Kelly Parker über ihre Freundschaft mit Michael Jackson

    • Kelly Parker über ihre Freundschaft mit Michael Jackson

      What was taken can never be replaced: Kellie Parker who played 'Katie' in the film Moonwalker shared her story and relationship with Michael Jackson in an interview with Steve Freiss (original source: as yet unknown):

      Kellie: “It’s hard… (losing composure, pauses) I’ll always feel that way. I’ll always be waiting for him.”

      Steve Friess: “As I understand it you remained in contact with Michael up until very recently.”

      Kellie: “Yeah. I remained very close with Michael for about ten years. Then after that I continued to stay in touch with him but not as regularly, every couple of years and then I did actually see him a couple of weeks before he passed away.”

      Steve: “What was the occasion?”

      Kellie: “I was working on a show he came to see, sort of randomly…”

      Kellie: “I do know that in his life he would struggle with being so well known, that was sort of a constant struggle throughout his life. But I do have to say, I spent a lot of time with Michael alone on set, he and I had a lot of scenes together and he taught me so much. He was so dedicated. We would go through – before we even shot he and I would spend sometimes like half an hour together just improving, ’cause he was so committed to it.

      Steve: “How was the audition process for something like this, how did that go?”

      Kellie: “You know it’s funny, I auditioned for it, then didn’t hear anything for six months and thought somebody else must have gotten it. Well, originally it was caused Chicago Nights. And they weren’t quite sure what exactly it was going to be.

      And I actually found out a couple of years later, I was doing a press thing with Michael, and they’d asked how he’d chosen each of us. Apparently what got me the job was, they got me in to do a screen test and after the screen test they’d left the cameras rolling.

      And I was such a tomboy, that was me – I had braids in my hair, I was raggedy, ripped up jeans. I was just tough! I wanted to be a guy. And Brandon did the screen test with me and we had a ball or something and he was playing with it and I went up to him and was like, ‘You’re doing it wrong! God!’ But they’d left it rolling. So that’s what Michael saw and he was like, ‘Oh my god, I have to have her.’”

      Michael was magic, pure and simple. He was a man who believed in the goodness of mankind and embodied pure unconditional love for the world. I am so sad on so many levels. For the loss of an innovative genius and who was music and dance personified, for the loss of a man who loved the whole world and touched so many lives, but mostly, for me personally, the loss of a friend that I loved so dearly.

      Most people don’t know about how close I was to Michael for many years following ‘Moonwalker/Smooth Criminal’ because I was never one to exploit that, even to this day I rarely talk about it, for that was a friendship that I honored and respected as private. I feel compelled at this time though, to speak of my amazing friend, as a witness to his life, and the gentleness of his soul.

      He taught me so much, both as an actor and as a person, he continually inspired me to reach beyond my boundaries. He and I spent a great deal of time, one on one, while filming ‘Moonwalker.’

      I remember that he told me once to never rush an emotion, that everything in life has a rhythm, and that it is the pauses and silences that speak the truth. He understood this better than anyone, he had a way of quietly inspiring everyone around him to be better than ever thought they could be. He helped so many, and inspired us all.

      Michael believed in Magic, he believed that we could change the world, and he had such unconditional love that when you were around him, you couldn’t help but believe it too. He is intertwined in all of who I am, I became a dancer because of him, I became an artist because he inspired me to dream, and a writer because he taught me the power of moving people through words and actions. I love you my friend, and I know you are in a better place, we were blessed to have you for as long as we did.”"

      [End of interview] — mit Barbara Straughn, Stefania Cucurnia und Nancy Lyons.



      facebook.com/pages/MJJ-777/121841604513608?sk=wall

      Wäre jemand von Euch so lieb, das zu übersetzen? :lg: Mein PC ist leider heute noch nicht gekommen :stuhl: und mit diesem kleinen Netbook dauert es bis nächstes Jahr :ablach:
    • Ich mach mal :victory: ... bis später

      Edit:
      So feddisch, hat bissel gedauert, weil ich mit meiner I-Net Verbindung zu kämpfen hatte. Hat mich öfter mal raus geschmissen :sauer:

      So, aber nun das Interview :wolke1: ... es ist Liebe pur :herz: :herz: :herz: wenn nur jeder, der Michael kannte so reden und schreiben würde.


      Was genommen wurde, kann nie ersetzt werden: Kellie Parker, die 'Katie' im Film Moonwalker spielte, erzählt ihre Geschichte und Beziehung mit Michael Jackson in einem Interview mit Steve Freiss ( Originalquelle: bisher unbekannt ):

      Kellie: “Es ist schwer…(verliert die Fassung, Pausen) Ich fühle immer noch so. Ich warte immer auf ihn. ”

      Steve Friess: “Wie ich es verstehe, blieben Sie in Kontakt mit Michael bis vor kurzem. ”

      Kellie: “Ja. Ich blieb Michael etwa zehn Jahre sehr nah. Danach war ich weiterhin in Kontakt mit ihm, aber nicht so regelmäßig, alle paar Jahre und dann sah ich ihn tatsächlich ein Paar Wochen bevor er uns verließ."

      Steve: “Was war der Anlass?”

      Kellie: “Ich arbeitete an einer Show, als er zufällig dazu kam, …”

      Kellie: “Ich weiß, dass er in seinem Leben damit zu kämpfen hatte, so bekannt zu sein, es eine Art ständiger Kampf während seines Lebens war. Aber ich muss sagen, dass ich viel Zeit mit Michael allein am Set verbrachte, er und ich viele Szenen zusammen hatten, und er mich so viel lehrte. Er war so hingebungsvoll. Wir gingen das durch - bevor wir überhaupt drehten, verbrachten er und ich manchmal eine halbe Stunde zusammen damit, nur für die Verbesserungen, weil er so engagiert war.

      Steve: “Wie war der Castingprozess für so etwas, wie ging das?”

      Kellie: "Weißt du, es ist lustig, ich bewarb mich dafür, dann hörte ich nichts für sechs Monate und dachte jemand anderes muss es bekommen haben. Nun, es nannte sich ursprünglich Chicago Nights. Und sie waren sich nicht ganz sicher, was genau es werden würde.

      Tatsächlich fand ich ein Paar Jahre später heraus, ich machte ein Pressemitteilung mit Michael, sie hätten gefragt, wie er jedem von uns ausgewählt hätte. Anscheinend, was mir den Job verschaffte, sie holten mich um eine Probeaufnahme zu machen, und nach der Probeaufnahme ließen sie die Kameras laufen. Und ich war so ein Wildfang, das war ich - ich hatte Zöpfe in meinem Haar, ich trug zerlumpten, zerrisse Jeans. Ich war einfach derb! Ich wollte ein Kerl sein. Und Brandon machte die Probeaufnahmen mit mir und wir hatten einen Ball oder etwas, und er spielte damit, und ich ging auf ihn zu und sagte: 'Du machst das falsch! Mein Gott' aber sie ließen es laufen. Also das war, was Michael sah und er sagte, 'Oh mein Gott, ich muss sie haben.'

      Michael war magisch, rein und einfach. Er war ein Mann, der an das Gute im Menschen glaubte und verkörperte pure bedingungslose Liebe für die Welt. Ich bin so traurig in so vieler Hinsicht. Für den Verlust eines innovativen Genies, das Musik und Tanz verkörperte, für den Verlust eines Mannes, der die ganze Welt liebte und der so viele Leben berührte, aber vor allem, für mich persönlich, der Verlust eines Freundes, den ich so innig liebte.

      Die meisten Menschen wissen nicht, wie nahe ich für viele Jahre nach "Moonwalker / Smooth Criminal bei Michael war, weil ich nie jemand war, der das ausnutzt, bis zum heutigen Tag habe ich selten darüber gesprochen, denn das war eine Freundschaft, die mich ehrte und die ich als private ansah. Ich fühle mich in dieser Zeit gezwungen über meinen erstaunlichen Freund zu sprechen, wie ein Zeuge seines Lebens und die Sanftheit seiner Seele.

      Er lehrte mich so viel, sowohl als Schauspieler und als Mensch, er inspirierte mich immer wieder dazu, über meine Grenzen zu gehen. Er und ich verbrachte viel Zeit, one on one, während der Dreharbeiten zu "Moonwalker".

      Ich erinnere mich, dass er mir einmal sagte, sich nie auf ein Gefühl zu stürtzen, dass alles im Leben einen Rhythmus hat, und dass es die Pausen und das Schweigen sind, welche die Wahrheit sagen. Er verstand das besser als jeder andere, er hatte eine ruhige inspirierende Art, jedem um sich herum das Gefühl zu geben, besser zu sein, als sie jemals dachten, das sie sein könnten. Er half so vielen, und inspiriert uns alle.

      Michael glaubte an Magie, er glaubte, dass wir die Welt ändern können, und er hatte ein solche bedingungslose Liebe, dass, wenn du bei ihm warst , du nicht anders konntest, außer es auch zu glauben. Er ist in allem, was ich bin, verflochten. Ich wurde eine Tänzerin, wegen ihm, ich bin ein Künstler geworden, weil er mich inspirierte zu träumen, und ein Schriftsteller, weil er mich lehrte, wie die Kraft der Worte und Taten Menschen bewegen können.
      Ich liebe dich mein Freund, und ich weiß, du bist an einem besseren Ort, wir waren glücklich, dich zu haben, solange wir konnten.

      :herz: :herz: :herz: OOI HOPE YOU WILL STILL DANCINGOO:herz: :herz: :herz:

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    • Michael Jackson „Moonwalker“ – Interview mit Kellie Parker

      Das Mädchen aus dem Smooth Criminal Video: Kellie Parker

      Quelle/englisch:

      noblemania.blogspot.co.uk/2013…smooth-criminal-1988.html



      Wie alt warst du, als du im Smooth Criminal Video mitspieltest?

      Wir filmten das Smoth Criminal Video über einen Monat lang und dann den Rest des Films etwa 8 Monate lang. Ich war 10-11Jahre alt, als wir den Film drehten, und als er herauskam, war ich schon 12. Wir hatten so eine lange Drehzeit, weil wir immer Ergänzungen am Script machten. Es wurde einfach ein ausgedehntes Video, und es wuch zu einem Feature an, und hatte schliesslich eine Dauer von etwa 40 Minuten.

      Wo lebtest du zu der Zeit?

      Ich wohnte in Huntington Beach, mit meiner Familie.

      In welchen Musikvideos, Shows oder Filmen hast du davor mitgespielt?

      Ich arbeitete als Schauspielerin zu der Zeit. Ich war in Highway To Heaven, Superior Court und in vielen nationalen Werbespots zu sehen.

      Wie wurdest du gecastet?

      Ich nahm an der Audition teil und hörte dann 6 Monate lange nichts, also nahm ich an, sie hatten jemand anderen. Später fand ich heraus, dass sie ein landesweites Casting hatten und es deshalb so lange dauerte, bis man einen Rückruf bekam. Danach kam ich zu einem Screen-Test mit ein paar der Jungen, die dort für die Zeke Rolle in der Auswahl waren.

      Den Look, den ich im Video habe, als Wildfang mit verwuschelten Zöpfen, war genau so, wie ich zur Audition kam. Ich war nie ein sehr mädchenhaftes Mädchen, und es war etwas, was mich von den anderen Mädchen unterschied. Ich war burschikos, ich wollte immer einer der Jungen sein. Ich denke, deshalb bin ich vielleicht Michael aufgefallen. Ich war sehr natürlich, nicht sehr zurechtgemacht. Ich erinnere mich, in der Maske wurden Mädchen so zurechtgemacht wie ich. Ich erinnere mich, dass ich mich aufregte, dass sie alle so aussehen sollten, wie ich! Aber jetzt weiß ich, was das für ein Kompliment war.

      Erinnerst du dich, wie du auf das Casting reagiert hast?

      Ich war nicht so sehr aufgeregt darüber. Als Thriller herauskam, war ich gerade 5 Jahre alt. Ich kannte zwar Michaels Musik, aber ich war kein Fan, und hatte keine Vorstellung davon, wer er war. Ich glaube fast, das ist auch mit ein Grund dafür, dass ich die Rolle bekam – ich war sehr entspannt in seiner Anwesenheit, denn für mich war er nicht dieser Megastar. Ich sah ihn einfach als ein Schauspiel-Kollege. Der Kinder liebte.

      Wo wurde das Video gedreht?

      Wir filmten das Video, was ursprünglich Chicago Nights hiess, in den Culver-Soundstages. Für den Film zogen wir dann zu den Universal-Soundstages um. Die Aussenaufnahmen wurden alle auf einer Ranch nördlich von LA gemacht, auf der Disney Ranch.



      Wie war es, das Video zu drehen?

      Es war die unglaublichste Erfahrung meines Lebens! Ohne Zweifel hat es den Verlauf meines Lebens verändert. Michael und ich wurden gute Freunde. Er spornte mich immer an, besser zu werden und brachte mir viel über den künstlerischen Prozess bei. Wenn du mit 10 Jahren jemand mit diesem kreativen Genius triffst, der sich Zeit für dich nimmt, ist das so, wie ein Lottogewinn, und ich weiß genau, wieviel Glück ich hatte, das ich diese Erfahrung machen konnte. Michael behandelte mich nie wie ein Kind, immer als gleichwertg, als professionell. Ich denke, das war weil er seit seiner Kindheit in diesem Geschäft war und wußte, wie es ist, am Set zu sein, mit den großen Erwarungen, die an dich gestellt wurden, damit du deine Performance ablieferst. Der Druck ist der gleiche, ob du ein Erwachsener bist, oder ein Kind. Und Michael respektierte das.

      Was war der schwerste Teil des Drehs?

      Ich erinnere mich nicht an schwere Teile, aber einmal musste ch in den Notfallraum, wegen eines Unfalls. Es war bei der Szene in der Höhle, wenn Mr. Big (Joe Pesci) mich auf den Boden schubst. Einmal stiess er etwas fester und ich stolperte, als ich nach hinten fiel und konnte mich nicht mehr auffangen. Ich landete auf dem Mikophon-Pack auf meinem Rücken. Ich fiel heftig auf den Boden. Michael war sehr besorgt um mich. Es war wirklich lieb.

      Wie war es mit Michael Jackson zu arbeiten? Wie war er?

      Michael war der netteste Mensch, den ich je getroffen habe. Ich bin so glücklich, nicht nur mit ihm gearbeitet zu haben, sondern über Monate mit ihm gearbeitet zu haben, und mit ihm befreundet sein zu können, auch noch Jahre danach. Er war wie der Versuch „Energie/Leuchten in einer Flasche“ zu bewahren (He was lighting in a bottle) ; die Luft veränderte sich, wenn er in der Nähe war. Es ist schwer zu erklären, aber du konntest ihn fühlen, bevor du ihn gesehen hast.

      Er machte auch vie Spass am Set, spielte Streiche und lachte mit uns. Das beste Beispiel ist, als wir draussen auf der Ranch filmten, und wir lange, harte Tage in der Sonne hatten, und ich die letzte Aufnahme für den Tag machte. Ich dachte, wir hätten es geschaft für den Tag und der Regisseur sagte, wir bräuchten noch eine Aufnahme. Ich konnte in der Spiegelung des Objektivs etwas kommen sehen; ich drehte mich um, und sah Michael. Sean und Brandon, die zu mir hin rannten und Wasserballons und Wasserpistolen dabei hatten. Sie machten mich völlig nass!

      Dann war da noch das erste Mal, als ich Michael am Set tanzen sah. Mir stand buchstäblich der Mund offen. Die Energie, die er als Performer hatte war absolut einmalig, und die Energie/Elektrizität im Raum war überwältigend.



      Was denkst du über das Video?

      Ich habe es geliebt und liebe esimmer noch. Es ist wirklich eines der besten Videos aller Zeiten. Es ist wirklich zeitlos.

      Was dachten deine Eltern darüber?

      Meine Eltern waren stolz auf mich.

      Was dachten deine Freunde?

      Ich weiß nicht, ob meine Freunde zu dieser Zeit beeindruckt waren, aber danach hat es mir wirklich Punkte gebracht, als „cool“ zu gelten. Als es heraus kam, arbeitete ich viel, so dass ich meine engsten Freunde auch im Filmgeschäft hatte, und die waren sicherlich weniger beeindruckt, als normale Kids. Es war wirklich viele Jahre später, als ich realisierte, welchen Effekt der Film und das Video auf die Leute hatte.

      Smooth Criminal und der längere Film waren Teil von Moonwalker. Es sollte in US Kinos veröffentlicht werden, aber aus rechtlichen Gründen fand das nie statt. Viele Kinder in meinem Alter oder jünger hatten die Moonwalker DVD und sahen sie immerzu an. Weil sie familiengeeignet war, gab es eine ganze Generation, die mit dieser DVD aufwuchs, Kinder, die das eigentlich Video sicher erst Jahre später auf MTV sahen.

      Als du in dem Alter warst, in dem man sich verabredet, hat sich dieses Video in irgendeiner Art auf deine Liebe ausgewirkt?

      Als ich jünger war, hatte es keinen Einfluss, und als ich älter war, erzählte ich den Leuten erst davon, wenn ich sie gut kannte. Ich versuchte immer, meine Freundschaft mit Michael privat zu halten; ich wollte das nie für persönliche Vorteile ausnutzen. Wenn ein Typ es erst mal herausfand, gab es normalerweise Pluspunkte für mich, viele waren in mich verknallt.



      Bekamst du Fanpost?

      Ein paar Briefe. Sie sind bei mir zuhause in einer Schachtel.

      Hat das Video irgendwelche Kontroversen ausgelöst, die dir bekannt sind?

      Mir sind keine Kontroversen im Zusammenhang mit dem Video bekannt.

      Was wurde dir bezahlt?

      Ich glaube ich bekam den Tagessatz von SAG. Ursprünglich sollte ich nur einen Monat dort arbeiten, aber es wurde sehr viel länger. Es endete damit, dass viel Merchandising gemacht wurde, wo ich auch mit dabei war: Bilderbücher, Malbücher, Videospiele, Poster.

      Hast du die Weltpremiere des Videos bei MTV gesehen, und falls ja, wie fühlte sich das an?

      Wir hatten eine Vorführung auf einer großen Leinwand, zu der ich hinging. Es machte Spass, alle Videos auf einer großen Leinwand zu sehen. Ich sah auch die MTV Premiere. Ich erinnere mich, es mit meiner Familie zuhause angesehen zu haben und dass ich lange aufbleiben durfte, um es zu sehen. Es war surreal, es zu sehen, und es war großartig, denn es war eine Ausrede für mich, MTV gucken zu dürfen.

      Hat man dich in der Öffentlichkeit je erkannt? Wie oft und wann zum letzten mal? Hast du Geschichten darüber?

      Ich wurde in der Öffentlich keit nie erkannt, ausser zusammen mit Michael. Wenn ich mit ihm zusammen in der Öffentlichkeit war, sagten die Leute: „Du bist das kleine Mädchen aus dem Video!“ Es war immer lustig, erkannt zu werden. Wenn es heute jemand herausfindet, macht es Spass ihre Gesichter zu beobachten, denn ich sehe, dass sie für einen Moment mein Gesicht abscannen und dann normalerweise sagen „Du siehst noch genauso aus.“



      Warst du danach noch in anderen Musikvideos zu sehen?

      Jahre später, als Erwachsene, machte ich bei mehreren Videos als Tänzerin und Schauspielerin mit.

      Wo warst du am College und was hast du studiert?

      Ich studierte Wirtschaft und Film, und machte nach mehreren Anläufen den CSUM Abschluss. (California State University-Master) Es war schwer für mich, in einem Rutsch die 4 Jahre durchzumachen, weil ich immer noch in der Entertainment-Industrie arbeitete, und für Touren gebucht wurde, die mich für längere Zeitzspannen ins Ausland brachten. Als ich älter wurde, vertrauten mir die Lehrer mehr, solange ich bei den tests gut war, waren sie bereit, trotz meines verrückten Terminplans mit mir zu arbeiten. Ich gab es nie auf, weil es etwas war, was ich mir selbst zum Ziel gesetzt hatte.

      Was machst du heute?

      Ich bin immer noch in der Unterhaltungsbranche, aber mittlerweile meist „behind the scenes“. Ich habe Glück – denn wegen meinen vielfältigen Erfahrungen kann ich im Live- und im Film-Entertainment arbeiten. Ich bin Produzentin fü TV Produktionen, Choreografin und Assistenz-Regisseurien für große Live-Shows. Ich liebe mein Leben, es fühlt sich nie wie Arbeit an, weil ich das was ich tue liebe. Ich fing mit der Arbeit am kreativen Teil „behind the scenes“ an, als ich Anfang 20 war, weil ich zu der Zeit schon solange performte und ich meine kreativen Gedanken besser ausdrücken wollte. Viel davon verdanke ich Michael, das Vertrauen in meine eigene Kreativität und meine Gedanken zur Kunst, kommen von der Zeit, die ich mit ihm verbrachte.

      Vor kurzem beendete ich eine Zusammenarbeit mit Kenny Ortega, der lange Jahre für Michael arbeitete, und wir hatten tolle Gespräche über Michael. Es war schön, sich mit jemand zusammen zu erinnern, der auch Michael als Mensch und Freund kannte, und nicht nur den Star Michael.

      Wo lebst du?

      In Kalifornien.

      Was dachtest du, als du von mir gehört hast?

      Ich war darüber aufgeregt, über diesen besonderen Moment in meinem Leben zu sprechen. Wie ich erwähnte, war ich immer sehr still über meine Zeit mit Michael, aber es ist schön die Gelegenheit zu haben, den Leuten zu erzählen, wie es war, dabei zu sein, als dieses ikonische Video gemacht wurde. So viele unbeschreibliche Erinnerungen an die Dreharbeiten spät in der Nacht, mit den Tänzern am Set zu sein und die Entwicklung des Projekts zu verfolgen. Ich tanzte, seit ich 3 Jahre alt war, und morgens nahm ich an dem Warm-Up der Tänzer teil, mit dem Choreograf Vincent Paterson. Sie waren unbeschreibliche Tänzer. Diese Besetztung hatte eine sehr enge Verbindung und das kann man spüren, wenn man das Video ansieht; sie waren wie eine Familie.

      Hat dich jemand anderes schon über diese Dinge interviewt? Wenn ja, wer war es?

      Vor ein paar Jahren war ich in Las Vegas in einem Gremium für die Vorführung des Films und Videos, und es gab über die Jahre auch ein paar andere Interviews.



      Warst du auch mal bei Fantreffen, um Autogramme zu geben? Wenn nicht, würdest du es tun?

      Ich wurde nie danach gefragt, ich denke, es käme auf die Umstände an. Michael umgibt soviel Liebe und ich weiß, der Film und das Video bedeuten vielen Menschen sehr viel.

      Bliebst du mit Michael in Verbindung? Und wie oft?

      Michael und ich blieben Jahrelang befreundet.

      Wann war das letzte mal, dass du mit ihm zu tun hattest, und worum drehte sich euer Gespräch?

      Ich sah Michael ein paar Wochen, bevor er starb. Davor hatte ich ihn mehrere Jahre nicht gesehen. Ich war so glücklich, dass ich ihm Hallo sagen konnte und ihm noch ein letztes mal in die Augen sah.

      Wie kam das zustande? Hatte er dich angerufen, oder du ihn? Wo hast du ihn gesehen?

      Ich arbeitete als Choreografin und habe viele Shows und einige Filme für Disney gemacht. Er kam zu einer der Shows, ein paar Wochen, bevor er starb und ich war an dem Tag auch dort. Er wußte nicht, dass ich da sein würde. Es war nur kurz, aber ich hatte die Gelegenheit ihn zu sehen, und dafür bin ich für immer Dankbar.

      Wie hast du erfahren, dass Michael starb? Und wie hat es dich getroffen?

      Ich war in einer Probe, als die Nachrichten kamen, dass Michael zum Krankenhaus gebracht worden sei. Ich fand es durch eine Textnachricht meines Bruders Eric heraus, der am Set, als ich mit Michael arbeitete, viel Zeit mit mir verbracht hatte.

      Als ich erfuhr, dass er gestorben war, hatte ich einen Filmriss und mir schossen die Tränen in die Augen. Der erste Mensch, der sich um mich kümmerte, ich brach unter Schock zusammen. Es war surreal und ich war so traurig, weil er immer noch soviel zu geben hatte. Aber seine Legacy wird für immer leben, und es gab soviel Schönes, soviel Liebe, die nach seinem Tod ausströmte. Ich glaube, er sieht von irgendwo auf uns herab, und lächelt. Wir sind glücklich, dass er eine zeitlang hier bei uns war, und dass er erreichte, was ihm am Herzen lag – damit die Menschen sich gegenseitig lieben, die Freude in ihrem Leben spüren und an Magie glauben. Und egal wo du auf dieser Welt hinkommst, wenn seine Musik spielt, passiert genau das… die Menschen tanzen, singen und lachen, ihr Geist erhebt sich. Was ein wunderbares Geschenk von ihm an uns!



      Was denkst du über die Vorwürfe, die gegen Michael von Familien der Kinder,mit denen er befreundet war, hervorgebracht wurden?

      Ich kann weder über das Verhältnis noch über die Erfahrungen, die irgendjemand anders mit Michael hatte urteilen, denn ich war nicht mit ihnen zusammen. Alles, was ich über all die Zeit die ich mit ihm verbrachte sagen kann, ist, dass er der liebevollste/fürsorglichste und sanfteste Mensch war. Er sah immer wie ein Vater nach mir. Ich verbrachte Zeit mit ihm auf seiner Ranch, Neverland, und ich hatte immer so viel Spass mit ihm.

      Ich weiß, dass die Leute nicht verstehen, warum Michael immer Kinder um sich hatte und als Erwachsener kann ich sehen, warum das ungewöhnlich wirken mag. Aber alles, was man tun muss ist, sich irgendwelche Kinder anzusehen und zu sehen, dass sie über keinen „Filter“ verfügen, sie sind einfach aufrichtig. Dann versetze dich selbst an Michaels Stelle: Umrundet von Menschen die ständig ausfilterm WAS sie zu dir sagen. Wie erfrischend muss die Ehrlichkeit von Kindern dann für dich sein.

      Michael stellte mir immer Fragen, so dass sich mein Argumentieren/Urteilsvermögen weiterentwickelte. Wir träumten laut und erfanden zusammen Geschichten, waren auf viele Arten kreativ. Ich glaube, er vesuchte für mich das zu sein, was er sich gewünscht hätte, dass jemand für ihn getan hätte, als er selbst ein Kind in diesem Geschäft war.

      Er war der netteste Mensch mit dem edelsten Herzen. Aus meiner Erfahrung mit ihm kann ich mir nicht vorstellen, dass er irgendjemand verletzt hätte.



      Noch als letztes: warst du Annie?

      Nein, ich war nicht Annie. Ich war einfach „Katy“ :) Wir wussten nie, wer „Annie“ war.

      all4michael.com/2013/08/01/mic…erview-mit-kellie-parker/