Michael Jackson-Premiere bei Billboard-Awards 18. Mai

  • Wo "Michael" draufsteht, sollte auch "Michael" drin sein, ganz einfach.

    Zitat

    I want people to NEVER FORGET the truth of how hard he tried, his struggle, to continue to entertain the world...the heartlessness of corporate greed. HE IS NOT A HOLOGRAM...he is not a puppet for the industry. He was a great HUMAN BEING made of flesh and blood. (KF)

  • http://www.klatsch-tratsch.de/…ngst-gemacht/205177Lionel Richie über Jackson-Hologramm: “Es hat mir Angst gemacht”Mai 21st, 2014 @ 12:50 pm › matt


    Bei den ,Billboard Music Awards’ sorgte der posthume Auftritt von Michael Jackson für Aufmerksamkeit. Lionel Richie ist jedoch alles andere als begeistert von der Idee.


    Der verstorbene ,King of Pop’ wurde bei den vergangenen ,Billboard Music Awards’ via einem Hologramm-Auftritt wiederbelebt. Was viele für eine gelungene Idee halten, finde andere geschmacklos. Auch Lionel Richie (64) sieht den posthumen Auftritt der verstorbenen Musikerlegende eher kritisch und fand im Gespräch mit ,Access Hollywood’ die richtigen Worte für die Performance.


    ,,Es war verrückt … Ich muss sagen, es hat mir Angst gemacht, weil es um Mike ging. Es war toll umgesetzt, aber ich fühlte mich nicht gut, weil es einfach … Ich habe darauf gewartet, dass er jetzt wirklich auf die Bühne kommt und dann habe ich kapiert: Er ist es und ist es wieder nicht”, lautet sein Urteil über den ungewöhnlichen Auftritt. Wirklich geheuer war es dem ,Hello’-Interpret also auch nicht.


    Beide Musiker arbeiteten in der Vergangenheit zusammen und waren auch privat befreundet. Für die Musikindustrie sei es natürlich eine großartige Möglichkeit tote Künstler wieder auf die Bühne zu bringen, Lionel Richie kann Hologramm-Auftritten allerdings nichts gutes abgewinnen. ,Für mich ist das etwas übertrieben”, ist die abschließende Meinung des 64-Jährigen. (LT)

  • The Michael Jackson Hologram Proved
    That the MJ Industry Doesn’t Actually
    Need Jackson to Survive


    By Geeta Dayal


    http://www.vulture.com/2014/05…m-the-phantom-menace.html


    Ein sehr nachdenklicher und lesenswerter Artikel:
    Eine florierende MJ-Industrie beweist bei den Billboard-Awards, dass sie nicht auf Michael Jacksons leibliches Überleben angewiesen ist.
    Er ist und bleibt auch 5 Jahre nach seinem Tod - und bis in alle Ewigkeit - als lukrative Geldmaschine ein Sklave der Unternehmensinteressen, die ihn nicht ruhen lassen.
    Wie die holografische Technologie sich zwangsläufig verbessert, werden die Möglichkeiten für "Live-Auftritte" bei Hunderten von nicht verwendeten Songs - Demos, Outtakes und anderen Stücken in Michael Jacksons Gewölbe, zukünftig endlos sein.
    Aber vielleicht sollten wir Jackson verlassen, statt zu versuchen, ihn für die Ewigkeit digital zu reanimieren.


  • Jetzt mal ehrlich, Leute. Das kommt mir langsam vor wie eine große, lächerliche Verschwörungstheorie:


    Das böse Estate, die bösen Sony-Leute, die noch böseren Musiker, die es wagen, sich an Mikes Songs zu vergehen und jetzt auch noch diese dummen, unfähigen (kriegen noch nicht mal ein richtiges „Hologramm“ hin) und noch dazu so geldgeilen und willfährigen Mitläufer der MJ-Industrie, die noch nicht mal vor Versklavung eines toten MJ zurückschrecken. :kalk:


    Der Estate ist nunmal da, um das Geld von Michael Jackson für seine Erben zu verwalten und zu maximieren. Das macht man unter anderem mit dem Abschließen guter Verträge (Sony) und die beinhalten u. a. Positionen wie gute und innovative Promo. Dazu gehört unbedingt, gerade bei einem Kaliber wie Michael Jackson, neue Wege zu gehen. Das wurde hier gemacht.


    Aber ich verstehe schon: Man hätte besser ein billiges Parfüm an die Besucher der Award-Veranstaltung verkaufen sollen, das beim Druck auf den Sprühknopf „I Love You“ haucht, schon klar.

  • Aber vielleicht sollten wir Jackson verlassen, statt zu versuchen, ihn für die Ewigkeit digital zu reanimieren


    Nun, ich denke, darauf hat Michael selbst eine Antwort gegeben: Auf die Frage, ob er mal in dem (einem Sarkophag) begraben werden wolle, stutzt Michael und meint: nein, ich will nie begraben werden - ich will ewig leben !


    Ob er den Auftritt beim BBA gemocht hätte, JA, ich denke er hätte es sehr gemocht: „Ich liebe es, Magie zu erschaffen; etwas zusammenzufügen, das vollkommen ungewöhnlich, so unerwartet ist, dass es den Leuten den Atem raubt. Etwas, dass der Zeit voraus ist. Fünf Schritte dem voran, was die Menschen denken.“ (Michael Jackson)

    Ich finde es erstaunlich, dass sich "Moralvorstellungen" von Generation zu Generation weiter tragen, dass erstmal alle Neuerungen "schlechtgeredet" werden, bevor man Neuerungen akzeptieren und schätzen lernt. Auf die rhythmischen Hüft- und Beinbewegungen von Elvis reagierte die Öffentlichkeit seinerzeit mit "moralischer Verwerflichkeit", Rock n`roll war Teufelswerk, die Beatles wurden beschimpft sie würden einen schlechten Einfluss auf die Jugend haben und seien "Unkultur", die erste Herztransplantation war "moralisch absolut verwerflich", die künstliche Befruchtung ist "nicht von Gott gewollt" und mit HIV bestrafte Gott angeblich Menschen, die nicht der Norm entsprachen. Sterbehilfe ist sogar so "moralisch verwerflich" dass es verboten ist, bei Tieren zwar nicht, die "erlöst" man von ihren Leiden usw. Fernsehen, Telefon usw. ALLE technischen Neuerungen waren in de Vergangenheit "moralisch verwerflich", trotzdem könnte wir uns heute ein Leben ohne diese Neuerungen, ohne Menschen, die, entgegen jeder Unkenrufe, hinter ihren Erfindungen standen und sie ermöglicht haben, gar nicht mehr vorstellen.


    Ich persönlich finde an diesem computergenerierten Abbild überhaupt nichts verwerfliches und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass, wäre Michael noch unter uns, er sich darüber sehr gefreut hätte, ich glaube sogar, er würde es lieben, zu performen, aber nicht live dort sein zu müssen, auf Tour gehen zu können, ohne selbst unter Stress zu stehen, nicht schlafen, nicht essen zu können und viele, viele Kilos durch das Tanzen zu verlieren.


    Aus "Privat Home Movies 2003"


    MJ: Du reist von einem Kontinent zu einem anderen. Du bist müde, die Zeitzonen sind verschieden. Du kannst nach der Show nicht schlafen…


    MJ: … das Adrenalin ist hier oben.


    Regisseur: Können wir das noch mal machen? Ohne die negativen Kommentare, in denen du sagst, dass du es nicht magst zu touren… einfach…


    MJ: [zum Regisseur] Obwohl ich es nicht mag.


    Regisseur: Ich weiß, aber das ist wirklich…


    MJ: Ich geh durch die Hölle.


    Regisseur: Behaupte es trotzdem…


    MJ: Ich geh während der Tour durch die Hölle!




    Michael wollte ewig leben! Durch das computergenerierte Abbild hat er sogar viele von den Jugendlichen erreicht, er ist wieder in aller Munde, neue Menschen, die vielleicht Fans werde, interessieren sich für ihn usw. Und JA, ich würde so ein Konzert besuchen wollen, von ihm, genauso wie von Elvis, oder den Beatles, sollte das zu meinen Lebzeiten noch technisch möglich sein und ich hoffe, dass für meine Kinder, oder Enkelkinder es möglich sein wird, diese verschiedenen Idole ihrer Großeltern und Eltern einmal erleben zu können, auch, wenn sie nur eine Fiktion sind.

  • Das böse Estate, die bösen Sony-Leute, die noch böseren Musiker, die es wagen, sich an Mikes Songs zu vergehen und jetzt auch noch diese dummen, unfähigen (kriegen noch nicht mal ein richtiges „Hologramm“ hin) und noch dazu so geldgeilen und willfährigen Mitläufer der MJ-Industrie, die noch nicht mal vor Versklavung eines toten MJ zurückschrecken


    So krass sehe ich es persönlich jetzt nicht. Der estate hat sicherlich weitläufig gute arbeit geleistet. Mit sony hat Michael gutes geld verdient. Was die remix-songs betrifft, muss ich sagen, dass ich nich dagegen bin, allerdings bin ich mir sicher, auch ein album "nur" mit den demos hätte den gleichen erfolg erzielt. Was die versklavung des toten MJ betrifft, sind wir mit dem hologramm mittlerweile an einen punkt angelangt, dem sehr grenzwertig ist. Wo hört das "aufrechterhalten seiner legacy" auf und wo beginnt die "leichenfledderei"? Alles konsumieren, was man von seinem toten idol noch kriegen kann? Der neuesten technik hinterhecheln und MJ noch mal tanzen lassen? Oder sich lieber an seinen auftritte zu lebzeiten erfreuen und ihn in frieden ruhen lassen?...
    Den jungen fans sollte man übrigens seine genialen konzerte zeigen zB auf events auf ner riesenleinwand.

  • Was die versklavung des toten MJ betrifft, sind wir mit dem hologramm mittlerweile an einen punkt angelangt, der sehr grenzwertig ist. Wo hört das "aufrechterhalten seiner legacy" auf und wo beginnt die "leichenfledderei"? Alles konsumieren, was man von seinem toten idol noch kriegen kann? Der neuesten technik hinterhecheln und MJ noch mal tanzen lassen? Oder sich lieber an seinen auftritte zu lebzeiten erfreuen und ihn in frieden ruhen lassen?...


    Um Michael auch in der Zukunft, für zukünftige Generationen interessant zu machen, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als auch die neueste Technik anzuwenden, ansonsten ist und bleibt er "nur" für seine jetzigen Fans interessant, wird zwar hin und wieder auftauchen bei "Chartshows" usw. aber sonst würde nichts mehr passieren. Wenn man eine Legende am "Leben" hält, wird sie überdauern und mehr Fans und mehr Generationen hinzu gewinnen. Wenn ich den Vergleich zu Elvis z. B. ziehe, ist es bei Elvis etwas völlig anderes. Es werden auf Graceland Festivals veranstaltet, dort können die Fans sein Haus, seinen Garten besuchen, sich seine Kleidung ansehen usw., viel mehr interessantes für die nachfolgenden Generationen, das alles hat man bei Michael nicht. Der Estate ist angehalten, das Vermögen der Erben zu mehren und eine Versklavung ist das nun wirklich absolut nicht, auch, weil man einen Menschen, der nicht mehr lebt, nicht versklaven kann :zwinker:. Das Aufrechterhalten seiner Legacy bedeutet, die Musik und auch den Menschen dahinter, mit seinen Wünschen auf einer besseren Welt, mit seinen Wünschen, dass es allen Kindern auf der Welt besser geht, sie keinen Hunger leiden müssen usw., weiter zu tragen, nicht bei unserer Generation halt zu machen, sondern dieses Anliegen von ihm, an so viele Menschen wie möglich heranzutragen. Wie sehr die Welt voller Gewalt ist, sehen und hören wir jeden Tag, es gibt niemanden mehr, der ist wie Michael, dafür gibt es Bushido und andere seiner Konsorten mit ihren Hasstiraden. Die Jugendlichen, die diese Hasstiraden hören, wirst Du mit den alten Songs von Michael nicht erreichen können, da gehört etwas neues, innovatives um diese Generation jetzt noch zu erreichen, sie so zu erreichen, dass auch sie die Message verstehen, allem und jedem mit Liebe zu begegnen.


    Wollte Michael in Frieden ruhen, oder wollte er ewig leben? Ich möchte auch nichts von meinem "toten" Idol sammeln, oder konsumieren, sondern einfach von meinem Idol, denn für mich wird er, wie er es immer war, unsterblich bleiben, doch auch wenn das für mich so ist, heißt es nicht es ist für meine Kinder, oder Enkelkinder ebenso, an diese (technisierte) Generation muss man anders herantreten um sie zu erreichen.


    Michael war einer der ersten, die Videos zu seinen Songs herausgebracht haben, Michael war der Erste, der sogar kleine Filme daraus gemacht hat, Michael war einer der Ersten, die jede Menge technischen Kram in seinen Auftritten eingebracht hat, ob nun den Lean bei Smooth Criminal, oder dass er aus dem Boden geschossen kam auf seiner Dangerous Tour, oder als er mit einem Raketenrucksack von der Bühne flog (was angeblich aber ein Stuntman war).....Michael hat sich immer für Neues und neue Technik begeistert, seine Fans zu überraschen, sie sprachlos zu machen.

  • Um Michael auch in der Zukunft, für zukünftige Generationen interessant zu machen, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als auch die neueste Technik anzuwenden, ansonsten ist und bleibt er "nur" für seine jetzigen Fans interessant


    Also das glaube ich nich. Michael Jackson ist "Kult". Das wäre äusserst traurig, wenn er zukünftige generationen nich mehr begeistern könnte, ohne die "unterstützung" eines hologramms.

  • Also das glaube ich nich. Michael Jackson ist "Kult". Das wäre äusserst traurig, wenn er zukünftige generationen nich mehr begeistern könnte, ohne die "unterstützung" eines hologramms.


    Ich glaube, dass siehst Du ein wenig zu Fan-bezogen. Die Schlagzeilen waren leider nicht so "kultig" in den letzten Jahren, in den Köpfen der Menschen ist er nicht als "Kult" haften geblieben. Die Schlagzeilen waren 2009 kurzzeitig positiv, als er sein Comback angekündigt hat, durch This is it, danach war er aber wieder, als Medikamentensüchtig in den Medien vertreten und auch leider durch Wade Robson und Konsorten als das, was 2005 in der Gerichtsverhandlung eindeutig bewiesen wurde, dass er es nicht ist, in den Medien. Wenn Du die Jugendlichen heute fragst, wer Michael Jackson ist, dann kommt hauptsächlich nur das, alles andere, wie das er mehrere Male im Buch der Weltrekorde steht usw. wissen die Meisten nicht. Durch diesen Billboard Award ist auch in dieser Generation Interesse geweckt worden.


    Wer weiß, was er bei This is it noch alles vorhatte, dort hat er auch viele innovative Ideen angebracht und es sollte die größte Show auf Erden werden :zwinker:

  • Die Schlagzeilen waren 2009 kurzzeitig positiv, als er sein Comback angekündigt hat, durch This is it, danach war er aber wieder, als Medikamentensüchtig in den Medien vertreten und auch leider durch Wade Robson und Konsorten als das, was 2005 in der Gerichtsverhandlung eindeutig bewiesen wurde, dass er es nicht ist, in den Medien.


    Dagegen hilft nur eins: "Aufklärung". Man sollte mit den jungen leuten reden, ihnen sagen, wie es wirklich war usw. Man kann ihnen gute bücher empfehlen, tolle dokus und dergleichen. Es gibt ja bereits MJ als unterrichtsfach, was ich sehr fortschrittlich finde. Aber all diese missverständnisse kann doch kein hologramm aus dem weg räumen.


    Wenn Du die Jugendlichen heute fragst, wer Michael Jackson ist, dann kommt hauptsächlich nur das, alles andere, wie das er mehrere Male im Buch der Weltrekorde steht usw. wissen die Meisten nicht.


    Da is meine erfahrung eine andere. Die kids kennen alle seine bekannten songs aus den 80ern. In tanzschulen tanzen sie zu dieser musik. Der ganze mist bzg des prozesses 2005 zB, das hat ihm keinen abbruch angetan, was seinen kultstatus bei den jungen leuten betrifft. Und nur mal angenommen, es wäre doch so, dann wäre doch ein hologramm, nich das was man den jungen leuten "an die hand" geben sollte.

  • Aber all diese missverständnisse kann doch kein hologramm aus dem weg räumen.


    Natürlich kann es das, indem diese Technik das Interesse der Jugendlichen weckt, weil dadurch, dass sie ihn "live", in der heutigen Zeit, auf der Bühne gesehen haben, ihre Neugier geweckt wurde . Es ist nun einmal die technisierte Generation, diese Jugendlichen kennen sich mit der neusten Technik super aus, es muss immer das neueste Handy sein, weil es wieder mehr kann, als das Alte, es wird alles an Technik optimiert, immer weiter entwickelt und das ist nicht nur beim Handy so. Ich brauche nicht unbedingt ein Handy, weil ich ohne diese Technik aufgewachsen bin, mich interessiert es nicht, WAS ein iphone alles kann und was der Unterschied zwischen einem iphone und einem ipod ist, ich habe diese ganzen Fortschritte mitbekommen, von z. B. der mechanischen Schreibmaschine, bis zum Computer, es interessiert heute auch kaum noch jemanden, wie eine mechanische Schreibmaschine ausgesehen hat und wie kompliziert man mit ihr geschrieben hatte.


    . Man sollte mit den jungen leuten reden


    DAS ist genau das Problem, wo ich denke, dass Du es zu Fan-bezogen siehst. Die jungen Leuten WOLLTEN in der Vergangenheit gar nicht großartig darüber reden, Michael war tot, es gab seit 2001 nichts weltbewegendes mehr, ab 2003 war hauptsächlich die Kindes......-Geschichte aktuell. Somit war das Einzige, was sie vielleicht noch über ihn wissen, dass er das meistverkaufte Album herausbrachte, doch das ist für die jungen Leute Jahrzehnte her, in den Medien war er nur noch als "gefallene Ikone" vertreten. Es ist auch in der Vergangenheit oftmals so gewesen, dass Michael Fans dazubekommen hat, nach einer Tour, oder wenn man ihn live auftreten sah, die Menschen fanden die Performance toll, den ganzen technischen Schnickschnack, den er bei Auftritten bot usw. manche hat DAS erst dazu bewogen, sich intensiver auch mit dem Menschen dahinter zu beschäftigen. Die Leute, die nicht alle Fans waren, bsuchten seine Konzerte wegen seiner gigantischen, aussergewöhnlichen Show, die er ablieferte, dafür war er bekannt, er brachte immer etwas Neues, etwas aussergewöhnliches, etwas was andere vorher noch nie gezeigt hatten.


    Da is meine erfahrung eine andere. Die kids kennen alle seine bekannten songs aus den 80ern. In tanzschulen tanzen sie zu dieser musik. Der ganze mist bzg des prozesses 2005 zB, das hat ihm keinen abbruch angetan, was seinen kultstatus bei den jungen leuten betrifft. Und nur mal angenommen, es wäre doch so, dann wäre doch ein hologramm, nich das was man den jungen leuten "an die hand" geben sollte.


    Tanzschule ist bei der heutigen Jugend absolut out, da geht, z. B. von den Freunden meines Sohnes, die alle 16 - 17 Jahre alt sind, keiner hin, diese Generation hört Bushido (wo ich mich gar nicht mit anfreunden kann) Kollegah und wie die ganzen Hasstiraden-Sänger alle heißen, da erntest Du mit dem Namen Michael Jackson höchstens ein mildes Lächeln, aber mit Sicherheit kein Interesse. Seit dem "Hologramm" ist das allerdings ein bisschen anders geworden und sei es nur, dass sie sich für die Technik, die dahinter steckt, interessieren, manche fragen dann auch andere Dinge über ihn und mit der Beantwortung der Fragen, wird Interesse geweckt, sich doch mal mit dem Künstler dahinter auseinander zu setzen.

    Soweit ich weiß, wollten doch die Jacksons ebenfalls Michael als Hologramm bei ihren Auftritten dabei haben und wie gesagt, ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Michael es klasse gefunden hätte, er war für solchen techischen Schnickschnack absolut zu haben und offen dafür, denn auch er wusste, dass er sich die ganze Technik zunutze machen musste um so viele Menschen wie möglich zu erreichen.

  • Man darf das aber auch alles nicht verallgemeinern.Mich hat erst letztlich ein 14 jähriger Junge bei Ebaykleinanzeigen angeschrieben zwecks einer MJ DVD....und dieser war ein Riesen Fan. ich merke es immer wieder,das kids,die ihn lebend gar nicht mehr bewußt mitbekommen haben,seine Musik lieben gelernt haben und auch Fans geworden sind.

  • Marion , wenn diese technik das interesse bei jugendlichen weckt, dadurch, dass sie "ihn" live sehen/sehen können und das auch noch, der einzige weg ist, jugendliche für Michael zu begeistern, dann sind wir leider weitgekommen. Aber dem ist ganz sicher nicht so-Gott sei Dank. Denn das würde Michael auch nicht gerecht. Ein hologramm, kann, wenn man so will, allenfalls eine "ergänzung" sein-eine für mich, nach wie vor pietätlose ergänzung.


    Vielleicht sollten wir die jungen leute auch nicht unterschätzen. Meine erfahrung ist da zB ne ganz andere.

  • Forever , es ist doch auch schon zu Lebzeiten von Michael so gewesen, dass er Menschen, die keine Fans waren, auf sein Konzert gezogen hat, eben WEIL er den neusten, gigantischen technischen Kram geboten hatte, die Leute wussten bei dem Namen Michael Jackson einfach, dass er eine gigantische Show bieten würde, immer etwas Neues, noch nie dagewesenes bringen würde und er auch aus diesem Grunde viele, zu dem Zeitpunkt Nicht-Fans, angezogen hat. Viele Fans hat er NACH seinem Tod dazu gewonnen, weil sein Name vermehrt in der Presse war, weil zu diesem Zeitpunkt alles wieder von ihm gezeigt wurde usw. somit wurde Interesse geweckt. Dann kam das Album Michael und es wurde wieder über Michael Jackson berichtet und jetzt bei Xscape inclusive dem "Hologramm" ist das Interesse gigantisch, merkt man schon daran, wie die Verkaufszahlen von Xscape in die Höhe geschossen sind, einmal beim Erscheinen des Albums und nochmal seit dem Billboard Award.


    Wenn die Jugendlichen heute Fans werden, dass entweder dadurch, dass die Eltern Fans sind, oder, wie früher schon, durch spektakuläre Auftritte und Inszenierungen. Es ist nun mal leider immer noch so, dass er nicht hauptächlich wegen seines künstlerischen Schaffens in den Schlagzeilen war und auch nicht, als herzensguter Mensch, der wahnsinnig viel für kranke und arme Kinder tat, sondern immer noch als die "gefallene Pop-Ikone" als "Pädo...." und Freak. Ab 1993 tat es schon oftmals weh, als Fan zu hören, wie man über ihn sprach und leider ist es DAS, was in den Köpfen der Menschen hängen geblieben ist. Seit der Promo für Xscape und den Billboard Awards ist da eine Änderung festzustellen, bis auf ein paar Ausnahmen, ist die Presse durchweg positiv. Selbst von der Family habe ich nichts negatives vernommen und das soll schon was heißen.

  • die Leute wussten bei dem Namen Michael Jackson einfach, dass er eine gigantische Show bieten würde


    Und diese shows hat er uns für die ewigkeit hinterlassen. Das ist Er. Da steckt sein herzblut drin. Das kann son hologramm niemals leisten und das ist auch gut so. Ich finde son hologramm grundsätzlich immer makaber, egal von welchem künstler. Bei Michael kommt aber noch erschwerend hinzu, dass er auch noch ausgerechnet an den vorbereitungen zu seiner tour verstorben ist. Die kann er ja dann in ein paar jahren nachholen, wenn die technik soweit ist, ein hologramm auf (welt)tournee zu schicken :traurig1

  • Bei mir war vor 10 Jahren Britney Spears das Thema meiner Englisch-Realschulabschluss-Prüfung :ohnoo: . Ich dachte ich werde irre weil sie mich nie intressiert hatte, meine Klassenkameraden haben sich gefreut :wäh: .
    Etwas später auf dem Gym. war plötzlich Shakira das Thema einer Spanisch-Klausur.... :lulu: .


    Ich bin jetzt 26, vom Michael Jackson hab ich in der Schule noch nie was gehört.