Engelsbotschaften und spirituelle Erfahrungen

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    • Engelsbotschaften und spirituelle Erfahrungen




      Mit einem Verlust fertig werden
      Immer wenn ich an einem Friedhof vorbeikomme, sehe ich dort zahlreiche Engel. Wenn ein Begräbnis stattfindet, sind manchmal Tausende von Engeln da und trösten die Trauernden. Aber selbst wenn nur eine Person auf dem Friedhof ist, sind zahlreiche Engel dort.
      Falls Sie die Präsenz eines Verstorbenen spüren, den Sie lieben, sollten Sie nicht daran zweifeln. Wenn jemand gestorben ist, kommt seine Seele häufig von Engeln begleitet zurück, um den Hinterbliebenen zu helfen.
      Manche Menschen werden so von ihrer Trauer übermannt, dass sie meinen, jeden Kontakt zu dem Verstorbenen verloren zu haben. Wenn das geschieht, können die Engel und der Geist des Verstorbenen über jemand anderen einen Kontakt herstellen. Es kann ein Familienmitglied sein oder auch eine völlig fremde Person. Jemand könnte Ihnen zum Beispiel die Lieblingsblumen des Verstorbenen schenken, dessen Lieblingsmelodie summen oder etwas sagen, das ganz nach ihm klingt.
      Wenn so etwas geschieht, ist das ein deutlicher Hinweis, dass der geliebte Mensch versucht, Sie vom Jenseits aus zu trösten. Tun Sie diese wertvollen Momente nicht – wie so viele Menschen – als Einbildung ab.

      Was mir gezeigt wurde
      Ich sehe ständig Geister – Menschen, die verstorben und in den Himmel gekommen sind und aus einem bestimmten Grund vorübergehend zurückgekehrt sind. Etwa um jemandem zu helfen. Viele von Ihnen haben sicherlich schon einmal die Präsenz eines geliebten Menschen gespürt, der bereits verstorben ist: ein Elternteil, ein Großvater oder eine Großmutter, ein Kind ... Ihr Schutzengel hat diesen Geist zu Ihnen gelassen, damit er Sie unterstützt oder Ihnen einen Rat gibt, vor allem in Zeiten, in denen Sie Hilfe brauchen. Ein Geist ist kurz da, um Ihnen zu helfen, und kehrt dann in den Himmel zurück. Gelegentlich wird Ihnen vielleicht sogar erlaubt, einen Geist kurz zu sehen.
      Wenn ich einen Geist sehe, was an den meisten Tagen mehrmals passiert, wird mir eine undeutliche, hell strahlende menschliche Erscheinung gezeigt. Ein Geist kann in einem beliebigen Alter erscheinen. Manchmal zeigt er sich in dem Alter, in dem der Mensch gestorben ist, und manchmal zeigt er sich in der Blütezeit seines Lebens. Ich sehe Geister in der Nähe ihrer Lieben. Sie flüstern ihnen etwas ins Ohr oder berühren zur Unterstützung ihren Arm. Gelegentlich sehe ich in einem Restaurant einen Geist bei einem Menschen sitzen, um ihn zu unterstützen und zu trösten.
      So seltsam uns das anmuten mag, es fällt uns leichter, die Präsenz eines Geistes zu spüren als die unseres Schutzengels oder eines anderen Engels. Das ist einer der Gründe, warum unser Schutzengel den Geist eines geliebten Menschen zu uns lässt, damit er uns helfen kann.
      Letzten Monat habe ich in der Friends Hall in London einen Vortrag gehalten. Vor mir, zwischen der Bühne und dem Publikum, tanzte der Geist eines jungen blonden, etwa sechsjährigen Knaben hin und her. Er war voller Freude, und es machte ihm Spaß, mich mit seinem Tanz auf sich aufmerksam zu machen. Ich bin mir nicht sicher, warum er da war. Ich nehme an, seine Mutter befand sich im Publikum – hoffentlich hat sie seine Präsenz gespürt. Ich weiß, dass dieser Junge im Himmel ist, aber in diesem Moment war er gekommen, um Hallo zu sagen.

      „Die Frau,die mit den Engeln spricht!“ Die Welt
      Autorin:Lorna Byrne


      "Die Energie liegt im Glauben.
      Es ist nur eine Frage der Zeit und du kannst ein Gewinner sein."
      "But You got to Keep the Faith"

      :pp: :herz: :herz: :herz: Michael Jackson :herz: :herz: :herz:
    • Liebe Leserinnen und Leser,


      Ich wurde in Russland geboren und kam mit der Gabe einer stark ausgeprägten Hellsichtigkeit zur Welt.
      So kann ich die geistigen Welten genauso deutlich sehen, wie das materielle Umfeld. Dies befähigt mich, die Hintergründe des Lebens zu verstehen.



      Ich betrachte es als meine Aufgabe, den Menschen die spirituellen Zusammenhänge zu verdeutlichen, um sie in ihrem Vertrauen in sich und in die Schöpfung zu stärken.
      Mein Wissen vermittle ich in meinen Lehrgängen, Seminaren, sowie durch meine Bücher und Filmbeiträge.


      Die Engel sprechen aus deinen tiefsten Gefühlen.


      Wir sind immer beschützt, die Engel lieben uns und sind immer bei uns. Über innere Ruhe, Intuition und Sensibilität sind sie für uns wahrnehmbar. Sie begleiten uns stets auf unseren Wegen. Viele Menschen machen sich auf den spirituellen Weg, weil Sie sich dahinter ein Leben in absoluter Liebe ohne Probleme erhoffen. Doch bei dieser Erwartungshaltung wird oft vergessen, dass der Mensch hier auf Erden in der Polarität lebt. Wenn er sich seiner Angst stellt, aus der Probleme entstehen, kann er sich über die geistige Anbindung vertrauensvoll zur Liebe entwickeln. Das irdische Leben ist nicht dazu da, keine Probleme zu haben, sondern um sie zu lösen, sich in allem wahrzunehmen und sich stets weiterzuentwickeln. Hier kommt es vor allem auf den Umgang mit dem freien Willen an. Wir können zwar nicht immer beeinflussen, was auf uns zukommt, denn dies ist oftmals auch mit dem Schicksalsweg anderer Beteiligter verbunden. Jedoch können wir immer frei entscheiden, wie wir damit umgehen – aus der inneren Reife der Liebe oder aus der Angst heraus. Wir sollten an schwereren Lebensphasen nicht so leicht verzagen, sondern uns viel mehr im Gottvertrauen zurückziehen und nachdenken. Ob das Urvertrauen in solchen Zeiten zerbricht oder nicht, hängt wiederum von unserer Betrachtungsweise durch unseren freien Willen ab. Deshalb brauchen wir Gott und göttliches Bewusstsein, um zu wissen, dass in allem ein lichtvoller Sinn zu finden ist. Ebenso dass wir immer in Liebe in Gottes Schöpfung geborgen sind. Sinnvoller ist es also, wenn wir von innen heraus Kraft und Mut für die alltäglichen Anforderungen schöpfen und sie mit licht- und liebevoller Freude und Genugtuung meistern. Es geht darum, Frieden mit allem zu haben, mit sich selbst wie auch mit seinen Aufgaben. Dann kann sich alles in göttlicher Ordnung fügen und dann ergibt sich auch alles heilsam.


      Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern viel Kraft und ein tiefes Empfinden von Liebe und Geborgenheit.


      Autorin: Jana Haas


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    • Was ist das spirituelle Niveau?

      1. Spirituelles Niveau
      Die Spiritual Science Research Foundation (SSRF) gebraucht den Ausdruck „spirituelles Niveau“ bzw. „spirituelles Level“, um die spirituelle Reife oder das spirituelle Fassungsvermögen einer Person zu beschreiben. Es dient als Maßstab, um spirituelles Wachstum zu definieren und gibt Auskunft darüber, wo auf unserer spirituellen Reise wir augenblicklich sind. Je höher das spirituelle Niveau einer Person, desto mehr manifestiert sich das Gottesprinzip (Gott) in ihr.

      2. Die Skala des spirituellen Niveaus

      Die SSRF verwendet eine Skala von 1 bis 100%, um das spirituelle Niveau zu beschreiben. 1% entspricht dem spirituellem Niveau der unbelebten Natur oder von Gegenständen, während sich 100% auf den höchstmöglichen spirituellen Zustand eines Menschen beziehen, welcher die Wiedervereinigung mit Gott oder das Eins-Sein mit Gott bezeichnet (Gottesverwirklichung).
      Im jetzigen Zeitalter, dem Kaliyuga, auch Zeitalter der Zwietracht oder des Kampfes genannt, hat die Mehrheit der Menschen ein spirituelles Niveau von 20%. Gemäß der Spirituellen Forschung wird ein Mensch mit einem spirituellen Niveau von über 70% als Heiliger bezeichnet. Genauso wie es in der materiellen Welt Menschen gibt, die Spitzenkräfte in ihrem individuellen Einsatzbereich sind, ist es auch auf dem Gebiet der Spiritualität: Die Heiligen, die hier mit uns auf der Erde leben, sind Autoritäten auf diesem Gebiet. Sie sind nicht nur Gelehrte, sondern praktizieren die Wissenschaft der Spiritualität im täglichen Leben und sind Gott-bewusste Seelen, d.h. sie sind ständig eins mit Gott.
      Heilige, die Spiritualität lehren und Gottsuchende betreuen, damit sie in ihrer Spiritualität wachsen können, nennen wir Gurus. Weniger als 10% der auf der Erde lebenden Heiligen sind Gurus. Gurus sind die menschliche, inkarnierte Form des lehrenden Gottesaspekts, Leuchttürme des spirituellen Wissens in unserer hoch materialistisch eingestellten Welt.


      Wie kann spirituelles Niveau gemessen werden?

      Spirituelles Niveau kann weder mit modernen Messmethoden gemessen, noch kann es intellektuell erfasst oder berechnet werden. Nur ein Heiliger oder Guru kann mit Hilfe seines hochentwickelten Sechsten Sinnes oder seiner Fähigkeit der sensitiven Wahrnehmung das spirituelle Niveau einer Person genau feststellen.
      Oft wird die Frage gestellt: „Wie kann ein Heiliger das Spirituelle Niveau einer Person messen?“
      Genau so, wie das Auge kraft seiner spezifischen Fähigkeit mit 100%-iger Sicherheit zwischen einem blauen und einem roten Gegenstand unterscheidet, so kann ein Heiliger das spirituelle Niveau einer Person genau bestimmen. Der Sechste Sinn ermöglicht es, die unsichtbare Welt tief zu erfassen und genau zu ermessen.

      Mit der folgenden Tabelle stellen wir eine Faustregel zur Verfügung, durch die mit Hilfe des Intellekts das spirituelle Niveau ungefähr eingeschätzt werden kann.

      Mit steigendem spirituellen Niveau verändern sich auch unsere Einstellungen und Perspektiven bezüglich unseres Lebens grundlegend. Jemand mit einem 30%-igen spirituellen Niveau findet es in seinem geschäftigen Alltag sehr schwierig, einem spirituellen Gespräch auch nur beizuwohnen. Doch auf einem Niveau von 40% wird die gleiche Person mit denselben weltlichen Aufgaben leicht Zeit finden, regelmäßig auf spirituelle Vorträge zu gehen und sich mit spirituellen Texten zu befassen.
      Jemand mit einem bestimmten spirituellen Niveau, z.B. 30%, kann sich mit solchen Menschen am besten verstehen, die nur wenige Prozentpunkte über oder unter ihm liegen. Deshalb ist es für jemanden mit einem 30%-igen Niveau schwer, sich mit Menschen mit 40% Niveau zu verstehen und umgekehrt.
      Mittels einer rein intellektuellen Beurteilung ist es in einem groben Maß möglich, zu sehen, ob der Gegenüber ein höheres Niveau hat als man selbst. Trotzdem wäre solch eine Einschätzung ziemlich ungenau.

      Einen Heiligen nur mit Hilfe des Intellekts zu erkennen, ist in weiterer Folge absolut unmöglich.
      Das spirituelle Niveau definiert sich als Summe verschiedener Faktoren. Im Folgenden besprechen wir einige bedeutendere Parameter, die zum spirituellen Niveau eines Menschen beitragen, und wie sie sich mit fortschreitendem spirituellen Wachstum verändern.


      4.1 Ego und spirituelles Niveau

      • Einer der wichtigsten Parameter des spirituellen Niveaus einer Person ist die Größe des abgebauten Egos oder das Ausmaß der entfernten Dunkelheit um die Seele herum und wie sehr sich diese Person mit ihrer Seele identifiziert.
      • Unter Dunkelheit um die Seele oder Ego verstehen wir die Tendenz, sich nur über die fünf Sinne, Geist und Intellekt zu begreifen. Dieses Ego ist die spirituelle Unwissenheit über unsere wahre Natur, der Seele. Unser modernes Erziehungssystem und die Gesellschaft lehren uns, uns mit unserem Körper, Geist und Intellekt zu identifizieren, ohne zu wissen, dass unser wahres Sein eigentlich die Seele in uns ist.
      • Nachdem wir Spiritualität studiert haben, wissen wir zwar, dass es eine Seele in uns gibt, aber wir können sie nicht erkennen, wahrnehmen oder erfahren. Indem wir Spirituelle Praxis machen, verschwindet diese Dunkelheit oder das Ego langsam, bis wir das höchste spirituelle Niveau erreicht haben und uns vollkommen mit unserer Seele identifizieren.
      • Mit Spiritueller Praxis vermindert sich unser Ego und parallel hierzu hebt sich unser spirituelles Niveau. In der Tabelle unten sehen Sie, wie sich das Ego mit dem wachsenden spirituellen Niveau verringert.

      Auf einem spirituellen Niveau von 20% ist man sehr ich-bezogen, egoistisch und denkt nur an sich selbst. Machen wir aber Spirituelle Praxis, verringert sich unser auf den Körper konzentriertes Bewusstsein. Wir können nicht nur Beschwerden und Leiden leichter erdulden, sondern auch Lob entgegennehmen, ohne dass es uns zu Kopf steigt.

      Ein Beispiel für großes Ego wäre eine Frau, die sich für längere Zeit schlecht fühlt, weil ihr gesagt wird, sie habe zugenommen oder sähe alt aus. Eine andere Variation wäre, wenn man sich scheut, offen zuzugeben, Spirituelle Praxis zu machen aus Angst, nicht mehr dazuzugehören oder ausgeschlossen zu werden. Auch haben wir die Tendenz, in irgendeiner Form negativ zu reagieren, wenn andere uns unsere Fehler aufzeigen. Fehler nicht akzeptieren zu können, ist ein Zeichen von Ego.


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    • 4.2 Besorgtheit um das eigene Wohlbefinden und spirituelles Niveau

      Ein klares Zeichen eines höheren spirituellen Niveaus als das eines Durchschnittsmenschen ist, dass das eigene Wohl weniger wichtig wird. Aus der folgenden Tabelle geht hervor, dass jemand, der das spirituelle Niveau von 70% eines Heiligen erreicht hat, sich nur zu 10% um sein eigenes Wohl kümmert. Einer der Gründe hierfür ist, dass mit spirituellem Wachstum die Identifizierung mit dem eigenen Körper, Geist und Intellekt immer mehr abnimmt.


      Das Leben eines durchschnittlichen Menschen ist auf das eigene persönliche Wohlbefinden konzentriert. Hierzu gehört auch:
      1. Die Verärgerung und Irritation, wenn man ein Familienmitglied pflegen muss, weil das mehr Arbeit und Mühe für einen selbst bedeutet.
      2. Die Bereitschaft, nur dann an einer spirituellen Zusammenkunft teilzunehmen, wenn sie in der unmittelbaren Nachbarschaft stattfindet.
      3. Die Bereitschaft, lediglich einen finanziellen Beitrag zu einem Protest gegen Ungerechtigkeiten zu leisten, aber keine Zeit und Mithilfe anzubieten, da dies zu viel Aufwand und Mühe bedeuten würde.
      Ein weiteres positives Ergebnis einer Verringerung der Suche nach dem persönlichen Glück ist, dass das Denken und Fühlen sich auf andere Menschen und die Gesellschaft ausdehnt und man sich mit ganzem Herzen dem Glück und dem Wohlbefinden seiner Mitmenschen und der Gemeinschaft widmet.
      Es mag paradox klingen, aber wenn wir spirituell wachsen und uns weniger mit unserem eigenen Glücklichsein befassen, erleben wir mehr Glück in unserem eigenen Leben. Die folgende Tabelle zeigt, wie unser Glück quantitativ und qualitativ mit unserem spirituellen Niveau wächst. Ein Heiliger selbst erlebt ständige Glückseligkeit, ein übergeordneter Zustand, der weit über das Gefühl des Glücks hinausgeht.


      4.3 Spirituelle Praxis und spirituelles Niveau
      Mit der Zunahme unseres spirituellen Niveaus steigt auch unsere qualitative und quantitative Fähigkeit zur Spirituellen Praxis. Diese Fähigkeit ist so, als ob wir „spirituelle Muskeln“ bekommen. Diese wachsen, je mehr wir uns bemühen, Spirituelle Praxis zu machen.
      Spirituelle Praxis im eigentlichen Sinne beginnt bei einem spirituellen Niveau von 35%. Dies bedeutet, dass wir spirituelles Wachstum wahrhaft anstreben und unsere tägliche Praxis nach den Grundprinzipien der Spiritualität ausüben. Ein Maßstab des spirituellen Wachstums ist, dass wir über eine „sektiererische“ Spirituelle Praxis (das heißt, dass wir uns nur zu einer bestimmten Religion zugehörig fühlen und sie als den einzig gangbaren Weg zu Gott betrachten) hinausgehen und uns mehr und mehr auf eine immer feinstofflichere und höher geordnete Spirituelle Praxis einlassen. Hat jemand zunächst Gott mit seinem Körper angebetet (rituelle Verehrung), so bewegt er sich sodann in Richtung des höheren und feinstofflicheren Mittels der Verehrung Gottes in seinem Geist. Ein Beispiel dafür wäre Chanten, das kontinuierliche Wiederholen des Namens Gottes.
      Hier einige Beispiele, die unsere Einstellung gegenüber Spiritueller Praxis auf den verschiedenen Niveaus zeigen.

      • Bei einem spirituellen Niveau von 20% macht kaum jemand Spirituelle Praxis. Wenn jemand zu Gottesverehrungen (Messen, Rituale usw.) geht, geschieht dies oft nur aus Gewohnheit, Neugier oder Langeweile.
      • Bei einem Niveau von 30% ist ein allgemeines Interesse an Wallfahrten und rituellen Gottesverehrungen vorhanden.
      • Auf einem Niveau von 40% hat man reges Interesse daran, spirituelles Wissen zu erlangen und ebenso, es in die Praxis umzusetzen. Auch investiert man viel Zeit, um spirituelle Ziele zu erreichen.
      • Auf einem Niveau von 50% bewegt man sich ganz allgemein weit über die eigene Religion hinaus hin zur reinen Spiritualität. Das vorrangige Lebensziel ist dann spirituell zu wachsen und nicht, weltliche Leistungen und Errungenschaften zu genießen und an ihnen zu verhaften. Dementsprechend widmen solche Menschen auch den grössten Teil ihrer Zeit der Spirituellen Praxis, ungeachtet ihrer weltlichen Lebenssituation – seien sie nun Geschäftsleute, Angestellte oder Hausfrauen. Dies bedeutet nicht automatisch, dass so jemand das materielle Leben oder den Beruf aufgibt, nur verschiebt sich das Interesse vom weltlichen zum spirituellen Fortschritt. Eine Person, der ihr Geld und die Meinung der anderen sehr wichtig war, wird sich nun mehr Gedanken darüber machen, was Gott über sie denkt.

      4.4 Psychologische Emotionen und spirituelles Niveau
      Wir leben heute in einer selbstsüchtigen, rücksichtslosen Welt. Positive Gefühle im Besonderen anderen gegenüber sind deshalb besonders lobenswert. Nachdem wir jedoch diese Stufe erreicht haben, die höher als die von Selbstsucht und Rücksichtslosigkeit geprägte ist, müssen wir uns darüber im Klaren sein, dass dies nicht das letzte Stadium oder Ziel ist. Denn psychologische Gefühle sind in Wahrheit eine Funktion des Geistes und damit ein Teil der dunklen Hülle um unsere Seele, wie wir im Bild oben erklärt haben. D.h. sie halten uns davon ab, Gott (die Seele) in uns zu erfahren. Gott ist jenseits aller psychologischen Gefühle (Emotionen) und im höchstmöglichen Zustand – dem der Glückseligkeit. Mit fortschreitendem spirituellen Wachstum handeln wir immer weniger emotional. Wir werden ausgeglichener und pendeln nicht mehr so sehr zwischen den Höhen und Tiefen auf und ab, mit denen wir sonst auf die Ereignisse in unserer Umgebung reagieren.

      Eine junge Frau auf einem spirituellen Niveau von 20% würde einen Wutanfall bekommen und sich tagelang schlecht fühlen, wenn ihre Stirnhaare einen Zentimeter kürzer als gewünscht geschnitten würden. Die gleiche junge Frau wird mit stoischer Ruhe auch auf die Diagnose einer solch schwer heilbaren Krankheit wie Krebs oder Aids reagieren, wenn sie einmal ein spirituelles Niveau von 50% erreicht hat.
      4.5 Spirituelle Emotion und spirituelles Niveau
      Spirituelle Emotion gegenüber Gott heißt, dass wir die Existenz Gottes in allem intensiv spüren. D.h. es ist das Gewahrsein der Gegenwart Gottes während der Verrichtung unserer alltäglichen Arbeiten und die Erfahrung des Lebens auf Basis dieses Gewahrseins.
      Je stärker unsere spirituelle Emotion (Bhav) wird, desto besser können wie Gottes Anwesenheit in jedem Augenblick und jedem Aspekt unseres Lebens erkennen und erfahren, daher sind wir auch fähig, uns Gott immer mehr hinzugeben. Wenn wir einmal diese Stufe erreicht haben, kann das Gottesprinzip ganz und gar durch uns wirken. Dieses Gottesprinzip manifestiert sich in uns immer mehr, und sowohl wir selbst, als auch die Menschen in unserer Umgebung können das Fließen von Gottes heiliger Energie durch uns erfahren.


      Hat jemand ein spirituelles Niveau von 20%, würde er sehr von sich und seinem Intellekt eingenommen sein, wenn er einen großen, angesehenen Vertrag abgeschlossen hätte. Wenn dies jemandem mit einem 50%-igen Niveau widerfährt, wird er überwältigt von spiritueller Emotion dankbar Gott und Seiner Gnade gegenüber sein, dass Er ihn mit diesem Erfolg gesegnet hat.
      Wenn einer Person mit einem spirituellen Niveau von 20% der Vertrag nicht gelänge, so würde sie verärgert, eifersüchtig und unglücklich reagieren. Mit 50%-igem Niveau jedoch wird sie Gottes Wille in dieser Situation erkennen und verstehen, dass der Erfolg demjenigen zugefallen ist, der ihn verdient hat. Sie wird Gott danken, dass Er sie gelehrt hat, die Situation von diesem Blickwinkel aus zu sehen.


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      Lotta schrieb:

      Au, da brauch ich etwas mehr Zeit, um es durch zu lesen
      .. öööhm .. ich sehe mich verwirrt ... :fertig: ... oder is das schon ein bisschen spirituell .. ?

      .. joa .. das muss man sich in einer ruhigen Stunde zu Gemüte führen und vor allem auch drüber nachdenken und sacken lassen .. kein Thema zwischen Tür und Angel ... :nein:
      Ich aber gelobte mir,
      mich niemals abstumpfen zu lassen
      und den Vorwurf der Sentimentalität
      niemals zu fürchten.

      Albert Schweitzer
    • Neu

      Hallo Ihr Lieben, :gruß:

      .. joa .. das muss man sich in einer ruhigen Stunde zu Gemüte führen und vor allem auch drüber nachdenken und sacken lassen .. kein Thema zwischen Tür und Angel ...
      Lotta schrieb:
      - das - ist schon mal ein guter Ansatz


      . . . schön, dass ihr euch auch für das Thema interessiert, :perfect: wollt ihr noch mehr davon? :kicher:
      ja, gebe ja zu man braucht ein bisserl Zeit dafür, ok ich gebe euch noch einen Tag, darf ich euch dann Fragen zu dem Thema stellen? :zwinker:

      LG :hkuss:


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      hallo Angel-Smile,

      lese deine Beiträge gerne und ja auf die Fragen freue ich mich schon ^^ .... mir ist neulich erst wieder zufällig das Buch "Jenseitige Welten" von Jana Haas in die Hände gefallen :) hat mir gut gefallen :perfect:

      lieben Gruß
      If you enter this world knowing you are loved and you leave this world knowing the same,
      then everything that happens in between can be dealt with