Mirror Interview (1)

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  • Mirror Interview 1999

    1 Mirror Interview 1999


    Mein Schmerz


    „Ich würde mir eher die Pulsadern aufschlitzen als einem Kind weh zu tun. Niemand wird jemals verstehen, wie sehr mich diese boshaften Gerüchte verletzt haben.“


    Über die Kinder im Kosovo: „Ich bin zutiefst traurig, wenn ich Bilder von diesen armen Kindern sehe. Ich weine jeden Tag. Ich möchte einfach da hinübergehen und jedes einzelne von ihnen umarmen.“


    Aber dieses öffentlichkeitsscheue Schweigen hat eine ungünstige Seite. Der vierzigjährige Star war nie in der Lage, auf die Kindesmissbrauchsvorwürfe zu reagieren, die seine Karriere zu zerstören drohen. Er weiß, dass eine Menge Leute glauben, dass er Kinder belästigt; ein Mann ist, der kleine Jungen verführt und zu seinem Vergnügen missbraucht.


    Doch jahrelang hat er nichts gesagt; sich geweigert, an die Öffentlichkeit zu gehen und der Weltpresse zu enthüllen, was er von diesem Thema denkt, das so hartnäckig sein Leben verfolgt. Jetzt hat er es. Während Tränen über seine Wangen strömten, erzählte mir Jackson von dem schrecklichen Schmerz und Leid die er empfindet wegen dem, was er „boshafte Lügen und Gerüchte“ nennt.
     
    Neben seinem Freund Mohamed Al Fayed, in dessen Harrods-Kaufhaus in London sitzend, weinte Jackson unkontrolliert, als er von seinen Qualen berichtete, über die „bösen Leute, die denken, ich könnte Kindern diese Sachen antun.“


    Seine Offenheit schockierte mich. Dies war kein schlagfertiger, mädchenhafter, einsilbiger Charakter, der sich hinter dieser berühmten Maske und dem Make-up versteckte. Dies war ein intelligenter, sich gut ausdrückender und wohlüberlegter Mann, der ganz deutlich die emotionalen Narben einer schrecklichen Demütigung ertrug, basierend auf angeblichen Straftaten von denen er sagt, dass er sie niemals verüben könnte.
     
    Bizarr


    Es war eine sonderbare und bizarre Erfahrung zu hören, wie sich die berühmteste Person der Welt die Augen ausweinte während er sich verteidigte. Ich selbst war mir nie sicher gewesen, was ich von Michael Jackson und diesen Vorwürfen halten sollte. Die Eltern sagten, dass er ihre Kinder missbraucht hätte — die Kinder, die sie trotz der Gerüchte wochenlang mit ihm alleine gelassen hatten —, und dann Millionen von Dollar für ihre Leiden abkassierten. Wie viel überzeugender wären sie gewesen, wenn sie das Geld nie genommen hätten, habe ich immer gedacht.


    Was ganz klar ist: Wenn er schuldig sein sollte, versteckt er dies extrem gut. Nachdem ich gestern vierzig Minuten mit ihm gesprochen habe, würde ich sagen, dass er Kinder auf eine Art und Weise liebt, die ein paar wenige ordinäre Leute niemals begreifen oder verstehen werden. Er sagt es in seinen eigenen Worten umwerfend einfach:


    „Wenn es nicht für die Kinder wäre … Ich würde das Handtuch werfen und mich umbringen.“


    Die Tränen fangen an zu fließen als er erklärt: „Ich würde ohne Kinder und die Inspiration, die sie mir geben, nicht leben wollen. Sie inspirieren mich in allem, was ich tue; jeden Song, den ich schreibe, jeden Tanz, den ich aufführe. [Die] Leute versuchen, das gegen mich zu verwenden, und das ist einfach so ungerecht. Ich bin darüber sehr bestürzt; es bricht mir das Herz.“


    Jackson heiratete die amerikanische Krankenschwester Debbie Rowe im November 1996, nach dem Zerbrechen seiner in der Öffentlichkeit stehenden Ehe mit Lisa Marie Presley, Tochter der Rocklegende Elvis.


    Der Star ist jetzt stolzer Vater von zwei eigenen Kindern — dem zweijährigen Prince Michael, der den Spitznamen Baby Doo-Doo hat, und der einjährigen Paris Michael Katherine, benannt nach der französischen Hauptstadt in der sie gezeugt wurde.


    Seine Freude über seine Vaterschaft wird von dem Wissen gemildert, dass dies die höhnischen Gerüchte nicht aufgehalten hat, die Rippenstöße der Augenzwinkernden Brigade. Er sagt: „Ich liebe meine Kinder so sehr. Sie haben mich verändert und die Perspektiven meines Lebens.


    Ich wünschte nur, dass die Leute mich mein Leben in Ruhe leben lassen würden. Ich bin einfach eine Person, die ehrlich sein und Gutes tun möchte und ihnen die beste Möglichkeit bieten möchte, [der Wirklichkeit] zu entfliehen durch das Talent, das Gott mir gegeben hat.


    Das ist es, wofür ich lebe; das ist alles, was ich tun möchte. Lasst mich einfach teilen und geben, ein Lächeln auf die Gesichter der Menschen zaubern und sie in ihren Herzen glücklich fühlen lassen. Zu sehen, wie meine Kinder im Zimmer umher springen, ausflippen zur Musik meiner Schwester Janet, ist einfach fantastisch. Es füllt mein Herz mit so viel Freude.


    Sobald Janets Song mit einem guten Rhythmus, wie ‚The Knowledge’ oder ‚Rhythm Nation’ anfangen zu laufen, spielen beide verrückt.


    Du würdest denken, dass ein Roboter sie antreibt.“


    Der Star fängt an, einen Hit von seiner Schwester für mich zu rappen, den Tisch als Trommel benutzend. Dies ist definitiv einer dieser Foto-Momente für die Enkelkinder.


    Er fährt fort: „Ich fange an zu singen, und es gibt Geschrei im ganzen Haus. Ich fange an zu tanzen, und sofort versucht Prince mit mir zu tanzen.“
     
    Jackson spielt seinen Kindern niemals seine eigene Musik vor – „Ich bewahre das als Überraschung auf, wenn sie ein bisschen älter sind“, lächelt er. Er würde es großartig finden, wenn sie sich für das Entertainment entscheiden würden, aber er ist sich auch der Gefahren bewusst.
    Er sagt: „Es wird schwierig für sie werden. Als Lisa singen wollte, verglichen die Leute sie immer mit ihrem Vater, was ziemlich hart ist.
    Natürlich wäre es toll, wenn sie etwas Künstlerisches machen würden, sodass ich ihnen singen und tanzen beibringen könnte. Aber das müssen sie von sich aus wollen, ohne Druck von meiner Seite.“
    Jackson ist seinen Kindern ganz klar ergeben. Er erzählt mir: „Sie sind bei einer Freundin von mir, mit der ich zur Schule ging. Wir kennen uns schon sehr lange.
    Meine Kinder spielen mit ihren und haben Spaß, was großartig ist. Ich rufe sie ständig an und wir haben großartige Unterhaltungen. Sie ‚Dad! Dad!’ sagen zu hören, ist so ein Nervenkitzel.“


    Jackson sagt, dass er von Al Fayed eine Menge über das Vatersein gelernt hat, einem Freund seit mehr als zwanzig Jahren. Die zwei verbrachten den Samstag mit Streifzügen durch die Spielzeugabteilung im Harrods und schauten Fayeds Team, Fulham, dabei zu, wie sie um die 2. Liga spielten.


    Jackson sagt: „Mohamed ist ein liebevoller Familienmensch und hat mir einige großartige Tipps gegeben.


    Er sagt mir, ich solle liebevoll sein, mir Zeit für die Kinder nehmen, sie nicht bei irgendjemandem lassen und mit ihnen sooft zusammen sein, wie ich nur kann.
    Ihnen helfen, aufzuwachsen und sie wissen zu lassen, dass man sie liebt, während man ihnen in die Augen schaut und sagt: ‚Ich liebe euch’. Und spiele, spiele, spiele mit ihnen.“


    Der Sänger, der 24-Stunden Kindermädchen 3000 Dollar am Tag zahlt, lebt von Debbie (40) getrennt. Aber er lacht über Mutmaßungen nach denen seine Ehe ein Schwindel sei. Er betont: „Ich liebe meine Frau, und wir führen eine glückliche Ehe.
    Debbie ist eine Krankenschwester die ihre Arbeit liebt, die es liebt, sich um andere Leute zu kümmern. Jeden Tag will sie aufstehen und nach anderen sehen, um ihnen zu helfen und sie genesen zu lassen.
    Darum liebe ich sie, und das ist es, was ihr in ihrem Leben Glückseligkeit gibt; Gott segne sie.“


    Debbie – die Jackson traf, als sie als Krankenschwester bei einem Hautarzt arbeitete und ihn wegen seiner Hautkrankheit Vitiligo behandelte -, sagt offiziell: „Michael ist ein vernarrter Vater. Ich weiß, dass die Kinder sicher sind, wenn sie bei ihm sind.“


    Weitere Diskussionen über seine Ehe finden nicht statt. Aber wieder bleibt man mit dem heimlichen, fürchterlichen Gefühl zurück, dass Jackson vielleicht tatsächlich die Wahrheit sagt. Dass er vielleicht seine Frau eben doch echt liebt. Vielleicht hatten sie, noch unglaublicher, sogar Sex.


    Jackson hat zu der Presse ein tiefverwurzeltes Misstrauen, basierend auf jahrelanger spöttischer Behandlung durch Journalisten die, wie er behauptet, ihn nicht verstehen.


    Er runzelt die Stirn als er seufzt: „Die Presse ist hart zu mir, insbesondere in England; was eine Schande ist, da ich gerne hier bin und gerne eines Tages hier leben würde.


    Um Ihnen ein Beispiel zu geben: Das letzte Mal als ich hier war, ließ ich Mickey und Minnie Maus vom EuroDisney einfliegen, damit sie in einem Krankenhaus in London kranken Kindern eine Menge Geschenke und so bringen konnten, um sie aufzuheitern. Die Zeitung am nächsten Tag schrieb: ‚Wacko Jacko brüskiert kranke Kinder’“.
     
    Grausam


    „Das tat mir wirklich weh – ich habe versucht, diesen Kindern zu helfen, aber die Leute machen sich bloß über mich lustig. Es war grausam und unnötig.“


    Jacksons Verzweiflung wegen der Art, wie er von den Medien behandelt wird, scheint unbedeutend im Vergleich zu seiner Angst wegen der tragischen Ereignisse im Kosovo. Die Tränen kehren breitwillig zurück, als er sagt:
    „Ich möchte einfach nach Jugoslawien gehen und jedes einzelne dieser Kinder umarmen und ihnen sagen, dass ich sie liebe. Die Fernsehberichte brechen mir einfach das Herz. Es ist einfach entsetzlich. Ich muss das Gerät ausschalten – sonst weine ich jeden Tag deswegen.
    Es ist Zeit, dass wir etwas unternehmen. Es reicht nicht aus, wenn du den Kopf wegdrehst und so tust, als würde es nicht existieren. Ich habe einen Song für die Flüchtlinge geschrieben, ‘What More Can I Give’ , und ich werde alle Einnahmen den Kosovo-Albanern spenden.


    Ich möchte das tun, was wir mit den Leuten in Afrika getan haben; all die Berühmtheiten zusammenrufen und für diese armen Familien zu singen. Ich würde dies gern in England machen und die größten britischen Stars einladen, mich zu begleiten. Ich will, dass diese Leute wissen, dass wir sie lieben, dass wir alle sie lieben. Sie sind meine Familie, meine Kinder. Sie benötigen jetzt unser Geld, damit wir ihnen helfen.“
    Verzweifelt über die Reaktionen der Welt auf die Notlage des Kosovo fügt er hinzu: „Wir alle lehnen uns zu oft zurück und lesen und gucken Fernsehen; sagen, wie schrecklich das alles ist, ohne tatsächlich etwas dagegen zu unternehmen.


    Ich interessiere mich nicht für Politik und ich rede nicht über Religion. Aber ich denke, dass es total falsch und ignorant ist, unschuldige Kinder aus politischen oder religiösen Gründen zu verletzen. Das ist Völkermord und ethnische Säuberung, und es ist dumm. Das sollte nicht passieren dürfen.“


    HIER WEITER LESEN: http://www.mjjackson-forever.c…?page=Thread&threadID=380


    2 Original Interview englisch


    http://www.mjjackson-forever.c…e=Thread&threadID=380#top

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