Quincy Jones: Urteil 'Schuldig' ist ein Witz!

  • Conrad Murray’s Guilty Finding a Joke, Says Quincy Jones
    Two days after Dr Conrad Murray, the personal physician of Michael Jackson, was found guilty of involuntary manslaughter, the star’s record producer and mentor has spoken out against the result.
    “It’s a joke,” said Quincy Jones, 78, Jackson’s producer on the hit albums Off The Wall, Thriller and Bad, which together have sold more than 160 million copies.


    Speaking in Dubai, Jones said if Murray had not been treating Jackson there would have been another medical practitioner doing exactly the same.


    “People of Michael’s stature get whatever they want, it just goes with the territory,” said the producer, who has earned a record 79 Grammy nominations over five decades. “There were 40 other doctors lined up to do the same thing, whatever it is.


    “I don’t know Why a guy would kill someone who’s giving him $150,000 a month.”


    mjjunderground.com/2011/11/10


    na11no-quincy.jpg
    Mein comment: Er scheint zu wissen, wovon er spricht, so sieht er jedenfalls aus. Der Mann reitet nur noch auf dem ehemaligen Ruhm und dazu benutzt er wie viele andere den Namen Michael Jackson. Seine Interviews zu dem Thema sind das Vorderletzte.


    +++


    Guilty finding on Jackson's doctor a joke, says Quincy
    Alexander Ritman


    DUBAI // Two days after Dr Conrad Murray, the personal physician of Michael Jackson, was found guilty of involuntary manslaughter, the star's record producer and mentor has spoken out against the result.


    "It's a joke," said Quincy Jones, 78, Jackson's producer on the hit albums Off The Wall, Thriller and Bad, which together have sold more than 160 million copies.


    Speaking in Dubai, Jones said if Murray had not been treating Jackson there would have been another medical practitioner doing exactly the same.


    "People of Michael's stature get whatever they want, it just goes with the territory," said the producer, who has earned a record 79 Grammy nominations over five decades. "There were 40 other doctors lined up to do the same thing, whatever it is.


    "I don't know Why a guy would kill someone who's giving him US$150,000 [Dh551,000] a month."


    Jones is in Dubai for tonight's launch of Tomorrow-Bokra, the charity single he has co-produced with the Moroccan-born musician RedOne and in partnership with the Emirati entrepreneur Badr Jafar.


    thenational.ae


    Meine Anmerkung: Sich in Dubai zu tummeln scheint ja seit MJ dort war ziemlich en vogue zu sein. Wie man diesem Artikel entnehmen kann, ist er unterwegs, um seine Charity-Single zu promoten (charity ist gut, promotion ist besser), da kommt man auf jeden Fall in die Presse, wenn man etwas sagt, was "die

  • "I don't know Why a guy would kill someone who's giving him US$150,000 [Dh551,000] a month."


    Exakt Mr. Jones ! Sehr viele Fragen & Ungereimtheiten stehen trotz Ende des Prozesses weiterhin ungeklärt im Raum.

  • Zitat

    Speaking in Dubai, Jones said if Murray had not been treating Jackson there would have been another medical practitioner doing exactly the same. “People of Michael’s stature get whatever they want, it just goes with the territory,”


    (sinngemäß: jones sagte in dubai, wenn murray michael nicht behandelt hätte, dann hätte es ein anderer getan - auf genau die gleiche weise, denn stars von michael kaliber bekommen immer, was sie wollen)
    und was soll uns das sagen, mister jonessmiley3197.gif ????? dass man es murray also nicht krumm nehmen soll, irgendwer hätte michael so oder so... :flenn: ? michael ist selber schuld :klapper: ? da haben sie sich - gelinde gesagt - sehr ungeschickt ausgedrückt, lieber quincy, in mir erwacht der wunsch, sie stundenlang mit genuss zu :watsch: !


    Wie man diesem Artikel entnehmen kann, ist er unterwegs, um seine Charity-Single zu promoten


    okay, eine charity zu bewerben ist völlig in ordnung. sich dabei auch michaels namens zu bedienen - naja... kann man tolerieren, aber dann so einen mist abzulassen, das geht gar nicht! :schimpf2:

  • "Speaking in Dubai, Jones said if Murray had not been treating Jackson
    there would have been another medical practitioner doing exactly the
    same."


    Ich bin überzeugt davon, dass andere Ärzte Michael mit Propofol gegen seine Schlaflosigkeit behandelt hätten - NUR: die hätten wahrscheinlich ein exactes Monitoring durchgeführt (EKG, Blutdruck, Sauerstoffsättigung), evtl. eine Beatmungsmaschiene, dann noch 2 Intensivschwestern, -pfleger angestellt um die Vitalfunktionen zu überwachen, und wären geübt in den unterschiedlichsten Beatmungsformen und der CPR gewesen.
    Im Prinzip eine kleine Intensivstation mit kompetentem Personal und entsprechendem Equipment - und schon kann nichts mehr passieren.
    Wie traurig, wenn man bedenkt wie einfach es gewesen wäre Michael seinen ersehnten Schlaf zu gewähren.


    Es geht nicht darum dass er Propofol verabreicht hat lieber Mr. Jones, sondern, dass er unfähig war etwaige Komplikationen zu erkennen, und noch schlimmer, adäquat zu reagieren.

  • Zu Jones kann ich nur noch eins sagen:
    Halt endlich die Schnauze!
    Sorry, so erfolgreich dieser Mann auch mal war, mit Freundschaft hat das was der seit Michaels Tod treibt nichts mehr zu tun. Jetzt mögen manche sagen, Freunde sprechen auch die unangenehmen Wahrheiten an. Schon. Freunde machen das aber nicht in aller Öffentlichkeit, damit die Presse wieder was hat um sich das Maul zu zerreißen. Dieses ständige "Wenns Murray nicht gemacht hätte, dann...". Das interessiert keinen Menschen, denn Murray hat (!!) es gemacht und Michael ist in Murrays (!!) Obhut gestorben und nicht in der Obhut irgendeines anderen Arztes. Wenn Michael in der Obhut eines anderen Arztes gestorben wäre, weil der sich so vollkommen daneben benommen hat, dann wäre dieser Arzt dafür zur Verantwortung zu ziehen gewesen. Aber es war eben kein anderer Arzt! Es war Murray! Er hat das Propofol in großen Mengen bestellt, er hat Michael das Propofol über zig Tage jede Nacht per Infusion verabreicht, er hatte nicht die nötigen Geräte da, er hat den Raum verlassen und telefoniert anstatt auf seinen Patienten acht zu geben, er hat falsche Wiederbelebungsmaßnahmen eingeleitet, er hat es verpennt sofort den Notruf zu wählen und er hat es verpennt sowohl den Sanitätern als auch den Ärzten im Krankenhaus die genaue Behandlung mitzuteilen! Das war kein anderer Arzt und es spielt keine Rolle ob eventuell, möglicherweise, unter Umständen auch ein anderer Arzt das gemacht hätte. Das ist genau so wenn ich einen Polizisten erschieße und sage "Wenn ich ihn nicht erschossen hätte, hätts halt ein Anderer getan". Was soll denn dieser Schwachsinn?


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    "Be who you are and say what you feel because those who mind don't matter and those who matter don't mind."

  • Gehts dem Mann noch irgendwie knusper ???????????????????????


    Hätte ein anderer Quaksalber das gleiche getan, dann wäre der in den Knast gewandert !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Es gibt aber auch Ärtzte , die Propofol verabreichen, im häuslichen Kontext, und dabei eine sichere Überwachung gewährleisten und ihren Patienten NICHT alleine lassen.


    Dem Mann gehört ein gepfefferter Brief geschrieben !!!!!!!!!!!!!!

    You were the rhythm,
    You were the sound of a crescendo,
    You showed us Heaven and Light,
    you faced the fear.


  • Der Mann reitet nur noch auf dem ehemaligen Ruhm und dazu benutzt er wie viele andere den Namen Michael Jackson.

    Meine Anmerkung: Sich in Dubai zu tummeln scheint ja seit MJ dort war ziemlich en vogue zu sein.

    Wisst Ihr, was mich an solchen Aussagen stört? Dass sie durch eigene Mutmaßung so herausgehämmert werden. Das ist traurig! Wenn das bei Michael passiert, dann ist das Gejammere wieder groß - aber man selbst bedient mal eben das ganze Lästerspektrum, nur um seinem gesamten Frust mal abzulassen.
    Es ist doch genau das selbe wie bei Michael damals. Da wird bei einem Interview/Pressetermin über alles Mögliche geredet. Interessante und wichtige Punkte zu verschiedenen Themen. Plötzlich kommt - wie aber auch im Voraus mit einkalkuliert - eine Frage bezüglich eines ganz anderen Themengebiets (in diesem Falle die Frage über einen ehemaligen Freund/Kollegen). Der Befragte sagt dann seine Meinung dazu und am Ende wird es wieder als riesen Schlagzeile verkauft und so dargestellt, als hätte er ohne Nachfrage von sich aus diese Aussage getätigt.


    Ich finde soetwas nicht fair. Und es scheint mir, bei den von mir hervorgehobenen Zitaten, als hätte man dort endlich ein Fressen gefunden, um mal richtig auf den Mist zu hauen.



    Ob nun das, was Jones da gesagt hat, auch der eigenen Meinung entspricht, ist ja wieder etwas anderes. Darüber lässt sich natürlich diskutieren.
    Wobei ich oftmals auch das Gefühl habe, dass sobald jemand mal ein Pro Richtung Murray abgibt (sei es nur ein kleiner Fitzel), viele Fans gleich die Keule rausholen und die auch ordentlich rotieren lassen.


    "I don't know Why a guy would kill someone who's giving him US$150,000 [Dh551,000] a month."

    Ahand dieser Aussage untermale ich meine Meinung, dass ich persönlich das "Schuldig-Urteil" nunmal nicht feiern kann und Murray ist für mich auch nicht der absolute Buhmann. Es kommt mir mittlerweile so vor, als sehen manche das nur so, da sie endlich jemanden brauchen, den sie für den ganzen Schmerz der letzten zweieinhalb Jahre büßen lassen müssen. Ich oute mich hier nicht als Pro-Murray oder dergleichen. Ich sehe auch die fatalen Fehler und Dummheiten, die er begangen hat. Dementsprechend bin ich auch enttäuscht und fassungslos.
    Allerdings geben eben solche Argumente, wie dieses von mir zitierte von Jones, doch noch Aspekte zum Nachdenken und beweisen mir, dass viel mehr dahinter steckt, als ein paar schlusige Verhaltensweisen des Leibarztes.


    Ich finde es völlig unangebracht, wenn man nun ausholt und, gegenüber eines am Fall Unbeteiligten, eine Beleidigung rauspfeffert, nur um seine Wut über den Verlust zu verarbeiten.

    Don't accept the society - the society has to accept you. Be as you are.

  • Zitat

    “There were 40 other doctors lined up to do the same thing, whatever it is.

    Hmmmh...statt zu sagen: "Endlich wird solchen Leuten, die Entscheidung und Arbeit schwerer gemacht!", kommt so ein Kommentar? Na Mr. Jones, das lässt ja tief blicken! :grübel:


    Durch diese Verurteilung sollte auch ein Exempel statuiert werden. Es war eine Grauzone und erlaubte solchen Ärzten so zu praktizieren. Nun wird der Marktwert solcher Leute zwar steigen, aber es wird sich vielleicht der ein oder andere Arzt wahrlich überlegen, seine gesamte Existenz für einen einzigen Promi aufs Spiel zu setzen. Und andererseits sich der ein oder andere Promi für solch Lösung nicht entscheiden, da man sieht, welch :tonne: hinter einem Doktortitel verstecken kann.Wechselspiel von Angebot und Nachfrage. Hoff!!!!!


    Ich nehme an, diese Vorgehensweise von Medikamentenbeschaffung wird auch an der ein oder anderen offiziellen Stelle diskutiert und überdacht! Es wird uns die Zukunft zeigen.


    Scheinbar hat er den Prozess nicht verfolgt, sonst wäre diese Aussage nicht zustande gekommen:

    Zitat

    “I don’t know Why a guy would kill someone who’s giving him $150,000 a month.”

    Darum besser :ich sag nix:

  • @roughdimond
    Hier gehts nicht darum, dass er was zu dem Thema gesagt hat. Hier gehts auch nicht darum, dass er erwähnt hat, warum jemand einen Menschen umbringen sollte, wenn er durch diese Person 150.000 Dollar im Monat verdienen könnte. Hier geht es darum, dass Jones den Nerv hat zu sagen, dass das Urteil gegen Murray ein Witz ist, weil Michael sowieso irgendeinen Arzt gefunden hätte, der ihm Propofol gegeben hätte. Und das ist nicht das erste Mal, dass Jones sowas raus haut. Es ist nicht das erste Mal, dass man sich fragen muss, was dieser Mensch unter Freundschaft versteht, denn was ich unter Freundschaft verstehe ist was Anderes. Es ist absolut daneben so einen Kommentar abzulassen, so nach dem Motto, man hätte Murray laufen lassen sollen, denn wenn er Michael das nicht gegeben hätte, hätte es halt ein anderer Arzt getan. Was soll das?


    Und ja, Murray ist für Viele (auch für mich) der Buhmann. Warum? Weil er Michael ermordet hat. Ob absichtlich oder unabsichtlich, er hat ihn auf dem Gewissen. Sicher, es gibt viele Faktoren die zu dieser Situation geführt haben. Unter anderem die jahrelange Medienhetze. Aber als Michael starb war Murray für seine Gesundheit verantwortlich und Murray hatte jede Möglichkeit entweder die nötige Ausrüstung für die Gabe von Propofol zu besorgen, oder aber zu sagen, dass er Michael das Propofol nicht gibt. Dann hätte Michael sich eben einen anderen Arzt suchen müssen und ja, wahrscheinlich hätte er das auch getan. Aber keiner von uns weiß, was dann passiert wäre, weil es kein "dann" gibt, dank Conrad Murray. Er hat das Propofol verabreicht und er hat seinen Patienten alleine gelassen und egal ob es um Michael Jackson oder um Lieschen Müller geht; ein Arzt der sowas tut muss dafür bestraft werden und zwar empfindlich. Und dann kommt ein Mr. Jones her und sagt, dass der Schuldspruch ein Witz sei. Suggeriert damit womöglich noch, dass er denkt, dass Murray gar nicht direkt an Michaels Tod schuld war und du wunderst dich, warum das die Wut der Fans auf sich zieht?


    Ich habs in meinem letzten Post gesagt; ein Freund ist auch dazu da unangenehme Dinge anzusprechen. Aber nicht in der Öffentlichkeit und nicht auf diese Weise. Jones hat auch schon gemeint, Michael habe sich bleichen lassen, weil er kein Schwarzer sein wollte und all sowas. Und wenn man solche Aussagen trifft, dann muss man auch mit ordentlich Gegenwind rechnen.


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  • @ roughdiamond: gut, dass du nicht einer der Juroren warst.


    Und gut dass die wenigstens während des Prozesses gut aufgepasst haben und dass für sie und uns dieses Urteil kein Witz ist und Murray kein Buhmann, sondern ein kriminell grob fahrlässig handelnder Arzt.

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  • Hier geht es darum, dass Jones den Nerv hat zu sagen, dass das Urteil gegen Murray ein Witz ist, weil Michael sowieso irgendeinen Arzt gefunden hätte, der ihm Propofol gegeben hätte. Und das ist nicht das erste Mal, dass Jones sowas raus haut. Es ist nicht das erste Mal, dass man sich fragen muss, was dieser Mensch unter Freundschaft versteht, denn was ich unter Freundschaft verstehe ist was Anderes.


    Jones hat auch schon gemeint, Michael habe sich bleichen lassen, weil er kein Schwarzer sein wollte und all sowas.


    Und nicht zu vergessen: Michael wäre ohne nichts, denn Jones hat quasi Thriller gemacht, außerdem ging er nicht auf die Beerdigung mit dem Argument, er sei in den letzten Jahren auf genug Beerdigungen gewesen.
    Tja Herr Jones, die letzte Aussage sagt mir nur, dass "leider" viele Andere schon "vor" Dir gingen - ich überlege tatsächlich gerade, ob es anderherum nicht besser gewesen wäre.


    Schon wieder einer, der sich als Ar***lo** entpuppt. Mich wundert bald gar nichts mehr.


    Das war schon direkt nach dem 25.06.2009 so :snüf: ich kanns bald nicht mehr fassen. Nur Geier, die solange "Freunde" waren, wie sie Geld an Michael verdienen konnten - keine Stunde länger :pfui:
    Je mehr man aus dem Umfeld von Michael hört, desto sicherer bin ich, dass Michael sehr viel davon wusste und genau aus dem Grund immer sagte sagte: "Ja, ich bin sehr einsam" :wimmer:


    Und gut dass die wenigstens während des Prozesses gut aufgepasst haben und dass für sie und uns dieses Urteil kein Witz ist und Murray kein Buhmann, sondern ein kriminell grob fahrlässig handelnder Arzt.


    Für mich ist das Urteil ein Witz :sonne:
    Und zwar weil die Strafe viel zu niedrig ausfallen wird. Murray ist für mich kein Buhmann, Murray ist ein inkompetentes, narzistisches, geldgeiles, egoistisches Etwas, dass ich mich weigere Mensch zu nennen und schon gar nicht Arzt.


    Wobei ich oftmals auch das Gefühl habe, dass sobald jemand mal ein Pro Richtung Murray abgibt (sei es nur ein kleiner Fitzel), viele Fans gleich die Keule rausholen und die auch ordentlich rotieren lassen.


    Also interessiert mich tatsächlich, was man überhaupt Pro Murray von sich geben könnte :was:
    Soll ich etwa Hurra schreien, wenn ein Jones sagt: Na wenn nicht Murray, dann ein Anderer?
    Soll ich Beifall klatschen, wenn ein Anwalt sagt, Murray könne nicht jede Sekunde auf seinen Patienten achten?
    Oder soll ich etwa dankbar sein, weil Murray bei jeder Gelegenheit erwähnt, dass er Michael liebt und sein Freund war?
    Dann bekommt das Wort Freund für mich eine neue Bedeutung. Dann muss ich einem trockenen Alkoholiker also auch einen Schnaps einschütten, weil er mich darum bittet.
    Nee, da bin ich lieber die Art Freundin, die die Meinung sagt und dem Freund mal die Rübe wäscht. Die auch mal sagt, Du kannst mich mal, wenn ich weiß, dass es das Beste ist. Denn das Beste ist nicht immer das, um das ein Freund Dich bittet. Das Beste ist tatsächlich auch mal Nein zu sagen. Das nenne ich ein Freund sein.

  • Je mehr man aus dem Umfeld von Michael hört, desto sicherer bin ich, dass Michael sehr viel davon wusste und genau aus dem Grund immer sagte sagte: "Ja, ich bin sehr einsam"

    ja genau, und es wird auch klar, warum im Gegenzug die anderen diese Einsamkeit oft als überzogen runtergespielt oder abgetan haben... :thumbdown:

    :herz: Michael Jackson - forever the King of Pop. A genre of music. Mainly, a beautiful human being. :herz:
    es ist, was es ist... sagt die liebe


  • Es gab da mal eine gewisse Klinik in Bad Herrenalb, geleitet von einem gewissen Dr. Walther H.Lechler, der die gesamte Psychotherapie erneuert hat und das AA Programm durch US Soldaten nach Deutschland gebracht hat. In dieser Klinik haben sich auch viele Suchtkranke behandeln lassen, auch Medikamentenabhängige, auch aus den USA kommend, weil sich weltweit rumgesprochen hat, wie gut die sind.
    Von Lechler stammt auch der Satz: "Wen Gott liebt, den lässt er Alkoholiker werden" .
    In der Eingangshalle dieser Klinik hing neben dem Gelassenheitsspruch auch dieser:
    " Hier bekommst Du nicht, was Du willst, sondern, was Du brauchst".
    Eine nicht leicht umzusetzende Erkenntnis , auch in Helferkreisen.


    Ich bezweifele übrigens Jones' Aussage, dass viele Ärtzte bereit gestanden haben, das zu tun, was Murray tat. Denn es hatten ja wohl einige abgesagt.

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  • @ roughdiamond: gut, dass du nicht einer der Juroren warst.

    Wieso? Wenn sich alle Jury-Mitglieder mit ihrem Urteil so sicher waren wie Du, warum haben sie ihr Urteil dann nicht gleich schon am Freitag gefunden und verkündet? Wozu die stundenlange Beratung und die Verschiebung auf Montag? Und es war auch nicht ich, die behauptet oder befürwortet hatte, dass das Urteil ein 'Witz' sei - das war Jones.
    Außerdem stellst Du mich mit dieser Aussage so dar, als hätte ich Murray freigesprochen. Vielen Dank auch.


    Also interessiert mich tatsächlich, was man überhaupt Pro Murray von sich geben könnte

    Nunja, natürlich nicht das, was Du nachfolgend geschrieben hast. Ich dachte da mehr an die Gründe, warum er ihn absichtlich ermordet haben sollte - wie Einige ja laufend behaupten. Da sehe ich keinen Grund drin. Eben weil er doch genug Vergütung bekam und sich den Titel geben durfte, dass er DER Arzt von Michael Jackson war. Wozu sollte er ihn berechnend hat sterben lassen?
    Sry, wenn ich nicht jedes kleinste Detail der Verhandlung exakt wiedergeben kann oder vielleicht etwas nicht ganz korrekt verstanden habe - aber ich empfinde oder besser gesagt beurteile die Geschehnisse vom 25. so, dass der Murray einfach inkompetent, unfähig, fahrlässig und wahnsinnig dämlich war/gehandelt hat. Aber dass man dann soweit ausholt und ihm einen geplanten Mord unterstellt - nö, sehe ich nicht so. Darin erkenne ich mehr den Frust und den Groll, der sich aus der tiefen Trauer entwickelt und aufgestaut hat, wenn man solche Behauptungen aufstellt und festmacht.

    Don't accept the society - the society has to accept you. Be as you are.

  • Wieso? Wenn sich alle Jury-Mitglieder mit ihrem Urteil so sicher waren wie Du, warum haben sie ihr Urteil dann nicht gleich schon am Freitag gefunden und verkündet? Wozu die stundenlange Beratung und die Verschiebung auf Montag?


    Na ganz einfach - die Jury bekommt einen Katalog, den sie abarbeiten müssen. Die setzen sich nicht hin und stimmen ab und das wars dann - und bei einer Verhandlung von der Dauer wäre ein zu schnelles Urteil auch nicht gut gewesen.


    Nunja, natürlich nicht das, was Du nachfolgend geschrieben hast. Ich dachte da mehr an die Gründe, warum er ihn absichtlich ermordet haben sollte - wie Einige ja laufend behaupten.


    Also mal ehrlich, ich habe keine Ahnung wo Du liest, dass jemand einen absichtlichen Mord unterstellt :schulter:


    Sry, wenn ich nicht jedes kleinste Detail der Verhandlung exakt wiedergeben kann oder vielleicht etwas nicht ganz korrekt verstanden habe - aber ich empfinde oder besser gesagt beurteile die Geschehnisse vom 25. so, dass der Murray einfach inkompetent, unfähig, fahrlässig und wahnsinnig dämlich war/gehandelt hat. Aber dass man dann soweit ausholt und ihm einen geplanten Mord unterstellt - nö, sehe ich nicht so.


    Und hier mag sein, dass Du etwas in andere Aussagen hineininterpretierst. Was Murray häufiger unterstellt wird, ist ein Plan und ein durchdachtes Handeln, wenn es darum geht sich doof, noch dämlicher, Murray zu präsentieren. Das nimmt ihm keiner ab. Das es reine Fahrlässigkeit war, kann man kaum glauben, weil er zu durchdacht gehandelt hat, als es darum ging die Sachen verschwinden zu lassen, Michael nicht im Haus für Tot zu erklären lassen, Medikamente nicht zu nennen usw. Das sieht alles in allem sehr nach Plan aus - auch wenn es nur noch der Plan nach dem "Geschehen" ist.
    Das er Michael umbringen wollte, dass denke ich auch nicht unbedingt - aber das er vertuschen wollte was wirklich geschah - davon bin ich überzeugt.


    Ein Arzt, der die Ruhe bewahrt, wenn ihm ein Patient bei einer Herz-OP erwacht - aber ausrastet und nicht weiter weiß, weil ein Patient nicht mehr atmet??? Das kann er einem erzählen, der sich die Hose mit der Kneifzange anzieht... :vogel:

  • @ roughdiamond:


    http://www.tmz.com/2011/11/09/…ion-verdict/#.Tr8DnXJmO9u



    hier ein link zum Statement der Juroren: "Die Entscheidung war einfach".
    Sinngemäße Übersetzung: Wir hatten das Urteil sehr schnell, wir waren uns schnell einig, schon bevor die ersten 8 Stunden vorbei waren.


    Zu finden auch hier im Forum bei "Mitschriften zum Prozess " oder so heißt der Thread. :sonne:

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    You showed us Heaven and Light,
    you faced the fear.


  • das ist jetzt :ot: , aber sorry, das muss ich sagen!!!! ein arzt, der diesen spruch bringt:

    Von Lechler stammt auch der Satz: "Wen Gott liebt, den lässt er Alkoholiker werden" .


    hat in meinen augen ne gehörige macke! das ist der größte mist, den ich bezüglich dieser krankheit je gehört habe!!! :faust:

  • Das muss man im Zusammenhang verstehen, er bezieht sich damit auf die Gemeinschaft in der AA, die ja mittlereile weltweit Millionen Mitglieder hat, und auf den Geist und die Liebe darin.
    Das AA Programm als spirituelles Programm, durch das so viele trocken und nüchtern geworden sind( was nicht dasselbe ist).
    Ich kenne viele trockene Alkoholiker und habe selten tollere Menschen kennengelernt, sie sind sehr beeindruckend und voller Kraft.
    Das meint Lechler damit, um das zu erleben, diesen Absturz und diese Genesung durch die AA. :lg::hkuss:

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  • Die setzen sich nicht hin und stimmen ab und das wars dann - und bei einer Verhandlung von der Dauer wäre ein zu schnelles Urteil auch nicht gut gewesen.

    Wie genau solch eine Urteilsfindung abläuft bzw., dass sie also einen bestimmten Katalog abarbeiten müssen, war mir gar nicht mal geläufig. Ich finde es trotzdem nicht erschließlich, dass es sich dann immer noch über so viele Stunden hinzieht.
    Und magst Du mir vielleicht nochmal erläutern, weshalb Du denkst, dass ein zu schnelles Urteil nicht gut gewesen wäre? Ich finde da kein entscheidendes Argument für. Ich würde da mehr denken, dass es sogar besser gewesen wäre, da die Menschen dann erst Recht gesehen hätten wie 'stark' schuldig Murray ist. Je länger sich die Urteilsverkündung oder Beratung dafür hinzieht, desto größer werden doch die Zweifel an der Festigkeit der Überzeugung, die schließlich das Urteil ausmacht, oder nicht? :schulter:


    ich habe keine Ahnung wo Du liest, dass jemand einen absichtlichen Mord unterstellt

    Ich muss offen eingestehen, dass ich Dir dazu kein handfestes Beispiel geben kann. Allerdings habe ich solche Behauptungen schon, mehrmals als man an zwei Händen abzählen kann, im Chat gehört. Was vielleicht auch aus Affekt entstanden sein kann, da man in dem Moment von seiner Wut und Ratlosigkeit gelenkt wurde.
    Erfunden habe ich diese Theorie jedenfalls nicht. Wozu auch!? :S:


    Das es reine Fahrlässigkeit war, kann man kaum glauben, weil er zu durchdacht gehandelt hat, als es darum ging die Sachen verschwinden zu lassen, Michael nicht im Haus für Tot zu erklären lassen, Medikamente nicht zu nennen usw. Das sieht alles in allem sehr nach Plan aus - auch wenn es nur noch der Plan nach dem "Geschehen" ist.

    Das ist, denke ich, ein sehr entscheidender Punkt, wenn es um die Bewertung der gesamten Situation geht. Und ich denke auch, dass dies letztendlich ausschlaggebend dafür ist, wie jeder Einzelne von uns den Murray empfindet bzw. verurteilt. Natürlich schüttel' ich heftigst mit dem Kopf, wenn ich mir die Vorgehensweise des CM vor Augen führe und bin völlig fassungslos, was da eigentlich abgegangen ist. Allerdings habe ich immer nochmal das Bedürfnis das Ganze aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Wenn ich mich in den Murray hineinversetze, dann kann ich mir sehr gut vorstellen, dass er einfach panisch war, weil er genau gemerkt hatte, was er da für Mist gebaut hat - und so hat er sich tragischerweise immer weiter reingeritten. Für mich auch alles im Affekt, selbst wenn es sich über Stunden hinziehen mag. Meine Lieben, ich merke selbst, dass meine Worte sich anhören, als wolle ich diesen Mann ständig in Schutz nehmen - aber bitte merkt Euch: Ich stehe nicht auf seiner Seite. Das nurmal als Einwurf. Es ist eben nur so, dass Menschen in extremen und außergewöhnlichen Situationen instinktiv handeln. Der Verstand wird da gänzlich ausgeschaltet. Sicher: Sein Verhalten war egoistisch. Ich bewerte das aber nicht als menschenverachtend oder berechnend von ihm. Für mich ist das irgendwie die einzig logische Erklärung, warum er so gehandelt hat wie er es tat. Denn wir alle fragen uns doch immer wieder wie man so viele aufeinander folgende Fehler machen kann, die nichtmal ein 5-Jähriger machen würde.
    Ich erkläre mir sein Verhalten einfach so, dass er aus Panik sein Hirn ausgeschaltet hat.


    Aber, liebe Shi, ich muss auch zugeben, dass Deine Feststellung meiner Begründung widerspricht. Denn diese Art von Verhalten kann ich auch nicht wirklich einordnen.
    (folgendes Zitat)

    Zitat

    Ein Arzt, der die Ruhe bewahrt, wenn ihm ein Patient bei einer Herz-OP
    erwacht - aber ausrastet und nicht weiter weiß, weil ein Patient nicht
    mehr atmet???


    Sry, das Zitieren klappt gerade nicht so wie ich es möchte. Hier also nochmal ein Zitat von Daniela Jackson:

    Und hier Zitate aus dem entsprechenden Link:

    Zitat

    The juror -- who asked not to be identified

    Zitat

    the juror did not want to speak for the others

    Nicht nur, dass man sich hier auf einen Artikel von den seriösen Journalisten der TMZ beruft - allein diese beiden Zitate sind für mich die Entscheidenden.
    Ein einzelner (mit der Erwähnung, dass er eben nicht für alle spricht) sagt wie das Ganze wohl abgelaufen ist, mag aber nicht dazu stehen. Da frage ich mich in erster Linie, warum nicht? Was hätte er denn zu befürchten? Ich meine, er tratscht doch nicht oder erzählt etwas Unwahres - oder etwa doch? :schulter: Oder ist es nur das schlechte Gewissen, weil Pastor meinte, dass es besser wäre, wenn man die ersten 90 Tage nach der Verhandlung noch still bleibt und keine Interviews etc. gibt?
    Wenn es also nur darum geht, wie lange die Beratung zur Findung eines Ergebnisses gedauert hat, dann muss man sich doch nicht verstecken.


    Es mag ja durchaus sein, dass das alles wirklich so stimmt und die Jury schnell ihr Urteil fand. Das glaube ich ja sogar. Selbst, wenn dieser Artikel dabei von TMZ stammt. Ich gehe hier nurnochmal so intensiv darauf ein, weil es eben nicht glasklar ist, dass man sagt: 'Schuldig!' - und dann ist es abgeharkt. Es ist doch keine Schande, wenn man sich dazu länger beraten möchte. Denn es sind so viele Details zu berücksichtigen und gleichzeitig ist die Abfolge der Geschehnisse trotz allem untransparent geblieben.

    Don't accept the society - the society has to accept you. Be as you are.