Missbrauchsprozess gegen Fernsehstar Bill Cosby beginnt

    • Man habe sich nicht darüber einigen können, ob der Angeklagte die Universitätsangestellte Andrea Constand im Jahr 2004 in seinem Haus mit Drogen betäubt und dann sexuell missbraucht habe.
      Das heisst, man hat den Aussagen des Opfer nicht geglaubt. Da frage ich mich, warum nicht. Er hat doch vor Jahren schon zugegeben, dass er Frauen auf diese Art gefügig gemacht hat.
      Hier die Aussage...

      In seiner Vernehmung während der Ermittlungen hatte Cosby unter anderem ausgesagt, er habe in den Siebzigerjahren Drogen besorgt, um sie jungen Frauen zu geben, mit denen er Sex haben wollte.


      Warum glaubt man dem Opfer jetzt nicht. :dd:
      "Wenn man nichts gegen jemanden sagen könnte, als das, was man beweisen kann, könnte Geschichte nicht geschrieben werden!"
      ♡ Michael Jackson ♡


      Neverland is me
    • Baccara schrieb:

      Das heisst, man hat den Aussagen des Opfer nicht geglaubt.
      Da wäre es jetzt interessant zu wissen, wie viele Jurymitglieder von der Aussage des vermeintlichen Opfers nich überzeugt waren. Wenn ich es richtig verstanden habe, reicht schon eine “kritische Stimme“ um zu dem Ergebnis zu kommen, was wir jetzt haben.

      Alle wollen individuell sein - aber wehe jemand ist anders
    • forever mj schrieb:

      Da wäre es jetzt interessant zu wissen, wie viele Jurymitglieder von der Aussage des vermeintlichen Opfers nich überzeugt waren.
      Sicher, aber das Opfer kann sich grundsätzlich nicht sehr überzeugend dargestellt haben wenn man bedenkt, wieviel Zeit die Jury zur Urteilsfindung investiert hat und trotzdem zu keinem Ergebnis gekommen ist, trotz Cosbys eigener Aussage.
      "Wenn man nichts gegen jemanden sagen könnte, als das, was man beweisen kann, könnte Geschichte nicht geschrieben werden!"
      ♡ Michael Jackson ♡


      Neverland is me
    • Baccara schrieb:

      das Opfer kann sich grundsätzlich nicht sehr überzeugend dargestellt haben wenn man bedenkt, wieviel Zeit die Jury zur Urteilsfindung investiert hat und trotzdem zu keinem Ergebnis gekommen ist, trotz Cosbys eigener Aussage.
      Stimme ich absolut zu. Hätte es auch nich für möglich gehalten, dass die Jury sich bei der Beweislast so schwer tut.

      Alle wollen individuell sein - aber wehe jemand ist anders
    • Baccara schrieb:

      Man habe sich nicht darüber einigen können, ob der Angeklagte die Universitätsangestellte Andrea Constand im Jahr 2004 in seinem Haus mit Drogen betäubt und dann sexuell missbraucht habe.
      Das heisst, man hat den Aussagen des Opfer nicht geglaubt. Da frage ich mich, warum nicht. Er hat doch vor Jahren schon zugegeben, dass er Frauen auf diese Art gefügig gemacht hat.Hier die Aussage...

      In seiner Vernehmung während der Ermittlungen hatte Cosby unter anderem ausgesagt, er habe in den Siebzigerjahren Drogen besorgt, um sie jungen Frauen zu geben, mit denen er Sex haben wollte.
      Warum glaubt man dem Opfer jetzt nicht. :dd:


      Dein Zitat ist jetzt aber nicht der Wortlaut von Cosbys tatsächlicher Aussage. Auch sollte man durchaus nicht von Opfer sondern mutmaßlichem Opfer sprechen,.

      Wie viel Mitglieder von der Jury Cosby schuldig oder unschuldig gestimmt haben kann man nur mutmaßen, denn in der Tat muss die Abstimmung ja einstimmig sein um zu einem Urteil zu kommen.
      Man kann natürlich nun sagen die Jury ist nicht von Cosbys Schuld überzeugt, aber sie ist auch nicht von seiner Unschuld überzeugt bzw. konnte sich auch nicht auf ein Urteil "Im Zweifel für den Angeklagten" einigen.
      Gefühlsmäßig würde ich sagen es handelt sich nicht nur um 1 Abweichler von einer Gesamtmehrheit, denn 1 kann ja oft dann doch überzeugt werden.

      Ich denke mal die Tatsache, dass die Staatsanwaltschaft die Beweislage vor 13 Jahren als nicht ausreichend betrachtet hatte um den Fall damals vor Gericht vor Gericht zu bringen macht heute die Entscheidungsfindung ja nicht gerade leichter in Anbetracht der Tatsache, dass man heute letztlich ja keine andere Beweise hat als vor 13 Jahren. Und Cosbys Aussage, die ja heute sozusagen als Hauptbelastung dienen soll hatte man ja damals auch schon. Die Jury hat in ihrer Beratungszeit ja auch die Gesamtaussage von Cosby von damals eingefordert, auch wenn ich die Aussagen daraus, die ich kenne wirklich als
      bedenklich sehe hat Cosby ja darin ganz offensichtlich kein Geständnis abgelegt haben Frauen missbraucht zu haben, denn sonst würde man sich sicher nicht schwer mit einer Entscheidung tun und die Anklage vor 13 Jahren wäre sicherlich auch nicht abgelehnt worden.

      Ich denke es ist das Hauptproblem, dass da ein Urteil gefunden werden soll in einem Prozess indem die Staatsanwaltschaft vor 13 Jahre keine ausreichende Beweislage sah und nun 13 Jahre später aber doch, obwohl es keine anderen Beweise gibt. Und die Frauen, die Jahre nach Verjährung dann noch mit Anschuldigen kamen dürfen (ich denke zu Recht) in dem Prozess keine Rolle spielen.

      Von daher kann ich mir jetzt durchaus vorstellen, dass eine 2 Jury auch nicht zu einer übereinstimmenden Entscheidung kommen wird.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von LenaLena ()

    • LenaLena schrieb:

      Es gibt eine eidesstaatliche Aussage von Cosby aus 2005, die vor kurzem veröffentlicht wurde. Von daher denke ich das er ein Muster hatte um mit Frauen um Sex zu haben, die im übrigen im krassen Gegensatz zu seinem moralhaften und belehrhaften Auftreten in der Öffentlichkeit stehen. Ob bei den zahlreichen Frauen, die ebenfalls auch Vorwürfe erheben auch Trittbrettfahrer sind mag ja durchaus sein.

      2005 Constand geht zur Polizei und verklagt Cosby wegen sexueller Nötigung. Cosby sagt unter Eid aus, schon häufiger ein kräftiges Beruhigungsmittel besorgt und es Frauen verabreicht zu haben, mit denen er Sex haben wollte. Er beschreibt im Detail auch den seiner Aussage zufolge einvernehmlichen sexuellen Kontakt mit Constand und erklärt, ihr zuvor ein Allergie-Medikament in Form von Pillen verabreicht zu haben. Beide Seiten einigen sich außergerichtlich auf eine ungenannte Summe. In den folgenden Monaten äußern sich mehrere Frauen öffentlich zu ähnlichen Erlebnissen mit Cosby, unter ihnen Barbara Bowman. Sie erzählt dem Magazin People, Cosby habe sie im Jahr 1985, als sie gerade 18 Jahre alt war, betäubt und missbraucht.
      Aus welcher Quelle stammen eigentlich deine Aussagen? Ist ja sinngemäß nicht so weit von meiner entfernt. :spion2:

      LenaLena schrieb:

      Auch sollte man durchaus nicht von Opfer sondern mutmaßlichem Opfer sprechen,.
      Genau das tue ich! Schon allein auf Grund der Tatsache, dass sie Pillen von ihm verabreicht bekommen hat macht sie für mich zum OPFER, auch wenn sie hätte ablehnen können. Schließlich war sie erwachsen. Aber Bill Cosby hatte keine guten Absichten im Sinn, und das macht ihn für mich zum TÄTER.

      Du darfst es aber gerne anders sehen oder formulieren. Stört mich nicht. :D
      "Wenn man nichts gegen jemanden sagen könnte, als das, was man beweisen kann, könnte Geschichte nicht geschrieben werden!"
      ♡ Michael Jackson ♡


      Neverland is me
    • Baccara schrieb:

      Schon allein auf Grund der Tatsache, dass sie Pillen von ihm verabreicht bekommen hat macht sie für mich zum OPFER, auch wenn sie hätte ablehnen können. Schließlich war sie erwachsen. Aber Bill Cosby hatte keine guten Absichten im Sinn, und das macht ihn für mich zum TÄTER.
      Das sehe ich auch genau so. Leider reicht es bei der Rechtsprechung für eine Verurteilung wohl nicht aus.
    • Strafprozess gegen Bill Cosby endet ergebnislos

      Norristown (dpa) -
      Der bisher einzige Strafprozess gegen Bill Cosby wegen sexueller Nötigung ist ergebnislos zu Ende gegangen.

      Die zwölfköpfige Jury konnte sich am Samstag nach mehrtägigen Beratungen nicht auf ein Urteil für den US-Entertainer einigen, wie der Sender CNN und andere US-Medien berichteten. Es ging um die Frage, ob Cosby die Amerikanerin Andrea Constand an einem Abend im Jahr 2004 sexuell missbrauchte.
      Die fünf Frauen und sieben Männern der Jury hatten sich mehr als 50 Stunden über sechs Tage beraten.

      Sie hätten ein einstimmiges Urteil fällen müssen.

      Mehrfach ließen sie sich vom Gericht einzelne Zeugenaussagen nochmals vorlesen, bevor sie sich wieder für ihre Beratungen zurückzogen. Richter Steven O'Neill hatte die Gruppe zu einer Urteilsfindung aufgefordert.

      Es ist nicht unüblich, dass Geschworene in Strafprozessen in den USA zunächst zu keinem einstimmigen Urteil kommen, sich dann aber doch noch einigen. In diesem Fall löste sich das Patt aber nicht auf, damit endete das Verfahren als ergebnisloser "mistrial" (fehlerhaft geführter Prozess).

      Staatsanwalt Kevin Steele muss nun innerhalb von vier Monaten entscheiden, ob er den Fall mit einer neuen Jury neu verhandeln lassen will. Bis zu einer Neuauflage des Prozesses würde Cosby wohl auf freiem Fuß bleiben. Er hat eine Kaution von einer Million Dollar (897 000 Euro) gezahlt.

      In dem knapp zwei Wochen dauernden Verfahren hatten Cosbys Verteidiger nur einen einzigen Zeugen aufgerufen - einen damals an den Ermittlungen beteiligten Polizisten - und den Prozess damit deutlich abgekürzt. Die Staatsanwaltschaft hatte dagegen über mehrere Tage zwölf Zeugen vernommen, die den Schauspieler in teils emotionalen Aussagen sexueller Übergriffe beschuldigten.

      Neben Constand sagte auch eine Frau in einem ähnlich gelagerten Fall aus.
      Cosbys Verhältnis zu den mehr als 50 weiteren Frauen, die ihm Sexualdelikte vorwerfen, waren nicht Teil des Verfahrens.
      Weil diese Fälle verjährt sind, kann Cosby dafür nicht mehr strafrechtlich belangt werden.© dpa



      Baccara schrieb:

      Warum glaubt man dem Opfer jetzt nicht.
      .. ich denke das hat mit nicht glauben wenig zu tun ... man MUSS es beweisen und die Jury überzeugen .. und da reichten die Fakten für einige der Jurymitglieder wohl einfach nicht aus ... leider ..
      ...im Zweifel für den Angeklagten ..
      ..bin mal gespannt, ob die Sache weiter verfolgt wird ...
      Ich aber gelobte mir,
      mich niemals abstumpfen zu lassen
      und den Vorwurf der Sentimentalität
      niemals zu fürchten.

      Albert Schweitzer
    • LenaLena schrieb:




      Cosby sagt unter Eid aus, schon häufiger ein kräftiges Beruhigungsmittel besorgt und es Frauen verabreicht zu haben, mit denen er Sex haben wollte.

      Baccara schrieb:


      hatte Cosby unter anderem ausgesagt, er habe in den Siebzigerjahren Drogen besorgt, um sie jungen Frauen zu geben, mit denen er Sex haben wollte.
      Andere Wortwahl - gleicher Sinn, wie es @Baccara schon schrieb. Mit dieser/seiner Aussage hat sich Cosby quasi selbst belastet. Von daher ist die Ergebnislosigkeit des Prozesses erstmal nich nachvollziehbar.

      behindthemask schrieb:






      ...im Zweifel für den Angeklagten ..
      Das ist hier aber auch nich der Fall, denn wenn das angewendet worden wäre, wäre ein Freispruch erfolgt.

      Alle wollen individuell sein - aber wehe jemand ist anders
    • forever mj schrieb:

      LenaLena schrieb:

      Cosby sagt unter Eid aus, schon häufiger ein kräftiges Beruhigungsmittel besorgt und es Frauen verabreicht zu haben, mit denen er Sex haben wollte.

      Baccara schrieb:

      hatte Cosby unter anderem ausgesagt, er habe in den Siebzigerjahren Drogen besorgt, um sie jungen Frauen zu geben, mit denen er Sex haben wollte.
      Andere Wortwahl - gleicher Sinn, wie es @Baccara schon schrieb. Mit dieser/seiner Aussage hat sich Cosby quasi selbst belastet. Von daher ist die Ergebnislosigkeit des Prozesses erstmal nich nachvollziehbar.


      Als ich in meinem Post schrieb, dass ein Zitat aus dem Presseartikel nicht das Original-Zitat der Aussage von Cosby ist bezog ich mich eben darauf, dass es nicht im Zitat und genauen Kontext wiedergegeben ist.
      Da nützt es auch nichts ein Zitat von mir aus einem anderen Post wiederzugeben, der das ja gleiches tut, eben nicht das Original-Zitat von Cosbies Aussage wiederzugeben und schon gar nicht den gesamten Kontext der Aussage, den die Jury eben in den Beraten angefordert hat. Es wäre für mich somit auch intressant Cosbies gesamte Aussage von damlas zu haben um ein besseres Bild zu erhalten.

      Für mich ist die Uneinigkeit der Jury dahingehend schon nachvollziehbar, da es Cosbies Aussage eben schon vor 13 Jahren gab und sie damals schon nicht dazu führte das die Staatsanwaltschaft genügend Beweislast sah um gegen Cosby einen Prozess anzustreben. Von daher kann sie meines Erachtens im Original-Kontext nicht wiedergeben, dass Cosby gesagt hat: "Ich gebe Frauen Medikamente/Drogen um sie willenlos zu machen und Sex zu haben und das habe ich schon immer so gemacht-" Wenn dies so wäre dann hätte doch auch vor 13 Jahren eine Anklage erfolgen müssen.
      Auch kann ich den ganzen Pressetexten nur entnehmen, dass letztlich deshalb nun heute ein Prozess stattfindet, weil sich andere mutmaßliche Opfer gemeldet hätten. Aber wie soll das ein Einfluss haben, wenn dort die Anschuldigungen bereits verjährt sind und man ja auch nicht diese zur Anklage bringen kann und auch nicht weiß ob sie stimmig sind. Und eine Gloria Allred, die eine Masse von solchen Frauen hervorbringt ist für mich jetzt auch nicht die glaubwürdigste Person. Aber ohnehin egal für die Jury sind andere Vorwürfe unmaßgeblich, denn es geht nur um den einen Fall indem es heute keine andere Beweislage gibt als vor 13 Jahren, als die Staatsanwaltschaft keine zwingenden Gründe zur Anklage sah.
      Und das macht das Ganze für mich verständlicher, dass sich eine Jury schwer tut ein Urteil zu finden.
    • LenaLena schrieb:

      Es wäre für mich somit auch intressant Cosbies gesamte Aussage von damlas zu haben um ein besseres Bild zu erhalten.
      Du hast die gesamte Aussage also auch nich, genau wie wir alle hier. Aufgrund dessen ist es durchaus legitim, dass wir hier dann halt auch nur über den Ausschnitt der kompletten Aussage diskutieren und Meinungen bilden, was anderes haben wir ja nicht. Und möglicherweise ist es ja sogar auch die komplette Aussage, wir wissen ja nich, ob er noch grossartig mehr gesagt hat. Für mich ist das im übrigen irrelevant. DAS was wir von seiner Aussage kennen, reicht mehr als genug. Denn in eben dieser Aussage ist Straftatbestand genug gegeben. Von daher gibt es für mich nichts, was er evt noch gesagt haben könnte, was diesen Straftatbestand auch nur in irgendeiner Weise relativieren könnte.

      Alle wollen individuell sein - aber wehe jemand ist anders

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von forever mj ()

    • 19.06.2017, 12:19 | 01:12 Min. | FOCUS Online



      Bill CosbyEr feiert den geplatzten Prozess, dabei droht ihm nun dasselbe wie O.J. Simpson

      Der Vergewaltigungsprozess um Bill Cosby ist geplatzt - vorerst wohlgemerkt. Die zwölf Geschworenen konnten sich auf kein einstimmiges Urteil einigen. Doch Bill Cosby sollte sich nicht zu früh freuen. Sein Fall könnte ausgehen wie der von O.J. Simpson.
      Bill Cosby und sein Anwalt feiern den geplatzten Prozess wie einen Freispruch. Andrea Constand, das vermeintliche Missbrauchsopfer, war offenbar nicht glaubwürdig genug. Doch die Staatsanwaltschaft plant bereits einen zweiten Strafprozess - und darin sollen noch mehr Opfer aussagen.
      Außerdem muss sich Cosby auf eine Welle von Zivilklagen einstellen, in denen viele der Frauen Schadensersatz fordern. Die Chancen für einen Schuldspruch stehen bei Zivilprozessen deutlich besser.
      Der Fall O.J. Simpson
      Das zeigt auch der Fall O.J. Simpson: Der Football-Star wurde Mitte der 90er-Jahre vom Verdacht, seine Frau Nicole und deren Liebhaber ermordet zu haben, in einem spektakulären Strafprozess freigesprochen. Im Zivilverfahren hieß das Urteil jedoch „schuldig“.
      Ein kleiner Trost für die Hinterbliebenen: O.J. musste 33,5 Millionen damals US-Dollar Schadensersatz zahlen. Auch Cosby droht also neben einem weiteren Strafprozess eine Verurteilung auf zivilrechtlicher Ebene - die teuer ziemlich werden könnte.

      focus.de/kultur/videos/bill-co…j-simpson_id_7257254.html

      Alle wollen individuell sein - aber wehe jemand ist anders
    • [list][*]
      [/list]

      Bill Cosby: Klägerin meldet sich nach der Verhandlung zu Wort



      21. Juni 2017 um 14:37 Uhr



      Bill Cosby© Cover Media, CoverMediaWar das das Ende?
      Bill Cosby (79) wird Andrea Constand vielleicht bald wieder begegnen.
      Der Komiker ('Die Cosby Show') musste sich im Juni vor Gericht verantworten, da Andrea ihm vorgeworfen hatte, sie drei Mal sexuell missbraucht zu haben. Sie war nicht die einzige, die derartiges behauptet hat, allerdings ist ihr Fall der einzige von über 60, der noch nicht verjährt ist. Ihre Hoffnungen wurden jedoch jäh zerstört, als sich die Geschworenen auch nach über 50 Stunden Beratung nicht einig werden konnten. Bill Cosby konnte daraufhin als vorerst freier Mann das Gerichtsgebäude verlassen.
      Nun hat sich Andrea Constand zum ersten Mal seit der Verhandlung wieder zu Wort gemeldet und sich auf Twitter für die Unterstützung bedankt: "Danke für all eure Liebe, Freundlichkeit und Unterstützung. Ich bin unendlich dankbar für die ganzen Nachrichten, die ich in den vergangenen Tagen bekommen habe."
      Bill Cosby hingegen hat sich noch nicht selbst zu Wort gemeldet. Stattdessen hatte sein Sprecher Andrew Wyatt erklärt, dass der Schauspieler nun vollkommen reingewaschen sei - trotz der Vorwürfe von über 60 Frauen, er habe sie sexuell missbraucht: "Mr. Cosbys Kraft ist wieder zurück. Sie ist zurück. Sein Vermächtnis steht noch immer. Es wurde wiederhergestellt."
      Allerdings sollte sich Bill Cosbys Sprecher nicht zu früh freuen, denn die Staatsanwälte haben bereits bekannt gegeben, dass sie alles tun werden, um den Fall erneut verhandeln zu lassen.

      vip.de/cms/bill-cosby-klaegeri…lung-zu-wort-4117506.html

      Alle wollen individuell sein - aber wehe jemand ist anders
    • Warum sich die Jury nicht einigen konnte

      [list] [/list]Nach dem geplatzten Missbrauchsprozess gegen Bill Cosby hat nun ein Geschworener ausgepackt, warum sich die Jury nicht einigen konnte.

      Der Missbrauchsprozess gegen Bill Cosby (79) führte zu keinem Ergebnis. Nun hat ein Geschworener in einem Interview mit dem US-Sender ABC News anonym verraten, dass zehn der zwölf Geschworenen Cosby in zwei Anklagepunkten für schuldig hielten. Sie glaubten, der frühere Comedy-Star habe die Klägerin Andrea Constand (44) sexuell missbraucht und unter Drogen gesetzt. Im dritten Anklagepunkt, in dem es darum ging, zu beweisen, ob Constand während des vermeintlichen Missbrauchs bewusstlos war, stimmten elf Geschworene für einen Freispruch Cosbys.

      Der Geschworene verriet auch, dass die Jury vor den Beratungen eine unverbindliche Abstimmung durchführte, um zu sehen, wie die allgemeine Haltung war. Dabei hätten alle Geschworenen in allen drei Anklagepunkten für Cosbys Unschuld gestimmt. Doch als sie mit den Beratungen begannen, wechselte nahezu jeder Geschworene seine Meinung. Was genau für den Stimmungswechsel sorgte, ist unklar. Am Ende blieben jedoch zwei Geschworene dabei, dass Cosby unschuldig sei und so blieb der Prozess ergebnislos.

      gala.de/stars/news/bill-cosby-…igen-konnte-21390764.html
      "Wenn man nichts gegen jemanden sagen könnte, als das, was man beweisen kann, könnte Geschichte nicht geschrieben werden!"
      ♡ Michael Jackson ♡


      Neverland is me

    • GEPLATZTER PROZESS UM BILL COSBY
      Ehefrau Camille holt zum Gegenschlag aus

      • vor 11 Stunden
      Angriff ist die beste Verteidigung. Nach dem geplatzten Prozess um TV-Star Bill Cosby kritisierte seine Ehefrau Camille den Richter, die Staatsanwälte und die Medien scharf

      Nach über 50 Beratungsstunden konnten sich die Geschworenen im Fall Bill Cosby (79) nicht einigen. Der Strafprozess um den TV-Star bleibt damit ergebnislos. Noch im Gerichtssaal kündigte die Staatsanwaltschaft an, dass es ein weiteres Verfahren wegen sexuellen Missbrauchs geben soll. Dennoch feiert das Team von Bill Cosby den Ausgang - auch wenn er weder als Sieg noch als Niederlage gewertet werden kann. Seine Ehefrau Camille Cosby (73), mit der er seit 1964 verheiratet ist, nutzte das Urteil, um zum feurigen Gegenschlag auszuholen - und dabei kamen auch die Medien nicht gut weg..
      Ehefrau Camille verteidigt Ehemann Bill Cosby
      Kurz nach dem Richterspruch im Gerichtssaal wurde auf dem offiziellen Twitter-Account ihres Gatten ein Statement veröffentlicht, in dem sie mit dem Richter, der Staatsanwaltschaft und den Medien hart ins Gericht geht. Darin beschreibt sie den Bezirksstaatsanwalt als "verabscheuungswürdig und ausbeuterisch ehrgeizig". Den Richter "als unverhohlen arrogant". Außerdem wirft sie ihm vor, mit dem Bezirksstaatsanwalt zusammengearbeitet zu haben. Die Ratschläge für die Ankläger nennt sie "gänzlich unethisch". Und den Medien - nicht allen, aber einigen - unterstellt sie, auf Kosten eines Menschen Fakten und Wahrheiten vorsätzlich weggelassen zu haben, um "gierig Sensationshascherei zu betreiben".
      Sie dankt dem Team
      Camille Cosby dankt dem Team ihres Mannes, allen Unterstützern, Freunden und ihrer Familie. Außerdem richtet sich ihr Dank an die Geschworenen, die dafür gekämpft haben, die Beweise genau zu prüfen. Denn das sei "die rechtmäßige Art und Weise, um eine vernünftige Entscheidung zu treffen". Das sei ein Manifest der Justiz, das auf "Fakten, nicht auf Lügen" basiere. "Wie ein ganz besonderer Freund einmal festgestellt hat, 'kann die Wahrheit unterdrückt, aber nicht zerstört werden".

      gala.de/stars/news/bill-cosby-…dienschelte-21387978.html

      Alle wollen individuell sein - aber wehe jemand ist anders

    • Nach geplatztem Gerichtsprozess
      Mit dieser miesen Masche will Bill Cosby sein Image retten

      Es ist unglaublich dreist: Bill Cosby, dem rund 60 Frauen sexuellen Missbrauch vorwerfen, will künftig Vorträge darüber halten, wie sich diese Vorwürfe vermeiden lassen. Die Opferanwälte sind entsetzt.

      Rund 60 Frauen beschuldigen Schauspieler Bill Cosby der sexuellen Nötigung. Die meisten Vorwürfe liegen Jahrzehnte zurück und sind deshalb verjährt, doch im Fall der 44-jährigen Andrea Constand kam es zur Anklage. Die Kanadierin wirft Cosby vor, sie 2004 in seinem Haus in Philadelphia mit Tabletten betäubt und sich dann an ihr vergangen zu haben. Weil sich die Geschworenen trotz sechstägiger Beratung nicht auf ein Urteil einigen konnte, endete der Strafprozess ergebnislos. Cosby ist gegen Kaution auf freiem Fuß, bleibt aber angeklagt. Der zuständige Richter wünscht eine Neuauflage des Prozesses in spätestens vier Monaten.
      Bill Cosby sieht sich selbst als Opfer der Justiz
      Die Zeit bis dahin gedenkt Bill Cosby nun für eine Art Tournee zu nutzen, um sein Image zu retten. Für die mutmaßlich von ihm missbrauchten Frauen dürfte sie dagegen wie blanker Hohn klingen. Der 79-Jährige könne es nicht abwarten, wieder zu arbeiten, teilte sein Sprecher Andrew Wyatt dem konservativen TV-Sender WBRC mit. Cosbys absurde Idee: Für Juli plane er mehrere Auftritte in diversen Rathäusern, wo er vor jungen Leuten über das Thema sexuelle Nötigung sprechen möchte. Nicht etwa, um Reue zu zeigen und über Vergewaltigungen aufzuklären, sondern er wolle darüber informieren, "wie man Missbrauchsvorwürfe verhindern könne". Ziel ist offenbar, Cosby als Justizopfer darzustellen.



      PROZESS IN PENNSYLVANIA
      Jury kann sich nicht einigen - Strafprozess gegen Bill Cosby endet ergebnislos

      Teilen
      "Die Gesetze haben sich verändert", sagte eine weitere Sprecherin Cosbys. "Schon das Streifen einer Schulter, eigentlich alles kann als sexuelle Nötigung verstanden werden. Die Sache ist größer als Bill Cosby." Dann folgen Sätze, die noch dreister sind: Junge Menschen, besonders junge Sportler, seien heutzutage betroffen, "und sie müssen wissen, was sie erwartet, wenn sie ausgehen und Party machen und Dinge tun, die sie nicht tun sollten."
      Diese Darstellung ist besonders pikant, denn in den USA gibt es seit Jahren eine öffentliche Debatte über die Häufung von Vergewaltigungen, die von Sport-Stipendiaten an Universitäten begangen werden. Erst im vergangenen Jahr sorgte das milde Urteil gegen den Schwimmer Brock Turner für einen Skandal, der Staat Kalifornien verschärfte daraufhin das Strafrecht.




      Andrea Constand, die Bill Cosby mit ihrer Klage jetzt vor Gericht brachte, war jahrelang Basketball-Trainerin der Frauenmannschaft an der Temple University in Philadelphia. Dort hatte der Entertainer einst selbst studiert. Bei einem Ehemaligen-Treffen im Jahr 2004 lernten sich Cosby und Constand kennen.
      Opfer-Anwältin verurteilt die Pläne Bill Cosbys scharf
      Rechtsanwältin Gloria Allred, die 33 der mutmaßlichen Cosby-Opfer vertritt, nannte die geplanten Auftritt des Entertainers einen offensichtlichen Versuch, die Jury eines zweiten Verfahrens zu beeinflussen. Unter den gegebenen Umständen sollte Cosby keine Workshops zum Thema sexuelle Nötigung abhalten, sagte Allred und fügte hinzu: "Wenn er es tut, dann wäre folgender Hinweis der beste, den er den Zuhörern geben kann: Setze niemals Frauen unter Drogen und belästige sie nicht, dann musst du dir auch keine Sorgen machen, dafür angeklagt zu werden."

      stern.de/lifestyle/leute/mit-d…image-retten-7508068.html

      Alle wollen individuell sein - aber wehe jemand ist anders
    • Warum sich die Jury nicht einigen konnte

      Nach dem geplatzten Missbrauchsprozess gegen Bill Cosby hat nun ein Geschworener ausgepackt, warum sich die Jury nicht einigen konnte.

      Der Missbrauchsprozess gegen Bill Cosby (79) führte zu keinem Ergebnis. Nun hat ein Geschworener in einem Interview mit dem US-Sender ABC News anonym verraten, dass zehn der zwölf Geschworenen Cosby in zwei Anklagepunkten für schuldig hielten. Sie glaubten, der frühere Comedy-Star habe die Klägerin Andrea Constand (44) sexuell missbraucht und unter Drogen gesetzt. Im dritten Anklagepunkt, in dem es darum ging, zu beweisen, ob Constand während des vermeintlichen Missbrauchs bewusstlos war, stimmten elf Geschworene für einen Freispruch Cosbys.

      Der Geschworene verriet auch, dass die Jury vor den Beratungen eine unverbindliche Abstimmung durchführte, um zu sehen, wie die allgemeine Haltung war. Dabei hätten alle Geschworenen in allen drei Anklagepunkten für Cosbys Unschuld gestimmt. Doch als sie mit den Beratungen begannen, wechselte nahezu jeder Geschworene seine Meinung. Was genau für den Stimmungswechsel sorgte, ist unklar. Am Ende blieben jedoch zwei Geschworene dabei, dass Cosby unschuldig sei und so blieb der Prozess ergebnislos.

      gala.de/stars/news/bill-cosby-…igen-konnte-21390764.html


      Mir kam diese Aussage des Jurors von Anfang an spanisch und nicht glaubwürdig vor und siehe da mittlerweile haben sich bereits andere Juroren geäußert, die sagen, dass diese Aussage nicht stimmt.. Die Abstimmungsverhätlnisse in 2 der 3 Anklagepunkte sollen vielmehr 5-7, 7-5 gewesen sein. Ich bin mir auch nicht sicher, ob es eine gute Sache ist Juroren zu erlauben IVs zu geben., zumindest sollte unterbunden werden dies in irgendeiner Geld für Auftritte/IVs zu erhalten.
    • LenaLena schrieb:

      und siehe da mittlerweile haben sich bereits andere Juroren geäußert, die sagen, dass diese Aussage nicht stimmt.
      Ist das jetzt ne Aussage von dir, oder gibt es nen Link zu dieser Aussage?

      Im übrigen ist es egal in welchem Verhältnis sich die Jury nicht einig war, da sie für die Urteilsfindung, wie wir inzwischen alle wissen, :stern: eine 100%ige Übereinstimmung haben mussten.
      "Wenn man nichts gegen jemanden sagen könnte, als das, was man beweisen kann, könnte Geschichte nicht geschrieben werden!"
      ♡ Michael Jackson ♡


      Neverland is me