Debbie Rowe bricht auf dem Friedhof in Tränen aus

  • Debbie Rowe, die Ex-Frau von Michael Jackson und Mutter seiner ältesten Kinder, hat sich bei dem ganzen Drama in den letzten Monaten immer erstaunlich im Hintergrund gehalten. Zumindest verglichen mit Jacksons Familie.


    Aber vor ein paar Tagen sichtete man sie am Grab des King of Pop. Sie reihte sich dort vor dem Mausoleum in die Menschentraube aus Fans ein und versuchte ihre Fassung zu wahren.
    Als aber ein Fan sie erkannte und sie in den Arm nahm, gab sie sich öffentlich ihren Gefühlen hin. Sie weinte mehrere Minuten ungehemmt bittere Tränen.


    Sie trauert noch immer – und das absolut aufrichtig und bewegend, obwohl ihre Ehe mit Michael seit mehr als 10 Jahren geschieden ist und er bereits 8 Monate tot ist.


    Bildquelle: odt.co.nz

  • Zitat

    Sie trauert noch immer – und das absolut aufrichtig und bewegend, obwohl ihre Ehe mit Michael seit mehr als 10 Jahren geschieden ist und er bereits 8 Monate tot ist.


    Ich finde das nicht verwunderlich ...
    Wir alle tun das doch auch!
    und
    wir "kannten" ihn doch garnicht.


    Wieviel größer muß der Schmerz einer Frau sein, die ihm so nahe war.

    ____________
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    "When people's minds are clouded by anger or hatred, no angel can reach them". ~Michael Jackson~

  • :klapper: :schrank: ich finde auch das sie keinen hass verdient hat, allerdings ist so einiges für mich missteriös. ich kann mir einfach nicht vorstellen, das ich für jemanden den ich als freund od. so Kinder gebäre und sie dann abgebe wie ein geschenk und mj meinte ja immer sie hat sie mir geschenkt. wofür die heirat? Liebe außer freundschaft kann es nichts gewesen sein. ich glaube Liebe war es bei lisa marie, sie aber wollte keine kinder mit mj, weil sie angst hatte, falls es mal zur trennung käme, das sie die kinder bei michael lassen solle. lisa marie ist nunmal ein muttertier - mittlerweile hat sie 4 kids, die jüngsten sind von ihrem nicht populären mann. sie lebt zurückgezogen in england ohne schnick schnack und das war damals mit dem ultrabekannten MJ nicht möglich. deshalb auch die scheidung, die bestimmt beiden schwerfiel. Debbie hingegen war für dieses gescheink leicht empfänglich, vielleicht tat sie es aus freundschaft, vielleicht aus liebe, aber ich hätte meine kinder nicht allein lassen können, auch aus liebe zu einem mann nicht. deshalb fällt es mir schwer mir einem reim auf diese beziehung, die für mich freundschaft aber keine bezíehung war zu machen. selbst jetzt wo michael nicht mehr da ist überlässt sie die erziehung einer über 80 jährigen. für mich ist das vollkommen unverständlich. als mutter würde ich kämpfen, denn nach michael würden die kids zu debbie gehören und natürlich müsste sie auch blanket nehmen. vielleicht rede ich ja nur stuss, aber so bin ich nun mal. meine kids wären mir mehr wert als alles geld, nur wer weiss schon was da alles hintersteckt.

  • Ich hab da die selben Gedanken wie du und ich sehe das ganz genauso. Auch ich kann mir darauf auch keinen Reim machen, das sie nicht um diese Kinder kämpft. Genauso wenig, dass sie ihre Kinder für Geld MJ überlassen hat. Für meine Begriffe war sie für MJ nichts weiter als eine "Leihmutter". Ok, sie waren zwar befreundet und er hat sie sicherlich gemocht, aber mehr wollte er von dieser Frau nicht und die Hochzeit fand ja nur auf drängen seiner Mutter statt, vonwegen uneheliche Kinder. Bei Blanket war es ihm dann wohl egal, was die Mama sagt. :isis4:

  • Debbie hingegen war für dieses gescheink leicht empfänglich, vielleicht tat sie es aus freundschaft, vielleicht aus liebe, aber ich hätte meine kinder nicht allein lassen können, auch aus liebe zu einem mann nicht. deshalb fällt es mir schwer mir einem reim auf diese beziehung, die für mich freundschaft aber keine bezíehung war zu machen. selbst jetzt wo michael nicht mehr da ist überlässt sie die erziehung einer über 80 jährigen. für mich ist das vollkommen unverständlich.

    Ich glaube für uns Lieschen Müller Normalo ist das was dort ablief einfach unvorstellbar :nanu: .Da Debbie aber bereit war Michael die Kids zu "schenken", glaube ich schon, dass von ihrer Seite aus mehr war als nur Freundschaft. Sie hat sich im Laufe der Zeit vielleicht erhofft, dass auch Michael sie lieben lernt. Aber bei ihm war es wohl reine Freundschaft und große Dankbarkeit, dass die ihm seinen Herzenswunsch erfüllt.
    Und was heisst sie überläßt die Erziehung einer 80 jährigen? Es war Michaels Wunsch und Wille, dass die Kinder zu seiner Mutter kommen. Was sollte Debbie da machen? Normalerweise würde ich auch sagen, die Kinder gehören zur Mutter, aber DIESER Fall ist etwas ganz anderes :aha:

    ...................................................
    ............................... Spuren im Sand verwehen, Spuren im Herzen bleiben.

  • Hierzu ist dieser Thread auch ganz interessant http://www.mjjackson-forever.c…?page=Thread&threadID=951 Wir haben kein Recht Debbie zu verurteilen, auch wenn wir damals wahrscheinlich alle etwas ungläubig und verdutzt geguckt haben. Dass SIE ihn geliebt hat, steht für mich außer Frage. Sonst hätte sie ihm keine 2 Kinder geschenkt. Die Heirat diente zur Legalisierung der Kinder. Und sicher hat er sie auch auf seine Weise gemocht. Wir wissen alle nicht, ob sie sich - außerhalb der Medien - doch getroffen haben, ob sie ihre Kinder sah. Michael lässt das außen vor, selbst im IV mit BashIT redet er nicht darüber, sagt, sie hätten keinen Kontakt. Wissen wir, ob das wirklich stimmt? Meiner Meinung nach gehörte auch das zur Vereinbarung. Debbie hasst die Medien, das ist bekannt, und sie will mit ihnen nichts zu tun haben - sie gab nur ein einziges IV zu diesem Thema (das ist, glaube ich, auch hier im Forum zu finden).
    Und, soweit ich mich an einen Artikel erinnern kann (den habe ich jetzt gerade nicht, kann aber sicher gegoogelt werden), hat Debbie Kontakt mit Katherine und somit auch zu ihren Kindern. Nur hört man nichts darüber - und so soll es wohl auch sein.
    EDIT
    Hier steht es sogar:
    In August 2009, Rowe reached a settlement with Katherine Jackson, the children's guardian, under which she has rights to supervised visitations. Mrs. Jackson's attorney stated that the negotiations were "never about money" and the settlement was in the best interests of the children. The children now know that Rowe is their mother and they have visitations with her.
    http://en.wikipedia.org/wiki/Debbie_Rowe
    Wer weiß, vielleicht hat Debbie eine einstweilige Verfügung erwirkt - mit der Vorgabe jeden Paparazzi zu verklagen, der sich in ihrer Nähe aufhält.


    Bis heute haben die Medien nicht mal Kenntnis von Blankets Mutter - was mich diebisch freut. Und woher wissen wir, ob nicht auch sie sogar Kontakt mit Katherine und Blanket hat? Wissen wir nicht.

    Einmal editiert, zuletzt von Amidala ()

  • Wenn man Debbie verurteilt, so meine Meinung, dann müsste man auch Michael verurteilen. Dann müsste man sagen, dass er hätte wissen müssen, dass Kinder auch eine Mutter brauchen und dass er dafür hätte sorgen müssen, dass Debbie regelmäßigen Kontakt zu den Kinder hat. Wie das damals zwischen Michael und Debbie abgelaufen ist, welche Gefühle im Spiel waren usw, das werden wir vermutlich nie erfahren. Debbie hat darüber mal geredet, aber ich denke, das ist nur die Spitze des Eisberges. Michaels Sicht auf die Dinge werden wir nie erfahren. Es ist, wie es ist. Prince und Paris (und auch Blanket) machen nicht den Eindruck als habe ihnen das Leben ohne Mutter sehr geschadet.


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    "Be who you are and say what you feel because those who mind don't matter and those who matter don't mind."

  • Debbie und Michael hatten eine Vereinbarung und jeder hat seinen Teil erfüllt. Ich finde es unheimlich großzügig von Debbie, dass sie Michael diese beiden großen Wünsche erfüllt hat. Sie ist wohl keine Person, die viel mit Kindern anfangen kann, deshalb hat sie so viele Tiere. Ich finde das alles ok. Aus diesem Grunde hat Michael wohl in seinem Testament seine Mutter für die Kinder benannt.

  • Wenn man Debbie verurteilt, so meine Meinung, dann müsste man auch Michael verurteilen. Dann müsste man sagen, dass er hätte wissen müssen, dass Kinder auch eine Mutter brauchen und dass er dafür hätte sorgen müssen, dass Debbie regelmäßigen Kontakt zu den Kinder hat.

    Ich verurteil beide nicht, aber ich versteh auch beide nicht und Michael in der Beziehung am wenigsten :traurig1 Da war er mir für meine Begriffe zu egoistisch. Hauptsache Kinder egal zu welchem Preis :was:
    Und Michaels Gedanken dazu würden mich doch sehr interessieren, auch wenn ich mich damit abfinden muß, dass ich das wohl nie erfahren werde. :stuhl:

  • Dann müsste man sagen, dass er hätte wissen müssen, dass Kinder auch eine Mutter brauchen und dass er dafür hätte sorgen müssen, dass Debbie regelmäßigen Kontakt zu den Kinder hat.


    Was wäre, wenn diese Geschichte komplett erfunden wurde um Debbi zu schützen?
    Was wäre, wenn Debbi sehr wohl ihre Kinder sah?
    Michael hat es geschafft die Mutter von Blanket zu verheimlichen...da hätte er es bestimmt auch geschafft die treffen zwischen Debbi und den Kindern zu verheimlichen.


    Vielleicht mache ich mir auch nur was vor :schulter: Ich finde, die Geschichte mit den Kindern passt halt so gar nicht zu Michael und seiner Lebensphilosophie :bohr1:

  • gerade gestern hab ich folgendes in "honoring the child spirit", dem "nachfolger" der tapes gelesen:


    ....shmuley fragt michael: du bist ein alleinerziehender vater. in einer sache sind sich die meisten menschen einig, nämlich, dass es im idealfall beider elternteile bedarf, um ein kind aufzuziehen. werden deine kinder irgendwann einmal darunter leiden, dass nur ein elternteil sie großgezogen hat? oder glaubst du, dass sie in der lage sein werden, das auszugleichen, weil sie von einem elternteil genug liebe für zwei bekamen?
    MJ: Ja, oder wenn die hälfte sie gar nicht haben möchte. wenn du sie wirklich bedingungslos liebst, mit allem, was du hast, verdienst du es, sie allein aufziehen zu dürfen. alles, was sie brauchen, ist liebe.
    sb: also glaubst du, dass es nicht darum geht, wie viele an ihrer erziehung beteiligt sind. solange es bedingungslose liebe ist, kann ein mensch allein sie ihnen geben.
    mj: absolut...


    für mich ist es auch nicht so leicht, nachzuvollziehen, wie michael und debbie dachten, ich habe debbies worte noch im ohr, als sie für das video gegen die bashir-doku vor die kamera trat, sie meinte, dass die leute es deshalb nicht verstehen würden, weil sie ihre vorgefertigte meinung hätten (im übertragenen sinn), dass sie michaels art zu leben, nicht verstehen, ich kriegs nicht mehr so ganz zusammen, müsste es mir nochmal anhören... für mich war jedenfalls klar, dass für debbie die vereinbarung mit michael in ordnung war... inwieweit das ganze video und alles drumherum gestellt war, kann ich natürlich nicht einschätzen...
    was für mich am schwierigsten zu verstehen ist, ist nicht michaels einstellung, sondern debbies... ich kann nicht verstehen, wie eine mutter auf ihre kinder verzichten kann... aber auch hier hat das nur mit meinem gefühl zu tun, ich könnte das niemals, das heißt aber nicht, dass ich debbies entscheidung verurteile, sie wusste, dass diese kinder all die liebe, die sie brauchen, bekommen würden und sie hat es wirklich für michael getan, ich denke, wenn nicht für michael, debbie hätte sicher keine kinder bekommen... ich glaube auch nicht, dass debbie ihre kinder nicht liebt, sie war und ist vielleicht einfach nur nicht geeignet, mutter zu sein... ach ich weiß es nicht....

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    Mit jedem Kind, das dir begegnet, ertappst du Gott auf frischer Tat.
    Martin Luther
    If I had a single flower for every time I think about you, I could walk forever in my garden. ~Claudia Ghandi

  • Ich finde es auch großzügig von Debbie, dass sie Michael 2 Kinder "geschenkt" hat... Es wäre schön, wenn Prince und Paris wirklich Kontakt zu ihrer Mutter haben... Wenn nicht, hoffe ich, dass sie nicht irgendwann doch feststellen, dass ihnen eine Mutter gefehlt hat... :schulter:


    Ich persönlich finde schon, dass Kinder Mutter UND Vater brauchen. Aber auf der anderen Seite hätte Michael sonst keine Kinder gehabt, die er sich doch so sehr wünschte... Von daher freu ich mich für ihn, dass er seine Kids hatte... :daumen:


    Und ja, vielleicht kennt Blanket ja auch seine Mutter... Ich würde es den Kids wünschen. Ich finde auch gut, dass sich Debbie im "Hintergrund" hält und nicht Geld im Namen von "MJ" macht so wie manch andere Person... :mjmw:

  • Ich finde, die Geschichte mit den Kindern passt halt so gar nicht zu Michael und seiner Lebensphilosophie :bohr1:

    das finde ich auch, geht so auf garkeinen Nenner.


    MJ: Ja, oder wenn die hälfte sie gar nicht haben möchte.

    wenn er diese Aussage auf Debbi bezieht, was ich jetzt mal annehme, dann wäre es ja wirklich so, wie ich es immer vermutet habe. Diese Frau hätte aus Liebe zu Michael alles gemacht, selbst Kinder bekommen obwohl sie selbst eigenlich keine will. Ist das vorstellbar :was: für mich schwer nachvollziehbar. Aber es gibt wohl Dinge zwischen Himmel und Erde die immer ein Rätsel bleiben werden.


    ich habe debbies worte noch im ohr, als sie für das video gegen die bashir-doku vor die kamera trat, sie meinte, dass die leute es deshalb nicht verstehen würden, weil sie ihre vorgefertigte meinung hätten (im übertragenen sinn), dass sie michaels art zu leben, nicht verstehen, ich kriegs nicht mehr so ganz zusammen, müsste es mir nochmal anhören... für mich war jedenfalls klar, dass für debbie die vereinbarung mit michael in ordnung war... inwieweit das ganze video und alles drumherum gestellt war, kann ich natürlich nicht einschätzen...

    In Conspiracy hatte ich die letzen Tage gelesen, dass diese Aufnahmen nicht gestellt waren, sie kein Skript gehabt hätte. Behauptet sie zumindest in ihrer Ausage beim Prozess. Ihre Antworten wäre spontan gekommen.
    Es ist wirklich schwer sich in die beiden hinein zu denken und ich würde mir wirklich wünschen, das beide eine heimlich andere Vereinbarung hatten.

  • Das ist alles ganz schwer zu beurteilen, weil man sich immer selbst zuviel da mit einbringt, und von sich ausgeht. Wenn ich von mir ausgehe, kann ich sicher nicht nachvollziehen, dass Debbie ganz auf die Kinder verzichtete - auch nicht, wenn es im Vorfeld dazu schon eine Vereinbarung gab, spätestens als die Kinder auf der Welt gewesen wären, hätte ich sie sicher einfach nicht mehr hergeben können - Vereinbarung hin oder her. :-D ..und mir dann noch vorzustellen es wären Michaels :herz: Kinder..dann geht das noch viel weniger..und das spielt bestimmt eine Rolle, wenn wir über diese Sache nachdenken, und versuchen das zu beurteilen. (Wenn es Herr und Frau Schmitt wären, sie das alles so gehandhabt hätten..dann könnte man es vlt. sogar besser verstehen, es wäre nämlich weniger emotional..)


    Aber ich bin ja nicht Debbie, und sie hat dazu ihre ganz eigene Einstellung, vlt. auch zu Kindern im Allgemeinen.
    Ich glaube, diese ganze Frage hat sich vorher auch nicht so gestellt, weil Michael seine Kinder wirklich für zwei liebte (mindestens), und es ihnen an Zuneigung und Aufmerksamkeit und Liebe bestimmt nicht mangelte. Ich glaube nicht, dass, solange er lebte, die Kinder etwas vermissten. Ich meine damit, dass zu dem Zeitpunkt, da Debbie (und Michael) diese Entscheidung trafen, es trotzdem in Ordnung war. Im Nachhinein ist es das jetzt deshalb nicht mehr so ganz, weil es jetzt natürlich deutlich ist, dass die Kids garniemand mehr haben. Durch seinen Tod haben sie alles verloren was Michael vorher alleine ausfüllte, wenn es ihnen vorher auch garnicht "bewusst" gewesen sein mag, dass keine Mutter da ist (weil es ihnen doch an nichts fehlte), und jetzt ist aber weder Mutter noch Vater da, zumindest wenn man es von aussen betrachtet. Ich weiß nichtmal, ob die Kids deshalb jetzt eine Mutter vermissen, weil sie das doch nie kannten,. Sie hatten doch nur Michael, und das war ALLES für sie.


    Vielleicht hatte Debbie auch immer lockeren Kontakt zu den Kindern, weiß man ja nicht, aber es war sicher nie eine Beziehung wie Mutter und Kindern - und vlt. ist es auch für die Kinder ausreichend einfach zu wissen, dass es sie gibt und dass sie sie ab und zu sehen, vlt. fragen sie auch irgendwann danach, wieso es alles so ist, wie es ist..und vlt. werden sie es auch besser verstehen, wie Aussenstehende.

  • Ich könnte es mir auch nicht vorstellen ein Kind auszutragen und es dann wegzugeben.
    Aber es gibt Frauen, die das können. Es gibt Frauen, die sich als Leihmütter zur Verfügung stellen und die damit verzweifelten Paaren geholfen haben, die auf normalem Weg einfach keine Kinder bekommen konnten. Unter Anderem auch homosexuellen Paaren. Zumindest Männern. Die können halt nunmal keine Kinder zeugen zusammen und brauchen eine Frau, die das für sie macht. Oder sie adoptieren ein Kind. Aber gerade in den westlichen Ländern ist es oftmals echt schwer, ein Kind zu adoptieren. Und in den USA ist Leihmutterschaft eben erlaubt. Was ich persönlich auch nicht schlecht finde, solange es für alle Parteien, besonders für die Frau, die das Kind austrägt, okay ist. Das muss jeder für sich selbst wissen und ich finde, da darf und kann man nicht mit dem Moralhammer kommen (nicht, dass das hier jemand getan hat, ich meine es allgemein).


    Ob ich Debbie jetzt als Leihmutter bezeichnen würde, weiß ich nicht. In gewisser Weise schon. Allerdings hat sie ja, soweit mir bekannt, nur auf das Sorgerecht verzichtet. Nicht aber auf das Besuchsrecht. Etwas was bei normalen Leihmüttern nicht der Fall ist. Die geben jedes erdenkliche Recht auf. Beziehungsweise sie verzichten schon von Anfang an darauf. Dass Debbie ein nettes Sümmchen an Geld bekommen hat, finde ich auch nicht so verwerflich, wie manch andere es tun. Sie war mit Michael verheiratet und hat seine Kinder geboren. Ich finde es okay, dass Michael sie da finanziell abgesichert hat.


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  • ich hab` hier mal`n Artikel zum Thema:


    http://www.dailymail.co.uk/fem…children-Debbie-Rowe.html


    Keine Ahnung was drinnen seht :schulter: (weil Englisch)


    Meine persönliche Meinung?
    Ich könnte mir vorstellen, dass Debbie Michael so geliebt hat, dass sie ihre eigenen Wünsche hinter den seinen zurückgestellt hat.
    Sie kannten sich schließlich schon gut und lange und was weiß ich, was ich tun oder lassen würde, wenn ich die ganze Zeit
    "in ihren Schuhen gelaufen" wäre.
    Die Tatsache an sich, dass Michael sie ausgewählt hat die Mutter seiner Kinder zu sein, spricht für mich auf alle Fälle für sie.
    Aus meiner ganz privaten kleinen Welt heraus kann ich mir jedoch nicht vorstellen, auf mein Kind,
    aus welchem Grund auch immer,
    zugunsten von,
    wem auch immer,
    zu verzichten.

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    "When people's minds are clouded by anger or hatred, no angel can reach them". ~Michael Jackson~

  • was für mich am schwierigsten zu verstehen ist, ist nicht michaels einstellung, sondern debbies... ich kann nicht verstehen, wie eine mutter auf ihre kinder verzichten kann... aber auch hier hat das nur mit meinem gefühl zu tun, ich könnte das niemals, das heißt aber nicht, dass ich debbies entscheidung verurteile, sie wusste, dass diese kinder all die liebe, die sie brauchen, bekommen würden und sie hat es wirklich für michael getan, ich denke, wenn nicht für michael, debbie hätte sicher keine kinder bekommen... ich glaube auch nicht, dass debbie ihre kinder nicht liebt, sie war und ist vielleicht einfach nur nicht geeignet, mutter zu sein... ach ich weiß es nicht....


    Das ist alles ganz schwer zu beurteilen, weil man sich immer selbst zuviel da mit einbringt, und von sich ausgeht. Wenn ich von mir ausgehe, kann ich sicher nicht nachvollziehen, dass Debbie ganz auf die Kinder verzichtete - auch nicht, wenn es im Vorfeld dazu schon eine Vereinbarung gab, spätestens als die Kinder auf der Welt gewesen wären, hätte ich sie sicher einfach nicht mehr hergeben können - Vereinbarung hin oder her. :-D


    Michaels Einstellung kann ich insofern nachvollziehen, dass ich auch ein Elterteil bin, der ohne den anderen Part das Kind großgezogen hat. Ob mein Kind mehr Liebe bekommen hat? Ich glaube nicht, denn ich habe sie während der Ehe abgöttisch geliebt und tue es noch heute - es ist und bleibt eben MEIN Kind.


    Debbie hat mal gesagt, dass sie die Kinder für Michael bekommen hat, dass sie sie ihm schenken wollte. Sie wollte ihm Kinder schenken - aber sie wollte NIE Mutter sein. Tja, so ist es ja dann auch gewesen.
    Manchmal frage ich mich... Wollte Joe Vater sein? Warum mussten seine Kinder, die er zusammen mit Katherine hat ihn Joe nennen und durften nicht Daddy sagen? Hat er seine Meinung irgendwann geändert? Warum darf seine außereheliche Tochter Daddy sagen?


    Wir werfen immer in die Waggschale, was für uns persönlich wichtig und richtig erscheint. Bei diesem Thema hier fällt mir dazu folgendes ein:
    Ich bin bestimmt nicht die einzige Frau, die überglücklich ist, dass es Prostituierte gibt. Wieviel mehr Sexualverbrechen würde es sonst geben? Ich glaube das will ich gar nicht wissen.
    Eine Frau oder eben ein schwules Pärchen mit Kinderwunsch, sind überglücklich, dass es Leihmütter oder Adoptionen gibt.
    Für mich - ich bin fruchtbar und habe Nachwuchs - sind es Gedanken die befremden. Ich könnte meinen Körper nicht verkaufen und schon gar nicht ein Kind hergeben. Aber ich werde mich hüten eswegen auch nur eine Frau zu verurteilen.


    Wie sehr muss Debby Michael geliebt haben, um ihm dieses (teure) Geschenk zu machen? Für mich als Mutter ein Unding. Sie aber hat es getan. Ob aus Liebe oder weil sie finanziell abgesichert sein wollte :schulter: Vielleicht Beides. Wobei ich mir ziemlich sicher bin, dass sie Michael geliebt hat (wobei es den finanziellen Aspekt nicht ausschließt).


    Schauen wir doch mal aus der Sicht der Kinder auf die Situation:
    Sie wurden abgöttisch geliebt, sie waren erwünscht, sie hatten ein sorgenfreies Leben, sie hatten männlichen und auch weiblichen (Nanny) Kontakt und sie wurden gesundheitlich gepflegt. Man kümmerte sich und brachte ihnen Gut und Böse bei, man lehrte und förderte sie. Mehr bekommen andere Kinder auch nicht und viele leider nicht einmal das.


    Von meiner Sicht aus - alles ok :daumen:

  • Zitat

    Ich bin bestimmt nicht die einzige Frau, die überglücklich ist, dass es Prostituierte gibt. Wieviel mehr Sexualverbrechen würde es sonst geben? Ich glaube das will ich gar nicht wissen.
    Eine Frau oder eben ein schwules Pärchen mit Kinderwunsch, sind überglücklich, dass es Leihmütter oder Adoptionen gibt.
    Für mich - ich bin fruchtbar und habe Nachwuchs - sind es Gedanken die befremden. Ich könnte meinen Körper nicht verkaufen und schon gar nicht ein Kind hergeben. Aber ich werde mich hüten eswegen auch nur eine Frau zu verurteilen.


    :klatschen:
    Für diese Passage könnte ich dich knutschen.
    .
    .
    .
    Ach, ich könnte nicht nur, ich mach einfach!


    :cuddle:


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  • Nicht aber auf das Besuchsrecht.

    Aber das hat wohl auch nicht so funktioniert wie sie sich das vorgestellt hat.


    Hab das jetzt nochmal nachgelesen und allem anschein nach wollte sie ihre Kinder wohl schon sehn und mehr Kontakt haben, aber Michael hat sich wohl dagegen gestellt :schulter: Irgendwie waren da auch Wiesner, Schaffel und Konitzer involviert. Sie hat aufjedenfall keinen Kontakt mit Michael aufnehmen können.


    Aus Conspiracy:
    Sie beharrte darauf, dass alle Antworten (im Gegenbeweisvideo) spontan und aufrichtig waren und gab zu, dass sie sich bei dem Thema "immer noch Teil von Michaels Familie zu sein" falsch ausgedrückt habe. Rowe sagte, sie habe geflunkert um die Kinder zu schützen und den Fragen der Medien aus dem Weg zu gehn.
    Debbie beschrieb selbstbewußt ihr Bestreben an dem Gegenbeweisvideo teilzunehmen, an dem sie Freude hatte und das sie begeisterte. sie sagte aus, dass sie glücklich gewesen sei, in Michaels Interesse Fragen zu beantworten, teilweise, weil sie hoffte, das dies sie in die Lage versetzen würde, ihre Kinder zu sehn, die sie seit zwei Jahren nicht gesehn hatte. Rowe sagte, sie habe gehofft, möglicherweise ihre Beziehung mit Mr. Jackson aufzufrischen.
    Ms. Rowe sagte aus, dass ihr ein Ausflug nach Neverland versprochen wurde, aus dem nichts wurde. Sie erklärte, dass sie nach neun Monaten währenden Anrufen entschied, zu einem Familiengericht zu gehn, wo ihre elterlichen Rechte wieder hergestellt würden.
    ....
    Während sie mit Tränen in den Augen zu Michael hinübersah, schilderte Debbi, wie sie aufgrund des Sorgerechtsstreits, über Anwälte mit Michael habe komunizieren müssen.
    .....
    Rowe erwähnte ihren ehemaligen Chef Dr.Arnold Klein, den sie in der vergeblichen Hoffnung kontaktiert hatte, direkten Kontakt zu Michael zu bekommen. Rowe erzählte der Jury, dass sie Dr. Klein kontaktiert habe, da sie nicht sicher war, das Jacksons Mitarbeiter (Wiesner, Schaffel und Konitzer) ehrich zu ihr waren. Sie deutete an, dass sie das Gefühl hatte, wie eine Ware behandelt zu werden.

  • :danke: Cosi!
    Genau das war nämlich aus sofort mein Gedanke...ihre Aussage damals. Auch, wenn nicht unbedingt nützlich für die Anklage, aber sie saß auf der anderen Seite.
    Sie hat wohl 2006 auch noch einmal Verhandlungen aufnehmen wollen, um mehr Besuchsrecht zu bekommen. :??:
    Also, wenn ich ihre Ängste nachvollziehen kann, dann wegen ihrem Auftauchen 2005. Garantiert nicht, weil sie ihm Kinder geschenkt hat.
    Auch, wenn ich es nie verstanden habe. Von beiden Seite nicht unbedingt.Aber auch ich kann da nicht urteilen, weil es mir nicht zusteht. Trotzdem wirkte doch manches nach außen hin ein wenig merkwürdig und damit meine ich eher Michaels Verhalten.
    Aber das ist alles lange her. Sie hat ihn geliebt und trauert noch immer. Und wenn das alles so stimmt dann war es durchaus eine schöne Geste, sie mit in die Mitte zu nehmen. :Tova: