Prozess gegen Dr. Murray/ Diskussionsthread zum Prozess

  • Gerade beim Kaiserschnitt merkt man es, die Hebamme hat mich immer kathetisiert. Ich habe zwar gemerkt das meine Blase voll war, konnte aber beim besten Willen kein Wasser lassen.


    Lirebe Destiny :wave: , ich will Deinen eigenen Erfahrungen und Wahrnehmungen gar nicht widersprechen!!!


    Ich denke aber, dass Du nicht narkotisiert warst, wie Michael, sondern anders.
    Du hattest eine andere Art der Narkose. Eine örtliche so zusagen. Eine Spinalanäsdthesie, wie unter einer Geburt verwendet, ist nicht zu vergleichen mit einer Propofol Sedierung, wo dein komplettes Bewusstsein kurzfristig ausgeschaltet wird.


    Auszug von Wikipedia,http://de.wikipedia.org/wiki/Propofol


    was aktuelleres hab ich komischerweise nicht gefundn, beim Stichwort "wrikungsweise von propofol. "
    Bitte unbedingt alles lesen.


    Gegenanzeigen:
    Propofol sollte nicht bei einer Kreislaufinsuffizienz oder Hypovolämie gegeben werden, da es dabei zu verstärktem Blutdruckabfall kommen kann. Weiterhin ist es während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angezeigt, da keine ausreichenden Daten über mögliche Schäden vorliegen. Zur Sedierung von Kindern unter 16 Jahren auf Intensivstationen soll Propofol nicht verwendet werden, da Sicherheit und Wirksamkeit nicht nachgewiesen sind.[7]


    Unerwünschte Wirkungen [Bearbeiten]
    Bedeutsame Nebenwirkungen bei der Gabe von Propofol sind Atemdepression bis zur Apnoe sowie Blutdruckabfall (durch verminderten peripheren Gefäßwiderstand).


    Ich schätze mal genau das ist hier passiert. :flenn::flenn::flenn:


    :danke: Shibi, das ist es wohl. Du hast in meinen Augen absolut Recht. :kiss:

    Ich denke wir machen eine großen Fehler...
    Wir wollen OP-Narkosen, die ja der Normalfall sind und sein sollten - mit dem Dilettantismus der Schlafnarkose von Murray vergleichen - da können wir uns hier wohl dusselig dikutieren und finden kein Ergebnis, denn Murray zu verstehen, in all seinem Handeln ich glaub das geht uns hier abhanden, weil unmöglich für den normalen Menschenverstand.

  • Unerwünschte Wirkungen [Bearbeiten]
    Bedeutsame Nebenwirkungen bei der Gabe von Propofol sind Atemdepression bis zur Apnoe sowie Blutdruckabfall (durch verminderten peripheren Gefäßwiderstand).


    ........und in Verbindung mit den Benzodiazepinen

  • Im Autopsiebericht steht:


    Zitat

    2. nodular prostatic hyperplasia


    A prominent intravesical median lobe enlargement
    B Urinary retention


    Unter Punkt B wird ein Harnverhalten aufgeführt.
    Bei einem Harnverhalten kann sich die Blase durch das nur wenige Ablassen von Urin, überdurchschnittlich füllen bis sie sich dann plötzlich und unkontrolliert leert.
    Dies ist neben der vergrößerten Prostata ein weiterer möglicher Grund für den Kondomkatheter. Ich möchte damit nur zum Ausdruck bringen, dass der Katheter in diesem Fall wirklich kein Beweis für eine vorab beabsichtigte "Narkose" ist.


    Was eher verwunderlich ist, ist dass neben dem Bett eine Urinflasche mit 450 ml ! Urin gefunden wurde. (lt. Autopsiebericht waren in der Blase 550 gr Urin enthalten - normal wird Urin zw. 1.002 g/ml - 1.028 g/ml umgerechnet, d.h. es waren grob 550 ml)
    Wozu diese Flasche, wenn ein Kondomkatheter benutzt wurde ?
    Michael war lt. den Angaben von Murray doch die ganze Nacht wach, dann hätte er doch auch auf normal üblichen Weg (WC) urinieren können. Wenn die Flasche so voll war, dann müsste er ja eigentlich doch geschlafen haben.

  • Diesem letzten post kann ich zustimmen, ich wollte auch nicht sagen, dass dieser Kondomkatheter sinnvoll wäre, ich wollte nur sagen, dass Michael diesen Katheter nicht täglich
    gebraucht hat, sondern nur während der Narkose, weil er dann nicht aufs Klo gehen musste während des "Schlafs".

    You were the rhythm,
    You were the sound of a crescendo,
    You showed us Heaven and Light,
    you faced the fear.


  • @Daniela
    Nein, evtl. hat Michael diesen Katheter tatsächlich täglich gebraucht wg. dem angegebenen Harnverhalten, welches in der Regel zu einer unkontrollierbaren Überlaufblase führt.
    Egal ob nun "normaler Schlaf" oder bei angeblichen "Narkose Schlaf".
    Leute, mir tut das wirklich so sehr weh, über diese intimen Dinge hier zu schreiben :flenn:

  • Dann hätte der Harnverhalt aber sehr schlimm sein müssen und dann wäre eigentlich eine OP nötig gewesen, dazu gibt es aber keine Hinweise.
    Männer mit leichtem Harnverhalt aufgrund von Prostatavergrößerung müssen in der Regel häufiger aufs Klo, brauchen aber keinen Katheter.


    Es muss ja kein echter Harnverhalt gewesen sein bzw könnte es auch sein, dass Michael aufgrund von Dehydratation einen Harnverhalt hatte, weil er einfach zu wenig getrunken hat.
    Und durch die gleichzeitige Gabe von Flüssigkeit unter Narkose deshalb den Katheter bekam.

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    Einmal editiert, zuletzt von Daniela Jackson ()

  • Das ist richtig, dass die Threads übersichtlich bleiben!!! Sonst steigt keiner mehr durch. :flag:
    Ich habe aber beim PROZESS die Bedenken, dass, wenn dort die anderen Fragen ausgeklammert werden, später, wenn Murray verantwortlich / sprich schuldig gesprochen würde, niemand mehr danach fragt, was da noch gewesen sein könnte... Es sind dann alle zufrieden und man hat einen Schuldigen gefunden. :stuhl:

    damit, falls denn so sein sollte, werden wir wahrscheinlich dann leben müssen. :kerze:

  • Dann hätte der Harnverhalt aber sehr schlimm sein müssen und dann wäre eigentlich eine OP nötig gewesen, dazu gibt es aber keine Hinweise.
    Männer mit leichtem Harnverhalt aufgrund von Prostatavergrößerung müssen in der Regel häufiger aufs Klo, brauchen aber keinen Katheter.


    Es muss ja kein echter Harnverhalt gewesen sein bzw könnte es auch sein, dass Michael aufgrund von Dehydratation einen Harnverhalt hatte, weil er einfach zu wenig getrunken hat.
    Und durch die gleichzeitige Gabe von Flüssigkeit unter Narkose deshalb den Katheter bekam.


    Daniela, es wurde ein "echter" Harnverhalt PLUS eine vergrößerte Prostata diagnostiziert -> s. Autopsiebericht
    Und allein der Harnverhalt führt zu einer Überlaufblase. Eine OP muss aber bei dieser Krankheit nicht nötig sein.



    Ein auf den 1. Blick eher unscheinbares aber in meinen Augen sehr wichtiges Detail ist die gefüllte Urinflasche (lt. Polizeibericht 450 ml), die neben dem Bett stand.


    -> Wenn Michael tatsächlich die ganze Nacht bis 11 Uhr morgens wach war und lt. Murray nicht schlafen konnte, warum ist er dann nicht auf's Klo gegangen ? Das macht doch jetzt echt mal keinen Sinn, zumal er auch noch einen Katheter trug, der ja auch ein gewisses Fassungsvermögen hat .
    ( bei einem Bettbeutel sind es i.R. 1500 ml ).

  • So - ab hier bitte keine Theorien mehr über Harnverhalten oder warum und wieso ein Katheter und welcher Katheter...


    Alles weitere in der Richtung wird hier gelöscht - Wer noch darüber diskutieren möchte kann gerne einen Thread im OT-Bereich eröffnen.


    Da bist`e mir zuvorgekommen, liebe Shi.
    Das ist nämlich, in meinen Augen, ein "Nebenkriegsschauplatz. :wd:
    Außerdem wurde alles, was jetzt dazu geschrieben wurde, eh schon (in diesem und in anderen Threads) durchdiskutiert :sv:

    ____________
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    "When people's minds are clouded by anger or hatred, no angel can reach them". ~Michael Jackson~

  • So - ab hier bitte keine Theorien mehr über Harnverhalten oder warum und wieso ein Katheter und welcher Katheter...

    Halleluja Shi, mein Dank wird Dir ewig nachschleichen. :huldig: :huldig: :huldig: :huldig: :huldig: :huldig:


    Wer noch darüber diskutieren möchte kann gerne einen Thread im OT-Bereich eröffnen.

    :bitte: :bitte: :bitte: nicht!!!!! :gebet: :gebet: :gebet: :gebet:

  • Ich hab mir nun die Aussagen des gestrigen Tages durchgelesen und muss sagen das ich aus den Freundinnen von CM nicht so recht schlau geworden bin - gab es nun eine Erhellung zu dem Telefonabläufen ?
    Und zu dem Propofolmengen die CM bestellt hat... :rauf: von wegen er wollte MJ entwöhnen .. das liest mehr wie er wollte MJ es angewöhnen..



    ach ja.. weiß jemand wer heute aus Zeuge aussagt?



    edit:


    bei radaronline (ok.. ist ein Revolverblatt..) heißt es in dem Artikel das radaronline erfahren habe das es KEIN MJ Fingerabdrücke auf den Propofolflaschen gegeben hätte...

    "If only life could be a little more tender and art a little more robust."
    “Talent is an accident of genes - and a responsibility.”
    (Alan Rickman)


    "It was not Michael Jackson's time to go. Michael Jackson is not here today because of the negligence and reckless acts of Dr. Murray." (David Walgren)

    Einmal editiert, zuletzt von tanzmaus ()

  • Ich hab mir nun die Aussagen des gestrigen Tages durchgelesen und muss sagen das ich aus den Freundinnen von CM nicht so recht schlau geworden bin - gab es nun eine Erhellung zu dem Telefonabläufen ?


    Ja, das ist mir auch schleierhaft.... die scheinen auch kein großes Problem damit zu haben, das sie alle seinen Freundinen waren oder sind.
    Das ist Unglaublich! :schock:


    Was für ein Chaotisches Privatleben....das sagt doch eigentlich schon sehr viel über diesen Mann aus :grummel:

  • Die Aussagen gestern waren wohl alle sehr schlecht für das Image von Murray..Da treten 3 Freundinnen auf, die er alle in Clubs oder Restaurants angebaggert hat, die er scheinbar auch noch paralell hat..der Hammer dann sowieso der Auftritt von Nicole Alvarez! Das war wirklich ein "Auftritt"..man merkte wirklich, dass sie hier eine Rolle spielte, ihre Bühne war der Zeugenstand..aber leider spielte sie völlg übertrieben---oder sie ist so, auch nicht besser. Sie wurde dazu noch beim lügen erwischt, von Brazil, bei der Sache mit dem Vertrag mit AEG und Murray, den sie ja angeblich nie sah..Jedenfalls kam das alles nicht gut an, wenn man heute die Headlines der Presseartikel liest..Auch die Tatsache, dass durch diese 3 Frauen wieder ganz deutlich wurde, dass er sich nicht um seinen Patienten kümmerte, sondern am Telefon plauschte..dass wird auch nicht zu seinen Gunsten ausgelegt. Und dann noch Lopez hintendrein, der noch mal die erschreckenden Mengenangaben von Propofol und anderen Medis bestätigte, die Murray orderte. All das zeigt momentan gar kein gutes Bild von Muray, und es fällt wohl auch den größten Skeptikern schwer, hier noch was positives zu finden.
    Aber das ist nur eine Momentaufnahme der Stimmungslage..ich kann mir denken, dass es auch wieder kippen kann, wenn die Verteidigung sich drangibt, Michael als Abhängigen hinzustellen und Experten auffährt, die diese These versuchen zu untermauern. :Tova: Aber solche Auftritte wie den von Alvarez gestern wird die Jury deshalb auch nicht vergessen..und auch nicht die Aussagen von Cooper und Nguyen.

  • Nicole Alvarez war mir extrem unsympathisch. Allein schon wie sie aus dem Zeugenstand zu Murray hingrüßte und -grinste :sauer: nach dem Motto: hallooo Schatzi..... :haue:
    boah, das hat mir glatt die Sprache verschlagen..... :tischkante:

  • Nicole Alvarez .............
    nun ja ... Schauspielerin halt .... :schelm:


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    "When people's minds are clouded by anger or hatred, no angel can reach them". ~Michael Jackson~

  • Zitat

    Von maja5809faithkeeper
    ... der Auftritt von Nicole Alvarez! Das war wirklich ein "Auftritt"..man merkte wirklich, dass sie hier eine Rolle spielte, ihre Bühne war der Zeugenstand..aber leider spielte sie völlg übertrieben


    Klar hat die geschauspielert. Auf mich machte sie den Eindruck einer dummen, arroganten und eingebildeten Zicke. Brazil hat es ihr aber richtig gegeben.

    Zitat

    Von maja5809faithkeeper
    Aber das ist nur eine Momentaufnahme der Stimmungslage..ich kann mir denken, dass es auch wieder kippen kann, wenn die Verteidigung sich drangibt, Michael als Abhängigen hinzustellen und Experten auffährt, die diese These versuchen zu untermauern.


    Auch wenn Michael abhängig gewesen wäre, würde Murray mit seinem eigennützigen Verhalten noch schlechter dastehen, als er es ohnehin schon tut. Ob nun abhängig oder nicht, Murray hat ihm trotzdem zuviel Propofol gegeben, die Wiederbelebungsmaßnahmen nicht richtig durchgeführt, versucht, die Propofolflaschen zu verstecken und 911 zu spät angerufen.
    Lopez mit diesen Unmengen von Propofolbestellungen gestern hat mich fast in Ohnmacht fallen lassen. Da wurden einem das Ausmaß erst richtig bewusst. Murray hatte sich gut auf London vorbereitet. Ich verstehe nur nicht, wie er dieses viele Propofol nach London bringen wollte. Ich glaube nicht, dass sie Propofol legal hätten einführen dürfen. Oder er als Arzt vielleicht doch ... keine Ahnung.

  • Dr. Patrik Treacy war bei Dr. Drew zum Interview..
    http://insession.blogs.cnn.com…ofol-on-mj/?iref=obinsite


    “Tell us… when, where and Why you gave Michael propofol?” Dr. Drew asked at the opening of the interview.
    Dr. Treacy said there were issues relating to medical confidentiality that would prevent him from talking about all aspects of his care for Jackson, but he did reveal some bits of information.
    “Michael had dermal fillers in his face – the area around his nose,” Treacy explained. He said Jackson was very “hypersensitive” because of a previous surgery that he had, and he wanted sedation prior to getting some fillers in his face.
    Dr. Treacy said he had treated Jackson five or six times. On two of those occasions, Jackson received propofol, where an anesthesiologist was present. “That was his [Michael Jackson’s] request,” Treacy said. That’s Why Treacy believes that Jackson didn’t self-administer the anesthetic.



    Dr. Drew: Sagen sie uns, wann und warum sie Michael Propofol gaben?


    Dr. Treacy sagte, dass er wegen der Medizinischen Schweigepflicht nicht über alle Aspekte seiner Behandlung von MJ sprechen werde, aber einige Informationen geben könne.


    "Michael hatte "dermal fillers" in seinem Gesicht ( Anmerk: das ist sowas wie Faltenaufspritzen mit Collagen oder Restylane...), in der Region um seine Nase herum. " Er sagte Michael sei sehr empfindlich in dieser Region, wegen vorausgegangen Operationen, und er wollte deshalb eine Narkose, bevor er die "fillers" bekam. Dr. Treacy sagte, er behandelte Michael 5 oder 6x, bei zwei dieser Gelegenheiten erhielt Michael Propofol, und ein Anästhesist war dabei anwesend. Das geschah auf seinen Wunsch hin...
    Aus dem Grund kann Treacy nicht glauben, dass MJ sich das Anästhetikum selbst verabreichte..

  • Murray hatte sich gut auf London vorbereitet. Ich verstehe nur nicht, wie er dieses viele Propofol nach London bringen wollte. Ich glaube nicht, dass sie Propofol legal hätten einführen dürfen.

    Bei diesem Stand der Dinge, hoffe ich, dass da schon die Flaschen für London dabei waren und nicht der größte Teil des Zeugs schon durch Michaels Adern floss. Dieser Gedanke ist unerträglich. :umfall: Wo ist den der Rest denn geblieben? In diesem Wandschrank wurde ja verhältnismäßig wenig gefunden, wenn man sich die Lieferscheine anschaut. Man könnte denken, CM wollte selbst eine Apotheke aufmachen. Illegaler Handel wäre auch noch denkbar, aber der Rest...neeeeeeeeeeee :schnellweg:

  • ja da haste echt recht Maike.
    Kann ich mir auhc nich wirklich vorstellen....weil wie du schon gesagt hattest wäre es ja illegal....und naja so viele flaschen....die hätteman doch bemerken müssen....also ich kanns mir auch net wirkloch vorstellen!

    Das Glück ist wie ein Schmetterling es kommt genau so schnell wie es wieder vergeht.