Der "Walt Disney" Thread


    • S
      chneewittchen und die 7 Zwerge




      Schneewittchen und die sieben Zwerge (Originaltitel: Snow White and the Seven Dwarfs) ist der erste abendfüllende Zeichentrickfilm der Walt-Disney-Studios aus dem Jahr 1937, dem das Märchen Schneewittchen der Brüder Grimm zugrunde liegt. Dieser Märchenfilm bildete aufgrund seines großen Erfolges den Grundstein für eine Vielzahl von weiteren Familien-Zeichentrickfilmen aus dem Hause Disney.

      Der Film gehört laut dem American Film Institute zu den 100 besten Filmen aller Zeiten. Auf der inflationsbereinigten Liste der erfolgreichsten Filme belegt der Film mit seinem Einspielergebnis von über 2,4 Milliarden US-Dollar zudem den dritten Platz.

      Handlung

      Der Film stützt sich in den wesentlichen Handlungssträngen auf das klassische Volksmärchen von Schneewittchen, ist jedoch zwecks Erzählflusses und filmischer Dramaturgie mit einigen zusätzlichen Elementen versehen.

      Das schöne, junge Schneewittchen wächst als Dienstmagd am Hof ihres Vaters und ihrer neidischen Stiefmutter auf. Diese kann den Gedanken, dass ihre Stieftochter immer schöner sein wird als sie, nicht ertragen, und beauftragt einen Jäger, das Mädchen in den Wald zu bringen und dort zu töten. Er tut wie geheißen, bringt den Mord an der unschuldigen Schönheit jedoch nicht übers Herz und lässt sie ins Dunkel des Waldes fliehen.

      Schneewittchen irrt voller Angst durch die Nacht und schläft schließlich ein. Sie erwacht am nächsten Morgen im Kreise der Tiere des Waldes, die sie zu einem kleinen Häuschen führen. Hier findet sie Hinweise auf sieben Zwerge vor, die jedoch die Ordnung und den Hausputz schon länger vernachlässigt haben. Eifrig macht sie sich gemeinsam mit den Tieren an die Arbeit und bringt das Haus auf Vordermann. In der grimmschen Version sind die Zwerge allerdings leidlich ordentlich – Schneewittchen braucht sich nicht um die Hausarbeit zu kümmern.

      Wenig später beenden die sieben Zwerge ihre Arbeit in ihrer Edelsteinmine in den nahen Bergen und ziehen fröhlich singend nach Hause. Erstaunt finden sie ihr Haus im Wald sauber und ordentlich vor, sogar das Essen steht auf dem Tisch. Quer auf ihren Betten schläft Schneewittchen, die sich erschreckt, als die Zwerge sie wecken. Man freundet sich jedoch schnell an und beschließt, dass die junge Schöne bei den Zwergen wohnen bleiben kann und im Gegenzug den Haushalt führt.

      Die böse Stiefmutter hat jedoch durch ihren magischen Spiegel erfahren, dass Schneewittchen noch am Leben ist. Sie verschafft sich durch Magie ein anderes Aussehen, vergiftet einen Apfel und macht sich auf den Weg zur Hütte der Zwerge, wo ihre ahnungslose Stieftochter sie freundlich empfängt und den Apfel annimmt.

      Die Zwerge finden Schneewittchen leblos vor und verfolgen die Stiefmutter, die inmitten eines Gewitters durchs Gebirge flieht. Sie stirbt, als der Abhang, auf dem die Zwerge sie stellen, vom Blitz getroffen und in die Tiefe gerissen wird. Die trauernden Zwerge kehren zurück und bestatten Schneewittchen in einem gläsernen Sarg, als plötzlich ein junger Prinz auf den Plan tritt und die Schöne küsst, die daraufhin wieder zum Leben erwacht. Liebevoll verabschiedet sie sich von den Zwergen und macht sich mit ihrem Verehrer auf den Weg in ihr neues Leben.

      Produktionsgeschichte

      Die Produktionsgeschichte von Schneewittchen und die sieben Zwerge ist trotz des hohen Alters dieses Filmes sehr gut dokumentiert, was die Bedeutung von Disneys erstem abendfüllendem Film in der Geschichte des Films unterstreicht. Hauptargument für die Entscheidung einen langen Zeichentrickfilm zu produzieren waren die Reaktionen auf Disneys bisherige Werke und vor allem Walt Disneys Enthusiasmus, der dem Gespött seiner Hollywoodkollegen standhielt.

      Die Idee zu einem abendfüllenden Zeichentrickfilm

      Walt Disney entschloss sich aus mehreren Gründen dazu, einen abendfüllenden Zeichentrickfilm zu produzieren. Erstens lag es an seinem ständigen Streben nach Perfektion. Disney wollte stets neue und größere Herausforderungen ausprobieren und überwinden, das gehörte zu seinem Charakter. Zum Zweiten lag es daran, dass das Disney-Studio nur überleben konnte, wenn es seine Bandbreite vergrößerte. Damals verdiente das Studio nur Geld durch kurze Cartoons, die in den Staaten lediglich als Vorprogramm in den Kinos verwendet wurden, Merchandising und einige wenige Comics, wobei diese damals ebenfalls nur als Merchandising gelten können, da Disney sich durch deren Veröffentlichung bloß schnelles Geld und eine Popularitätssteigerung seiner Figuren erhoffte. Ein echtes Standbein des Unternehmens waren sie noch nicht.

      Die Situation des Studios, welches in den vergangenen Jahren sehr hohes Ansehen erlangte, zeigt sich sehr gut in folgendem Beispiel: Die Walt Disney Productions erhielten 60 % der Einnahmen von jedem Film und dazu 20.000 US-Dollar Vorschuss auf jeden Cartoon. Auch wenn dies eine große Leistung für ein Studio ist, das bis dato nur kurze Zeichentrickfilme und gar keine Spielfilme produzierte, so ist zu bedenken, dass jeder Cartoon, nicht zuletzt aufgrund Disneys hoher Qualitätsanforderungen, 50.000 US-Dollar in der Produktion kostete.Ein Erstaufführungskino zahlte aber für einen Kurzfilm lediglich 150 US-Dollar pro Woche und Cartoon. Für abendfüllende Filme dagegen zahlten die Kinos 3.000 US-Dollar, womit für Disney die Rechnung klar gewesen sein müsste. Hinzu kommt, dass die genannten Zahlen für 1935 gelten, also zu der Zeit, als Disney einen neuen Vertrag mit United Artists abschloss, und bereits ein Jahr, nachdem Walt Disney die Idee für Schneewittchen und die sieben Zwerge entworfen hatte. Vor dem neuen Vertragsabschluss waren diese Eckdaten noch ungünstiger für Disney gewesen.

      Als dritten Grund für die Entscheidung, einen langen Zeichentrickfilm zu produzieren, kann Disneys Erfolg mit seinen Cartoons und vor allem der dadurch aufkommende Respekt genannt werden. Das erste Kino, das ein gesamtes Programm nur mit einer Zusammenstellung von circa acht Kurzfilmen aus den Disney-Studios bestritt, befand sich 1934 in Stockholm.Diese Angelegenheit hat augenscheinlich Walt Disneys Vermutung bestätigt, dass Zeichentrickfilme Erwachsene einen ganzen Abend lang unterhalten können und nicht nur im Vorprogramm eines darauf folgenden Spielfilmes.

      1935 bereisten Walt und sein Bruder Roy Oliver Disney Europa und machten bei dieser Tour in Paris halt, wo Walt eine Medaille des Völkerbundes erhielt.Am selben Tage lief in einem Kino in Paris als Hauptprogramm L´Heure joyeuse de Mickey avec Les Trois Petits Cochons, eine Zusammenstellung aus Micky Maus-Cartoons und dem Cartoon Die drei kleinen Schweinchen. So konnte sich Disney noch einmal vor Ort davon überzeugen, dass seine bereits gereiften Pläne funktionieren könnten. Zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits das Märchen Schneewittchen und die sieben Zwerge als Vorlage ausgewählt.

      Walt Disneys Enthusiasmus

      Walt Disney wurde, vor allem in späteren Jahren, heftig dafür kritisiert, dass er seinen Namen bei den Produktionen seines Studios voranstellte, obwohl er weder als Drehbuchautor noch als Zeichner an den Filmen beteiligt war. Dies geschah, weil Walt Disney in die Produktion seiner Filme involviert war. Er hatte einen kreativen Einfluss auf alles im Film. Wie bei anderen Filmen auch trug er die Arbeit sämtlicher Künstler zusammen und verband sie mit seiner eigenen Vorstellung.

      Walt Disneys Einfluss auf den Film begann bereits bei der Entscheidung, was denn die Grundlage für den Film werden sollte. Zum einen wollte er sich einen Jugendtraum erfüllen, denn mit 15 Jahren sah er eine Stummfilmaufführung dieses Stoffes, die mit vier Projektoren leicht asynchron auf vier Leinwände projiziert wurde – seitdem wollte er das Märchen selbst verfilmen. Zum anderen fand er besonders dieses Märchen für einen Trickfilm geeignet, da vor allem die Darstellung der Zwerge bei der Spielfilmproduktion problematisch war. Somit war der Zeichentrickfilm in dieser Hinsicht dem Spielfilm überlegen.

      Trotz Kritik seitens Teilen der Hollywood-Prominenz und seiner Geschwister war Walt Disney von seiner Idee überzeugt. Disney nahm eine Hypothek auf sein Haus auf und ging zu verschiedenen Banken, um das Geld zu sammeln. Die veranschlagten 250.000 US-Dollar bei einer 18-monatigen Produktionszeit erhöhten sich auf 1.500.000 US-Dollar Kosten und drei Jahre Produktionszeit, eine für damalige Verhältnisse relativ große Summe.

      1936 zeigte Disney dem Leiter der Radio City Music Hall seinen noch unvollendeten Film, worauf dieser ihn buchte. Nach einem Arrangement seines Bruder Roy traf Disney einen Bankier, um ein Darlehen von 250.000 US-Dollar zu erlangen, was er schließlich erreichte. Ein anderer Bankier lieh ihm Geld für diesen Film und für Pinocchio.

      de.wikipedia.org/wiki/Schneewi…_sieben_Zwerge_%281937%29

      Der komplette film , der aber leider mit einem englischen kommentar begleitet wird ...

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    • A
      lice im Wunderland




      Alice im Wunderland (Originaltitel: Alice in Wonderland) ist der 13. abendfüllende Zeichentrickfilm der Walt-Disney-Studios aus dem Jahr 1951. Der Film, dessen Weltpremiere am 28. Juli 1951 stattfand, basiert auf Lewis Carrolls Werken Alice im Wunderland (Alice's Adventures in Wonderland) und Alice hinter den Spiegeln (Through the Looking-Glass). Er floppte bei seiner Uraufführung und soll auch von Walt Disney selbst verschmäht worden sein.

      Handlung

      Alice langweilt sich, während ihre große Schwester ihr aus einem Geschichtsbuch vorliest. Das Mädchen spielt lieber mit ihrem kleinen Kätzchen und stellt sich vor, wie es wäre, in einer Welt mit anderen Regeln zu leben. Schließlich begegnet Alice einem weißen, sprechenden Kaninchen, das es sehr eilig hat (es sagt nämlich: „Ich bin zu spät, zu spät...“). Sie folgt ihm in seinen Bau und fällt durch einen seltsamen senkrechten Tunnel, auf dessen Grund ein Raum mitsamt sprechendem Türknauf ist. Dieser möchte Alice nicht durch die Tür lassen. Nach einigen Diskussionen über „zu groß“ und „zu klein“ (Alice verändert mit Hilfe verschiedener Mittel ihre Größe) gerät sie an einem Strand in eine Konferenz von Tieren. Auf dem Festland trifft sie schließlich die Zwillinge Diedeldei und Diedeldum, die ihr „die Geschichte vom Walross und dem Zimmermann“ erzählen. Alice irrt nach der Erzählung weiter durch das Wunderland, nach wie vor auf der Suche nach dem Kaninchen. So trifft sie unter anderem auf die Grinsekatze und eine Raupe, die Wasserpfeife raucht. Auf ihrer weiteren Reise wird das Mädchen zum Riesen, begegnet singenden Blumen und nimmt an der Teeparty des Märzhasen und des verrückten Hutmachers teil. Dort trifft sie auch das weiße Kaninchen wieder. Nachdem sie abermals nicht mit ihm sprechen kann, beschließt Alice, nach Hause zu gehen. Dabei verirrt sie sich in einem seltsamen Wald. Nachdem sich die kuriosen Waldgeschöpfe durch ihre Trauer, nicht wieder heimzufinden, auflösen, führt die Grinsekatze Alice zur Herzkönigin. Diese ist sehr jähzornig und befiehlt innerhalb kürzester Zeit mehrere Enthauptungen. Auch Alice soll nach einer Runde Crocket enthauptet werden. Sie flieht und landet, ihr Gesicht mit etwas bedeckt, das wie Spielkarten wirkt, wieder zu Hause. Es bleibt unklar, ob sie nur geträumt hat.

      Produktionsgeschichte

      Walt Disney war schon früh von der Geschichte um Alice, die in ein kurioses Wunderland gerät, fasziniert. Nachdem er mit den Alice Comedies eine Reihe von Kurzfilmen machte, plante Disney in den 30er und 40er Jahren einen abendfüllenden Film auf Grundlage des Lewis-Carroll-Klassikers.

      Es brauchte jedoch drei Anläufe, bis man sich entschied, den Film als reinen Zeichentrickfilm zu drehen. Zuvor plante man ihn, ähnlich den Alice Comedies, als Mischfilm. 1933 war Mary Pickford für die Rolle von Alice im Gespräch, 1945 kündigte man offiziell an, dass Ginger Rogers der Star werden sollte. Ein Jahr später plante man den Film als Vehikel für seinen neuen, noch jungen Star Luana Patten aus Onkel Remus' Wunderland.

      Noch im selben Jahr entschied man sich schließlich dazu, ein rein animiertes Musical aus der Vorlage zu machen, wobei die Originalillustrationen von Sir John Tenniel den Stil sehr beeinflussen sollten. Doch während der Vorproduktion bemerkte man, dass es unmöglich wäre, diese Illustrationen in bewegte Bilder umzusetzen, und selbst wenn man es schaffen würde, wäre es nicht das, was man von Disney erwartete. So begann man die Figuren etwas freier zu interpretieren. Das Farb- und Konzeptdesign wurde von Mary Blair entworfen.

      Während vor dem Zweiten Weltkrieg und der durch ihn resultierenden Produktionsverzögerung noch ausschließlich das Buch Alice's Adventures in Wonderland als Vorlage dienen sollte, entschied sich Walt Disney nach dem Krieg, Figuren aus beiden Alice-Büchern zu verwenden. Für den Film ließ Disney zwischen 30 und 40 Songs schreiben, wovon zwei Drittel abgelehnt wurden. Die meisten verschwanden in den Archiven, andere wurden mit neuen Texten wiederverwendet, etwa in Peter Pan. Da Disney mit den Liedern teils unzufrieden war, zog er Oliver Wallace und Frank Churchill zu Rate. Da auch diese keine sogenannten „Novelty Songs“ schreiben konnten, wurde schließlich die Tin Pan Alley, die an Cinderella mitarbeitete, in die Arbeit mit eingebunden.

      Während der Produktion, für die zum ersten Mal seit den 1940er Jahren auch wieder ein Spielfilm als Zeichenvorlage gedreht wurde, entbrannte laut Ward Kimball ein Wettstreit zwischen den einzelnen Regisseuren, wer die verrückteste und größte Szene im Film vorzuweisen hatte.

      de.wikipedia.org/wiki/Alice_im_Wunderland_%281951%29

      Der film in voller länge , aber leider mit arabischen synchronsprechern ... :kicher:

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    • F
      antasia


      Fantasia aus dem Jahr 1940 ist der dritte abendfüllende Zeichentrickfilm der Walt Disney Studios. Der Soundtrack des Films besteht aus klassischer Musik, gespielt vom Philadelphia Orchestra, das den gesamten Film akustisch begleitet und von Leopold Stokowski dirigiert wird. Aufbauend auf dem Prinzip der Silly Symphonies (Cartoons ohne Sprechteil, lediglich mit klassischer Musik unterlegt) kreierte man mit Fantasia einen Klassiker der Filmgeschichte, der auch als eine frühe Form des Musikvideos angesehen werden kann und als erster Spielfilm ein Mehrkanal-Tonsystem verwendete. Zwischen den einzelnen Cartoon-Segmenten sind Stokowski und das Orchester zu sehen; der Musikkritiker Deems Taylor spricht die verbindenden Kommentare. Eine lange geplante Fortsetzung wurde 1999 mit Fantasia 2000 verwirklicht.

      Inhalt

      Grundidee des Films ist es, ein klassisches Konzert zu zeigen, bei dem der Zuschauer während der Präsentation der Musikstücke nicht seine eigenen bildlichen Vorstellungen zur Musik, sondern die der Disney-Zeichentrickkünstler zu sehen bekommt, welche sich teils erheblich von den ursprünglichen Themen der Stücke unterscheiden. Zwischen den einzelnen Stücken sieht man das Orchester, den Dirigenten sowie den Moderator Deems Taylor, der allerdings in älteren Versionen des Films durch einen Sprecher aus dem Off ersetzt wurde. Es gibt auch in der Mitte des Films eine gekürzte Pause sowie Improvisationsszenen mit dem Orchester, um der Konzertatmosphäre möglichst nahe zu kommen. Die verwendeten Stücke sind:

      Toccata und Fuge in d-moll, BWV 565 Die Toccata ist ein Werk für die Orgel, das Johann Sebastian Bach zugeschrieben wird und von Stokowski für das Orchester bearbeitet wurde. Man sieht zunächst die Silhouetten der Musiker des Philadelphia Orchestra, die bunt beleuchtet überwiegend als Schattenbilder vor einer Wand musizieren. Mit zunehmendem Verlauf des Stücks weichen diese Bilder abstrakten Figuren, inspiriert durch die Kunstwerke des deutschen Filmzeichners Oskar Fischinger, der eine Zeit lang persönlich an diesem Abschnitt arbeitete. Dies ist der erste Film von Disney, bei dem abstrakte Zeichnungen verwendet wurden.
      Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Stücke aus der Nussknacker-Suite, Op. 71a. Die Suite aus dem gleichnamigen Ballett wurde nicht komplett verwendet; es fehlen die Ouvertüre und der Marsch der Zinnsoldaten. Die Reihenfolge der verbleibenden Stücke entspricht nicht der ursprünglichen Anordnung. Bei einigen Stücken wurden Kürzungen vorgenommen. Im Film wird der Wechsel der Jahreszeiten vom Sommer bis zum Winter dargestellt: Tiere, Pflanzen, Pilze und Feen tanzen zur Musik.
      Paul Dukas: Der Zauberlehrling. Eine sinfonische Dichtung nach dem gleichnamigen Gedicht von Johann Wolfgang von Goethe über einen jungen Mann, der Magie missbraucht und sie nicht mehr unter Kontrolle bekommt. Dieses Stück wurde nur wenig gekürzt. Im Film übernimmt Disneys Micky Maus die Titelrolle, welche mit der charakteristischen roten Robe, dem blauen Zaubererhut und dem Zauberstab sich zu einem Markenzeichen für Micky Maus entwickeln sollte. Mickys ausgestreckte Hand mit einem funkensprühenden Zauberstab wurde später in eine Statuette für die Disney Legends-Auszeichnungen umgesetzt. Im Anschluss an dieses Segment gratuliert Micky Stokowski im Schattenbild zur gelungenen Vorstellung.
      Igor Strawinski: Le Sacre du Printemps. Die Ballettmusik wurde um mehr als zehn Minuten gekürzt und umgestellt. Der Film zeigt Bilder aus der Frühgeschichte der Erde; von der Entstehung der Erdteile über die ersten Einzeller bis zum Untergang der Dinosaurier. Dabei wurden die prähistorischen Tiere relativ realistisch dargestellt. Allerdings hat der Tyrannosaurus im Film drei Finger, obwohl damals schon bekannt war, dass zwei Finger korrekt gewesen wären. Walt Disney entschied sich jedoch für die falsche Darstellungsweise, weil er meinte, es sähe besser aus.
      Nach der Pause stellt der Sprecher in einem kurzen Zwischenspiel „den eigentlichen Star“ des Films vor: den Ton, dargestellt durch eine vibrierende Linie. Der Ton ist offensichtlich nicht an das Rampenlicht gewöhnt, aber als einige Instrumente Klangbeispiele geben, bemüht er sich, diese bildhaft darzustellen.

      Ludwig van Beethoven: 6. Sinfonie in F-Dur, Op. 68 „Pastorale“. Von diesem Werk wurde mehr als die Hälfte gestrichen (meistens wurde auf die Wiederholung einzelner Passagen verzichtet, so dass die wesentlichen Themen alle zu hören sind). Der Film spielt in der mythologischen Welt des antiken Griechenland und schildert, wie mit dem Sonnenaufgang die Vorbereitungen zu einem Fest zu Ehren des Bacchus, dem Gott des Weins, beginnen, das kurz vor Sonnenuntergang von Zeus unterbrochen wird. Die Hauptakteure sind Zentaurinnen und Zentauren, eine Pegasusfamilie, Faune und die Götter des Olymp. Dieser Teil ist im typischen verniedlichenden Disney-Stil gestaltet und verwendet die mythologischen Figuren sehr frei (da in den klassischen Sagen weder weibliche Zentauren noch andere geflügelte Pferde außer Pegasus vorkommen). Dieser Teil stieß bereits bei der Uraufführung wegen der nackten Brüste der Zentaurinnen auf Kritik. Bei der Neuaufführung des Films in den sechziger Jahren wurde außerdem moniert, dass eine Zentaurin mit dem Oberkörper einer afrikanischen Frau und dem Unterkörper eines Esels ihren Artgenossinen dient und als Sklavin hinterherschuftet. Zwei weitere afrikanische Zentaurinnen haben die Unterköper von Zebras. Disney reagierte auf die Rassismusvorwürfe und ließ die Esels-Zentaurin ab 1969 aus sämtlichen Kopien der Filme streichen. Die Zebra-Zentaurinnen blieben jedoch erhalten.
      Amilcare Ponchielli: Der Tanz der Stunden – ein allegorisches Ballett aus der Oper La Gioconda blieb als einziges Musikstück unverändert. Strauße, Nilpferde, Elefanten und Alligatoren persiflieren die typischen Manierismen des klassischen Balletts und tanzen eine dramatische Geschichte über eine geraubte Prinzessin und wilde Piraten, wobei verschiedene Tiere verschiedene Tageszeiten repräsentieren.
      Modest Mussorgski: Eine Nacht auf dem kahlen Berge. Eine sinfonische Dichtung, die der Komponist auch in seiner Oper Der Jahrmarkt von Sorotschinzy einsetzte. Das Stück wurde nur wenig gekürzt. Der Film folgt der durch die Musik vorgegebenen Handlung: ein dämonisches Wesen beschwört die Seelen der Toten aus ihren Gräbern, um auf dem kahlen Berge einen Hexensabbat zu feiern. Als eine Kirchenglocke den Morgen ankündigt, verschwindet der Spuk. Dieses Musikstück geht übergangslos in das nächste über:
      Franz Schubert: Ave Maria. Im Original ein Kunstlied für Sopran und Klavier; hier wird die Sopranistin Julietta Novis von Chor und Orchester begleitet. Verhüllte Gestalten mit Kerzen in den Händen schreiten durch den Wald, während die Sonne aufgeht. Diese Sequenz stellte die Zeichner vor ungeahnte Schwierigkeiten, da sich die Figuren sehr langsam und fließend bewegen und jede Unregelmäßigkeit sofort auffiel. Die Szene musste dreimal komplett aufgenommen werden, bis der gewünschte Effekt erreicht wurde. Erst wenige Stunden vor der Uraufführung wurden die Szenen fertiggestellt.

      Ein weiterer Kurzfilm, der Claude Debussys Klavierstück Clair de Lune aus der Suite bergamasque in einer Orchesterfassung verwendet, wurde kurz vor der Fertigstellung komplett aus dem Film entfernt. Er zeigt die Begegnung zweier Silberreiher in einer mondbeschienenen Sumpflandschaft. Dieses Segment konnte erst 1996 wiederhergestellt werden und ist im Bonusmaterial der Fantasia-DVD von 2002 zu finden.

      Die Kürzungen wurden vorgenommen, um alle Stücke in einer Zeit von 124 Minuten unterzubringen; ansonsten hätte der Film eine Laufzeit von mehr als drei Stunden.

      Wenn auch der Film aus mehreren kleinen Sequenzen besteht, so gibt es doch einige Motive, die das gesamte Werk optisch und handlungsmäßig zusammenhalten. So handeln die Filme vom Vergehen der Zeit; dargestellt als Wechsel der Jahreszeiten, Geschichte der vorgeschichtlichen Lebewesen oder den Ablauf des Tages von Morgen bis Abend.

      de.wikipedia.org/wiki/Fantasia

      Der film in voller länge (einmal auf einbetten und auf youtube ansehen klicken) ...

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    • D
      umbo




      Dumbo, der in Deutschland auch unter dem Titel Dumbo, der fliegende Elefant gezeigt wurde, ist der vierte abendfüllende Zeichentrickfilm der Walt-Disney-Studios und stammt aus dem Jahr 1941. Er beruht lose auf der Geschichte des Elefanten Jumbo. Vorlage war die Geschichte Dumbo, the Flying Elephant (1939) von Helen Aberson und Harold Pearl. Der Film erhielt 1942 einen Oscar in der Kategorie Beste Filmmusik und wurde außerdem für den Song „Baby Mine“ in der Kategorie Bester Song nominiert.

      Nachdem die beiden vorhergehenden Disney-Filme Pinocchio und Fantasia nicht die Gewinnerwartungen des Studios erfüllt hatten, versuchte man bei Dumbo deutlich weniger kostenintensiv zu arbeiten, was sich nicht zuletzt in der vergleichsweise kurzen Spieldauer des Film widerspiegelt.

      Handlung

      Endlich bringt der Klapperstorch Mrs. Jumbo, einem Zirkuselefanten, ihren lange erwarteten Sohn. Sie nennt ihn Jumbo jr., aufgrund seiner außergewöhnlich großen Ohren wird er aber von den anderen Elefanten als „Dumbo“ (vom englischen „dumb“: dumm) verspottet. Als Dumbo von einigen Kindern geärgert wird, will Mrs. Jumbo ihn beschützen und greift die Jungen an. Sie wird deshalb in einen Käfig gesperrt.

      Kurze Zeit später lernt Dumbo die Maus Timothy kennen und freundet sich mit ihr an. Timothy sorgt dafür, dass der Zirkusdirektor Dumbo zum Star seiner nächsten Nummer macht: Der kleine Elefant soll auf die Spitze eines großen Elefantenturms springen. Bei der Aufführung stolpert Dumbo aber über seine Ohren und bringt den Turm zum Einsturz.

      Von nun an wird Dumbo nur noch als Attraktion in einer Clownnummer eingesetzt: Er muss aus einem brennenden Haus in einen kleinen Eimer Wasser springen. Die anderen Elefanten beschließen daraufhin, Dumbo endgültig aus ihrer Gemeinschaft auszuschließen. Um Dumbo aufzumuntern, bringt Timothy ihn zu seiner Mutter Mrs. Jumbo, so dass es zu einer kurz währenden Wiedervereinigung von Mutter und Sohn kommt. Danach trinken Dumbo und Timothy aus einem Eimer Wasser, in den kurz zuvor eine offene Flasche Champagner gefallen ist, mit der die Clowns ihren Erfolg gefeiert haben. Im betrunkenen Zustand träumen die beiden von rosafarbenen Elefanten.

      Am nächsten Morgen werden Dumbo und Timothy von einer Schar Raben geweckt. Die beiden müssen feststellen, dass sie auf einem Baum gelandet sind. Für Timothy gibt es dafür nur eine Erklärung: Dumbo muss geflogen sein. Bei den Raben löst diese Vermutung zunächst schallendes Gelächter aus. Als Timothy jedoch von Dumbos Schicksal als verstoßenem Außenseiter erzählt, bekommen sie ein schlechtes Gewissen. Sie beschließen, Dumbo beim Fliegen zu helfen und geben ihm eine „Zauberfeder“. Tatsächlich gelingt es Dumbo, zu fliegen.

      Bei der nächsten Aufführung soll Dumbo nun alle überraschen und fliegen. Bei seinem Sprung verliert er allerdings die angebliche Zauberfeder. Im Fall versucht Timothy, der auf Dumbos Mütze sitzt, diesem zu erklären, dass er auch ohne die Feder fliegen kann. Und tatsächlich beginnt der kleine Elefant kurz vor dem Sturz in den Eimer zu fliegen. Nun ist Dumbo ein Star. Seine Mutter wird freigelassen, erhält einen privaten Zirkuswagen, Timothy wird Dumbos Manager und der kleine Elefant von allen gefeiert.

      de.wikipedia.org/wiki/Dumbo

      Der film in voller länge (allerdings im originalton) ...

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    • Shibirure schrieb:

      so musst Du zu jedem Artikel den Link setzen

      Wenn du mir bitte die möglichkeit gibst , dass ich mich in die ersten beiträge nochmal einklinken kann , dann würde ich das sehr gerne aktualisieren . :)
      Hab die letzten beiträge , wo ich noch bearbeiten konnte grad aktualisiert .

      Edit: Ich habe Blümchen die links zu den posts 5 - 13 , die ich nicht mehr selber bearbeiten konnte , zukommen lassen und bin mir sicher , dass sie die links einfügen wird . :hut:
      Edit zum zweiten: Blümchen hat die links in die restlichen beiträge getan und somit sollte alles wieder in ordnung sein . Danke nochmal Blümchen :BlaueBlume:

      Ps: Danke für den orden liebes Blümchen ! :D :blume:

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    • Hallo Hucki, habe mir endlich einmal Zeit nehmen können und mich durch diesen Thread gelesen und geschaut! Mal wieder super gemacht! Vielen Dank für deine Zeit und Mühe. Wir haben fast alle Zeichentrickfilme von Disney und beim Lesen und Ansehen kamen wieder viele Erinnerungen an die Zeit, in der ich mit meinem Sohn diese Filme gesehen habe. Sein Lieblingsfilm war "Dschungelbuch" und ich musste oftmals die böse Hexe aus "Schneewittchen" spielen. Dann sass er immer und kugelte sich vor Lachen.... schöne Erinnrungen, danke. :blume:
    • Liebe Hucki :Tova:
      das ist wieder einmal eine ganz bezaubernde Idee von Dir und in gewohnt hingebungsvoller Weise ausgearbeitet :clapping: . Hab mir glatt Fantasia bestellt. Sicher ein Favorit von Michael :herz: . Klassik, seine geliebte Nussknacker Suite von Tschaikowski und die traumhaften Zeichnungen von Disney.
      Habe dann weiter gegoogelt und auch die Silly Symphonies, zB mit dem Tanz der Skelette entdeckt. Herrlich!
      Danke schön :blume:
    • Ghosti schrieb:

      und ich musste oftmals die böse Hexe aus "Schneewittchen" spielen

      Musstest du dich dazu auch verkleiden ? Kleiner Joke Ghosti :kiss:

      Sky* is MaJic* schrieb:

      Hab mir glatt Fantasia bestellt. Sicher ein Favorit von Michael :herz: . Klassik, seine geliebte Nussknacker Suite von Tschaikowski

      Oh ja , ganz sicher ein favorit von Michael , denn irgendwo (weiss jetzt nicht genau wo es war) schwärmt Michael von der Nussknacker Suite .

      Zitat von Michael :
      Ich wollte ein album machen , dass ähnlich wie die nussknacker-suite von Tschaikowsky noch in tausend jahren von den menschen gehört wird .
      Etwas , dass für immer lebt .
      Ich hätte gern , dass kinder , teenager und eltern und alle rassen in der ganzen welt nach aberhunderten von jahren immer noch dem album lieder entnehmen und sie sezieren .
      Ich möchte , dass sie leben .


      Dirty Diana schrieb:

      Einer meiner Lieblingsfilme ist " König der Löwen",und das Musical dazu habe ich auch schon 2x gesehen :wolke1:

      Der erste teil ist ja schon im thread und teil 2 und 3 folgen auch noch . :daumen:
    • Hucki was für ein toller Thread :daumen:
      Ich schaue mir auch sehr gerne die Disney-Filme an und wenn man wie ich ein Haufen Kinder hat, dürfen die im Haushalt nicht fehlen. Meine Große hat auch immer gern König der Löwen geschaut und Opa hat ihn ihr natürlich gekauft :kicher: Es gibt ja so viele schöne Disneyfilme, da weiß man gar nicht was man zuerst aufzählen soll. Ganz toll finde ich auch "Bärenbrüder" oder "Pocahontas". Die Monster AG landet auch oft in unseren DVD Player. Wir machen oft mal einen Videonachmittag mit den Kids und da läuft dann ein Film nach dem anderen. Bei "Rapunzel- neu verföhnt" waren wir im Kino, der Film ist einfach Klasse gemacht und es gibt viel zu lachen. Auf DVD haben wir uns den dann auch gleich zugelegt. Arielle ist auch ganz toll, ach man die sind alle toll :wolke1:
      Ach Hucki :lg: "Das letzte Einhorn" habe ich auch, ist wirklich sehr schön. :wolke1:
    • Die tollkühne Hexe in ihrem fliegenden Bett

      Ich möchte mal einen Film vorstellen, den ich im Kino sah und der wegen seines Fussballspiels bekannt wurde.



      Die tollkühne Hexe in ihrem fliegenden Bett ist eine Disney-Fantasy-Komödie von Robert Stevenson aus dem Jahr 1971. Das Besondere an diesem Film ist die Vermischung von Realszenen mit Zeichentrickszenen. Der Film basiert auf dem Roman Eine tolle Hexe (Originaltitel: Bedknobs and Broomsticks) von Mary Norton.

      Handlung

      (Handlung der deutschen Version. Die englische Version enthält einige zusätzliche Szenen.)

      Die Handlung spielt in England zur Zeit des 2. Weltkrieges. In der Anfangsszene fragt ein britischer Offizier einen Einheimischen nach dem Städtchen Pepperinge Eye. Dieser entgegnet jedoch keine Auskunft geben zu dürfen, und überpinselt soeben den Wegweiser, für den Fall dass die Deutschen eine Invasion durchführen. In der alten Burg von Pepperinge Eye werden aus London evakuierte Kinder ihren Pflegefamilien am Land zugeteilt. Unter ihnen sind auch die Geschwister Charles, Carrie und Paul Rawlins. Als die allein auf einem großen Landsitz lebende Miss Caroline Price den Ort erreicht um ein Postpaket abzuholen, werden ihr die drei Kinder vom Verteidigungsministerium zugeteilt, welche sie nur höchst widerwillig mit sich nimmt.

      Gleich nach ihrer Ankunft planen die Geschwister schon in der ersten Nacht ihre Flucht zurück nach London. Währenddessen packt Miss Price das erhaltene Paket aus. Es handelt sich hierbei um einen Zauberbesen, den sie vom Fernlehrinstitut für magische Wissenschaft in London erhält, an dem sie bereits seit längerem Hexerei studiert. Der beiliegende Brief stammt persönlich vom Direktor des Instituts, Professor Emelius Browne. Miss Price schafft es nach einigen Anläufen tatsächlich mit dem Besen zu fliegen, wird jedoch übermütig und stürzt ab, wobei der Besen zerstört wird. Dabei wird sie jedoch von dem Kindern beobachtet, die soeben versuchen auszureißen. Daraufhin beschließen die Kinder zu bleiben, um die Hexe zu erpressen.

      Als Charles am nächsten Morgen offenbart, dass die Kinder die Wahrheit wissen, erhalten sie von Miss Price als Pfand für ihre Verschwiegenheit einen mit einem Reisezauber belegten Bettknopf. Kurz darauf trifft erneut ein Brief von Emelius Browne ein, der die Mitteilung enthält, dass das Hexereiinstitut aufgrund des Krieges geschlossen wurde, und Miss Price die letzte Lektion des Kurses, an der sie besonders interessiert war, nicht mehr erhält.

      Die Hexe leiht sich daraufhin von den Kindern den Bettknopf, und reist gemeinsam mit ihnen auf dem fliegenden Bett, an dem der verzauberte Bettknopf angeschraubt werden muss, nach London. Dort treffen sie tatsächlich auf Emelius Browne, der sich jedoch als ein in Wahrheit schlechter Straßenzauberer entpuppt, dem bei einer Vorstellung sogar die eigenen Tricks misslingen. Miss Price verlangt von ihm die Herausgabe des letzten Zauberspruchs. Als Mr. Browne diese jedoch verweigert verwandelt Miss Price ihn kurzfristig in ein Kaninchen. Mr. Browne ist sprachlos als er sieht, dass seine Zaubersprüche tatsächlich funktionieren. Er erklärt, dass er die Sprüche einem alten Buch entnommen hat. Mit dem Bett begibt sich die Gruppe zu Mr. Brownes Haus, einem wegen eines nebenan liegenden Bombenblindgängers leerstehenden Herrenhaus, das er in Besitz genommen hat. Miss Price muss den redseligen Mr. Browne jedoch erneut in ein Kaninchen verwandeln, bevor dieser das Buch, „Die Zaubersprüche des Astoroth“ herausgibt. Miss Price stellt fest, dass der letzte Teil des Buches samt dem letzten Spruch fehlt. Den zweiten Teil besitzt laut Mr. Browne ein Straßenhändler, der im Streit mit ihm das Buch auseinander riss. Währenddessen erkunden die Kinder das Haus. Paul findet dort ein Kinderbuch über Naboombu, einer von sprechenden Tieren bevölkerten Insel, und nimmt es mit sich.

      Die Gruppe wird von Mr. Browne zur Portobello Road geführt, einem Flohmarkt in London, wo sie nach der zweiten Hälfte des Buches suchen. Sie werden jedoch bis zum Feierabend nicht fündig. Plötzlich taucht Mr. Swinburn, der Handlanger eines Buchhändlers auf, und zwingt die Gruppe mit ihm zu gehen. Sie werden in einen Kellerraum geführt, in dem der Buchhändler wartet, der die zweite Hälfte besitzt. Miss Price und der Buchhändler tauschen ihre Hälften aus, müssen jedoch feststellen dass keine der beiden den Spruch enthält. Im Buch steht bloß, dass der Spruch auf einen Stern eingraviert steht, den der Zauberer Astoroth um den Hals getragen haben soll. Dieser Stern wurde ihm laut Legende von Tieren gestohlen, mit denen er experimentiert hatte. Diese Tiere seien geflohen und lebten seither auf einer einsamen Insel namens Naboombu. Nun zeigt Paul den Erwachsenen das Buch, welches die Existenz der Insel beweist. Miss Price und die Kinder fliehen zusammen mit Mr. Browne mit dem Bett aus der Gewalt des Buchhändlers, welches sie tatsächlich in die Lagune vor der Insel Naboombu bringt. Dort werden sie von einem sprechenden Bären herausgefischt, der sie schließlich auf ihre Bitte hin zum König der Insel, einem jähzornigen Löwen bringt. Dieser trägt tatsächlich den Stern des Astoroth um den Hals. Um den König gut zu stimmen erklärt sich Mr. Browne freiwillig bereit als Schiedsrichter bei einem Fußballspiel der Tiere zu fungieren. Da das Spiel jedoch äußerst unfair und völlig ohne Regeln vor sich geht wird Mr. Browne immer wieder überrannt, bis die Mannschaft des Königs den Sieg davonträgt. Nach dem Spiel hilft Browne dem König in den Mantel, und nimmt ihm dabei den Stern ab. Danach machen sich die Menschen so schnell wie möglich aus dem Staub. Kurz vor ihrer Flucht wird jedoch der Diebstahl bemerkt, und nur Miss Price kann die Gruppe retten, indem sie den König in ein Kaninchen verwandelt.

      Nachdem sie auf dem Bett wieder zurück im Landhaus sind will Miss Price die magischen Worte „Treguna Mekoides Trecorum Satis Dee“, einen Bewegungszauberspruch, gleich ausprobieren. Der Spruch gelingt tatsächlich, und sämtliche Kleidungsstücke im Anwesen erwachen zum Leben, werden jedoch mit der Zeit immer böswilliger, nur mit Mühe kann der Spruch unterbrochen werden. Noch am selben Abend verabschiedet sich Mr. Browne um zurück nach London zu fahren. In der Nacht landen jedoch deutsche Truppen an der Küste, nehmen Miss Price und die Kinder gefangen und sperren sie in die Burg von Pepperinge Eye. Auch Mr. Browne bemerkt am Bahnhof die Soldaten, die dort Kabel durchschneiden. Aus Angst um Miss Price läuft er zurück zum Landhaus, findet dort jedoch niemanden. Als er von den Soldaten bemerkt wird verbarrikadiert er sich schließlich in einem Zimmer. Dort schafft er es tatsächlich sich selbst in ein Kaninchen zu verwandeln, und kann in dieser Gestalt bis zu Miss Price in die Burg gelangen. Dort mobilisiert Miss Price mit dem Zauberspruch sämtliche alte Rüstungen, welche dort lagern. Die Rüstungen marschieren wie geplant gegen die Deutschen an, die selbst mit Maschinengewehren nichts gegen die gestaltlosen Feinde ausrichten können. Hals über Kopf fliehen die Truppen zurück auf ihr Schiff, sprengen jedoch zuvor noch des Hexenarchiv von Miss Price und zerstören sämtliche Zaubersprüche. Der Bettknopf jedoch übersteht in Pauls Besitz den Angriff.

      Mehr lesen hier: Wikipedia

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      KLICK: --> ISF
    • Shibirure schrieb:

      Die tollkühne Hexe in ihrem fliegenden Bett

      Oh jaa , auch ein wundervoller film und zudem einer von denen , in welchem zeichentrick mit echten schauspielern verbunden ist .
      Es gibt meines wissens noch 3 weitere filme von Disney , bei denen diese mischung von zeichentrick und echten schauspielern benutzt wurde ...
      Mary Poppins , Onkel Remus und Elliot das Schmunzelmonster

    • D
      er König der Löwen 2 - Simbas Königreich




      Der König der Löwen 2 – Simbas Königreich aus dem Jahr 1998 ist der Nachfolger des Disney-Zeichentrickfilms Der König der Löwen von 1994. Der Film war die zum damaligen Zeitpunkt kommerziell erfolgreichste Videoveröffentlichung.

      Handlung

      Nachdem Simba seinen Platz als Nachfolger von Mufasa und damit als rechtmäßiger König eingenommen hat, erhalten er und seine Partnerin Nala Nachwuchs: ein Mädchen mit dem Namen Kiara. Auf einem ihrer Streifzüge trifft sie den jungen Löwen Kovu. Die beiden verstehen sich gut, doch dann taucht Simba auf und unterbricht ihr Spiel. Kovus Mutter Zira erscheint ebenfalls. Nach Scars Tod wurden Zira und ihr Gefolge von Simba verbannt. Sie macht Simba klar, dass Kovu von Scar als sein Nachfolger und rechtmäßiger Erbe auserwählt wurde, er ist jedoch nicht sein leiblicher Sohn. Nach dieser Begegnung hat Zira eine Idee, wie sie durch Kovus Hilfe Simbas Rudel infiltrieren kann. Während er aufwächst, schürt sie in ihm Hass auf Simba und bläut ihm ein, Simba töten zu müssen.

      Inzwischen ist Kiara erwachsen und geht zum ersten Mal alleine auf die Jagd. Simba, der seit Kiaras Geburt Timon und Pumbaa auf sie aufpassen lässt, schickt die Zwei erneut los und bricht damit sein Versprechen, Kiara „alleine“ jagen zu lassen. Zira startet ihren Plan und lässt von ihren Kindern Nuka und Vitani ein Feuer legen, das Kiara umschließt und ohnmächtig werden lässt. Kovu, der auftaucht, bringt Kiara aus der Gefahrenzone und zurück ins Geweihte Land. Er erzählt Simba, dass er von den anderen Löwen verstoßen wurde und bittet um Aufnahme in das Rudel. Simba ist misstrauisch. Einerseits will er dem Gesetz seines Vaters treu bleiben, andererseits hat er Zira verbannt. Schließlich willigt er ein. Mit der Zeit wird Kovu in seinem neuen Rudel heimisch und verliebt sich in Kiara. Ihm kommen Zweifel, ob er seine Mordpläne an Simba überhaupt ausführen soll.

      Eines Tages sind Simba und Kovu alleine unterwegs und werden auf einmal von Zira und ihrem Rudel eingekreist. Simba glaubt, dass Kovu ihn verraten hat, dieser wusste jedoch nichts von dem Hinterhalt. Bei der folgenden Jagd entkommt Simba verletzt, doch Nuka stirbt. Daraufhin plant Zira schreckliche Rache. Zurück am Königsfelsen taucht Kovu auf, der seine Familie und das Schattenland endgültig verlassen hat und bittet Simba um Vergebung. Simba jedoch zeigt kein Erbarmen und verbannt Kovu aus seinem Reich. Kiara glaubt nicht an Kovus Verrat und folgt ihm.

      Als sie ihn findet, beschließen die beiden, die verfeindeten Rudel wieder zu vereinen. Bei ihrer Rückkehr ist jedoch bereits ein Kampf im Gange. Kurz bevor alles zusammenzubrechen scheint kann Kiara ihren Vater mit Hilfe seiner eigenen Worte davon überzeugen, dass es doch gar keinen Unterschied zwischen ihnen gibt. Alle Mitglieder von Ziras Rudel wechseln auf Simbas Seite. Als dieser jedoch nur für einen kurzen Moment abgelenkt ist, ergreift Zira ihre Chance und greift ihn an. Kiara versucht ihren Vater zu retten und stürzt dabei selbst eine Klippe hinunter. Unter den Beiden tost ein wilder Fluss. Zira stürzt hinein und stirbt, nachdem sie Kiaras Hilfe verweigert hat. Simba sieht ein, dass er Unrecht hatte und nimmt das verbannte Rudel in seinem Reich auf. Zusammen kehren sie zum Königsfelsen zurück und feiern ihren Sieg und den Frieden, der nun wieder im Geweihten Land herrscht.

      Hintergrund

      Nach dem großen Erfolg des ersten Teils von „Der König der Löwen“ wurde am 27. Oktober 1998 der zweite Teil des Filmes in den USA veröffentlicht. Vier Monate später erschien der Film am 25. Februar 1999 auch in Deutschland. Unter Fans ist die Fortsetzung umstritten und stößt auf geteilte Meinungen. Einer der Hauptkritikpunkte besteht darin, dass der Film stellenweise sehr ähnliche Szenen wie der erste Teil bietet, z. B. die Eröffnungssequenz. Kommerziell war der Film ein ähnlich großer Erfolg wie sein Vorgänger. Allerdings wurde der zweite Teil nicht mehr als Kinofilm gezeigt, sondern erschien nur auf Video bzw. DVD. Wie im ersten Teil sehen sich die Liebenden (Simba/Nala bzw. Kovu/Kiara) erst als Erwachsene wieder.

      de.wikipedia.org/wiki/Der_K%C3…93_Simbas_K%C3%B6nigreich

      Der film in voller länge und deutschem ton ...


    • D
      er König der Löwen 3 – Hakuna Matata




      Der König der Löwen 3 – Hakuna Matata ist ein US-amerikanischer Zeichentrickfilm des Regisseurs Bradley Raymond aus dem Jahr 2004 und bildet den vorerst letzten Teil der Der König der Löwen-Trilogie der Walt Disney Company.

      Handlung

      Timon und Pumbaa schauen „Der König der Löwen“ in einem dunklen Kino. Gelangweilt will Timon bis zu dem Teil vorspulen, an dem er und Pumbaa ins Spiel kommen. Er erklärt Pumbaa, dass die beiden von Beginn an ihre Rolle in der Geschichte hatten. Er spult bis vor den Beginn des Films zurück.

      Timon lebt weit entfernt in einer Erdmännchen-Kolonie. Er ist mit dem langweiligen Erdmännchen-Leben, das nur aus Pflichten und Routineaufgaben besteht, unglücklich, sehr zur Sorge seiner Mutter und zum Ärger seines Onkels Max. Nachdem er auch eine einfache Aufgabe als Wachposten vermasselt, beschließt er, die Kolonie zu verlassen. Auf seiner Reise trifft Timon Rafiki, der ihm von „Hakuna Matata“ erzählt und ihm in Metaphern erklärt, wie er seinen Platz im Leben finden kann. Timon nimmt Rafikis Ausführungen jedoch wörtlich und macht sich auf die Suche nach einem geeigneten Ort. Er entdeckt den Königsfelsen am Horizont und macht sich auf den Weg dorthin. Unterwegs trifft er Pumbaa und die beiden ziehen gemeinsam weiter.

      Hier überschneiden sich die Ereignisse mit dem ersten Film und die beiden sind weiterhin auf der Suche nach einem geeigneten Ort zum Leben. Schließlich finden sie im Dschungel das Paradies, von dem sie immer geträumt haben, bis eines Tages Simba auftaucht und ihr Leben durcheinander wirbelt. Simba wird erwachsen, doch als auch noch Nala erscheint, sehen Timon und Pumbaa ihr Glück zu dritt bedroht. Sie versuchen alles, um Simba und Nala in ihrem Glück zu stören. Sie scheitern zwar, stellen jedoch erfreut fest, dass die beiden Streit haben. Am nächsten Morgen ist Simba verschwunden und Nala bittet die beiden um Hilfe. Timon ist sauer auf Simba und wird von Pumbaa und Nala allein gelassen, die ihrem Freund helfen wollen. Timon bleibt einsam zurück, bis Rafiki auftaucht. Noch bevor er ein Wort sagen kann, erkennt Timon, dass er nur zusammen mit seinen Freunden glücklich ist und folgt ihnen. Zurück am Königsfelsen trifft er seine Mutter und seinen Onkel. Sie graben einen unterirdischen Tunnel und locken die Hyänen in diese Falle. Nachdem Scar besiegt ist, führt Timon die Erdmännchen-Kolonie in den Dschungel, wo sie ein sorgen- und arbeitsfreies Leben führen.

      Der Film endet wieder im Kino und Pumbaa will den Film noch mal sehen. Daraufhin füllt sich das Kino mit vielen bekannten Disney-Charakteren und Timon startet den Film von vorne.

      Hintergrund

      Der Film stellt keine wirkliche Fortsetzung dar. Vielmehr wurde der erste Teil neu aufgelegt und wird nun aus der Sicht des Erdmännchens Timon und des Warzenschweins Pumbaa erzählt. Der Erzählstil erinnert an Mystery Science Theater 3000, denn der Film wird mehrmals unterbrochen und von Timon und Pumbaa kommentiert. Auch hier gehen die Meinungen über den Film auseinander. Während manche den Film als komödiantisch erfrischende Bereicherung und liebevolle Parodie des ersten Teils betrachten, kritisieren andere, dass er den ersten Teil entzaubert und zudem kein echter Nachfolger ist, sondern nur eine Ergänzung darstellt. Daher lautet der offizielle Titel des Films in den USA „The Lion King 1½“.

      Der Film ist von der Erzählperspektive her von Tom Stoppards Stück Rosenkranz und Güldenstern sind tot inspiriert, einer Variante von Hamlet, wobei hier Timon und Pumbaa die Rollen von Rosenkranz und Güldenstern einnehmen. Der Vergleich drängt sich insbesondere deshalb auf, da der erste Teil von „Der König der Löwen“ Anleihen bei Hamlet nimmt.

      de.wikipedia.org/wiki/Der_K%C3…3_%E2%80%93_Hakuna_Matata

      Der film in voller länge und deutschem ton ...