Jackson Tochter zur Schau gestellt

  • Der Artikel ist zwar schon von July 2009 und von Michel Friedman, den ich eigentlich nicht mag, doch dieser Artikel ist wirklich sehr gut und liebevoll geschrieben. Ich wollte ihn Euch nicht vorenthalten


    Jacko-Tochter zur Schau gestellt?
    08. Juli 2009 22.11 Uhr, Michel Friedman
    Michel Friedman über den von der Familie inszenierten Tränen-Auftritt von Jacko-Tochter Paris (11).


    So viele Heuchler haben die Trauerfeier von Michael Jackson organisiert. Allen voran seine Brüder und sein Vater. Dieser Vater, von dem Michael Jackson uns erzählt hat, dass er ihn schon als kleinen Jungen mit dem Gürtel ausgepeitscht hat, wenn er nicht funktionierte. Der ihm Angst als Lebensmotto beigebracht hat, Angst vor Menschen, und ihn jedes Vertrauen in Bezug auf Liebe der Familie geraubt hat. Eine Maschine haben sie aus ihm gemacht.


    Wo waren sie alle, als er angeklagt und angeprangert war? Als er zum Spielball der Entrüstung und Empörung hochstilisiert wurde? In der Zeit hätte er diejenige Liebe und Fürsorge gebraucht, die ihm zuteil wurde, als er als Leichnam in einem goldenen Sarg aufgebahrt wurde. Nur die Mutter und seine Schwester standen zu ihm.


    Er wollte es anders machen und seine Kinder schützen und lieben. Auch ich habe missverstanden, warum er sie in der Öffentlichkeit immer nur maskiert oder verdeckt mitgenommen oder gezeigt hat. Er wollte einfach nicht, dass sie im Alltag erkannt, von Paparazzi gejagt werden. Er wollte ihnen eine andere Kindheit als die seine anbieten. Eine Kindheit, in der gespielt und gelacht werden kann.


    Jetzt, wo er sie nicht mehr beschützen kann, wurden seine Kinder so wie er vom Familienclan erneut missbraucht. Seine Tochter Paris, die berührend und ehrlich weinend ihren Papa betrauert und bezeugt, was für ein guter Vater Michael Jackson auch war, musste dies öffentlich auf der Showbühne des Jackson-Clans verkünden. Jeder konnte sehen, wie überfordert, wie gestresst Paris war. Ein Nervenbündel.


    Michael Jackson hat verfügt, dass der männliche Teil des Jackson-Clans mit diesen Kindern nichts zu tun haben darf. Und vertraut sogar Diana Ross als Ersatzpflegemutter mehr als seinen Brüdern und seinem Vater. Recht hat er. Spätestens beim emotionalen Missbrauch von Paris zeigt sich die Brutalität der kommerziellen Verwetzung des Produktes „Michael Jackson“ durch seine Familie.


    Michael Jackson war, ist und bleibt eins der größten musikalischen Genies. Es macht einen traurig, wenn man weiß, wie er von seinem Vater als Kind und als Mensch vernichtet und seelisch vergewaltigt wurde. Sein ganzes Leben schon als Kind war geprägt von Leistungszwang, einer gnadenlosen Öffentlichkeit und einer ihn ausbeutenden Familie.


    Kinder brauchen Liebe und Schutz, Selbstbewusstsein und Respekt. Mit den Kindern von Michael Jackson darf nicht so umgegangen werden wie mit ihm. Das hat er hinterlassen. Das sollten sich die Heuchler in der Familie Jackson ganz dick hinter die Ohren schreiben.


    http://www.bz-berlin.de/leute/…stellt-article513258.html

  • Ich mag diesen Friedman auch nicht. Alleine schon seine Sprache. Außerdem finde ich diesen Artikel unverschämt. Der macht da einen Rundumschlag - das gefällt mir nicht. Ist mir alles zu - wie soll ich sagen - stammtischmäßig, zu undifferenziert. Recherche scheint auch nicht unbedingt sein Ding zu sein: Was erzählt er da für einen Unsinn über den damaligen Prozess gegen Michael?


    Marion : was ist an dem Artikel liebevoll geschrieben?

  • Michel Friedman ist der mit den politischen Themen aus Deutschland, der andere, der Michael des Öfteren in die Pfanne gehauen hat, heißt Rodger Friedman und ist Amerikaner :sonne:


    Ich finde, dass dieser Artikel einiges aussagt, ebenfalls finde ich, dass auch Friedman sich darin selbst reflektiert, indem er zugibt, Michaels Handlungen missverstanden zu haben. In diesem Sinne Vema, ist der Artikel ein, wie ich finde, liebevoller Rückblick von Friedman. Wobei gerade dieser Satz eines Journalisten mich hoffen lässt "Sein ganzes Leben schon als Kind war geprägt von Leistungszwang, einer gnadenlosen Öffentlichkeit und einer ihn ausbeutenden Familie."

  • Marion, ich sehe da nichts liebevolles, tut mir leid. Ich sehe hier eher sowas wie Anbiederung...
    LG


    Ich sehe da schon einen liebevollen Blick auf Michael und das Verstehen, dass er von vielen missbraucht wurde. Anbiederung? Wem sollte er sich anbiedern wollen? Den Fans.....dann wäre dieser Artikel, der vom Juli 2009 stammt wohl bekannter gewesen. :sonne: Wenn ich daran denke, was ich in den ganzen 29 Jahren meines Fanseins schon lesen musste, vor allem ab 1993 und wieviele unrecherchierte, einfach aus den Fingern gesogenen Dinge, Unterstellungen, Beleidigungen und Beschimpfungen bin ich absolut froh, dass es tatsächlich noch Journalisten zu geben scheint, die ihr eigenes, falsches Handeln in Bezug auf Michael reflektieren und zugeben können. Und wenn Du auch der Meinung bist, dass er dort Unsinn über den Prozess erzählt, ist es mir eindeutig lieber er schreibt so einen "Unsinn" als, den Unsinn, dass Michael sich gebleicht hat, oder in einem Sauerstoffzelt schläft, oder er als Monster, Alien oder Freak betitelt wird. Wenn es von solchen Journalisten mehr geben würde, bräuchten wir keine Protestbriefe mehr an die Presse schreiben :hut:

  • Ja, Marion, das ist schon klar. Er stellt Michael nicht negativ dar, stimmt. Aber das Positive wird jedesmal mit einem Rundumschlag an die Familie hervorgehoben durch Sätze wie "So viele Heuchler haben die Trauerfeier von Michael Jackson organisiert. Allen voran seine Brüder und sein Vater." oder "Jetzt, wo er sie nicht mehr beschützen kann, wurden seine Kinder so wie er vom Familienclan erneut missbraucht. " Das ist für mich opportun. Wie kommt er überhaupt dazu, sich solch ein Urteil anzumaßen? Kennt er die alle persönlich, oder was? Oder schon allein die Überschrift: "Jacko-Tochter zur Schau gestellt?" Das ist BILD-Niveau.


    Was will er mit diesem Artikel zum Ausdruck bringen? Eine Hommage an den Künstler und Menschen Michael Jackson ist das sicher nicht. Eigentlich provoziert er nur. Die Frage ist, warum tut er das? Nochmal: erinnert mich an ein gewisses Niveau von Schreiberlingen anderer Boulevardblätter.
    Meine Meinung.
    LG

  • Ja, Marion, das ist schon klar. Er stellt Michael nicht negativ dar, stimmt. Aber das Positive wird jedesmal mit einem Rundumschlag an die Familie hervorgehoben durch Sätze wie "So viele Heuchler haben die Trauerfeier von Michael Jackson organisiert. Allen voran seine Brüder und sein Vater." oder "Jetzt, wo er sie nicht mehr beschützen kann, wurden seine Kinder so wie er vom Familienclan erneut missbraucht. " Das ist für mich opportun. Wie kommt er überhaupt dazu, sich solch ein Urteil anzumaßen? Kennt er die alle persönlich, oder was? Oder schon allein die Überschrift: "Jacko-Tochter zur Schau gestellt?" Das ist BILD-Niveau.


    Keine Ahnung, ob er die alle persönlich kennt, aber ich denke auch wir kennen sie alle nicht persönlich und auch wir haben eine Meinung dazu, oder etwa nicht? Ich weiß nicht, wo hier Dein Problem liegt, dieser Artikel ist ein positiver Blick auf Michael in dem selbst Friedman zugibt, Michael falsch gesehen zu haben..........und was passiert? Nun wird sich nicht mehr darüber beklagt, dass Michael angegriffen wird, nun wird sich darüber beklagt, dass die Familie angegriffen wird. Mal ganz ehrlich, wieviele haben es hier im Forum angekreidet, dass die Kinder unverhüllt gezeigt werden, wieviele haben Jermaine, Randy, Joe usw. etwas angekreidet, heißt das WIR dürfen dass, aber es hat tunlichst kein Journalist zu tun, der damit auch nur das ausspricht, was viele, viele Fans denken? Tatsache ist, Michael hat, ausser Katherine und den Kindern, niemanden aus seiner Familie in seinem Testament bedacht, er hat ihnen noch nicht einmal ein klitzekleines Porzellanfigürchen vermacht, er traf sich mit seiner Familie in einem Hotel, anstatt in seinem ca. 100 m entferten Zuhause, Tatsache ist auch, dass Joe schon angekündigt hatte aus den Kids die Jackson Three zu machen usw. Ich kann in diesem Artikel nichts feststellen, was ich ihm ankreiden könnte, oder würde. Schreibt ein Journalist schlecht über Michael, wird sich beschwert (was ich übrigens gut und richtig finde und auch unterstütze) wird über Michael ein guter Artikel geschrieben, wird sich auch beschwert...........ist es Dir lieber, man schreibt gar nichts mehr über Michael, oder nur die, die ihn auch wirklich kannten........weil, dann müssten wir dieses Forum auch schließen und so einige Bücher von unserer Liste streichen.


    Was will er mit diesem Artikel zum Ausdruck bringen? Eine Hommage an den Künstler und Menschen Michael Jackson ist das sicher nicht. Eigentlich provoziert er nur. Die Frage ist, warum tut er das? Nochmal: erinnert mich an ein gewisses Niveau von Schreiberlingen anderer Boulevardblätter.
    Meine Meinung.
    LG


    Nochmal, der Artikel ist vom Juli 2009, als die Kinder von Michael unverhüllt auf der Trauerfeier im Staples Center gewesen sind...........Du willst mir jetzt nicht sagen, dass DU Dich damals nicht darüber aufgeregt hast, oder? Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie geschrieben wurde:"Michael hätte das nicht gewollt. Warum machen sie das, Michael wollte seine Kinder immer vor der Öffentlichkeit schütze." usw. Wenn Du da keine Hommage erkennen kannst, sorry, dann tut es mir leid für Dich, ICH kann da sehr wohl eine erkennen.

  • Was soll das? Was unterstellt du mir hier? Du weißt ganz genau, dass ich es nicht gut finde, wenn man unfair über Michael schreibt! Ich finde aber auch nicht fair, wie man beispielsweise seinen Brüdern und seinem Vater unterstellt, nicht um den Bruder oder den Sohn zu trauern, schlimmer noch: es zu heucheln!


    Nochmal: Ich finde den Artikel nicht liebevoll geschrieben!
    Ich habe fertig!

  • Michel Friedman ist der mit den politischen Themen aus Deutschland, der andere, der Michael des Öfteren in die Pfanne gehauen hat, heißt Rodger Friedman und ist Amerikaner


    Wie peinlich ist das denn! :rotwerd: :rotwerd: :rotwerd: Typisch Fleur...ich lese Friedman und schon läuft bei mir ein Programm ab... :ablach: Sorry!


    Aber trotzdem (ich weiß, ist off-topic!), der Roger Friedman ist einer, der, naja, mit Vorsicht zu genießen ist, oder?

  • Den ganzen Artikel von Michel Friedman möchte ich jetzt nicht als schlecht bezeichnen,aber woher will er wissen das Paris von der Familie gezwungen wurde auf der Trauerfeier ein paar Worte zu sagen :grübel: Ich hatte damals den Eindruck das es Paris ein Bedürfnis war,sich auf diese Weise von ihrem Vater zu verabschieden.Und Michel Friedman kann auch nur wie wir vermuten ob der Auftritt von Paris freiwillig war oder ob das im Vorfeld schon abgesprochen wurde,denn er wird wohl kaum bei der Jackson Familie ein und aus gehen und jedes Familienmitglied persönlich kennen :schulter: PS: Ich mag den Friedman auch nicht besonders :wd:

  • Nanu, ihr streitet doch hier nicht etwa :kicher:
    Wie heißt es immer so schön ..... jeder darf seine Meinung haben und auch behalten, oder??????
    Ich find den auch nicht liebevoll, diesen Artikel ..... der Friedmann hat es ganz sicher gut gemeint mit Michael .... zweifelsohne ..... aber einiges hat er sich aus den Fingern gesaugt. Klar war die ganze Familie da in der Prozesszeit. Auch Papa und Brüder sind brav mit Michael in den Gerichtssaal gestiefelt ...... und das mit Paris .... war er dabei????? Ich finde das alles sehr, sehr aggressiv geschrieben. Würde mich interessieren, auf wen der da grad so sauer war :kicher:
    Aber @Fleurchen, wenn der jetzt so PRO Michael ist, könnten wir ihn mal fragen, wie lange N24 noch gedenkt, unsere ungeliebte Doku zu senden ..... :kicher:

  • Was soll das? Was unterstellt du mir hier? Du weißt ganz genau, dass ich es nicht gut finde, wenn man unfair über Michael schreibt! Ich finde aber auch nicht fair, wie man beispielsweise seinen Brüdern und seinem Vater unterstellt, nicht um den Bruder oder den Sohn zu trauern, schlimmer noch: es zu heucheln!


    Ich unterstelle Dir gar nichts, ich habe lediglich gefragt, wo Dein Problem liegt? Und ob man nun auch schon, an für Michael gute Artikel rummäkeln muss und ich schrieb man, ich schrieb nicht explizit DU! Er schrieb, dass "so viele Heuchler Michaels Trauerfeier organisiert haben, allen voran seine Brüder und sein Vater" wo unterstellt er ihnen dort, nicht zu trauern, oder spricht es ihnen ab, zu trauern? Joe hat immer abgestritten, Michael geschlagen zu haben, Joe hat somit Michael als Lügner hingestellt, nun hat Joe und auch Katherine im Oprah Interview zugegeben, Michael doch geschlagen zu haben, also, war das, was Joe die ganzen Jahre über gesagt hat..........geheuchelt = unehrlich........oder seh ich das jetzt falsch? Jermaine hat ein Lied über Michael herausgebracht "Word to the Bad" in dem er ihn bezichtigt, sich zu bleichen, weil er sich seiner Rasse schämt, hat ihn beschimpft und hat versucht, auf Michaels Kosten Geld zu machen, hat ein bitterböses Buch über Michael geschrieben........ist das keine Heuchelei? Sind jetzt, nachdem Michael tot ist, alle Jacksons kleine Engelchen und haben ihren Bruder ja sooo lieb gehabt? Sorry, aber so sehe ich das nicht und ich kann, auch wenn ich Friedman nicht mag, sehr gut verstehen, warum er es so und nicht anders geschrieben hat.


    Nochmal: Ich finde den Artikel nicht liebevoll geschrieben!


    Und ich schrieb schon, was ich mit "liebevoll" gemeint habe :sonne:


    Ich sehe da schon einen liebevollen Blick auf Michael und das Verstehen, dass er von vielen missbraucht wurde.


    Ich find den auch nicht liebevoll, diesen Artikel ..... der Friedmann hat es ganz sicher gut gemeint mit Michael .... zweifelsohne ..... aber einiges hat er sich aus den Fingern gesaugt. Klar war die ganze Familie da in der Prozesszeit. Auch Papa und Brüder sind brav mit Michael in den Gerichtssaal gestiefelt ...... und das mit Paris .... war er dabei????? Ich finde das alles sehr, sehr aggressiv geschrieben. Würde mich interessieren, auf wen der da grad so sauer war


    Na ja, jeden Tag waren die Brüderchen nicht mit im Gerichtssaal :zwinker: Ich denke mal, vieles würde er eventuell heute auch nicht mehr ganz genauso schreiben, der Artikel ist 1 1/2 Jahre alt und ich kann mich schon noch daran erinnern, dass viele Medien und Zeitschriften darüber berichteten, dass einige der Jacksons auf Paris eingeredet haben, für viele sah es damals so aus, als ob sie Paris unbedingt vors Mikro bringen wollten, später hat Paris ja selber gesagt, SIE wollte es, aber da war der Artikel von Friedman schon geschrieben :kicher:

  • Aber @Fleurchen, wenn der jetzt so PRO Michael ist, könnten wir ihn mal fragen, wie lange N24 noch gedenkt, unsere ungeliebte Doku zu senden .....

    Also, im Prinzip...warum nicht...aber ich weiß gar nicht, wo dieser Herr jetzt steckt...da war doch mal was mit Prostituierten und Kokain im Hotelzimmer...oder verwechsle ich das jetzt wieder... :blöd:


    NACHTRAG:


    Tatsächlich...er ist bei N24! http://www.n24.de/news/newsitem_5075291.html


    Nite Line, ich glaube, wir sollten es wagen! :doppelv:

  • Ich versuche nochmal zu erklären, warum ich diesen Artikel nicht als positiv empfinde. Und das ist kein Angriff gegen Foren-User, die das vielleicht anders sehen. Genauso wenig möchte ich für meine Meinung deswegen angegriffen werden. Jeder, der hier regelmäßig liest, sollte wissen, wie ich zu Michael Jackson stehe.


    Zitat

    Marion
    Ich finde, dass dieser Artikel einiges aussagt, ebenfalls finde ich, dass auch Friedman sich darin selbst reflektiert, indem er zugibt, Michaels Handlungen missverstanden zu haben. In diesem Sinne Vema, ist der Artikel ein, wie ich finde, liebevoller Rückblick von Friedman. Wobei gerade dieser Satz eines Journalisten mich hoffen lässt "Sein ganzes Leben schon als Kind war geprägt von Leistungszwang, einer gnadenlosen Öffentlichkeit und einer ihn ausbeutenden Familie."


    Nein, das ist kein liebevoller Rückblick von Friedman. Das ist die Erkenntnis, wie scheiße die Medien (und damit er selber) sein können. Er hat es nämlich 2003 am eigenen Leib erfahren dürfen (Prostituierten- und Kokainskandal). Er, Medienmensch himself – aber bitte nicht nur: er ist zudem Politiker und Rechtsanwalt, wurde nämlich damals selber durch die Medien getrieben. Er hat aber auch gerne andere durch die Medien getrieben.
    Darum das Zugeben, er habe Michaels Handlungen missverstanden. Hätte Friedman das nicht am eigenen Leib erlebt, ich bin mir sicher, hätte er diesen Satz nie geschrieben. Aber okay, besser spät als nie.


    Zitat

    Marion
    Ich sehe da schon einen liebevollen Blick auf Michael und das Verstehen, dass er von vielen missbraucht wurde. Anbiederung? Wem sollte er sich anbiedern wollen? Den Fans.....dann wäre dieser Artikel, der vom Juli 2009 stammt wohl bekannter gewesen. Wenn ich daran denke, was ich in den ganzen 29 Jahren meines Fanseins schon lesen musste, vor allem ab 1993 und wieviele unrecherchierte, einfach aus den Fingern gesogenen Dinge, Unterstellungen, Beleidigungen und Beschimpfungen bin ich absolut froh, dass es tatsächlich noch Journalisten zu geben scheint, die ihr eigenes, falsches Handeln in Bezug auf Michael reflektieren und zugeben können. Und wenn Du auch der Meinung bist, dass er dort Unsinn über den Prozess erzählt, ist es mir eindeutig lieber er schreibt so einen "Unsinn" als, den Unsinn, dass Michael sich gebleicht hat, oder in einem Sauerstoffzelt schläft, oder er als Monster, Alien oder Freak betitelt wird. Wenn es von solchen Journalisten mehr geben würde, bräuchten wir keine Protestbriefe mehr an die Presse schreiben


    Nur leider werden die Äußerungen über Michael wieder entwertet dadurch, dass er ihn (und seine Tochter) als Opfer und den Rest der Familie als Täter darstellt. (Etwas, das Friedman übrigens immer macht, egal worüber er schreibt oder mit wem er redet . Das hat wohl mit seiner Vergangenheit zu tun). Dieses Täter-Opfer-Denken ist wohl tief in ihm verwurzelt. Er polarisiert. Dadurch wird er aber oft den Situationen, über die er schreibt, nicht gerecht.
    Und da bin ich bei deinem letzten Satz „Wenn es von solchen Journalisten mehr geben würde, bräuchten wir keine Protestbriefe mehr an die Presse schreiben“: Das kommt darauf an, ob man möchte, dass es Journalisten gibt, die alles behaupten können, Hauptsache Michael kommt gut weg. Ich möchte das nicht (sorry Michael!).


    Zitat

    Marion
    Keine Ahnung, ob er die alle persönlich kennt, aber ich denke auch wir kennen sie alle nicht persönlich und auch wir haben eine Meinung dazu, oder etwa nicht? Ich weiß nicht, wo hier Dein Problem liegt, dieser Artikel ist ein positiver Blick auf Michael in dem selbst Friedman zugibt, Michael falsch gesehen zu haben..........und was passiert? Nun wird sich nicht mehr darüber beklagt, dass Michael angegriffen wird, nun wird sich darüber beklagt, dass die Familie angegriffen wird.


    Ich sehe hier keinen positiven Blick auf Michael. Er wird als Opfer dargestellt. Was ist daran positiv? Michael wird nicht angegriffen. Dafür aber seine Familie. Und ja, ich beklage das, weil es zeigt, dass es nicht um Positives Michael gegenüber geht, sondern der Fokus gelegt wird auf die Negativ-Aussagen der Familie gegenüber. Das ist mein Problem. Es geht ihm doch gar nicht um Michael als Mensch oder Künstler. Es geht ihm hier um Opfer und Täter.


    Zitat

    Marion

    Mal ganz ehrlich, wieviele haben es hier im Forum angekreidet, dass die Kinder unverhüllt gezeigt werden, wieviele haben Jermaine, Randy, Joe usw. etwas angekreidet, heißt das WIR dürfen dass, aber es hat tunlichst kein Journalist zu tun, der damit auch nur das ausspricht, was viele, viele Fans denken? …


    Das mag sein. Ich gehörte nie zu denen, die ein Problem mit der Verhüllung der Kinder hatten. Es mutete mir vielleicht etwas seltsam an. Aber die Begründung, warum er das tat, habe ich verstanden.


    Zitat

    Marion

    Schreibt ein Journalist schlecht über Michael, wird sich beschwert (was ich übrigens gut und richtig finde und auch unterstütze) wird über Michael ein guter Artikel geschrieben, wird sich auch beschwert...........ist es Dir lieber, man schreibt gar nichts mehr über Michael, oder nur die, die ihn auch wirklich kannten........weil, dann müssten wir dieses Forum auch schließen und so einige Bücher von unserer Liste streichen.


    Wie gesagt, ich finde diesen Artikel nicht gut. Ich sehe nicht, dass dies ein guter Artikel über Michael ist. Aber das habe ich ja schon versucht zu erklären.
    Und ja, da ist es mir in der Tat lieber, sogenannte Journalisten (es geht hier nicht um Foren-Beiträge) schreiben nicht über Michael, als dass man ihn mal wieder nur als Opfer bezeichnet. Und das mit dem persönlichen Kennen, habe ich nur in Bezug auf seine Bezeichnung gemeint, alle seien heuchlerisch „allen voran seine Brüder und sein Vater“, nur Katherine und Janet hätten zu ihm gestanden.
    Ich weiß auch, dass Michael der Goldesel für seine Familie war. Ich weiß auch, dass Joe als Vater versagt hat. Ich weiß auch, das die meisten seiner Geschwister nichts auf die Reihe kriegen. Ich weiß auch, dass zumindest Jermaine von Neid zerfressen war/ist (und diese unsägliche Aussage La Toyas war für mich persönlich der Gipfel).
    Ich weiß aber auch, dass Katherine, die Mutter, nichts dagegen getan hat. Im Gegenteil: Sie war für den emotionalen „Mißbrauch“ zuständig. Wer hier jetzt mehr Schuld auf sich geladen hat, das mag ich nicht abwägen müssen.
    Keiner von ihnen ist ein Engel. Keiner!


    Mein Fazit zum Artikel von Friedman: Dieser Artikel kommt bei mir nicht positiv an.

  • Mein Fazit zum Artikel von Friedman: Dieser Artikel kommt bei mir nicht positiv an.


    :wow: Ich war die ganze Zeit über sehr nah bei Marion und ihrer Erklärung - habe es auch so empfunden...


    Jetzt lese ich Deine Darstellung, warum Du da nicht so das Positive siehst und kann es aus der Sicht auch nachvollziehen. :glupschi:


    Schönen Dank Ihr Beiden :boese: Ich sehe und lese jetzt je nach Stimmung und Hintergrundgedanken mal einen schönen, mal einen weniger schönen Artikel :kalk:


    Was habt Ihr Euch dabei gedacht mich so zu verwirren :blöd: Ich geh jetzt in mein Zimmerchen und weine still vor mich hin *ich will auf den Arm - knaaatsch* :stuhl:


    Edit: manchmal glaube ich, dass über die Jahre so viel Müll aufgetaucht ist, so viel Schrott geschrieben wurde, dass man jeden Artikel, der auch nur annähernd mal nicht die blöden Klischees bedient von mir mit einem erleichterten Seufzer aufgesaugt wird. Hier liegt wohl die jahrzehntelange Erfahrung tief verwurzelt in mir, dass wenn es was über MJ zu lesen gibt, es entweder groß aufgemachter Mist war, oder zwei versteckte Zeilen mit einer tatsächlichen Info. Ja, manchmal waren diese Jahre die Hölle.