Altkanzler Helmut Kohl ist tot

    • Altkanzler Helmut Kohl ist tot

      Altkanzler Helmut Kohl ist tot
      16. Juni 2017


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      Helmut Kohl ist tot (Foto über dts Nachrichtenagentur)


      Berlin – Altkanzler Helmut Kohl ist gestorben. Kohl war von 1982 bis 1998 deutscher Bundeskanzler.
      Er galt als „Kanzler der Einheit“. Umstritten war er nicht nur wegen der CDU-Spendenaffäre, derentwegen er den Ehrenvorsitz seiner Partei verlor. Kohls Tod sorgte über die Parteigrenzen hinweg für Bestürzung.

      „Er war ein großer Staatsmann, ein großer deutscher Politiker und vor allem ein großer Europäer, der sehr viel dafür getan hat, dass nicht nur die Deutsche Einheit gekommen ist, sondern auch dass Europa zusammengewachsen ist“, so Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) am Freitag. „Das ist sein großes Vermächtnis. So wird er uns in Erinnerung bleiben“.
      „Es ist ein wirklich großer Deutscher gestorben.“ Cem Özdemir, grüner Spitzenkandidat für die Bundestagswahl, erklärte auf dem Parteitag seiner Partei in Berlin: „Ein großer Europäer ist von uns gegangen.“
      EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker zeigte sich ebenfalls gestroffen. „Ich bin in großer Trauer über den Tod von Helmut Kohl, meinem engen Freund. Er hat mich auf allen europäischen Wegen geleitet und begleite“, so Juncker auf Twitter. „In Gedenken an Helmut Kohl habe ich die Europaflaggen vor den europäischen Institutionen auf Halbmast setzen lassen.“

      journalistenwatch.com/2017/06/…zler-helmut-kohl-ist-tot/

      Alle wollen individuell sein - aber wehe jemand ist anders


    • Trauer um den Kanzler der Einheit
      Von PETER STURM
      16. Juni 2017 · Helmut Kohl ist am Freitag gestorben. Er wurde 87 Jahre alt. Als Bundeskanzler trug er maßgeblich dazu bei, dass Ost- und Westdeutsche wieder in einem Staat vereint leben können.

      NACHRUF: faz.net/aktuell/politik/inland…der-einheit-14041427.html
      Ich aber gelobte mir,
      mich niemals abstumpfen zu lassen
      und den Vorwurf der Sentimentalität
      niemals zu fürchten.

      Albert Schweitzer

    • Helmut KohlFoto: Andreas Rentz/Getty Images
      Für den am Freitag verstorbenen Altkanzler Helmut Kohl ist laut einem Bericht der „Bild am Sonntag“ eine öffentliche Totenmesse im Dom zu Speyer geplant.


      Nach einem in Straßburg geplanten europäischen Staatsakt solle Kohls Sarg mit dem Schiff über den Rhein nach Speyer gebracht werden, berichtete das Blatt.
      Nach der Totenmesse werde der engste Familien- und Freundeskreis in der Traukapelle im Adenauerpark Abschied von Kohl nehmen. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hatte sich zuvor für einen europäischen Staatsakt ausgesprochen.
      Kohl war am Freitag im Alter von 87 Jahren gestorben.

      epochtimes.de/politik/deutschl…yer-geplant-a2145700.html

      Alle wollen individuell sein - aber wehe jemand ist anders
    • Parteien: Ein öffentliches Trauerspiel: Hausverbot für Walter Kohl
      Familienschlacht in Oggersheim
      21. Juni 2017, 17:52 Uhr
      Berlin/Ludwigshafen (dpa) - Mittwochmittag, 12.30 Uhr. Walter Kohl taucht vor dem Haus seines Vaters in Ludwigshafen-Oggersheim auf. Mit dabei: die beiden Enkel des früheren Bundeskanzlers Helmut Kohl. Die drei sind schwarz gekleidet, gehen zur Haustür, Walter Kohl klingelt, klopft an die Tür. Klingelt wieder.
      Mit gesenkten Köpfen stehen die drei vor der Tür, warten. Minute um Minute verstreicht. Die Szene wird gefilmt und fotografiert von Journalisten, die seit Tagen vor dem Haus ausharren. Die Tür bleibt zu. Die Gesichter der beiden Enkel verdunkeln sich. Ein Polizist weist die Besucher schließlich ab.
      Der Beamte leitet die drei weg von der Tür. Auf dem Gehweg vor dem Haus folgt eine Unterhaltung zwischen Walter Kohl und dem Polizisten. Vor laufender Kamera. Der Uniformierte nuschelt etwas von Hausverbot und Führungshierarchien. "Und warum haben wir das Hausverbot?", fragt Walter Kohl. Weil wohl ein Termin verstrichen sei, entgegnet der Polizist, mit gesenkter Stimme, fast peinlich berührt. "Das ist eine Lüge", entgegnet Walter Kohl. "Wir waren um 17 Uhr am Telefon, aber es wurde nicht angerufen. Das möchte ich nur amtlich feststellen hiermit", sagt er, mit einem kurzen Blick zur Seite, Richtung Kamera.
      Dann beruhigt Kohl den Polizisten, ihn treffe keine Schuld, er könne nichts dafür, er sei schließlich nur der "Überbringer der Nachricht". Der Polizist stammelt ein wenig unbeholfen etwas von Beileid. "Das nehme ich auch gern entgegen", sagt Kohl da noch. "Aber dass ich ein bisschen empört bin, können Sie sich vorstellen." Ende dieser sonderbaren Unterhaltung.
      Termin verstrichen? 17 Uhr? Worum geht es eigentlich? Die Replik aus dem Haus hinter der verschlossenen Tür lässt nicht lange auf sich warten. Die Witwe des Altkanzlers, Maike Kohl-Richter, die drinnen seit Freitag an der Seite ihres verstorbenen Mannes ist, lässt umgehend ihre Sicht auf die Dinge ausrichten - über ihren Anwalt Stephan Holthoff-Pförtner, der lange auch Helmut Kohl selbst vertrat und enger Vertrauter war.
      Holthoff-Pförtner sagt, er habe am Dienstag das Gespräch mit Walter Kohl gesucht, um die Abläufe der Trauerfeierlichkeiten für den Alt-Kanzler am 1. Juli zu bereden - und zu klären, wie sich die Söhne und Enkel von Helmut Kohl verabschieden könnten. Ziel sei es gewesen, die Teilnahme der Söhne und ihrer Familien an allen Trauerzeremonien zu besprechen. Walter Kohl habe eingewilligt, am Dienstagnachmittag um 17 Uhr ein Telefonat dazu zu führen. Zum verabredeten Zeitpunkt sei Walter Kohl dann aber nicht erreichbar gewesen - trotz mehrfacher Kontaktversuche. "Er hat sich diesem Gespräch entzogen."
      Dass Walter Kohl stattdessen mit Kohls Enkeln unangemeldet vor dem Haus in Ludwigshafen-Oggersheim auftauche und um Einlass bitte, sei "die gewollte und bewusste Inszenierung eines Eklats", klagt Holthoff-Pförtner. "Das sprengt den Rahmen dessen, was man tolerieren kann." Die Darstellung von Walter Kohl, dass er abgeschirmt werde, sei falsch. "Das ist nicht die Wahrheit."
      Walter Kohl ist in Ludwigshafen-Oggersheim schon verschwunden, als die Vorwürfe aus dem Inneren des Hauses auftauchen. Zu erreichen ist er da auch auf anderem Weg nicht mehr.
      Es bleibt also vorerst bei zwei Seiten, die sich gegenseitig der Lüge bezichtigen und sich mit Vorwürfen überziehen. Aussage gegen Aussage. Dass das Verhältnis zwischen Kohls Söhnen und dessen zweiter Frau nicht das beste ist, ist kein Geheimnis. Dass ihr Streit aber derart eskaliert - vor laufender Kamera -, das überrascht dann doch.
      Am Dienstag, um eben 17 Uhr, hatte die Entourage von Maike Kohl-Richter bekanntgegeben, dass Helmut Kohl nicht im Familiengrab, an der Seite seiner ersten Frau Hannelore beerdigt wird, sondern auf einem Friedhof in Speyer: an einem symbolträchtigen Ort mit Bezug zum Speyerer Dom, der Kohl politisch wichtig war. Die Beisetzung dort sei Kohls ausdrücklicher Wunsch gewesen, heißt es. Auch das ist eine vielsagende Geste.
      Am 1. Juli stehen großdimensionierte Trauerfeierlichkeiten für Kohl in Straßburg und in Speyer an. Diese politische Würdigung wird nun überschattet von dem familiären Desaster.

      zeit.de/news/2017-06/21/partei…fuer-walter-kohl-21175205
      "Wann immer ich einen sonnenuntergang sah, wünschte ich mir rasch
      etwas kurz bevor die sonne sich am westlichen horizont verbarg und
      verschwand. Das war so als ob die sonne meinen wunsch mit sich genommen
      hatte. Ich entließ meinen wunsch kurz bevor das letzte bisschen licht
      versiegte."

      Michael Jackson - Moonwalk
    • Wirbel um Kohls Trauerfeier: Witwe schlug Orbán als Redner vor – Stattdessen sprechen Merkel und Bill Clinton
      Epoch Times22. June 2017 Aktualisiert: 22. Juni 2017 18:12

      Im Vorfeld der Trauerfeier für Altkanzler Helmut Kohl hat dessen Witwe für Wirbel gesorgt: Sie wollte Viktor Orbán statt Angela Merkel als Trauerredner.


      Bundeskanzlerin Angela Merkel schreibt am 18. Juni 2017 in das Kondolenzbuch für Altkanzler Helmut Kohl.Foto: Steffi Loos/Getty Images
      Eigentlich wollte Kohls Witwe, dass Angela Merkel nicht bei der Trauerfeier spricht: Das berichtet der „Spiegel“ über die Planung der offiziellen Trauerfeier für Ex-Bundeskanzler Helmut Kohl am 1. Juli in Straßburg.

      Maike Kohl-Richter wünschte, dass bei der Feier ausschließlich ausländische Gäste sprechen. So habe sie zum Beispiel den ungarischen Premier Viktor Orbán als Redner vorgeschlagen, der zu den erbittertsten Gegnern von Angela Merkels Asylpolitik zählt – und ein politischer Freund Helmut Kohls war.

      Vertraute warnten die Witwe daraufhin vor einem Eklat. Es sei ihnen gelungen, sie umzustimmen. Indes wollte sich ein Sprecher Merkels laut Spiegel nicht zum Inhalt der Gespräche mit Kohl-Richter äußern.
      Bill Clinton und EU-Größen
      Nun heißt es über die Trauerfeier: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird sprechen, ebenso der frühere US-Präsident Bill Clinton, der in der zweiten Hälfte von Kohls Kanzlerschaft im Amt wahr. Außerdem reden der französische Präsident Emmanuel Macron, EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani, EU-Ratspräsident Donald Tusk und EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker.
      Der Trauerakt im EU-Parlament soll laut Innenministerium zwei Stunden dauern. Anschließend soll der Sarg mit dem Leichnam Kohls per Hubschrauber nach Deutschland gebracht werden. Nach der Landung in der Nähe von Ludwigshafen soll dann die Überführung nach Speyer erfolgen, wo im Dom am späten Nachmittag eine Totenmesse geplant ist. Danach wird es vor dem Dom ein militärisches Abschiedszeremoniell mit Ehrenformation geben. Anschließend folgt die Beisetzung auf dem Domherrenfriedhof.
      Sohn Walter stand vor verschlossenen Türen

      Unterdessen erregte Kohls Witwe weiteres Aufsehen: Es wurde bekannt, sie habe Sohn Walter Kohl nicht über den Tod seines Vaters informiert. Dieser habe darüber aus dem Radio erfahren.
      Vor verschlossenen Türen: Walter Kohl, Sohn des verstorbenen Altkanzlers, hat in Oggersheim Hausverbot.Foto: Boris Roessler/dpa
      Schließlich stand Walther Kohl vor der verschlossenen Tür seines Elternhauses und erhielt samt zwei Enkelkindern des Altkanzlers Hausverbot. Die Familie war seit Jahrzehnten zerrüttet, worüber Walter Kohl ein Buch geschrieben hat: Der politischen Karriere seines Vaters sei einfach alles untergeordnet worden.

      epochtimes.de/politik/deutschl…ill-clinton-a2149789.html

      Alle wollen individuell sein - aber wehe jemand ist anders
    • 1. Juli 2017
      Politik » Deutschland
      Europäischer Trauerakt37
      Abschied von Kohl: „Ich verneige mich vor Ihnen“

      Angela Merkel beim Trauerakt für Helmut Kohl im EU-Parlament in Straßburg
      STRASSBURG. Hochrangige Politiker und Staatsgäste haben sich bei einem europäischen Trauerakt im EU-Parlament in Straßburg von Altkanzler Helmut Kohl verabschiedet. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) würdigte Kohl als großen Brückenbauer zwischen Ländern und Menschen. „Er war ein den Menschen zugewandter Weltpolitiker“, sagte Merkel.
      Sie dankte dem ehemaligen Bundeskanzler auch persönlich. „Lieber Bundeskanzler Helmut Kohl, daß ich hier stehe, daran haben Sie entscheidenden Anteil. Danke für die Chancen, die Sie mir gegeben haben. Ich verneige mich vor Ihnen und Ihrem Angedenken in Dankbarkeit und Demut.“

      „Ich habe ihn geliebt“
      Der frühere amerikanische Präsident Bill Clinton betonte Kohls historische Aufgaben, vor denen er gestanden habe und wegen seiner Antworten er heute von so vielen Staatsvertretern verabschiedet werde. „Ich habe ihn geliebt. Ich habe ihn sehr gemocht“, sagte Clinton. Kohl habe eine Welt schaffen wollen, „in der niemand niemanden dominiert“.
      EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker bezeichnete Kohl als „Nachkriegsgiganten“ und „kontinentales Monument“. Er sei ein „deutscher Patriot“ gewesen, „aber auch ein europäischer Patriot“. Insbesondere sein Beitrag für die „Versöhnung“ Europas hätte ihn ausgezeichnet.
      EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani sprach über Kohl von einem „mutigen Mann“, einem „Verfechter der Freiheit und der Demokratie“ sowie „Vorreiter der Wiedervereinigung unseres Kontinents“. Kohl habe sicherlich „einen Ehrenplatz im europäischen Pantheon verdient“. Kohls Verdienste seien ein „Staffelstab, den er uns weiterreicht“.
      Pontifikalrequiemin Speyer
      Frankreichs Präsident Emmanuel Macron nannte Kohl einen großen Freund Frankreichs. „Helmut Kohl reichte uns die Hand“, sagte Macron in seiner Rede. „Für meine Generation ist Helmut Kohl schon Teil der europäischen Geschichte“, betonte der 39 Jahre alte Macron.
      Rußlands Ministerpräsident Dmitri Medwedjew erinnerte in seiner Trauerrede an die Beziehungen Helmut Kohls zu Rußland. Dieses sei für den CDU-Politiker ein fester Bestandteil eines vereinten Europas gewesen. „Für ihn war das ein Teil eines gemeinsamen Hauses, ohne Stacheldraht“, sagte Medwedjew, der als Privatperson sprach.
      Nach dem Trauerakt in Straßburg wurde der Sarg mit dem Leichnam Kohls mit einem Polizeihubschrauber nach Ludwigshafen geflogen. Dort fuhr ein Trauerkonvoi durch die Innenstadt, bevor der Sarg über den Rhein nach Speyer gebracht wurde. Im Dom war für den Abend ein Pontifikalrequiem gepalnt, bevor Kohl nach einem militärischen Ehregeleit auf dem Friedhof neben der Friedenskirche St. Bernhard beigesetzt wird. Rund 1.000 Polizisten sichern die Trauerfeierlichkeiten.

      jungefreiheit.de/politik/deuts…-verneige-mich-vor-ihnen/

      Alle wollen individuell sein - aber wehe jemand ist anders
    • Ich hatte die Trauerfeier am Samstag gesehen.
      @CapitainEO Kann dir nur zustimmen.
      Was ich schön fand das Bill Clinton dort war. Er hat sehr schön gesprochen. Ich mochte ihn und fand das er der beste Präsident von Amerika war mit Kennedy.
      Den kannte ich nur aus Dokumentationen. War ja in den Jahr wo er Präsident war erst geboren.
      Fand auch das Angela Merkel sehr rührend gesprochen hat. Sie hat es nicht vergessen das sie es Helmuth Kohl ihre jetzige Stellung zu verdanken hat.
      Auch bei allen Fehlern die sie begangen hat. Der größte mit den Flüchtlingen ist es doch alle Achtung als Frau so ein großes Land zu regieren.
      Das ist bestimmt wahnsinnig schwer. Allen kann man es nicht recht machen. Vielleicht hatte sie von oben ihre Befehle wir wissen es ja nicht.
      Vielleicht will sie das auch alles Rückgängig machen und weis nicht wie. Ich fand Helmut Schmidt und auch Helmuth Kohl waren gute Bundeskanzler.
      Auch Willi Brand und Strauß waren große Größen. Obwohl ich Strauß nicht so mochte.
      Ich bin ja in der DDR groß geworden und muß sagen das bei uns Walter Ulbricht noch ein guter Staatsmann war.Da ging es uns noch gut und bekamen mehr zu kaufen. Das war noch eine bessere Zeit als zu Honeckers Zeit.
      Aber noch mal zu Helmuth Kohl ich hätte gedacht das er zu seiner Frau ins Grab kommt. Klar als Staatsmann haben sie extra Gräber.
    • Neffe Harald: „Er würde sich im Grabe umdrehen, wenn er das wüsste“

      Nicht einmal zwei Monate ist die Beerdigung von Altkanzler Helmut Kohl (†87) her. Nun meldet sich sein Neffe zu Wort. Er ist empört über den Zustand des Grabes.
      Harald Getrey, Helmut Kohls (†87) einziger Neffe, ist vom Aussehen der letzten Ruhestätte des ehemaligen Bundeskanzlers zutiefst schockiert. „Das Grab sieht so arm aus“, sagte er gegenüber BUNTE. „Kein Zeichen von Liebe. Nicht mal eine Blume“, fügte er hinzu.
      Inzwischen trennt ein Zaun die Grabstätte von den Besuchern im Adenauer-Park in Speyer, Blumen und Kränze dürfen einem angebrachten Schild zufolge nur außerhalb abgelegt werden. Zudem hat Kohls Witwe Maike Kohl-Richter auch eine Überwachungskamera anbringen lassen.

      Kohl wollte nie einen Zaun um sein Grab

      „Er würde sich im Grab umdrehen, wenn er das wüsste. Onkel Helmut hätte einem Zaun nie zugestimmt. Ausgerechnet um sein Grab! Wo er doch der Kanzler der Einheit war und die Mauer einreißen ließ“, so Getrey. Mit dem Zaun setze Kohls Witwe ihren Weg fort, Helmut Kohl von Familie, Freunden und Weggefährten zu isolieren. „Selbst im Tod will sie ihn für sich allein haben.“
      Seiner Meinung nach drohe der Restfamilie um die beiden Söhne Walter und Peter des am 16. Juni 2017 verstorbenen Politikers bereits ein neues Ungemach. „Das nächste traurige Kapitel wird das Erbe werden. Wir haben keine Ahnung, was da auf die Familie zukommt und ob meine beiden Cousins überhaupt irgendetwas bekommen werden“, so Getrey zu BUNTE.

      bunte.de/panorama/politik/helm…-bunte-de&ts=201708090705

      Bunte hin oder her oder irgendwelche Neffen, es ist schon peinlich und sogar unwürdig wie diese Dame mit der letzten Ruhestätte ihres Gatten umgeht.
      Also ich persönlich hätte dann schon gerne Blömsche auf dem Grab ( ok ich werde in einer Urne hocken aber wenn dann.... )!

      Ich habe nur dieses Bild von seinem Grab gefunden,



      da ist die Grabstätte ja eh schon durch die Hecken an 3 Seiten abgegrenzt und die fast leere Mitte finde ich schon irgendwie befremdlich aber gut.

      Dieses Bild ist aus folgendem Artikel: swr.de/swraktuell/rp/ludwigsha…d=1652/1opdnqq/index.html wo es darum geht das sein Grab Videoüberwacht wird.



      Offensichtlich gibt es diesen "Holzkasten" über seinem Grab. Na und der Zaun der auf diesem ( ja älteren Bild ) zu sehen ist, war dann wohl nicht vorläufig.

      Sorry aber wenn die Dame Angst hat das man das Grab schändet oder den Leichnam klaut :fertig: , dann sollte sie wenigstens dafür sorgen das schöne Blumen aan ssein Grab kommen, vielleicht Säulen mit hübschen Blumen drinnen auf die Kiste....mir würde da ne Menge einfallen bei so viel Platz.
      Am Geld kann es ja nicht liegen. Auf jeden Fall hat der Neffe Recht, wenn er sagte das es kalt und lieblos aussieht.
      Kohl ist mir an sich egal aber so "nackig" sollte keine Grabstätte sein!
    • sunnyjackson schrieb:

      bis sich die Erde gesenkt hatte
      wird der grund sein für diese holzabdeckung;
      denn wenn sich mit einem male die erde absenkt, dann weiß man,daß......

      es steht mir nicht zu diese zweite ehefrau von h.k. zu kritisieren, aber ihr verhalten hat etwas befremdliches.
      seine erste ehefrau, die die kinder groß und erzogen hat,die ihm den rücken frei hielt,alle möglichen
      familienfreundliche fotos für die presse mitmachte, wird jetzt ignoriert,tot geschwiegen, wenn er bei dieser
      frau seine letzte ruhe gefunden hätte, dann hätte die zweite ehefrau größe gezeigt, aber vielen ist das fremd
      ob ihm das gefallen hätte/würde?
    • blackorchid schrieb:

      wird der grund sein für diese holzabdeckung;
      Kein Grund da nix aber auch auch gar nix, hin zu legen oder legen zu lassen.
      Klar passiert das irgendwann ( keine Ahnung wann, kommt sicher auch auf das verwendete Holz des Sarges an :dd: ), ich habe aber noch nie gesehen das bei den "Normalsterblichen " so lange nix geschmückt war. :nixnix:
      Also ich brauche ja so ein Grab nicht zum trauern aber wenn eines da ist, muss da auch was drauf. :tn:
      Meine Mama steht jetzt in so einem Kolumbarium ( und wartet auf ihre Buchstaben und Zahlen, naja sie nicht eher mein Papa ), da ist nicht viel Platz für Blömsche aber etwas muss sein. :tn:
      • Chemnitz
      • Helmut-Kohl-Platz sorgt für Zündstoff


      Helmut-Kohl-Platz sorgt für Zündstoff
      DISKUSSION Stadtrat soll über Namensgebung entscheiden

      BearbeitenFoto: Harry HärtelDer Vorplatz des neuen Technischen Rathauses an der Bahnhofstraße soll künftig Dr.-Helmut-Kohl-Platz heißen - zumindest wenn es nach der CDU geht. Sie will den Antrag auf Benennung im Stadtrat nächsten Mittwoch diskutieren. "Ich finde, dass Chemnitz Helmut Kohl mit einer Straße oder einem Platz würdigen sollte", sagt Stadtrat Alexander Dierks.
      Zwar hat sich mittlerweile auch Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig für die Idee ausgesprochen, das Areal "nach dem großen Europäer Helmut Kohl" zu benennen, doch in der Bevölkerung gibt es Kritik an dem Vorhaben.
      Von "Chemnitz braucht keine Helmut-Kohl-Glorifizierung. Er hat keinen Bezug weiter zur Stadt" bis zu "Eine Straße oder ein Platz in Chemnitz sollte eher nach Willy Brandt benannt werden" reichen die Meinungen beispielsweise in sozialen Netzwerken. In einer Umfrage der "Freien Presse" in dieser Woche sprachen sich zudem 86 Prozent der 1.046 Anrufer gegen einen Dr.-Helmut-Kohl-Platz aus.

      blick.de/chemnitz/helmut-kohl-…zuendstoff-artikel9980709

      Alle wollen individuell sein - aber wehe jemand ist anders