Positive kleine Berichte über Michael in den Medien

  • @HumanNature227


    "In the world of pop music, there is Michael Jackson and
    there is everybody else"⁰-The New York Times


    https://twitter.com/search?q=p…com%2FnR06DkpNED&src=typd



    ..als Quelle dazu gefunden: http://www.nytimes.com/1984/01…a-musical-phenomenon.html
    (Artikel von 1984)

    Ich aber gelobte mir,
    mich niemals abstumpfen zu lassen
    und den Vorwurf der Sentimentalität
    niemals zu fürchten.

    Albert Schweitzer

  • Ausgerechnet Michael Jackson ist schuld daran, dass das Leben von Nick Brandt eine unerwartete Wendung nahm: 1995 drehte der gebürtige Brite mit dem US-Weltstar das Video zum "Earth Song" in Tansania. Die Schönheit des Landes, aber auch das Entsetzen über dessen Zerstörung, veranlassten Brandt dazu, sein weiteres künstlerisches Werk ausschließlich Ostafrika zu widmen.
    http://kurier.at/kultur/fotogr…zum-tierschutz/56.676.722


    ..wow!..wunderschöne beeindruckende und emotionale Bilder.. :herz: ..hat mich grad richtig in seinen Bann gezogen..und auf youtube gibt es einiges von Nick Brandt..u.a.:



    ...Michael hatte den richtigen Riecher...ihn für seine Kurzfilme zu engagieren.... es sind 3 an der Zahl! ...Nick Brandt hatte auch im letzten Jahr eine Ausstellung in Berlin....

    Ich aber gelobte mir,
    mich niemals abstumpfen zu lassen
    und den Vorwurf der Sentimentalität
    niemals zu fürchten.

    Albert Schweitzer

  • http://www.landbote.ch/detail/…s-passion/gnews/99265421/


    King of Pop als Passion


    Der Wülflinger Ueli Meier ist Fan mit Herzblut: Er ist Mit­gründer der grössten Schweizer Fanpage für Michael Jackson

    Dass Michael Jackson nur in Mineralwasser gebadet haben soll? Ein Gerücht. Er selbst und sein Manager haben es in die Welt gesetzt, um das
    extravagante Image des Popstars zu fördern, weiss Ueli Meier. Er ist Mitgründer der grössten Michael-Jackson-Fanpage der Schweiz. Die Fakten
    zum amerikanischen Sänger kennt er alle. Das Arbeitszimmer seiner Wohnung in Wülflingen könnte denn auch als Kleinstmuseum durchgehen. Die
    Wände sind mit Vinylalben geschmückt, die Regale sind voll mit Biografien, DVDs und Tourbooks – einige davon teure Raritäten, die in
    Plastikmappen aufbewahrt werden. Sogar exklusive Jackson-Schokolade liegt im Gestell. Der 29-Jährige ist Fan seit er zehn Jahre alt war.
    «Michael Jackson hat bei «Wetten, dass …» den «Earth Song» und «Dangerous» gesungen. Von da an war ich fasziniert», sagt er. In
    Internetforen begann er nach Gleichgesinnten zu suchen, sehnte sich nach Austausch. Bald dar­auf gründete er mit anderen zusammen die Website
    jackson.ch. Heute verzeichnen sie monatlich 30 000 Klicks.


    Keine blinde Fanliebe


    Wichtiger als die Fanpage ist Meier aber die Community: «Von der Präsidentin der Kirchenpflege über Journalisten bis zu Handwerkern ist
    alles dabei. Michael Jackson hat viele zusammengebracht.» Meier selber ist gelernter Geomatiker und lebt seit sieben Jahren in Winterthur.
    Trotz der grossen Faszination für den einen Musiker erweckt der 29-Jährige nicht den Eindruck, blinder Fanliebe erlegen zu sein. Er habe
    noch andere Hobbys als die Musik, sagt Meier und muss lachen, als er beim Aufzählen nicht besonders weit kommt. Die Website wolle die
    verschiedenen Facetten des Künstlers Jackson hervorheben, sagt er. Den Sänger, den Tänzer, den Komponisten, den Performer. Ihm sei absolut
    bewusst, dass Jackson auch nur ein Mensch mit Fehlern gewesen ist. «Aber das macht ihn ja gerade spannend», sagt er, und man glaubt es. Das Team
    hinter der Website versuche den Fokus wieder mehr auf die Kunst und weg von den Gerüchten und Skandalen zu bewegen: «Jackson war über
    Jahrzehnte hinweg einer der erfolgreichsten Musiker der Welt. Die negative Publicity in den Nullerjahren überdeckt das manchmal.»


    Jackson.ch informiert über alle News zum Sänger. Zurzeit laufe etwa die Ausstellung «Neverland Lost» in der Photobastei Zürich, sagt Meier
    und hängt gleich eine Anekdote an: Ausgestellt sei ein Foto der Glitzersocken des King of Pops, an der Marke könne man erkennen, dass es
    sich um ein Billigprodukt aus einem Supermarkt handle. Ein Mitarbeiter von Jackson habe die Pailletten aufgestickt. «Sein ganzes Leben war eine
    Inszenierung», sagt Meier sichtlich beeindruckt. Als Nächstes auf dem Programm steht die Show «Thriller – Live», die am Freitag im Theater 11
    startet. Meier selbst hat sie schon mehrmals besucht: «Es ist ein würdiger Tribut an den King.» Wenn das jemand beurteilen kann, dann wohl Ueli Meier.

  • Ich finde es schade, dass der Kleinigkeiten-Berichte-Thread zugemacht wurde, denn da hätte meines Erachtens dies hier hin gepasst


    http://www.aargauerzeitung.ch/…gar-nicht-singt-127931700


    So klingt Michael Jackson, wenn er gar nicht singt
    Michael Jackson ist verstummt in «The Way You Make Me Feel».


    Quelle: youtube.com
    Im Zeitalter von MTV sind Musikvideos die prägende Kunstform schlechthin. Doch nimmt man die Musik aus den Videos, wirkt das ganze ziemlich abgefahren. Die musiklosen Musikvideos sind witzig, schräg und manchmal sogar ziemlich gruselig.

    Videoclips von bekannten Songs ohne Musik erfreuen derzeit die Youtube-Gemeinde. Da kämpft zum Beispiel The Prodigy mit einer Nies-Attacke, Michael Jackson tanzt quiekend durch dunkle Gassen und Freddie Mercury nervt seine Mitbewohnern mit dem Staubsauger.


    Anstelle der Musik gibt es nur die passenden Geräusche, bestenfalls eine kurze Gesangspassage. Der akustische Hintergrund stimmt bis ins Detail. Da hört man Insekten krabbeln, Schuhe quietschen und das Wasser im Whirlpool blubbern. Gerade weil man das eigentliche Stück beim Ansehen des Videos im Ohr hat, wirken die Clips ziemlich schräg, oft witzig und manche sogar ein wenig unheimlich.


    Vom Web ins Fernsehen


    Einer der Schöpfer dieser musiklosen Musikclips ist der österreichische Musikproduzent Mario Wienerroither der sich mit seinem Tonstudio auf die Vertonung von Werbe- und Musikclips spezialisiert hat.


    Wienerroithers Clips werden auf Youtube hunderttausendfach angeklickt und haben es sogar bis ins holländische Fernsehen geschafft. Von den Kommentarschreibern wird der Soundtüftler mit Lob überhäuft – und mit Wünschen für weitere musiklose Musikclips. (cze)



    Im Link sind auch noch Vids von anderen Künstlern zu sehen.

  • Kleinigkeitenthread
    Kann mich nicht erinnern bin wohl älter als ich glaube


    Meine den hier. Michael - Kleinigkeiten in den Medien


    Jetzt gibt es ja zwei: Berichte Klatsch und Tratsch und Postive Nachrichten, aber es gibt eben auch ein dazwischen und einen neuen Thread mache ich wegen solch einer News ja nicht auf, die ich gepostet habe.

  • Die aktuelle Focus-Print-Ausgabe (heute erschienen) hat einen 4-seitigen Bericht über MJ. Seite 112 ff.
    Mit Infos zum neuem Album, Branca & Zack O Malley- Interview...


    Titel: Wiedergeburt des King of Pop "- Seine Musik machte ihn unsterblich.und die Erben sagenhaft reich. MJ schuf ein milliardenschweres Unternehmen. 5 Jahre nach seinem Tod floriert es wie nie....


    erster Eindruck ist ok :)

  • erster Eindruck ist ok

    Ich habe es mir gerade am Zeitungsstand im Supermarkt durchgelesen. OK ist es, aber sie können es sich nicht verkneifen "Jacko" zu schreiben. Sie schreiben zwar auch, dass er "ein geschäftliches Genie" gewesen sei, "was sicher so manchen verwundern würde", aber die positive Darstellung heben sie dann gleich wieder damit auf, dass sie schreiben, er habe sei Geld "für Kunst und Nippes verprasst". Diese Art Formulierungen finde ich einfach nur ärgerlich, weil ihm seit Jahrzehnten der Stempel des "Verprassers", ohne zu hinterfragen, aufgedrückt wird. Am Ende habe ich mich einfach nur wieder geärgert, da diese Artikel ohne Nadelstiche nicht auszukommen scheinen.

    The truth must dazzle gradually
    Or every man be blind
    Emily Dickinson

  • :Tova:

    aber die positive Darstellung heben sie dann gleich wieder damit auf, dass sie schreiben, er habe sei Geld "für Kunst und Nippes verprasst". Diese Art Formulierungen finde ich einfach nur ärgerlich, weil ihm seit Jahrzehnten der Stempel des "Verprassers", ohne zu hinterfragen, aufgedrückt wird. Am Ende habe ich mich einfach nur wieder geärgert, da diese Artikel ohne Nadelstiche nicht auszukommen scheinen.

    ja, ich empfinde genauso.. :herz:


    ich machs jetzt anders herum...
    wenn eine zeitung einen - nach meiner ansicht - guten artikel schreibt, sende ich ihnen einen kommentar..
    (jeden artikel, der falsch recherchiert ist, das habe ich für mein seelenheil beschlossen, kann ich nicht kommentieren..)


    :flirty:

  • Michael Jackson populärer als jeder andere lebende Künstler :perfect:


    @PlanetMJJ 14 Min. #MichaelJackson more populair than any other living artist! #MJfam #KingOfPop


    http://pic.twitter.com/p96IpIcW32

    Ich aber gelobte mir,
    mich niemals abstumpfen zu lassen
    und den Vorwurf der Sentimentalität
    niemals zu fürchten.

    Albert Schweitzer

  • Den Focusartikel hab ich auch gelesen und werde da auch noch hinschreiben. Das war bis dahin eigentlich ein guter Artikel, aber ohne Seitenstiche geht es vermutlich nicht. Ich muss auch ehrlich sagen, ich befürchte fast, das kommt sogar von Wiesner. Ich meine, er hätte mal sowas gesagt. Da kann dann der Focus nichts dafür....ich werde auch Wiesner mal anschreiben....

  • Das ist übrigens eine postive Story und das Video vom Auftritt, die überall verbreitet. High-School-Schüler gewann Talentwettbewerb auf seiner Schule mit Tanzperformance zu Billie Jean. Ellen de Genevres lud ihn in ihre Show ein. MJ-Estate hat den Jungen mit Eltern übrigens in die MJ-One-Show mit Flug und Tickets eingeladen.


    https://shine.yahoo.com/ellen-…=social_20140522_24487374

    This Talented Teen Has Got the Moves like Michael Jackson

    By Ellen's Good News | The Good News – Wed, May 21, 2014 9:17 PM EDT


    Not only is Michael Jackson's newest album #1 on the charts this week, his legend lives on in one extremely talented high school student.
    Nicht nur Michaels Jacksons neues Album ist Nummer 1 in den Charts dieser Woche, seine Legende lebt weiter in einem extrem talentierten High School Studenten.


    Brett Nichols, a junior at John H. Pitman High School in Turlock, California, performed a dance to "Billie Jean" at his school's talent show last Friday -- and it needs to be seen to be believed. (Watch it here!) He pulled off all of Jackson's signature moves, including a truly impressive moonwalk.


    "I am indeed a huge Michael Jackson fan, I've listened to him as long as I can remember," Brett tells the Good News blog.
    "Ich bin in der Tat ein großer Michael Jackson Fan, ich höre ihn solange ich mich erinnern kann."


    The 17-year-old senior says he's never had a dance lesson, but has been practicing his Michael Jackson moves for the past nine years. Only a few friends have seen what he can do, and they convinced him to perform in the school's talent show.
    Der 17-jährige sagt er hatte nie Tanzstunden, aber praktiziert die Michael Jackson-Moves seit 9 Jahren. Nur Freunde sahen was er kann und überzeugten ihn an der Schule für den Talentwettbewerb zu performen.


    In the video, Brett's classmates can be seen going crazy for his performance -- especially when he effortlessly does the moonwalk. "I could not hear the music after I moved backwards," he says, recalling the screaming crowd.
    Im Video sieht man Brett Klassenkameraden abgehen als sie die Performance sehen, besonders wenn er den Moonwalk macht. "Ich konnte die Musik nicht hören als ich rückwwärts ging", die Zuschauer waren so laut.


    Obviously, Brett won the talent show. He didn't win money or a trophy, but something much more useful for a teenage boy. "I won the hearts of a lot of girls."


    More of the Good News:
    Ellen Takes a Deserving College Student on the Ride of His Life
    This Jam Session Between Strangers is Awesome

  • Das ist übrigens eine postive Story und das Video vom Auftritt, die überall verbreitet. High-School-Schüler gewann Talentwettbewerb auf seiner Schule mit Tanzperformance zu Billie Jean. Ellen de Genevres lud ihn in ihre Show ein. MJ-Estate hat den Jungen mit Eltern übrigens in die MJ-One-Show mit Flug und Tickets eingelade


    siehe auch hier: http://www.mjjackson-forever.c…=Brett+Nichols#post269749 = incl. deutschem Artikel.

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    "When people's minds are clouded by anger or hatred, no angel can reach them". ~Michael Jackson~

  • Gab es das schon ?


    Zac Efron sagt, mit MJ telefoniert zu haben. Beide hätten geweint. MJ habe gesagt. : "Siehe, Träume können wahr werden!"


    Zitat

    I want people to NEVER FORGET the truth of how hard he tried, his struggle, to continue to entertain the world...the heartlessness of corporate greed. HE IS NOT A HOLOGRAM...he is not a puppet for the industry. He was a great HUMAN BEING made of flesh and blood. (KF)

  • Gab es das schon ?


    JA!
    http://www.mjjackson-forever.c…ight=Zac+Efron#post268966
    Ich empfehle die Suchfunktion zu nutzen :zwinker:
    Einfach den Namen ( hier "Zac Efron") eingeben ... und schon werden Sie geholfen. :zahn:

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    "When people's minds are clouded by anger or hatred, no angel can reach them". ~Michael Jackson~

  • MICHAEL JACKSON AUF DER HAUT
    Das sind Magier Troy von Scheibners Zaubertattoos
    Mittwoch, 28. Mai 2014


    Troy von Scheibner ist der coolste Zauberer
    Nicht weniger cool sind seine Tattoos
    Davon hat er einige
    Er hat sich auch Michael Jackson tätowieren lassen
    Die Zeiten, in denen Zauberer in vom künstlich erzeugten Wind flatternden Gewändern auf der Bühne herumtänzeln, sind definitiv vorbei. Troy von Scheibner ist modern, will sogar Popstars zersägen und fällt vor allem mit seinem coolen Körper, der durch bedeutende Tattoos verziert wird, auf. Was die Bemalungen zu bedeuten haben, erklärt er im Promiflash-Interview.


    Da Troy mit Leib und Seele seiner Tätigkeit als Zauberer nachgeht, findet sich dieses Thema natürlich auch auf seiner Haut wieder. Dementsprechend hat sich der Londoner mit jamaikanisch-deutschen Wurzeln auch "Magie-bezogenen Tattoos" stechen lassen. Ganz besonders ist er dabei auf eine Michael Jackson (✝50)-Tätowierung, denn der ist für ihn sein absoluter "Lieblingszauberer". Das bedarf durchaus einer genaueren Erklärung, denn seit wann ist der King of Pop ein Magier? Troy erklärt gegenüber Promiflash die Antwort: "Alle Entertainer bewundern Michael Jackson, weil er einer der besten Entertainer oder DER beste Entertainer aller Zeiten ist. Er hat denselben Effekt erzielt, den Magier versuchen, zu erzielen."



    http://www.promiflash.de/das-s…ubertattoos-14052813.html

    Ich aber gelobte mir,
    mich niemals abstumpfen zu lassen
    und den Vorwurf der Sentimentalität
    niemals zu fürchten.

    Albert Schweitzer



  • http://www.spiegel.de/einestag…vela-in-rio-a-975737.html


    Kriegen wir wahrscheinlich einen Vorgeschmack von Alex's Buch ...


    Moonwalk im Favela-Staub


    Seine Anwälte rieten ab, der Gouverneur wollte ihn nicht reinlassen - dennoch drehte Michael Jackson 1996 in einem der gefährlichsten Slums von Rio ein Video. Reporter Alex Gernandt war dabei und erinnert sich.


    Der Ausblick ist atemberaubend: Unter mir erstrecken sich bei strahlend blauem Himmel die Traumstrände Copacabana und Ipanema, die
    weite Bucht von Guanabara, links der Zuckerhut und rechts die Christusstatue. Es ist der 11. Februar 1996, und ich befinde mich in
    einer hochgelegenen Favela im Süden der Elf-Millionen-Metropole Rio de Janeiro namens Dona Marta. Sie zählt zu den gefährlichsten Stadtvierteln der Welt.


    Der Weg zur Dona Marta ist so steil, dass wir unseren Van, vollgepackt mit Video- und Foto-Equipment, auf den letzten Metern anschieben müssen.
    Wir, das sind Fotograf Fryderyk Gabowicz und ich, der "Bravo"-Reporter.Unsere Mission: eine exklusive Reportage vom Dreh des neuen
    Michael-Jackson-Videos "They don't care about us", das - passend zum Text des Protestsongs gegen soziale Ungerechtigkeit - hier von Starregisseur Spike Lee ("Malcolm X") aufgenommen werden soll.


    "Willkommen in der Welt der Armen"


    Entlang der engen, verschachtelten Gassen und Treppen herrscht ein trostloses Bild: Rostige Blechhütten und schmucklose Betonbunker, in
    denen die Bewohner auf dem Sandboden schlafen. Die 12.000 Menschen, die hier auf engstem Raum zusammengepfercht leben, kämpfen täglich ums
    Überleben. Elektrisches Licht, regelmäßige Müllentsorgung oder ein funktionierendes Abwassersystem gibt es nicht, entsprechend ist der Gestank.


    Jackson weiß genau, worauf er sich einlässt. Er selbst hat Dona Marta für den Videodreh ausgesucht. Aus Sicherheitsgründen kommt er per
    Helikopter, der auf einem staubigen Sportplatz am höchsten Punkt der Favela landet. Die Bewohner drängeln sich, um einen Blick auf den Sänger
    zu erhaschen. Als sie ihn erblicken, jubeln sie: "Mi-chael! Mi-chael!" Ein Junge hat ein Badehandtuch mit "Bad"-Motiv aus dem Fenster eines unverputzten Backsteinhauses gehängt.


    Eine Hundertschaft schwerbewaffneter Militärpolizisten steht Spalier.Hier im sozialen Brennpunkt herrscht Gewalt, und dem "King of Pop" darf
    natürlich nichts zustoßen. Doch die Menschen begrüßen Jackson friedlich: "Willkommen in der Welt. Nicht in der wunderschönen, sondern der bescheidenen Welt der Armen", ist auf einem selbst gemalten Banner
    zu lesen.


    Das Geheimnis der weißen Socken


    Eskortiert von seinen Bodyguards, kraxelt Jackson vorsichtig die steilen, unebenen Stufen hinab, bis zur Mitte des Hügels. Dort befindet
    sich eine notdürftige Krankenstation - ein 20 Quadratmeter großer Raum mit einem Behandlungsstuhl. "Kinder werden hier geboren und Schusswunden
    behandelt", wird mir in sachlichem Ton erklärt. Willkommen in der Welt der Armen. Die Station dient Jackson heute als Garderobe.


    Er wählt für den Dreh einen Casual Look - ausgewaschene Jeans, weißes T-Shirt mit Peace-Zeichen und Logo der brasilianischen Percussiongruppe
    Olodum, die auch im Video zu sehen ist. Dazu die obligatorischen weißen Socken, Slipper und eine Ray-Ban-Sonnenbrille. Einst verriet mir Jackson
    selbst das Geheimnis hinter diesen weißen Socken und seinen Hochwasserhosen: "Damit man meine Tanzschritte bei jeder Show bis in die letzte Reihe sehen kann!"


    Ich warte vor der Krankenstation und beobachte, wie drei Hubschrauber des Fernsehsenders "TV Globo" aufziehen. Sie bleiben direkt über uns in
    der Luft stehen. Die TV-Paparazzi erhoffen sich von da oben exklusives Filmmaterial, denn zum Dreh hier unten sind sie nicht zugelassen. Der
    Lärm ist ohrenbetäubend. Man könnte meinen, hier würde eher eine Fortsetzung von "Apocalypse Now" entstehen als ein Michael-Jackson-Clip.


    Tanz auf dem Dach


    Bei dem Höllenlärm wird sich Jackson niemals aus seiner Garderobe trauen, denke ich mir, während sein Double Darrick Morgan noch für das
    Einleuchten der Szene bereitsteht. Doch weit gefehlt: Der Sänger kommt heraus, gänzlich unbeeindruckt von der Szenerie. Er scheint nur sein Video im Sinn zu haben.


    Rund um den Drehort haben sich Schaulustige versammelt, sitzen dicht gedrängt auf Mauern, hängen halb aus Fenstern. Michael winkt ihnen zu,
    zu manchen geht er hin, umarmt sie. Schließlich klettert er auf das Flachdach der Krankenstation, wo riesige Boxen installiert sind, aus denen nun der Song "They don't care about us" gegen den Helikopterlärm andröhnt.


    Mein Fotograf, Zwi genannt, ist ein echter Profi. Er hat sich auf einem wackeligen Wassertank in Position gebracht. Spike Lee ruft "Action!", die Klappe fällt und Michael legt mit seiner Performance los.
    Er singt, schreit, tanzt, reckt die Faust in die Luft und zerreißt sich am Ende unter dem Johlen der Menge das T-Shirt.


    Zahlungen an den Drogenbaron


    Noch Wochen zuvor war es nicht sicher, ob dieser Dreh überhaupt stattfinden würde: Jacksons Anwälte hatten größte Bedenken angemeldet,
    die Situation in den Slums war ihnen zu unberechenbar. Doch der Star konnte sehr stur sein, wenn er von einer Idee überzeugt war. Auch der
    Gouverneur von Rio, Marcello Alencar, hatte mit allen Mitteln - etwa einer Einreiseverweigerung für Jackson, dessen Gefolge und die Filmcrew -
    versucht, den Dreh zu verhindern. Die Bewerbung Rios als Austragungssort für die Olympischen Spiele 2004 stand damals bevor. Da
    war ein Musikvideo, in dem ein weltbekannter Sänger soziale Missstände vor Ort aufzeigt, kontraproduktiv.


    Alencar wollte nicht, dass Aufmerksamkeit auf die negativen Seiten seiner Stadt gelenkt wurde, in der es zu jener Zeit wöchentlich 30
    Morddelikte gab. Schließlich hatte sich Pelé zugunsten Jacksons eingeschaltet. Und dank der brasilianischen Fußballlegende konnte der
    Dreh schließlich doch stattfinden. Jedenfalls, nachdem ein weiterer Protagonist um Erlaubnis gefragt worden war: Marcinho VP, Drogenboss der
    Dona Marta. Durch eine Zahlung in unbekannter Höhe hatte man den Gangster überzeugen können.


    Um die Sicherheit am Set zu gewährleisten, hatte schließlich Spike Lee eine clevere Idee: Neben der Hundertschaft Militärpolizisten
    verpflichtete er rund 50 männliche Slumbewohner, viele von ihnen aus dem Drogengeschäft, als Securitykräfte. "Passt bitte auf, dass nichts
    passiert", hatte er sie vor Drehbeginn bei der Ehre gepackt, jedem 50 Dollar und ein Shirt mit der Aufschrift "Michael Jackson Security" in
    die Hand gedrückt. Das hatte Eindruck bei den schweren Jungs gemacht. In der brandgefährlichen Favela, für Touristen damals eine absolute "No-go-Area", blieb es zumindest für die Zeit des Drehs ruhig.


    Michael-Jackson-Denkmal in der Favela


    Gegen 16.30 Uhr, kurze Drehpause: Manager Bob Jones gibt mir das Okay, jetzt kurz mit Jackson zu sprechen, während sein Designer den Sitz
    des Outfits prüft. Der Sänger sieht mich kommen, nimmt seiner Visagistin den Make-up-Schwamm aus der Hand und zieht ihn mir schelmisch
    grinsend zur Begrüßung übers Gesicht. Dann lacht er sich halbtot, umarmt mich freundschaftlich. "Alex", sagt er, "Du bist den ganzen Weg
    aus Deutschland gekommen, nur um mich zu sehen?" Er meint das wirklich ernst. Ich fühle mich geehrt.


    "Dies ist eines meiner wichtigsten Videos", sagt er. "Es liegt mir am Herzen, die Botschaft von 'They Don't Care About Us' in die Welt zu
    tragen. Schau nur, wie positiv die Stimmung hier heute ist." Er hoffe, so Jackson, den Menschen in der Dona Marta werde es eines Tages besser
    gehen: "Sie haben ein Recht darauf!" Schon endet unser Gespräch wieder -der Dreh muss weitergehen.


    Es wird Abend. In der Ferne glitzern die Lichter von Rio. Über fünf Stunden Dreh liegen hinter uns, die Szenen sind im Kasten, ohne
    Zwischenfälle. Jackson bleibt diszipliniert bis zur letzten Sekunde. Wir klettern die steilen Stufen empor, wo Helikopter und Vans warten. Alle
    sind erschöpft, auch Michael. Er winkt den Menschen zum Abschied, dann entschwindet er im Helikopter. Zurück ins Rio Palace Hotel, unten an der Copacabana. In eine andere Welt.


    Heute, viele Jahre später, hat die Favela Dona Marta eine eigene Attraktion, die an jenen geschichtsträchtigen 11. Februar 1996 erinnert:
    den "Platz des Michael Jackson". Dem am 25. Juni 2009 verstorbenen "King of Pop" zu Ehren, der dem Viertel nach dem Dreh finanziell unter
    die Arme griff, hat man hier, exakt an der Stelle, an der er tanzte, eine Statue errichtet. Touristen trauen sich jetzt hierher und lassen
    sich mit dem Bronze-Michael fotografieren. Das Armenviertel ist fast so etwas wie eine Vorzeige-Favela geworden, urbanisiert und größtenteils
    befriedet von der Militärpolizei. Die Hütten sind jetzt bunt bemalt, ein Abwassersystem wurde installiert. Sicher: Ein "Disneyland" ist die Dona
    Marta noch immer nicht - auch nicht durch Michael Jackson. Aber immerhin: Es gibt jetzt eine Samba-Schule. Das hätte dem Mann, der die Welt zum Tanzen brachte, ganz sicher gefallen.



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    haben wir auch schon hier: http://www.mjjackson-forever.c…m+Favela-Staub#post272420
    :zwinker: