Beiträge von Angel-smile



    https://www.kirche-im-wdr.de/n…gramuid/nikolaus-zu-gast/


    evangelisch: Kirche in WDR 4 | 06.12.2019 08:55 Uhr | Ulf Schlüter




    Nikolaus zu Gast



    Guten Morgen!



    Und - war er schon da? Wird er noch kommen? Oder geht er einfach an Ihnen vorbei – dem


    6. Dezember zum Trotz?



    "Sei gegrüßt lieber Nikolaus! / Wieder gehst du von Haus zu Haus / alle Kinder lieben dich /


    warten schon und freuen sich…" (Komponist: Detlev Jöcker und Text: Rolf Krenzer), singen


    die Kinder in Kindergärten und Schule. Helle Freude. Keine Angst vorm Nikolaus.



    Was mich betrifft: Ich stamme aus einer anderen Zeit. In meinem Kindergarten der 60er


    Jahre löste der Ruf "Heute kommt der Nikolaus" stets noch gemischte Gefühle aus. Denn


    der kann die braven von den bösen Kindern unterscheiden. Das war die pädagogisch


    brachiale Botschaft. Und tatsächlich trug St. Nikolaus ein goldenes Buch für die braven


    Kinder mit sich und ein schwarzes Buch für die bösen Kinder.



    So sehr ich Naschwerk und Kekse schätzte: Ein leichter Grusel griff immer nach meiner


    Kinderseele.



    Keine Frage: Gott Lob, dass die schwarze Nikolaus-Pädagogik meiner Kindheit heute


    verpönt und verboten ist. Man macht Kindern keine Angst! Punkt. Erstens haben sie auch so


    genug davon - kein Kind braucht künstlichen Grusel. Und zweitens führt Angst allzu oft auf


    den Holzweg.



    „Sei gegrüßt lieber Nikolaus! / Wieder gehst du von Haus zu Haus…“


    Wollte Gott, er käme wirklich mal! Der Heilige aus der alten Stadt Myra, heute Demre in der


    Türkei. Roten Mantel, Stiefel und den wallend-weißen Rauschebart bräuchte er von mir aus


    nicht.



    Ich stelle mir vor: Er sieht einfach aus wie viele, die in der Türkei zuhause sind.


    Und geht von Haus zu Haus, klingelt bei Ihnen und bei mir. Tritt ein. Bringt ein paar


    türkische Kekse mit. Mit Pistazien und Mandeln und türkischem Honig.



    Nimmt Platz auf dem Sofa. Und gebe Gott, ich wäre dann so geistesgegenwärtig,


    gastfreundlich erst einmal Tee zu kochen. Wie das in der Gegend um Demre heute jeder


    augenblicklich tut, wenn ein Gast durch die Tür kommt.



    Sei gegrüßt, lieber Nikolaus.



    Und dann fängt Nikolaus an zu erzählen. Wie er damals heimlich drei Klumpen Gold durch


    das offene Fenster armer Leute geworfen hat. Was für ein diebisches Vergnügen! Seine


    ganze Erbschaft ist dafür drauf gegangen. Aber er ist plötzlich frei wie nie.



    Und weiter erzählt Nikolaus wie er sich lauthals gestritten hat mit muskelstrotzenden


    Matrosen von einem Getreideschiff. Bis sie dann doch ihre Ladung Korn an die Hungernden


    der Stadt verteilt haben. Man braucht eben Mut, sagt Nikolaus. Nur nicht einschüchtern


    lassen, wenn’s um Menschenleben geht.



    Vor so viel Heiligkeit meines Gastes wird mir allmählich mulmig. Soll ich das auch? Alles


    teilen? Mutig mich überall einmischen? Doch da höre ich ihn schon: „Es langweilt mich, die


    Leute in Brave und Böse einzuteilen. Schließlich sind wir doch alle nur Menschen: Mal


    hilfreich, mal auf den eigenen Vorteil bedacht. Mal mutig, mal feige. Wir sind Menschen.


    Heilige und Sünder zugleich. Ich muss das wissen – ich bin Sankt Nikolaus.“



    Sei gegrüßt, lieber Nikolaus. Kommst gerade recht. Und zeigst uns, wie wir leben können.

    Glücklich und frei. Kein Grund für gemischte Gefühle.



    Einen frohen Nikolaustag wünscht Ihnen, Ulf Schlüter, Bielefeld.


    Redaktion: Landespfarrerin Petra Schulze

    Der rollende Plattenladen, Mint-Vinyl-Bus von Michael Lohrmann, er verkauft in seinem Bus Vinyl-Sammlerstücke z.B. Michael Jackson HIStory Past, Present and Future Book I, das ist eine Erstpressung aus dem Jahr 1995, in perfektem Zustand für 239,- Euro .....gesehen in der WDR Lokalzeit Dortmund, ....:mjmw::moonwalker:<3

    Den Fahrplan für den Bus kann man googeln, am Mittwoch ist er in Köln!



    Der rollende Plattenladen

    Lokalzeit aus Dortmund. 27.11.2019. 03:49 Min.. Verfügbar bis 27.11.2020. WDR. Von Marc Sense.

    Michael Lohrmann ist Schallplatten-Nerd. Vor 30 Jahren hat er das Musikmagazin "Visions" gegründet, jetzt hat er ein neues Projekt. Da es immer weniger Plattenläden gibt, macht er einen auf – in einem alten US-Schulbus. Motto: Wenn die Vinyl-Fans keinen Laden mehr finden, kommt der Laden zu ihnen.


    https://www1.wdr.de/mediathek/…nde-plattenladen-100.html

    Major<3 LOVE<3 Prayer.....Every Ending has a new Beginning.....:hkuss:


    "Direkt mit Himmel und Erde verbunden, die Menschenkinder verneigen sich vor dieser Liebe."

    "Es sollte vielmehr davon geben!"


    "Deine Liebe umgibt mich, ......in einer dunklen Stunde kleidest du mich in Licht und Hoffnung."

    Angel of Light, your Love is magical....<3:shi:


    I love you just the way you are.....:herz::wolke1::herz:


    Bitte bring dieser Welt deine Liebe wieder zurück!<3


    Glückstränen statt Tränen der Angst.....


    Zuversicht statt Resignation.....

    Glaube statt Furcht.....

    Liebe statt Hass.....

    Toleranz statt Intoleranz.....

    Respekt statt Diskriminierung......


    Vertrauen statt Misstrauen.....

    "Rasism is out"

    "We are all one"

    (©Angel-smile)


    "Ich weiß, ich werde dich bis ans Ende meines Lebens vermissen.

    I need a Mirical, I need you....."<3




    "Everlasting LOVE, it's eternal Love, this Love will last forever....." <3



    Liebe will nich'

    Liebe kämpft nich'

    Liebe wird nich'

    Liebe ist

    Liebe sucht nich'

    Liebe fragt nich'

    Liebe is', so wie du bist

    (von Nena)


    "Die Art wie du mich liebst und unterstützt,

    lässt mich wissen, dass wir uns nie trennen werden.


    Die Art wie du mich tief in meiner Seele berührst,

    ist der Grund, warum Du für immer in meinem Herzen bist."



    "Lass uns jeden Tag das Leben endlos spüren

    Und uns niemals unsre Ehrlichkeit verlieren

    Wenn uns gar nichts mehr zusammenhält

    Verlöscht vielleicht das letzte Licht der Welt
    Wenn unser Glaube nicht mehr siegen kann

    Dann sind wir Jenseits von Eden

    Wenn jede Hoffnung nur ein Horizont ist

    Den man niemals erreicht

    Dann haben wir umsonst gelebt"

    (Drafi Deutscher: Auszug aus "Jenseits von Eden")



    :moonwalker:<3

    .....bevor wir auf der Strecke bleiben,

    gehst du einen anderen Weg mit mir.....<3:mjmw:

    https://www.kirche-im-wdr.de/n…liebe-deinen-naechsten-2/


    katholisch: Kirche in WDR 4 | 13.11.2019 08:55 Uhr | Michael Thiedig


    Liebe deinen Nächsten


    „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“


    Diese Aufforderung von Jesus dürfte sicherlich jeder kennen. Sie gehört zum Einmaleins des

    christlichen Glaubens.


    Ich hab die Formulierung „deinen Nächsten“ dabei immer räumlich verstanden.

    Also der Nächste ist der, der neben mir ist, dem ich über den Weg laufen kann.

    Neulich ist mir klar geworden: Wenn ich mich auf dieses Verständnis festlege, dann hab ich

    mich ordentlich verrechnet. Denn:


    Die Formulierung „der Nächste“ lässt sich im Deutschen nämlich auch anders verstehen und

    zwar zeitlich: Mein Nächster, dass kann auch der oder die sein, die weit nach mir geboren

    werden. Also würde das bedeuten: Liebe auch die, die als Nächste nach dir kommen und

    auch noch auf dieser Erde leben wollen können.


    Wie immens wichtig genau diese Sichtweise ist, erleben wir jetzt.

    Wenn wir ohne Rücksicht auf Verluste nur an uns selbst denken, dann geht das mit dem

    Klima und der Ausbeutung der Ressourcen der Erde vor die Wand.


    Wir können jetzt entscheiden, auf welcher Seite wir in den Geschichtsbüchern der Zukunft

    stehen werden, die unsere zeitlich Nächsten dann lesen werden.


    Denn hoffentlich wird es noch Nächste geben und Schulen und Geschichtsbücher und

    Menschen, die wissen, wie wichtig es ist, nicht nur an sich selbst, sondern auch an seine

    Nächsten zu denken.



    evangelisch: Kirche in WDR 4 | 22.11.2019 08:55 Uhr | Annette Krüger


    Rest des Lebens


    Guten Morgen!


    Ich war damals vielleicht 14 oder 15, genau weiß ich es nicht mehr. In meinem Zimmer hatte

    ich ein Poster aufgehängt. Darauf stand: „Today is the first day of the rest of your life.“

    Darunter noch mal in Deutsch: Heute ist der erste Tag vom Rest deines Lebens. Ehrlich

    gesagt, habe ich mir damals gar nicht so groß Gedanken gemacht, was das eigentlich

    bedeutet. Wahrscheinlich hatte ich es in einer romantischen Stimmung dort aufgehängt.

    Mein Leben lag vor mir. Ein Ende nicht in Sicht. Noch viele Tage würden kommen und

    gehen. Angst hat mir dieser Satz jedenfalls nicht gemacht. Ich hatte so viel vor, so viele

    Pläne, die ich umsetzen wollte, so viele Träume, die ich gerne verwirklichen wollte. Und am

    liebsten alles auf einmal.

    Heute, viele Jahre später, liegt der größte Teil meines Lebens hinter mir. Ich denke häufiger

    darüber nach, wie viele Tage mir noch bleiben, wie viel Rest noch übrig ist. Dann kommen

    solche Gedanken wie: Welche Träume sind wahr geworden? Welche Pläne konnte ich

    entfalten? Und was will ich eigentlich noch erleben? Wie oft habe ich mich vertröstet oder

    vertrösten lassen auf später? Wenn die Kinder aus dem Haus sind… Wenn die Pension

    gesichert ist… Wenn ich irgendwann mehr Zeit habe… Immer öfter erlebe ich, dass ich

    Abschied nehmen muss, dass die Tage gezählt sind. Menschen sterben, die oft genug viel

    jünger sind als ich. Dann wird mir wieder bewusst, wie wertvoll jeder Tag, jede Stunde, jede

    Minute ist. Ich lebe so oft nicht im Heute, in der Gegenwart, sondern in der Vergangenheit

    oder bin mit meinen Gedanken schon beim nächsten oder übernächsten Ereignis. Dabei

    möchte ich hier und jetzt sein, mein Leben nicht aufschieben.

    Die Schweizer Theologin Luzia Sutter Rehmann hat das so ausgedrückt:


    Sprecherin:

    Wir sind auf der Suche

    nach der Kraft,

    die uns aus den Häusern,

    aus den zu engen Schuhen

    und aus den Gräbern treibt.


    Aufstehen und

    mich dem Leben in die Arme werfen –

    nicht erst am jüngsten Tag,

    nicht erst, wenn es nichts mehr kostet

    und niemandem mehr wehtut.


    Sich ausstrecken nach allem,

    was noch aussteht,

    und nicht nur nach dem Zugebilligten.

    Uns erwartet das Leben.

    Wann, wenn nicht jetzt? (1)


    Aufstehen, die Tage in die Hände nehmen und was aus ihnen machen. Nicht abwarten,

    daneben stehen und das Leben an mir vorüber gehen lassen. Lieber möchte ich neugierig

    bleiben auf das Leben und mutiger werden, das Wichtige vom Unwichtigen zu

    unterscheiden. „Wir sollten früher aufhören, später zu sagen.“ Ein weiser Spruch, den eine

    Freundin mir als Postkarte zugeschickt hat. Heute ist ein guter Tag dafür!

    Ihre Pfarrerin Annette Krüger aus Witten.


    (1) Gedicht aus: Sich dem Leben in die Arme werfen. Auferstehungserfahrungen, hg. von

    Luzia Sutter Rehmann u.a.,


    Gütersloh 2. Aufl. 2002, S. 9.

    Redaktion: Landespfarrerin Petra Schulze


    https://www.kirche-im-wdr.de/n…ogramuid/rest-des-lebens/

    https://www.kirche-im-wdr.de/n…ie-kraft-der-schwachen-3/


    evangelisch: Kirche in WDR 4 | 18.11.2019 08:55 Uhr | Mareike Heidenreich


    Die Kraft der Schwachen


    Guten Morgen!


    Diesen Sommer habe ich ein paar Tage Urlaub in der Eifel gemacht. Hügel, Wälder und

    Seen laden dort zum Wandern ein. An einem bedeckten Tag habe ich eine

    Hinterlassenschaft des 3. Reiches besucht: die ehemalige NS-Ordensburg Vogelsang. Sie

    liegt idyllisch, man hat einen herrlichen Blick über die umliegenden Hügel und den See, der

    unterhalb liegt. Heute wird Vogelsang „Internationaler Platz“ genannt. Das soll deutlich

    machen, dass Menschen aller Religionen und Hautfarben hier willkommen sind. Heute ist

    Vogelsang ein lebensfreundlicher Ort.


    Doch er stammt aus der dunkelsten Zeit der deutschen Geschichte. Hitler hatte die Macht

    ergriffen und brauchte auf allen Ebenen Gefolgsleute in der NSDAP. Auf der so genannten

    Ordensburg Vogelsang sollten sie ausgebildet werden. Die Männer lernten hier die

    NS-Ideologie. Sie lernten zu gehorchen und sich unterzuordnen. Aber wie sie zum Beispiel

    eine Gemeinde zu verwalten haben oder wie ein Staat aufgebaut ist – das lernten sie nicht.

    Eine Ausstellung zeigt alte Fotos und Dokumente. Stolze junge Männer sehe ich, die sich

    auserwählt fühlen. Wenn sich die Parteiführung hier trifft, dürfen sie in Reih und Glied

    stehen, bewundert von ihren Familien. Die Angestellten, die hier arbeiten, sind stolz auf

    ihren Arbeitsplatz. Schwarzweißfotos zeigen junge Mädchen vor den Gebäuden der

    Ordensburg. Sie alle haben sich blenden lassen.


    Ich gehe zum See hinunter und betrachte die Anlage von unten. Sie sollte Macht und

    Überlegenheit demonstrieren, doch sie wurde nie fertig gestellt. Für das größte geplante

    Gebäude liegen nur die Fundamente.


    Die Nazis haben noch zwei weitere so genannte Ordensburgen errichtet. Eine vierte war

    geplant, wurde aber nie gebaut. Keiner der Teilnehmer hat die Ausbildung vollständig

    durchlaufen. Auf zwei Ordensburgen endete sie mit dem Krieg. Auf der dritten hat nie ein

    Lehrgang angefangen.


    Vogelsang sollte die Macht der Nazis ausbauen. Es sollte Kraft und Stärke demonstrieren.

    Nichts davon wurde erreicht. An diesem Ort der Selbstüberschätzung fällt mir ein Bibelwort

    ein. Gott sagt: „Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“ (2. Korinther 12,9) Ich habe

    diese Worte und ihre Bedeutung lange nicht verstanden. Ich habe immer gedacht: Wenn

    man schwach ist, erreicht man nichts! Von nichts kommt nichts! Es ist doch wichtig, sich

    anzustrengen! So oder ähnlich habe ich immer gedacht.


    Aber hier in Vogelsang, an diesem Ort nationalsozialistischen Größenwahns, verstehe ich:

    Es waren die Schwachen, die in diesen dunklen Zeiten wirkliche Kraft und Größe bewiesen

    haben. Studenten haben Flugblätter verteilt. Beamte und Offiziere haben ihr Wissen um

    Hitlers Pläne ans Ausland weitergegeben, obwohl das lebensgefährlich war. Einfache Leute

    auf dem Land haben ohne viel zu fragen Juden versteckt. Es waren nicht viele, aber es gab

    sie. – „Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“


    Die Kraftmeierei der Nationalsozialisten dagegen – die ist untergegangen.


    Auf die Schwäche vertrauen.


    Dass Sie auf Ihre Schwäche vertrauen können, wünscht Ihnen,


    Ihre Mareike Heidenreich aus Münster.


    Redaktion: Landespfarrerin Petra Schulze





    https://www.kirche-im-wdr.de/n…gramuid/guete-und-umkehr/


    WDR 4 | 19.11.2019 08:55 Uhr | Mareike Heidenreich


    Güte und Umkehr




    Guten Morgen!


    Man geht nicht in Jogginghose zur Schule! Wo kommen wir denn da hin?

    Die beiden Jungs schrauben immer nur am Motorrad! So finden die ja nie ´ne Freundin!

    Die von nebenan müssen aber dringend mal wieder die Fenster putzen! Sieht ja schrecklich

    aus!


    Nur Rabenmütter geben ihre Kinder in die Krippe. So schwer kann das doch nicht sein, Kind

    und Karriere unter einen Hut zu bringen!


    Kennen Sie solche Sätze? Haben Sie so etwas selbst schon mal gehört? Vielleicht hat es

    Ihnen jemand direkt gesagt? Oder mit Ihnen in dieser Art über andere geredet? Oder reden

    Sie manchmal selber so?


    Ich erinnere mich gut an Momente, in denen ich schlecht über andere gedacht oder sogar

    geredet habe. Es ist leicht, über Mitmenschen und ihr Leben schlecht zu urteilen. Mein

    eigenes Leben – das kenne ich und das wird irgendwann langweilig. Das Leben der anderen

    ist viel interessanter! Da ist es viel einfacher zu unterscheiden, was richtig und vor allem was

    falsch ist. Und wenn ich andere schlecht mache, stehe ich mit meinem eigenen kleinen

    Leben gleich viel besser da. Vielleicht habe ich Glück und finde noch jemand anderen, der

    auch so denkt. Dann sind wir schon zu zweit!


    Vor vielen Jahren hat an der Uni eine meiner Dozentinnen erklärt: „Klatsch und Tratsch am

    Gartenzaun schaffen eine Gemeinschaft, die eigentlich gar keine ist.“

    Ja, klatschen und tratschen macht Spaß – im Kleinen über Nachbarn und Familie und

    Freunde und im Großen über Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen.

    Klatsch und Tratsch kennt auch der Liedermacher Konstantin Wecker: Er hat Drogen

    genommen! Er hat im Gefängnis gesessen! Seine Frau war so viel jünger als er! Und was

    macht Konstantin Wecker? Er schreibt ein Lied nach dem Motto: Fasst euch an eure eigene

    Nase!


    Sprecher:

    Nur die sich mißtrauen,

    brauchen Normen zum Sein

    und verteilen als Schuld,

    was sie sich nicht verzeihn.

    Doch wie immer sie dich

    auch schuldig schrein,

    nur du hast das Recht,

    dein Richter zu sein. (1)


    Wecker zieht in seinem Lied eine klare Grenze. Er möchte selber entscheiden, wie er sein

    Leben beurteilt. Alle anderen sagen mit ihrem Urteil über ihn am allermeisten über sich

    selbst aus.


    So eine klare Grenze zieht schon der Apostel Paulus in der Bibel:

    Sprecher: Ihr könnt euch nicht herausreden. Ihr spielt euch als Richter über alle auf, die

    Unrecht begehen, und sprecht euch damit euer eigenes Urteil. Denn ihr klagt bei anderen

    an, was ihr selbst tut. (…) Ist euch Gottes unendlich reiche Güte, Geduld und Treue denn so

    wenig wert? Seht ihr denn nicht, dass gerade diese Güte euch zur Umkehr bewegen will?

    (Römer 2,1-4, Hoffnung für alle)


    Paulus fordert uns auf, dass wir uns auf unser eigenes Leben konzentrieren. Und von Gott

    lernen. Denn Gott verurteilt nicht. Gott ist geduldig und wartet, dass wir uns ändern. Wenn

    ich mir dieser Güte Gottes bewusst bin, kann ich geduldig mit meinen Mitmenschen sein und

    auf das Gute hoffen.


    Einmal diese Perspektive Gottes einzunehmen, dazu lädt Sie ein


    Ihre Mareike Heidenreich aus Münster.


    (1) Konstantin Wecker: „Endlich wieder unten“; Erstveröffentlichung: Liebesflug (Polydor

    1981).


    Redaktion: Landespfarrerin Petra Schulze

    http://www.jackson.ch/was-prin…seinem-vater-gelernt-hat/


    Was Prince Jackson von seinem Vater gelernt hat

    20. Oktober 2019

    Michaels ältester Sohn Prince Jackson sprach in Los Angeles während der „Intergen Family Initiative“ über seine Erziehung, die Ratschläge, das Vermächtnis und die Philanthropie seines Vaters, seine Liebe zu Motorrädern, über Jugendaktivisten und die ökologische Krise.

    The Blast berichtet hier:

    Michael Jackson’s Son Prince Opens Up Life Lessons Taught To Him By His Famous Dad

    Der Gastgeber von der „Family Office Association“-Veranstaltung sagte nach seinem Gespräch mit Prince Jackson, dieser sei „einer der artikuliertesten, nachdenklichsten, engagiertesten, bescheidensten und mitfühlendsten Menschen, die ich je getroffen habe. Ich bin inspiriert von dem, was er und sein Mitbegründer John Muto für Jugendliche tun, denen sie durch die Heal Los Angeles Foundation helfen.“

    Prince Jackson (@princejackson) • Instagram-Fotos und -Videos


    Had to get all spiffy with the homie @johnjunmuto 😂😂😂 but if I’m being honest the black shirt on a black suit is my new favorite set up👍🏼

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    First stop for the @kiehls and @amfar #LifeRide10<br>· Through #LifeRide10, Kiehl's will be a part of amfAR’s Countdown to a Cure for AIDS which is a $100 million research initiative aimed at developing the scientific basis for a cure by the end of 2020!<br>· Over the past 10 years, Kiehl's has raised over $2 million dollars for amfAR to fund HIV/Aids research

    Thanks for the dope shirt @krafty_mj_stuff really appreciate it😍😍 looks just like my bike. Anyways hope y’all enjoy the way the road king looks as much as I enjoy riding it🏍🏍


    On my #summervibes shit


    Happy freedom day y’all hope you guys spent it with loved ones😘😍🇺🇸🇺🇸

    And got to see Yosemite for the first time😍😍😍🏔🏔🏔🏍🏍


    Went with a solid group of people


    First road trip with Diana!🏍🏍🏍😎

    Had to stop for the view😍😍🏍🏍👊🏼👊🏼


    Had a good lunch and a little ride today🏍🏍🏍 I ate the lunch before I could take a photo 😂😂


    One of the highlights of my senior year at LMU was getting to work on an amazing start-up, @hello_deuxlife . Without making this sound too much like an ad... Deux Life is an online thrifting service that gives a second life to high-quality kids clothes. You pick your styles & sizes and they ship you ten pieces of clean, brand-name items for $49. MOST IMPORTANTLY This keeps a lot of perfectly usable clothes out of our landfills — and for every 5 boxes sold we donate a box to a child in need! Check out @hello_deuxlife and get 15% off your first box with the code PRINCE. And thanks to everyone that helped us out on starting this project

    My bad @johnjunmuto thought I threw you in there 😂😂


    Had a great time at @dodgersfoundation gala last night which they raised over $3M for their programs for the city of Los Angeles. I was very honored to be a part of this night. Thanks @johnjunmuto for the invite. Now if you swipe right that’s how I tell people I graduated LMU 😂😂😂




    Ein Kommentar zu “Was Prince Jackson von seinem Vater gelernt hat”



    Ohne Zweifel war Michael ein wunderbarer Vater. Das würde ich wirklich niemals anzweifeln. Ich kann aber leider immer noch kein rechtes Verständnis für Michaels Aussage aufbringen. Denn Kinder brauchen gerade die Mutter, wenn auch nicht immer die ganze Zeit. Ich bin der Meinung ein Kind hat einen ganz besonderen Bezug zur Mutter. Was zum Vater einfach nicht das Gleiche ist. Schliesslich wachsen die Kinder für einige Zeit in den Bäuchen der Mama heran. Und idelaerweise ist das von der Natur so vor gesehen, dass das so ist. Ausser es gibt Komplikationen wie Notkaiserschnitt oder ähnliches. Dann kann das wieder anders aussehen.

    Ausserdem habe ich mal gelesen irgendwo das Debbie schon arg ihre Kinder vermisste und sie öfter sehen wollte.

    Es geht nichts über die Mutter-Kind-Bindung.

    Angel-smile ich lass dir mal den Link da. Vielleicht interessiert dich das ja. Wenn nicht einfach ignorieren.


    :gruß:@ImissMichaelJackson, :danke:


    natürlich interessiert mich das und da gebe ich dir auch vollkommen Recht, kein Zweifel, ich glaube an das unzerreißbare Band und die bedingungslose Liebe der Mutter. Aber was ich nicht verstehe ist, warum will man diese Liebe Michael Jackson nicht zugestehen?

    Wo man doch vor kurzer Zeit noch daran zu glauben schien, das Michael selbst sogar diese bedingungslose Liebe ist (die man Gott nennt)! Und ebenfalls kein Zweifel daran bestand, dass er seine Kinder über alles geliebt hat und auch alles für sie getan hat/hätte.

    Wieso kann man das nicht auch auf Michael übertragen?

    Warum kann man Michael nicht vergeben und sich mit ihm aussöhnen?

    Bei Michael muss man halt öfter um tausend Ecken denken, um ihn zu verstehen.

    Versucht man auch seine Position zu verstehen?

    Warum macht sich eigentlich keiner Gedanken über sein Gefühlsleben?

    War es vielleicht zu kompliziert?

    Was hat ihn veranlasst dieses zu tun?

    Liegen die Gründe dafür vielleicht in seiner Kindheit?

    Er hat seine Mutter immer in höchsten Tönen gelobt und sehr geliebt, aber er selbst durfte kaum Zeit mit ihr verbringen, weil er für seine Familie das Geld verdienen musste, und das schon im zarten Alter von sechs Jahren, von Auftritt zu Auftritt. Dadurch war er sehr früh schon von der Familie (Mutter) getrennt, er hat dieses schon sehr bedauert und es hatte wahrscheinlich auch in seiner kleinen Kinderseele Spuren oder Narben hinterlassen. So etwas hat auch immer psychologische Folgen!

    Dennoch hat er es aber nie jemanden spüren lassen!


    Warum genau fühlst du dich enttäuscht oder sogar verletzt über seine Aussage? Das ist mir nicht ganz klar!?

    Vielleicht spekulieren wir nur, vielleicht kennen wir seine Beweggründe nicht und wenn wir sie nicht kennen, können wir sie auch nicht bewerten oder beurteilen. Es steht doch in keinem Widerspruch! Ich empfinde es nicht als Abwertung der mütterlichen Wesen und vielleicht hat er sich diese Rolle auch für sich selbst eingestanden.


    "Don't judge me without knowing my story"

    "Verurteile mich nicht ohne meine Geschichte zu kennen"


    liebe-stärkste-kraft


    Warum kann man die Welt nicht aus seinen Augen sehen und versuchen ihn in der Tiefe seiner Bedürfnisse zu verstehen und bedingungslos vergeben?



    Vielleicht hast du dich entschieden, einen liebenden Unterschied in dieser Welt auszumachen, weil Leid Enttäuschung und Kleingeistigkeit die Menschheit nicht weiterbringen. Deshalb kann es jetzt an dir liegen, großzügig, verzeihend und grenzenlos liebevoll zu sein.

    Na Gott sei Dank ich kann wieder schreiben. Ging grad irgendwie nicht. Auf jeden Fall ist mir da wieder in den Sinn gekommen, das Michael in der Bashir-Doku sagte, seine Kinder brauchen keine Mutter. Sie haben ihren Vater. Ich war da ehrlich gesagt sehr enttäuscht von ihm und verletzt. Zumal ich ja selbst Mutter bin. Und was mir noch einfällt. Wie kann er so was sagen. Wo er doch so viel von seiner Mutter hielt.

    Habe mal versucht in Michaels Kopf hineinzuhören,..... :gebet: .....um seine Gedanken unter die Lupe zu nehmen!:lupe:

    Was viele unterschätzen, ist die pädagogische Seite in Michael! :glas:Er hat sich liebend gerne mit Erziehungsmethoden beschäftigt und sie für sich idealisiert. Er wollte für sich die Chance nutzen, das was seinem Verständnis nach in der Erziehung seines Vaters in seinem Leben nicht richtig gelaufen war, zu verbessern. Er hatte das Bedürfnis, das was an ihm in der Erziehung seines Vaters falsch gemacht wurde, an seinen Kindern wieder gutzumachen, zu heilen, um das seelische Gleichgewicht wieder herzustellen!


    Dieses konnte er nur für sich alleine, ohne Einfluss einer anderen Person, die würde ihn nicht verstehen und es nicht genauso nach seinen Vorstellungen machen wollen. Dazu hatte er ja alle Eigenschaften in sich, die auch eine Mutterrolle kompensieren könnte.

    Eine Mutter ist fürsorglich, schenkt Geborgenheit, ist liebevoll, verständnisvoll, verantwortungsbewusst, aufopferungsvoll wie eine Krankenschwester, geduldig und liebt ihre Kinder bedingungslos!


    Und wie man unschwer erkennen kann, sind unter seiner erzieherischen Obhut, wundervolle Kinder geworden! Vorbildlich erzogen, da könnte sich so manch einer noch eine Scheibe abschneiden!:hut:


    Und was Debbie angeht, war sie aus meiner Sicht noch nicht wirklich bereit für Kinder. Sie wollte eigentlich noch keine Kinder, wollte dies nur, um Michael ein Geschenk zu machen. Sie hat Michael Kinder geschenkt und Michael hat sie seiner Mutter zu Liebe geheiratet, obwohl er eigentlich gar nicht heiraten wollte. Vielleicht war dies eine ganz andere Liebe, als die meisten denken!

    Ich glaube, das nennt man bedingungslose Liebe!:herz::wolke1::herz: :lg:


    :hkuss:

    Hallo ihr Lieben!:gruß:

    Jetzt kommt nochmal die Wiederholung von gestern Abend "GOTTSCHALKS GROSSE 80er SHOW"<3:moonwalker:<3 :mjmw:

    um 11:50 - 14:20 UHR im ZDF


    War eine superschöne Sendung mit ganz viel Michael!:michael3:<3:wolke1:<3


    ... sie zeigen Videos aus MTV von "Thriller bis BAD" und einen Ausschnitt vom BAD Konzert 1989 in Berlin, direkt hinter der Mauer!:love::brille:

    . . . und "We are the world" lief leise im Hintergrund . . . :juhuu:

    . . . jetzt gerade performt Ingolf Lück den Moonwalk . . . :mjmw:

    Und ein Ausschnitt aus dem Musical "Beat it" kam auch noch!:bi:

    "Die Welt in der wir leben ist der Tanz des Schöpfers"

    (Michael Jackson)




    Halte mich

    Hold me


    Wie der Jordan
    Like the River Jordan


    Und ich werde dann zu dir sagen
    And I will then say to thee


    Du bist mein Freund
    You are my friend

    Trag mich
    Carry me


    Wie du bist mein Bruder
    Like you are my brother

    Liebe mich wie eine Mutter
    Love me like a mother


    Wirst du dort sein?
    Will you be there?


    Wenn du müde bist
    When weary


    Sag mir, willst du mich halten?
    Tell me will you hold me


    Wenn Sie falsch liegen, werden Sie mich schelten
    When wrong, will you scold me


    Wenn du verloren bist, wirst du mich finden?
    When lost will you find me?



    (Michael Jackson aus "Will you be there")



    "I'm only human"


    "Ich bin ein Mensch wie jeder andere, wenn ich mich schneide, blute ich."

    <3(Michael Jackson aus Moonwalk)<3


    https://www.kirche-im-wdr.de/n…/glaube-und-wissenschaft/


    katholisch: Kirche in WDR 4 | 18.10.2019 08:55 Uhr | Franz Meurer


    Glaube und Wissenschaft


    Für Kinder ist klar: Geschichten sind wahr, natürlich auch Märchen. Wer stirbt, kommt in den Himmel, wohin auch sonst. Später ändert sich das. Die Naturwissenschaften erklären die Welt, nicht mehr die Geschichten der Bibel. Oder doch beide?!


    Wir in der Kirchengemeinde hier in Höhenberg-Vingst, wir bemühen uns, den Kindern die Welt zu erklären auf beiderlei Weise. Zum Beispiel, als es in der Lesung im Gottesdienst hieß: die Sterne fallen vom Himmel beim Untergang der Welt. Wie ist das gemeint? Eine Küchenplatte hilft bei der Erklärung. Darauf Playmobilfiguren und ein Holzhäuschen. So stellten sich die Menschen damals die Welt vor: eine Platte von Wasser umgeben. Darüber der durchsichtige Deckel, Sterne aus Goldpapier draufgeklebt. Die fallen logischerweise runter auf die Erde, wenn alles rappelt, am Ende der Welt. So also, Kinder, sah das alte Weltbild zurzeit Jesu aus und noch lange danach. Für die Erwachsenen ist interessant: Mit dem Untergang der Welt ist gemeint die Zerstörung der Stadt Jerusalem und des Tempels im Jahr 70 nach Christus. Und heute, wie sehen wir die Welt?


    Auch das ist Thema beim Familiengottesdienst: Auf dem Altar steht ein großes gemaltes Bild: die Sonne. Ich halte einen riesigen Ball in den Händen. Darauf ist die Erde zu sehen, ein aufblasbarer Globus. Natürlich lachen da die Kinder: wenn ihr Pastor mit der Weltkugel vor ihnen steht. Dann laufe ich einmal um die Sonne, also um den Altar: ein Jahr. Ich drehe mich um mich selbst: ein Tag. Nun kommt noch ein Messdiener dazu: der Mond. Er braucht 27 Tage, um die Erde zu umrunden. Alle haben Spaß daran, was sich da um den Altar bewegt.Aber warum nicht Spaß daran haben? Wenn die Kirche zeigen kann, dass Wissen erwerben und Glauben lernen eine Freude ist – dann tut sie einen riesen Dienst. Vor allem gelingt es in der Kirche, den Kindern zu zeigen, dass Naturwissenschaften und Religion sich nicht ausschließen. Sie beide erklären die Welt, aber auf eine unterschiedliche Weise. Geschichten sind genauso vernünftig wie Experimente. Geschichten erzählen uns Beispiele, wie wir leben können. Experimente zeigen uns, wie die Welt funktioniert.

    Klar, die Kinder sollen erfahren: Keiner muss glauben. Aber: Glauben ist auch nicht unvernünftig. Ob sie den Glauben auf Dauer annehmen, ist dann eine Frage der Freiheit, nicht der Vernunft.



    evangelisch: Kirche in WDR 2 | 23.10.2019 05:55 Uhr | Thomas Schrödter




    Lucky ist weg


    Lucky ist weg. Einfach weggelaufen. Vor knapp einer Woche. So steht es auf dem Plakat, dass jemand überall im Viertel aufgehängt hat. Din A5 groß. Selbst geschrieben und kopiert. Und mit dem Foto einer kleinen Katze beklebt. Sehr aufwändig. Und es gibt sogar eine Belohnung: 100 Euro bekommt der, der ihn zurückbringt. Lucky wird geliebt. Offensichtlich. Und wohl sehr vermisst. Da ist kein Geldbetrag zu hoch und kein Aufwand zu groß. Hauptsache, Lucky kommt zurück.




    In unserem Viertel gibt es eine junge Mutter. Drei Kinder hat sie. Der Vater ist von heute aufmorgen einfach abgehauen. Keine Lust auf Verantwortung. Da sind Drogen im Spiel, erzählen sich die Leute. Jetzt schlägt sich die Mutter mit ihren Kindern alleine durch. Irgendwie. Unterstützung bekommt sie vom Jugendamt. Ab und an kommt jemand vorbei und sieht nach dem Rechten. Das Geld kommt vom Amt. Wenig genug. Zum Überleben reicht‘s. Grade so. Was das alles kostet! Sagen die Leute. Alles von unseren Steuern! Von unserem Geld. Warum müssen wir uns überhaupt um solche Leute kümmern? Die sind doch selber schuld! Sagen die Leute. Neulich ist die kleine Familie weggezogen. Wohin? Keiner weiß es. Keiner fragt. Offensichtlich ist es einfach egal.




    Nicht nur Katzen, auch Menschen können verloren gehen. Sie sind Nachbarn,Vereinskameraden. Kollegen. Man war in der gleichen Schulklasse oder kennt sich vom Brötchen holen morgens beim Bäcker. Aber dann biegen sie an irgendeiner Kreuzung ihres Lebensweges falsch ab. Oder ein Schicksalsschlag wirft sie aus der Bahn. Vielleicht sind sie auch einfach überfordert mit Lebensentscheidungen, die anderen total leicht fallen. Sie sitzen einsam in ihrer Wohnung. Übernachten unter einer Brücke. Setzen sich eine Spritze in einer versteckten Ecke im Park. Menschen können verloren gehen. Wer hängt eigentlich für sie ein Plakat auf? Wer setzt eine Belohnung aus, um sie zurückzubekommen?




    Jesus erzählt einmal eine Geschichte. Von einem Schäfer und 100 Schafen. Er erzählt: Der Schäfer lässt 99 Schafe zurück, um nach einem einzelnen Schaf zu suchen, das verloren gegangen ist. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Jesus das nicht nur als nette Geschichte gemeint hat. Da steckt eine Frage dahinter: Wie geht Ihr eigentlich um mit denen, die euch verloren gehen? Was antwortet man da? Lucky ist mittlerweile wieder zu Hause. Eine
    Gemeinschaftsaktion des ganzen Viertels war das. Alle haben mitgemacht und gesucht. Und alle freuen sich. Aber die junge Familie ist immer noch weg. Keiner sucht.
    Katze müsste

    man sein.



    https://www.kirche-im-wdr.de/n…programuid/lucky-ist-weg/




    Rodney Jerkins

    geb. 1977, New Jersey


    Musiker, Komponist, Produzent, Arrangeur



    Rodney Jerkins
    rodneyjerkins_mj






    Rodney Jerkins begann bereits mit 5 Jahren Klavier zu spielen. Die sonntäglichen Gottesdienstbesuche bei seinem Vater, einem evangelischer Pfarrer, beeinflusste seine Musik bis heute. Er mochte es, wenn sein Vater mit seinem älteren Bruder Gospelsongs und anderes spielte und die ganze Kirche mitsang. Als er mit 13 Jahren ein Keyboard und einen Drum-Computer erhielt, beginnt er Demos für Rapper in seiner Umgebung zu basteln.

    Als er eines Tages wieder einmal vor dem Studio seines Idols Teddy Riley wartet, gelingt es ihm tatsächlich Teddy einige Demos in die Hand zu drücken. Teddy Riley merkt bald, dass hier ein Talent schlummert und lädt ihn ins Studio ein. Er ermöglichte ihm dann, sein erstes Album zu produzieren. Rodney Jerkins rappt auf dieser Platte mit seinem Bruder, Fred Jerkins III. Die Platte (Gospel/Hip Hop) nannte sich On The Move. Schliesslich entschied sich Jerkins allerdings, sich auf das Songwriting und Produzieren zu konzentrieren. Immer mehr war seinen Produktionen ein eigener Musikstil anzuhören. Er selbst nannte seine Musik "Darkchild". "Dark", da er einen dunklen Sound schaffen wollte und "Child", weil ihn viele Leute noch ein Kind nannten.


    jerkins_rodney1995 unterschieb Rodney einen Vertrag mit EMI Publishing und konnte nun internationale Künstler remixen und produzieren. Durch den 1.8 Mio. Dollar Deal konnte er sich zudem bessere Studiogeräte kaufen und in ein schöneres Haus umziehen. Die ersten grossen Künstler für die er arbeitete waren Vanessa Williams und Mary J. Blige.

    1997 arbeitete er erstmals für Michael Jackson. Jerkins schrieb und produzierte drei Tracks für Brownstone, die bei Michael Jackson`s MJJ Production unter Vertrag waren.


    1998 gelang ihm der grosse Durchbruch mit dem von ihm produzierte Song The Boy Is Mine, gesungen von Brandy und Monica. Der Song erreichte in der zweiten Woche bereits den 1. Platz der US-Single Charts. Von nun an gehörte er zu den gefragtesten Produzenten... Er arbeitete u.a. für Destinys Child, Toni Braxton, Jennifer Lopez, Britney Spears, Brandy, Monica, Whitney Houston und Aaliyah. Daneben produzierte er einige Songs zu Film-Soundtracks.



    Ende 1998 trafen sich Rodney Jerkins und Michael Jackson für Gespräche, ob sie eventuell für Jackson`s nächstes Album zusammenarbeiten würden. Für Rodney ging ein Traum in Erfüllung, denn er und Michael Jackson kreierten schlussendlich unzählige Songs für Michaels Invincible Album, von denen sechs auch tatsächlich veröffentlicht wurden. Auf Invincible waren zudem auch Zusammenarbeiten von Michael Jackson und Teddy Riley enthalten - dem Entdecker von Rodney Jerkins.

    Auch nach dem Invincible Album Release erschienen noch zwei Songs, die Jackson mit Jerkins aufnahm: We`ve Had Enough und Xscape. Ersterer erschien offiziell auf der Ultimate Collection, letzterer wurde inoffiziell im Internet geleakt, möglicherweise allerdings in voller Absicht Michael Jackson`s.


    Für das Album Full Moon von Brandy (2002), durfte Jerkins einige während den Invincible Sessions aufgenommene Vocals verwenden. (Brandy sag auch einige additional vocals für Unbreakable ein). Auch für seine jazzige Produktion Ride with me (2006) durfte Rodney Jerkins Michaels Stimme samplen und bediente sich dabei an unveröffentlichten Aufnahmen.


    Quelle: div., Bio: mjackson.de (Olfaf Hanesch),

    Im Interview (über MJ)

    In einem Interview mit EQ (2003) antwortete Rodney Jerkins auf die Frage "Wer sind die besten Sänger, mit denen Sie gearbeitet haben, und was haben Sie von ihnen gelernt?" folgendes:


    "Michael Jackson ist bei weitem der Beste. Ich weiß nicht, wer ihm beigebracht hat, den Background Gesang zu schneiden, aber er macht Dinge, die kein anderer macht. Er machte Hundert Tracks Background Vocals. Er machte acht Tracks von - wie er es nennt - Accent Vocals. Er sang kaum, aber er traf den Chorus mit einem harten, verkürzten Rhythmus. Es war fast als ob er sprach, aber es ist kein Sprechen. Er machte das nochmal und nochmal, und das gibt den Vocals Aggression und Biss. Ich habe niemals jemanden mehr Mikrophone benutzen sehen. Er hatte all diese großartigen Microphone im Raum, und ging dann alle durch, um zu sehen, welches für den Track am besten klang. Viele Künstler haben es viel zu eilig, und sie nehmen sich nicht die Zeit, diese Dinge zu tun. Er hat mir auch beigebracht, dass man nicht bei allem genau am Mikrophon sein muss. Vorher wies ich die Künstler an, in das Mikrophon zu atmen, es zu essen. Ich wollte, dass man den Sänger ganz direkt hört. Michael tat das auch, aber dann ging er in eine Ecke und sang die nächsten vier Tracks. Das gab dem ganzen einen Raumklang, jedoch ohne eine Maschine zu benutzen. Das hat mich so viel gelehrt. Ich habe Ghost Tracks nie verstanden, bis ich ihn arbeiten sah. Er tat all diese Dinge, von denen man denken würde, dass man sie nicht hört, aber sie fügen sich in die Mischung ein und machen sie größer."



    In einem anderen Interview Mitte 2002 erzählte Rodney Jerkins:


    Sie haben kürzlich mit Michael Jackson gearbeitet. Waren Sie enttäuscht, das sich die Dinge nicht gut entwickelten?
    Rodney:
    Machen Sie Witze? Mit Michael zu arbeiten war wie... mit nichts anderem zu vergleichen, Sie verstehen, was ich meine? Ich arbeitete mit Whitney Houston, Britney - all diesen Giganten aber nichts kann an die Arbeit mit Michael heranreichen. Er ist spitze. Nichts kann das jemals überbieten.


    Also sagen Sie, als Produzent, Sie haben ihren Gipfel erreicht?
    Rodney:
    Nun, die Arbeit für Invincible ist das beste Zeug, was ich je gemacht habe. Es gibt da noch vieles, was die Leute gar nicht gehört haben. Es gibt unfertiges Material. Ich bin überzeugt, daß ich wieder mit Michael zusammenarbeiten werde ... wir arbeiteten gut miteinander. Ich möchte wirklich, daß die Leute einiges von dem Zeug hören, was nicht fertiggestellt wurde. Die Reaktion der Schwarzen darauf war wie 'yeah, er ist zurück.' Und das basierte auf nur drei oder vier Stücken. Da gibt's 'ne Menge mehr Zeugs, mindestens genauso gut vielleicht sogar besser. Die Leute müssen es einfach hören, wissen Sie.


    Und warum wurde dieses Material dann nicht für die endgültige Version des Albums genutzt?
    Rodney:
    Nun, Michael ist wie kein anderer, wissen Sie was ich meine? Er nimmt hunderte... wirklich hunderte von Songs für ein Album auf. Was wir also machten war, wir begrenzten es auf die 35 besten Songs und wählten aus diesen aus. (Es geht) nicht immer darum, die heißesten Tracks auszuwählen, es muß das richtige Feeling haben, also gibt es noch genügend gutes Meterial, das wert für ein Album ist, "that will blow your mind". Ich hoffe wirklich, daß dieses Zeug rauskommt, denn einiges ist das beste.*



    Zurück zu:

    Invincible

    * Gemäss Rodney Jerkins offizieller Webseite, nahmen sie folgende weitere, immer noch unveröffentlichte, Songs auf:


    Cheater (feat. Fats)

    Chicago 1945

    Get Around

    Kick It

    Maybe We Can Do It (feat. P. Diddy)

    Pressure

    The Pain



    http://www.jackson.ch/html/rodney_jerkins.html

    katholisch: Kirche in WDR 2 | 06.09.2019 05:55 Uhr | Franz Meurer


    Guten Morgen liebe Hörer/Leser,


    Solidarität


    Kinder sind schon im Alter von 2 Jahren solidarisch. Sie teilen gern, sind altruistisch,
    kommunikativ und berichtigen in den Tests der Verhaltensforschung die Fehler der
    Erwachsenen. Dies nicht, wie man früher dachte, um den Eltern zu gefallen, sondern weil es
    sich in uns Menschen über Jahrzehntausende genetisch entwickelt hat. Kinder sind eusozial,
    wie es der Biologe Osborn Edward Wilson in seinem epochalen Lebenswerk "Die Biologie
    des Menschen" bezeichnet. Kinder können sich in andere hineinversetzen, aus ihrer
    Perspektive schauen! Das ist der Ursprung der Solidarität. Im Alter von drei Jahren entwickelt
    sich die universelle Solidarität hin zur Zugehörigkeit zur Familie oder der Kita-Gruppe, wie es
    Heinz Bude in seinem Buch "Solidarität" beschreibt.


    Und jetzt kommts: Solidarität ist neben Personalität, Subsidiarität. und Gemeinwohl eine
    Grundsäule der Christlichen Soziallehre.


    Wenn Jesus sagt: "Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, kommt ihr nicht in das Reich
    Gottes", meint er wohl die grundsätzliche solidarische Zuwendung, die Kinder auszeichnet.


    Also: Miteinander statt gegeneinander. Füreinander statt ohneeinander. Beieinander statt
    nebeneinander.


    Solidarität ist nicht Barmherzigkeit. Dies ist die Macht des einzelnen, die Kraft des
    Individuums. Solidarität ist nicht Empathie. Auch der Folterer hat Empathie und kann sich in
    den hineinversetzen, den er quält. Solidarität meint auch nicht Caritas, also Hilfe für
    Menschen in Not.


    Solidarität ist nicht zuerst moralisch, sondern nimmt zur Kenntnis, dass wir Menschen ganz
    einfach aufeinander angewiesen sind. Das Wir toppt das Ich. Ohne die oder den andern
    werden wir nicht zu sozialen Wesen; also ist Solidarität eine existentielle Erfahrung. Schon
    die Sprache lernen wir von andern.


    Die Bundesregierung hat 32 Millionen Euro für ein Institut zur Verfügung gestellt, das
    untersuchen soll, wie der Zusammenhalt in der Gesellschaft funktioniert. Ist es die
    Nachbarschaft, die Nation, die Kirchen gemeinde oder der Verein, der Solidarität besonders
    fördert?


    Mal sehen was die Wissenschaftler rausbekommen. Bis dahin gilt, was der letzte Satz im
    Buch "Solidarität" von Heinz 'Bude 'ausdrückt:


    " Man weiß den Gewinn der Solidarität nur zu ermessen, wenn man die Einsamkeit kennt."


    https://www.kirche-im-wdr.de/n…dbccf/formatstation/wdr2/




    Ich glaube dieser Frau kein Wort. Das passt doch alles gar nicht zu Mj Wenn es so war warum kommt sie damit jetzt 10 Jahre nach seinem Tod ? hier wird wieder versucht mit Michaels Namen Geld zu machen :cursing:


    Hallo Bubbles2019,:wave:


    genau so sehe ich es auch!:daumen:


    Zudem kann ich sagen, ich habe unveröffentlichtes Filmmaterial von "Making of Thriller" gesehen, (mit eigenen Augen gesehen) gerade Bilder in denen man das Verhältnis Michael zu ihr genau erkennen konnte. Es war ein sehr distanziertes, eher nüchternes Verhältnis von Michaels Seite ausgehend, eben ein Arbeitsverhältnis, wie es im Showbusiness üblich ist und zu seinen Arbeitskollegen gepflegt wird. Es sah ganz und gar nicht wie eine Liebesromanze aus, sondern viel mehr wie harte Arbeit (schon sehr anstrengend) und Michael ist bei der Arbeit sehr diszipliniert und immer professionell! Allerdings konnte man bei ihr deutlich merken, dass sie sehr froh und dankbar zu sein schien, diese Chance bekommen zu haben, in dem "Thriller" Kurzfilm mit Michael zusammen die Hauptrolle und gerade diese Szene spielen zu dürfen!:brille:






    "Warum erzählst du den Leuten nicht einfach, dass ich ein Außerirdischer vom Mars bin.

    Sag ihnen, dass ich lebende Hühner esse und um Mitternacht einen Voodootanz veranstalte.

    Sie werden dir alles glauben, was du sagst, weil du Journalist bist. Aber wenn ich, Michael Jackson, sagen würde: "Ich bin ein Alien vom Mars und esse lebende Hühner und ich tanze einen Voodootanz um Mitternacht," würden die Leute sagen: "Oh Mann, dieser Michael Jackson ist irre. Er ist durchgedreht. Man kann kein verflixtes Wort glauben, das aus seinem Mund kommt."


    Michael Jackson zu J. Randy Taraborrelli, September 1995

    Aber wer glaubt denn so etwas?


    Alle schreiben plötzlich Geschichten über dich, Michael! Egal, ob sie der Wahrheit entsprechen oder nicht!

    Warum erst nach 10 Jahren ein Buch veröffentlichen?


    Das sieht doch schon sehr nach Geldmacherei aus! Alle wollen schnell noch ein Buch über Michael rausbringen, um noch das dicke Geld zu machen, auf Teufel komm raus! Egal, ob es der Wahrheit entspricht oder nicht!

    Hätte nicht gedacht, dass sie jetzt auch auf den Zug aufspringt und einfach Geschichten schreibt, die von der Wahrheit nicht weiter entfernt sein könnten!

    Wieviel Alkohol hätte man Michael geben müssen, damit er so etwas tut?

    Habe auch den Verdacht, dass sie nur Geld damit machen will!!!


    Das ist ja wohl ziemlich weit hergeholt und ganz bestimmt nicht in Michaels Sinne!
    Man kann es schon förmlich riechen, dass es gelogen ist. Ich finde es total unglaubwürdig, es hört sich eher an wie eine Fan-Fiction, eine erfundene Geschichte, da ist wohl die Phantasie etwas mit ihr durchgegangen! Es passt gar nicht zu Michael, das ist nicht Michael!

    Er war ganz anders, hier wird schon wieder die Wahrheit falsch dargestellt!

    Zitat aus dem Thriller Video:


    Michael:" I mean, I'm different ...

    Michael: "Ich meine, ich bin anders als die anderen ...


    Ola: "I know Michael, because this is why I love You ...

    Ola: "Ich weiß Michael, das ist der Grund warum ich dich liebe. . .



    Außerdem kam sie in seinen Erzählungen nie vor, er sprach von einer Tatum O'Neal und nicht von einer Ola Rayn!

    Man sollte sich lieber die Interviews von Michael persönlich anhören und seinen Worten mehr Beachtung schenken, dann wird man auch die Wahrheit finden!:lg: