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    Prince Jacksons Thriller-Nacht 2021 68394d0205b7b8f1218ec2d9c4d5a4ab?s=96&d=mm&r=g


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    Prince Jacksons Thriller Night ist nach dem virtuellen Tour-Event im letzten Jahr zurück, um ein persönliches Event zu sein.

    Die Veranstaltung findet am 29. Oktober von 19 Uhr bis Mitternacht im ehemaligen Jacksons-Haus Hayvenhurst in Los Angeles statt.

    Das Anwesen befindet sich im Besitz des Michael Jackson Estate und wird Prince für die jährliche Wohltätigkeitsveranstaltung freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

    Alle Spenden der Halloween-Party werden an Princes Wohltätigkeitsorganisation „Heal Los Angeles Foundation“ gespendet, deren Ziel es ist, die Lebensqualität der Jugendlichen in der Innenstadt von Los Angeles durch den Zugang zu schulischen Bildungsinitiativen zu verbessern, die den Wert von einen aktiven, gesunden Lebensstil und bieten die Werkzeuge, die für eine Ausbildung erforderlich sind.

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    Während eines Live-Instagram-Videos bestätigte Prince, dass Chris Tucker anwesend sein und die Gäste unterhalten wird.

    Hayvenhurst wird von Kopf bis Fuß als „THRILLER“ gebrandmarkt und auch in diesem Jahr werden neue Features hinzugefügt.

    „Es wird eine lustige Nacht, um wieder zusammenzukommen und die Wohltätigkeitsorganisation zu feiern, die Arbeit zu feiern, die wir geleistet haben, aber auch das Leben und Vermächtnis meines Vaters zu feiern und alles, was er zur Musikindustrie sowie zur Musik beigetragen hat Monat Oktober mit dem großartigen Song 'Thriller'“, sagte Prince

    Zwei Räume auf dem Grundstück werden thematisch gestaltet. „Neverland Room“ wird Michael Jacksons Liebe zum Kindlichen und zur Kindheit mit aktuellen Gegenständen von der Neverland Ranch repräsentieren, die Prince aus den Schließfächern der Familie geborgen hat.

    „Legacy Room“ wurde vom Michael Jackson Estate mit Sammlerstücken und persönlichen Gegenständen von Michael Jackson eingerichtet. Dazu gehören Kostüme aus den Kurzfilmen „THRILLER“ und „GHOSTS“, Auszeichnungen wie die Plakette für den Verkauf von 100 Millionen Stück „Thriller“…

    Andere Künstler und Performer werden ebenfalls anwesend sein und auftreten.

    Der Zugang zur Unterkunft und zur Party ist nur per RSVP möglich und Sie können Heal Los Angeles über soziale Medien kontaktieren, um Ihr Ticket zu erhalten.


    https://www.instagram.com/tv/C…tTOI/?utm_source=ig_embed



    https://www.mjvibe.com/

    Halloween-Kostümparty in Hayvenhurst


    Prince Michael Jackson und seine Heal Los Angeles Foundation haben die Rückkehr der „Thriller Night“ im historischen Familienanwesen der Jacksons angekündigt. Mit dabei sind namhafte Performer: Chris Tucker, Elijah Blake, MK xyz und DJ Spinna. Die „Thriller Night“ findet am 29. Oktober 2021 auf dem Hayvenhurst Anwesen in Encino, Kalifornien statt. Michaels Sohn Prince und Neffe Taj Jackson werden ein Spuklabyrinth durch das Haus designen und der preisgekrönte Komödiant Chris Tucker eine Stand-up-Comedy Show zum Besten geben. Gesangsauftritte sind vom zweifachen Grammy-Preisträger Elijah Blake und von der aufstrebenden Epic Records Sängerin MK xyz angekündigt. Der berühmte DJ Spinna wird zudem an den Plattentellern stehen. Prince hat mit der Nachlassverwaltung seines Vaters einen „Legacy Room“ eingerichtet, in dem die Gäste einige Kostüme seines Vaters aus den Thriller und Ghosts Videos, ebenso Auszeichnungen aus seiner Mega-Karriere bewundern können. Weitere Infos hier bei prweb.com


    Die beiden Musik-Performer:


    MK xyz - One Time (Official Music Video)


    Elijah Blake - Sweet Love (Official Music Video)


    Weiterlesen unter http://www.jackson.ch/halloween-kostuemparty-in-hayvenhurst/

    Copyright © jackson.ch

    Als der Prozess voranschritt wurde Jacksons Gesundheitszustand sichtlich schlechter. Natürlich ließen die Medien keine Gelegenheit aus, sich über sein schwaches und zerbrechliches Aussehen lustig zu machen. Am 13. Juni 2005 wurde Jackson in allen Anklagepunkten freigesprochen. Nach der Urteilsverkündung verbrachte er Berichten zu Folge mehrere Tage im Krankenhaus. Jackson bewies seine Unschuld und gewann den Prozess, aber der Schaden war angerichtet.

    Dieses mal konnte Jackson sich davon nicht wieder erholen und einfach alles hinter sich lassen. Er hatte kein Zuhause mehr, in das er zurückkehren konnte.

    „Ich werde nie wieder hier leben. Ich besuche Neverland. Es ist jetzt ein Haus aber es ist kein Zuhause mehr,“ sagte er im Dezember 2003. Und tatsächlich verlies Michael Neverland 2005 und kehrte nie wieder dorthin zurück. In den Jahren nach dem Prozess, zog er mit seinen 3 Kindern von einem Land zum anderen, immer ausserhalb des Radar der Medien.

    Bill Withfield, Michals Bodygard von 2007 – 09 erinnert sich:

    Zitat

    Er misstraute Fremden. Immer wenn er von einer Menschenmenge umgeben war, wurde er hektisch und nervös. Eines Nachmittags waren wir in einer Shopping-Mall in Virginia. Javon war das Auto holen und ich wartete mit Mr. Jackson und dem Securityteam der Mall beim Eingang. Jemand hatte ihn erkannt, und es gab eine kleine Ansammlung. Er gab ein paar Autogramme, winkte. Es war eine friedliche Situation, kein Mob oder ähnliches. Als Javon dann mit dem Auto kam und die Tür für Mr. Jackson öffnete, schrie dieser Kerl von hinten aus der Menge: „Fucking Childmolester!“ Ich hörte es ganz deutlich. Ich sah zu Javon, er hatte es auch gehört. Wir hofften nur, dass Mr. Jackson es nicht mitbekommen hatte. Aber nachdem wir ins Auto gestiegen und losgefahren waren, lehnte er sich zu uns vor und fragte: „Habt ihr beiden gehört, dass da jemand was gerufen hat?“ „Nein, Sir,“ sagte ich, „ich habe nichts gehört, hast du was gehört, Javon?“ Javon schüttelte mit dem Kopf. Mr. Jackson sagte: „Ich dachte, ich hätte gehört, dass jemand etwas sehr gemeines gesagt hätte, ich hätte schwören können. Ihr lügt mich doch nicht an, oder?“ „Nein, Sir.“ Wir wollten ihn nicht anlügen, aber wir wußten, was passieren würde, wenn wir bestätigen würden, jemand hätte ihn „Childmolester“ genannt. Es würde ihn völlig fertig machen. Er würde sich hinter verschlossene Türen zurückziehen, und für die nächsten Tage in seinem Zimmer verschwinden. Wir wollten nicht, dass das passiert. Wir fuhren weiter, ohne dass in den nächsten 10 Minuten jemand sprach. Und dann hörten wir ihn plötzlich vom Rücksitz sagen: „Ich würde nie ein Kind verletzen. Ich würde mir eher die Pulsadern aufschneiden, bevor ich jemals einem Kind etwas antun würde.“

    Im Juli 2009 sprach Anjelica Huston über den Tag, an dem sie Michael ein paar Wochen vor seinem Tod das letzte mal gesehen hatte:

    Am 25. Juni 2009, mitten während den Vorbereitungen für seine This Is It Tour, starb Michael Jackson im Alter von nur 50 Jahren. Kurz danach wurde eine handschriftliche Notiz gefunden, es waren die Lyrics von einem bisher unveröffentlichten Song:

    „The Innocent Man“

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    If I sail to Acapulco or Cancun Mexico

    there the law is waiting for me

    and God knows that I’m innocent.

    If they won’t take me in Cairo

    then Lord knows where will I go.

    I’ll die a man without a country

    and only God knew I was innocent now.

    Segele ich nach Acapulco oder Cancun, Mexico

    wartet schon das Gesetz auf mich

    und Gott weiß, dass ich unschuldig bin

    Wenn sie mich in Cairo nicht wollen

    Gott weiß, wo ich dann hingehen kann

    Ich werde als Mann ohne Heimat sterben

    und nur Gott weiß, dass ich unschuldig bin

    ……………………………………………………………

    >>> Quelle/Original https://en.mjstory.co.il/the-a…6nlyNGxPUSnQEZQLKruvUm4es


    “Mockingbirds don’t eat up people’s gardens,

    don’t nest in corncribs, they don’t do one thing

    but sing their hearts out for us.

    That’s why it’s a sin to kill a mockingbird.”

    – Harper Lee, “To Kill A Mocking Bird


    https://all4michael.com/2021/0…-a-man-without-a-country/

    Jermaine erinnert sich:

    Das Handy klingelt. Es ist Mutter und sie klingt aufgeregt. „Michael ist im Krankenhaus! Wir sind bei ihm, er ist ausgerutscht und hat sich den Rücken verletzt.“ „Ich bin schon unterwegs“, antwortete ich auf dem Weg zur Tür. Das Hotel lag zwischen Neverland und dem Gerichtsgebäude in Santa Maria, und das Krankenhaus war nur ein kleiner Umweg. Ich benutzte einen Seiteneingang, um Unruhe zu vermeiden.

    Am Gang des zweiten Stocks standen viele Patienten und Krankenschwestern und die hörbare Aufregung verstummte, als ich mich näherte. Bodyguards in dunklen Anzügen standen vor der geschlossenen Tür eines Privatzimmers. Sie liessen mich eintreten. Innen waren die Vorhänge zugezogen. Im Halbdunkel stand Michael, er trug eine blaue Pyjamahose und ein schwarzes Jacket. „Hi, Erms,“ sagte er fast flüsternd. „Alles ok bei dir?“, fragte ich ihn. „Ich habe mir den Rücken verletzt“, antwortete er mit einem erzwungenen Lächeln. Der Sturz nach dem Verlassen der Dusche auf seiner Ranch verursachte ihm große Schmerzen, und es schien wie ein letzter Stoß zu sein in einer Zeit, in der ständig auf ihn eingeschlagen wurde.

    Aber er ist ein Kinderschänder, nicht wahr? Er verdient das, nicht wahr? Die Polizei wird schon ihre Beweise haben, sonst würde ihm ja nicht der Prozess gemacht, oder? Die Leute müssen noch sehr viel lernen um zu sehen, wie grundfalsch dieser Prozess in Wirklichkeit ist,“ sagt Jermaine.

    Er erinnert sich weiter an diesen Tag im Krankenhaus, an seinen jüngeren Bruder, der vor Schmerzen an Rücken und Rippen stöhnte, wobei seine psychischen Schmerzen sicherlich noch viel größer waren. Er durchlebte einen körperlichen Verfall. Sein schlanker Körper eines Tänzers war zu einem zerbrechlichen Gestell geworden, sein Gang stockend, sein Lächeln erzwungen, er sah abgemagert aus.

    Jermaine:


    Er hat nie etwas anderes getan, als Musik zu erschaffen, zur Unterhaltung und um seine Botschaft von Liebe und Hoffnung zu verbreiten, und wie wir miteinander umgehen sollten, besonders mit Kindern, und dennoch beschuldigt man ihn jetzt, Kindern geschadet zu haben.

    Michael hebt seine Augen vom Boden. Ich hab ihn nie zuvor so traurig gesehen, aber ich sehe, dass er reden möchte. Bis jetzt hat er vor uns nur selten seine Emotionen gezeigt. Er schien kontrolliert und resolut, sprach über seinen Glauben, dass er Gott vertraue und nicht einem Richter in Robe. Aber sein kontrolliertes Verhalten löst sich gerade auf, ohne Zweifel durch die gestrige Aussage getriggert, und zudem noch durch die Verletzung am Rücken. Es ist einfach alles zu viel.

    Alles, was sie über mich sagen, ist nicht wahr. Warum sagen sie solche Dinge?“ „Oh Baby…“, sagt Mutter, aber Michael hebt seine Hand. Er will weiter reden. „Sie sagen all diese furchtbaren Dinge über mich. Ich sei dieses und jenes….. Ich bleiche meine Haut. Ich würde Kinder verletzen…. Ich würde niemals…. Es ist nicht wahr, es ist alles nicht wahr,“ sagt er mit bebender Stimme. Er beginnt an seiner Jacke zu zerren, ohne auf seine Rückenschmerzen zu achten, wie ein Kind, das schnell aus einem Kostüm kommen will.

    Michael…“ sagt Mutter. Aber jetzt fließen die Tränen: „Sie können mich beschuldigen und der Welt einreden, sie hätten Recht, aber sie liegen einfach völlig falsch… so völlig daneben.“ Joseph ist wie gelähmt bei diesem emotionalen Ausbruch. Mutter hebt ihre Hände vors Gesicht. Michael zerrt jetzt an seinen Jackenknöpfen und windet sich aus den Ärmeln. Die Jacke fällt von seinen Schultern und hängt nach hinten herunter, sein Oberkörper ist jetzt entblößt.

    Er schluchzt: „Seht mich an!… Seht mich an! Ich bin der missverstandenste Mensch der Welt!“ Er sinkt zusammen, steht mit gesenktem Kopf vor uns, als ob er sich schämt. Es ist das erste Mal, dass ich das wahre Ausmaß seiner Hautkrankheit sehe, und ich bin geschockt. Sogar vor seiner Familie hielt er seinen Körper bisher immer bedeckt. Sein Oberkörper ist hellbraun, durchsetzt mit grossen weißen Flecken über seinen Brustkorb; ein weißer Fleck bedeckt Rippen und Bauchregion, ein anderer verläuft seitlich nach unten, und über die Schultern und Oberarme verteilen sich ebenfalls Flecken. Da ist mehr weiß als seine natürliche, braune Hautfarbe. Er sieht aus wie ein Weißer mit Kaffeeflecken.

    Das ist die Hautkrankheit – Vitiligo – von der die zynische Welt sagt, er habe sie nicht, und lieber glauben will, dass er seine Haut bleicht. „Ich versuche zu inspirieren… Ich versuche zu lehren…“, seine Stimme wird brüchig, als Mutter ihn tröstet. „Gott kennt die Wahrheit. Gott kennt die Wahrheit,“ sagt sie. Wir alle umgeben ihn und können ihn, aus Rücksicht auf seinen Rücken nicht fest umarmen, aber dennoch spenden wir Trost. Ich helfe ihm, sein Jacket wieder anzuziehen. „Bleib stark, Michael,“ sage ich, „alles wird gut werden.“ Schnell gewinnt er seine Fassung zurück und entschuldigt sich. „Ich bin stark, ich bin ok,“ sagt er.

    Nach dem ich gegangen war, übermittelten die Bodyguards eine Nachricht seines Anwalts, Tom Mesereau, aus dem Gerichtsgebäude. Der Richter sei nicht erfreut darüber, dass Michael sich verspäten würde, und wenn er nicht pünktlich sei, würde seine Kaution ausgesetzt. Nichteinmal seine echten Schmerzen werden berücksichtigt oder geglaubt.“

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    The Innocent Man “I’ll Die a Man Without a Country“

    by all4michael on 1. May 2021

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    Übersetzung, Quelle s.u.

    Zitat
    Paris Jackson, Rolling Stone Interview, 2017:
    Nachts weinte Daddy bei mir. Stellt euch vor, deine Eltern weinen sich bei dir aus, weil die Welt sie für etwas hasst, was sie nicht getan haben. Für mich war er alles, was zählte. Und ich hasste die ganze Welt für das, was sie ihm antaten. Ich dachte, wie können die Menschen nur so gemein sein?

    Eigentlich unglaublich, aber wenn es um die Anschuldigungen gegen Michael Jackson geht, wurde er selbst nur sehr selten dazu angehört. Jackson war es nicht erlaubt, sich dazu zu äussern oder seine eigene Version der Geschichte, die für viele Jahre Teil seines Lebens war, zu erzählen. Während diejenigen, die ihn beschuldigten, von den Medien hofiert und ermuntert wurden, ihre Story zu verkünden.

    Erst nach Jacksons Tod kamen plötzlich Berichte über seine Reaktion und Gefühlslage an die Oberfläche. Menschen, die Jackson nahe standen berichten über einen Mann, dessen Herz gebrochen war und der damit kämpfte, sich von dem Martyrium der falschen Anschuldigungen zu erholen. Ihre Aussagen gewähren uns eine Einsicht in Michael Jacksons Leben, im Schatten von falschen Beschuldigungen.

    Die finanziellen Forderungen der Chandler-Familie begannen, als Michael gerade seine Dangerous World Tour startete. Der Star stand jeden Abend auf der Bühne und überspielte dabei perfekt, dass seine Welt gerade auf dem Kopf stand. Mit der Zeit entwickelte er so durch den Stress und Druck der Anschuldigungen eine Abhängigkeit von Schmerzmitteln.

    Im Songtext von Stranger In Moscow, geschrieben im September 1993, nach seinem Dangerous-Konzert in Moskau, sagt er:

    Here abandoned in my fame / Armageddon of the brain /

    How does it feel when you’re alone and you’re cold inside?

    Hier, einsam in meinem Ruhm / Armageddon im Gehirn /

    Wie fühlt es sich an, wenn du allein bist und innerlich kalt?

    Dieser Song ist eines der aufschlussreichsten Zeugnisse seines emotionalen Zustands in der Zeit, als die Beschuldigungen der Chandlers aufkamen. Er veröffentlichte ihn zwei Jahre später auf dem HIStory Album, das er als „eine musikalische Biografie“ bezeichnete. Das Album thematisiert auch die ungerechte Behandlung Michaels durch Medien und Behörden.

    Frank Cascio zitiert in seinem Buch „My Friend Michael“ eine Aussage Michaels zu dieser schweren Zeit:

    Zitat

    Ich glaube nicht, dass du es wirklich begreifen kannst … ich habe die ganze Welt gegen mich, die denkt, dass ich ein Kinderschänder bin. Du weißt nicht, wie es sich anfühlt, falsch angeklagt zu sein und ‚Wacko Jacko‘ genannt zu werden. Tagein tagaus muss ich auf diese Bühne gehen und auftreten, muss so tun, als sei alles perfekt. Ich gebe alles, was ich habe, ich gebe die Performance, die jeder sehen will. In der Zwischenzeit sind mein Charakter und mein Ruf ständigen Angriffen ausgesetzt. Wenn ich von der Bühne herunterkomme, sehen die Leute mich an, als wäre ich ein Krimineller.“

    Im November 1993 wurden einige Konzerte abgesagt, nachdem Jackson wegen Dehydration auf der Bühne kollabiert war. Die Medien berichteten natürlich, dass er es nur vorgetäuscht habe, aber seine enge Freundin Elizabeth Taylor kam zu ihm zu Hilfe und lies ihn schließlich heimlich von Südamerika zu einem Reha-Zentum in England fliegen. Jackson sagte die restlichen Termine der HIStory Tour ab und reiste später nach Kalifornien zurück, um den Beschuldigungen gegen ihn den Kampf anzusagen.

    Nachdem zwei Geschworenengerichte bestätigt hatten, dass es für eine Anklage Jacksons keine Gründe gab, wollte er die Anschuldigungen hinter sch lassen und sein Leben wieder ordnen. Trotz der Anfeindungen der Medien ging er zurück ins Studio und nahm ein erfolgreiches Album auf. (HIStory) Er heiratete Lisa Marie Presley und nach der Scheidung seine zweite Frau, Debbie Rowe, und wurde 1997 zum ersten mal Vater. Seine Kinder wurden von nun an zum Mittelpunkt seines Lebens. Aber 2003, nachdem Martin Bashirs Dokumentation „Living with Michael Jackson“ gesendet worden war, brachten die Medien erneut Jacksons Verhältnis mit Kindern in die Schlagzeilen. Bashir warf in diesem Film ein falsches Licht auf Jacksons Freundschaft mit Gavin Arvizo, einem 13-jährigen Jungen, den Jackson im Kampf gegen seine Krebserkrankung unterstützt hatte. Anfangs standen Gavin und seine Familie noch auf Jacksons Seite und stellten sich gegen die Medienberichte und Bashir. Michael und sein Team bemühten sich währenddessen darum, seine Reputation schnellst möglich wieder herzustellen.

    Aber dann änderten die Arvizos plötzlich ihre Geschichte und am 18. November 2003 erliessen die Behörden einen Haftbefehl gegen Jackson, der zu der Zeit das Video zu „One More Chance“ in Las Vegas filmte, und durchsuchten mit 70 Beamten seine Neverland Ranch.

    Sein damaliger Manager Dieter Wiesner musste Michael diese Nachricht überbringen. Er berichtet:

    Zitat

    Michael war noch in seinem Zimmer. Er saß neben dem Kamin als ich zu ihm kam. Ich musste ihm die Nachricht überbringen, und es war nicht leicht, ihm so etwas zu sagen, denn er war in einer guten Stimmung. Er sah wieder positiv in die Zukunft. Nach dem Debakel mit der Bashir Dokumentation ging es ihm sehr schlecht, aber jetzt hatte sich alles geändert und Michael war bereit für Neues. Und jetzt musste ich ihm solche desaströsen Nachrichten überbringen, aber zu gleich auch noch gute Nachrichten damit verbinden… Ich sagte zu ihm: „Michael, ich habe schlechte Nachrichten, die Polizei durchsucht die Ranch…“ Michael war völlig geschockt, ich saß neben im und hatte meinen Arm auf seiner Schulter. Er sah mich an, und du konntest sehen, wie das Blut aus seinem Gesicht wich. Er war zu tiefst geschockt. Aber ich sagte ihm: „Michael, jetzt hast du die Gelegenheit ein für alle Mal alles aufzuklären.“
    Während der nächsten beiden Tage weinte Jackson viel, sagt Wiesner: „Ich war ständig bei ihm. Er war geschockt, er weinte, er wußte nicht, was er tun sollte. Es war eine furchtbare Situation. Eigentlich war geplant, nach Europa zu reisen. Er wollte in seinem Leben neue Pläne und Projekte verwirklichen und alles war bereit. Alles war wunderbar und diese Nachricht erschütterte ihn zutiefst. Es brachte ihn um.“

    Zwei Tage nach der Durchsuchung Neverlands schlug Jacksons Niedergeschlagenheit in Verärgerung um, als herauskam, dass der Junge, der hinter den Beschuldigungen steckte, Gavin Arvizo war, der Junge, dessen Hand Jackson in der Bashir Dokumentation gehalten hatte. Jackson war jetzt bereit, zu kämpfen.

    Er flog nach Kalifornien zurück und liefert sich selbst den Behörden aus, und begann, um sein Leben zu kämpfen.

    In dem Buch „A Life for L.O.V.E.“ Berichtet Sonja Winterholler, ein Fan aus Deutschland, über eine Begegnung mit Michael Jackson im Jahr 2004, bei einem Treffen in Michaels Bus vor der Neverland Ranch:

    Zitat

    Die einzige Frage, die mir einfiel, und in dieser Situation sinnvoll erschien war: „Wie geht es dir?“ – und das fragte ich ihn dann. Michael stand einfach nur da und antwortete nicht. Er sah mich nicht einmal an, aber er hielt meine linke Hand fest in beiden Händen. Dann küsste er mich auf beide Wangen, aber sagte immer noch kein Wort. Ich war etwas verwirrt und wußte nicht, was ich tun sollte. Also fragte ich ihn, ob es ihm gut geht. Schliesslich sah Michael mich an und stiess hervor: „Nein!“ , und sagte dann, während er meine Hand weiter feste drückte, „ich tue nur so, als ob alles gut ist, aber so ist es nicht, es geht mir nicht gut.“ Im gleichen Moment umarmte er mich fest und ich bemerkte, dass er weinte. Oh mein Gott, jetzt wurde mir klar, warum er zuvor nichts gesagt hatte. Er hatte versucht, nicht die Fassung zu verlieren und zu weinen, aber meine Fragen waren nicht sehr hilfreich. Wir standen eine Zeit lang da, und umarmten uns. Michael schluchzte mehrmals und ich bemerkte, dass er zitterte, obwohl es im Bus recht warm war. Es dauerte eine Zeit bis ich realisierte, dass Michael mir genau in diesem Moment, als er mich umarmte und weinte, seine wahren Gefühle zeigte. Bis dahin hatte ich wirklich gedacht, er sei so stark und sähe dem Gerichtsverfahren positiv entgegen, so wie er es noch vor ein paar Tagen bei der Anklageerhebung in der Öffentlichkeit dargestellt hatte.“

    Jermaine Jackson berichtet in seinem Buch über die Zeit des Prozesses aus Sicht der Jacksons. Auch über den Morgen, an dem Michael mit blauen Pyjamahosen bekleidet verspätet im Gerichtsgebäude eintrifft. Die Medien kritisierten Jackson für seinen „zerzausten“ Auftritt, aber er hatte Gründe dafür. Er hatte sich an dem Morgen zu Hause am Rücken verletzt und war ins Krankenhaus gebracht worden. Es war der 10. März 2005, einen Tag nachdem sein Ankläger, Gavin Arvizo, ausgesagt hatte.

    Michael Jacksons Erben fordern, dass die "King of Pop"-Show von Studio Brussel ihren Namen ändert

    Die Anwälte von Michael Jacksons Erben wollen, dass die "King of Pop"-Sendung des VRT-Jugendradiosenders ‚Studio Brussel‘ ihren Namen ändert und haben ein Schreiben an den öffentlich-rechtlichen Sender Flandern, VRT, geschickt, bestätigte der Sender am Montag.

    "King of Pop" war der Spitzname von Michael Jackson, der 2009 verstarb. Es ist aber auch der Name der Musikquizsendung, die seit drei Staffeln auf Studio Brussel ausgestrahlt wird.


    Die Radiosendung erregte die Aufmerksamkeit der Firma, die Michael Jacksons Nachlass verwaltet. In einem offiziellen Schreiben an VRT, das von mehreren Anwälten unterzeichnet ist, erklärt das Unternehmen, dass der Sender den Namen "King of Pop" nicht in dieser Weise verwenden darf.

    Der Name wurde von Triumph International Inc. registriert, einem kalifornischen Unternehmen, das das Merchandising von Michael Jacksons Erben - seiner Mutter Katherine und seinen drei Kindern - verwaltet, berichtete die Zeitung Het Nieuwsblad am Montag. Der Geschäftsführer des Unternehmens ist John Branca, ein langjähriger Anwalt von Michael Jackson, der von dem Star zum Testamentsvollstrecker ernannt wurde.

    Laut VRT prüft die Rechtsabteilung des öffentlich-rechtlichen Senders derzeit den Fall.


    https://www.vrt.be/vrtnws/de/2…die-king-of-pop-show-von/

    Michaels Reisepass-Formular


    In den frühen 1990er Jahren hat der King of Pop seinen Pass verloren und musste einen neuen beantragen. Der Antrag wechselt nun erneut den Besitzer: Für 75’000 Dollar kannst du es werden;-) Das für den ständig international tourenden Michael Jackson enorm wichtige Dokument wurde Ende 2018 als Teil der „Ira & Larry Goldberg Collection“ beim Auktionshaus invaluable versteigert. Jetzt bietet der damals Höchstbietende das Dokument erneut für 75’000 bei Modern Times an. Die beigelegten Passfotos entstanden offenbar während den Dreharbeiten für den „Addams Family“-Soundtrack. (basierend auf diesem nie fertig gestellten Projekt entstand später der Film „Ghosts“)




    Das Portal TMZ schreibt zur Auktion: „Wie ihr sehen könnt, hat Michael seinem Antrag 4 Passfotos beigefügt, die mit all seinen Informationen ausgefüllt sind … und es ist sogar seine Unterschrift drauf. Die Bilder sind ziemlich cool … es sind Polaroids – das allein ist schon ein Hauch von Vergangenheit – und obwohl Michael nicht lächelt, sieht sein Haar toll aus. Beachte auch, dass er seinen Beruf als „Entertainer“ angibt und sieh dir seine große, geschwungene Unterschrift an.“ Quelle: jackson.ch, tmz.com, momentsintime.com, invaluable.com


    Weiterlesen unter http://www.jackson.ch/michaels-reisepass-formular/

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    Es schien, dass die Zeit damals nicht günstig war. Denn als Bill Bottrell in Bahrain an neuen Songs arbeitete, war Michael Jackson verschwunden. „Mit dem Geld in der Tasche hellte sich Jacksons Gemüt merklich auf, sagt Finanzberater Ahmed al-Khan. „Als er von seiner [finanziellen] Last befreit war, fühlte er sich wahrscheinlich wie ein freier Vogel. Er hatte das Selbstvertrauen, sein Stolz war zurück“, sagt er. „Aber er verließ den Schutz von Scheich Abdulla, der ihn wieder auf die Beine gebracht hatte, und wurde wieder in die Wildnis geworfen.“ Als er seine Zukunft in Bahrain in Frage stellte, bekam Jackson Angebote, wieder auf die Bühne zu gehen, so Manager Guy Holmes, der sagt, dass er von Brancheninsidern informiert wurde. „Ich wusste, was er tat, was unglaublich dumm war. [Promoter] sprachen davon, eine ganze Reihe von Shows zu machen und ihm einen großen Batzen Geld zu geben. Ich habe es sehr schnell erfahren“, sagt Holmes. „Körperlich war er am Ende … er war völlig unfähig, eine zweistündige Live-Show zu machen.


    “ Als Bill Bottrell und Schlagzeuger Brian MacLeod im Juni 2006 in Bahrain eintrafen, um Songs für das MJ Comeback-Album aufzunehmen, hatte Michael Jackson das Land bereits verlassen. Obwohl man ihn nach seiner zweiten Aussage in London und einem Auftritt bei einer MTV-Veranstaltung in Tokio zurückerwartet hatte, war er weitergezogen. „Eines Tages kam Abdulla ins Studio und sagte: ‚Ich glaube nicht, dass er kommt'“, erinnert sich Bottrell. Weniger als drei Monate nach der Bekanntgabe seines 2 Seas-Deals gab Jackson bekannt, dass er sich von Guy Holmes und dem Rest seines Bahrain-Teams trennt. „Wir wollten Geschichte schreiben. Es wäre großartig für Bahrain gewesen, aber es ist nicht dazu gekommen“, sagt Omar Shaheen, der im Frühjahr 2005 extra für Michael ein Studio aufgebaut hatte. Im November 2008 verklagte Prinz Abdulla MJ am Londoner High Court und behauptete, er habe 7 Millionen Dollar in Form von Darlehen und Spesen für den Star ausgegeben. Michael wiederum behauptete, es handele sich um Geschenke und er habe den Vertrag unter Zwang unterschrieben. Neben „I Have This Dream“, von dem Bottrell sagt, es habe „großartig“ geklungen, wurden zwei weitere Jackson-Abdulla-Koproduktionen im Gerichtsfall erwähnt: „Light the Way“ und „He Who Makes the Sky Gray“.


    So wie Guy Holmes den Scheich Abdulla einschätzt, wird dieser die Songs nie veröffentlichen. Aus Respekt vor Michaels Vermächtnis. „Ich glaube nicht, dass man sie jemals aus ihm herausbekommen wird.“ Der Deal mit AEG Live Einen Tag bevor Jackson aussagen sollte, einigten sich die Parteien außergerichtlich. Das Magazin „Fortune“ berichtete, dass Abdulla 5 Millionen Dollar vom Veranstalter AEG Live erhielt, um Jacksons Vertrag mit 2 Seas Records aufzulösen. Der Deal dürfte dazu beigetragen haben, dass AEG Live letztendlich mit Michael Jackson einen Vertrag für zehn Konzerte in London unterschrieb, die dann bald auf 50 Shows erweitert wurden. Michael starb während den Proben für die „This Is It“ Konzerte.


    Der Artikel von The Guardian hier: We wanted to make history’: Michael Jackson’s bizarre year in Bahrain Wir hatten damals über Michaels Zeit in Bahrain und die Arbeit an der Katrina-Charity-Single berichtet: jackson.ch News-Archiv März bis Dezember 2005 Motez Bishara wird am 11. Januar 2022 ein E-Book veröffentlichen: „When the Sheikh Met the King: The Complete Oral History of Michael Jackson’s Bizarre, Secretive Year in Bahrain“ Das Buch kann hier bei Amazon.de vorgemerkt werden. Quelle: jackson.ch, theguardian.com, div.


    Weiterlesen unter http://www.jackson.ch/comeback-plaene-in-bahrain/

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    Passend zum Post 157 -Neue Bücher-


    Comeback-Pläne in Bahrain


    Bald wird das Buch „When the Sheikh Met the King“ Licht auf Michaels Zeit in Bahrain werfen, als er sich vom Missbrauchsprozess und dem grausamen Medienzirkus erholen wollte. In Bahrain sollte ein Comeback-Album entstehen. „Ich glaube wirklich, dass er heute noch leben würde, wenn er sich an sein Wort gehalten hätte“, sagt Manager Guy Holmes. Im Frühjahr 2005 erhielt der junge Bahraini Omar Shaheen einen surrealen Anruf: Ob er für Michael Jackson arbeiten wolle!? Im Auftrag von Scheich Abdulla bin Hamad al-Khalifa, dem zweiten Sohn des Königs von Bahrain, sollte er ein hochmodernes Aufnahmestudio einrichten, damit dieses bei der Ankunft Michael Jacksons bereit sei. Der 46-jährige Star hatte soeben einen zermürbenden Prozess hinter sich, bei dem ihm vorgeworfen wurde, dem damals 13-jährigen Gavin Arvizo Alkohol verabreicht und ihn sexuell belästigt zu haben.


    Jermaine Jackson war seit seiner Konvertierung zum Islam im Jahr 1989 regelmässig in Bahrain und brachte den Scheich Abdulla mit seinem berühmten Bruder in Kontakt. Abdulla versuchte sich als Songschreiber und war ein grosser Fan von Michael Jackson. „Ich wollte [Michael] von der Last der Schulden befreien,“ schrieb Jermaine in seinen Memoiren You Are Not Alone. „Eines Morgens auf der Fahrt zum Gericht rief ich Michael mit Prinz Abdulla an. Sie sprachen aufgeregt über Zukunftspläne, tauschten Nummern aus und blieben von da an in regelmäßigem Kontakt.“


    Abdulla brauchte Michael auf die Idee, sich nach dem Prozess in Bahrain zu erholen und dort Musik zu machen. Am 29. Juni 2005 landete ein müder Michael Jackson auf dem internationalen Flughafen von Bahrain. Nachrichtenberichten zufolge war er mit Abdulla aus Europa eingeflogen, der am nächsten Tag seinen 30. Geburtstag feierte. In den folgenden 11 Monaten wurde Bahrain zum neuen Zuhause von Michael Jackson, seinen drei Kindern und der Nanny Grace Rwaramba. Ihnen wurde eine luxuröse Villa, ein Rolls Royce mit Fahrer und ein Sicherheitsdienst zur Verfügung gestellt. Angesichts seiner schwierigen finanziellen Lage, unterzeichnete Michael Jackson. wie im Frühjahr 2006 bekannt gegeben wurde. einen Vertrag mit dem Prinz Abdulla bin Hamad al-Khalifa, der ein Album bei dessen Label 2 Seas Records, eine Autobiografie, ein Musical und eine Cirque du Soleil Show beinhaltete. Der Prinz und Michael Jackson hatten sich Berichten zufolge schnell angefreundet, hörten gemeinsam Musik und entwickelten Songideen. Es sei, als würden sie sich schon lange kennen, sagte Abdulla. Und Michael bezeichnete seinen Gastgeber gegenüber der Associated Press als „den Allerbesten, fantastisch, so freundlich.“


    Doch die Freundschaft und geplante Zusammenarbeit mit dem Scheich endete mit einer Klage. Guy Holmes, der englische Musikmanager und Plattenlabelgründer, hätte Michaels Comeback professionell begleiten sollen. „Der Plan, den Abdulla mit Michael und mir ausgearbeitet hat, war eine wirklich gesunde, langfristige und gute Sache“, sagt Holmes. „Und ich glaube wirklich, dass er heute noch leben würde, wenn er sich an sein Wort gehalten hätte.“ Die Charity-Single „I Have This Dream“ Einige Tage nachdem New Orleans im August 2005 vom Hurrikan Katrina verwüstet wurde, liess Michaels Pressesprecherin Raymone Bain verlauten, dass er einen Song geschrieben habe, der den Opfern des Sturms zugute kommen werde. Prinz Abdulla zeigte sich gegenüber dem GQ Magazin enthusiastisch: „Ich sah ihn an und er sah mich an, und wir wussten genau, was wir zu tun hatten. Michael ist ein echter Philanthrop. Es ist kein einfacher Weg, aber es wird passieren. Der Song wird herauskommen, egal was passiert.“ Im Oktober 2005 reiste Michael Jackson für zwei Wochen nach London, da er in einem Gerichtsprozess von Marc Schaffel aussagen musste, der ihn auf 4 Millionen verklagt hatte. Dabei nahm Michael im Metropolis Studio in Chiswick Gesangsparts für die damals noch temporär mit „From The Bottom Of My Heart“ betitelte Charity-Single auf. Prinz Abdulla hat angeblich an dem Song mitgeschrieben.


    Der Finanzberater Ahmed al-Khan, der bei den Aufnahmen dabei war, erinnert sich: „Es war wunderschön. Es war ein vollwertiges Team. Michael änderte ständig Sachen, so, dass es nicht mit einem Fingerschnippen erledigt war.“ Bald darauf wurde auch ein Studio in Los Angeles gemietet wo James Ingram, Ciara, Snoop Dogg und Gospelsängerin Shirley Caesar weitere Gesangsparts aufnahmen. Doch Michael Jackson nahm nie seinen finalen Gesang auf. Glaubt man den Aussagen von Prinz Abdulla während dem Gerichtsprozess im Jahr 2008, so seien er und Michael sich einig gewesen, dass die Aufnahmen aus London nicht Michaels Standards entsprächen und daher nicht veröffentlicht würden. Michael litt vermutlich unter Depressionen Die Bemühungen, Michael Jackson in Bahrain ins Studio zu bewegen, verliefen oft erfolglos. Obwohl Guy Holmes sagt, er habe Michael zweimal für 2 Seas Records aufnehmen hören. „Alle Haare in deinem Nacken standen auf.


    Er hatte eine Gabe von Gott, und zwar eine große.“ Jedoch sei es schwierig gewesen, ihn dazu zu bringen, dort aufzutauchen. Das liegt daran, dass Jackson zu dieser Zeit wahrscheinlich an Depressionen litt, wie mehrere Quellen in Bahrain gegenüber „The Guardian“ berichten. Er habe sich auch selbst Medikamente verabreicht, sagt Holmes. „Er nahm alles Mögliche: hoch, runter, seitwärts und alles Mögliche. Jeder, der halbwegs bei Verstand war, konnte sehen, dass es Michael nicht gut ging.“ Guy Holmes versuchte, Michaels Gemütszustand mithilfe vom bekannten Motivationsguru Tony Buzan wieder nachhaltig zu verbessern. Dieser unternahm neun Reisen nach Bahrain, wo er sich mit Michael traf und ihn später als „eifrigen Schüler“ bezeichnete. Guy Holmes hatte einen schwierigen Start Bevor Guy Holmes als Manager Michael Jacksons und Präsident von 2 Seas Records in Bahrain engagiert wurde, gab es ein unglückliches Treffen, das beide Seiten irritiert haben dürfte. „Michael sass hinter einem Stoffvorhang“, erinnert sich Holmes. „Man konnte ihn nicht wirklich sehen. Also verließ ich die Sitzung und sagte: ‚Sag ihm, er soll sich verpissen. Damit verdiene ich meinen Lebensunterhalt, nicht mit Herumalbern.'“ Später wurde ihm klar, warum Jackson sich versteckt hatte. „Nach dem Gerichtsverfahren war er im Grunde nur noch Haut und Knochen, und ich glaube, das war es auch. Er schämte sich für sein Aussehen.“ Monate später wurde der Engländer Guy Holmes überredet nach Bahrain zurückzukehren


    Er unterschrieb als Geschäftsführer von 2 Seas Records und willigte ein, den gebeutelten King of Pop zu managen. Mit Erschrecken habe er festgestellt, dass Michael Jackson „kurz vor dem Bankrott“ stand und in nicht weniger als 47 Gerichtsverfahren verwickelt war. „Ich habe sie gezählt, weil ich mit ihnen zu tun hatte“, sagt Holmes. „Es war eine wahre Lawine von Scheiße, denn plötzlich war ich die Hauptperson und niemand machte sich die Mühe, es mir zu sagen.“ Eines der grössten Probleme war ein Privatkredit von 272.5 Millionen, der Berichten zufolge monatlich 4.5 Millionen Zinsen kostete. Das Darlehen war durch Michals Anteil am Sony/ATV Music Publishing Katalog gesichert. Gemäss dem Artikel von „The Guardian“ haben bahrainische Berater, darunter Ahmed al-Khan, mit Sony Music zusammen gearbeitet, um die von der Fortress Investment Group gehaltenen Schulden zu besseren Bedingungen zu refinanzieren. Holmes sagt, dass er sein Bestes tat, um Jacksons Finanzen in Schach zu halten, indem er gegen Jacksons Willen Kunstwerke verkaufte, die in einem Lager lagen, und einen Deal mit 2 Seas aushandelte, der mit minimalem Aufwand Millionen einbringen sollte. Dazu gehörten Pläne für ein Album, eine Memoiren, ein Bühnenmusical und eine Cirque du Soleil-Show.

    „Das erste Angebot, das ich allein für einen Buchverlagsvertrag erhielt, belief sich auf 24 Millionen Dollar“, sagt er. Jackson unterschrieb den Vertrag, und im April 2006 kündigte eine Pressemitteilung ein kommendes Album mit dem in Bahrain ansässigen Label an. Wenige Tage zuvor gab Jacksons Beraterteam in Bahrain bekannt, dass sie seine Schulden refinanziert hatten, was MJ eine Finanzspritze von etwa 30 Millionen Dollar verschaffte. Langjährige Musiker Michals kamen nach Bahrain Auf Michaels Wunsch hin liess Abdulla die Musiker John Barnes und Bill Bottrell nach Bahrain einfliegen, die bereits für Bad und Dangerous mit Michael Jackson zusammen gearbeitet hatten. (Auf dem Foto ist Barnes in der Mitte unten und Bottrell oben rechts zu sehen.) John Barnes traf als erster in Bahrain ein, wo er an der Katrina-Charity-Single arbeitete. Es ist möglich, dass John Barnes bereits Ende 2005 in Bahrain war. (Er hatte im Podcast mit dem MJ Cast darüber gesprochen und erwähnt, dass die Single „I Have This Dream“ getauft wurde. Wir hatten hier berichtet.) Bill Bottrell traf später ein. Zuvor habe er mit einem enthusiastischen Michael Jackson übers Telefon gesprochen: „Billy, wir werden die beste Musik aller Zeiten machen! Wenn die Zeit reif ist, Billy, werden wir Mozart-Musik machen!“ Bill Bottrell weiss noch, wie Michael etwa viermal erwähnt habe, „wenn die Zeit reif ist.“ (Bill Bottrell, der mit Michael Songs wie „Black or White“ aufnahm, hatte bereits am Kingvention Online-Event davon erzählt. Wir haben hier berichtet.)



    „Ich war ein Bodyguard für Michael Jackson!“


    Als Michael für die World Music Awards im Jahr 2006 nach England kam, war Simon Newton an seiner Seite. Er erinnert sich an einen netten und angenehmen Klienten. Simon Newton war erst gerade von einem zweijährigen Einsatz in Afghanistan zurück gekehrt, als er angefragt wurde, ob er in London arbeiten könne. „Man sagte mir, dass ein Herr für zehn Tage aus Amerika anreiste. Man wollte mir nicht sagen, um wen es sich handelte, fragte mich aber, ob ich als privater Sicherheitsdienst für ihn arbeiten würde, und sagte mir, dass der Job am nächsten Tag beginnen würde. Ich stimmte zu.“ „Als ich am nächsten Tag am Flughafen Heathrow ankam, wurde mir ein Dokument ausgehändigt, das mir sagte, wer der Auftraggeber war: Michael Jackson.“ „Er war anlässlich der World Music Awards 2006 nach London gekommen und wohnte im Hempel Hotel in Bayswater.


    Es gab Fans, die aus der ganzen Welt eingeflogen waren und Zimmer im Hotel gekauft hatten, nur damit sie in der Lobby sein konnten, wenn er jeden Tag herunterkam. Sie alle hatten Black Cabs (schwarze Taxis) für den ganzen Tag gebucht, damit sie rauslaufen, in das schwarze Taxi springen und uns überall hin folgen konnten. Seine Fans waren nicht gewalttätig, aber es war die schiere Menge von ihnen und die Tatsache, dass sie immer da waren.“ „Wir brachten Michael also nur weg, wenn er unbedingt irgendwo sein musste. Er ging nicht aus, nur weil er Lust dazu hatte. In der Nacht der World Music Awards fuhren wir mit dem Auto direkt in die Arena, was nicht erlaubt war.


    Es war die einzige Möglichkeit, ihn hineinzubekommen, denn auch andere Künstler wollten ihn sehen. Aber er war nett, sehr ruhig und sehr gelassen.“ „Ich habe ihn immer als sehr höflich in Erinnerung. Er war nicht laut und er bewegte sich nicht schnell. Er setzte sich langsam hin und beugte sich langsam vor. Er war angenehm und sprach leise.“ Simon Newton hat seine Erinnerungen für „News Week“ hier verfasst: ‚I Was a Bodyguard For Michael Jackson, Kendall Jenner and Bella Hadid‘ Quelle: jackson.ch, newsweek.com


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    Die vergessene Charity-Single


    „What More Can I Give“ hätte viel Geld für Kinder-Wohltätigkeitsorganisationen einbringen können. Doch die Single wurde nie gross beworben. Bereits Pläne, sie während dem Kosovo-Krieg und später zugunsten der Hinterbliebenen von 9/11 rauszubringen, scheiterten. Die im Jahr 2001 mit einem All-Star-Aufgebot aufgenommene Version wurde schliesslich Ende Oktober 2003 von Michael Jackson über die Webseiten whatmorecanigive.com und musicforgiving.com als Download für 2 Dollar angeboten. Aktuell ist sie offiziell aber auf keinem Download- oder Streaming-Service verfügbar. Bereits im Jahr 2002 wurde die Single vom New Yorker Radio WKTU-FM rauf und runter gespielt, woher sie an den Song kamen, blieb ein Geheimnis.


    Der Musikchef Frankie Blue von WKTU-FM sagte damals: „Dieser Song ist ein Geschenk an die Welt. Michael und alle haben ihre Zeit dafür hergegeben, und er hat es verdient, gehört zu werden. Der Song heisst What More Can I Give, und ich kann der Welt einen Song geben, an dem sie sich festhalten können und der sie hoffentlich dazu bringt, darüber nachzudenken, was sie geben können.“ Michael hatte bereits nach 9/11 versucht, den Song mithilfe von Sony Music herauszugeben und er sang ihn am „United We Stand“ Konzert: „Smooth Radio“ hat einen erstaunlich umfangreich recherchierten Artikel zu „What More Can I Give“ veröffentlicht: Michael Jackson’s forgotten star-studded charity single for 9/11 that his label axed is amazing Die Annahme, Michael Jackson sei zu dem Song beriets nach den Unruhen in Los Angeles im Jahr 1992 inspiriert worden, basieren auf Notizen Michael Jacksons, die im November 2018 bei Juliens Auction versteigert wurden:




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    Kommt demnächst eine neue Platte mit Songs von Michael Jackson?



    Bald könnte die Stimme von Michael Jackson auf neuen Songs zu hören sein. Seine Familie denke darüber nach, bisher nicht verwendete Aufnahmen für kommende Projekte zu nutzen. Sogar von einem ganzen Album ist die Rede.


    Michael Jacksons Familie plant bisher unveröffentlichtes Material des selbst ernannten „King of Pop“ in neue Projekte mit einfließen zu lassen. Sein Bruder Tito sagte zur Boulevard-Zeitung „The Sun“: „Es wäre so erfüllend mit Michael [Jackson] wieder auf einer Platte vertreten zu sein.“

    „Hoffentlich wird das Früchte tragen“

    „Es ist definitiv eine brillante Idee. Es gibt noch mehr Musik zu veröffentlichen“, erzählt der 67-Jährige Bruder des im Jahr 2009 verstorbenen Musikers weiter. „Michael hat ein paar Sachen zurückgelassen.“

    Tito ist einer der beiden älteren Brüder von Michael Jackson. Er war auch Teil der Gruppe Jackson 5, die aus den fünf Geschwistern, einschließlich Michael, bestanden.

    Empfehlung der Redaktion

    „Wir denken darüber nach, etwas aufzunehmen. Hoffentlich wird das Früchte tragen,“ soll Tito erklärt haben. Und gab preis, dass man darüber nachdenke, wohl ein neues Album mit den Jacksons zu veröffentlichen. Ihr letztes Studioalbum ist von 1991. Ob es ein Zufall ist, dass er das anstehende Jacksons-Album in einem Atemzug nennt mit dem öffentlichkeitswirksamen Wunsch, Musik von Michael herauszubringen?


    https://www.rollingstone.de/ne…-michael-jackson-2350771/

    Danke Michael, für deine Kunst, die du uns hinterlassen hast!

    Dem stimme ich zu 100 % zu. Ich war auf vielen Konzerten von Michael und es hat mich kein bisschen gestört, wenn es mal Play-Back war. Kein Mensch kann gleichzeitig so tanzen und singen, wie es sich auf einer Platte anhört. Genau das wollten die Fans aber, super singen und gleichzeitig tanzen und alles sollte wie immer sein. Das geht einfach nicht und schließlich wurde Michael ja auch älter. Und wieder mal, bei keinem anderen wird das dermaßen kritisiert, schließlich war er auch nur ein Mensch und er wollte seinen Fans alles bieten und das tat er:!:<3