Anwesen von Sir Cliff Richard durchsucht - Zusammenhang mit Missbrauchsvorwürfen

  • Die BBC meldet, dass das Anwesen von Cliff Richard durchsucht wird/wurde.
    Es gibt wohl Vorwürfe von jemandem wegen Missbrauchs Anfang der 80er Jahre.
    Die Person sei damals unter 16 Jahren alt gewesen sein.
    Es ist unklar, ob sich die Vorwürfe gegen Cliff Richard richten oder nicht.
    Er selbst ist gerade in Portugal im Urlaub.


    Quelle:http://www.bbc.com/news/uk-28787530


    ...........................




    'The allegations are completely false': Sir Cliff Richard speaks out after police investigating claims of sexual abuse of an underage boy in the 1980s spend five hours searching his Berkshire home


    'Die Behauptungen sind völlig falsch': Cliff Richard meldet sich, nachdem Polizisten, die Ansprüche des sexuellen Missbrauchs eines minderjährigen Jungen in den 1980er Jahren untersuchen, fünf Stunden seinen Berkshire nach Hause durchsuchten


    Read more: http://www.dailymail.co.uk/new…gation.html#ixzz3ANd0JeLB
    Follow us: @MailOnline on Twitter | DailyMail on Facebook

    Ich aber gelobte mir,
    mich niemals abstumpfen zu lassen
    und den Vorwurf der Sentimentalität
    niemals zu fürchten.

    Albert Schweitzer

  • Verdacht auf Missbrauch
    Hausdurchsuchung bei Cliff Richard
    Sänger erklärt: Vorwürfe „völlig abwegig


    Missbrauchvorwurf gegen Cliff Richards (73)!


    Der britische Popstar wird verdächtigt, einen Teenager in den 1980er Jahren sexuell missbraucht zu haben. Der 73-Jährige weist die Vorwürfe vehement zurück, nennt sie „völlig abwegig”.


    Jetzt durchsuchte die Polizei sein Anwesen im südenglischen Sunningdale. Cliff Richards trafen die Beamten dort nicht an. Der Sänger erklärte am Donnerstag, er wisse seit Monaten, dass derartige Behauptungen im Internet kursierten.



    Ein Polizeisprecher bestätigte, dass ein Anwesen in Sunningdale durchsucht wurde. Es gehe um einen Vorwurf „sexueller Natur” aus den 1980er Jahren, in den ein Junge verwickelt sei, der damals noch keine 16 Jahre alt gewesen sei.


    Der Besitzer sei bei der Razzia nicht anwesend gewesen, niemand sei festgenommen worden, so der Sprecher.


    Britische Medien, darunter die BBC, identifizierten das Gelände in der Grafschaft Berkshire als Richards Anwesen. Dieser hielt sich demnach in Portugal im Urlaub auf. Von dort aus meldete sich der Popstar später zu den Vorwürfen zu Wort.


    Eigentlich habe er vorgehabt, die seit Monaten kursierenden „abwegigen Vorwürfe” nicht auch noch mit einer Antwort zu würdigen, um ihnen nicht noch mehr Auftrieb zu geben, erklärte Richard.


    Nun habe sich aber die Polizei „ohne Vorankündigung” Zugang zu seinem Anwesen verschafft. „Es versteht sich von selbst, dass ich vollkommen kooperieren werde, sollte die Polizei mit mir sprechen wollen.”


    Weiter wollte er sich mit Verweis auf die laufenden Untersuchungen nicht äußern. Derzeit halte er sich „nicht in Großbritannien” auf.


    Mit mehr als 250 Millionen verkauften Platten zählt Cliff Richard zu den erfolgreichsten Sängern Großbritanniens. Im Jahr 1995 wurde er als erster Popstar von Königin Elizabeth II. zum Ritter geschlagen.


    Cliff Richard gilt als überzeugter Christ, der promiskuitiven Sex, Drogen und Alkohol ablehnt.

    Ich aber gelobte mir,
    mich niemals abstumpfen zu lassen
    und den Vorwurf der Sentimentalität
    niemals zu fürchten.

    Albert Schweitzer

  • Cliff Richard gilt als überzeugter Christ, der promiskuitiven Sex, Drogen und Alkohol ablehnt.


    Die Ablehnung vom Promiskuität im sexualleben sagt in meinen Augen genauso wenig aus, wie ein gläubiger Christ zu sein. Ich denke da mit Schauder an die katholischen Kirchenmänner, von deren Taten ich gar nicht erst reden will.


    Ob Cliff nun Hetero-, Homo-, oder A-Sexuell sein sollte, ob er Christ, Moslem, Hindu oder sonst was ist... Ich hoffe einfach für ihn und auch für die Öffentlichkeit, dass diese Vorwürfe zweifelsfrei aufgeklärt werden und damit das Gerede endlich Ruhe findet.

  • Ich glaube, dass einige Menschen von den MJ-Vorwürfen gelernt haben und es jetzt mal bei irgendeinem anderen Prominenten ausprobieren wollen. Cliff Richard wird sicherlich auch genug Geld haben.

  • Keine Missbrauchs-Anklage gegen Cliff Richard


    Zwei Jahre lang wurde ermittelt, nun ist Schluss: Die britischen Behörden gehen Missbrauchsvorwürfen gegen Sänger Cliff Richard, 75, nicht mehr nach – die Beweise reichten nicht aus, heißt es nun. ZUR STARTSEITE

    Foto: dpaCliff Richard, 75, ist vom Vorwurf des sexuellen Missbrauchs entlastet worden
    Seit zwei Jahren wurde ermittelt, nun ist klar: All das wird keine Konsequenzen für den britischen Sänger Cliff Richard haben. Martin Goldman, Generalstaatsanwalt von Yorkshire und Humberside, erklärte nun, dass nicht genug Beweise vorliegen würden, um weiterhin wegen sexuellen Missbrauchs gegen den 75-Jährigen zu ermitteln oder den Fall gar zur Anzeige zu bringen.
    Untersucht wurden die Vorwürfe von bis zu vier Männern, die zwischen 1958 und 1983, damals noch als Jugendliche, Kontakt mit dem Sänger gehabt haben wollen. Cliff Richard zeigte sich in einer Stellungnahme gegenüber der Zeitung "Daily Mail" begeistert über die Entscheidung: "Nach beinah zwei Jahren Polizeiermittlungen habe ich nun erfahren, dass die Untersuchung abgeschlossen ist. Ich habe immer meine Unschuld beteuert, mit den Ermittlern voll kooperiert, und ich kann ehrlicherweise nicht verstehen, warum es so lange bis zu diesem Punkt gedauert hat."
    Der 75-Jährige hatte sich zweimal freiwillig mit den Polizeiermittlern getroffen, nachdem diese 2014 eine Untersuchung eingeleitet hatten. Für viel Aufsehen sorgte eine Durchsuchung seines Anwesens in Großbritannien. Der Einsatz wurde damals live von der BBC übertragen, was der TV-Anstalt viel Kritik einbrachte. Cliff Richard, der mit bürgerlichem Namen Harry Webb heißt, ist einer der erfolgreichsten Sänger Großbritanniens mit 14 Nummer-eins-Hits. 1995 wurde er von Queen Elizabeth II. zum Ritter geschlagen.


    http://www.welt.de/vermischtes…-gegen-Cliff-Richard.html



    In einem Fernsehinterview sagt er, das er überlegt hatte sich das Leben zu nehmen. Er weiß das immer was haften bleibt, vor allem da er nicht Beweisen kann, das die Vorwürfe haltlos sind, genauso wie die Staatsanwaltschaft ihm nicht das gegenteil beweisen kann.
    :verzweifelt:

    “In a world filled with hate, we must still dare to hope. In a world filled with anger, we must still dare to comfort. In a world filled with despair, we must still dare to dream. And in a world filled with distrust, we must still dare to believe.”
    Michael Jackson
    Rassismus führt zum Verlust deines Mitgefühls.
    fs_anon_999471_1463138222.jpg

  • Mensch der arme Kerl. ich hatte das nicht mal mitbekommen.
    Wenn er so berühmt wäre wie Michael Jackson, wäre es sicher nicht zu übersehen gewesen. Oder wenn da auch eine Person so unbedingt etwas finden "muss"!
    Ich sage ja das ist jetzt "in" und dabei kann es einen unschuldigen Menschen so völlig zerstören. Beruflich und vor allem psychisch. :wimmer:

  • Leider erinnert mich das an Michael .Cliff hatte auch mit der Polizei kooperiert .
    In den Interview sagte er ,er wollte sich umbringen ,aber ein Freund habe gesagt er solle aufstehen ,denn er ist unschuldig .
    Was ihn am meisten aufregt ,dass das Fernsehen live bei der Durchsuchung dabei war .
    Da frage ich mich ,wieso lässt die Polizei das zu ?
    Die Presse wird immer schlimmer und skrupelloser .Er sagt die haben sich entschuldigt ,aber er will die BBC verklagen ,weil sie seine Persöhnlichkeitsrechte verletzt haben .Da sage ich nur richtig so .Der wehrt sich . :daumen:
    Ich wünschte Michael hätte die Bande auch verklagt .Aber wahrscheinlich wollte er alles hinter sich lassen . :stuhl:

  • Missbrauchsvorwürfe Cliff Richard will BBC und Polizei verklagen



    Cliff Richard will sich wehren. Foto: Geoff Caddick (Foto: DPA) Popstar Cliff Richard will laut Medienberichten die Rundfunkgesellschaft BBC und die Polizei wegen Verletzung seiner Privatsphäre verklagen. Er will eine Million Pfund Entschädigung.
    Der britische Schlagersänger Cliff Richard will Medien zufolge den Sender BBC und die Polizei von South Yorkshire verklagen. Der 75-Jährige war vor zwei Jahren wegen Missbrauchsvorwürfen ins Visier der Ermittler geraten.
    Im August 2014 wurde deswegen sein exklusives Anwesen in der englischen Grafschaft Berkshire durchsucht, was die BBC live im Fernsehen übertrug. Nun wolle Richard gegen den Sender und die Polizei wegen des Missbrauchs privater Informationen rechtlich vorgehen, berichtete die "Daily Mail" am Wochenende.
    Der Sänger werfe der BBC und der Polizei vor, sie hätten rechtswidrig miteinander konspiriert, um in seine Privatsphäre einzudringen, so die Zeitung. Die BBC berichtete am Sonntag, sie und die Polizei hätten sich bereits entschuldigt. Zudem habe ein Ausschuss im Parlament 2014 das Handeln der BBC für angemessen erklärt.
    Angestoßen wurden die Ermittlungen von Hinweisen auf Vergehen an einem Jungen in den 1980er Jahren. Später kamen weitere Vorwürfe hinzu. Wegen mangelnder Beweise wurden die Ermittlungen im Juni eingestellt. Richard wies die Anschuldigungen als "abscheuliche Vorwürfe" zurück.

    "Wann immer ich einen sonnenuntergang sah, wünschte ich mir rasch
    etwas kurz bevor die sonne sich am westlichen horizont verbarg und
    verschwand. Das war so als ob die sonne meinen wunsch mit sich genommen
    hatte. Ich entließ meinen wunsch kurz bevor das letzte bisschen licht
    versiegte."


    Michael Jackson - Moonwalk

  • Richtig so Sir Cliff Richard. Wenn die Presse eine Privatsphäre mißachtet, dann soll sie richtig Schadenersatz bezahlen und die Behörden auch. Nicht den Kopf in den Sand stecken, aufstehen und kämpfen

  • Cliff Richard geriet als Sexualverbrecher unter Verdacht; jetzt klagt er gegen die BBC.


    An öffentliche Auftritte ist dieser Mann seit mehr als 60 Jahren gewöhnt. Und doch wirkt Sir Cliff Richard jeden Tag ein wenig zögerlich, ehe er sein Taxi verlässt und den Fotografen zulächelt. Auf der Bühne zu stehen und für Fans in aller Welt zu singen hat einem der erfolgreichsten Musiker Großbritanniens nie etwas ausgemacht. Derzeit aber verbringt er seine Tage im Londoner High Court: Der 77-Jährige will seinen guten Ruf wiederherstellen, der durch ungerechtfertigte Vorwürfe von Sexualverbrechen gegen Jugendliche ruiniert wurde.

    In einer tränenreichen Zeugenaussage erinnerte sich die Poplegende vergangene Woche an jenen Tag im August 2014, der sein Leben veränderte. Live flimmerten damals Bilder um die Welt, die ein BBC-Team aus einem Hubschrauber heraus schoss: Sie zeigten Kriminalbeamte bei der Durchsuchung von Richards Haus in Sunningdale westlich von London. „Als ob ich Einbrechern dabei zuschaute, wie sie meine persönlichen Habseligkeiten durchwühlten“, beschrieb Richard den Vorgang vor Gericht.


    Tage- und wochenlang seien seine Anwesen, darunter ein Weingut in Portugal, anschließend von Reportern belagert worden. „Mein altes Leben, lange Jahre ruhig und friedlich, war vorbei.“ Er sei in der Küche zusammengebrochen und habe auf Knien geweint, sagte Richard. „Ich fühle mich bis heute permanent beschädigt.“

    Der von der Queen zum Ritter geschlagene Künstler und seine Anwälte argumentieren, der weltberühmte öffentlich-rechtliche Sender habe durch sein Eindringen in die Privatsphäre des Stars ein Ermittlungsverfahren der Kripo unzulässig aufgebauscht und um mehrere Monate verlängert.

    Tatsächlich reichte die zuständige Abteilung den Bericht samt Hubschrauberbildern für eine Preisverleihung zum „Scoop des Jahres“ ein. Die Kripo brauchte knapp zwei Jahre für ihre Abklärung, die Staatsanwaltschaft verweigerte die Anklageerhebung: Die Ermittlungen hätten „unzureichende Beweise“ für die jahrzehntelang zurückliegenden angeblichen Zwischenfälle erbracht.

    Von der zuständigen Kripo in Süd-Yorkshire erhielt der Betroffene später eine „vollständige Entschuldigung“. Anstatt, wie in anderen Fällen geschehen, eine Entschuldigung und Kompensationszahlung für einen guten Zweck anzubieten, hat sich hingegen das BBC-Management darauf versteift, den Fall vor Gericht durchzufechten. Man habe „im öffentlichen Interesse“ gehandelt, rechtfertigt sich der Sender.

    Kinder und Jugendliche missbrauchte der BBC-Moderator Jimmy Savile über Jahrzehnte.

    Dass die Reporter Fällen von angeblichen Sexualverbrechen älterer Herren mit besonderer Hartnäckigkeit nachgingen, dürfte mit einem schrecklichen Versagen der Anstalt zu tun haben. Über Jahrzehnte hinweg gehörte der 2011 verstorbene Moderator Jimmy Savile zu ihren Stars – und misshandelte und vergewaltigte mehr als 300 Kinder und Jugendliche. Die Art und Weise, wie sein früherer Arbeitgeber vor und nach Saviles Tod mit den Vorwürfen umging, hat die Glaubwürdigkeit des BBC-Journalismus massiv beschädigt. Eine interne Untersuchung förderte schwere Führungsmängel sowie „organisatorisches Chaos“ zutage.

    Er habe der BBC viel zu verdanken und den Sender stets bewundert, beteuerte Richard vor Gericht. Tatsächlich waren Fernsehen und Radio von immenser Bedeutung für die Karriere des Künstlers, der mit weichen Popsongs wie „Congratulations“, „We don’t talk anymore“ oder „Summer Holiday“ berühmt wurde. 1957 – die Sowjetunion schickte ihren ersten Satelliten Sputnik ins All – trat der in Indien geborene Junge aus der Londoner Vorstadt Cheshunt erstmals öffentlich auf, zunächst noch unter seinem Geburtsnamen Harry Webb.

    Ein Jahr später veröffentlichte er als Cliff Richard seine erste Single „Move It“, die niemand anders als der ermordete Beatle John Lennon später als Inspiration und „erste britische Rockschallplatte“ bezeichnete. Das erste Album folgte im Jahr darauf, und seither hat Richard nicht aufgehört zu singen. Schon 1967 nahm er eine Platte auf mit dem programmatischen Titel „Don’t stop me now!“ Und da ihn weder damals noch in den Jahren bis heute irgendjemand aufhalten konnte, hat er inzwischen mehr als 100 Alben auf den Markt gebracht.

    Dabei kommt dieser Rocker rührend unmodern daher, selbst impertinente Fragen nach seinem Sexualleben hat er stets mit einem Lächeln beantwortet. Es hat keine Skandale gegeben in Cliff Richards Leben, keine enttäuschten Liebhaberinnen, keine toten Strichjungen im Swimmingpool. Als er noch vor den Kripoermittlungen auf bereits umlaufende Gerüchte reagieren wollte, warnte ihn sein PR-Mann: „Wenn Sie an die Öffentlichkeit gehen, kommen die Leichen aus dem Keller.“ Richards Antwort spricht für sich: „Ich habe keine Leichen im Keller.“ Vom höchsten Zivilgericht des Landes wünscht er sich nur eines: „Meine Ehre soll wiederhergestellt werden.“



    http://www.fr.de/panorama/clif…ichen-im-keller-a-1489346


    Ps. Schade das Michael sowas nie gemacht hat....

  • Das ist richtig ,dass Cliff jetzt zurückschlägt .Auch wenn nichts bewiesen wurde .der Makel bleibt immer haften .

    Die englische Presse waren schon immer skrupellos .Die haben Stars und das Königshaus abgehört und die Gespräche veröffentlich .

    Da war Hugh Grand der die verklagt hatte .In der Folge musste das Klatschblatt eingestellt werden .

    Und Michael :hülfe:Ich weiss nicht ,ob er noch die Kraft gehabt hätte da was zu tun .Warscheinlich hätte das nie ein Ende genommen und sicherlich wollte er nie wieder ein Gerichtssaal betreten .

    Auch wenn er freigesprochen wurde war er für die Presse doch schuldig .