"In the Studio with MJ" - Ein Bericht über Brad Sundbergs Seminar

    • "In the Studio with MJ" - Ein Bericht über Brad Sundbergs Seminar

      Quelle:In the Studio with MJ - Toronto: Magic created in the Moment


      Michael war definitiv in diesem Gebäude! Am 23.11.2013, an einem kalten und schneereichen Tag, hielt Brad Sundberg in den DC Studios in Toronto sein Seminar ab. Brad ist ein bemerkenswert freundlicher und bescheidener Mann. Er begrüßte jeden Teilnehmer persönlich und stellte sich vor.

      Zu unserer großen Überraschung hatten wir auch die große Ehre, Joe Vogel kennenzulernen, der den weiten Weg von Rochester/New York kam, um am Seminar teilzunehmen. Auch er ist ein sehr freundlicher und bescheidener Mann und sehr glücklich über all die Fans. Joe schien nur die Musik zu genießen und die Einblicke, die Brad bot. Und so oft wie Brad fragte:"Was hältst du davon, Joe?" war es in der Regel ein "Ja, das ist richtig". Joe war da um zu lernen und um zuzuhören wie wir alle.

      1985 fing Brad als 19-jähriger in seinem ersten Studio als "Laufbursche" an. Er traf Michael, während er an Captain EO arbeitete. Er sah ihn, während er in den Fluren auf- und ab lief, während er Kaffee oder Cheeseburger holte, staubsaugte oder sogar Bubbles hielt. Brad tat alles, um in der Musikindustrie Fuß zu fassen, etwas, das er schon immer geliebt hat. Er bekam die Chance und stieg vom Laufburschen zum Techniker auf. Bruce Swedien war Michaels hauptsächlicher Techniker. Mit der Zustimmung von Michael hat Bruce Brad eingeladen, an den Aufnahmen für das BAD-Album teilzunehmen. Brad erzählt:"Ich lernte immer noch und es war eine Ehre für mich, für das BAD-Album im Studio sitzen zu dürfen, zu beobachten, zu lernen und zu helfen."

      Die Geschäftsbeziehungen zwischen Michael und Brad änderten sich, als Michael während der Arbeiten an BAD ein Buch über die Sycamore Valley Ranch ins Studio mitbrachte. Später beauftragte MJ Brad dann für soundtechnische Arbeiten auf Neverland. Es gab keine Vögel auf Neverland und Michael wollte den Klang der Vögel, das Zirpen und Zwitschern auf seinem Gelände. Brad wurde also gebeten, Musik in jede Ecke der Ranch zu bringen, sogar in die Eisenbahn. Es gab überall Musik, aber nicht Michael's eigene, darauf bestand er (MJ). Es war klassische Musik oder Disney-Songs. Auf dem Zipper, Michaels Lieblingskarussel, wurde Janets Musik gespielt, vorzugsweise "Black Cat" und "Rhythm Nation" … zwei Songs, die Michael liebte.

      Brad arbeitete für Michael 18 Jahre und half ihm bei 4 Studioalben: "BAD", "Dangerous", "HIStory" und Blood On The Dance Floor". Brads Verantwortung in den Jahren mit Michael war es, für die Michael-Jackson-Qualität zu sorgen, in welchem Studio auch immer. Jedes Mikrofon, jedes Gerät im Studio musste getestet und wenn notwendig, kalibriert werden. Zu seinen Aufgaben gehörte auch die Einrichtung der Mikrofone und Kopfhörer, die Studio-Buchung, das Organisieren der Bänder, warmes Wasser für Michael bereitzuhalten, sogar Kaffee zu kochen und die Reinigung der Mikrofone.

      Dann wird über 3 Songs berichtet. Diese beiden habe ich ja hier schon mal gepostet:

      • Childhood
      Brad zeigte uns ein Video über den Andrae Crouch Chor, wie sie sich mit einem schönen Gospelsong aufwärmen. Michael hörte zu und lächelte, wie sie mit perfekten Stimmen singen. Später sahen wir, wie Michael "Childhood" im Studio aufnimmt und von den New York Philharmonikern begleitet wird. Während er diesen autobiografischen Song in dem sehr kleinen Aufnahmeraum singt, hatte Michael pure Freude in seinem Gesicht, weil er wußte, dass er es perfekt machen würde und das äußerte sich in jeder seiner Bewegungen, in jeder Note, die er sang. Und ein Lächeln, das unbeschreiblich war. Man konnte sehen, dass ihm dieses Lied alles bedeutete. Man konnte sehen, wie er atmete und jedes einzelne Wort verkündete. Sein Gesicht war perfekt, niemals verzerrt, so, wie man es bei manchen sieht, wenn sie einen bestimmten Ton treffen wollen. Es war so einfach für ihn. Als er fertig war, ballte er die Fäuste und flüsterte vollständig befreit "yes", ging aus der Kabine und die Lichter gingen an. Es wird berichtet, dass das Orchester ihm stehende Ovationen gab. Ich konnte sehen, warum.

      Brad hatte einige rohe Tracks, die vor der Veröffentlichung aufgenommen wurden. Die Aufnahmen klingen ganz anders als im Studio. Um das up/Pop-Tempo zu halten, wurden diese Original-Tracks vor der Veröffentlichung beschleunigt. Im Original war Michael Stimme tiefer, voller und gefühlvoller als in den kommerziellen Versionen. Unglaublich, sie zu hören.

      "Ich habe niemals eine Tonhöhenkorrektur an Michaels Stimme vorgenommen", sagt Brad. Ein Beweis für MJ's schöne Stimme, seine harten Arbeit als auch für sein wahres Genie. Menschen neigen dazu, so etwas zu unterschätzen: die Kraft und die Perfektion von Michaels Tonumfang und die Mühe, die er sich machte, dass dies alles geschehen kann.

      Die schönen Erinnerungen von Brad, wie er Michael in der Ecke sein warmes Wasser trinken sieht, um seine Stimme mit Tonleitern vorzubereiten, sind Erinnerungen mit einem Klos im Hals, als Brad Teil der Musikgeschichte war. Brad ruft eine Zeit zurück, wo Musik ohne Schnickschnack gemacht wurde - es war nur Michael und die Musik. Brad war nicht wirklich traurig , teilte seine persönlichen Gefühle mit uns und war sehr dankbar, diese Seminare für Michaels Fans abzuhalten. Erst als Fans ihn baten, dies zu tun, sprach er über seine Erinnerungen und Erfahrungen. Man konnte spüren, dass Brad diese Zeiten vermisst. Brad sagte:"Ich könnte seitenweise über kleine Taten der Güte und Freundlichkeit schreiben, die ich erlebt habe." Das würde euch beschreiben, wie er jede einzelne Person berührte, mit der er zusammenarbeitete. Brad segnete uns mit seinen persönlichen Geschichten über Michael. Wir lachten und wir weinten, aber es war unmöglich, das Gefühl von Liebe und Verständnis, wie Michael war und wie es war, mit ihm zu arbeiten, NICHT zu fühlen. Es war nichts zu klein, dass er es nicht schätzte. Dies ist eine Geschichte, die es auf den Punkt bringt:

      Michael hatt immer Lippenpflegestifte mit Kirschgeschmack herumliegen und er verwendete sie andauernd. Eines Tages, Brad fuhr zur Arbeit nach Neverland, hielt er an einem 7-Eleven, um einige Dinge zu kaufen. Er nahm auch einen 3-er Pack Cherry Chapsticks mit. Als er auf die Ranch kam, fuhr Michael ihm mit einem Golwagen entgegen. Sie begrüßten sich und Brad sagte: "Ich habe etwas für dich, Michael" und Michael antwortete mit kindlicher Begeisterung "Was ist es, was ist es?" Brad reichte ihm die Chapsticks und sagte: "Das ist für dich, Michael!" Brad erzählte, er werde nie vergessen, wie dankbar Michael war: "Brad, niemand hat jemals so etwas für mich getan. Vielen vielen Dank." "Es war nur ein 2$ Kauf, aber Michael war immer so dankbar für alles" sagte Brad mit erstickter Stimme und wir alle hatten Tränen in den Augen. Das war Michael Jackson.

      Trotz der Prozesse und des Hasses, welche Michael manchmal belasteten, fühlte ich eine wunderbare Ruhe und Liebe in jedem Lied, das Brad uns vorspielte. Das machte mir klar, was Michael wirklich wollte, dass wir alle wissen: was zählt, ist seine Musik, ihre Integrität, ihre Botschaft und die Magie, die sie erzeugen kann. Etwas ist mit mir passiert in diesem Seminar, während ich der Musik zugehört habe und seinem gesprochenem Wort. Ich höre das Lachen und die persönlichen Geschichten und Bilder, die Brad mit uns teilt und ich bin so glücklich, dort gewesen zu sein. Danke Brad, dass du - wenn auch nur für eine kurze Zeit -uns Michael nah gebracht hast, seine Empfindsamkeit und das herzliche Mitgefühl, das er hatte, in allem was er tat.

      Jeder, der die Chance hat, Brads Seminar zu besuchen, wird danach bewegt und dankbar sein. Es ist etwas,was du ein Leben lang bewahrst. Was hier geschrieben wurde, ist nur ein kleiner Teil dessen, was in "In the Studio with MJ" geschieht. Geht hin, staunt und genießt Michael Jackson.

      :wolke1:
      I keep on dancing and dancing and dancing, until there is only – the dance.
      So long and thanks for all the fish – R.I.P. Douglas Adams
    • MJ_42 schrieb:

      Während er diesen autobiografischen Song in dem sehr kleinen Aufnahmeraum singt, hatte Michael pure Freude in seinem Gesicht, weil er wußte, dass er es perfekt machen würde und das äußerte sich in jeder seiner Bewegungen, in jeder Note, die er sang. Und ein Lächeln, das unbeschreiblich war. Man konnte sehen, dass ihm dieses Lied alles bedeutete.

      :wolke1: :wolke1: :wolke1:

      Vielen Dank fürs Reinstellen, ich freue mich jedesmal total, mehr über Brads Seminare zu erfahren. :flowers: Glaubt ihr es besteht die Möglichkeit, dass diese Aufnahmen irgendwann veröffentlicht werden?

      Hab übrigens mal mit einer Frau geschrieben, die ebenfalls am Seminar teilgenommen hatte, und sie sagte Michael hätte während der Aufnahme von Childhood fast die ganze Zeit die Augen geschlossen gehabt... :herz:
      In this madness, in this world,
      with its swiftness and its coldness,
      you’re my peace of mind.

      :herz:
    • Blaue Blume schrieb:

      in Verbindung stehende Threads:
      Könnte man die Threads nicht zusammenlegen, dann ist es nicht so auseinder gerissen. :blume:
      "Wenn man nichts gegen jemanden sagen könnte, als das, was man beweisen kann, könnte Geschichte nicht geschrieben werden!"
      ♡ Michael Jackson ♡



      Neverland is me
    • Brad x2: An evening with Brad Buxer



      We are in a small studio located at a musical instruments rental
      center on Sunset Boulevard, Los Angeles. The room is crammed with people
      sitting in rows of chairs in front of a low stage. On stage, Brad
      Sundberg, Michael Jackson’s assistant engineer and the organizer of this
      event, and his friend, sound engineer Brian Vibberts, are occupying two
      tall bar chairs. Brad Buxer, Michael long-time musical director is
      sitting behind a keyboard. MJ’s engineer of later years Michael Prince
      is looking at the screen of his MacBook. Michael’s touring bass
      guitarist Sam Simms has not yet arrived; he would join us a little bit
      later. With that, a trip to the past, full of stories and music, begins.


      All guests of the event have a lot to tell about years spent working
      with Michael, but the “star” of this evening is clearly The Man behind
      the keyboard. The event, after all, is called “Brad x2” and is all about
      meeting this guy who lives low-key and is barely known to the public
      outside of the fan community. Brad Buxer, Michael’s creative partner,
      arranger and musical director of 17 years. Most MJ fans would remember
      Buxer from the 90s as a guy with a mane of long Robert Plant-style blond
      hair. (Buxer confides that it was MJ who insisted that he dyed his hair
      blond – after giving up on the initial plan to get it colored red!)
      Well, those days are long gone. Today, Buxer wears short natural-color
      hair, black pants and a loose shirt, just like a regular guy who you’d
      never suspect to be a rock musician. He doesn’t talk about his work with
      Michael Jackson very often. In fact, since Michael’s passing, Buxer has
      given only one interview – to French fanzine “Black & White” in
      2009. He now works as a professional pilot, and writing music is more of
      a hobby for him. He agreed to meet with MJ fans for one evening only,
      so for us this event is quite an exclusive treat.

      Buxer seems shy and soft-spoken at first,
      but we quickly realize that he is an outgoing and open guy. He doesn’t
      banter with fans like Brad Sundberg, and when he does joke, his jokes
      are more tongue-in-cheek. He starts off by telling us how he and Michael
      began working together. MJ spotted him as a member of Stevie Wonder’s
      band in the late 80s and invited him to work on the Dangerous
      project. After that, Buxer joined the Dangerous tour. They ended up
      working together for almost two decades – on stage, in studios, at
      Neverland, at hotels where Michael was staying at various points of his
      life.







      Buxer remembers their luxurious rooms at “4 Seasons” hotel in New
      York City where they took the entire 34th floor. He remembers spending
      time at Neverland ranch, seeing animals from Michael’s zoo – the
      monkeys, the elephants, the llamas and the deer, – eating too many candy
      bars at the movie theater and riding his motorbike on the edge of
      Michael’s swimming pool (a feat that made Michael freak out). Talking
      about Neverland ranch, Buxer mentions that there was no real recording
      studio there, and they had to use portable gear. They usually worked out
      song ideas at the ranch and then moved to a professional studio to do
      proper recoding.

      After briefly touching on “Blood On the Dance Floor”, a Teddy Riley
      track that they had to recreate from a DAT cassette in Montreux,
      Switzerland, Buxer moves on to his and Michael’s personal
      collaborations. Unlike songs that were brought to Michael by other
      producers, songs that he did with Brad are Michael’s songs and contain
      the most of his artistic input.

      The first track Brad chooses to talk about is “In the Back,” released
      on The Ultimate Collection in 2004. The song is not finished lyrically –
      for the most part, Michael ad-libs his way through the verses.
      Nevertheless, Buxer mentions this song as a testament to Michael’s
      genius. He demonstrates the song structure, starting to count bars,
      “One, two, three, four.” The first bar falls on the first bass beat,
      and as he counts all the way to the
      bridge, we notice that the bridge also starts on count “one,” as it
      should. The lyrics, however, are shifted against the music and don’t fit
      that pattern. Buxer describes this as “completely turned around”
      structure and talks about reversed up beat and down beat, but I’m not a
      musician and I can only refer to it as “a shift.” Buxer emphasizes that
      this song was written entirely by Michael. To prove his words, he lets
      us hear an audio of Michael explaining to him on the phone how exactly
      the music has to sound. In his usual manner, Michael relays each part
      with his voice and beatboxing: the drums, the bass, – and he is very
      particular in that. He spends about 5 minutes just to explain the intro
      to the song, and then asks, “Okay?” as if to make sure that the arranger
      has understood what is expected of him. Michael wrote the entire song
      with this “turned around” structure, says Buxer, and it shows right
      there what a genius he was. No one could do it but him.
    • Fortsetzung:



      Then Buxer goes on to talk about “Stranger in Moscow.” This song
      contains his biggest contribution of all the material he worked on with
      Michael, and Brad doesn’t hide that it means a lot to him. He reads the
      entire piece about the song from Joe Vogel’s book – the story of the
      song creation is well documented by now. Even though Buxer is not
      credited in the album liner notes, he actually is a co-author of the
      song and the one who came up with the chords. Buxer explains that he and
      Michael could work together in two different ways. Oftentimes, Michael
      already had the melody in his head, and Buxer’s job was to play that
      melody on the keyboard as Michael was “hearing” it and find an
      arrangement that fit the melody. Such was their work on “Heal the
      World,” “In the Back,” “Childhood,” “Beautiful Girl” and other songs.
      With “Stranger in Moscow” it was different: Michael asked Brad to play
      chords until he would hear something he liked, and Buxer came up with
      the now famous chord progression. Buxer says that the entire song was
      written in about 1.5-2 hours, and when it was finished, he couldn’t
      believe what had just happened. “I wanted to say something, like, ‘Wow,
      did we just write a song together?’” recalls Buxer. “But I didn’t.” He
      doesn’t hold a grudge about not being credited on the album. “Mistakes
      happen,” he says. “Michael was always very generous to me.” It’s clear
      that the experience itself is much more important to him than his name
      in the booklet.

      Another thing Buxer mentions about “Stranger in Moscow” is the drum
      sound that was made out of MJ’s beatboxing samples by slicing and
      compressing his natural sounds. Buxer says that with Michael, he used
      beatbox-based drum sounds quite often because they sounded fantastic.

      The next song we discuss is “Childhood.” It is actually happening on
      the 20th anniversary of “Childhood” – as Brian Vibberts recalls it, the
      song was recorded on June 27, 1994. “Childhood” is another song that was
      envisioned and written entirely by Michael, and Buxer says that it took
      him a while to find the right arrangement for this one. “It’s such a
      sweet song,” he says. “I wouldn’t write anything so sweet.” But again,
      Michael was very particular about what he wanted to hear and continued
      to work with Buxer until he extracted exactly the right chords out of
      him.

      After a short break, the discussion shifts to touring and live shows.
      Buxer describes for us the job of a musical director – how he often had
      to prepare for the shows beforehand while the band was spending time at
      the hotel bar downstairs, and how he used to give instructions to
      musicians. He explains that songs were usually sped up for the live
      shows, and then the pitch was lowered to bring the instruments back to
      their natural sound. He has very kind words for Michael’s guitar player
      David Williams who, he says, was absolutely brilliant and fun to be
      around. Buxer also touches on the subject of expenses and Why live shows
      often lost money: the five airliners they had to contract for touring
      and the insane hotel bills.
      Buxer remembers a couple of funny moments from the live concerts: how
      they had to push Slash out on stage during “Black or White” because he
      had no clue at what point in the song he was supposed to do his guitar
      solo, and how Michael called out Brad’s name (“Brad, what you gonna
      do?”) during the Royal Brunei concert when Buxer played the outro to “I
      Just Can’t Stop Loving You” longer than necessary. He also tells a story
      about Bill Clinton (according to Buxer, the nicest guy and a good
      friend to Michael) who wanted to play sax on “Black or White” during the
      live performance at the Apollo in 2002. Buxer even had to write a
      saxophone part for him – which didn’t really fit the song and ultimately
      wasn’t used.

      Just as Brad Sundberg often points out, Buxer mentions that Michael
      listened to music excruciatingly loud. On stage, the volume of
      side-speakers was so high it was painful to be there between them. But
      Buxer, too, says that despite all this, he never noticed any loss of
      hearing in Michael. Michael liked his music deafening, but when Buxer
      played a delicate string arrangement to him over the phone, MJ could
      hear it just as well.


      During the Q&A part, someone asked Buxer about song “Morphine” –
      another masterpiece ingeniously written by Michael. Buxer said that MJ
      wanted to have the sound of machines and the heartbeat, something that
      would conjure “a body on the table.”

      There were a couple of questions about the lyrics, but Buxer answered
      that he couldn’t even remember when the lyrics were written. It was
      often late in the process or even in the last moment, while the majority
      of the work was on music.

      Maybe that was one of the reasons Why Buxer, as most of Michael’s
      collaborators we had met, didn’t seem to enjoy the remixes and the new
      arrangements of Michael’s songs too much. “Michael was an architect [of
      the music],” he said. “If you want to see the building as it was
      envisioned, you have to keep the architect.” He mentioned “Billie Jean” –
      a song with two bass lines that Michael constructed intentionally. If
      someone else did the music to this song, opined Brad, they wouldn’t have
      done that. Michael worked on his songs for years, and he really put an
      effort to make the music as good as humanly possible. Sometimes,
      according to Buxer, Michael even criticized other artists for not
      working their songs to the fullest of their potential.

      One thing Buxer emphasized throughout the conversation (and this is
      something that other colleagues of Michael’s often mention too) is the
      key principle in music that was followed by both Michael and Stevie
      Wonder: “Less is More.” The song should not be overstuffed with sounds;
      it should not have anything other than what fits and what makes the song
      better. To demonstrate his point, Buxer played a demo of “Hollywood
      Tonight” for us – the one with the killer bass part and Michael’s spoken
      instructions in the bridge. “Listen how pure it is.” And it was. The
      audience applauded.

      His favorite memory of Michael? “Chasing each other through the halls
      of the hotel. He is a fast runner… Just hanging out, writing, working
      on his stuff, talking, laughing and just having a blast.”

      Words like these make you realize more vividly than anything that for
      people like Brad Buxer and other guests of this seminar, Michael was
      not a superstar – he was a partner and a dear friend. And they came
      there that evening to share memories of their friendship. Thank you, Mr.
      Buxer, Mr. Prince, Mr. Vibberts and Mr. Simms for allowing us to hear
      those memories. And of course, a huge thanks to Mr. Brad Sundberg for
      organizing this one of a kind event.

      The last minutes of the evening captured on video by one of the attendees:
      V I D E O im Link
      michaeljackson.ru/eng/brad-x2-evening-brad-buxer/
    • Übersetzung
      Eine Übersetzung bzw. Zusammenfassung habe ich in einem anderen Forum von @ Vivienne gefunden:
      recognize-history.teamgoo.net/t982-brad-buxer


      Brad x2 – Ein Abend Mit Brad Buxer

      In einem kleinen Studio in Los Angeles fand am 27. Juni 2014 ein Special Event statt.
      Das Motto lautet, in Anspielung auf den Veranstalter Brad Sundberg und den Ehrengast Brad Buxer: Brad x2

      Eine Teilnehmerin, morinem, berichtet:

      Brad Buxer lebt heute sehr zurückgezogen und ist außerhalb der
      Michael-Jackson-Fangemeinde kaum bekannt. Brad Buxer war für 17 Jahre
      Michael's Kreativpartner, Arrangeur und Musikalischer Direktor. Die
      meisten Fans erinnern sich an Brad Buxer, der während der 90er Jahre
      diese lange, blonde Mähne hatte (Brad Buxer vertraut uns an, dass es
      Michael war, der darauf bestand, dass Brad sich die Haare blond färbt,
      nachdem er den ursprünglichen Plan verwarf, dass seine Haare rot sein
      sollten).

      Diese Zeiten sind vorbei. Brad Buxer trägt das Haar
      kurz und in seiner Naturfarbe. Ein ganz normaler Typ, von dem man nicht
      denken würde, dass er ein Rockmusiker ist. Er spricht nicht oft über
      seine Arbeit mit Michael. Tatsächlich hat Brad Buxer seit Michael's
      Weggang nur ein einziges Interview gegeben, und zwar dem Black &
      White Magazin im Jahr 2009. Er arbeitet als Berufspilot, Musik machen
      ist mehr ein Hobby für ihn. Er gab seine Zusage, diesen einen Abend mit
      Fans zu verbringen. Ein ganz besonderes Event also.

      Am Anfang wirkt er ziemlich schüchtern, aber nach einer Weile wird klar,
      dass er offen und kontaktfreudig ist. Er spricht darüber, wie er und Michael
      sich getroffen haben. Michael entdeckte ihn in den späten 80er Jahren in
      der Band von Stevie Wonder, und lud ihn ein, am Dangerous Projekt
      mitzuarbeiten. Schließlich haben sie dann für fast 2 Jahrzehnte
      zusammengearbeitet. Auf der Bühne, in Studios, auf Neverland, in Hotels.
      BB erinnert sich, dass sie im 4 Seasons in New York die gesamte 34. Etage
      gemietet hatten. Er erinnert sich auch an Neverland, wo sie
      meistens die Ideen für Songs ausarbeiteten, um sie dann später in einem
      professionellen Studio aufzunehmen.

      Er erwähnt kurz Blood On The Dance Floor, das sie von einer
      DAT Kassette in einem Studio in Montreux, Schweiz,
      wiederherstellen mussten, und fährt fort über die
      Zusammenarbeit mit Michael zu erzählen.

      Der erste Track von dem Brad erzählt ist 'In The Back'.
      Der Song ist, was die Lyrics betrifft, nicht fertiggestellt.
      Größtenteils singt Michael adlibs anstelle der Verse.
      Trotzdem, sagt Brad, ist dieser Song ein Zeugnis für Michael's
      Talent.

      Er demonstriert die Struktur des Songs, indem er anfängt,
      die Takte zu zählen. Eins, zwei, drei, vier. Der erste Takt fällt auf
      den ersten Bass-Beat. Er zählt die ganze Strecke bis zur Bridge. Wir
      bemerken, dass die Bridge ebenfalls auf 'eins' beginnt, genauso soll es
      sein.

      Die Lyriks sind allerdings gegen die Musik versetzt und
      passen nicht in dieses Muster. Buxer bezeichnet das als eine völlig
      verdrehte Struktur und spricht über den umgedrehten 'up beat' und 'down
      beat'. Buxer betont, dass dieser Song ausschließlich von Michael
      geschrieben wurde. Zum Beweis spielt er eine Tonaufnahme von Michael ab,
      der ihm am Telefon erklärt, wie die Musik genau zu klingen hat.

      In seiner gewohnten Art übermittelt Michael alles mit seiner Stimme, indem
      er beatboxt, die Drums, den Bass – und er tut das sehr engagiert. Er
      braucht alleine 5 Minuten, um das Intro des Songs zu erklären, dann sagt
      er: 'Okay'?, um sicherzustellen, dass der Arrangeur verstanden hat, was
      von ihm erwartet wird. Michael schrieb den kompletten Song in dieser
      'verdrehten' Struktur, sagt Buxer, und genau das zeigt, was für ein
      Genie Michael war. Niemand konnte das tun außer ihm.

      Dann spricht Buxer über Stranger In Moscow. An diesem Song hat er am
      meisten von allen Songs, die er mit Michael geschrieben hat, mitgewirkt.
      Und Brad verbirgt nicht, dass ihm das sehr viel bedeutet. Zuerst liest er den
      Abschnitt aus Joe Vogel's Buch vor, wo die Geschichte des Songs bereits
      dokumentiert ist. Obwohl Brad Buxer in den Credits des Albums nicht
      erwähnt wird, ist er tatsächlich Co-Autor des Songs, und die Akkorde
      sind seine Idee.

      Buxer erklärt, dass er und Michael auf zwei
      Arten zusammenarbeiten konnten. Meistens hatte Michael die Melodie
      bereits im Kopf, und Buxer's Job war es, diese Melodie so zu spielen,
      wie Michael sie 'hörte', und ein Arrangement zu finden, das zur Melodie
      passte. So haben sie bei Heal The World, In The Back, Childhood,
      Beautiful Girl und anderen Songs gearbeitet.

      Bei Stranger In Moscow war es anders. Michael bat Brad, Akkorde zu
      spielen, bis er etwas hörte, das ihm gefiel, und Buxer brachte die
      inzwischen berühmte Entwicklung der Akkorde hervor. Buxer sagt,
      dass der komplette Song in ca. 1-2 Stunden geschrieben wurde.
      Und als er fertig war, konnte er nicht glauben, was gerade passiert war.
      'Ich wollte etwas sagen, wie:
      'wow, haben wir gerade einen Song zusammen geschrieben?' erinnert sich
      Buxer, 'aber ich habe es dann doch nicht getan'. Er hegt keine Groll
      darüber, nicht in den Credits auf dem Album erwähnt zu werden. 'Fehler
      passieren', sagt er, und 'Michaael war immer sehr großzügig zu mir'. Es
      wird klar, dass ihm das Erlebnis an sich viel wichtiger ist, als sein
      Name im Booklet.

      Eine weitere Sache die Buxer über Stranger In Moscow anspricht, ist,
      dass der Drum Sound durch schneiden und
      komprimieren aus den Samples von Michael's Beatboxing erzeugt wurde.
      Buxer sagt, dass er mit Michael sehr oft die Beatbox Samples verwendete,
      weil sie so fantastisch klangen.

      Der nächste Song, über den gesprochen wird, ist Childhood.
      Und das passiert genau am 20. Jahrestag von Childhood, denn der Song
      wurde am 27. Juni 1994 geschrieben.
      Childhood ist ein weiterer Song, der komplett von Michael erdacht und
      geschrieben wurde, und Buxer sagt, er brauchte eine Weile, um das
      richtige Arrangement dafür zu finden. 'Es ist ein eher lieblicher Song',
      sagt er, 'ich würde so etwas Liebliches nicht schreiben', aber Michael
      war eben sehr speziell, wenn es darum ging, was er hören wollte, und er
      arbeitete weiter mit Buxer daran, bis er ihm die Akkorde, die ihm
      vorschwebten, abgerungen hatte.

      Dann sprachen sie weiter über die Live Shows.
      Buxer beschreibt seine Arbeit als Musikalischer Direktor,
      und dass er oft Shows vorbereiten musste, während die Band in der
      Hotelbar herumhing. Er erklärt, dass die Songs für die Shows für
      gewöhnlich schneller gespielt wurden. Dann wurde die Tonlage abgesenkt,
      damit die Instrumente wieder ihren natürlichen Klang bekamen.

      Buxer spricht auch über die Kostenfrage, und warum die Shows oft
      Verlustgeschäfte waren.. Da waren z.B. die fünf Flugzeuge, die sie zum
      touren anmieten mussten, und irrsinnig hohe Hotelrechnungen.

      Buxer erinnert sich auch an lustige Momente während der Live Konzerte:
      wie sie z.B. Slash bei Black or White auf die Bühne schubsen mussten,
      weil der keinen Schimmer hatte, an welcher Stelle des Songs er sein
      Gitarrensolo bringen sollte.

      Oder wie Michael Brad's Namen gerufen hat, ('Brad, was Sie jetzt tun')
      während des Brunei Konzertes, als Brad das Outro von
      I just can't stop loving you länger als nötig spielte.

      Er erzählt auch eine Geschichte über Bill Clinton
      (lt. Brad ein sehr netter Typ, und ein Freund von Michael), der während der
      Black or White Performance im Apollo 2002 Saxophon spielen
      wollte. Buxer musste sogar einen Saxophon Part für ihn schreiben, der nicht
      wirklich zum Song passte, und dann auch nicht verwendet wurde.

      Buxer erwähnt auch, dass Michael immer unerträglich laut Musik gehört hat.
      Auf der Bühne war die Lautstärke der Seitenlautsprecher so hoch, dass es
      weh tat, zwischen ihnen zu stehen. Trotzdem war an Michael nicht so
      etwas wie ein Gehörschaden festzustellen. Michael mochte seine Musik
      ohrenbetäubend, aber wenn Buxer ihm ein sanftes String Arrangement am
      Telefon vorspielte, hat Michael es genauso gut gehört.

      Dann wurde Buxer über den Song Morphine befragt, ein weiteres Meisterwerk,
      von Michael genial geschrieben. Buxer sagt, dass Michael den Sound von
      Maschinen haben wollte, und vom Herzschlag, etwas, das die Vorstellung
      von 'einem Körper auf einem Tisch' heraufbeschwören würde.

      Michael und seine Mitarbeiter hatten keine wirkliche Freude an Remixes
      und neuen Arrangements von Michael's Songs. Er sagt, 'Michael war ein
      Architekt seiner Musik'. 'Wenn du das Gebäude so sehen willst, wie es
      gedacht war, musst du es so lassen, wie der Architekt es gemacht hat'.

      Er erwähnt Billie Jean, einen Song mit 2 Bass Lines, den Michael
      absichtlich so gemacht hat. Wenn jemand anderes die Musik zu diesem Song
      gemacht hätte, meint Brad, hätten sie ihn nicht so gemacht. Michael hat
      oft jahrelang an seiner Musik gearbeitet, und er hat sich wirklich
      bemüht, das menschenmögliche aus seiner Musik herauszuholen. Manchmal,
      erzählt Buxer, hat Michael andere Künstler kritisiert, dafür dass sie
      das Potential ihrer Songs nicht ausgeschöpft hatten.

      Der Schlüsselsatz von Michael, ebenso wie von Stevie Wonder war:
      'Weniger ist mehr'. Der Song sollte nicht mit Sounds 'überfüllt' sein, nichts,
      was den Song nicht besser macht, oder was nicht passt. Um zu
      demonstrieren was er meint, spielt Brad eine Demo von Hollywood Tonight,
      die mit dem Killer Bass und Michael's gesprochenen Anweisungen in der
      Bridge. 'Hört ihr die Reinheit?' fragte er, und das taten wir. Die
      Zuhörer applaudierten.

      'Meine liebste Erinnerung an Michael?
      Wie wir uns gegenseitig durch Hotelhallen gejagt haben, er war ein schneller
      Läufer...., und einfach mit ihm herumhängen, an seinen Sachen arbeiten,
      reden, lachen, eine gute Zeit haben'.

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    • Es ist soweit. Brad Sundberg kommt nach Deutschland.
      Am 1.11.2014 von 12- 20 Uhr findet sein Seminar in Frankfurt/Main statt.

      inthestudiowithmichaeljackson.…udio-with-mj-v2-frankfurt


      Leider hat das Estate wieder zugeschlagen und sorgte dafür, dass er u.a. einen sehr schönen und wichtigen Part nicht mehr zeigen darf. Die Herren werden mir immer "sympathischer". X( Das Video von der Arbeit im Studio zu "Childhood" musste er herausnehmen. Die andere Sachen hat er nicht explizit angegeben. :schulter:


      Aber ich werde trotzdem dabei sein und auch mit meinen unterirdischen Englischkenntnissen einfach Michaels Stimme und die Atmosphäre in diesen Stunden genießen. :wolke1: Vielleicht wird ja das ein oder andere übersetzt. :dafuer:


      Wer ist noch dabei????


      http://inthestudiowithmj.com/events/

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    • Maike schrieb:

      Wer ist noch dabei????
      Ich habe mich gestern auch angemeldet :wave:

      Maike schrieb:

      Aber ich werde trotzdem dabei sein und auch mit meinen unterirdischen Englischkenntnissen einfach Michaels Stimme und die Atmosphäre in diesen Stunden genießen.
      Das finde ich klasse. Ich weiß auch nicht, ob ich alles verstehen werde, was Brad sagt, aber Michael verstehe ich immer :D . Ich denke, man wird den Zusammenhang irgendwie mitbekommen, darauf vertraue ich mal.

      Maike schrieb:

      Das Video von der Arbeit im Studio zu "Childhood" musste er herausnehmen.
      Das ist wirklich äußerst schade. Aber ich denke (oder besser hoffe), es wird einen adäquaten Ersatz dafür geben :gebet: . Ich glaube, man sollte vorsichtig sein, mit dem, was hinterher über die Seminare berichtet wird :flüstern: , damit der Estate beim Schnüffeln :lupe: nicht auf diese "Goldstückchen" stößt.
      The truth must dazzle gradually
      Or every man be blind
      Emily Dickinson
    • LenaLena schrieb:

      Ich sehe es als starken Hinweis, dass es zur Veröffentlichung geplant ist. Ein History-Projekt scheint ja nicht unwahrscheinlich.
      Das ist meine große Hoffnung. So ist es dann für viele zugänglich. Andererseits könnte man es auch einfach als Highlight des Seminars lassen.Ich würde es mir später im Rahmen ihrer Veröffentlichung bestimmt nicht entgehen lassen und kaufen.:victory: Da braucht das Estate keine Angst haben.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Maike ()

    • Europa Tour von Brad Sundberg und Bruce Swedien
      8. September 2014

      Ein langjähriger Tontechniker von Michael Jackson, Brad Sundberg, kommt
      mit seinem “In The Studio with Michael Jackson” Seminar nach Frankfurt,
      London und Kopenhagen. Auch Bruce Swedien (Off The Wall - Invincible)
      wird in Paris einen einmaligen Einblick in die Studioarbeit mit dem King
      of Pop gewähren.

      Die Daten im Überblick: (für Tickets und weitere Informationen auf die
      Links klicken)

      Brad Sundberg – In The Studio with Michael Jackson
      http://inthestudiowithmj.com/events

      Europa Tour von Brad
      Sundberg und Bruce Swedien
      8. September 2014

      Live with the Swediens – Their Memories of Michael Jackson
      b-2014.com/?page_id=2

      Sa, 8. November 2014: Paris (Tickets sollten ab dem 12. September
      erhältlich sein)

      Beim Event in Paris wird Bruce Swedien jackson.ch/html/bruce_swedien.html
      und seine Frau live aus ihrem Westviking Studio zugeschaltet. Die Videokonferenz wird nur
      durch vorbereitete, nicht näher beschriebene Einspielungen unterbrochen.

      Brad Sundbergs Seminaren werden seit längerem von den Fans heiss
      diskutiert. (siehe beispielsweise hier auf der MJJ Community
      mjjcommunity.com/forum/threads…usic-With-Michael-Jackson).
      Sundberg arbeitete als Toningenieur seit Captain EO bis History für den
      King of Pop. Während seinen Seminaren (er war auch schon in Paris) spielte
      er diverse Audios ab, wie teils unbekannte Demos oder einzelne Spuren von
      den Recording Sessions. Dabei hielt er sich nie bei jedem Termin an
      dasselbe Programm wie bei den vorgängigen Events. Zu den Highlights
      zählten ein Making of Video von Childhood, das Michael im Studio zeigte,
      wie er live mit einem Orchester im Nebenraum den Song einsingt, oder
      bisher unbekannte Songs, so wurde etwa an einem Termin “Chicago 1945″
      abgespielt, das Mitte der 80er mit Steve Porcaro entstanden war und auf
      Bad 25 wider Erwarten nicht veröffentlicht wurde. Wie die Webseite von
      Sundberg verrät, darf mit solch exklusiven Audios leider nicht mehr
      gerechnet werden. Das MJ Estate habe ihn gebeten, gewisse Elemente aus
      seinen Vorträgen auszuklammern. Nicht mehr zeigen darf er leider auch
      die Childhood Studioaufnahmen. Trotzdem dürften die
      Nachmitttage mit Brad Sundberg hoch interessant werden, da man einmalige
      Einblicke in die Entstehung der Songs und die Arbeit mit Michael Jackson
      erhalten wird.

      Sunbergs Seminare finden in einem Aufnahmestudio statt und dauern in der
      Regel 6 Stunden.

      Quelle: jackson.ch, b-2014.com, inthestudiowithmj.com, mjjcommunity.com

      Weiterlesen unter jackson.ch/europa-tour-von-brad-sundberg-und-bruce-swedien/
      Copyright © jackson.ch

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    • In The Studio With Michael Jackson
      26. Oktober 2014

      Brad Sundberg, langjähriger Tontechniker von Michael Jackson, hat in
      London das erste seiner „In The Studio with MJ V.2“ Seminare
      vorgetragen. Jackson.ch war vor Ort und ist begeistert. Für den
      Zusatztermin in Frankfurt am So, 2. November gibt es noch Tickets – und
      eine Mitfahrgelegenheit aus der Schweiz!

      In lockerer Atmosphäre – das Publikum darf den ganzen Event über Fragen
      stellen – und gut vorbereitet hat uns Brad Sundberg über sechs Stunden
      lang durch Michael Jacksons Studio-Sessions geführt. Hoch interessant
      und immer wieder amüsant, berichtet Brad vom Studioalltag, dem privaten
      Michael und dem Profi im Aufnahmestudio. Ebenso spannend die technischen
      Details, die Sundberg verrät und die den Perfektionismus von Michael
      Jackson und den talentierten Musikern, Toningenieuren und Produzenten
      unterstreichen. Im Fokus: Die Bad-, Dangerous- und History-Sessions.
      Verdeutlicht durch Songeinspielungen aus hoch qualitativen Boxen und
      privaten Filmaufnahmen etwa aus den History-Sessions.

      Die Songs Bad und Blood On The Dancefloor hat Sundberg mit den einzelnen
      Audiospuren dabei – Acapella, Snare, Keys, Drums, etc. Oder
      beispielsweise die vier einzelnen Backgroundvocalspuren von Liberian
      Girl, alle von Michael eingesungen, die Brad Sundberg nacheinander
      einspielt.
      Ein Bericht von Sundbergs Seminar folgt noch, doch wir wollen vorerst
      keine Einzelheiten verraten.

      Für den Zusatztermin in Frankfurt am kommenden Sonntag, 2. November,
      sind noch Tickets erhältlich inthestudiowithmj.com/events!

      Und wer sich für eine Auto-Mitfahrgelegenheit aus der Schweiz
      interessiert, kann sich an Simone wenden: simone at risingmoon.ch

      In London war u.a. auch Chris Cadman („For The Record“) dabei, dessen
      neustes Buch „The Maestro“ hier bei Amazon.de amazon.de/dp/0755216091/ref=nosim?tag=swismichjackc-21
      bestellt werden kann.

      Weiterlesen unter jackson.ch/in-the-studio-with-michael-jackson/
      Copyright © jackson.ch
    • Childhood Audio aufgetaucht – Update
      4. November 2014

      In schlechter Qualität hat ein Besucher eines früheren Brad Sundberg
      Seminars einen illegalen Mitschnitt von MJs Childhood-Aufnahmen
      veröffentlicht.

      Für die “In The Studio with Michael Jackson V.2.0″ Seminare von Brad
      Sundberg haben die Anwälte der Nachlassverwaltung die Verwendung von
      unveröffentlichten Audioaufnahmen mit Michael Jacksons Gesang untersagt.

      Deshalb durfte Jacksons langjähriger Tontechniker zuletzt in London,
      Kopenhagen und Frankfurt auch eine private Filmaufnahme von den
      Childhood-Aufnahmen nicht mehr zeigen. Michael sei darin zu sehen wie er
      live mit einem ganzen Orchester den Song Childhood aufnimmt. Aus der
      Gessangskabine kann der King of Pop das Orchester sehen, das er über
      seine Kopfhörer hört. Euphorisch und begeistert über die Umsetzung des
      Orchesters seiner Komposition (Michael schwinge und dirigiere mit den
      Armen und rufe “yes, yes”) singt Michael voller Hingabe den Song in
      einem Anlauf ein. Später werden nur einige Zwischenrufe und Räuspern aus
      der Vocalspur entfernt.

      Obwohl untersagt war, Aufnahmegeräte auf sich zu tragen, hat soeben ein
      Besucher eines früheren Seminars einen illegalen Tonmitschnitt vom
      beschriebenen Video veröffentlicht. (siehe ganz unten, Re-Upload).
      Interssant anzuhören, aber ebenso schade, da somit das Vorgehen der
      Nachlassverwaltung bekräftigt wird.

      Update: Bruce Swedien schreibt in seinem Buch “In The Studio With MJ”
      (hier bei Amazon.de
      amazon.de/dp/1423464958/ref=nosim?tag=swismichjackc-21
      oder CeDe.ch) ebenfalls über die eindrücklichen Aufnahmen von Childhood
      und Smile:
      “Michael sang live mit dem Orchester. Wir nahmen beide Songs in einer
      Session in der Hit Factory in New York auf. Diese live vocal takes sind,
      was wir hauptsächlich benutzten um die beiden Songs fertig zu stellen;
      Ich denke Michael fügte jedem Song nur noch eine oder zwei Zeilen hinzu.
      Seine live vocals waren so fantastisch!”

      “Als wir die Aufnahmen zu ’Have You Seen My Childhood?’ und dem Charlie
      Chaplin Song ’Smile’ mit dem Orchester beendet hatten, fragte Michael,
      ob er ins Studio raus gehen und die Musiker des Orchesters treffen
      könne”, schreibt Bruce Swedien. Er habe Jeremy Lubbock (Arrangeur und
      Dirigent) darauf angesprochen, der natürlich nur mit “Unbedingt”
      antwortete. “Während der Aufnahme hat das ganze Orchester Michael über
      ihre individuellen Kopfhörer singen gehört. Als Michael ins Studio lief
      um das Orchester zu treffen, gab ihm das Orchester stehende Ovationen!
      Jedes Mitglied des 50-köpfigen Orchesters stand auf und klopfte mit
      seinem Bogen den Notenständer, so laut sie konnten! Jeremy stand auf
      seinem Dirigentenpodium und applaudierte ebenfalls so laut er konnte!
      Ich applaudierte selbst im Kontrollraum so laut ich konnte! Michael war
      begeistert!”

      Wer sich noch ein Ticket für den Event mit Bruce Swedien vom kommenden
      Samstag, 8. November in Paris sichern will:
      b-2014.com/



      Quelle: jackson.ch, youtube.com, damienshields.com, div.

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