25. Juni 2014

    • Der Tag, an dem Michael Jackson starb

      von HIStory_Man

      Nun ist es schon fünf Jahre her. 1827 Tage sind vergangen seit dem einen, an dem Michael Jackson, der größte Popstar des Jahrhunderts und der größte Entertainer aller Zeiten verstarb. Doch er war viel mehr als das. Er war auch ein ehrlicher, aufrichtiger und mitfühlender Mensch, der die Welt verbessern und Grenzen niederreißen wollte. Vieles hat er geschafft, viele Menschen hat er bewegt, und viele Menschen hat er schlichtweg begeistert. Daher möchte ich kurz zurückblicken auf den Zeitpunkt vor fünf Jahren, als ich von seinem viel zu frühen Tod erfahren habe.

      Ich weiß es noch, als wäre es gestern gewesen. Es war eines dieser Ereignisse, bei denen man noch genau weiß, wo man war und was man getan hat, ähnlich wie bei den Terroranschlägen vom 11. September. Ich saß am Morgen des 26. Juni 2009 auf der Couch in unserem Wohnzimmer und habe gelesen. Mein Vater ist gerade vom Brötchenholen zurückgekommen, als er die Tür zum Wohnzimmer aufstieß und sagte: „Michael Jackson ist tot.“ Zuerst habe ich das - wie viele andere auch - für einen subtilen und zugleich schlechten Scherz gehalten. Ich konnte es einfach nicht glauben, doch dann schaltete ich den Fernseher ein und googlete im Internet. Und tatsächlich: die schreckliche Nachricht, sie stimmte. Doch ich konnte es nicht glauben. Es war so unwirklich, es war so unglaublich, es war einfach nicht echt. Und doch gab es keine Zweifel, die verschiedensten Fernsehsender berichteten den ganzen Tag pausenlos und brachten jede Menge Dokumentationen über das Leben des Michael Jackson. Am 25. Juni ist er um 14.26 Uhr Ortszeit in Los Angeles für tot erklärt worden. Bei uns war es da schon 23.26 Uhr und wir - meine Eltern und ich - müssten gerade von dem Oliver-Pocher-Auftritt in der Göttinger Stadthalle zurückgekommen sein. Es müsste also tatsächlich so gewesen sein, dass ich zu dem Todeszeitpunkt des größten Künstlers aller Zeiten und meines größten Idols noch wach gewesen bin. Doch schon am nächsten Morgen, als ich auf besagter Couch saß, sollte ich die traurige Wahrheit mitbekommen.

      Ich weiß noch, dass ich an besagtem Tag nicht geweint habe. Ich war einfach nur fassungslos. Und wusste nicht, wie mir geschieht, schließlich hatte ich noch keinen Todesfall in meiner Familie miterleben müssen. Wahrscheinlich traute ich mich nicht, zu weinen, weil ich ein Junge war, der mitten in der Pubertät steckte. Wie hätte das denn ausgesehen, wenn ich wegen eines verstorbenen Mannes, den ich persönlich nicht gekannt habe, geweint hätte? Ich wusste nicht, ob ich dann schwul sein würde. Natürlich ist mir heute bewusst, dass es nicht so ist, aber damals war das eben anders. Und so saß ich da und den ganzen Tag lief bei uns der Fernseher und ich schaltete mich durch die Kanäle. Dokumentationen, spontane Interviews und Reaktionen, sowie Reportagen en masse. Es war eines der größten Medienspektakel, die ich bisher in meinem Leben erfahren hatte. Und ironischerweise kümmerte sich nun jeder um den Tod Michael Jacksons und ein jeder bekundete seiner Trauer und ein jeder war fassungslos. Doch vor seinem Tod hat sich kaum einer mehr um ihn gekümmert, seit er 2003 wegen den banalen Vorwürfen des Kindesmissbrauchs vor Gericht kam (und 2005 in allen zehn Anklagepunkten freigesprochen wurde). Kein sprichwörtliches Schwein scherte sich einen Pfifferling um diesen Sonderling, den vermeintlichen Straftäter, den komischen schwarzen Mann, der seine Hautfarbe angeblich änderte, weil er nicht schwarz sein wollte. Doch kaum einer kannte die wahren Hintergründe. Kaum einer konnte sich in seine Lage hineinversetzen und sich auch nur im Geringsten vorstellen, wie es ist, Michael Jackson zu sein. Er hatte keine richtige Kindheit, weil er schon sehr früh von seinem Vater zu unzähligen Auftritten und Proben gezwungen und geprügelt wurde. Später verwirklichte er sich seinen Traum und schuf die Neverland-Ranch, ein reales Nimmerland, in dem die Zeit still steht und in der man immer Kind sein kann. In den Medien wurde er als zurückgebliebener Psychopath verspottet und zerrissen. Der Rummel um ihn brach nie ab, und als die Missbrauchsvorwürfe öffentlich wurden, erreichte er seinen Höhepunkt. Zu diesem Zeitpunkt begann sein Ableben, es begann eine Zeit, von der man ausgehen konnte, dass er sie nicht überleben würde. Und so kam es dann ja schließlich auch. Die Medien brachten Michael Jackson schließlich und letzten Endes ins Grab. Er wagte im März 2009 ein letztes Aufbäumen, ein letztes Zeichen wollte er setzten und kündigte eine Comeback-Serie von 50 Konzerten in der Londoner o2-World unter dem Titel This is it an. Es sollte - und das wäre es ohne Zweifel - das größte und unvorstellbarste Comeback eines Künstlers überhaupt werden. Nach gerade einmal vier Stunden war alle 50 Konzerte restlos ausverkauft. Eine Zeit lang vor seinem Tod dachte ich tatsächlich, dass ich der einzige Mensch wäre, der ihn noch anhimmeln würde, und dass er ja gar keine echten Fans mehr hätte. Doch da wurde mir klar, dass es sie doch noch gab, die Fans. Aber es sollte alles ganz anders kommen und schließlich verstarb Michael Jackson, nur 18 Tage vor der ersten Comeback-Show.

      Was bleibt, sind unzählige Erinnerungen, an einen Menschen, der eine einzigartige Vision hatte und in die Geschichte eingehen wollte. Das hatte er - spätestens mit diesem Tag - auch geschafft. Was bleibt ist auch seine Musik, seine vielen, vielen Lieder, die jedermann überall auf der Welt kennt und die sein Vermächtnis am Leben halten. Der Mensch Michael Jackson mag am 25. Juni 2009 verstorben sein, doch seine Musik wird ewig weiterleben. Und das ist es, was er wollte. Unsterblich sein.

      In tiefer Trauer sehe ich auf diesen einen Tag vor nunmehr fünf Jahren zurück. Ich bedanke mich bei Michael Jackson, für all die schönen Momente in meinem Leben, die er mir geschenkt hat und die ich nie vergessen werde. Ich weiß genau, dass er jetzt, in diesem Moment, im Himmel auf seiner Wolke sitzt und auf uns alle herabsieht. Er ist jetzt dort, wo er die Ruhe findet, die er sein ganzes Leben verdient hat. Ich werde ihn nie vergessen, er wird immer da sein.

      Michael, we love you and we'll never forget you. :mjmw:
      "Es ist an der Zeit, dem Leben die Hand zu reichen - dem größten Geschenk überhaupt." :moonwalker:

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    • michael du bleibst für immer in meinem herzen.. :herz:

      ich danke dir das ich dich finden durfte...

      du hast mich wärend meiner jungend mit deiner musik oft begleitet..

      danke
      ich habe dich nicht verloren.
      ich sehe dich noch immer vor mir.
      ob es
      eine ilusion ist glaube ich nicht.
      du bist da ,
      ich sehe dich immer in
      meinem herzen
      R.I.P
    • 26.06.2014

      Fans erinnern mit Rosen an Michael Jackson:
      Fünf Jahre nach dem Tod des Sängers legten sie nach Angaben der Gruppe «One Rose for Michael J. Jackson» am Mittwoch (Ortszeit) am Mausoleum auf dem Forest Lawn Friedhof in Glendale nahe Los Angeles 15 607 Rosen ab. Das rote Blumenmeer kam durch eine Online-Aktion mit Spenden aus aller Welt zustande. Jackson war am 25. Juni 2009 im Alter von 50 Jahren gestorben.

      Die Fans legten auch Briefe, handgemalte Karten, Ballons und andere Gedenken ab. «Fünf Jahre ohne dich, wir lieben dich noch mehr Michael Jackson», stand auf einem herzförmigen Poster. Auch Jacksons Sternenplakette auf dem «Hollywood Walk of Fame» war mit Kerzen, Blumen und Karten geschmückt. Jacksons Schwester La Toya Jackson (58) sagte dem Sender ABC, dass sie zum Gedenken an ihren Bruder seine Musik hören und sich Fotos und Videos anschauen wollte. «Wenn Michael heute hier wäre, würde er uns allen sagen, sein Leben zu feiern statt ihm nachzutrauern», teilte La Toya mit.

      ffh.de/news-service/ffh-nachri…ackson-am-5-todestag.html
      ____________


      "When people's minds are clouded by anger or hatred, no angel can reach them". ~Michael Jackson~
    • Reporter Alan Duke/CNN war mit seiner Enkeltochter auch dort-sie ist ein Fan :)

      Alan Duke@AlanDukeCNN 1h

      Granddaughter Lena with me at Forrest Lawn for 5th anniversary of #MichaelJackson death. She's a fan! pic.twitter.com/Pzw1IQ62xW


      Kurzes Video als Mike mit den Kindern HighSchool Musical besuchte...

      chuckyklapow
      Vor 6 StundenToday is probably a fitting day to finally share this with everyone... This
      is from when Michael Jackson took his kids backstage to meet us at the High School Musical concert tour in Las Vegas. Yes, Michael loved #HighSchoolMusical too

      Joseph Jackson @Joe5Jackson · 8 h.
      It's a hard day for all my family members. But so thankful for him, because he lives on... I love you Michael

      schwerer Tag für die Familie, aber auch dankbar, dass er weiterlebt...findet das Bild traurig aber schön

      Joseph Jackson ‏@Joe5Jackson
      Thank you Keya Morgan for sharing this beautiful painting. it's very sad, but beautiful! @keyamorgan pic.twitter.com/bbyo0SSH6q


      Brett Barnes@IAmBrettBarnes
      5 Std.
      Five years have gone by, but time hasn't made the sadness go away. I miss you Applehead.

      Die Traurigkeit bleibt - vermisse dich ...
    • focus.de/kultur/musik/15-000-r…l-jackson_id_3947015.html

      15.000 Rosen an Grab niedergelegt Fünfter Todestag: Fans trauern um Michael Jackson



      Der Tod Michael Jacksons jährte sich zum fünften Mal – seine Fans scheinen ihm jedoch stets treu ergeben. An seinem Grab haben sie heute
      tausende rote Rosen an niedergelegt. Seine Schwester La Toya begeht seinen Todestag mit einem anderen Ritual.

      Fans erinnern mit Rosen an Michael Jackson: Fünf Jahre nach dem Tod des Sängers legten sie nach Angaben der Gruppe „One Rose for Michael J. Jackson“ am
      Mittwoch (Ortszeit) am Mausoleum auf dem Forest Lawn Friedhof in Glendale nahe Los Angeles 15.607 Rosen ab. Das rote Blumenmeer kam durch
      eine Online-Aktion mit Spenden aus aller Welt zustande. Jackson war am 25. Juni 2009 im Alter von 50 Jahren gestorben. Die Fans stellten
      Fotos von der Blumenpracht ins Netz. Sie legten auch Briefe, handgemalte Karten, Ballons und andere Gedenken ab. „Fünf Jahre ohne
      dich, wir lieben dich noch mehr Michael Jackson“, stand auf einem herzförmigen Poster. Auch Jacksons Sternenplakette auf dem „Hollywood
      Walk of Fame“ war mit Kerzen, Blumen und Karten geschmückt. Schwester hört seine Musik zum Gedenken
      Jacksons Schwester La Toya Jackson (58) sagte dem Sender ABC, dass sie zum Gedenken an ihren Bruder seine Musik hören und sich Fotos und Videos
      anschauen wollte. „Wenn Michael heute hier wäre, würde er uns allen sagen, sein Leben zu feiern statt ihm nachzutrauern“, teilte La Toya
      mit. Jackson hatte vor seinem Tod an einer Comeback-Tournee gearbeitet. Die Proben für die Konzertserie „This is it“ setzten ihm
      allerdings stark zu, der Musiker klagte über Schlafprobleme. Sein Leibarzt Conrad Murray versorgte ihn deshalb mit dem Betäubungsmittel Propofol, der Sänger
      starb an einer Überdosis dieses Medikaments. Murray wurde im November 2011 zu einer vierjährigen Haftstrafe wegen fahrlässiger Tötung
      verurteilt, im Herbst vergangenen Jahres kam er frühzeitig auf freien Fuß.