Engelsbotschaften und spirituelle Erfahrungen

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    • Engelsbotschaften und spirituelle Erfahrungen




      Mit einem Verlust fertig werden
      Immer wenn ich an einem Friedhof vorbeikomme, sehe ich dort zahlreiche Engel. Wenn ein Begräbnis stattfindet, sind manchmal Tausende von Engeln da und trösten die Trauernden. Aber selbst wenn nur eine Person auf dem Friedhof ist, sind zahlreiche Engel dort.
      Falls Sie die Präsenz eines Verstorbenen spüren, den Sie lieben, sollten Sie nicht daran zweifeln. Wenn jemand gestorben ist, kommt seine Seele häufig von Engeln begleitet zurück, um den Hinterbliebenen zu helfen.
      Manche Menschen werden so von ihrer Trauer übermannt, dass sie meinen, jeden Kontakt zu dem Verstorbenen verloren zu haben. Wenn das geschieht, können die Engel und der Geist des Verstorbenen über jemand anderen einen Kontakt herstellen. Es kann ein Familienmitglied sein oder auch eine völlig fremde Person. Jemand könnte Ihnen zum Beispiel die Lieblingsblumen des Verstorbenen schenken, dessen Lieblingsmelodie summen oder etwas sagen, das ganz nach ihm klingt.
      Wenn so etwas geschieht, ist das ein deutlicher Hinweis, dass der geliebte Mensch versucht, Sie vom Jenseits aus zu trösten. Tun Sie diese wertvollen Momente nicht – wie so viele Menschen – als Einbildung ab.

      Was mir gezeigt wurde
      Ich sehe ständig Geister – Menschen, die verstorben und in den Himmel gekommen sind und aus einem bestimmten Grund vorübergehend zurückgekehrt sind. Etwa um jemandem zu helfen. Viele von Ihnen haben sicherlich schon einmal die Präsenz eines geliebten Menschen gespürt, der bereits verstorben ist: ein Elternteil, ein Großvater oder eine Großmutter, ein Kind ... Ihr Schutzengel hat diesen Geist zu Ihnen gelassen, damit er Sie unterstützt oder Ihnen einen Rat gibt, vor allem in Zeiten, in denen Sie Hilfe brauchen. Ein Geist ist kurz da, um Ihnen zu helfen, und kehrt dann in den Himmel zurück. Gelegentlich wird Ihnen vielleicht sogar erlaubt, einen Geist kurz zu sehen.
      Wenn ich einen Geist sehe, was an den meisten Tagen mehrmals passiert, wird mir eine undeutliche, hell strahlende menschliche Erscheinung gezeigt. Ein Geist kann in einem beliebigen Alter erscheinen. Manchmal zeigt er sich in dem Alter, in dem der Mensch gestorben ist, und manchmal zeigt er sich in der Blütezeit seines Lebens. Ich sehe Geister in der Nähe ihrer Lieben. Sie flüstern ihnen etwas ins Ohr oder berühren zur Unterstützung ihren Arm. Gelegentlich sehe ich in einem Restaurant einen Geist bei einem Menschen sitzen, um ihn zu unterstützen und zu trösten.
      So seltsam uns das anmuten mag, es fällt uns leichter, die Präsenz eines Geistes zu spüren als die unseres Schutzengels oder eines anderen Engels. Das ist einer der Gründe, warum unser Schutzengel den Geist eines geliebten Menschen zu uns lässt, damit er uns helfen kann.
      Letzten Monat habe ich in der Friends Hall in London einen Vortrag gehalten. Vor mir, zwischen der Bühne und dem Publikum, tanzte der Geist eines jungen blonden, etwa sechsjährigen Knaben hin und her. Er war voller Freude, und es machte ihm Spaß, mich mit seinem Tanz auf sich aufmerksam zu machen. Ich bin mir nicht sicher, warum er da war. Ich nehme an, seine Mutter befand sich im Publikum – hoffentlich hat sie seine Präsenz gespürt. Ich weiß, dass dieser Junge im Himmel ist, aber in diesem Moment war er gekommen, um Hallo zu sagen.

      „Die Frau,die mit den Engeln spricht!“ Die Welt
      Autorin:Lorna Byrne


      "Die Energie liegt im Glauben.
      Es ist nur eine Frage der Zeit und du kannst ein Gewinner sein."
      "But You got to Keep the Faith"

      :pp: :herz: :herz: :herz: Michael Jackson :herz: :herz: :herz:
    • Liebe Leserinnen und Leser,


      Ich wurde in Russland geboren und kam mit der Gabe einer stark ausgeprägten Hellsichtigkeit zur Welt.
      So kann ich die geistigen Welten genauso deutlich sehen, wie das materielle Umfeld. Dies befähigt mich, die Hintergründe des Lebens zu verstehen.



      Ich betrachte es als meine Aufgabe, den Menschen die spirituellen Zusammenhänge zu verdeutlichen, um sie in ihrem Vertrauen in sich und in die Schöpfung zu stärken.
      Mein Wissen vermittle ich in meinen Lehrgängen, Seminaren, sowie durch meine Bücher und Filmbeiträge.


      Die Engel sprechen aus deinen tiefsten Gefühlen.


      Wir sind immer beschützt, die Engel lieben uns und sind immer bei uns. Über innere Ruhe, Intuition und Sensibilität sind sie für uns wahrnehmbar. Sie begleiten uns stets auf unseren Wegen. Viele Menschen machen sich auf den spirituellen Weg, weil Sie sich dahinter ein Leben in absoluter Liebe ohne Probleme erhoffen. Doch bei dieser Erwartungshaltung wird oft vergessen, dass der Mensch hier auf Erden in der Polarität lebt. Wenn er sich seiner Angst stellt, aus der Probleme entstehen, kann er sich über die geistige Anbindung vertrauensvoll zur Liebe entwickeln. Das irdische Leben ist nicht dazu da, keine Probleme zu haben, sondern um sie zu lösen, sich in allem wahrzunehmen und sich stets weiterzuentwickeln. Hier kommt es vor allem auf den Umgang mit dem freien Willen an. Wir können zwar nicht immer beeinflussen, was auf uns zukommt, denn dies ist oftmals auch mit dem Schicksalsweg anderer Beteiligter verbunden. Jedoch können wir immer frei entscheiden, wie wir damit umgehen – aus der inneren Reife der Liebe oder aus der Angst heraus. Wir sollten an schwereren Lebensphasen nicht so leicht verzagen, sondern uns viel mehr im Gottvertrauen zurückziehen und nachdenken. Ob das Urvertrauen in solchen Zeiten zerbricht oder nicht, hängt wiederum von unserer Betrachtungsweise durch unseren freien Willen ab. Deshalb brauchen wir Gott und göttliches Bewusstsein, um zu wissen, dass in allem ein lichtvoller Sinn zu finden ist. Ebenso dass wir immer in Liebe in Gottes Schöpfung geborgen sind. Sinnvoller ist es also, wenn wir von innen heraus Kraft und Mut für die alltäglichen Anforderungen schöpfen und sie mit licht- und liebevoller Freude und Genugtuung meistern. Es geht darum, Frieden mit allem zu haben, mit sich selbst wie auch mit seinen Aufgaben. Dann kann sich alles in göttlicher Ordnung fügen und dann ergibt sich auch alles heilsam.


      Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern viel Kraft und ein tiefes Empfinden von Liebe und Geborgenheit.


      Autorin: Jana Haas


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      Es ist nur eine Frage der Zeit und du kannst ein Gewinner sein."
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    • Was ist das spirituelle Niveau?

      1. Spirituelles Niveau
      Die Spiritual Science Research Foundation (SSRF) gebraucht den Ausdruck „spirituelles Niveau“ bzw. „spirituelles Level“, um die spirituelle Reife oder das spirituelle Fassungsvermögen einer Person zu beschreiben. Es dient als Maßstab, um spirituelles Wachstum zu definieren und gibt Auskunft darüber, wo auf unserer spirituellen Reise wir augenblicklich sind. Je höher das spirituelle Niveau einer Person, desto mehr manifestiert sich das Gottesprinzip (Gott) in ihr.

      2. Die Skala des spirituellen Niveaus

      Die SSRF verwendet eine Skala von 1 bis 100%, um das spirituelle Niveau zu beschreiben. 1% entspricht dem spirituellem Niveau der unbelebten Natur oder von Gegenständen, während sich 100% auf den höchstmöglichen spirituellen Zustand eines Menschen beziehen, welcher die Wiedervereinigung mit Gott oder das Eins-Sein mit Gott bezeichnet (Gottesverwirklichung).
      Im jetzigen Zeitalter, dem Kaliyuga, auch Zeitalter der Zwietracht oder des Kampfes genannt, hat die Mehrheit der Menschen ein spirituelles Niveau von 20%. Gemäß der Spirituellen Forschung wird ein Mensch mit einem spirituellen Niveau von über 70% als Heiliger bezeichnet. Genauso wie es in der materiellen Welt Menschen gibt, die Spitzenkräfte in ihrem individuellen Einsatzbereich sind, ist es auch auf dem Gebiet der Spiritualität: Die Heiligen, die hier mit uns auf der Erde leben, sind Autoritäten auf diesem Gebiet. Sie sind nicht nur Gelehrte, sondern praktizieren die Wissenschaft der Spiritualität im täglichen Leben und sind Gott-bewusste Seelen, d.h. sie sind ständig eins mit Gott.
      Heilige, die Spiritualität lehren und Gottsuchende betreuen, damit sie in ihrer Spiritualität wachsen können, nennen wir Gurus. Weniger als 10% der auf der Erde lebenden Heiligen sind Gurus. Gurus sind die menschliche, inkarnierte Form des lehrenden Gottesaspekts, Leuchttürme des spirituellen Wissens in unserer hoch materialistisch eingestellten Welt.


      Wie kann spirituelles Niveau gemessen werden?

      Spirituelles Niveau kann weder mit modernen Messmethoden gemessen, noch kann es intellektuell erfasst oder berechnet werden. Nur ein Heiliger oder Guru kann mit Hilfe seines hochentwickelten Sechsten Sinnes oder seiner Fähigkeit der sensitiven Wahrnehmung das spirituelle Niveau einer Person genau feststellen.
      Oft wird die Frage gestellt: „Wie kann ein Heiliger das Spirituelle Niveau einer Person messen?“
      Genau so, wie das Auge kraft seiner spezifischen Fähigkeit mit 100%-iger Sicherheit zwischen einem blauen und einem roten Gegenstand unterscheidet, so kann ein Heiliger das spirituelle Niveau einer Person genau bestimmen. Der Sechste Sinn ermöglicht es, die unsichtbare Welt tief zu erfassen und genau zu ermessen.

      Mit der folgenden Tabelle stellen wir eine Faustregel zur Verfügung, durch die mit Hilfe des Intellekts das spirituelle Niveau ungefähr eingeschätzt werden kann.

      Mit steigendem spirituellen Niveau verändern sich auch unsere Einstellungen und Perspektiven bezüglich unseres Lebens grundlegend. Jemand mit einem 30%-igen spirituellen Niveau findet es in seinem geschäftigen Alltag sehr schwierig, einem spirituellen Gespräch auch nur beizuwohnen. Doch auf einem Niveau von 40% wird die gleiche Person mit denselben weltlichen Aufgaben leicht Zeit finden, regelmäßig auf spirituelle Vorträge zu gehen und sich mit spirituellen Texten zu befassen.
      Jemand mit einem bestimmten spirituellen Niveau, z.B. 30%, kann sich mit solchen Menschen am besten verstehen, die nur wenige Prozentpunkte über oder unter ihm liegen. Deshalb ist es für jemanden mit einem 30%-igen Niveau schwer, sich mit Menschen mit 40% Niveau zu verstehen und umgekehrt.
      Mittels einer rein intellektuellen Beurteilung ist es in einem groben Maß möglich, zu sehen, ob der Gegenüber ein höheres Niveau hat als man selbst. Trotzdem wäre solch eine Einschätzung ziemlich ungenau.

      Einen Heiligen nur mit Hilfe des Intellekts zu erkennen, ist in weiterer Folge absolut unmöglich.
      Das spirituelle Niveau definiert sich als Summe verschiedener Faktoren. Im Folgenden besprechen wir einige bedeutendere Parameter, die zum spirituellen Niveau eines Menschen beitragen, und wie sie sich mit fortschreitendem spirituellen Wachstum verändern.


      4.1 Ego und spirituelles Niveau

      • Einer der wichtigsten Parameter des spirituellen Niveaus einer Person ist die Größe des abgebauten Egos oder das Ausmaß der entfernten Dunkelheit um die Seele herum und wie sehr sich diese Person mit ihrer Seele identifiziert.
      • Unter Dunkelheit um die Seele oder Ego verstehen wir die Tendenz, sich nur über die fünf Sinne, Geist und Intellekt zu begreifen. Dieses Ego ist die spirituelle Unwissenheit über unsere wahre Natur, der Seele. Unser modernes Erziehungssystem und die Gesellschaft lehren uns, uns mit unserem Körper, Geist und Intellekt zu identifizieren, ohne zu wissen, dass unser wahres Sein eigentlich die Seele in uns ist.
      • Nachdem wir Spiritualität studiert haben, wissen wir zwar, dass es eine Seele in uns gibt, aber wir können sie nicht erkennen, wahrnehmen oder erfahren. Indem wir Spirituelle Praxis machen, verschwindet diese Dunkelheit oder das Ego langsam, bis wir das höchste spirituelle Niveau erreicht haben und uns vollkommen mit unserer Seele identifizieren.
      • Mit Spiritueller Praxis vermindert sich unser Ego und parallel hierzu hebt sich unser spirituelles Niveau. In der Tabelle unten sehen Sie, wie sich das Ego mit dem wachsenden spirituellen Niveau verringert.

      Auf einem spirituellen Niveau von 20% ist man sehr ich-bezogen, egoistisch und denkt nur an sich selbst. Machen wir aber Spirituelle Praxis, verringert sich unser auf den Körper konzentriertes Bewusstsein. Wir können nicht nur Beschwerden und Leiden leichter erdulden, sondern auch Lob entgegennehmen, ohne dass es uns zu Kopf steigt.

      Ein Beispiel für großes Ego wäre eine Frau, die sich für längere Zeit schlecht fühlt, weil ihr gesagt wird, sie habe zugenommen oder sähe alt aus. Eine andere Variation wäre, wenn man sich scheut, offen zuzugeben, Spirituelle Praxis zu machen aus Angst, nicht mehr dazuzugehören oder ausgeschlossen zu werden. Auch haben wir die Tendenz, in irgendeiner Form negativ zu reagieren, wenn andere uns unsere Fehler aufzeigen. Fehler nicht akzeptieren zu können, ist ein Zeichen von Ego.


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    • 4.2 Besorgtheit um das eigene Wohlbefinden und spirituelles Niveau

      Ein klares Zeichen eines höheren spirituellen Niveaus als das eines Durchschnittsmenschen ist, dass das eigene Wohl weniger wichtig wird. Aus der folgenden Tabelle geht hervor, dass jemand, der das spirituelle Niveau von 70% eines Heiligen erreicht hat, sich nur zu 10% um sein eigenes Wohl kümmert. Einer der Gründe hierfür ist, dass mit spirituellem Wachstum die Identifizierung mit dem eigenen Körper, Geist und Intellekt immer mehr abnimmt.


      Das Leben eines durchschnittlichen Menschen ist auf das eigene persönliche Wohlbefinden konzentriert. Hierzu gehört auch:
      1. Die Verärgerung und Irritation, wenn man ein Familienmitglied pflegen muss, weil das mehr Arbeit und Mühe für einen selbst bedeutet.
      2. Die Bereitschaft, nur dann an einer spirituellen Zusammenkunft teilzunehmen, wenn sie in der unmittelbaren Nachbarschaft stattfindet.
      3. Die Bereitschaft, lediglich einen finanziellen Beitrag zu einem Protest gegen Ungerechtigkeiten zu leisten, aber keine Zeit und Mithilfe anzubieten, da dies zu viel Aufwand und Mühe bedeuten würde.
      Ein weiteres positives Ergebnis einer Verringerung der Suche nach dem persönlichen Glück ist, dass das Denken und Fühlen sich auf andere Menschen und die Gesellschaft ausdehnt und man sich mit ganzem Herzen dem Glück und dem Wohlbefinden seiner Mitmenschen und der Gemeinschaft widmet.
      Es mag paradox klingen, aber wenn wir spirituell wachsen und uns weniger mit unserem eigenen Glücklichsein befassen, erleben wir mehr Glück in unserem eigenen Leben. Die folgende Tabelle zeigt, wie unser Glück quantitativ und qualitativ mit unserem spirituellen Niveau wächst. Ein Heiliger selbst erlebt ständige Glückseligkeit, ein übergeordneter Zustand, der weit über das Gefühl des Glücks hinausgeht.


      4.3 Spirituelle Praxis und spirituelles Niveau
      Mit der Zunahme unseres spirituellen Niveaus steigt auch unsere qualitative und quantitative Fähigkeit zur Spirituellen Praxis. Diese Fähigkeit ist so, als ob wir „spirituelle Muskeln“ bekommen. Diese wachsen, je mehr wir uns bemühen, Spirituelle Praxis zu machen.
      Spirituelle Praxis im eigentlichen Sinne beginnt bei einem spirituellen Niveau von 35%. Dies bedeutet, dass wir spirituelles Wachstum wahrhaft anstreben und unsere tägliche Praxis nach den Grundprinzipien der Spiritualität ausüben. Ein Maßstab des spirituellen Wachstums ist, dass wir über eine „sektiererische“ Spirituelle Praxis (das heißt, dass wir uns nur zu einer bestimmten Religion zugehörig fühlen und sie als den einzig gangbaren Weg zu Gott betrachten) hinausgehen und uns mehr und mehr auf eine immer feinstofflichere und höher geordnete Spirituelle Praxis einlassen. Hat jemand zunächst Gott mit seinem Körper angebetet (rituelle Verehrung), so bewegt er sich sodann in Richtung des höheren und feinstofflicheren Mittels der Verehrung Gottes in seinem Geist. Ein Beispiel dafür wäre Chanten, das kontinuierliche Wiederholen des Namens Gottes.
      Hier einige Beispiele, die unsere Einstellung gegenüber Spiritueller Praxis auf den verschiedenen Niveaus zeigen.

      • Bei einem spirituellen Niveau von 20% macht kaum jemand Spirituelle Praxis. Wenn jemand zu Gottesverehrungen (Messen, Rituale usw.) geht, geschieht dies oft nur aus Gewohnheit, Neugier oder Langeweile.
      • Bei einem Niveau von 30% ist ein allgemeines Interesse an Wallfahrten und rituellen Gottesverehrungen vorhanden.
      • Auf einem Niveau von 40% hat man reges Interesse daran, spirituelles Wissen zu erlangen und ebenso, es in die Praxis umzusetzen. Auch investiert man viel Zeit, um spirituelle Ziele zu erreichen.
      • Auf einem Niveau von 50% bewegt man sich ganz allgemein weit über die eigene Religion hinaus hin zur reinen Spiritualität. Das vorrangige Lebensziel ist dann spirituell zu wachsen und nicht, weltliche Leistungen und Errungenschaften zu genießen und an ihnen zu verhaften. Dementsprechend widmen solche Menschen auch den grössten Teil ihrer Zeit der Spirituellen Praxis, ungeachtet ihrer weltlichen Lebenssituation – seien sie nun Geschäftsleute, Angestellte oder Hausfrauen. Dies bedeutet nicht automatisch, dass so jemand das materielle Leben oder den Beruf aufgibt, nur verschiebt sich das Interesse vom weltlichen zum spirituellen Fortschritt. Eine Person, der ihr Geld und die Meinung der anderen sehr wichtig war, wird sich nun mehr Gedanken darüber machen, was Gott über sie denkt.

      4.4 Psychologische Emotionen und spirituelles Niveau
      Wir leben heute in einer selbstsüchtigen, rücksichtslosen Welt. Positive Gefühle im Besonderen anderen gegenüber sind deshalb besonders lobenswert. Nachdem wir jedoch diese Stufe erreicht haben, die höher als die von Selbstsucht und Rücksichtslosigkeit geprägte ist, müssen wir uns darüber im Klaren sein, dass dies nicht das letzte Stadium oder Ziel ist. Denn psychologische Gefühle sind in Wahrheit eine Funktion des Geistes und damit ein Teil der dunklen Hülle um unsere Seele, wie wir im Bild oben erklärt haben. D.h. sie halten uns davon ab, Gott (die Seele) in uns zu erfahren. Gott ist jenseits aller psychologischen Gefühle (Emotionen) und im höchstmöglichen Zustand – dem der Glückseligkeit. Mit fortschreitendem spirituellen Wachstum handeln wir immer weniger emotional. Wir werden ausgeglichener und pendeln nicht mehr so sehr zwischen den Höhen und Tiefen auf und ab, mit denen wir sonst auf die Ereignisse in unserer Umgebung reagieren.

      Eine junge Frau auf einem spirituellen Niveau von 20% würde einen Wutanfall bekommen und sich tagelang schlecht fühlen, wenn ihre Stirnhaare einen Zentimeter kürzer als gewünscht geschnitten würden. Die gleiche junge Frau wird mit stoischer Ruhe auch auf die Diagnose einer solch schwer heilbaren Krankheit wie Krebs oder Aids reagieren, wenn sie einmal ein spirituelles Niveau von 50% erreicht hat.
      4.5 Spirituelle Emotion und spirituelles Niveau
      Spirituelle Emotion gegenüber Gott heißt, dass wir die Existenz Gottes in allem intensiv spüren. D.h. es ist das Gewahrsein der Gegenwart Gottes während der Verrichtung unserer alltäglichen Arbeiten und die Erfahrung des Lebens auf Basis dieses Gewahrseins.
      Je stärker unsere spirituelle Emotion (Bhav) wird, desto besser können wie Gottes Anwesenheit in jedem Augenblick und jedem Aspekt unseres Lebens erkennen und erfahren, daher sind wir auch fähig, uns Gott immer mehr hinzugeben. Wenn wir einmal diese Stufe erreicht haben, kann das Gottesprinzip ganz und gar durch uns wirken. Dieses Gottesprinzip manifestiert sich in uns immer mehr, und sowohl wir selbst, als auch die Menschen in unserer Umgebung können das Fließen von Gottes heiliger Energie durch uns erfahren.


      Hat jemand ein spirituelles Niveau von 20%, würde er sehr von sich und seinem Intellekt eingenommen sein, wenn er einen großen, angesehenen Vertrag abgeschlossen hätte. Wenn dies jemandem mit einem 50%-igen Niveau widerfährt, wird er überwältigt von spiritueller Emotion dankbar Gott und Seiner Gnade gegenüber sein, dass Er ihn mit diesem Erfolg gesegnet hat.
      Wenn einer Person mit einem spirituellen Niveau von 20% der Vertrag nicht gelänge, so würde sie verärgert, eifersüchtig und unglücklich reagieren. Mit 50%-igem Niveau jedoch wird sie Gottes Wille in dieser Situation erkennen und verstehen, dass der Erfolg demjenigen zugefallen ist, der ihn verdient hat. Sie wird Gott danken, dass Er sie gelehrt hat, die Situation von diesem Blickwinkel aus zu sehen.


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    • Lotta schrieb:

      Au, da brauch ich etwas mehr Zeit, um es durch zu lesen
      .. öööhm .. ich sehe mich verwirrt ... :fertig: ... oder is das schon ein bisschen spirituell .. ?

      .. joa .. das muss man sich in einer ruhigen Stunde zu Gemüte führen und vor allem auch drüber nachdenken und sacken lassen .. kein Thema zwischen Tür und Angel ... :nein:
      Ich aber gelobte mir,
      mich niemals abstumpfen zu lassen
      und den Vorwurf der Sentimentalität
      niemals zu fürchten.

      Albert Schweitzer
    • Hallo Ihr Lieben, :gruß:

      .. joa .. das muss man sich in einer ruhigen Stunde zu Gemüte führen und vor allem auch drüber nachdenken und sacken lassen .. kein Thema zwischen Tür und Angel ...
      Lotta schrieb:
      - das - ist schon mal ein guter Ansatz


      . . . schön, dass ihr euch auch für das Thema interessiert, :perfect: wollt ihr noch mehr davon? :kicher:
      ja, gebe ja zu man braucht ein bisserl Zeit dafür, ok ich gebe euch noch einen Tag, darf ich euch dann Fragen zu dem Thema stellen? :zwinker:

      LG :hkuss:


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    • hallo Angel-Smile,

      lese deine Beiträge gerne und ja auf die Fragen freue ich mich schon ^^ .... mir ist neulich erst wieder zufällig das Buch "Jenseitige Welten" von Jana Haas in die Hände gefallen :) hat mir gut gefallen :perfect:

      lieben Gruß
      If you enter this world knowing you are loved and you leave this world knowing the same,
      then everything that happens in between can be dealt with
    • Eine schöne Geschichte zum Nachdenken


      Eine kleine Seele und die Erde
      von Neale Donald Walsh



      Einmal vor Zeitloser Zeit, da war eine kleine Seele die sagte zu Gott: „Ich will Dich nicht verlassen.“
      „Gut“, antwortete Gott mit einem Lächeln, „ „das wirst du auch niemals müssen“.

      Das konnte die kleine Seele aber nicht verstehen. Schließlich war heute der Tag an dem sie geboren werden sollte. Und sie hatte immer gedacht: Wenn man auf die Welt kommt, muss man den Himmel verlassen. Tatsächlich stand die kleine Seele schon in der Schlange und war nur noch ein paar Schritte von dem Tor entfernt, durch das man auf die Erde gelangt.

      „Muss ich mich fürchten?! Fragte die kleine Seele. „Aber nein!“ sagte Gott und lächelte wieder. „Heute ist doch ein Freudentag. Es ist dein Geburtstag!“

      „Ich weiß“, jammerte die kleine Seele, „aber heute ist auch der Tag an dem ich dich und den Himmel verlassen muss, und das macht mich traurig.“
      Gott umarmte die kleine Seele. „Ich werde immer bei Dir sein. Du kannst mich gar nicht verlassen, denn wo du auch hingehst, ich werde mit dir kommen.“

      „Wirklich?“ fragte die kleine Seele. In ihren großen Augen lag Hoffnung.
      Schnell antwortete Gott: „Aber sicher!“ Wenn du mich brauchst, musst du nur nach mir rufen. Und du wirst sehen, dass ich immer da bin.“

      „Und was ist, wenn etwas schief geht?“, fragte die kleine Seele und begann zu zittern. „Ich meine doch nur…. Immer ist ganz schön lang! Was passiert, wenn ich etwas falsch mache? Wirst Du dann trotzdem da sein oder bist du mir dann böse und bleibst weg?“

      „Natürlich nicht“, antwortete Gott und lächelte sanft. „Ich bin niemals böse auf dich Warum sollte ich denn böse mit dir sein, nur weil du einen Fehler machst? Jeder macht Fehler.“
      „Du etwa auch?“, wollte die kleine Seele wissen. „Na ja“, lachte Gott, „manche Kinder sind zum Beispiel der Ansicht, ich hätte das Gemüse nicht unbedingt erfinden müssen…“
      Die kleine Seele fühlte sich schon besser. „Prima“, sagte sie. „Das heißt also, du bist immer bei mir. Gut zu wissen. Das ist dann ja fast so wie im Himmel.“

      Gott lächelte. „Du bist dann immer noch im Himmel! Du kannst den Himmel gar nicht verlassen, denn er ist das Einzige, was ich je erschaffen habe! Wohin du auch gehst, überall ist Himmel.“
      „Sogar auf der Erde? Kann ich auch im Himmel sein, wenn ich auf der Erde bin?“
      Da zwinkerte Gott mit den Augen. „Gerade auf der Erde! Die Erde ist einer der schönsten Orte im Himmel!“
      „Dann kann´s von mir aus jetzt losgehen“, sagte die kleine Seele, „das wird bestimmt Spaß machen!“
      „Das wird es“, stimmte Gott der kleinen Seele zu. „Mehr Spaß, als du dir vorstellen kannst! Und mach dir keine Sorgen. Selbst wenn du vergessen solltest, dass es mich gibt und was ich dir gesagt habe, ein ganz besonderer Freund wird immer für dich da sein und dir helfen.“

      Die kleine Seele war schockiert. „Dich vergessen? Wie könnte ich Gott vergessen?“
      „Oh“, lächelte Gott, „du würdest überrascht sein. Es gibt Menschen, die mich immer wieder vergessen. Und fast jeder vergisst mich ein oder zwei Mal…“

      „Mir würde das nicht passieren“, erklärte die kleine Seele ernst. „Ich werde dich niemals vergessen!“
      „Das ist schön“, sagte Gott. „Aber mach dir keine Sorgen, wenn es trotzdem passiert. Marius wird immer bei dir sein.“ „Marius? Wer ist denn das?“ fragte die kleine Seele.

      „Dein ganz besonderer Freund! Marius ist ein Engel, der dein ganzes Leben bei dir bleiben wird. Egal was passiert, es wird immer jemand da sein der dir hilft.“

      „Toll“, rief die kleine Seele. „Ein Engel, der einen Beschützt!“ „Ganz genau“, sagte Gott. „Man nennt sie auch Schutzengel. Schau, deiner ist dort drüben. Er wartet schon auf dich und will dich auf die Erde begleiten.“
      „Moment mal“, sagte die kleine Seele, „heißt das etwa, dass ich einen Schutzengel habe, der Marius heißt?“

      „Na ja“, sagte Gott, „Adrian hatte keine Zeit.“

      „Oh“, die kleine Seele nickte und tat so, als würde sie verstehen. Doch sie verstand überhaupt nichts.
      „Marius wird immer bei dir sein und dir alles erklären“, versicherte Gott der kleinen Seele. „Aber du solltest dich beeilen. Schau nur, du bist jetzt dran, gleich wirst du geboren!“
      Und genau so war es. Die kleine Seele war nur noch einen Schritt von dem Tor entfernt, durch das man auf die Erde gelangt. Es stand keiner mehr vor ihr. Sie sang ganz fröhlich: „Jetzt werde ich einen Körper haben! Jetzt werde ich einen Körper haben!“

      „Ja, das wirst du“, sagte Gott mit einem breiten Grinsen. „Also los! Auf geht´s! Lass es dir gut gehen! Und vergiss nicht, nach mir zu rufen, wenn du mich brauchst!“….und so wurde die kleine Seele geboren.
      OOOOH, JETZT BIN ICH DA“, frohlockte die kleine Seele, kurz nachdem sie als Baby auf die Welt gekommen war. Für alle anderen im Raum klang es wie schreien, aber in Wirklichkeit sang die kleine Seele. „Ich bin jetzt nicht mehr nur eine Seele! Jetzt hab ich auch einen Körper!“

      „Ja, jetzt bist du da!“, sagte Marius, der etwas entfernt stand, und er sang mit der kleinen Seele. Da sich viele Menschen um das kleine Baby drängten, wollte der Schutzengel sichergehen, dass sie genug Platz hatten.
      Da hörte die kleine Seele jemanden sagen: „Es ist ein Mädchen!“ Und alle riefen „Ooooh!“ und Aaaah!“ und manche klatschten sogar in die Hände. Da sagte jemand: Herzlich willkommen Miriam!“
      „Heiße ich jetzt etwa so?“ fragte die kleine Seele. „Ja“, antwortete Marius und strahlte übers ganze Gesicht. „Ist das nicht aufregend?!“

      „Und wie!“, rief die kleine Seele. „Ich glaube jedenfalls, dass es das ist.“ Sie war ganz verwundert, denn in diesem Moment wurde sie von jemandem hochgehoben, den sie gar nicht kannte!
      „Mach dir keine Sorgen“, sagte Marius. “Das ist die Ärztin. Sie will nur schauen, wie viel du wiegst und wie groß du bist. Du wirst untersucht; man will sich davon überzeugen, dass alles in Ordnung ist.“
      Und während die Ärztin und Krankenschwester ihren Körper untersuchten, dachte die kleine Seele weiter nach.

      Schließlich fragte sie: “Ist es schön, ein Mädchen zu sein?“ „Natürlich!“ Es ist einfach wunderbar!“ antwortete Marius. „Ist es besser, ein Mädchen zu sein als ein Junge?“ „Nein.“ „Heißt das etwa, dass es besser ist, ein Junge zu sein als ein Mädchen?“ „Nein.“ „Du meinst also, keines von beiden ist besser?“ „Genau das meine ich“, stimmte Marius zu. „Und lass dir von niemanden erzählen, dass es anders ist!“
      „Wieso sollte jemand so etwas anderes sagen?“, wunderte sich Miriam. „Nun ja“, antwortete Marius, „manche Menschen verstehen die Dinge eben nicht mehr, die dir als Baby ganz klar sind. Sie sind groß geworden und haben dabei vieles vergessen.“

      „Stimmt“, sagte Miriam. „Irgendjemand hat mir vorhin erst erzählt, dass wir Dinge vergessen. Aber ich kann mich nicht mehr erinnern wer es war…“
      „Ich werde es dir später sagen“, versprach Marius. Jetzt musst du dich zuerst einmal daran gewöhnen, das du einen Körper hast.“
      Die kleine Seele, die jetzt Miriam hieß, schaute sich im Zimmer um. Sie sah viele andere Körper und jeder schien mit irgendetwas Wichtigem beschäftigt zu sein. Dann fragte sie Marius: „ Hast du eigentlich auch einen Körper?“

      „Schutzengel haben keinen Körper“, erklärte ihr Freund. „Aber wenn es hilfreich ist, kann es so aussehen, als hätten sie einen. Soll ich manchmal so tun, als hätte ich einen, damit du mich sehen kannst?“
      „Ja bitte“, sagte Miriam. „Das wäre toll.“ Und siehe da: Marius nahm die Gestallt eines Menschen an. Er stand direkt neben einer Krankenschwester, die Miriam gerade badete.
      „He ich kann dich sehen!“ rief Miriam erfreut. „Gut. Nun merke dir einfach, wie ich aussehe. Denn es kann sein, dass du mich bald nicht mehr sehen kannst.“

      „Warum denn nicht? Gehst Du fort? Gott sagte doch, dass du mein ganz besonderer Freund bist und dass du immer bei mir bleibst.“
      Ich werde auch immer bei dir sein!“, sagte Marius bestimmt. „Ich gehe nirgendwohin. Aber manchmal, wenn du anderen Menschen erzählst, das du deinen Schutzengel siehst, werden sie sagen, dass es so etwas gar nicht gibt.“

      Miriam war sprachlos. „Aber wieso denn?“, wollte sie schließlich wissen.
      „Weil sie mich nicht sehen können. Deshalb glauben sie nicht, dass du mich sehen kannst. Und dann werden sie sagen, dass es mich nur in deiner Einbildung gibt.“
      „Und ist das so?“, fragte die kleine Seele und zwinkerte mit den Augen.
      „Ja. Aber das heißt nicht, das es mich nicht auch wirklich gibt“, antwortete Marius. „ Alles was es in deiner Vorstellungskraft gibt, ist so wirklich, wie du es machst. Denke immer daran!“
      Darüber musste Miriam lange nachdenken – „lange“ für ein Baby, in Wirklichkeit war es nur ungefähr eine Minute. Dann verzog sie das Gesicht. „He! rief sie. „Das Wasser wird kalt!“

      Marius bewegte sich auf die Krankenschwester zu. „ Au weia“, sagte er. „Sie hat einen Fehler gemacht. Sie hätte warmes Wasser dazugeben müssen. Mal sehen, ob ich sie dazu bringen kann, dass sie es merkt.“ Und er flüsterte der Schwester etwas ins Ohr.

      - Fortsetzung folgt -


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    • - Fortsetzung -
      Aufteilung wegen max. Zeichenbegrenzung


      Und siehe da, genau in diesem Moment goss die Schwester schön warmes Wasser nach.
      „Sie hat etwas falsch gemacht“, sagte Marius. „Wirst du ihr verzeihen?“
      Die kleine Seele dachte nach. Schließlich fragte sie: „Was bedeutet ihr verzeihen?“
      Da wurde Marius klar, dass er noch einiges zu tun haben würde. Die kleine Seele hatte sogar vergessen, warum sie auf die Erde gekommen war! Sie hatte das Tor zur Erde durchschritten und alles war vergessen! Sie wusste nicht einmal mehr, dass sie geboren werden wollte, um erfahren zu können was verzeihen ist.(Oh, das ist wirklich der Teil der Geschichte, den du noch nicht gehört hast. Weißt du die kleine Seele hatte darum gebeten, geboren zu werden, weil sie erleben wollte, was es heißt zu verzeihen. Als die kleine Seele noch nicht auf der Erde war, hatte sie verstanden, dass jeder auf dieser Welt ist, um möglichst viele Erfahrungen zu sammeln… Und die kleine Seele wollte wissen, wie sich Verzeihen anfühlt. Deshalb hatte sie Gott gebeten, auf die Erde kommen zu dürfen. Aber jetzt hatte sie all das schon vergessen!)

      „Ich werde dir gleich erzählen, was es bedeutet zu vergeben“, sagte der Schutzengel zu Miriam. „Aber das wird länger dauern. Im Moment bist du mit etwas anderem beschäftigt.“
      Und das war sie dann tatsächlich. Die Schwester trocknete Miriam mit einem großen, weichen Handtuch ab. Danach schaute sich jeder im Raum ihre Hände, Füße, Ohren und ihren ganzen Körper an. Und alle schienen froh zu sein, denn sie sagten: „Was für ein hübsches Baby! Es ist einfach vollkommen!“
      „Na gut“,sagte die kleine Seele, was kommt jetzt? Ich habe einen Körper und ich weiß wer ich bin.“ „Was glaubst du denn wer du bist?“, fragte Marius.
      „Das bin ich, das bin ich“, sagte Miriam und zeigte auf ihren Körper. „Ich bin das hier!“
      „Nein das bist du nicht“, lachte Marius. „Ich weiß was du denkst. Dass du dass bist. Aber du bist nicht dein Körper. Du hast einen Körper!“



      „Hä?“ das war alles, was Miriam sagen konnte
      Marius lachte wieder. „Ich habe gesagt dein Körper gehört dir zwar, aber du bist nicht dein Körper. Das bedeutet, dass dein Körper nicht das ist was du bist, er ist das was du hast.“
      „So wie ein Spielzeug?“ fragte Miriam. „Hmmm“, sagte Marius und überlegte einen Moment. „Eher wie ein Werkzeug, mit dem man etwas gestalten kann.“ „Und was erde ich gestalten?“ „Ein Leben.“
      „Wie gestalte ich denn mit meinem Körper ein Leben?“ wollte Miriam wissen.
      „Indem du Erfahrungen machst“, antwortete Marius und er klang wie ein Professor von irgendeiner Universität.

      „Was soll ich denn erfahren?“ Alles was du möchtest und wofür du einen Körper brauchst“.
      Marius fragte sich, ob die kleine Seele das wohl verstehen konnte.
      „Gut“, platzte Miriam heraus, „ dann sage ich dir, was ich jetzt gerne erleben möchte.“ Es ist wirklich gut, dass Schutzengel das Schreien von Babys verstehen können, denn keiner sonst im Raum wusste, was Miriam wollte.

      „Ich möchte es warm haben. Mir wird nämlich schon wieder kalt! Würde mir doch bloß jemand eine Decke bringen Und stell dir vor: In diesem Moment kam eine Frau miz einer Kuschelig weichen Decke, in die sie Miriam einwickelte. „Hast du das gesehen?“ rief Miriam. „Ich musste mir nur wünschen, das jemand eine Decke bringt, schon war sie da!“ „Ja“, sagte Marius und kicherte. „War das nicht toll? Genau so funktioniert es!“ „Was funktioniert so?“
      „So funktioniert das Leben: Du wünscht dir etwas … und dein Wunsch geht in Erfüllung.“
      Miriam traute ihren Augen kaum. „Wirklich?“ , fragte sie. „
      Marius lächelte und sagte! „Ja. Man kann sich zum Beispiel etwas wünschen, wenn man eine Sternschnuppe sieht. Aber man braucht eigentlich keine Sternschnuppe dafür. Es gibt nur eine Sache, auf die man wirklich nicht verzichten kann.“
      „Und was ist das?“ fragte Miriam neugierig. „Vertrauen.“ „Vertrauen?“ „Ja“ fuhr Marius fort. „Du musst daran glauben. Dass du immer alles haben wirst, was du brauchst, und dass Gott an deiner Seite ist.“
      Da öffnete die kleine Seele weit ihre Augen und stellte eine wirklich überraschende Frage: „Wer ist Gott?“



      Marius, der Schutzengel, schaute die kleine Seele an und lächelte, wie nur ein Engel lächeln kann.
      „Nun, meine kleine Miriam“, flüsterte er sanft, „du hast wirklich schon alles vergessen, nicht wahr? Es war Gott, der dich und mich hierher gebracht hat und alles andere hier auch.“
      „Wirklich?“, fragte die kleine Seele. „Aber wo ist er? Erzähl mir mehr von ihm!“
      Der Schutzengel lächelte wieder. Aber gerade, als er mit dem Erklärungen über Gott beginnen wollte, wurde Miriam hochgenommen und jemandem in die Arme gelegt.



      „Ooooh, das ist wunderbar!“ quiekte sie vergnügt. „Es ist so schön, gehalten zu werden! Es fühlt sich wie damals an, als ich noch nicht geboren war! Dieses Gefühl würde ich immer wieder erkennen. Wie nennt man es?“ Marius antwortete: „Man nennt es Mama.“
      In diesem Moment fühlte Miriam, wie eine Hand sanft ihr Gesicht berührte und wie ihr jemand einen Kuss auf ihr Köpfchen gab.
      „Ooooh, was war das?“ fragte sie aufgeregt.
      Marius antwortete: „Das war Papa.“

      „Aber was war das für ein Gefühl?“ wollte die kleine Seele wissen. „Dieses Gefühl würde ich immer wieder erkennen. Wie nennt man das Gefühl, das ich hatte als Mama mich hielt und als Papa mich küsste?“ „Liebe“, erklärte der Engel. „Dieses Gefühl nennt man Liebe.“
      „Ist das schön! Und was kann ich machen, wenn ich mehr davon haben will?“„Oh“, sagte Marius, „das ist ganz einfach. Verschenk Liebe!“ Die kleine Seele schaute den Schutzengel fragend an. „Wie geht das denn?“ wollte sie wissen. „Wie soll ich das machen? Kannst du mir sagen wie? Weißt du das? Bitte, bitte, verrate es mir!“ Sie bettelte um eine Antwort und schenkte dem Engel ihr schönstes Lächeln.
      „Weißt du was so wundervoll ist?“, begann Marius. „Du tust es schon“ So wie du mich gerade ansiehst! Wenn du andere so anschaust, schenkst du ihnen Liebe. Ein Lächeln von dir, Miriam, ist ein kostbares Geschenk, das jeden glücklich macht.“


      Und so lächelt Miriam ihre Mama und ihren Papa an.
      „Siehst du!“, rief Marius. „Jetzt fühlen sie sich gut!“ Und damit hatte er völlig recht! Miriams Mama und Papa waren sehr glücklich und sie sahen Miriam liebevoll an.
      „Schau doch nur, wenn ich ihnen ein Lächeln schenke, schenken sie mir auch eines!“, rief die kleine Seele.


      „Ja“, sagte Marius und nickte, das ist ein weiteres Geheimnis im Leben. Was du anderen gibst, wird dir zurückgegeben! Du lernst schnell!“ „Das macht wirklich Spaß!“, rief Miriam. „ Aber wie kann ich sonst noch Liebe schenken?“
      Marius kicherte. „Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten, Liebe zu geben, dass man sie nicht einmal zählen kann.“



      „Vielleicht kann ich ja genau das tun solange ich diesen Körper habe!“ rief die kleine Seele. „Ich könnte zum Beispiel in diesem Leben lernen, wie ich lieben kann.“
      „Ja das könntest du“, stimmte Marius zu. Und er dachte, dass jetzt der richtige Moment gekommen sei, um der kleinen Seele beizubringen, was es heißt zu verzeihen. Denn zu vergeben ist die wunderbarste Art zu lieben.


      Nachdem Marius ihr geholfen hatte zu verstehen, was verzeihen bedeutet, kuschelte sich Miriam in die Arme ihrer Mama und ihr Papa gab ihr viele Küsse. Da entschloss sie sich, der Schwester die Sache mit dem zu kalten Wasser zu verzeihen!


      Natürlich konnte sie noch nicht spreche das sollte sie erst in vielen Monaten lernen und das ist dann eine ganz andere Geschichte und so fiel der kleinen Seele nur eine Sache ein. Wie sie der Krankenschwester wissen lassen konnte, das sie ihr verziehen hatte. Und weißt Du wie?
      Ganz richtig! Sie schaute die Schwester an…. …. Und schenkte ihr ein Lächeln!



      Ist das nicht eine wundervolle Geschichte? Und jetzt kannst du auch lächeln!


      "Die Energie liegt im Glauben.
      Es ist nur eine Frage der Zeit und du kannst ein Gewinner sein."
      "But You got to Keep the Faith"

      :pp: :herz: :herz: :herz: Michael Jackson :herz: :herz: :herz:
    • Hallo Ihr Lieben! :gruß:

      Ich Danke euch, :herz: freut mich sehr, dass euch die Geschichte so gut gefällt und sie euch ein Lächeln auf den Lippen zaubert, vielleicht auch den Tag verschönert. :lg:

      Wünsche euch ein wundervolles Wochenende . . .

      LG und bis dann Angel :hkuss:

      Happy Sunday . . . heute ist das Lächeln ansteckend!



      "Die Energie liegt im Glauben.
      Es ist nur eine Frage der Zeit und du kannst ein Gewinner sein."
      "But You got to Keep the Faith"

      :pp: :herz: :herz: :herz: Michael Jackson :herz: :herz: :herz: