Dieter Wiesner

  • Also gut, ich habe nun alles gelesen. Habe mich sehr über das Gespräch mit Herrn Wiesner in schriftlicher Form hier gefreut, denn wie man weiß, werden viele Gespräche nur halb oder zusammengeschnitten gebracht. Diese Erzählung hier, scheint mir persönlich sehr detailiert.
    Und ja, so habe ich es mir vorgestellt - so habe ich es sogar erwartet :bohr1:

    Außerdem kann ich gerne auf weitere "Diskussionen" mit Fans wie euch verzichten. From that "I've had enough".


    Also jetzt mal halblang... Du schneist hier rein, diskutierst gar nicht, schmeisst Tabloid-Ausschnitte in den Raum und kommst dann so?
    Das hat allerdings mit Diskission rein gar nichts zu tun.
    Und wenn Du genug hast, dann frage ich wovon?

    Wie die Presse Aussagen verdreht ist ja nichts Neues und die Fans lassen es bei MJ als böse Presse gelten, aber bei allen anderen wird dann alles für bare Münze genommen und das ist sehr kurzsichtig. Stundenlange Interviews und dann auf einige Minuten zusammengeschnitten auf Sendung, so werden Menschen schnell verurteilt.

    Ich gehe da sogar einen Schritt weiter, ich nenne es nicht nur kurzsichtig, ich nenne es Doppelmoral.
    Bei Michael wird immer gesagt, glaubt nicht alles was die Presse schreibt. Wird aber über jemand anderen geschrieben, dann stimmt das alles - ich schreibe mal ganz deutlich - das ist zum Kotzen.

    habt ihr hier an Bord so was wie einen Kodex ... ?
    Ich bin eigentlich nur wegen der Gedenkstätte hier, um die Verbindung dorthin nicht abbrechen zu lassen,

    Wenn Du nur wegen der Gedenkstätte da bist, warum bist Du dann hier? NEIN, dass soll nicht heißen, dass Du hier falsch bist oder gehen sollst, es ist nur eine Erklärung, die in diesem Fall nicht passt.
    Du magst wegen der Gedenkstätte ins Forum gekommen sein, aber ich glaube sehr wohl, dass Dich auch andere Themen interessieren. Sonst hättest Du hier nicht gelesen :zwinker:
    Und was das Board und den Kodex angeht - ja haben wir, nur leider nimmt ihn nicht jeder wahr.

    Werde andere threads meiden, weil doch immer wieder dieselben Hetzer auftauchen, wenn man eine abweichende Meinung hat.

    So, und bei dem Satz gehen mir die Nackenhaare hoch.
    Wenn Du der Meinung bist das hier "Hetzer" sind, dann melde sie und stelle es nicht als allgemeine Benennung für ALLE in den Raum - diese Hetze, die damit von Dir ausgeht, kann ich gar nicht ab.

    Ich bin sehr gut informiert, weil ich schon lange dabei bin. Vor allen anderen Dingen aber habe ich ein SEHR gutes Gedächtnis. Es gab immer Fans, die im Auftrag von gewissen Leuten im Netz unterwegs waren. Ich kann mich noch gut erinnern, wenn man ein einziges gutes Haar an Wiesner ließ, dass man von diesen Leuten abgewatscht wurde, dass einem kein Hut mehr passte.

    Schmeiss hier keine Unterstellungen rein, die Du nicht belegen kannst. Und vergleiche dieses Forum nicht mit einem anderen - der Schuh passt UNS nicht.

    Ich wiederhole mich nicht gerne, aber zum letzten Mal, mir sind meine Zeit und meine Energie zu schade, um auf Leute zu verschwenden, die sowieso eine feste vorgefasste Meinung über etwas oder jemanden haben.

    :ablach: Wer hat hier eine festgefahre Meinung, stellt nur zusammengeschnittene Artikel ein, um damit eine Meinung zu vertreten? Sorry, aber den Satz führe Dir mal selbst zu Gemüte - von wegen vorgefasste Meinung und wer die wohl haben mag.

  • okay, ich habe verstanden. Ich melde mich ab bzw. lösche meinen account (soweit das überhaupt möglich ist), sobald ich eine Benachrichtung von den Denkmalfeen habe, damit ich weiter für die Gedenkstätte was tun kann.

  • Liebe Amadea,


    ich schätze Dich sehr und finde das hier auch alles sehr schade! Das ist nicht schön, was und wie es hier gerade abläuft!
    Ich habe genauso sehr viel von und über Dieter Wiesner gehört und bin zu dem Ergebnis und Überzeugung gekommen, dass er KEIN FREUND von Michael Jackson war und ist!
    Das ist meine Erkenntnis und Überzeugung!
    An alle:
    Amadea gehört zu den jahrelangen, ja sogar jahrzehnte langen Fans, die sehr gut und umfassend informiert ist...und ich bin es ebenfalls!
    Es gab auch in anderen Foren Personen, die persönliche Gespräche mit DW hatten...und ich höre auf mein Verstand, Herz und Gefühl...
    nein, er war/ist kein Freund! Freunde sind anders, auf Freunde kann man sich verlassen und besonders in den schwersten Stunden...aber Michael wurde verlassen!...


    Nena

  • Also ich bin kein jahrzehntelanger Fan, wenn ich ehrlich bin, bin ich erst nach Michael´s Tod zum richtigen Fan geworden, wenn man mal von den Kinderschwärmereien zur Badzeit absieht.
    Und? Was soll dass jetzt bedeuten? Bedeutet das, dass ich mir kein richtiges Urteil über Dieter Wiesner bilden kann, weil ich ja erst nach Michael´s Tod zum Fan geworden bin?


    Ich persönlich, denke dass Wiesner sehr wohl ein guter Freund von Michael war und dass sagt mir auch mein Bauchgefühl!!! Ist jetzt mein Bauchgefühl weniger wert, weil ich ja nicht schon was weiß ich wie viele Jahre Michael Jakcosn Fan bin wie Ihr?


    Sorry tut mir leid, dass kapiere ich nicht und ich merke auch, dass ich zunehmend wütender werde, von daher klinke ich mich aus dem Gespräch aus!!!


    ABer trotzdem :danke: für das reinstellen des Interviews :hkuss:


    Liebe Grüße
    Claudia

    2047810468277969okwvbd1s.jpg


    My idea of magic doesn´t have much to do with stage tricks and illusions. The whole world abounds in magic.

    - Michael Jackson, Dancing the Dream 1992 -

  • Hallo @all!
    DW hin oder her. Ich finde es schade, dass hier so verschärft miteinander gesprochen wurde. Dass ich persönlich sicherlich noch etwas unter-informiert bin (grundsätzlich) merke ich mal ganz klar an. Aber deswegen bin ich weder auf der Pro-DW-Seite noch der Kontra-DW-Seite.Ich schaue es mir an, lese und bilde mir meine Meinung, die mit der Zeit sicher auf immer umfassendere Eindrücke zurückgreifen kann.
    Trotzdem gilt auch für einen Hr. Wiesner, dass er von der Presse genauso aus dem Zusammenhang zitiert werden kann und wird, wie es bei Michael der Fall war und es weiter tagtäglich geschieht.


    Ich möchte deswegen aber nicht als Teil irgend einer 'Fan-Masse' gesehen werden, ob nun vor dem 25. oder danach...wenn es Informationen gibt die das Bild 'verrücken' dann gerne her damit...wenn's geht, sachlich und ohne emotionale Verallgemeinerungen und Absolutheitsansprüche.


    Ich schaue vermehrt in alle Themen mal rein, aber 'Hetzer' ist schon ein hartes Statement und auch wenn es solche 'Stimmungskanonen ' sicher gibt, bisher lief's doch sehr respektvoll untereinander ab...jedenfalls empfand ich es so, in meiner kleinen Forumswelt.


    Das jetzt Accounts gelöscht werden und harte Worte fielen, kann ich auch verstehen, finde es aber total schade. Muss ja nicht jeder mit jedem einer Meinung sein.Wie soll das gehen?
    Es geht darum wie man sich nebeneinander bestehen läßt, oder? ...bestenfals mit-einander.


    Wie wäre es mit einem genauso besonnenem 'Was tun wir hier eigentlich?' , wie es Michael in einer viel verfahreneren Situation äußerte und einer Klärung unter 4 Augen...?


    Keep on michaeling, Sky* :zwinker:


    Wahrscheinlich gibt es schon einen Wiesner-Thread wo gesammelte Infos mir helfen ein umfassendes Bild von dem Herrn und seinem Einfluss in Michaels Leben zu bekommen? Wenn ja..bitte ein Tip...wenn nein, wie wär's...?



    LIEBE AMIDARA!
    Freue mich auf Teil 3!!

  • Das jetzt Accounts gelöscht werden und harte Worte fielen, kann ich auch verstehen, finde es aber total schade. Muss ja nicht jeder mit jedem einer Meinung sein.Wie soll das gehen?
    Es geht darum wie man sich nebeneinander bestehen läßt, oder? ...bestenfals mit-einander.


    Tja, leider ist es so - Amadea hat mir zwei PNs geschrieben (ich war zwei Stunden nicht da) und hat um Löschung des Accounts gebeten. Hier wird dieser Wunsch respektiert.


    Nebeneinander bestehen... Das hast Du wunderbar ausgedrückt.
    Mir persönlich ist es auch schnuppe ob jemand Dieter für einen Freund von Michael hält oder nicht. Man kann sich wohl für beide Seiten das passende suchen. Allerdings finde ich es schon ein wenig einseitig, wenn nur Artikel eingestellt werden, bei denen die "Möglichkeit" besteht, dass sie ähnlich wie eine Bashir Doku zusammengeschnitten sind - oder eben Lückenhaft.
    Und wenn dann jemand was dazu sagt, dann denjenigen auf schärfste Angreifen... Also ich war geschockt.
    Wer etwas einstellt mit einer "Absoluten" Bemerkung, der soll auch den Beweis stellen. Und wenn ein Gespräch, welches so ausführlich geschildert ist, jemanden zuwieder kommt, weil er nicht daran glaubt, dann ist das sein gutes Recht - dann aber einwandfrei begründen, wenn man es als Tatsache hinstellt. Ansonsten eben wie Nena es getan hat, sie sagt ganz deutlich sie glaubt es war kein Freund und gut ist. Das finde ich völlig in Ordnung.



    Natürlich ist Dein Bauchgefühl genauso viel wert, wie es für jeden anderen ist. Da hier gerade davon gesprochen wurde wer alles seit jahrzehnten Fan ist und welches Gefühl man dann hat... Ich bin auch seit jahrzehnten Fan und mein Bauchgefühl sagt das gleiche wie das junge Gefühl von Claudia.


    Wer wie lange Fan ist spielt gar keine Rolle. Ich kenne inzwischen Leute mit 30 Jahren Fandasein, die haben weniger Ahnung als welche, die erst nach dem 25.06.2009 dazu gekommen sind. Natürlich genauso umgekehrt.
    Und wenn ich bedenke wie spärlich die Informationen immer waren über all die Jahre, dann haben es "Neulinge" gar nicht sooo schwer das aufzuarbeiten. Also ihr süßen Frischlinge (hach ich liebe die gestreiften Schweinchen :kicher: ), keine Bange - es ist denkbar, dass ihr im letzten Jahr alles aufgeholt habt :kiss:

  • „Michaels Kraft und Trost kam von den Fans“


    Dieter Wiesner spricht mit einer großen Zuneigung über Michael, die stellenweise fast schmerzhaft wird. Vor allem wenn er darüber spricht, wie oft und wie sehr Michael von allen möglichen Leuten weh getan wurde. Wie es Michael in der Prozess-Zeit ging.
    „Er war ein stolzer Mann, mit viel Würde und Anstand. Ihn zu sehen, wie er total fertig war – es war kaum auszuhalten. Nachdem klar wurde, dass er angeklagt wird, war er erst einmal völlig am Boden. Er konnte es einfach nicht fassen, dass ihm das angetan wurde. Aber nach dieser Zeit der Niedergeschlagenheit, packte er sich quasi am Kragen und seine Einstellung änderte sich. Er wurde wieder der Kämpfer und er war bereit, alles in Angriff zu nehmen. Aber nichtsdestotrotz war es eine unglaublich schwere Zeit für ihn.“ Wiesner wird merklich emotional, als er sagt: „Wenn er die Fans nicht gehabt hätte, wäre es ihm glaube ich sehr schwer gefallen, einen weiteren Sinn im Leben zu sehen.“


    Das schockierte mich ein wenig. Dass Michael seine Fans wirklich liebte, das war mir klar. Aber mir war wohl nicht bewusst, zu welchem Ausmaß er Kraft aus der Tatsache schöpfte, dass seine Fans ihn liebten.


    „Wenn es ihm schlecht ging und er niedergeschlagen war, haben wir ihn mit Fan-Geschenken und Briefen aufgemuntert. Und er liebte es wirklich aus ganzem Herzen. Vor allem die Gemälde. Nicht nur während dieser Zeit, sondern überhaupt. Egal wo wir waren – wenn Fans da waren und er sah irgendwelche Zeichnungen oder Gemälde, sagte er immer: Get me the pictures, get me those pictures! [Bringt mir die Bilder, Bringt mir die Bilder!]“ erinnert sich Wiesner und gestikuliert, wie Michael diese Bitte mit einer Handbewegung unterstrich.


    Was bedeuteten Michael die Fans?


    „Alles,“ sagte Dieter Wiesner ohne zu zögern. „Sie waren seine Familie. Sie waren sein Halt und sie gaben ihm Kraft. Mehr als alles andere. Und er liebte sie über alles dafür. Und er sagte es auch seinen Kindern. Immer wenn wir irgendwo waren, in Hotels oder so. Er zeigte ihnen die Fans und erklärte, was sie ihm bedeuteten und wie sehr sie ihn liebten.“


    Waren seine Geschwister und Eltern nicht eher die Unterstützung? Vor allem in den Prozess Tagen?


    „Sie waren da und das war auch gut. Aber Michaels Kraft und Trost kam von den Fans, ganz eindeutig. Er liebte sie über alles. Ich meine, er respektierte seine Geschwister und Eltern und liebte sie. Er sorgte immer dafür, dass es ihnen gut geht und dass es an nichts fehlt. Aber diese Nähe und Liebe – die kam mehr von den Fans. Immer wenn er sagte, dass er sie liebt und I love you more – das war wirklich so.“


    Anderweitige Unterstützung – außer seitens der Familie und der Fans – gab es kaum. Seine berühmten „Freunde“ hatten ihn größtenteils im Stich gelassen.


    „Michael war sehr enttäuscht davon. Wir haben ja einige der Leute die er kannte damals kontaktiert. Wir wollten sie bitten, öffentliche Statements zu machen und Michael so zu unterstützen. Aber die meisten interessierten sich nicht dafür.“


    Zum Beispiel?


    „Nun ja, Chris Tucker war auf einmal nicht mehr erreichbar, nie da. Und [eine Freundin], die ich übrigens auch persönlich sehr mochte, war zwar bereit, ein Statement zu machen. Aber sie wollte Geld dafür.“


    Auf Wunsch von Dieter Wiesner, erwähne ich den Namen der Freundin nicht. Wir haben ein wenig über sie und ihre Freundschaft zu Michael gesprochen und ich bekam den Eindruck, dass Wiesner sie zwar – wie auch Michael es tat – sehr mochte. Aber dass die Freundschaft von Michaels Seite aus stärker war.


    „Michael war das mit dem Geld ja völlig schnuppe. Aber ich war schon persönlich enttäuscht.“

    “In a world filled with hate, we must still dare to hope. In a world filled with anger, we must still dare to comfort. In a world filled with despair, we must still dare to dream. And in a world filled with distrust, we must still dare to believe.”
    Michael Jackson
    Rassismus führt zum Verlust deines Mitgefühls.
    fs_anon_999471_1463138222.jpg

  • „Ganz einfach – er war ganz allein.“


    Und so kamen wir zu einem weiteren traurigen Thema – Michaels letzte Jahre, finanzielle Probleme und, natürlich, This is it.


    Meine erste Frage – ihr könnt es euch denken – war: Hätte Michael die 50 Konzerte machen können?


    „Können? Ja, gekonnt hätte er es. Aber er hätte es niemals gemacht. Auf keinen Fall.“


    Diese Antwort überraschte mich ein wenig. Ob Kenny Ortega, Randy Philips oder sogar der Ex-Manager Frank DiLeo. Alle sagten in diversen Interviews, dass Michael nicht nur fit genug war, sondern auch aufgeregt! Dass er den Rekord von Prince brechen wollte und so weiter.


    „DiLeo... Mit DiLeo hat Michael nicht mal wirklich gesprochen,“ erklärte Wiesner. „Er ist einfach aufgetaucht, als man sah, dass mit Michael wieder Geld verdient werden kann. Er hat ja auch diesen Vertrag da unterschrieben – dazu hätte er keine Befugnis gehabt.“ Er spricht von einem Vertrag darüber, dass Michael mit seinen Brüdern ein Konzert geben sollte. DiLeo hatte den Vertrag als Michaels Manager unterschrieben, obwohl er nicht Michaels Manager war und keine Befugnis dazu hatte. Als der Konzertveranstalter Michael und DiLeo verklagte, scheiterte die Klage.
    „[Der Konzertveranstalter] hätte Michael gar nicht verklagen dürfen, weil er damit überhaupt nichts zu tun hatte. Aber die haben halt versucht, etwas mehr raus zu schlagen, indem sie ihn mit verklagen.“


    Dann sind die Geschichten darüber, dass DiLeo und Michael sich versöhnt hatten und Michael ihn wieder eingestellt hatte nicht wahr?
    „Nein,“ war die Antwort.


    Und was ist mit der Geschichte, dass John Branca und Michael sich Wochen vor Michaels Tod wieder versöhnt hatten und zusammenarbeiten wollten?
    Auch hier war die Antwort klar: „Nein.“


    Ich bekam den Eindruck, dass sowohl DiLeo als auch Branca lediglich versuchten, Michael zu umwerben. Es war wieder Geld zu machen und man wollte wieder mit ihm befreundet sein.


    Wie ist es denn mit dieser Geschichte, dass Michael einigen Fans gesagt haben soll, dass er diese 50 Konzerte nie machen wollte. Vor allem das Zitat: „Ich ging gestern zu Bett mit 10 Konzerten und heute wachte ich auf und es waren 50.“ War das wirklich wahr?


    „Ob er das zu den Fans gesagt hat, kann ich nicht sagen. Ich war nicht dabei. Aber es trifft auf jeden Fall, wie Michael darüber fühlte. Er wurde reingelegt und ausgenutzt. Und am Ende haben sie ihn ja sogar von den Fans abgeschirmt. Und das war total untypisch für Michael. Früher, als ich mit ihm arbeitete, hätte keiner von uns sich gewagt, ihm vorschreiben zu wollen, ob er Fans besuchen und grüßen kann oder nicht. Er nahm sich immer die Zeit. Egal wo, egal wann. Die Fans waren ihm immer das wichtigste.“


    Warum, fragte ich, ließ er sich denn dann jetzt so abschirmen?


    „Ganz einfach – er war ganz allein. Es gab kaum jemanden um ihn herum, der nicht für AEG arbeitete oder für die Firma, der Neverland gehört. Egal wer du bist – unter so einem Druck und in dieser Einsamkeit hältst du es nicht lange aus. Sogar zwei seiner Bodyguards waren von der Nation [of Islam]. Es hatte ja einen riesigen Kampf von Michael gebraucht, dass sie wenigstens nicht mehr in seinem Haus schlafen durften, sondern in einem Wohnwagen draußen auf dem Grundstück.“


    Ich weiß nicht, ob Dieter Wiesner hier von Bodyguards auf Neverland spricht oder von Bodyguards, die am Ende für Michael arbeiteten.


    Diese Antworteten schockierten mich. Wir haben ja alle diese Geschichten gehört und von „This Is Not It“ und so weiter. Aber das jetzt so zu hören. Das war schon eine ganz andere Geschichte.


    „Diese Zeit,“ erzählt Dieter von den Tagen als Michael in Las Vegas wohnte, kurz vor dem Umzug nach Los Angeles, „war sehr hart für ihn. Als er in Vegas ausgezogen ist, musste er seine eigenen Koffer packen. Es war einfach keiner da.
    Und dann war da ja noch die Sache mit der Firma, die Neverland gekauft hat. Die haben ihm ja diesen Tohme reingeschickt und [Michael] hatte keine Ahnung, dass [Tohme] für die Firma arbeitet. Er hat Michael – na ja, ich sage mal beraten, die Ranch an diese Firma zu verkaufen, um sie vor der Zwangsversteigerung zu bewahren.
    Ja und als das passiert war, kam dann die Verbindung zum Philips [von AEG Live] zustande und die haben ihm im Grunde gesagt: mach die Konzerte oder die Ranch ist weg.“


    Ich war schockiert. Dieter Wiesner war für mich die erste ernstzunehmende Quelle für diese Aussage. Ich habe das ja schon in diversen Artikeln gelesen – aber nie geglaubt. Einen Moment lang konnte ich darauf nichts antworten.
    Dann fragte ich, wie Michael darüber dachte – wie er das handhaben wollte.


    „Michael war sauer. Er wollte sich mit diesen 10 Konzerten verabschieden – er hat es ja auch so gesagt. Aber die [AEG Live] haben das einfach als Comeback verkauft. Das war es nicht für Michael, es war sein Abschied, was die Musik angeht.
    Er hätte höchstens die 10 ersten Konzerte gegeben und das war's. Das ganze war ja versichert. Er hat ja nie 50 Konzerten zugestimmt, also hätte er auch nur die Konzerte gegeben, die es ursprünglich waren.“


    Also war es wirklich so, dass This is it für Michael ein Zwang war? Er wollte überhaupt nicht mehr auftreten?


    „Als er dann zusagte, wollte er es richtig machen. Und er wollte wirklich seinen Kindern zeigen, wie es ist, wenn er ein Konzert gibt. Wie die Leute reagieren und so. Und er wollte sich von den Fans verabschieden. Aber das war ja noch nicht alles.“


    War Michael wenigstens mit der Ausführung und den Proben zufrieden?


    „Überhaupt nicht. Die Show war überhaupt noch nicht soweit wie sie hätte sein sollen. Die hätten nie und nimmer pünktlich anfangen können. Wie gesagt, die Show war nicht fertig. Die Kostüme waren nicht fertig. Nicht mal die Merchandising Verträge waren unterschrieben! Und Michael hatte organisatorisch nicht die Kontrolle, die er gewohnt war.“


    Er hatte nicht mehr freie Hand wie früher?


    „Nein und das hat ihn unheimlich frustriert.“


    Kann es sein, dass ihn das irgendwie zu den Medikamenten geleitet hat? Dass es irgendwie eine Sucht mit ausgelöst hat?


    „Die Fans müssen eins verstehen. Michael war nicht medikamentenabhängig. Klar, da war die Zeit als er Schmerzmittel nahm in den Neunzigern und während des Prozesses musste er auch Medikamente nehmen, um Schmerzen zu lindern. Aber das waren Schmerzmittel. Dieser Arzt hat ihm ein Beteubungsmittel verabreicht. Das ist jawohl eine ganz, ganz andere Geschichte!“


    Die Berichterstattung protraitiert Michael so klar und deutlich als medikamentenabhängig, dass viele Fans das als Tatsache aufgenommen haben. Ist das falsch?


    „Auf jeden Fall. Michael war nicht medikamentenabhängig. Klar die Fans hören das und hören nichts anderes. Sie nehmen es auf und sie verzeihen es ihm, weil sie ihn lieben. Aber da gibt es nichts zu verzeihen – denn so war er nicht!
    Sie müssen wissen, es gibt einfach einige Ärzte – ich habe da einige Namen schon im Kopf – die kommen zu dir und sagen: Oh, du fühlst dich nicht gut? Ich hab hier was, da geht’s dir besser. Ist keine große Sache. Du kannst nicht schlafen? Hier, da habe ich auch was. Da kannst du ruhig schlafen. Schlaf ist wichtig!“


    War Michael nicht stark genug, dem Stand zu halten?


    „Man darf nicht vergessen, was dieser Mann alles hinter sich hatte. Er war so sensibel, so verletzlich und so stolz. Und er wurde vor der ganzen Welt erniedrigt und fertiggemacht. Und am Ende war er dann ganz allein. Niemand war da, der ihm hätte zur Seite stehen können. Da verfällt der beste von uns so einer Sache.“


    „Es wäre Michael wirklich nicht recht, wenn diese Lügen das letzte Wort wären.“


    Wie fühlen Sie heute über Michaels Tod?


    „Wissen Sie, ich habe es noch immer nicht ganz aufgenommen. Man kann so etwas nicht wirklich begreifen. Dieser großartige Mensch, in dem so viel Liebe war. Dass er nicht mehr da ist...“


    Dieter Wiesner macht eine kurze Pause.


    „Ich schaue mir immer wieder Aufnahmen von ihm an – oder ich höre mir auch die Nachrichten an, die er mir über die Jahre so hinterlassen hat. Und ich werde einfach wütend, dass dieser Mensch so fertiggemacht wurde. Er wurde von A bis Z ausgenutzt und fertiggemacht. Das ist einfach unbegreiflich.“


    Was würde Michael zu der jetzigen Situation sagen? This is it, die Kinder, die Familie?


    „Wenn Michael gewusst hätte, dass er zu dem Zeitpunkt sterben würde, hätte er die Sache mit dem Sorgerecht anders geregelt. Es ist auf jeden Fall sehr in seinem Sinne, dass er jetzt scheinbar doch als Musiker, als Entertainer in die Geschichte eingeht und nicht mit den Skandalen. This is it hätte er so nie zugelassen. Da wäre Michael absolut dagegen gewesen.“


    Wird es ein Buch von Dieter Wiesner geben?


    „Was ich mir mehr als alles andere wünsche ist, Michael das letzte Wort zu geben. Ich habe so viele Bänder von unseren Gesprächen und so weiter. Ich könnte alles was ich sage belegen und ich würde gerne so manches in seinem Namen und mit seinen Worten richtig stellen. Denn es fliegen da draußen Sachen rum, die einfach nicht wahr sind. Und es wäre Michael wirklich nicht recht, wenn diese Lügen das letzte Wort wären.“

    “In a world filled with hate, we must still dare to hope. In a world filled with anger, we must still dare to comfort. In a world filled with despair, we must still dare to dream. And in a world filled with distrust, we must still dare to believe.”
    Michael Jackson
    Rassismus führt zum Verlust deines Mitgefühls.
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  • Gibt es schon konkrete Pläne?


    „Ich weiß es noch nicht. Um ehrlich zu sein, je länger ich darüber nachdenke, desto mehr spüre ich den Drang das zu machen. Ich meine, ich kann Namen nennen. Ich könnte diverse Dinge offenlegen und Namen nennen, einfach die Wahrheit sagen. Und ich weiß, dass das in Michaels Sinne wäre.“


    Ich schaute zu diesem Zeitpunkt auf die Uhr und sah, dass wir über 3 Stunden zusammen geredet haben. Es war eigentlich nur eine geplant. Ups! Aber Dieter Wiesner erweckte den Anschein, als hätte er die Zeit auch nicht im Auge gehabt. Seine Telefone haben zwar immer wieder geklingelt und er musste den einen oder anderen vertrösten – aber es gab keine Hektik.


    Widerwillig beendete ich das Gespräch und fing an, mich zu verabschieden. Herr Wiesner stand auf und zeigte mir noch einige Dinge. Wie zum Beispiel das riesige Foto-Buch „Afrika“ von Leni Riefenstahl. Und bevor es jetzt einen Aufschrei gibt – Dieters Vater war Jude. Es war ein Geschenk an Michael von den Magiern Siegfried und Roy. Das Buch ist wirklich sehr, sehr groß und streng limitiert. Michaels Ausgabe ist die Nummer acht. Und die Fotos sind wirklich atemberaubend.


    Ein anderes Buch, das er mir zeigte ist: „Michael Jackson – King Of Pop – The Legend“ Ein nicht gerade bescheidener Titel!


    „Das war Michaels Idee. Er hat das Cover und den Titel genau so entworfen.“


    Das Buch ist ein Prototyp und der gravierte Effekt des Covers kommt nicht so richtig gut rüber. Als ich fragte, was für ein Buch das sein sollte, sagte er:


    „Michael wollte ein Buch über sein Leben schreiben. Und da sollten einige super tolle Fotos rein, die keiner kennt. Von seiner Kindheit, bis zum heutigen Tage. Und, das war ihm ganz wichtig, er wollte alles beleuchten, was ihm so passiert ist. Wie er sagte: the good stuff and the bad stuff [die guten und die schlechten Dinge].“


    Und das bestätigte auch meinen Eindruck, den ich immer von Michael hatte. So still wie er über seine karitativen Tätigkeiten war – niemand hat so viel Geld gespendet wie er – so selbstbewusst war er auch, was seine Errungenschaften in der Musikindustrie anging. Und zurecht. Denn, welch höheren Preis kann man für den Erfolg zahlen, als die eigene Kindheit, die eigene Freiheit, die Privatsphäre – und, am Ende leider auch das eigene Leben?


    Michael, we miss you...


    Dieser Text darf weiterverbreitet werden, solange ein Link zu JacksonVillage mit eingefügt wird.
    http://mjklub.com/showthread.php?t=11612

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    Michael Jackson
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  • Zitat

    Und dann war da ja noch die Sache mit der Firma, die Neverland gekauft hat. Die haben ihm ja diesen Tohme reingeschickt und [Michael] hatte keine Ahnung, dass [Tohme] für die Firma arbeitet. Er hat Michael – na ja, ich sage mal beraten, die Ranch an diese Firma zu verkaufen, um sie vor der Zwangsversteigerung zu bewahren.
    Ja und als das passiert war, kam dann die Verbindung zum Philips [von AEG Live] zustande und die haben ihm im Grunde gesagt: mach die Konzerte oder die Ranch ist weg.“


    Hier ist die Rede von Colony Capital LLC - Thomas J. Barrack/Eigentümer. Barrack ist ebenso ein Freund von Ph. Anschutz/AEG.


    Das Interview mit Wiesner macht mich sehr betroffen und traurig. Mir fehlen die Worte....

  • Tausend Dank, liebe Amidara , dass du uns das hier zur Verfügung stellst :hkuss:


    Ja es ist sehr bewegend, das zu lesen. Es macht mich unendlich traurig, dass Michael, dieser liebevolle Mensch, so gedemütigt, so verraten, und so verlassen wurde. Dass niemand zu ihm stand in seinen schweren Zeiten. Dass alle sich nur in seinem Glanze sonnen wollten.


    Ich weiß es nicht, ob Herr Wiesner nun ein Engel oder ein Teufel ist, aber von dem, was er da von sich gab, glaube ich schon, dass es von Herzen kam.
    Ich wünsche mir sehr, dass er die Energie, die Kraft und den Mut findet, die Wahrheit über Michael Jackson zu verbreiten, dass dieser Mann endlich wieder seine Würde und sein Ansehen in aller Welt zurück erhält.

  • Auch von mir ein :herz:liches Danke Amidara
    es hat weh getan das zu lesen und es liefen auch bei mir die Tränen :wimmer::rotz:
    Jetzt geht`s grad wieder.
    Zu hören wie sehr Michael uns Fans geliebt hat, macht mich immerwieder glücklich.
    Er fehlt..... :traurig2:

  • Danke amidara das du das hier eingestellt hast :kiss:
    Ich hab grad auch so einiges an Tränen vergossen :rotz:
    Hoffentlich hat Herr Wiesner den Mut dazu die Wahrheit an die Öffentlichkeit zu bringen.
    Ich würde es mir wünschen :bitte:
    LG
    micka

  • Vielen Dank Amidara für den Artikel. Vieles hatte ich schon auszugsweise gehört. Hier rundet sich das Bild ab.


    Es macht mich allerdings auch alles sehr traurig. :d25: :stuhl:



    Warum ist früher nie so positiv berichtet worden, darüber zermartere ich mir immer wieder mein Hirn. .

  • Warum ist früher nie so positiv berichtet worden, darüber zermartere ich mir immer wieder mein Hirn. .


    Vielleicht wurden einige Inhalte verfälscht oder derart verdreht oder aber es wurden ganze Teile einfach weggelassen. ich weiss es nicht. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, dass auch hier noch nicht alles zu lesen ist oder Dinge verfälscht dargestellt werden. Kann ja sein. Aber die Presse ist ja Weltmeister darin, Berichte zu verfälschen oder zu kürzen. :traurig2:

    Was soll ich viel lieben, was soll ich viel hassen?
    Man lebt nur vom Lebenlassen.



    Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)
    Quelle: Goethe, Gedichte. Ausgabe letzter Hand, 1827. Sprichwörtlich

  • Ich möchte etwas klar stellen weil ich den Eindruck habe das es nicht ganz verstanden wurde.
    Dieses Gespräch wurde vom Admin des JacksonVillage Klub Nickname dort Been told mit Herrn Wiesner geführt. Been told hat die Genehmigung von Herrn Wiesner das Gespräch zu veröffentlichen. Es ist also kein Zeitungsartikel oder Ähnliches. Sondern ein Gespräch von einem Fan und einem Freund und Ex-Manager von Michael.
    been told hat dieses Gespräch Freigegeben wenn der Link zum Forum wo er es Exklusiv eingestellt hat zugefügt wird, was ich bei allen 3 Teilen gemacht habe. Ich dachte mir nur das es viele Lesen sollten, da darin vieles dazu beitragen könnte Innere Fragen beantwortet zu bekommen.


    Meine Eigene Meinung zu der ganzen Sache. SIe berührt und bewegt mich in jedem Atemzug. Vieles was Wiesner erzählt ist mir nicht Fremd, wie z.b als er beschreibt das bei Mj man sich nicht die Hand gibt bei einer Begrüßung sondern sich Umarmt.
    Es macht mich einerseits Stolz das er seine Fans liebte aber auch andererseits auch traurig das er denoch so Unendlich EInsam war.
    Ja und er bestätigt mir im Grunde genau das was ich in Bezug auf TII und anderem schon Wußte.
    Es ist schrecklich das ein Mensch so zu Grunde gerichtet wurde.

    “In a world filled with hate, we must still dare to hope. In a world filled with anger, we must still dare to comfort. In a world filled with despair, we must still dare to dream. And in a world filled with distrust, we must still dare to believe.”
    Michael Jackson
    Rassismus führt zum Verlust deines Mitgefühls.
    fs_anon_999471_1463138222.jpg

  • Wiesner, eines meiner Lieblingsthemen.


    Zunächst mal, ich finde es mehr als mutig sich diesem "Gesprächspartner".
    egal wer es ist, zu stellen.
    Ich hatte ja schon das Vergnügen ein Gesprächsprotokoll, das mit ihm geführt wurde
    nachzulesen, ich glaub, Mrs. Järvis war es.
    Meine Meinung:
    Klar hat er jede Menge Wissen über Michael, bleibt nicht aus , wenn man mal im Team von Michael
    gearbeitet hat.
    Aber sorry, wirklich ernst nehmen tue ich ihn nicht.
    Es liegt in der Natur der Sache, dass Fans alles positives, das von Michael ans Tageslicht kommt,
    aufgesogen wird wie ein Schwamm, deswegen muss es ja nun leider nicht stimmen.
    So toll und herzzerreissend sich das auch liesst.
    Und ich glaube, dass Wiesner ganz gezielt mit Leuten kommuniziert und sich zu Gesprächen trifft.
    Der ist nicht blöd, der liest ganz sicher auch in Foren mit.
    Und kennt genau seine Kritiker.
    Mit genau denen trifft er sich nämlich nicht.
    Nur mit denen, die vor Erfurcht erstarren, wenn sie mit jemanden sprechen dürfen,
    der Michael persönlich gekannt hat.
    Und denen er dann Rotz um die Backe schmieren kann,
    sichergehend, das er lobend in den Foren erwähnt wird.

    Wer für alles offen ist kann logischerweise nicht ganz dicht sein.

  • Danke Amidara.....
    Ein wirklich fesselndes Statement. Im net gab es ja auch diesen Thread mit und über Dieter Wiesner. Auch dort gingen die Meinungen weit auseinander und Streit war vorprogrammiert. Vieles was DW sagt, erschließt sich mir logisch, einiges reiht sich nahtlos ein. Anderes wiederspricht sich bzw. wurde von anderen anders interprediert. Ich bin zwiegespalten, im Fernsehen kommt DW symphatisch rüber und auch sehr kompetent und da ist es wieder, mein Bauchgefühl..... Keine Erklärung nur ein Gefühl, leider hat dieses Bauchgefühl mir schon mehrfach gezeigt, dass ich darauf bauen kann. Den Medien vertraue ich schon lange nicht mehr und eigenartig man entwickelt auch ein Gespür dafür was wahr bzw. Lüge ist.
    Ich denke mal egal ob DW ein Buch schreibt oder nicht, wenn er es macht, wird ihm genauso Profit unterstellt wie all den anderen und tut er es nicht,k wird ihm unterstellt kein wahrer Freund zu sein, weil er keine Richtigstellung bringt. Egal wie, es wird immer das falsche sein.