• http://www.blogtalkradio.com/j…ense-attorney-tom-meserau


    Gestern gab es diese 90 Min. Sendung mit Tom Mesereau. Wer mal die Zeit hat, kanns ja noch anhören.


    Kurze Zusammenfassung - soweit das bei einer 90. Min Sendung möglich ist... :lg:


    Tom Mesereau spricht zuerst darüber, wie er dazu kam, Michael zu verteidigen, warum Marc Geragos nicht so geeignet war..über Diane Dimond und Nancy Grace..die ihre Karriere auf der Verurteilung von Mj aufbauen wollten...Er redet auch darüber, dass er von Leuten in St. Barbara hörte, dass sie MJ mochten, dass er „sich unter die Leute“ mischte, um herauszufinden, was die wirkliche Meinung zu Mj ist – diese war ganz anders als das, was in den Medien geschrieben wurde.
    Er sagt auch, wie glücklich und dankbar er ist, Michael verteidigen zu dürfen... und dass ihm diese alten Ausschnitte immer wieder eine Gänsehaut verpassen (es werden alte Audios vom Freispruch und Meldungen vom Prozess eingespielt..)
    Er sagt auch, dass auf seinem Anrufbeantworter – nach MJs Tod – eine der ersten Nachrichten von Bashir war, der mit ihm sprechen wollte, und dass dieser schon am AB sagte, er hätte je nie was böses gewollt usw..... Aber TM wollte und wird nie mit ihm sprechen. (Später sagt er noch, dass er Bashir so übel findet, dass er nichtmal Worte für dafür hat, die das richtig beschreiben könnten..er will eigentlich garnicht erst an ihn denken.)


    Er sagt auch was dazu, warum er es nicht als Nachteil sah, dass in die Jury 2005 nicht aus Farbigen bestand: er sagt, dass Mj alle Menschen liebte und er deshalb auch von allen geliebt wurde, dass es nicht nötig war, zu denken, dass nur Schwarze in dieser Jury sitzen müssten, um gerecht zu urteilen. Michael hat alle Rassen vereint und gleichermassen angesprochen. (er sagt das, weil Sharpton sich dazu geäussert hatte, das MJ keine Jury hatte die aus („seinesgleichen“ ("his peers") bestand)


    Am 25.6. 2009 dachte er zuerst, es sei nur ein Gerücht..und war dann entsetzt und tief traurig, zu hören, das es stimmte.. Er sagt, das Michae, trotz all seiner Begabungen und allem was er erreicht hat, niemand mehr vertrauen konnte, weil er immer Angst hatte ausgenutzt zu werden, und er war sehr traurig zu wissen, dass er auf die Art verletzt wurde, wie gerade in der Zeit des Prozess 2005, als er ihn kennenlernte. Und trotzdem fühlt er sich glücklich, Michael genau in der Zeit helfen zu können.
    „I'm a lucky man to knew Michael Jackson.“


    Zum AEG Trail:
    Sie spielen erst den Clip ein, wo Randy Phillips über Murray spricht, und darüber, dass Mj ihn wollte.. der Clip endet damit, dass Phillips sagt: „and then we would hire him..“ („und dann haben wir ihn eingestellt“)
    Meserau sagt dazu, es könne ja sein, dass Michael Murray mit AEG bekannt machte, aber dass AEG die Verantwortung für Murray habe, wenn sie ihn einstellten. Sie haben einige Verantwortung für ihn, wenn man die emails ansehe, erinnern sie ihn daran, wer ihn bezahlt...sie scheinen Druck auf Murray ausgeübt zu haben, damit er garantiert, dass Michael zu den Proben erscheint... und der CEO von AEG kannte Michael schon in den 90ern und wußte deshalb, dass MJ zu der Zeit schonmal abhängig von verschreibungspflichtigen Medikamenten war. Sie hätten also wissen müssen, dass man eine spezielle Sorte Arzt braucht, um MJ zu behandeln. Auch wenn er diesen Doc mochte, oder vorgeschlagen hätte... nach allem, was sie (AEG) wussten, hätten sie sicherstellen müssen, dass dort ein angemessen ausgebildeter Arzt ist, um ihn zu behandeln.
    Sie spielen auch nochmal den singenden Murray ein, und Mesereau sagt, ich kann Murray nicht ertragen, er ist ein selbstsüchtiger Loser.. er ist Mj gegenüber völlig schmerzfrei und kümmert sich nur darum, selbst eine angenehme Zeit zu verbringen. „Er mißachtete seine medizinische Verantwortung, er mißachtete das Gesetz..und er verursachte den Tod von diesem wunderbaren Menschen – und er ist genau da, wo er hin gehört..im Gefängnis von LA.(...) Er beschuldigt nur Michael und weigert sich, in den Spiegel zu sehen um zu erkennen, was er getan hat.“ Ihr wißt, wie wenig ich von ihm halte..


    Sie sprechen auch kurz über andere aktuelle Gerichtsfälle..und dann kommen noch Fragen von Zuhörern rein und Mesereau spricht auch noch bisschen über seine pro bono Work etc...

  • Mir war noch genau diese Stelle im Ohr... als hätte Tom es geahnt..."He was such a target.." und er ist es immernoch... :stuhl:


    (bei ca: 50:00 )


    „Despite all of his wonderful gifts and all his accomplishments I felt that Michael had Trouble trusting people. He was such a target for all kinds of people who exploit him to get money, to get projects...and I just felt so sad, that he had been wounded the way he had during the chapter that I knew him best. I felt very blessed by god to be there during this difficult time and that I could participate in that chapter of his life while it was horrible for him and sad and painful, I was lucky to be there. And I just feel very furtunate that I knew him the way I did, that I could help him the way I could – and I'M a lucky man that I knew Michael Jackson.“ -Tom Mesereau, Mai 2013


    "Trotz all seiner wundervollen Begabungen und allem, was er erreicht hat, fühlte ich, dass Michael Angst hatte, Menschen zu vertrauen. Er war ein Ziel für alle möglichen Leute, die ihn ausnutzten um Geld oder Projekte zu bekommen ...Ich war so traurig, dass er auf diese Art verletzt wurde, wie in dieser Zeit, als ich ihn gut kannte. Ich fühle mich von Gott gesegnet in dieser schweren Zeit dort sein zu dürfen, und dass ich an diesem Kapitel seines Lebens teil hatte, das für ihn furchtbar, traurig und schmerzhaft war – ich war froh, dass ich dort war. Ich fühle mich sehr glücklich, ihn auf diese Art zu kennen, und dass ich ihm auf meine Weise helfen konnte – Ich bin ein glücklicher Mensch, weil ich Michael Jackson kannte."

  • Hier das Gespräch mit tom von gestern. (15.5.2013) mit blog talk Radio


    http://www.blogtalkradio.com/j…u-defends-michael-jackson


    ...ich habs bis jetz auch noch nicht gehört....deshalb kann ich nichtsweiter zum Inhalt sagen..
    nur den Anfang... da spielen sie die ganze Rede von Brooke Shields von Michaels Memorial ein..omg... ich hab das seitdem nicht mehr gehört-... das ist jetzt wirklich hart... und so wahr.... :rose::rotz:

  • Hier bisschen Aufschrieb vom Interview:


    Brooke sagt in ihrer Rede auch „Seeing him smile made you feel like everything is going to be alright“ :herz: / „Ihn Lachen zu sehen lies dich spüren dass alles wieder gut werden wird“. Mesereau wird gefragt , ob er das auch selbst so erfahren hat und sagt, er sah ihn auch lachen, aber gerade in der Zeit, wo er mit ihm zusammen war, lachte Michael leider nicht so oft.. Er erinnert sich aber an ein Treffen zwischen ihm, Michael und Randy, wo sie etwas besprachen – und es fiel ihm jetzt, bei Brookes Zitat wieder ein, wieviel sie da gelacht hätten...


    Zum Wade Robson Fall sagt er, dass er es sehr seltsam und verdächtig fand, gleich als diese Anschuldigungen publik wurde, dass sie genau kamen, als der Zivilprozess begann, nachdem AEG Anwälte zuvor noch im Eröffnungsstatement sagten:“„es wird hässlich werden“ was bedeutet, „es werden dort Dinge kommen, die ihr garnicht hören wollt“ - und besonders unter dem Aspekt, dass Katherine wollte, dass die Verteidigung die vergangenen Beschuldigungen wg. Kindesbelästigung nicht einbringen durfte, aber der Richter lehnte diese Eingabe ab, und erlaubte der Verteidigung diese Dinge einzubringen, weil die Anwälte sagten, dass diese Beschuldigungen den Wert seiner Reputation herabsetzen – und aus dem Grund wurde Mesereau auch auf die Zeugenliste gesetzt, um über den Fall 2005 zu berichten, und auch, weil er nach dem Prozess erlebt hat, dass viele Leute ihm Dankten..(für das , was er für MJ getan hat - was dann auch etwas über MJs Reputation nach 2005 aussagt..)
    Der Umstand, dass Robson jetzt seine Aussage komplett drehte, genau zu dem Zeitpunkt, macht ihn sehr misstrauisch. Er hat keine Beweise, dass es dort Verbindungen gibt, zwischen Robson und AEG – aber es kommt ihm sehr seltsam vor.


    Sie spielen noch ein Audio von Robson ein (von 2009, nach Michaels Tod), wo er Michael preist und lobt und sagt, was er alles von ihm als Künstler und Mensch gelernt hat, und dass er unbedingt seine Legacy fortführen will...
    Tom sagt, dass er dort einen sehr intelligenten sich gut artikulierenden, kreativen Mensch sprechen hört, und dass er genauso klingt, wie damals, als er Zeuge im Prozess 2005 war. Er sagt, dass er absolut glaubhaft versicherte – sowohl Robson als auch die anderen Zeugen – dass sie niemals in irgendeiner Weise unangemessen von MJ berührt wurden. Er war auch bei seiner Aussage unter Eid absolut überzeugt und fest in seiner Überzeugung gewesen, und selbst eine sehr hartes Kreuzverhör durch Ron Zonen hätte ihn in keinster Weise ins Wanken gebracht. Und Mesereau hält Zonen für einen sehr guten Anwalt, und weiss, er war sehr hinter Robson her, er attackierte ihn – aber Robson schwankte nie in seiner Aussage.Und dass er jetzt seine Aussage änderte, glaubt er ihm nicht eine Sekunde lang.


    Als er Robson damals traf, hatte er nie den Eindruck, dass er irgendetwas verheimliche, dass er unsicher sei etc. und er sprach nicht nur mit Mesereau, sondern auch mit anderen Leuten.Er selbst sprach garnicht so lange mit jedem Zeugen, im Vorfeld, dass machten zum Großteil die Ermittler.
    Er sagt nochmal, das Robson damals, wie auch in dem Interview von 2009 immer ein Mensch war, der sehr intelligent war und sich sehr präzise und gut ausdrückte – und was er jetzt tut, sei einfach lächerlich.
    Michael wird einfach weiterhin genauso ausgebeutet, wie als er noch lebte. Es setzt sich alles einfach fort.
    Alles geht nur ums Geld, er verklagt das Estate mit einem Creditors Claim, und dabei geht es immer nur um Geld.


    Mesereau wurde zweimal für die Today-show morgen interviewt (an dem Tag wenn auch Robson dort seinen Auftritt hat..) er weiß nicht, was Robson dort sagt, und er weiß auch nicht, welche Teile seines eigenen Interviews dann gesendet werden. Er wird sich das Interview morgen anhören..


    Er sagt, Meineid vor Gericht sei eine sehr ernste Sache – aber er ist überzeugt, dass Robson keinen Meineid geleistet hat, sondern 2005 die Wahrheit sagte.(der Meineid wäre dann dass, was Robson diesesmal – falls es zum Prozess kommt – vor Gericht aussagen würde..)


    Er sagt, über die Jahre gab es schon eine Menge blödsinniger Anschuldigungen gegen Michael, incl. derer, von denen er freigesprochen wurde. Es gab eine lange Reihe von Klagen und Vorwürfen, in dem Versuch, Geld zu bekommen.
    Er kennt mehrere Geschichten von Leuten, die angeblich von Michael belästigt wurden (sie nennen ein paar Beispiele, etwas von 2004, und ein Fall von 1998, mit einem jap. Kind, die immer damit endeten, dass die Leute gelogen hatten) – diese Geschichten gab es seit Jahren. Und diese neuste Beschuldigung ist nichts anderes.


    Darüber, ob er denke, ein sehr gewiefter Anwalt könne Wade dazu gebracht haben, diese Anschuldigung zu machen: Er denkt nicht, dass man zum Anwalt gehen kann und sagt „ich hab eine Geschchte, die gelogen ist, aber ich möcht es damit versuchen“ - Aber es kann sein, dass er sage, "er habe „unterdrückte Erinnerungen“ und hier ist die Geschichte, an die ich mich jetzt wieder erinnere". Und da es etwas ist, was große Unruhe bringt, könnte es sein, dass sie (die Beklagten) uns lieber schnell loswerden wollen, und uns dafür bezahlen...


    Er hat 2005 auch mit Robsons Mutter und Schwester gesprochen, sie sprachen auch nur positiv über Michael, sie waren sehr cooperativ und wollten MJ helfen, so gut sie konnten. Er war von allen 3 Robsons sehr beeindruckt damals, sie wollten unbedingt aussagen, ins Kreuzverhör, und alles tun, was sein musste, um Michael zu schützen, den sie für völlig unschuldig hielten. Er erinnert sich gut an diese Gespräche.


    Jemand fragt, was Meserau von den Videos hält, in denen Robson immer noch positiv über Michael spricht, obwohl sie erst nach seinem angeblichen Zusammenbruch aufgenommen wurden. Mesereau sagt, er sei weder Psychologe noch Experte für „unterdrückte Erinnerung“ aber er weiss darüber, das ein Mensch, der unterdrückte Erinnerungen hat und sich dann plötzlich an traumatische Ereignisse erinnert, sicher nicht durch die Gegend läuft, und den Beschuldigten hochleben lässt.Er denkt, dass wenn jemand ein solches traumatisches Ereignis aus der Vergangenheit wieder in Erinnerung ruft, selbst in dem Moment wieder ein Trauma durchlebt.Der Gedanke, dass er solche Interviews gibt, nach dem seine Erinnerung rekonstruiert oder aufgerfrischt wurde, ergibt keinen Sinn.Diese Videos wären, falls es zum Prozess kommt, auch mit Sicherheit relevant.


    Auf die Frage, ob diese Anschuldigungen Thema beim AEG Prozess sein könnten: Nach Mesereaus Meinung wird der Richter solche Aussagen nicht zulassen, ob oder ob nicht Mj Kinder belästigt hat, sondern zugelassenesThema ist nur, inwiefern der Prozess bzw. die Beschuldigungen von 2005 sich auf den Wert der Reputation Mjs auswirkte. Also werden diese aktuellen Beschuldigung nicht Thema im AEG Prozess werden.


    Jemand fragt,(zwei Fragen dazu..) wie Mesereau zu der Meinung steht, dass MJ noch lebe. Er sagt, er glaubt nicht, dass er noch lebt. Er starb, es gab eine Autopsie.. Er wird gefragt, wie er sich Leuten wie z.B. Pearl Jr. gegenüber verhält, die behaupten, dass MJ lebt. Er sagt,er kennt Pearl und sie sei eine sehr nette Frau, aber habe ihr schon gesagt, dass er nicht glaube, dass MJ noch lebt.Er denkt, die Leute, die glauben, das er noch lebt wollen die Tatsache, dass er tot ist einfach nicht akzeptieren, aber sie haben keine schlechten Absichten damit, er respektiert das.

  • Es wird gefragt, ob er Parallellen sieht zum Fall von Jordy Chandler, der 1993 unter dem Einfluss einer Droge diese Anschuldigungen machte. Meserau sagt, es sei interessant, und fasst kurz zusammen, wie Chandler es schaffte, seinem Sohn Erinnerungen einzupflanzen, die es nie wirklich gab. Er sagt, er weiß natürlich nicht, wie Robson zu seinen Erinnerungen kam, es wäre aber interessant herauszu finden, warum er überhaupt zu dem Psychologe gegangen sei, was der Auslöser dazu sei und was der Psych dann tat, um ihn zu behandeln. Es gibt natürlich viele sehr gute Psychologen, die sich mit Repressed Memories auskennen – aber es ist auch eine einfache Methode, etwas zu behaupten. Man sagt, ich ging zum Psychologen, machte eine Therapie und plötzlich fand ich heraus, ich wurde vor vielen Jahren missbraucht...


    Es wird gefragt, ob es überhaupt ok ist, das Robson seine Klage versiegelt hat und dann in einem TV Interview darüber spricht. Mesereau sagt, es gäbe in dem Fall bisher keine Gag-Order eines Richters, die es verbiete darüber zu sprechen, aber eine Klage versiegeln zu lassen und dann herumzulaufen und über den Inhalt der Klage Interviews zu geben könnte dazu führen, dass die Versiegelung von einem Richter aufgehoben würde.Für die Medien würde das natürlich bedeuten, dass sie es leichter haben, Details über den Inhalt der Klage zu erfahren.


    Frage, ob der Estate Robson verklagen kann, weil er MJs Charakter verleumdet hat (Im Fall, dass die Klage abgelehnt wird oder sich sonst iwie zerschlägt) Mesereau sagt, im Prinzip könnte der Estate so etwas tun, aber das hiesse, dass alles wieder neu auf gewirbelt wird...und er geht davon aus, dass man in dem Fall, dass es abgelehnt wird keine Zeit daran verschwendet und sich lieber wieder den positiven Aspekten zuwendet.


    Zu dem Gerücht, dass es noch zwei Leute gibt, die mit einer Beschuldigung gegen MJ kommen wollen, aber erst abwarten wollen, was bei Robson rauskommt, (und worüber Stacy Brown berichtete.): Erstmal hat Mesereau null Respekt vor Stacy Brown..er hält ihn nichtmal für einen Journalisten. Soweit er weiß, arbeite Stacey Brown mit den Klägern (2005) zusammen, und brachte Gegen Ende des Prozess sein Buch heraus. Er war Zeuge der Anklage und er erinnert sich auch, dass er in einem Interview nach MJs Freispruch sagte, er sei geschockt darüber, dass Michael freigesprochen wurde. Er hatte aber sonst nichts mit Stacy Brown zu tun. Es überrasche ihn aber nicht, dass angeblich zwei Leute erst noch warten wollen, um zu sehen, wie Robsons Fall läuft, um dann auch zu klagen. Er denkt, dass das Settlement von 1993 die Schleusentore für Klagen aller Art geöffnet hätten.Es gab danach viele Klagen aller Art, von Angestellten, ehemaligen Mitarbeitern etc... Es war ein leichter Weg, zu versuchen an Geld zu kommen


    Es wird gefragt, ob es sich auf weitere Klagen auswirken könnte, wenn Robsons Klage jetzt abgelehnt würde. Mesereau meint, es wäre wohl dann schon so, dass sich jeder zweimal überlegen würde, auch mit „repressed memories“ zu kommen, Andernfalls hat es nat. den umgekehrten Effekt, wenn Robson weiter kommt, könnten dem eine Reihe Leute folgen, die plötzlich auch verdrängte Erinnerungen zurückgeholt hätten, weil sie als Kind einmal auf Neverland waren.


    Es ruft noch eine Frau an , die sehr interessante Aussagen zum Thema Repressed Memories macht, da sie aus dem Gebiet der Psychologie kommt. Sie sagt (u.a.), selbst wenn man Repressed Memories habe würde das im Unterbewusstsein verursachen, dass man sich gegenüber (in dem Fall der beteiligten Person=Michael) auf unbestimmte Weise seltsam fühle, ohne zu wissen, warum, und sich auch entsprechend verhalte.(sie sagt, dass Robsons Verhalten über all diese Jahre schon sehr ungewöhnlich für diesen Zustand sei.)

  • ..in der MJJC entdeckt..neues ..sehr interessantes IV mit Tom Mesereau..


    Der ehemalige Rechtsanwalt von Michael Jackson, Thomas Mesereau bespricht die Familienklage von Jackson gegen AEG für den ungerechten Tod des King of Pops, und er spricht auch über seine Erfahrungen mit Michael, über den Belästigungsfall, in dem er ihn erfolgreich verteidigte, die Missbrauch-Behauptungen von Wade Robson, der Familie von Jackson und Debbie Rowe verteidigt hat. Mr. Mesereau selbst hat sich tief zu sozialer Gerechtigkeit verpflichtet, auch wendet er seine Aufmerksamkeit auf dem Fall von Trayvon Martin und der Behandlung von schwarzen Leuten im System



    New Tom Mesereau interview about the AEG case, Wade Robson allegations, Trayvon Martin..etc



    Veröffentlicht am 08.08.2013


    Michael Jackson's former attorney Thomas Mesereau discusses the Jackson family case against AEG for the wrongful death of the king of pop, and he also talks about his experience with Michael, the molestation case he defended him in successfully, abuse allegations from Wade Robson, the Jackson family and Debbie Rowe. Mr. Mesereau, himself deeply committed to social justice, also gives his thoughts on the Trayvon Martin case and the system's treatment of black people.


    GUEST BIO:
    Best known for defending Michael Jackson in his 2004/2005 child molestation case, Thomas Mesereau has worked with such notable clientele as Robert Blake, Mike Tyson, and Joe Babijian. He is also extensively experienced in pro-bono cases and has received awards and recognition for his community service and humanitarian activism on behalf of poor and disenfranchised people.


    Michael "Mike" Cavalluzzi is one of the best criminal defense attorneys in Los Angeles County. He has been described by judges and prosecutors as aggressive, uncompromising, and relentless in his pursuit of justice for his clients. Having defended clients in courts throughout Los Angeles, Ventura, and Orange Counties, Mike Cavalluzzi has cemented a reputation as a top trial attorney.
    Having practiced extensively throughout the juvenile justice system, Mike Cavalluzzi is well known in many juvenile courts, where he is on a first-name basis with judges, prosecutors, and probation officers. As a member of the gay community, Mike Cavalluzzi is also an outspoken advocate for the rights of the entire LGBT population.



    EPISODE BREAKDOWN:
    00:01 Coming up on Crime Time.
    00:30 Welcoming Tom Mesereau.
    01:10 The Jackson family and the case against AEG.
    04:40 The impact of the case on the family and Michael Jackson's legacy.
    07:27 Dealing with Michael Jackson during his child abuse trial.
    12:11 Wade Robson as a witness for the defense.
    14:56 Katherine Jackson's interest in bringing the civil case forward.
    19:10 Debbie Rowe and the surprise support she gave Michael.
    26:36 Michael Jackson's history of using prescription drugs.
    29:24 Defending Joseph Babijian successfully against money laundering.
    35:20 The Trayvon Martin/George Zimmerman case: "Our criminal justice system has traditionally and historically devalued black lives."

    Ich aber gelobte mir,
    mich niemals abstumpfen zu lassen
    und den Vorwurf der Sentimentalität
    niemals zu fürchten.

    Albert Schweitzer

  • ...Tom Mesereau ausführliches IV - erneut bei King Jordan Radio



    Great T Mezz interview including video of SBSD at Neverland...



    Ich aber gelobte mir,
    mich niemals abstumpfen zu lassen
    und den Vorwurf der Sentimentalität
    niemals zu fürchten.

    Albert Schweitzer

  • Ich stelle das Interview mit Beth Karrass und Tom Mez mal ausserhalb dem Diskusionsthread ein...



    http://wildabouttrial.com/vide…on-with-beth-karas-4.html


    Hier so etwa die erste Hälfte - (ich mache noch weiter, aber erst mal soviel)



    Beth Karras: Waren sie überrascht, dass AEG für nicht schuldig befunden wurde?


    Tom: Ich bin sehr überrascht, sehr, sehr überrascht. Ich dachte, der eigentliche Streitpunkt wäre, ob AEG Conrad Murray einstellte, oder nicht. AEG behauptete, sie stellten ihn nicht ein. Die Kläger behaupteten, sie hätten ihn eingestellt. Es gab ein paar sehr triftige Hinweise, dass sie ihn angestellt hatten, inclusive dem Statement eines ihrer Chef-Angestellten, dass sie ihn eingestellt haben – er benutzte das Wort „eingestellt“ (hired). Es gab E-mails, die sehr deutlich machten, dass AEG das Risiko Conrad Murray übernommen hatten, und ich dachte, dass wäre der Punkt, über den hier gekämpft werden würde. Ich habe nicht im Traum daran gedacht, dass sie finden könnten, dass Conrad Murray Kompetent oder fit gewesen sein könnte, das zu tun, was er getan hat.
    Und natürlich habe ich dieses Urteils-Formblatt vor mir, in der die Jury angewiesen wurde, Frage nach Frage vorzugehen. Und die erste Frage: „Hat AEG Conrad Murray eingestellt?“ - dazu sagten sie natürlich Ja. Das bedeutet, sie kamen zur zweiten Frage: „War Dr. Conrad Murray unfit oder inkompetent, die Arbeit auszuführen, für die er eingestellt wurdeß“ - und das beantworteten sie anscheinend mit Nein. Und dass sie das mit Nein beantworteten, war dann das Ende der Geschichte.
    Ich bin sehr überrascht. Du weißt nie, was eine Jury tun wird, besonders nicht in einem Zivilprozess, wo es um Geld geht, um Besitz – es ist nicht wie in einem Straffall, wo es darum geht, ob jemand seine Freiheit oder seine Reputation verlieren soll. Aber ich dachte nie daran, dass sie finden könnten, dass Dr. Murray nicht inkompetent gewesen sei – aber anscheinend haben sie das.


    Beth Karras: Ich war auch überrascht, weil ich auch dachte, AEG sei sehr unvorsichtig. Besonders auch Paul Gongaware, den sie gerade zitierten, als er sagte „erinnert Conrad Murry daran, wer ihn zahlt, nicht Michael Jackson, wir sind es“. Was sicher einen Interessenkonflikt verursachte „Stell sicher, dass Michael in der Lage ist, zu performen, egal was dazu nötig ist“, oder du bekommst nicht deine 150.000 $ pro Monat. Ich dachte, AEG sollte verantwortlich sein, wenigstens zu einem kleinen Teil. Und bei Frage 2: „War CM kompetent, die Arbeit auszuführen, für die er eingestellt wurde?“, sicher wurde er nicht eingestellt, um Propfol zu geben – und ich schätze, dass es das ist, was sie (die Jury) gedacht haben könnten. Oder? Das war ein Geheimnis, zwischen Michael und Murray.


    Tom: Ich weiß nicht, was die Jury gedacht hat, das wissen nur sie. Und vorraussichtlich werden einige von ihnen schon ein paar Statements dazu abgegeben. Aber vielleicht haben sie es in der Bedeutung gelesen, „War er diszipliniert?“ die Antwort war offensichtlich „nein“. „War er dazu lizensiert“? Die Antwort war offensichtlich „nein“. Sie könnten vorausgesetzt haben, dass er der Hausarzt der Familie war, für allgemeine Dinge. Ich muss davon ausgehen, dass das ihr Gedankengang war. Aus meiner Sicht war dieser Mann komplett inkompetent, eine Schlafstörung zu behandeln, die Michael Jackson ganz klar hatte, und durch diese Inkompetenz und wegen den inkompetenten Handlungsweisen, ist Michael Jackson gestorben. Mein Gedankengang war, dass AEG ihn eingestellt hatten und dieVerantwortung für ihn übernommen hatten, als Angestellter, und er war offensichtlich sehr inkompetent in der Art, wie er medizinische Behandlungen an Michael Jackson vornahm, und ich dachte, sie würden AEG dafür verantworten. Ich bin nur sehr überrascht.


    Beth Karras: Michael Jacksons Fans, die sicher die loyalsten Fans der Welt sind, waren sich nicht einig darin. Einige von ihnen – ich sprach mit einem davon – sagten, dass sie glauben, AEG sollte nicht dafür verantwortlich gemacht werden, aber nicht alle Fans glauben das. Ist es dann falsch von Michael Jacksons loyalen Fans, AEG mit der Sache durchkommen zu lassen?


    Tom: Nein. Das ist ein freies Land und die Leute haben ein Recht, auf ihre Meinung, und die Gründe unterschiedlicher Meinung zu sein, hängt von vielen Dingen ab. Vielleicht denken diese Fans, dass es andere Ärzte gibt, die auch Verantwortlich sind – und so wie ich die Beweise verstehe, ist es so, dass andere Ärzte gab, in Deutschland, die ihm Propofol gaben, dass andere Ärzte ihn in Abhängigkeiten von unterschiedlichen Schmerzmitteln brachten, vielleicht denken diese Personen ganz aufrichtig und begründet, dass... (versteh ich leider nicht..) Ich weiß die Antwort darauf nicht, aber von meinem Standpunkt aus, übernahmen AEG das Risiko Dr. Murrays, sie stellten ihn ein, weil sie hofften, große Profite zu machen, und sie sollten dafür verantwortlich gemacht werden. Aber das ist nur meine Meinung. Anscheinend ist die Jury nicht meiner Meinung.


    Beth Karras: (zusammengefasst) Es scheint, dass AEG nicht viel über Murrays Hintergründe scheckten, dass sie nicht wirklich viel über ihn wußten, aber sie hätten es tun sollen, oder?


    Tom Mesereau: Sie schickten eine Email, mit Worten, die besagten, dass sie ihn überprüft hätten. Und ich verstehe es so, dass sie in eidesstattlichen Aussagen sagten, ihn nicht überprüft zu haben. Ich dachte, dadurch entsteht.. (ich würde sagen "ein Widerspruch" - aber ich verstehe das entspr. Wort nicht genau..)
    Die Juroren waren angewiesen, nach den Fragen vorzugehen, eine Frage nach der anderen zu beantworten, und je nachdem was ihr Beschluss war, machten sie weiter, oder es war vorbei.
    Und anscheinend war es vorbei, als sie zu zweiten Frage kamen, und deshalb hatten wir auch nur eine sehr kurze Deliberation. Ich möchte noch etwas hinzufügen. Mir wurde gesagt, dass in der Jury ein Arzt sei. Und ich vermute, dass die Meinung dieses Arztes sicher bei der Jury sehr beachtet wurde. Und vielleicht sagte dieser Arzt. 'Seht, als sie ihn einstellten, war er nicht vorbestraft, er war in 3 Staaten lizensiert, er war fit dafür, die Dinge zu tun, die Michael Jackson von ihm wollte, er handelte dann inkompetent und verantwortungslos, aber er war nicht zu der Zeit (wo er eingestellt wurde) unfit.' Ich muss wohl davon ausgehen, dass vielleicht dieser Dr. - wenn er denn Teil der Jury war - mir wurde das von einer sehr verlässlichen Quelle gesagt - vielleicht hatte dieser Dr. einen großen Einfluss. Ich weiß es aber nicht.

    Einmal editiert, zuletzt von maja5809 ()

  • Beth Karras: Ich bekam viele Kommentare auf FB und Twitter zu einer Frage, die ich vor ein paar Tagen stellte: 'Sollte AEG wenigstens teilweise verantwortlich gemacht werden?' Und viele Antworten lauteten: 'Nein, das ist eine geldgierige Familie, und Michael ist einfach nur ein Abhängiger, und AEG hat mit all dem nichts zutun'. Was sagen sie dazu?


    Tom: Ich glaube nicht, dass das ein fairer Schluss daraus ist. Ich glaube, Michael setzte sein Vertrauen in Ärzte, er setzte immer voraus, dass sie mehr über Gesundheit und Medizin und richtiges Praktizieren verstanden, als er. Er legte sein Vertrauen und sein Leben in ihre Hände. Und so wie es scheint, haben viele Ärzte ihn betrogen. Der letzte davon war C. Murray, dessen inkompetente Handlung ihm das Leben nahm. Es ist keine Frage, dass das, was C. Murray in seinem Schlafzimmer tat, völlig inkompetent, rücksichtslos – es war einfach völlig inakzeptabel. Er hatte dieses gefährliche Anästhetikum Propofol, welches sicher ist, wenn es angemessen angewendet wird, - es wird täglich in jeder Minute in OP-Sälen benutzt, wenn du einen Anästhesisten hast, der weiß, was er tut, dann ist es wirklich sicher – wenn du Überwachungsausrüstung hast, das ganze zusätzliche Equipment, falls etwas schief geht, dann ist es wirklich sicher.
    Er hatte keine Übung im Umgang mit Propofol, er hatte nicht das nötige Equipment, er hatte kein Personal, was ihn unterstützte und was er tat war so ausgesprochen inkompetent, dass das nicht einmal zur Debatte steht.
    Aber Michael, wie Debbie Rowe aussagte, hatte Vertrauen in seine Ärzte, für ihn waren sie gut ausgebildet, erfahren und sollten wissen, was sie tun. Ich glaube nicht, dass er sich je erträumt hätte, dass er in der Art, wie es passierte, behandelt werden würde. Aber wie es aussieht, haben Celebrities immer dieses Problem. (Er zählt die Fälle von Elvis, Marilin Monroe auf) Aber ich denke, es besteht immer das Risiko, dass Ärzte – wie auch andere Personen, wie auch Anwälte, evt. alles tun, nur um in deiner Nähe zu sein – und es kann einem Celebritiy das Leben kosten, wenn ein Arzt die Gesetzte verbiegt, nur um mit diesem Prominenten zusammen zu sein. Und das ist, was bei Michael Jackson passierte.


    Beth Karras: Viele Leute missverstehen Michael Jackson...“er hatte jede Menge plastische OPs, ...etc“.. es gibt viele Beurteilungen über ihn - sogar AEG nannte ihn einen Freak...“er ist nur ein Abhängiger und er bekam einfach das, was ihm zustand“ und „die Familie hätte mehr tun sollen, hätten intervenieren sollen..“ aber stimmt das?


    Tom: Es gab ein paar Familienmitglieder, die ihre Bedenken ausdrückten, und wie Michael genau auf diese Bedenken reagierte,... ich war aber nicht in diese Dingen einbezogen. Was ich weiß ist nur, dass ich wirklich erschaudere bei solchen negativen Kommentaren über Michael. Er war der Welt größtes Genie in der Entertainment Arena, er war Sänger, Choreograf, Tänzer – unvergleichlich. Fred Astaire sagte, er war der großartigste Tänzer, den er je sah, und Michael nahm nichtmal eine Tanzstunde. Du kannst seine Choreografien mit nichts vergleichen, die Risiken, die ereinging, die Vorstellungskraft, die er hatte, die Dinge, die er umsetzte – alles was er in den kreative Dingen tat, war gigantisch und unvergleichlich. Und wenn die Leute ein Genie vor sich haben, das Dinge sieht, die wir nicht erkennen, Dinge hört, die wir nicht hören, und Dinge tut, die wir nicht tun können, - und dieses Genie dann dafür kritisieren, exzentrisch zu sein, oder anders, finde ich nicht sonderlich akzeptabel. Natürlich leben wir in einer freien Gesellschaft, man kann seine Meinung sagen, aber ich mag nicht diese kleinliche Art, auf die er über Jahre behandelt wurde, weil er exzentrisch und anders war. Er war anders, er war exzentrisch, er war eines der größten Genies der Geschichte und er hatte jedes Recht, exzentrisch und anders zu sein.
    Er war kein Freak, er war ein Mensch, der eine sehr ungewöhnliche Kindheit hatte, und in vieler Hinsicht eine schwierige. Er war ein 5-Jähriges Genie, er ging als 5-Jähriger Verträge ein, probte morgens um 3.00Uhr, wenn andere Kinder schlafen, er unterstütze als 5-Jähriger eine Familie, und wer weiß, welcher Druck auf ihm lag, den dieses kleine Kind nicht einmal verstehen konnte. Er wurde immer von dem Umstand verfolgt, dass diese besondere Kindheit, ihm die Spontanität und die Dinge raubte, die Kinder erleben sollten, aber sein Genie mitentwickelte.
    Was die plastische Chirurgie betrifft: Er hatte weit weniger OPs als Hunderte, Tausende Leute in Beverly Hills. Ich kenne Leute, die eine Vielzahl plastischer Ops haben, über die niemand spricht. Michael hatte ein paar OPs, und jeder reitet darauf herum. Er zahlte einen furchtbaren Preis für seinen Ruhm und seine Genialität, er wurde überall kritisiert, weil er anders war und die Leute neidisch sind, und etwas von ihm wollten. Er war definitiv einer der freundlichsten und nettesten Menschen, den ich je begegnete und ich werde immer sehr liebevoll an Michael Jackson denken. Er war einer der angenehmsten Klienten, die ich je hatte, ein bescheidener, respektvoller Mensch, der immer zuhörte – ich hatte nie einen netteren Klienten. Und man könnte denken, jemand in seiner Position, wäre der schwierigste gewesen. Ich hatte weniger berühmte Leute, die in meine Kanzlei kamen, und versuchten grob, fordernd und schwierig zu sein. Und dieser Mann war der größte Entertainer der Welt, der berühmteste Mensch, und er war einer der freundlichsten und nettesten Menschen, die ich je traf. Ich mag diese negativen Kommentare wirklich überhaupt nicht – aber leider wurde sein Leben von diesen Kommentaren begleitet, und im Tod wird er immer noch auf diese Art attakiert. Das ist sehr traurig.

  • Fortsetzung...


    Beth Karras erzählt dann eine kleine Geschichte von einem Bekannten von ihr, der Michael einmal auf einem Lunch mit E. Taylor traf. Michael kam zu diesem Lunch und brachte dafür Elizabeth ein wertvolles Geschenk (ich glaube Schmuck) mit – und sie nimmt das als Beispiel dafür, wie großzügig und freigibig Michael war.
    Tom Mez erzählt dann nochmal, wie er vor dem 2005 Prozess im St. Barbara County versuchte, mit den Leuten in Kontakt zu kommen, um daraus zu entnehmen, was die Leute da über MJ dachten, was wichtig für die Juryauswahl war...etc..


    Ab 21.00 geht es dann wieder um Murray.


    Beth Karras: Conrad Murray wird wohl noch diesen Monat entlassen, um den 20 herum..


    Tom: Sie werden von mir keine positiven Dinge über Murray hören.


    Beth Karras: Ich hörte ein Interview mit einer Anwältin von Murray, und sie hofft, dass er seine Lizenz wieder bekommen wird. Sollte er je wieder praktizieren?


    TTom: Das denke ich nicht, er sollte seine Lizenz nie zurückbekommen. Was er tat war absolut erbärmlich, selbstsüchtig, inkompetent und er bekam, was er verdient hat. Er ist verurteilt und ihm wurde seine Lizenz entzogen, in wenigstens 2 Staaten, und ich hoffe, er bekommt sie nicht zurück. Ich bin ein vergebender Mensch, und ich glaube, dass Menschen wieder was gutmachen können. Aber ich spüre bei dieser Person keine Reue, keine Verantwortungsübernahme, er scheint MJ für alles zu beschuldigen, was mit ihm passierte. Realität ist, dass Michael Jackson ihm die größte Chance seiner Karriere gab. Michael beschäftigte ihn und ging zu AEG, damit sie ihn als seinen Arzt einstellten, was die Jury heute bestätigte, und er hätte einen hohen Lohn dafür bekommen, mehr, als er je zuvor verdiente. Er wäre Teil des größten Comebacks der Entertainment-Welt geworden, er wäre mit nach London gereist – er bekam durch Michael eine Chance, von der er nie geträumt hätte. Und anstatt diese Chance gut zu nutzen, wie es ein kompetenter Arzt getan hätte, war er eingenommen von seinen Freundinnen, seiner Position, von dem Geld, was er verdienen würde und verletzte seine ethischen Pflichten als Arzt. Und er scheint niemals eine Verantwortung zu übernehmen, er beschuldigt immer Michael Jackson für seine inkompetente medizinische Behandlung. Und ich denke wirklich nichts gutes über ihn.


    Beth Karras: ..aber es gibt Menschen, die sagen, er hätte als Mörder verurteilt werden müssen, und vielleicht hätte er dann mehr als 4 Jahre bekommen.


    Tom: Ich wurde schon vor Murrays Prozess gefragt, was ich über eine Anklage für Mord halte. Ich weiß, dass Familienmitglieder und Fans ihn deshalb belangt haben wollten und dass eine entsprechende Strafe verhängt werden würde, ich denke, so wie Mord zweiten Grades im kalifornischen Gesetz definiert ist, hätte er deswegen verurteilt werden können, aber das Problem damit war – und ich weiß das als Verteidigungsanwalt – in dem ich oft Fälle ausnutze, die zu hoch angesetzt (overcharged) sind. Was ich oft mache, wenn jemand mit vorsätzlichem Mord beschuldigt wird, wenn es nur Körperverletzung (o.ä) war, dann versuche ich der Jury zu erklären, dass die Staatsanwaltschaft ihre Macht missbraucht und greife ihre Glaubwürdigkeit an.
    Und ich hatte Bedenken, dass wenn man CM für Mord anklagen würde, dass man damit einige Jurymitglieder auf seine Seite bringen könnte, dass man dadurch Sympathien für ihn erreichen könnte. Ich dachte nie, dass C. Murray je beabsichtigte, Michael Jackson zu ermorden. Es macht keinen Sinn, dass er beabsichtigte, MJ umzubringen. Weil wie ich sagte, war das die größte Chance seiner Karriere. Teil dieses Comebacks zu sein, nach London zu gehen und bei Michael zu sein. Ich glaube nicht, dass er es mit Absicht tat. Ich glaube er war ein Stümper, einfach ein selbstsüchtiger, narzistischer Mensch, der sich amüsierte Teil von diesem Event zu sein, und seine Verantwortung als Arzt vergass. Und diese Pflichtvergessenheit verursachte Michael Jacksons Tod.
    Er hat seine Lizenz verloren und ist ins CountyJail gekommen, dem übelsten Gefängnis – ich bin nicht froh, dass er entlassen wird, aber ich denke, er wurde angemessen bestraft – egal, wo er hinkommt, werden die Leute wissen, wer er ist „Das ist der Mann, der den Tod von Michael Jackson verursachte“. Bis er Verantwortung übernimmt, und versucht, sein Verhalten zu verändern habe ich nur Verachtung für ihn. Für einen gut ausgebildeten Arzt, für einen von Patienten und Leuten, die wußten, dass er mit Michael Jackson in Verbindung stand, angesehenen Menschen so tief zu fallen, ist schon ein Absturz. Ich hoffe, dass er seine Attitüde verändert, wenn er aus dem Gefängnis kommt, ich hoffe, er gesteht seine Verantwortung ein und seine Pflichtvergessenheit ein, und ich hoffe, er fängt an, sich menschlich zu verändern – aber ich bezweifele das.


    Beth Karras: was kommt jetzt in diesem Fall als nächstes? Ich hörte von Rechtsanalytiker, dass es eine Berufung geben würde. Wenn sie dort beraten sollten, würden sie empfehlen, in Berufung zu gehen?


    Tom: Ich habe mit einigen der Anwälten der Kläger gesprochen, ich weiß was sie tun werden – sie gehen in Berufung. Man muss bedenken, dass, bevor die Sache zur Verhandlung kam, bestimmte Punkte rausgeworfen wurden, ..Punkte von denen der Richter sagte, es gäbe nicht genügend Beweise, sie an eine Jury zu geben. Und solche Punkte werden sehr oft in einer Berufung neu betrachtet. Deshalb habe ich keinen Zweifel daran, dass die Klägeranwälte – die sehr kompetent sind, -in dem Fall gab es tatsächlich auf beiden Seiten kompetente Anwälte – ich denke sie werden definitiv Berufung einlegen, wegen vielen der Entscheidungen des Richters, und werden versuchen, diese Dinge doch vor eine Jury zu bringen.


    Beth Karras: Dann ist es nicht vorbei, dann gibt es einen weiteren Prozess.

    Tom: Korrekt.


    Beth Karras: Denken sie, es gibt da wirklich eine Chance?


    Tom erklärt, dass er bis auf das Abschlussplädoyer nicht selbst im Gericht anwesend war, weil er auf der Zeugenliste stand...


    Beth Karras: Wer zahlt Brian Panish?

    Tom: Ich kenne nicht die Absprachen dort, aber normaler Weise arbeiten Klageanwälte wie Panish auf „Erflogsbasis“ - sie werden nur entschädigt, wenn sie für ihren Klienten etwas erreichen. Ich weiß nicht, was hier vereinbart wurde, weil ich in dem Fall kein Anwalt war. Aber für einen solchen Fall wäre das eine typische Vereinbarung. Sie übernehmen die Kosten, und werden nicht bezahlt, bis sie etwas erreichen.


    Beth Karras: Haben sie Kontakt zu Katherine Jackson und der Jackson Familie?


    Tom: Ich sprach mit Katherine beim Abschlussplädoyer letzte Woche. Ich sah sie dort und umarmte sie und danach gingen wir in einen privaten Raum im Gerichtsgebäude. Susan Yu war auch mit dabei, wir hatten ein angenehmes Gespräch mit Katherine und ihrer Tochter Rebbie, sie sind wunderbare Menschen, und ich halte viel von beiden und wünsche ihnen das Beste, und es tut mir Leid, dass sie gestern diese Enttäuschung erfuhren. Aber das Leben hat Hochs und Tiefs, und sie können in Berufung gehen und es nocheinmal versuchen.


    Beth Karras: Was ist mit Michaels Kinder? Wie geht es ihnen?


    Tom: Ich habe sie seit einiger Zeit nicht persönlich gesehen, ich gab ein Interview für einen Film über Michael, etwa vor einem Jahr, wo ich sie sah und danach lud Katherine mich zu einem Kinderkrankenhaus ein, wo einige Zeichnungen von Michael gespendet wurde, und ich traf sie da, und sie sahen wunderbar aus, es sind einfach wunderbare Kinder, sehr gut erzogen, einfach sehr liebenswerte Menschen. Aber jetzt habe ich keinen persönlichen Kontakt mit ihnen. Ich hörte, es geht ihnen gut, anscheinend hatte Paris einen sehr traurigen Rückfall, aber anscheinend – so wie mir gesagt wurde – geht es ihr wieder viel besser – es sind wundervolle Kinder. Ihren Vater zu verlieren war ein Schlag – er war einer der wundervollsten Väter, die je diesen Planeten beehrt haben. Ich sah, wie er mit seinen Kindern umging und ich weiß, wie liebevoll und fürsorglich und beschützend er war. Ich weiß, dass sie für ihn das Licht seines Lebens bedeuteten, sie waren das Wichtigste in seinem Leben. Und ich glaube, dass einer der Hauptgründe für ihn, ein Comeback zu machen auch war, die Kinder abzusichern. Er tat das zum Großteil für seine Kinder und seine Familie. Michael war ein sehr großzügiger, gebender liebevoller Mensch. Liebe war Teil von sovielen Aspekten seines Lebens, besonders wenn es um seine Kinder ging, die er einfach verehrte.
    Ich hoffe, sie werden es in ihrem Leben gut machen. Es muss so ein Schlag für sie gewesen sein, diese geschützen Raum zu verlassen, den Michael ihnen gab, und ihn plötzlich zu verlieren und unter einem Mikroskop zu sein, egal wo sie hinkamen, das war alles andere als einfach. Ich hoffe, es geht ihnen gut, es sind wunderbare Kinder – und mit Katherine und Rebbie zu sprechen war wunderbar.
    ----------------------------


    Edit:


    @Bubbles: Ich kann das Debbie Interview leider nicht sehen - es läd und läd - aber es kommt nie was...

    5 Mal editiert, zuletzt von maja5809 () aus folgendem Grund: Edit..und nochmal,weil da wohl etwas im text durcheinander geraten war - ich hoffe, es stimmt jetzt. :)

  • Mesereau wird für den 2.Januar 2014 wieder zu einem Interview dort erwartet. (Es sei im Moment zumindest fest eingeplant, auch wenn sich das Datum theoretisch noch verschieben könne, da er derzeit mitten in einem Prozess sei.) Er werde über Chandler, Robson, eine mögliche Buch-Veröffentlichung von Murray und den AEG-Prozess sprechen.



    Mesereau Return’s To King Jordan Radio Jan 2, 2014!


    Michael Jackson’s attorney Tom Mesereau return’s to King Jordan Radio. The last interview with Tom was on August 20th.


    A lot fans want Tom to set the record straight concerning the 93 accuser Jordie Chandler. Tom has agreed to answer anything about that issue and he will also give us his feelings about Wade Robinson getting a Judge’s hearing concerning his false allegations. We will talk about Dr Murray’s possible book and the Aeg trial as well.


    As of November Tom is in the middle of a trial so date and time is all subject to change….. but at this point the date will be Thursday, January 2nd 2014.


    Please stay tuned for any changes & Feel free to share this information.
    http://home.mj-upbeat.com/2013…-jordan-radio-jan-2-2014/

  • Ich habe keine Zusammenfassung des Interviews, aber ein Zitat rausgeschrieben:


    Q: Mr. Mesereau, do you think, Michael was a pedophile?
    Tom Mesereau: Of course not. It's not a question of thinking, I KNOW he was not a pedophile. I know he wasn't. And I had many discussions with him. When I get into a case, I don't believe anybody. OK? I start questioning everyone. Including my client. I don't draw conclusions until I really dunked deep into the evidence. So when I got into that case, I didn't automatically believe Michael Jackson. I wanted to study him for myself. I wanted to question him. I wanted to look at the evidence. I wanted then go back and talk to him about the evidence I've found. And I came to a conclusion, that this man was incapable of harming a child. And incapable of the kind of behavior that pedophiles are engaged in. So it's not a Question of thinking – I KNOW, that Michael Jackson was not a pedophile. (-Tom Meserau/Blog Talk Radio Jan. 2014)

    Frage: Mr Mesereau, glauben Sie, dass Michael pädophil war?
    Tom: Natürlich nicht. Es ist keine Frage von „glauben“, ich WEISS, dass er nicht pädophil war. Ich weiß, er war es nicht. Und ich hatte viele Gespräche mit ihm. Wenn ich einen Fall übernehme, glaube ich niemand. OK? Ich hinterfrage jeden. Auch meinen Klienten. Ich ziehe keine Schlüsse, bis ich wirklich tief in die Beweislage eingetaucht bin. Als ich diesen Fall übernahm, glaubte ich also nicht automatisch Michael Jackson. Ich wollte ihn selbst studieren. Ich wollte ihn selbst hinterfragen/befragen. Ich wollte die Beweislage ansehen. Dann wollte ich auf ihn zurückkommen, und mit ihm über die Beweise/Hinweise sprechen, die ich gefunden hatte. Und ich kam zu dem Schluss, dass dieser Mann unfähig war, ein Kind zu verletzen. Und nicht zu dem Verhalten in der Lage, wie es Pädophile tun. Deshalb ist es keine Frage von „Glauben“ - Ich WEISS, dass Michael Jackson kein Pädophiler war.
    :daumen::herz:

  • Habe mir das IV gestern beim Bügeln angehört, aber keinerlei Mitschriften gemacht. Daher nur eine Zusammenfassung aus der Erinnerung, die weder chronologich ist (zu Mal mit den Themen gesprungen wurde) noch vollständig ist.
    Den Zitat was Maja wiedergab fand ich persönlich den stärksten Part des Interviews, zudem brachte Meserau auch immer wieder ziemlich gute Beispiele wie Menschen, die Michael einmal kennenlernten oder irgendwie mit ihm mal involviert waren sich dann als Freunde von ihm ausgeben, bzw. dann das ganze Leben mit Michael Jackson in Verbindung gebracht werden wollen,
    z.B. sah Meserau letztens den Anwalt Crachian? (der Name ist sicher falsch geschrieben) in einer TV-Sendung und das dieser sich dann als der Anwalt vorstellen ließ, der Michael 2005 zum Freispruch mitverhalf, dabei wurde der Anwalt 9 Monate vor Prozessbeginn entlassen.


    Meserau äußert sich auch zu der A. Jones-Aussage, die nochmals eingspielt wird, dass sie nicht weiß was 93 war. Meserau sagt dazu, dass Jones eine Journalistion ist und sie als solche als objektiv gesehen werden möchte und nicht als Michael Jackson Fan. Sie habe mit ihrem Buch einen großen Service für Michael Jackson geleistet und dafür sollte man dankbar sein, er habe auch kürzlich mit ihr drüber geredet und sie habe eben den Fall 93 nicht recherchiert und könne daher dazu keine Aussage machen und sage im IV ja auch nicht gesagt, dass sie Michael dort für schuldig hält. Ein weiterer Anrufer hakt dann aber nach, dass die meisten Fans sicherlich akzeptieren wenn Jones sagt sie habe den Fall 93 nicht rechrerchiert und könne deswegen auch nicht sagen ob Michael unschuldig war, sondern viele sind deshalb von ihr enttäuscht, weil sie Äußerungen die sie im Buch tätigte also ihre Aussage im Buch Mutter Chandler war für die Jury wenig beeindruckend nun im IV herumdrehte und diese als Aussage hinstellte, die sie zum Nachdenken/Zweifeln brachte. Meserau bietet dazu auch nicht wirklich eine Antwort bzw. bleibt bei dem Journalistenargument und führt dann an, dass auch das Sulivian-Buch einen großen Dienst leistet. Es ist das beste Buch was über Michael Jackson geschrieben und jeder Fan sollte es lesesn. Im März werde die 2. überarbeitete Auflage erscheinen und er ist gerade dabei diese zu lesen. Sulivian habe selbst die Chandlers aufgesucht und jeder Journalist der zu Erkenntnis kommt, das MJ kein Pädohiler ist sollte unterstützt werden.
    Auch die Gest-Doku empfhiehlt er, er liebt diese Doku. Ein Hörer fragt nach Taborelli und bestimmten Buchpassagen bzgl. Michaels Anziehung zu Jordy/Kindern ob es da nicht Möglichkeiten gibt es anders zu beschreiben. Meserau sagt er kennt Taborelli, er hat den Prozess 2005 verfolgt und denkt, dass Michael unschudlig ist, er ist ein netter Kerl, er war ein Freund von Michael lange bevor er ihn kennenlernte. Er hat das Buch, kann sich jetzt aber nicht an bestimmte Passagen erinnern.
    Es kommen Fragen zum 93er-Settelment. Er sagt, dass Settlement war ein Desaster, denkt die Anwälte, die dazu rieten wollten sicher das Beste für Michael, es war aber eine Fehlentscheidung, ein Desaster. Wird nach Details gefragt wie z.B. die Untersuchung der Genitalien. Meserau sagt nach seinem Verständnis stimmte die Beschreibung nicht überein, aber er war 93 in den Fall nicht involviert. Wird zum Settelment-Zahlung gefragt ob diese über eine Versicherung lief. Nach seinem Verständnis wurde dies nicht von einer Versicherung gezahlt, es wurde nur geschrieben die Zahlung könne auch über eine Versicherung erfolgen, aber wiederum der Kommentar er war 93 nicht involviert. Sagt aber auch im IV die ganze 93er-Sache wurde beim Prozess mit einbezogen. Er las auch das Ray Chandler-Buch, das kurz vor Prozess erschein, es ist zerstörend, aber für ihn war es hilfreich war eine Guideline zur Vorbereitung im Prozess. Auch Fragen zu forens. Beweisen bzw, eben das keinen einzigen gab werden nochmals von Meserau abgehandlet. Beantwortet Fragen zur Literatur die bei Michael gefunden wurde (also eben keine Pädohil-Literarur) und das die Jury von vielen Zeugen, die ständig ihre Aussagen änderten angewidert war. Zur Michaels Sexualität: Michael sagte ihm er sei heterosexual und er hat keinen Grund dieser Aussage nicht zu glauben.


    Zu Wade Robson. Er hat ihn als intelligent, volkommen überzeugend bzgl. der Unschuld von MJ kennengelernt, ebenso seine Familie. Deswegen hat er ihn als 1. Zeugen benannt, da er mit einem starken Zeugen beginnen und abschließen wollte. Und Robson und Tucker waren starke Zeugen. Weiß nicht wie die konkrete Klagevorwürfe lautet, hörte zunächst es ist repressed Memory, dann wiederum nicht. Weiß nur, dass das Verfahren noch läuft und er hofft das es rechtlich gut gehandelt wird von den Estate-Anwälten, dass es gar nicht zum Prozess kommt und wenn das es keinesfalls nochmal ein Settlement geben wird, wie sie es 93 machten, wo z.b. auch Weizmann involviert war. Er stünde als Zeuge zur Verfügung. Er hat aber keinerlei Kontakt zu den Estate-Anwälten.
    Zu Murray und AEG-Prozess: Zu Beginn wird fast das komplette IV 60 Minutes eingespielt. Meserau sagt, ihm wurde gesagt, dass er diese IVs für Geld gibt und wenn er sagt das er ein Freund von MJ ist, dann würde er sagen das war er nicht. Warum Murray die Frage nach Pädohilie nicht beantwortet? Murray hat da sicher schon im Kopf, dass er dafür ein weiteres IV gegen Geld aushandeln will. Er habe schon so viel erlebt wie Menschen versuchen mit ihren Handlungen klarzukommen und für sich selbst Rechtfertigungen schaffen um damit klar zu kommen. Murray wurde schrecklich bestraft für seine Handlungen und nun muss er damit leben. Er wünscht ihm keinen Schaden, hofft das er das Beste aus seinem weiteren Leben macht, für seine Kinder sorgt und ruhig ist.
    Die Jury befand das AEG nicht schuldfähig ist. Er ist der Meinung, dass es einige Beweise gibt, dass sie Michael sehr harsch behandelten, in einem Mail Murray unter Druck setzten. Er ist der Meinung das weder Murray noch AEG Michaels Tod wollten. Niemand wollte, dass Michael stirbt. Es war ein Desaster für Murray. Sie wollten Michael nach London bringen, AEG wollte das größte Comeback in der Geschichte. Und vielleicht haben sie das für sich auch so gesehen, dass es so kommt, denn Michael hatte immer die Divese "die Show must go on" auch wenn es ihm nicht gut geht und er ist trotzdem auf die Bühne gegangen und hat eine 1a-Show hingelegt. Er glaubt nicht an Verschwörungstheorien.
    Zum Testament, ein Anrufer führt die ganze Chose auf Randy Jacksons sagt es gibt ein weiteres Testament, dass zurückgehalten wird, Estate arbeitet schlecht etc.
    Meserau sagt er ist kein Experte in diesen Themen, aber das Ganze wurde vom Nachlassgericht geprüft und MCClain und Branca sind die rechtmäßgig eingesetzten Verwalter nach dem Testament. Estate ist nichts anderres als ein Buisiness und das händeln sie gut. Branca ist ein erfolgreichter Entertainment-Anwalt mit großer Reputation, der viele internat. Stars vertreten hat und er hat eine lange Historie mit Michael Jackson. Sie hatten ihre Aufs und Abs und wer hat das nicht. Er hat viele gute Verträge/Deals für Michael ausgehandelt und ihn in vielen krit. Situationen begeleitet, Kaltalogverträge, Tourverträge. Er weiß nichts von einem anderen Testament. Er hat aber keine Kontakte zum Estate.
    Frage zur Familie, Kathrine Jackson-Doku...
    Er denkt Kahtrine hat das Recht eine Dokuementation zu machen und dafür bezahlt zu werden, er weiß nichts von der aktuellen Kathrine Jackson-Dokumentation, er sieht nichts schlimmes darin das wenn z.b. die Brüder Bücher schreiben oder Interviews geben um Geld zu verdienen.




  • 20 Fragen mit Tom Mesereau




    1. Wann wussten Sie, dass Sie Anwalt werden wollten?

    Als ich ein Student an der London School of Economics war.

    Mein Vater war ein ausgezeichneter Absolvent der United States Militärakademie in West Point, New York, meinem Geburtsort. Als Kadett absolvierte er einen juristischen Kurs. Dad wünschte immer, er wäre auf die juristische Fakultät gegangen. Er hat mich immer ermutigt, über das Gesetz nachzudenken, weil er fühlte, dass es so viele faszinierende Themen überspannte.

    Mein Onkel war auch ein West Point-Absolvent und Anwalt. Er lehrte Jura und leitete die Rechtsabteilung an der United States Air Force Akademie in Colorado Springs, Colorado. Er wurde auch Associate Dean der Universität von Denver School of Law. Er wollte, dass ich seine juristische Fakultät besuchte.

    Während ich einen Master of Science-Abschluss an der London School of Economics erwarb, entschied ich mich für eine juristische Fakultät. Meine Eltern waren kürzlich nach Südkalifornien gezogen und ich hatte einen Freund in London, der das Hastings College of Law der Universität von Kalifornien besuchte. Zum Ärger meines Onkels entschied ich mich, die Universität von Denver Law School nicht zu besuchen und entschied mich dafür, von der außerordentlich billigen juristischen Fakultät der University of California zu profitieren (eine Sache der Vergangenheit).

    Nachdem ich in Hastings angekommen war, brach ich schnell mit einem Jahr Urlaub ab. Während des Jahres arbeitete ich in einem Restaurant und beriet mich mit einigen wichtigen Persönlichkeiten in der Welt des internationalen Journalismus. Mir wurden einige interessante Möglichkeiten angeboten, aber nach dem Nachdenken entschied ich mich, wieder in die Rechtsschule einzutreten.


    2. An welchem Punkt ist Ihnen aufgefallen, dass die Strafverteidigung Sie mehr als andere Bereiche des Gesetzes ansprach?

    Ich war eine jener "verlorenen Seelen", die viel Zeit damit verbrachten, durch die Wildnis zu wandern, bevor sie meine Berufung fanden. Daraufhin wurde ich Zivilkläger bei einer großen nationalen Anwaltskanzlei; ein stellvertretender Staatsanwalt; Assistent des Präsidenten einer Tochtergesellschaft der Ölgesellschaft; ein Transaktionsanwalt; ein Zivilprozeßanwalt (Wirtschaft, Unterhaltung, Rechtsfehler) und schließlich ein Strafverteidiger. Während eines erleuchtenden Augenblicks, vor ungefähr fünfundzwanzig Jahren, wurde mir klar, dass Bürgerrechte und Strafverteidigung für mich waren. Während ich als Anwältin für Zivilprozesse arbeitete, begann ich begierig Bücher über Strafverteidigung zu konsumieren. Ich fing an, Strafprozesse zu beobachten und Bänder und Abschriften berühmter Eröffnungsstatements, Abschlussargumente und Zeugenuntersuchungen zu bestellen. Ich mache es immer noch.


    3. Dein Vater war beim Militär. Gab es etwas daran, der Sohn eines Armee-Majors zu sein, der Sie in Bezug auf Ihre tiefen Überzeugungen über die faire Rechtspflege in unserer Gesellschaft beeinflusst hat?

    Mein Vater war für mich besonders und ungewöhnlich. In West Point war er ein amerikanischer Football-Spieler. Obwohl er 6'4 "groß war, wurde er ein Fallschirmjägerbataillonskommandeur in einigen der schlimmsten Kämpfe im pazifischen Theater während des Zweiten Weltkriegs. Er erhielt den Befehl, den ersten Fallschirmsprung nach Japan zu befehlen, bevor die Atombombe abgeworfen wurde. Er dachte, dies sei sein Todesurteil, weil er wusste, dass jeder in diesem Sprung umkommen würde.

    Nachdem Atomwaffen den Krieg beendet hatten, stand Dad nahe bei General McArthur auf dem Schlachtschiff Missouri für die japanische Kapitulation. Er war 23 Jahre alt und war für die Sicherheit von McArthur verantwortlich. Er diente in der Tokyo Besetzung, und war später ein Assistent Fußballtrainer in West Point.

    Als mein Vater sich entschloss, aus dem Dienst auszutreten und mit meinem Großvater in den Restaurantbetrieb zu gehen, weigerte er sich zurückzutreten, bis er seine nächsten Bestellungen erhielt. Wenn er im Koreakrieg den Befehl hatte, zu kämpfen, wollte er es tun. Als die Aufträge nach Deutschland verlegt wurden, ein Friedenseinsatz, erlaubte sein Wertesystem einen Rücktritt.

    Mein Vater hat mich in vielerlei Hinsicht beeinflusst. Trotz grausamer Kriegszeiterlebnisse auf den Philippinen (verloren hinter feindlichen Linien, Nahkampf, führte zur erfolgreichen Befreiung der japanischen Gefangenenlager etc.) hatte er immer japanische Freunde. Er war ein großartiges Beispiel für mitfühlendes, humanes, ehrenwertes, prinzipientreues Leben. Er war ein großer Champion des Underdogs und verachtete Arroganz, Pomp und Snobismus. Offensichtlich waren Mut und Opfer wichtig. Dad hat mein Interesse an Fairness, Gleichheit und Gerechtigkeit stark beeinflusst.

    Während er ein ehemaliger Präsident der West Point Society von New York war, veröffentlichte er einen Brief im Wall Street Journal, in dem er verurteilte, wie die Vereinigten Staaten den Vietnamkrieg führten. Dies beleidigte und verärgerte viele seiner Kollegen.


    4. Ihre Keynote bei der LCA-Herbstkonferenz 2007 und der Fellows-Einweihung in Scottsdale wurde ohne eine einzige Note gehalten und verzauberte das Publikum völlig. Darin haben Sie aus dem Herzen gesprochen, was Diversität für Sie bedeutet. Können Sie kurz die Bedeutung von Vielfalt im Recht und in der Rechtspflege beschreiben?

    Vielfalt ist eine lebendige, atmende Sache. Vielfalt bedeutet für mich die Überzeugung, dass wir alle gleichwertig sind, egal welche ethnische, kulturelle, religiöse, politische oder sexuelle Präferenz wir vertreten. Diversität bejaht unsere Unterschiede. Es hegt das Wissen, die Weisheit, die Freundschaft und die Stimulation, die wir sammeln, wenn wir andere umarmen.

    Vielfalt ist ein Konzept, das die menschliche Natur herausfordert. Ich glaube, dass die meisten Menschen programmiert sind, unbewusst und bewusst, um andere abzuwerten. Die Menschen scheinen ein immerwährendes Bedürfnis zu haben, zu glauben, dass sie besser sind als jemand. Wenn das wahr ist, ist es axiomatisch, dass die am leichtesten abwertbare Person jemand anders ist. Der Prozess kann spontan sein, nicht mehr als ein Reflex. Diesen Prozess zu hinterfragen, in Frage zu stellen und ihm entgegenzuwirken kann schwierig sein.

    Wer zustimmt, muss die Herausforderung der Vielfalt innerhalb der Anwaltschaft und der Justiz berücksichtigen. Beide operieren durch verschiedene Organisationen, kleine und große. In jeder menschlichen Organisation ist die Notwendigkeit vorhanden, diejenigen zu entwerten, die anders sind. Der Vorkämpfer der Vielfalt ist ständig auf der Hut und bereit, diesen Prozess in Frage zu stellen. Wir haben immer noch Eliteorganisationen in der Anwaltschaft, die den weißen männlichen Praktizierenden eindeutig einen höheren Stellenwert einräumen. Statistisch gesehen haben Frauen einen härteren Partner als Männer. Ich sehe selten einen asiatischen Strafverteidiger. Erst kürzlich schaffte es eine Latina an den Obersten Gerichtshof. Es gibt viele Aspekte des Rechtsanwaltsberufs und des Rechtssystems, die Frauen, arabische Amerikaner, asiatische Amerikaner, Afroamerikaner, amerikanische Ureinwohner, Latinos, schwule Amerikaner und viele andere marginalisieren.

    Der Prozess der Auswahl der Geschworenen umfasst oft Urteile darüber, wer Staatsanwälte, Verteidiger, Zeugen und Angeklagte aufgrund von rassischen und ethnischen Stereotypen bevorzugen oder ablehnen könnte. Es ist eine Herausforderung, ein Gleichgewicht zwischen den harten Realitäten des Gerichtssaals und den Idealen der Vielfalt zu finden. Sollen wir Realisten oder Idealisten sein, wenn wir die Freiheit der Menschen verteidigen? Das ist eine sehr schwierige Frage.


    5. Sie hatten in Ihrer Karriere die einzigartige Möglichkeit, eine Vielzahl von Prominenten vertreten zu haben. Welchen Herausforderungen steht ein Anwalt gegenüber Prominentenvertretungen gegenüber, die es bei Nicht-Prominenten nicht gibt?

    Vor allem haben viele Prominente einen unrealistischen Blick auf den Gerichtssaal. Weil sie im Fernsehen und im Film Trials gesehen haben, halten sie sie für Experten. Sie erkennen nicht, dass echte Prüfungen sehr unterschiedlich - sogar intuitiv - auf das, was sie glauben und sich vorstellen, wirken. Sie davon zu überzeugen, dass sie reine Anfänger sind, ist schwierig.

    Prominente arbeiten mit einem anderen Wertesystem. Was sie als wahre "Leistung" betrachten, ist oft eine Versuchskatastrophe, die auf sie wartet. Effektivität im Gerichtssaal erfordert ein starkes Maß an Demut, Anstand, Respekt und Geduld.

    Zum Beispiel habe ich festgestellt, dass talentierte Verkäufer und Politiker auf dem Zeugenstand sehr schlecht abschneiden. Ihre erfolgreiche Darbietung außerhalb des Gerichtssaals täuscht sie vor, die gleichen Praktiken im Prozess anwenden zu wollen. Sie tun es meist sehr schlecht, ohne es zu merken. Narzissmusiker tendieren nicht nur dazu, ihre negativen Auswirkungen auf die Jury zu vernachlässigen. Während sie ihre Brillanz feiern, sind die Geschworenen finster dreinschauend!

    Prominente neigen dazu, zahlreiche Schmeichler, Unterstützer und Verlierer in ihrem Gefolge zu haben. Diese verschiedenen Typen haben ein persönliches Interesse daran, den Prominenten misstrauisch zu machen, um sich selbst einen Bedarf zu schaffen. Sie können ein ungeheures Problem und anhaltende Ablenkung sein.

    Schliesslich haben Prominente einen unrealistischen Blick darauf, wie die Medien die Juroren beeinflussen. Sie sind davon überzeugt, dass derjenige, der den PR-Kampf gewinnt, vor Gericht gewinnt. Oft ist das Gegenteil der Fall. Während Öffentlichkeitsarbeit und Medienmanipulation Vorteile bringen können, werden im Gerichtssaal vor zwölf intelligenten, instinktiven und engagierten Individuen Prozesse gewonnen.

  • 6. In der Anwaltskanzlei entwickeln große Anwälte ihre außerordentlichen Prozessfähigkeiten meist von Mentoren. Wen würdest du als deine Mentoren als junge, aufstrebende Prozessanwältin bezeichnen, und wie siehst du ihre Eigenschaften in deinem eigenen Stil widergespiegelt?

    Ich habe Fälle der Ziviljury vor dem Verbrecher probiert. Ich wurde dem zivilen Gerichtssaal als Partner vorgestellt, der Seniorpartner unterstützte. Keiner dieser Anwälte war meiner Meinung nach besonders talentiert oder ausgezeichnet. Ich betrachte sie nicht als Mentoren.

    Ich fing an, Fälle von Kriminaljurys zu versuchen, ohne dass jemand im Gerichtssaal "mir die Seile zeigte". Außerhalb des Gerichtssaals hatte ich einen wunderbaren Mentor. Meine liebe Freundin Jennifer Keller war immer da, um mich zu beraten, zu führen und zu unterstützen, während ich meine Fähigkeiten schärfte.

    Jennifer hat eine bemerkenswerte Bilanz vor Gericht. Ihre Fähigkeiten als Strafverteidigerin sind beispiellos und sie gewann vor kurzem ein $ 350 Millionen Urteil in einem Fall. Dies ist das größte Urteil des Landes in diesem Jahr. Während des Michael-Jackson-Prozesses habe ich mich regelmäßig mit ihr beraten. Sie ist eine fabelhafte Anwältin.

    Vor 25 Jahren begann ich zwanghaft, Bücher und Texte von und über berühmte Anwälte zu sammeln. Ich würde diese Bücher lesen und lesen, während ich wuchs. Ich halte diese Anwälte und Autoren für meine Mentoren. Earl Rogers, Clarence Darrow, Louis Nizer, William Kennsler, Edward Bennett Williams, F. Lee Bailey, Melvin Belli, Jake Ehrlich, Charles R. Garry, Thurgood Marshall, Gerry Spence, Joe Jamail, Johnnie Cochran, Roy Black, Vincent Bugliosi, Irving Younger, Herb Stern et al. - Sie und andere spielten eine bedeutende Rolle.

    An diesem Punkt sehe ich mich selbst meinen eigenen Stil. Ich habe vor vielen Jahren gelernt, dass man selbst vor Gericht sein muss. Wenn Sie nicht wissen, wer Sie sind, treffen Sie die Herausforderung des Lernens. Ich weiß ehrlich nicht, ob die Charakterzüge anderer in meinem Verhalten offensichtlich sind.


    7. Es muss schmerzhaft sein zu sehen, dass Ihr persönlicher Freund Michael Jackson in den Nachrichten so oft verunglimpft wurde. Was können Sie uns über Michael als Individuum erzählen, das seinen wahren Charakter angemessen ins rechte Licht rückt?

    Michael Jackson war eine der nettesten, freundlichsten Menschen, die ich je getroffen habe. Er glaubte wirklich, dass er einzigartig positioniert war, um eine bessere Welt zu schaffen. Er hoffte, dies durch Musik, Kunst, Liebe und gute Taten zu tun.

    Er war sehr vehement für die Grausamkeit und das Trauma, die eigene Kindheit zu verpassen. Michael probte bis zwei und drei Uhr früh ab dem Alter von sieben Jahren. Er hat große Freude daran gehabt, Kinder glücklich zu sehen.

    Michael war nicht gerne in Clubs oder Promi-Partys. Er reiste um die Welt, um die Notlage der Kinder dieser Welt zu beleuchten. Viele Jahre lang würde er kein Konzert geben, ohne ein Kinderkrankenhaus zu besuchen. Er spendete viele Millionen Dollar für diese Ursachen.

    Er war sehr menschlich. Die bekannteste Berühmtheit der Welt zu sein, brachte Vorteile und Belastungen mit sich. Er zog eine Mittelmäßigkeit nach der anderen an und fiel Betrügern und Scharlatanen zum Opfer. Michael litt unter Isolation und Einsamkeit. Aber er hinterließ ein großes Vermächtnis und veränderte den Planeten für immer.


    8. War Michael nach Ihrer Einschätzung einfach eine komplexere Person, als die meisten Menschen verstehen können?

    Ohne eine gewisse Komplexität kann man nicht das größte musikalische Genie der Welt sein. Genies fühlen, spüren und spüren Kräfte und Rhythmen, die der Rest von uns vermisst. Seine wehmütigen, idealistischen Visionen kollidierten oft mit dem grausamen Planeten, den er bevölkerte. Ich traf ihn in der schlimmsten Zeit seines Lebens.


    9. Was halten Sie von all Ihren Erfolgen in Ihrer Karriere für Ihre größte Leistung?

    Wenn ich etwas Wohlwollen und Freundlichkeit in einer selbstsüchtigen Welt verbreiten kann, ist das genug für mich.


    10. Was ist dein größtes Bedauern?

    Nicht schneller reifen.


    11. Die Auswahl der Jury ist während des Studiums immer eine schwierige Aufgabe und kann in einem hochkarätigen Fall wie dem, an dem Michael Jackson beteiligt ist, noch schwieriger werden. Wie haben Sie eine Jury für diesen Fall ausgewählt? Was waren die verschiedenen Faktoren oder Persönlichkeitsmerkmale, die Sie bei zukünftigen Geschworenen berücksichtigt haben, von denen Sie dachten, dass sie Ihnen vielleicht erlauben könnten, Ihre Argumentation besser zu verstehen?

    Ich kann lange über dieses Thema sprechen. Ich hatte noch nie einen Fall in Santa Barbara County, nördlich von Los Angeles, ausprobiert. Die Medien schilderten die Gemeinschaft von Santa Maria als konservativ, engstirnig und bereit, Michael Jackson zu lynchen. Ich habe es nicht gekauft.

    Ich hatte einen Jury-Berater, der mir einige hilfreiche Daten zur Verfügung gestellt hat. Obwohl interessant, habe ich das meiste sofort abgelehnt. Nachdem ich vor dem Prozess in Bars und Restaurants in Santa Maria herumgehangen hatte, entschied ich, dass der lokale Jury-Pool konservativ, gesetzes- und aufgabenorientiert, unabhängig und etwas libertär sein würde. Die Daten besagen, dass wir uns generell von weiblichen Geschworenen fernhalten sollten. Stattdessen wählte ich so viele Frauen wie möglich für die Jury.

    Ich musste überlegen, wer für meine Bemühungen, Michael Jackson zu vermenschlichen, am aufgeschlossensten sein würde. Er war ein musikalisches Genie, das "zu seinem eigenen Schlagzeuger tanzte". Die Staatsanwälte versuchten, seine Sexualität bösartig anzugreifen, z. B. wechselten sie zwischen Behauptungen, dass er schwul und asexuell sei, Lebensstil und Werte. Ich habe Frauen im Allgemeinen immer gefühlsmäßig flexibler und weniger scharf beurteilt als Männer. Natürlich ist das eine sehr simple Verallgemeinerung. Ich musste auch überlegen, wer die Ankläger und Staatsanwälte skeptisch betrachten würde. Schließlich musste man überlegen, wer sich mit den Personen in unserem Verteidigungsteam identifizieren würde. Intuition war unser größter Führer.

    Ich habe die Staatsanwälte im Rennen bushwhacked. Ich glaube, dass sie ihre Strategie der Auswahl der Jury nach dem Glauben beurteilt haben, dass die Verteidigung alles tun würde, um einen Afroamerikaner in die Jury zu bringen. Sie waren so zuversichtlich in ihren Sieg, dass sie annahmen, dass ich irgendeinen schwarzen Geschworenen für einen möglichen Fall haben wollte. Ihre Kiefer fielen, als ich ein Panel ohne Afroamerikaner akzeptierte und fünf zwingende Herausforderungen auf dem Tisch stehen ließ. Statistisch gesehen hätte ich einen schwarzen Rüden an der Tafel haben können, wenn ich alle meine Herausforderungen ausübte. Die Ankläger hatten bereits zwei schwarze Frauenjuroren wegen meiner starken Einwände entfernt.

    Mein Testansatz war, dass Michael Jackson alle Rassen zusammen gebracht hat. Er war der Spross einer prominenten schwarzen Familie mit zwei weißen und einem lateinamerikanischen Kind. Beweise zeigten, dass er viele Latino-Angestellte anheuerte und in ganz Asien, Europa, dem Nahen Osten, Südamerika, Afrika (dem ganzen Kontinent) usw. geliebt wurde. Die enge Perspektive der Staatsanwälte auf die Rasse und die Welt von Michael Jackson taten weh sie beträchtlich.


    12. Was ist dein Motto?

    In einer grausamen, harten Welt streuen Sie, wo immer möglich, etwas Wohlwollen

  • 13. Ich nehme zur Kenntnis, dass Sie jedes Jahr an einer Pro-Bono- Arbeit teilnehmen, die Todeskandidaten vertritt. Könnten Sie bitte erläutern, wie Sie sich zuerst an diesem Vorhaben beteiligt haben, und Ihre Meinung über die Bedeutung von Rechtsanwälten, die sich für diese Art der freiwilligen Vertretung engagieren?


    Pro Bono Arbeit ist sehr wichtig für mich. Ich mache das seit fünfundzwanzig Jahren. Ich half dabei, die Mesereau Free Legal Clinic in South Central, Los Angeles, zu gründen und ich habe viele Jahre in verschiedenen freien Kliniken gearbeitet. Jedes Jahr marschiere ich durch die Projekte mit den Women of Watts und ihren Kindern gegen Bandengewalt. Ich unterstütze verschiedene Organisationen, die sich mit den Ursachen von Kindern, Frauen in der Drogenrückgewinnung und Fragen zu schwarzen Männern im Justizsystem befassen.

    Vor ungefähr zwölf Jahren begann ich, Todesstrafenfälle im tiefen Süden pro bono zu verteidigen. Ich leite Kapitalmordfälle auf Probeebene. Ich arbeite nicht nach der Verurteilung, weil meine Talente und Interessen im Gerichtssaal liegen.

    Als ich andere über mein Interesse an der Verteidigung von Fällen der Todesstrafe im Süden informierte, hatte ich das Glück, meine lieben Freunde und Kollegen aus Birmingham, Alabama, kennenzulernen: Charles Salvagio und Wilson Meyers. Unser erster Fall war die Verteidigung eines obdachlosen Schwarzen, der angeklagt war, eine schöne weiße Frau aus einer prominenten Familie ermordet zu haben. Er wurde freigesprochen. Wir verteidigten auch eine Person, die sechs Jahre in Alabamas Todeszelle verbracht hatte, nachdem sie wegen eines Doppelmordes verurteilt worden war. Als seine Verurteilung wegen einer Formalität rückgängig gemacht wurde, stellte er Herrn Salvagio ein, der mich hereinbrachte. Er wurde freigesprochen. Wir haben zahlreiche andere Kapitalfälle gewonnen, auf die ich sehr stolz bin.

    Ich kenne keinen anderen Anwalt, der regelmäßig in andere Landesteile reist, um Mordfälle pro bono auszuprobieren. Ich übernehme alle meine Kosten, einschließlich Reise und Unterkunft. Ich akzeptiere keine Anwaltskosten. Viele Juristen haben seit ihrer Bekanntheit gefragt, ob ich sie mitbringen würde. Aufgrund einer langen, engen Beziehung zu Charles und Wilson habe ich diese Angebote abgelehnt. Ich stelle oft die Frage, ob diese Ouvertüren aufrichtig und prinzipientreu sind oder einfach in meine Fußstapfen treten wollen.


    14. Was ist dein größtes berufliches Bedauern?

    Meine Berufung früh nicht finden. Aber in aller Offenheit beschwere ich mich nicht zu viel!


    15. Wer sind deine Lieblingsschriftsteller? Worum geht es den Autoren selbst oder ihrer Arbeit, die Ihr Interesse wecken?

    Literatur:

    Albert Camus - - sensibel, klar, ehrlich, mitfühlend. Er hat seine bescheidenen Anfänge nie vergessen. Nachdem er zu einem weltweiten Erfolg geworden war, weigerte er sich, mit der Pariser Intelligenz eine snobistische Existenz zu leben.

    Fjodor Dostojewski - - tiefe Einsicht in die Unklarheiten und Widersprüche, die dem menschlichen Verhalten zugrunde liegen. - glühende Sorge darüber, wie Moral und Gerechtigkeit Erfolg haben oder nicht.

    Mark Twain - - Witz, Humor, scharfe Wahrnehmung von menschlichen Schwächen und Scharaden - - genoss das Leben!

    James Baldwin - - luzider, provokativer Literaturkünstler - - erforschte die Realität vs. Illusion über Rasse, Gleichheit, Identität, Gewalt, Sklaverei, Befreiung, Freiheit, Wut, Erlösung.

    Rechtliches:

    Finales Urteil von Adela Rogers St. Johns. Eine leidenschaftliche Beschreibung eines der größten Prozessanwälte seiner anbetenden Tochter. Es ist mein Lieblingsbuch über einen Prozessanwalt.

    Alles von oder über Clarence Darrow.

    Zahlreiche Bücher über den Fall OJ Simpson.

    Selbsthilfe:

    Träume in Aktion von Milton Katselas.

    Verschiedene Bücher über Philosophie.


    16. Sie hatten zweifellos eine Menge großartiger Momente bei der Verhandlung; Erzähl uns von dem schlimmsten Moment, den du während des Studiums erlebt hast?

    Die Zeiten, in denen alles schief läuft. Dein Klient zeugt fürchterlich und während du zuhörst, sinkt dein Herz in deinen Magen; Sie bemerken, dass Sie Socken haben, die nicht übereinstimmen und Ihr Hauptzeuge verschwindet. Das ist in meiner Karriere öfter passiert, als ich anerkennen möchte.


    17. Was sind deine Lieblingsaktivitäten in deiner Freizeit? Das heißt, vorausgesetzt, Sie haben Freizeit.

    Ich mag lesen, Freunde sehen, lange Spaziergänge machen und Kaffee trinken.


    18. Wie das Sprichwort sagt: "Die zwei größten Ängste der Menschen sind Tod und öffentliches Reden." Was ist Ihrer Meinung nach ein so großer öffentlicher Redner? Wie wollen Sie die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich ziehen?

    Ich weiß nicht, dass ich so ein großer öffentlicher Redner bin. Ich nehme an, ich werde dein Wort dafür nehmen! Soweit ich weiß, versuche ich aus dem Herzen zu sprechen und ich selbst zu sein. Bevor ich mit einer Präsentation anfange, verbringe ich viel Zeit damit, über meine Gefühle, meine Geschichte und meine Erfahrungen zu diesem Thema nachzudenken. Ich merke es mir nicht aus.


    19. Was ist dein Lieblingsanwaltsfilm?

    Um eine Spottdrossel zu töten.


    20. Wie möchten Sie in Erinnerung bleiben?

    Ich habe nicht so viel darüber nachgedacht. Versuchst du mich deprimiert zu machen? (!!) Anständig, ehrlich, hat einen positiven Beitrag geleistet.


    https://litigationcommentary.o…65-interview-tom-mesereau

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    Litigation Counsel of America (LCA) gibt bekannt, dass Thomas A. Mesereau, Jr. im Jahr 2020 Präsident der LCA wird.


    Tom Mesereau ist in juristischen Kreisen dafür bekannt, sowohl Prominente als auch Bedürftige zu vertreten. Jedes Jahr vergibt die LCA den Thomas A. Mesereau Cup an einen verdienten Anwalt, Richter oder Wissenschaftler, der im Bereich des Strafrechts tätig ist.


    Herr Mesereau hat Michael Jackson, Bill Cosby, Mike Tyson, Robert Blake und andere in prominenten Fällen vertreten.


    Derzeit ist er Special Counsel von John Branca, Treuhänder des Nachlasses von Michael Jackson.


    Herr Mesereau ist ein Prozessanwalt, der sich auf die Verteidigung von Wirtschaftsstrafsachen spezialisiert hat. die Verteidigung von Ärzten und Ärzten des Gesundheitswesens vor dem California Medical Board und anderen Verwaltungseinheiten; und gewalttätige und nicht-Wirtschaftsverbrechen. Er wurde im Januar 2016 von den nationalen Prozessanwälten zum "Prozessanwalt des Jahres" gekürt und für drei Siege der Wirtschaftsjury in Folge für die Verteidigung vor einem Bundesgericht gelobt. Die Auszeichnung war eine Anerkennung für Lebensleistungen und aktuelle Erfolge. Im Juni 2016 fügte er einen vierten Sieg in Folge vor Bundesgericht mit einem weiteren günstigen Urteil der Wirtschaftsjury in New Jersey hinzu.


    Zu den Erfolgen von Mr. Mesereau gehörten Wertpapierbetrug, Bankbetrug, Hypothekenbetrug, Darlehensbetrug, Verschwörung, Drahtbetrug, Postbetrug und Betrug im Gesundheitswesen. Herr Mesereau verteidigte erfolgreich Joe Babajian, den Immobilienmakler mit dem höchsten Erlös in den Vereinigten Staaten, in einem öffentlich bekannt gemachten Hypothekenbetrugsverfahren vor dem Bezirksgericht der Vereinigten Staaten für den Central District von Kalifornien in Los Angeles. Babajian hatte Häuser an viele Prominente verkauft, darunter Barbara Streisand, Warren Beatty, Janet Jackson, Nicholas Cage, Bruce Willis und David Beckham. Herr Babajian wurde von einer Grand Jury des Bundes angeklagt und mit 21 Straftaten konfrontiert, darunter Verschwörung, Geldwäsche, Kreditbetrug und Bankbetrug, weil er eine wichtige Rolle in einem Hypothekenbetrugsprogramm gespielt hat. Der Anwalt der Vereinigten Staaten Das Büro des Central District of California gab an, Lehman Brothers sei mit 40 Millionen Dollar betrogen worden. Die Jury verurteilte Herrn Babajian nicht aus einem einzigen Grund. Er wurde von 13 Straftaten freigesprochen, und die Jury hielt an den verbleibenden acht Straftaten fest. Der Fall wurde mit einem Vergehensgrund und ohne Haftstrafe beigelegt, wobei die Regierung auf ihr Recht verzichtete, auf Zivilschadenersatz zu klagen. In einem anderen hochkarätigen Angestelltenfall wurde der Kunde von Herrn Mesereau, ein hochkarätiger Nachrichtensprecher, des Wertpapierbetrugs freigesprochen.


    Bekannt für unkonventionelle, bahnbrechende Prozessstrategien, wurde Herr Mesereau während der Verteidigung von Robert Blake wegen Mordes an seiner Frau der einzige Strafverteidiger in der kalifornischen Geschichte, der aufgrund eines Einspruchs der Staatsanwaltschaft in einem Mordfall unter besonderen Umständen eine Kaution erhielt .

    In dem meistgesehenen Prozess in der Rechtsgeschichte erhielt Herr Mesereau unter allen 14 gegen ihn erhobenen Anklagen einen Freispruch gegen die Legende der Spätmusik Michael Jackson.


    Im vergangenen Jahr vertrat er einen Angeklagten, der wegen Mordes und versuchten Mordes angeklagt war, und sicherte sich am Verhandlungstag ein Rechtsmittelgeschäft, bei dem sein Klient acht Wochen lang Wutmanagement betrieben hatte und frei wurde. Seine letzten vier Mordprozesse endeten mit zwei Freisprüchen, einer festgefahrenen Jury und einer Verurteilung wegen einer geringeren Straftat. In über 20 Jahren der Verteidigung von Todesfällen hat kein Klient die Todesstrafe erhalten.


    Zuvor von Barbara Walters als "eine der zehn faszinierendsten Personen des Jahres" für seine herausragenden Gerichtsverfahren und sein Engagement für die Vertretung der Benachteiligten bezeichnet, ist Herr Mesereau auch Co-Manager der Mesereau Free Legal Clinic in Los Angeles, in der Anwälte, Richter, Rechtsanwaltsfachangestellte, Jurastudenten und Aktivisten leisten benachteiligten Anwohnern Rechtshilfe. In den letzten 20 Jahren hat Herr Mesereau einen Mordfall und / oder einen Mordfall im tiefen Süden auf freiwilliger Basis verteidigt . Nach einem vielfach publizierten Todesstrafenprozess in Birmingham, Alabama, in dem sein Klient Wesley Quick, der sechs Jahre in Alabamas Todeszelle verbracht hatte, bevor Herr Mesereau einen Freispruch in allen Belangen erwirkt hatte, in das Nationale Entlastungsregister aufgenommen wurde, ein Projekt der Pritzker School of Law der Northwestern University, des Newkirk Center for Science & Society der University of California Irvine, der University of Michigan Law School und des Michigan State University College of Law. Herr Mesereau war der erste Anwalt, der einen Experten für Augenzeugenidentifikation in einem Mordprozess in Alabama einsetzte. Sein Mandant, ein obdachloser schwarzer Mann, wurde freigesprochen, eine weiße Frau in Birmingham ermordet zu haben.


    Herr Mesereau, ein häufiger nationaler Redner, hat an verschiedenen Orten in Amerika gesprochen, darunter im Cleveland City Club, zu dessen Rednern auch die Präsidenten William J. Clinton, George Bush und Barack Obama sowie Erzbischof Desmond TuTu gehörten. Herr Mesereau spricht auch häufig vor Anwaltskammern und Juristen. Er legt Wert darauf, an öffentlichen Schulen in Los Angeles über die Bedeutung einer juristischen Ausbildung zu sprechen. Darüber hinaus ist Herr Mesereau in den letzten 17 Jahren mit den Frauen von Watts and Beyond und ihren Kindern als friedlicher Protest gegen Bandengewalt durch die innerstädtischen Projekte marschiert.



    Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Beth Rich unter Beth.Rich@litcounsel.org .


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