie das geht...<<



      :hkuss:
    • "Interessen der Betreiber"... :sauer:


      Tierschutz versus Züchter

      Gericht: NRW darf Töten von Eintagsküken nicht verbieten

      Das Verwaltungsgericht Minden hat dem Land Nordrhein-Westfalen untersagt, per Erlass das massenweise Töten männlicher Küken zu verbieten.


      Wie das Gericht am Freitag mitteilte, habe der Bundesgesetzgeber es bislang versäumt, für eine Ermächtigungsgrundlage im Tierschutzgesetz zu sorgen. Diese sei aber für eine Entscheidung notwendig. Dem Verbot stünden im Grundgesetz verankerte Interessen der Betreiber entgegen (Freiheit der Berufswahl). Ob eine gewandelte Bewertung des Tierschutzes im Grundgesetz höher zu sehen sei als die Interessen der Kläger, könne nicht die Verwaltung eines Bundeslandes entscheiden.

      Das Gericht gab damit Klagen von elf Brütereien aus NRW statt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Wegen der Bedeutung ist Berufung am Oberverwaltungsgericht Münster möglich. (Az.: 2 K 80/14 und 2 K 83/1 vom 30.1.)

      Als erstes Bundesland überhaupt hatte NRW die massenhafte Tötung männlicher Küken 2013 per Erlass verboten. Die sogenannten Eintagsküken werden bei der Legehennen-Zucht in Großbetrieben als unerwünschtes Nebenprodukt umgehend getötet. NRW hatte den Brütereien eine Übergangsfrist bis Anfang 2015 eingeräumt. Diese Frist bewertete das Gericht als unangemessen kurz.

      rp-online.de/nrw/panorama/geri…t-verbieten-aid-1.4854206

      Dirty Diana schrieb:

      Ein gaaaaaaanz kurzer Beitrag über Hof Butenland

      Tolle Aufnahmen! :daumen: :herz: (Und Paul ist schon mitten im Getümmel... :love: )
      Hoffentlich hat der Fotograf Erfolg mit seinem Bildband!



      Noch etwas mehr Butenländliches :herz: - diesmal auch mit Merle! :wolke1:


      >>Paul entdeckt die Welt:<<






      >>Jan und Fiete putzen Paul<<




      >>Diese Postkarte erhielt Merle zum ersten Jahrestag auf Hof Butenland:<<




      Macht Euch ein kuhles Wochenende! :hkuss:
    • Zu ihrem Artikel über Tierärzte (eingestellt in Posting 2184, hier nochmal der Link: fr-online.de/kultur/unter-tier…det,1472786,29729964.html ) schrieb Hilal Sezgin auf fb noch einen Nachtrag:


      >>>immer mal wieder was ermutigendes: die dt tierärztekammer schrieb mich freundlicherweise an, ob ich mich mit meiner neuen kolumne über tierärzte im schlachthof auf ihren medienpreis bewerben will, da gehe es um realistische berichterstattung zur arbeit von tierärzten. die kolumne erzählte von leidenden tieren in ihren letzten stunden, von fehlbetäubung und aufgesprengten schädeln und hatte den titel "die seele leidet"... mir tun die dort arbeitenden tierärzte wirklich leid (denen es etwas ausmacht), gleichzeitig freue ich mich, dass sich immer mehr von ihnen zu wort melden!<<<
      facebook.com/hilal.sezgin1/posts/10153034803367482










      Vegan Street Day :daumen: - der Termin für Dortmund steht jetzt fest und man kann ihn sich schon mal vormerken:

      >>Samstag, 11. Juli
      11:00 - 19:00
      Friedensplatz + Reinoldikirchplatz Dortmund

      Der Termin steht nun fest!

      Weitere Infos folgen bald...
      Tierrechts/Tierbefreiungsgruppen, Vegangruppen, Veganshops, vegane Gastroangebote und sonstiges Angebote, die eine klar vegane und/oder tierrechtlerische Ausrichtung haben, können sich bald anmelden - die Standinfos sind sehr bald verfügbar. Wenn ihr Interesse habt einen Stand zu machen, schickt bitte eine kurze Info über euer geplantes Angebot an: dortmund[ätt]vegan-street-day.de<<

      facebook.com/events/1548941278…wsfeed_story_type=regular










      Hof Butenland :herz:


      >>Für unser Familienalbum...<<


      facebook.com/HofButenland/phot…5/795095320528391/?type=1


      >>„Wir müssen lernen, entweder als Brüder miteinander zu leben oder als Narren unterzugehen.“
      Martin Luther King, Jr.

      Foto: Paul mit Rosa - Mariechen<<



      facebook.com/HofButenland/phot…5/795174797187110/?type=1


      >>Heute feiert die schöne Lola ihren 7'ten Happy Kuhday:

      Lola lebt erst seit 3 Wochen auf Hof Butenland.<<





      >>Ich bin Paul:

      Denn Tiere sind keine Maschinen und keine Nummern<<



      facebook.com/HofButenland/phot…5/795556183815638/?type=1


      >>Punkt 15 Uhr:
      Emma ruft nach ihrem Futtereimer. Mit dabei ist auch Elsa.<<




      :hkuss:
    • Wie Bär Läsker als Neu-Veganer 45 Kilo abnahm

      Andreas Bär Läsker, Manager der "Fantastischen Vier", brachte einst 160 Kilo auf die Waage. Dann entschloss er sich, auf Fleisch, Fisch, Milch und Eier zu verzichten - und ist jetzt endlich schlank.

      Andreas Bär Läsker sitzt im Auto auf dem Weg nach Zürich, wo "Die Fantastischen Vier" am Abend ein Konzert geben werden. Läsker ist Manager der Band, Fotograf – und seit zwei Jahren Veganer. Darüber hat der 51-Jährige das Buch "No need for meat" (Trias, 24,99 Euro) geschrieben, mit Rezepten und Ratschlägen.

      ICON: Sie verzichten auf Fleisch, Fisch, Milch und Eier. Was essen Sie, wenn Sie, wie heute, unterwegs sind?

      Andreas Bär Läsker: Man findet letztlich immer etwas. An Raststätten gibt es meist Pellkartoffeln oder Gemüsesuppe. Was ich aber viel schlimmer finde: diese Paranoia. Die Leute tun so, als bräuchte man, wenn man von Stuttgart nach Hamburg fährt, drei warme Mahlzeiten. Ich stehe nicht morgens auf und sage: Oh Gott, essen! Wie? Wo? Was? Ich sage immer: Keine Panik, es ist nur Hunger. Wir essen ja eh alle viel zu viel.

      ICON: Warum sind Sie Veganer geworden?

      Andreas Bär Läsker: Ich hatte früher mal 160 Kilo auf den Rippen, habe über die letzten Jahre 45 Kilo abgenommen. Die Beschäftigung mit Ernährung hat mich dazu gebracht, Veganer zu werden. Nachdem ich vor vier Jahren die ersten 200 Seiten der "China Studies" gelesen hatte, habe ich spontan aufgehört, Fleisch zu essen. Das Buch beschäftigt sich mit allen Ernährungsformen der Welt, fasst alle Studien der letzten 50 Jahre zusammen. Wenn man das gelesen und verstanden hat, dann kann man kein Fleisch mehr essen, wenn man sich nicht umbringen will.

      ICON: Und auch auf Eier und Milch zu verzichten fiel Ihnen nicht schwer?

      Andreas Bär Läsker: Nee, tatsächlich habe ich Milch schon seit Jahren nicht sehr gut vertragen. Wenn man sich mal damit beschäftigt, weiß man, warum. Wir sind das einzige Lebewesen, das sich nach dem Abstillen quasi dazu zwingt, weiterhin Milch zu trinken – und dann noch von einer anderen Spezies. Und Rührei, Spiegelei braucht man eh überhaupt nicht.

      ICON: Nervt der Verzicht nicht manchmal?

      Andreas Bär Läsker: Ich nenne es nicht Verzicht, ich nenne es Vermeidung. Und stellen wir doch mal all die Kollateralschäden, die mit dem Fleischkonsum einhergehen, auf die eine Seite – er ist schlecht für die Gesundheit, schlecht für die Umwelt, schlecht für die Tiere – und auf der anderen Seite haben Sie genau ein Argument: Es schmeckt so gut. Da kann man, finde ich, schon mal sagen: Fuck it! Dann lass ich es eben.

      ICON: Wie hat denn Ihr Umfeld reagiert, als Sie Veganer wurden?

      Andreas Bär Läsker: Zum Teil mit Respekt, zum Teil mit Erstaunen. Es gab aber auch Leute, die sich von mir abgewendet haben, weil sie das vorgelebte schlechte Gewissen nicht ertragen konnten. Und viele dumme Fragen werden einem gestellt.

      ICON: Welche zum Beispiel?

      Andreas Bär Läsker: Wenn du jetzt an einen Strand gespült würdest und dort gäbe es nur Tiere, würdest du dann lieber verhungern oder Fleisch essen? Was ist das für eine schwachsinnige Hypothese? Oder es kommen Argumente wie: Löwen essen doch auch Fleisch. Bist du etwa ein Löwe und rennst durch die Savanne?

      ICON: Manche meinen, es sei auch unmännlich, kein Fleisch zu essen.

      Andreas Bär Läsker: Ich kenne dieses Argument, es ist mir persönlich aber noch nie begegnet. Ich glaube, dass man einem 1,93 Meter großen und 105 Kilo schweren Typen wie mir, nicht zwingend Unmännlichkeit entgegenschmettert. Vielleicht sollte man diese Menschen mal von einem 250-Kilo-Gorilla, der sich ausschließlich von Pflanzen ernährt, an die Wand werfen lassen. Wenn sie das überlebt haben, finden sie vegan bestimmt gar nicht mehr so unmännlich.

      ICON: Ihren Spitznamen Bär haben Sie sich offiziell in den Pass eintragen lassen – und könnten ihn doch eigentlich jetzt mal in Gorilla ändern.

      Andreas Bär Läsker: Brauche ich nicht. Bären können problemlos von Wurzeln und Beeren überleben, tage-, monate-, jahrelang. Das können übrigens alle. Selbst Löwen könnten das. Der Löwe tötet unschuldig aus Instinkt. Wir töten schuldig, weil wir genusssüchtig sind.

      welt.de/icon/article137026931/…ganer-45-Kilo-abnahm.html










      Vegane Neueröffnung, diesmal in Hamburg:

      >>Am Sonntag 22.2.2015 ist es soweit.
      Ab 17 Uhr wird die vegane Pizzeria, das Vistro, eröffnet!<<

      facebook.com/events/338415896366750/?ref=22











      Hof Butenland :herz: - zwei neue Überraschungs-Familienmitglieder sind da! :wolke1: Ich hab sooo mitgebangt und musste oft daran denken, nachdem die Butenländer am Do. die beiden Neuen 'angekündigt' hatten, und hab mich sehr gefreut (und richtig ein bißchen geweint, was bei mir selten vorkommt), als ich dann gestern nachmittag las, dass alles geklappt hat. :klatschen:

      *******
      (von Do.)
      >>Rettung von zwei Kühen:

      Ähnlich wie auf dem Foto
      [Anm. von Dancer: hier war ein Bild von dem Stall eingefügt, in dem Fiete damals "leben"musste] (hier lebte Fiete bis 2012) leben seit 2008 zwei Kühe angebunden in ähnlichen Zuständen. Seit 7 Jahren angebunden und in Dunkelheit. Das Veterinäramt hat verfügt, dass beide Kühe bis Ende der Woche geschlachtet werden sollen.Wir haben spontan entschieden, diese beiden Kühe aufzunehmen. Es handelt sich um eine Mutter (geb.1999) und ihre Tochter (geb.2008), eine dritte Kuh ist inzwischen auf dem Hof verstorben. Sie werden, wenn alles gut geht am Samstag mit Unterstützung des Veterinäramtes, da der Bauer recht problematisch ist, von uns abgeholt.

      In welchem Zustand beide Kühe sind wissen wir nicht. Ein örtlicher Tierarzt weigerte sich den Stall wegen Einsturzgefahr zu betreten.

      Wer die Rettungsaktion unterstützen möchte, kann hier für die Kühe spenden:
      stiftung-fuer-tierschutz.de/spenden.html <<

      *******


      Und dann gestern nachmittag die gute Nachricht: Geschafft! :clapping: :perfect: :herz: :love: :jubel: :wolke1:


      >>Geschafft - von den Ketten befreit und auf dem Weg nach Hof Butenland:

      Mutter, rechts (geb.1999) und ihre Tochter (geb. 2008) lebten 7 Jahre lang angekettet in diesem mittlerweile einsturzgefährdeten Stall.<<





      facebook.com/HofButenland/posts/798034466901143


      >>Minna und Stine sind angekommen:

      Beide Kühe sind in schlechtem Allgemeinzustand. Stine, die Tochter humpelt stark und auch die Klauen beider Tiere sind dringend behandlungsbedürftig.
      Beim Abladen verhakte sich Minnas Horn am Abtrenngitter des Hängers und die Hornschale löste sich. Somit bleibt ihr das Absägen der Hornspitze erspart, denn das Horn drohte bereits oberhalb des Auges in den Kopf zu wachsen.

      Wir bedanken uns bei allen Spendern, denn ohne eine solche Unterstützung wären Rettungsaktionen nicht möglich.<<


      >>Minna, geboren 1999<<



      >>Stine, geb. 2008<<


      facebook.com/HofButenland/posts/798162646888325


      >>Hier das Video kurz nach dem Abladen von Minna und Stine:<<




      Herzlich willkommen im neuen Leben, Minna :herz: und Stine :herz: - endlich frei, endlich ohne Ketten, endlich Licht, endlich Pflege, endlich keine Ausbeutung mehr, und endlich Menschen, die es sehr, sehr gut mit Euch meinen und Euch um Eurer selbst willen wertschätzen. :love:


      :hkuss:
    • In der ARD gab es gestern bei plusminus einen interessanten Beitrag zu Pelzen. Bin wohl manchmal ein wenig fernab von diesem Planeten, habe gar nicht mitbekommen, dass Pelze z.Z. total angesagt sind :spion2: Da gibt es doch oft diese Kampagnen mit Promis- hat das alles nichts bewirkt? :traurig1 Das ist etwas, was mich wirklich wütend macht, da leiden die Tiere ganz furchtbar nur für eine Äußerlichkeit, eine Modeerscheinung! Und auch da gibt es ein Label, dass angeblich mehr Tierschutz bietet, aber Pustekuchen- und noch dazu ist das Zeug hochgradig mit Giften versetzt. Wie kann es sein, dass echter Pelz billiger ist als künstlicher? Wer mag, kann den Beitrag in der Mediathek noch anschauen Gift im Pelz
    • Schweinemist verpestet Teile der USA

      18.02.2015, 13:20 Uhr | AP, t-online.de

      Eine Klagewelle von Umweltschützern trifft zurzeit US-Farmer. Der Grund ist die intensive Haltung besonders von Schweinen, die mehr und mehr Grundwasser und Weidegründe in manchen amerikanischen Staaten verseucht.

      Phosphor, Nitrate und Düngemittelbakterien reichern das Grundwasser der USA zunehmend mit Schadstoffen an. Als Hauptverursacher der schleichenden Umweltkatastrophe gelten die Hinterlassenschaften der industriellen Schweinezucht. Die wird vor allem in den Staaten Iowa und North Carolina immer exzessiver betrieben. Die Folgen sind buchstäblich atemberaubend: An schlechten Tagen kriegt man in bestimmten Gegenden von Iowa kaum einen Atemzug ohne den typischen Duft von schweinemistverpesteter Luft.

      Auf einen Menschen kommen sieben Schweine

      In Iowa leben auf der doppelten Fläche von Bayern drei Millionen Menschen und um die 20 Millionen Schweine. Das heißt, dass in diesem dünn besiedelten Landstrich des Mittleren Westens auf einen Menschen fast sieben Schweine kommen.

      Eigentlich könnte Iowa ein Paradies unbefleckter Natur sein - hier fließt mit dem Oberlauf des Mississippi nur einer von vielen wichtigen Fließgewässern der nördlichen USA. Diejenigen, deren Existenz vom Wasserreichtum Iowas abhängt, kriegen aber mehr und mehr Probleme mit der Verseuchung des Wassers. Und immer mehr werden die Gerichte mit dem Problem befasst.

      Anfang des Jahres setzte ein Urteil aus Washington eine buchstäbliche Duftmarke, als die Bundesrichter beschlossen, dass der Kuhmist einer fabrikmäßigen Milchviehfarm eine "unmittelbare und grundsätzliche Gefährdung" der Umwelt und der vom Grundwasser abhängigen Anrainer darstelle.

      Die Wasserwerker von Iowas größter Stadt Des Moines haben sich das Urteil zu Herzen genommen und eine Feststellungsklage gegen ortsansässige Tierhalter von 1,2 Millionen Schweinen und einer Million Puten angestrengt. Denn seit einiger Zeit müssen sie ihr Wasser mit einem kostenaufwendigen Verfahren von Nitraten befreien, bevor sie es in den Trinkwasserzyklus zurückführen können.

      "Ein Geschenk der Natur" wird zerstört

      In den ganzen USA sind mehr als zwei Drittel der Gewässer mit Schadstoffen belastet, die aus der Landwirtschaft kommen. Vor allem die Schweinezucht hat sich in den vergangenen 25 Jahren massiv intensiviert. Der Trend geht weg vom kleinen Hof und hin zur industriellen Anlage. Die Zahl der Schweinezüchter hat sich von rund 200.000 in den frühen 1990er Jahren auf 21.600 im Jahr 2012 dramatisch verringert.

      Einer der Großproduzenten ist Murphy-Brown LLC, Teil der chinesischen WH-Group, dem weltweit größten Schweinezüchter. Die Zucht in den USA gilt für die Chinesen als billig, also wird kräftig investiert und zugekauft. Aber der Großproduzent wird auch fleißig verklagt, teils von Konkurrenten, teils von Umweltschützern. Barb Kalbach aus Iowa ist eine von ihnen. Die Saatgutfarmerin weist darauf hin, dass die Schweineindustrie in dem ländlichen Staat rund 6,1 Milliarden Euro schwer ist, und das in einem Umfeld, das eigentlich ein Umweltparadies sein könnte: "Wir haben Tausende von Meilen klarer Bäche und Flüsse - ein Geschenk der Natur - und was wir tun, ist: Schweinemist einleiten", sagt die 61-Jährige.

      Natur vs. wirtschaftliche Interessen

      Auch in North Carolina sind die Zahlen verstörend: In dem Staat südlich der Hauptstadt Washington wird so viel Schweinemist in Gewässer geschüttet, dass es den menschlichen Hinterlassenschaften von 100 Millionen Menschen entspricht. Das wäre knapp ein Drittel der US-Bevölkerung.

      Wie das riecht, weiß Richard Brown, der inmitten von Feldern wohnt, die mit einer Mischung aus verflüssigtem Schweinekot und Urin gedüngt werden. Er hat gemeinsam mit 500 Nachbarn dagegen geklagt, denn er findet, dass die industrielle Schweineviehhaltung ihm die Möglichkeit raubt, die Vorzüge seines Wohneigentums genießen zu können. Murphy versucht noch immer, weitere Nachbarn ins Boot zu holen, aber jedes Jahr kommen nur ein paar mehr dazu.

      Am Ende wird das Dilemma an der Ladenkasse entschieden, glaubt Catherine Kling von der Universität von Iowa: "Die Gesellschaft muss letztlich entscheiden, was sie will." Das Land sei unfassbar reich, aber wie man Nahrung und Treibstoff ohne Belastung der Umwelt produzieren könne, "das wissen wir nicht".

      feelgreen.de/schweinemist-verp…der-usa/id_72943024/index












      Erstes veganes Sommerfest in Leverkusen:
      facebook.com/events/559626660807247/?pnref=story
      :daumen:


      Faith schrieb:

      dass Pelze z.Z. total angesagt sind

      Ja, man sieht das Zeug seit etwa zwei Jahren überall. Am Kragen, als Bommel... :traurig1 Ich find's jetzt grad nicht, aber es gab mal eine Reportage mit Umfrage - den meisten Pelzkragenträgern war durchaus bekannt, was sie da tragen bzw. dass eine nicht gerade geringe Wahrscheinlichkeit besteht, dass das angebliche Kunstfell doch echt ist, aber es kamen die gleichen "Begründungen" wie beim sonstigen Konsum von Tierprodukten auch: "Es ist ja nur ein bißchen und nicht viel", "Das Tier ist ja schon tot, also kann man es auch nutzen", "Es gibt ja nun mal nichts anderes", "Es ist aber ein natürliches Material", usw. Unfassbar.
      Hier läuft gerade eine aktuelle Petition:
      tierschutzbuero.de/kein-pelz-in-der-tagesschau/













      Hof Butenland :herz:


      >>Nach 7 Jahren angekettet - Mutter Minna (links) und Tochter Stine konnten nur stehen oder sich hinlegen und hatten nur Sichtkontakt zueinander:
      Der erste Körperkontakt zwischen Mutterkuh Minna (geb. 1999) und ihrer Tochter Stine (geb.2008) dauerte über eine Stunde.<<





      >> Sonntagsausflug mit den Rindern.
      Auch mit dabei Greta und Lola, die erst wenige Wochen auf Hof Butenland leben.
      Für eine bessere Videoqualität, unten rechts auf HD kuhlen.<<






      >>Keine Zähne mehr im Maul, aber dafür einen bärenstarken Freund gefunden:

      Kater Eddy, der unter chronischem Katzenschnupfen leidet, mussten aufgrund einer Maulentzündung etliche Zähnen gezogen werden. Sein erster Gang nach Aufwachen aus der Narkose ging noch etwas taumelnd zu Pinobär...<<



      facebook.com/HofButenland/phot…5/798883740149549/?type=1


      >>"Mach dir bewusst, warum du keine Katzen, Hunde, Affen und Delfine isst, und du fängst an, zu verstehen, warum ich keine Kühe, Schweine, Hühner und Lämmer esse."
      Edward Sanchez

      Foto: Die schöne Lola lebt bald erst 4 Wochen auf Hof Butenland. Sie hat sich gut eingelebt, ist bescheiden, freundlich und hat bereits viele Freundschaften geschlossen.Wie hier z.B. mit Princessa.<<



      facebook.com/HofButenland/phot…5/799028326801757/?type=1


      >>Bild am Morgen:

      Klein Emma neben 1000 Kilo - Martin.<<



      facebook.com/HofButenland/phot…5/799355696769020/?type=1

      :hkuss:
    • Sauenzuchtanlage Großkayna - Grüne und Animal Rights Watch fordern Schließung

      Die Landtagsfraktion der Grünen und die Tierrechtsorganisation Animal Rights Watch fordern die Schließung der Sauenzuchtanlage Großkayna und werfen dem Saalekreis inkonsequentes Verhalten vor.

      Ein Tierhaltungsverbot gegen einen der Geschäftsführer der Sauenzuchtanlage Großkayna (Saza) GmbH allein reicht nicht aus. Die gesamte Anlage sollte geschlossen werden. Das fordern die Magdeburger Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen und die Tierrechtsorganisation Animal Rights Watch übereinstimmend in Stellungnahmen.

      Hintergrund: Die MZ hatte berichtet, dass der Saalekreis nach andauernden Verstößen gegen Tierrechtsbestimmungen das Tierhaltungsverbot eingeleitet hat und der Betreiber Stellung zu den Vorwürfen nehmen soll. Gleichzeitig fordert die Behörde vom Betrieb eine Verringerung des ihrer Meinung nach zu hohen Tierbestands.

      "Bestandsreduzierung reicht nicht aus"

      „Das eingeleitete Tierhaltungsverbot gegen einen der Geschäftsführer ist überfällig. Hier hätte längst gehandelt werden müssen“, äußert sich Dorothea Frederking, agrarpolitische Sprecherin der grünen Landtagsfraktion, die sich bereits in mehreren parlamentarischen Vorgängen mit den Zuständen in der Schweinehaltung bei der Saza befasste.

      „Aber das hoffentlich kommende Verbot gegen die Person allein reicht nicht aus. Auch die Bestandsreduzierung reicht nicht aus. Denn die veralteten und unhaltbaren baulichen Zustände ändern sich dadurch nicht“, heißt es in der Pressenotiz. Man wisse, dass die Haltungsbedingungen in der Anlage der Saza seit Jahren katastrophal und untragbar seien, so dass sie in der Form gar nicht weiter betrieben werden könne. Konsequenz könne nur sein, dass die Anlage endlich vollständig geschlossen und abgewickelt werde.

      Animal Rights Watch kritisiert das Vorgehen der Kreisverwaltung als inkonsequent. „Den Behörden ist seit Jahren bekannt, dass die Bedingungen in der riesigen Schweinezucht- und Mastanlage nicht den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Der Betreiber tut auch nach mehrmaliger Aufforderung nichts, um die Verstöße zu beseitigen. Nur durch ein Tierhaltungsverbot und die Schließung der Anlage kann das Leid der betroffenen Tiere beendet werden“, teilt die Organisation mit.

      Tierquälerei in kommerziellen Haltungen

      Und sie geht in ihren Forderungen noch weiter: Berufsverbote und die Schließung einzelner Betriebe stünden nicht für die Lösung aller Probleme. Die gesetzlich legitimierte Tierquälerei in kommerziellen Haltungen - egal welcher Größe - lasse sich so nicht mindern. Die Lösung könne nur ein Komplettausstieg aus der Tierhaltung sein, verbunden mit der Förderung pflanzlicher Alternativen und des bioveganen Landbaus.

      Derweil hat der Saalekreis die aktuelle Geschäftsführung der Saza nach MZ-Informationen heute zu einem Gespräch eingeladen. Thema: Investitionen, um die Tierschutzbestimmungen einzuhalten.

      mz-web.de/merseburg-querfurt/s…ng,20641044,29912048.html












      Hof Butenland :herz: - in den letzten Tagen gab es mehrere kuhle Geburtstage :love:


      >>Paul mit Jan<<


      facebook.com/HofButenland/phot…4/799465456758044/?type=1


      >>Paul putzt Minna:
      Stine und Minna werden zunehmend entspannter. Minna ist zutraulich und genießt das tägliche Bürsten, während ihre Tochter Stine noch abwartend zuschaut. Paul fühlt sich bei den alten Damen sehr wohl und schläft auch nachts bei ihnen.<<





      >>Elsa feiert heute ihren 2'ten Happy Kuhday mit ihrer besten Freundin Fine:

      Elsa wurde am 19. Februar 2013 geboren. Sie erwartete das Schicksal einer Milchkuh und sollte im Herbst 2014 zum ersten Mal künstlich geschwängert werden. Sie hätte dann jedes Jahr ein Kalb bekommen und wäre mit fünf oder sechs Jahren wegen nachlassender Milchleistung geschlachtet worden. Doch es kam anders, denn wie bereits Fine es im Frühjahr des Jahres schaffte, traute auch Elsa sich, Wassergraben und Zäune zu überwinden und sich von der Nachbarweide nach Hof Butenland zu retten. Unser Nachbar überließ uns auch diese zweite junge Kuh aus seinem Bestand und wir gaben ihr einen Namen statt einer Nummer: Elsa – Denn Tiere sind keine Maschinen.<<



      facebook.com/HofButenland/phot…5/800293210008602/?type=1


      >>Dani feiert ihren 6'ten Happy Kuhlseinday - Herdenchefin Frieda (15 J.alt) gratuliert:

      Dani wurde am 20. Februar 2009 geboren. Dani hatte ein Kalb, das sie nie erleben durfte. Sie wäre in ihrem ersten Stall fast verhungert und ist dort konfisziert worden. Ein Mäster hat sie dann billig aufgekauft und sie landete im selben Stall wie Chaya, einem Mastbetrieb mit Anbindehaltung in Süddeutschland. Da für Chaya nach unserer Zusage zur Aufnahme eine weitere Kuh gesucht wurde, die die vierwöchige Quarantänezeit mit ihr verbringen könnte, fiel die Wahl auf Dani.

      Mastrinder werden üblicherweise im Kindes- bzw. Jugendalter mit ca. neun Monaten, maximal zwei Jahren geschlachtet. In Deutschland werden gut zwei Millionen Rinder zur Mast gehalten, viele davon wie Dani in ganzjähriger Anbindehaltung, die die Bewegungsmöglichkeiten der Tiere extrem einschränkt und zu gesundheitlichen Problemen führt, da die Tiere häufig in ihren eigenen Exkrementen stehen und liegen müssen, sich wundliegen und kein ausreichendes Bindegewebe aufbauen können. Schmerzhafte Druckschäden und Liegebeulen sind keine Seltenheit. Bei weiblichen Mastrindern werden Tageszunahmen von einem Kilo angestrebt, bei Bullen sind es anderthalb. Ist nach etwa einem Jahr Intensivmast das sogenannte Mastendgewicht von 680 bis 750 Kilogramm erreicht, werden sie zum Schlachthof gebracht. Die Fahrt dorthin ist für viele der Tiere das erste und einzige Mal, dass sie einen Funken Tageslicht und frische Luft erspüren können. Auf den Transporten werden die Tiere zusammengepfercht, ängstliche Tiere werden mit Gewalt und Stromschlägen vorangetrieben, oft kommt es zu Beinbrüchen beim Verladen, weil alles schnell gehen muss.

      Dani ist dieses Schicksal erspart geblieben. Bei ihrer Ankunft im Kuhaltersheim im August 2013 war Dani vier Jahre alt, gerade ausgewachsen. Dafür, dass sie von Menschen in ihrem bisherigen Leben kaum Freundlichkeit und Respekt erfahren hat, ist sie erstaunlich selbstbewusst, zutraulich und optimistisch. Im Gegensatz zur Einzelgängerin Chaya hat sich Dani gut in die Herde integriert und kommt mit allen Herdenmitgliedern gut zurecht. Sie genießt Streicheleinheiten und ist überaus neugierig.<<



      facebook.com/HofButenland/phot…5/800678666636723/?type=1


      >>Lara feiert heute ihren 6'ten Happy Kuhday mit ihrer besten Freundin Anna:

      Lara ( rechts) wurde am 22. Februar 2009 geboren. Zusammen mit der drei Monate älteren Anna hat sie, seit sie ein Kalb war ein Jahr lang in Anbindehaltung im Stall verbracht. Die Freundschaft zwischen Lara und Anna ist sehr intensiv und ein Beispiel dafür, dass Rinder enge Beziehungen eingehen, die oftmals ein Leben lang anhalten und gepflegt werden. Die Haltungsbedingungen, die Rindern heutzutage von Menschen aufgezwungen werden, tragen dieser Tatsache keine Rechnung: Die Kühe werden in kindlichem bis jugendlichem Alter zum ersten Mal künstlich befruchtet und nach durchschnittlich drei Laktationsperioden geschlachtet. Die Kälber werden sofort nach der Geburt ihren Müttern entrissen, danach verbringen sie mehrere Wochen in Einzelhaltung in sogenannten Kälberiglus oder engen Stallboxen, werden anschließend in eine euphemistisch als „Kälberkindergarten“ genannte Kälbergruppe gebracht, wo sie mit anderen Leidensgenossen zu potentiellen neuen Milchkühen heranwachsen. Männliche Kälber gehen in die Kälber-, Bullen- oder Ochsenmast. Den meisten Kälbern werden in den ersten Lebenstagen oder -wochen die mit Nerven und Blutbahnen durchzogenen Hornansätze ausgebrannt, in der Regel geschieht dies mit einem bis zu 700 Grad heißen Brenneisen, in den ersten zwei Lebenswochen ist das Ausbrennen ohne Betäubung erlaubt. Auch bei 80 Prozent der Bio-Rinder wird die Enthornung praktiziert. Als Grund für das Ausbrennen wird von Landwirten die Verletzungsgefahr der Tiere untereinander in den engen Ställen angeführt, wo etwa rangniedere Tiere keine Möglichkeit haben, Tieren auszuweichen, die in der Hierarchie höher stehen.
      Hörner sind jedoch wichtig für die Kommunikation unter Rindern und es konnte festgestellt werden, dass Rinder ohne Hörner stressanfälliger und in Rangeleien mit Artgenossen, die ihre Hörner behalten durften, häufiger unterlegen sind. Lara kann sich trotzdem gut gegen andere Herdenmitglieder behaupten, wenn es mal zu einem Streit kommt. Dies ist aber ohnehin eher selten der Fall, da unsere Rinder auf insgesamt 30 Hektar Weidefläche und mit zwei großzügigen Offenställen sowie einem weiteren Stall genügend Raum haben, um sich aus dem Weg zu gehen, wenn sie dies wünschen.<<



      facebook.com/HofButenland/phot…5/801587456545844/?type=1

      :hkuss:
    • (Sehr langer Artikel, daher gekürzt :Tova: )



      Veganismus ist mehr als nur ein Lifestyle-Trend

      Die Zeit ist reif, faule Kompromisse über Bord zu werfen. Nie war es einfacher und notwendiger, ohne tierische Produkte zu leben, als heute


      Er greift immer wieder zu. Und immer wieder. Nach jedem weiteren Stromschlag. In einer Folge der amerikanischen Zeichentrickserie „Die Simpsons“ führt Lisa Simp­son mit ihrem Bruder Bart eine Art Pawlow’sches Experiment durch: Sie setzt zwei saftige Cupcakes unter Strom und positioniert sie neben einem Warnschild: „Nicht berühren!“ Der gierige Bart greift zu, der Stromschlag lässt ihn zusammen­zucken. Bart guckt erstaunt, denkt fünf Sekunden nach und – greift wieder zu.

      Ein ewiger Kreislauf aus Genuss und Verdrängung und Genuss und Verdrängung – das ist die Beziehung des Menschen zu seiner Ernährung. Wir kennen all die Bilder aus den Katakomben der pervertierten Nahrungsmittelindustrie. Aber wir verdrängen sie, wenn der Magen knurrt. Ab und zu geis­tert ein Lebensmittelskandal durch die ­Medien, einer jener kleinen Stromschläge, die uns kurz wachrütteln. BSE im Steak Tatar, Pferde in der Lasagne, Hühnergrippe in Asien – und die Debatte kocht hoch. Alle sind sich einig: So kann es nicht weiter­gehen. Aber eine Woche später passiert etwas anderes – Warnfall im Atomkraftwerk oder Liebeskrise bei Helene Fischer und Florian Silbereisen – und alles ist vergessen. Es ist, als würden wir in einer Matrix ­leben, die insgeheim auf einer riesigen ­Maschinerie des Grauens fußt.

      Doch immer mehr Menschen erwachen aus dem moralischen Tiefschlaf. Sie verweigern sich der Produktpalette der Nutztier­indus­trie. (...)

      Ich bin Vegetarierin, seit ich 15 Jahre alt bin. Auch damals lief gerade eine dieser medialen Stromschlagphasen ab, inklusive zahlreicher Dokumentationen über Massentierhaltung. Ans Gitter gepresste Nasen, klaffende Wunden, Zuckungen im Todeskampf. In einem dieser Filme wurde gezeigt, wie eine Kuh mittels eines Krans auf ein Schiff voller Kühe gehievt werden soll. Sie wird an einem Bein hochgezogen, auf halber Strecke aber bleibt der Kran stehen und das Tier schwebt in der Luft. ­Etliche überzüchtete Kilos an einem Bein. Ich weiß nicht mehr, warum der Kran stehen blieb. Ich weiß nicht mal mehr, ob tatsächlich gezeigt oder nur noch beschrieben wurde, wie das Bein des Tieres schließlich abreißt. Aber das Bild dieser Kuh, da oben an dem Kran, das Grauen in ihren Augen hat sich für immer in mein Gedächtnis eingebrannt und es mir unmöglich gemacht, weiter Fleisch zu essen. Der Kreislauf aus Genuss und Verdrängung war unwiderruflich durchbrochen.

      Das alles ist Folter

      Die amerikanische Sozialpsychologin und Veganerin ­Melanie Joy, Autorin des Buches „Warum wir Hunde lieben, Schweine essen und Kühe anziehen“, bezeichnet dieses System der Verdrängung als Karnismus. Während Veganern oft vorgeworfen wird, einer Art Ersatzreligion oder Ideologie verfallen zu sein, dreht Melanie Joy den Spieß um. Sie formuliert die These, der Karnismus sei eine erlernte Ideologie. Die Kategorisierung der Tiere – vom geliebten Familienmitglied bis zur vermeintlich wesensfreien Ware – führe in ihrer Willkür zu einem Gewissenskonflikt. Der Karnismus aber, schreibt sie, lehrt uns, Verstand und Gefühle auszuschalten, wenn es um Tiere geht, die wir essen. In ihrem Buch fasst Melanie Joy das Konzept des Karnismus in den drei N’s zusammen: Fleisch­essen wird als „normal, natürlich und notwendig“ dargestellt. Der Karnismus nutzt diese drei N’s als Argumentation gegen den Verzicht.

      Kurzer Faktencheck. Normal? Wir füttern Hunde mit Delikatessen, kleiden sie in Mäntelchen und tragen sie am Ende tränenreich zu Grabe. Schweine aber, die erwiesenermaßen ebenso intelligent, sozial, verspielt und sensibel sind, werden gequält, getötet und gegessen. Natürlich? Die Nutztierhaltung und der damit verbundene Konsum sind weiter davon entfernt denn je. Notwendig? Dass man sich auch mit pflanzlicher Kost absolut ausgewogen, wenn nicht sogar besser ernähren kann, bestreitet heute kaum noch ein Ernährungs­wissenschaftler. Der Karnismus dominiert noch immer, doch die Ideologie bröckelt.

      Mehr als 830 Millionen Tiere sterben jährlich in Deutschlands Massentierhaltung. Und schlimmer als ihr oft qualvoller Tod ist wohl das Leben davor. Manche Milchkuh hat sich bis zur Schlachtung nie um die eigene Achse gedreht. Hühner brechen unterm eigenen Gewicht zusammen. Schweine werden unzulänglich betäubt und lebend ins 60 Grad heiße Brühbad ­geworfen. Das alles ist Folter. Und hinlänglich bekannt.

      Was wird sich ändern, wenn wir nicht umdenken? Nichts. Was hilft es, dass womöglich ein paar Leute zu Silvester beschlossen haben, in diesem Jahr mehr Bio-Fleisch zu kaufen oder nur noch dreimal statt viermal die Woche Fleisch zu essen? Fast nichts. (...)
      Also hören wir auf mit den faulen Kompromissen. Wer nicht in der Lage wäre, selbst ein Tier zu töten, sollte auch keins essen. Wer die Perversitäten der Fleisch­industrie verurteilt, darf sie nicht mitfinanzieren. Wer sich wirklich frei machen will von jeglicher Mitverantwortung am Leid der Tiere, der hat nur eine Option: den Veganismus.

      Und da stehe ich nun. Nach 20 Jahren ­Vegetarismus dämmert mir, dass ich noch immer Teil dieses Schweine­systems bin. Dass der Goudakäse nur der böse Zwilling des Hüftsteaks ist.

      Vegetarismus war gestern

      Die Qualen der überzüchteten Milchkühe – immer wieder künstlich befruchtet, immer wieder ihrer Kälber beraubt, nach denen sie oft tagelang rufen – sind vielleicht größer als die der Mast­rinder. Der Preis für unsere Frühstückseier sind Abermillionen geschredderte Hähnchenküken, die nicht für die Legehennenproduktion geeignet sind. Die Massentierhaltung, und das beinhaltet eben auch die Milch- und Eier­produktion, ist für rund 18 Prozent der Treibhausgase verantwortlich, mehr als der gesamte Transportsektor. Einem System, das so dermaßen aus der Art geschlagen ist wie die Nutztierhaltung der Industrie­nationen, kann man nicht mit Kompromissen begegnen. Man muss sich ihm rigoros entziehen. Mit meinem vermeintlich korrekten Lebensstil hinke ich der Zeit hinterher. Vegetarismus war gestern.
      Seit Anfang des Jahres lebe ich nun also vegan(...)

      Wie bei allen Trends gibt es eine dazu­gehörige Gegenbewegung. In Magazinen wie „Beef“ wird das T-Bone-Steak zur letzten Bastion der Männlichkeit. Die authentische chinesische Küche samt Hühnerfüßen und Quallensalat ist beliebter denn je. Und nachdem in den Restaurants der Stadt schon die Blutwurst ein Comeback feierte, kommen nun zunehmend Organe in die Pfanne. Beide Trends aber haben denselben Ursprung: ein neues Bewusstsein, den Wunsch nach einem Ende der Entfremdung durch Gesichtswurst und Fischstäbchen.(...)

      Man kann nie alles richtig machen. Und überhaupt sollte endlich Schluss sein mit der „Sind Veganer die besseren Menschen“-Debatte. Es geht nicht um Ideologien oder Glaubenskonstrukte. Veganismus ist kein pseudoreligiöses Hobby. Die Gegebenheiten nicht verdrängen, sondern in den Alltag integrieren und danach leben – das ist das Gegenteil von verschwurbelter Ideo­logie. Es ist konsequentes Verhalten.(...)

      Der Philosoph Richard David Precht brachte das in einem Gleichnis auf den Punkt. In seiner Fernsehsendung „Precht“ diskutierte er mit dem Philosophen Robert Spaemann die Frage „Dürfen wir Tiere essen?“ und stellte seinem Gegenüber folgende Frage: Wenn man ein Reh betäuben, ihm ein Bein abschneiden, die Stelle vernähen und es wieder wecken würde – könnte Spaemann die Rehkeule essen? Spaemann verneint. Und Precht sagt: „Wenn Sie das dreibeinige Reh sehen würden, täte es ­ihnen unendlich leid. Wenn Sie es aber getötet hätten, hätten Sie es wieder vergessen. Ist das nicht eigenartig?“ Millionenfaches Tierleid, irgendwo im Dunkeln, sagt Precht, das entspräche nicht der heutigen Kultur, das sei barbarisches Verhalten.

      Barbarisches Verhalten, das in manchen Ländern erst richtig Fahrt aufnimmt. Der Veganismus mag sich hierzulande und in den USA wie der Vegetarismus entwickeln, zur Normalität werden, in den Restaurants ankommen. Doch gleichzeitig entdecken Nationen wie China erst jetzt ihre Fleischeslust, wollen endlich ein Stück vom Braten. Im Fleischatlas 2014, herausgegeben von BUND, Heinrich-Böll-Stiftung und Le Monde Diplomatique, wird prophezeit, dass bei einer Fortsetzung des gegenwärtigen Trends die Fleisch­erzeugung bis Mitte des Jahrhunderts von derzeit 300 Millionen Tonnen auf fast eine halbe Milliarde Tonnen ansteigt. Diesen Bedarf mit vermeintlich artgerechter Bio-Haltung zu decken, dürfte schwierig werden. 70 Prozent aller Agrar­flächen werden schon heute nur zum Anbau von Tierfutter genutzt.

      Lisa Simpson, die in besagter „Simpsons“-Folge ihrem Bruder Bart die Stromschläge verpasste, führte übrigens eine weitere Versuchsreihe durch. Dasselbe Pawlow’sche Cupcake-Experiment testete sie an einem Hamster. Der Hamster hat gewonnen.

      zitty.de/veganismus-ist-mehr-a…-ein-lifestyle-trend.html









      Hof Butenland :herz:


      >>Auch sonntags bei der Arbeit...<<


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      >>Paul - I feel good...

      So nice, so nice, I got you...
      youtube.com/watch?v=SzlpTRNIAvc <<



      facebook.com/HofButenland/phot…5/802019176502672/?type=1


      >>"Die Idee, dass manche Leben weniger wert sind, ist die Wurzel alles Übels auf dieser Welt."
      (Dr. Paul Farmer)

      Foto: Erna und Else<<



      facebook.com/HofButenland/phot…5/802435219794401/?type=1


      Neues Butenland-Titelbild :herz:




      :hkuss:
    • Heute um 21.15h auf RTL: Das Jenke-Experiment: Jenke von Wilmsdorff sitzt zwischen hunderten von Ferkeln
      Im Viehtransporter unterwegs - zwischen hunderten Schweinen

      60 Kilo Fleisch isst der Deutsche durchschnittlich im Jahr, das sind 25
      ganze Schweine in seinem Leben. 628 Millionen Hühner und 58 Millionen
      Schweine werden jährlich geschlachtet. Was nicht konsumiert wird, landet
      auf dem Müll: allein 45 Millionen Hühner werden nach dreißig Tagen Mast
      weggeschmissen. Das sind nur einige nackte Zahlen zum Thema
      Fleischkonsum. Wo das Fleisch herkommt und unter welchen Bedingungen die
      Tiere für ihren späteren Konsum gehalten werden, verdrängen wir jedoch
      gerne. Jenke von Wilmsdorff, überzeugter Fleischesser, geht dem nach.



      Mit Bio-Landwirten spricht er über ihre Nöte und darüber, was der Preis
      ist für eine verantwortungsvolle Erzeugung. Unter welchem Druck stehen
      Fleisch- oder Milcherzeuger und gibt es echte Alternativen zur
      Massenzucht? Ein sensibles Thema rund um die Tierhaltung ist der
      Transport. Jenke von Wilmsdorff will es am eigenen Leib verspüren und
      setzt sich einer für Schlachttiere geschaffenen Extremsituation aus:
      Sechs Stunden lang fährt er auf einem Viehtransporter mit - nicht im
      Führerhaus, sondern angeschnallt auf der Ladefläche zwischen 1800
      Ferkeln. Er begleitet die vier Wochen alten Tiere auf ihrem Weg zu einem
      norddeutschen Massen-Mastbetrieb, um zu erleben, wie sie sich auf der
      Ladefläche verhalten.



      In einem Experiment veranschaulicht er zudem, wie ein genetisch
      verändertes Küken zu einem reinen Fleischlieferanten hochgezüchtet wird
      und wie das Turbohuhn auf einem Biohof im Vergleich mit freilaufenden
      Artgenossen abschneidet.



      Jenke von Wilmsdorff lässt sich von einer Veganerin bekochen
      (vegetarische Bratwurst, Chili sin carne) und testet im Kuhstall auf
      einem Laufband, wieviel Energieaufwand er aufbringen müsste, um im
      Vergleich zu einer Milchkuh einen Liter Milch zu produzieren. Das
      Jenke-Experiment 'Massentierhaltung' läuft am 2. März um 21.15 Uhr.
      http://www.rtl.de/cms/sendungen/das-jenke-experiment/das-jenke-experiment-jenke-von-wilmsdorff-sitzt-zwischen-hunderten-von-ferkeln-45fe1-b657-54-2223895.html

      wird sicher interessant...
      In this madness, in this world,
      with its swiftness and its coldness,
      you’re my peace of mind.

      :herz:
    • Globetrotter schrieb:

      Das Jenke-Experiment: Jenke von Wilmsdorff sitzt zwischen hunderten von Ferkeln
      Ich habe es noch nicht gesehen, aber es gibt am 4.3. um 00.30h eine Wiederholung.

      Dancer schrieb:

      Der Philosoph Richard David Precht brachte das in einem Gleichnis auf den Punkt. In seiner Fernsehsendung „Precht“ diskutierte er mit dem Philosophen Robert Spaemann die Frage „Dürfen wir Tiere essen?“
      Ich fand die Diskussion recht interessant,man kann sie in der Mediathek sehen Precht und Spaemann: Tiere essen? Es gab dort z.B. auch die These, dass der Tierschutz nicht erfunden wurde, um den Tieren Leid zu ersparen, sondern um den Menschen vor Verrohung zu bewahren. ;)
    • Schweine in Lebensgefahr

      In der März-Ausgabe ihrer Kolumne "Unter Tieren" macht Hilal Sezgin ihren ersten Lehrgang als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr. Und lernt, dass die Devise "Rettung von Mensch und Tier" an sich ganz neue Möglichkeiten eröffnet.


      Wir sind eine verrückte Gesellschaft, und eine unserer größten Verrücktheiten zeigt sich in dem mal gefühlvollen, mal brachialen Umgang mit dem Tier. Das wurde mir in den letzten Wochen erneut vorgeführt, als ich meinen ersten Lehrgang als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr absolvierte. Immer wieder sagten uns die Ausbilder: Die Aufgabe der Feuerwehr ist die Rettung von Mensch und Tier.

      „Das mit den Tieren ist ganz wichtig“, sagte ein Ausbilder wörtlich, „denn auch Tiere sind Lebewesen.“ Genauso steht es im „Feuerwehrlehrbuch“ aus dem Kohlhammer-Verlag: „Zu den Aufgaben der Feuerwehr zählt die Rettung von Menschen und Tieren aus lebensbedrohlichen Lagen.“ Ein Unglücksfall ist beschrieben als Ereignis, „von dem eine erhebliche Gefahr für Menschen, Tiere (sic!), Sachen oder Umwelt ausgeht“. Von einem öffentlichen Notstand spreche man, wenn „weitere Schäden für eine bestimmte oder unbestimmbare Anzahl von Menschen, Tiere, Sachen oder an der Umwelt zu befürchten sind“.

      Vor meinem geistigen Auge entstehen ganz neue Möglichkeiten. Stellen wir uns vor, dass eine besorgte Bürgerin beobachtet, wie ein LKW mit 200 Schweinen auf das Gelände eines Schlachthofs einbiegt. Sie wählt 112. Anfänglich hat der Mann in der Einsatzleitzentrale gewisse Zweifel, er drückt die Stummtaste und sagt zum Kollegen:

      „Da ist wieder so eine Durchgeknallte. Sagt, da sind 200 Schweine in bedrohlicher Lage.“

      „Wer soll denn hier Schweine bedrohen? Eigentlich mag doch jeder Schweine, im Fernsehen haben sie grad wieder gezeigt, das sind sehr intelligente Tiere.“

      Doch jedem Notruf muss nachgegangen werden, der Kollege gibt Alarm mit gemischten Gefühlen. „Wenn das ein Fehlalarm ist, werden sich die Kameraden bedanken.“ Noch ist der Einsatzleiter ziemlich skeptisch. Eigentlich macht hier alles den Eindruck eines ganz normalen Industriegeländes. Doch da drüben ist ein Schild: Fleischtransporte. Das macht doch misstrauisch, oder? „Seitdem ich Sie angerufen habe, sind nur zwei LKWs reingefahren, und beide waren beladen mit lebenden Schweinen. Fleisch wurde keines angeliefert. Darum glaube ich, dass die Schweine in ,erheblicher Gefahr' sind!“ Der Feuerwehrmann hört in der Ferne ein Quieken und entscheidet sich, seine Axt zu schwingen. Das Tor fällt. Dutzende Schweine quellen heraus, in Todesangst. Anscheinend ist die Feuerwehr keine Sekunde zu früh gekommen, für viele Tiere sogar zu spät.

      „Du kannst dir diesen Anblick nicht vorstellen“, wird später manch ein Kamerad zu Hause erzählen. Die Kinder sind zu Bett gegangen, die Erwachsenen versuchen, das Erlebte überm Bier zu vergessen. „Überall Blut, zerschnittene Körper, eine Reihe von Schweineköpfen. Die ganze Anlage war voller Tötungsgerät, als ob sie zu nichts anderem entworfen wäre, als Tiere zu töten! Elektrozangen, Begasungsanlagen und Kreissägen – stell dir vor, die wollten die Schweine danach tatsächlich noch zersägen!“

      Nach obiger Definition ist der Schlachthof ein Paradebeispiel für einen „öffentlichen Notstand“, denn es drohen immense „Schäden für eine bestimmte oder unbestimmbare Anzahl von Tieren“. Wenn Tiertransporte auf der nahegelegenen Bundesstraße verunglücken, wird die Feuerwehr gerufen; sie treibt die überlebenden Tiere zusammen… und auf den nächsten Schlachttransporter. Bringt sie dabei nicht unwillentlich Tiere „in erhebliche Gefahr“ und „lebensbedrohliche Lage“?

      Einmal wurde unsere Ortsfeuerwehr zu einem Bombenalarm gerufen, ein Feuerwehrwagen kollidierte mit einem Rudel Rehe. Per Funk wurde durchgegeben, dass einige verwundete Tiere noch lebten. Es ging ein schmerzliches Stöhnen durch die Reihen der Kameraden: „Zum Glück ist mir das nicht passiert“, sagte der Fahrer unseres Wagens.

      In meinem ganzen Leben zusammen habe ich nicht so viele Bratwürste gesehen und gerochen wie in meinen bisher anderthalb Jahren bei der Feuerwehr, doch wenn sie den dahinter stehenden realen Albtraum nur ahnten…! Sicher würden noch viel mehr Kameraden konsequente Retter der Tiere.

      fr-online.de/kultur/kolumne--u…ahr,1472786,30013438.html












      Ich wusste bislang gar nicht, dass zu dem Video mit den wunderschönen Aufnahmen "Gebet an den Planet" von Thomas D. auch ein kurzer gesprochener Prolog gehört...
      vimeo.com/63654496
      Das Video ist immer wieder wunderschön und berührend... :love:










      Hof Butenland :herz: - auch mit einer liebevollen Erinnerung an Gisela, die auch eineinhalb Jahre nach ihrem Tod immer noch Menschen zu Veganern macht. :herz:


      >>Amy lebt seit 2008 in Freiheit auf Hof Butenland und feiert heute ihren 15'ten Kuhday:

      Amy wurde am 29. Februar 2000 geboren. Der Milchviehbetrieb, auf dem sie aufwuchs und selbst zur Milchkuh wurde, zählte rund 20 Tiere, Milchkühe und Jungrinder, die im Winter in Anbindehaltung auf Betonboden standen und in den Sommermonaten (etwa Mai bis Oktober) tagsüber Weidegang erhielten. Amy wuchs in einem der typischen „Kälberkindergärten“ auf, hatte eine sehr gute Freundin, Flora, und war ein sehr zutrauliches Kalb. Amy hatte dann selbst drei Kälber, die ihr alle kurz nach der Geburt weggenommen wurden. Ihr erstes Kalb war ein Mädchen, Agathe. Die folgenden männlichen Kälber wurden beide im Alter von nicht mal vier Wochen vom Viehhändler abgeholt. Amys letztes Kalb im April 2007 war eine Totgeburt. Amy selbst hatte inzwischen schwere gesundheitliche Probleme, war abgemagert und hatte einen schleppenden Gang. Auch psychisch hatte sie stark abgebaut, aus der lebenslustigen Kuh war ein trauriges und erschöpftes Bündel Elend geworden. Sie hatte damit keinen Wert mehr für die Landwirte, die sie bereits für den Schlachter vorgesehen hatten. Doch zeitlich fiel dies mit der Entscheidung der Landwirte zusammen, ihre Milchviehhaltung aufzugeben. Ein paar Tiere der Herde konnten dank des engagierten Einsatzes zweier junger Frauen gerettet werden: Ende 2007 wurden sowohl Amy als auch ihre Tochter Agathe in die Freiheit entlassen, und obwohl sie sich zwei Jahre lang nicht gesehen hatten, erkannten sie sich jetzt sofort wieder. Nach einer kurzen Zwischenstation auf einem anderen Schutzhof gelangten sie mit einigen anderen Kühen zu uns nach Hof Butenland.

      Amy zeigte sich anfangs zurückhaltend und abwartend, ist aber mit der Zeit zu einer ausgesprochen zutraulichen Kuh geworden, die es genießt, von Menschen gekrault zu werden und keine Berührungsängste kennt.Sie ist immer mit ihrer scheuen Tochter Agathe zusammen. Die beiden sind ein deutliches Beispiel dafür, dass die Mutter-Kind-Bindung auch über Jahre stabil und beständig bleibt. Was anderswo als normal betrachtet wird – Freundschaften und Familien zu zerreißen – gibt es bei uns nicht. Denn Tiere sind keine Maschinen.
      <<



      facebook.com/HofButenland/phot…5/804051739632749/?type=1



      >>Zum 13'ten Kuh-Freisein-Tag, liebe Isolde:

      Isolde wurde am 2. März 2002 auf Hof Butenland geboren. Isolde gehört zu den zehn Rindern, die damals der Auslöser für das Ende von Hof Butenland als Demeter-Milchbetrieb waren. Denn egal ob Bio- oder konventionelle Tierhaltung, wenn ein sog. Nutztier keine Leistung erbringt, geht es zum Schlachter. Wir danken Isolde und allen anderen Kühen und Ochsen dafür, dass sie nicht nur unser Bewusstsein und Mitgefühl verändert haben, sondern uns täglich zeigen, wie ein respektvoller Umgang mit Mitlebewesen möglich und dass dieser dringend nötig ist.

      Isoldes rechtes Horn wuchs mit den Jahren stark in Richtung Auge. Auch wenn das vorwitzige Horn ihr ein verwegenes Aussehen bescherte, so musste sich doch unser Tierarzt dieser Sache annehmen. Außerdem war das Horn auch ein kleines Handicap in Bezug auf Isoldes Durchsetzungsvermögen. Denn Meinungsverschiedenheiten mit den anderen Rindern konnte sie dadurch nur stark linkslastig bereinigen. Zum Glück kommt es aber nur sehr selten zum Streit. Denn Isolde ist eine besonnene und bescheidene Kuh, die es ruhig angehen lässt, prima mit allen Herdenmitgliedern klarkommt und sich meist eher unauffällig im Hintergrund hält.<<



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      >>Es ist so schön zu wissen, dass Gisela nicht vergessen wird und jetzt noch über ihren Tod hinaus weiterwirkt und die Herzen von Menschen bewegt:

      Gisela hatte 14 Kälber geboren, die sie nie erleben durfte, sie hat über 100.000 L Milch, nicht, wie sie wollte für ihre Kinder gegeben, sie wurde misshandelt, ein Auge wurde blind geprügelt, ihr Schwanz, ihr Körper und ihre Seele wurden ihr gebrochen.
      Fast 2 Jahre lebte Gisela mit uns. Sie wurde 19 Jahre alt.
      Wir konnten nichts wiedergutmachen. Aber wir haben versucht ihr durch Liebe, Schutz, mit Hilfe von Kalb Mattis, und durch die Freundschaft vieler Menschen und lieber Paten, die sie unterstützt haben Würde zurück zu geben.

      In Erinnerung an Gisela:
      Playlist mit Momentaufnahmen von Gisela während ihrer Zeit auf Hof Butenland:
      youtube.com/watch?v=8s9mwIcDZr…84MHMRMlx6tz2D3uuMiwSm7DI <<



      facebook.com/HofButenland/posts/805242159513707

      :hkuss:
    • Großartiger neuer Artikel von Hilal Sezgin:


      Geboren und geschreddert

      Der Streit um die männlichen Eintagsküken geht in die nächste Runde. Die heutigen Legehennen sind ja so gezüchtet, dass an ihnen nicht viel Fleisch „dran“ ist, daher lohnt es sich nicht, die männlichen Küken aufzuziehen und zu schlachten. Sie werden direkt nach dem Schlupf aussortiert und in eine Art Häcksler geworfen.

      Johannes Remmel, Landwirtschaftsminister von NRW, wollte diese Praxis verbieten lassen. Gegen seinen Gesetzesvorstoß klagten diverse Küken„erzeuger“, und ein Gericht gab ihnen jetzt Recht: Dem Verbot stünden im Grundgesetz geschützte Interessen der Züchter entgegen. Remmel will in Berufung gehen. „Tiere sind keine Abfallprodukte“, sagte er. „Es darf nicht sein, dass aus rein wirtschaftlichen Gründen jedes Jahr 50 Millionen Eintagsküken ohne triftigen Grund vergast und geschreddert werden, nur um die Gewinnspanne bei den Unternehmen zu erhöhen.“

      Ähnlich scheint es Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) zu sehen, der eine entsprechende Regelung auf den Weg bringen will. Nach Schmidts Einschätzung gibt es neue Verfahren, das Geschlecht der Küken im Ei zu erkennen und die männlichen frühzeitig auszusortieren.

      Dass die Aufnahme des Tierschutzes als Staatsziel ins Grundgesetz nicht viel gebracht hat, das zeigt auch dieser Streit mal wieder. Zwischen sämtlichen Rechtsgütern und Zielen müssen nämlich Abwägungen getroffen werden, und das Interesse des Tieres hat dabei oft zurückzustehen, nicht nur hier: Schließlich ist die gesamte wirtschaftliche Tierhaltung nach dem Prinzip der Gewinnsteigerung organisiert.

      Oder wurden die weiblichen Legehennen etwa nicht aus „rein wirtschaftlichen Gründen“ so gezüchtet, dass sie ein Jahr lang legen wie kleine Maschinen und dann wegen Tumoren, Legedarmentzündungen und Skelettproblemen so erschöpft sind, dass sie sich nicht mehr „rentieren“ und als Suppenhühner deklariert werden? (Früher lebten Hühner bis zu 15 Jahre).

      „Rein wirtschaftliche Gründe“

      Wurden heutige Sauen nicht aus „rein wirtschaftlichen Gründen“ so gezüchtet, dass sie bis zu doppelt so viele Ferkel werfen wie früher und dass viele dieser Ferkel daher so klein und schwach sind, dass sie in den Tagen nach der Geburt verkümmern oder getötet werden, weswegen einkalkulierte 10 Prozent der geborenen Ferkel nicht einmal „den Schlachthaken erreichen“, wie es in der zarten Sprache der Agrarindustrie heißt? Folgt es nicht „rein wirtschaftlichen Gründen“, dass circa 30 Prozent der Kühe aufgrund der großen Milchmengen unter chronischer Euterentzündung leiden?

      In den die Landwirtschaft betreffenden Punkten besteht unser Tierschutzgesetz aus mehr Ausnahmen als Regeln. Zum Beispiel lautet Paragraph 5 (1): „An einem Wirbeltier darf ohne Betäubung ein mit Schmerzen verbundener Eingriff nicht vorgenommen werden.“ Von der Pflicht zur Betäubung ausgenommen sind allerdings im selben Paragraphen unter anderem das Kastrieren von jungen männlichen Rindern, Schafen und Ziegen, das Enthornen junger Rinder, das Kürzen des Schwanzes von unter vier Tage alten Ferkeln, die Kennzeichnung junger Rinder und Pferde durch Schenkeltätowierung, von Schweinen durch Schlagstempel und von anderen landwirtschaftlichen Nutztieren durch Ohrtätowierung, Ohrmarke oder Flügelmarke.

      Sprich: Man darf Tiere laut Tierschutzgesetz nicht betäubungslos verstümmeln, kastrieren oder manipulieren – außer in all jenen Fällen, wo dies in der Landwirtschaft üblich ist. Einem Hund oder einer Katze dürfte man so etwas nicht antun, „landwirtschaftlichen Nutztieren“ aber sehr wohl: nicht weil es diesen weniger Schmerzen bereitet, sondern eben aus rein wirtschaftlichen Gründen. Eine Betäubung würde das Hinzuziehen eines Tierarztes erforderlich machen, das wäre teurer. Letztlich zeigt sich auch an der wachsenden Empörung vieler Verbraucher, die nicht möchten, dass männliche Eintagsküken sterben, wie gern wir uns die übliche Praxis schönreden oder -denken.

      Ein sehr kleines Tier wie ein Hühnerküken stirbt recht schnell, wenn es in einen Häcksler geworfen wird. Ein großes Tier wie ein Rind muss zuerst fixiert werden und bekommt dann zur Betäubung den Bolzenschuss angesetzt. Aber schon dieser Begriff der „Betäubung“, der in unserem Tierschutzgesetz verankert ist und so viele Menschen in dem Glauben wiegt, die Tiere würden irgendwie „schonend“ getötet, ist irreführend: Beim Bolzenschuss wird dem Rind der Schädel zerschmettert (nicht immer ist es nach dem ersten Schuss schon tief genug betäubt).

      Die „Betäubungsgondel“

      Für die 60 Millionen Schweine, die wir in Deutschland jedes Jahr schlachten, beginnt der Tod mit der Elektrozange oder Kohlendioxid. Wieder begegnen wir einem Euphemismus, zum Beispiel dem der „Betäubungsgondel“. In diesen Gondeln werden die Schweine in einen Schacht mit Kohlendioxid hinuntergelassen; 20 Sekunden springen und kämpfen sie noch, dann brechen ihnen die Beine weg, nach 20 weiteren Sekunden verlieren sie das Bewusstsein. Ist das jetzt ein sanfter Tod? Ein schnellerer und „schönerer“ Tod als der im Häcksler?

      Die Schwestern der geschredderten Eintagsküken werden noch viel durchmachen müssen, bevor auch sie im Gas oder, häufiger, kopfüber aufgehängt im Elektrobad landen. Wer ein paar Stunden zu spät schlüpft, wird ohnehin weggeschmissen. Die anderen werden über Fließbänder und in Kisten in die Hallen transportiert, in denen sie aufwachsen sollen, werden piepsend herumirren und keine Mutter finden, die ihnen den Weg zu Futter und Wasser zeigt und sie unter ihre wärmenden Flügel nimmt. Sogenannte Hungertote in den ersten Tagen sind an der Tagesordnung, bis die mutterlosen Küken alleine klarkommen.

      Daraus folgt natürlich nicht, dass es okay wäre, auch sie gleich in den Häcksler zu werfen. Nur sollten wir uns nicht zu schnell zurücklehnen, falls es gelingen sollte, 30 Millionen Eintagsküken den Tod im Häcksler zu ersparen: Gut 700 Millionen anderer „Nutztiere“ pro Jahr stürben in Deutschland weiterhin einen gewaltsamen Tod.


      taz.de/Schlagloch-Tierhaltung/!155710/










      Butenländliches :herz:


      >>Krankenbesuch von Merle...<<


      facebook.com/HofButenland/phot…5/805538852817371/?type=1


      >>Gans erfreut - der Frühling kommt...<<


      facebook.com/HofButenland/posts/806426216061968


      >>Wie geht es Minna und Stine?

      Minna (15 Jahre alt) und ihre Tochter Stine (7 Jahre alt) konnten Mitte Februar gerade noch rechtzeitig gerettet werden. In ihrem vorigen „Zuhause“ hatten beide seit der Geburt von Stine in Anbindehaltung leben müssen.

      Man kennt Verhaltensstörungen und -stereotypien von Zootieren in reizarmer Umgebung und zu kleinen Gehegen – solche Auffälligkeiten zeigen auch Minna und Stine nach der jahrelangen Deprivation: Sie reagieren panisch beim Kontakt mit anderen Rindern, laufen weg und stellen sich mit Blickrichtung gegen die Wand. Uns ist dieses panische Verhalten noch von Samuell und Fiete in Erinnerung, die bis zu ihrer Rettung ebenfalls isoliert in einem dunklen Raum ohne Bewegungsmöglichkeiten ausharren mussten.

      Sowohl Rinder in Intensivhaltung wie auch in anderer nicht tiergerechter Haltung weisen eine Reihe solcher Stereotypien und abnormaler Verhaltensweisen auf, hierzu zählen unter anderem ein pferdeartiges Aufstehen aufgrund von Platzmangel, das Abwetzen der Hörner an der Stallwand oder das Schlagen mit dem Kopf gegen die Standbegrenzung (dies wurde insbesondere bei Kälbern in Anbindehaltung beobachtet).

      Elementare artspezifische Grundbedürfnisse wurden bei Minna und Stine unterdrückt: Sie hatten keine Möglichkeit, Lauf-, Fress-, Leck-, Kratz- oder Ruheverhalten in dem Umfang auszuleben, wie es für ihre Gesundheit nötig und wichtig gewesen wäre.

      Die körperlichen Folgen der langjährigen Vernachlässigung sind ebenso immens wie die psychischen Schäden: Minna und Stine haben ein verkümmertes Binde- und Stützgewebe, die Gelenke knacken, sie bewegen sich wie auf Gummibändern. Stine hat sich nun auch ein Horn abgebrochen – sie weiß in Bewegung nicht, wofür dieses Werkzeug nützlich ist. Minna hat heute einen Zahn verloren.

      Minna und Stine leben bei uns bislang in einem abgetrennten Bereich des Offenstalls und lassen nur die Nähe der Kälber Emma und Paul zu, vermutlich empfinden sie die beiden Kleinen nicht als bedrohlich.

      Foto: Minna, rechts, Paul vorne und Stine<<



      facebook.com/HofButenland/phot…5/806502912720965/?type=1

      ;( Ich hoffe, sie werden sich im Laufe der Zeit seelisch und körperlich etwas erholen können....... *ganz arg liebe Gedanken an Minna und Stine schick* :herz:



      Habt ein friedliches Wochenende. :gruppenk:
    • Resistenz ist „besorgniserregend“

      Die am weitesten verbreiteten Krankheitserreger aus Lebensmitteln, Campylobacter und Salmonellen, sind bereits in sehr hohem Maße unempfindlich gegen Antibiotika. Davor warnen die EU-Behörden für Lebensmittelsicherheit (Efsa) und Krankheitsprävention (ECDC) in ihrem am Donnerstag veröffentlichten Bericht zu Antibiotikaresistenzen bei Bakterien, die zwischen Tieren und Menschen übertragen werden können. Jährlich sterben in Europa 25.000 Menschen wegen Krankheitserregern, welche sich nicht mit den Medikamenten bekämpfen lassen.

      Beide Behörden stehen nicht gerade im Ruf, Panik zu verbreiten. Umso ernster wirkt da, dass die ECDC die hohe Resistenz der Bakterienart Campylobacter gegenüber der Antibiotika-Gruppe Fluorchinolone als „besorgniserregend“ einstuft. In mehreren europäischen Staaten konnte demnach das wichtige Medikament Ciprofloxacin rund 55 Prozent der 2013 untersuchten, bei Menschen genommenen Bakterien-Isolate vom Typ Campylobacter jejuni nichts anhaben. Bei Campylobacter coli waren sogar zwei Drittel resistent.

      Ausdrücklich weisen die EU-Behörden darauf hin, dass die Resistenzquoten in Masthähnchen genauso hoch waren – und ein Großteil der Infektionen von Menschen „auf den Umgang, die Zubereitung und den Verzehr von Hähnchenfleisch zurückzuführen ist“.

      Das ist ein Hinweis darauf, dass auch die konventionelle Landwirtschaft für Antibiotikaresistenzen verantwortlich ist. Immerhin verbraucht die Tierhaltung etwa in Deutschland mehr als doppelt so viele Antibiotika wie die Humanmedizin.

      Besonders Salmonellen zeigten sich dem Bericht zufolge gleich gegen mindestens drei Antibiotikaklassen unempfindlich, waren also „multiresistent“. Das trifft zum Beispiel auf 32 Prozent der Isolate aus Menschen und 73 Prozent der aus Puten zu.

      Auch der Antibiotikaeinsatz bei Menschen fördert Resistenzen. „Sie werden oft unnötigerweise verschrieben bei Virusinfektionen, gegen die sie keine Wirkung haben“, erklärt die ECDC. Meist würden Ärzte auch nicht ermitteln, welchen Keim sie bekämpfen wollen, und stattdessen mit Breitbandantibiotika auch für die Krankheit nicht verantwortliche Bakterien töten. So können sich Resistenzen schneller entwickeln und verbreiten.

      taz.de/Antibiotika-bei-Salmonellen-und-Co/!155442/











      Demonstration gegen das "Schweinehochhaus" in Maasdorf:

      >>Wir wollen das Schweinehochhaus schließen – am 15.03.2015 bei der Demo mitmachen!<<
      Alle Infos im Link:
      tierschutzbuero.de/schweinehochhaus-demo/











      Vegan Street Day Stuttgart:

      >>Am Pfingstsonntag, 24. Juni 2015, findet zum sechsten Mal in Stuttgart der Vegan Street Day auf dem Marktplatz, der Kirchstraße und dem Schillerplatz statt.

      Weit über 10.000 Besucher werden zum größten veganen Straßenfest Deutschlands erwartet. An rund 100 Informations- und Verkaufsständen werden eine große Vielfalt veganer Speisen und anderer Produkte sowie viele Tipps und Informationen zur tierfreundlichsten Lebensweise geboten.

      Zusätzlich sorgt ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Kochshows, Live-Musik und Sportdarbietungen für Unterhaltung für die ganze Familie. Auf der Infobühne werden zahlreiche Lesungen und Vorträge rund um den Veganismus und Tierrechte angeboten. Eine Kunstausstellung auf der Kirchstraße und ein eigener Bereich mit Kinderprogramm für die Kleinsten komplettieren das Programm.

      Der Vegan Street Day wird von Animal Rights Watch e.V. (ARIWA) organisiert.<<

      stuttgart.de/item/show/305802/1/event/82574










      Hof Butenland :herz:


      >>„Jedes fühlende Wesen schätzt sein eigenes Leben –
      auch wenn das sonst niemand tut. Das ist es, was gemeint ist, wenn wir sagen: Jedes Leben ist wertvoll.“
      Gary L. Francione, US-amerikanischer Rechtsprofessor und Autor

      Foto: Fine<<



      facebook.com/HofButenland/phot…5/806855429352380/?type=1


      >>Prinz Lui hat bei (saugemerkt 16 Grad im Schatten!) die Freiland - Körbchensaison eröffnet:<<


      facebook.com/HofButenland/phot…5/807264119311511/?type=1


      >>„Ich weiß jetzt, wenn man das Geheimnis hat, ein Vogel zu sein, kann man an zwei Orten gleichzeitig leben: hier und woanders.“
      Janosch, Das Geheimnis des Herrn Josef

      Foto: Frau Elvira Huhn mit Else<<



      facebook.com/HofButenland/phot…5/807390092632247/?type=1


      >>Hier kommen Lola, Fine, Emma, Frieda, Elsa, Mattis, Dina und Greta nach Hause:<<



      :hkuss: