Harvey Weinstein

  • Tarak Ben Amar fand ich immer schon etwas dubios. Schon erschreckend mit was für Menschen Michael zutun hatte:stuhl:

    "Wann immer ich einen sonnenuntergang sah, wünschte ich mir rasch
    etwas kurz bevor die sonne sich am westlichen horizont verbarg und
    verschwand. Das war so als ob die sonne meinen wunsch mit sich genommen
    hatte. Ich entließ meinen wunsch kurz bevor das letzte bisschen licht
    versiegte."


    Michael Jackson - Moonwalk

  • Sexueller Missbrauch: Harvey Weinstein erzielt Einigung mit Anklägerinnen

    Gegen eine Millionenzahlung kann der frühere Hollywood-Produzent viele Zivilprozesse wegen sexueller Übergriffe abwenden. Strafrechtlich muss er sich weiter verantworten. 24. Mai 2019, 9:17 Uhr

    Quelle: ZEIT ONLINE, AFP, lu

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    Sexueller Missbrauch: Harvey Weinstein (l.) bei einem Gerichtstermin 2018 in New York, neben ihm sein Anwalt Benjamin Brafman

    Harvey Weinstein (l.) bei einem Gerichtstermin 2018 in New York, neben ihm sein Anwalt Benjamin Brafman © Kevin Hagen/Getty Images

    Der frühere Filmproduzent Harvey Weinstein hat offenbar eine vorläufige Einigung erzielt, um Gerichtsverfahren wegen sexueller Belästigung zahlreicher Frauen abzuwenden. Das berichten unter anderem das Wall Street Journal und die New York Times. Demnach würde Weinstein 44 Millionen Dollar (39,4 Millionen Euro) zahlen, um die mutmaßlichen Opfer zu entschädigen.


    Die Vereinbarungen sollen er und die Leitung seines ehemaligen Filmstudios mit der New Yorker Generalstaatsanwaltschaft geschlossen haben. Unterzeichnet sei der Deal noch nicht. Nicht davon betroffen ist ein strafrechtliches Verfahren wegen mutmaßlicher Vergewaltigung und anderer sexueller Vergehen gegen zwei Frauen, das in Manhattan gegen Weinstein geführt wird.

    Mehr als 100 Frauen haben Weinstein sexuelle Übergriffe vorgeworfen, die größtenteils zivilrechtlich verhandelt werden. Unter ihnen sind Filmstars wie Angelina Jolie, Salma Hayek und Ashley Judd. Die Berichterstattung über die Vorwürfe im Herbst 2017 war einer der Auslöser für die #MeToo-Bewegung und damit für eine weltweite Debatte über sexuelle Belästigung.

    Weinstein hatte sich Ende Mai den Behörden in New York gestellt. Strafrechtlich angeklagt ist er nur in den Fällen zweier Frauen; viele der übrigen Fälle sind verjährt. In dem Verfahren droht ihm eine lebenslange Haftstrafe. Der Prozess ist für September angesetzt, Weinstein hat alle Vorwürfe abgestritten.


    https://www.zeit.de/gesellscha…ein-einigung-frauen-metoo

    "Wann immer ich einen sonnenuntergang sah, wünschte ich mir rasch
    etwas kurz bevor die sonne sich am westlichen horizont verbarg und
    verschwand. Das war so als ob die sonne meinen wunsch mit sich genommen
    hatte. Ich entließ meinen wunsch kurz bevor das letzte bisschen licht
    versiegte."


    Michael Jackson - Moonwalk


  • Madonna: „Harvey Weinstein hat während unserer Zusammenarbeit Grenzen überschritten“

    06.06.2019 - Mariam Sattorov








    Im Zuge ihres Tour-Films arbeitete die Pop-Ikone 1991 mit Weinstein zusammen. Nun berichtete auch Madonna über ihre negativen Erfahrungen mit dem gefallenen Film-Mogul.







    Zahlreiche Frauen aus der Filmindustrie gaben in den vergangenen zwei Jahren bekannt, dass der in Ungnade gefallene Filmproduzent Harvey Weinstein sie sexuell belästigt hätte. Nun äußerte sich auch Madonna zu Weinsteins Verhalten. Während der Dreharbeiten zu ihrer Tour-Dokumentation „Madonna: Truth or Dare“, begegnete die Queen of Pop dem damals 49-Jährigen – Weinsteins damalige Firma Miramax war für den Vertrieb des Films zuständig.

    In einem Interview mit der „New York Times“ beschreibt die 60-Jährige Weinstein als „unglaublich kokettierend und viel zu direkt“. Madonna erklärt dort weiter. „Er war zu dem Zeitpunkt verheiratet und ich machte deutlich klar, dass ich nicht interessiert bin“. Laut eigener Aussage war sich Madonna bewusst darüber, dass andere Kolleginnen ähnliche Erfahrungen mit dem Produzenten gemacht hatten. Aufgrund seines Erfolgs und seiner hohen Stellung sagte aber zunächst niemand etwas.





    „Wir alle dachten, Harvey kommt mit sowas durch, weil er so viel Macht hat, so erfolgreich ist und seine Filme so gut laufen. Alle wollen mit ihm arbeiten, also musst du sein Verhalten wohl so hinnehmen. Und das war’s dann“, so Madonna im Interview mit der Times.


    Kooperation



    „Ich werde niemals den Niedergang einer anderen Person bejubeln“

    Die Pop-Ikone lieferte auch eine Erklärung dafür, dass sie sich nicht schon 2017 zu Wort gemeldet hatte. Damals war über die ersten Fälle des sexuellen Missbrauchs durch Harvey Weinstein berichtet worden.





    „Ich werde niemals den Niedergang einer anderen Person bejubeln. Ich glaube, das ist schlecht für’s Karma. Aber es ist gut, dass jemand, der jahrelang seine Macht missbraucht hat, endlich öffentlich zur Verantwortung gezogen wird.“



    https://www.rollingstone.de/ma…ey-weinstein-1716123/amp/