Beiträge von DreamDance298

    „Michael Lives Forever: Eine Hommage an Michael Jackson“ gibt sein US-Debüt

    Rodrigo Teaser, der berühmte Michael Jackson-Imitator, geht diesen Sommer mit seiner Michael Jackson-Tribute-Show „Michael Lives Forever“ auf Tour in die USA. Damit knüpft er an den Erfolg seiner Tribute-Show in Europa und Südamerika, die bisher von über 500.000 Fans gesehen wurde, an. Rodrigo Teaser ist ein brasilianischer Komponist, Sänger und Tänzer, der schon in jungen Jahren damit begann, Michael Jackson zu imitieren. Er singt nicht nur seine Songs und macht seine Moves nach, sondern achtet auch auf jedes Detail der Kostüme und der Show, um den Fans ein Erlebnis zu bieten, das dem Original so nahe wie möglich kommt. Für seine US-Tour wird Teaser mit Michaels langjährigen Mitarbeitern Lavelle Smith Jr., Kevin Dorsey (Michaels Backup-Sänger) und Jennifer Batten zusammenarbeiten. Da sie seit Jahren mit Michael zusammenarbeiteten, ist es eine große Anerkennung, dass diese Künstler sich dazu entschlossen haben, mit Teaser auf Tour zu gehen.


    „Er presentiert eine Performance, auf die Michael selbst stolz sein wäre. Er nimmt jeden Aspekt der Show sehr ernst und erwartet das Gleiche von der Crew und den Künstlern“, sagt Jennifer Batten. Im Gespräch über die Show gestand Teaser: „Ich bin kein Künstler, der entdeckt hat, dass er Michael imitieren kann. Ich bin ein Fan, der durch die Nachahmung seines Idols entdeckt hat, dass er ein Künstler sein kann. Und ich werde ihm für immer dafür dankbar sein, dass er mir die Augen für seine Kunst geöffnet hat. Ich will nicht seinen Platz nehmen. Weder ich noch sonst jemand kann ihn ersetzen. Deshalb ist diese Show mehr als eine Show, sie ist eine Feier.“ Die besondere Zusammenkunft und die Show starten am 25. Juni, dem 13. Jahrestag von Michaels Tod, in New York City. Quelle: jackson.ch; broadwayworld.com; http://www.tributoreidopop.com.br


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    Für mich einer der besten und sympathischten Imitatoren<3

    Jenniffer Batten über Michaels Wesen


    Michaels Live-Gitarristin Jennifer Batten hat in einem Podcast über ihre positiven Erinnerungen an den King of Pop gesprochen. Sie war auf jeder solo-Tour dabei und stand auch bei der legendären Halbzeitshow am Super Bowl 1993 mit Michael Jackson auf der Bühne. Wie bereits im Interview mit jackson.ch, berichtet Jenniffer Batten, dass die Proben im Vorfeld der Tourneen meist ohne Beisein Michael Jacksons stattfanden, sich dieser jedoch die Resultate auf Video ansah und seine Anregungen über den Bandleader Greg Phillinganes kommunizierte. „In dem Moment gab es ein paar Dinge, bei denen ich wirklich froh war, mit ihm zu spielen. Ich hatte einen Riesenspaß“, sagt Jennifer Batten. „Und ich habe die ganze Zeit gelächelt. Ich lächelte also, während ich das Solo von ‚Beat It‘ spielte, und das gefiel ihm nicht. Er wollte, dass ich die Zähne fletsche, weil es ein böser Song über Kämpfe ist.“


    Auf die Frage, „was Sie gerne über Michael Jackson erzählen würde, was wir nicht wissen, aber wissen sollten„, sagt Jennifer Batten: „Nur, dass er extrem respektvoll war. Oft hört man Geschichten über große Acts, die einfach nur Arschlöcher zu ihrer Band sind, weisst Du. ‚Ihr Jungs schlaft im Bus und ich bekomme das Fünf-Sterne-Hotel.‘ Oder es gibt bestimmte Leute, die berüchtigt sind… Sie schreien die Leute auf der Bühne an.“ „Oder sogar Prince. Wenn jemand einen Fehler gemacht hat, hat er es wie James Brown gemacht, er hat dich gefunden. Du weißt schon, ‚Du hast bei diesem Song einen Fehler gemacht, also schuldest du mir 500 Dollar‘, und so weiter.“ „Und Michael war überhaupt nicht so. So war er nicht erzogen worden. Er war immer sehr respektvoll zu allen und schätzte uns.

    Es war also wirklich wunderbar. Ich habe all diese Erinnerungen, die versuchen, auf einmal aufeinander zu prallen, und du fragst mich nach etwas, das vor einer Weile auf der Tournee passiert ist. (lacht)“ „Und ich erinnere mich, dass wir bei… ich glaube, es war vielleicht… Oh, das war bei den Proben für die Dangerous-Tour. Und sie haben an etwas Neuem gearbeitet. Sie nannten es den „Cherry Picker“, bei dem es einen großen mechanischen Arm gab, der über das Publikum hinausragte und auf dem er mit einem Umhang, der im Wind wehte, stand. Und wir haben das geprobt. Und er ist da draußen mit dem Arm und der Arm wirft ihn plötzlich ab. Er klammert sich an die Stangen und alle Roadies rufen über Funk: „Oh, heilige Scheiße, der Boss ist in Schwierigkeiten, holt den Arm wieder rein.“ „Und schließlich kommt er zurück auf die Bühne und nimmt das Mikrofon in die Hand. Und er sagt: ‚Ich will mich ja nicht einmischen, aber das muss in Ordnung gebracht werden. Wissen Sie, jemand, der nicht im Showgeschäft war, seit er fünf Jahre alt war, hätte vielleicht gesagt: ‚Du bist gefeuert! Ah, das ist falsch!'“ „Ich habe ihn in 10 Jahren nie ausrasten sehen. Er wollte einfach eine gute Show abliefern. Und er wollte, dass die Leute eine gute Zeit haben.“ Der Podcast kann hier auf YouTube angehört werden. Und hier Auszüge auf englisch bei Ultimate Guitar. Ein anderer aktueller Artikel befasst sich mit der Beziehung zwischen Michael Jackson und Whitney Houston: Inside Michael Jackson and Whitney Houston’s friendship (and secret romance) Quelle: jackson.ch, ultimate-guitar.com, youtube.com/channel/UCLlXogQKyaawSbGVKu3RFTQ


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    Michaels Ratschlag an Donny Osmond


    Er solle seinen Namen ändern, riet Michael Jackson seinem einstigen Konkurrenten, als dessen Karriere beendet schien. Im Gespräch mit der New York Post berichtet Donny Osmond von seiner Freundschaft mit Michael Jackson: Wie sie einst verkleidet ins Kino gingen, dass sie zusammen ein Duett aufnehmen wollten, und vom letzten Telefonat mit ihm. Donny Osmond und Michael Jackson trafen 1971 aufeinander, als sie in Toronto auftraten. „Ich erinnere mich, wie Michael während der Show von der Seite aus dem Vorhang schaute und mich beobachtete. Im Nachhinein war das ein ziemlich erstaunlicher Moment, aber in dem Moment dachte ich: ‚Da ist mein Kumpel, der mich von der Bühne aus ansieht'“, erinnerte sich Osmond. Hinter der Bühne hätten sie damals wie normale 13-Jährige gespielt. „Es ist wirklich schwierig, über… diese beiden kleinen Teenager zu sprechen, die unglaubliche Mengen an Platten verkaufen und Nr. 1 -Platten haben und sehr mächtige Künstler sind, und alles, was sie tun wollen, ist einfach nur Kinder zu sein. Dies waren die unschuldigen, wunderbaren Momente bevor das Leben schwierig und kompliziert wurde.“


    Rund zehn Jahre später hätten sie sich gemeinsam den Film „The Dark Crystal“ im Kino angesehen und Michael habe darauf bestanden, dass sie eine Verkleidung trugen. „Wir versuchten einfach normal zu sein.“ Im selben Jahr erschien Michael Jacksons Thriller (November 1982), doch Donny Osmonds eigene Karriere war am Boden. „Ich konnte keinen Plattenvertrag kriegen, und ich konnte nicht verhaftet werden“, sagt Donny Osmond in Anspielung auf einen halbernst gemeinten Ratschlag seines Managers, er soll sich wegen Drogenbesitzes festnehmen lassen und so Aufmerksamkeit erreichen und sein Image als Kinderstar hinter sich lassen, stattdessen als erwachsener echter Rock n Roller wahrgenommen werden. Michael Jacksons Ratschlag sah anders aus. „Ich sagte: „Mike, wie komme ich zurück in die Charts? Wie komme ich wieder da raus?‘ Und er sagte: ‚Nun, du musst deinen Namen ändern. Dein Name ist Gift!'“ „Und das war ziemlich beleidigend“, gibt Osmond zu. „Aber interessant ist, dass er mir das ’83 sagte, und es war nicht bis 1989, dass ‚Soldier of Love‘ ein Hit ohne meinen Namen wurde. Michael hatte also recht.“ (Die Radio-DJs spielten lange nichts von Donny Osmond, doch dieser Song schien ihnen zu gefallen und so spielten sie ihn ohne zu sagen, wer der Sänger war – bis er ein Hit wurde.) Ein geplantes Duett Donny Osmond behauptet im Gespräch zudem, dass er und Michael Jackson geplant hätten, Stevie Wonders „I Wish“ als Duett aufzunehmen. Doch Michael habe einen Rückzieher gemacht, da er sich mit Kindsmissbrauch-Anschuldigungen konfrontiert sah.


    Das letzte Telefonat Etwa ein Jahr vor Michael Jacksons tragischem Tod hätten sie ein letztes Mal miteinander telefoniert, sagt Donny Osmond. „Ich fragte: „Mike, wo bist du?“ Er sagte: „Das kann ich dir nicht sagen. Ich sagte: ‚Mike, komm schon. Du redest doch mit mir. Wo bist du?‘ Er sagte: ‚Bitte sag es niemandem, aber ich bin in Phoenix. Ich habe einen Tourbus gemietet und meine Kinder geholt und wir sind nach Phoenix gefahren und ich bin gerade untergetaucht.“ „Ich sagte: ‚Es ist eine neunstündige Fahrt zu mir nach Hause in Utah. Ich möchte, dass deine Kinder mit meinen Kindern schwimmen gehen. Sie werden eine wunderbare Unterhaltung mit meiner Frau und mir führen. Und ich werde etwas Normalität in dein Leben bringen.‘ Und er sagte: ‚Das brauche ich jetzt wirklich.‘ Aber er hat mich nie beim Wort genommen.“ Osmdons Gedanken zu Michaels Tod „Wir haben ein Genie verloren, und zwar nicht nur durch seinen Tod, sondern auch durch die Veränderungen in seinem Leben. Es sind diese Wege, auf denen die Menschen dich halten – sie zwingen dich, jemand zu sein, der du in Wirklichkeit nicht bist. Aber der Mike, an den ich mich erinnere, ist der Junge, den ich in Toronto getroffen habe.“ „Sein Leben war am Ende so verstörend … mit dem Druck, all die Shows zu machen, für die er sich nicht hätte verpflichten sollen“, sagt Osmond. Aber er könne den Leistungsdruck nachvollziehen. „Es ist nicht nur so, dass man nicht nein sagen kann, sondern man hat hunderte Investoren und Abermillionen Dollar im Nacken. Und die sagen: ‚Du kannst nicht nein sagen, weil wir dir sagen, was du tun sollst, weil es unser Geld ist.'“ Der Artikel von Page Six hier. Quelle: jackson.ch, pagesix.com


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    Steve Stevens erlebte Unglaubliches


    Der „Dirty Diana“-Gitarrist erzählt, wie ihn Michael Jackson mit der perfekten Imitation eines Van Halen Auftrittes überrascht hat. Und dies war nicht das einzige, das ihn verblüfft hat. Die Rock-Webseite UCR hat mit dem Billy Idol Gitarrist Steve Stevens über seine Zusammenarbeit mit Michael Jackson und Quincy Jones gesprochen. Dieser habe ihn auf Empfehlung des Van Halen Produzenten Ted Templeman kontaktiert und gefragt, ob er auf einem von Michael Jackson komponierten Song spielen möchte.


    „Ich flog also nach Los Angeles, aber ich war es nicht gewohnt, außerhalb der Art und Weise zu arbeiten, wie ich es mit Billy Idol gewohnt war, nämlich mit Billy, mir und unserem Produzenten Keith [Forsey] im Studio. Das war eine sehr intime, sehr enge, konzentrierte Arbeit. Und da bin ich und denke: ‚Oh, ich werde rausgehen und dieses Michael Jackson-Ding machen, es wird eine Entourage geben, der Affe wird dabei sein, und es wird verrückt sein‘. Ich bin nicht bereit dafür, weißt du?“ Als Steve Stevens jedoch ankam, war er überrascht, eine vertraute Arbeitsumgebung vorzufinden. „Ich komme im Studio an und öffne die Studiotür, und da sind nur Michael und Quincy und ein Tontechniker, so wie ich es gewohnt war, mit Billy zu arbeiten“, sagt er. „Und ich sagte: ‚Oh, ich bin zu Hause. Das ist cool.'“ Der Gitarrist erinnert sich, dass Jackson „sehr genau auf den Rhythmus achtete“ und ein paar Vorschläge zum „Gesamtbild“ des Songs machte, aber ansonsten habe Michael ihm freie Hand gewährt. „Er war nicht einer dieser Typen, die sagen: ‚Spiel hier ein B und vermindert, weißt du. Er hat es einfach gesummt.“ Der Clip-Dreh zu Dirty Diana Das, was er bereits bei den Studiosessions erwartete, habe ihn dann jedoch beim Clipdreh eingeholt.

    „Ich fuhr vor und da stand ein Van vor der Bühne. Darin sind Spielzeuge und Schaukeln und all dieses Zeug aufgebaut. Ich denke: ‚Wow, das ist großartig. Die kümmern sich um die Kinder.‘ Nein, nein. Das ist [für] Bubbles. Bubbles Mobile [für] den Schimpansen.“ Michael Jackson war damals in den Vorbereitungen seiner ersten eigenen solo-Tournee, der Bad World Tour. „Er hatte zuvor nur Jackson 5-Tourneen gemacht, und im R&B-Bereich waren die Produktionen nicht so groß, die Beleuchtung war nicht so groß, der Sound war nicht [so groß]“, sagt Stevens. „Aber Michael hatte Queen und Van Halen gesehen und wusste, worauf es bei einer Rockshow ankommt. Also hat er mich immer wieder gefragt: ‚Wer macht den Sound? Wer macht das Licht?'“ Dann habe er ihn irritiert, indem er ihn gefragt habe, ob er Eddie Van Halen kenne und als er dies bejaht habe, hätte ihm Michael erklärt, dass der auf Beat It Spiele. „Wer kennt den den nicht“, sagt Steve Stevens amüsiert.

    Doch dann habe er etwas unvergessliches erlebt: „Er sagte: ‚Magst du Van Halen? Ich mag Van Halen.‘ Und dann machte er – kannst du dir das vorstellen, das ist Michael Jackson, der eine Nachahmung von David Lee Roth macht. Das ist etwas, das wahrscheinlich nur ich gesehen habe, und sonst niemand auf der Welt. Er machte das ganze, ‚Schaut euch all die Leute hier an! Er hatte ihn perfekt drauf, das Stolzieren. Großartig, Mann. Das war der Moment, in dem ich sagte, weißt du, ich ertappe mich dabei, wie ich mich kneife. Ich dachte: ‚Sehe ich gerade, wie Michael Jackson David Lee Roth imitiert? Ist es wirklich das, was ich sehe?'“ (David Lee Roth war der Leadsänger von Van Halen.) Der Original-Artikel und eine Rangliste der Billy Idol Alben hier. Michael Jacksons Bad hat sich in den USA 11 Millionen mal verkauft und fünf Nr. 1-Singles in den Billboard Hot 100, darunter Dirty Diana. Steve Stevens war auf der Bad-Tour nicht dabei, kam jedoch bei einem Auftritt Michael Jacksons im Madison Square Garden als Überraschungsgast auf die Bühne. Ein alternativer Videoschnitt zu „Dirty Diana“:


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    Motown-Mitarbeiterin gibt Interview


    Suzanne de Passe hat die Jackson 5 anfangs rund um die Uhr begleitet und betreut. Im Interview mit Variety berichtet die Motown-Mitarbeiterin von den aufregenden Jahren an der Seite der Jackson 5, als diese Ende 1969 innert kürzester Zeit zu weltbekannten Idolen wurden. Variety: Wie lange hat es gedauert, bis du die Jackson 5 getroffen hast? Suzanne de Passe: Nun, der erste Ort, an dem ich in Detroit übernachtete, war dieses Motel namens Harlan House, während sie ein Zimmer für mich in dem Gebäude vorbereiteten, in dem sie jeden von außerhalb der Stadt unterbrachten, 1300 East Lafayette Street. Diana Ross hatte das Penthouse, verschiedene Führungskräfte und viele der Künstler, die nicht aus Detroit stammten, waren dort, wie Cindy Birdsong und Bobby Taylor von Bobby Taylor and the Vancouvers. Im April, nicht lange nach meiner Ankunft, wurde Martin Luther King ermordet und es kam zu Unruhen. Eine meiner Kolleginnen in der Firma, Billie Jean Brown, wusste, dass ich in einer verletzlichen Lage war, und holte mich ab und brachte mich in ihre Wohnung in einem Vorort, bis sich die Lage beruhigt hatte. Dann zog ich in das Lafayette-Haus, und dort lernte ich im späten Frühjahr 1968 die Jackson 5 kennen.


    Bobby brachte sie tatsächlich her. Er lud mich in seine Wohnung ein – was ich zunächst ablehnte – aber sie sangen a capella für mich, und man musste kein Genie sein, um zu erkennen, dass dies etwas ganz Besonderes war. Als ich Mr. Gordy schließlich am Telefon erreichte, sagte ich: „Warten Sie nur, bis Sie diese Kinder sehen – wir müssen sie unter Vertrag nehmen“, und er sagte: „Kinder?! Ich will keine Kinder-Acts! Weißt du, wie viel Ärger Stevie Wonder macht?“ Du musst bedenken, dass ich gerade erst anfing, mir die Füße kalt zu machen, aber ich war so hartnäckig, dass er sie schließlich sah, und der Rest ist Geschichte. Joseph [Jackson, Vater und Manager] war sehr hilfreich dabei, sie an einen bestimmten Punkt zu bringen, daran besteht kein Zweifel. Aber die Motown-Maschinerie, von der ich ein großer Teil war… Mr. Gordy übertrug mir die Verantwortung für alles, was mit ihnen zu tun hatte, abgesehen von der eigentlichen Produktion und dem Schreiben der Platten: die Show, die Garderobe, das Wortgeplänkel, die Choreographie – wir haben die Choreographie für „I Want You Back“ in meinem Wohnzimmer gemacht -, sie in Schulen zu bringen, ein Haus für sie zu finden, Ärzte, einen Zahnarzt zu finden; Songs für sie zu finden, die sie covern konnten, weil sie nicht genug Hits für die ersten Shows hatten. Und als ich die zweite Band fand, die ich unter Vertrag nehmen wollte – die Commodores mit Lionel Richie – musste [Gordy] sie nicht einmal sehen, er sagte einfach: „Nehmt sie unter Vertrag“. Es scheint, dass Berry Gordy und Motown Frauen und jungen Leuten gegenüber sehr ermutigend waren und ihnen Raum zum Wachsen gaben.


    Das ist richtig. Ich glaube, Motown hatte mehr Frauen in Führungspositionen als jedes andere Unternehmen. Ich denke, das liegt daran, dass er vier Schwestern hat, die alle wichtige Dinge in der Firma erreicht haben, und er hatte eine sehr starke Mutter. Ich war ein wunderbarer Nutznießer von Berry Gordys Philosophie, Frauen und jungen Menschen eine Chance zu geben. Ich werde nie vergessen, wie viel Glück ich hatte und habe. Wie war es, schon früh mit den Jackson 5 zu arbeiten? War Michael schon damals frühreif? Nun, ja. Michael stellte eine Million Fragen, war ein sehr verschmitztes Kind und hatte viel Spaß. Bevor sie berühmt wurden, hatten wir viel Zeit zusammen, um sie vorzubereiten. Soweit ich weiß, gibt es in der Janet Jackson-Dokumentation ein paar Aufnahmen von frühen Proben, die ich mit ihnen hatte. Wie lange hat es gedauert, bis Sie sie auf die Welt losgelassen haben? Nicht ganz ein Jahr, glaube ich. Und dann gab es diese Explosion – Sie können sich nicht vorstellen, wie überwältigend das war. Es war wie Beatlemania bei jungen Kindern, keiner von uns hatte so etwas je erlebt. Es war erstaunlich, wie schnell das alles passierte – wir hatten vier Nr. 1-Platten in Folge. Wie hält man durch, wenn sich die Dinge so schnell entwickeln? Wie bereitet man sich vor? Ich weiß nicht, ob man sich darauf vorbereiten konnte – auf diese kometenhafte Entwicklung. Und Sie müssen verstehen, dass wir damals keine laminierten Backstage-Pässe oder Sicherheitskräfte oder Entourage hatten, also haben wir es einfach selbst gemacht. Wir hatten keine Garderobiere – der Grund, warum Michael in der „The Ed Sullivan Show“ diesen lila Hut trägt, ist, dass unser Gepäck verloren ging und mein Cousin Tony Jones und ich runter ins Village rennen mussten, um ihnen Kleidung für die Show zu kaufen. Wir sahen den lilafarbenen Hut im Regal und dachten: „Oh, den nehmen wir auch mit“, ohne zu ahnen, dass er zum Kultobjekt werden würde. Wie sind sie mit dem Ruhm umgegangen? Ist es ihnen gut ergangen? Nun, nein. Nicht wirklich. Am Anfang war es sehr egalitär – die Leute haben sich dafür interessiert, was Tito oder Jackie oder Marlon dachten. Und als die Platten populärer wurden und sie populärer wurden, wollten die Leute vor allem mit Michael reden, und in zweiter Linie mit Jermaine und nicht so sehr mit den anderen Jungs. Ich glaube, das hat wirklich einen Keil getrieben. War Michaels Intelligenz immer offensichtlich? Michael Jackson war ein menschlicher Schwamm, der so viele Informationen, Wissen und Erfahrungen aufsaugte, wie er konnte. Er war ein großer Fan von alten Filmen, wie Sie sicher wissen – die Fred Astaires, Elizabeth Taylors, Katherine Hepburns, und das waren die Leute, die er kennenlernen wollte. Er war definitiv ein neugieriger, engagierter, interessierter Mensch.


    Und ich denke, es ist kein Zufall, dass er der Michael Jackson wurde, den im Grunde jeder kennt. Haben Sie im Laufe der Zeit weniger mit ihnen gearbeitet? Ja, ich war nach der zweiten Tournee nicht mehr auf der Strasse unterwegs, weil Mr. Gordy mir die Verantwortung für das A&R der Westküste übertragen hatte. Es war sowieso irgendwie unheimlich, auf Tour zu sein. Ich ging zum Soundcheck, und wenn eine andere Person an der Tür stand, als ich zurückkam, hielten sie mich für ein Groupie, und ich musste einen unserer Techniker holen, um mich hinter die Bühne zu bringen, und so weiter. Das gesamte Interview kann hier bei Variety gelesen werden: Longtime Motown Exec Suzanne de Passe Talks Launching the Jackson 5, and Being One of the Music Industry’s First Top Female Executives Quelle: jackson.ch, variety.com


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    Die ungewisse Zukunft von Neverland


    In einem aktuellen Artikel über die Neverland Ranch bestätigt ein Behördenmitglied vom Santa Barbara County, dass Baugesuche eingegangen sind. „Unsere Mitarbeiter waren in den letzten vier bis sechs Monaten mehrfach vor Ort“, sagt Errin Briggs, ein leitender Planer des Santa Barbara County. „Wir haben noch keine Genehmigungsanträge für neue Strukturen, aber sie haben Genehmigungen für Dacheindeckungen, bestehende Strukturen und Elektrik eingeholt – ziemlich unbedeutende Dinge, aber wir können bestätigen, dass die Arbeiten durchgeführt werden.“


    Im Dezember hatte die DailyMail exklusive Fotos von der Ranch enthüllt, auf denen die Instandstellungen zu sehen waren. Interessanterweise ist auf den Bildern auch zu sehen, dass dort wo Michael Jackson früher einen Vergnügungspark eingerichtet hatte, neu wieder Fahrgeschäfte und Kinderattraktionen stehen. Ron Burkle hatte die 1093 Hektar grosse Parzelle in Los Olivos im Dezember 2020 für 22 Millionen Dollar gekauft. Die ursprünglich für 100 Millionen auf den Markt gekommene Ranch enthält 22 Gebäude, darunter ein grosses Wohnhaus, drei Gästehäuser, einen Swimmingpool, einen See mit Wasserfall, einen Basketballplatz, einen Tennisplatz und ein Kino mit 50 Plätzen. Das Anwesen wurde vom vorherigen Hauptbesitzerunternehmen Colony Capital in „Sycamore Valley Ranch“ rückbenannt.

    Da Ron Burkle einst als Charity-Partner und finanzieller Berater für Michael Jackson gearbeitet hatte, wurde unter Fans spekuliert, ob Ron Burkle die Ranch in dessen Sinn wieder instand stellt. Burkle verneinte jedoch, die Ranch aus persönlichen Grünen gekauft zu haben, und gab gegenüber dem Wall Street Journal an, den Kauf eher mit dem Gedanken einer Geldanlage getätigt zu haben. Burkle hat in der Vergangenheit diverse Anwesen und Villen aufgekauft und teils wieder weiterverkauft. Ron Burkles Unternehmen, die „Sycamore Valley Ranch Company“ ist als Eigentümer der ehemaligen Neverland-Ranch eingetragen. Die Baubehörde von Santa Barbara sagt, dass Brukle derzeit keine umliegenden Parzellen besitze und fügten hinzu, dass dies die Möglichkeit einer weiteren Entwicklung nicht ausschliesse. Nachdem Burkle das Anwesen gekauft hatte, wurde spekuliert, ob der Milliardär es allenfalls als neuen Standort für den „Soho House“-Club nutzen wolle, an dem er mit 60 Prozent beteiligt ist. Der Artikel von SFGATE mit Fotos aus der Zeit, als Michael die Ranch sein geliebtes Zuhause nannte: After more than a decade of neglect, Michael Jackson’s Neverland Ranch is undergoing a transformation Eine der letzten Aufnahmen von Michael Jackson auf Neverland stammt von Weihnachten 2004:


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    JANET war enttäuscht von Michael


    In neuen Enthüllungen zur Doku „JANET“ spricht Janet über ihre Beziehung zu ihrem älteren Bruder. „Ich erinnere mich, dass ich das ‚Thriller‘-Album wirklich geliebt habe, aber zum ersten Mal in meinem Leben hatte ich das Gefühl, dass es zwischen uns anders war, dass eine Veränderung stattfand.“ Janet versprach, dass sie kein Blatt vor den Mund nehmen werde. Und dies tat sie nun offenbar auch hinsichtlich ihrem beinahe acht Jahren älteren Bruder Michael. Obwohl, die Äusserungen über Hänseleien in ihrer Kindheit, davon berichtete Janet bereits in der Vergangenheit. „Es gab Zeiten, da hat mich Mike gehänselt und mich beschimpft. Schwein, Pferd, Schlampe, oder Schwein (hog), Kuh“, sagt Janet Jackson. „Er hat darüber gelacht, und ich habe auch gelacht, aber dann hat es irgendwo in meinem Inneren weh getan“, fuhr sie fort. „Wenn dir jemand sagt, dass du zu schwer bist, macht dich das fertig.“ Als sie im Jahr 1974 die Rolle von Penny in der Sitcom „Good Times“ spielte, ein misshandeltes Mädchen, das in der fünften Folge von der Familie Woods adoptiert wurde, da haben ihre Gewichtsprobleme begonnen. „Ich habe in ‚Good Times‘ mitgespielt und das war der Beginn meiner Gewichtsprobleme und der Art und Weise, wie ich mich selbst betrachtete.“ „Ich bin ein emotionaler Esser, wenn ich also gestresst bin oder mich etwas wirklich bedrückt, tröstet mich das“, sagt Janet, deren Gewicht wiederholt schwankte. Coca Cola verweigerte Zusammenarbeit Den Namen „Jackson“ zu tragen, sei nicht immer einfach gewesen.


    Besonders, als Michael im Jahr 1993 erstmals mit Kindsmissbrauchsvorwürfen tangiert wurde. „Es war frustrierend für mich. Wir haben unsere eigenen, getrennten Leben und obwohl er mein Bruder ist, hat das nichts mit mir zu tun“, so Janet. „Aber ich wollte für ihn da sein und ihn so gut wie möglich unterstützen.“ Zur aussergerichtlichen Einigung Michael Jacksons mit den Chandlers im Januar 1994 sagt sie: „Michael gab der Familie am Ende Geld. Er wollte nur, dass die Sache vom Tisch ist, aber das sieht aus, als wärst du schuldig“. Infolgedessen litt auch Janets Karriere und ein grosser Deal mit Coca Cola kam nicht zustande. „Als das herauskam, sagte Coca-Cola: ‚Nein, danke‘. Schuldig durch Assoziation. So nennt man das doch, oder?“


    Im Jahr 1995 reagierten Michael und Janet mit dem Song Scream. „Es war sein Song und ich war da, um ihn zu unterstützen“, sagte sie und äussert sich dann jedoch enttäuscht über den Videodreh. „Michael drehte nachts, ich drehte tagsüber. Seine Plattenfirma sperrte sein Set ab, so dass ich nicht sehen konnte, was vor sich ging. Sie wollten mich nicht am Set haben. Ich hatte das Gefühl, dass sie versuchten, einen Wettbewerb zwischen uns beiden zu schaffen.“ „Das hat mich wirklich verletzt, weil ich das Gefühl hatte, dass ich dort den Kampf mit ihm kämpfte, nicht um ihn zu bekämpfen“, fügte sie hinzu. „Ich wollte, dass es sich wie in alten Zeiten zwischen ihm und mir anfühlt, aber das tat es nicht. Die alten Zeiten waren längst vorbei.“ Das Thriller Album habe viel verändert „Das war der Moment, in dem sich alles zu ändern begann“, sagt Janet. „Ich erinnere mich, dass ich das ‚Thriller‘-Album wirklich geliebt habe, aber zum ersten Mal in meinem Leben hatte ich das Gefühl, dass es zwischen uns anders war, dass eine Veränderung stattfand.“ „Das war der Zeitpunkt, an dem Mike und ich anfingen, getrennte Wege zu gehen. Er war einfach nicht mehr so lustig wie früher.“ Janet wollte mit den Jackson 5 auf Wiedervereinigungstour Als Michael Jackson mit seiner Abhängigkeit von Medikamenten haderte, hätten sie und ihre Familie interveniert. „Meine Familie hat ein Privatflugzeug gechartert und sie kamen zu einer Intervention. Es war ein Weg, um uns wieder näher zu kommen, und das hat er nicht zugelassen“, sagt Janet. Sie habe versucht, Michael mit der Aussicht auf eine Jackson-Familientournee zu locken. „Ich sagte: ‚Wir wollten darüber reden, dass ihr wieder auf Tournee geht und ob ihr das als Brüder machen würdet. Ich würde mich geehrt fühlen, für euch zu eröffnen.“ „Er hatte nicht viel zu sagen, er war abweisend. Ich war wirklich verärgert.“ Am Freitag, 28. Januar 2022, wird die neue Dokumentation über und von Janet Jackson bei Lifetime und A&E erstmals zu sehen sein.


    Janet hat während ihrer vier Jahrzehnte andauernden Karriere geschätzte 100 Millionen Tonträger verkauft, kann zehn Nr.1 Hits in den US-Charts vorweisen und blickt auf zahlreiche Rollen als Schauspielerin zurück. Janet Jackson war dreimal verheiratet und wurde im Jahr 2017 Mutter eines Sohnes. „Ich bin dankbar [für den Namen Jackson], denn dieser Name hat mir viele Türen geöffnet“, sagte sie. „Ich wollte meine eigene Identität, ich wollte nicht, dass die Leute diese Musik nur wegen meines Nachnamens aufgreifen.“ Der hier zitierte Artikel von der New York Post: Janet Jackson claims Michael called her a ‘pig, cow and horse’ in new doc Update: Michael sprach selbst über Hänseleien und seine Absicht dahinter Im umstrittenen Buch „The Michael Jackson Tapes“ werden Gespräche zitiert, in denen Michael mit dem Rabbi Shmuley Boteach über seine Äusserungen gegenüber Janet spricht. Er sei gemein zu ihr gewesen und habe sie fette Kuh genannt, da er erreichen wollte, dass sie abnimmt und er nicht gewollt habe, dass sie wegen ihres Gewichtes später leide. Als sie dann später zu einem Star aufstieg, da sei er unglaublich stolz auf sie gewesen, da sie es geschafft habe. Die Zitate sind in der englischen Version auf Seite 92 und in der deutschen Fassung auf Seite 102 zu finden.

    (Hier bei Amazon.de oder bei CeDe.ch.) Vielen Dank an Susanne, die uns in unserem Forum auf Facebook darauf hingewiesen hat. Betreffend dem Auseinanderleben seit Release vom „Thriller“ Album sei angemerkt, dass auch Janet ab da zunehmend Erfolge feierte und von 1984 bis 1985 erstmals verheiratet war (mit James DeBarage), was bestimmt auch Auswirkungen hatte. ET Canada zeigt einen ersten Ausschnitt von der neuen Doku JANET, in der sie in Michaels Appartment in New York zu sehen ist.


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    Prince Jacksons Thriller-Nacht 2021 68394d0205b7b8f1218ec2d9c4d5a4ab?s=96&d=mm&r=g


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    Prince Jacksons Thriller Night ist nach dem virtuellen Tour-Event im letzten Jahr zurück, um ein persönliches Event zu sein.

    Die Veranstaltung findet am 29. Oktober von 19 Uhr bis Mitternacht im ehemaligen Jacksons-Haus Hayvenhurst in Los Angeles statt.

    Das Anwesen befindet sich im Besitz des Michael Jackson Estate und wird Prince für die jährliche Wohltätigkeitsveranstaltung freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

    Alle Spenden der Halloween-Party werden an Princes Wohltätigkeitsorganisation „Heal Los Angeles Foundation“ gespendet, deren Ziel es ist, die Lebensqualität der Jugendlichen in der Innenstadt von Los Angeles durch den Zugang zu schulischen Bildungsinitiativen zu verbessern, die den Wert von einen aktiven, gesunden Lebensstil und bieten die Werkzeuge, die für eine Ausbildung erforderlich sind.

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    Während eines Live-Instagram-Videos bestätigte Prince, dass Chris Tucker anwesend sein und die Gäste unterhalten wird.

    Hayvenhurst wird von Kopf bis Fuß als „THRILLER“ gebrandmarkt und auch in diesem Jahr werden neue Features hinzugefügt.

    „Es wird eine lustige Nacht, um wieder zusammenzukommen und die Wohltätigkeitsorganisation zu feiern, die Arbeit zu feiern, die wir geleistet haben, aber auch das Leben und Vermächtnis meines Vaters zu feiern und alles, was er zur Musikindustrie sowie zur Musik beigetragen hat Monat Oktober mit dem großartigen Song 'Thriller'“, sagte Prince

    Zwei Räume auf dem Grundstück werden thematisch gestaltet. „Neverland Room“ wird Michael Jacksons Liebe zum Kindlichen und zur Kindheit mit aktuellen Gegenständen von der Neverland Ranch repräsentieren, die Prince aus den Schließfächern der Familie geborgen hat.

    „Legacy Room“ wurde vom Michael Jackson Estate mit Sammlerstücken und persönlichen Gegenständen von Michael Jackson eingerichtet. Dazu gehören Kostüme aus den Kurzfilmen „THRILLER“ und „GHOSTS“, Auszeichnungen wie die Plakette für den Verkauf von 100 Millionen Stück „Thriller“…

    Andere Künstler und Performer werden ebenfalls anwesend sein und auftreten.

    Der Zugang zur Unterkunft und zur Party ist nur per RSVP möglich und Sie können Heal Los Angeles über soziale Medien kontaktieren, um Ihr Ticket zu erhalten.


    https://www.instagram.com/tv/C…tTOI/?utm_source=ig_embed



    https://www.mjvibe.com/

    Halloween-Kostümparty in Hayvenhurst


    Prince Michael Jackson und seine Heal Los Angeles Foundation haben die Rückkehr der „Thriller Night“ im historischen Familienanwesen der Jacksons angekündigt. Mit dabei sind namhafte Performer: Chris Tucker, Elijah Blake, MK xyz und DJ Spinna. Die „Thriller Night“ findet am 29. Oktober 2021 auf dem Hayvenhurst Anwesen in Encino, Kalifornien statt. Michaels Sohn Prince und Neffe Taj Jackson werden ein Spuklabyrinth durch das Haus designen und der preisgekrönte Komödiant Chris Tucker eine Stand-up-Comedy Show zum Besten geben. Gesangsauftritte sind vom zweifachen Grammy-Preisträger Elijah Blake und von der aufstrebenden Epic Records Sängerin MK xyz angekündigt. Der berühmte DJ Spinna wird zudem an den Plattentellern stehen. Prince hat mit der Nachlassverwaltung seines Vaters einen „Legacy Room“ eingerichtet, in dem die Gäste einige Kostüme seines Vaters aus den Thriller und Ghosts Videos, ebenso Auszeichnungen aus seiner Mega-Karriere bewundern können. Weitere Infos hier bei prweb.com


    Die beiden Musik-Performer:


    MK xyz - One Time (Official Music Video)


    Elijah Blake - Sweet Love (Official Music Video)


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    Als der Prozess voranschritt wurde Jacksons Gesundheitszustand sichtlich schlechter. Natürlich ließen die Medien keine Gelegenheit aus, sich über sein schwaches und zerbrechliches Aussehen lustig zu machen. Am 13. Juni 2005 wurde Jackson in allen Anklagepunkten freigesprochen. Nach der Urteilsverkündung verbrachte er Berichten zu Folge mehrere Tage im Krankenhaus. Jackson bewies seine Unschuld und gewann den Prozess, aber der Schaden war angerichtet.

    Dieses mal konnte Jackson sich davon nicht wieder erholen und einfach alles hinter sich lassen. Er hatte kein Zuhause mehr, in das er zurückkehren konnte.

    „Ich werde nie wieder hier leben. Ich besuche Neverland. Es ist jetzt ein Haus aber es ist kein Zuhause mehr,“ sagte er im Dezember 2003. Und tatsächlich verlies Michael Neverland 2005 und kehrte nie wieder dorthin zurück. In den Jahren nach dem Prozess, zog er mit seinen 3 Kindern von einem Land zum anderen, immer ausserhalb des Radar der Medien.

    Bill Withfield, Michals Bodygard von 2007 – 09 erinnert sich:

    Zitat

    Er misstraute Fremden. Immer wenn er von einer Menschenmenge umgeben war, wurde er hektisch und nervös. Eines Nachmittags waren wir in einer Shopping-Mall in Virginia. Javon war das Auto holen und ich wartete mit Mr. Jackson und dem Securityteam der Mall beim Eingang. Jemand hatte ihn erkannt, und es gab eine kleine Ansammlung. Er gab ein paar Autogramme, winkte. Es war eine friedliche Situation, kein Mob oder ähnliches. Als Javon dann mit dem Auto kam und die Tür für Mr. Jackson öffnete, schrie dieser Kerl von hinten aus der Menge: „Fucking Childmolester!“ Ich hörte es ganz deutlich. Ich sah zu Javon, er hatte es auch gehört. Wir hofften nur, dass Mr. Jackson es nicht mitbekommen hatte. Aber nachdem wir ins Auto gestiegen und losgefahren waren, lehnte er sich zu uns vor und fragte: „Habt ihr beiden gehört, dass da jemand was gerufen hat?“ „Nein, Sir,“ sagte ich, „ich habe nichts gehört, hast du was gehört, Javon?“ Javon schüttelte mit dem Kopf. Mr. Jackson sagte: „Ich dachte, ich hätte gehört, dass jemand etwas sehr gemeines gesagt hätte, ich hätte schwören können. Ihr lügt mich doch nicht an, oder?“ „Nein, Sir.“ Wir wollten ihn nicht anlügen, aber wir wußten, was passieren würde, wenn wir bestätigen würden, jemand hätte ihn „Childmolester“ genannt. Es würde ihn völlig fertig machen. Er würde sich hinter verschlossene Türen zurückziehen, und für die nächsten Tage in seinem Zimmer verschwinden. Wir wollten nicht, dass das passiert. Wir fuhren weiter, ohne dass in den nächsten 10 Minuten jemand sprach. Und dann hörten wir ihn plötzlich vom Rücksitz sagen: „Ich würde nie ein Kind verletzen. Ich würde mir eher die Pulsadern aufschneiden, bevor ich jemals einem Kind etwas antun würde.“

    Im Juli 2009 sprach Anjelica Huston über den Tag, an dem sie Michael ein paar Wochen vor seinem Tod das letzte mal gesehen hatte:

    Am 25. Juni 2009, mitten während den Vorbereitungen für seine This Is It Tour, starb Michael Jackson im Alter von nur 50 Jahren. Kurz danach wurde eine handschriftliche Notiz gefunden, es waren die Lyrics von einem bisher unveröffentlichten Song:

    „The Innocent Man“

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    If I sail to Acapulco or Cancun Mexico

    there the law is waiting for me

    and God knows that I’m innocent.

    If they won’t take me in Cairo

    then Lord knows where will I go.

    I’ll die a man without a country

    and only God knew I was innocent now.

    Segele ich nach Acapulco oder Cancun, Mexico

    wartet schon das Gesetz auf mich

    und Gott weiß, dass ich unschuldig bin

    Wenn sie mich in Cairo nicht wollen

    Gott weiß, wo ich dann hingehen kann

    Ich werde als Mann ohne Heimat sterben

    und nur Gott weiß, dass ich unschuldig bin

    ……………………………………………………………

    >>> Quelle/Original https://en.mjstory.co.il/the-a…6nlyNGxPUSnQEZQLKruvUm4es


    “Mockingbirds don’t eat up people’s gardens,

    don’t nest in corncribs, they don’t do one thing

    but sing their hearts out for us.

    That’s why it’s a sin to kill a mockingbird.”

    – Harper Lee, “To Kill A Mocking Bird


    https://all4michael.com/2021/0…-a-man-without-a-country/

    Jermaine erinnert sich:

    Das Handy klingelt. Es ist Mutter und sie klingt aufgeregt. „Michael ist im Krankenhaus! Wir sind bei ihm, er ist ausgerutscht und hat sich den Rücken verletzt.“ „Ich bin schon unterwegs“, antwortete ich auf dem Weg zur Tür. Das Hotel lag zwischen Neverland und dem Gerichtsgebäude in Santa Maria, und das Krankenhaus war nur ein kleiner Umweg. Ich benutzte einen Seiteneingang, um Unruhe zu vermeiden.

    Am Gang des zweiten Stocks standen viele Patienten und Krankenschwestern und die hörbare Aufregung verstummte, als ich mich näherte. Bodyguards in dunklen Anzügen standen vor der geschlossenen Tür eines Privatzimmers. Sie liessen mich eintreten. Innen waren die Vorhänge zugezogen. Im Halbdunkel stand Michael, er trug eine blaue Pyjamahose und ein schwarzes Jacket. „Hi, Erms,“ sagte er fast flüsternd. „Alles ok bei dir?“, fragte ich ihn. „Ich habe mir den Rücken verletzt“, antwortete er mit einem erzwungenen Lächeln. Der Sturz nach dem Verlassen der Dusche auf seiner Ranch verursachte ihm große Schmerzen, und es schien wie ein letzter Stoß zu sein in einer Zeit, in der ständig auf ihn eingeschlagen wurde.

    Aber er ist ein Kinderschänder, nicht wahr? Er verdient das, nicht wahr? Die Polizei wird schon ihre Beweise haben, sonst würde ihm ja nicht der Prozess gemacht, oder? Die Leute müssen noch sehr viel lernen um zu sehen, wie grundfalsch dieser Prozess in Wirklichkeit ist,“ sagt Jermaine.

    Er erinnert sich weiter an diesen Tag im Krankenhaus, an seinen jüngeren Bruder, der vor Schmerzen an Rücken und Rippen stöhnte, wobei seine psychischen Schmerzen sicherlich noch viel größer waren. Er durchlebte einen körperlichen Verfall. Sein schlanker Körper eines Tänzers war zu einem zerbrechlichen Gestell geworden, sein Gang stockend, sein Lächeln erzwungen, er sah abgemagert aus.

    Jermaine:


    Er hat nie etwas anderes getan, als Musik zu erschaffen, zur Unterhaltung und um seine Botschaft von Liebe und Hoffnung zu verbreiten, und wie wir miteinander umgehen sollten, besonders mit Kindern, und dennoch beschuldigt man ihn jetzt, Kindern geschadet zu haben.

    Michael hebt seine Augen vom Boden. Ich hab ihn nie zuvor so traurig gesehen, aber ich sehe, dass er reden möchte. Bis jetzt hat er vor uns nur selten seine Emotionen gezeigt. Er schien kontrolliert und resolut, sprach über seinen Glauben, dass er Gott vertraue und nicht einem Richter in Robe. Aber sein kontrolliertes Verhalten löst sich gerade auf, ohne Zweifel durch die gestrige Aussage getriggert, und zudem noch durch die Verletzung am Rücken. Es ist einfach alles zu viel.

    Alles, was sie über mich sagen, ist nicht wahr. Warum sagen sie solche Dinge?“ „Oh Baby…“, sagt Mutter, aber Michael hebt seine Hand. Er will weiter reden. „Sie sagen all diese furchtbaren Dinge über mich. Ich sei dieses und jenes….. Ich bleiche meine Haut. Ich würde Kinder verletzen…. Ich würde niemals…. Es ist nicht wahr, es ist alles nicht wahr,“ sagt er mit bebender Stimme. Er beginnt an seiner Jacke zu zerren, ohne auf seine Rückenschmerzen zu achten, wie ein Kind, das schnell aus einem Kostüm kommen will.

    Michael…“ sagt Mutter. Aber jetzt fließen die Tränen: „Sie können mich beschuldigen und der Welt einreden, sie hätten Recht, aber sie liegen einfach völlig falsch… so völlig daneben.“ Joseph ist wie gelähmt bei diesem emotionalen Ausbruch. Mutter hebt ihre Hände vors Gesicht. Michael zerrt jetzt an seinen Jackenknöpfen und windet sich aus den Ärmeln. Die Jacke fällt von seinen Schultern und hängt nach hinten herunter, sein Oberkörper ist jetzt entblößt.

    Er schluchzt: „Seht mich an!… Seht mich an! Ich bin der missverstandenste Mensch der Welt!“ Er sinkt zusammen, steht mit gesenktem Kopf vor uns, als ob er sich schämt. Es ist das erste Mal, dass ich das wahre Ausmaß seiner Hautkrankheit sehe, und ich bin geschockt. Sogar vor seiner Familie hielt er seinen Körper bisher immer bedeckt. Sein Oberkörper ist hellbraun, durchsetzt mit grossen weißen Flecken über seinen Brustkorb; ein weißer Fleck bedeckt Rippen und Bauchregion, ein anderer verläuft seitlich nach unten, und über die Schultern und Oberarme verteilen sich ebenfalls Flecken. Da ist mehr weiß als seine natürliche, braune Hautfarbe. Er sieht aus wie ein Weißer mit Kaffeeflecken.

    Das ist die Hautkrankheit – Vitiligo – von der die zynische Welt sagt, er habe sie nicht, und lieber glauben will, dass er seine Haut bleicht. „Ich versuche zu inspirieren… Ich versuche zu lehren…“, seine Stimme wird brüchig, als Mutter ihn tröstet. „Gott kennt die Wahrheit. Gott kennt die Wahrheit,“ sagt sie. Wir alle umgeben ihn und können ihn, aus Rücksicht auf seinen Rücken nicht fest umarmen, aber dennoch spenden wir Trost. Ich helfe ihm, sein Jacket wieder anzuziehen. „Bleib stark, Michael,“ sage ich, „alles wird gut werden.“ Schnell gewinnt er seine Fassung zurück und entschuldigt sich. „Ich bin stark, ich bin ok,“ sagt er.

    Nach dem ich gegangen war, übermittelten die Bodyguards eine Nachricht seines Anwalts, Tom Mesereau, aus dem Gerichtsgebäude. Der Richter sei nicht erfreut darüber, dass Michael sich verspäten würde, und wenn er nicht pünktlich sei, würde seine Kaution ausgesetzt. Nichteinmal seine echten Schmerzen werden berücksichtigt oder geglaubt.“

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    The Innocent Man “I’ll Die a Man Without a Country“

    by all4michael on 1. May 2021

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    Übersetzung, Quelle s.u.

    Zitat
    Paris Jackson, Rolling Stone Interview, 2017:
    Nachts weinte Daddy bei mir. Stellt euch vor, deine Eltern weinen sich bei dir aus, weil die Welt sie für etwas hasst, was sie nicht getan haben. Für mich war er alles, was zählte. Und ich hasste die ganze Welt für das, was sie ihm antaten. Ich dachte, wie können die Menschen nur so gemein sein?

    Eigentlich unglaublich, aber wenn es um die Anschuldigungen gegen Michael Jackson geht, wurde er selbst nur sehr selten dazu angehört. Jackson war es nicht erlaubt, sich dazu zu äussern oder seine eigene Version der Geschichte, die für viele Jahre Teil seines Lebens war, zu erzählen. Während diejenigen, die ihn beschuldigten, von den Medien hofiert und ermuntert wurden, ihre Story zu verkünden.

    Erst nach Jacksons Tod kamen plötzlich Berichte über seine Reaktion und Gefühlslage an die Oberfläche. Menschen, die Jackson nahe standen berichten über einen Mann, dessen Herz gebrochen war und der damit kämpfte, sich von dem Martyrium der falschen Anschuldigungen zu erholen. Ihre Aussagen gewähren uns eine Einsicht in Michael Jacksons Leben, im Schatten von falschen Beschuldigungen.

    Die finanziellen Forderungen der Chandler-Familie begannen, als Michael gerade seine Dangerous World Tour startete. Der Star stand jeden Abend auf der Bühne und überspielte dabei perfekt, dass seine Welt gerade auf dem Kopf stand. Mit der Zeit entwickelte er so durch den Stress und Druck der Anschuldigungen eine Abhängigkeit von Schmerzmitteln.

    Im Songtext von Stranger In Moscow, geschrieben im September 1993, nach seinem Dangerous-Konzert in Moskau, sagt er:

    Here abandoned in my fame / Armageddon of the brain /

    How does it feel when you’re alone and you’re cold inside?

    Hier, einsam in meinem Ruhm / Armageddon im Gehirn /

    Wie fühlt es sich an, wenn du allein bist und innerlich kalt?

    Dieser Song ist eines der aufschlussreichsten Zeugnisse seines emotionalen Zustands in der Zeit, als die Beschuldigungen der Chandlers aufkamen. Er veröffentlichte ihn zwei Jahre später auf dem HIStory Album, das er als „eine musikalische Biografie“ bezeichnete. Das Album thematisiert auch die ungerechte Behandlung Michaels durch Medien und Behörden.

    Frank Cascio zitiert in seinem Buch „My Friend Michael“ eine Aussage Michaels zu dieser schweren Zeit:

    Zitat

    Ich glaube nicht, dass du es wirklich begreifen kannst … ich habe die ganze Welt gegen mich, die denkt, dass ich ein Kinderschänder bin. Du weißt nicht, wie es sich anfühlt, falsch angeklagt zu sein und ‚Wacko Jacko‘ genannt zu werden. Tagein tagaus muss ich auf diese Bühne gehen und auftreten, muss so tun, als sei alles perfekt. Ich gebe alles, was ich habe, ich gebe die Performance, die jeder sehen will. In der Zwischenzeit sind mein Charakter und mein Ruf ständigen Angriffen ausgesetzt. Wenn ich von der Bühne herunterkomme, sehen die Leute mich an, als wäre ich ein Krimineller.“

    Im November 1993 wurden einige Konzerte abgesagt, nachdem Jackson wegen Dehydration auf der Bühne kollabiert war. Die Medien berichteten natürlich, dass er es nur vorgetäuscht habe, aber seine enge Freundin Elizabeth Taylor kam zu ihm zu Hilfe und lies ihn schließlich heimlich von Südamerika zu einem Reha-Zentum in England fliegen. Jackson sagte die restlichen Termine der HIStory Tour ab und reiste später nach Kalifornien zurück, um den Beschuldigungen gegen ihn den Kampf anzusagen.

    Nachdem zwei Geschworenengerichte bestätigt hatten, dass es für eine Anklage Jacksons keine Gründe gab, wollte er die Anschuldigungen hinter sch lassen und sein Leben wieder ordnen. Trotz der Anfeindungen der Medien ging er zurück ins Studio und nahm ein erfolgreiches Album auf. (HIStory) Er heiratete Lisa Marie Presley und nach der Scheidung seine zweite Frau, Debbie Rowe, und wurde 1997 zum ersten mal Vater. Seine Kinder wurden von nun an zum Mittelpunkt seines Lebens. Aber 2003, nachdem Martin Bashirs Dokumentation „Living with Michael Jackson“ gesendet worden war, brachten die Medien erneut Jacksons Verhältnis mit Kindern in die Schlagzeilen. Bashir warf in diesem Film ein falsches Licht auf Jacksons Freundschaft mit Gavin Arvizo, einem 13-jährigen Jungen, den Jackson im Kampf gegen seine Krebserkrankung unterstützt hatte. Anfangs standen Gavin und seine Familie noch auf Jacksons Seite und stellten sich gegen die Medienberichte und Bashir. Michael und sein Team bemühten sich währenddessen darum, seine Reputation schnellst möglich wieder herzustellen.

    Aber dann änderten die Arvizos plötzlich ihre Geschichte und am 18. November 2003 erliessen die Behörden einen Haftbefehl gegen Jackson, der zu der Zeit das Video zu „One More Chance“ in Las Vegas filmte, und durchsuchten mit 70 Beamten seine Neverland Ranch.

    Sein damaliger Manager Dieter Wiesner musste Michael diese Nachricht überbringen. Er berichtet:

    Zitat

    Michael war noch in seinem Zimmer. Er saß neben dem Kamin als ich zu ihm kam. Ich musste ihm die Nachricht überbringen, und es war nicht leicht, ihm so etwas zu sagen, denn er war in einer guten Stimmung. Er sah wieder positiv in die Zukunft. Nach dem Debakel mit der Bashir Dokumentation ging es ihm sehr schlecht, aber jetzt hatte sich alles geändert und Michael war bereit für Neues. Und jetzt musste ich ihm solche desaströsen Nachrichten überbringen, aber zu gleich auch noch gute Nachrichten damit verbinden… Ich sagte zu ihm: „Michael, ich habe schlechte Nachrichten, die Polizei durchsucht die Ranch…“ Michael war völlig geschockt, ich saß neben im und hatte meinen Arm auf seiner Schulter. Er sah mich an, und du konntest sehen, wie das Blut aus seinem Gesicht wich. Er war zu tiefst geschockt. Aber ich sagte ihm: „Michael, jetzt hast du die Gelegenheit ein für alle Mal alles aufzuklären.“
    Während der nächsten beiden Tage weinte Jackson viel, sagt Wiesner: „Ich war ständig bei ihm. Er war geschockt, er weinte, er wußte nicht, was er tun sollte. Es war eine furchtbare Situation. Eigentlich war geplant, nach Europa zu reisen. Er wollte in seinem Leben neue Pläne und Projekte verwirklichen und alles war bereit. Alles war wunderbar und diese Nachricht erschütterte ihn zutiefst. Es brachte ihn um.“

    Zwei Tage nach der Durchsuchung Neverlands schlug Jacksons Niedergeschlagenheit in Verärgerung um, als herauskam, dass der Junge, der hinter den Beschuldigungen steckte, Gavin Arvizo war, der Junge, dessen Hand Jackson in der Bashir Dokumentation gehalten hatte. Jackson war jetzt bereit, zu kämpfen.

    Er flog nach Kalifornien zurück und liefert sich selbst den Behörden aus, und begann, um sein Leben zu kämpfen.

    In dem Buch „A Life for L.O.V.E.“ Berichtet Sonja Winterholler, ein Fan aus Deutschland, über eine Begegnung mit Michael Jackson im Jahr 2004, bei einem Treffen in Michaels Bus vor der Neverland Ranch:

    Zitat

    Die einzige Frage, die mir einfiel, und in dieser Situation sinnvoll erschien war: „Wie geht es dir?“ – und das fragte ich ihn dann. Michael stand einfach nur da und antwortete nicht. Er sah mich nicht einmal an, aber er hielt meine linke Hand fest in beiden Händen. Dann küsste er mich auf beide Wangen, aber sagte immer noch kein Wort. Ich war etwas verwirrt und wußte nicht, was ich tun sollte. Also fragte ich ihn, ob es ihm gut geht. Schliesslich sah Michael mich an und stiess hervor: „Nein!“ , und sagte dann, während er meine Hand weiter feste drückte, „ich tue nur so, als ob alles gut ist, aber so ist es nicht, es geht mir nicht gut.“ Im gleichen Moment umarmte er mich fest und ich bemerkte, dass er weinte. Oh mein Gott, jetzt wurde mir klar, warum er zuvor nichts gesagt hatte. Er hatte versucht, nicht die Fassung zu verlieren und zu weinen, aber meine Fragen waren nicht sehr hilfreich. Wir standen eine Zeit lang da, und umarmten uns. Michael schluchzte mehrmals und ich bemerkte, dass er zitterte, obwohl es im Bus recht warm war. Es dauerte eine Zeit bis ich realisierte, dass Michael mir genau in diesem Moment, als er mich umarmte und weinte, seine wahren Gefühle zeigte. Bis dahin hatte ich wirklich gedacht, er sei so stark und sähe dem Gerichtsverfahren positiv entgegen, so wie er es noch vor ein paar Tagen bei der Anklageerhebung in der Öffentlichkeit dargestellt hatte.“

    Jermaine Jackson berichtet in seinem Buch über die Zeit des Prozesses aus Sicht der Jacksons. Auch über den Morgen, an dem Michael mit blauen Pyjamahosen bekleidet verspätet im Gerichtsgebäude eintrifft. Die Medien kritisierten Jackson für seinen „zerzausten“ Auftritt, aber er hatte Gründe dafür. Er hatte sich an dem Morgen zu Hause am Rücken verletzt und war ins Krankenhaus gebracht worden. Es war der 10. März 2005, einen Tag nachdem sein Ankläger, Gavin Arvizo, ausgesagt hatte.

    Michael Jacksons Erben fordern, dass die "King of Pop"-Show von Studio Brussel ihren Namen ändert

    Die Anwälte von Michael Jacksons Erben wollen, dass die "King of Pop"-Sendung des VRT-Jugendradiosenders ‚Studio Brussel‘ ihren Namen ändert und haben ein Schreiben an den öffentlich-rechtlichen Sender Flandern, VRT, geschickt, bestätigte der Sender am Montag.

    "King of Pop" war der Spitzname von Michael Jackson, der 2009 verstarb. Es ist aber auch der Name der Musikquizsendung, die seit drei Staffeln auf Studio Brussel ausgestrahlt wird.


    Die Radiosendung erregte die Aufmerksamkeit der Firma, die Michael Jacksons Nachlass verwaltet. In einem offiziellen Schreiben an VRT, das von mehreren Anwälten unterzeichnet ist, erklärt das Unternehmen, dass der Sender den Namen "King of Pop" nicht in dieser Weise verwenden darf.

    Der Name wurde von Triumph International Inc. registriert, einem kalifornischen Unternehmen, das das Merchandising von Michael Jacksons Erben - seiner Mutter Katherine und seinen drei Kindern - verwaltet, berichtete die Zeitung Het Nieuwsblad am Montag. Der Geschäftsführer des Unternehmens ist John Branca, ein langjähriger Anwalt von Michael Jackson, der von dem Star zum Testamentsvollstrecker ernannt wurde.

    Laut VRT prüft die Rechtsabteilung des öffentlich-rechtlichen Senders derzeit den Fall.


    https://www.vrt.be/vrtnws/de/2…die-king-of-pop-show-von/

    Michaels Reisepass-Formular


    In den frühen 1990er Jahren hat der King of Pop seinen Pass verloren und musste einen neuen beantragen. Der Antrag wechselt nun erneut den Besitzer: Für 75’000 Dollar kannst du es werden;-) Das für den ständig international tourenden Michael Jackson enorm wichtige Dokument wurde Ende 2018 als Teil der „Ira & Larry Goldberg Collection“ beim Auktionshaus invaluable versteigert. Jetzt bietet der damals Höchstbietende das Dokument erneut für 75’000 bei Modern Times an. Die beigelegten Passfotos entstanden offenbar während den Dreharbeiten für den „Addams Family“-Soundtrack. (basierend auf diesem nie fertig gestellten Projekt entstand später der Film „Ghosts“)




    Das Portal TMZ schreibt zur Auktion: „Wie ihr sehen könnt, hat Michael seinem Antrag 4 Passfotos beigefügt, die mit all seinen Informationen ausgefüllt sind … und es ist sogar seine Unterschrift drauf. Die Bilder sind ziemlich cool … es sind Polaroids – das allein ist schon ein Hauch von Vergangenheit – und obwohl Michael nicht lächelt, sieht sein Haar toll aus. Beachte auch, dass er seinen Beruf als „Entertainer“ angibt und sieh dir seine große, geschwungene Unterschrift an.“ Quelle: jackson.ch, tmz.com, momentsintime.com, invaluable.com


    Weiterlesen unter http://www.jackson.ch/michaels-reisepass-formular/

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    Es schien, dass die Zeit damals nicht günstig war. Denn als Bill Bottrell in Bahrain an neuen Songs arbeitete, war Michael Jackson verschwunden. „Mit dem Geld in der Tasche hellte sich Jacksons Gemüt merklich auf, sagt Finanzberater Ahmed al-Khan. „Als er von seiner [finanziellen] Last befreit war, fühlte er sich wahrscheinlich wie ein freier Vogel. Er hatte das Selbstvertrauen, sein Stolz war zurück“, sagt er. „Aber er verließ den Schutz von Scheich Abdulla, der ihn wieder auf die Beine gebracht hatte, und wurde wieder in die Wildnis geworfen.“ Als er seine Zukunft in Bahrain in Frage stellte, bekam Jackson Angebote, wieder auf die Bühne zu gehen, so Manager Guy Holmes, der sagt, dass er von Brancheninsidern informiert wurde. „Ich wusste, was er tat, was unglaublich dumm war. [Promoter] sprachen davon, eine ganze Reihe von Shows zu machen und ihm einen großen Batzen Geld zu geben. Ich habe es sehr schnell erfahren“, sagt Holmes. „Körperlich war er am Ende … er war völlig unfähig, eine zweistündige Live-Show zu machen.


    “ Als Bill Bottrell und Schlagzeuger Brian MacLeod im Juni 2006 in Bahrain eintrafen, um Songs für das MJ Comeback-Album aufzunehmen, hatte Michael Jackson das Land bereits verlassen. Obwohl man ihn nach seiner zweiten Aussage in London und einem Auftritt bei einer MTV-Veranstaltung in Tokio zurückerwartet hatte, war er weitergezogen. „Eines Tages kam Abdulla ins Studio und sagte: ‚Ich glaube nicht, dass er kommt'“, erinnert sich Bottrell. Weniger als drei Monate nach der Bekanntgabe seines 2 Seas-Deals gab Jackson bekannt, dass er sich von Guy Holmes und dem Rest seines Bahrain-Teams trennt. „Wir wollten Geschichte schreiben. Es wäre großartig für Bahrain gewesen, aber es ist nicht dazu gekommen“, sagt Omar Shaheen, der im Frühjahr 2005 extra für Michael ein Studio aufgebaut hatte. Im November 2008 verklagte Prinz Abdulla MJ am Londoner High Court und behauptete, er habe 7 Millionen Dollar in Form von Darlehen und Spesen für den Star ausgegeben. Michael wiederum behauptete, es handele sich um Geschenke und er habe den Vertrag unter Zwang unterschrieben. Neben „I Have This Dream“, von dem Bottrell sagt, es habe „großartig“ geklungen, wurden zwei weitere Jackson-Abdulla-Koproduktionen im Gerichtsfall erwähnt: „Light the Way“ und „He Who Makes the Sky Gray“.


    So wie Guy Holmes den Scheich Abdulla einschätzt, wird dieser die Songs nie veröffentlichen. Aus Respekt vor Michaels Vermächtnis. „Ich glaube nicht, dass man sie jemals aus ihm herausbekommen wird.“ Der Deal mit AEG Live Einen Tag bevor Jackson aussagen sollte, einigten sich die Parteien außergerichtlich. Das Magazin „Fortune“ berichtete, dass Abdulla 5 Millionen Dollar vom Veranstalter AEG Live erhielt, um Jacksons Vertrag mit 2 Seas Records aufzulösen. Der Deal dürfte dazu beigetragen haben, dass AEG Live letztendlich mit Michael Jackson einen Vertrag für zehn Konzerte in London unterschrieb, die dann bald auf 50 Shows erweitert wurden. Michael starb während den Proben für die „This Is It“ Konzerte.


    Der Artikel von The Guardian hier: We wanted to make history’: Michael Jackson’s bizarre year in Bahrain Wir hatten damals über Michaels Zeit in Bahrain und die Arbeit an der Katrina-Charity-Single berichtet: jackson.ch News-Archiv März bis Dezember 2005 Motez Bishara wird am 11. Januar 2022 ein E-Book veröffentlichen: „When the Sheikh Met the King: The Complete Oral History of Michael Jackson’s Bizarre, Secretive Year in Bahrain“ Das Buch kann hier bei Amazon.de vorgemerkt werden. Quelle: jackson.ch, theguardian.com, div.


    Weiterlesen unter http://www.jackson.ch/comeback-plaene-in-bahrain/

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    Passend zum Post 157 -Neue Bücher-


    Comeback-Pläne in Bahrain


    Bald wird das Buch „When the Sheikh Met the King“ Licht auf Michaels Zeit in Bahrain werfen, als er sich vom Missbrauchsprozess und dem grausamen Medienzirkus erholen wollte. In Bahrain sollte ein Comeback-Album entstehen. „Ich glaube wirklich, dass er heute noch leben würde, wenn er sich an sein Wort gehalten hätte“, sagt Manager Guy Holmes. Im Frühjahr 2005 erhielt der junge Bahraini Omar Shaheen einen surrealen Anruf: Ob er für Michael Jackson arbeiten wolle!? Im Auftrag von Scheich Abdulla bin Hamad al-Khalifa, dem zweiten Sohn des Königs von Bahrain, sollte er ein hochmodernes Aufnahmestudio einrichten, damit dieses bei der Ankunft Michael Jacksons bereit sei. Der 46-jährige Star hatte soeben einen zermürbenden Prozess hinter sich, bei dem ihm vorgeworfen wurde, dem damals 13-jährigen Gavin Arvizo Alkohol verabreicht und ihn sexuell belästigt zu haben.


    Jermaine Jackson war seit seiner Konvertierung zum Islam im Jahr 1989 regelmässig in Bahrain und brachte den Scheich Abdulla mit seinem berühmten Bruder in Kontakt. Abdulla versuchte sich als Songschreiber und war ein grosser Fan von Michael Jackson. „Ich wollte [Michael] von der Last der Schulden befreien,“ schrieb Jermaine in seinen Memoiren You Are Not Alone. „Eines Morgens auf der Fahrt zum Gericht rief ich Michael mit Prinz Abdulla an. Sie sprachen aufgeregt über Zukunftspläne, tauschten Nummern aus und blieben von da an in regelmäßigem Kontakt.“


    Abdulla brauchte Michael auf die Idee, sich nach dem Prozess in Bahrain zu erholen und dort Musik zu machen. Am 29. Juni 2005 landete ein müder Michael Jackson auf dem internationalen Flughafen von Bahrain. Nachrichtenberichten zufolge war er mit Abdulla aus Europa eingeflogen, der am nächsten Tag seinen 30. Geburtstag feierte. In den folgenden 11 Monaten wurde Bahrain zum neuen Zuhause von Michael Jackson, seinen drei Kindern und der Nanny Grace Rwaramba. Ihnen wurde eine luxuröse Villa, ein Rolls Royce mit Fahrer und ein Sicherheitsdienst zur Verfügung gestellt. Angesichts seiner schwierigen finanziellen Lage, unterzeichnete Michael Jackson. wie im Frühjahr 2006 bekannt gegeben wurde. einen Vertrag mit dem Prinz Abdulla bin Hamad al-Khalifa, der ein Album bei dessen Label 2 Seas Records, eine Autobiografie, ein Musical und eine Cirque du Soleil Show beinhaltete. Der Prinz und Michael Jackson hatten sich Berichten zufolge schnell angefreundet, hörten gemeinsam Musik und entwickelten Songideen. Es sei, als würden sie sich schon lange kennen, sagte Abdulla. Und Michael bezeichnete seinen Gastgeber gegenüber der Associated Press als „den Allerbesten, fantastisch, so freundlich.“


    Doch die Freundschaft und geplante Zusammenarbeit mit dem Scheich endete mit einer Klage. Guy Holmes, der englische Musikmanager und Plattenlabelgründer, hätte Michaels Comeback professionell begleiten sollen. „Der Plan, den Abdulla mit Michael und mir ausgearbeitet hat, war eine wirklich gesunde, langfristige und gute Sache“, sagt Holmes. „Und ich glaube wirklich, dass er heute noch leben würde, wenn er sich an sein Wort gehalten hätte.“ Die Charity-Single „I Have This Dream“ Einige Tage nachdem New Orleans im August 2005 vom Hurrikan Katrina verwüstet wurde, liess Michaels Pressesprecherin Raymone Bain verlauten, dass er einen Song geschrieben habe, der den Opfern des Sturms zugute kommen werde. Prinz Abdulla zeigte sich gegenüber dem GQ Magazin enthusiastisch: „Ich sah ihn an und er sah mich an, und wir wussten genau, was wir zu tun hatten. Michael ist ein echter Philanthrop. Es ist kein einfacher Weg, aber es wird passieren. Der Song wird herauskommen, egal was passiert.“ Im Oktober 2005 reiste Michael Jackson für zwei Wochen nach London, da er in einem Gerichtsprozess von Marc Schaffel aussagen musste, der ihn auf 4 Millionen verklagt hatte. Dabei nahm Michael im Metropolis Studio in Chiswick Gesangsparts für die damals noch temporär mit „From The Bottom Of My Heart“ betitelte Charity-Single auf. Prinz Abdulla hat angeblich an dem Song mitgeschrieben.


    Der Finanzberater Ahmed al-Khan, der bei den Aufnahmen dabei war, erinnert sich: „Es war wunderschön. Es war ein vollwertiges Team. Michael änderte ständig Sachen, so, dass es nicht mit einem Fingerschnippen erledigt war.“ Bald darauf wurde auch ein Studio in Los Angeles gemietet wo James Ingram, Ciara, Snoop Dogg und Gospelsängerin Shirley Caesar weitere Gesangsparts aufnahmen. Doch Michael Jackson nahm nie seinen finalen Gesang auf. Glaubt man den Aussagen von Prinz Abdulla während dem Gerichtsprozess im Jahr 2008, so seien er und Michael sich einig gewesen, dass die Aufnahmen aus London nicht Michaels Standards entsprächen und daher nicht veröffentlicht würden. Michael litt vermutlich unter Depressionen Die Bemühungen, Michael Jackson in Bahrain ins Studio zu bewegen, verliefen oft erfolglos. Obwohl Guy Holmes sagt, er habe Michael zweimal für 2 Seas Records aufnehmen hören. „Alle Haare in deinem Nacken standen auf.


    Er hatte eine Gabe von Gott, und zwar eine große.“ Jedoch sei es schwierig gewesen, ihn dazu zu bringen, dort aufzutauchen. Das liegt daran, dass Jackson zu dieser Zeit wahrscheinlich an Depressionen litt, wie mehrere Quellen in Bahrain gegenüber „The Guardian“ berichten. Er habe sich auch selbst Medikamente verabreicht, sagt Holmes. „Er nahm alles Mögliche: hoch, runter, seitwärts und alles Mögliche. Jeder, der halbwegs bei Verstand war, konnte sehen, dass es Michael nicht gut ging.“ Guy Holmes versuchte, Michaels Gemütszustand mithilfe vom bekannten Motivationsguru Tony Buzan wieder nachhaltig zu verbessern. Dieser unternahm neun Reisen nach Bahrain, wo er sich mit Michael traf und ihn später als „eifrigen Schüler“ bezeichnete. Guy Holmes hatte einen schwierigen Start Bevor Guy Holmes als Manager Michael Jacksons und Präsident von 2 Seas Records in Bahrain engagiert wurde, gab es ein unglückliches Treffen, das beide Seiten irritiert haben dürfte. „Michael sass hinter einem Stoffvorhang“, erinnert sich Holmes. „Man konnte ihn nicht wirklich sehen. Also verließ ich die Sitzung und sagte: ‚Sag ihm, er soll sich verpissen. Damit verdiene ich meinen Lebensunterhalt, nicht mit Herumalbern.'“ Später wurde ihm klar, warum Jackson sich versteckt hatte. „Nach dem Gerichtsverfahren war er im Grunde nur noch Haut und Knochen, und ich glaube, das war es auch. Er schämte sich für sein Aussehen.“ Monate später wurde der Engländer Guy Holmes überredet nach Bahrain zurückzukehren


    Er unterschrieb als Geschäftsführer von 2 Seas Records und willigte ein, den gebeutelten King of Pop zu managen. Mit Erschrecken habe er festgestellt, dass Michael Jackson „kurz vor dem Bankrott“ stand und in nicht weniger als 47 Gerichtsverfahren verwickelt war. „Ich habe sie gezählt, weil ich mit ihnen zu tun hatte“, sagt Holmes. „Es war eine wahre Lawine von Scheiße, denn plötzlich war ich die Hauptperson und niemand machte sich die Mühe, es mir zu sagen.“ Eines der grössten Probleme war ein Privatkredit von 272.5 Millionen, der Berichten zufolge monatlich 4.5 Millionen Zinsen kostete. Das Darlehen war durch Michals Anteil am Sony/ATV Music Publishing Katalog gesichert. Gemäss dem Artikel von „The Guardian“ haben bahrainische Berater, darunter Ahmed al-Khan, mit Sony Music zusammen gearbeitet, um die von der Fortress Investment Group gehaltenen Schulden zu besseren Bedingungen zu refinanzieren. Holmes sagt, dass er sein Bestes tat, um Jacksons Finanzen in Schach zu halten, indem er gegen Jacksons Willen Kunstwerke verkaufte, die in einem Lager lagen, und einen Deal mit 2 Seas aushandelte, der mit minimalem Aufwand Millionen einbringen sollte. Dazu gehörten Pläne für ein Album, eine Memoiren, ein Bühnenmusical und eine Cirque du Soleil-Show.

    „Das erste Angebot, das ich allein für einen Buchverlagsvertrag erhielt, belief sich auf 24 Millionen Dollar“, sagt er. Jackson unterschrieb den Vertrag, und im April 2006 kündigte eine Pressemitteilung ein kommendes Album mit dem in Bahrain ansässigen Label an. Wenige Tage zuvor gab Jacksons Beraterteam in Bahrain bekannt, dass sie seine Schulden refinanziert hatten, was MJ eine Finanzspritze von etwa 30 Millionen Dollar verschaffte. Langjährige Musiker Michals kamen nach Bahrain Auf Michaels Wunsch hin liess Abdulla die Musiker John Barnes und Bill Bottrell nach Bahrain einfliegen, die bereits für Bad und Dangerous mit Michael Jackson zusammen gearbeitet hatten. (Auf dem Foto ist Barnes in der Mitte unten und Bottrell oben rechts zu sehen.) John Barnes traf als erster in Bahrain ein, wo er an der Katrina-Charity-Single arbeitete. Es ist möglich, dass John Barnes bereits Ende 2005 in Bahrain war. (Er hatte im Podcast mit dem MJ Cast darüber gesprochen und erwähnt, dass die Single „I Have This Dream“ getauft wurde. Wir hatten hier berichtet.) Bill Bottrell traf später ein. Zuvor habe er mit einem enthusiastischen Michael Jackson übers Telefon gesprochen: „Billy, wir werden die beste Musik aller Zeiten machen! Wenn die Zeit reif ist, Billy, werden wir Mozart-Musik machen!“ Bill Bottrell weiss noch, wie Michael etwa viermal erwähnt habe, „wenn die Zeit reif ist.“ (Bill Bottrell, der mit Michael Songs wie „Black or White“ aufnahm, hatte bereits am Kingvention Online-Event davon erzählt. Wir haben hier berichtet.)