Jacksons gegen AEG: Diskussionsthread

  • http://ca.reuters.com/article/…r=1&virtualBrandChannel=0
    Das MJ Urteil könnte das Entertainment-Geschäfts Modell ins Wanken bringen.
    Nur kurz zusammengefasst:
    Man ist da insgesammt sehr aufmerksam, wie hier entschieden wird. Fachleute nehmen an, dass sich dadurch das momentan übliche Vorgehen abweicht – dass der Promoter dem Künstler große Summen vorstreckt, und der Künstler dafür – wie im Fall von Michael mit seinem Vermögen – sogar mit seinem Sony Katalog, - haftet – oder bürgt, bis er die Vorschüssen wieder reingespielt hat- hin zu einem System, was dem Künsteler weniger Vorschüsse gibt, und stattdessen eher mehr Verdienst „nach erbrachter Leistung.“ Der Prozess könnte auch einen abschreckenden Effekt darauf haben, wie aggressiv Companies zukünftig mit ihren Künstlern umgehen, damit sie ihre vertraglichen Verpflichtungen erfüllen. So wie es bisher gehandhabt wurde ist es so, dass es für AEG sehr wichtig war, dass sie wußten, dass sie die Tourdeadline (die Termine der Tour) einhalten mussten.



    Wobei das was hier im Artikel steht nicht den Fakten entspricht. Michael haftete nicht mit seinem Vermögen, noch war der Sony/ATV-Katalog als Sicherheit für AEG einsetzbar. Fakt ist das AEG Michael die Kosten für die Produktion incl. privater Ausgaben zinslos vorschoß. Sie beglichen auch eine Schuld an den Scheich aus einem Settlement, die es erst möglich machte, dass Michael wieder frei war für Konzerte. Michael hätte diese Schulden so wieder zurückzahlen müssen.


    Meines Erachtens war das eine Situation, die AEG nicht besonders unter Druck setzte beim Ausfall der Konzerte, sie hätte nur dem Imageschaden klar kommen müssen, den so ein Ausfall ja auch bringt. Michael setzte es sicherlich unter Druck unbedingt dann auch die Konzerte zu machen, da bei einem Ausfall der Konzerte sein Schulden sich weiter erhöht hätten und keine Einnahmen rein kommen würden.


    Im Prinzip ist es die Frage ob eine Konzertagentur überhaupt als Kreditgeber für einen Künstler agieren darf oder ob dies nicht strikter Trennungen bedarf und sich der Künstler an eine Bank zu wenden hat. Das wäre eigentlich die Alternative. Denn der Casus Knaktus ist doch das in diesem Falle der Künster eigenständig keine Tour machen hätte können, denn im fehlten die flüssigen, finanziellen Mittel.
    Es ist doch auch der Unterschied zu seinen früheren Touren. Die Produktionsfirma war da MJs Firma MJJProductions und das heißt MJ hatte dies bei den früheren eben aus seinen eigenen Rücklagen vorgestreckt und finanziert (plus er hatte Sponsoren). Und 2009 war er dazu finanziell und personell nicht mehr in der Lage eigenständig eine Tour abzuwickeln.

    2 Mal editiert, zuletzt von LenaLena ()

  • Michael haftete nicht mit seinem Vermögen, noch war der Sony/ATV-Katalog als Sicherheit für AEG einsetzbar.

    Bist du dir da sicher? :was: Michael hat neben seinen Vertrag doch diesen ominösen Schuldschein unterschrieben. Neben seinen, uns nun bekannten, Schulden hatte er ja "nur" wenige Sicherheiten. Ohne Sicherheit hätte AEG, wie jede andere Bank auch, ihm bestimmt keinen Kredit/Vorschuss über 30 Mio. gegeben.
    Was aber dieser Artikel besagt, ist, dass diese Form von Verträgen leider nicht untypisch sind in dieser Branche. So viel ich das verstehe, soll sich das ändern und der Künstler mehr Eigenverantwortung übernehmen.
    Das wäre, wie LenaLena oben ja schon schrieb, für Michael in seiner Position damals nicht möglich gewesen. Er brauchte ein Finanzier und den fand er wohl nur in AEG. :schulter:

  • Bist du dir da sicher? Michael hat neben seinen Vertrag doch diesen ominösen Schuldschein unterschrieben. Neben seinen, uns nun bekannten, Schulden hatte er ja "nur" wenige Sicherheiten


    Welchen Schuldschein meinst Du? Natürlich hat er unterschrieben, dass die gemachten Ausgaben zurückzuzahlen sind bzw. mit den Einnahmen aus der Tour verrechent werden. Es ist ja der Betrag der vom Estate ja letztlich auch an AEG zurückgezahlt hat. Und AEG hätte nicht einfach dahingehen können und Michaels ATV-Katalog sich nehmen. Was evtl. passiert wäre, dass Michael auf Grund seiner gesamten finanziellen Situation gezwungen worden wäre Besitz in Geld umzuwandeln, damit er eben Schulden zurückzahlen kann. Und es ist ja nicht so, dass AEG er bei AEG seine Hauptschulden hatte, nein die lagen bei den Banken wo er im Prinzip die Katalog ja als Sicherheit hinterlegt waren.

  • Warten! :alteschachtel:
    Wieder mal warten wie die Geschworenen entscheiden!


    Ich drücke die Daumen für Katherine Jackson, sie hat sich die Entscheidungen bis hin zu diesem Prozessmarathon sicher nicht leicht gemacht. Ich finde es mutig von ihr sich zum wiederholten male auf ein monatelanges Wechselbad der Gefühle in einem Gerichtssaal einzulassen, auf Höhen zu hoffen und sich vor Tiefschlägen zu fürchten und sie zu verkraften…………stark zu sein, obwohl der Schmerz einem erdrückt.


    Marion:
    Wenn es Katherine wirklich nur darum geht, dass sie wissen möchte, was mit ihrem Sohn passiert ist, warum hat sie sich dann nicht mit den ganzen "Verantwortlichen", ohne die Öffentlichkeit zu informieren, zusammen gesetzt?


    Ich stelle mir das gerade vor, Katherine spaziert zu einem Meeting mit AEG und lässt sich von den Verantwortlichen Geschichten nach Brüder Grimm erzählen. :blabla:

    Katherine Jackson wollte wissen was mit ihrem Sohn passiert ist und dafür hat sie mein vollstes Verständnis. Um so viel wie möglich zu erfahren musste sie eine Privatklage anstreben
    um ihren Anwälte zu ermöglichen einen Zugriff auf beteiligte Personen zu bekommen und auch den Zugriff auf ermittelte Daten zu ermöglichen, die im Strafprozess gegen CM nicht aufgedeckt wurden.
    Diese Arbeit der Anwälte kostet schon mal sehr viel Geld, also nur diese Einblicke in die Hintergründe ganz ohne einen Prozessmarathon kosteten wahrscheinlich mehr Geld als Katherine sich leisten konnte.


    Warum hat sie versucht 2 mal vor Prozessstart mit AEG ein Settlement zu erreichen


    Ich denke Katherine Jackson wollte nicht unbedingt einen öffentlichen Prozess und es wurde daher AEG 2x ein Vergleich angeboten, Geld das großteils von Katherines Anwälten verschluckt worden wäre.


    warum hat sie die Schadensersatzforderung gegen Murray zurückgezogen, der ja für den Tod ihres Sohnes rechtskräftig verurteilt wurde, also die direkte Schuld am Tod trägt?


    Ich denke ihre Anwälte hätten die Schadenersatzforderung gegen Murray nur gegen Vorschusszahlung der Jacksons gemacht, denn Anwälte tun nur was wenn sie eine Chance sehen dafür Geld zu bekommen.
    Ich glaube nicht dass Katherine recht viel Wahlfreiheit hatte, ob und gegen wen sie einen Prozess führt. Ich denke die Anwälte haben ihr versprochen MJ so wenig wie möglich zu schaden und sie musste darauf vertrauen.
    Und eins ist auch klar, für die Öffentlichkeit ist nicht all zu viel Neues herausgekommen, aber die Familie wird sicher um einiges mehr wissen.


    Ich finde die Anklage hat gut gearbeitet und die Chance ist groß, dass AEG Geld bluten muss. :dafuer:
    Kerbi

  • Ich denke ihre Anwälte hätten die Schadenersatzforderung gegen Murray nur gegen Vorschusszahlung der Jacksons gemacht, denn Anwälte tun nur was wenn sie eine Chance sehen dafür Geld zu bekommen.


    Kathrine brauchte dafür keine Anwälte einzuschalten, Staatsanwalt Walgran hätte dies im Rahmen des Strafprozesses gegen Murray miterledigt bzw. er hat diese Schadensersatzforderung bereits eingereicht und wenige bevor es hier zur Entscheidung gekommen wäre hat sie den Staatsanwalt aufgefordert diese zurückzunehmen. Der Termin wurde abgesagt und Richter Pastor teilte mit, dass damit alle Restitutionsansprüche gegen Murray für alle Zeiten verwirkt sind.


    Katherine Jackson wollte wissen was mit ihrem Sohn passiert ist und dafür hat sie mein vollstes Verständnis. Um so viel wie möglich zu erfahren musste sie eine Privatklage anstreben
    um ihren Anwälte zu ermöglichen einen Zugriff auf beteiligte Personen zu bekommen und auch den Zugriff auf ermittelte Daten zu ermöglichen, die im Strafprozess gegen CM nicht aufgedeckt wurden.
    Diese Arbeit der Anwälte kostet schon mal sehr viel Geld, also nur diese Einblicke in die Hintergründe ganz ohne einen Prozessmarathon kosteten wahrscheinlich mehr Geld als Katherine sich leisten konnte.


    Ich glaube nicht das sich Kathrine große Gedanken um die Anwaltskosten gemacht hat, denn ich bin sicher sie baut darauf, dass der Estate sie begleichen wird, wenn es schief geht. Und dies macht er auch 100%ig, wie ich das einschätze, denn Kathrine haben sie eigentlich noch nie "sitzengelassen" und die Kinder hängen auch mit in der Klage.


    Was wurde aufgedeckt was wir nicht aus dem Strafprozess wussten? Ich stimme zu die E-Mails sind eine Aufdeckung, die Verwerfliches im Umgang zu Tage bringen. Der Prozess brachte mir persönlich auch mehr Klarheit in Michaels Krankenschichte und insbsondere des Ausmaßes was da von Ärzten und (ich kann Michael nich ausnehmen) an Medikamentenmissbrauch geschah. Es wurde sehr meines Erachtens bewusst im Dunkeln gelasseb was im Geschäflichen passierte. Unerklärlich wieso ein Tohme nicht von den Jacksons vor Gericht geholt wurde /bwz. für mich ist es erklärlich. Im Prozess ging es zu 80 % um Michaels Medikamentenkonsum und um Schadensersatzansprüche. Beide Seiten verbrachten Wochen damit zu erklären dass Michael noch 100te Millionen verdient hätte bzw. eben nicht.


    Maike


    Was sagt die Schulderklärung jetzt anderes aus als das er die 6 Mio. die er vorgestreckt bekam auch wieder zurückzahlen musste?

    4 Mal editiert, zuletzt von LenaLena ()

  • ..von einer Userin aus dem JV zum Thema "Tohme Tohme"..:


    Thome Thome hat direkt nach Michaels Tod das Land verlassen und ist seither scheinbar nicht mehr "auffindbar"! Dies bestätigte LaToya 2009 und ich hörte es während einer Gerichtsverhandlung gegen Murrey direkt im Gerichtssaal 2011.
    Der damalige Richter, Michael Pastor, hatte ganz deutlich ein gerichtliches Zwangsverhör gegen Thome verhängt.
    Wie wir alle wissen, fand diese gerichtliche Zwangsvernehmung niemals statt und es macht mir ganz stark den Anschein, dass sie noch nichtmals nach Thome suchen. Für mich hat dieser Kerl ganz klar jede Menge Dreck am Stecken und sie sollten ihn ordentlich unter die Lupe nehmen. Er hatte damals die Hand über Michaels Finanzen....

    Ich aber gelobte mir,
    mich niemals abstumpfen zu lassen
    und den Vorwurf der Sentimentalität
    niemals zu fürchten.

    Albert Schweitzer

  • Was sagt die Schulderklärung jetzt anderes aus als das er die 6 Mio. die er vorgestreckt bekam auch wieder zurückzahlen musste?

    Dass er mit seinem gesamten Vermögen als Sicherheit hinterlegt hat. Außerdem stellten seine Vermögenswerte eigentlich mehr da, als diese vorgestreckten 6 Mio.
    So verstehe ich jedenfalls diesen Abschnitt: :isis4:


    Um die gewissenhafte und termingerechte Einhaltung aller hierin enthaltenen Verpflichtungen des
    Schuldners, jede Verpflichtung des Schuldners unter der Künstlervereinbarung zu sichern sowie um
    alle Verlängerungen, Veränderungen, Ersatzveranstaltungen, Ersatzleistungen und Neuerungen all
    solcher Verpflichtungen zu sichern (insgesamt bezeichnet als „Verbindlichkeiten“) überträgt und
    gewährt Artistco hiermit dem Gläubiger ein Sicherungsrecht auf Anrecht, Titel und Anspruch von
    Artistco über folgende Besitztümer, Vermögen und Ansprüche, wo immer befindlich; ob bereits im
    Besitz oder danach erworben sowie alle Erträge und Erzeugnisse, die sich daraus ergeben
    (insgesamt bezeichnet als „Sicherheiten“):
    Vertragsrechte, das Recht zur Auszahlung von Geldern, woran Artistco beteiligt ist,
    Versicherungsansprüche und Erträge, Schadensersatzansprüche und -/entschädigungen sowie alle
    anderen Anlagevermögen; immaterielles Vermögen (einschließlich möglicher Zahlungseingänge
    und nicht greifbaren Werten). Artistco wird in höchstem Maße kooperieren, um die dem Gläubiger
    gewährten Sicherheitsvereinbarungen – wie hierin beschrieben - zu perfektionieren.


    :aha:

  • Zitat

    Was wurde aufgedeckt was wir nicht aus dem Strafprozess wussten? Ich stimme zu die E-Mails sind eine Aufdeckung, die Verwerfliches im Umgang zu Tage bringen. Der Prozess brachte mir persönlich auch mehr Klarheit in Michaels Krankenschichte und insbsondere des Ausmaßes was da von Ärzten und (ich kann Michael nich ausnehmen) an Medikamentenmissbrauch geschah.


    ...es wurde wohl einiges deutlicher, was in den Wochen vor Michaels Tod vor sich ging – natürlich längst nicht soviel, dass man jetzt wirklich genau weiß, was passiert ist – aber doch einiges, was etwas über das Gesamtklima aussagt. Und das kommt nicht ausschliesslich durch die Emails. Die sagen hauptsächlich aus, wie hinter den Kulissen über Michael gedacht wurde. Aber dazu kommen ja auch noch Aussagen, die detaillierter Auskunft geben darüber, wie und wer sich um Michael sorgte, und an denen auch klar wurde, dass es allerdings Grund zur Sorge gab, in diesen letzten Wochen. Das wurde beim Murray Prozess für mich längst nicht in dem Mass deutlich, wie jetzt.
    Zur Krankengeschichte: Ich stolpere gerade über dein „ich kann Michael nich ausnehmen“ bei deiner Erkenntnis zum Ausmaß des Medikamentenmissbrauchs. Ich habe durch all diese Ärzteaussagen mehr Kenntnis darüber gewonnen, dass es eben keinen großen Medikamenten MISSbrauch gab, sonden einen regelmässigen Medikamenten GEbrauch von Michaels Seite aus – und zwar in erster Linie nach Verschreibung und Verordnung oder bei/durch Behandlung von Ärzten. Mir wurde dann durch diese Beleuchtung der Krankengeschichte schon eher das Ausmaß von Michaels Erkrankungen klar – und was alles an Folgen damit zusammenhing, an Schmerzen und an körperlichen Auswirkungen.


    Was den Gebrauch von Propofol betrifft wurde letztlich nicht wirklich nachgewiesen, das Michael es „routinemässig“ zum Schlafen benutzte. Er fragte danach, er hatte welches zuhause.... aber es wurde nur im Fall von München bestätigt, dass er es auch tatsächlich auuserhalb von medizinischen Notwendigkeiten – bekam. Natürlich kann man denken, warum fragte er? Oder warum hat er es zuhause? - Aber im Prinzip bleibt es unbewiesen, dass er es und wenn ja – wie oft – wirklich auch bekam. Und selbst verabreichen konnte er es nicht. Regelmässig zum Einsatz kam es wohl tatsächlich erst in diesen Wochen 2009 – im Zusammenhang mit Murray.

  • Was den Gebrauch von Propofol betrifft wurde letztlich nicht wirklich nachgewiesen, das Michael es „routinemässig“ zum Schlafen benutzte. Er fragte danach, er hatte welches zuhause.... aber es wurde nur im Fall von München bestätigt, dass er es auch tatsächlich auuserhalb von medizinischen Notwendigkeiten – bekam. Natürlich kann man denken, warum fragte er? Oder warum hat er es zuhause? - Aber im Prinzip bleibt es unbewiesen, dass er es und wenn ja – wie oft – wirklich auch bekam. Und selbst verabreichen konnte er es nicht. Regelmässig zum Einsatz kam es wohl tatsächlich erst in diesen Wochen 2009 – im Zusammenhang mit Murray.


    Genau, ich habe auch eine Flasche Codein bei mir im Schrank stehen, trotzdem bin ich nicht abhängig unde nehme es manchmal bei starkem Husten, weil ich es einfach irgendwann mal zu diesem Zweck vom Arzt bekommen habe. :victory:

  • Es gibt Dinge, die im Prozess gesagt wurden, die mir vorher nicht bekannt waren.
    Aber ich war nie "heiss" drauf 'neues' zu erfahren was den Prozess betrifft, in sofern,dass ich Michael's 'krankengeschichte' möglichst genau wissen wollte. Mir war klar,dass Michael diesem Prozess niemals zugestimmt hätte.und ich fragte mich oft,steht mir oder der Welt zu dieses oder jenes zu erfahren?
    Zudem hatte ich auch zu keiner zeit das gefühl, das der Prozess mir ein 'weiterkommen' gebracht hat.


    Mir war immer bewusst,es geht für beide Seiten um viel Geld.die eine Seite will es haben,die andere behalten.dass da bei der einen oder anderen zeugenaussage vielleicht noch eins 'draufgesetzt' wurde,weil man ja schliesslich gewinnen will, halte ich fast schon für logisch.



    Der Prozess war sehr widersprüchlich und manche legten ein so scheinheiliges verhalten an den Tag,wie unsere "gute" karen faye, dass ich während des ganzen Prozesses nur dachte,wann ist das für Michael und seine Kinder vorbei?


    Was geht es die Welt an, welches körperteil so vernarbt war,dass keine Injektionen gesetzt werden konnten? Das war so ein 'detail',wo ich mir nur dachte 'warum'-wo bleibt der Respekt vor Michael.
    Davon gab es viele Beispiele.


    Eigentlich habe ich bei den 'berichterstattungen' meistens an seine Kinder gedacht.
    Und mir war immer klar, wir,seine Fans werden uns irgendwann anderen Dingen zuwenden,als dem Prozess, aber seine Kinder werden ihn ein leben lang nicht los.
    Sicher wird auch deren leben weitergehen, aber WIE und um welchen preis?

  • Ich stelle mir das gerade vor, Katherine spaziert zu einem Meeting mit AEG und lässt sich von den Verantwortlichen Geschichten nach Brüder Grimm erzählen.


    Ich denke, es wird in Amerika, genauso wie in Deutschland eine Form geben, die sich hier in Deutschland "Täter, Opfer Ausgleich" nennt, an sowas hätte ich gedacht, aber bestimmt nicht an ein Meeting. Es gibt noch einige Dinge zwischen Kaffeekränzchen, Märchenstunde und Meeting, was angebrachter gewesen wäre. :sonne:


    Wiki: Täter-Opfer-Ausgleich: Der Täter-Opfer-Ausgleich ist eine Möglichkeit zur Zusammenwirkung von Täter und Opfer, um einen Konflikt außergerichtlich beizulegen oder zumindest durch das Bemühen des Täters für diesen eine Strafmilderung im Prozess zu erlangen.


    Bei einem durchgeführten Täter-Opfer-Ausgleich soll Folgendes erreicht werden:


    1. eine einvernehmliche Regelung zwischen Beschuldigten und Geschädigten
    2. beide Seiten sehen ihre Anliegen als berücksichtigt an
    3. die Reduzierung von Konfliktfolgen und Folgekonflikten (Prävention)
    4. die Gewährleistung der Autonomie der Konfliktparteien
    5. die Erfüllung der vereinbarten Regelung
    6. die Vermeidung von Ungerechtigkeiten


    DAS wäre eine Möglichkeit gewesen, es aus der Öffentlichkeit herauszuhalten und eine Möglichkeit, dass Michael nicht bis auf die Unterhose hätte ausgezogen werden müssen.


    Um so viel wie möglich zu erfahren musste sie eine Privatklage anstreben
    um ihren Anwälte zu ermöglichen einen Zugriff auf beteiligte Personen zu bekommen und auch den Zugriff auf ermittelte Daten zu ermöglichen, die im Strafprozess gegen CM nicht aufgedeckt wurden.


    Hier gehe ich mal stark davon aus, dass sie mehr erfahren hätte, wenn sie eine Privatklage gegen CM angestrebt hätte, CM war der direkte Täter. Soweit ich mich erinnern kann, haben auch im Prozess von CM schon die meisten Beteiligten ausgesagt und viel mehr, als noch mehr Widersprüche aller Beteiligten, habe ich nicht unbedingt entdecken können.


    Ich denke ihre Anwälte hätten die Schadenersatzforderung gegen Murray nur gegen Vorschusszahlung der Jacksons gemacht, denn Anwälte tun nur was wenn sie eine Chance sehen dafür Geld zu bekommen.


    Das hätte, wie auch in den vorangegangenen Prozessen, wohl vorerst das Estate übernommen.


    Ich glaube nicht dass Katherine recht viel Wahlfreiheit hatte, ob und gegen wen sie einen Prozess führt. Ich denke die Anwälte haben ihr versprochen MJ so wenig wie möglich zu schaden und sie musste darauf vertrauen.


    Das mögen ihre Anwälte vielleicht versprochen haben, doch gibt es eine Gegenseite, die sich zur Wehr setzt und die Anwälte der Gegenseite haben ihr dieses Versprechen bestimmt nicht gegeben.


    Und eins ist auch klar, für die Öffentlichkeit ist nicht all zu viel Neues herausgekommen, aber die Familie wird sicher um einiges mehr wissen.


    WAS? Das Michael enorme Schmerzen hatte, dass er versuchte seine Schmerzen einzudämmen, dass er am Montag 2 Demerol und Mittwoch 1 Demerol nahm? Das er von verschiedenen Ärzten als Melkkuh gesehen wurde?


    Wenn mein Sohn, oft einen Arzt um sich herum hat und von dem mir von der Familie gesagt wurde, dass er ein Medikamentenproblem hat und dem es augenscheinlich schlechter ging, würde ich mich bestimmt nicht mit einem "ich bin OK" abspeisen lassen...........doch vielleicht ist das so, wenn man keine schlechten Nachrichten mag. :ai:


    Sicher wird auch deren leben weitergehen, aber WIE und um welchen preis?


    Sehe ich ganz genauso, welchen Preis zahlt Michael und welchen Preis zahlen seine Kinder?

  • Marion , stimme deinem Post absolut zu. Mit beginn des Prozesses, wurde Michael das recht auf privatsphäre gewaltsam entrissen. Ein hoher preis den er zahlen muss. Und dann die traumatische Erfahrung, die die Kinder WIEDER MAL machen müssen. Beim lesen sämtlicher Foren ist mir aufgefallen, dass viele Fans das Leid der kids kaum bis selten erwähnen,oder es nicht AUCH im Zusammenhang mit diesem Zivilprozess sehen-so ist zumindest mein empfinden.

  • Oh Mädels, das ist jetzt viel hier :puhf:


    Es gibt mehrere Themen: 1. War dieser Prozess nötig ? Wenn ja: warum ?
    Da bin ich immer noch ambivalent, neige aber immer noch zu : Ja, denn so ein Gigant wie AEG soll nicht machen können, was er will mit seinen Künstlern. Dieser Punkt steht aus meiner Sicht sehr im Zusammenhang mit Michaels Kampf gegen Sony.
    Ich finde nicht, dass wir viel mehr über die Todesumstände erfahren haben und ich finde auch nicht, dass Michaels Ansehen durch den Prozess beschädigt wurde. Wir wissen, er hat zeitweise Medikamente gebraucht, hat auch zeitweise zuviel genommen, das ist nix Neues.
    Wir wissen aber konkret, welchen Ton die AEG Bosse anschlugen :menno1:
    2. Ist der Prozess besonders belastend für die Kinder ? Nein, glaub ich nicht, nicht mehr als alles Andere, was sie verkraften müssen. Ich glaube, Prince hatte sogar das Bedürfnis, auszusagen, was am Todestag geschah.
    3. War Katherine eine gute Mutter ? Diese Frage ist schwer zu beantworten. Was das Be- oder Verurteilen betrifft, so ist das bei mir so, dass ich nicht Menschen beurteile, sondern das Verhalten von Menschen, das ist ein Unterschied.Das machen wir doch ständig, das wir das Verhalten Anderer be- und auch verurteilen, ist doch Teil des Lebens und ist doch auch gut so, finde ich. Wir sind doch Menschen mit Gefühlen und stehen in Interaktion mit Anderen. Wenn mir ein Verhalten sehr unsympathisch ist, z.B. Gewalttätigkeit, dann verurteile ich das, finde das absolut richtig.
    Aber ich verurteile nicht den Menschen an sich, denn ich kenne seine Hintergründe nicht.
    Was Katherines Verhalten hier angeht, so ist denke ich klar, dass sie gelogen hat: Sie hat sehr wohl mit ihren Kindern über diese Klage gesprochen.
    Dieses Verhalten ist mir, wie einiges andere auch, unsympathisch.


    Ich stimme Ghosti zu, dass man bei der Beurteilung der Familie Jackson auf jeden Fall die Diskriminierung Farbiger in USA miteinbeziehen muss, das geht aus meiner Sicht nicht anders. Der Aufstieg der Familie ist nicht nur finanziell zu sehen, sondern ist vor allem für eine farbige Familie ein für damalige verhältnisse unglaublicher Aufstieg in der Würde.
    Von daher habe ich vor den Eltern schon großen Respekt wie sie das alles geschafft haben (klar, nur weil sie so ein talentiertes Kind wie Michael hatten).


    Das entschuldigt aber nicht alles.




    Noch was zum Punkt 'gegen seine Mutter'. Ich nenne diesen Punkt für mich anders,nämlich 'für Michael'


    Das hast du schön gesagt.



    Wir können deren Verhalten nicht be- und schon gar nicht verurteilen, weil wir über ihr Leben mit allem drum und dran nichts wissen!!!! Wir sind nicht dabei, um zu wissen, warum manches gesagt oder getan wird.... vieles wird aus dem Zusammenhang über die Medien als Infos transportiert!


    Hier stimme ich nicht zu, denn ICH kann, will und darf das Verhalten Anderer be und auch verurteilen.


    Warum hat sie versucht 2 mal vor Prozessstart mit AEG ein Settlement zu erreichen


    Hallo Kerbi !!!!! Habe dich schon so vermisst :loveyou::loveyou:
    Aber hier widersprichst du dir: denn dann wäre ja das Motiv weggefallen, dass Katherine den Prozess wollte, um mehr Informationen über Michaels letzte Tage zu bekommen.
    Die sie übrigens auch bekommen hätte, wenn sie mit Michael in Kontakt getreten wäre,im Sommer 2009.


    Maike : du hast was sehr interessantes angesprochen: du sagst: Katherine hat Michael geopfert für die anderen Kinder.
    Das passiert in der Tierwelt: wenn das Rudel in Gefahr ist, wird das jüngste Junge geopfert, den Angreifern zum Fraß vorgworfen, damit das Rudel überlebt.
    ich kenne das Bild aus der systemischen Familientherapie, macht vor allem bei Großfamilien Sinn.



    Ach, und nochwas zum Thema ATV Katalog: war es nicht so, dass auf dem schon vor Vertragsabschluss mit AEG eine Hypothek lag ?

    You were the rhythm,
    You were the sound of a crescendo,
    You showed us Heaven and Light,
    you faced the fear.


    2 Mal editiert, zuletzt von Daniela Jackson ()

  • Das passiert in der Tierwelt: wenn das Rudel in Gefahr ist, wird das jüngste Junge geopfert, den Angreifern zum Fraß vorgworfen, damit das Rudel überlebt.


    Sehr guter Vergleich!!! Ich vergleiche die Menschen auch gerne mit den Tieren und habe festgestellt, dass es jede Menge Parallelen gibt.

  • Habt ihr schon den neuen TMZ-artikel gelesen?


    Zitat

    If Katherine Jackson wins her lawsuit against AEG ... the BIG winner isn't really Katherine or Michael's 3 kids ... more likely it's Jermaine Jackson, along with Tito, Randy and Marlon.We got Jermaine out in Calabasas yesterday ... and we asked if Katherine provided for him in her will, but he dodged the question. Here's the significance. Katherine is suing for $10 BILLION. If the jury awards her a substantial amount of money, it would almost certainly go to her kids when she dies, and here's Why -- Michael's children won't need the money for two reasons. First, the 3 kids are also suing, so any judgment would probably be more than enough for them to live off of. Also, when Katherine dies, they'll pretty much get the vast fortune that has been accumulated in the MJ Estate. The logical people who would get Katherine's money would be hubby Joe and their kids. Katherine has been sparing in terms of what she gives Joe -- they don't live together anymore, so her kids would almost certainly be the primary beneficiaries of what she leaves behind.As for the kids -- Janet is doing just fine, and we're told La Toya is also sitting pretty in the finance department. So the boys would benefit the most.


    Zusammenfassung:
    In dem Video wurde jermaine gefragt, wer der grosse (finanzielle) gewinner sein wird, wenn katherine den Prozess gewinnen wird. Er antwortete, dass keiner wirklich vom dem Prozess gewinnen wird, da sie michael nie zurück kriegen werden. (Zitat: "Geld kommt und geht, aber wir haben eine Person verloren")
    Ausserdem meinte er, dass das geld an seine mutter geht und sie damit macht was sie will.
    TMZ spekuliert dass katherines kinder das geld kriegen werden, außer janet und latoya da beide finanziell gut versorgt sind.


    Das Video findet ihr hier :
    http://tmz.com/2013/10/02/jerm…-katherine-jackson-money/

  • Das passiert in der Tierwelt: wenn das Rudel in Gefahr ist, wird das jüngste Junge geopfert, den Angreifern zum Fraß vorgworfen, damit das Rudel überlebt.


    :dd: Wird nicht eher das schwächste, oder das kränklichste Junge, geopfert?


    Ja, denn so ein Gigant wie AEG soll nicht machen können, was er will mit seinen Künstlern


    Da stimme ich Dir völlig zu, dennoch hätte es eine andere, für Michael und die Kids bessere Lösung, gefunden werden können.


    Wir wissen aber konkret, welchen Ton die AEG Bosse anschlugen


    Ja, doch diese zwei sind aus der Klage raus :schock1: und leider verändert eine gewisse Macht die Menschen. Zieh mal Deinem Nachbarn eine Uniform an, gib ihm ein bisschen Macht und Du wirst sehen, wie dieser Mensch sich verändert.


    Ist der Prozess besonders belastend für die Kinder ? Nein, glaub ich nicht, nicht mehr als alles Andere, was sie verkraften müssen.


    Das sehe ich z. B. anders, ich finde schon, dass es für die Kids extrem belastend ist, zumal ein Prozess für alle Beteiligten blastend ist. Es ist m. W. nach keine richtige Trauerarbeit gemacht worden, macht sich, für mich, dadurch bemerkbar, dass Blanket seine Haare nicht schneiden will, weil Daddy es so liebte, Paris seine Klamotten trägt und eine ganze Batterie Bilder von Michael in ihrem Zimmer aufgehängt hat, ihr Suizidversuche usw., sie haben mitbekommen, wie Ärzte ihren Vater abhängig machten, sie haben mitbekommen wie über ihren Vater gesprochen wurde usw........ich denke daher, dass dieser Prozess extrem belastend ist, wenn ein Erwachsener damit kaum umgehen kann, wie soll es dann in den Kindern aussehen?


    Hier stimme ich nicht zu, denn ICH kann, will und darf das Verhalten Anderer be und auch verurteilen.


    Sehe ich genauso, ein Verhalten, ob Gewalttätigkeit, Lügen usw., kann ich be- und auch verurteilen.

  • Hallo Daniela :huhu1:

    Aber hier widersprichst du dir: denn dann wäre ja das Motiv weggefallen, dass Katherine den Prozess wollte, um mehr Informationen über Michaels letzte Tage zu bekommen.


    Ich sehe da keinen Widerspruch, das läuft Zug um Zug wie beim Schachspiel.
    Jetzt nur mal meine/eine Kurzfassung - zuerst braucht Katherines Seite Infos und Verdächtigungen und auch Tatsachen um eine Klage einreichen zu können und wenn die Klage vom Gericht angenommen wird, gehen Türen auf um an Informationen zu kommen und an Aussagen von Personen zu kommen, die ohne Klage keine Verpflichtung haben zu dem Fall auszusagen. Die Ermittlungen gegen CM waren ja nicht unbedingt auf AEG zugeschnitten, obwohl es natürlich Überschneidungen gab und ganz sicher gab es auch Ermittlungen von den Klägern die im AEG Prozess nicht verwendet wurden – oder auch nicht durften – aber der Jackson Familie mehr Einblick vermittelten.
    Wenn die Ermittlungsphase durch ist muss man sich entscheiden ob man auf den Prozess besteht und dadurch vieles öffentlich macht, oder ob man einen Vergleich anstrebt um das zu verhindern und natürlich auch ob man überhaupt genug belastendes Material hat um eine Chance zu haben zu gewinnen.


    Die sie übrigens auch bekommen hätte, wenn sie mit Michael in Kontakt getreten wäre,im Sommer 2009.


    Ich glaube nicht dass Michael seiner Mutter hätte sagen können was alles hinter seinem Rücken läuft und Mütter beruhigt man eher als sie aufzuregen und Michael hatte genug Stress auch ohne Familie.


    Was Katherines Verhalten hier angeht, so ist denke ich klar, dass sie gelogen hat: Sie hat sehr wohl mit ihren Kindern über diese Klage gesprochen.
    Dieses Verhalten ist mir, wie einiges andere auch, unsympathisch.


    Das hat vor dir auch schon wer hier behauptet, aber so klar sehe ich das nicht! :heuldoch:
    Der Sinn/Zusammenhang der Frage von Putnam an Katherine muss ein anderer gewesen sein, sonst hätte die Verteidigung nichts unversucht gelassen um Katherine als unglaubwürdige Lügnerin vor Gericht vorzuführen und dem war nicht so.
    Ich denke mir immer es gibt auf beiden Seiten kluge Köpfe. :lg: Es arbeiten auf beiden Seiten Teams die nichts anderes tun als jede kleinste Ungereimtheit aufzudecken und zum Nutzen der eigenen Mannschaft zu kehren und die Suche der Jackson Geschwister nach den besten Anwälten, ist, so bald uns bekannt, kein Geheimnis.
    Die Frage wäre gelinde gesagt auch einfach zu blöd gewesen, wenn damit gemeint wäre ob Katherine überhaupt mal seit Sommer 2009 bis September 2010 je mit ihrer Familie über eine oder genau über diese Klage geredet hat, oder über Anwälte die in frage kämen. Die halbe Welt hat nichts anderes getan als jedem Einzelnen in Michaels Umkreis eine Klage :pong: an den Hals zu wünschen!
    Geredet oder stark beeinflusst, oder gar unter Druck gesetzt zu werden, ist ein großer Unterschied und Katherine hat ausgesagt es war ihre freie Entscheidung und aus ihrer Sicht wird sie das auch so sehen.


    Von Marion
    Ich denke, es wird in Amerika, genauso wie in Deutschland eine Form geben, die sich hier in Deutschland "Täter, Opfer Ausgleich" nennt, an sowas hätte ich gedacht……….
    Bei einem durchgeführten Täter-Opfer-Ausgleich soll Folgendes erreicht werden:


    Dein Wiki Link setzt voraus, dass sich ein Teil als Täter sieht und das tut AEG bis heute nicht. :nixnix:



    Von Lena
    Kathrine brauchte dafür keine Anwälte einzuschalten, Staatsanwalt Walgran hätte dies im Rahmen des Strafprozesses gegen Murray miterledigt


    Der CM Prozess war 2011 und die Klagseinreichung gegen AEG war 2010 und Katherines Anwälte schon längst am Arbeiten. Ein gerichtlicher Anspruch auf Schadenersatz ist gut und schön, aber sinnlos/wirkungslos wenn fast zu 100% feststeht davon nie einen Cent zu bekommen. Es ist anzunehmen, dass viele kluge Köpfe :ff: genau überlegt haben wie Katherine vorgehen soll.


    Lena
    Ich glaube nicht das sich Kathrine große Gedanken um die Anwaltskosten gemacht hat, denn ich bin sicher sie baut darauf, dass der Estate sie begleichen wird, wenn es schief geht
    Marion
    Das hätte, wie auch in den vorangegangenen Prozessen, wohl vorerst das Estate übernommen.


    Gibt es dazu vom Estate eine Stellungnahme, oder irgendwas halbwegs handfestes?
    Ich würde es Katherine wünschen, denn es würde etwas von der Belastung und dem ganzen Nervenkrieg von Katherine genommen haben.
    Aber bei dir Marion steht „vorerst“? Würde also heißen es würde Katherine bei anderen Zahlungsansprüchen Gegenverrechnet? :dd:


    Wenn Katherine den Prozess verliert und der Estate ihre Prozesskosten übernimmt und womöglich auch noch Kosten der Gegenseite, dann heißt das aber sehr deutlich der Estate ist mit der Klage von ihr gegen AEG einverstanden und wenn auch nicht wirklich, müssen sie diese großen Ausgaben die Michael Jackson und seinen Kindern womöglich sehr geschadet haben, auch verantworten………also so locker vom Hocker glaube ich nicht daran. :nixnix:


    Von Maja
    ...es wurde wohl einiges deutlicher, was in den Wochen vor Michaels Tod vor sich ging – natürlich längst nicht soviel, dass man jetzt wirklich genau weiß, was passiert ist – aber doch einiges, was etwas über das Gesamtklima aussagt


    Es wurde in beiden Prozessen viel mehr ermittelt, auch in alle möglichen Richtungen, als vor Gericht schlussendlich behandelt wurde und die Öffentlichkeit und die Fans wissen nur einen kleinen Teil des Geschehens, nur das was vom Gericht zugelassen wurde, nur das was von beiden Parteien gewollt wurde oder von einer Partei nicht verhindert/unterdrückt werden konnte. Die Familie wird über eine ganze Menge mehr bescheid wissen, hoffe ich für sie mal ganz stark.


    :toitoitoi: für Katherine :toitoitoi:
    :ILYM: Kerbi

  • Das sehe ich z. B. anders, ich finde schon, dass es für die Kids extrem belastend ist, zumal ein Prozess für alle Beteiligten blastend ist. Es ist m. W. nach keine richtige Trauerarbeit gemacht worden, macht sich, für mich, dadurch bemerkbar, dass Blanket seine Haare nicht schneiden will, weil Daddy es so liebte, Paris seine Klamotten trägt und eine ganze Batterie Bilder von Michael in ihrem Zimmer aufgehängt hat, ihr Suizidversuche usw., sie haben mitbekommen, wie Ärzte ihren Vater abhängig machten, sie haben mitbekommen wie über ihren Vater gesprochen wurde usw........ich denke daher, dass dieser Prozess extrem belastend ist, wenn ein Erwachsener damit kaum umgehen kann, wie soll es dann in den Kindern aussehen?


    :danke:

  • Gibt es dazu vom Estate eine Stellungnahme, oder irgendwas halbwegs handfestes?


    Katherine Anwaltskosten 233.911 $


    Estate hat auch mehrere Darlehen an Kathrine gegeben


    Darlehen 1 an Katherine $235,000
    Darlehen 2 an Katherine $250,000
    Darlehen 3 an Katherine $75,000
    Darlehen 4 an Katherine $6,000,000 (für Katherine's Schulden an Segye Times)


    Quelle: Estate-Management-Bericht


    Das hat vor dir auch schon wer hier behauptet, aber so klar sehe ich das nicht!


    Putnam: Erinnern Sie sich über das Zeugnis das MJ ein Implantat gegen Demorol hatte? Mrs. Jackson: Ich weiß nichts darüber


    Mrs. Jackson kann sich nicht erinnern das MJ ihr ein Narcan _implantat zeigte


    Putnam sagt, dass Dr. Farshchiam aussagte er sprach mit ihr weil sie alle Details über den Demerol-Gebrauch ihres Sohnes wissen wollte


    Mrs. Jackson sagt sie redete nicht mit MJ darüber und hörte niemals über MJs 1993 Ankündigung, dass er in Reha geht


    Quelle: Jacksons gegen AEG- Newsticker (Twitter) aus dem Gericht (Keine Diskussion)


    Dr. Farshchiam hat dazu ausgesagt, dass Katherine sich sogar die Stelle hat zeigen lassen, an dem das Implantat eingesetzt wurde. Sie wusste also angeblich weder, dass ihr Sohn Medikamente nahm, noch dass er in einer Reha war und sie hat noch nie etwas über dieses Implantat gehört.............sorry, aber das kann ich so nicht glauben, vor allen Dingen nicht wenn, wie sie angbibt, sie darüber von ihren anderen Kindern informiert wurde, dann frag ich als Mutter doch wenigstens mal nach, oder kontaktiere den Arzt, der ja auch Familienarzt war.