Die 10 irrsten Geschichten über Michael Jackson … und was wirklich dran ist

  • DIE IRRSTEN THEORIEN

    Die 10 irrsten Geschichten
    über Michael Jackson

    … und was wirklich dran ist

    10.02.2015 - 20:26 Uhr


    Blut-Rituale, Mafia und Jesus – die irrsten Geschichten über Michael Jackson.


    Auch fast 6 Jahre nach dem Tod des „King Of Pop“ steht die Gerüchteküche rund um das Leben und den Tod von Michael Jackson nicht still.

    BILD hat die verrücktesten Theorien zusammengestellt!


    Die neuesten „Erkenntnisse“ stammen aus einem Buch, welches in diesem Jahr erscheinen soll und Schriftstücke von Jackos Freund und Manager Frank DiLeo († 63) beruht.

    Er ließ sich so oft operieren, damit er die Ähnlichkeit zu seinem Vater verliert

    Jacksons Vater war angeblich der Auslöser für die angeblich rund 100 chirurgischen Eingriffen, die der King of Pop über sich ergehen ließ. Demnach hasste Michael ihn angeblich so sehr, dass er es nicht ertragen konnte, beim Blick in den Spiegel an ihn erinnert zu werden.


    Fakt ist: Jackos Vater drillte ihn und seine Geschwister zum Erfolg, auch mit Gewalt. Jedoch gab der King of Pop später zu, dass er ohne den brutalen Vater nie so erfolgreich geworden wäre.

    Er stand auf der Todesliste der Mafia

    Laut Frank DiLeos Aufzeichnungen habe die Mafia Jackson umbringen wollen. Nur DiLeos gute Kontakte zur Unterwelt hätten dies verhindert.

    Jedoch verrät das Buch nicht, warum Mafiosi das hätten tun wollen.


    Fakt ist: DiLeo wuchs in Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania auf. Dort trieben bereits seit Beginn des 20. Jahrhundert Mafia-Clans ihr Unwesen.


    Laut „New York Times“ wurde mehrmals gegen DiLeo ermittelt, unter anderem wegen illegaler Sportwetten und dem Einsatz von zwielichtigen Musik-Promotern, denen Kontakte zum organisierten Verbrechen und Praktiken wie Bestechung nachgesagt wurde. Verurteilt wurde DiLeo allerdings nie.

    Er gab 150.000 Dollar für ein Voodoo-Ritual in der Schweiz aus

    Im Jahr 2000 berichtet das US-Magazin „Vanity Fair“, dass Jackson an einem Ritual in der Schweiz teilnahm, bei dem Hexenmeister Baba ihm versprach, dass Steven Spielberg, Musik-Mogul David Geffen und 23 weitere Menschen aus der Unterhaltungsindustrie, die Jacko für seine Feinde hielt, sterben würden.


    Dabei nahm Jackson ein Blut-Bad und bestellte für 150.000 Dollar 42 Kühe, welche bei der folgenden Zeremonie geopfert wurden.


    Fakt ist: Steven Spielberg, David Geffen und Co. leben noch. Wenn Jacko tatsächlich an einem Ritual teilnahm, war es wohl nur Hokuspokus.

    Er schlief in einer Sauerstoffkammer

    Eine der weit verbreitetsten Theorien besagt, dass Michael Jackson in den 80er Jahren in einer Sauerstoffkammer nächtigte – um dadurch 150 Jahre alt zu werden.


    Fakt ist: Für Menschen, die viel Energie verbrauchen, wäre diese Art zu schlafen tatsächlich hilfreich. Denn der Körper könnte sich schneller regenerieren. 150 Jahre alt wird dadurch aber kein Mensch.

    Er besaß eine Version des „Abendmahls“, auf dem er anstelle von Jesus in der Mitte sitzt

    Die „New York Post“ berichtete 2005 über Gemälde, das über seinem Bett hing. Es sei eine moderne Kopie des „Letzten Abendmahl“ von Leonarda da Vinci. Darauf sei Jacko wie Jesus in der Mitte abgebildet – umgeben von seinen Jüngern Abraham Lincoln, John F. Kennedy, Thomas Edison, Albert Einstein, Walt Disney, Charlie Chaplin, Elvis und Little Richard.


    Fakt ist: Das Bild wurde den Geschworenen beim Prozess (wegen Kindesmissbrauchs) gegen Jackson gezeigt. Vor Gericht sagte Jackson über das Gemälde: „Ja, ich imitiere Jesus. Das heißt aber nicht, dass ich mich für Jesus halte. Aber Jesus und ich haben eines gemeinsam – wir beide lieben Kinder.“

    Er floh vor Madonna, weil sie Sex wollte!

    Anfang der 90er-Jahre verabredeten sich Madonna und Michael Jackson zu einigen Dates. Es wäre ein Verhältnis der Superlative geworden, doch Jacko fand: „Sie ist einfach nicht sexy.“


    Fakt ist: Michael Jackson berichtete 2001 über diese Zeit, die entsprechenden Tonbänder waren aber erst 2009 veröffentlicht worden.


    „Sexy sein kommt von Herzen, es ist die Art, wie du dich selbst präsentierst“, zog der King of Pop fast zehn Jahre nach den Rendezvous seine Bilanz. „Ich denke, sie war schwer in mich verliebt, aber ich war es einfach nicht in sie“, stellte Jackson fest. Ihm war die skandalumwitterte Pop-Königin einfach nicht geheuer. Angeblich wollte Madonna ihn in einem Strip-Club verführen.

    Er versteckte seine Telefonnummer auf dem Album „Thriller“

    Bereits 1982 erschien Michael Jacksons Mega-Album „Thriller“ – doch erst 1984 entstand das bizarre Gerüchte, dass die ersten 7 Ziffern des Strichcodes des Albums (5099750442227), seine private Telefonnummer wäre.


    Warum sollte er das tun? Eben – daher stimmt diese Theorie ganz sicher nicht.


    Fakt ist: Amerikaner, die genau diese Nummer besaßen (ohne Vorwahl) berichteten, dass sie am Tag nach dem Jacko mit „Thriller“ 8 Grammys gewann, jeweils dutzende Anrufe von Fans bekamen, die hofften, den Pop-Star an die Strippe zu bekommen.

    Er wollte sich beim ersten Sex mit Lisa Marie Presley nicht nackt zeigen

    Jackos langjähriger Freund und Biograph J Randy Taraborrelli plauderte nach dessen Tod über das Sex-Leben des Pop-Stars. So sagte er, dass Lisa Marie (47) immer behauptete, dass die beiden ein erfülltes Sex-Leben gehabt hätten. Jedoch erzählte sie auch, dass er einige Macken hatte.


    Ihren ersten Sex hatten die Beiden im Dunkeln. Als Lisa Maria danach das Licht anschalten wollte, rannte Jackson schnell ins Bad – damit sie ihn nicht nackt sieht. 20 Minuten später kam er wieder, komplett geschminkt und mit einem silbernen Mantel bekleidet.


    Fakt ist: Lisa Marie Presley wird wissen, wie's war...


    Aber auch Michael Jackson Ableben ist Grundlage für unzählige Verschwörungstheorien:

    Er wurde auf Geheiß des Irans umgebracht

    Die Theorie besagt, dass Mahmoud Ahmadinejad (58) Michael Jackson umbringen ließ, um die Aufmerksamkeit der Welt vom Iran abzulenken. Denn es gab im Jahr 2009 weltweite Proteste gegen Mahmoud Ahmadinejad nach den iranischen Präsidentschaftswahlen. Auf Twitter war der Hashtag #iranelection auf Platz 1.



    Mahmoud Ahmadinejad

    Hat Mahmoud Ahmadinejad den King Of Pop 2009 wirklich umbringen lassen? Foto: AP/PA


    Also was musste der Diktator machen? Logisch – Michael Jackson umbringen.


    Nach dem Tod des King of Pop stieß #MichaelJacksonRIP den Anti-Iran-Hashtag vom Twitter-Thron und verhinderte angeblich so die Revolution im Iran.

    Er starb bereits 2 Jahre vor seinem offiziellen Tod

    Am 5. März 2009 verkündete Michael Jackson seine große Comeback-Tour auf einer Pressekonferenz in London. Doch sein kurzer Auftritt reichte, um eine Verschwörungstheorie in die Welt zu setzen.


    Angeblich war es nämlich gar nicht Jacko selber. Denn er war angeblich zu klein – seine Finger auch und er lief anders als früher.


    Laut der Theorie verstarb Jackson bereits zwei Jahre zuvor...


    Michael JacksonWar er es oder war er es nicht? Verschwörungstheoretiker sehen hier einen Doppelgänger und nicht den echten Michael Jackson Foto: AP/dpa

    Quelle: Die 10 irrsten Geschichten über Michael Jackson