Beiträge von Angel-smile

    "Pop Giganten: 80er" am 7. Januar bei RTL II

    :mjmw::bi:


    München (ots) - Musik-Doku über das farbenfrohe Jahrzehnt



    Neonfarben, Leggins und der Beginn des Musikfernsehens - das alles und noch viel mehr steht für die 80er Jahre. In der Dokumentation "Pop Giganten: 80er" erfahren wir in exklusiven Interviews und detailreichen Einblicken, was dieses wilde Jahrzehnt musikalisch und popkulturell ausmacht. Die Künstler und Popkultur-Experten Tahnee, Nilz Bokelberg, Marco Schreyl, Bella Lesnik, Janine Kunze und viele weitere erzählen von ihren Erinnerungen an diese prägende Zeit.




    Wir reisen mit den Pop-Giganten in das Jahrzehnt des technologischen Aufbruchs, der Anfänge der Umweltbewegung, der Kassette und der wilden Frisuren: die 80er!




    Ein Jahrzehnt, in dem zum ersten Mal Künstler die internationale Bühne betreten, die heute als die Superstars gelten - Madonna, Michael Jackson, Phil Collins oder Queen - und in dem der Pop neue Subkulturen hervorbringt - von unpolitisch bis rebellisch.



    Bands wie Depeche Mode, New Order, Tears for fears und Talk Talk prägen mit ihren fortschrittlichen Klängen den typischen Sound. Musikalisch sind die 80er ein riesen Schritt in die Moderne. Ab jetzt klingt Musik anders als zu vor.




    "Pop Giganten: 80er" beleuchtet ein wahnsinnig buntes Jahrzehnt, das mit einem ganz besonderen Gefühl verbunden wird: Aufbruch.



    Die Experten und Künstler Janine Kunze, Nilz Bokelberg, Tahnee, Bella Lesnik, Eva Brenner, Marco Schreyl, Aaron Troschke sowie Danny Liedtke und David Ortega von "Köln 50667" reisen für uns zurück in eine Zeit voller Aufbruchsstimmung, von neon-bunt bis grufti-schwarz. Dieses Jahrzehnt schlägt bis heute große Wellen!




    "Pop Giganten: 80er" am Montag, 7. Januar 2019, um 22:15 Uhr bei RTL II.

    EBONY Mai 1992 - Michael Jackson: Gekrönt in Afrika


    Michael Jackson - Crowned King in Africa 1992 HD




    Michael Jackson visits Africa 1992



    Michael Jackson in AFRICA || RARE African Footage 1992

    Die ZDF-Kultnacht - Die größten Hits der 90er
    Produktionsland Deutschland
    Produktionsdatum 2018

    ZDFDi., 01.01.

    00:35 - 03:35
    Pop, Rock und Schlager nonstop

    Zu erleben sind noch einmal Auftritte von Michael Jackson, a-ha, Whitney Houston, Backstreet Boys, Ace of Base, *NSYNC, Sarah Brightman & Andrea Bocelli, Cher, Echt, Eiffel 65, Take That, PUR, No Mercy, Lou Bega, Torfrock, East 17, Fool's Garden, Sasha und anderen. Von Rock bis Schlager, von Eurodance bis Latin Pop, von Techno bis Hip-Hop: Die 90er hatten für so ziemlich jeden Geschmack das Richtige parat. Satte 180 Minuten lang zeigt die "ZDF-Kultnacht" eine abwechslungsreiche Auswahl dessen, was die Charts dieses Jahrzehnts beherrschte. Titel wie "What Is Love", "Mr. Vain" oder "Barbie Girl" sorgten in den Clubs für volle Tanzflächen, Boybands wie die Backstreet Boys, *NSYNC, Boyzone und Take That ließen Mädchenherzen höherschlagen, und die Fantastischen Vier brachten mit "Die da!?!" zum ersten Mal Deutschrap in die Hitlisten. Große Balladen wie Céline Dions "My Heart Will Go On" und "Time To Say Goodbye" von Sarah Brightman & Andrea Bocelli verkauften sich millionenfach. Der Song "Wind Of Change" von den Scorpions wurde zur "Hymne der Wende" und war 1991 der weltweit meistgespielte Titel im Radio, während sich Lou Begas weltweiter Charterfolg "Mambo No. 5" 1999 zur erfolgreichsten deutschen Popmusikproduktion aller Zeiten entwickelte. Fernsehgeschichte schrieb der Auftritt von Michael Jackson bei "Wetten, dass..?" im Jahr 1995, der von fast 18 Millionen Zuschauern am Bildschirm verfolgt wurde. Die Kultnacht zeigt seinen spektakulären "Earth Song" noch einmal in voller Länge.

    "Ein Tag voller Musik"

    :bi:mit den Jackson 5 "I want you Back" unter den Motti: Familien Clans und Zerplatzte Träume, "Billie Jean" . . . :moonwalker:<3

    MO 31.12.2018 - ab 06:10 UHR

    "100 Songs, die die Welt bewegten" bei VOX

    Manche Songs berühren Menschen noch Jahrzehnte nach ihrer Veröffentlichung und hinterlassen Spuren in ihren Herzen. In der Musik-Doku "100 Songs, die die Welt bewegten" blickt VOX zurück auf 60 Jahre Rock- und Popgeschichte und geht dabei auch auf die Hintergründe von Evergreens und ihren Machern ein.


    In einem bunten Mix aus den größten Hits verschiedener Stilrichtungen und Dekaden widmet sich "100 Songs, die die Welt bewegten" in jeder Folge einem besonderen Musik-Thema und geht mit vielen bekannten Zeitzeugen und Musikexperten den Geschichten der Songs auf die Spur. Unter anderem werden die besten Fußballhits vorgestellt: Sie verwandeln Stadien in Hexenkessel, treiben Fans und Teams zu Höchstleistungen an und sorgen für Gänsehaut. Außerdem werden die heißesten Sommerhits gezeigt, die die schönste Jahreszeit für uns unvergesslich machen. Auch die größten Pop-Dramen haben einen Platz in der Musik-Doku "Songs, die die Welt bewegten". Ein weiteres Thema der Doku ist der Preis, den bekannte Stars für ihren Erfolg im Musikgeschäft zahlen müssen.


    Ebenso spielen die verrücktesten Love-Stories der Stars eine große Rolle: Bewegende und mitreißende Liebesgeschichten wie die von Beyoncé und Jay-Z, Sonny und Cher sowie Kurt Cobain und Courtney Love werden hier erzählt. Genauso wenig fehlen dürfen die beliebtesten Musikfilme, allen voran der erfolgreichem Tanzfilm "Dirty Dancing".


    Bei "100 Songs, die die Welt bewegten" kommen Musik-Experten und Zeitzeugen wie Ruth Moschner, Campino, Uschi Obermaier, Enie van de Meiklokjes, Markus Kavka und Henning zu Wort und erzählen von ihren persönlichen Erinnerungen an die Songs und interessanten Treffen mit dem einen oder anderen Künstler. Als die Zahl der Songs in der Musik-Dokumentation die 100er-Marke überschritt, wurde die Sendung in "Songs, die die Welt bewegten" umbenannt.




    (Quelle: www.vox.de)

    Galileo Big Pictures


    D, 2018

    ProSieben: 02.01.2019, 20:15 Uhr - 22:15 Uhr


    Ein Mann läuft über das Wasser eines Sees. Wer im ersten Moment an Jesus denkt, liegt hier falsch. Es handelt sich um Joe Peroceshi, der sich in allerletzter Sekunde aus seinem Speedboat retten konnte. Das überschlägt sich genau in dem Moment, als die Aufnahme entsteht. Was ist passiert? "Galileo Big Pictures" präsentiert 30 Fotos, die spektakuläre Momente für die Ewigkeit festhalten.



    Mit dem "King of Pop" - Momente - Bilder, die man nie vergisst!

    Aiman Abdallah erzählt dabei die verblüffenden Storys hinter den Bildern. :pp:


    katholisch: Sonntagskirche | 16.12.2018 08:55 Uhr | Cornelia Schroers



    Geschenkverpackung




    Guten Morgen!


    Seit 15 Jahren arbeite ich als Sozialarbeiterin im Schuldienst. In dieser Zeit habe ich schon



    viel erlebt, viel Tolles, aber auch traurige Momente und sogar schockierende. So ein



    schockierendes Erlebnis ist ausgerechnet im Advent passiert: Ein Schüler war plötzlich



    gestorben. Sie können sich vorstellen, was das mit einer Schulklasse macht.




    Mein Kollege Bernd war der Klassenlehrer des verstorbenen Jungen. Natürlich musste auch



    er zunächst mit seiner Erschütterung kämpfen, mit der Trauer und damit, wie er mit den



    Schülern aus der Klasse darüber sprechen sollte. Das war schwer. Doch dann ist ihm etwas



    eingefallen, wie er die Schüler trösten konnte und das gerade weil Advent war. Im Advent



    gehört es dazu, dass ich Geschenke aussuche, einkaufe und sie schön verpacke.




    Bernd hat seine Schüler gebeten, dass sie ihre Augen schließen. Er hat gesagt: Bald ist



    Weihnachten und nun stellt euch mal vor, dass vor euch auf dem Tisch ein Geschenkpaket



    steht. In diesem Paket ist das Geschenk, das ihr euch ganz besonders doll gewünscht habt.



    Das Geschenk ist schön verpackt und bevor ihr es auspackt schaut ihr euch das Paket noch



    einmal ganz genau an. Wie sieht es aus? Ist es in Papier oder Folie gepackt? Welche Farbe



    hat es? Ist eine Schleife oder ein Band darum? Seht ihr mit wieviel Liebe und Mühe es



    jemand eingepackt hat? Und obwohl Euch die Verpackung so gut gefällt, möchtet ihr es



    endlich auspacken! Das tolle Geschenkpapier wird aufgerissen, oder vorsichtig entfernt. Ihr



    macht das Paket auf und seht endlich Euer Geschenk.




    Mein Kollege hat dann noch einen kleinen Moment gewartet und dann die Schüler gebeten



    ihre Augen wieder zu öffnen. „Und? Was war drin?“, hat er sie gefragt.




    „Ein neues Handy“, haben einige Schüler geantwortet. Eine PlayStation oder X-Box, ein



    Longboard, echte UGG-Boots und eine neue Reithose sind auch dabei gewesen. Die Schüler



    sind sich einig gewesen, dass das ganz schön cool wäre solche Geschenke zu bekommen.



    „Na, aber was ist denn aus der schönen Geschenkverpackung geworden“, hat mein Kollege



    dann eingeworfen. „Naja, die wirft man weg, die braucht man nicht mehr“, hat eine Schülerin



    prompt gesagt. Ja und genau so ist das: Egal wie schön die Verpackung war, man braucht



    sie nicht mehr, die kann weg.




    Mein Kollege hat aus seinem Glauben heraus in dieser Krise eine Erklärung dafür gefunden,



    wie unser Leben zu deuten ist und das, was auf uns wartet. Und das ist ein schöner Gedanke



    im Advent.




    Wir sind nämlich auch irgendwie wie diese toll verpackten Weihnachtsgeschenke. Ok, der ein



    oder andere ist mit seiner Verpackung nicht so ganz zufrieden, er wünscht sich vielleicht



    einen flacheren Bauch, längere Beine, oder eine kleinere Nase. Aber Gott, der findet uns



    wunderschön, denn er hat uns eingepackt. Er hat uns unsere Verpackung geschenkt. So



    eingepackt leben wir unser Leben. Und Gott? Der ist voller Vorfreude auf uns. Irgendwann



    lassen wir nämlich unsere Verpackung hier zurück, dann kann die weg. Aber wir selbst, wir

    bleiben. Wir sind das Geschenk, das Gott gehört und auf das er sich ganz besonders freut.




    Wir werden mit großer Vorfreude erwartet.






    evangelisch: Kirche in WDR 4 | 17.12.2018 08:55 Uhr | Anne Wellmann




    Weihnachtskrippe




    Guten Morgen.




    Weihnachtskrippen findet man überall auf der Welt. Sie erzählen davon, wie Gott Mensch



    geworden ist. Es gibt sie in Hülle und Fülle. Kleine, große, kitschige, moderne, alte, neue,



    welche zum Spielen für die Kinder oder edle Sammlerstücke. Aus Plastik, Pappmaché, aus



    Holz, Ton oder Porzellan.




    Ich hab meine Weihnachtskrippe heute aus dem Keller geholt. Sie ist aus Holz. Beim



    Entstauben betrachte ich sie etwas genauer. Plötzlich kommt sie mir komisch vor. Wie eine



    Notunterkunft sieht sie so ganz und gar nicht aus. Eher wie ein bayrisches Hotel. Fehlen nur



    noch die Geranien.




    Irgendwie ist sie zu schön. Zu gemütlich. Zu perfekt.



    Und dann noch dieses schneebedeckte Dach. Als ob die 1. Weihnacht eine weiße



    Weihnacht gewesen wäre…




    Aber wie war denn die echte Weihnachtskrippe damals, in der Heiligen Nacht? Wie könnte



    der Ort des Geschehens ausgesehen haben? Ich habe da schon gleich Bilder im Kopf.



    Geschneit hat es wohl nicht. Aber kalt stelle ich es mir vor. Und stinkend. Überall liegt



    nasses Stroh, dessen Feuchtigkeit in alle Klamotten zieht. Dann der Geruch der Tiere. Ein



    bisschen wie im Streichelzoo. Außerdem Lehmboden, Holz, vielleicht ein Feuer. Und genau



    da sitzt die Heilige Familie und in dem Futtertrog liegt Gottes Sohn – so stelle ich es mir vor,



    weil ich das auf vielen Bildern so gesehen habe. Aber war das so?




    Die ersten Krippen, die gebaut wurden, sind näher dran an der echten Krippe Jesu: Sie



    waren in eine morgenländische Kulisse eingebettet. In die Heimat Jesu. Flaches Hügelland,



    Palmen, Figuren in orientalischer Tracht zieren da die Krippenlandschaft. Später verlegen



    die Krippenbauer die Weihnachtsgeschichte in ihre eigene Heimat. Statt in exotischer



    Umgebung, findet das Geschehen nun zum Beispiel in einer Berghütte inmitten der Alpen



    statt. Und die Figuren tragen die jeweilige regionale Tracht. Ähnlich, wie in meiner Krippe



    auch.




    Im letzten Jahr hat mich ein Freund auf den Kölner Krippenweg mitgenommen. An über 100



    öffentlichen Orten kann man dort Darstellungen der Weihnachtsgeschichte entdecken. Mal



    kunstvoll, mal modern interpretiert.




    Diese Vielfalt an Krippen hat mich beeindruckt. Zu den Klassikern gehört längst die



    Friedenskrippe am Kölner Hauptbahnhof. Hier wird die Weihnachtsgeschichte ins Jahr 1946



    verlegt, als die Kölner Altstadt stark zerstört war. Statt der Heiligen Drei Könige bringen



    Trümmerfrauen und Kriegsheimkehrer dem neugeborenen Jesuskind ihre Gaben dar.



    Dann gab es eine Krippenlandschaft aus bunten LEGO-Steinen. Jugendliche und junge



    Erwachsene bauten während der Adventszeit die Krippe immer weiter.




    Ich finde das faszinierend: Menschen werden nicht müde, die Geburt Christi immer wieder



    neu in ihren Krippendarstellungen zu erzählen und mit ihrer eigenen Lebenswelt zu



    verbinden. Wahrscheinlich gehört die Krippe gerade deshalb zu den ältesten



    Weihnachtssymbolen. Sie hilft mir, das Wunder der Weihnacht zu begreifen: Gott ist in



    seinem Sohn Jesus in die Welt gekommen. Und sie hilft mir, dass ich mich selbst in der



    Weihnachtsgeschichte wiederfinden kann.




    In dieser Woche vor Weihnachten will ich sie mir genauer anschauen, meine



    Weihnachtskrippe. Die Figuren warten darauf, ausgepackt zu werden.



    Es grüßt Sie Pfarrerin Anne Wellmann aus Duisburg.



    Quelle: Art.: Weihnachtskrippe, Manfred Becker-Huberti, katholisch.de

    link:



    https://www.katholisch.de/aktu…rd-mensch/weihnachtskripp



    e (letzter Abruf 08.12.2018)



    Michael bei der Bambi-Verleihung in der 70. Jubiläums-Sendung!


    Am Freitag, den 16.11.2018 fand die 70. Bambi-Verleihung in Berlin statt. Sie haben Michael in der 70. Sendung noch mal gezeigt,

    als er uns einen Handkuss zuwarf!:moonwalker:<3


    Michael hatte extra für uns Deutsch gelernt, um uns die drei magischen Worte zu übermitteln!

    Michael: Ich sage es in deutsch: <3"Ich liebe euch!"<3


    Michael Jackson Bambi Awards 2002


    Nicht vergessen, heute Abend kommt "Mein Freund Michael" - Der King of Pop wird 60


    :hkuss:


    wird am Do 06.12.2018 um 20:15 - 22:05 Uhr und



    am Fr 07.12.2018 um 00:00 - 01:40 Uhr, auf NITRO wiederholt

    evangelisch: Kirche in WDR 4 | 22.11.2018 08:55 Uhr | Eberhard Helling


    Unser Brot


    Guten Morgen;

    sobald zwei Leute auf dieser Welt zusammen leben, gibt es mindestens zwei große

    Gefahren: Die eine – sie reden zu viel miteinander, ständig wird über die Beziehung oder

    über andere Leute geredet. Aber es bleibt nichts Geheimnisvolles mehr, keine

    Überraschung. Trotz allem Wortschwall, der sich durch diese Beziehung ergießt - man kennt

    sich nicht wirklich. Irgendwann fragt man sich: Was will der andere eigentlich von mir und

    was will ich von ihm. Die andere Gefahr ist genau das Gegenteil: Man redet nicht mehr

    miteinander, nur das Nötigste vielleicht, man weiß doch eh schon alles vom anderen.

    Warum also noch groß reden. Irgendwann ist das Verhältnis tot. Da braucht man auch

    wirklich nichts mehr voneinander zu wissen.


    Diese beiden Gefahren lauern nicht nur in der Beziehung zwischen Menschen, sondern

    auch in der Beziehung zwischen Gott und Mensch. Gott weiß das. Darum hat er Jesus

    beauftragt, uns ein Gebet zu lehren. Das Vaterunser. Ein Gebet, das zumeist aus kurzen,

    prägnanten Bitten besteht. Denn: Wir brauchen Gott nicht mit vielen Worten zu

    beeindrucken. Es ist völlig überflüssig, Gott im Gebet zu erklären, was die Welt braucht und

    was ich als nächstes ganz dringend brauche. Viele Worte machen kein gutes Verhältnis zu

    Gott. Gott weiß doch schon längst, was ich brauche, bevor ich meinen Mund überhaupt

    aufgetan habe.


    Aber Gott will mich auch nicht einfach nur sprachlos haben. Wenn ich gar nicht mehr mit ihm

    rede, wenn ich ihm nichts mehr zu sagen habe, dann wird schon sehr bald auch er mir

    nichts mehr zu sagen haben – nichts mehr sagen können. Ich hab ja die Beziehung

    abgebrochen – ich rede nicht mehr mit ihm – aus welchen, vermeintlich guten Gründen auch

    immer.


    Deswegen also das Vaterunser. In der Mitte dieses Gebets finde ich die schönste Bitte:

    Vater unser im Himmel – unser tägliches Brot gib uns heute. Diese Bitte gewährt einen Blick

    in das Herz des himmlischen Vaters. Denn es geht hier ja nicht nur um das Essen. Sondern

    ebenso um eine vernünftige Arbeit, faire Bezahlung, gute Beziehungen zu den Menschen,

    mit denen ich zu tun habe; aber auch saubere Luft, Sicherheit im politischen Alltag, keine

    Angst vor Übergriffen. All das steckt drin, wenn ich Gott um das tägliche Brot bitte. Und Gott

    will mir all das von Herzen gerne geben. Es ist sein Geschenk an mich.

    Nur ist es die große Not von uns Menschen, dass wir genau darin kein Vertrauen haben.

    Und wo das Vertrauen schwindet, da wächst das Misstrauen – also muss ich sammeln,

    horten, behalten.


    Reich aber werden die Töchter und Söhne Gottes, wenn sie die guten Gaben, die sie

    bekommen haben gerade nicht für sich behalten, sondern ausgeben. Für sich selbst und für

    andere. So atmen wir die Großzügigkeit unseres himmlischen Vaters, von dem alles lebt.


    Einen erfüllten Tag wünscht Ihnen Ihr Eberhard Helling, Pfarrer in Lübbe




    evangelisch: Kirche in WDR 4 | 23.11.2018 08:55 Uhr | Eberhard Helling


    Unsere Freiheit


    Guten Morgen!

    Eine Unruhe hat unsere Zeit erfasst, die nicht enden will. Alle wissen, dass wir vieles ändern

    müssen, wenn die Menschheit auf diesem Planeten eine Chance haben soll; alle reden

    davon, dass wir auf keinen Fall so weitermachen können, wie bisher; und alle haben Ideen.

    Zum Beispiel dazu, wie wir mit den Völkern umgehen sollen, die in Richtung der reichen

    Länder streben und die ihren Teil vom Kuchen abbekommen wollen – die haben ein Recht

    darauf zu kommen, sagen viele gerade in der Kirche; aber sie sagen nicht, wie wir zu einer

    Lösung kommen, die sich alle auch wirklich vorstellen können. Die Unruhe setzt sich fort,

    und wir kommen immer weiter weg vom Ziel.


    Gott selbst hat da eine ganz schlichte und zugleich höchst vielschichtige und umfassende

    Lösung anzubieten. Sie steht im Vaterunser. Einem Gebet, das Jesus seinen Jüngern

    mitgegeben hat und das seinen festen Platz im christlichen Glauben hat. Es ist die zentrale,

    entscheidende fünfte Bitte im Vaterunser, auf die alles zuläuft: Vater unser im Himmel,

    vergib uns unsere Schuld, wie auch wie vergeben unseren Schuldigern.


    Meine Schuld ist das eigentliche Problem dieser Welt. Nicht irgendetwas Fremdes, von

    außen Kommendes, nicht die anderen, nicht die Verhältnisse, nein, meine Schuld ist es,

    dass diese Welt ächzt und stöhnt – seit sie sich dreht. Noch nie konnten die Menschen es

    aushalten, dass noch einer über ihnen ist, der seine eigenen Ideen und Vorstellungen davon

    hat, wie das Zusammenleben auf dieser Erde aussehen soll. Der himmlische Vater hat sich

    diese Erde als Raum für seine Menschheitsfamilie gedacht – und wir haben daraus einen

    Kampfplatz gemacht. „Der Mensch ist des Menschen Wolf“ - so hat der englische Philosoph

    Thomas Hobbes es umschrieben, als er das Verhältnis von Staaten beschreiben wollte.

    Regiert vielleicht der Eigennutz bis in die letzte scheinbar noch so soziale Aktion? Was

    kommt am Ende für mich dabei heraus? Wenn das wirklich die entscheidende Frage ist,

    nach der wir uns richten, dann kann dieses Leben nur ein Kampfplatz sein, der mit möglichst

    vielen Regeln eingefriedet werden muss, damit es halbwegs funktioniert – oder auch nicht.

    Gottes Lösung sieht anders aus. Gottes Lösung heißt Vergeben. Und weil Gott diese

    Lösung ganz ernst meint, deswegen hat er damit begonnen, bevor ich überhaupt auf der

    Welt war. Mit seinem Sohn Jesus Christus, der alle Schuld der Menschen auf sich nahm und

    vorlebte, wie es anders geht. Mit seinem Leben, Sterben und Auferstehen sagt er mir: "Ich

    vergebe dir deine Schuld, was immer du auch gemacht hast. Zwischen uns ist Friede!"

    Was für ein Freiraum tut sich da auf. Kein Kampfplatz, ein weites, offenes Feld liegt vor mir.

    Alle meine Schuld, meine Unruhe, meine Unzulänglichkeiten - sie sind mir vergeben. Da

    kann ich mir doch wesentlich entspannter all die anderen merkwürdigen Menschen

    anschauen, mit denen ich es zu tun habe. Vielleicht fallen uns zusammen doch noch ein

    paar gute Schritte und Entscheidungen auf unserem gemeinsamen Weg ein.


    Das wünscht sich Ihr Eberhard Helling, Pfarrer aus Lübbecke.


    (Fast) die ganze Wahrheit

    Michael Jackson



    "(Fast) die ganze Wahrheit" geht in die dritte Runde: In drei Minuten alles über einen Star aus der Welt des Films, der Musik, Literatur oder Mode, einen Künstler, Sportler, Politiker oder Superhelden. In dieser Folge: Michael Jackson war eine Ikone der schwarzen Musik, ein unglaublicher Tänzer - aber vor allem ein unverstandenes Kind.


    Michael Jackson war eine Ikone der Black Music, ein unglaublicher Tänzer, aber vor allem ein unverstandenes Kind.

    Verfügbar vom 16/03/2017 bis 28/04/2023 4 Min.

    https://www.arte.tv/de/videos/…/fast-die-ganze-wahrheit/





    . . . letzte Woche haben sie es wiederholt mit Michael Jackson Fan

    Giovanni Zarrella hier noch einmal zum nachhören und - sehen . . .:moonwalker:<3


    Cantalino: ‘I Want You Back’ – Der beste Chor im Westen | WDR





    Freddie Mercury

    The Great Pretender

    mit Michael:bi: hier der Link zum Nachsehen:



    . . . kam am Donnerstag auf Arte


    Verfügbar vom 09/11/2018 bis 08/12/2018

    https://www.arte.tv/de/videos/047837-000-A/freddie-mercury/



    Er war eine der charismatischsten und facettenreichsten Figuren des britischen Rock: Freddy Mercury. Interviews, Konzertmitschnitte, Videos und privates Filmmaterial sowie jüngere Interviews mit Freunden und Künstlerkollegen zeigen den Menschen Mercury hinter dem schillernden Superstar

    Freddie Mercury war mysteriös und rätselhaft, ein Mensch, der über die Grenzen hinausging. Er liebte die Promiskuität, hasste Interviews und Songtexte zu schreiben. Er war „The Great Pretender“: ein fast schüchterner Mann, der auf der Bühne zum Orkan wurde. Vor allem aber war er eine der schillerndsten und facettenreichsten Figuren des britischen Rock. Der Dokumentarfilm zeigt den vielseitigen Künstler, der viel mehr war als der Leadsänger der erfolgreichen Band Queen. Mercury machte nicht einfach Rockmusik. Er tanzte 1979 für ein Wohltätigkeitskonzert mit dem Royal Ballet, sang 1987 das Lied „Barcelona“ mit der spanischen Operndiva Montserrat Caballé und arbeitete an einem Album mit dem zwölf Jahre jüngeren Michael Jackson, das nie veröffentlicht wurde. In München nahm er sein Solo-Album „Mr. Bad Guy“ auf, das sich zu seiner großen Enttäuschung schlecht verkaufte. Seine Fans liebten ihn mit Queen – ohne Queen liebten sie ihn ein bisschen weniger. Doch mit seinen Bandkollegen kämpfte er mehr, als dass er sich ihnen anvertraute. Er hatte nicht viele Freunde und machte viel mit sich alleine aus. Seine Musik war vielleicht einer seiner besten Freunde. In einem Interview sagte er einmal, dass er kein John Lennon sei, der eine Message für die Menschheit habe. Er habe nur ein Gefühl, aus dem heraus er seine Songs schreibe: Liebe.


    . . . und danach kam noch ein Interview mit Lenny Kravitz, indem er auch von Michael sprach . . . :pp:

    in Tracks auf Arte:


    Er ist seit fast 30 Jahren ein Superstar. Klingt anstrengend, aber das sieht man dem mittlerweile 54-jährigen nicht an. Er hat immer noch Bock – und was zu sagen!


    Verfügbar vom 16/11/2018 bis 16/11/2019

    https://www.arte.tv/de/videos/…vitz-im-interview-tracks/



    Jetzt läuft gerade 40 Jahre Musikvideos auf Nitro, von 23:50 - 01:25 Uhr

    . . . heute die 90er . . . :hut:

    Michael kam eben schon mit "Remember the Time":love: und den "Earth Song":moonwalker:<3


    . . . auf Platz 1. Scream, Platz 3. "Black or White" :mjmw:


    • 3. 1990 – 2000 Folge 3 Bild: RTL NITRO / Ruprecht Stemp

      In der dritten Folge geht es in die neunziger Jahre – das Jahrzehnt, in dem das Musikvideo seinen Zenit erreicht. Neue Computereffekte ermöglichen nie gesehene Effekte. Filmstars liefern spektakuläre Gastauftritte. Die Budgets steigen und steigen. Clips wie „Scream“ von Janet und Michael Jackson erreichen das Niveau von mittleren Kinofilmen. Der Gangsta Rap bringt ein eigenes Videogenre hervor und der TV Musiksender MTV ist damals wesentlich am weltweiten Aufstieg von Grunge und Alternative Rock beteiligt. Künstler wie Madonna und The Prodigy testen Grenzen aus bis sie Ärger mit der Zensur bekommen. Während Boy- und Girlband-Clips die Träume der Fans bedienen, verblüfft eine neue Generation von Videoregisseuren mit verrückten visuellen Einfällen. In Deutschland geht derweil mit VIVA der erste nationale Musikfernsehsender an den Start und erweckt die deutsche Videoszene zum Leben.

      In Folge 3 geht es um folgende Musikvideos:

      Michael Jackson: „Black Or White“, Nirvana: „Smells Like Teen Spirit“, Madonna: „Erotica“, Beastie Boys: „Sabotage“, Spice Girls: „Wannabe“, Jamiroquai: „Virtual Insanity“, Die Fantastischen Vier: „Zu geil für diese Welt“ u.v.a. (Text: RTL)


    "Mein Freund Michael" - Der King of Pop wird 60



    Bildergebnis für mein freund michael - der king of pop wird 60





    wird am Do 06.12.2018 um 20:15 - 22:05 Uhr und

    am Fr 07.12.2018 um 00:00 - 01:40 Uhr, auf NITRO wiederholt



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    "Mein Freund Michael“ – Der King of Pop wird 60Folge 1


    Mit seiner Musik brach Michael Jackson Rekorde und berührte Millionen Menschen auf der ganzen Welt. Als der „King of Pop“ 2009 mit gerade einmal 50 Jahren unerwartet verstirbt, hinterlässt er …

    evangelisch: Kirche in WDR 4 | 27.10.2018 08:55 Uhr | Manfred Rekowski


    Das gönn ich mir – Gottesdienst


    Guten Morgen,


    wenn man will, kann man am Sonntag in den Gottesdienst gehen. Nicht immer – aber

    meistens, findet er ganz in der Nähe statt. An einem durchschnittlichen Sonntag treffen sich

    in den evangelischen Kirchen im Bereich des Rheinlandes rund 70.000 Menschen zu

    Gottesdiensten, am Heiligen Abend sind es mehr als 700.000. Unterschiedliche

    Generationen kommen hier zusammen. Und sie sind nicht einfach nur Zuschauer, sondern

    sie sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Was erleben sie in einem Gottesdienst? Was

    geschieht da?


    Im Gottesdienst höre ich Worte, die ich mir nicht selber sagen kann. Ich kann mir manchmal

    nicht selber weiterhelfen. Ich komme oft allein nicht weiter. Ich kreise um mich selber, um

    meine Gedanken und meine Stimmungen. Nicht selten werde ich anderen Menschen nicht

    gerecht. Vergeben kann ich mir aber nicht selbst. Erlösen kann ich mich nicht selbst. Retten

    kann ich mich nicht selbst. Gott sagt Worte, die ich mir nicht selbst sagen kann. Gott rodet

    den Dschungel meines Herzens und bestellt den Acker meines Lebens.


    Im Gottesdienst nehmen die Gläubigen die Welt ins Gebet. Das tut gut. Das, was die Welt

    erschüttert, was zum Himmel schreit, und all das, was mich fast verstummen lässt, wird hier

    vor Gott gebracht. Und das, was ich nicht laut aussprechen kann und will, sage ich Gott in

    der Stille.


    Im Gottesdienst erlebe ich, wovon die Kirche lebt. Sie lebt von dem Wirken Gottes. Der

    Geist Jesu Christi berührt mich. Der Geist, der Brücken baut, der niemanden aufgibt, der ein

    Herz für die gefährdeten und schutzlosen Menschen hat. Dieser Geist Jesu setzt mich in

    Bewegung. Ich lerne anders zu denken und bekomme immer wieder Mut zu ersten kleinen

    Schritten, zum Tun.


    Im Gottesdienst werde ich gesegnet. Segnen, so sagte der Theologe Dietrich Bonhoeffer

    einmal, Segnen heißt: „…die Hand auf etwas legen und sagen: du gehörst trotz allem Gott.“

    (DBW 16, 657f.) So ein Segen tut mir persönlich sehr gut.


    Und dann die Musik - Balsam für die Seele! Ich singe oft Liedverse, die mich berühren und

    die ich mitnehme in die neue Woche. Am letzten Sonntag war es zum Beispiel dieser

    Liedvers: „Wo ein Mensch Vertrauen gibt, nicht nur an sich selber denkt, fällt ein Tropfen

    von dem Regen, der aus Wüsten Gärten macht.“


    Gottesdienste gibt es schon seit langem in vielfältigen Formen und an den

    unterschiedlichsten Orten: ob Familiengottesdienste, kirchenmusikalische Gottesdienste,

    Kinder- oder Jugendgottesdienste, die Angebote sind sehr vielfältig und sind nicht nur auf

    den Sonntagmorgen beschränkt. Gottesdienste finden nicht nur in Kirchen statt, sondern im

    Sommer auch im Grünen. Sie werden in Kindertagesstätten, in Schulen, in Jugendhäusern,

    im Krankenhaus und im Gefängnis gefeiert. Und man kann sie selbstverständlich auch am

    Radio oder am Fernseher mitfeiern. Und sich so eine heilsame Unterbrechung des Alltags

    gönnen.


    Ich freue mich auf meine Auszeit vom Alltag – morgen, im Gottesdienst,

    Ihr Präses Manfred Rekowski aus Düsseldorf.

    evangelisch: Kirche in WDR 4 | 25.10.2018 08:55 Uhr | Manfred Rekowski


    Bereit, zu verändern?


    Guten Morgen,


    Aufrüstung zum Krieg, Überschwemmungen, Dürren, eine Vermüllung der Meere durch

    Plastik und Öl,… - und und und. Dass unsere Erde bedroht ist – durch den Menschen selbst

    – das ist klar. Und dass wir schwierige gesellschaftliche Probleme wie eine offenkundige

    Vertrauenskrise, Missbrauchsskandale, einen Mangel an Facharbeitern und Pflegekräften

    zu lösen haben, spüren wir alle. Vielen ist klar: Ein „weiter so“ darf es nicht geben!

    Doch von mir selbst weiß ich: Es fällt mir oft nicht leicht, mich oder mein Verhalten zu

    ändern. So schaffe ich es schon beim Einkaufen oft nicht verpackungsarm einzukaufen,

    Plastik zu vermeiden. Und manches, was mich in den Nachrichten bewegt, verdränge ich

    schnell wieder. Ich bin informiert, aber das bleibt zu oft folgenlos.


    Ich frage mich oft: Was kann Menschen dazu bewegen, sich selbst zu verändern? Oder

    daran mitzuarbeiten, dass sich unsere Gesellschaft verändert? Wenn ich so überlege, dann

    ist in der Kirche ein häufiger Grund dafür, etwas zu verändern Druck. Druck, der zum

    Beispiel entsteht, weil Geld fehlt. Es fehlt Geld, um alle Gebäude – Kirchen und

    Gemeindehäuser – im bisherigen Angebotsumfang zu erhalten. Auch scheint es mir in der

    Politik ebenfalls so zu sein, dass meist Druck – zum Beispiel schlechte Umfragewerte –

    Veränderungen auslöst. Ich frage: Verändert sich nur dann etwas, wenn es erzwungen

    wird? Ist Druck der Motor für Veränderung?


    Es geht auch anders: Wenn Jesus Menschen ansprach, dann tat er es oft mit den Sätzen:

    „Kehrt um!“ oder „Folge mir nach!“ Jesus wollte nicht auf Biegen und Brechen Anhänger

    sammeln, die ihm blind folgen. Er wollte überzeugen. So malte er Zukunftsbilder. Er sprach

    von Gottes Reich - von Gottes neuer Welt. Einer Welt, die eine Alternative zu den

    bestehenden Verhältnissen ist, wo immer sie Menschen ums Leben bringen. Diese Vision

    der neuen Welt erzeugte bei einigen Ablehnung, viele blieben gleichgültig. Manche sahen

    ihre Pfründe und ihre Macht bedroht. Andere ließen sich dadurch jedoch in Bewegung

    setzen, setzten sich ein für Veränderungen, wurden zu Überzeugungstätern. Bis heute.

    Wie treten wir als evangelische Kirche für Veränderungen ein? Viele werden jetzt überrascht

    sein: ganz schlicht mit beten und arbeiten. Zu dem Gebet, das Christinnen und Christen

    überall auf der Welt beten, dem Vater unser, gehört die Bitte: „Dein Reich komme!“

    Evangelische Christen setzen darauf, dass Recht, Frieden und Gerechtigkeit sich

    durchsetzen.


    Wir hoffen darauf, dass alles, was Menschen ums Leben bringt, zum Auslaufmodell wird.

    Und wir setzen auf kleine erste Schritte. Ich glaube: „Wo ein Mensch sich selbst verschenkt,

    und den alten Weg verlässt, fällt ein Tropfen von dem Regen, der aus Wüsten Gärten

    macht.“ (1)


    Ich wünsche Ihnen und mir den Mut, heute vertraute Wege zu verlassen.

    Probieren wir es aus! Ihr Präses Manfred Rekowski aus Düsseldorf.

    Anmerkungen:


    (1)Lied: Wo ein Mensch Vertrauen gibt, Strophe 3, Text: Hans-Jürgen Netz 1975, Melodie:

    Fritz Baltruweit 1977, Rechte: Text: tvd-Verlag, Düsseldorf; Melodie: beim Autor.




    evangelisch: Kirche in WDR 4 | 26.10.2018 08:55 Uhr | Manfred Rekowski


    Gott ergreift Partei


    Guten Morgen,


    es gibt immer wieder Menschen, die der Kirche einen ganz bestimmten Platz zuweisen

    wollen. Die Kirche soll wahlweise für Werte sorgen, Traditionen pflegen oder gar das

    sogenannte christliche Abendland verteidigen und sich ansonsten um den inneren

    Seelenfrieden ihrer Mitglieder kümmern.


    Viele meinen auch ganz genau zu wissen, was nicht Aufgabe der Kirche ist. Das erlebe ich

    immer wieder, wenn ich mich für geflüchtete Menschen einsetze. Das spüre ich, wenn ich

    auf die Situation von Kindern hinweise, deren Eltern sie nicht ausreichend versorgen

    können.


    Das kommt mir entgegen, wenn ich über die schwierigen Lebensverhältnisse von

    Menschen in afrikanischen Staaten spreche, wo es für viele kaum Chancen für ein gutes

    Leben gibt. Das wird angemerkt, wenn ich davon spreche, dass wir mit unserer Schöpfung

    achtsam umgehen müssen, damit sie auch für zukünftige Generationen bewohnbar bleibt.

    Ich frage: Gibt es wirklich beliebig viele Möglichkeiten, wofür die Kirche einsteht und eintritt?

    Nein, Christenmenschen sind festgelegt. Denn die biblische Tradition ist der Platzanweiser

    für die Kirche: Denn Gott selbst ergreift Partei. Er ist ein Vater der Waisen. Gott ist ein Helfer

    der Witwen. Er bringt die Einsamen nach Hause. Und Gott führt die Gefangenen heraus,

    dass es ihnen wohl gehe. Gott tritt für gerechte Verhältnisse ein. (1)


    Gott steht also an der Seite der Bürgerinnen und Bürger im Land, die am wenigsten versorgt

    sind. Er steht auf der Seite der schwächsten Glieder der Gesellschaft. Nehmen wir die

    Witwen und Waisen, von denen in der Bibel die Rede ist. Denen fehlte es in biblischer Zeit

    am Nötigsten zum Leben. Heute denken wir an Kinder, die in Familien unterhalb der

    Armutsgrenze leben. Oder an alleinerziehende Mütter oder Väter, die es oft nur mit riesiger

    Mühe schaffen, nicht in die soziale Not abzurutschen. Oder an Menschen auf der Flucht.

    Oder Menschen, die Hunger leiden oder unter den Folgen von Kriegen.

    Und für sie alle steht die Kirche ein. Denn Gott ist ein Helfer und Fürsprecher für Menschen


    Und für sie alle steht die Kirche ein. Denn Gott ist ein Helfer und Fürsprecher für Menschen

    in Not. Für alle, denen es am Nötigsten fehlt. Er sorgt sich darum, dass jeder Erdenbürger

    genug von dem hat, was er zum Leben braucht: Essen und Trinken, Wohnraum, ein

    Zuhause. Es geht Gott um das Miteinander der Menschen auf der ganzen Welt. Darum,

    dass alle genug haben. Es geht um Gerechtigkeit und Frieden auf Erden. Um


    Zusammenhalt der Menschheitsfamilie im „Haus der Welt“ (Martin Luther King).

    In der Kirche, im Gottesdienst und in der Seelsorge, geht es natürlich immer darum, wie

    Menschen im Vertrauen auf Gott leben können: zuversichtlich, gelassen und mutig. Und es

    geht auch darum, wie Menschen mit sich, ihren Mitmenschen und Gott im Reinen getröstet

    sterben können.


    Und es geht immer auch um unsere Welt und um unser Zusammenleben.

    Gott hat der Kirche ihren Platz zugewiesen. Der Platz der Kirche ist nahe bei den Menschen

    - mittendrin.


    Das meint Präses Manfred Rekowski aus Düsseldorf.

    (1) Psalm 68,8: „Ein Vater der Waisen und ein Helfer der Witwen ist Gott in seiner heiligen

    Wohnung, ein Gott, der die Einsamen nach Hause bringt, der die Gefangenen herausführt,

    dass es ihnen woh(er)gehe.“

    80 Stunden "Ab in die 80er"


    Am Wochenende vom 26. bis 29. Oktober setzt WDR 4 die Reihe seiner erfolgreichen Themenwochenenden fort. Diesmal heißt es wieder "Ab in die 80er". 80 Stunden lang wird nur Musik aus den 80er Jahren gesendet.


    Michael Jackson

    Ab in die 80er

    Die lange Legenden-Nacht

    Ab in die 80er – Die lange Legenden-Nacht | 29. Oktober 2018, 00.05 - 06.00 Uhr | WDR 4


    Meilensteine und Legenden der Rock- und Popgeschichte der 80er stellen Ihnen Tom Petersen und Günter vom Dorp sechs intensive Stunden lang in der Nacht von Sonntag auf Montag vor.



    05.00-06.00 Michael Jackson: Der King of Pop

    Michael Jackson 1984

    Michael Jackson (1984)



    Michael Jackson war ein weltweites Idol, der mit Alben wie "Thriller" und "Bad", seinem Tanztalent und zahllosen Hits wie "Billie Jean" Menschen verzauberte. Aber er war auch eine tragische Figur – und so war es ein Schock, aber auch eine nicht ganz unglaubliche Nachricht, die am 25. Juni 2009 die Nachricht um die Welt ging: Michael Jackson ist tot. Er hatte nie ein normales Leben: Seine Kindheit verbrachte er, getrieben von Vater Joe, auf der Bühne, und wurde später zwischen absoluten Erfolgen und tiefsten Abstürzen hin- und hergeworfen. Wie sich der Mensch Jackson gefühlt haben mag, konnten nur sehr wenige verstehen, aber seine Musik bleibt zeitlos und beeindruckend.


    Rodung im Hambacher Forst vorerst gestoppt!



    Polizisten durchsuchen Zelte in einem Aktivistencamp von Braunkohlegegnern am Hambacher Forst.

    Aktuelle Stunde | 05.10.2018 | UT | Verfügbar bis 12.10.2018 | WDR


    https://www1.wdr.de/mediathek/…vorerst-gestoppt-100.html


    Kommentar: Fällt uns der Himmel auf den Kopf?

    Von Ferdinand Quante


    Keine Ruhe im Hambacher Forst, die Rodung des Waldes scheint unmittelbar bevorzustehen. Aktivisten wollen den Wald schützen und damit auch verhindern, dass in dem Gebiet Braunkohle abgebaut und in Kraftwerken auf schmutzige Weise verbrannt wird.



    Tja, sagte der Onkel Doktor, wenn Sie mit dem Rauchen nicht aufhören, ist Ihr Leben bald zu Ende. Dem Patienten fährt der Schrecken in die Glieder, nach ein paar Tagen aber glaubt er, dass ein Zigarettchen hier und da nicht wirklich schaden kann, und schon dampft er wie gewohnt munter weiter.




    Der Patient sind wir. Wir finden es schlimm, wenn uns Klimaexperten verheerende Naturkatastrophen voraussagen, aber so schlimm auch wieder nicht. Wir bleiben ruhig, lassen Autos und Flugzeuge weiter dampfen und finden es vielleicht sogar noch verrückt, dass im Hambacher Forst eine Schar von Aktivisten Bäume besetzt, um die Rodung des Waldes zu verhindern. RWE will dort Kohle aus dem Boden holen und damit zwei nordrhein-westfälische Großkraftwerke befeuern, die zu den größten Treibhausgas-Pustern in Europa gehören.




    Eigentlich müssten wir alle in den Hambacher Forst, denn eigentlich ist es nur vernünftig, alles Menschenmögliche zu tun, um den Klimawandel zu bremsen, das Schlimmste vielleicht noch zu verhindern. Das Problem bei der Sache ist nur: Wir glauben an die angekündigte Katastrophe nicht. Dass 30.000 Arbeitsplätze am Kohleabbau hängen und es ohne Kohlestrom bis auf Weiteres nicht geht, leuchtet schnell ein – aber ein zukünftiger mittlerer Weltuntergang? Die Sonne geht nach wie vor auf, die Bäume, nun ja, haben schon teils welke Blätter, extrem trocken war er halt, dieser Sommer, aber doch auch schön. Kein Grund zur Panik.




    Panik hab ich ja auch nicht. Nur, warum? Wenn der französische Philosoph Bruno Latour recht hat, ist der Klimawandel eine Nummer zu groß für uns. Da komme, so Latour, ein so gewaltiges Ereignis auf uns zu, dass es uns praktisch die Sicht versperrt. Wir sehen nichts, empfinden keine Angst und wollen es wohl auch nicht.




    Asterix und Obelix haben bekanntlich Angst, dass ihnen der Himmel auf den Kopf fällt. Könnte uns auch passieren. Aber wenn wir im Gegensatz zu den Galliern keine Angst davor haben, sollten wir wenigstens den Verstand einschalten, auf den Onkel Doktor hören und nicht länger wie gewohnt weiter dampfen.


    Zum Tag der Freundschaft

    3.Oktober . . . :moonwalker:<3



    You're My Best Friend: Lieder über Freundschaft



    Von Philip Stegers



    "Gute Freunde kann niemand trennen" – schon Franz Beckenbauer besang bei seinem kurzen Ausflug ins Musikgeschäft die Unverbrüchlichkeit wahrer Freundschaft. Ein Thema, das bis heute einige der schönsten Popsongs aller Zeiten hervorgebracht hat.


    . . . und von Queen auch ein schöner Song :love:


    Queen - You're My Best Friend (Official Lyric Video)



    Udo Lindenberg - Hinterm Horizont (feat.Josephin Busch & Nathalie Dorra)