Der "Walt Disney" Thread

    • Der "Walt Disney" Thread






      Hallo und herzlich willkommen im Walt Disney thread .:hut:

      Es war einmal vor garnicht so langer zeit, da wurden noch richtig gute zeichentrickfilme gemacht und einen davon liebt Michael Jackson ganz besonders.:peterpan:

      Wer von uns kennt sie nicht , die guten alten zeichentrickfilme von Walt Disney .
      Viele von uns sind mit ihnen aufgewachsen und haben viele schöne erinnerungen an diese filme und nicht zuletzt auch an ihre eigene kindheit , in der sie geschaut wurden .
      Aber diese filme sind ja nicht nur für kinder , sondern für die ganze familie gemacht und deshalb auch für erwachsene immer wieder ein traumhaftes erlebnis .
      Ich habe sehr viele schöne erinnerungen an meine kindheit , in der ich viele von den filmen Disney´s kennen und lieben lernen durfte . Diese filme hatten für mich immer etwas magisches an sich und ich kann mich noch sehr gut erinnern , welcher film von Disney der erste war , den ich in meinem leben gesehen habe . Es war der film "Mary Poppins" , welcher mit zechentrick und echten menschen verbunden ist . Ich persönlich liebe die alten klassiker am meissten und dazu gehören z.b. Peter Pan , Dumbo , Pinocchio , Susi Und Strolch , Alice Im Wunderland , Bambi , Schneewitchen Und Die 7 Zwerge , Dornröschen , Taran Und Der Zauberkessel , Onkel Remus , Cap Und Capper und viele viele andere . Diese filme sind so liebevoll gezeichnet und haben ihren ganz eigenen charme ... Sie sind einfach einmalig und zeitlos !

      Michael liebt einen dieser filme ganz besonders und wir alle wissen natürlich welcher film es ist ....... :herz: Peter Pan :herz:



    • Walter Elias "Walt" Disney




      Walter Elias „Walt“ Disney (* 5. Dezember 1901 in Chicago, Illinois; † 15. Dezember 1966 in Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Filmproduzent, der unter anderem Naturfilme und Zeichentrickfiguren produzierte bzw. erfand. Mit seinen Figuren, Filmen und Themenparks war er eine der prägenden und meistgeehrten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts.

      Anfänge

      Walter Elias Disney war eines von fünf Kindern des Bauunternehmers Elias Disney (1859–1941) und dessen Frau Flora Call (1868-1938). Sein Vater war Kanadier aus einer Familie irischer Herkunft. Die deutschamerikanische Mutter stammte aus Ohio. Sie heirateten 1888 in Florida. Disney wuchs mit seinen Eltern, seiner Schwester Ruth und den Brüdern Herbert, Raymond und Roy auf einer Farm in Missouri auf. Alle Kinder mussten auf der Farm helfen, doch Walt Disney interessierte sich schon immer für das Zeichnen und nahm mit 14 Jahren das erste Mal an einem Kunstunterricht in Kansas City Missouri teil. Nachdem er im Ersten Weltkrieg Ambulanzfahrer bei der United States Armee in Frankreich gewesen war, begann er zusammen mit Zeichenkünstler Ubbe „Ub“ Iwerks, der Disney später auch das Modell für Mickey Mouse entwarf, kurze Werbefilme zu zeichnen. Zusammen mit seinem Bruder Roy produzierte er eine Reihe von Kurzfilmen mit dem Titel Alice Comedies, in der auch Kater Karlo erstmals auftrat. Schon damals mischte er, wie später bei Mary Poppins, Trickfilm mit realen Schauspielern.

      Am 13. Juli 1925 heiratete er Lilian Marie Bounds (1899–1997) in Lewiston, Idaho. Das Ehepaar hatte zwei Töchter: Diane Marie Disney (* 18. Dezember 1933) und Sharon Mae Disney (1936–1993).

      Durchbruch mit Micky Maus

      Nach Erfolgen mit den Alice-Filmen ging Walt Disney 1923 nach Los Angeles. Zusammen mit Ub Iwerks als Art Director und seinem Bruder, der sich um die finanziellen Aspekte der Produktionen kümmerte, begann er, seine Ideen in Trickfilme umzusetzen. 1926 gab Disney die Zeichnerei auf und überließ Iwerks die Konzeption seiner Figuren. 1927 wurde Micky Maus von Iwerks geschaffen, obwohl der 1932 verliehene Ehrenoscar für die Erfindung der Figur an Disney überreicht wurde. Der Titel des ersten Micky-Filmes lautete Plane Crazy. Parallel dazu erschien Der Jazzsänger (The Jazz Singer), der erste kommerziell aufgeführte Tonfilm der Filmgeschichte, produziert von den Gebrüdern Warner. Dies ermutigte Walt Disney, dem Zeichentrickgenre neue Aspekte zuzufügen und seine neueste Produktion mit einem Mal zur Weltsensation zu machen, indem er den gezeichneten Bildern Ton- und Musikeffekte hinzufügte. So feierte im November 1928 in New York Steamboat Willie, in dem auch Minni Maus ihre erste Rolle spielte, Premiere.

      Parallel zu den Micky-Maus-Filmen produzierte Disney die Silly-Symphonies-Reihe, in der er bewusst neue Animationstechniken ausprobierte. So veröffentlichte er 1932 mit dem Trickfilm Von Blumen und Bäumen (Flowers and Trees) den ersten Technicolor-Film mit natürlicher wirkenden Farben. 1934 hatte Donald Duck im Silly-Symphony-Film Die kluge kleine Henne seinen ersten Auftritt. Weitere populäre und von Walt Disney erfundene Figuren waren Goofy, Pluto, Daisy Duck und Die drei kleinen Schweinchen.

      Die Filme Disneys wurden zuerst von der United Artists in die Kinos gebracht. Das Verleihunternehmen ließ den Filmemacher nach Differenzen aber zu RKO Pictures wechseln und konnte nicht mehr an den kommerziellen Erfolgen der folgenden Produktionen teilhaben.

      Erfolg mit abendfüllenden Zeichentrickfilmen

      Ein Großwerk gelang Disney 1937 mit der Zeichentrick-Verfilmung von Schneewittchen und die sieben Zwerge, wofür er 1939 von der Filmakademie mit einem Ehrenoscar honoriert wurde. Die Auszeichnung bestand aus einem regulären Oscar sowie sieben symbolischen Miniaturausgaben. Im Anschluss an den großen Erfolg von Schneewittchen folgten bis in die frühen Vierziger-Jahre weitere abendfüllende Zeichentrickfilme von Pinocchio, Fantasia, Dumbo und Bambi. Diese ersten Erfolge gelten bis heute als die größten Klassiker Disneys.

      Der 1940 erschienene Musikfilm Fantasia war ein absolutes Novum, da er den ersten Zeichentrickfilm darstellte, der Werke von Komponisten wie Beethoven, Tschaikowski und Strawinsky mit animationstechnischen Szenen vereinte. Das Werk unter der musikalischen Leitung von Leopold Stokowski war der erste Kinofilm, der mit einem Soundtrack in Stereo-Ton versehen war. 1942 erhielt Walt Disney auch hierfür einen Ehrenoscar. Den im selben Jahr erschienenen Film Bambi bezeichnete er später als seinen persönlichen Lieblingsfilm.

      Letzte Tätigkeiten

      Am 17. Juli 1955 eröffnete Walt Disney seinen ersten Vergnügungspark (Disneyland) in Anaheim, wenige Kilometer südlich von Los Angeles. 1964 kaufte er das Gelände für den zweiten Park in Orlando, Florida, der noch erfolgreicher als das erste Disneyland werden sollte. 1964 kam der erfolgreichste Disney-Spielfilm, Mary Poppins heraus, der mit fünf Oscars ausgezeichnet wurde. Der letzte Film, an dem Disney persönlich mitwirkte, war Das Dschungelbuch (The Jungle Book).

      Am 15. Dezember 1966 starb Walt Disney nach einer Operation an Lungenkrebs. Er ruht auf dem Forest Lawn Memorial Park in Glendale, Kalifornien.[1] Sein älterer Bruder Roy übernahm die Walt Disney Productions sowie die Weiterentwicklung des Parks, der 1971 zu Ehren seines Gründers als „Walt Disney World“ eröffnet wurde.

      Nach seinem Tod kam das Gerücht auf, Walt Disney habe sich kryonisch einfrieren lassen. Wann und von wem genau dieses Gerücht in Umlauf gebracht wurde, ist unbekannt. Dass sich dieses Gerücht jedoch überhaupt verbreiten konnte und nicht direkt als Unsinn abgetan wurde, wird zum einen dem Mangel an Informationen über Disneys Beisetzung und zum anderen dessen Ruf als technischer Innovator zugeschrieben.

      Disneys Bezug zur Politik

      Walt Disney sah sich als Patriot und Antikommunist, besonders nachdem die Gewerkschaftsbewegung in Hollywood anfing, auch die Trickfilmzeichner mit zu organisieren, und infolge dessen sein Betrieb 1941 bestreikt wurde. Ihm wurde eine enge Verbindung zum FBI vorgeworfen. Dabei soll er als Informant Berichte über kommunistisch aktive Mitarbeiter seines Konzerns an das FBI geliefert haben. Zu Zeiten McCarthys bedeutete dies für die in den Berichten genannten Personen, dass sie inhaftiert oder auf eine schwarze Liste gesetzt wurden. Inwieweit Disney bei seinen Berichten dabei unter Druck gesetzt wurde, ist umstritten. Sicher ist, dass er sich der Konsequenzen seiner Aussagen bewusst war. Eine Gruppe von Filmemachern in Hollywood (The Hollywood Ten) verweigerte dem FBI Berichte dieser Art – und wurde inhaftiert.

      Politisch war Disney Anhänger der Republikanischen Partei. Er unterstützte unter anderem bei der Präsidentschaftswahl 1964 den äußerst konservativen Republikaner Barry Goldwater, der aber gegen Lyndon B. Johnson deutlich verlor. 1966 unterstützte er bei den Gouverneurswahlen von Kalifornien seinen Freund und ebenfalls konservativen Republikaner Ronald Reagan, der gewann.

      Im Vorfeld der Präsidentschaftswahl von 1944 bewarb sich Disney als Wahlmann für das Electoral College. Da Disney sich als Republikaner bewarb, Kalifornien aber das Demokratengespann Roosevelt/Truman wählte, konnte Disney nicht Wahlmann werden.





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      de.wikipedia.org/wiki/Walt_Disney#Anf.C3.A4nge

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    • Peter Pan



      Peter Pan, ursprünglich unter dem Titel Peter Pans heitere Abenteuer veröffentlicht, ist der vierzehnte abendfüllende Zeichentrickfilm der Walt-Disney-Studios aus dem Jahr 1953. Er bezieht sich auf die Geschichten des Peter Pan von James M. Barrie. 2002 erschien die Fortsetzung Peter Pan: Neue Abenteuer in Nimmerland.

      Handlung

      Auf der Suche nach seinen Manschettenknöpfen gerät der aufbrausende Familienvater George Darling in allerlei missliche Situationen, als deren gemeinsame Ursache er letztendlich die Geschichten von Peter Pan ausmacht, die die älteste Tochter Wendy ihren beiden Brüdern erzählt hat. Entnervt kündigt Vater Darling ihre letzte Nacht im Kinderzimmer an und verbietet den Kindern Peter Pan. Als die Eltern des Abends zum Diner ausgehen, überrascht Peter Pan die Darlingkinder in der Nacht auf der Suche nach seinem Schatten. Um Wendy vor dem Erwachsenwerden zu schützen, lädt er alle drei ein, mit ihm nach Nimmerland zu kommen. Mittels des Feenstaubs der Fee Naseweis (Tinkerbell) fliegen die drei über das nächtliche London nach Nimmerland. Dort angekommen, werden sie vom Kanonendonner des Piratenschiffs von Kapitän Hook empfangen. Während die Darlingkinder auf der Flucht sind, alarmiert die eifersüchtige Fee Naseweis die „verlorenen Kinder“ und gibt ihnen im Namen Peters den Auftrag, Wendy zu töten, was Peter Pan im letzten Moment zu verhindern weiß. Er verbannt die Sternenfee.

      Während Wendy und Peter Pan sich zur Meermädchenlagune aufmachen, werden die anderen Kinder von Indianern entführt, die den Raub der Indianerprinzessin Tigerlillie rächen wollen. Diese ist von keinem geringeren als von Hook geraubt worden, der das Versteck Peter Pans von ihr erfahren will und damit droht, sie ansonsten bei Flut im Schädelfelsen ertrinken zu lassen. Auch dort kann Peter Pan rettend eingreifen, worauf er auf einem Indianerfest zum Ehrenindianer ernannt wird.

      In der Zwischenzeit hat Kapitän Hook das Versteck Pans von der Sternenfee erfahren, die er gefangen hält. Er entführt die Kinder und versenkt eine tickende Zeitbombe im Schacht von Peter Pans Versteck. Peter Pan überlebt die Explosion durch die rechtzeitige Warnung der entflohenen Fee und gewinnt in einem letzten Kampf gegen Kapitän Hook und die Piraten.

      Produktionsgeschichte

      Schon seit 1935 hatte Disney versucht, die Rechte für Barries Schauspiel Peter Pan or the boy who wouldn't grow up vom Londoner Kinderkrankenhaus Great Ormond Street Hospital zu erwerben. Sein Studio begann mit der Entwicklung des Drehbuchs und des Charakterdesign in den frühen 1940ern, man beabsichtigte, Peter Pan als Nachfolger von Bambi in die Kinos zu bringen, aber der Zweite Weltkrieg und die mit ihm verbundenen finanziellen Engpässe legten das Projekt zunächst auf Eis.

      Wie auch bei Pinocchio gab es große Unterschiede zwischen den anfänglichen Entwürfen der Charaktere in den 1940er Jahren und dem schließlichen Endergebnis. Ursprünglich war die Geschichte sehr viel finsterer und hatte ein dunkleres Ende. So plante man, die Fee Naseweis/Tinkerbell bei der Explosion von Hooks Bombe sterben zu lassen (im Original wird sie vergiftet), Peter Pan sollte aus Trauer darüber ein Lied singen, was man aber aus Rücksicht auf das jüngere Publikum wieder rückgängig machte. Allerdings erinnert noch eine Sequenz nach der Explosion daran, in der Peter die Sternenfee ruft und ein schwaches Glimmen den Ort anzeigt, an dem Naseweis/Tinkerbell verschüttet liegt. Danach taucht sie ohne Erklärung in der Finalszene wieder auf.

      Der Zeichentrickfilm bot die Möglichkeit, Handlungsträger und Elemente realistischer darzustellen als die Bühne es konnte. So erschienen das Krokodil, der Hund Nana und die Elfe Tinkerbell zum ersten Mal in Gestalt (auf dem Theater war der Hund durch einen Komparsen beweglich geworden, die Anwesenheit der Fee konnte man nur durch bloße Lichtwechsel erahnen und das nahende Krokodil war durch ein Ticken hinter der Szene verdeutlicht worden). Auch mit der gängigen Bühnenpraxis, die Hauptrolle mit einer jungen Frau zu besetzen, wurde gebrochen und Peter Pan erstmals als männliche Person realisiert. Jedoch behielt man in der englischen Dialogfassung die Eigenart bei, Mr. Darling und Kapitän Hook vom selben Schauspieler sprechen zu lassen.

      Verantwortlich als Chefzeichner, die nach dem Farb- und Konzeptdesign von Mary Blair arbeiteten, waren: Milt Kahl, Frank Thomas (Captain Hook), Wolfgang Reitherman (Krokodil), Ward Kimball (Indianerhäuptling), Ollie Johnston (Mr. Smee), Marc Davis (Tinker Bell), Eric Larson, John Lounsbery (George Darling), Les Clark, Norman Ferguson.



      Der film in voller länge (allerdings im originalton) ...




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      de.wikipedia.org/wiki/Peter_Pan

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    • Die Walt Disney Meisterwerke :

      Schneewittchen und die sieben Zwerge (David D. Hand, 1937)
      Pinocchio (Ben Sharpsteen/Hamilton Luske, 1940)
      Fantasia (Ben Sharpsteen/Samuel Armstrong, 1940)
      Dumbo (Ben Sharpsteen, 1941)
      Bambi (David D. Hand, 1942)
      Saludos Amigos (Bill Roberts/Jack Kinney, 1943)
      Drei Caballeros (Norman Ferguson/Clyde Geronimi, 1945)
      Make Mine Music (Bob Cormack/Clyde Geronomi, 1946)
      Fröhlich, Frei, Spaß dabei (Jack Kinney/Hamilton Luske/William Morgan/Bill Roberts, 1947)
      Melodie Tanz Rhythmus (Clyde Geronimi/Wilfred Jackson/Jack Kinney/Hamilton Luske, 1948)
      Die Abenteuer von Ichabod und Taddäus Kröte (Jack Kinney/Clyde Geronimi, 1949)
      Cinderella (Clyde Geronimi/Wilfred Jackson/Hamilton Luske, 1950)
      Alice im Wunderland (Clyde Geronomi/Hamilton Luske/Wilfred Jackson, 1951)
      Peter Pan (Hamilton Luske/Clyde Geronimi, 1953)
      Susi und Strolch (Hamilton Luske/Clyde Geronimi/Wilfred Jackson, 1955)
      Dornröschen (Clyde Geronimi, 1959)
      101 Dalmatiner (Wolfgang Reitherman, 1961)
      Die Hexe und der Zauberer (Wolfgang Reitherman, 1963)
      Das Dschungelbuch (Wolfgang Reitherman, 1966)
      Aristocats (Wolfgang Reitherman, 1970)
      Robin Hood (Wolfgang Reitherman, 1973)
      Die vielen Abenteuer von Winnie Puuh (Wolfgang Reitherman/John Lounsbery, 1977)
      Bernard und Bianca – Die Mäusepolizei (Wolfgang Reitherman/John Lounsbery/Art Stevens, 1977)
      Cap und Capper (Art Stevens/Ted Berman, 1981)
      Taran und der Zauberkessel (Ted Berman/Richard Rich, 1985)
      Basil, der große Mäusedetektiv (John Musker/Ron Clements, 1986)
      Oliver & Co (George Scribner, 1988)
      Arielle, die Meerjungfrau (John Musker/Ron Clements, 1989)
      Bernard und Bianca im Känguruland (Mike Gabriel/Hendel Butoy, 1990)
      Die Schöne und das Biest (Gary Trousdale/Kirk Wise, 1991)
      Aladdin (John Musker/Ron Clements, 1992)
      Der König der Löwen (Roger Allers/Rob Minkoff, 1994)
      Pocahontas (Mike Gabriel/Eric Goldberg, 1995)
      Der Glöckner von Notre Dame (Gary Trousdale/Kirk Wise, 1996)
      Hercules (Ron Clements/John Musker, 1997)
      Mulan (Barry Cook/Tony Bancroft, 1998)
      Tarzan (Kevin Lima/Chris Buck, 1999)
      Fantasia 2000 (2000)
      Dinosaurier (Eric Leighton/Ralph Zondag, 2000)
      Ein Königreich für ein Lama (Mark Dindal, 2001)
      Atlantis - Das Geheimnis der verlorenen Stadt (Gary Trousdale/Kirk Wise, 2001)
      Lilo & Stitch (Dean Deblois/Christopher Sanders, 2002)
      Der Schatzplanet (John Musker/Ron Clements, 2002)
      Bärenbrüder (Aaron Blaise/Robert Walker, 2003)
      Die Kühe sind los (William Finn/John Sandford, 2004)
      Himmel und Huhn (Mark Dindal, 2005)
      Triff die Robinsons (Stephen Anderson, 2007)
      Bolt – Ein Hund für alle Fälle (Chris Williams/Byron Howard, 2008)
      Küss den Frosch (Ron Clements/John Musker, 2009)
      Rapunzel - Neu verföhnt (Byron Howard/Nathan Greno, 2010)
      Winnie Puuh (Stephen Anderson/Don Hall, 2011)


    • P
      inocchio




      Pinocchio, in Deutschland ursprünglich unter dem Titel Pinocchio, das hölzerne Bengele veröffentlicht , ist der zweite abendfüllende Zeichentrickfilm der Walt-Disney-Studios aus dem Jahr 1940. Er bezieht sich auf die Geschichte Die wundersamen Abenteuer Pinocchios von Carlo Collodi. Der Film feierte am 7. Februar 1940 Premiere und stellte sich als Nachfolger des sehr erfolgreichen Erstlingswerkes von Produzent Walt Disney, Schneewittchen und die sieben Zwerge, einer großen Herausforderung.

      1994 wurde dieser Film in die National Film Registry aufgenommen, in der als besonders erhaltenswert geltende US-Filme verzeichnet sind. Der Film gehört zudem laut dem American Film Institute zu den 100 inspirierendsten Filmen der USA.

      Handlung

      Der Spielzeugmacher Gepetto ist stolz auf sich. Seine neue Puppe ist ihm gut gelungen, und nun hat er einen sehnlichen Wunsch: Er wünscht sich, seine Puppe Pinocchio möge am nächsten Morgen ein echter Junge sein. Tatsächlich erscheint in der Nacht eine blaue Fee und verwandelt Pinocchio immerhin in eine lebende Holzpuppe. Zufällig dabei ist der Landstreicher Jiminy Grille, der von da an Pinocchios „gutes Gewissen“ darstellt.

      Als Gepetto am nächsten Morgen erwacht, traut er seinen Augen kaum. Pflichtbewusst wird ihm klar, dass Pinocchio zur Schule gehen muss, und zusammen mit Jiminy Grille macht sich Pinocchio auf den Weg. Doch auf dem lauern erste Gefahren, denn zwei hinterlistige Gestalten, ein Fuchs und ein Kater, wollen Pinocchio an das Marionettentheater von Stromboli verkaufen. Pinocchio lässt sich leichtfertig beschwatzen, und selbst durch das beherzte Eingreifen von Jiminy Grille kann er nicht aufgehalten werden. Er wird der Star des Marionettentheaters von Puppenspieler Stromboli. Pinocchio macht sein Engagement zunächst großen Spaß, doch damit ihm sein neuer Goldesel nicht entwischt, sperrt Stromboli Pinocchio nach der Vorstellung in einen Käfig. Nur mit Hilfe der Blauen Fee kann er sich befreien.
      Inzwischen macht sich Gepetto zu Hause gewaltige Sorgen. Er versucht vergeblich, Pinocchio zu finden.

      Derweil hat sich Pinocchio vorgenommen, brav zu sein und zur Schule zu gehen. Doch auf dem Weg zu Gepetto gerät Pinocchio wieder an den Fuchs und den Kater, die ihn zusammen mit anderen Kindern auf eine Vergnügungsinsel locken wollen. Begeistert fährt er mit Lampwick, einem Herumtreiber, auf die Insel, auf der es nur Kinder gibt und jeder tun und lassen kann, was er will. Doch nach einigen Monaten verwandeln sich alle Kinder in Esel und werden verkauft, nur Pinocchio kann entkommen. Er durchschaut die Nachteile eines Menschendaseins und entwickelt den Wunsch, wieder eine normale Puppe zu sein. Er macht sich mit Jiminy Grille auf den Weg nach Hause.

      Wieder zu Hause stellen die beiden fest, dass Gepetto verschwunden ist. Pinocchio ist verzweifelt, jedoch findet er heraus, dass Gepetto von einem Wal verschluckt wurde. Sofort macht sich Pinocchio auf den Weg und sucht überall nach ihm. Durch einen Zufall landet auch Pinocchio im Bauch des Wals und trifft dort endlich seinen Ziehvater wieder.

      Sie animieren den Wal zum Niesen und schaffen es so, den Walbauch zu verlassen. Der Wal verfolgt die beiden, doch die beiden können auf einem Floß zunächst fliehen. Pinocchio rettet seinen Vater schließlich, indem er sich selbst opfert. Für sein tapferes und selbstloses Verhalten wird der Holzjunge belohnt und endlich in einen richtigen Jungen verwandelt. Von nun an beschließt Pinocchio, endgültig ein braver Junge zu sein und jeden Tag ordnungsgemäß in die Schule zu gehen.

      Hintergrund

      Die Herstellung von Pinocchio wurde streng von Walt Disney überwacht. Beispielsweise verlangte er von seinen Mitarbeitern äußerst präzise Arbeit, als nach der Hälfte der Produktionszeit schon Unsummen an Geld und Zeit verschlungen worden waren. So kann man heute kaum eine Szene des Filmes nennen, bei der sich irgendein Fehler oder eine Ungenauigkeit entdecken ließe.

      Dies ist der erste Film, der von der Multiplan-Kamera umfangreichen Gebrauch macht, die aufgrund der gestaffelten Anordnung von Vorder-, Mittel- und Hintergründen beeindruckend viel räumliche Tiefe zu simulieren vermag, z. B. durch Parallaxenverschiebung während Kamerafahrten und die Möglichkeit, auf verschiedene Bildebenen zu fokussieren. Durch den Einsatz dieser Technik wurde Pinocchio zu einem der teuersten Filme der damaligen Zeit. Das Budget lag (laut IMDb[2]) bei etwa 2,6 Millionen US-Dollar, was einer heutigen Summe von etwa 39,7 Millionen Dollar entspricht.[3]

      Ursprünglich sollte Bambi der zweite Spielfilm werden. Allerdings war sich Walt Disney nicht ganz sicher und wusste nicht wie er vorgehen sollte. Weil man für Pinocchio mehr Ideen hatte und diese Geschichte überhaupt viel mehr Möglichkeiten bot, entschloss man sich, sie als Nachfolger von Schneewittchen und die sieben Zwerge zu produzieren.

      Jiminy kommt im Buch nur einmal als namenlose Grille vor. Pinocchio tötet sie mit einem Hammer, weil sie ihm einen Rat gibt. Und dann taucht sie später als Geist auf. In dieser Figur sah Disney den Kern dessen, was diese Geschichte funktionieren lassen könnte. Disney war der Meinung, in der Geschichte sei nicht genug Wärme, Liebe und Freundschaft. Deshalb baute er Jiminy Grille ein. Am Ende war er das Herz der Geschichte, statt mit einem Hammer erschlagen zu werden. Er beginnt, den Film immer mehr zu dominieren.

      Der film in voller länge und mit deutschem ton ...



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      de.wikipedia.org/wiki/Pinocchio_%281940%29

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    • B
      ambi



      Der Kinderfilm Bambi aus dem Jahr 1942 ist der fünfte abendfüllende Zeichentrickfilm der Walt-Disney-Studios. Er basiert auf dem 1923 erschienenen Buch Bambi. Eine Lebensgeschichte aus dem Walde von Felix Salten.

      Handlung

      In einem Wald wird ein kleiner Hirsch namens Bambi geboren. Schnell verbreitet sich diese Nachricht im Wald und alle Tiere versammeln sich, um das Junge zu begrüßen, das zuerst noch etwas ängstlich und unsicher auf den Beinen wirkt. Kurz darauf lernt Bambi bei einer seiner Exkursionen mit seiner Mutter seine beiden neuen Freunde kennen: das freche Kaninchen Klopfer und das schüchterne Stinktier Blume. Zusammen erleben sie zunächst eine glückliche und sorglose Kindheit. Auf einer Wiese lernt er seine Freundin Feline kennen, aber auch die Gefahr durch die Menschen, die immer wie eine dunkle Bedrohung über dem Leben der Tiere liegt. Sommer und Herbst vergehen wie im Fluge, Bambi wächst heran und lernt immer mehr dazu. Im Winter wird seine bisher relativ unbeschwerte Kindheit abrupt beendet: durch die Kugel eines Jägers verliert er seine Mutter. Sein Vater, der große Fürst des Waldes, nimmt sich der kleinen Halbwaise an.

      Jahre später ist Bambi zu einem stattlichen jungen Hirsch herangewachsen. Als er neben Klopfer und Blume auch seine Jugendfreundin Feline wiedersieht, verlieben sich die beiden ineinander. Da aber auch ein anderer Hirsch Feline begehrt, kommt es zu einem dramatischen Kampf gegen den Rivalen. Bambi behält die Oberhand und kann so Feline für sich gewinnen. Beide leben fortan glücklich zusammen.

      Eines frühen Morgens erwacht Bambi, geweckt von Lagerfeuerrauch, und geht der Sache nach. Auf einer Klippe, die freie Sicht über das Tal bietet, begegnet er seinem Vater, der ihn warnt, dass die Jäger in großer Zahl wieder im Wald sind und sie sich tief in den Wald zurückziehen müssen. Im Tal steigt die Rauchsäule eines Lagerfeuers der Jäger auf. Beide wollen schon fliehen, als Bambi einfällt, dass er die noch schlafende Feline warnen muss. Feline ist aber unterdessen aufgewacht und hat sich ihrerseits auf die Suche nach Bambi begeben. Beide verpassen sich knapp, als Bambi seinen nächtlichen Ruheplatz wieder aufsucht. Die ersten Schüsse hallen durch den Wald und unter den Tieren bricht Panik aus. Unterdessen wird Feline von einem Rudel Jagdhunde entdeckt und gehetzt. In letzter Sekunde kann sie sich auf eine Klippe retten. Inzwischen setzt der Funkenflug des unbeaufsichtigten Lagerfeuers rasend schnell den gesamten Wald in Brand. Bambi hört die Hilferufe von Feline und eilt zur Rettung. Mutig stürzt er sich auf die Hundemeute und kann sie mit Geweihschlägen und Huftritten für kurze Zeit in Schach halten. Feline gelingt es, sich zu retten. Auch Bambi schafft es knapp, der Hundemeute zu entkommen. Er rettet sich mit einem Sprung über einen großen Abgrund, bevor die verbliebenen Hunde erneut seine Fährte aufnehmen können, wird dabei aber mitten im Sprung angeschossen. Halb bewusstlos schlägt er auf der anderen Seite des Abgrunds auf. Inzwischen hat sich der Waldbrand weiter ausgebreitet, der Himmel ist tiefrot gefärbt. Bambi liegt apathisch und schmerzerfüllt am Boden, als sein Vater erscheint und ihn streng auffordert, aufzustehen und sich zusammenzunehmen.

      Noch benommen kommt Bambi endlich wieder auf die Beine. Gemeinsam mit seinem Vater flieht er vor dem Feuer durch einen Fluss. Beherzt stürzen sich beide einen Wasserfall hinunter, um dem Feuer zu entkommen. Unterdessen haben sich viele Tiere auf eine kleine Inselgruppe retten können. Auch Feline steht am Ufer und hält verzweifelt nach Bambi Ausschau. Aus dem Rauch und Nebel auftauchend, erreichen schließlich auch Bambi und sein Vater schwimmend die Inselgruppe. Feline schmiegt sich liebevoll an Bambi. Beide sind gerettet und wieder vereint.

      Ein Jahr später hat der erwachende Frühling einen großen Teil der Waldbrandschäden bereits überwuchert, als eines frühen Morgens eine neue Kunde im Wald für Aufregung sorgt: Feline ist Mutter geworden. Alle Tiere, unter anderem auch Klopfer und Blume, mittlerweile selbst Väter geworden, eilen zu der jungen Mutter. Dort erwartet sie eine weitere, freudige Überraschung: Feline hat Zwillinge zur Welt gebracht. Die Kamera schwenkt von der glücklichen Mutter zu einem hohen Felsenkliff, auf dem Bambi und sein Vater stehen. Bambi und sein Vater wechseln verständnisvolle Blicke, dann zieht sich Bambis Vater zurück. Seine Aufgabe ist erfüllt. Bambi senkt kurz traurig den Kopf über den Weggang seines Vaters, richtet ihn aber gleich wieder auf und thront nun, im Licht des Sonnenaufgangs stehend, stolz und glücklich über seinem Reich. Nun ist er der Fürst des Waldes. Langsam blendet die Kamera aus dieser letzten Filmszene aus.

      Entstehungsgeschichte

      Die Rechte an der Verfilmung von Bambi wurden 1933 vom MGM-Regisseur Sidney Franklin erworben, der die Geschichte ursprünglich als Realfilm auf die Leinwand bringen wollte. Er hatte bereits mit der Arbeit am Film begonnen, als er feststellen musste, dass die Technik eines Realfilms nicht adäquat ist, um die Romanvorlage umzusetzen. So kam er auf die Idee, das Ganze als Zeichentrickfilm umzusetzen und wandte sich 1935 an Walt Disney. Franklin und Disney schlossen einen Vertrag zur Zusammenarbeit über dreieinhalb Jahre, doch auch als sich die Arbeiten an Bambi schließlich über sieben Jahre hinzogen, hielt die Freundschaft und Zusammenarbeit der beiden Männer über die offizielle Vertragslaufzeit hinaus an. Disney bedankte sich mit dem Satz „To Sidney A. Franklin – our sincere appreciation for the inspiring collaboration.“ im Filmvorspann bei Franklin.

      Die Vorproduktion zu Bambi begann 1936, und ursprünglich sollte der Film nach Schneewittchen und die sieben Zwerge (1937) als zweiter abendfüllender Disney-Zeichentrickfilm in die Kinos kommen. Disneys Perfektionsdrang verzögerte aber das Projekt immer mehr, so dass schließlich Pinocchio (1940), Fantasia (1940) und Dumbo (1941) noch vor Bambi veröffentlicht wurden.

      Nach dem Kriegseintritt der Vereinigten Staaten wurden alle zivilen Filmprojekte eingestellt und im Auftrag des Verteidigungsministeriums kurze Propagandafilme hergestellt. Nur an Bambi wurde weitergearbeitet. Zeitweise arbeiteten drei Viertel des gesamten Disney-Produktionsteams ausschließlich an Bambi. Außerdem wurde bei diesem Film in besonders großem Umfang die von den Disney-Studios entwickelte Multiplan-Kamera für realistische, dreidimensional wirkende Kamerafahrten durch eine Zeichentricklandschaft eingesetzt. Dies ist besonders gut in der Eingangssequenz des Films zu sehen.

      Die Filmpremiere sollte ursprünglich im Lincoln-Theater in Damariscotta, Maine, Vereinigte Staaten stattfinden. Allerdings wurde befürchtet, dass sich die in Maine lebenden Jäger durch den Film angegriffen fühlen könnten. Die Weltpremiere war stattdessen am 8. August 1942 in London, die US-Premiere folgte am 13. August in der Radio City Music Hall von New York. Der Schweizer Premiere von Bambi 1942 im Zürcher Kino „Rex“ wohnte der Romanautor Felix Salten bei. Die Deutschlandpremiere von Bambi war im Dezember 1950. Wiederaufführungen folgten 1964, 1973, 1983 und 1993.

      Der film in voller länge und mit deutschem ton ...



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      de.wikipedia.org/wiki/Bambi_%28Film%29

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    • C
      inderella




      Cinderella, bis einschließlich 1992 unter dem Titel Aschenputtel veröffentlicht, ist der zwölfte abendfüllende Zeichentrickfilm der Walt-Disney-Studios aus dem Jahr 1950. Er bezieht sich auf die gleichnamige Märchenfigur in einer Adaption von Charles Perrault. 1951 wurde der Film für den Oscar in den Kategorien Bester Song, Beste Musik und Bester Tonschnitt nominiert. In den USA kam der Märchenfilm am 15. Februar 1950 in den Kinos, deutscher Kinostart war der 21. Dezember 1951.

      Handlung

      Cinderella lebt bei ihrer Stiefmutter und deren arbeitsscheuen Töchter Anastasia und Drisela. Ihre Stiefmutter kann sich nicht damit abfinden, dass ihre eigenen Töchter nicht so hübsch wie Cinderella sind. Sie demütigen sie und drücken ihr unangemessen viel Arbeit auf. Doch eines lässt sie sich nicht nehmen, das Träumen. Sie singt und tanzt trotz ihres Schicksals mit ihren Freunden, den Tieren. Dazu zählen vor allem die zwei kleinen Mäuse Jaques und Karli.

      Eines Tages kommt ein Brief aus dem Schloss des Königs, es wird zum Ball geladen. Der Prinz ist auf der Suche nach einer Frau, und jedes heiratsfähige Mädchen habe zu erscheinen. Cinderella möchte ebenfalls auf den Ball, doch ihre Stiefmutter versucht genau das zu verhindern. Sie gibt Cinderella so viel Arbeit, dass sie kaum noch die Möglichkeit hat, ein Kleid für den Ball zu nähen. Doch ihre Freunde, die Mäuse und Vögel, sind sofort zur Stelle und helfen Cinderella. Als ihre Stiefschwestern sie schließlich in dem wunderschönen Kleid sehen, sind sie neidisch und reißen es in Fetzen. Cinderella ist unendlich traurig, doch eine gute alte Fee kommt ihr zur Hilfe und zaubert ihr nicht nur ein neues Kleid herbei, sondern auch eine Kutsche, um rechtzeitig zum Ball erscheinen zu können. Der Zauber besteht jedoch nur bis Mitternacht. Cinderella tanzt auf dem Ball mit dem Prinzen, und als die Kirchturmuhr zwölf schlägt, kann sie gerade noch fliehen, verliert dabei aber ihren gläsernen Schuh.

      Der Prinz möchte Cinderella wiedersehen und sogar heiraten, also muss jedes Mädchen im Königreich den Schuh anprobieren. Derjenigen, der der Schuh passt, wird der Prinz sein Jawort geben. Da Cinderella darüber offenbar sehr glücklich zu sein scheint und die Stiefmutter vermutet, dass Cinderella der Schuh passen könnte, sperrt sie Cinderella ein, bis die zwei Mäuse Karli und Jaques den Schlüssel holen und Cinderella befreien. Sie möchte den Schuh rasch anprobieren, doch er zerbricht, als die Stiefmutter dem Diener des Prinzen ein Bein stellt, sodass er mit dem Schuh zu Boden stürzt. Cinderella zückt den anderen Schuh aus ihrer Tasche, der selbstverständlich passt, und so darf sie mit auf das Schloss. Dort heiratet sie den Prinzen.

      Hintergrund

      Cinderella hatte eine lange Studio-Geschichte; manche Drehbücher stammten sogar aus den Dreißiger-Jahren. Erst 1948 beschloss man aber endgültig, Cinderella zu drehen. Dies war eine Zeit, zu der man nicht wusste, ob das Studio finanziell überleben würde. Der letzte große Erfolg, Schneewittchen und die sieben Zwerge (1937), lag immerhin über zehn Jahre zurück. Die Filme dazwischen, beispielsweise Pinocchio und Fantasia, hatten größtenteils Verluste beschert. Nach Bambi (1942) produzierten die Disney Studios vorerst keine weiteren abendfüllenden Filme. Stattdessen widmete man sich Übungsfilmen für den Staat und südamerikanischen Filmen (Drei Caballeros im Sambafieber (Saludos Amigos), Drei Caballeros). Anschließend stellte man kurze Cartoons zu abendfüllenden Programmen zusammen (Make Mine Music, Musik, Tanz und Rhythmus). Die Filme spielten die Kosten wieder ein, doch sie wurden keine großen Hits wie die Vorgänger-Spielfilme. Schließlich wurde von Walt Disney beschlossen, eine Geschichte mit einem „Mädchen in Not“ zu verfilmen. Warum ausgerechnet Cinderella ausgewählt wurde, dürfte wahrscheinlich auch damit zu begründen sein, dass Disney schon 1922 einen Cartoon zu der Geschichte gezeichnet hatte.

      Cinderella ist vor allem durch das Farb- und Konzeptdesign von Mary Blair und die Mitwirkung von Disney’s „Nine Old Men“ („Neun alten Männern“) bekannt. Zu dieser Crew gehörten unter anderem Eric Larson und Marc Davis, die hierbei die Hauptfigur entwarfen und entwickelten, Frank Thomas („Böse Stiefmutter“), Ollie Johnston (Stiefschwestern), Wolfgang Reitherman (Herzog und König), Milt Kahl (Prinz, Gute Fee) und Ward Kimball (Mäuse und Katze). Diese Zeichner waren schon bei Schneewittchen dabei und hatten im Laufe der Jahre viel zum spezifischen „Disney-Stil“ beigetragen. Insgesamt benötigte die Produktion eine Million Zeichnungen, an denen 300 Zeichner beteiligt waren. Die Chemiker des Disney-Labors verbrachten mehrere Monate mit der Austarierung der Farben, um die Charaktere und Szenen möglichst realgetreu darzustellen. Aus finanziellen Gründen, konnte man nicht allzu viel Geld für die Produktion des Filmes ausgeben. Man filmte daher die gesamte Geschichte mit echten Schauspielern, vergrößerte diese Aufnahmen dann auf Zeichenpapier-Größe, legte das Zeichenpapier darüber und malte anschließend darauf.

      Der Film kostete etwa 2,9 Mio. US-Dollar. Die Produktion, einschließlich Film-Dreharbeiten, dauerte etwa zwei Jahre. Der Zeichentrick schlussendlich dauerte etwa ein halbes Jahr.

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    • S
      usi und Strolch




      Susi und Strolch (Originaltitel: Lady and the Tramp) ist der 15. abendfüllende Zeichentrickfilm der Walt-Disney-Studios und der erste, der im Breitwandverfahren Cinemascope produziert wurde. Die Welt-Uraufführung fand am 16. Juni 1955 statt.

      Der Film ist bisher viermal neu herausgebracht und mit Susi und Strolch 2: Kleine Strolche – Großes Abenteuer! (Originaltitel: Lady and the Tramp 2: Scamp's Adventure) fortgesetzt worden.

      Handlung

      Cocker-Spaniel-Dame Susi (im Original Lady) ist der Liebling des Ehepaars Darlings. Susi versteht sich gut mit ihren Nachbarhunden Jock (Yock), einem Scottish Terrier, und Pluto (Trusty), einem Bloodhound. Eines Tages läuft der streunende Hund Strolch (Tramp), ein Mischlingshund, vorbei und warnt Susi davor, dass sich alles ändern wird, sobald ihre Besitzer ein Baby bekommen. Bald darauf tritt diese Situation ein, und schon erhält Susi weniger Aufmerksamkeit von ihren Besitzern. Die Probleme nehmen überhand, als Susis Besitzer in den Urlaub fahren und ihre Tante Clara (im Original Sarah) auf das Baby und auf Susi aufpassen lassen: Claras Siamkatzen Si und Am zerstören die Wohnung und lassen es so aussehen, als sei Susi die Täterin, weshalb man ihr daraufhin einen Maulkorb anlegt. Anschließend flieht sie, weil sie ihr Zuhause nicht mehr ertragen kann. Auf der Flucht trifft sie erneut auf den Streuner Strolch, der sie später zu einem Biber im Zoo begleitet. Mithilfe eines Bisses befreit das lispelnde Nagetier Susi vom Maulkorb. Susi verliebt sich in Strolch, wird jedoch schnell von ihm getrennt: ein Hundefänger schnappt sie. Im Hundeasyl erfährt sie von Strolchs ausschweifendem Liebesleben und beginnt, ihn zu hassen. Doch nicht nur ihre Beziehung ist in Gefahr, auch das Baby von Susis Besitzern, als eine Ratte in das Kinderzimmer schleicht. Schnell eilt Strolch zur Rettung und tötet das angriffslustige Biest. Als die Tante plötzlich den Krach des Kampfes bemerkt, eilt sie ins Kinderzimmer und fängt den Retter ein, weil sie irrtümlich glaubt, dass Strolch das Baby angreifen will. Dabei übersieht sie die tote Ratte, die hinter dem Vorhang liegt. Wenige Minuten nach einem von der Tante getätigten Telefonat erreicht der Hundefänger das Haus, um Strolch abzuführen. Susis Nachbarhunde beobachten den Vorfall und erkennen, dass sie sich in Strolchs wildem und ziellosem Verhalten geirrt haben. Beide machen sich auf die Suche nach der Kutsche des Hundefängers. Damit Strolch dem Tod im Hundeasyl entgehen kann, muss die Kutsche schnellstens eingeholt werden. Die Befreiungsaktion nimmt allerdings ein tragisches Ende: Pluto gerät unter die Kutsche, als diese umgekippt ist, bricht sich den rechten Beinknochen und verliert im Schock das Bewusstsein. Nach der Freilassung findet Strolch seinen Platz im Herzen Susis und schließlich ein sesshaftes Leben mit der Familie Darling. Ein paar Monate später genießt die Familie einen fröhlichen Weihnachtsabend mit ihrem Kind und den bereits geborenen Welpen von Susi und Strolch. Überraschend erscheinen beide Nachbarhunde gesund und pünktlich zum Fest.

      Produktionsgeschichte

      Laut einer Legende kam Walt Disney die Idee zu diesem Film, als er seiner Frau einen Welpen zu Weihnachten schenkte, indem er ihn in einer Geschenkbox versteckte. Er wollte damit eine vergessene Verabredung wieder gutmachen, was ihm auch gelang. Disney dachte, so die Legende, dass dies auch ein guter Ausgangspunkt für einen Film sein könnte. Daraufhin erwarb Walt Disney die Rechte an Ward Greenes Dan, the Whistling Dog, einem Buch das jedoch nur als grobe Inspiration für Susi und Strolch diente.

      Tatsächlich wurde der Film von Joe Grant inspiriert, der seit mehreren Jahren an einer Geschichte über einen Springerspaniel namens Lady arbeitete, die von seinem eigenen Haustier inspiriert wurde. Dieses Projekt setzte Grant schließlich durch, doch es wurde immer wieder umgeschrieben. Zu Beginn handelte der Film nur von Lady und ihren Problemen mit zwei siamesischen Katzen und ihren Gefühlen darüber, dass sie von dem Baby in Sachen Beliebtheit bei Herrchen und Frauchen überholt wurde. Als Walt Disney die Geschichte von Dan, the Whistling Dog (manchmal auch Dan, the cynical Dog genannt) in der Cosmopolitan las, schlug er vor, die brave Lady mit einem Hund wie Dan zusammenzubringen. Dies sollte seiner Ansicht nach Dynamik in die Handlung bringen. Es war auch Walt Disney selbst, der anordnen ließ, dass das Buch zum Film, geschrieben von Ward Green, zwei Jahre vor dem Erscheinungstermin erscheinen solle, was auch geschah. Man erhoffte sich so, dass die Figuren und die Geschichte bis zur Filmveröffentlichung eine gewisse Popularität erlangen konnten.

      Mittlerweile betiteln Disney-Historiker aufgrund dieser Tatsachen Susi und Strolch als das erste Disney-Meisterwerk mit einer eigenen, neu erfundenen Handlung.

      Auch wenn die Charaktere der Figuren zu einem bestimmten Grad vermenschlicht sind, so sind ihre Bewegungen und ihr Aussehen nahe an echten Tieren angepasst. Dies war aber keine besonders große Herausforderung für die Zeichner, denn, so Ollie Johnston, nach und nach konnte man menschliche Charakterzüge bei den Hunden erkennen. Für Susi stand die Cockerspanieldame eines Zeichners Modell, für Strolch ein weiblicher Streuner, den man vor dem Hundefänger rettete. Nach der Produktion verbrachte diese Hündin den Rest ihres Lebens im Backstage-Bereich des Streichelzoos in Disneyland, wo sie wohlumsorgt wurde.

      Nicht nur für die Hunde nutzte man lebendige Modelle: Wolfgang Reitherman hatte in seinem Büro einen Käfig voller Ratten, damit er ihre Bewegungen studieren und die Beobachtungen in die Arbeit an der Kampfszene zwischen Strolch und der Ratte einfließen lassen konnte. Ab und an musste man sich aber von den Modellen lösen: Susi sollte sich auch wie eine Dame bewegen, so dass man an ihr Verhaltensmuster „verweiblichen“ musste. Noch folgenreicher sollte sich das Ignorieren der tierischen Verhaltensweisen aber an einem anderen Punkt sein: Die berühmte Szene auf dem Hinterhof von Tonis Restaurant basiert auf Beobachtungen von Menschen beim Essen, die Frank Thomas gemacht hat. Von ihm stammt auch die Idee, dass Strolch den letzten Fleischballen zu Susi herüberrollt. Dies war im ursprünglichen Storyboard nämlich gar nicht vorgesehen. Ebenfalls von den Zeichnern stammte die Idee, dass die Falten von Pluto mit seinen Bewegungen mit nach vorne- beziehungsweise hinten rutschen. Pluto sollte übrigens am Ende des Films, wo er den Hundefänger aufhält, um Strolch zu retten, sterben. Allerdings entschied sich Walt Disney dagegen, da er nicht wollte, dass die Kontroversen über den Tod von Bambis Mutter wiederholt werden.

      Man strich noch weitere Szenen aus dem Film: eine Albtraumsequenz, in der Susi von Pantoffeln verfolgt wird, fiel ebenso aus wie jene Sequenz, in der Strolch sich vorstellt, wie es wäre, wenn Hund und Mensch die Rollen tauschten. Doch nicht nur die Handlung änderte sich, auch die Namen wurden stets geändert: ursprünglich Homer, benannte man diesen Charakter in Rags und Bozo um, bevor man sich auf Tramp einigte. Die Siamesenkatzen Si und Am hießen erst Nip und Tuck. Mit Ausnahme von Lady wurden alle Namen mehrfach geändert. Die deutsche Synchronisation machte keine Ausnahme: aus Lady wurde Susi, aus Tramp wurde Strolch, Trusty wurde zu Pluto.

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      de.wikipedia.org/wiki/Susi_und_Strolch

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    • 101
      Dalmatiner




      101 Dalmatiner, ursprünglich unter dem Titel Pongo und Perdita veröffentlicht, ist der 17. abendfüllende Zeichentrickfilm der Walt Disney Studios aus dem Jahr 1961. Er basiert auf dem 1956 erschienenen Roman Hundertundein Dalmatiner von Dodie Smith, in dem sie Erinnerungen an ihren verstorbenen Dalmatiner Pongo verarbeitete.

      Der Film wurde von Regisseur Wolfgang Reitherman, der auch bei Das Dschungelbuch Regie führte, und Walt Disney für vier Millionen US-Dollar produziert. In Deutschland wurde der Film besonders zu seinen Wiederaufführungen immer wieder umbenannt. 1980 lief der Film zum Beispiel unter dem Namen Pongo und Perdi – Abenteuer einer Hundefamilie in den Kinos. Seit der Videoauswertung 1996 hat sich der Titel 101 Dalmatiner durchgesetzt.

      Handlung

      Bei den täglichen Spaziergängen mit Herrchen Roger begegnen Dalmatiner-Rüde Pongo die Dalmatiner-Dame Perdy und ihr Frauchen Anita. Durch allerlei Tricks schafft Pongo es, dass sich Roger und Anita ineinander verlieben und er selbst Perdi erobert. Bereits kurze Zeit später bekommen die glücklichen Hundeeltern 15 kleine Welpen. Für die Hundebesitzer Anita und Roger zuerst eine große Freude, bis Anitas alte „Freundin“ Cruella De Vil auftaucht, die von einem Mantel aus Dalmatiner-Fell träumt und mit Hilfe der beiden vertrottelten Ganoven Jasper und Horace die Welpen entführt.

      Mit Unterstützung zuerst der Hunde in der Nachbarschaft und später des ganzen Landes suchen und finden Pongo und Perdi ihre entführten Hundekinder und befreien sie aus der Gewalt von Cruellas Handlangern. Mittlerweile jedoch sind aus den ursprünglich 15 Welpen 99 geworden, da Cruella sie von überall her entführt hat. Natürlich lassen die beherzten Hundeeltern keinen der Welpen zurück und es beginnt eine abenteuerliche Reise zurück nach Hause. Verfolgt von Cruella und den beiden Ganoven, müssen die Hunde sich allerlei einfallen lassen, bis sie die Entführer loswerden können. Am Ende erreichen Pongo und Perdy mit allen Welpen ihr Zuhause, wo sie von Roger und Anita überglücklich empfangen werden.

      Entstehung

      In diesem Film wurde zum ersten Mal ein neues Verfahren, die Xerox-Fotokopie, angewendet. Vorher musste jede Zeichnung per Hand mit Tinte zu Papier gebracht werden, was sehr zeitaufwendig war. Mit dem Fotokopier-Gerät ließ sich nun der skizzenhafte Reiz der Originalzeichnungen direkt auf den Film übertragen, wodurch die Produktion enorm beschleunigt wurde. Gleichzeitig löste das von Ub Iwerks eingeführte Verfahren auch die künstlerische Schwierigkeit, wie sich 101 Dalmatiner auf einem Filmbild unterbringen lassen. Das Xerox-Verfahren bestimmte für die nächsten zwei Jahrzehnte die Optik der Disney-Zeichentrickfilme. Die anfänglich durchaus angebrachte Neuerung führte jedoch zu einer allmählichen Verflachung der Disney-Animationskunst, die erst in den 1980er Jahren gestoppt wurde.

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    • D
      ie Hexe und der Zauberer





      Die Hexe und der Zauberer (Originaltitel: The Sword in the Stone), in Deutschland ursprünglich unter dem Titel Merlin und Mim veröffentlicht, ist der 18. abendfüllende Zeichentrickfilm der Walt Disney Studios aus dem Jahr 1963. Der Film basiert auf dem Roman Der König auf Camelot (1958) von Terence Hanbury White.

      Handlung

      Der Prolog erzählt in einer mittelalterlichen Bilderbuchgeschichte, dass der König von England gestorben war und die Erbfolge ungeregelt blieb. Es wird von einem Schwert berichtet, das durch ein unerklärbares Wunder vom Himmel her in einen Stein hineingestossen wurde. Auf dem Schwertgriff stand, dass derjenige, der das Schwert aus dem Stein ziehen könne, der rechtmäßige König von England sei. Viele starke Männer versuchten das Schwert zu ziehen, aber keiner konnte es auch nur bewegen. Und so blieb England ohne König.

      Der zweite Teil der Geschichte beschreibt die Entdeckung und Erziehung des zukünftigen König Arthur durch den Zauberer Merlin. Arthur ist ein zwölfjähriges Waisenkind, das bei dem Ritter Sir Hector lebt, der ihn jedoch „Floh“ nennt. Die Geschichte spielt im mittelalterlichen England etwa um das Jahr 600, erkennbar daran, dass Merlin in einer Szene erwähnt, dass die Times „in etwa 1200 Jahren“ erscheint.

      Auf der Suche nach einem verlorenen Pfeil, den er bei der Jagd mit seinem Stiefbruder Kay verloren hat, trifft Floh auf Merlin und sein Haustier, einen mürrischen Kauz namens Archimedes. Merlin erkennt das große Talent des Jungen und nimmt sich seiner Erziehung an, die vorwiegend aus Lesen, Wissenschaft und magischen Verwandlungen besteht. So verwandelt er Floh in einen Fisch, damit er lernt, dass Gerissenheit wichtiger ist als Stärke, in ein Eichhörnchen, um die Macht der Liebe kennenzulernen, und schließlich in einen Vogel, um seinen Traum vom Fliegen zu verwirklichen.

      Bei seiner ersten Verwandlung wird Floh von einem großen Hecht attackiert. Er schafft es jedoch, das Biest auszutricksen und ihm für eine Weile zu entkommen. Danach kommt ihm Archimedes zu Hilfe und rettet ihn aus dem Wasser, was dieser anschließend nicht zugeben will und stattdessen behauptet, „junger Barsch“ sei sein Lieblingsessen.

      Bei seiner zweiten Verwandlung lernt Floh etwas über die Schwerkraft. Er macht die Bekanntschaft eines weiblichen Eichhörnchens, das sehr aufdringlich ist und ihn verfolgt und ihn ständig küssen will. Merlin amüsiert sich anfangs darüber, bis er selbst von einer Eichhörnchendame bedrängt wird. Nachdem das Eichhörnchen Floh vor einem hungrigen Wolf gerettet hat, muss es feststellen, dass Floh ein Mensch ist, und wendet sich deshalb tieftraurig von ihm ab. Merlin erklärt ihm, dass sie diese Enttäuschung nicht verwinden kann, denn wenn ein Eichhörnchen sich einen Partner aussucht, dann für das ganze Leben. Er erklärt weiterhin, dass die Schwerkraft zwar sehr mächtig sei, aber auf ihre Art die Liebe eine weit gewaltigere Kraft darstellen könne.

      Als er ein Vogel ist, macht Floh Bekanntschaft mit Madame Mim, einer Hexe, die ihn gefangennimmt und umbringen will. Sie behauptet, dass ihre Zauberkunst wesentlich stärker ist als die von Merlin. Als dieser den verwandelten Floh bei Mim aufstöbert, veranstalten die beiden ein Zauberturnier, das damit endet, dass Mim sehr krank wird (bedingt durch einen Bazillus „namens Merlinis Merlinitis“, wie Merlin hinzufügt) und lange Zeit in ihrem Bett bleiben muss.

      Später wird Arthur als Knappe für seinen Stiefbruder Kay verpflichtet, der an einem Turnier teilnehmen will, dessen Gewinner König von England werden soll. Merlin begleitet ihn nicht, da er davon nichts hält und sich enttäuscht auf die Bermudas des 20. Jahrhunderts abgesetzt hat. In London, dem Austragungsort des Turniers, angekommen, vergisst Floh Kays Schwert in der Herberge. Auf der Suche nach einem Ersatz für Kay, der sonst disqualifiziert würde, zieht er zufällig das berühmte Schwert aus dem Stein auf einen Kirchhof. Dadurch erfüllt er die einzige Voraussetzung, um König von England zu werden.

      Anfangs hat er keine Lust, zum König gekrönt zu werden. Er ruft nach Merlin, der sogleich in Strandkleidung der Neuzeit erscheint und ihm erklärt, dass er ein sehr guter König und später sehr berühmt sein wird. Floh, jetzt Arthur, entscheidet sich schließlich für die Krone.

      Hintergrund

      Der Film war der letzte Zeichentrick-Kinofilm, der noch zu Lebzeiten von Walt Disney veröffentlicht wurde. Die Premiere des Films fand am 25. Dezember 1963 in den USA statt. In Westdeutschland feierte er sein Debüt am 17. Dezember 1964 unter dem Titel Merlin und Mim. Die deutsche Synchronfassung (Buch, Liedertexte und Regie) stammt von Dr. Hermann Gressieker. 1972 und 1983 wurde der Film nochmals im Kino, ab 1986 auch als Videokassette, veröffentlicht. Die erste deutsche DVD-Ausgabe erschien im Jahr 2002.

      Der Film spielte 22,2 Millionen US-Dollar innerhalb der USA ein und war somit deutlich weniger erfolgreich als sein Vorgänger 101 Dalmatiner, der knapp 145 Millionen US-Dollar aus allen nordamerikanischen Kinos in die Studiokasse brachte.

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    • D
      er Glöckner von Notre Dame




      Der Glöckner von Notre Dame (Originaltitel: The Hunchback of Notre Dame) ist der 34. abendfüllende Zeichentrickfilm der Walt-Disney-Studios aus dem Jahr 1996, frei nach dem gleichnamigen historischen Roman von Victor Hugo. Während die Grundrisse der Geschichte erhalten bleiben, unterscheidet sich der Film dennoch von der Vorlage.

      Der Film war trotz einiger Bedenken, was etwa Kindgerechtheit angeht, ein Erfolg und erzielte in den USA an den Kinokassen Einnahmen in Höhe von 100 Millionen US-Dollar. Weltweit spielte der Film 325 Millionen US-Dollar ein und bekam 1997 eine Oscar-Nominierung in der Kategorie Beste Filmmusik.

      Handlung

      Der Film startet mit dem Zigeuner Clopin, der einer Gruppe Kinder von Notre Dame de Paris, seinen Glocken und seinem Glöckner berichtet. Kurz darauf beschreibt er eine Szene mit verschiedenen Zigeunern – darunter eine Mutter und ihr Baby – die versuchen, in Notre Dame Asyl zu bekommen. Doch sie werden vom Richter Claude Frollo abgefangen, der die nun fliehende Mutter aufgrund seiner Abscheu gegenüber Zigeunern hartnäckig verfolgt. Er denkt außerdem, dass ihr in Bündeln gehaltenes Baby Diebesgut ist, das es sicherzustellen gilt. Während er das Bündel herunterreißt, stößt er die Frau von den Stufen Notre Dames – sie stirbt. Frollo registriert nun, dass das Bündel ein entstelltes Baby ist und will es im nahe gelegenen Brunnen loswerden. In diesem Moment kommt jedoch der Erzdiakon aus der Kirche herausgeeilt und rügt ihn zunächst dafür, Blut auf den Treppen Notre Dames vergossen zu haben. Er verurteilt Frollo im Namen der Kirche das Kind aufzuziehen. Frollo zögert zunächst, ist dann aber einverstanden und verkündet, dass das Kind in der Kathedrale aufwachsen und im Glockenturm wohnen wird, wo es niemand sehen kann. Er tauft das Kind Quasimodo.

      Zwanzig Jahre später kann es Quasimodo nicht länger im Turm aushalten. Er schmiedet Pläne, das jährliche „Fest der Narren” auf dem Marktplatz zu besuchen, wird dann aber von seinem Ziehvater Frollo zurechtgewiesen. Währenddessen kommt Phoebus, Hauptmann der Stadtwache, aus Paris zurück und trifft auf das wunderschöne Zigeunermädchen Esmeralda. Angestachelt von seinen Freunden, den Wasserspeiern, geht Quasimodo doch auf das Fest und wird als derjenige mit dem hässlichsten Gesicht ausgewählt. Er wird daraufhin von der aufgebrachten Menge einer Tortur unterzogen, doch Esmeralda hilft ihm.

      Kurz darauf geht Quasimodo in die Kathedrale zurück und Esmeralda begleitet ihn. Wenig später taucht Frollo in der Kirche auf und erklärt Esmeralda, dass sie sich nicht ewig in der Kirche verstecken könne, immerhin sei sie eine Zigeunerin. Esmeralda begibt sich daraufhin in den Glockenturm und trifft dort auf Quasimodo. Obwohl er schüchtern und unsicher ist, führt er Esmeralda in seine Welt ein und zeigt ihr seine Sicht der Dinge. Neugierig gemacht von seinem Intellekt und seiner Persönlichkeit, bietet sie ihm an, seine Hand zu lesen. Sie erzählt ihm, dass egal was Frollo ihm auch gesagt hat, er nicht eine Monster-Lebenslinie besitzt. Berührt und mit anfänglichen Gefühlen für seine neu gewonnene Freundin, benutzt er seine Fähigkeiten und klettert mit ihr die Türme und Zinnen der Kathedrale hinab, um sie zu befreien. In ihrer Dankbarkeit schenkt ihm Esmeralda eine gewebte Halskette mit den Worten „Trägst du dies gewebte Band, hältst du die Stadt in deiner Hand.“

      Während des Gottesdienstes kniet Frollo in seinem Justizpalast vor dem Kamin, gequält von dem Wahn in die Hölle zu kommen, weil er unkeusche Gedanken gegenüber Esmeralda entwickelte. Als er erkennt, dass die Zigeunerin entkommen konnte, ist er außer sich. Frollo schwört, dass er ganz Paris niederbrennen wird, wenn es dazu beiträgt, sie zu finden. Wenn er sie nicht besitzen kann, dann soll es auch kein anderer. Er setzt dieses Versprechen in die Tat um und befiehlt Phoebus das Haus eines Müllers und seiner Familie anzuzünden. Als er den Befehl verweigert, wird er von einem Pfeil niedergestreckt. Wieder ist Esmeralda die Retterin, die ihn sicher in Notre Dame verwahrt. Quasimodo verspricht, Phoebus nicht zu verraten und ist gleichzeitig untröstlich über die offensichtliche Zuneigung der beiden füreinander.

      Frollo hat nun das versteckte Lager der Zigeuner ausfindig gemacht und bereitet seine Männer darauf vor, im Morgengrauen anzugreifen. Quasimodo und Phoebus kriegen davon Wind und machen sich eiligst auf, die Zigeuner zu warnen. Es hatte sich herausgestellt, dass die Halskette ein Stadtplan ist, so dass die beiden nun den genauen Standpunkt des Lagers kennen. Dort angekommen, werden sie verdächtigt, Spione Frollos zu sein, doch bevor die beiden standesgemäß gehängt werden können, klärt Esmeralda die anderen über das Missverständnis auf. Genau in diesem Moment steht Frollo mit seinen Leuten in der Tür. Nachdem er jeden einzelnen Zigeuner sicher verwahrt hat, bietet er Esmeralda ein letztes Mal an, sich ihm hinzugeben, ansonsten müsse sie sterben. Da sie keinerlei Absicht in dieser Richtung hat, wird sie auf den Scheiterhaufen gestellt. Quasimodo ist oben in Notre Dame angekettet, gerade richtig positioniert, um das „Spektakel“ mit anzusehen. Als Esmeralda dem Tod nahe ist, sammelt er all seine Kraft, sprengt die Ketten und rettet sie.

      Mit Phoebus' Hilfe befreit Quasimodo auch die anderen Zigeuner und mit vereinten Kräften werden Frollos Soldaten besiegt. Der übel gesinnte Richter hat derweil das Tor zu Notre Dame aufgebrochen, sperrt den entsetzen Erzdiakon aus und bedroht den zurückgekehrten Quasimodo mit einem Dolch, bereit ihn zu töten. Doch Quasimodo bringt letztendlich Courage auf und informiert den Richter, dass alles Dunkle und Schreckliche der Welt Leute wie Frollo sind. Der anschließende Kampf zwischen Ziehvater und Ziehsohn wird ein seelisches Kräftemessen und Frollo gesteht Quasimodo, dass er einst seine Mutter tötete. Bei dem Kampf stürzen beide von der Balkonbrüstung. Während Esmeralda Quasimodo in letzter Sekunde festhalten kann, rettet Frollo sich auf einen Wasserspeier Er zieht sein Schwert. Als Frollo sich zum entscheidenden Schlag vorbereitet, bricht der Wasserspeier unter seinen Füßen weg. Dessen Augen und Mund fangen plötzlich teuflisch an zu grinsen und mit einem donnernden Tosen leuchtender Lava fällt Frollo in die Tiefe. Phoebus rettet daraufhin Quasimodo, der als Held gefeiert wird.

      Hintergrund
      Unterschiede zu Hugos Roman

      Es wurde zum Beispiel die Figur des Quasimodo etwas umgeändert. Zwar hat er wie im Roman rote Haare, eine große Warze, die ein Auge fast völlig bedeckt, eine eckige Nase, einen gewaltigen Buckel und schiefe Beine, jedoch wurde vernachlässigt, dass er in der Vorlage vom vielen Glockenläuten taub ist und deshalb fast nie spricht. Im Buch ist er außerdem ein Findelkind, während er im Film seiner Mutter von Frollo entrissen wird. Er ist in Esmeralda verliebt und mordet sogar für sie. Esmeralda ist im Roman eine eher scheue und schüchterne Person, die nicht die Stärke der Figur von Disney hat. Sie ist besonders fromm und macht um Männer eher einen Bogen. Quasimodos Anblick kann sie nicht ertragen, weshalb der Glöckner es meidet, sich ihr zu zeigen. Seine Liebe bedeutet der Zigeunerin nichts: Sie träumt von ihrem schönen Soldaten Phoebus. Ihre Ziege Djali hat im Buch goldene Hörner und Hufe und macht seltsame Kunststücke. Claude Frollo, der im Film seine Probleme mit dem Diakon hat, ist im Roman selbst der Diakon. Einerseits ist er in Esmeralda verliebt, andererseits hasst er die Zigeunerin dafür, dass sie ihm nicht aus dem Kopf geht und sein Keuschheitsgelübde in Gefahr bringt. Tatsächtlich werden Zigeuner deutlich positiver dargestellt als im Roman, insbesondere der Anführer Clopin, wo sie eher einer Räuberbande oder finsteren Sekte ähnlich auftreten. Während Esmeralda Asyl in Notre Dame genießt, legt sich der Diakon sogar zu ihr ins Bett und berührt sie unzüchtig, bis er von Quasimodo hinausgeworfen wird. Hauptmann Phoebus ist im Roman ein eleganter, bärtiger Soldat, der ein namenloses Pferd besitzt. Des Weiteren liebt er Esmeralda nicht wirklich, sondern säuselt ihr auswendig gelernte Liebesfloskeln vor. Er will sie nicht heiraten, sondern lediglich seinen Spaß mit ihr haben.

      Darüber hinaus behielten es sich die Macher vor, einige Charaktere, die im Roman wichtige Rollen spielen, wegzulassen. So erfuhr der Kinobesucher zum Beispiel nichts von Pierre Gringoire, dem glücklosen Theaterschreiber, der durch Zufall den Hof der Wunder entdeckt und gehängt werden soll. Esmeralda rettet ihn, indem sie ihn heiratet, doch Pierre ist kein dankbarer Mensch. Am Ende des Romans, als Djali und Esmeralda getötet werden sollen, zieht er es vor, die Ziege zu retten. Zudem wurde Je(h)an Frollo du Moulin, der kleine Bruder von Claude Frollo und ein aufmüpfiger Student, der niemals Geld hat, keine Feier auslässt und am Ende von Quasimodo getötet wird, vernachlässigt. Frollo war für seine Erziehung verantwortlich, nachdem die Eltern der beiden gestorben waren. Auch Fleur de Lys schaffte es nicht in den Film. Sie ist im Roman ein junges, hübsches, adeliges Mädchen, das mit Phoebus verlobt ist und ihn am Ende des Romans heiratet.

      Der film in voller länge (allerdings im originalton) ...



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    • D
      er König der Löwen




      Der König der Löwen (Originaltitel: The Lion King) ist der 32. abendfüllende Zeichentrickfilm der Walt-Disney-Studios aus dem Jahr 1994. Gemessen an den Kinoeinnahmen ist er der bisher weltweit kommerziell erfolgreichste klassische Zeichentrickfilm. Die Handlung des Films dreht sich um den Löwenjungen Simba und die beschwerliche Suche nach seinem Platz im Kreis des Lebens.

      Im Jahr 2011 kam eine Wiederaufführung des ursprünglichen Films im Verleih von Walt Disney in 3D in die Kinos, der am 10. November 2011 im deutschsprachigen Raum erschienen ist.
      In den Jahren 1998 und 2004 erschienen die Fortsetzungen Der König der Löwen 2 – Simbas Königreich und Der König der Löwen 3 – Hakuna Matata. 1997 wurde der Film für ein Musical adaptiert.

      Handlung

      In der Eingangssequenz wird gezeigt, wie alle Tiere des „Geweihten Landes“ zum Königsfelsen pilgern, um Simba, den neugeborenen Sohn des Königs der Löwen, Mufasa, zu sehen. Der weise Rafiki (ein Mandrill) salbt das Löwenbaby und präsentiert es dem Volk.

      Einige Zeit vergeht. Mufasa regiert das Königreich mit Güte und Weisheit und lehrt Simba den „Kreis des Lebens“ und dass alles miteinander im Gleichgewicht verbunden ist. Dieses Gleichgewicht zu erhalten, soll später Simbas Aufgabe sein. Mufasas jüngerer Bruder Scar jedoch ist neidisch auf die Stellung seines Neffen als Erbe und plant deshalb, den Thron an sich zu reißen. Scar verbündet sich mit einigen hungernden Hyänen (Shenzi, Banzai und Ed), um zu versuchen, seinen Bruder vom Thron zu stürzen. In einem ersten Versuch, Simba zu töten, erzählt er ihm „versehentlich“ von einem Elefantenfriedhof, wohl wissend, dass er damit die Neugier des jungen Löwen weckt. Zusammen mit seiner Freundin Nala entkommt Simba ihrem Aufpasser Zazu (einem Nashornvogel) und die beiden gelangen zum Elefantenfriedhof. Dort treffen sie allerdings auf Scars Hyänen und werden von ihnen verfolgt. In letzter Sekunde werden sie von Mufasa gerettet, der von Zazu informiert wurde. Mufasa ist über Simbas Verhalten sehr wütend und erklärt ihm, dass man nur mutig sein sollte, wenn es nötig ist, und man sich nicht unnötig in Gefahr begeben darf.

      Beim nächsten Versuch verursachen auf Scars Anweisungen hin die Hyänen eine Gnu-Stampede in einer Schlucht, in die Simba vorher von Scar gelockt wurde. Scar informiert Mufasa heimtückisch von der Gefahr und dieser rettet Simba, wird aber selbst mitgerissen. Mufasa schafft es jedoch, sich an einem Felsvorsprung festzuklammern. Als er höher klettert, steht Scar auf einmal über ihm. Mufasa fleht Scar um Hilfe an, woraufhin dieser seine Krallen in Mufasas Pfoten schlägt. Er schaut ihm ins Gesicht und sagt höhnisch: „Lang lebe der König!“ Dann schleudert er Mufasa die Klippe hinunter und verursacht dadurch seinen Tod. Scar redet Simba ein, dass er (Simba) für den Tod seines Vaters verantwortlich sei und rät ihm, wegzurennen und nie wieder zurückzukommen: „Lauf. Lauf weit weg. Und komm nie mehr zurück!“ Als der verzweifelte Simba flüchtet, weist Scar die Hyänen an, ihn zu töten. Simba entkommt den Hyänen jedoch, die Scar dies verschweigen, da sie glauben, Simba würde in der Wüste ohnehin sterben.

      Erschöpft bricht Simba in der Wüste zusammen. Er wird von Timon (einem Erdmännchen) und Pumbaa (einem Warzenschwein) gerettet und in eine Oase gebracht, wo sie Simba ihre Philosophie Hakuna Matata („Keine Sorgen“) beibringen. Nachdem er in der Obhut der beiden aufgewachsen ist, trifft der erwachsene Simba seine Kindheitsfreundin Nala wieder, die Scars diktatorischer Herrschaft entkommen ist, um Hilfe zu suchen. Sie bittet Simba, zurückzukehren und seinen rechtmäßigen Platz als König einzunehmen. Aber er weigert sich, da er mit seiner neuen Lebensphilosophie glücklich ist. Außerdem ist er immer noch von dem falschen Glauben traumatisiert, dass er für den Tod seines Vaters verantwortlich sei.

      In dieser schwierigen Situation taucht Mufasas alter Freund Rafiki auf und zeigt Simba, dass Mufasa in ihm weiterlebt. Mufasa erscheint als Geist und rät Simba, in sich hineinzublicken und zu erkennen, dass er der rechtmäßige König ist. Rafiki macht Simba klar, dass er seine Vergangenheit nicht verdrängen und vor ihr davonlaufen darf, sondern dass er vielmehr aus ihr lernen soll. Daraufhin entscheidet sich Simba, nach Hause zurückzukehren, gefolgt von seinen Freunden.

      Als er dort ankommt, ist Simba entsetzt und wütend darüber, dass das einst lebendige und blühende Königreich unter Scars Herrschaft zu einem kargen Ödland verkommen ist. Mit der Unterstützung der Löwinnen, die von Nala zusammengetrommelt wurden, stellt er sich Scar. Dieser bleibt jedoch selbstbewusst angesichts der Hyänen, die ihn unterstützen, und bringt Simba dazu, die Verantwortung für Mufasas Tod zuzugeben, zum Entsetzen der anderen, vor allem seiner Mutter Sarabi. Während die Blitze eines aufgezogenen Gewitters das umliegende Land in Brand setzen, treibt Scar Simba auf eine Klippe zu, bis dieser wie Jahre zuvor Mufasa hilflos vor Scar über einem Abgrund hängt. Scar erinnert sich daran und rammt Simba seine Krallen in die Pfoten. Bevor Scar ihn hinunter stößt, flüstert er Simba noch die Wahrheit ins Ohr: dass er, Scar, Mufasa damals getötet hat. Von dieser plötzlichen Erkenntnis in Wut versetzt, schafft Simba es, sich zu befreien und den überraschten Scar auf den Boden zu werfen und festzuhalten. In dieser Lage zwingt Simba Scar dazu, allen Versammelten die Wahrheit mitzuteilen.

      Daraufhin entbrennt ein Kampf zwischen den Löwen und den Hyänen, während Scar versucht zu fliehen. Simba verfolgt ihn und stellt ihn auf einem Felsplateau. Scar versucht, den Hyänen die Schuld an allem zu geben, und bezeichnet sie als „Feinde“, was diese in der Nähe mithören. Simba sagt Scar mit den gleichen Worten, mit denen er damals vertrieben wurde, dass er das Land verlassen und nie wieder zurückkehren soll: „Lauf weg Scar. Und komm nie mehr zurück!“ Scar scheint darauf einzugehen, doch plötzlich schleudert er Simba glühende Asche ins Gesicht. In dem darauf folgenden Kampf zwischen den beiden stürzt Scar schließlich vom Plateau hinunter. Er überlebt den Sturz, wird jedoch bereits von den Hyänen erwartet, die sich für Scars Verrat rächen und ihn töten.

      Simba wird schließlich zum König erklärt und führt das Land zurück zu Frieden und Wohlstand. Zusammen mit Nala hat er Nachwuchs, der am Ende des Films den anderen Tieren präsentiert wird, wie auch Simba am Anfang den anderen Tieren präsentiert wurde. Somit schließt sich der Kreis des Lebens erneut.

      Entstehungsgeschichte

      Die Idee zu Der König der Löwen kam 1989 auf, als es bei Disney erste Pläne gab, einen in Afrika spielenden Film über Löwen zu produzieren. Der Arbeitstitel lautete King of the Jungle, bis man merkte, dass Löwen im Dschungel nicht heimisch sind. Da man mit dem Thema des Films Neuland betrat, war der kreative Schaffensprozess vor allem anfangs schwierig. Ursprünglich war George Scribner Regisseur des Films, der diesen Posten bereits bei Oliver & Co. innehatte. Dieser wollte den Film auf eine sehr ernsthafte und realistische Weise umsetzen. Im Laufe des Jahres 1991 kamen Überlegungen auf, den Film auf eine lockere und musicalhafte Weise zu inszenieren, was durch eine positive Einschätzung von Tim Rice und die Kontaktaufnahme zu Elton John schnell konkrete Formen annahm. Da die Disney-Führung Scribner nicht länger als geeignet ansah, die neue Richtung umzusetzen und er mit den Änderungen nicht einverstanden war, wurde er im Oktober 1991 durch Roger Allers ersetzt, zu dem im April 1992 Rob Minkoff dazu stieß. Um ein besseres Gefühl für das Szenario zu bekommen, reisten sechs Mitglieder des Produktionsteams im November 1991 für zwei Wochen nach Kenia. Das Ergebnis waren unter anderem eine Vielzahl von Fotografien und Zeichnungen, die als Vorlage zur Gestaltung vieler Hintergrundbilder dienten. Hier lernten die Teammitglieder von ihrem afrikanischen Führer außerdem den Spruch Hakuna Matata kennen, der dann im Film Verwendung fand.

      Die Story durchlief während der Produktion eine Vielzahl von Änderungen. Beispielsweise sollte Simba einen Bruder namens Meetoo haben und Timon und Pumbaa zusammen mit ihm aufwachsen. Scar war ursprünglich ein fremder, herumstreifender Löwe, bis man entschied, dass eine Bedrohung aus dem Inneren der Königsfamilie wesentlich reizvoller wäre. Da es weiterhin Probleme gab, die Geschichte interessant zu gestalten, fand im April 1992 ein zweitägiges Treffen des kreativen Führungsteams statt, an dem auch Kirk Wise und Gary Trousdale teilnahmen, die kurz vorher noch bei Die Schöne und das Biest Regie geführt hatten. Die Geschichte wurde fast komplett neu geschrieben und seitdem nicht mehr wesentlich verändert. Der wichtigste Unterschied bestand darin, dass Simba direkt nach Mufasas Tod flüchtet, wohingegen er vorher in Scars Obhut blieb. Diese Änderung bildete die Grundlage für Simbas inneren Konflikt zwischen Verantwortung und Verdrängung und die Konfrontation mit Scar am Ende.

      Der film in voller länge mit deutschem ton ...



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      de.wikipedia.org/wiki/Der_K%C3%B6nig_der_L%C3%B6wen

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    • D
      ornröschen




      Dornröschen (Originaltitel: Sleeping Beauty), in Deutschland ursprünglich unter dem Namen Dornröschen und der Prinz veröffentlicht, ist der 16. abendfüllende Zeichentrickfilm der Walt-Disney-Studios aus dem Jahr 1959, dem das Märchen La Belle au Bois dormant (Die schlafende Schöne im Walde) von Charles Perrault zugrunde liegt.

      Handlung

      Im ganzen Königreich herrscht Aufregung, weil König Stefan mit seiner Frau eine Tochter bekommt. Von überall her kommen die Leute, um Aurora, die junge Prinzessin, zu sehen. Darunter ist auch der befreundete König Hubert, dessen Sohn Prinz Phillip sogleich dem Neugeborenen versprochen wird. Unter den Gratulanten sind auch die drei Feen Flora, Fauna und Sonnenschein, die Aurora jede eine Gabe mitgeben wollen. Bevor die dritte ihren Zauber aussprechen kann, erscheint die böse Fee Malefiz und belegt die Prinzessin mit einem Fluch. Bevor die Sonne am Ende ihres 16. Geburtstages untergeht, soll sich Aurora an einer Spindel stechen und sterben. Doch die dritte Fee hat ihren Zauber noch nicht ausgesprochen und schwächt den bösen Fluch der bösen Fee. Statt zu sterben, soll Aurora nun in einen langen Schlaf fallen, bis sie der Kuss der wahren Liebe erweckt.

      Um die Prinzessin vor den Machenschaften der Malefiz zu schützen, ziehen die drei Feen Aurora als Findelkind in einem tiefen Wald auf. Deren einzige Freunde sind die Tiere des Waldes, doch in ihren Träumen begegnet sie immer wieder einem Prinzen. Als plötzlich ein hübscher, junger Mann vor ihr steht, verlieben sich die beiden augenblicklich und vereinbaren ein Treffen am nächsten Tag. Es ist der Tag ihres 16. Geburtstages. Die Feen sind aus diesem Anlass aufgeregt damit beschäftigt, für Röschen, wie sie Aurora nennen, einige Überraschungen vorzubereiten. Sie geraten dabei in einen Streit über die Farbe des Kleides für Aurora, der in einem Kreuzfeuer von Zaubersprüchen ausartet. Weithin sichtbar als glühende Funken über dem Wald, wird der Späher der bösen Fee auf das Spektakel aufmerksam und erfährt so vom Aufenthaltsort der vermissten Prinzessin. Währenddessen wird Aurora über ihre wahre Identität aufgeklärt, und dass heute der große Tag der Rückkehr ins Schloss sei. Als sie jedoch erfährt, dass sie bereits einem Prinzen versprochen ist, fällt sie ob ihrer Begegnung im Wald in große Trauer.

      Im Schloss angekommen, wird Aurora von den Feen mit ihrem Kummer für einen Augenblick alleingelassen. In diesem Moment wird die Prinzessin von Malefiz in Hypnose zu einer Spindel geführt – bevor die Feen eingreifen können, sticht sich Aurora und fällt in einen tiefen Schlaf. Um die im Schloss neugierig wartenden Gäste und vor allem den König nicht in großes Leid zu stürzen, versetzen die Feen das ganze Schloss in einen tiefen Schlaf. Prinz Phillip ist unterdessen unterwegs zum vereinbarten Treffen mit der Prinzessin – er ist Auroras Zufallsbegegnung. Er gerät in einen Hinterhalt von Malefiz, die ihn in ihr dunkles Schloss verschleppt, um ihn von Aurora fernzuhalten. Die drei Feen starten eine Rettungsaktion und befreien den Prinzen. Prinz Phillip reitet sofort zum königlichen Schloss, das jedoch von Malefiz mit einem dichten Dornenwald abgeschottet wird. Als Prinz Phillip sich erfolgreich durch das Geäst schlagen kann, verwandelt sich die Hexe in einen Drachen. Doch der Prinz kann einen tödlichen Stich setzen. Er eilt zu Aurora und gibt ihr den Kuss der wahren Liebe, woraufhin Aurora und das gesamte Schloss erwachen.

      Hintergrund

      Wie schon bei Cinderella (1950) wählten die Disney-Studios eine Märchenvorlage von Charles Perrault. Die schlafende Schöne im Walde ist in Deutschland allerdings besser bekannt als Dornröschen in der Version der Brüder Grimm.

      Durch die Liebe des Malers Eyvind Earle zu der Architektur und Malerei des Mittelalters sticht der Film künstlerisch heraus. Die Stilelemente der Gotik und der Renaissance verschmelzen miteinander. Aufgrund der stilistischen Zäsur wich der Maler ab von den bis dahin runden und sanften Formen, die noch bei Schneewittchen klar erkennbar waren, und ließ Aurora kantig und eckig erscheinen.

      Der Film kam nicht nur mit Stereo-Ton in die Kinos, sondern wurde zudem als erster Disney-Film im Breitwand-Verfahren Technirama 70 präsentiert. Der Disney-Filmtechniker und Spezial-Effekt-Experte Ub Iwerks entwickelte für die Aufnahmen ein eigenes anamorphotisches Weitwinkelobjektiv.

      Bei genauem Hinsehen erkennt man, dass einige Charaktere des Dornröschenfilms Vorbilder der Shrek-Figuren sind. Zum Beispiel das von einem Wolkenwirbel gekrönten Schloss der schlafenden Prinzessin, die Gestaltung des Drachens und der Sangeswettstreit der Prinzessin und der Vögel.

      Das Budget betrug etwa 6 Mio. US-Dollar, was unter anderem durch die äußerst teure Technik zu begründen ist. Zwar wurde der Film mit einem Einspielergebnis von etwa 3 Mio. US-Dollar einer der erfolgreichsten Filme der damaligen Zeit, dennoch brachte er keinen Profit ein.

      Der film in voller länge (allerdings im originalton) ...



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      de.wikipedia.org/wiki/Dornr%C3%B6schen_%281959%29

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    • Danke Blümchen :BlaueBlume:

      Onkel Remus´ Wunderland



      Onkel Remus’ Wunderland (Song of the South) ist ein Disney-Film von 1946, in dem Realschauspieler und Trickfilmfiguren gemeinsam auftreten. Das Musical basiert auf den Onkel-Remus-Geschichten von Joel Chandler Harris.

      Inhalt

      Der Film handelt von dem dunkelhäutigen, alten Sklaven Onkel Remus, der sich mit einem weißen Jungen anfreundet. Zwischendurch erzählt er dem Jungen drei Geschichten über Meister Lampe, die als Zeichentrickfilme gezeigt werden.

      Sonstiges

      Der Film wurde in den USA wegen teils als rassistisch eingestufter Inhalte seit 1986 nicht mehr in den Kinos gezeigt und bislang nicht auf VHS und DVD veröffentlicht.
      In Großbritannien und Deutschland ist bisher nur eine VHS veröffentlicht worden. In Deutschland lief der Film letztmals 2001 im Fernsehen. Eine Freigabe für eine internationale DVD-Auswertung lehnt der jetzige Vorstand der Walt Disney-Studios ab.
      Disney arbeitet derzeit an einer Restaurierung des Films, die frühestens Ende 2012 abgeschlossen sein wird. Eine anschließende Veröffentlichung ist allerdings nach wie vor nicht geplant.
      Die Gesangstimme von Br'er Rabbit (Meister Lampe) stammt von Jesse Olden Cryor.

      de.wikipedia.org/wiki/Onkel_Remus%E2%80%99_Wunderland

      Der film in voller länge (allerdings im originalton) ...

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    • Etwas zu diesem thread ...

      Da wir unser geliebtes forum immer "Virtuelles Neverland" nennen und Michael eine grosse vorliebe für Disneyfilme hatte , kam mir die idee , dass ein thread zu Disney nicht fehlen darf .
      Viele user in diesem forum haben kinder und die würden sich ganz bestimmt auch darüber freuen , wenn mama oder papa sagt ... Komm , wir gehen ins MJ-forum und schauen Disneyfilme .
      Bisher habe ich im netz 11 komplette Disney-meisterwerke finden können , aber weitere wollen sich einfach nicht finden lassen , weshalb ich bei manch anderem film auf einen trailer oder filmausschnitt zurückgreifen werde . Aber ich denke , dass mit den bisher 11 kompletten filmen vielen von uns und auch euren kindern ein kleines funkeln in die augen gezaubert wird . :)

      Ich selber besitze einige Disneyfilme und habe eben grad mal ein foto davon gemacht . Die letzten unteren drei filme sind allerdings nicht von Disney , aber ich habe sie trotzdem mitfotografiert .
      Wie ihr sehen könnt ist auch der film "Das letzte Einhorn" mit dabei . Er ist zwar nicht von Disney , gehört aber zu meinen absoluten lieblingszeichentrickfilmen und weil ich diesen film auch in voller länge und mit deutschem ton finden konnte , möchte ich ihn ausnahmsweise auch in diesem thread posten . Ich denke , dass man bei diesem zauberhaften film eine ausnahme machen kann . ;)



      Ausnahmsweise mal nicht von Disney , aber wunderschön .
      Das letzte Einhorn in voller länge und deutschem ton ...


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      Da Michael Jackson´s Captain EO ein Disneyland-exklusiver film ist , wollte ich hier einmal darauf hinweisen , dass es einen eigenständigen thread dazu gibt . (Für die , die ihn noch nicht kennen)

      anklicken ----> Der "Captain EO" Thread <---- anklicken





    • S
      teamboat Willie (1928)



      Steamboat Willie ist der erste vertonte, öffentlich aufgeführte Zeichentrickfilm mit der Cartoonfigur Micky Maus.

      Nachdem Walt Disney zuvor schon zwei Stummfilme mit Micky Maus produziert hatte, setzte er bei Steamboat Willie erstmals die Möglichkeiten des Tonfilms ein. Am 18. November 1928 wurde der Film erstmals aufgeführt. Die ersten beiden Filme wurden nachvertont und anschließend veröffentlicht.

      Regie und Drehbuch wurden von Walt Disney und Ub Iwerks übernommen, die Musik stammt von Wilfred Jackson (und nicht, wie oft angenommen, von Carl Stalling) und besteht aus populären Folkloresongs wie Steamboat Bill (der auch die Inspiration für den Titel war) und Turkey in the Straw.

      Ton im Zeichentrickfilm

      Steamboat Willie wird zu Unrecht oft als erster Trickfilm mit Ton bezeichnet. Dabei wurden bereits ab 1924 Cartoons mit Ton produziert und veröffentlicht, darunter Max Fleischers My Old Kentucky Home (1926) und Paul Terrys Dinner Time (1928). Steamboat Willie war aber der erste dieser Filme, der ein größeres Publikum erreichte. Für die Synchronisierung der künstlich geschaffenen Tonaufnahme mit den Bildern eines Zeichentrickfilms wurde von Disneys Studio ein spezielles Produktionsverfahren entwickelt, das dem Unternehmen für mehrere Jahre einen technologischen Vorsprung sicherte.

      Handlung

      Mickey arbeitet unter dem Kapitän Pete (Kater Karlo) auf dem Dampfer Willie. Er steht fröhlich pfeifend auf der Brücke und steuert das Schiff, bis Kater Karlo ihn wütend von der Brücke wirft und selber das Ruder übernimmt. Wenig später nehmen sie an einem Ufer Fracht auf. Kurz nachdem sie wieder abgelegt haben, erscheint Minnie am Ufer, kann aber das Boot nicht mehr erreichen. Mickey gelingt es dennoch, sie aufs Boot zu hieven – dabei verliert Minnie die Notenblätter zum Lied Turkey in the Straw, die von einer Ziege gefressen werden. Daraufhin dreht Minnie am Schwanz der Ziege, die daraufhin wie ein Phonograph das Lied spielt. Mickey spielt dazu auf unterschiedlichen Gegenständen und nutzt verschiedene Tiere als Instrumente. Von diesem „Lärm“ gestört, scheucht Kater Karlo die beiden auf und verdonnert Mickey zum Kartoffelschälen. Sein Papagei macht sich darüber lustig und wird kurzerhand von Mickey über Bord geworfen.

      Aufführung in Deutschland

      Nachdem bereits ab 1927 Disneys frühere Oswald- und Alice-Trickfilme in Deutschland aufgeführt wurden, kamen ab 1930 auch die Micky-Maus-Filme in die deutschen Kinos. Steamboat Willie durchlief unter dem Namen Ein Schiff streicht durch die Wellen am 11. Februar 1930 die Filmprüfstelle Berlin.

      Erst 1999 wurde der Cartoon in Deutschland auf dem Video Mickys größte Hits veröffentlicht, diesmal unter seinem Originaltitel. Auf DVD ist der Film 2009 in der Reihe Walt Disney Kostbarkeiten - Micky Maus in schwarz-weiß - Volume 1: 1928-1935 erschienen.

      Dies und Das

      Die Handlung wurde im Laufe der Zeit immer wieder aufgenommen. In einem Band der Lustiges Taschenbuch-Reihe (Nr. 267) wird eine Geschichte als Nachruf auf den Film veröffentlicht. Auch wurde der Film in der Fernsehserie Die Simpsons von Itchy und Scratchy parodiert.

      Das von der Ziege „gespielte“ Lied „Turkey in the Straw“ war 1935 in „Mickey Mouse and Friends: Band Concert“ erneut zu hören, diesmal spielte es Donald Duck auf seiner Flöte.

      Im Buch "The Green Mile" von Stephen King heißt die Maus von Block E zunächst „Steamboat Willie“ und wird erst später von Eduard Delacroix "Mr. Jingles" genannt

      de.wikipedia.org/wiki/Steamboat_Willie

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