Fleisch vom Wiesenhof/ Fleischkonsum grundsätzlich

    • Aus der ARD-Sendung "Fakt" vom 10.3.: Aufnahmen aus einem kleinen Regionalschlachthof mit gutem Ruf:

      Tiere, die schwer verletzt sind und nicht mehr laufen können und vor Schmerzen schreien, werden gequält und getreten, am Ohr weitergezogen, gewaltsam mit Elektroschockern weitergetrieben, ein ebenfalls beliebtes Mittel zum Weitertreiben sind Drahtbürsten, die ihnen in die Genitalien geschlagen werden.
      Die SOKO Tierschutz ist von den Aufnahmen zwar schockiert, aber nicht überrascht - denn es sind keine Einzelfälle.
      Die Ämter geben zu, dass eine hundertprozentige Kontrolle in Schlachthöfen einfach nicht zu gewährleisten sei. Es entstehe bei Schlachthofmitarbeitern mit der Zeit eine Gewöhnung, so dass sie gar nicht mehr wahrnehmen, wie sie mit den Tieren umgehen.
      "Allzu oft bleiben die wahren Zustände dem Kunden immer noch verborgen."
      Zu sehen in der ARD-Mediathek:
      ardmediathek.de/tv/FAKT/Grausa…d=26985646&bcastId=310854
      Und auch auf youtube:














      Veganer Markt in Ahrweiler:

      >>>Vegan genießen – eine Lebenseinstellung

      Am Sonntag, 21.Juni 2015 findet zum zweiten Mal der vegane Markt in Ahrweiler statt.

      Künstler, Aktivisten, Geschäftsleute und Ärzte zeigen den Irrsinn und die Verbrechen auf, die tagtäglich hinter den Mauern von Zuchtanlagen, Schlachthöfen oder Versuchslaboren an Tieren begangen werden.

      Den ganzen Tag über gibt es ein buntes Bühnenprogramm. Fachvorträge über Ernährung und Tierrechte werden aufgelockert durch Musik, Tanz-, Kochshows und einer Modenschau. Zudem werden zahlreiche Organisationen mit Info- und Verkaufsständen vertreten sein. Leckere vegane Naschereien (wie V-Döner, Torten, Waffeln, Smoothies, BunteBurger, V-Würstchen und und und…) geben dem Event seinen kulinarischen Rahmen.<<<

      facebook.com/events/1597270120519060/










      Lebenshof Hof Butenland :herz:


      >>„Stellen Sie sich nur einmal vor, wie heilsam es sein könnte, die emotionale Überlegenheit eines Tieres in Betracht zu ziehen, sobald Mitgefühl und Liebe vorhanden sind – den Gedanken, dass wir etwas von ihm lernen können.“
      Jeffrey M. Masson

      Foto: Es vergeht kein Tag, an dem das Riesenbaby Mattis kein menschliches Wesen zärtlich beschnuppert.<<



      facebook.com/HofButenland/phot…5/808329245871665/?type=1


      >>„In einigen Generationen wird es genügen, sich grunzend zu verständigen.“
      Loriot

      Foto: Prinz Lui und Rosa Mariechen<<



      facebook.com/HofButenland/phot…5/808735649164358/?type=1


      >>Und dann muss auch irgendjemand Paul ins Bett bringen...<<


      facebook.com/HofButenland/phot…5/809223319115591/?type=1


      (zwei weitere Bilder im Link)
      >>Aus dem Leben der Butenland - Jungs Chris, Sebastian, Jan und Paul:<<


      facebook.com/HofButenland/posts/810278395676750

      :hkuss:

    • "Allzu oft bleiben die wahren Zustände dem Kunden immer noch verborgen."
      :tn: Und wenn sie es dann doch wissen,ist es ihnen,sorry,scheißegal :wimmer: Manche kommen sicherlich ins grübeln,aber die Meisten interessiert so was nicht.

      Ich war ja am Wochenende in Hamburg und da bin ich auf diese Ekelmesse :grimm: aufmerksam geworden,als ich Sonntag Nachmittag wieder nach Hause fahren wollte und ich noch Zeit hatte,bis mein Zug fuhr.Da sprach mich jemand an,ob ich Karten für die Messe brauche.Da wusste ich noch nicht,was das für ne Messe ist,sonst :anschrei: .Vor dem Eingang standen Demonstranten die Plakate und Banner hochhielten :daumen: :klatschen: So muss das sein,lautstarker Protest wann immer es geht :dafuer:

      fh-nord.de/fuer-besucher/

      In dem Link bei " Kontakt " : Werde mal meinen Unmut über diese Messe zum Ausdruck bringen :tipper:
      :herz: :herz: :herz: :herz:
    • Das auch Kühe geschlachtet werden,die trächtig sind,dürfte sich rumgesprochen haben.Aber das kann man,meiner Meinung nach,nicht oft genug erwähnen :tn:

      >> Jede achte Kuh kommt trächtig zum Schlachter....

      Erzählen möchte ich, dass immer wieder inmitten dieses schleimigen, blutigen Berges ein trächtiger Uterus zu finden ist, dass ich kleine, schon ganz fertig aussehende Kälbchen in allen Grössen gesehen habe, zart und nackt und mit geschlossenen Augen in ihren schützenden Fruchtblasen, die sie nicht zu schützen vermochten,

      – das kleinste so winzig wie ein neugeborenes Kätzchen und doch eine richtige Miniatur-Kuh, das grösste weich behaart, braunweiss und mit langen seidigen Wimpern, nur wenige Wochen vor der Geburt.

      "Ist es nicht ein Wunder, was die Natur so erschafft?" meint der Veterinär, der an diesem Tag Dienst hat, und schiebt Uterus samt Fötus in den gurgelnden Müllschlucker.

      Und ich weiss nun ganz sicher, dass es keinen Gott geben kann, denn kein Blitz fährt vom Himmel hernieder, diesen Frevel zu rächen, der seinen Fortgang nimmt, wieder und wieder. <<

      :kerze: :kerze:
      facebook.com/notes/doris-weiss…m-schlachtho/380968494755
      :herz: :herz: :herz: :herz:
    • Leserbrief an Dr. Henrich (Ich kann die Worte gut nachvollziehen - ich hatte mir ja auch fast 25 Jahre lang eingeredet, vegetarisch zu leben reiche aus, und wollte so lange Zeit das unfassbare Leid hinter all den anderen Tierprodukten nicht sehen... was mir heute sehr, sehr leid tut.)


      >>Sehr geehrter Herr Dr. Henrich,
      ich möchte noch kurz etwas nachtragen, weil es in diesem Newsletter viel um Milch geht.
      Ich war, bevor ich Veganerin wurde, schon jahrelang Vegetarierin ... aus ethischen Gründen. Uninformiert wie ich war, dachte ich, man könnte aus ethischen Gründen Vegetarierin sein. Inzwischen weiß ich natürlich, dass das ziemlich schwachsinnig ist (aber viele Vegetarier sind guten Willens, nur leider uninformiert).
      Veganerin bin ich dann aus mehreren Gründen und Anlässen geworden, aber ein Hauptgrund war, dass mir eine Bekannte erzählte, sie hätte Urlaub auf einem demeter-Hof gemacht, und dort wären die Kälber von ihren Müttern getrennt worden. Sie hätte während des Urlaubs tagelang das Schreien gehört.
      Da wurde mir klar, wie grausam die Milchindustrie ist, und dass man mit Bio diese Grausamkeit nicht verhindert.
      Passend zu Ihrem Newsletter.
      Mit freundlichen Grüßen
      A<<

      provegan.info/de/newsletter/de…io-diese-grausamkeit-nic/









      Schon übermorgen: Vegane Veranstaltung in München mit dem Schwerpunkt Ostern:

      >>Wir feiern Ostern - völlig ohne Tierprodukte!

      Am 21.03.15 erwarten euch am Münchner Marienplatz zahlreiche Stände zu den Themen Tierschutz und Veganismus, speziell im Zusammenhang mit Ostern. Etliche Kostproben stehen bereit, um euch tolle vegane Varianten von beliebten Leckereien zu zeigen.
      Neben Kaffee und Kuchen wird es auch eine Tombola geben.
      Zudem gibt es ein umfangreiches Bühnenprogramm mit Musik und Vorträgen, u.a. einem Auftritt von Gabriele Busse.

      Jeder ist willkommen!

      Folgende Organisationen sind vertreten:

      Ärzte gegen Tierversuche - AG München
      Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt
      Animal-Peace
      AnimalsUnited
      Mahnmal für Bavaria und die Freiheit aller Tiere
      PETA2 Streetteam München
      Rüsselheim EV
      Sea Shepherd Deutschland
      SOKO Tierschutz
      Sunnydays for Animals e.V.
      Tierschutztheater München
      Vegane Gesellschaft Deutschland

      Auf der Bühne erwarten euch:

      10:15 Uhr Rede Sea Shepherd Deutschland
      [11:00 Uhr Glockenspiel]
      11:08 Uhr Musik Jamielou
      [12:00 Uhr Glockenspiel]
      12:15 Uhr Theater/Schauspiel Tierschutztheater e.V.
      12:30 Uhr Rede SOKO Tierschutz
      13:15 Uhr Kochshow Vegane Gesellschaft Deutschland
      14:15 Uhr Musik Drumadama
      14:45 Uhr Rede Daniela Böhm
      15:15 Uhr Musik Julia Eva
      15:45 Uhr Rede Sven Seebeck
      16:15 Uhr Poetry Slam Gabriele Busse
      [17:00 Uhr Glockenspiel]
      17:08 Uhr Musik GRUB
      18:00 Uhr Ende

      Wir freuen uns auf viele Besucher!<<

      facebook.com/events/1407296889574990/

      Dirty Diana schrieb:

      Und wenn sie es dann doch wissen,ist es ihnen,sorry,scheißegal :wimmer: Manche kommen sicherlich ins grübeln,aber die Meisten interessiert so was nicht.
      Ich glaube, da hast Du - leider - Recht. ;( Viele sind zwar schon mal für ein paar Minuten nachdenklich, wenn die Sprache darauf kommt. Aber dann wird doch einfach wie gewohnt weitergemacht, sich eingeredet dass all die schrecklichen Berichte bestimmt Einzelfälle sind und darauf gewartet, dass die Politik da mal was macht. :snüf:

      Dirty Diana schrieb:

      Vor dem Eingang standen Demonstranten die Plakate und Banner hochhielten :daumen: :klatschen:
      Klasse! :daumen:

      Dirty Diana schrieb:

      "Ist es nicht ein Wunder, was die Natur so erschafft?" meint der Veterinär, der an diesem Tag Dienst hat, und schiebt Uterus samt Fötus in den gurgelnden Müllschlucker.
      :kerze:
      “Gewohnheit versöhnt die Menschen mit jeder Gräueltat.”
      George Bernard Shaw, irisch-britischer Schriftsteller, 1856 – 1950
      ;(









      Lebenshof Hof Butenland :herz:


      >>Das erste Mal seit mindestens 7 Jahren probierte Minna den Weg auf die Weide, in die Sonne und den Wind.
      Etwas überfordert lief sie erst etliche Male raus und sofort wieder zurück in den Stall. Tochter Stine (7 Jahre alt), die noch nie eine Weide kennengelernt hat, folgte erst viel später.<<





      >>Happy Kuhday Stine und Glückwunsch zum allerersten Ausflug in Deinem Leben:

      Stine wurde am 18. März 2008 geboren. Direkt nach der Geburt wurde sie von ihrer Mutter Minna getrennt und musste seitdem angebunden an einer Metallkette in einem dunklen Stall stehen – direkten Kontakt zu Artgenossen hatte sie keinen, lediglich Sichtkontakt zu ihrer Mutter, die im selben Stall verblieb.

      Elementare artspezifische Grundbedürfnisse wurden bei Stine seit der Geburt unterdrückt: Sie hatte keine Möglichkeit, Lauf-, Fress-, Leck-, Kratz- oder Ruheverhalten in dem Umfang auszuleben, wie es für ihre Gesundheit nötig und wichtig gewesen wäre.

      Bis zum Februar 2015 dauerte dieser Zustand an, der alte Stall war inzwischen als einsturzgefährdet eingestuft worden, und der zuständige Tierarzt weigerte sich, den Stall zur Untersuchung und zur Klauenpflege zu betreten. Wir entschlossen uns spontan zur Rettung der beiden Kühe, als wir von den katastrophalen Zuständen auf dem Hof erfuhren. Stine konnte nach schwierigen Verhandlungen mit dem Bauern schließlich gemeinsam mit ihrer Mutter zu uns kommen.
      Bei uns hatten die beiden Kühe zum ersten Mal die Gelegenheit, sich zu beschnuppern und zu belecken, beides wichtige soziale Bindungsmechanismen für diese sensiblen Tiere. Ob Stine Kälber hatte, wissen wir nicht.

      Die jahrelange Haltung an der Kette, die reizarme Umgebung, die ständige Dunkelheit im Stall und die allgemeine Vernachlässigung durch den Halter haben schwere psychische und körperliche Schäden bei Stine verursacht. Stines Sehkraft ist geschwächt, ihr Binde- und Stützgewebe ist verkümmert, die Gelenke knacken, sie bewegt sich wie auf Gummibändern, außerdem hat sie sich ein Horn abgebrochen – sie weiß in Bewegung nicht, wofür dieses Werkzeug nützlich ist.
      Stine lebt bei uns bislang zusammen mit ihrer Mutter in einem abgetrennten Bereich des Offenstalls und lässt nur die Nähe der Kälber Emma und Paul zu. Ein Leben im Herdenverband ist ihr komplett unbekannt und vor den anderen, erwachsenen Rindern nahm Stine bisher panisch Reißaus. Mit der großen Herde werden wahrscheinlich weder Stine noch Minna laufen können, dafür sind die gesundheitlichen Schäden zu gravierend. Wir versuchen jetzt mit kleinen Schritten, beide Kühe auf die Krankenweide zu den älteren und erfahrenen Kuhdamen Mathilde, Jenny, Katinka und Angelika zu bringen.<<




      :hkuss:

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Dancer () aus folgendem Grund: Ergänzung und Vertippsler.

    • Wiesenhof jetzt mit veganen Produkten...

      Auf der internationalen Food-Fachmesse »Internorga« in Hamburg hat der Geflügelkonzern Wiesenhof in dieser Woche erstmals drei vegane Produkte vorgestellt. Wiesenhof hat dafür die Marke »Paul’s VEGGIE« ins Leben gerufen. »Veggie Crispy-Schnitzel«, »Veggie Crispy-Sticks« und »Veggie-Sticks« heißen die rein pflanzlichen Fleischalternativen, die auf Gemüse und Weizenprotein basieren. Vertrieben werden die veganen Produkte über die Systemgastronomie und den Großhandel.
      Mit seinen 2,45 Mrd. Euro Umsatz im Jahr 2013 (bezieht sich auf die gesamte PHW-Gruppe) steht Wiesenhof wie kaum ein anderes Unternehmen für Massentierhaltung und Tierleid. Für viele Veganerinnen und Veganer steht damit fest, dass sie niemals Wiesenhofprodukte kaufen werden. Allerdings ist es auch wichtig, die 50 % der Menschen in Deutschland zu erreichen, die laut einer aktuellen Befragung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ihren Fleischkonsum reduzieren wollen. Das vegane Angebot ist derzeit insbesondere in der Gastronomie noch viel zu klein, um dieses Potential der Fleischreduktion auszuschöpfen. So paradox es klingt: Mit seiner Marketing-Macht bei Geschäftskunden kann Wiesenhof einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass der Fleischkonsum und die Zahl der geschlachteten Tiere sinkt.
      Wie dieser Schritt von Wiesenhof zu bewerten ist, ist wie so oft nicht mit einem Schwarz-Weiß-Denken zu beantworten. Aus unserer Sicht ist es am besten, mit dem eigenen Konsumverhalten vegane und nachhaltige Unternehmen zu unterstützen. Da dies bislang für die meisten Menschen bei weitem nicht die oberste Priorität ist, begrüßen wir Schritte, die dazu führen, dass der Fleischkonsum weiter sinkt – auch wenn sie von Unternehmen aus der Tierindustrie gegangen werden. Darüber hinaus hat der Schritt von Wiesenhof Signalwirkung für die gesamte Lebensmittelwirtschaft. Die dort geführte Debatte um die Frage, ob die vegane Lebensweise nur ein Trend ist, dürfte damit beendet sein. Wir würden uns nicht wundern, wenn als nächstes Fastfoodketten wie McDonald’s nachziehen.
      Details zu den Produkten finden Sie auf http://paulssnack.wiesenhof-gastroservice.de/veggie-crispy-schnitzel

      albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/wiesenhof-vegan

      Ich werde dennoch - wie schon seit Jahren - keine Wiesenhofprodukte essen!!!:nenene:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Richie ()

    • Mal wieder etwas für die Zitate-Sammler unter uns. :)
      (Eine Erklärung zum Begriff "speziesistisch" in einem der Zitate: animalequality.de/speziesismus )



      Ich glaube, das größte Vorurteil ist, dass wir Veganer ein Leben des Verzichts führen - was einfach Bullshit [=Unsinn] ist. Wir lieben gutes Essen genau so wie jeder andere Mensch auch. Ich kann nicht ohne Kuchen, Smoothies, Pizza, Burger - alles vegan, natürlich. Ich führe kein Leben des Verzichts, ich setze mich nur mehr damit auseinander, woher meine Sachen kommen.
      Wie wird man eigentlich vegan? Das ist wirklich einfach. Ich habe einfach angefangen mich damit auseinanderzusetzen, wo überall ein tierisches Produkt drin ist, und lasse es. Ich habe mich dann aber auch gefragt: Okay, ich will aber auch geiles Essen, ich will aber auch gute Klamotten, was also kann ich statt dessen nehmen? Ich hab dann im Internet recherchiert. Und habe es einfach gemacht. Nicht denken - einfach machen!
      ~ Sascha Pederiva, Schauspieler


      “Gebt acht auf die Tiere, auf die Rinder, auf die Schafe, auf die Esel; glaubt mir, sie haben auch eine Seele, sind auch Menschen, nur dass sie ein Fell tragen und nicht sprechen können.”
      ~ Nikos Kazantzakis, griechischer Schriftsteller, 1883-1957


      Die meisten Menschen ekeln sich davor, ein totes Tier anzufassen. Einen Tierkadaver in den Mund zu nehmen, darauf herum zu kauen, ihn zu schlucken und ganz langsam zu einem Teil des eigenen Körpers werden zu lassen, bereitet ihnen hingegen keine Probleme.
      ~ Armin Rohm


      “Der moderne Karnismus baut auf flächendeckender Gewalt auf. Dieses Ausmaß an Gewalt ist notwendig, um genug Tiere zu schlachten, damit die Fleischindustrie ihre derzeitigen Gewinnmargen halten kann. Der Karnismus ist derart gewalttätig, dass die meisten Menschen nicht bereit sind, Zeugen dieser Gewalt zu werden. Und wer es doch wird, für den kann es verstörende Folgen haben.”
      ~ Melanie Joy, amerikanische Psychologie-Professorin, Veganerin


      „Für mich führte das Studium der Arbeiten anderer Wissenschaftler_innen, in denen die Verbindungen zwischen dem Missbrauch von Frauen, Kindern und anderer Tiere hervorgehoben wurden, schnell zu einem wachsenden Bewusstsein darüber, dass alle Formen der Unterdrückung miteinander verbunden sind. Die Prozesse der Marginalisierung, Verleugnung, Rechtfertigung und Rationalisierung sind alle sehr ähnlich – ob wir nun rassistischen, homophoben, geschlechtsbedingten oder speziesistischen Missbrauch erörtern.“
      ~ Karen Morgan , Soziologin


      „Wenn sich jeder vollwertig rein pflanzlich ernähren würde, dann bin ich fest davon überzeugt, dass die Kosten im Gesundheitswesen um 70–80 Prozent gesenkt werden könnten.“
      ~ Professor Dr. T. Colin Campbell


      Es ist einfach dumm zu glauben, dass Menschen, deren Geschäft es ist, Tiere auszubeuten und zu ermorden, es "human" tun könnten. Um es human tun zu können, müsste man Mitgefühl mit den Tieren haben. Wer aber Mitgefühl mit den Tieren hat, könnte sie gar nicht ausbeuten und ermorden. Deshalb wird es nie einen "humane" Ausbeutung und eine "humane" Ermordung" geben können. Es ist geradezu absurd, dass man "human" überhaupt mit Ausbeutung und Mord in Verbindung bringt.
      ~ Dr. Ernst Walter Henrich

      Richie schrieb:

      der Schritt von Wiesenhof
      Man würde gerne wissen, was genau diesen Qual-Konzern zu diesem Schritt bewogen hat... Da gibt es ja sehr unterschiedliche Meinungen, die einen sehen es so, dass sie einfach zusätzlich noch mehr Kohle scheffeln wollen und dazu das gestiegene Interesse an rein pflanzlichen Fleischalternativen nutzen, die ja gerade von Neu-Veganern oft gekauft werden. (Viele Veganer kaufen später kaum noch Fleischalternativen, einfach weil man feststellt, dass die vegane Küche in der Regel so viel abwechslungsreicher ist als das ehemals gewohnte tierproduktehaltige Einerlei, so dass man vegane Schnitzel etc. eigentlich gar nicht braucht.) Einige wenige denken, das könnte der langsame Anfang vom Ende der Herstellung von Tierprodukten sein, da möglicherweise sogar die Hersteller aufgrund zB der Ressourcenverschwendung langsam sehen, dass es so nicht weitergehen wird. Ich würde ja gerne glauben, dass dieser Schritt der Anfang vom Ende der Ausbeutung ist, aber ich fürchte, sie wollen einfach noch ein bißchen mehr Geld anhäufen. Zumal sie im Landkreis Vechta gerade expandieren wollen: Dort wollen sie künftig 430.000 Hühner pro Tag schlachten. Derzeit sind es 320.000 pro Tag. :kerze:









      Lebenshof Hof Butenland :herz:


      (vom 17.3.)
      >>Zum 13'ten Kuhday Mama Christine:

      Christine wurde am 17. März 2002 auf Hof Butenland geboren. Sie ist eine der Kühe, die den Anfang des Projekts Kuhaltersheim bedeuteten. Die ersten Jahre war Christine sehr scheu und zurückhaltend. Den Wendepunkt bedeutete die Geburt ihrer Tochter Trine am 10. Juni 2006, die das Ergebnis eines Stelldicheins mit einem unbekannten Nachbarbullen ist. Trine kam bei uns auf der Weide zur Welt, wir beobachteten die Geburt aus etwas Abstand und holten Mutter und Kalb anschließend auf den Hof und in den Stall, wo sie sich ausruhen sollten. Christine war anfangs noch misstrauisch, merkte aber schnell, dass niemand ihr Kind wegnehmen wollte und so wurde sie schnell immer zutraulicher.
      Christine blühte förmlich auf in ihrer neuen Rolle als treusorgende Mutter. Sie genoss die Zuwendungen der Menschen, die Aufmerksamkeit der Herde und vor allem ihr Mutterglück in vollen Zügen. Alles drehte sich um sie, ihr Kalb war das schönste von allen. In die Herde wurde Christine nun fest integriert und seither ist sie forscher und durchsetzungsfähiger.
      Das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter ist heute noch sehr eng und Christine hat noch immer ständig ein Auge auf ihre inzwischen erwachsene Tochter und bemuttert sie weiterhin liebevoll. Trine wiederum genießt sichtlich die Aufmerksamkeiten ihrer Mutter, die Fellpflege und das Glück, bei ihr sein zu können. Die beiden zeigen uns deutlich, dass Familienbande bei Rindern ein Leben lang anhalten und dies wiederum zeigt, was Menschen diesen einfühlsamen Tieren antun, wenn sie Mütter und Kinder nach der Geburt gewaltsam trennen.

      Foto rechts: Trine, links mit Mama Christine<<



      facebook.com/HofButenland/phot…5/811681815536408/?type=1


      >>Die Türsteher...

      Foto: Giovanni und Merle<<



      facebook.com/HofButenland/phot…5/813311158706807/?type=1


      >>Das erste Ziel der Vegan World Friendship Tour war heute Hof Butenland:

      Seit gestern ist die vegan lebende Triathletin Carmen Mickley zu einer spektakulären Fahrrad-Weltreise aufgebrochen. Auf einer Strecke von ca. 60.000 Kilometern wird sie durch insgesamt 50 Länder fahren und dabei einmal die Welt umrunden.

      Auf ihrer Reise wird Carmen viele Menschen treffen, die sich für Veganismus, für Tierschutz und Tierrechte, zum Schutz der Umwelt und in Sozialen Projekten einsetzen. Sie wird uns schildern, wie unterschiedlich sie leben und sich engagieren, wie weit diese Themen in ihrer Gesellschaft schon fortgeschritten sind oder aufgrund verschiedener Traditionen oder Glaubensrichtungen schon lange Bestand haben.

      Hier könnt ihr die Weltreise verfolgen und die Reiseberichte lesen:
      veganworldfriendshiptour.de/ <<



      facebook.com/HofButenland/posts/813763081994948


      >>Paul und die Kuhputzmaschine...<<




      Habt eine friedliche neue Woche. :hkuss:
    • Dancer schrieb:

      Man würde gerne wissen, was genau diesen Qual-Konzern zu diesem Schritt bewogen hat... Da gibt es ja sehr unterschiedliche Meinungen, die einen sehen es so, dass sie einfach zusätzlich noch mehr Kohle scheffeln wollen und dazu das gestiegene Interesse an rein pflanzlichen Fleischalternativen nutzen, die ja gerade von Neu-Veganern oft gekauft werden.

      Dancer schrieb:

      Ich würde ja gerne glauben, dass dieser Schritt der Anfang vom Ende der Ausbeutung ist, aber ich fürchte, sie wollen einfach noch ein bißchen mehr Geld anhäufen.
      Ganz klar... so sehe ich es auch...denn es wird mit ziemlicher Sicherheit nicht der Anfang vom Ende der Ausbeutung sein, leider :traurig2: , denn hier geht es nur um Profit und andere Konzerne werden folgen... :kerze:
    • Eine ehemalige Angestellte eines recht kleinen Schlachthauses berichtet:


      Schlachthaus-Interview mit einer Mitarbeiterin
      24. März 2015

      Mit unserer aktuellen Petition »Qualschlachtungen stoppen« setzen wir uns gegen die Missstände an deutschen Schlachthäusern ein. Hunderttausende unzureichend betäubte Tiere pro Jahr, geschlachtete Kühe, deren Föten im Mutterleib qualvoll ersticken – immer wieder wird auch in den Medien von einem brutalen Umgang mit den Tieren und mangelnden Kontrollen berichtet.

      Wie erleben die MitarbeiterInnen der Schlachthäuser die dortigen Zustände? Wir veröffentlichen hier ein exklusives Interview mit der ehemaligen Schlachthaus-Mitarbeiterin Anna (Name geändert). Sie gibt uns einen Einblick in den Alltag des Schlachtbetriebs, berichtet über die mangelhafte Versorgung der Tiere und von Verstößen gegen Tierschutzauflagen. Lesen Sie hier das komplette Interview:

      Was genau waren Ihre Aufgaben im Schlachthaus?
      Mein Aufgabengebiet umfasst die Unterstützung und Überprüfung von Überwachungstätigkeiten eines Schlachthauses, inklusive der Schulung von Labormitarbeitern und der Einarbeitung amtlicher Tierärzte und Fachassistenten. Hierbei überprüfe ich die Einhaltung der QS- und HACCP-Vorgaben [Anmerkung: Zwei Prüfsysteme, die die Sicherheit von Lebensmitteln und Verbrauchern gewährleisten sollen] sowie alle notwendigen Dokumentationen, gestützt durch Verordnungen zu Tierschutz, Transport, Anlieferung, Schlachthygiene, Fleischbeschau und Weiterem.
      Ich verfüge zudem über einen Nachweis als Tierschutzbeauftragte bei der Tötung von Schlachttieren.

      Wie viele Tiere werden dort jährlich geschlachtet und welche?
      Insgesamt etwa 60.000 Tiere. Rinder und Schweine (ca. 35.000), Pferde, Schafe und Ziegen.

      Wie ist der gesundheitliche Zustand der Tiere bei der Anlieferung und welche Verstöße kommen hierbei vor?
      Der gesundheitliche Zustand der Tiere ist sehr unterschiedlich. Es gibt regelmäßig überladene Transporter mit wesentlich mehr Tieren als erlaubt. Manche Tiere können den LKW nicht mehr durch eigene Kraft verlassen, da sie beim Transport verletzt wurden oder bereits beim Verladen krank waren. Auch werden Bullen verschiedener Lieferanten oder landwirtschaftlicher Betriebe zusammen in die Warteboxen gestellt (Anmerkung: Die Tiere sehen sich häufig als Rivalen und gehen dann aufeinander los), ebenfalls häufig mehr Tiere als erlaubt. Das führt oft zu tot getrampelten oder schwer verletzten Tieren. Auch sind es ein und dieselben Landwirte, die immer wieder schwer kranke Tiere anliefern oder Tiere, die starken Parasitenbefall in den Organen haben.

      Werden solche Verstöße dokumentiert und gemeldet?
      Es werden nur selten Verstöße dokumentiert und wenn doch, dann nur, um eine realistische Dokumentation vorzuweisen. Der zuständigen Behörde werden Verstöße jedoch nie gemeldet.

      Wieviel Zeit vergeht von der Ankunft der Tiere bis zu ihrer Schlachtung?
      Teilweise vergehen bis zu 15 Stunden. Die Großlieferanten liefern, wann es in ihren Zeitplan passt. Nur Pferde werden so terminiert, dass sie direkt nach der Anlieferung geschlachtet werden, da unter den Schlachtpferden häufig Einzeltiere sind, bei denen die Besitzer Wert auf eine schnelle Schlachtung legen.

      Werden die Tiere bei längeren Wartezeiten versorgt?
      Ja, sie werden mit Wasser versorgt. Gefüttert werden die Tiere nicht, es wird aber dokumentiert, dass Futter zur Verfügung stehen würde.

      Was geschieht mit verletzten Tieren, die zum Beispiel nicht mehr richtig laufen können?
      Da sie das Schlachthaus nicht mehr verlassen dürfen, werden sie geschlachtet und untauglich gestempelt. Es ergeht eine Meldung laut EU-Verordnung in welcher die Gründe angegeben werden und der Tierhalter hierüber informiert wird. Normalerweise müssten sie unter Berücksichtigung der Tierschutzvorgaben sofort getötet werden, aber das lässt der Schlachtablauf oft nicht zu. Die Tiere müssen deshalb manchmal bis zum Ende des Schlachttages Qualen erleiden.

      Wie gründlich werden die Tiere von den Amtstierärzten untersucht?
      Eine Lebendbeschau erfolgt selten bis nie, wird aber immer dokumentiert, da diese gesetzlich vorgeschrieben ist. In 70% der Fälle ist kein Veterinär anwesend, wenn die Tiere abgeladen werden oder in den Boxen stehen. Die Fleischbeschau am toten Tier wird sorgfältig nach altem Standard durchgeführt, das heißt es werden immer Organe und Gewebe angeschnitten, nicht nur bei Verdacht oder stichprobenartig. Unsere amtlichen Tierärzte stehen der visuellen Fleischbeschau (Anmerkung: Fleischuntersuchung in Form lediglich einer Besichtigung der Oberfläche), die nun neu in die Verordnung aufgenommen wurde, sehr skeptisch gegenüber, da sie nicht praxistauglich ist, aber umgesetzt werden muss.

      Was passiert, wenn ein Tier nicht richtig betäubt wurde?
      Bei den Rindern wird nachbetäubt. Unsere Schlachtzahlen sind niedrig, so dass es zu keinem Zeitdruck für die Arbeiter kommt. Bei den Schweinen kommt es vor, dass die Tiere nur leicht betäubt oder wieder bei vollem Bewusstsein in der Brühmaschine landen. Ich schätze bei 20 Prozent der Tiere ist das der Fall! Die Brühmaschine ist ein Bad mit kochend heißem Wasser, in welches die Tiere eingetaucht werden, um die Haare vom Körper zu entfernen und die Haut aufzuweichen.

      Wie gehen die Arbeiter mit den Tieren um? Gibt es Verstöße gegen Tierschutzauflagen?
      Die Arbeiter im Treibgang sind rüde und grob und benutzen den Elektrotreiber häufiger als nötig. Sie treiben die hinteren Tiere immer weiter an, so dass die vorderen Tiere oft fast erdrückt werden und panisch gegen die Wände rennen.
      Bei der Tötung von Rindern und Pferden gibt es wenige bis keine Verstöße, nur die Elektrobetäubung der Schweine verläuft mangelhaft. Die Überfüllung der Warteboxen ist ein schwerwiegender Verstoß ebenso wie die überladenen LKWs bei der Anlieferung. Regelmäßig, also an jedem Schlachttag, werden kranke Tiere mit gebrochenen Gliedmaßen oder schweren Erkrankungen angeliefert. Alle diese Fälle müssten gemeldet werden, aber dies passiert nie. Ich schätze, es sind bis zu 8 Tiere jeden Tag!

      Wie schätzen Sie den Einfluss der Tätigkeit des Schlachtens auf das Allgemeinbefinden der Mitarbeiter ein?
      Eine Verrohung und Gewöhnung findet natürlich statt. Dies kann ich ja selbst bei mir beobachten. Ich habe mich auch an den Anblick des vielen Blutes, der abgehackten Beine und Schwänze gewöhnt. Allerdings zeigen die Mitarbeiter kein Schuldbewusstsein oder schlechtes Gewissen. Sie essen alle gerne und viel Fleisch und sehen ihre Tätigkeit als ganz normal an.




      (Rest des Interviews im nächsten Beitrag - sorry für das Doppelposting :Tova: )
    • Fortsetzung des Interviews:


      Ich möchte noch eine kurze persönliche Stellungnahme abgeben:
      Auf unserem Schlachthaus wird wahrscheinlich noch am korrektesten gearbeitet. Der Umgang mit den Tieren und die Qualität des Fleisches sind überdurchschnittlich. Doch auch bei uns passieren täglich Dinge, die nicht passieren dürften! Ich litt unter psychosomatischen Beschwerden. Das Gefühl zu ersticken, zunächst nur beim Betreten des Schlachthauses, später beim bloßen Gedanken. Ich hatte Schlafstörungen und Alpträume.

      Ich habe viele Missstände angesprochen, Verbesserungen erarbeitet und umgesetzt. Dies lag in meinem Verantwortungsbereich. Bauliche Zustände, Geräte und Equipment wurden (leider nie zeitnah) notgedrungen verbessert. Das Verhalten (tierschutzrelevantes Verhalten) der Mitarbeiter war nur so lange korrekt, wie kontrolliert wurde. Danach hörte ich an der Art der Schreie der Tiere, wenn sie fehlbetäubt oder misshandelt wurden (Elektrotreiber, Schläge).

      Der Schlachthausbetreiber ist in dieser Branche einer der “Guten“. Seit sich tierschutzrechtliche Verstöße beim Treiben und Betäuben der Tiere gehäuft haben, wird der Betrieb videoüberwacht, um die Mitarbeiter zu korrektem Arbeiten zu zwingen. Zum Beispiel wurde festgestellt, dass Schweine nicht vorschriftsmäßig betäubt wurden.

      Unser Schlachthaus verfügt über gut ausgebildete und gut bezahlte Fachkräfte im Gegensatz zu vielen Großschlachtbetrieben, die 3 €-Hilfsarbeiter aus dem Ausland beschäftigen.

      Wir haben zwei sehr erfahrene und zuverlässige amtliche Tierärzte, die ihr Bestes geben, aber in dieser Branche ist das immer eine Gratwanderung. Der Schlachthofbetreiber lässt sich nicht diktieren, wie er zu arbeiten hat. Sobald der Druck zu groß wird, droht er mit Schließung und dem Verlust unzähliger Arbeitsplätze für diesen Standort.

      Deshalb wende ich mich an Sie. Wenn in unserem kleinen, doch recht vernünftig arbeitenden Schlachthaus viele Dinge im Argen liegen, dann kann in den Großschlachtereien unmöglich alles korrekt und tierschutzrechtlich einwandfrei ablaufen. Das kann nur eine Lüge sein, die wir alle gerne glauben wollen.

      Die Aufgabe der amtlichen Tierärzte, der Veterinärfachassistenten und der Qualitätsmanager ist es, in ihrer Dokumentation zu schreiben, dass der Schlachtbetrieb einwandfrei arbeitet, damit dieser rechtlich auf der sicheren Seite ist. Doch die Wahrheit sieht ganz anders aus.

      Neulich habe ich mich mit unserem amtlichen Tierarzt über die Tötung hochtragender Kühe und das Absterben der Kälber durch Sauerstoffverlust unterhalten und wir sind zum gleichen Fazit gekommen: Dies ist der gnädigste Tod, den ein Tier im Schlachthaus haben kann!

      albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/schlachthaus-interview

      Richie schrieb:

      denn es wird mit ziemlicher Sicherheit nicht der Anfang vom Ende der Ausbeutung sein, leider :traurig2: , denn hier geht es nur um Profit und andere Konzerne werden folgen... :kerze:
      Ja... Wursthersteller Rügenwalder hat es ja schon vorgemacht mit der vegetarischen Wurst, die zu 71 Prozent aus Eiklar besteht und somit mindestens genau so viel Leid verursacht wie Wurst aus Fleisch. Die Hersteller haben echt NICHTS kapiert. :stuhl:












      Lebenshof Hof Butenland :herz:


      >>Verwöhnprogramm - Uschi mit ihrer Freundin Colorida<<




      >>Rosa Mariechen hat Stunden bei den Rindern verbracht, und kommt hier müde nach Hause......<<




      >>Die Post ist da...........

      Foto: Prinz Lui<<



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      >>„Kann irgendjemand daran zweifeln, dass sie trauern und klagen und ihre Kinder so lieben wie wir die unseren? Für wen halten wir uns, wenn wir mit menschlichem Hochmut die Tiefe oder die Bedeutung dieser Gefühle schlichtweg ignorieren?“
      Jeffrey M. Masson

      Foto: Freundinnen - Uschi und Colorida<<



      facebook.com/HofButenland/posts/815107505193839

      :hkuss:
    • Hühner in der Ei-Produktion

      Die Deutschen essen pro Kopf durchschnittlich 218 Eier im Jahr. Umfragen zufolge bevorzugen sie dabei Eier von sogenannten glücklichen Hühnern. Gibt es eine Haltungsform, die diesem Anspruch gerecht wird? Der VEBU geht der Frage nach, unter welchen Bedingungen Legehennen in Deutschland leben.

      Grundbedürfnisse von Hühnern

      In Freiheit leben Hühner in festen Gruppen von 10–20 Hennen und einem Hahn zusammen. Die Gruppen haben eine stark ausgeprägte Hierarchie, die Hackordnung genannt wird und ein friedliches Zusammenleben sicherstellt. Hühner sind sehr soziale Tiere und kommunizieren auf vielfältige Weise miteinander – bisher konnten über 30 verschiedene Laute dokumentiert werden.

      Die Hälfte ihres Tages verbringen Hühner mit der Nahrungssuche, bei der sie scharren, picken und jagen. Die tägliche Gefiederpflege dient ihrem Wohlbefinden und der Gesundheit. Dazu gehört auch die Lieblingsbeschäftigung der meisten Hühner – ein Bad in Erde, Sand oder Staub. Hühner halten sich tagsüber meist auf dem Boden auf, aber bei Gefahr und zum Ruhen fliegen sie erhöhte Plätze auf Bäumen an.

      Nicht auf Hochleistung gezüchtete Hennen würden, wie ihre wild lebenden Verwandten die Bankivahühner, höchstens 40 Eier im Jahr legen und ausbrüten. Die Mutterliebe der Glucken ist so ausgeprägt, dass sie sogar Eingang in unseren Wortschatz gefunden hat – als Bezeichnung für eine sehr besorgte Mutter. Die natürliche Lebenserwartung eines Huhns beträgt bis zu 20 Jahren.

      Hühner sind intelligent

      Hühner sind sehr neugierig, lernfähig und intelligent. Die Verhaltensforscherin Dr. Smith von der Macquarie Universität in Sydney nennt sie „die am meisten unterschätzten Tiere auf dem Planeten“. Als Küken ihre mathematischen Fähigkeiten bewiesen, titelte der Spiegel „flauschige Genies“. Wissenschaftler gehen inzwischen davon aus, dass die kognitiven Fähigkeiten von Hühnern denen von Säugetieren wie Hunden, Katzen und sogar Primaten entsprechen. Hühner verstehen beispielsweise, dass kürzlich versteckte Gegenstände noch vorhanden sind, was über die kognitiven Fähigkeiten eines Kleinkindes hinausgeht. Hühner merken sich außerdem bis zu 100 verschiedene Gesichter und lernen aus Erfahrungen. Sie gehen tiefe freundschaftliche Bindungen ein. Die britische Biologin Joanne Edgar attestierte Hühnern zudem die Fähigkeit, Empathie zu empfinden. Jedes Huhn ist ein Individuum mit einem ausgeprägten Charakter.

      Eier von „glücklichen Hühnern“? Die Haltungsformen

      In Deutschland werden über 38 Millionen Legehennen zur Ei-Produktion gehalten. Dies geschieht in vier Haltungsformen, die im Folgenden zusammengefasst werden. In allen Haltungsformen kommen ausschließlich sogenannte Lege-Hybriden zum Einsatz: auf eine möglichst hohe Legeleistung hin gezüchtet Hennen. Zusätzlich wird die Legeleistung in allen Haltungsformen durch künstliche Beleuchtungsprogramme gesteigert. Das Ergebnis: Die Hochleistungshennen legen rund 300 Eier im Jahr. Diese unnatürlich hohe Legeleistung zehrt ihre Körper aus. Unfälle und Krankheiten wie Knochenbrüche und Eileiterentzündungen gehören ebenso zum Alltag wie der vorzeitige Tod der Tiere.

      (...)

      Fazit

      Allen Haltungsformen sind folgende Hauptprobleme gemein: Die Hühner leiden unter der ihnen angezüchteten unnatürlichen Legeleistung. Alle Legehennen werden nach einer Legeperiode im Alter von knapp eineinhalb Jahren geschlachtet. Ihre Brüder werden direkt nach dem Schlüpfen getötet.

      Was jeder Einzelne tun kann, um Hühnern zu helfen

      Der beste Weg, das Leiden der Legehennen zu verhindern, ist, keine Eier und Produkte, die Ei-Bestandteile enthalten, zu konsumieren. Die gute Nachricht ist, dass man weder zum Kochen noch zum Backen Eier braucht. Tipps zu zahlreichen Ei-Alternativen gibt es hier: Die 10 besten Ei-Alternativen.

      VOLLSTÄNDIGER ARTIKEL:
      vebu.de/themen/tiere-a-ethik/t…hner-in-der-ei-produktion












      Lebenshof Hof Butenland :herz:


      >>„Es gibt keinen Grund, warum ein empfindungsfähiges Lebewesen mehr wert sein sollte als ein anderes, und damit ist auch kein anderes weniger wert als ich.“
      Hilal Sezgin, aus dem Buch„Artgerecht ist nur die Freiheit“

      Foto: Colorida mit Princessa<<



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      >>Das volle Ku(h)schelprogramm für Fiete:

      Wer mehr über Fiete und seine Vorgeschichte erfahren möchte, kann dies hier:stiftung-fuer-tierschutz.de/tiere_rinder.html <<


      ttps://www.youtube.com/watch?v=N8Oz3cb17Jc


      (von Samstag)
      >>Frau Erna wünscht ein saugemütliches Wochenende...<<


      facebook.com/HofButenland/phot…5/816247968413126/?type=1


      >>Bevor es dunkel wird, muss irgendwer von irgendwo das Rosa- Mariechen nach Hause holen.<<


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      >>Unterwegs mit Hanni in die Vogelklinik der Tierärztlichen Hochschule Hannover:

      Vor zwei Wochen hatte Hanni einen Legedarmvorfall.
      Der Tierarzt drückte den Legedarm wieder ein und schloss mit einer sog. Tabaksbeutelnaht. Wenige Tage nach Entfernen der Fäden erlitt Hanni den 2. Legedarmvorfall, der nun hoffentlich erfolgreich in der Vogelklinik operiert wird.
      Zu einem Legedarmvorfall kommt es zumeist bei auf Legetätigkeit hin gezüchteten Hybridhühnern, die besonders große Eier legen. Es scheint dann vor allem im zweiten Legejahr zu einer Häufung von Doppeldottern zu kommen, die den Legedarm stark strapazieren. Nach jeder Eiablage, die für die Tiere zunehmend schmerzhafter wird, stülpt sich der strapazierte Legedarm ein Stück weit nach außen.<<



      facebook.com/HofButenland/phot…5/817053294999260/?type=1

      ;( Hoffentlich wird Hanni ganz schnell wieder gesund! *ganz besonders liebe Gedanken schick* :herz: :herz: :herz:


      :hkuss:
    • Ein lebensverachtendes System: Ausbeutung und Grausamkeit an Tieren ist so gut wie immer mit Ausbeutung und Grausamkeit an Menschen verbunden.


      Der verzweifelte Kampf der Seafood-Sklaven

      Schichten von bis zu 22 Stunden, Misshandlungen, schmutziges Wasser, Käfighaltung, kein Lohn: Versteckt auf indonesischen Inseln halten die Händler von Fisch und Meeresfrüchten Sklaven gefangen.


      Die Sklaven aus Birma sitzen auf dem Boden und starren durch die rostigen Stäbe ihres Käfigs – versteckt auf einer kleinen indonesischen Insel Tausende Kilometer von ihrer Heimat entfernt. Nur ein paar Meter entfernt beladen Arbeiter Schiffe mit Fisch und Meeresfrüchten, die von den Sklaven gefangen wurden. Ziel der Ware: große Supermärkte, Restaurants und Zoohandlungen in den USA und Europa.

      Hier im Dorf Benjina, in der Umgebung und auf dem Meer in der Region werden Hunderte Männer gefangen gehalten. Sie sind die Zeugen der unsäglichen Verbindung zwischen Firmen und Ländern in der Seafood-Industrie.

      Viele der Gefangenen, mit denen die Nachrichtenagentur AP sprach, stammen aus Birma, einem der ärmsten Länder der Welt. Sie wurden über Thailand nach Indonesien gebracht. Der Fisch, den sie fangen, wird nach Thailand zurückgebracht und kommt so auf den Weltmarkt. Ein Jahr lang hat die AP recherchiert, mehr als 40 gegenwärtige und ehemalige Sklaven befragt und den Weg des von ihnen gefangenen Fisches verfolgt.

      Einige der Fischer riskierten ihr Leben, baten die Reporter um Hilfe. "Ich will nach Hause. Wir wollen das alle", rief einer von ihnen von einem der Boote – und seine Mitgefangenen wiederholten den Ruf. "Unsere Eltern haben seit Langem nichts von uns gehört. Ich bin sicher, dass sie uns für tot halten."

      Die großen Unternehmen, die von der AP in den USA identifiziert wurden, lehnten Interviews ab. In schriftlichen Erklärungen verurteilten sie jedoch Verstöße gegen das Arbeitsrecht. Sie gaben an, mit Menschenrechtsorganisationen zusammenzuarbeiten. Für die Verstöße seien Subunternehmer verantwortlich.

      Die Sklaven berichten von Schichten zwischen 20 und 22 Stunden. Sie müssten schmutziges Wasser trinken, würden getreten, geschlagen oder mit den Schwänzen von giftigen Rochen malträtiert, wenn sie sich beschweren oder mal eine Pause einlegen. Bezahlt wird wenig bis nichts.

      Der geflohene Hlaing Min berichtet von vielen Toten auf See. "Wenn die Amerikaner und Europäer diesen Fisch essen, sollen sie an uns denken", sagt er. "Es muss einen Berg von Knochen unter der Meeresoberfläche geben. Es sind so viele Menschenknochen, dass sie eine Insel ergeben würden."

      (...)

      Früher hätten die Aufpasser die Leichen einfach ins Meer geworfen und die Haie damit gefüttert, sagt der ehemalige Sklave Hla Phyo. Doch dann hätten die Behörden und Firmen verlangt, dass jedes Besatzungsmitglied erfasst und wieder an Land zurückgebracht werden müsse. Daraufhin hätten die Kapitäne bis zur Rückkehr nach Benjina die Leichen einfach in den Kühlräumen neben dem Fisch gelagert.

      "Ich bekomme das Gefühl, dass ich für immer in Indonesien bleiben werde", sagt Phyo und wischt sich eine Träne aus den Augen. "Ich erinnere mich daran, dass ich mir beim Ausheben eines Grabes dachte, das ist das Einzige, was uns hier erwartet: der Tod."

      Hinweis der Redaktion: Die Nachrichtenagentur AP hat die Internationale Organisation für Migration (IOM) über die in der Geschichte erwähnten Männer informiert. Die Polizei hat sie daraufhin aus Benjina in Sicherheit gebracht. Doch Hunderte Sklaven sind weiterhin auf der Insel. Und in der vergangenen Woche befanden sich auch wieder fünf von ihnen in dem Käfig.

      VOLLSTÄNDIGER ARTIKEL:
      welt.de/wirtschaft/article1387…-der-Seafood-Sklaven.html










      Vegane Schokolade: Mittlerweile gibt es ja immer mehr vegane Schokolade verschiedenster Marken. :daumen: Manche sind eher langweilig bis bähbäh, aber viele auch seeeehr lecker. :lecker:
      Die "Brigitte" hat in ihrer Redaktion gerade die iChoc getestet. Ihr Fazit:

      >>In der Redaktion waren wir überrascht, wie cremig die Schokolade schmeckt. Anstatt normaler Milch wird bei "iChoc" Reismilch verwendet, die Veganer und Menschen mit Laktoseintoleranz schon länger für sich entdeckt haben.
      Wüsste man nicht, dass die Schokolade vegan ist, würde man wahrscheinlich keinen Unterschied feststellen. Einzige Kritik: die "White Vanilla"-Sorte schmeckt überzuckert und zu wenig nach Vanille. Da kommt "iChoc" leider nicht ganz an das Original ran. <<

      brigitte.de/figur/news/vegane-schokolade-1238774/

      Dirty Diana schrieb:

      Das vegane Frühlingsfest naht... :juhuu: So viele Aussteller gabs noch nie.
      Super! :daumen: Wie ich in Deinem Link sehe, ist Hof Butenland ja auch wieder dabei! :herz: Und Susanne Heine auch, die ein Buch über bioveganes Gärtnern veröffentlicht hat. vegpool.de/magazin/buch-peaceful-gardening-rezension.html
      Und auch Sea Shepherd, die Kabarettistin Gabriele Busse, ....... Klasse. :) Berichtest Du mal, wenn Du dort warst? :kiss:


      Übrigens, meine Schwiegermutter (leider Nichtveganerin) musste neulich zu einer Untersuchung ins Krankenhaus und es stellte sich heraus, dass einer ihrer Ärzte dort Veganer ist. :daumen: Sie muss wohl noch öfters dort hin und meinte, der Arzt sei so nett und kompetent, sie hoffe, dass sie weiterhin bei ihm in Behandlung bleibe. Es hat mich sehr gefreut, dass man nicht nur davon hört, sondern es so laaangsam tatsächlich auch im Umfeld feststellt, dass immer mehr Ärzte vegan werden. :perfect:





      Lebenshof Hof Butenland :herz: - der Prinz lässt sich sein Geburtstags-Mahl mit wahrhaft königlichem Genuss schmecken. :D :herz:


      >>Ein Titelbild für euch, denn bald ist Ostern:<<


      facebook.com/HofButenland/phot…5/817573218280601/?type=1


      >>Prinz Lui feiert heute seinen 16 'ten rosa Schweinseinday:

      Prinz Lui lebt seit 2005 mit uns. Anfangs mussten wir uns sehr in Diplomatie üben, denn er kannte keine Artgenossen und fühlte sich mehr als Mensch denn als Schwein. Am liebsten wäre er mit zu uns ins Wohnhaus gezogen.
      Die ersten Jahre mit Lui waren anstrengend, er versuchte immer seinen Willen durchzusetzen, bekam sofort schlechte Laune und ließ es einen auch körperlich spüren, wenn ihm etwas nicht passte. Inzwischen hat er sich aber zu einem fast perfekten Gentleman entwickelt, der das Sonnenbad in seinem Schlafkörbchen und die Aufmerksamkeiten von uns und von den Gästen genießt.
      Wegen seines oft divenhaften Verhaltens nennen wir ihn auch unseren Prinzen; und er sieht ja auch wirklich sehr majestätisch aus, wenn er in seinem Sonnenkörbchen sitzt und das Hofgeschehen mit klugen Augen beobachtet.
      Schweinetypisches Verhalten wie Suhlen ist Lui zeitlebens fremd geblieben. Wir haben ihn noch nie weiter als bis zu den Klauen in einer Pfütze stehen sehen. Da Schweine nicht schwitzen können, erhält Lui an heißen Sommertagen regelmäßig eine Dusche aus der Gießkanne und für die Borstenpflege stehen eine Schweineputzmaschine und natürlich wir zur Verfügung.

      Hier könnt ihr Lui ausführlicher kennenlernen:
      stiftung-fuer-tierschutz.de/ho…d/die-tiere/die-schweine/ <<





      >>Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
      Antoine de Saint-Exupéry

      Foto: Riesenbaby Mattis mit Karin<<



      facebook.com/HofButenland/phot…5/817977211573535/?type=1

      :love:
    • Dancer schrieb:

      Vegane Schokolade
      Probiert bloß nicht diese Trüffel :kicher: Superlecker und gibts bei Denns gerade im Angebot :D .Über die Kalorien sag ich mal nix :nein:


      Dancer schrieb:

      Berichtest Du mal, wenn Du dort warst? :kiss:
      Auf jeden Fall. Die Butenländer sind ja auch beim Bühnenprogramm dabei :klatschen: .Mal sehen,was ich mit meinem anderen Termin mache :wäh: denn das möchte ich eigentlich nicht verpassen :nein:
      :herz: :herz: :herz: :herz:
    • Es wird zwar leider noch viel zu wenig über das Thema berichtet, aber nach und nach kommt einiges ans Licht. Zum Beispiel über die sehr schmerzhaften Auswirkungen der Nutztierhaltung bei Schweinen:


      Wissenschaftliche Studie: Qualvolles Schweineleben

      Eine neue Studie der tierärztlichen Fakultät der Uni München hat den Zustand von Mastschweinen in Bayern untersucht. Die Ergebnisse sind alarmierend, was den Tierschutz betrifft. Der Bund Naturschutz fordert Konsequenzen.


      Endstation Schlachthof. In Bayern werden jedes Jahr etwa fünf Millionen Schweine geschlachtet. Nach der Anlieferung begutachtet ein Tierarzt ihren Gesundheitszustand.

      Schon seit Längerem fällt dabei immer wieder auf, dass die Gliedmaßen der Tiere Veränderungen aufweisen.

      Das lässt auf eine nicht tiergerechte Haltung rückschließen. Bisher allerdings wurde das wenig beachtet. Nun hat Tiermedizin-Professor Manfred Gareis von der Münchener Ludwig-Maximiliansuniversität dazu eine Studie vorgelegt. In einer Dissertation wurde an verschiedenen bayerischen Schlachthöfen überprüft, wie viele Schweine in Bayern betroffen sind.

      "Wir haben an allen Schlachthöfen identische Werte ermittelt, wir können aufgrund der Konzeption sagen, dass die Tiere zu 90 Prozent Veränderungen aufweisen, 50 Prozent sehr auffällig, so dass wir einen Anlass sehen zu reagieren." Manfred Gareis, LMU

      VOLLSTÄNDIGER ARTIKEL:
      br.de/nachrichten/mastschweine-tierschutz-100.html










      So einige Fertigprodukte sind ja ohnehin vegan. Nach und nach tut sich auch was in Bezug auf die "Veganisierung" von Fertigprodukten, die bisher tierische Bestandteile enthielten. Ein Beispiel:

      Bürger mit veganen Maultaschen
      Für vegane Maultaschen gibt es zwar einige Rezepte, aber wer ein Convenience-Produkt suchte, wurde bislang selten fündig. Auch deshalb haben wir vor einem Jahr das Unternehmen Bürger angesprochen, das jeden Tag ca. 1,5 Millionen schwäbische Maultaschen produziert und in diesem Bereich Marktführer ist. Unsere Anregung: vegane Produkte auf den Markt bringen.
      Unser Austausch mit dem Unternehmen verlief sehr produktiv: Wir haben konkrete Anregungen gegeben und gezeigt, wie sich Ei in der Großproduktion durch pflanzliche Alternativen ersetzen lässt. Nachdem die Entwicklungsphase nun abgeschlossen ist, freuen wir uns, vermelden zu können, dass Bürger jetzt vegane Maultaschen anbietet.
      Die Maultaschen sind seit März im Raum Baden-Württemberg in verschiedenen Supermarktketten erhältlich (falls nicht, fragen Sie im Markt nach!). »Die Ausdehnung in andere Gebiete wird dann nach und nach erfolgen«, teilte uns Bürger mit. Dabei wird von Süddeutschland nach Norden vorgegangen, weil Maultaschen im Süden generell deutlich verbreiteter sind als im Norden.
      »Die Nachfrage nach veganen Produkten ist einfach enorm gestiegen in den letzten Jahren«, heißt es bei Bürger weiter. Das lässt auf weitere vegane Produkte hoffen!

      albert-schweitzer-stiftung.de/…uerger-vegane-maultaschen



      Darüber hinaus findet man immer wieder Meldungen von zB Pizzaservices, die jetzt auch vegane Pizzen, Wraps und Burger anbieten, Firmen nehmen tierische Bestandteile aus zB Fertig-Salatdressings, Wein etc. heraus usw. :daumen: (Klar: Frisch zubereitet ist meist gesünder, das ist wohl keine Frage. Aber wenn man abends mal so fertig ist, dass einem auch ein ganz schnell zuzubereitendes Gericht zu viel Arbeit ist, sind vegane Fertigprodukte auch mal klasse. :hmhm: )

      Dirty Diana schrieb:

      Probiert bloß nicht diese Trüffel :kicher: Superlecker und gibts bei Denns gerade im Angebot :D .
      Boah, bist Du gemein, ich will das jetzt! :D :lecker:
      Bei Kaufland gibt es jetzt auch sehr leckere vegane Trüffel :daumen: , die genaue Marke poste ich demnächst, wenn wir sie nochmal gekauft und den Namen notiert haben. Das erste Tütchen ist nämlich schon aufgegessen. :rotwerd: :D :lecker:

      Dirty Diana schrieb:

      Die Butenländer sind ja auch beim Bühnenprogramm dabei :klatschen: .
      Nicht "nur" als Info-Stand, sondern auch auf der Bühne, mit einem Vortrag? Wow, das würde ich auch nicht verpassen wollen! :daumen: *sehr gespannt bin auf Deinen Bericht* 8o


      Hier auch noch etwas Butenländliches :herz:


      >>F(R)eiertag auf dem Kuhdamm:

      Foto: (von links) Frieda,15 Jahre alt, Martin,8 Jahre alt und Anna, 6 Jahre alt.<<



      facebook.com/HofButenland/phot…5/818742171497039/?type=1


      >>Heute wurde Paul unter Narkose kastriert:
      Hier seht ihr ihn bereits einige Zeit später bei seiner Lieblingsbeschäftigung.<<



      facebook.com/HofButenland/phot…5/818836468154276/?type=1

      Habt ein friedliches Wochenende! :hkuss:
    • Neuer Artikel von Hilal Sezgin:


      Warum Lebensmittelkonzerne mit Essen „wie bei Muttern“ werben

      Von Hilal Sezgin

      Unternehmen wie Wiesenhof werben damit, dass ihre Produkte in einer langen Tradition stehen. Doch warum sollte man so essen wollen wie es angeblich „schon immer“ getan wurde?

      Ausgerechnet Wiesenhof! Bereits etliche Male stand das Unternehmen wegen seiner Tierhaltung in der Kritik. Mitte März stellte es auf einer Food-Fachmesse drei überraschend neue Produkte vor: „Veggie Crispy-Schnitzel“, „Veggie Crispy-Sticks“ und „Veggie-Sticks“, rein pflanzlich auf der Basis von Gemüse und Weizenprotein. Sicher ist dies auch ein Erfolg der Tierrechtler und Journalisten, die wiederholt dahinsiechende Tiere im Innern von Ställen gefilmt hatten – wohl kaum ein Markenname hat sich so zwiespältig ins Gedächtnis der Konsumenten eingebrannt.

      Doch Wiesenhof steht nicht allein da unter den deutschen Fleischunternehmen. „Wir werden die erste und gleichzeitig die letzte Generation sein, die jeden Tag Fleisch auf dem Teller hat… Auf lange Sicht lässt sich die Weltbevölkerung mit der derzeitigen Ernährungseinstellung nicht ernähren.“ Diese Sätze stammen nicht von einem Veganer, sondern von einem der bekanntesten deutschen Wursthersteller: Seit dem vergangenen Jahr bietet die Rügenwalder Mühle auch vegetarische Schinkenspicker und Frikadellen an. Leider sind sie noch nicht vegan, sondern enthalten Hühnereiweiß; angeblich bastelt man weiter dran. Und wirbt auf der Website stolz: „Wir wissen noch, wie man richtig gute Wurst macht.“

      Man lenke seine Aufmerksamkeit auf das „noch“. Die Idee, dass wir alle am liebsten „wie bei Muttern“ essen oder am liebsten sogar „nach Großmutters Rezept“, ist im deutschen Lebensmittelgewerbe unausweichlich. Einerseits soll alles modernsten Standards und Essgewohnheiten entsprechen und so billig sein, wie es nur Industrieprodukte sein können. Andererseits soll es aber auch eine möglichst lange Ahnenreihe vorweisen können.

      Fundamentalismus der Nahrung

      Darum liefen in der Rügenwalder Originalwerbung mittelalterliche Typen mit wallenden Haaren in ein Fleischereigeschäft, um sich dort mit Wurst zu versorgen und diese anschließend im Schatten der Windmühle zu verzehren. Nun, die Rügenwalder Currywurst gab es im Mittelalter sicher nicht, denn damals kannte man in unseren Breiten noch kein Curry. Auch eine Windmühle besaß das Unternehmen weder im pommerschen Rügenwalde, noch steht eine solche am heutigen niedersächsischen Firmenstandort. Doch darüber muss man wohl gnädig hinwegsehen, denn es funktioniert irgendwie trotzdem. Die Windmühle und das „Noch“ im Sprüchlein von der Wurstkompetenz sind ja nur Beispiele eines allgemeineren Phänomens – nennen wir es mal: den Fundamentalismus der Nahrung. Fundamentalismus heißt, dass wir behaupten, etwas tun zu müssen, weil dies angeblich „schon immer“ so getan wurde – beides ist falsch.

      Weder war es schon immer so, noch müssen wir heute. Es gibt keinen Quark, den man nicht durch das Emblem eines hölzernen Milchkübels und keine saure Gurke, die man nicht durch den Verweis auf eine schlesische Großmutter aufwerten könnte. Dass das Zeug nichts mit Kübel und Oma zu tun hat, mag sein – der Nimbus genügt.

      Ich kenne Bio-Konsumenten, deren Herz höher schlägt, wenn sie hören, dass das von ihnen verzehrte Schwein einer „alten Schweinerasse“ angehörte. Ähnlich wie all jene Zeitgenossen, die eigener Auskunft nach deshalb Fleisch essen, weil ihre Urururahnen mit dem Speer aufs Mammut losgegangen sind, oder wie die Schinkenspicker-Fans, die die nicht-existenten Mühlenflügel klappern hören, sehen sich diese Alte-Schweinerassen-Verzehrer wohl als mittelalterliche Schweinehirten in Begleitung wildwüchsiger Hausschweine durchs Gelände stapfen.

      Nach der Sache mit dem Curry nun noch diese schlechte Nachricht: So war das gar nicht. Die mittelalterlichen Hausschweine sahen ungefähr so aus wie Wildschweine. Die „alten“ Schweinerassen (Bunte Bentheimer, Deutsche Landschweine usw.) hingegen sind so alt tatsächlich nicht, sondern entstanden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und wurden teils erst nach dem Zweiten Weltkrieg populär. Wie allen Fundamentalismen muss man auch den Fundamentalisten der Nahrung sagen: Es geht immer nur weiter, nie geht es zurück! Wir werden nie wieder so essen wie die Generationen davor – das muss aber nicht schlecht sein. Und bestenfalls bedeutet das für unsere „Nutztiere“, dass sie irgendwann nicht mehr benutzt und ausgebeutet werden wie heute von uns.

      berliner-zeitung.de/ernaehrung…en,10839402,30300602.html









      Mahnwache:

      Daniela Böhm (Autorin, Tier- und Menschenrechtlerin, Veganerin, Tochter von Karlheinz Böhm) macht wieder eine Mahnwache am Münchner Schlachthof, um auf das sinnlose Ausbeuten und Töten aufmerksam zu machen. :daumen: Wer nicht hingehen kann, kann für Lichter spenden, alle Einnahmen gehen an Lebenshöfe.

      >>Wie auch bei den letzten Mahnwachen gehen die Einnahmen für die Grablichter wieder an Lebenshöfe und so werden die Lichter des Gedenkens auch zu Lichtern der Hoffnung für all jene Tiere, die einem grausamen Tod entronnen sind.
      Die meisten unter euch wissen es ja schon, aber für diejenigen, die vielleicht das erste Mal hinkommen: Dies ist keine Protestveranstaltung oder Demonstration - der Fokus ist bewusst auf eine stille Aktion mit vielen Lichtern und den ursprünglichen Gedanken einer Mahnwache gerichtet. Da-sein - für die Tiere - Aufmerksamkeit schaffen.
      Jeden, der kann, bitten wir vorbeizukommen und eines oder mehrere Lichter für die Tiere anzünden, die dort ihr Leben lassen müssen. Wie auch bei den letzten Malen, ist es ein kleiner Rahmen und niemand muss lange bleiben. Dies ist auch anmeldungstechnisch nicht vorgesehen.
      Aufgrund der vergangenen Erfahrungen kann ich nur sagen, dass sich immer etwas bewegt - es gibt Gespräche mit Mitarbeitern des Schlachthofes oder Passanten, denn wie die meisten von euch wissen, liegt der Schlachthof ja relativ zentral in der Stadt.<<

      Weitere Informationen:
      facebook.com/events/744089435712574/











      Lebenshof Hof Butenland :herz:


      >>Da hockt der Prinz nun schon seit Stunden in seinem Geburtstagsgeschenk.....

      Endlich ein zum Liegen geeignetes Sonnen-Körbchen<<



      facebook.com/HofButenland/phot…5/819187681452488/?type=1


      >>Eine Mütze als Statement:
      Kuhlen Dank Denise für die Paul-Mütze:

      WYOB steht für Wear Your Own Bommel.
      Die Idee entstand durch das Überhandnehmen von Pelzapplikationen an Mützen und Jacken, die nicht nur keine Funktion erfüllen, sondern auch noch einen sehr traurigen Hintergrund haben.
      Mit der eigenen Kleidung gibt man/frau ein Statement ab.<<

      (Weitere Infos zu den veganen Mützen und wo man sie erhält im Link unter dem Bild! :) )


      facebook.com/HofButenland/phot…5/819225708115352/?type=1


      >>„Und dann muss man ja auch noch Zeit haben einfach dazusitzen und vor sich hin zuschauen.“
      Astrid Lindgren

      Foto: Anna und ihre beste Freundin Lara<<



      facebook.com/HofButenland/phot…5/819701568067766/?type=1


      >>„Das Recht auf Leben beruht in keiner Weise auf dem Wert, den dieses Leben für andere hat... Tiere haben das Recht zu leben, weil ihr Leben wertvoll ist für sie.“
      Will Kymlicka, kanadischer Philosoph

      Foto: Rosa-Mariechen mit Paul<<



      facebook.com/HofButenland/phot…5/820977384606851/?type=1


      >>Kurz vor Sonnenuntergang über Rosa Mariechen und den Rindern hinweg über die Nordsee schauen:<<



      :hkuss:
    • Gute und schlechte Nachrichten...
      Die schlechten zuerst. :kerze:



      Straathof darf weiterquälen.
      >>"Jetzt müssen die Tiere weiter leiden, bis im Hauptsacheverfahren endgültig zum Verbot entschieden wird. Und diese Entscheidung kann viele Jahre dauern, wenn Straathof durch alle Instanzen klagt."<<
      nordkurier.de/mecklenburg-vorp…termachen-1714315604.html


      Die vegetarische Rügenwalder-Wurst verursacht letztlich noch mehr Leid als die aus Fleisch. Rügenwalder hat nichts kapiert, wirklich gar nichts. Denn vegetarische Produkte sind alles andere als frei von Leid. Es werde an einer veganen Alternative gearbeitet, es könne jedoch dauern, bis diese auf den Markt komme.
      >>An die Stelle des Schweins tritt bei Rügenwalder die Legehenne, denn die Veggie-Linie des Wurstfabrikanten besteht in ihrer Hauptzutat zu 70 Prozent aus Hühnereiweiß. Derik Meinkön, ein Kollege vom Stern und seit einem Selbstversuch Veganer, hat dazu eine Rechnung angestellt, wonach für den vegetarischen Aufschnitt bei konservativer Schätzung (ohne den »Ausschuss« männlicher Küken) fünf Mal mehr Tiere sterben würden als im Vergleich mit der Mortadella aus Schweinefleisch.<<
      neues-deutschland.de/artikel/9…ruegenwalder-dilemma.html


      Die Ammoniak-Emissionen aus der Tierhaltung sind deutlich höher als bislang angenommen.
      >>Für die Jahre 2010, 2011 und 2012 korrigierte Berlin die Emissionen um rund 100.000 Tonnen nach oben. Und für 2013 wurden sogleich 671.000 Tonnen Ammoniak angezeigt.<<
      >>„Dass die Lage so dramatisch ist, hatte sich keiner ausgemalt“<<
      >>Nach Berechnungen des Umweltbundesamtes verursacht jedes Kilogramm ausgestoßenes Ammoniak 27 Euro Umweltkosten.<<

      noz.de/deutschland-welt/politi…deutlich-hoherer-ausstoss

      Interessant in diesem Zusammenhang auch:
      >>Für Deutschland im Jahr 2000 geben Amann et al. (2011) eine Verkürzung der statistisch durchschnittlichen Lebenszeit durch Ammoniakemissionen um 9,8 Monate an.<<
      Quelle: Toni Meier, "Umweltschutz mit Messer und Gabel", Seite 48



      Und ein paar etwas Mut machende :) Nachrichten:


      Ein sehr schönes Interview mit Daniela Böhm (Autorin, Tier- und Menschenrechtlerin, Veganerin, Tochter von Karlheinz Böhm) :herz:
      >>Ich hatte vorher bereits fünfunddreißig Jahre vegetarisch gelebt, aus ethischen Gründen - heute, mit all dem Wissen, frage ich mich natürlich oft: "wieso hast du nicht schon früher kapiert, dass der Verzicht auf Fleisch und Fisch allein nicht ausreicht?" Die erneute und intensive Beschäftigung mit dem Thema Tierrechte durch den veganen Schritt hat mich sicher sehr in meinem Schreiben beeinflusst. Und das Bedürfnis zu handeln, etwas zu tun. Mein Vater hat immer gesagt: „Wut allein reicht nicht. Der Wut muss die Handlung folgen."<<
      claudigoesvegan.blogspot.de/20…daniela-bohm-und-die.html


      Der US-amerikanische Nachrichtensender msnbc veröffentlicht ein Video und stellt die Frage:
      "Ist dir die Umwelt wichtig? Dann ist es möglicherweise an der Zeit, darüber nachzudenken, vegan zu werden. Hier sind die Gründe." Im Video werden dann einige der Gründe kurz genannt wie zB die immens hohe Klimaschädlichkeit, Wasserverschwendung, Landverbrauch durch Tierprodukte.
      facebook.com/msnbc/videos/899206510175602/


      Innerhalb weniger Wochen haben gleich 3 Expertengremien der deutschen Regierung empfohlen, sich für eine pflanzenorientierte Ernährung einzusetzen, da Tierprodukte Leid, Umweltzerstörung und Verschwendung von Ressourcen verursachen. Die heutige Tierhaltung sei nicht zukunftsfähig.
      vebu.de/presse/pressemitteilun…-fuer-vegane-alternativen









      Lebenshof Hof Butenland :herz: - bald kommt wieder ein neues Familienmitglied! :love: :herz: :clapping:


      >>„Der Schutz der Kuh ist für mich eines der wunderbarsten Phänomene in der menschlichen Evolution. Er führt den Menschen über seine Spezies hinaus. Für mich steht die Kuh für die gesamte subhumane Welt. Dank der Kuh ist der Mensch verpflichtet, seine Identität mit allem Lebendigen zu erkennen.“
      Mahatma Gandhi

      Foto: Beste Freundinnen - Elsa (links) und Colorida<<



      facebook.com/HofButenland/phot…5/823859970985259/?type=1


      >>Auf dem Kuhdamm bummeln heute abend: Lola, Fine, Frieda, Greta, Anna ,Martin, Lara, Pietje, Dina, Mattis, Chaya, Dani, Manuela, Luise, Uschi, Elsa, Hanni, Klara und Fiete. Dazwischen kommentiert Rosa - Mariechen und im Gegenverkehr ist Pinobär wichtig beschäftigt.
      Für eine bessere Videoqualität unten rechts auf HD klicken.<<





      >>Lenchen ist am 27.09.1999 geboren, hat 9 Kälber zur Welt gebracht, die sie nie erleben durfte. Sie lebt in einem Boxenlaufstall. Nach Aufgabe des Betriebes, möchte die Tierärztin, die bisher den Hof betreut hat, zumindest die älteste Kuh vor der Schlachtung retten. Lenchen ist ausgelaugt und körperlich in schlechtem Allgemeinzustand. Lenchens Transport in die Freiheit haben wir für den 26.4. geplant.
      Wir würden uns freuen, wenn ihr Oma Lenchen mit einer Spende oder Patenschaft unterstützt:
      stiftung-fuer-tierschutz.de/spenden/einzelspende/
      stiftung-fuer-tierschutz.de/spenden/patenschaft/ <<



      facebook.com/HofButenland/phot…5/825249090846347/?type=1


      >>"Die kleinen Alltäglichkeiten sehen nach nichts aus, aber sie geben Frieden.“
      Georges Bernanos, französischer Schriftsteller

      Foto: Anna<<



      facebook.com/HofButenland/phot…5/825800027457920/?type=1


      >>Die jüngste und die älteste Kuhdame - Mathilde und Emma:
      Mathilde ist 17,5 Jahre alt. Ihre Gelenke werden zunehmend steifer und das Aufstehen wird beschwerlich. Morgens aber geht sie noch langsam auf die Weide, grast und kommt am frühen Abend in den Krankenstall. Sie weiß, dass dort das beste Heu auf sie wartet......<<



      facebook.com/HofButenland/phot…5/826246370746619/?type=1

      :hkuss:
    • Tierrechtler berichten schon sehr lange immer wieder davon, ebenso wie zB die hier schon öfters zitierte Tierärztin Nicole, nun berichten auch größere Medien darüber: Männliche Kälber werden oftmals gleich nach der Geburt getötet oder einfach zum Sterben liegengelassen, weil man ihnen keine Milch entnehmen kann und sie daher unrentabel sind.

      >>Ähnlich wie männliche Eintagsküken, die geschreddert oder vergast werden, sind auch Bullenkälber von Milchkühen kaum mehr rentabel aufzuziehen und werden oft getötet – obwohl das nach dem Tierschutzgesetz strafbar ist.<<
      >>Die Schwächlichen werden selektiert, manchmal noch lebendig auf den Misthaufen geschmissen oder sogar in Gruben verscharrt<<

      spiegel.de/wirtschaft/unterneh…l-getoetet-a-1030627.html








      Es zeigte sich wieder einmal, dass die amtlichen Kontrollen meist versagen:


      Routinekontrollen versagen - massives Tierleid nun bestätigt

      23.04.2015: Animal Rights Watch (ARIWA) dokumentierte Anfang März 2015 zahlreiche qualvolle tierschutzrechtliche Verstöße in einer riesigen Schweinezucht und -mast in Sachsen-Anhalt. Wie nun bekannt wurde, wurden alle von ARIWA festgestellten Rechtsverstöße bei einer anschließenden unangemeldeten Anlasskontrolle des Veterinäramts bestätigt. (...)

      Die dort bei der Kontrolle vorgefundenen Tiere litten in einer Weise, die wir Menschen uns kaum vorstellen können. (...)

      ARIWA geht davon aus, dass vergleichbare Zustände in vielen Betrieben an der Tagesordnung sind, unabhängig von der Größe der Anlage. Mangelhafte oder fehlende Kontrollen führen jedoch dazu, dass Rechtsverstöße jahrelang nicht aufgedeckt werden. Nicht einmal die Größten der Branche werden so kontrolliert, dass sie sich wenigstens an die ohnehin viel zu großzügigen Tierschutzvorschriften halten.

      ARIWA hält aber auch eine Verstärkung der Kontrollen, um die flächendeckende Einhaltung der Gesetze zu gewährleisten, für keine Lösung. Wie sollen die jetzt schon überlasteten Behörden das auch umsetzen? In dem aktuellen Fall waren 10 Veterinäre nötig, um die Rechtsverstöße festzustellen. Und selbst wenn die Einhaltung der niedrigen gesetzlichen Mindeststandards gewährleistet werden könnte, werden so nur die schlimmsten Leiden verhindert. Aber auch die gesetzeskonforme Tierhaltung ist mit massivem Leid und einem frühen, brutalen Tod für die betroffenen Tiere verbunden. Das kann keine Lösung sein.

      Animal Rights Watch hält das Entstehen grausamer Zustände für unvermeidlich, solange Tiere in unserer Gesellschaft als Ware und Produktionsmittel gelten. Aus diesem Grund kann das einzig wirksame Mittel gegen Tierquälerei nur der Ausstieg aus der Nutztierhaltung und die Förderung pflanzlicher Alternativen und des bioveganen Landbaus sein.

      ariwa.org/aktivitaeten/aufgede…-2015-04-23-13-16-17.html

      Blaue Blume schrieb:

      Das Bild ist von einem meiner Follover auf Twitter.

      Ein sehr schönes, berührendes Bild :herz: , ein tolles Vegan-Tattoo :daumen: und ein sehr wahrer Text: Sie sind in der Tat kein Fleisch, keine Milch, usw., sie sind fühlende Lebewesen und jedes einzelne von ihnen zählt... :herz:





      Lebenshof Hof Butenland :herz: - Lenchen ist angekommen! Sie hat so viel durchgemacht, musste 11 Kinder gebären, die ihr weggenommen wurden, weil Menschen Milchprodukte wollen... ;( Ihr Euter ist riesig. ;(
      Willkommen im neuen Leben, Lenchen! :herz: Hier wirst Du endlich nicht mehr ausgebeutet und gequält.


      >>Hallo Else...<<


      facebook.com/HofButenland/phot…5/827574460613810/?type=1


      >>Es wird Zeit, dass Merle euch Sebastian vorstellt:

      Sebastian kommt aus Südengland, genauer von der Isle of Wight, wo seine Eltern eine Wildtierauffangstation betreiben und sich vor allem um verwaiste oder kranke Vögel kümmern und sie nach Gesundung wieder auswildern. Schon als Jugendlicher hat Sebastian hier bei der Pflege und Versorgung der Vögel geholfen. Liebe und Empathie für Tiere waren ihm quasi in die Wiege gelegt. So war es nur konsequent, dass er mit zehn Jahren kein Fleisch mehr essen wollte und schließlich die vegane Lebensweise für sich gewählt hat.

      Sebastian hat einen Abschluss der Universität Brighton in Umweltwissenschaften und verfolgte die Arbeit von Hof Butenland schon länger, als wir Anfang 2015 einen neuen Mitarbeiter suchten. Wir freuen uns, in Sebastian einen jungen und engagierten Helfer gefunden zu haben.

      Ein Richtungsweiser in Sebastians Leben ist die Zeile „It’s not the years in your life, it’s the life in your years” der australischen Metal-Band Parkway Drive, deren Texte häufig Natur- und Tierschutz thematisieren.

      Auf Hof Butenland haben es Sebastian besonders die Rinder angetan und in den Arbeitspausen gibt es für seine Freunde Paulchen und Amy immer mal eine kuhle Kuhschelrunde.<<



      facebook.com/HofButenland/phot…5/827958697242053/?type=1



      >>FC St. Pauli...<<




      >>Lenchen ist angekommen und wird von Emma und Paul begrüßt:

      Lenchen hat, wie wir heute erfuhren nicht 9, sondern 11 Kälber geboren.

      Nun leben bereits 42 Rinder auf Hof Butenland.<<


      Das Video ist anscheinend noch nicht auf youtube hochgeladen, schaut es Euch daher auf fb an - es sind 32 sehr schöne Sekunden! :wolke1: Lenchen schaut sehr ausgemergelt aus ;( , aber sie guckt neugierig und so lieb :herz: , und die beiden Kleinen scheinen ganz begeistert von ihr zu sein. :love:
      facebook.com/video.php?v=828865473818042

      Möge sie noch viele schöne Jahre in der beschützten Freiheit auf Hof Butenland haben! :herz: :herz: :herz:

      :hkuss:
    • Neuer Artikel von Hilal Sezgin:



      Zu Tausenden zusammengepfercht

      Von Hilal Sezgin

      Unsere Autorin und Tierethikerin Hilal Sezgin tauscht einen Blick mit einer Ente aus, die mit 3500 anderen zum Schlachten transportiert wird. Und sie erzählt eine Geschichte mit Happy End.


      Es war 23 Uhr, ich war hundemüde und wegen des Bahnstreiks mit dem Auto unterwegs. Das Wort Sekundenschlaf kam mir in den Sinn, ich steuerte die nächste Tankstelle an. Doch ein stetiges Hintergrundgeräusch hinderte mich am Schlafen. Eine quietschende Maschine? Zwei alte heiseren Männer, die sich angifteten?

      Ich stieg aus und folgte den Geräuschen... bis zu einem LKW mit Anhänger. Auf der Ladefläche stapelten sich gelbe Plastikkisten. In jeder Kiste war etwa ein Dutzend hellgelber Bündel zu erkennen. Die hellgelben Bündel hatten wiederum hellgelbe Schnäbel, und viele von ihnen schnatterten unablässig. Es handelte sich um einen Transport von Enten.

      Wie es bei „Mastgeflügel“ üblich ist, werden sie recht dicht in vergitterte Kisten gepackt; sie haben kein Futter, kein Wasser. Eine der Enten schnatterte nicht, sie (oder er) schaute mich an. Das Auge ein glänzend schwarzer Knopf in hellgelbem Flaum, es verfolgt mich immer noch.

      Elf Stunden nach Holland

      Zunächst ging ich zu meinem Auto zurück, dann nahm ich meinen Mut zusammen und drehte wieder um. Der Fahrer des Transports kam gerade aus der Tankstelle zurück, er sah ein bisschen aus wie Meister Propper; auf beiden Seiten zurrte er die Haltegurte um die Kisten fest. Ich sprach ihn an, fragte nach den Enten.

      Ja, das seien „Pekingenten“, erklärte er, insgesamt 3500. Er hatte sie in Dänemark abgeholt und fuhr sie nach Holland. Hier machte Meister Propper mit dem Finger eine Bewegung, die Halsabschneiden symbolisierte; dazu grinste er nicht unfreundlich.

      Wie lange er von Dänemark nach Holland unterwegs sei? − Elf Stunden, davon 1,5 Stunden Pause. − Ob er die geschlachteten Enten auch wieder mitnehme? − Nein, das Fleisch fährt ein anderer LKW zurück nach Dänemark.

      Die Enten schnatterten immer noch, rundherum war ja schon tiefdunkle Nacht, aber von der Tankstelle her schien Licht über den LKW und strahlte Federn und Daunen an, die im Strudel aufsteigender Luft gen Himmel schwebten. Ich schaute den hellen Flocken hinterher und fragte mich, was das Schnattern wohl hieß: Aufregung? Durst? Angst? Ich fragte mich auch, ob ich ihn bitten könnte, mir ein oder zwei Enten zu schenken... Aber es wäre ohnehin unmöglich, einzelne Tiere zu entnehmen, und die Kisten waren ja ganz hoch aufeinander gestapelt.

      Fahrt Richtung Tod

      Die Enten fuhren weiter in Richtung Tod, und ich nach Hause. Um das Geschnatter und um diesen glänzenden schwarzen Knopf zu vergessen, dachte ich an ein Video, das mir ein Bekannter zufälligerweise erst wenige Tage zuvor geschickt hatte. Es zeigt das Happy End, das all diesen 3500 vorenthalten war, und diese (wahre) Geschichte geht so: Der Bekannte, nennen wir ihn Markus, hatte sechs Enten im Alter von drei Wochen erhalten; auch sie waren hellgelb und stammten aus einer Mastanlage.

      Obwohl Enten bekanntlich Wasservögel sind, haben sie in ihrem kurzen Leben keine Gelegenheit zu baden; aus den Tränksystemen, die so bemessen sind, dass kein Wasser „vergeudet“ wird und die Einstreu befeuchtet, können sie nicht genug Wasser entnehmen, um sich zu reinigen. So verdreckt, und an Wasser nicht gewöhnt, erbte Markus die Enten.

      Föhn für die Enten

      Er ließ Wasser in die Badewanne, zuerst nur ein wenig. Die Enten, schnatternd, irritiert, sich beschwerend, brauchten nur ein paar Minuten, um sich an das neue Element gewöhnen. Markus ließ mehr Wasser ein. Die Enten „erinnerten“ sich ans Schwimmen. Sie flatterten mit den noch nicht ausgewachsenen Flügeln, um sich zu benetzen. Sie tranken erstmals aus einem offenem „Gewässer“. Sie tauchten die Köpfe unter und den Körper, sie putzten sich mit dem Schnabel das seitliche und hintere Gefieder.

      Nach zwanzig Minuten waren die Tiere erschöpft – und durchnässt. Normalerweise fetten Enten ihr Gefieder ein, aber die Bürzeldrüse produziert nur Fett, wenn sie auch genutzt wird. Markus föhnte die Enten, was sie sich erstaunlich protestfrei gefallen ließen. Er wisse nicht, ob sie nur müde waren, oder ob sie etwas Zutrauen gefasst hatten – aber ihm schien, dass die Enten, die bis dahin sehr gestresst gewirkt hatten, seither ruhiger waren. Es muss eine unglaubliche Erleichterung für sie gewesen sein, endlich zu baden. Markus brachte sie auf einen Lebenshof, und weil sie nicht geschlachtet wurden, leben sie noch heute.

      berliner-zeitung.de/kultur/kol…ht,10809150,30613682.html










      Sechs vegane Rezepte, jeweils mit Bild, im Link! :lecker:


      Vegan Backen: Komm auf meine vegane Picknick-Decke!

      So schlimm ist das Leben ohne Eier, Milch und Butter offenbar gar nicht. Wie es geht, verrät ein neues Buch.


      Vegan ist gar nicht so lahm, wie es klingt. Vergessen Sie Bio-Bratlinge oder Saitan-Sandwiches: Veganes Naschen kann lecker sein. Ob Cupcakes, Quiche oder Brötchen – all das schmeckt auch ohne Eier, Butter und Milch. In „Einfach vegan backen“ liefern der Chefkoch des Vegetarierbundes, Jérôme Eckmeier (42, kochte bereits für Prinz Charles und Helmut Kohl), und Backspezialistin Daniela Lais (34) Inspirationen für ein köstliches Picknick-Menü. (...)

      bz-berlin.de/ratgeber/komm-auf-meine-vegane-picknick-decke












      Lebenshof Hof Butenland :herz:


      >>Lenchens erster Tag in Freiheit:

      Als erfahrene Kuh wurde Lenchen sofort von allen Rindern auf der Krankenweide aufgenommen.
      Hier leben derzeit Mathilde, Jenny, Minna, Stine, Samuell, Katinka, Angelika und Marie, sowie die Kinder Paul und Emma, die eigentlich längst in die große Herde umziehen könnten, aber immer wieder den Schutz und die Ruhe bei den alten Kuhdamen suchen.<<

      (Zwei weitere Bilder im Link! :) )


      facebook.com/HofButenland/posts/829316233772966


      >>„Kühe haben mein Leben verändert, indem sie mit mir in der Wildnis einen anderen Lebensstil teilen. Sie beklagen sich nicht; sie wollen die Welt nicht manipulieren. Vielmehr passen sie sich an und werden mit allem fertig. Sie haben Gefühle, aber sie machen kein Trara. Sie denken positiv und sind unglaublich tolerant: ‚Da bin ich, wie kann ich das Beste daraus machen?’ Sie haben eine so heitere Gelassenheit. Und ein so gutes Gedächtnis.“
      Dr. Marthe Kiley-Worthington, Gründerin eines Tierreservats im Dartmoor National Park in England

      Foto: Fiete, der täglich auf uns wartet, um sanft seinen Kopf auf uns zu legen.<<



      facebook.com/HofButenland/phot…5/829743707063552/?type=1


      >>Jenny zeigt Stine die Freiheit:

      Stine (links) konnte gemeinsam mit ihrer Mutter Minna am 12.3. dieses Jahres gerettet werden. Seit ihrer Geburt (18.3.2008) musste sie in Dunkelheit und ständiger Anbindung ihr Dasein fristen, in einem Stall, der inzwischen als einsturzgefährdet eingestuft wird. Bei uns hatten die beiden zum ersten Mal die Gelegenheit, sich zu beschnuppern und zu belecken, beides wichtige soziale Bindungsmechanismen für diese sensiblen Tiere. Stine liegt immer noch die meiste Zeit allein im Stall und starrt gegen die Wand - das kennt sie - so fühlt sie sich sicher. Heute hat die erfahrene Jenny Stine an die " Klaue" genommen und sie auf die Weide begleitet.<<





      >>Dass wir wieder werden wie die Kinder, ist eine unerfüllbare Forderung. Aber wir können zu verhüten suchen, dass die Kinder werden wie wir.
      Erich Kästner (1899-1974), dt. Schriftsteller

      Foto: Die Kinder Paul, Emma und Luna<<



      facebook.com/HofButenland/phot…5/831395666898356/?type=1


      >>So etwas nennt sich gemeinhin Bauernschläue....<<


      facebook.com/HofButenland/phot…5/832404246797498/?type=1

      :hkuss: