Beiträge von Anni1980

    Am 27. Juni 1999 gab Michael In München ein Benefiz-Konzert zusammen mit zahlreichen anderen, hochkarätigen Künstlern. "MICHAEL JACKSON AND FRIENDS / What more can I give"
    Es begann der Earth Song und Michael befand sich ganz oben auf der Brücke. Kurz darauf hob diese sich aus den Angeln und stürzte zu Boden während Michael sich – immer noch singend – fest an die Stangen klammerte……
    Unten befreite er sich sogleich, kletterte als ob nichts passiert wäre auf die Mitte der Bühne und brachte den Earth Song zu Ende. Dann sang er noch You are not alone – machte seine letzte Verbeugung und kehrte zurück in den Umkleideraum wo er dann schließlich zusammenbrach.
    Im Krankenhaus stellte man fest, daß er sich mehrere, schlimme Quetschungen zugezogen hatte und auch sein Rücken arg in Mitleidenschaft gezogen worden war.
    Es war ein Wunder gewesen. Dadurch, dass er eben dieser Künstler war, der er war, hatte er gewusst, wie er landen musste.
    Karen Faye, seine Visagistin fragte ihn: „Warum hast du weitergemacht? Ich kann nicht glauben, dass du dazu in der Lage warst.
    Er antwortete: „Weißt du, Turkle, das einzige was ich im Kopf hatte, war die Stimme meines Vaters, die zu mir sagte: ‚MICHAEL, ENTTÄUSCH DAS PUBLIKUM NICHT!’“
    Michael`s Art und Weise auf seine Fans zuzugehen hatte eine Art tiefinnere Kommunikation zur Folge und er verließ nie die Bühne ohne folgenden Pakt mit uns zu erneuern:
    „Change the world!“ – „Heal the world!“
    Seitdem wir kompromisslos einsehen mussten, dass Michael nicht mehr live für uns singen und tanzen wird wissen wir eines mit Sicherheit:
    Michael Jackson war seiner Zeit weit voraus!
    Michael Jackson gehörte nicht uns – doch er ist einer von uns – we love you most!
    Marion



    http://www.sappalapapp.de/2010…-seiner-zeit-weit-voraus/

    :hkuss: Ich glaub das passt hier rein.
    „Mit Michael Jackson ist es wie mit eurer Kindheit. Was ihr an ihr hattet, merkt ihr erst, wenn sie verloren ist. Wir sehen die Natur so an, als ob sie ein Kunstwerk wäre.Und danach erst beurteilen wir die Kunst danach, wie weit sie der Natur entspricht.
    Er war ein Kunstwerk, das sich die Natur einverleibt hat.“
    (Jochen Ebmeier*¹ , Philosoph und Germanist)

    Das Lampenfieber setzte Michael Jackson so zu, dass er oft während der Touren wochenlang keinen Bissen mehr zu sich nehmen konnte und sich die einsamen Nächte aufgrund des hohen Adrenalinspiegels um die Ohren schlagen musste. Pro Vorstellung verlor er nach eigenen Angaben meistens bis zu 10 Pfund. Es hatte jedoch keinen masochistischen Hintergrund weshalb er sich dem immer wieder aussetzte. Er ließ sich von seiner Angst nicht lähmen, weil er dies alles für seine Fans tun wollte und weil er sicher war, dass doch wieder alles wunderbar sein würde sobald er die Bühne betritt.

    „Wir haben auf jeder Tournee medizinisches Personal und ein riesiges Notfallzelt dabei, denn pro Concert gibt es oft bis zu 5.000 Ohnmächtige“, erzählte Michael einmal in einem seiner herzerfrischenden Homevideos . Er betonte jedoch nicht das Ausmaß der Ekstase, sondern sprach über jene Maßnahme als wäre es eben seine Pflicht für den Fall entsprechend ausgerüstet zu sein. So als ob es ihm gar nicht aufgefallen wäre, dass kein einziger anderer Prominenter vor ihm, sich auch nur annähernd mit demselben Problem herumschlagen musste (und kein einziger Prominenter nach ihm wird sich auch je wieder damit herumschlagen müssen)!
    Um jenen „Ohmmachts-Umstand“ zu verstehen muss man sich näher damit befassen:
    Ich sag`s jetzt einfach mal so wie es ist:
    Michael Jackson war der sagenhafteste Live-Künstler aller Zeiten und die Messlatte hat er so hochgelegt, dass nur er selbst sie wiederum hätte „toppen“ können!
    In seinem Buch „Moonwalk“ beschreibt er wie ihn die Performances seiner Idole prägten:
    „Die meiste Zeit trieb ich mich allein hinter der Bühne herum. Meine Brüder waren ein Stockwerk höher , aßen und redeten, und ich war unten hinter den Kulissen, machte mich so klein wie möglich und sah mir hinter dem staubigen, muffig riechenden Vorhang hervor die Show an… Das waren meine Schule und mein Hobby. Ich war dort, sooft ich konnte. Mein Vater, meine Brüder, die anderen Musiker – alle wussten wo ich zu finden war. Sie zogen mich damit auf, aber ich war so vertieft in das, was ich sah, oder in die Erinnerung an das, was ich gesehen hatte, dass es mich nicht kümmerte. Die beste Ausbildung der Welt ist es, den Meistern bei der Arbeit zuzusehen. Man kann niemand das beibringen, was ich gelernt habe, indem ich dastand und nur zuschaute. Einige Musiker – Springsteen und U2 zum Beispiel – mögen vielleicht sagen, dass sie alles auf der Straße gelernt haben. Ich bin von ganzem Herzen Künstler. Ich habe wirklich alles auf der Bühne gelernt."
    Auch wenn Michael Jackson seinen eigenen Stil entwickelte, sind noch bis heute die Einflüsse seiner Idole zu erkennen:

    "Als wir in Gary lebten, war ich völlig von James Brown fasziniert. Ich kannte alle seine Tanzschritte auswendig, jede Pirouette, jede Bewegung… Wenn James Brown auf der Bühne steht, geht ein Ruck durch seinen Körper, etwas Besonderes passiert mit ihm, das sich nicht nachahmen lässt: er ist ein echtes Naturtalent. Das ist magisch. Wenn ich auf der Bühne stehe, habe ich das gleiche Gefühl, etwas passiert mit mir…"
    Zugegeben – die Show-Einlagen seiner Konzerte waren sehr kreativ und technisch immer auf dem neuesten Stand. Alles war für die damalige Zeit so modern und gigantisch, dass die von ihm gesetzten Maßstäbe von jedem nachfolgenden Pop – und Rock – Künstler gerne angestrebt wurden.
    Über zwei Stunden Feuer spuckend und mit den Füßen auslöschend !
    Versuchen sie mal zwei Stunden zu joggen (geschweige denn zu tanzen…), dazu passend einstudiert die ganze Zeit aus vollem Halse zu singen, hochkonzentriert ihre Gedanken zusammenzuhalten , dabei auch noch gut auszusehen, gleichzeitig noch einiges andere zu erledigen und dies alles natürlich fehlerlos – dann gewinnen sie eventuell den Ansatz einer Vorstellung welch unfassbare Leistung MJ als Entertainer vollbracht hat.
    Doch das war es nicht!
    Das atemberaubende an Michael`s Performance war eben nicht das aufwendige, perfekte Drumherum. Bei der ganzen Vorstellung ging es keinesfalls um einen Sieger oder um die gelungene Selbstinszenierung eines „Mega-Stars“, sondern es drehte sich um Gefühle der reinsten Art.
    Ein multitalentierter Mann, der uns über seine ehrgeizige Darbietung daran erinnert, dass wir ein Innenleben haben und dies nach außen tragen sollten. Warum? Weil zuviel Verkopftheit und gefühlsarmes Verhalten uns und unsere Mitmenschen zerstört!
    Ja, ich weiß, dass ewige Kritiker Michael`s Kunst herablassend als „kitschig“ (nach Jochen Ebmeier: „Kitsch ist nur ein anderes Wort für Gefühl“) bezeichnen. Aber genau u.a. von diesen Menschen rede ich eben – von Menschen die ihre Emotionen nicht mehr zulassen können oder wollen! Jetzt bin ich aber herablassend – stimmt! Und wenn schon!
    Tiefe Gefühle – sie zu haben, zu zeigen und zu leben – Michael Jackson war sein Leben lang davon durchdrungen – ebenso seine Kunst.

    Er betrat die Bühne wie kein anderer – denn wenn er schließlich auftauchte explodierte die Luft. Es war jedes Mal so als würde die Welt für einige Sekunden stillstehen und Abertausende starrten wie im kollektiven Schockzustand auf dieses menschliche Dynamit. Spätestens in diesem Moment wusste jeder Ignorant was Hingabe bedeutet:

    Die kompromisslose Hingabe des Künstlers an seine Fans und umgekehrt!
    Er gibt nichts auf Mittelmäßigkeit – nein – die Besucher dieses Spektakels der Superlative sollten von Anfang bis Ende unter Hochspannung gesetzt werden. Wo sonst kann man reihenweise gestandene Kerle unter dem Publikum erleben, die mitgerissen, unkontrolliert in Tränen ausbrechen. Besonders in „Human Nature“ – obwohl er sich hier nur sparsam und akzentuiert bewegt – wird sichtbar was für ihn „Musik zum Leben erwecken“ bedeutet:
    („Wenn ich es mit Worten erklären könnte würde ich es nicht tanzen…“ - Pina Bausch) oder
    („Let`s face the music and dance“ - Fred Astaire) oder
    („Nur wenn Du Musik mit dem Körper fühlst kannst Du mit ihr verschmelzen“ - Michael Jackson)

    Nie wieder habe ich einen Sänger erlebt, der sein Werk auf diese Art vortragen konnte. Jedes Wort – über Körpersprache mit Nachdruck begleitet – wohl organisiert jede dazu abgestimmte Gestik und sogar Mimik - „ganzheitlich“ sozusagen. Seine Botschaft, nahm man fast mehr über den Körper als über die Sinne wahr. Man fühlte sich ihm sehr nah, egal wie groß die Entfernung zu ihm war – so konnte man spüren, dass Michael genauso dachte, fühlte und funktionierte wie wir!
    Haben sie folgendes gewusst?
    Michael spendete nahezu alle seine eigenen Welttournee-Gagen an Wohltätigkeitsorganisationen.
    Jedenfalls – dort oben brach alles aus ihm heraus:
    der Triumph über die Gewalt seines Vaters , der Abscheu vor seinen Feinden, die Verliebtheit in die Liebe, die Liebe und die Demut. Angstfrei konnte er an diesem Ort sein Innerstes nach außen stülpen und ließ uns auf den Grund seiner Seele blicken. Egal wie versteinert er vor Verzweiflung über seine öffentliche, ungerechte Behandlung war – auf den Brettern die die Welt bedeuten wurde Michael wieder weich. Ein leidenschaftlicher Michael – kokettierend mit seinen leidenschaftlichen Fans
    (nach Jochen Ebmeier: Denn die Leidenschaft des Künstlers misst sich an der Leidenschaft seiner Fans)!
    MJ – das Faszinosum schaffte es jeden Abend seine ärgsten Kritiker eines besseren zu belehren. Jedes Stück aus der Setliste ein geschliffenes Bekenntnis. Wir wurden Zeugen dieser magischen Verbindung zwischen ihm und seinem Publikum – ein unsichtbares Band das meist ein Leben lang halten sollte. Ich zitiere einen anonymen Fan:
    „Er hatte seine Show, alles in seinem Umfeld im Griff – man hatte beinahe das Gefühl, würde er rufen "Los, wir zerstören das Leid dieser Welt!" - es hätten alle mitgemacht! Klasse!“
    Michael Jackson riskierte bei nahezu jeder Vorstellung sein Leben indem er sich ohne Netz von der Hebebühne mehrere Meter über dem Boden singend herabbaumeln ließ. Hier eine kleine Episode:
    ...

    Die Insel - Pleiten, Pech und Liebe?



    “Puhh, bin ich froh, dass wir endlich Urlaub haben” sagt die blondhaarige Carolin zu Ihrer Kollegin Madlen. Die beiden Frauen sind schon seit Schulzeiten befreundet und haben sich auch gemeinsam bei der hiesigen Softwarefirma in Ihrem Heimatort Berlin beworben, wo sie beide nun fürs Controlling zuständig sind.
    Madlen zwinkert ihrer Freundin zu und schreit durch das Büro: “Urlaub, Urlaub, Urlaub”.
    Die meist männlichen Kollegen aus den Nachbarräumen können ein einheitliches Kichern nicht zurück halten. Vereinzelte Aussagen, wie “Passt auf Euch auf” und “Treibt es nicht so wild” klingen aus der Entfernung zu den beiden Frauen hinüber. Madlen und Carolin interessieren sich nicht im Geringsten für die Aussagen Ihrer Kollegen und beiden packen Ihre Sachen zusammen, schnappen sich die Handtaschen und laufen nun wie zwei Models auf dem Laufsteg den langen Gang bis hin zum Ausgang. Ein kurzes “Machts gut Jungs” ist das Einzigste, was sie für die arbeitenden Kollegen noch übrig haben.


    Am nächsten Tag soll das Abenteuer der beiden Freundinnen beginnen. Beide haben All Inclusive in einem Doppelzimmer auf der kanarischen Insel Teneriffa gebucht. Carolin hat gerade eine langjährige Beziehung hinter sich und ist froh, mal aus den tristen Berlin wegzukommen. Madlen ist schon lange Single, liebt das Leben und versucht jede freie Sekunde Ihres Lebens zu nutzen, um zu leben. Dies alles hat mit der Vergangenheit von Madlen zu tun, welche sie bisher niemanden offenbart hat und auch gut mit der Nichtoffenbarung zurecht kommt. Was soll es auch, die Zukunft zählt, so Madlens Motto. Nur was ist, wenn Ihre Vergangenheit, Ihr Geheimnis zur Gefahr wird, zur Offenbarung?


    Von Berlin-Tegel geht es in einem 4-h-Non-Stop-Flug gen Teneriffa. Als Madlen ihre Freundin sieht, kann sie ein lautes Lachen nicht unterdrücken. Carolin erscheint im luftigen gelben Sommerkleidchen mit einem Sombrero und Sonnenbrille. “Dass in Berlin 15 Grad, Regen und heftige Windböen herrschen scheint Carolin in ihrem Urlaubswahn vergessen zu haben” denkt Madlen so bei sich. Bisschen neidisch schaut Madlen auf Ihre Freundin “Sie wirkt so perfekt, sie wirkt so niedlich”. Herzlich umarmen sich die beiden Freundinnen und bringen ihr Gespäck zum Check In. Carolin wird mit wehleidigen Blicken von den Frauen und mit gierigen Blicken von den Männern begutachtet, als die beiden Frauen tapfer ihre vollen Rollis durch die Menschenmassen gleiten lassen.




    Fortsetzung folgt (falls ihr wollt)

    Ein Sprung ins Ungewisse,
    aber vielleicht auch in eine neue Zukunft.
    Wozu bleiben,
    wenn es vielleicht doch was
    besseres gibt?
    Wozu leiden,
    wenn es vielleicht ein
    neues Leben gibt?

    Boahh die dunkelhäutigen jungen Tänzer - genial.
    Michael als Vorbild, das sieht man und hört man.


    Habe voll Gänsehaut...Michael - du bist "Gott", du inspirierst soviele.

    Die Suche nach dem Ort


    Ich bin mal wieder auf der Suche. Meine Gedanken kreisen, wo kann ich hin, es muss schnell gehen, ich muss mich befreien.
    Kennt ihr das Gefühl, wenn sich alles in Dir dreht, wenn du keinen klaren Gedanken mehr fassen kannst, weil du dich nur auf das eine Gefühl konzentrieren kannst?
    Endlose Wege laufe ich, meine Beine werden schwerer, der Weg wird immer länger und länger.
    Das Gefühl in mir, zerreisst mich, meine Gedankenabläufe werden immer schneller.
    "Wohin, wo lang, hoffentlich schaffe ich es noch"...mein Herz fängt schneller an zu klopfen,
    mein Puls verlangsamt sich einfach nicht. Endlose Sehnsucht nach dem Ort, meinen bestimmten Ort.
    Bis dann eine Stimme zu mir schallt, welche erbarmungslos klingt:
    "50 Cent bitte"
    Nach endlosen Kramen und Hitzewallungen zücke ich mein Portemonai und übergebe mit zitternden Händen das Geld.
    Endlich, endlich, habe ich meinen Ort gefunden.





    Endlich bin ich auf der Toilette!


    (mhh kurz und doof vielleicht, sorry*lach*)

    Ich versuche mich auch mal, aber es werden wohl immer nur kleine Geschichten sein!


    Das andere ich!


    Ich öffne ein Augen, dann das zweite. Wo bin ich? Wer bin ich? Was ist passiert?
    Meine Umgebung kommt mir so vertraut und doch so fremd vor. Diese Tapete, dieser Teppich, das ist nicht meine Wohnung, aber das ist mir so alles vertraut.
    Langsam erwachen meine müden Glieder zum leben und ich stehe vom Sofa aus, um meine Umgebung zu erforschen. Als ich durch die geöffnete Tür gehe, bleibt mir was das Herz stehen. “Dort am Küchentisch sitze ich, rauche eine Zigarette, lese Zeitung und mir gegenüber sitzt ein mir unbekannter Mann, mit dem scherze und rede ich.” Mein Gehirn versucht das gesehene zu verarbeiten, aber es gelingt mir nicht. Ich versuche meiner Kehle einen Laut zu entlocken, um auf mich aufmerksam zu machen, plötzlich wird mich schlagartig bewusst, dass ich nicht mehr sprechen kann. “Bin ich überhaupt hier”?
    Ich gehe auf meinen Ich zu und setze mich genau ihr gegenüber, da sehe ich, dass diese Person mir gegenüber ein Blitzen in den Augen hat, was ich bei mir niemals im Spiegel oder auf Fotos wahrgenommen habe. Dieses Blitzen zeugt von Liebe gegenüber des Mannes der meinem ich gegenüber sitzt. Als ich meinem anderen ich näher komme, zuckt sie plötzlich kurz zusammen, um dann nach einigen Sekunden das Gespräch mit ihrem Gegenüber fortzuführen, als wäre garnichts geschehen. “Seit wann rauche ich?”
    Innerlich merke ich, dass mein Herz pocht, das zeigt mir wieder rum, dass ich am Leben bin, dass ich existiere. “Aber was soll das alles hier, wo bin ich, was ist passiert?” Ängste fahren durch meinen Körper, Ängste die ich noch nie so gespürt habe, ich bekomme Hitzewallungen und merke wie die Panik in mir aufsteigt, ich versuche zu schreien, doch es gelingt mir nicht.
    Keiner nimmt Notiz von mir. Aufgrund dieser Panik laufe ich aus der Wohnung hinaus, die mir gleichzeitig so bekannt, aber doch so fremd ist. Was ich draußen erblicke, lässt mir den Atem stocken. Kurz vor dem Ausgang kommen mir zwei Kinder entgegen, voller Geschrei und Lächeln, eins rennt an mir vorbei, das andere bleibt vor mir stehen und schaut mir direkt in die Augen. Als ich mich umblicke, merke ich, dass dieses Kind wirklich mich meint.
    Plötzlich fange ich an zu weinen, alle Panik fällt von mir und ich falle zu Boden. Als ich meine Augen öffne, schaut mich dieses mir unbekannte Kind immer noch an, von Weiten höre ich Stimmen und Geräusche. “Mutti gehen wir jetzt raus, los Vati komm”....und plötzlich treten Füße auf mich, schon die Hände vor dem Gesicht verschränkt, um mich vor den Tritten zu schützen, merke ich, dass ich gar keinen Schmerz empfinde. Ich versuche aufzustehen und folge meinem Ich und den mir unbekannten Mann, mir kommt das Kind hinterher, ich spüre in meinem Rücken seine Blicke. Als ich mich umdrehe, schaut mir das Kind direkt in meine Augen, Gänsehaut überfährt meinen Körper. “Bloss weg hier”....dennoch treibt mich die Neugier meinem Ich hinterher.
    Dort sehe ich eine ausgelassene Familie, einen Mann der mein Ich küsst und ein Kind, was glücklich den Spielplatz in Beschlag nimmt. Plötzlich kommt eine Gruppe von Leuten auf mich zu, ich ducke mich als sie meinen Namen rufen. Dann merke ich, dass sie nicht mich, sondern mein anderes Ich meinen. Als ich mich umdrehe, sehe ich mein anderes Ich fröhlich auf die Gruppe zustürmen und in den Armen liegen. “Diese Menschen habe ich zuvor nie gesehen, ist das ein Traum, aber warum wache ich nicht auf?”.
    Plötzlich spüre ich eine kleine Hand auf meinen Rücken, als ich mich umdrehe, schaut mich das Kind wieder direkt an und vor lauter Panik renne ich weg, renne und renne..........bis ich merke, dass ich nicht mehr weiter komme, ich spüre den Abhang unter mir, ich spüre, dass ich falle ...........und wache schweißgebadet auf........!"Wo bin ich?"

    Sehr geehrte Damen und Herren,


    Comedy ist das eine, aber über einen toten Menschen herziehen, wie in dem Fall durch Herrn Nuhr über Michael Jackson (ein Mensch der Millionen für wohltätige Zwecke gespendet hat) ist unterstes Niveau. Wollen Sie ernsthaft, dass Comedy in die Schublade des untersten Niveaus gesteckt wird, wenn ja, wurde das durch Herrn Nuhr sehr gut geschafft. Herr Jackson kann sich nicht mehr wehren, aber gerade deswegen, bietet es den "Witzeerfindern" eine Grundlage sich über jemanden lustig zu machen? Dann noch ein "Witz" dessen Wahrheitsgehalt bei 0 % liegt? Überlegen Sie vorher, was für Comedy Sie zeigen, bzw. welche Sprüche Sie in eine Sendung bringen wollen, auf jeden Fall geht dieser Spruch weltweit durch die Michael Jackson Fan Foren. Mich würde interessieren, ob es Ihnen gefallen würde Herr Nuhr, wenn man sagen würde. "Herr Nuhr hat einen Iq-Preis bekommen? Unverständlich, der hat doch nur den ICQ-Messenger".
    Mfg Anja

    Wahrscheinlich hört sich meine Frage völlig blöde an, aber ich versteh nicht, dass der Herr Malachi das Lied von Mike nachsingt bzw. fast gleich singt.
    Steh ich auch auf dem Schlauch oder habe ich was verpasst???