David Garrett lebt seinen Traum

  • Haben wir schon Thema über David Garrett ? /Wenn Ja - bitte schieben/


    Ich mag Ihn sehr ! :ja1:


    Er geht wieder auf Tour.


    Der Stargeiger David Garrett ist sehr viel unterwegs auf Tour. Das Ganze stört ihn aber wenig, denn er konnte seinen Traum zum Beruf machen. Ein Privatleben hat der hübsche Blonde nicht wirklich. Allerdings sieht er in seinem Team einen Familienersatz.


    "Dieses Leben habe ich mir gewünscht, ich stecke drin und muss durch. Ich gebe ja schon seit meiner Kindheit Konzerte. Mein Körper und ich, wir kennen uns, und das mittlerweile sehr gut - wir wissen, was wir einander zumuten können. Ich versuche auch immer, mich mit Sport fit zu halten, aber das ist etwas schwierig, wenn man so wie ich dauernd unterwegs ist.", sagte der 32-jährige im Gespräch mit general-anzeiger-bonn.de.


    Ab Mai ist der gebürtige Aachener wieder auf Tournee. radio SAW präsentiert Euch daher David Garrett am 7. Juni im Open-Air Konzert in Magdeburg. „Das soll ganz großes Kino für meine Fans werden mit Musik von Beethoven bis Michael Jackson“, kündigt der Musiker an.




    http://www.saw-musikwelt.de/www/pop/start.php?musiknews,5860

  • ..wenn ihr mal Gelegenheit habt..zu eines von Davids Konzerten zu gehn...macht es...ich hatte bereits 2 mal dieses Vergnügen..und die Atmosphäre auf dem Stuttgarter Schlossplatz in einer warmen Sommernacht...dazu auch noch MICHAEL-Interpretationen :herz: ...einzigartig!!!... :wolke1:

    Ich aber gelobte mir,
    mich niemals abstumpfen zu lassen
    und den Vorwurf der Sentimentalität
    niemals zu fürchten.

    Albert Schweitzer

  • Ich finde ihn ganz toll, :lecker: im Juni bin ich in Berlin zum Open -Air Konzert auf der Waldbühne, das wird sicher ein Erlebnis. :jubel: Es ist mein zweiter Konzertbesuch, der erste war fast nur klassische Musik aber auch ganz prima.


    Kleine Kostprobe :perfect:


    Hab gerade ein Interview gefunden, was David nach dem 25.06. gegeben hat.


    STAR-GEIGER GARRETT


    "Jackson war ein klassischer Künstler"


    Der Tod des "King of Pop" erschütterte die Musikszene. Der Star-Geiger David Garrett spricht über Jacksons Leben zwischen Perfektionismus und medialem Druck


    ZEIT ONLINE: Herr Garrett, warum berührt der Tod Michael Jacksons sogar Menschen, die seine Musik kaum gehört haben?


    David Garrett: Aufgrund seiner fast beispiellosen Popularität wurde Michael Jackson mit der Zeit zu einem Teil der Menschen und ihrer Erinnerungen. Egal, ob man die Musik mag oder nicht. Jackson war ein unglaublich talentierter Mann, der vielleicht gerade damit am Ende nicht mehr zurecht gekommen ist. Wenn man so begabt ist wie er, ist es sehr schwierig, der Verantwortung seinem eigenen Talent gegenüber gerecht zu werden. Viele Künstler zerbrechen daran, und ich fürchte, genau das ist ihm passiert.


    ZEIT ONLINE: Michael Jacksons Tod wirft viele Fragen nach der Freiheit und Autonomie des Künstlers im Zeitalter globaler Vermarktungsstrategien auf. Wie denken Sie darüber?


    Garrett: Er hat schon als junger Mann Karriere gemacht. Das heißt auch, dass er sehr bald von vielen Leuten fremdbestimmt wurde. Ich habe nach meiner Zeit als Wunderkind glücklicherweise früh genug einen Schlussstrich ziehen können und mich vom Konzertleben zurückgezogen. Michael Jackson hat das, glaube ich, nie so richtig geschafft. Er hat sein ganzes Leben gesucht, was man als Kinderstar verliert: die Kindheit. Wer sich damit emotional nicht abfinden kann, läuft dieser verlorenen Kindheit das ganze Leben hinterher. Ich glaube, das war die Tragik seines Lebens – und seines Sterbens.


    ZEIT ONLINE: Mit Michael Jackson erreichte die mediale Selbstinszenierung und Selbstermächtigung des Künstlers einen einsamen Höhepunkt.


    Garrett: Wenn man so früh zum Megastar wird wie er, ist es schwierig, sein Selbstbewusstsein auf natürliche Weise zu entwickeln. Das ist ein langsamer Prozess, zu dem auch gehört, dass man lernt, sich – vor allem in den Teenagerjahren – in seinem eigenen Körper wohlzufühlen. Michael Jacksons Selbstinszenierung war vielleicht einfach eine Flucht nach vorne, ein Schutzmechanismus, um Selbstbewusstsein vorzutäuschen. Dieser Widerspruch zwischen Eigenwahrnehmung und Fremdwahrnehmung ist schwer zu verarbeiten.


    ZEIT ONLINE: Gegen eine derart schillernde Pop-Ikone sehen Klassik-Stars oft sehr alt aus. Was kann die Klassik von einem wie Michael Jackson lernen?


    Garrett: Ich glaube, es war genau andersherum: Michael Jackson hat sich, was seinen Perfektionismus betraf, viel eher an der Klassik orientiert. Wenn man seine Platten hört, die Art, wie alles zusammengestellt ist, die Arrangements und auch sein Gesang, stellt man fest, dass er fast ein bisschen wie Jascha Heifetz war. Das mag sich nach einem gewagten Vergleich anhören. Er war sehr kompromisslos, wenn es um seine Musik und seinen Gesang ging. Wenn man selber diese Perfektion sucht, entsteht ein enorm hoher Druck, diesem allem über Jahre hinweg gerecht zu werden. In der Hinsicht war Jackson ein echter Klassiker-Künstler. Das ist im Pop- und Rockbereich heutzutage nicht mehr selbstverständlich. Michael Jackson war Old School.


    ZEIT ONLINE: Jackson stand immer im Rampenlicht. Er hatte keine Rückzugsmöglichkeiten und fühlte sich doch einsam.


    Garrett: Diese Einsamkeit kann ich sehr gut nachvollziehen. Je mehr Menschen dich kennen, desto mehr ziehst du dich zurück. Die ganz normale Freundschaft wird umso schwieriger, je populärer man wird. Weil jeder, der dich anruft, irgendetwas von dir will. Das kann schon sehr entmutigend sein.


    ZEIT ONLINE: In der griechischen Tragödie gibt es den Begriff Hybris, also die Anmaßung, die den Zorn der Götter auf sich zieht. Inwieweit hat Michael Jackson ein mythisches Schicksal erlitten?


    Garrett: Ich glaube nicht, dass er es selbst so gewollt hat. So etwas kann man auch nicht kalkulieren. Manche Situationen kann ein Mensch allein einfach schlecht verarbeiten. Man kann sich kaum vorstellen, unter welchem Druck er in den letzten Jahren gelebt hat, als die positive Popularität ins Negative umschlug. Die Medien haben nur noch das Bizarre und Verrückte gesucht. Möglicherweise hat er sich dann in sein Schicksal ergeben.


    http://www.zeit.de/online/2009…d-garrett-michael-jackson


    Lügen laufen Sprints, aber die Wahrheit läuft einen Marathon

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