VH-1 Interview (1)

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  • VH-1Interview 1996

    1 VH-1 Interview 1996


    Michael: In jedes Interview, das ich gegeben habe wurde ich hinein gezwungen. Und ihr [die Fans] wart so lieb zu mir und das ist der einzige Grund das ich zugestimmt habe, dies hier zu tun.


    Frage: Was sind Dinge die dich wütend machen?


    Michael: Ich glaube an Perfektion und in allem was ich tue, versuche ich sie zu erschaffen. Es scheint, dass wir sie niemals vollkommen erreichen können, aber ich glaube an die perfekte Durchführung. Und wenn wir nicht mindestens 99,9% erreichen rege ich mich wirklich auf. Das ist es also, was mich aufregt.


    Frage: Wirst du noch weitere Videos von deinem ‘HIStory’ Album machen?


    Michael: Es wird noch viele weitere Veröffentlichungen von ‘HIStory’ geben. Wir haben ‘Ghosts’ [Kurzfilm] als nächstes, das ist ein großes Projekt, und ‘Stranger in Moscow’, und es geht einfach immer weiter. Ich meine wir liegen jetzt bei 28 Millionen Alben, anders als die Presse es dauernd behauptet — sie sind schrecklich. Lest nicht die Boulevard-Presse — das ist etwas, das ihr [die Fans] steuern könnt. Lest die Geschichten nicht, die nicht wahr sind. Sie schreiben diese Geschichten um euch irrezuführen und ihr macht sie reich. Es ist nicht wahr, lest es nicht, es ist Müll, es ist Junk Food. Glaubt, was ich euch sage.


    Frage: Warum trägst du bei deinen letzten Auftritten eine Seidenmaske?


    Michael: Weil mit der Zeit der Zustand meiner Haut schlechter geworden ist. Ich hasse es das zu sagen. Ich habe Vitiligo, und ich bin total, vollkommen gegen die Sonne allergisch. Ich sollte tatsächlich noch nicht einmal nach draußen gehen. Sogar wenn ich im Schatten bin können die Sonnenstrahlen meine Haut zerstören.


    Frage: Gibt es Lieder die du veröffentlicht hast und von denen du dir wünschen würdest, du hättest es nicht getan?
     
    Michael: Nicht, dass ich wüsste. Manche der Motown Lieder, die frühen, da erinnere ich mich, dass ich mich über die Songwriter aufgeregt habe, weil ich auf eine Weise singen wollte und sie wollten, dass ich auf eine andere Weise singe. Und ich habe dann Berry Gordy angerufen, der ist der Vorsitzende/Besitzer der Firma. Er sagte dann: „Schaut, lasst Michael tun was er will, ich bin sicher er hat Recht.“


    Frage: War die Atmosphäre zwischen den Motown Stars konkurrenzträchtig oder freundschaftlich?


    Michael: Sehr freundschaftlich. Marvin Gaye kam mindestens zweimal die Woche zu mir nach Hause um mit meinen Brüdern Basketball zu spielen. Stevie Wonder kam zu Treffen und Partys und ich ging zum Haus der Supremes, und Diana Ross hat die Mädchen eingeladen und es war ernsthaft eine glückliche Familie. Wir hatten ein Baseball Team wo wir gegeneinander spielten und ich war wirklich klein, aber sie ließen mich schlagen und es war wirklich eine glückliche Familie und ich vermisse sie alle — sogar die Temptations, sie kamen die ganze Zeit zu mir nach Hause.


    Frage: Wirst du das HBO Spezial nachholen, das du letztes Jahr abgesagt hast und falls ja, wann?


    Michael: Ja, wir planen das für Süd Afrika.


    Frage: Hattest du schon mal Angst davor auf die Bühne zu gehen?


    Michael: Nein. Ich erinnere mich nicht jemals Angst gehabt zu haben auf die Bühne zu gehen. Ich fühle mich auf der Bühne wohler als genau jetzt dieses Interview zu geben!


    Frage: Wirst du Konzerte hier in den Vereinigten Staaten machen?


    Michael: Das würde ich gerne — wir planen das für nächstes Jahr.


    Frage: Planst du noch einmal mit Quincy Jones zu arbeiten?


    Michael: Ich würde sehr gerne wieder mit Quincy arbeiten. Die Türen sind immer offen. Wir sind sehr gut befreundet. Aber ich mag einfach Herausforderungen und verschiedene Dinge zu tun und zu experimentieren. Er ist ein sehr liebevoller Mensch, und ich liebe ihn sehr.


    Frage: Wenn du einen Tag in vollkommener Anonymität verbringen könntest, wohin würdest du gehen und was würdest du tun?


    Michael: Wahrscheinlich ginge ich nach Neverland, oder auf eine isolierte Insel irgendwo. Was würde ich tun? Wahrscheinlich Musik schreiben oder irgendwie Musik kreieren oder ein Theaterstück oder so etwas — etwas Kreatives. Ich höre nie auf zu arbeiten.


    Frage: Weiß die wahre Billie Jean von dem Lied und falls ja, wie war ihre Reaktion?


    Michael: Es gibt ein Mädchen mit dem Namen Billie Jean, aber das Lied ist nicht über diese Billie Jean. ‘Billie Jean’ ist einfach anonym. Es repräsentiert eine Menge Mädchen, die — man hat sie in den 60er Jahren Groupies genannt — sie hingen an den Hintereingängen herum und mit jeder Band, die in die Stadt kam, hatten sie eine Beziehung. Und ich denke ich habe es einfach aus der Erfahrung heraus geschrieben, die ich mit meinen Brüdern machte als ich klein war. Da gab es da draußen eine Menge Billie Jeans. Jedes Mädchen hat behauptet ihr Sohn wäre von meinen Brüdern.


    Frage: Welche deiner Lieder sind autobiographisch?


    Michael: ‘Stranger in Moscow’, ‘Heal the World’, ‘We Are The World’, ‘I’ll Be There’. Diese Art Lieder.


    Frage: Was hat das Lied ‘Stranger in Moscow’ inspiriert?


    Michael: Ich habe das geschrieben als ich in Moskau war. Der Text ist vollkommen autobiographisch. Wenn du Zeilen wie, „Hier in meinem Ruhm sitzengelassen … Armageddon des Gehirns“ hörst — zu dieser Zeit, auf der letzten Tour, als wir in Moskau waren — das ist wie ich wirklich gefühlt habe. Es hat sich sozusagen von selbst geschrieben. Es ist mir in den Schoß gefallen, denn so habe ich zu dieser Zeit gefühlt. Ich war einfach alleine in meinem Hotel und es hat geregnet, und ich habe einfach angefangen es zu schreiben.


    2 Original Interview englisch


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