Beiträge von heida

    Danke Maja
    für dieses interessante post. Beim Lesen des Textes habe ich festgestellt, dass ich ihn im Grunde schon auswendig kann. Aber die deutsche Übersetzung kannte ich nicht. Die ist ja der Hammer und paßt zu Michael wie Faust auf Auge. :scream:
    Ich kenne und liebe die Oper seit ich vor gefühlten 100 Jahren die Inszenierung von Ponnelle mit Hermann Prey gesehen habe. Ein perfekt zu der Musik passender gewaltiger Bilderrausch! Michael hat es für sich passend auch total perfekt umgesetzt. Ich kriege bei der Musik sowieso immer Gänsehaut, weil es für mich so ist, wie Michael das mal gesagt hat, -es kommt von oben-. Auch dieser Komponist hatte bestimmt einen Draht nach oben. Ich kann mir richtig gut vorstellen, wie Michael das mit seinem musikalischen Feingespür empfunden hat und dann kriege ich gleich nochmal sowiel Gänsehaut.

    Da muß man erstmal drauf kommen! Ich bin völlig :huch: :omg:
    Tausendmal gesehen, tausendmal berührt von dem Ausdruck seines Tanzes, der Faszination seiner Bewegungen und nichts kapiert. :wolke1:


    Ich möchte dazu, nachdem ich mich von dem "Schock" eben beim Lesen etwas erholt habe :umfall: , etwas aus dem Buch "Eine Wahrheit, viele Wege" zitieren:


    "Jedenfalls erinnern die körperlichen Haltungen und Konzentrationstechniken der taoistischen Meditation so stark an die des Raja Yoga, dass die Sinologen den Sanskritausdruck übernommen haben und von taoistischem Yoga sprechen. Indessen haben die Chinesen ihrem Yoga durchaus ihren eignen Stempel aufgedrückt.Ihre allgegenwärtige Sorge um die soziale Dimension hat dazu geführt, dass sie sich darum bemühten, das von den Yogis in der Meditation angesammelte Chi auf physischem Wege auf die Gemeinschaft zu übertragen, um ihre Vitalität zu steigern und ihre Geschäfte zu harmonisieren. Seite an Seite mit den Konfuzianisten, die an dem sozialisierenden Te des moralischen Vorbilds arbeiteten und die Etikette ritualisierten, suchten die taoistischen Yogi das Tao direkt anzuzapfen, indem sie es erst in ihren Herz-Verstand einsogen, um es dann an die anderen "weiterzubeamen". Wenn ein Yogi dieses Kunststück fertig brachte, wurde das meist gar nicht bemerkt, aber sein lebensspendendes Wirken war für die Gemeinschaft wichtiger als die Beiträge anderer Wohltäter."


    Das spricht mich jetzt gerade sehr an, denn egal, ob Michael sich da was antrainiert hat und wieviel er darüber wußte, er hat wirklich das Kunststück fertig gebracht, seine Botschaft in das Unterbewußtsein der Menschen zu tranportieren.
    Und diese Botschaft von Liebe ist vielfach auf hunrigen, durstigen oder gut vorbereiteten Boden wie ein Same gefallen und aufgekeimt.
    Und selbst da, wo der Boden nur felsig ist, hat sich der Same festgesetzt. Ich habe es selbst in Irland im Burrengebiet gesehen. Der Boden in dieser Gegend besteht nur aus Felsen und Steinen. Und doch blühen dazwischen die schönsten Blumen und ganz seltene Orchideen. Botaniker kommen extra deswegen dahin.
    Es ist nur eine Frage der Zeit.
    Michael war und ist noch weltweit präsent. Die Saat keimt weiter, da bin ich fest von überzeugt.

    Nacht der Kirchen...das ist eine ganz wunderbare Aktion! Es gibt an diesem Abend kein katholisch und kein evangelisch. Wir sind auch an diesem Abend EINS. Wann gibt es das denn schon? Evangelische und katholische Christen bekriegen sich in manchen Ländern... viele Menschen legen großen Wert darauf, dass wir Christen getrennt werden.. sie erachten es als wichtig zu betonen, dass sie evangelisch oder katholisch sind. Spielt es tatsächlich eine Rolle?
    Besonders schön würde ich es empfinden, wenn in dieser Nacht auch andere Gebetshäuser ihr Pforten öffnen würden.. das wäre doch magisch. Religionen endlich vereint. Ich glaube mal gelesen zu haben, dass gerade die Religionen Anlass für die meisten Kriege waren. Ist das nicht Hohn? Wie ist das mit Be God´s Glow....


    Ich möchte nochmal hierzu was schreiben. Vielleicht ist es ein bischen OT, aber vielleicht paßt es auch hierher.
    Die Tochter, 36 J., meiner Arbeitskollegin liegt seit einer Woche im künstlichen Koma im Krankenhaus und wird künstlich beatmet. Sie hat eine Lungenembolie und noch einiges dazu und es sieht sehr schlecht aus. Ihrer Mutter geht es dementsprechend auch ziemlich schlecht. Gestern Morgen, sie saß gerade mit der Chefin beim Frühstück, fragte ich, wie jeden Tag, wie es aussieht. "Schlecht!" Sie fing an zu weinen und ich nahm sie in den Arm und sagte: "Ich hab gestern Abend vor dem Einschlafen ganz doll für sie gebetet." Die Chefin sagte: "Mein Mann auch. Er hat ganz lange für sie gebetet. Ihn nimmt das total mit." (Er hat letztes Jahr seine Schwester durch Krebs verloren) Vorauf ich hinaus will ist, meine Chefin und ihr Mann sind Muslime, und irgendwie hat mich das den Moment doch sehr berührt, dass es in manchen Momenten völlig egal ist, zu welchem Gott du betetst; Hauptsache, du betest und fühlst mit und zeigst das auch.

    Sehr gute Analyse, gefällt mir auch.Vielleicht sollte man noch den Vorfilm mit reinnehmen, der in schwarz-weiß gefilmt ist und zeigt, wie ein Schwarzer von der Universität nach Hause in die Ferien fährt in sein Ghetto. Er findet sich da nicht mehr wirklich zurecht, es ist irgendwie nicht mehr sein Zuhause. Er geht durch die Wohnung und fühlt sich fremd. Dann trifft er seine alten Kumpels wieder. Sie und er merken, dass er sich verändert hat. Sie wollen ihn auf den Prüfstand stellen, ob er immer noch einer der ihren ist, sozusagen "bad". Ich finde die Szene, wo Michael so losschreit, wahnsinnig beeindruckend. Das geht für mich weit über Schauspielerei hinaus. Das ist für mich die beeindruckendste Szene vom ganzen Vid. Von der mitreißenden Musik und der tollen Tanzchoreo mal abgesehen. Er versucht nochmal, dazu zugehören und das dadurch zu beweisen, dass er den alten Mann in dem U-Bahnschacht überfallen will. Aber es geht nicht mehr. Und dann kommt eben das, was Zoey so schön beschrieben hat.
    Für mich ist das auch ein ganz wichtiges Thema, was Michael da schon so überdeutlich zum Ausdruck gebracht hat. Wie wichtig Bildung und Wissen ist. Das man sich damit aus seinem Ghetto selbst rausholen kann. Wenn man das auch mal betrachtet, wie Unterdrückung funktioniert, indem man den Armen keine Bildung zugesteht, weil man sie dann einfach besser ausnutzen kann, das hat Michael sehr gut dargestellt. Seine Botschaften gehen immer viel tiefer. Wirklich an den Kern der Sache. Er hat ja auch noch brühwarm die Diskriminierung der Schwarzen mitbekommen. Joe Jackson wollte nicht von ungefähr da raus aus dem Ghetto. Und er hat einen sehr intelligenten, feinfühligen und emphatischen Sohn gezeugt. Der auch noch das Zeug hatte, die Familie da rauszuholen.
    Das Thema Bildung und Wissen ist heute immer noch weltweit so aktuell, wie Michael es damals dargestellt hat.
    Dazu fällt mir auch der Song von Elvis ein "In the Ghetto". Die Schiene der Gewalt wird da weiter fortgesetzt mit jedem neuen Baby, das geboren wird. Und am Ende weint eine Mutter. Wenn man sich das heute mal global so betrachtet, da kann einem immer noch schlecht werden.

    Dazu kann ich nur sagen: bullshit! bullshit!


    Ich hab sämtliche Songs von Michael von klein an, was jemals veröffentlicht wurde und man hört da die Weiterentwicklung seiner Stimme und auch die feinen Brüche, die er gesanglich sehr gut überspielt durch Technik und Training. Gerade diese Songs aus seinem Stimmbruch liebe ich sehr, weil sie so sympatisch sind, weil man da merkt, das Michael auch "nur" ein Mensch ist und mit den menschlichen Befindlichkeiten zu kämpfen hat. In den Summer-Shows sieht und hört man es auch an einigen Stellen, dass es ihm nicht ganz so gelingt, zu singen, wie er es gerne hätte und seine Mimik zu einem leicht gebrochenen Ton ist einfach süß. :herz: Und so charmant. In einigen Songs aus der Zeit hört man, wie er teilweise noch in die Kinderstimme geht und dann die sich entwickelnde Mänerstimme wieder Fuß fasst. Gerade diese Songs haben einen unvergleichlichen Charme! :wolke1: Und dazu braucht man nur ein gutes Gehör!
    Michael war ein Kämpfer und hat hart trainiert, Stimme und Tanz, dazu seine natürliche Begabung und sein Talent.
    Himmel, hilf! :tischkante: Sind manche Leute blöde!
    Paddy Kelly ist auch ziemlich nahtlos durch seinen Stimmbruch durchgekommen, hat wie Michael auch von klein an gesungen und ist körperlich ein zartes Wesen. Hat sehr lange mit seinen Pickeln gekämpft und ich nehme einfach mal an, Papa Dan hat ihn nicht mit dieser amerikanischen Pille vollgestopft. Es gibt eben Männer, die die Natur so angelegt hat, dass sie keine Probleme mit dem Stimmbruch haben. Und davon mehr, als man denkt. Meine beiden Söhne z. B. sind auch ohne Brüche durch den Stimmbruch durch. Die hatten von Kind an schon eine tiefere Stimme und das hat sich in der Pubertät fast unmerklich noch etwas tiefer entwickelt. Da haben wir in der Zeit auch immer mal wieder drüber geredet, das sie gar keinen typischen Stimmbruch haben. Sie fanden das toll, dass sie keine Probleme mit der Stimme hatten.
    Ich hab mal mit einer Musiklehrerin darüber geprochen und sie sagte, wenn beide Elternteile tiefe Stimmen haben, was bei uns der Fall ist, meine Stimme ist so tief wie eine Männerstimme, ahmen die Kinder das unbewußt nach und haben auch nicht so viel Schwierigkeiten im Stimmbruch. Sie hat noch viel mehr dazu gesagt, wie das wissentschaftlich belegt ist, wie die Techniken sind usw., das weiß ich jetzt alles nicht mehr so genau, aber ich fand es sehr interessant damals.


    Es ist einfach unfaßbar, wie krank manche Leute sind und was sie sich ausdenken, um mit Michaels Namen ein paar müde Euronen zu machen. Pfui!!! :wand:

    Es ist wie am Strand spazieren gehen und Bernsteine suchen.


    Ach Helena
    Dein Post ist einfach wunderschön! :wolke1: Kann ich mich sofort reinfallen lassen. Das liebe ich auch so sehr, am Strand spazieren gehen und Steine sammeln. Das hat sowas absolut Meditatives. Meine Steinesammlung aus Irland liegt liegt hier neben mir auf meinem Schreibtisch, runde Steine in in verschiedenen Größen, wie schwarze Eier.


    Danke, Verity,
    dass du so mutig warst, sowas empfindlich Persönliches hier zu posten. Meine Vision von Michael und mir in Irland an der Klippe war ja auch so eine nonverbale Kommunikation, wo ich mit dem normalen Verstand auch nicht wußte, was das zu bedeuten hatte. Aber ich hab mich in den Flieger gesetzt und bin endlich nach Irland geflogen, was ich schon so lange wollte. Und ich hab meine Antworten gekriegt. Hab ich nach meinem Urlaub ja auch schon hier gepostet. Und es hat sich noch mehr für mich in diesem Zusammenhang aufgedröselt. Dafür bin ich sehr dankbar. :hmhm:
    So gibt es auf vielerlei Art Hinweise in die für einen richtige Richtung. Und ich bin immer dafür, ihnen zu folgen. Irgendwie ist ein Sinn hinter all diesen Dingen.
    Und wo wir schon mal beim Thema sind, ich bin total davon überzeugt, dass Michael über kurz oder lang sich auch als Channel zur Verfügung stellt, wie zum Beispiel St. Germain. Das sind bestimmt schon alles so kleine Aufwärmübungen von ihm. Er tanzt sich schon mal ein. :daumen: :hmhm: :michael3: :michael1: :wolke1:

    Mannohmannohmann! Es scheint ja im Moment nicht nur die Erde ganz schön durchgerüttelt zu werden durch Erdbeben, Feuer, Sturm und Überschwemmungen, Sturz von Regierungen, sondern auch die kleinen Welten der einzelnen Menschen geraten zum Teil im Moment gehörig durcheinander. Ich erinnere Jahre, wo es durchweg ziemlich ruhig zuging, aber im Moment höre ich viel von Leuten, die sich trennen und eher ziemlich schmerzhaft, als im Einvernehmen. Oder die Krebserkrankungen und Herzinfarkte nehmen zu. Es wird gestorben. Letztes Jahr sind so viele Leute gestorben aus meinem Familien - und Bekanntenkreis wie sonst in keinem Jahr.
    Ich denke manchmal, wer jetzt nicht hart an sich arbeitet oder aufwacht und endlich was für sich tut, der wird durch das Leben und höhere Mächte dazu aufgefordert und das manchmal ganz schön schmerzhaft. Wie neulich eine Kundin zu mir sagte: "Die Einschläge kommen immer näher!"
    Manchmal hat man ja schon latent was im Gefühl, dass das Eine oder Andere im Leben nicht ganz stimmig ist, aber man drückt es weg, weil es vielleicht zu schmerzhaft ist. Aber es holt einen immer wieder ein, bis man die Lektion gelernt hat. Man kommt einfach nicht drumrum. Meine Schwester, Yogalehrerin, hat da so ihre Weisheiten von ihren Yogis, die das eher pragmatisch sehen. Wenn sich irgendwas verhakt hat in diesem Leben und man kriegt es nicht gelöst, aus welchen Gründen auch immer, oder der Leidensdruck ist zu groß, verabschiedet sich die Seele aus diesem Leben und beginnt das Ganze nochmal von vorn im nächsten Leben unter besseren Voraussetzungen und Bedingungen. Womit ich jetzt mit dem Verabschieden nicht unbedingt Suizid meine, sondern eher Erkrankung und Tod. Das habe ich schon so Mitte der 90ger von einer Rudolf Steiner-Schülerin gehört. Damals waren mir solche Gedankengänge noch ziemlich fremd, aber ich fand es sehr spannend. Heute hat es für mich eine gewisse Logik. Ist ein hartes Thema, aber seit damals bemühe ich mich, meine verknoteten und verworrenen Wollknäule im Hier und Jetzt Stück für Stück aufzudröseln. Das macht auch mehr Spaß als aufzugeben, wenn man sieht, dass man immer wieder ein Stück voran kommt. Wenn man Hilfe will, kriegt man sie auch. Das ist ja hier vielfach schon beschrieben worden.
    Mir hat vor vielen, vielen Jahren mal jemand gesagt: "Wenn der Schüler bereit ist, erscheint der Lehrer!" Und so ist es auch.
    Das ist wirklich zu einem meiner Leitsätze geworden.


    Wenn die Gedankenkreisel nicht zur Ruhe kommen wollen, hilft es auch, einfach Stop! zu sagen. Immer wieder Stop! Notfalls groß auf einen Zettel schreiben und gut sichtbar anzubringen. Und dann zu gucken, was wirklich ist. Die Sonne scheint, der Hund wedelt mit dem Schwanz, ich sitze warm und trocken in meiner Wohnung, kann mir einen Kaffee kochen usw.
    Die großen Gedankenkonstrukte helfen einem in solchen Momenten, wenn man vom Leben oder vom Schmerz gebeutelt ist , nicht unbedingt weiter. Eher so die kleinen Dinge, das bischen positive oder tröstliche, was man gerade noch so wahrnimmt und dafür zu danken. Im wahrsten Sinne des Wortes auf die Knie gehen, sprich die Knie in Demut zu beugen und zu danken, dass man lebt, dass man gesund ist, what ever.
    Eine meiner Lieblingsübungen über Jahre! Wenn das Leben mal wieder grausam zugeschlagen hat. :pomp: :stern:
    Am Besten vorm Bett, da kann man die Ellbogen so schon weich aufstützen, :daumen: , Hände gefaltet an die Stirn, Augen zu und sich gedanklich mal alles von der Seele labbern. Und das Danken nicht vergessen. :hmhm:


    Wenn das hier auch vielleicht nicht wieder unbedingt in God´s Glow passen sollte, wäre es doch schön, wenn es hier verbleiben könnte, weil die Hilferufe, sag ich mal jetzt so, doch auch in diesen Thread geschrieben wurden.
    Man kann noch so viel theoretisieren, aber das Leben holt einen doch immer wieder vor vorne ein. :kalk: :blauauge: :menno:
    Ich drück mal alle, die gedrückt werden möchten. :gruppenk:

    Wenn wir unsere Gedanken müßig zu anderen Leuten
    schweifen lassen, werden wir jeden Gefühls- oder Gemütszustand anziehen, in dem sich der andere jeweils befindet.


    Liebe Chinue


    Der gesamte Text, den du geschrieben hast, gefällt mir sehr gut. Eine meiner Affimationen, die ich für mich gesammelt habe und schon seit ca. 15 Jahren an meiner Pinwand habe, ist: wenn ich mich gedanklich in den Angelegenheiten anderer befinde, habe ich keine Kraft, mich um meine eignen Angelegenheiten zu kümmern.


    Das war ein hartes Training für mich und heute kann ich das endlich abschalten und mich auch abgrenzen von den Angelegenheiten anderer. Das ist nicht egoistisch, sondern gesund für mich. Denn wenn ich ganz bei mir bin, bin ich besser drauf und strahle eine positive Energie aus. Da kann sich dann der, der das gut findet und gerade mal eine Aufmunterung braucht, wohlfühlen. Der andere, der lieber leiden will und sich in einer negativen Energie befindet, wird davon abgestoßen und kommt mir meistens gar nicht mehr nahe. Früher hatte ich öfter mit sogenannten "Energievampieren " zu tun, das hat mich viel Kraft gekostet.


    In meinem Beruf, in dem ich täglich viel mit Menschen zu tun habe, kann ich das gar nicht gebrauchen, sonst bin ich abends nur noch platt. Da muß ich mich einfach abgrenzen. Während der doch meist eine Stunde dauernden Behandlung lassen die Kunden oft los und erzählen mir belastende Dinge aus ihrem Leben, die manchmal ganz schön reinhauen. Da gehe ich in dem Moment auch drauf ein und gebe der Kundin ein gutes und gestärktes Gefühl, aber wenn sie geht, gehen auch ihre Angelegenheiten mit ihr mit. Ich brauche in meinem Geschäft dann wieder frische Energie für den nächsten Kunden.(Auch für mich :nick: ) Fenster auf, ein bischen rumwedeln, gute Düfte usw. Meine Arbeit ist im Grunde jeden Tag ein gutes Training für mich selbst.
    Ich schreibe hier mal für den, den es interessiert, meine Lieblingsaffimationen auf. Ich denke, das paßt auch zu allem, was hier schon geschrieben wurde.


    Mein inneres Wesen ist unzerstörbar.
    Ich folge nur meiner inneren Führung.
    Ich lasse alle Begrenzungen fahren, die mich von meinem Lebensziel zurückhalten.
    Ich halte durch.
    Destruktive Einflüsse gehen an mir vorbei.
    Ich liebe und ich werde geliebt.
    Ich öffne mein Herz.
    Ich gebe und mir wird gegeben.
    Was für mich richtig ist, kommt auf mich zu.
    Ich bin geborgen in mir selbst.
    Ich schließe mich an den göttlichen Energiestrom an.
    In meinem Zentrum finde ich die eindeutige Entscheidung.
    Ich habe Verbindung mit meinem höheren Selbst.
    Ich teile mich anderen immer klar und authentisch mit und kann mich gut abgrenzen.
    Ich bin gesund und mein Körper trägt alles zur Heilung in sich.
    Ich bin dabei, mich positiv zu verändern und verdiene das Beste.
    Ich bin immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort und mache erfolgreich genau das Richtige.
    Ich bin dankbar für die Fülle, in der ich lebe.

    Liebe MJ Fan


    Dem kann ich nur aus vollem Herzen zustimmen. Mit wenigen Worten genau auf den Punkt gebracht! :danke:


    "Hinter dem Horizont" gehört auch mit zu meinen Lieblingsfilmen. Der trägt die Botschaft schon in sich. Und zeigt auch sehr schön alle Spielarten der Liebe. Lohnt sich wirklich, den mal zu gucken, wer den noch nicht kennt. Man versteht vielleicht dann auch vieles besser, was hier so geschrieben wird.

    Wenn eure Kinder etwas Schlimmes tun, sagt ihnen NIEMALS: „Ich liebe dich nicht! Ich werde dich NIE lieben, wenn du dich so benimmst!“
    Sagt ihnen immer: „Ich liebe dich. Ich werde dich immer lieben! Aber ich liebe es nicht, wie du dich aufführst!“

    Schön, dass du nochmal daran erinnerst.
    Das gilt ja auch für alles andere, z.B., wenn man sich mit jemandem streitet. Wenn man sagt: "Du bist gemein!" greift man jemanden direkt an und er will sich verteidigen. Sagt man aber: "Das, was du eben zu mir gesagt hast, empfinde ich als gemein mir gegenüber. Das tut mir weh!" beschuldigt man den anderen nicht, sondern drückt nur aus, wie das, was gesagt wurde, bei einem selbst angekommen ist und es ergibt sich eine Chance, eine bessere Diskussion zu führen.

    Heute wurde in Ägypten Geschichte geschrieben aber was viel wichtiger ist, ist dass Millionen oder Milliarden Menschen auf der ganzen Welt Zeuge von dieser friedlichen Kraft wurden.


    Ganz so friedlich war es leider nicht. Es hat ca. 300 Menschen dann doch das Leben gekostet.
    Was jetzt bitte nicht mißverstanden werden soll. Ich freue mich auch darüber, dass anscheinend doch irgendwie ein Bewußtseinswandel stattgefunden hat und das durch die gesammte Kraft eines Volkes es möglich war, relativ unblutig eine 30jährige Diktatur zu beenden. Da gibt es in der Historie ganz andere Geschichten.
    Vielleicht hat auch ein bischen mitgeholfen, dass das Land natürlich durch diese Revolution auch empfindlich am Nerv einer seiner Haupteinnahmequellen, nämlich dem Tourismus, getroffen wurde.

    @ Chinue
    Du hast mir ja sowas von aus der Seele gesprochen! :hkuss:
    und @ Zoey


    den "esotherische Overload" finde ich auch ganz klasse. :kicher: Das hat mich wirklich zum Lachen gebracht. Kann schon sein, dass es tatsächlich so ist. Aber wahrscheinlich ist es auch ein bischen Angst vor dem nächsten Schritt, dass ist mir gerade durch eure beiden Posts klar geworden. :danke:
    Da laß ich mich lieber von 1000 Leuten durch meinen Alltag hetzen und brech abends zu Hause auf meinem Sofa zusammen, als auf meine innere Stimme zu hören.
    Das mit dem spirituellen Kick brauch dich nicht zu befremden, das ist eher spaßhaft gemeint, wie ich eben so schnack. Wußte ich auch irgendwie nicht anders auszudrücken.
    So wie Don´t be shy schon ein paar Posts weiter vorn schrieb, das sie so eine Ahnung hat, dass da noch was auf sie wartet oder so ähnlich, geht es mir auch. Nur mit dem Unterschied, dass ich versuche, mich davor zu drücken. Da das aber auf Dauer nicht geht und die innere Stimme das auch nicht will, ist der beste Weg tatsächlich der in die Stille, in die Leere.

    gerade für die menschen, die sich noch nicht so lange mit diesen themen befassen, ist es wirklich
    von großer bedeutung, dass mehrere perspektiven mit einbezogen werden... denn es kann auch nach
    hinten los gehen, wenn man z.b. eine "familienaufstellung" oder eine "rückführung unter hypnose" usw.
    vornehmen lässt... es gibt nämlich auch leute, die völlig unvorbereitet solche dinge in angriff nahmen und
    danach dann völlig überfordert damit waren und es ihnen sogar richtig schlecht ging...


    Das kann verdammt nach hinten losgehen, da hast du absolut recht. Vor allem, wenn du an so Leute gerätst, die sich erstmal selbst kurieren müssen.


    Vielleicht hab ich auch ein bischen heftig reagiert, aber ich fühlte mich so ausgehöhlt im Hirn von dem Stress der letzten Zeit. Die Grippe hat mich auch fertig gemacht. So jetzt nach 2 Tagen viel Schlaf geht es schon wieder besser.
    Ist klar, dass das was hier geschrieben und auch sehr gut erklärt wird, für viele ganz neu ist und sie Zeit brauchen, das zu verdauen. Aber wie ich schon ein paarmal geschrieben hab, für mich ist das alles nix Neues und wenn ich dann so in mich reinlausche, was mir spirituell den nächsten Kick geben könnte (um das mal so salopp auszudrücken), sagt meine innere Stimme immer nur: kehr zur Einfachheit zurück.
    Ich hab ja zu Weihnachten Meditationskarten aus dem Tao Te King bekommen und hab mir da gestern eine Karte gezogen, die passt wie Faust auf Auge. Ein ca. 4jähriges Kind liegt mit mit seinem Kopf auf dem Arm so halb über einen Tisch und betrachtet sich sozusagen von innen.
    Der Vers dazu ist:


    Das Tao tut nie etwas, doch durch es wird alles getan.


    Könnten große Männer und Frauen
    ihre Mitte in ihm finden,
    würde die ganze Welt,
    ihren natürlichen Rhythmen gemäß,
    von selbst umgewandelt werden.
    Die Menschen wären zufrieden
    mit ihrem schlichten, alltäglichen Leben,
    in Eintracht und frei von Begierde.


    Wenn es keine Begierde gibt,
    existiert alles und jedes in Frieden.


    Ach, der absolute Idealzustand! :wolke1:


    Hier nochmal eine Erklärung zum Tao:


    Es gab etwas Formloses und Vollkommenes,
    bevor das Universum entstand.
    Gelassen ist es und leer.
    Einzig und unverständlich.
    Grenzenlos und ewig verfügbar.
    Es ist die Mutter des Universums.
    In Ermangelung eines besseren Namens
    nenne ich es das Tao.


    Es fließt durch alle Dinge,
    innen und außen, und kehrt zurück
    zum Ursprung aller Dinge.


    Das Tao ist groß.
    Das Universum ist groß.
    Die Erde ist groß.
    Der Mensch ist groß.
    Das sind die vier großen Mächte.
    Der Mensch folgt der Erde.
    Die Erde folgt dem Universum.
    Das Universum folgt dem Tao.
    Das Tao folgt nur sich selbst.

    Ist klar, dass für viele viele Sachen hier neu sind und auch meine allergrößte Hochachtung für das langmütige Erklären der einzelnen User.
    Aber ich bin nun mal ein altes Leder und hab schon so einiges hinter mir.


    @ Donna
    Mich würde mal interessieren, wie du das Stellen empfunden hast. Wenn nicht hier, dann würde ich mich sehr über eine PN freuen.


    Empfehlen kann ich zum Einstieg, wen das interessiert, das Buch von Thomas Schäfer: Was die Seele krank macht und was sie wieder heilt.
    Das ist wirklich leicht und verständlich geschrieben und liest sich weg wie nichts. Die Sachen von Hellinger selbst sind oft ein bischen schwer verdaulich.
    Das Familienstellen selbst hat mich schon Mitte der 90ger interessiert, aber ich habe niemanden gefunden, wo ich das Vertrauen hatte, das da zu machen. Wie Zoey schon geschrieben hat, gibt es auf diesen ganzen Gebieten auch genug Scharlatarne oder Leute, die noch nicht mit sich selbst im Reinen sind und versuchen, über ihre "Arbeit" mit und an anderen sich selbst zu kurieren. Wenn man an so jemanden gerät, ist es natürlich auch zum Lernen, aber besser, man erspart sich das.
    Mein jüngster Sohn ist hautkrank mit Neurodermitis und Psoriasis. Kommt in Mutter und Vaterfamilie vor und so hat es ihn erwischt. Ich war immer mit ihm bei Heilpraktikern, weil das eine Krankheitsbild gegen das andere spricht und eine ärztliche Behandlung dadurch schwierig war. Er ist sogut wie symtomfrei, was mich sehr froh macht, ihn natürlich auch, weil ich bei uns in der Hautarztpraxis natürlich auch die ganz schweren Fälle zu sehen bekomme.
    Ich hatte für ihn eine Heilpraktikerin gefunden, die auch seine Seele behandelte und zu der mein Sohn grenzenloses Vertrauen hatte gleich vom ersten Sehen an. Da hab ich mal auf die kindliche Intuition vertraut.
    Mit 14 Jahren bekam er eine einseitige Gesichtslähmung, verursacht durch einen Schnupfenvirus. Die ganze Prozedur, Krankenhaus, Punktion der Wirbelsäule, Röhre usw., usw. es ging nicht weg und es sieht zum Erbarmen aus, wenn die eine Gesichtshälfte lacht und die andere ist völlig gefühlslos, der Mundwinkel hängt nach unten und das Auge ist ganz weit aufgerissen. Verursacht wird sowas auch durch enormen Druck und Stress. Die Anzeichen von Überlastung waren schon vorher an ihm zu erkennen, aber woher sollte ich wissen, was er hat, wenn er es noch nichtmal selbst wußte. Er hat es uns dann durch sein Gesicht ganz deutlich gezeigt. Ein Bereich seines Lebens war völlig gelähmt. Zu dem Zeitpunkt fiel mir, was ein Zufall! das Buch von Thomas Schäfer in die Hände und da ich meinen Sohn sowieso von der Heilpraktikerin weiterbehandeln lassen wollte, fragte ich sie bei dem entsprechenden Termin, ob für ihn auch ein Familienstellen in Frage käme. Sie sagte, als sie ihn gesehen hat, hat sie sofort gedacht, dass er sowas machen sollte. Hat sie dann spontan mit ihm gemacht und er fand das ganz Klasse. Er hat alles mitgemacht, alles verstanden und fühlte sich danach total befreit. - Er war völlig blockiert von der nichtverarbeiteten Trauer meines Vaters um meine verstorbene ältere Schwester. Das ging ihn ja im Grunde gar nichts an, aber Kinder neigen dazu, Sorgen und Lasten den Erwachsenen abzunehmen aus Liebe. Und so sind sie nicht an ihrem richtigen Platz im Leben und können sich nicht um ihre eignen Belange kümmmern, was irgendwann zur völligen Überlastung des Systems führt und dann kommt es zur Krankheit oder irgendwelchen fehlgesteuerten Aktionen. Mal simpel ausgedrückt. Außerdem sind die Familienmitglieder denen, die ihnen Lasten abnehmen nicht unbedingt dankbar, weil es sie selbst daran hindert, ihre Probleme zu lösen. Mein Vater hatte auch nie so ein herzliches Verhältnis zu meinem jüngsten Sohn wie zu meinen beiden älteren Kindern. Das tat mir manchmal richtig weh und ich verstand das nicht. Eine Woche nach dem Stellen sah ich auf der Konfirmation von Felix in dem ganzen Trubel, wie sich mein Vater zu Felix setzte und zu ihm sagte: "Du Felix, du mußt mir mal was erklären! Ihr jungen Leute kennt euch ja besser mit der Technik aus...." Es wärmte mir das Herz zu sehen, wie die beiden die Köpfe zusammensteckten und mein Vater sich von Felix irgendwas erklären ließ und ganz achtsam und herzlich mit ihm umging.
    Seit dem habe ich im Laufe der Jahre immer, wenn ein Problem sich mehr als deutlich zeigte, ein Stellen dazu gemacht. Es löst sich dann vieles auf ganz wunderbare Weise auf und man fühlt sich unendlich erleichtert und versteht die Zusammenhänge besser. Ich verstehe den anderen dann auch besser. Es bringt mich einfach weiter auf meiner Lebensreise.
    Vielleicht erklärt dieses kleine Beispiel anschaulich die Wirkweise vom Familienstellen.


    Hier nochmal ein übernommener Text, nicht von mir:
    Wir wissen nicht nur, was wir gesagt bekommen, wir ahnen weitaus mehr, auch wenn wir vieles sofort wieder aus Bequemlichkeit ins Unterbewußtsein oder Un-Bewußte schieben. Und so kann dieses Verdrängte, in der Familie "Begrabenes" mehr oder weniger intensiv arbeiten: Gefühle konnen übertragen oder übernommen werden, ohne das die Hintergründe den "Gefühlsträgern" bewußt sind. Durch die Identifikation mit bestimmten Familienangehörigen oder mit Personen, die mit ihnen verwoben sind, werden manchmal Gefühle weitergegeben oder angenommen, Handlungen werden fast zwangsläufig wiederholt, Rollen wiederholt, manchmal unbewußt, manchmal, obwohl zuvor zutiefst abgelehnt, wie scheinbar unabwendbar. Genauso scheinbar unabwendbar, wie sich diese (Familien-) Strukturen und Schicksale wiederholen. Diesen Kreislauf gilt es zu durchbrechen-und so was geht nur bewußt.


    Dazu fällt mir ein, dass ich mich schon damals mit meinem Pastor während meines Konfirmandenunterrichts darüber gezankt habe, dass ich es nicht einsehen wollte und auch nicht lernen wollte, was da geschreiben stand: nämlich, dass die Sünden der Väter mich verfolgen bis ins 7. Glied. Fand ich völlig bescheuert, dass ich für die Sünden meiner Väter büßen sollte. Ich hab gesagt, das kann Gott nicht wollen. Wenn, dann mach ich meine eignen Sünden und büße dafür. Aber ich will nicht, dass ein anderer dafür büßen muß. Ich kam mit dem Pastor auf keinen Nenner zu der Zeit, aber heute denke ich, die waren schon ganz schön schlau damals. Denn das, was Hellinger herausgefunden hat, entspricht dem ja.

    :juhuu: Das ist ne Diskussion, wie ich sie liebe!
    Liebe Tova, von dir können sich einige, die ich kenne, echt ne Scheibe abschneiden! Ich habe von meinem Sohn "Avatar" zu Weihnachten bekommen. Hab den im Kino verpasst. Mein Sohn liebt den Film. Werd ihn mir gleich mal anschauen.


    Klar ist Grundlagenwissen wichtig bei allem, mit dem man sich beschäftigt. Je mehr man bereit ist zu lernen, um so besser. Ich wollte früher auch alles wissen, gerade im spirituellen Bereich. Hab mich sehr mit dem Leben der Indianer und ihrer Visionssuche beschäftigt und fand das ganz toll. So ging es immer weiter. Ich kenne meine Krafttiere und meine Schutzengel. Gott und Jesus waren schon immer meine Bezugspersonen, wenn ich das mal so ausdrücken darf. Ich hab gelesen, gelesen, gelesen und alles ausprobiert, was nur irgendwie ging. Außer schwarzer Magie. Da hatte ich immer einen Heidenrespekt vor, obwohl oder vielleicht gerade, weil ich tief in mir spürte, dass ich da einen leichten Zugang zu hätte. Später habe ich erfahren, dass ich in einigen Inkarnationen mit einem Partner das ziemlich betrieben habe. Hab auch entsprechend auf die Kappe gekriegt dafür. Irgendwie habe ich das auch immer gewußt. Denjenigen Partner habe ich auch in diesem Leben kennengelernt und es war eine sehr schwierige Beziehung!
    Irgendwie hatte ich schon immer eine Ahnung davon, dass in meinem jetzigen Leben vieles bereinigt werden soll, dass ich mir das als meine Aufgabe gestellt habe, um dann eine Stufe höher zu gehen. Deswegen habe ich natürlich auch viel gelernt von anderen, die schon mehr wußten usw. Ist klar!
    Früher, als ich jünger war und auch mal über meine Erfahrungen und Fragen reden wollte, war das hier in unserm Kaff überhaupt nicht gefragt. Selbst meinen Freundinen kam ich komisch vor. Ich habe öfter gehört, dass über mich gesagt wurde, wenn so Fragen aufkamen über Spiritualität, Sinn des Lebens usw. , " Frag mal die, die hat zwar nen Hau weg, aber wahrscheinlich weiß sie´s."
    Ich hatte immer Glück und habe zur richtigen Zeit die richtigen Leute kennengelernt, die mich weiterbrachten. Als ich mich darüber mal wunderte, sagte jemand zu mir: wenn der Schüler bereit ist, erscheint der Lehrer!
    Heute sind die ganzen Sachen schon und Gott sei Dank sehr selbstverständlich geworden. Man kann mit vielen Leuten gute Gespräche führen. Dieses Jahr waren in Hamburg einige Kongresse, die sich mit diesen Themen beschäftigen und viele Leute, von denen ich mir schon vor ca. 20 Jahren Bücher gekauft habe, waren als Dozenten da. Sehr schön.
    Vor vielen Jahren war in Hamburg auch der 1. Welt-Qi Gong-Kongress, weil die Chinesen das genau ausgerechnet haben, wo und warum und selbst zu welcher Stunde dieser Kongress eröffnet wurde. Hamburg war dafür genau passend. Ich war die ganzen Tage da und es war sehr beeindruckend. Nena hatte das damals moderiert.
    Mir hat mal jemand gesagt, du kannst lernen und lernen und lernen, aber irgendwann kannst du das auch alles hinter dir lassen und einfach nur leben. So ungefähr. Ich fand das damals ziemlich komisch und auch nervig, weil ich so viele Fragen hatte und sie möglichst auch beantwortet haben wollte.
    Ich war zappelig und ungeduldig und hörte immer wieder: deine Lebensaufgabe ist die Geduld. Das hat mich nicht wirklich froh gemacht.
    Aber heute weiß ich, ich habe die Antworten in mir selbst, wenn ich mir die Zeit nehme, darauf zu achten.
    Ich denke die letzte Zeit wieder öfter: hey, ihr da oben, schickt mir mal wieder einen Lehrer vorbei, irgendwie hab ich geistig Langeweile!
    Aber nix passiert. Vor meinem geistigen Auge sehe ich sie nur grinsen. ?(
    Vielleicht bin ich ja jetzt erstmal mein eigner Lehrer oder jeder Mensch, der meinen Weg kreuzt, ist mein Lehrer. Beobachten und zuhören, auch mir selbst. Achtsam sein im Alltag. Wer weiß!


    Beim Familienstellen dieses Mal waren so viele geistige Helfer anwesend wie noch nie und am Ende, als das, was anstand, geklärt war, wurde gesagt, dass meine Tochter und ich jetzt zu unserer wahren Bestimmung finden, die weit über ein Mutter-Tochter-Verhältnis hinausgeht. Wir haben auf der Seelenebene was vereinbart, wozu wir jetzt endlich kommen können. Es geht eine Stufe höher und ich kann mich schon mal freuen auf das, was kommt. Supi! Und nun bin ich natürlich mal wieder neugierig und ungeduldig! Am Ende des Stellens haben alle Beteiligten gesungen und getanzt und waren ganz glücklich. Die Heilpraktikerin, die das macht, sagte, es sei ein unbeschreiblich schöner Gesang. Überirdisch schön. Ich sollte das so in Erinnerung behalten. Schick! Ich hab den Gesang bloß nicht gehört und bin vorsorglich danach erstmal krank geworden.
    Ich dachte schon, irgendwelche Eumeln sind an mir hängen geblieben. Ich rief sie nochmal an und fragte nach und sagte, dass es mir beschi... geht. Sie lachte und sagte: Ist alles in Ordnung, alles wunderbar. Alles am rechten Platz. Wenn etwas so emotional abgelaufen ist und sich soviel geklärt hat, kann es sein, dass man selbst nicht so schnell hinterher kommt und der Körper erstmal erkrankt, um für Ruhe zu sorgen.
    Ich habe meiner Tochter nichts von dem Stellen erzählt, aber ihr zu Weihnachten einen Brief geschrieben, den ich ihr schon das ganze Jahr schreiben wollte, seit sie im März erkrankt ist. Als ich ihr den Heiligabend gab, sagte sie: den les ich aber, wenn ich allein bin! - Ich: auf jeden Fall.
    Von ihr bekam ich u. a. zu Weihnachten Meditationskarten, sie sagte: du stehst doch auf sowas. Vielleicht kommst du dann mal wieder ein bischen zu dir selbst.-
    Ich hab mich riesig darüber gefreut. Weil genau das habe ich mir für das kommende Jahr vorgenommen.

    und mich persönlich bewegen so viele tausende an dingen ... ständig... die geistige welt, die "vermeintlich" reale welt, meine vergangenheit, meine gegenwart, meine zukunft .... die menschen, die mich täglich umgeben... meine familie... die menschen, die ich hier kennenlern(t)e.... energien, die ich nur virtuell kennen lernte oder "gestriffen" habe (was mir nicht unbedingt immer gut getan hat).... meine freunde... leute, die mir "zufällig" im alltag über den weg laufen..... usw. etc. pp. ... ich denke über den "sinn des lebens" nach, genauso wie ich über die immerwährende "gegenwart des todes" nachdenke.... (denn ab dem zeitpunkt unserer geburt sitzen wir im zug des sterbens bzw. des todes... und das ist einfach mal "fakt" und zwar für jeden einzelnen von uns....)


    Ja, liebe Chinue, mir geht es ja auch so. Vielleicht liegt es ja auch an meinem Alter :grins: . Wie neulich eine Kundin zu mir sagte, als wir uns darüber unterhielten, wie viele Leute dieses Jahr in unserer Stadt gestorben sind, z. T. auch sehr jung: "Ja, ja, die Einschüsse kommen immer näher!"


    Eins stimmt nicht: ich schreib nicht einfach so drauf los. Ich überlege mir schon genau, was ich schreibe. Und wenn mir was nicht gefällt, dann schreib ich meistens nichts, weil ich keinen Bock auf Stunk habe. Aber ich finde auch wie du, das es hier teilweise tatsächlich durch dieses 1000x erklären von wissenschaftlichen Abhandlungen langsam zu unpersönlich wird.
    Das törnt mich irgendwie ab und auch dieses ständige Mantra: wir sind alle eins. Wissen wir ja langsam.
    Wir sind doch eh hier nur so eine Handvoll, die über diese Thematik schreiben und haben uns doch nun schon bis zum Gehtnichtmehr alles darüber versichert.
    Vielleicht könnte es hier tatsächlich mal wieder ein bischen persönlicher werden in dem Sinne, dass mehr über eigne Erlebnisse geschrieben wird und wir uns mal wieder von Mensch zu Mensch unterhalten, anstelle diesen ganzen hochtrabenen Gedöns. Mich interessieren nicht so sehr die genauen physikalischen Gesetze, sondern eher die menschlichen Gefühle. Ich hege sowieso den Verdacht, das hier das ganze "intelligente" Zeugs reingeschrieben wird und die wirklich guten Gespräche finden per PN oder Telefon statt. :schelm: :lolrunde:
    Oh, das Familienstellen hat wohl auch bei mir gewirkt! Ich scheine auf Krawall aus zu sein. :zahn:
    Ne, im Ernst! Ich fänd´s echt besser, wenn wir mal langsam wieder runterkommen hier auf die Erde und uns mal wieder ein bischen menschlicher und persönlicher austauschen könnten. Da kann für den einen oder anderen vielleicht mehr Hilfestellung und Weiterkommen drin liegen als in dem ganzen abstrakten Kram.
    Noch bin ich hier auf der Erde und will hier meinen Frieden finden. Dafür bin ich jetzt hier! Das es mehr gibt, weiß ich und das ich irgendwann wieder da (drüben) sein werde, weiß ich auch. Aber jetzt bin ich hier und habe hier meine Aufgabe, die ich mir gewählt habe. Und es ist oft schwierig genug, das herauszufinden, was genau ich hier schaffen möchte, wozu genau ich hier bin.
    Und ganz bestimmt bin ich auch hier, um mein Leben zu genießen und mir nicht zu sehr den Kopf über ungelegte Eier zu zerbrechen.
    Und auch, um mein Bauchgefühl zu trainieren und feinfühlig zu werden für die Nöte und Bedürfnisse meines Nächsten. Das mit dem Selbstopfern laß ich mal von der Situation abhängig sein. Ich versuche immer mit dem lieben Gott ein bischen zu dealen, dass er sowas nicht von mir verlangt. :lg:

    Hallo ihr Lieben :hkuss:
    Bedanke mich mal hier für all die lieben PN´s zu Weihnachten und wünsche euch allen noch besinnliche Tage und ein glückliches und gesundes Neues Jahr.
    War die letzten 2 Wochen ziemlich durch die Grippe ausgeknockt und gucke heute mal wieder alles so ein bischen durch. Merke aber, dass mein Gehirn diesen ganzen physikalischen Kram gar nicht aufnehmen will. Ist wohl noch auf ausruhen gepolt. :hmhm: Beachtlich, was ihr hier alles reinschreibt.
    Bei mir ist das so, dass ich schon ganz lange glaube, dass es viel, viel mehr gibt, als man so mit seinem normalen Verstand erfassen kann.
    War vor ca. 3 Wochen mal wieder zum Familienstellen zu einem Problem, dass akut in unserer Familie aufgetreten ist dieses Jahr. Dabei stellte sich raus, das war mehr als dran. Und wenn man da sieht, wieviel Helfer aus der geistigen Welt sich an sowas beteiligen und mitmischen und helfen und selbst Verstorbene sich massiv zu Wort melden, damit sich das alles löst und wieder gerade rückt im Zeit-Raum-Kontinuum, was soll man dazu sonst noch sagen. :wolke1: Und man merkt sehr schnell, dass sich das Verhalten der Personen tatsächlich ändert, wenn da eine Auflösung stattgefunden hat.
    Dazu brauch ich den ganzen Physikkram nicht, weil ich glaub das einfach.
    Und vielleicht ist glauben, akzeptieren und lieben die einfachere Formel. :hkuss:
    Womit ich nicht eure super Beiträge schmälern will, aber ich kann im Moment nur Marke Einfach gebrauchen. Das ganz normale Leben.


    By the Way, hat jemand diesen fantastischen Vollmond am 21.12. gesehen, an Wintersonnenwende? Das war ein Traum!!! Wir haben ein kleines Feuerchen angezündet und in den Mond geprostet mit Glühwein auf ein besseres neues Jahr. Und der Mond hatte in der Nacht keinen fiesen Kranz gehabt. :cheerlead:

    Fühlst du dich Jesus gleichwertig?-
    - Ja oder nein?


    Schöner Beitrag, remember, tja so ist es wohl auch. Ich kann dazu nur sagen, Jesus ist mein Freund. Schon immer gewesen. Wenn ich Hilfe brauch, ist er für mich da. Und von mir kriegt er dafür meine ganze Liebe. Wenn es mal nicht so läuft, wie ich es will und ich denke: Mann, warum hilfst du mir nicht? stellt sich hinterher oft raus, dass es für mich doch besser gelaufen ist, als ich dachte und wie ich es ursprünglich wollte. Ein Freund im irdischen macht auch nicht immer, was ich will und hilft mir dadurch trotzdem weiter. Oder umgekehrt. Deswegen lieb ich ihn nicht weniger oder vergleiche mich mit ihm. Er ist einfach mein Freund und ich bin froh und dankbar, dass es so ist.
    Ich sehe das Ganze gar nicht so kompliziert. Jesus und Gott sind ein Teil von mir und ich bin ein Teil von ihnen. Und schon bin ich völlig entspannt.
    So, und jetzt werd ich erstmal völlig entspannt 10 Stunden arbeiten gehen. Gott steh mir bei. :hmhm: