Joseph Fiennes spielt Michael Jackson ?!




    • spiegel schrieb:

      Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version dieser Meldung hieß es, Jackson habe sich die Haut mit Operationen aufhellen lassen. Das ist umstritten: Zwar unterzog sich Jackson mehren plastischen Operationen, er litt aber auch unter der Hautkrankheit Vitiligo, welche die Haut heller werden lässt.
      ..UND!: ... sie haben sich korrigiert .. auch schon mal ein Sieg ... :daumen:
      Ich aber gelobte mir,
      mich niemals abstumpfen zu lassen
      und den Vorwurf der Sentimentalität
      niemals zu fürchten.

      Albert Schweitzer
    • "Ich könnte kotzen"
      Michael-Jackson-Film abgesagt - weil Tochter Paris auf Twitter schimpfte

      Joseph Fiennes spielte in einer Folge der britischen Serie "Urban Myths" den verstorbenen Michael Jackson. Das passte dessen Tochter Paris Jackson gar nicht - jetzt ist die Folge aus dem Programm verschwunden.
      FacebookTwitterGoogle+E-Mail
      Drucken

      Fullscreen

      Paris Jackson schimpfte gegen Joseph Fiennes Darstellung von Michael Jackson
      © Picture Alliance /Screenshot
      Es waren harte Worte, die Paris Jackson auf Twitter für die britische Serie "Urban Myths" übrig hatte. "Ich fühle mich so unglaublich vor den Kopf gestoßen, wie es sicher vielen anderen auch geht. Ich könnte ehrlich gesagt kotzen!", schrieb die 18-Jährige auf Twitter. Der Grund für ihre Verärgerung war ein Trailer für eine neue Folge der Show, in der Joseph Fiennes ihren verstorbenen Vater Michael Jackson spielte.
      In der Episode unternehmen die längst verstorbenen Stars Jackson, Elizabeth Taylor und Marlon Brando gemeinsam einen Roadtrip von New York nach Los Angeles nach den Terrorangriffen vom 11. September. Das Ganze ist als Komödie angelegt. Doch bei Paris Jackson kam der Humor nicht gut an.

      Michael Jackson wurde von einem weißen Schauspieler verkörpert

      "Es macht mich wütend zu sehen, dass sie offensichtlich absichtlich beleidigend dargestellt werden sollten, nicht nur mein Vater, sondern auch meine Patentante Liz", schrieb sie. "Wo bleibt der Respekt?"






      Ihre Kritik blieb nicht ungehört: Kurz drauf verkündete der Sender Sky, die Folge wegen der Bedenken der Familie nicht auszustrahlen. "Wir wollten einen augenzwinkernden Blick auf angeblich echte Begebenheiten werfen und hatten nicht vor, jemandem zu nahe zu treten", teilte der Sender laut "BBC" mit.
      Neben Paris Jackson hatten auch tausende Fans Bedenken. Eine Online-Petition, die sich gegen die Ausstrahlung der Folge einsetzte, fand große Unterstützung. Hier wurde vor allem die Entscheidung, Jackson mit einem weißen Schauspieler zu besetzen, kritisiert. Auch Paris Jackson teilte auf Twitter einen Clip von 2002, in denen Jackson betont, sich als Schwarzer zu identifizieren. Der Sänger litt nach eigenen Angaben an einer Hautkrankheit und entwickelte deshalb über die Jahre einen sehr hellen Hautton.


      "Die Energie liegt im Glauben.
      Es ist nur eine Frage der Zeit und du kannst ein Gewinner sein."
      "But You got to Keep the Faith"

      :pp: :herz: :herz: :herz: Michael Jackson :herz: :herz: :herz:
    • Joseph Fiennes: Mein Michael Jackson war Satire




      Warum all die Kritik?
      Joseph Fiennes (46) würde sich wünschen, man hätte seine Darstellung als Michael Jackson (†50) ausgestrahlt.
      Der Schauspieler ('Shakespeare in Love') wurde für die Serie 'Urban Myths' als King of Pop besetzt, was für großen Aufruhr sorgte. So groß war die Aufregung, dass die Episode, in dem der Brite den Musiker gab, gar nicht erst ausgestrahlt wurde. Ein Fehler, wie der Star meint:
      "Es ist gut, wenn die Leute für etwas einstehen", bemerkte Joseph im Gespräch mit 'Vulture'. "Ich bin für jede Diskussion zu haben und es bedeutet mir und meinen Kollegen sehr viel, wenn über die richtige Besetzung gesprochen wird. Wenn ein Fehler gemacht wurde, sollte man darüber reden. Vielleicht ist diese Kontroverse gut, denn damit werden Dinge angestoßen. Aber es war Satire. Es war ein zwanzigminütiger Sketch und es war lustig gemeint."
      In dem Sketch ging es um eine Autofahrt von New York nach Los Angeles, die Elizabeth Taylor, Marlon Brando und Michael Jackson nach dem Terrorakt vom 11. September 2011 unternommen haben sollen. Der britische Darsteller sieht zwischen seinem Sketch und einer Geschichte bei 'Saturday Night Live' (SNL) keinen Unterschied: "Vor Kurzem gab es einen Sketch bei SNL, in dem eine Schauspielerin Michael Jackson spielte und niemand regte sich auf. Unser Ding war nichts anderes als der Sketch bei SNL." Er hätte es gut gefunden, wenn die Leute den Sketch hätten sehen können, um sich danach ein Urteil zu bilden. "Wenn es in die Richtung Hass und Kriminalität gegangen wäre, würde ich es zutiefst bedauern und es wäre mir sehr unangenehm. Aber ein Teil von mir wünscht sich, dass die Leute es gesehen hätten", regte Joseph Fiennes an.

      (Quelle: vip.de)

      vip.de/cms/joseph-fiennes-mein…n-war-satire-4112150.html