Beiträge von biba

    die übrige
    familie mit geld versorgen


    Das ist für mich zum Beispiel auch so eine Sache, die ich als gar nicht so problematisch empfinde. Es ist doch nicht so, als hätten nicht auch die Kinder mehr Geld, als sie je in ihrem Leben ausgeben könnten. Wieso ist es soviel richtiger, derart übermäßig viel Geld für sich allein zu behalten, nur weil es einem rechtmäßig gehört (oder man es von mir aus verdient hat). Oder warum ist es prinzipiell besser, Fremde mit dem Geld zu unterstützen, als eigene Familienmitglieder? Schon klar - es gibt bedürftigere Menschen, aber das ist immer auch relativ. Dann müsste ich jeden Cent erstmal nach Afrika spenden, ehe ich meinen Bruder beim Kauf seines ersten Autos (oder so) unterstütze.


    Weil sie genügend Möglichkeiten hat, eine Dokumentation zu drehen, OHNE vorab Geld einsammeln zu müssen.


    Wie gesagt, ob vorab oder im Nachhinein spielt in meinen Augen für mich persönlich erstmal keine Rolle. Ich zahle für ein Produkt - so oder so. Dreh- und Angelpunkt bleibt also letztlich nur das Misstrauen, das man empfindet oder nicht.


    Ich habe keine Ahnung von Kathrines Finanzen, ihrem Haushalt, ihren laufenden Kosten etc. Ich hab auch keine Ahnung, was eine solche Produktion tatsächlich kostet oder welche Kooperationen mit dem Estate wie gestaltet werden können. Ich gehe aber davon aus, dass der Geldgeber immer bestimmt, wie das Produkt letztlich aussieht. Wenn man das nicht möchte, muss man selbst finanzieren. Und wieso sollte man dann immer alles vorstrecken und das Risiko allein tragen, wenn es auch andere Möglichkeiten gibt? Wieso sollte jemand, der an dem Produkt interessiert ist, nicht miteingebunden werden? Ich meine, diese Doku würden dann ja vermutlich auch viele ansehen, die sie nicht über "Spenden" (vielleicht ist einfach auch das Wort hier falsch, denn man assoziiert Spenden ja immer mit Notdurft, die hier ja nicht vorliegt und mit "Spendenmissbrauch", der hier vermutet wird) zuvor mitfinanziert haben.

    passend zusammengestutzt


    Das empfinde ich auch so, wobei das natürlich jeder Mensch macht. Umso mehr lernt man dadurch über das große Ganze. :daumen: Gerade das Beispiel mit dem Auszug wirkt für mich etwas willkürlich, denn die meisten Menschen ziehen irgendwann von zuhause aus, ohne dass das bedeutet, dass man dadurch mit seiner Familie bricht. Im Grunde genommen könnte man Michaels späten Auszug dann ja auch so deuten, dass familiär alles derart harmonisch ablief, dass ihn lange nichts dazu bewog, überhaupt ein eigenes Heim in Betracht zu ziehen, oder?

    jeder der etwas verkaufen möchte, muss vorab Ware zum Verkauf zur Verfügung stellen


    Naja, das meine ich ja mit "normal". Wieso aber könnte es auch nicht genau anders herum sein? Im Grunde heißt das doch nur: (Nur!) wer es sich leisten kann(, dass schon zuvor Geld zur Verfügung steht,) schafft an... Seh ich gar nicht ein!


    zahlt mal alle 20, 30 oder 40 Euro auf unser Konto, DANN findet die Party auch statt


    Warum (zum Teufel :devil::victory: ) denn nicht??? Anders herum könnte man doch auch sagen: "Warum es sich schlechtreden lassen?!" :schulter:

    Seriös ist, so ein Projekt vorzufinanzieren


    Das empfinde ich nicht zwingend so. Es ist für mich aber das, was in unseren Augen als Konsumenten "normal" ist. So herum kennen wir das. Dann machen wir uns auch keinerlei Gedanken darüber, wen wir mit unserm Geld bei was unterstützen oder was wir demjenigen mit unserem Geld ermöglichen, denn wir haben ja fertig produziert erhalten, was wir wollten. Nur umgekehrt machen wir uns plötzlich allerlei Gedanken, wem wir da Geld geben oder was genau mit unserem Geld passiert oder passieren könnte (denn dass es evtl. nicht so laufen könnte, wie "versprochen" kann ja per se im Vorfeld immer nur vermutet, nie gewusst werden). Es geht doch dann letztlich immer auch um unsere eigene Gier, oder nicht? Rein theoretisch wäre es doch egal, ob ich vorab bezahle und danach produziert wird oder ob der Produzent vorbezahlt und ich im Nachhinein. :schulter:

    Die Kinder machen mit, weil Oma das möchte und Ihnen vermittelt dass sie damit was ganz Gutes tun


    Das kann natürlich gut sein, aber letztlich ist es "nur" ein logischer Schluss, eine Vermutung, die auf Kenntnissen und Erfahrungen beruht, die man bisher beobachtet hat und in welche man neue Ereignisse dann stimmig einordnet. Aber wer war schon dabei gesessen, als man das Projekt mit den Kindern oder mit Oma oder mit der ganzen Familie besprochen hat? Wer was zu wem konkret wie gesagt hat, wie sich die Idee entwickelt hat, wie sie sich im Verlauf der Planung und Besprechung verändert hat, wer sie tatsächlich hatte usw. Ich könnte mir wie gesagt schon gut vorstellen, dass gerade die Großen in der Schule soviel Mist über ihren Vater hören, der nunmal "öffentliches Thema" ist, bei dem jeder meint mitreden zu können/müssen/dürfen, sodass sie sehr wohl auch ein ganz eigenes Bedürfnis haben könnten, einige Dinge (ebenso öffentlich bzw. offiziell) klarzustellen.


    die tollsten Dinger


    Ich habe meine ganz eigenen Probleme aber oft schon mit jedem einzelnen dieser Dinger (gehabt). Deshalb kann ich sie für mich auch nicht auf diese Weise aneinanderreihen, um eine so oder so geartete Meinung zu untermauern. Ich möchte wie gesagt gar nicht behaupten, dass alle Unrecht hätten, die das Verhalten der Familie kritisieren. Nur dass ich von meinem Standpunkt aus glaube, dass es jedoch ebenso gut sein könnte, dass man sich irrt. Oder dass gerade diese hochkochenden Emotionen vielleicht anders ausfallen würden, wenn man viel mehr Details wüsste, warum eine Entscheidung tatsächlich so oder so ausgefallen ist. Und ich meine v.a. emotionale Details. Jeder Mensch ist gefühls- und beziehungsmäßig verstrickt, sodass er eben nicht immer alles perfekt löst und das Richtige tun KANN, was man jedoch in der Rolle der medialen Beobachter nie nachvollziehen KANN. Ähnlich wie eine Verfilmung nie das feeling eines Buches in seiner Beschreibungs- und Detailreiche rüberbringen kann.


    Es stört doch auch niemanden, dass während des Prozesses die Kinder der Brüder ein öffentliches Statement über Onkel Mike abgegeben haben. Es könnte doch nun ganz ähnlich sein und in dieser Familie "macht man das eben so", weil man tatsächlich in dieser Realität lebt, auch wenn keiner sonst so meisterhaft damit umgehen kann, wie Michael (was ich jedoch niemandem zum Vorwurf machen könnte und auch jeder hat nunmal andere Intentionen...). Ich schätze schon, dass jeder, der so aufwächst, vieles diesbezüglich ganz anders einschätzt und anders damit umzugehen weiß, als wir, die sich mit Facebook & Co. quasi gerade erstmal in den Kinderschuhen dieser Welt der medialen Öffentlichkeit bewegen.

    nur die höchst qualitativen, abgeschlossenen, professionellen Projekte veröffentlichen, die das Genie und die Menschlichkeit Michaels in den Vordergrund stellen


    Ein solcher Satz impliziert doch z.B., dass die eigenen Familienangehörigen (hier Eltern und Kinder) das nicht wollen würden, was ich mir kaum vorstellen kann - selbst wenn es um Geld geht, wär das dann ja der völlig falsche Weg. Das kommt bei mir immer ein bißchen so an, als würde "die Welt da draußen" nach allem, was in der Vergangenheit war, heute versuchen, all ihre eigene Schuld auf die Familie von Michael abzuwälzen. Früher war er selber an allem schuld, heute seine nächsten Verwandten. Ich möchte einfach nicht über irgendwelche anderen reden (jeder mag Dreck am Stecken haben) - ich will endlich über UNS reden!

    wie man einfach darüber hinwegsehen kann


    Ich habe keine bessere Antwort als die, das ich glaube, wir sehen wohl irgendwie einfach nicht die gleichen Dinge. Oder die Sache nicht gleich. Umso mehr nehme ich aus der Diskussion darüber für mich selbst mit! Wenn ich sage, dass Joe mit den Kindern vielleicht anders umgeht, bezieht sich das v.a. auf Schläge und andere Formen körperlicher Gewalt. Wobei ich natürlich nichts davon weiß, was tatsächlich abläuft. Ich habe nur das Gefühl, dass in die Interpretationen heute vieles einfließt, was wir eben von Michael wissen. Das sind aber genau genommen zwei paar Schuhe, oder nicht? Die Kinder müssten ja im Grunde erst irgendwann mal IHRE eigene Geschichte erzählen. Wie sie mit all diesen Promotion-Sachen umgehen, wie sie das sehen und bewerten, wie sie sich damit fühlen usw. kann ich auch überhaupt nicht einschätzen. Natürlich kann man das negativ bewerten. Ich muss einfach sagen, dass ich selbst das Gefühl habe, viel zu wenig über alles zu wissen, um das für mich einzuschätzen. Ich bin mir irgendwie sicher, dass man bei jeder Bewertung von außen bzw. von der sog. neutralen Ebene aus eben immer die v.a. gefühlte Komplexität des wahren Lebens nicht miteinbeziehen KANN. Das macht mich zurückhaltend. Ich finde es auch gar nicht schlimm oder verkehrt, dass jemand all das negativ sieht. Das mag ja sogar völlig richtig sein! Ich störe mich aber v.a. an dem gehässigen Ton - den es gerade bei dir nicht gibt! - Ich fühle mich nicht gut dabei und das ist eigentlich auch schon der einzige Grund, warum ich das Bedürfnis verspüre, irgendwas dazu zu sagen.

    ob Dir das eigentlich egal ist


    Hmm... in gewisser Weise ja. Es regt mich nicht auf. Weiß nicht, wie ich es erklären könnte. Ich interessiere mich tatsächlich wenig für all diese rechtlichen oder geschäftlichen Zusammenhänge und bin deshalb Menschen wie dir (und anderen hier im Forum) übrigens mehr als dankbar, denn ohne eure Arbeit, die ich sehr schätze, wüsste ich diesbezüglich wohl von rein gar nichts. :Tova: Zumindest kann ich sagen, dass ich auch diese Typen, die du erwähnst, nicht kenne. Persönlich. Grundsätzlich glaube ich nicht, dass jemand per se ein schlechter Mensch ist, nur weil er Pornos produziert und auch der Besitz einer solchen Lagerhalle.... :schulter: Nicht einmal die erwähnten Beispiele finde ich jetzt besonders schlimm, obwohl mir schon klar ist, warum man es als moralisch verwerflich bezeichnen könnte, diese quasi zum Verkauf anzubieten. Aber das sind 1. ja bestimmt nicht die einzigen Dinge, die da angeboten werden und 2. verlieren sie doch sofort an Brisanz, wenn man die Fakten kennt. Und Menschen, die eben keine Fakten über Michael kennen (wollen), sind nicht mein Problem. Auch was dann Dritte (wie Leno) daraus machen, haben streng genommen doch nichts mit dem Anbieter zu tun, auch wenn man dann immer gern die "hätte er aber gar nicht erst"-Karte spielt.


    Ich könnte jetzt (für mich) auch nicht sicher behaupten, dass diese DVD billig wäre. Allein, dass die Kinder darin zu Wort kommen, macht sie doch schon wertvoll. Und wie gesagt, ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass es rein theoretisch auch sein könnte, dass sie gern daran teilgenommen haben. Gott und die Welt redet über ihren Daddy - dazu hat man doch dann als Kind und Teenie selbst auch was zu sagen. Und was aus dem gemacht wird, was sie da sagen, d.h. wie das gesellschaftlich "verwendet" wird, ist ein gesellschaftliches Problem und nicht das der Familie Jackson, finde ich. Michael ging es genau darum, sich dem, was ist, nicht zu fügen. ich sehe das in dem, was die Jacksons "provozieren", ein Stück weit fortgesetzt.


    Den Gusto von "Spendengelder abkassieren" empfinde ich auch nicht so. Und das ist reines Bauchgefühl. Ich kenne viele (gerade nicht proffessionelle) Kulturarbeiter, die ihre Projekte auf diese Weise finanzieren. Das ist für mich einfach okay. Der Anspruch muss für mich seriös sein und das ist er, wenn Eltern und Kinder ihre Sichtweise erzählen wollen - wie auch immer diese ausfällt, es ist IHRE und sie haben ein Recht darauf, das mitzuteilen.


    Und schließlich kann auch ein Opa Jackson mit seinem Enkelsohn heute vielleicht anders umgehen, wie noch vor ein paar Jahrzehnten unter anderen Umständen und Verhältnissen mit seinem Sohn und 10 anderen Familienmitgliedern auf engstem Raum.

    Ich möchte mir The Lunchbox ansehen... :ungeduldig:


    Lunchbox-Regisseur Ritesh Batra widmet sich in seiner Liebesgeschichte den indischen Dabbawalas. Die Dabbawalas liefern innerhalb Mumbais Essen, welches meist zu Hause von den Frauen zubereitet wird, an den Arbeitsplatz. Transportiert wird das Essen dabei in mehrteiligen Boxen, die mit einem ausgeklügelten Zeichensystem versehen sind, um auch analphabetischen Lieferanten die Arbeit zu ermöglichen. Dieses Zeichensystem ist auch Grund dafür, dass den Dabbawalas mittlerweile internationale ökonomische Aufmerksamkeit zuteil wird: Die Fehlerquote der Zustellungen liegt bei nur einer Fehllieferung unter 16.000.000 insgesamt.


    Doch was, wenn sich ein Mittagessen einmal verirrt? Der alleinstehende Saajan (Irrfan Khan) ist im Begriff diese Frage zu beantworten. Als ihn eines Tages ganz überraschend ein frisch gekochtes Mittagessen erwartet, traut er seinen Augen nicht. Hinter dem Mittagessen steht Hausfrau Ila (Nimrat Kaur), die zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnt, wie ein Fehler eines Lieferanten ihr gesamtes Leben verändern wird…


    (Quelle: http://www.moviepilot.de/movies/the-lunchbox)



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    Den Einwand bezüglich der Kinder verstehe ich natürlich, andererseits muss ich dabei für mich einfach immer wieder feststellen, dass das natürlich so sein könnte - genauso aber auch möglicherweise nicht und dass das, was man dann eher "glaubt" eben mit einem selbst zu tun hat, den eigenen Erfahrungen und Gefühlen etc. Ich weiß es einfach nicht, ob sie selbst Bock drauf hatten oder nicht. Wie frei sie da sprechen oder nicht. Hab ja nicht einmal genügend Erfahrungen im Austausch mit den Kindern, dass ich es tatsächlich unterscheiden könnte. Denke ich mir... Auch allgemein gehen Kinder mit Öffentlichkeit heute zum Teil ganz anders um, weil unsere Welt eben auch immer öffentlicher wird. Wenn auch virtuell. Es gibt viele Kids im Alter von PP&B, die eigene Blogs haben, Videos auf YouTube hochladen, in welchen sie über Spielsachen oder Videogames berichten, wie Erwachsene über neue Kosmetikartikel. Die neuen Medien ermöglichen ihnen einen neuen Grad der Teilhabe, der sich auch nicht so einfach wegdiskutieren oder vor ihnen verbergen lässt. Wohl aber sollte es einen Apell an uns als Gesellschaft darstellen, dass wir die Art und Weise, wie WIR Öffentlichkeit begreifen und bewerten, was darin erlaubt ist usw. neu bewerten müssen. Zugleich erobern Kinder und Jugendliche sich diese Welten und Räume nämlich auch und eignen sie sich für sich und ihre eigenen Zwecke und Bedürfnisse an. Und ihr Daddy war der öffentlichste Mensch der Welt. Ein Vorreiter dieser ganzen neuen Welt, die neue Regeln braucht. Ihre ganze Familie lebt öffentlich. Ich weiß nicht, wie sie damit umgehen, wie sie das alles sehen. Im Grunde hat man ja auch Michael immer wieder vorgeworfen, dass er in Sachen Öffentlichkeit offenbar nicht mehr unterscheiden kann - gemeint war: nicht so wie wir, die wir eben NICHT öffentlich leben. Naja, im Grunde wollte ich nur sagen, dass es mich (aus welchemGrund auch immer) emotional einfach nicht so stört. :Tova:



    edit:

    Und seriös ist dieses Projekt mal definitiv auch nicht. Wiedermal wird das garantiert ohne Zustimmung oder gar Beteiligung des Estate gemacht


    Aber wieso ist denn ein Projekt nur seriös, wenn das Estate irgendwie beteiligt ist? Meinst du das vom Anspruch her gesehen oder mehr so rein rechtlich? Oder verstehe ich dich ganz falsch? Ich selbst störe mich z.B. vielmehr an so etwas, dass ich als Familie nichts über meinen eigenen Bruder/Sohn/Vater sagen könnte, ohne dass eine Art offizielle Stelle mir das zuvor erlaubt. Wenn ich das jetztmal rein auf mich persönlich und meine Familie übertragen würde (geht ja immer nur so...) Trotzdem bleibt doch auch immer diese menschliche Dimension bestehen, die mit dem Star nichts zu tun hat, oder?

    Also mich persönlich stört dieses (neue?) Projekt jetzt nicht. Wieso sollten seine Eltern und seine Kinder nicht ihre Geschichte, ihre Sicht der Dinge erzählen und wieso sollten gerade sie nicht das Bedürfnis dazu verspüren? Wieso ist es etwas anderes, als wenn das Menschen tun, die z.B. mit ihm gearbeitet haben? Auch die Finanzierung (im Grunde so was wie Crowdfunding, oder nicht?) ist doch grundsätzlich okay und unter Umständen ein Weg, sich von eventuellen Eingriffen herkömmlicher Geldgeber auf Inhalte zu befreien. Vielleicht wurde Ihnen diese Art der Finanzierung ja sogar von irgendwelchen Finanz-/Projektberatern empfohlen? Außerdem wird doch kein Mensch zur Zahlung gezwungen. :schulter:

    Was wirst Du denn Leckeres machen? *neugierig bin*


    Bei uns gibt's ja jedes Jahr traditionell das gleiche Festmahl: Eine schlesische Tunke aus verschiedenen Wurzelgemüsesorten, Bier und Soßenlebkuchen, dazu Brot, Sauerkraut und normalerweise scharfe Würste. Letztes Jahr haben wir die einfach weggelassen, aber dieses Jahr habe ich mich durch das vegane Wurstangebot probiert, um die passende Veggie-Kolbasz zu finden. Die endgültige Entscheidung ist noch nicht gefallen (und auch noch nicht alles durchprobiert), aber ich bin zuversichtlich. :doppelv:


    edit:
    Für alle, die noch auf der Suche sind, findet sich ja vielleicht auch etwas in Attilas Vegan XMAS Playlist:


    :gdh: http://www.youtube.com/playlist?list=PL0ED570CE6150B04A

    Bereits vor einigen Jahren lieferte Animal Rights Watch einen erschütternden Einblick in die Schweineanlage van Gennips in Sandbeiendorf. Geändert hat sich an den Zuständen offenbar bis heute nichts.


    Oh Mann, das macht so deutlich, wie gleichgültig das allen Beteiligten sein muss (inkl. Endverbraucher). Und sicher liegt es auch an den lächerlichen Bußgeldern. Es gibt ja nicht wirklich ernsthafte Konsequenzen... Ja, Dirty, DAS würde dagegen tatsächlich wehtun:


    ein für alle Male die "Haltung" von Tieren untersagen


    Das käme fast einem kompletten Verlust der Lebensgrundlage gleich, sodass man sich schon mehrmals gut überlegen würde, ob sich ein Regelverstoß wirklich lohnt. Denn um nichts anderes geht es doch im Grunde: Es lohnt sich! Aber so hart wird - wenn überhaupt - immer nur durchgegriffen, wenn es um "den kleinen Bauern von nebenan" geht, nie bei jenen, die im ganz großen Stil quälen. Dafür können wir uns die verurteilten "Kleinkriminellen" aber immer wunderbar auf die Fahne schreiben und mal wieder demonstrieren, dass solche Zustände in Deutschland nicht geduldet werden. :faust:

    Wir töten von Anfang an ihr natürliches Mitgefühl und ihre Empathie.


    Und/oder wir belügen sie bzw. erzählen ihnen die gleichen Lügen, die wir auch uns selbst erzählen: "Die Tiere müssen ja gar nicht leiden. Und das geht ganz ganz schnell. Da merkt die Kuh gar nix von." usw. Jeder Zweifel wird ausgeräumt, man beschwichtigt sie und erklärt quasi, dass sie sich unnötig Gedanken machen und das mit der Glaubwürdigkeit, Überzeugungskraft und Autorität, die Erwachsene schon allein deshalb besitzen, weil sie eben die Erwachsenen (mit einem gewissen Zeit-auf-dieser-Erde- und Wissensvorsprung) sind. Da steckt immer drin, dass sie sich diese Gedanken schließlich auch schon gemacht haben und definitiv wüssten, wovon sie nun reden. Abgesehen davon wäre die Wahrheit ja eh "viel zu brutal für Kinder"...

    Bob Dylan


    Ich liebe Bob Dylans Part bei We are the World.... :perfect:


    Diese Vokalklänge sind so sehr sein Markenzeichen, dass wir sie einzig und allein Michael Jackson zuordnen.


    Er war wirklich lange der Einzige, der so gesungen hat, oder? Und wurde auch ewig dafür verspottet... Das tiefe Gefühl ist einfach zu heavy für viele Menschen... :-D Aber mittlerweile hör ich seine Art NVVs immer öfter bei Sängern wie Timberlake, Brown, Ne-Yo u.a. :clapping:

    Würde man so mit Hunden oder Katzen umgehen


    Also ich bin in einem 80-Seelen-Dorf aufgewachsen und da ging man so tatsächlich auch mit Hunden und Katzen um: Welpen und kleine Kätzchen wurden ertränkt oder gegen die Wand geworfen. Als ich noch Kind war, gab es dort auch Bauernhofhunde, die ihr ganzes Leben in einem Zwinger oder an einer Kette auf dem Hof verbringen mussten. :bettel: Ich kann mich auch an große Stallhasen erinnern, die in so engen dunklen Kisten saßen, dass sie sich darin nicht bewegen oder umdrehen konnten. Und daran, wie sich die Bauern immer über unsere Schockiertheit und unser Mitgefühl für Tiere amüsiert haben. Bei ihnen käme nicht einmal ein Hund ins Haus. Sie fanden so viel Zuneigung für Tiere geradezu verstörend.


    Gestern Abend lief auf Servus TV die Reportage Ohne Skrupel - Die Wahrheit über unser Fleisch. Leider ist sie nicht über die Mediathek verfügbar, wird aber heute Nacht um 01:20 Uhr nochmal ausgestrahlt. Zwar wurden nicht alle globalen Zusammenhänge thematisiert, aber immerhin die meisten. :daumen:


    Hier findet man eine tolle Zusammenstellung von interessanten Dokumentationen :perfect: (allerdings nur auf Englisch):
    http://www.beautiful-vegan.com/p/docs-vids.html


    Dirty Diana :


    Wünsch dir alles :herz: Liebe :herz: zu deinem Geburtstag! :flowers: Lass dich von deinen Lieben feiern und hab einen rundum wunderschönen Tag!!