Der "Walt Disney" Thread


    • B
      ernard & Bianca Im Känguruland




      Bernard und Bianca im Känguruhland (Originaltitel: The Rescuers Down Under) ist der 29. abendfüllende Zeichentrickfilm der Walt-Disney-Studios aus dem Jahr 1990. Er basiert auf den Charakteren der gleichnamigen Kinderbuchserie der englischen Schriftstellerin Margery Sharp. Gleichzeitig ist der Film die Fortsetzung der ersten Sharp-Verfilmung Bernard und Bianca – Die Mäusepolizei aus dem Jahr 1977.

      Handlung

      Der Wilderer McLeach macht im australischen Outback Jagd auf alle Arten von großen und kleinen Wildtieren; viele von ihnen kann der junge Cody retten. Als McLeach den goldgefiederten Riesenadler Marahute fängt, gelingt es Cody, das Tier zu retten, doch wird er selbst von dem Gauner kurz danach gefangengenommen. McLeach entführt das Kind in sein Versteck, um dort Informationen über den Adler aus ihm herauszuquetschen.

      Codys Freunde aus der Tierwelt rufen daraufhin die Rettungshilfsvereinigung in New York City zur Hilfe, die ihre Agenten Bernard und Bianca sofort nach Australien entsendet. Nachdem der Albatros Wilbur (der Neffe von Orville aus Teil 1) sie mit einer üblen Bruchlandung dort abliefert, werden sie von der Springmaus Jake empfangen. Dieser macht keinen Hehl aus seinem Interesse für Bianca, was Bernard sauer aufstößt; er wollte eigentlich kurz vor dem Abflug um ihre Hand anhalten.

      Nun machen sich die drei Mäuse auf die Suche nach Cody und Marahute, wobei sich ihnen schon bald McLeach in den Weg stellt. Mit einer List gelingt es dem Jäger tatsächlich über den Jungen zum Aufenthaltort von Marahutes Nest zu gelangen und den riesigen Vogel dort einzufangen. Danach will er Cody beseitigen und ihn an Krokodile verfüttern. Doch Bernhard und Bianca schaffen es, das zu vereiteln und Cody zu retten. McLeach findet sein Ende, als er selber in den Fluss fällt und kurz darauf einen riesigen Wasserfall hinabstürzt.
      Bernard findet schließlich auf dem Rückflug den Mut, Bianca zu bitten, ihn zu heiraten - was sie begeistert bejaht.

      Hintergrund

      Der Film war der erste Zeichentrickfilm überhaupt, der komplett am Computer koloriert wurde.
      Die Namen der Albatrosse, Wilbur und Orville, beziehen sich auf die Flugpioniere Wilbur und Orville Wright.

      de.wikipedia.org/wiki/Bernard_…anca_im_K%C3%A4nguruhland

      Dies sind 2 szenen aus dem film . Konnte leider nicht mehr finden ... (einmal auf youtube ansehen klicken)




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      rielle Die Meerjungfrau




      Arielle, die Meerjungfrau (Originaltitel: The Little Mermaid) ist der 28. abendfüllende Zeichentrickfilm der Walt-Disney-Studios aus dem Jahr 1989 nach Motiven des Märchens Die kleine Meerjungfrau von Hans Christian Andersen. Es war der letzte Disney-Trickfilm, der mit Hilfe von Xerografie hergestellt wurde.

      Mit ihm kehrte die Walt Disney Company zu dem 1937 mit Schneewittchen und die sieben Zwerge eingeführten Musical-Filmformat zurück, dessen vorherige Wiedereinführung mit Oliver & Co. erfolgreich getestet wurde.

      Am 2. November 2006 erschien Arielle, die Meerjungfrau als Special Edition auf DVD. 2000 produzierte Disney einen zweiten Teil unter dem Namen Arielle, die Meerjungfrau 2 – Sehnsucht nach dem Meer, der allerdings nur für den Video-Verkauf animiert wurde. Am 11. September 2008 erschien der dritte Teil Arielle, die Meerjungfrau – Wie alles begann in den USA auf DVD.

      Handlung

      Arielle, jüngste Tochter von König Triton, Herrscher über das Meeresvolk, ist mit ihrem Leben im Meer unzufrieden. Sie sehnt sich danach, einmal ein Mensch zu sein, und gerät mit ihrem Vater oft in Streitereien über diese „barbarischen Fischfresser“. Häufig muss dessen Hofmusikant Sebastian, die Krabbe, der unternehmungslustigen Arielle und ihrem Freund Fabius, einem Doktorfisch, nachspionieren, um zu gewährleisten, dass Arielle nicht entgegen den Anweisungen ihres Vaters zur Meeresoberfläche schwimmt.

      Von allen unbemerkt beobachtet die Meereshexe Ursula das Treiben von Arielle und ihren Freunden und sieht in ihr die perfekte Chance, um Rache an König Triton zu üben, der sie einst aus dem Königreich verbannt hatte.

      Eines Abends beobachten Arielle und Fabius an der Oberfläche ein Feuerwerk zu Ehren des Prinzen Eric, der seinen Geburtstag auf einem Schiff feiert. Zu seinem Unglück gerät das Schiff in einen Sturm und Eric wird von Bord geschwemmt. Arielle kommt ihm zu Hilfe und verliebt sich in den Prinzen. Als dieser jedoch erwacht, verschwindet sie und Eric hat keine Erinnerung an sie, außer an ihren wunderschönen Gesang.

      Als Arielles Vater erfährt, dass sie einen Menschen vor dem Ertrinken gerettet und sich dabei in ihn verliebt hat, ist er außer sich vor Wut und zerstört mit seinem goldenen Dreizack eigenhändig Arielles geheimes Versteck, wo sie ihre gefundenen Souvenirs aus der Menschenwelt aufbewahrte.

      Nun sieht Ursula ihre Chance gekommen und verspricht, Arielle für drei Tage in einen Menschen zu verwandeln. In diesen drei Tagen muss sie von Eric den Kuss der wahren Liebe erhalten, dann kann sie für immer ein Mensch bleiben. Schafft sie es nicht, verwandelt sie sich wieder in eine Meerjungfrau und ihre Seele gehört Ursula. Als „Bezahlung“ erhält die Hexe ihre Stimme, da sie weiß, dass Eric Arielle nur an ihrer Stimme erkennen kann.

      Sebastian und Fabius bringen die menschgewordene Arielle schnellstens an die Oberfläche, wo sie Prinz Eric sogleich am Strand trifft. Wie von Ursula geplant, kann er nicht ergründen, wer sie ist und wo sie herkommt. Arielles Freunde bemühen sich, die beiden zum Küssen zu bewegen, während Ursula genau das Gegenteil versucht. Arglistig geht sie als wunderschöne Vanessa an Land und betört Eric mit Arielles Stimme. Eric glaubt, in Vanessa seine Lebensretterin gefunden zu haben, und die Hochzeit wird für den Abend festgelegt, an dem Arielles Arrangement mit Ursula ausläuft.

      Nun werden von Erics Hund Max und der Seemöwe Scuttle alle möglichen Vorkehrungen getroffen, damit die Hochzeit nicht wie geplant stattfinden kann. So kommt es, dass die Hochzeitsgesellschaft von Seevögeln attackiert wird und Max schließlich durch einen Biss in Ursulas Hinterteil deren falsche Identität aufklärt. Damit erhält Arielle ihre Stimme wieder und Eric begreift, dass sie das Mädchen ist, das ihn einst rettete. Er will sie küssen, doch es ist zu spät. Mit dem Untergehen der Sonne verwandelt sich Arielle wieder in eine Meerjungfrau und die zurück transformierte Ursula entführt sie in die Tiefen des Meeres.

      Nun schaltet sich König Triton ein, der zwar den Handel nicht brechen kann, sich aber Ursula aufopfert, indem er seine Seele gegen die Arielles austauscht. Ursula nimmt Tritons Krone und ernennt sich selbst zur Herrscherin der Meere. Arielle verursacht, dass Ursula versehentlich ihre beiden Haustier-Muränen tötet und nun soll auch Arielle beseitigt werden. Vor lauter Zorn verwandelt sie sich in eine Riesenkrake und zieht in einem gewaltigen Wirbel den herbeigesegelten Eric in Richtung Meeresgrund. Doch der wächst über sich hinaus, als Arielle in den Strudel gerät, und rammt Ursula den Schiffsbug mitten ins Herz.

      Mit ihrem Tod werden all ihre ehemaligen Opfer inklusive Triton wieder zu Meeresbewohnern. Als der Meereskönig erkennt, wie unglücklich Arielle als Meerjungfrau ist und wie sehr sie Eric liebt, gibt er schließlich nach und schenkt Arielle ein Leben als Mensch.

      Entstehung

      Der Grundstein zu Arielle wurde bereits 1985 gelegt, als Ron Clements, Co-Regisseur von Basil, der große Mäusedetektiv, in einem Buchladen auf ein Buch mit einigen Geschichten von Hans Christian Andersen stieß. Während er das Märchen der kleinen Meerjungfrau las, festigten sich in seinem Kopf bereits die Grundpfeiler einer Filmidee. Das Ganze gefiel ihm derart gut, dass er kurz darauf ein kleines, zweiseitiges Drehbuch dazu verfasste. Disneys Vorstandsvorsitzender Michael Eisner und der damalige Leiter von Walt Disney Pictures, Jeffrey Katzenberg, zeigten sich sehr beeindruckt und gaben Clements grünes Licht für eine mögliche Veröffentlichung nach Oliver & Co.

      Dabei war die Idee einer filmischen Umsetzung von Arielle bei Disney keinesfalls neu. Bereits gegen Ende der 1930er Jahre hatte man den Plan gefasst, eine Silly Symphony zu dieser Thematik zu erstellen, was jedoch nach einigen Bedenken wieder aufgegeben wurde. Dennoch gab es bereits einige für den Arielle-Cartoon fertiggestellte Bilder, die den Animatoren in den 1980er Jahren als Inspiration dienten.

      Nachdem Ron Clements den Segen der Studiobosse erhalten hatte, machte er sich zusammen mit seinem Freund John Musker daran, das kurze Script auszuarbeiten und einige der Grundideen zu verändern. So fiel die ursprünglich geplante Rolle der Großmutter Arielles gänzlich weg, während Ursula und Triton einen weitaus größeren Part zugestanden bekamen. Schlussendlich umfasste das Drehbuch rund 20 Seiten bis Clements vollständig zufrieden war. Er plante so schnell wie möglich mit der Umsetzung zu beginnen, doch Disneys Aufmerksamkeit lag zu dieser Zeit fast gänzlich auf Falsches Spiel mit Roger Rabbit und Oliver & Co.

      1987 erhielt das Projekt durch die Beteiligung von Komponist Howard Ashman neuen Aufschwung, der als Produzent angestellt wurde. Er war für einige der gewichtigsten Veränderungen verantwortlich, unter anderem machte er aus der von Clements erdachten englischen Krabbe Clarence eine jamaikanisch angehauchte und änderte auch die von ihm vorgetragenen Lieder dementsprechend, was man am deutlichsten bei Unter dem Meer sehen kann. Außerdem plante er mit Arielle die Rückkehr der Disneyfilme zum klassischen Musicalstil, der sich in den Filmen zu Walt Disneys Lebzeiten als äußerst populär erwiesen hatte. Um dieses Ziel zu erreichen, holte er Alan Menken an Bord, mit dem er zusammen sieben verschiedene Songs komponierte. Insofern markiert der Film nicht nur die Rückkehr des Musicals, sondern auch den Beginn einer äußerst fruchtbaren Karriere Menkens bei Disney, die ihm mehrere Auszeichnungen einbrachte.

      Ebenfalls eine Tradition, die Disney mit diesem Film wieder aufleben ließ, war der Gebrauch von echten Schauspielern, die bestimmte Szenen des Filmes nachspielten, um somit den Animatoren die Arbeit zu erleichtern. Jodi Benson und Sherri Lynn Stoner dienten dabei z.B. als Vorlage für Arielle.

      Ursprünglich sollte die Multiplankamera in diesem Film wieder Verwendung finden, die sich aber damals in einem schrecklichen Zustand befand, und so wurde auf ihren Einsatz verzichtet. Stattdessen kann der erste Einsatz der digitalen Technik CAPS in der Hochzeitsszene bewundert werden. Es handelt sich dabei um eine spezielle Erfindung, die es ermöglicht, digital zu kolorieren. Sie findet sich auch in den folgenden Disneyfilmen immer wieder.

      Nebst dem ursprünglichen Studio in Glendale, Kalifornien eröffnete Disneys neues Studio in Florida, das in die MGM-Studios von Walt Disney World integriert wurde. Obwohl der Park erst im darauffolgenden Jahr seine Pforten öffnete, begannen die Arbeiten im Studio bereits 1988. Es wurden dort einige Sequenzen für Falsches Spiel mit Roger Rabbit fertiggestellt und eben auch für Arielle.

      Je länger die Arbeiten an dem Film dauerten, umso rascher wuchs das Budget an, und der Film erwies sich um einiges teurer als die übrigen Filme dieser Zeit. Aus diesem Grund sah sich Ron Clements gezwungen, einige Einschränkungen und Verbilligungen vorzunehmen. So wurden aus Geldgründen die meisten vorkommenden Luftblasen von Pacific Rim Productions gezeichnet, einer aus China stammender Firma mit Hauptsitz in Peking.

      Die hohen Kosten des Filmes liegen auch an den vielen Spezialeffekten, die in Arielle so zahlreich und aufwendig in Szene gesetzt wurden, wie es seit Fantasia nicht mehr geschehen war. Laut dem Verantwortlichen für die Effekte, Mark Dindal, wurden insgesamt über eine Million Luftblasen verwendet, und allein für die Szene mit dem Sturm brauchten zehn Zeichner ein ganzes Jahr.

      de.wikipedia.org/wiki/Arielle,_die_Meerjungfrau

      3 schöne ausschnitte aus dem film ...






    • A
      laddin




      Aladdin ist der 31. abendfüllende Zeichentrickfilm der Walt-Disney-Studios aus dem Jahr 1992. Er bezieht sich auf die Geschichte Aladin und die Wunderlampe aus den Märchen aus 1001 Nacht, wobei viele Elemente der traditionellen Story für den Film geändert wurden. Als Sprecher wurde unter anderem Robin Williams als Dschinni verpflichtet.

      Handlung

      Der Film beginnt mit einem fahrenden Händler, der das Titellied singt und dann einige Handelswaren anpreist (unter anderem "original babylonische Tupperware"). Dann schließlich zeigt er die Wunderlampe und beginnt, die Geschichte des "ungeschliffenen Diamanten" zu erzählen:

      Im arabischen Königreich Agrabah findet der Großwesir des Sultans in der Wüste eine Schatzhöhle, deren Öffnung die Form eines Tigerkopfes hat. Er schickt seinen Handlanger Gazzim hinein, um dort eine Öllampe zu suchen. Als dieser die Höhle betreten will, beginnt der Tigerkopf zu sprechen und sagt, dass nur ein "ungeschliffener Diamant", die Höhle betreten darf. Gazzim setzt sich über die Warnung hinweg, betritt die Höhle, worauf sich der Schlund schließt und ihn verschlingt. Dschafar wird klar, dass er die Person finden muss, die mit "ungeschliffener Diamant" gemeint war. Er befragt ein Orakel, wer es ist und ihm wird der Junge Aladdin gezeigt.

      Aladdin ist ein gutherziger Straßendieb, der sich in der großen, geschäftigen Hauptstadt des Königreichs mit seinem Affen Abu über die Runden schlägt. Sein Leben ändert sich von dem Moment an, als sich Prinzessin Jasmin verkleidet unter das Volk mischt und er sie durch einen Zufall kennenlernt. Dschafar lässt Aladdin verhaften, unter dem Vorwand, er hätte die Prinzessin entführt. Im Kerker trifft Aladdin auf Dschafar, der sich als alter, gebrechlicher Gefangener verkleidet hat. Er erzählt Aladdin von der Schatzhöhle. Dschafar bittet Aladdin, die Lampe für ihn zu holen, da er selbst zu alt und schwach sei, um sich in die Höhle zu begeben. Als Belohnung bietet er ihm Schätze, mit denen er das Herz der Prinzessin erobern könnte.

      Beide begeben sich zur Höhle, wo Aladdin vom sprechenden Höhlenschlund gewarnt wird, nichts außer der Lampe zu berühren. Als Aladdin die Lampe erreicht und nebenbei einen fliegenden Teppich gefunden hat, berührt Abu einen der verbotenen Schätze, woraufhin die Höhle zu zerfallen beginnt. Er erreicht den Ausgang, doch Dschafar nimmt ihm die Lampe ab und wirft ihn zurück in die Höhle. Als Aladdin die Hoffnung schon aufgeben will, zeigt ihm Abu die Lampe, die er Dschafar im letzten Moment geklaut hatte. Als Aladdin versucht, die Inschrift auf der Lampe zu lesen und dazu den Schmutz von ihr reibt, erscheint der Lampengeist Dschinni. Dieser gibt ihm nun drei Wünsche frei. Aladdin bringt Dschinni dazu, ihn aus der Höhle herauszubringen, ohne es als seinen ersten Wunsch zu formulieren. Ihm wird klar, dass er mit Dschinni die schöne Jasmin für sich gewinnen kann, die nach dem Gesetz ausschließlich einen Prinzen heiraten darf.

      Aladdins erster Wunsch ist, ein Prinz zu werden. Er zieht in einem pompösen Aufzug in die Stadt ein, doch Jasmin winkt ab, da sie nur aus Liebe heiraten will, und nicht weil das Gesetz es verlangt. Aladdin gibt jedoch nicht auf und lädt sie zu einem nächtlichen Spazierflug auf seinem fliegenden Teppich ein, den er aus der Höhle mitgebracht hat. Jasmin erkennt in Aladdin aber den Straßendieb. Doch Aladdins geringes Selbstwertgefühl bringt ihn dazu, darauf zu beharren, dass er ein Prinz sei und sich nur als einfacher Bürger verkleidet hatte, um dem Stress im Palast zu entkommen. Daraufhin verliebt sich Jasmin in Aladdin. Doch den beiden kommt wiederum Dschafar in die Quere, der im Prinzen Ali ebenfalls den Straßendieb Aladdin wiedererkannt hat. Er stiehlt, mit Hilfe seines Papageis Jago, die Wunderlampe und tyrannisiert von da an den Sultan und seine Tochter Jasmin, die er nun versucht, für sich zu gewinnen.

      Aladdin, Abu und Dschinni können den größenwahnsinnigen Dschafar jedoch mit einem Trick überwältigen. Dschinni erfüllt Dschafars Wunsch, selbst ein Dschinni zu sein, woraufhin Aladdin ihn in der Wunderlampe gefangen nimmt, denn auch zum größten Dschinni aller Zeiten gehört stets eine Lampe, die ihn zum Diener macht. Dschafar kommt nun erst wieder aus der Lampe heraus, wenn jemand jemals daran reiben sollte, und Dschinni verbannt die Lampe mit einem weiten Schnipser für 10.000 Jahre in die Wunderhöhle zurück. Mit seinem letzten Wunsch schenkt Aladdin Dschinni schließlich die Freiheit und erhält vom Sultan die Erlaubnis, Jasmin zu heiraten.

      Konzeption

      Der Film basiert zu großen Teilen auf der indischen anstatt der arabischen Kultur. Bei der Figur des Aladdin orientierten sich die Zeichner aber an dem damals jungen Schauspieler Tom Cruise.

      Ursprünglich sollte sich Dschinni in den Erzähler vom Anfang verwandeln, nachdem er befreit wird. Das würde erklären, woher er die Geschichte kennt und die Lampe besitzt. Da aber ein zweiter Teil unmöglich wäre, wenn man die Figur grundlegend veränderte, wurde diese Idee gestrichen. Dschinnis menschliche Form kann man allerdings noch beim Lied „Prince Ali“ sehen. Der Erzähler taucht dafür zum Schluss von Aladdin und der König der Diebe wieder auf und beendet seine Erzählung vom Beginn des ersten Teils und spannt damit den Bogen zu einer echten Trilogie. Robin Williams sang alle Lieder mit dem Dschinni selbst und schrieb sogar noch einige Zeilen davon eigenhändig.

      Als der Film in der Rohfassung Jeffrey Katzenberg vorgeführt wurde, war dieser von dem Ergebnis derart enttäuscht, dass er sämtliche Szenen überarbeiten und neu zeichnen ließ, um mehr Schwung und Witz hineinzubringen. Die völlige Überarbeitung des Konzepts kippte darüber hinaus einige wichtige Figuren wie Aladdins Mutter.

      Aufgrund von Protesten der arabisch-stämmigen Bevölkerung wurde der Text des Anfangsliedes „Arabische Nächte“ (engl. „Arabian Nights“) geändert. In der Kinoversion lautete die umstrittene Textstelle noch „du riskierst deinen Kopf und sofort ist er weg“, später dann „und steckst du mal im Sand, kommst du dort nie mehr weg“.

      de.wikipedia.org/wiki/Aladdin_%28Film%29

      Der trailer und das intro zum film ...




    • O
      liver & Co




      Oliver & Co. (Originaltitel: Oliver & Company) ist der 27. abendfüllende Zeichentrickfilm der Walt-Disney-Studios aus dem Jahr 1988. Die Handlung basiert frei auf dem Roman Oliver Twist von Charles Dickens.

      Handlung

      Im New York der 1980er Jahre werden einige junge Kätzchen verkauft. Alle finden einen neuen Besitzer, nur Oliver bleibt allein und verlassen im mittlerweile verrotteten Karton übrig. Oliver bleibt nichts anderes übrig, als sich mit seinem Schicksal abzugeben, und er wagt sich allein in die Stadt, wo er erfolglos auf Futtersuche geht. Dabei trifft Oliver den Hund Dodger, der gerade eine Portion Hot Dogs erbeutet hat. Dodger singt Oliver vor, wie er sein Leben lebt und geht in das Versteck seiner Hundebande, wo er stolz erzählt, wie er die Hot Dogs vor einer wilden Katze in Sicherheit brachte. Oliver wird von der Bande freudig aufgenommen. Der menschliche Anführer der Bande trifft ebenfalls ein: Fagin, ein liebenswerter Kleinganove, der dem schurkischen Sykes Geld schuldet. Mit dem Diebesgut von Dodger, dem großen Däne Einstein, Afgahnendame Rita, Bulldogge Francis und Chihuahua Tito möchte er seine Schulden bezahlen, doch sie konnten erneut nur wertlosen Plunder stehlen. Fagin erklärt seiner Bande, dass sie das Geld in drei Tagen beschaffen müssen. Bedrückte Stimmung macht sich breit, doch nachdem Fagin Oliver entdeckt und allen eine Gutenachtgeschichte vorliest, sieht die Welt schon wieder ganz anders aus.

      Am nächsten Tag fährt die Bande in die Stadt, um dort sowohl zu stehlen als auch um den Plunder gewinnbringend zu verkaufen. Fagin übernimmt den Verkauf, die Hunde und Oliver dagegen wollen eine Limousine überfallen. Diese wird von Butler Winston gefahren, der von der Foxworth Familie engagiert wurde um auf ihre Tochter Jenny aufzupassen. Beim Überfall begegnen sich Oliver und Jenny. Diese findet Oliver so süß, dass sie ihn mit nach Hause nehmen möchte. Winston erlaubt dies, auch wenn er sich sicher ist, dass es ihrem Pudel Georgette sehr missfallen wird.

      Diese wacht zur gleichen Zeit auf und besingt im pompösen Stil, wie perfekt sie doch sei. Als sie dann Oliver trifft, wird sie eifersüchtig und schmiedet verschiedene Pläne wie man ihn loswerden könnte.

      Zwischen Oliver und Jenny dagegen entsteht eine innige Freundschaft. Diese findet ein jähes Ende, als die Hundebande Oliver von seinen „Entführern“ befreit. Fagin aber bemerkt, dass Oliver ein Heim gefunden hat. Und obwohl sein Gewissen dagegen spricht, fordert er vom vermutlich reichen Besitzer Olivers ein Lösegeld. Doch bei der Lösegeldübernahme findet Fagin heraus, dass Oliver nun einem jungen Mädchen gehört. Er kann seinen Plan aufgrund seines weichen Herzens nicht ausführen, was aber Sykes auf den Plan ruft. Dieser entführt nun Jenny, um selbst Lösegeld zu fordern. Fagin, Oliver, Georgette und die Hundebande beginnen eine Rettungsaktion, bei der sie unter anderem gegen Sykes Dobermannrüden Roscoe und Desoto kämpfen müssen und auf verschiedensten Transportmitteln den unmenschlichen Sykes verfolgen.

      Roscoe und Desoto sterben während der Verfolgungsjagd an den Elektroschocks, die sie von der U-Bahn Linie erhalten und Sykes Schicksal wird besiegelt, als seine Limousine vom Zug zerstört wird. Bei Jennys nächster Geburtstagsfeier wiederum treffen sich alle der Guten wieder und Jennys Eltern kündigen endlich ihre Rückkehr an.

      Produktionsgeschichte

      Ursprünglich war dieser Film als Ableger von Bernard und Bianca gedacht, in der das Leben eines Mädchens namens Penny in New York gezeigt wird, doch die Produzenten fanden die Handlung nicht überzeugend genug. Von dieser frühen Idee blieben nur einige Ähnlichkeiten im Charakter von Penny/Jenny sowie Grundpfeiler im Hintergrunddesign. Auch wenn das Setting der Metropole New York ein völlig anderes ist als die Sumpflandschaft aus Bernard und Bianca, so erkennt man im Zeichenstil, dem Realismus sowie den Verbindungen zur damaligen Zeit gewisse Parallelen zwischen den Filmen.

      Besonders erwähnenswert ist außerdem der hohe Gebrauch von Computeranimationen. Während in Basil, der große Mäusedetektiv nur eine Szene Unterstützung aus dem PC erhielt, sind sämtliche Fahrzeuge und auch andere bewegte Dinge (etwa das Piano auf dem Dodger sitzt, während es hochgezogen wird) sowie einige Hochhäuser und der Hintergrund in der finalen Jagdsequenz mithilfe des Computers entstanden, weshalb Oliver & Co. auch als erster Disney-Trickfilm eine spezielle Computeranimationsabteilung hatte.

      Ebenfalls großen Einfluss auf den Stil des Films übte die Entscheidung aus, den Film zeitgenössisch zu gestalten. Der Vorschlag kam von Jeffrey Katzenberg, der bereits bei Paramount Pictures die Idee hatte, ein Spielfilmmusical mit Popsongs auf der Basis von Oliver Twist zu drehen. Damals lehnte Disneys Vorstandsvorsitzender Michael Eisner dies ab, doch nun sah er darin die perfekte Gelegenheit Disneys Trickfilme zu modernisieren und einem älteren Publikum erneut zugänglich zu machen, nachdem Filme wie Cap und Capper dieses abgeschreckt hatten.

      So kam es neben der teils ungemütlichen Stadtkulisse, der lockeren Jugendsprache und einigen teils recht harten Szenen vor allem zur Besetzung der Stimmen und Sänger: Billy Joel als Dodger (und Interpret des Liedes Was soll ich mich ärgern?), Touchstone-Komödien-Star Bette Midler als Georgette und der damals populäre Huey Lewis als der Interpret des Titelsongs Once Upon a Time in New York City. Katzenbergs Plan ging auf. Oliver & Co. wurde ein Erfolg, nicht nur bei den jüngsten Kinogängern.

      de.wikipedia.org/wiki/Oliver_%26_Co.

      Zwei schöne szenen aus dem film ...




    • A
      tlantis - Das Geheimnis Der Verlorenen Stadt




      Atlantis – Das Geheimnis der verlorenen Stadt (Atlantis: The Lost Empire) ist ein Zeichentrickfilm der Walt Disney-Studios von Regisseur Gary Trousdale und Produzent Don Hahn, der 2001 in die deutschen Kinos kam.

      Handlung

      Im Jahr 1914 glaubt der junge Wissenschaftler Milo Thatch fest daran, dass die Legende um die versunkene Stadt Atlantis wahr ist. Er arbeitet in einem Museum in Washington D. C. im Heizkeller, kann die Museumsleitung aber nicht von seiner Theorie überzeugen. Mr. Whitmore, ein milliardenschwerer Unternehmer und alter Freund seines verstorbenen Großvaters, macht Milo das Angebot, seine Expedition nach Atlantis zu finanzieren, da er für die Atlantis-Theorie einen Beweis haben möchte. Er hat dafür schon ein Team aus Experten zusammengestellt, das Milo als Kartograf und Linguist vervollständigen soll. Anfangs ist er im Team ein Außenseiter, die anderen Expeditionsteilnehmer machen sich über ihn lustig. Später gelingt es ihm jedoch, von allen akzeptiert zu werden.

      Als sich die Gruppe in dem hochmodernen U-Boot Ulysses dem Zugang zu Atlantis nähert, wird es von einem Leviathan, der sich als atlantische Kriegsmaschine herausstellt, angegriffen und zerstört, sodass sich die Mannschaft in Rettungs-U-Boote begeben muss. Dabei verliert der Großteil der 200 Teilnehmer das Leben. Als den Überlebenden, nach langer, abenteuerreichen Suche, der Fund der versunkenen Stadt gelingt, lernt Milo Kida, die Prinzessin von Atlantis, kennen und verliebt sich in sie. Zusammen mit ihr versucht er, alles über das Herz von Atlantis, einen großen Kristall, der selbständig denkt, herauszufinden. Aus alten atlantischen Aufzeichnungen entnimmt er, dass die Bewohner von Atlantis ohne den Kristall nicht überleben können. Der altersschwache König von Atlantis, Kidas Vater, erzählt vor seinem Ableben, dass er den Kristall als Waffe für einen Krieg missbrauchte. Doch der Kristall entwickelte ein eigenes Bewusstsein und seine Macht sei so stark gewesen, sodass seine Kraft zurück schlug und sich eine gewaltige Flutwelle Atlantis näherte und es zu zerstören drohte. Daraufhin habe der Kristall eine Schutzkuppel über der Stadt gebildet. Kidas Mutter sei damals in den Kristall aufgenommen worden, da der Kristall bei drohender Gefahr immer einen Hirten von königlichem Blut wähle, um sich und Atlantis zu beschützen.

      Das Expeditionsteam stellt sich als Söldnertruppe heraus, deren einziges Interesse der Raub des Kristalls ist. Milo kann jedoch die Maschinentechnikerin Anna, den Sprengmeister Vinny, den Geologen Budelaire, den Koch Cookie, den Arzt Sweet und die Kommunikationstechnikerin Mrs. Packard davon überzeugen, dass das Leben der Atlanter mehr wert ist als der Kristall. Im gemeinsamen Kampf gegen den Rest der Expeditionstruppe verlieren der Commander Rourke und der Co-Commander Helga Sinclair ihr Leben. Im Gegensatz zu den anderen entschließt sich Milo, in Atlantis zu bleiben und nicht zurück zu reisen. Mr. Whitmore erhält als Existenzbeweis von Atlantis einen der kleinen Kristalle, die die Bewohner von Atlantis um den Hals tragen.

      de.wikipedia.org/wiki/Atlantis…mnis_der_verlorenen_Stadt

      Der trailer zum film (leider auf englisch) ...


    • H
      ercules




      Hercules ist der 35. abendfüllende Zeichentrickfilm der Walt Disney Studios aus dem Jahr 1997. Er bezieht sich auf die Abenteuer der Figur Herkules aus der griechischen Mythologie.

      Handlung

      Hercules wird als Sohn von Göttervater Zeus und Hera auf dem Olymp geboren. Hades, wortgewandter Gott der Unterwelt und mächtiger Widersacher und Bruder von Zeus, lässt Hercules auf die Erde entführen, da ihm durch die Moiren prophezeit wurde, dass nur Hercules seine Revolutionspläne vereiteln kann. So will er ihn durch seine Gehilfen Pech und Schwefel mit einer Flasche magischen Elixiers sterblich werden und anschließend töten lassen. Der Mordversuch schlägt fehl, weil das Baby die Flasche nicht vollständig austrinkt. So wächst Hercules zwar als Pflegekind des kinderlosen Ehepaars Amphitrion und Alkmene zu einem sterblichen Menschen heran, besitzt allerdings noch immer die Kraft der Götter.

      Als junger Mann erfährt Hercules das Geheimnis seiner Herkunft und will sich nun als wahrer Held beweisen, um zum Olymp zurückkehren zu können. Hades, außer sich vor Wut, dass seine Gehilfen versagt haben, nimmt die Vernichtung von Hercules nun selbst in die Hand und konfrontiert ihn mit einer Anzahl von Monstern, wie einer mehrköpfigen Hydra, dem Minotaurus und anderen Meeresungeheuern. Durch die entsprechende Ausbildung und mit Hilfe des ehemaligen Heldenausbilders Philoctetes, ein Satyr (halb Mensch, halb Ziege) genannt Phil, gelingt es Hercules, die Ungeheuer zu töten und ein ungeheures Mass an Ruhm, Beliebtheit und Vermögen zu erringen.

      Auf seinem Weg zum Helden verliebt sich Hercules in Megara, genannt Meg, ohne zu ahnen, dass sie, wenn auch nicht ganz freiwillig, zu Hades' Gefolgsleuten gehört. Mit ihrer Hilfe gelingt es dem Gott, Hercules dazu zu bringen, für eine gewisse Zeit auf seine Kräfte zu verzichten. Unter der Bedingung, dass Meg nichts geschieht, willigt er ein. Der Olymp scheint bei der Entscheidungsschlacht der Götter gegen die Titanen unter Hades' Herrschaft zu fallen. Der einäugige Zyklop soll Hercules töten, doch Megara und Hercules' fliegender Pferdefreund Pegasus holen Phil zurück, der nach einem vorangegangenen Streit zurück in seine Heimat kehren wollte. Hercules bleibt trotz seiner fehlenden Götterkraft Sieger und erringt diese wieder als Meg sich opfert, um Hercules vor einer niederstürzenden Säule zu retten. Hercules gewinnt die Entscheidungsschlacht für die Götter, verliert aber zunächst Meg, deren Lebensfaden durch die Moiren derweil zerschnitten wurde.

      Nun ist Hercules auch bereit, sein eigenes Leben zu geben, um Megs Seele aus der Unterwelt zu retten, was ihn zu einem wahren Held werden lässt. Seine Götterkraft rettet ihn vor dem Sterben, als er Megs Seele aus dem Totenfluss zurückholt. Gemeinsam werden sie auf den Olymp getragen. Obwohl von seinen Eltern und allen anderen Göttern gefeiert und bewundert, verzichtet er auf seine Unsterblichkeit, um mit Meg zusammen auf der Erde leben zu können. Phils großer Traum, den größten Helden aller Zeiten trainiert zu haben, erfüllt sich ebenfalls, indem Hercules Bild, aus Sternen gefertigt, am Nachtfirmament erstrahlt.

      Hintergrund

      Im griechischen Original, den Sagen, lautet sein Name Herakles, erst die Römer machten daraus Hercules.
      In den Mythen war Herkules nicht wie im Film Sohn des Zeus und der Hera, sondern Sohn des Zeus und der sterblichen Alkmene.
      Die Figuren wurden vom bekannten britischen Karikaturisten Gerald Scarfe gestaltet, was zur Folge hat, dass der Film von einem eigenwilligen visuellen Stil geprägt ist, der sich deutlich von anderen Disney-Filmen unterscheidet.
      In den Mythen war Areion das Pferd Herakles. Im Film ist Pegasus das Pferd von Herkules
      Disney hat sich in der Behandlung des Herkules-Mythos große Freiheiten erlaubt, da das Originalmaterial teilweise als ungeeignet für junge Zuschauer angesehen wurde, beispielsweise die Zeugung von Herkules durch einen Gott, der sich als Ehemann einer Sterblichen ausgibt, und die Versuche seiner Stiefmutter Hera, Herkules umzubringen. Disney benutzte auch verschiedene Stereotypen in der Gestaltung des Aussehens der griechischen Götter, zum Beispiel mit Poseidon als Fisch. Außerdem ist Hades eigentlich kein Feind des Zeus beziehungsweise kein böser Teufel, sondern einfach ein Gott, der seine Arbeit macht.
      Basierend auf den Figuren des Filmes entstand die Zeichentrickserie Disneys Hercules. Charaktere aus dem Film kommen zudem in einigen Folgen der Zeichentrickserie Disneys Mickys Clubhaus (House of Mouse) und in bisher allen sechs Spielen der Kingdom Hearts-Computerspielserie vor.
      Die Storyline ist stark durch die Filme Superman und Rocky inspiriert.
      Die Disneyzeichner haben einige Parallelen zu anderen Disneyfilmen in Hercules gelegt. So taucht zum Beispiel das Löwenfell von Scar aus Der König der Löwen in der Szene auf, wo Hercules auf eine Vase gemalt werden soll. Auch Mitarbeiter wurden eingesetzt. In Hercules tauchen die Regisseure John Musker und Ron Clements mit ihren eigenen Stimmen auf. Man sieht sie am Anfang, wo Hercules den Marktplatz ohne bösen Willen zerstört.

      de.wikipedia.org/wiki/Hercules_%281997%29

      Hier noch ein paar schöne szenen aus dem film ...




    • E
      in Königreich Für Ein Lama



      Ein Königreich für ein Lama ist ein amerikanischer Zeichentrickfilm des Regisseurs Mark Dindal aus dem Jahr 2000 der Walt Disney Company. 2005 erschien eine Direct-to-DVD-Fortsetzung unter dem Titel Ein Königreich für ein Lama 2 – Kronks großes Abenteuer.

      Handlung

      Der junge Kuzco – seines Zeichens König der Inkas – führt eine ziemlich arrogante und wenig gerechte Regentschaft. Nicht gerade verwunderlich, dass eine beträchtliche Anzahl an Bürgern seines Reiches das Ende seiner Herrschaft herbeisehnen. Yzma, seine böse Beraterin, will diesen Vorgang aus Rache für ihre Entlassung mittels Zaubertrank beschleunigen. Doch aufgrund eines Fehlers ihres recht einfältigen Assistenten Kronk verwandelt sich Kuzco in ein Lama, statt das Zeitliche zu segnen.
      Mit Hilfe des gutmütigen Bauern Patcha versucht er, ein Gegenmittel zu finden, um seinen Thron zurückzuerobern, und erlangt dabei im Laufe vieler Abenteuer Einsicht über seine ungerechten Handlungen als König.

      Hintergrund

      Im Gegensatz zu den meisten vorangegangenen Disney-Filmen macht Ein Königreich für ein Lama umfangreich Gebrauch von Slapstick-Elementen.
      Das ursprüngliche Drehbuch des Films sah vor, dass Kuzco seinen Vergnügungspark am Ende auf einem Nachbarhügel baut und Patchas Familie zu sich einlädt. Musiker Sting, der einige Songs für den Film komponiert hatte, protestierte gegen dieses Ende und die damit verbundene Aussage; als strenger Umweltschützer missbilligte er, dass quasi gutgeheißen würde, dass der tropische Regenwald einem Vergnügungspark weichen muss. Das Ende des Films wurde daher geändert, so dass der König sich mit einer einfachen Hütte begnügt.

      de.wikipedia.org/wiki/Ein_K%C3%B6nigreich_f%C3%BCr_ein_Lama

      Der trailer und eine etwas längere szene aus dem film ...




    • L
      ilo Und Stitch




      Lilo & Stitch ist ein US-amerikanischer Zeichentrickfilm der Regisseure Dean DeBlois und Chris Sanders aus dem Jahr 2002 der Walt Disney Company. Der Film wurde 2003 für einen Oscar in der Kategorie Bester Animationsfilm nominiert.

      Handlung

      Ein außerirdischer, verrückter Wissenschaftler, Dr. Jamba Jookiba, wird wegen der Durchführung von illegalen genetischen Experimenten und dem Erschaffen von Kreaturen, die Chaos und Zerstörung anrichten sollen, ins Gefängnis gesperrt. Sein jüngstes Experiment ist Nummer 626: ein kleiner, blauer Außerirdischer, der stärker, schneller, intelligenter und zerstörerischer ist, als es den Anschein hat. Auf seinem Weg zu einer Strafkolonie entkommt 626 und landet bruch auf einer kleinen hawaiischen Insel auf der Erde. Er tarnt sich als Hund und wird von einem kleinen Mädchen namens Lilo adoptiert, die mit ihrer Schwester Nani zusammenlebt, nachdem ihre Eltern bei einem Autounfall ums Leben gekommen sind. Lilo ist einsam und eine Art Außenseiterin, bis sie einen neuen Freund in 626 findet, den sie Stitch nennt.

      Lilo versucht Stitch Benehmen beizubringen, indem sie Elvis Presley und seine Musik als Vorbild für gutes Verhalten verwendet, aber Stitchs zerstörerische Absichten machen es für alle schwierig, vor allem für Nani, die Lilo eine stabile, häusliche Umgebung bieten möchte, indem sie versucht, eine feste Arbeitsstelle zu finden. Da sie ständig vom Sozialarbeiter Cobra Bobo überwacht werden, läuft Lilo Gefahr, ins Pflegeheim zu kommen, wenn sich ihre Lebensbedingungen nicht verbessern. Noch schwieriger werden die Dinge durch Jamba und Agent Pliiklii, die beauftragt wurden, Stitch gefangen zu nehmen. Nach ihrem Scheitern und der daraus folgenden Entlassung wird ein anderer Außerirdischer namens Captain Gantu mit der Aufgabe, Stitch gefangen zu nehmen, betraut. Am Ende des Films landet die Ratspräsidentin höchstpersönlich auf der Erde, um Stitch selbst genfangen zu nehmen, da auch Captain Gantu nicht schnell genug Erfolg meldet. Stitch wird nun doch gefangen genommen, sein Wunsch auf der Erde zu bleiben wird zunächst ausgeschlagen, bis Lilo ihren Kaufvertrag vorzeigt, denn sie hatte Stitch anfangs im Tierheim erstanden. Da Aliens das Gesetz immer achten und es Diebstahl wäre wenn sie Stitch einfach mitnehmen würden, ist die Ratspräsidentin froh Stitch bei seiner neuen Familie lassen zu können. Jamba und Pliiklii werden dazu verurteilt ebenfalls auf der Erde zu bleiben um ein Auge auf die neue Familie zu haben. Cobra Bobo, der Sozialarbeiter und ehemalige Alienjäger, ist mit dieser Situation ebenfalls zufrieden,fürchtet aber ebenso wie die Ratspräsidentin sowohl den daraus entstehenden Papierkram als auch die Problematik dies seinen Vorgesetzten zu erklären. Lilo und Nani haben nun wieder eine große, wenn auch etwas chaotische Familie aus Aliens.

      Die Botschaft des Films sagt aus, dass Familie in allen Fällen zusammenhalten muss, egal wie schwierig es ist („ʻohana“). Ebenso wird die Bedeutung von Lilos hawaiianischer Kultur betont und wie sie am Leben erhalten werden muss.

      Veröffentlichung

      Die deutsche Fassung wurde an 17 Stellen um insgesamt 79,04 Sekunden gekürzt, um eine FSK-Freigabe ohne Altersbeschränkung zu erhalten.[2] Dies stimmt allerdings nicht mit den schweizerischen[3] oder österreichischen Bestimmungen überein. In beiden Ländern wäre Lilo & Stitch auch unzensiert für alle Altersklassen freigegeben. Bei der Free-TV-Premiere am 1. Mai 2009 war der Film in ORF 1 auch in seiner ungekürzten Fassung zu sehen, während RTL Television nur die gekürzte FSK o.A. – Fassung ausstrahlte. Bis heute wurde allerdings keine deutschsprachige, ungekürzte Verkaufsfassung veröffentlicht.

      Der Film zog die Fortsetzungen Lilo & Stitch 2 – Stitch völlig abgedreht und Stitch & Co. – Der Film nach sich. Im Mai 2007 ist eine weitere Fortsetzung namens Leroy & Stitch in Europa erschienen. Der zweite Teil erschien 2005 auf DVD und heißt im Original: Stitch has a glitch (Stitch hat einen Wurm/Störung). Des Weiteren folgte auch zwei Fernsehserien unter dem Titeln Lilo & Stitch sowie Yuna & Stitch

      de.wikipedia.org/wiki/Lilo_%26_Stitch

      Der trailer zum film und eine witzige szene ...




    • K
      üss Den Frosch




      Küss den Frosch (engl. The Princess and the Frog) ist der 49. abendfüllende Zeichentrickfilm der Walt-Disney-Studios aus dem Jahr 2009. Der Film basiert lose auf E. D. Bakers Kinderbuch Esmeralda, Froschprinzessin, das wiederum von dem Märchen Der Froschkönig inspiriert ist und handelt von dem afroamerikanischen Mädchen Tiana, das in New Orleans wohnt.

      Handlung

      New Orleans, 1926: Tiana, eine junge Frau aus der Unterschicht, hat zwei Jobs gleichzeitig, um Geld für ihr eigenes Restaurant anzusparen. Im Hafen kommt Prinz Naveen aus Maldonia an mit dem Vorsatz, seine finanzielle Situation zu verbessern. Seine Eltern haben die Geldversorgung eingestellt, und nun möchte Naveen eine reiche Schönheit aus dem Süden der USA heiraten. „Big Daddy“ Eli La Bouff, Vater von Tianas Kindheitsfreundin Charlotte, veranstaltet einen Maskenball zu Naveens Ehren. Charlotte beauftragt Tiana, Beignets für den Ball zu machen. Die Bezahlung reicht aus, eine alte Zuckermühle zu kaufen: Tianas zukünftiges Restaurant.

      Währenddessen begegnen Naveen und sein Diener Lawrence Dr. Facilier, einem Voodoo-Hexendoktor. Facilier verspricht den beiden, dass er ihre Träume wahr werden lassen kann. Ungünstigerweise bekommt keiner von beiden, was er erwartet: Naveen wird ein Frosch, während Lawrence durch einen Voodoozauber die Gestalt von Naveen bekommt. Facilier beabsichtigt, dass Lawrence Charlotte heiratet, wonach er Big Daddy La Bouff töten und dessen Vermögen beanspruchen will.

      Auf dem Ball erfährt Tiana, dass sie die Mühle an einen höheren Bieter verlieren wird. Nachdem Tianas Kostüm versehentlich zerstört wird, gibt Charlotte Tiana ein Prinzessinnenkostüm und eine Tiara. Charlotte kehrt zur Party zurück; Tiana spricht ihren Wunsch vor dem Abendstern aus, nur um einen Frosch neben sich sitzend vorzufinden. Der Frosch ist Naveen, der Tiana bittet ihn zu küssen und Faciliers Fluch zu brechen. Tiana ist einverstanden, erwartet aber als Gegenleistung das Geld, das sie zum Überbieten des anderen Bieters benötigt. Leider verwandelt sich nicht Naveen in einen Menschen, sondern Tiana in einen Frosch.

      Das Paar flieht in die Sümpfe des Bayou, wo sie Louis begegnen, einem Trompete spielenden Alligator, und Ray, einem Cajun-Glühwürmchen, das sich nach einem funkelnden Licht namens Evangeline sehnt. Louis und Ray bieten sich an, die Frösche zur guten Voodoo-Priesterin Mama Odie zu führen, die den Fluch aufheben kann. Auf dem Weg entwickeln Tiana und Naveen Gefühle füreinander. Währenddessen schließt Facilier einen Deal mit den Voodoogeistern, wobei er diesen die Seelen der Bevölkerung von New Orleans bietet im Tausch für das Finden von Naveen. Mama Odie offenbart den Fröschen, dass Naveen eine Prinzessin küssen muss, um wieder Mensch zu werden. Tiana und ihre Freunde kehren nach New Orleans zurück, um Charlotte zu finden. Naveen erzählt Ray, dass er Tiana liebt. Bevor er es ihr sagen kann, wird er von Dämonen entführt und zu Facilier gebracht.

      Ray berichtet Tiana, dass Naveen sie liebt. Tiana geht darauf zur Mardi-Gras-Parade, wo sie herausfindet, dass Naveen scheinbar Charlotte heiratet. Tiana flieht auf einen Friedhof, während es Ray und Louis gelingt, den echten Naveen zu befreien und den Voodoozauber (ein Amulett) des falschen zu stehlen. Ray findet Tiana und gibt ihr das Amulett. Er versucht die Dämonen aufzuhalten, sodass sie fliehen kann, aber Facilier verwundet ihn tödlich. Facilier trifft auf Tiana und bietet ihr an, ihren Traum vom eigenen Restaurant wahr werden zu lassen im Tausch für das Amulett. Tiana weigert sich und zerstört das Amulett. Die verärgerten Geister fordern Facilier selbst als Gegenleistung und ziehen ihn in ihre Welt.

      Naveen klärt die verwirrte Charlotte über die Situation auf, als Tiana zu den beiden stößt. Tiana legt offen, dass sie Naveen liebt und ihr Leben mit ihm als Frosch verbringen würde. Charlotte bietet sich an, Naveen zu küssen, sodass er und Tiana Menschen werden. Ungünstigerweise endet das Mardi Gras und die Uhr läutet zu Mitternacht, bevor sie den Frosch geküsst hat. Louis erscheint mit dem sterbenden Ray. Trotz der Geschehnisse zeigt Ray seine Freude für die Frösche, bevor er stirbt. Er wird begraben und zu einem Stern neben seiner Evangeline.

      Fortan als Frösche zusammenlebend, werden Tiana und Naveen von Mama Odie getraut. Als sie sich küssen, verwandeln sie sich in Menschen, da durch diese Heirat Tiana zur Prinzessin geworden ist. Beide kehren nach New Orleans zurück, wo die Heirat wiederholt wird. Tiana und Naveen kaufen die Mühle. Tianas Palast wird eröffnet.

      Produktion und Veröffentlichung

      Mit dem Film setzten die Walt-Disney-Studios die Tradition der handgezeichneten, zweidimensional animierten Filme fort, die nach Die Kühe sind los eigentlich für beendet erklärt worden war. Neben den Regisseuren John Musker und Ron Clements waren unter anderem Randy Newman (Musik) und Jeff Draheim (Schnitt) beteiligt. Die Produktion fand bei Walt Disney Animation Studios und Walt Disney Pictures statt.
      Der Film hatte am 25. November 2009 in den USA Premiere; in Deutschland kam er am 10. Dezember 2009 in die Kinos.

      de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BCss_den_Frosch

      Der trailer , ein wenig making-of und ein paar weitere szenen aus dem film ...







    • oh mein gott, danke lieber Hucktzer ich dachte ich muss heulen. Da kommen Kindheitserinnerungen hoch damit bin ich aufgewachsen hammer geil danke danke danke. Vor allem ich habe auch noch VHS Kassetten zuhause bei meinen Ellis und ich habe gleich gesagt die müssen aufgehoben bleiben da meine kinder auch was davon haben sollen. Wenn es irgendwann mal soweit ist. Ich find diesen Threat total interesant danke für deine Arbeit. Daumen hoch. Liebe Grüße Katja Jackson :klatschen: :shi: :hkuss:
    • Disney kauft Star-Wars-Produktionsfirma

      Vier Milliarden Dollar zahlt Disney für die Produktionsfirma von "Star Wars"-Regisseur George Lucas – die Hälfte davon in bar. Disney plant weitere "Star Wars"-Folgen.



      Der US-Medienkonzern Walt Disney übernimmt für etwa vier Milliarden Dollar die Produktionsfirma Lucasfilm des Star-Wars-Regisseurs George Lucas. Disney will nach eigenen Angaben die Hälfte des Kaufpreises in bar bezahlen. Zudem wolle das Unternehmen etwa 40 Millionen Aktien ausgeben.

      George Lucas, Alleineigentümer und Gründer von Lucasfilm, hat diesen Schritt lange geplant. Er sagte, dass für ihn die Zeit gekommen sei, Star Wars an eine neue Generation von Filmemachern weiterzureichen. Es sei ihm wichtig gewesen, noch zu Lebzeiten für einen Übergang zu sorgen. "Star Wars wird sicherlich weiterleben."

      Disney hat bereits eine siebte Folge der Krieg-der-Sterne-Reihe für 2015 angekündigt. Auch die Episoden 8 und 9 sind bereits geplant. "Unser Langzeitplan ist, alle zwei bis drei Jahre einen neuen Spielfilm herauszubringen", sagte Disney-Chef Bob Iger. Die neuen Filme werden unter der Marke Disney-Lucasfilm herausgebracht.

      Die bisherige stellvertretende Vorstandsvorsitzende von Lucasfilm, Kathleen Kennedy, soll das Unternehmen fortan als Präsidentin leiten. Sie wird in dieser Funktion dem Vorstandsvorsitzenden der Produktionsfirma Walt Disney Studios, Alan Horn, unterstellt sein.

      Zum Disney-Konzern gehören bereits das auf Animationsfilme spezialisierte Unternehmen Pixar, der Comicverlag Marvel und die US-Fernsehseder ESPN und ABC.

      zeit.de/wirtschaft/unternehmen…sney-lucasfilm-uebernahme
    • ich als grosser Star Wars-fan sass gestern nacht erstmal sprachlos da und dachte an einen Aprilscherz.George Lucas gibt sein Baby in andere Hände.Einerseits würe ich mich über Episode 7-9(vielleicht mit einen gealterten Mark Hamill,das wär geil)freuen auf er anderen seite weiss man jetzt nicht was Disney draus macht,in 3 jahren werde ich wohl schlauer sein

      MTFBWY all