Angepinnt K. Jackson stellt Berufungsantrag gegen AEG-Urteil

    • Maike schrieb:

      Upps, das war es jetzt??? Wow, das ging dann aber wirklich schnell.



      Seit der Antragsstellung bis zum Urteil so ziemlich genau ein Jahr. Die mündliche Anhörung ist eher nur noch ein formaler Teil und hat selten noch besondere Auswirkungen. Die Richter haben sich bis dann bereits umfassend mit den schriftlich angeführten und dargelegten Argumentationen befasst.

      Theoretisch könnte Kathrine jetzt noch zum Supreme Court gehen. Die Chancen dort stehen 1/99%, denn nur 1% der Fälle erhält dort noch eine weitere Begutachtung.
    • Anthony McCartney @mccartneyAP · 32 Min. Vor 32 Minuten

      Court rejects Katherine Jackson's bid for new trial against concert promoter AEG Live[/b]: abcn.ws/163asxj (Update coming)

      Court Denies Bid for New Trial in Michael Jackson Case

      LOS ANGELES — Jan 30, 2015, 1:13 PM ET
      By ANTHONY McCARTNEY AP Entertainment Writer
      Associated Press

      A California appeals court on Friday upheld a jury's decision that the promoter of Michael Jackson's ill-fated comeback concerts was not responsible for his death.

      The 2nd District Court of Appeal issued a 39-page ruling a week after attorneys for Katherine Jackson argued for a new trial. The court found the verdict in favor of concert promoter AEG Live LLC was legal.

      The court also upheld rulings by a trial court judge that narrowed the case to a single claim that AEG negligently hired, retained and supervised the doctor later convicted of causing Jackson's death.

      Ein Californisches Berufungsgericht hat am Freitag die Entscheidung einer Jury bestätigt, dass der Promotor der unglücklichen Comeback-Konzerte von Michael Jackson nicht für seinen Tod verantwortlich ist.

      Das 2. Bezirksberufungsgericht gab ein 39-seitiges Urteil eine Woche nachdem Rechtsanwälte für Katherine Jackson für ein neues Verfahren plädierten. Das Gericht befand, dass das Urteil zugunsten von Konzertveranstalter AEG Live LLC rechtens war.

      Das Gericht bestätigte auch die Urteile der Richterin die den Fall auf einen einzigen Klagepunkt eingeschränkt hat, nämilch dass AEG den Arzt fahrlässig angestellt und überwacht hat, der später veruteilt wurde Jacksons Tod verursacht zu haben.




      Jackson died in June 2009 while preparing for his "This is it" shows.

      His mother sued AEG, claiming executives exercised undue control over the doctor and failed to properly investigate before he was hired.

      A jury listened to five months of testimony during the 2013 trial before siding with AEG.

      The justices noted that jurors seemed to understand the case and did not appear confused by jury instructions or the verdict form, as Katherine Jackson's attorneys have contended.
      Die Richter stellten fest, dass die Juroren den Fall verstanden haben und nicht verwirrt wurden durch Jury -Anweisungen oder die Urteils- Form, wie Katherine Jacksons Anwälte behauptet haben.

      Lawyers for the Jackson family matriarch had been hoping to restore some claims against the promoter that Superior Court Judge Yvette Palazuelos dismissed early in the case, but the court found no basis to do so.

      It determined that Conrad Murray, the doctor convicted of involuntary manslaughter in Jackson's death, was an independent contractor of AEG and not an agent of the company.

      "Today in a strongly worded opinion, the court of appeal found what took a jury two days to see through and that is that AEG was in no way responsible for the tragic death of Michael Jackson," AEG attorney Marvin S. Putnam said.
      "Heute hat das Berufungsgericht in einer scharf formulierten Meinung festgestellt, wofür sich eine Jury 2 Tage Zeit nahm es durchzuschauen, und das ist, dass AEG in keiner Weise für den tragischen Tod von Michael Jackson verantwortlich war", sagte AEG Rechtsanwalt Marvin S. Putnam.

      Kevin Boyle, an attorney for Katherine Jackson, said his office was still reading the ruling and did not have an immediate comment.
      Kevin Boyle, ein Anwalt für Katherine Jackson, sagte, sein Büro ist noch beim Lesen der Entscheidung und hat keinen eine sofortigen Kommentar.

      ———

      Anthony McCartney can be reached at twitter.com/mccartneyAP
    • Michael Jacksons Mutter verliert gegen Konzertveranstalter: orf.at/stories/2263390/

      Ein Berufungsgericht in Kalifornien hat den Konzertveranstalter AEG von jeglicher Verantwortung für den Tod von Popstar Michael Jackson freigesprochen. Das Gericht in Los Angeles wies gestern einen Berufungsantrag von Jacksons Mutter, Katherine Jackson, zurück und bestätigte den Freispruch aus erster Instanz.

      Katherine Jackson warf dem Konzertveranstalter vor, mit Conrad Murray einen unqualifizierten Leibarzt für ihren Sohn engagiert zu haben. Sie verlangte wegen Fahrlässigkeit Schadenersatz in Höhe von 900 Millionen bis 1,6 Milliarden Dollar (rund 800 Millionen bis 1,4 Milliarden Euro).
      AEG hatte nur „begrenzten Kontakt zu Murray“

      Ein Geschworenengericht wies den Vorwurf im Oktober 2013 zurück und sprach AEG von jeglicher Verantwortung für den Tod des Sängers frei. Das Berufungsgericht bestätigte gestern in seinem 39-seitigen Urteil die Entscheidung.

      Es gebe keine Hinweise, die darauf schließen ließen, dass AEG das Recht gehabt hätte, Murrays Vorgehen als Arzt zu kontrollieren, so die drei Richter. Die Firma habe begrenzten Kontakt zu Murray gehabt und diesem nie vorgeschrieben, wie er Jackson behandeln solle.
      An Überdosis Propofol gestorben

      Michael Jackson starb am 25. Juni 2009 im Alter von 50 Jahren an einer Überdosis des Narkosemittels Propofol. Er bereitete zu der Zeit eine Konzertreihe vor, die von AEG organisiert wurde. Murray hatte ihm das Medikament wegen massiver Schlafstörungen gegeben.

      Im Jahr 2011 wurde der Arzt wegen fahrlässiger Tötung zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Wegen guter Führung wurde er im Oktober 2013 aus der Haft entlassen.
      ____________


      "When people's minds are clouded by anger or hatred, no angel can reach them". ~Michael Jackson~
    • Hier kann man übrigens die 39 seitige gerichtliche Begründunng zur Ablehnung des Berufungsantrages lesen.

      Ivy @Ivy_4MJ · 15 Std. Vor 15 Stunden
      Here is the Appeal Court decision about Katherine Jackson vs. AEG Appeal - courts.ca.gov/opinions/documents/B252411.PDF


      Nachdem Kathrine die Berufung nun verloren hat ist die Zahlung der knapp 900000 Dollar Gerichtskosten vom AEG-Prozess fällig, die das Gericht bereits festgelegt hatte.
      Hinzu kommen nun noch die Kosten für die Berufung. Auch hier hat das Gericht bereits festgelegt das Kathrine auch die Rechtsmittelkosten von AEG im Berufungsverfahren zu zahlen hat.

      Im Sommer gab es bereits eine Diskussion beim Nachlassgericht, denn Kathrine will das der Estate die Kosten übernimmt, auch für die Berufung. Die Anwältin der Kinder lehnte damals Einspruch ein. Keine Ahnung was entschieden wurde oder noch wird, aber gehe mal davoan aus, dass der Estate zahlen wird.


      Siehe auch hier ab Post 162

      Estate-Management-Bericht

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von LenaLena ()

    • LenaLena schrieb:

      Nachdem Kathrine die Berufung nun verloren hat ist die Zahlung der knapp 900000 Dollar Gerichtskosten vom AEG-Prozess fällig, die das Gericht bereits festgelegt hatte.
      Hui,das sind Summen, wenn man überlegt, dass sie eigentlich kein eigenes Einkommen hat, war die Aktion sehr gewagt. Hoffentlich kommt sie nun zur Ruhe und genießt ihre letzten Jahre. :schaukelstuhl:
    • Und wie wohl schon zu erwarten war wird nun noch die letzte Instanz, der Supreme-Court aufgesucht, was wohl nur dazu führt, dass AEG dann seinen Freispruch wohl 3-fach bestätigt erhält, sozusagen von der höchsten richterlichen Instanz.



      Michael Jackson's mom plans to take wrongful death suit against AEG Live to California Supreme Court
      BY NANCY DILLON NEW YORK DAILY NEWS Friday, February 27, 2015, 6:44 PM A A A
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      Michael Jackson with his mother Katherine Jackson in 2005. His mom is taking her wrongful death claim against AEG Live to the California Supreme Court, her lawyer says.
      LUCAS JACKSON/REUTERS
      Michael Jackson with his mother Katherine Jackson in 2005. His mom is taking her wrongful death claim against AEG Live to the California Supreme Court, her lawyer says.
      Michael Jackson's mom is heading to the California Supreme Court for another shot at her megabucks wrongful death claim against concert promoter AEG Live.

      The music matriarch was denied a re-hearing of her appeal by a lower court Friday, so the next step is an even higher authority, her lawyer told the Daily News.

      "We are going to the California Supreme Court. The Court of Appeals missed the point," lawyer Kevin Boyle said.
      "Wir werden zum kaliforn. Supreme Court gehen. Das Berufungsgericht hat den Punkt nicht verstanden", sagt Anwalt Kevin Boyle.

      Katherine Jackson — a front-row fixture during the 2013 jury trial of her unsuccessful $1 billion wrongful death claim — remains committed to holding AEG financially liable for her legendary son's June 2009 overdose death, Boyle said.

      One of her lawyers argued her appeal before the California Appeals Court on Jan. 22, but the panel of justices affirmed the original jury verdict a week later and awarded AEG and two executives their costs on appeal.

      Katherine then filed her request for rehearing on Feb. 17, with the denial posting on the court website Friday.

      Jackson died in 2009 while preparing for a massive concert series in London.
      PreviousNextJackson died in 2009 while preparing for a massive concert series in London. Randy Phillips, chief executive of AEG Live, seen testifying at the trial of Conrad Murray in 2011. Enlarge
      PAT ROQUE/AP
      Jackson died in 2009 while preparing for a massive concert series in London.
      "We're the underdog and we're not supposed to win. But I think we should win under the facts of the law here," Boyle told The News after the hour-long Appeals Court hearing in Los Angeles last month.

      "Katherine very much misses her son, and she very much would like to see justice done and is hoping for a favorable result," he said.

      Katherine's initial appeal, filed in November 2013, claims the original lawsuit's trial judge incorrectly dismissed negligence and employment claims, and allowed the jury to receive a faulty jury verdict form.

      Lawyers for AEG have argued that concert executives had no reason to suspect Jackson's tour physician was giving the "Thriller" singer dangerous doses of a hospital-grade anesthetic behind closed bedroom doors to help him sleep.

      In a separate criminal trial, Dr. Conrad Murray was convicted of involuntary manslaughter for giving Jackson a lethal dose of propofol without proper monitoring and live-saving equipment.

      POOL PHOTO FRIDAY, OCT. 21, 2011 FILE PHOTO.
      REED SAXON/AP
      Conrad Murray was convicted of involuntary manslaughter for giving Jackson the drug propofol and not monitoring its use.
      AEG Live lawyer Marvin Putnam has argued that the concert giant was as shocked as anyone to learn Murray, a cardiologist, was giving Jackson propofol.

      "It was a long trial and the record is enormous. When you dig into it, they have no basis of appeal," Putnam told The News last month.

      "They were given every opportunity to try their case. No evidence was denied them. They weren't limited by time and they failed to (convince the jury)," he said.

      "The jury saw that AEG was in no way negligent in the tragic death of Michael Jackson. And nothing done today or in the papers changes that," he said.
      nydailynews.com/entertain...icle-1.2132288
    • The Jacksons vs. AEG Live: Berufung abgelehnt– Update

      31. Januar 2015

      Ein Gericht in Kalifornien hat den entsprechenden Berufungsantrag der
      Anwälte von Katherine Jackson abgelehnt.

      Das Berufungsgericht hat den Konzertveranstalter AEG damit von der
      Verantwortung für den Tod von Michael Jackson ebenfalls freigesprochen,
      indem es indirekt den Freispruch aus erster Instanz bestätigte.

      Weiter Infos dazu gibt’s hier http://abcnews.go.com/Entertainment/...ry?id=28609417 .

      Quelle: jackson.ch, abcnews.com


      Update:
      Der englische Journalist und Michael Jackson Kenner Charles Thomson
      charles-thomson.net/
      hat hierzu einen interessanten Kommentar auf Facebook gepostet:

      I can’t say I’m surprised by this decision – not because I thought the
      Jacksons were in the wrong, but because I believe the process was
      undermined from the moment the original judge removed ‘duty of care’ as
      an issue in the case. It meant the only angle the Jacksons could pursue
      was the very narrow premise that AEG negligently hired Murray.

      Even then, I thought they had a decent case – but it removed a lot of
      ammunition from the Jacksons’ arsenal.

      I found the jury’s verdict very puzzling. They claimed that because
      Murray had a medical licence, that meant he was competent – and that
      because that meant he was competent, AEG was not negligent.

      But by their logic, Harold Shipman was competent. Murray was not competent.

      For example, when he administered CPR to Michael Jackson, he did it
      wrong. That is basic first aid, and he got it wrong. His actions were
      not only unethical, but criminal. He was an idiot and about as far from
      competent as I can possibly imagine.

      AEG knew there were potential risks when it came to hiring Michael
      Jackson a personal doctor. We know they knew, because they talked about
      it in emails. Correspondence between the big players acknowledged, for
      instance, that there would be an inherent danger in hiring a doctor with
      a bad financial situation, because he could be tempted to bend the
      rules in his desperation to keep the gig.

      And so they claimed they did a background check on Murray specifically
      to make sure this wasn’t the case. They said that background check came
      back fine. Turns out that was not true.

      They didn’t do a background check on Murray. Had they done, they would
      have discovered that the very risk they identified in their emails was
      lurking in Murray’s background; he had terrible debts and really needed
      the gig. But they lied about doing a background check and claimed that
      problem didn’t exist. Why they did that was never
      explained. Randy Phillips simply claimed he didn’t remember writing the
      relevant email and so couldn’t tell the jurors, or Michael Jackson’s grieving
      mother and orphaned children, Why he’d done it.

      In my opinion, on the basis of that email chain alone, it would be an
      open and shut case. The big players identified a potential risk, assumed
      responsibility for that risk, identified a way to circumvent that risk,
      but then failed to implement it and simply pretended they’d done it
      instead.

      I find it bizarre, under those circumstances, that the jurors could
      completely absolve AEG of responsibility. The Jacksons found it bizarre
      too, so they investigated what had happened. They obtained sworn
      depositions from jurors who said they had wanted to find AEG culpable,
      but they felt the judge’s instructions were written in such an
      incredibly narrow way that as long as they concluded Murray had a
      medical licence – which he clearly did, like every other corrupt or
      incompetent doctor currently practicing in America – they had no choice
      but to find against the Jacksons.

      The Jacksons’ initial appeal was heard by the same judge whose decision
      they were complaining about – a frankly surreal and idiotic scenario
      that common sense surely dictates should not be allowed. I’m not sure
      that could happen in the UK, for instance. It strikes me as being akin
      to asking a police officer to investigate an allegation about their own
      alleged misconduct.

      When the appeal reached the higher court, it was reported that the
      judges kept asking irrelevant questions about how AEG could have known
      Murray was giving Michael Jackson propofol. In my opinion, this was an
      ill-conceived line of questioning about a side-issue with no bearing on
      the material facts of the appeal, which centred on the judge’s limiting
      instructions, about which multiple jurors with no vested interest in the
      outcome had complained.

      Is it a surprise that a group of judges would uphold the decision of
      another judge? I don’t think so. I would expect them to. In my view, the
      establishment often unwittingly falls into the trap of assuming the
      system is perfect and its administrators are unassailable; ‘If a
      seasoned judge thought it was right, it must be right’. In many cases,
      it seems the establishment’s default position is to protect itself. In
      the past, that has resulted in horrific travesties of justice.

      Remember when Troy Davis begged for a lie detector test to prove his
      innocence in the days before he was executed? And the courts refused
      permission and executed him instead? Why? If everybody was so convinced
      he was guilty and deserved to die, Why not let him take the test; one
      final humiliation? It came across as though the establishment was afraid
      of the results and wanted to kill him before its processes could be
      undermined, even if that was not the intention behind the decision.

      But as sad as this news is, it’s worth keeping in mind the one shred of
      good that has come out of all this; baffling verdict aside, the Jacksons
      unarguably won the moral victory.

      The AEG trial was perhaps the greatest and most public exposé of the
      music industry the world has ever seen. The Jacksons put all those
      incredibly disturbing, damaging and shocking emails into the public
      domain; emails about slapping Michael Jackson because he wouldn’t do as
      he was told. About screaming at him. Emails calling him a freak. Emails
      referring to him as though her were a petulant and idiotic child, and
      joking about tricking him into signing the contract by making him think
      he’d earn more money than he actually would.

      Emails which proved that current Michael Jackson Estate executor John
      Branca not only knew about Michael Jackson’s health problems before his
      death, but was involved in desperately trying to combat them before
      opening night. This courtroom revelation came not long after he had
      appeared on television claiming he had no idea Why the Jacksons believed
      Michael was ill in his final days, and not long after the Estate
      publicly criticised the Jacksons for bringing the case, and ridiculed
      them as disgruntled conspiracy theorists.

      The trial vindicated Karen Faye, vindicated Jermaine Jackson –
      vindicated everyone who raised concerns about Michael Jackson’s health
      before he died and everyone who blew the whistle afterwards, only to be
      portrayed as liars and fantasists by the big players whose profits they
      were potentially jeopardising, and the various fans who act as their
      agents.

      So this is sad news. But all is not lost. They didn’t win the day, but
      they exposed the truth. And that is infinitely more important than any
      technical victory.

      Charles Thomson, comment on Facebook, 30.01.2015

      Weiterlesen unter http://www.jackson.ch/the-jacksons-v...ung-abgelehnt/
      Copyright © jackson.ch
    • Übersetzung

      "Ich kann nicht sagen, dass mich so eine Entscheidung überrascht hat -
      nicht weil ich dachte, die Jacksons gingen den falschen Weg, sondern
      weil ich finde, dass der Prozess seit dem Moment jede Hoffnung verlor,
      als die erste Richterin das Thema „die Sorgfaltspflicht“ aus dem Prozess
      entfernt hat.

      Das bedeutete dann, dass der einzige Standpunkt, den die Jacksons
      verfolgen konnten, ein sehr beschränktes Argument war, dass die AEG
      Murray fahrlässig eingestellt hat.
      Selbst dann, als ich dachte, sie hätten einen anständigen Prozess, wurde
      aber eine Menge Munition aus Jacksons Arsenal gestrichen.

      Ich fand das Urteil vom Jury sehr zum Nachgrübeln. Sie behaupteten:
      Weil Murray eine medizinische Lizenz besaß, war er also deshalb
      kompetent – weil das bedeutete – er wäre kompetent, also wäre die AEG
      nicht fahrlässig. Aber laut ihrer Logik war Harold Shipman kompetent.

      Murray war nicht kompetent. Z. B. als er an MJ Herz-Lungen-Wiederbelebung
      durchführte, tat er das falsch. Das ist die erste Grundhilfe und er führte sie
      falsch durch.

      Seine Aktionen waren nicht nur unethisch, sie waren kriminell.

      Er war ein Idiot und so weit entfernt von der Kompetenz, dass ich es
      mir nicht vorstellen kann.

      AEG wusste von potenziellen Risiken, wenn es darum ging, für
      Michael Jackson einen Leibarzt einzustellen.
      Wir wissen: Sie wussten darüber, - weil sie darüber in ihren Emails
      erzählt haben.

      Im Schriftverkehr wird da unter den Großspielern zum Beispiel zugegeben,
      dass es eine große Gefahr wäre, einen Arzt mit einer schlechten
      finanziellen Situation einzustellen, weil er in Versuchung geraten
      könnte, sich nicht ganz an die Regeln zu halten, um in seiner
      Verzweiflung das Engagement zu behalten. Und so behaupteten sie, sie
      hätten Murrays Vergangenheit überprüft, extra um sich sicher zu sein:
      Das wäre nicht der Fall.

      Sie sagten, die Auskunft über die Vergangenheit käme in Ordnung zurück.
      Aber es stellt sich heraus: Dies ist keine Wahrheit.

      Sie haben Murrays Vergangenheit nicht überprüft. Hätten sie, dann hätten
      sie herausgefunden, dass das besondere Risiko, das sie in ihren Emails
      bekanntgegeben haben, sich in Murrays Vergangenheit versteckte:

      Dieser hatte fürchterliche Schulden und brauchte tatsächlich Arbeit.
      Aber sie logen von der Überprüfung der Vergangenheit und behaupteten,
      das Problem würde nicht existieren. Warum sie das taten, ist nie geklärt
      worden.

      Randy Phillips behauptete einfach, er würde sich nicht daran erinnern,
      die besagte Email geschrieben zu haben und konnte so den Juroren oder
      der trauernden Mutter von MJ und den verwaisten Kindern nicht erzählen,
      warum er das tat.

      Ich finde, allein auf Grundlage dieser Emailkette wäre es ein eindeutiger
      Prozess.

      Die Großspieler erkannten das potentielle Risiko, übernahmen die
      Verantwortung für dieses Risiko, erkannten den Weg, dieses Risiko zu
      umgehen, aber versagten, das umzusetzen und täuschten stattdessen vor,
      sie hätten das schon getan.

      Ich finde es unter solchen Umständen bizarr, dass die Geschworenen die
      AEG komplett aus jeglicher Verantwortung ziehen konnten. Die Jacksons
      fanden das auch bizarr, deshalb untersuchten sie, was passierte.

      Sie erhielten von den Geschworenen schriftliche, unter Eid gemachte
      Aussagen, die erklärten, sie wollten die AEG für schuldig befinden, aber
      sie fühlten, dass die richterlichen Anweisungen auf so eine unerhört
      eingeschränkte Art und Weise geschrieben wurden, dass sobald sie
      bestätigten, Murray hätte medizinische Lizenz – die er ja hatte, wie
      wohl jeder andere korrupte und inkompetenter Arzt, der gerade in Amerika
      praktiziert - hätten sie keine Wahl als gegen die Jackson-Partei zu
      sein.

      Jackson's erste Berufung landete bei derselben Richterin, gegen deren
      Urteil ja auch die Beschwerde eingereicht wurde - offen gesagt surreales
      und idiotisches Szenario, als ob das, was der gesunde Menschenverstand
      diktiert, nicht erlaubt wäre.

      Ich weiß nicht genau, was z. B. In England passieren würde. Es scheint
      mir das gleiche zu sein, als wenn ich einen Polizisten darum bitten
      würde, die Beschuldigungen zu seinem eigenen mutmaßliche Amtsvergehen zu
      untersuchen.

      Als die Berufungsklage das höhere Gericht erreichte, wurde berichtet,
      dass die Richter auch weiterhin Fragen ohne Bezug auf das Prozessthema
      stellten:

      Wie die AEG gewusst haben sollte, dass Murray Michael Jackson Propofol
      gab. Ich finde, das war eine schlecht durchdachte Reihe an Fragen nach
      Nebensachen, ohne auf die Fakten der Berufungsklage einzugehen, die sich
      auf einschränkende Anweisungen der Richterin fokussieren, über die
      mehrere Geschworene ohne persönliches Interesse am Ergebnis geklagt
      haben.

      Ist das überraschend, dass eine Gruppe von Richtern sich am Urteil eines
      anderen Richters festhält? Ich denke nicht. Ich würde das von ihnen
      auch erwarten.

      Meiner Ansicht nach, das Establishment fällt oft unwissentlich darauf
      rein, dass das System perfekt ist und seine Chefs unantastbar sind, nach
      dem Motto: „Wenn ein routinierter Richter denkt, es sei richtig, dann
      ist das auch richtig.“

      In vielen Fällen scheint die Standardposition des Establishments der
      eigene Selbstschutz zu sein.

      In Vergangenheit ist das in einen blanken Hohn auf Gerechtigkeit
      hinausgelaufen.

      Erinnert ihr euch, als Troy Davis um einen Lügendetektor bettelte, um
      seine Unschuld zu beweisen, bevor er ein paar Tage später hingerichtet
      wurde?

      Und die Gerichte verweigerten ihm die Erlaubnis und haben ihn
      stattdessen hingerichtet?

      Warum? Wenn jeder so überzeugt war, dass er schuldig war und es
      verdiente zu sterben, warum dann verbieten, den Lügentest machen zu
      lassen?

      Die einzige letzte Erniedrigung? Es wirkte so, als ob das Establishment
      Angst vor der Ergebnissen hatte und ihn töten wollte, bevor seine
      Prozesse untergraben wurden, sogar wenn das nicht die Absicht hinter der
      Entscheidung war.

      Doch so schlimm diese Nachricht ist, behält deren Wert im Kopf einen
      einzigen Funken des Guten: dass all das rausgekommen ist; verwirrendes
      Urteil beiseite,- Jacksons haben eindeutig den moralischen Sieg.

      Der AEG-Prozess war womöglich die größte öffentliche Enthüllung der
      Musikindustrie, die die Welt je gesehen hat. Die Jacksons machten diese
      unerhört Besorgnis erregenden, schädigenden, schockierenden Emails zum
      öffentlichen Eigentum.

      Emails über das Schlagen von Michael Jackson, weil er das nicht tun wollte,
      was ihm befohlen war.

      Dass er angeschrien wurde.
      Emails, wo man ihn Freak nannte.
      Emails, die sich auf ihn bezogen, als ob er ein bockiges, blödes Kind wäre,
      Emails, wo man sich darüber belustigt, wie man ihn beim Unterschreiben
      des Vertrags ausgetrickst hat, damit er denkt, dass er mehr Geld
      verdienen wird als er wirklich tat.
      Emails, die bewiesen, dass der jetzige Michael Jackson Estate –
      Testamentvollstrecker John Branca nicht nur von Michael Jackson’s
      gesundheitlichen Problemen vor dessen Tod wusste, sondern war noch
      am extremen Versuch beteiligt, diese vor dem Premiere-Abend zu bekämpfen.

      Diese Enthüllung im Gerichtssaal kam, kurz nachdem er (Branca) im
      Fernsehen erschien, wo er behauptete, er hätte keine Ahnung, warum die
      Jacksons daran glaubten, Michael wäre an seinen letzten Tagen krank
      gewesen, und kurz nachdem die Estate-Verwaltung öffentlich die Jacksons
      dafür kritisierte, dass sie den Fall aufgerollt haben und machte sie zum
      Gespött als missgelaunte Verschwörungstheoretiker.

      Karen Faye, die den Gerichtsprozess verteidigte, verteidigte Jermaine
      Jackson - verteidigte jeden, der sich Sorgen über Michael Jacksons
      Gesundheit machte, bevor MJ starb und alle, die kurz danach die Wahrheit
      enthüllten, aber von den Großspielern nur als Lügner und Fantasierer
      dargestellt wurden, weil sie potenziell deren Profit gefährden, und
      verschiedene Fans, die als ihre Agenten agieren.

      Das ist eine bittere Nachricht. Aber nicht alles ist verloren. Sie (die
      Enthüller) trugen keinen Sieg davon, aber sie deckten die Wahrheit auf.
      Und das ist unendlich viel wichtiger als irgendein technischer Sieg."

      Charles Thomson, comment on Facebook, 30.01.2015


      http://recognize-history.teamgoo.net...kussionsthread

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von geli2709 ()

    • geli2709 schrieb:

      Karen Faye, die den Gerichtsprozess verteidigte, verteidigte Jermaine
      Jackson - verteidigte jeden, der sich Sorgen über Michael Jacksons
      Gesundheit machte, bevor MJ starb und alle, die kurz danach die Wahrheit
      enthüllten, aber von den Großspielern nur als Lügner und Fantasierer
      dargestellt wurden, weil sie potenziell deren Profit gefährden, und
      verschiedene Fans, die als ihre Agenten agieren.



      Am 22. Juni 2009 schrieb Faye in einer E-Mail an Dileo (lieber Tookie), dass Michael die Menschen gegeneinander wende, die doch so hart arbeiten um ihm zu helfen. Er mache sich selbst zum Opfer.Frank, Randy (Phillips) und Kenny würden es nicht verdienen die leittragenden zu sein oder die finanziiellen Opfer. Er benutze seine Arbeitgeber, lasse sich finanzieren und ziehe dann weiter ohne seine Pflichten zu erfüllen.


      Ein paar Tage später schrieb Faye an Dileo: "Yippe, everything is great."
    • sunnyjackson schrieb:

      sie meinte doch den 24.6.2009....oder irre ich mich da?


      Die Yippee- E-Mail schrieb sie am 23.06. und bezog sich auf die Proben vom 23.06.
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      Randy Phillips hat übrigens einen neuen Job und ist nun CEO von Global Live Entertainment

      Former AEG Live CEO Randy Phillips has been tapped as CEO of Global Entertainment - billboard.com/biz/articles/new…-phillips-launches-global
    • Meiner Meinung nach hat sich Thomson mittlerweile selbst diskrediert. Ich nehme ihm auch nicht ab, dass er von der Sun gelinkt wurde, er fuhr einfach zweigleisig und btw. blieb auch danach weiter Sun-Reporter.
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      Wie erwartert, Kathrine hat nun eine Petition beim Supreme Court eingereicht, dass der AEG-Fall nochmals aufgerollt werden soll.


      Ivy
      ‏@Ivy_4MJ 13 Std.Vor 13 Stunden As expected Katherine Jackson files petition for review at Supreme Court for AEG case