"Eure Liebe trocknet meine Tränen"

    • "Eure Liebe trocknet meine Tränen"

      Seit seinem Freispruch hat Michael Jackson sich nicht öffentlich zu dem Prozess gegen ihn geäußert. Jetzt bedankte er sich mit rührenden Worten bei seinen Fans für ihre Unterstützung.

      Zwei Wochen nach seinem Freispruch hat sich Michael Jackson in bewegten Worten bei Gott, seinen Fans und seiner Familie bedankt. Ohne sie hätte er den Prozess wegen des angeblichen sexuellen Missbrauchs eines Jungen "niemals durchgestanden", teilte er mit. Mit dieser Stellungnahme auf seiner Website äußerte sich der Popstar erstmals seit dem Freispruch am 13. Juni zu dem Ausgang des Prozesses.

      "Ich werde euch nie vergessen"
      Die "Liebe, Hilfe und Loyalität" der Fans habe alles möglich gemacht. "Ich werde euch niemals vergessen", schrieb Jackson. "Eure stets gegenwärtige Liebe hat mich gehalten, meine Tränen getrocknet und mich durchgebracht", heißt es weiter. "Ich werde eure Hingabe und euren Beistand immer hoch schätzen. Ihr seid meine Inspiration."

      stern.de/lifestyle/leute/mich…nen-542351.html

      :herz: :herz: :herz: OOI HOPE YOU WILL STILL DANCINGOO:herz: :herz: :herz:
    • Ich hoffe es so sehr, dass er die Liebe seiner Fans auf der ganzen Welt gespürt hat, und das seine Tränen ein wenig getrocknet hat.

      Seine Worte, die er auf ein Hotelkissen geschrieben hat, zeigen jedoch, dass es da wahrscheinlich auch Zeiten gab, in denen er Angst hatte, dass seine Fans nicht mehr zu ihm halten würden.

      Mein geliebter Michael Jackson, wenn du nur annähernd wüsstest und spüren würdest, wie sehr wir dich lieben. Aus tiefstem Herzen. Für immer. Nur dich :herz:

    • Cosima schrieb:

      "Ich werde euch nie vergessen"
      Die "Liebe, Hilfe und Loyalität" der Fans habe alles möglich gemacht. "Ich werde euch niemals vergessen", schrieb Jackson. "Eure stets gegenwärtige Liebe hat mich gehalten, meine Tränen getrocknet und mich durchgebracht", heißt es weiter. "Ich werde eure Hingabe und euren Beistand immer hoch schätzen. Ihr seid meine Inspiration."
      Mich mache diese Aussagen sehr traurig und ich denke das Michael sehr wohl wußte wie sehr wir ihn lieben und treu an seiner Seite stehen.


      scream schrieb:



      Seine Worte, die er auf ein Hotelkissen geschrieben hat, zeigen jedoch, dass es da wahrscheinlich auch Zeiten gab, in denen er Angst hatte, dass seine Fans nicht mehr zu ihm halten würden.

      Ich denke Michael war ein Mensch voller selbstzweifel ( was mich auch sehr traurig macht ) , er war ein Ausnahmetalent , so liebenswert und begabt.

      scream schrieb:

      Mein geliebter Michael Jackson, wenn du nur annähernd wüsstest und spüren würdest, wie sehr wir dich lieben. Aus tiefstem Herzen. Für immer. Nur dich :herz:
      Michael wußte wie sehr wir ihn lieben , vielleicht nicht in diesem Ausmaß aber er wußte es , da bin ich mir ganz sicher .


      Lieben Gruß von PeHnas
    • PeHnas schrieb:

      Mein geliebter Michael Jackson, wenn du nur annähernd wüsstest und spüren würdest, wie sehr wir dich lieben. Aus tiefstem Herzen. Für immer. Nur dich
      Michael wußte wie sehr wir ihn lieben , vielleicht nicht in diesem Ausmaß aber er wußte es , da bin ich mir ganz sicher .


      Ja, er wußte es. Aber was war nach seinen Konzerten... Habe mal gelesen gehabt,
      daß er nach seinen Konzerten immer extrem depressiv, traurig, einsam war, weil
      er es so gesehen hat, daß die ganze Menge Fans, die sein/e Konzert/e besuchten,
      zwar alle da waren, aber er immer die Angst hatte, diese Menge an Fans nicht wieder
      haben würde. Sie ihn nach einem Konzert einfach wieder vergessen würden, und er
      wieder alleine dastehe. Damit hat er unwahrscheinlich mit zu kämpfen gehabt.
      Weiss leider nicht mehr, wo ich es gelesen hatte.
      Aber traurig macht es mich ohne Ende!!! :wimmer:
      Ihn kennt die ganze Welt, er hatte (hat) Unmengen an Fans.... aber privat war er
      trotzdem immer alleine und so sehr einsam.....
      Das tut einfach nur weh, diese Vorstellung :heul: :rose:
    • MJ*is*Magic777 schrieb:

      Ihn kennt die ganze Welt, er hatte (hat) Unmengen an Fans.... aber privat war er
      trotzdem immer alleine und so sehr einsam.....

      Als so einsam wie er immer dargestellt wird und sich auch selber darstellt sehe ich ihn gar nicht.
      Er hatte seine Kinder - wenn er wollte seine (nicht kleine) Familie, er hatte auch (mindestens) eine Freundin (Liz)...

      Wer von uns kann behaupten mehr als ein zwei Freunde zu haben - der Rest sind "nur" Bekannte - und davon hatte Michael weit aus mehr als wir.

      Ich denke er hat sich häufig selber als einsam gesehen, weil er in einer großen Familie aufgewachsen ist, weil immer noch ein paar andere Familienmitglieder aufgetaucht sind, weil er unterwegs war mit einem Tross voller Leute, weil er vor tausenden Menschen stand...
      Wenn Kinder auf seine Ranch kamen, kamen sie Busseweise - er war Trubel gewohnt und wenn es dann mal etwas leiser war, sah er es als einsam an... Ich glaube er hatte da eine ganz eigene Vorstellung.

      Selbst wenn er schlafen ging, soll es bei Licht und lauter Musik gewesen sein... also wieder Trubel - zumnidest um die Ohren.

      KLICK: --> ISF
    • Andrea schrieb:

      ich glaube ganz fest, dass er es weiß ! :kerze:

      davon bin ich ebenfalls überzeugt. ein derart komplexer, sensibler und feinsinniger mensch nimmt wahr, was ihm an liebe entgegengebracht wird. dass er manchmal zweifel hatte, finde ich vollkommen normal. das beispiel hinkt natürlich vorne und hinten, aber ich hab auch tage, an denen ich denke, dass mich keiner leiden kann. sowas bleibt nicht aus und ich denke, es ist auch wichtig, denn wer nur immer denkt, er sei der allergrößte, hört auf, sich in frage zu stellen und dadurch weiter zu entwickeln. so ein kelch kann und darf auch nicht an einem menschen wie michael vorbei gehen. aber er konnte sich auf eines verlassen: wann immer es möglich war, waren seine fans um ihn herum und haben ihm gezeigt, dass sie ihn lieben.

      MJ*is*Magic777 schrieb:

      Habe mal gelesen gehabt, daß er nach seinen Konzerten immer extrem depressiv, traurig, einsam war, weil er es so gesehen hat, daß die ganze Menge Fans, die sein/e Konzert/e besuchten, zwar alle da waren, aber er immer die Angst hatte, diese Menge an Fans nicht wieder haben würde. Sie ihn nach einem Konzert einfach wieder vergessen würden, und er wieder alleine dastehe. Damit hat er unwahrscheinlich mit zu kämpfen gehabt.

      ja, daran zweifle ich keine sekunde und ich kann das auch verstehen. liest man das, bricht es einem das herz. wenn man sich aber mal umhört, dann ging das nicht nur michael so. das phänomen beklagen nahezu alle künstler. stehen sie auf der bühne, schüttet der körper adrenalin und serotonin aus, dass es nur so kracht. wie jeder weiß sind das körpereigene drogen. fällt nach dem konzert die konzentration im blut wieder ab, kommt einem das wie ein fall in ein loch vor. das ist wohl auch ein grund mit, wieso alkohol und drogen in künstlerkreisen nicht unüblich sind. außerdem kann nichts so einsam sein wie ein hotelzimmer in einer fremden stadt.

      jenseits davon gebe ich shi recht: wer immer trubel gewohnt ist, kommt mit stille nur schwer klar. ich könnte mir vorstellen, dass gerade jemand wie michael in einem riesen dilemma steckt. er bekommt nie ruhe, dauernd sind menschen um ihn rum. sie brauchen das, um bestätigt zu werden. andererseits sehnen sie sich nach ruhe. wäre es nicht so gewesen, hätte sich michael wohl er nicht zum kauf von neverland entschieden. hoch sensible menschen nehmen situationen mehr wahr, als andere. trubel ist ebenso extrem wie ruhe und es würde mich wundern, wenn es nicht so ist, dass sie sich ruhe wünschen, wenn trubel herrscht und trubel, wenn es still um sie ist.

      michaels einsamkeit liegt nach meiner meinung darin, dass er nie wissen konnte, wer ihn meint, michael, den menschen mit fehlern und kanten oder michael den star, in dessen erfolg man sich sonnen will.
    • Titania schrieb:

      michaels einsamkeit liegt nach meiner meinung darin, dass er nie wissen konnte, wer ihn meint, michael, den menschen mit fehlern und kanten oder michael den star, in dessen erfolg man sich sonnen will.


      Und genau das finde ich ganz ganz schlimm. Ich glaube an seiner Stelle hätte ich niemandem vertrauen können, bis auf sehr wenige Ausnahmen wie Liz Taylor. Er konnte doch nie sicher sein warum jemand mit ihm befreundet sein wollte und da zieht man sich automatisch zurück und das macht einsam.
      Es gab zu viele Menschen die sich nicht nur in seinem Ruhm sonnen , sondern auch für sich finanzielle Vorteile rausholen wollten. :stuhl:
    • Ich glaube, dass Michael nie wirkliche Liebe erlebt hat. Was ist denn passiert in seinem Leben???
      Bereits mit 5 Jahren wurde er von Papa-Jackson als potentielle Einnahmequelle für die gesamte Familie gesehen dank seines Talentes. Er wurde wahrscheinlich nicht einmal innerhalb seiner Familie um seiner selbst willen geliebt, sondern wegen seines musikalischen Talentes. Man stelle sich mal vor, ein Kind verdient so viel Kohle, dass die ganze Familie davon leben kann und sich daran bereichert und ein Leben im Luxus führen kann. Ich will Joe Jackson nichts Böses unterstellen. Er sah das Talent seines Sohnes und förderte es gezielt, wodurch natürlich nicht zuletzt auch Michael selbst profitierte. Er wäre sonst womöglich nie dorthin gekommen, wo er eben hingekommen ist, nämlich an die absolute Spitze.

      Im Grunde war Michael nie Kind, sondern als Kind schon in der Rolle eines Erwachsenen, der die Familie ernährt. Wen wunderts da, dass er sich Neverland schafft und sich innerlich wenigstens etwas Kindlichkeit bewahren will. Mich nicht. Und das alles macht ihn ja auch so bezaubernd und liebenswert.

      Und wer als Kind und junger Mensch nie um seiner selbst willen geliebt wird mit all seinen persönlichen Fehlern und Macken, der wird auch im späteren Leben niemals dieses Gefühl wirklich wahrnehmen können. Es konnten sich wohl hunderttausende von Fans vor Michaels Füße werfen und ihm ewige Liebe und Treue schwören, in seinem tiefsten Inneren war und blieb er immer einsam. Die Leere in seinem Inneren konnten Abermillionen von Fans nicht füllen. Niemals. Und ich kann nur erahnen, wieviele Seelenschmerzen ihm das bereitet hat. Umsomehr achte ich alles, was er geschaffen hat und wofür er sich eingesetzt hat. Er hatte so viel Liebe zu geben .... wie sehr hätte ich ihm gewünscht, dass er genau so viel Liebe empfangen kann.

      Manchmal, wenn die Trauer um ihn wieder mal hochkommt, kann ich etwas davon spüren, von seinem Schmerz, von seiner Trauer, von seiner Einsamkeit .....

      Ruhe in Frieden mein geliebter Engel. Ich bin sicher, dass es dir jetzt gut geht, da wo du bist .....
    • @scream, besser hättest Du es nicht beschreiben können!
      Du schreibst mir vollends aus der Seele. :hkuss:
      Teils tröste ich mich mit den Worten, die Titania heute schrieb,
      aber andererseits, so wie Du es grade beschrieben hast, sah es
      ebenso aus! Man ist vollkommen hin und hergerissen, eben was
      seine Einsamkeit angeht. Dabei sticht es mir immer wieder mitten
      ins Herz, wenn ich schon dran denke, daß er für seine Familie hauptsächlich
      der melkbare Goldesel war oder auch noch ist, denn die verdienen sich
      immer noch ne dicke goldene Nase, auf Kappe von Michael!
      DAS u.A. macht mich so scheiße traurig!!! Aber man wird es nicht ändern
      können.....leider :flenn:
      Auch Deine Worte, daß er quasi ohne den Drill seines Vaters niemals das geworden wäre,
      was er war/ist, der weltweit bekannteste Popstar, ist richtig.
      Aber wir ruhen uns immer auf diesem Punkt aus, aber was ist denn jetzt, wo
      Michael tot ist (oder auch nicht....), wer profitiert denn hauptsächlich davon,
      es ist Vater Joe. Natürlich auch die anderen Jackson´s.
      Was ich aber halt meine, er hat Michael nie seine Kindheit ausleben lassen,
      Michael´s Kindheit hieß ---Bühne,Bühne,Bühne---, wovon auch Michael letztendlich profitiert hat,
      ok. Aber jetzt im Endeffekt ist es wieder Family Jackson, die sich die Taschen
      vollstopfen, wo es nur geht.
      Michael war von Kindheit an die wandelnde Dollarnote, die heran wuchs, bis jetzt
      zu seinem *Tod*, selbst da hört es nicht auf.
      Würde man danach gehen, was Murray betrifft, könnte man (oder vielmehr ich!!!)
      annehmen, daß Joe Jackson den Murray beauftragt hat, Michael zu töten.....
      Wie sagte Joe Jackson mal---->Tot ist er mehr wert, als lebendig.
      Er muss es ja wissen..... :wolke:
    • Sorry, aber ich habe gerade das Gefühl als würde hier aus Michael ein armes kleines Würstchen gemacht werden.

      Michael der arme Mann, der keine Kindheit hatte…
      Michael der arme Mann, der gedrillt wurde…
      Michael der arme Mann, den nicht mal seine Familie liebte…
      Michael der arme Mann, den niemand liebte…
      Michael der arme Mann, der nicht lieben konnte…
      Michael der arme Mann, der die Familie ernähren musste…
      Michael der arme Mann, der sich auf Neverland zurückziehen musste…
      Michael der arme Mann…

      Langsam geht mir da echt die Hutschnur hoch.
      Michael hat gebettelt um zu der Gruppe dazugehören zu dürfen. Auch seine Brüder wurden „gedrillt“ komischerweise bedauert die hier niemand. Im Gegenteil, es wird sogar auf ihnen rumgehackt.

      Michael hat mehr als seine Brüder immer und immer wieder am Bühnenrand gestanden um anderen Künstlern zuzusehen, um zu lernen. Freiwillig.
      Michael musste weit aus weniger üben um Schritte einzustudieren – weil er ein inniges Gefühl dafür hatte, weil er halt ein Naturtalent war.

      Michael durfte mit anderen Kindern nicht spielen, wie alle seine anderen Geschwister auch nicht. Zum einen weil Zeugen Jehovas nur mit Zeugen Jehovas spielen. Zum anderen, weil die Eltern nicht wollten, dass die Kinder den falschen Umgang haben – das haben sie bei allen so gemacht – nicht nur bei Michael.

      Michael hat selber erzählt, dass seine Mutter jedes Kind behandelte als sei es ein Einzelkind – eben mit viel Liebe und Aufmerksamkeit. Er wurde geliebt und wusste es auch.

      Ja er musste viel aushalten. Aber schaut Euch in Familien um, in denen es 4 oder mehr Kinder gibt – es ist immer der nächst Kleinere der gehänselt wird. Meist wird nur das Nesthäkchen verwöhnt.

      Michael darf nicht allein als Ernährer angesehen werden. Sein Vater hat viel riskiert um seine Söhne (ALLE) da hin zu bringen wo sie dann waren – Motown – Jackson 5
      Natürlich war er der Manager, natürlich bekam er seinen Anteil. Die meisten Manager nehmen für sich mehr als für den Künstler, schon mal gehört?
      Er hat das Geld nicht behalten. Er hat das Geld für jedes seiner Kinder angelegt – das sagt Michael selbst.

      Lisa Marie hat ihn geliebt und er wusste es. Und er konnte auch ihr seine Liebe schenken.
      Ich habe meinen ersten Mann auch geliebt, trotzdem ließ ich mich scheiden – manchmal geht es halt nicht anders.
      Er erlebt also genau das, was viele andere Menschen auch durchmachen. Eine Scheidung.

      Seine zweite Frau liebte ihn so sehr, dass sie ihm Kinder „schenkte“. Ja, sie bekam Geld, aber er wusste was er tat, denn ich halte ihn nicht für dämlich oder gar gefühlskalt.

      Das er bei all dem Rummel und den Hype um ihn sich Neverland kaufte…
      Das nenne ich bei weitem nicht traurig. Er konnte es sich locker leisten. Er wollte dieses Stück Land und kaufte es – wer kann das schon? Er richtete es sich so her, wie er es wollte.
      Er sagte in einem Interview, dass selbst wenn er es könnte, er nichts verändern würde.

      Ich kann es nicht mehr hören – DER ARME MANN….

      Ja er hatte Probleme, die habe ich auch, die hat jeder von uns.
      Vieles von dem was wir wissen, möchten wir nicht gerne erleben. Aber wer sagt denn, dass Michael gerne das erlebt hätte, was erlebt habe, was jemand von Euch erlebt hat?

      Genau wie wir jemanden um etwas beneiden, hat auch er andere um etwas beneidet. Er sah andere Kinder auf dem Feld gegenüber spielen und wäre gerne dabei gewesen, doch er musste im Studio singen.
      Ich sah andere Kinder zum Schwimmen gehen und wäre gerne dabei gewesen, doch ich musste spülen, staubsaugen und was sonst noch im Haushalt anfällt.

      Habe ich erlebt was es heißt einen Vater zu haben der zuschlägt – ja, habe ich, ich weiß genau wovon ich rede.
      Michael sagte viel später mal, dass ihm teilweise körperlich übel wurde wenn er seinen Vater sah… Ich hatte Panik vor meinem Vater – das hatte nichts mit Respekt zu tun. Ich hatte Angst.
      Michael sagte dann auch, dass er seinem Vater verziehen hat, dass sich die beiden unterhalten haben und das er seinen Vater liebt und jetzt auch weiß, dass er als Kind von ihm geliebt wurde.
      Ich liebe meinen Vater über alles. Ich weiß jetzt warum er tat was er tat. Mein Daddy und ich sind ein festes Gespann.

      Michael hat schnell die Flinte ins Korn geschmissen. Wenn ihm was nicht passte, dann hat er den Kontakt einfach abgebrochen – in der Hinsicht war er ein Arsch.
      Er ließ Dir keine Chance für eine Diskussion oder sonst was – einmal krumm angelaufen – das war’s dann liebe Leser. Er hatte die nötigen Mittel. Er sagte den Angestellten einfach: „Der nicht mehr!“ Und dann eben DER nicht mehr. Man kam eben noch nicht einmal an ihn heran, um möglicherweise etwas zu klären.

      Jeder der es kennen gelernt hat Berühmt zu sein, kennt diese Einsamkeit nach dem „Auftritt“. Michael ist da keine Ausnahme, dass liest man über viele um nicht zu sagen fast alle Künstler.

      Was ist denn mit Kindern die in Heimen aufgewachsen sind, glaubt hier wirklich jemand, dass diese Kinder mehr Liebe erfahren durften als Michael?

      Michael hatte es nicht leicht, er wurde ein Spielball der Presse. Er selbst hat aber auch vieles davon inszeniert. Viele hassen ihren Job, gehen aber trotzdem arbeiten, weil sie müssen. Nicht anders war es mit Michael. Er hasste die Presse, gebrauchte sie aber auch, weil er musste.

      Mit Sicherheit ist es um einiges schwerer, wenn alles in der Öffentlichkeit ausgetragen wird, dafür ist es aber auch um einiges lukrativer als jeder andere Job.

      Er hat selber hoch gepokert um Verträge abzuschließen in einer Höhe, wie sie noch kein anderer Künstler abgeschlossen hat. Und er war mit Recht stolz darauf immer und immer wieder Rekorde zu brechen.

      Während seine Geschwister so früh es nur ging das Elterhaus verließen, blieb Michael bis er 29 Jahre alt wurde. Und ich glaube nicht, dass ihm zum Auszug die nötigen Mittel fehlten.

      Er sagt selbst er würde sein Leben nicht ändern wollen – also denke ich sollte man auch aufhören dieses Leben als „Arm“ dastehen zu lassen.

      Er ist nicht der ARME MANN in meinen Augen…
      Michael ist der Mann, der es trotzdem schaffte, der stark war, trotz Sensibilität.

      Und ja, er ist Tot mehr wert als lebendig. Und ja, sein Vater sagte diesen Satz. Doch wenn er hier, genau wie in der Presse, aus dem Zusammenhang gerissen wird, dann sind wir keinen Deut besser.

      KLICK: --> ISF
    • Oh nein liebe Shibirure,
      niemals würde ich aus Michael Jackson ein armes Würstchen machen. Niemals.
      Ich halte ihn für einen sehr starken, mutigen, autonomen Menschen.

      Für ihn war sein Leben eben nicht leicht. Wie er selbst sagte und wie es die ganze Welt erlebte. Nimm nur die Missbrauchsvorwürfe. Und das gleich zweimal in seinem Leben. Und wie er das gemeistert hat. Wie stark er da war, obwohl es ihn zweifelsohne gebeutelt hat. Ganz klar. Viele Andere hätten sowas nicht in dieser Form, nicht in dieser Würde überstanden.

      Was hilft es mich, Michael Jacksons Leben mit dem eines Anderen zu vergleichen?? Natürlich haben Andere auch oftmals schwierige Phasen in ihrem Leben. Ich kann auch mein Leben nicht mit dem eines Anderen vergleichen. Was für mich ein Klacks ist, haut einen Anderen um und umgekehrt. Das ist schlicht und einfach eine Frage der Vulnerabilität eines jeden Einzelnen.

      Fakt ist, und das hat Michael oftmals gesagt, dass er streckenweise sehr zu knabbern hatte in seinem Leben. Und das erkenne ich an. Und das glaube ich ihm. Vollkommen egal, wie ein Anderer damit umgegangen wäre. Er hat gelitten. Unter bestimmten Dingen eben.

      Und wenn ich ihn deswegen bedaure, heißt das noch lange nicht, dass ich ihn als armes Würstchen hinstelle. Um Himmels Willen. Niemals. Nicht einen Michael Jackson. Er war für mich der Größte. Er war ein Kämpfer. Vielleicht ist er ja auch gerade aus diesen Defiziten in seinem Leben als so stark hervorgegangen.

      I say it with L.O.V.E.
    • Liebe Sream, ich beschuldige niemanden, das würde mir mehr als fern liegen.
      Ich empfinde so als ob es passieren würde. Das ist etwas ganz anderes. Ich lese meist nur Bedauern und Mitleid, dabei sollte man eben das, was auch Du getan hast, dass er stark war viel deutlicher betonen.

      Das er gelitten hat stellt wohl niemand in Frage. Gewiß auch um einiges mehr als andere Menschen. Aber all das machte ihn zu dem Menschen, den wir letzendlich, im ganz Kleinen, kennen lernen durften.

      Manchmal habe ich eben das Gefühl, dass Michael in allen Bereichen übermäßig stark beurteilt wird. Egal ob etwas gut oder schlecht war. Dabei scheinen einige Leute wirklich zu vergessen, dass es zum Leben dazu gehört auch mal einen Tiefschlag zu kassieren.

      Ich drücke mich wohl schon wieder nicht ganz richtig aus...
      Eigentlich will ich Michael nicht als Heiligen hingestellt sehen, genauso wenig aber bedauernswertes Wesen.

      Und ja er sagte er hat zu knabbern, aber warum wird dann nicht auch erwähnt, dass er - selbst wenn er könnte - sein Leben nicht würde ändern wollen?
      Viele schreiben so, als würden sie das Leben des Michael, besonders seine Kindheit, ändern wollen. Er selbst wollte es aber nicht. Von daher sehe ich das so, dass man seinen Wunsch, schon wieder mal, nicht respektiert.

      Wie soll ich nur sagen was ich meine... Egal in welche Richtung, es wird häufig dramatisiert. Damit spreche ich niemanden persönlich an.
      Ich selber gehöre auch zu den denen, die jeden Gegner, jeden Peiniger, den Michael hatte am liebsten stundenlang mit wachsender Begeisterung ohrfeigen würde. Doch leider stellen wir alle Michael dadurch als hilflos hin. Das ist es was ich zu vermeiden suche. Denn er war - wie Du geschrieben hast - ein Kämpfer, ein starker Kämpfer sogar. So jedenfalls sehe ich ihn.

      KLICK: --> ISF
    • Hallo Ihr Lieben,

      also :) ich habe jetzt seit 28 Jahren alles erdenkliche über Michael aufgesogen und natürlich auch einiges erfahren und Shi hat in Ihrem Post nicht ganz unrecht. Michael hat als kleiner Junge gebettelt, mit seinen Brüdern zusammen aufzutreten und Joe hat ihn auftreten lassen, Joe hat seine Jungs lange gemanagt und das Geld was sie verdient haben, nicht ausgegeben, sondern für sie angelegt. Michael hat selbst gesagt, er habe viel von seinem Vater gelernt in der Branche des Musikgeschäftes. Michael war auch der Einzige der Jungs, der sich jemals gegen seinen Vater zu Wehr gesetzt hat, Marlon und Jackie haben wohl die meiste Prügel bezogen. Natürlich will ich die Erziehungsmethoden von Joe nicht rechtfertigen, aber es ist eine andere Zeit gewesen und wenn wir mal unseren Eltern zuhören, haben die in dieser Zeit ebenfalls Prügel bezogen, von den Eltern, von den Lehrern und sogar von den Pastören. In früheren Familien gab es immer einen "Schläger", aber auch jemanden, der beim Schlagen zugesehen hat und es geschehen lassen hat. Da hat für mich Katherine genauso viel "Schuld" wie Joe. Gut man könne sagen, Katherine hatte Angst, allein dazustehen mit 9 Kindern, aber sowohl ihre Eltern als auch die von Joe waren schon geschieden, d. h. es war zu der damaligen Zeit in Amerika schon üblicher, als bei uns. Es gibt Kinder die reagieren sensibler, als andere Kinder, aber gelitten haben sie alle.

      Michael hat am Anfang seiner Karriere sehr viele "Gerüchte" selbst gestreut, oder eben von DiLeo streuen lassen. Er wollte der größte Star aller Zeiten werden, was er ja auch geschafft hat, aber diese gestreuten Gerüchte sind später für ihn zu einem Selbstläufer geworden und er kam da nicht mehr heraus aus dieser Schiene. Er war schüchtern, richtig, aber längst nicht so schüchtern, wie er sich dargestellt hat, sonst wäre er nicht so weit gekommen, wie er gekommen ist, denn er war ein knallharter Geschäftsmann, der genau wusste was und wann er es wollte.

      Natürlich hat er Defizite gehabt, wie viele von uns und natürlich hat er diese zu kompensieren versucht, was ihm leider nicht immer gelungen ist. Klar, hatte er es schwerer gute Freunde von schlechten zu unterscheiden, nur leider hat er sich auch selbst viele Steine in den Weg gelegt, in dem er "unbequeme" Menschen, die ihm auch mal die Wahrheit sagten, entweder rausgeschmissen, oder sich erst gar nicht mehr bei ihnen gemeldet. Michael hat sich, leider, in seinem Leben mit zu vielen Ja-Sagern umgeben und die wirklichen Freunde, mit Sätzen wie: "Halt Dich da raus, dass ist mein Leben," zurückgestossen, so auch Lisa Marie, die Jahrelang an der gescheiterten Beziehung zu knabbern hatte. Er hat grundsätzlich auf niemanden gehört, ausser ein klein wenig auf seine Mutter. Das war, wie ich finde, hauptsächlich sein Problem, denn es gibt nicht umsonst das Sprichwort: "Wer Dir schmeichelt ist Dein Feind, wer Dir Deine Fehler sagt, ist Dein Freund."

      Das war ebenfalls das Problem, bei der Anklage wegen Kindesbelästigung :(. Michael hat leider, durch sein Verhalten, an dem nichts sexuelles, oder verwerfliches war, diesen Anschuldigungen Tür und Tor geöffnet, er wurde von mehreren Menschen in seiner Umgebung gewarnt, dass er dadurch, dass er Kinder bei sich aufgenommen hat und auch in seinem Schlafzimmer hat übernachten lassen, die Geldgeier förmlich angezogen. Schlechte Menschen gibt es überall, doch muss ich auch zusehen, dass man diesen Menschen keine Punkte liefert, dieses auszunutzen. Michael war in dieser Hinsicht einfach zu gutgläubig und auch ein wenig naiv. Doch auch nach den Anschuldigungen durch Chandler hat er nicht auf seine Freunde gehört, die ihn mehrfach gewarnt haben, es nicht mehr zu tun, nicht mehr Kinder und deren Eltern bei sich wohnen zu lassen und schon gar nicht, sie in sein Schlafzimmer zu holen, er hat darauf leider nie gehört und hat wieder eine Angriffsfläche geboten. Der Prozess war unglaublich hart für ihn, aber er hat ihn mit Stolz und Würde durchgestanden, denn er hatte an sich nichts zu befürchten, dass wusste er, denn er hatte nichts getan. Doch das, was er daraus gelernt hat ist, diese Leben aufzugeben und eventuell doch zu hören um keine Angriffsfläche mehr zu bieten.

      Ich denke, diese ganzen Erlebnisse haben ihn zu dem werden lassen, der er war auf der einen Seite ein wahrmherziger, liebevoller Mensch, der helfen wollte, der die Welt zu einem besseren Ort machen wollte und andererseits ein Geschäftsmann, der genau wusste, was und wann er etwas wollte, der Perfektionist, der sich dadurch aber auch zu einem unheimlich einsamen Menschen gemacht hat. Er hat halt in seinem Leben genauso viele Fehler gemacht, wie jeder von uns.

      LG Marion :hkuss:
    • MJ*is*Magic777 schrieb:

      Habe mal gelesen gehabt,
      daß er nach seinen Konzerten immer extrem depressiv, traurig, einsam war, weil
      er es so gesehen hat, daß die ganze Menge Fans, die sein/e Konzert/e besuchten,
      zwar alle da waren, aber er immer die Angst hatte, diese Menge an Fans nicht wieder
      haben würde. Sie ihn nach einem Konzert einfach wieder vergessen würden, und er
      wieder alleine dastehe. Damit hat er unwahrscheinlich mit zu kämpfen gehabt.
      Weiss leider nicht mehr, wo ich es gelesen hatte.
      Michael hat es so in MOONWALKER geschrieben

      Shibirure schrieb:

      Sorry, aber ich habe gerade das Gefühl als würde hier aus Michael ein armes kleines Würstchen gemacht werden.

      Shibirure schrieb:

      Eigentlich will ich Michael nicht als Heiligen hingestellt sehen, genauso wenig aber bedauernswertes Wesen.
      Das ist auch etwas, was mir gewaltig gegen den Strich geht.

      Natürlich ist seine Kindheit nicht die gewesen, die man sich für Kinder im allgemeinen wünscht, ganz gewiß nicht, aber es gibt bedauernswertere Geschöpfe als ein Michael Jackson auf diesem Planeten und genau für die hat er sich eingesetzt. Es war ihm eine Herzensangelegenheit, auch weil er daran glaubte, dass man etwas zum Besseren hin ändern kann. Er hatte aber auch die Mittel und die Macht dazu sich so großzügig einzusetzen. Ich will das hier nicht negativieren, Andere könnten sich davon eine Scheibe abschneiden.

      Er war ein einzigartiger Künstler, der es durchaus verstand sich in Scene zu setzten und hat die Mittel dafür genutzt, die ihm andererseits auch geschadet haben. Er wußte genau was er wollte und hat es als knallharter Geschäftsmann auch durchgesetzt. Das so ein Leben, wie er es geführt hat zwangsläufig auch negative Seiten sowie Einsamkeit mit sich bringt , liegt eigenlich auf der Hand.

      Es war sein Leben und er hat entschieden was er damit macht.

      Ich zitiere hier nochmal AL: "Ich habe nur die süße Seite von Michael kennengelernt, aber die andere Seite von der ich gehört habe wollte ich lieber nicht kennenlernen. Ohne diese knallharte Seite wäre er nicht so weit gekommen".

      Für mich ist Michael ein Mensch mit guten und schlechten Seiten, mit Stärken und Schwächen und natürlich ein genialer Musiker und Entertainer, der der Welt unter anderem eine Botschaft hinterlassen hat. Dafür spreche ich meine Hochachtung vor ihm aus, aber er ist kein bedauernswertes Geschöpf.

      :herz: :herz: :herz: OOI HOPE YOU WILL STILL DANCINGOO:herz: :herz: :herz:

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