"Thriller-Live" geht erneut auf Tournee

  • Thriller Live: Adrian Grant im Interview
    10. März 2018


    Das Musical „Thriller Live“ begeistert noch immer Tausende Menschen in
    Europa. Vom 17. bis am 29. April gastiert „Thriller Live“ in Zürich und
    in Basel.
    Adrian Grant, der das Musical 2006 ins Leben gerufen hat, gab ein
    Interview über die Treffen mit dem King of Pop im Studio und auf
    Neverland. Tickets für die Schweizer Vorstellungen von „Thriller Live“
    gibt es im Ticketcorner.


    Im Interview mit Independent.ie spricht Adrian Grant über seine Zeit mit Michael Jackson.

    Im Jahr 1988 hatte Adrian Grant das MJ-Fanmagazin „Off The Wall“
    gegründet. Nur drei Jahre später wurde er vom King of Pop nach Los
    Angeles ins Studio eingeladen, wo Michael das „Dangerous“ Album aufnahm.


    „Im Moment, in dem ich ihn traf, hatte er ein breites Lächeln und ging
    singend durch den Raum“, erinnert sich Adrian Grant. „Er bedankte sich
    für das Magazin und ich dankte ihm für die Arbeit, die er geleistet
    hatte. Wir verstanden uns wirklich gut. Er war mir gegenüber sehr offen
    und nahm sich viel Zeit. Er erlaubte mir, Bilder für das Magazin zu
    schiessen und lud mich zum Mittagessen auf seiner Ranch am Wochenende
    ein. Ich ging zu seiner Ranch und es war ein grosser Märchenplatz mit
    klassischer Musik, die aus Blumenbeeten klang, Schimpansen, die sich im
    Gras herumtollten, einer Giraffe, Lamas, einem Zoo, einem Jahrmarkt. Ich
    sagte zu einem Sicherheitsangestellten, ‚ist das real‘ und er sagte mir
    ‚das ist real für Michael Jackson – das ist, wo er jeden Tag aufwacht‘.
    Er war sehr bodenständig, ein grosses Kind im Herzen, sehr viel Spass.
    Ich bin danach jedes Jahr zurück gegangen und unsere Beziehung blühte
    auf.“„Michael gab mir wegen den Fans sehr viel und ich weiss das zu
    schätzen. Er liebte seine Fans.“


    Auch während den HIStory Sessions habe er Michael im Studio besuchen
    dürfen. „Ich denke Michael Jackson wird als Musiker und Songschreiber
    etwas unterschätzt“, sagt Adrian Grant. „Ich bin so dankbar, dass ich
    ihn im Studio arbeiten sehen konnte, weil er wirklich ein Genie war. Er
    war ein Perfektionist. Ihm zuzusehen, jemand, der seit seinem achten
    oder neunten Lebensjahr aufgenommen hat, er kannte sich im Studio aus.
    Er kannte jedes Instrument, jedes Gerät, er hatte das volle Kommando
    über das Studio. Es war ein Privileg, ihn komponieren und kreieren zu
    sehen.“


    Das komplette Interview hier: independent.ie/entertainment/t…drian-grant-36671153.html


    jackson.ch/thriller-live-adrian-grant-im-interview/

    Ich aber gelobte mir,
    mich niemals abstumpfen zu lassen
    und den Vorwurf der Sentimentalität
    niemals zu fürchten.

    Albert Schweitzer

  • THRILLER – LIVE

    Jetzt vom 12.04. - 14.04. 2018

    in Essen im Colosseum Theater


    Erleben Sie die gesamte Magie Michael Jacksons in einer einzigen Show!


    THRILLER – LIVE feiert das Phänomen Michael Jackson und würdigt mit einer grandiosen Show seine größten Hits und seinen unverwechselbaren Tanzstil. Angefangen bei den ersten Erfolgen mit den Jackson 5 über Hits wie „Bad“ bis zu den Songs des weltweit bestverkauften Albums aller Zeiten, Thriller, vereint das Original aus dem Londoner West End die Highlights einer über 40 Jahre andauernden Karriere. Erleben Sie hautnah, wie die brillanten Sänger und Tänzer das geballte Gefühl der Auftritte und Videos Michael Jacksons packend auf die Bühne bringen.




    Schon jetzt gehört THRILLER – LIVE zu den am längsten laufenden Shows im Londoner West End und ein Ende ist nicht in Sicht. Aber nicht nur in der britischen Hauptstadt ist die Feier des gewaltigen musikalischen und tänzerischen Erbes von Michael Jackson nach wie vor hochbegehrt. Weltweit ließen sich schon 4 Millionen Zuschauer in 33 Ländern von der Show über den King of Pop mitreißen. Denn THRILLER – LIVE ist eine echte Hommage an den Ausnahmekünstler. Gleich mehrere brillante Sängerinnen und Sänger liefern elektrisierende Interpretationen der Mega-Hits Michael Jacksons. Außergewöhnliche Tänzer bringen seine tänzerische Einzigartigkeit mit funkensprühender Energie auf die Bühne zurück, unterstützt von spektakulären Multimediaeffekten, die von den Machern kontinuierlich weiterentwickelt werden. „So nah wie hier werden Sie sich dem King of Pop lange nicht mehr fühlen“, verspricht Focus Online.



    Executive Director, Co-Producer und Schöpfer von THRILLER – LIVE ist Adrian Grant, aus dessen noch von Michael Jackson persönlich gewürdigter „Annual Michael Jackson Celebration“ das Spektakel vor mehreren Jahren hervorging. Verantwortlich für die Choreografien sind die beiden renommierten Choreografen Gary Lloyd und LaVelle Smith Jr. – letzterer Originalchoreograf des mehrfach ausgezeichneten Videos zu „Dangerous“ und fünffacher Gewinner des MTV Video Music Awards.


    "Die Energie liegt im Glauben.
    Es ist nur eine Frage der Zeit und du kannst ein Gewinner sein."
    "But You got to Keep the Faith"


    :pp::herz::herz::herz: Michael Jackson :herz::herz::herz:

  • THRILLER LIVE, UM EINE REKORDVERDÄCHTIGE 4.000 WEST END SHOW ZU FEIERN

    18. JULI 2018 • VON ADMIN-TEAM

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    Thriller Live wird am Mittwoch, den 12. September 2018, eine rekordverdächtige 4.000 West End Show mit einer glanzvollen Gala Charity Performance zugunsten von The Prince's Trust feiern.

    Die Produzenten von Thriller Live geben eine Partnerschaft mit The Prince's Trust bekannt, um ein einjähriges Outreach-Programm anzubieten.


    West End Konzert spektakulär, Thriller Live ist mit dem Prince's Trust zusammen, um ihre rekordbrechende 4000. Auftritt am Lyric Theatre am Mittwoch, 12. September 2018 zu feiern.

    Nur für eine Nacht und um Geld für The Prince's Trust zu sammeln, werden hochkarätige Special-Stars aus der Welt der Musik und Unterhaltung - die Namen werden noch bekannt gegeben - Michael Jackson-Tracks zusammen mit den West End-Darstellern aufführen.

    Es verspricht eine wirklich unvergessliche Nacht zu werden!


    Alle Erlöse aus dem Kartenverkauf werden an The Prince's Trust gespendet und die Gala-Nacht wird eine einjährige Partnerschaft und Verpflichtung eröffnen, Tickets, Workshops und ein Mentoring-Programm anzubieten.

    Die Thriller-Live-Produzenten Paul Walden & Derek Nicol von Flying Music und Executive Director Adrian Grant von Key Concerts sagten: "Wir sind stolz darauf, dass Thriller Live, das jetzt im 10. Jahr im West End ist, eine Partnerschaft mit The Prince's Trust für Diese einmalige Wohltätigkeits-Gala-Performance und die Unterstützung dieser wundervollen Wohltätigkeitsorganisation im nächsten Jahr mit ihrem Auftrag, benachteiligten jungen Menschen zu helfen, ihr Leben mit den Möglichkeiten zu verfolgen, die Show, Q & A-Sitzungen, Kunstprogramme, Workshops und Mentoring-Erfahrungen mit unserem kreativen Team, Tänzern und Sängern. "


    Ian Jeffers, Deputy Chief Executive bei The Prince's Trust, sagte: "Wir möchten uns bei Thriller Live sehr herzlich dafür bedanken, dass sie uns eingeladen haben, in diesem wichtigen Moment das Rampenlicht mit ihnen zu teilen. Die Spendengelder durch die 4000. Thriller Live-Leistung und das Engagement des Thriller Live-Teams, im nächsten Jahr Erfahrungen und Mentoring zu bieten, werden uns helfen, noch mehr junge Menschen zu unterstützen, das Selbstvertrauen und die Fähigkeiten zu entwickeln, die sie brauchen. "

    Thriller Live, geschaffen von Michael Jackson Autor und Associate Adrian Grant und unter der Regie des preisgekrönten Choreografen Gary Lloyd, ist wie kein anderes West End Musical. Es gibt kein Drehbuch oder eine Geschichte, stattdessen wird Michael Jacksons Musik- und Tanz-Vermächtnis auf beeindruckende Weise zum Leben erweckt und auf der Bühne wird sein unverwechselbares energiegeladenes Tanzen und der pulsierende Sound vieler der größten Hits des Pops zum Leben erweckt.


    Thriller Live ging im Januar 2009 erstmals ins Lyric Theatre auf der Shaftesbury Avenue. Es ist der längste Lauf einer Show, seit das Theater im Dezember 1888 die Hauptstadt feierte und die Platte als das am längsten laufende Musical der Welt gespielt wurde das westliche Ende. Es wurde von über 4,5 Millionen Menschen in 33 Ländern gesehen und spielte über 6.000 Auftritte weltweit, ohne jemals einen stehenden Applaus zu bekommen!


    LISTEN INFO

    THRILLER LIVE

    4000. Performance Charity Gala

    in Zusammenarbeit mit The Prince's Trust

    Mittwoch, 12. September 2018

    Roter Teppich Ankunft ab 19.00

    Uhr Show beginnt um 19.30 Uhr


    Lyric Theater

    Shaftesbury Theater

    London, W1D 7ES Abendkasse

    : 0330 333 4812

    www.thrillerlive.com

    Quelle: London Theatre 1


    https://www.mjvibe.com/thrille…aking-4000-west-end-show/

  • THRILLER – LIVE

    Nach den großen Erfolgen der letzten Tourneen kommt THRILLER – LIVE 2019, das Original vom Londoner West End, auf großer Tournee auch nach Bregenz und Wien.


    Am 29. August 2018 wäre der King of Pop 60 Jahre alt geworden. Seine Musik und einzigartigen Tanzchoreografien machen ihn unvergessen. Als spektakuläre Hommage würdigt THRILLER – LIVE das Ausnahmetalent Michael Jackson und bringt das Originalgefühl seiner Auftritte und Videos live auf die Bühne.


    THRILLER – LIVE am Sonntag, den 24. Februar 2019 im Festspielhaus in Bregenz!


    Fünf brillante Sängerinnen und Sänger bringen, zusammen mit einer sechs Musiker starken Live-Band und den außergewöhnlichen Tänzern, Michael Jacksons unfassbare Energie live auf die Bühne zurück. Zu den besonderen Highlights der Show zählen auch die Auftritte der Kinderdarsteller, die in der Rolle des jungen Michael längst zum Publikumsliebling geworden sind. Verantwortlich für die spektakulären Choreografien sind Gary Lloyd und LaVelle Smith Jr. – letzterer Originalchoreograf des mehrfach ausgezeichneten Videos zu „Dangerous“ und fünffacher Gewinner des MTV Video Music Awards.

    THRILLER – LIVE ist eine wahre Hommage an den unvergesslichen King of Pop.


    Alle weiteren Infos zur Show gibt’s hier!

    Wann: Sonntag, 29. Feburuar 2019

    Wo: Festspielhaus Bregenz

    Uhrzeit: 19 Uhr


    http://www.antennevorarlberg.at/meldungen/thriller-live-2/

  • Juhu und am 27.02.2019 in Wien :mike::mike::mike:

    One thing I don't want is to become another poor black man when I die, being ripped off by white managers.


    Eine Sache, die ich nicht möchte ist, ein weiterer armer, schwarzer Mann zu werden, wenn ich sterbe, der von weißen Managern ausgebeutet wird.


    Michael Jackson

  • Als ich bei Lenny Kravitz war, habe ich schon das Plakat von "Thriller Live" in der LANXESS Arena hängen sehen.

    Michaels "Thriller Live" kommt am 05.02.2019 wieder nach Köln! :isis::bi:


    Ich freue mich schon wieder drauf!:moonwalker::manu:


    "Die Energie liegt im Glauben.
    Es ist nur eine Frage der Zeit und du kannst ein Gewinner sein."
    "But You got to Keep the Faith"


    :pp::herz::herz::herz: Michael Jackson :herz::herz::herz:


  • Interview mit Adrian Grant, langjähriger Freund von Michael Jackson und Macher des Musicals „Thriller Live“

    vor 17 Stunden

    Das Musical „Thriller Live“ ehrt das Vermächtnis des Künstlers Michael Jackson. Der 48-jährige Adrian Grant, ein langjähriger Freund Jacksons, ist der „Vater“ der erfolgreichen zweistündigen Performance. Wir führten ein Interview mit Grant.



    FRANKFURT - Michael Jackson bleibt über seinen Tod hinaus ein Phänomen. Mit seiner Musik und seinem Tanzstil gehört er bis heute zu den Trendsettern der Popmusik. Das Musical „Thriller Live“ ehrt das Vermächtnis des Künstlers. Im Londoner West End ist die Tribute Show bereits zum 4000. Mal über die Bühne gegangen. Sie bietet einen Querschnitt durch das Werk des Ausnahmekünstlers: von den ersten Erfolgen mit den Jackson Five wie „ABC“ oder „Can You Feel It“ über Welthits wie „Bad“ und „Billie Jean“ bis hin zu den Songs aus seinem Mega-Album „Thriller“. Der 48-jährige Adrian Grant, ein langjähriger Freund Michael Jacksons, ist der „Vater“ der erfolgreichen zweistündigen Performance.
    Mr. Grant, wie haben Sie als Londoner Vorstadtjunge den Weltstar Michael Jackson eigentlich kennen gelernt?
    Alles begann mit meinem Fanmagazin „Off the Wall“. Michael sah es, mochte es und hat mich nach Los Angeles in sein Studio eingeladen. Ich war gerade einmal 21 Jahre alt und ohne Job. Ich konnte das Magazin nur mit Hilfe der Wohlfahrtsorganisation „Prince´s Trust“ drucken, die junge Menschen den Weg ins Leben ebnen möchte.

    Und nun haben Sie die 4000. „Thriller-Live“-Show als Charity zugunsten bedürftiger Jugendlicher veranstaltet. Das hätte Jacko sicher auch gefreut.
    Mit Sicherheit. Hier schließt sich ein Kreis und ich bin dankbar für diese fantastische Entwicklung.



    Und was passierte dann, als Sie zum ersten Mal in die USA reisten?

    Michael und ich verstanden uns auf Anhieb. Er nahm mich mit auf seine Neverland Ranch, damit ich für die englischen Fans eine Reportage schreiben kann. Es war für mich ein Wahnsinn und gleichzeitig fantastisch. Da hüpften Affen im Gras herum. Nebenan standen Giraffen und Lamas. Es gab einen Jahrmarkt. Ich sagte zu einem seiner Bodyguards: Kneif mich, das ist nicht wirklich. Seine Antwort: Für Michael ist das die Normalität. Er wacht jeden Morgen in dieser Welt auf und lebt in ihr.

    Wie war der Superstar Michael Jackson denn so privat?

    Immer nett, höflich und wie ein ganz großes Kind, das oft gelacht und Blödsinn gemacht hat.



    Und dann kamen die Vorwürfe der Pädophilie. Wie stehen Sie dazu?

    Es war schrecklich. Die Leute redeten plötzlich nur noch über diese bösen Anschuldigungen. Ich will sie mit meiner Show daran erinnern, was für ein großartiger Künstler er war. Der Michael Jackson, den ich kannte, war ein unschuldiger Mann.


    Wie haben Sie von seinem plötzlichen Tod erfahren?

    Ich war zu Hause, eine SMS nach der anderen kam auf mein Telefon und ich schaltete den Fernseher an. Ich wusste, er wurde ins Hospital gebracht, habe aber gedacht, es wäre wegen Erschöpfungszuständen und nichts Ernsthaftes. Bis mir klar wurde, dass Michaels Tod Wirklichkeit ist, hat es lange gedauert. Aber umgeben von seiner unsterblichen Musik erscheint es mir heute so, als wenn er immer noch unter uns weilen würde.

    Also wiegt die Verantwortung, Jacksons Erbe gerecht zu werden, schwer auf ihren Schultern?

    Unglaublich schwer. Er war wohl zusammen mit Elvis, dem King of Rock, der größte Entertainer der Welt. Bei „Thriller Live“ legen wir schon bei den Castings der Akteure die Messlatte sehr hoch, um die Qualität unserer Show zu halten.


    Das ist sicher schwierig?

    Ohne Frage, denn wir brauchen ja keine 1:1-Doubles, sondern sehr gute Sänger und Tänzer, die seinem Talent möglichst nahe kommen. Und, glauben Sie mir, davon gibt es nicht sehr viele.


    Neuerdings haben Sie mit der Nummernrevue „Beat it“ aber Konkurrenz erhalten.

    Ich habe diese Show nicht gesehen und will deshalb nichts dazu sagen. Ich habe aber gelesen, dass es juristische Probleme um die Urheberrechte an den Musiktiteln gibt. Der Medienanwalt und Jackson-Nachlassverwalter geht wohl aktuell gegen die Show vor. Und es ist tragisch und bedauerlich, dass auch zehn Jahre nach Jacksons Tod wieder am Erbe des unvergleichlichen Multitalents herumgezerrt wird.

    Das Interview führte Wolf H. Goldschmitt.


    https://www.echo-online.de/fre…s-thriller-live_19081430#

  • Michael-Jackson-Musical

    „Thriller Live“ hat Gastspiel-Premiere in der Alten Oper Frankfurt

    04.10.2018VON MAXIMILIAN STEINER.


    Die Produktion aus dem Londoner West End zeigt einen „King of Pop“, der nach dem Grundsatz „Shake your Body“ zum Weltstar und zur traurigen Gestalt wurde.


    Michael Jackson, hier verkörpert von einem der wechselnden Darsteller der Gastspielproduktion „Thriller Live“ in der Alten Oper, war einer der unglücklichsten Einzelgänger der Popgeschichte.

    Foto: Sven-Sebastian Sajak


    Michael Jackson, hier verkörpert von einem der wechselnden Darsteller der Gastspielproduktion „Thriller Live“ in der Alten Oper, war einer der unglücklichsten Einzelgänger der Popgeschichte.


    Frankfurt.

    Nach drei Minuten folgt schon der legendäre Griff in den Schritt, nach sechs Minuten darf der grazile Moonwalk über die Bühnenbretter tänzeln. Beide Markenzeichen erzeugen nicht zum letzten Mal bei der Premiere der Londoner West- End-Show „Thriller Live“ in der Alten Oper Frankfurt laut artikuliertes Wohlwollen in der Zuhörerschaft. Wer sich „dem Mann, der Musik, der Legende“ von Michael Jackson annähern will, muss nun mal – wie vom Original vorgelebt – Plakativität einbeziehen.


    Adrian Grant, langjähriger Freund von Michael Jackson sowie Konzeptor und Executive Producer von „Thriller Live“, erkannte die wichtigen Faktoren einer Hommage an den „King of Pop“ schon bei den ersten Proben im Jahr 2006 mitsamt einer Preview im Londoner Dominion Theatre. Premiere feierte die Jackson-Revue dann im West End am 21. Januar 2009, im Lyric Theatre in der Shaftesbury Avenue. Mehr als zwei Stunden lang reiht sich tatsächlich ein Hit an den anderen. Michael Jackson gab der Inszenierung noch seinen künstlerischen Segen. Ein halbes Jahr später segnete der von einem halben Dutzend Akteuren in der Musical-Show verkörperte und gesungene Junggott gleich mehrerer Generationen selbst das Zeitliche. Seither tourt „Thriller Live“ unter der Anleitung von Regisseur und Choreograf Gary Lloyd erfolgreich durch die Weltgeschichte. Die Produktion gastierte schon in ganz Europa, in Südafrika, Japan und China. Tabu blieb allerdings ausgerechnet bislang Michael Jacksons Heimatland, die Vereinigten Staaten, wo er sein „Neverland“ hatte.

    Im Zeitraffer

    In Frankfurts Alter Oper lässt sich die mehr oder minder chronologisch gegliederte Vita des „King Of Pop“, der am 29. August dieses Jahres seinen 60. Geburtstag gefeiert hätte, noch bis einschließlich Samstag, 6. Oktober im Zeitraffer nacherleben. Mit gerade mal acht Jahren fungierte Michael Jackson schon als Aushängeschild und Hauptsänger von „The Jackson 5“ mit seinen Brüdern Jackie, Tito, Jermaine und Marlon. Im Alter von elf Jahren folgte von 1969 an dann der internationale Ruhm mit Hits wie „ABC“, „I Want You Back“ und „I’ll Be There“. Putzig dargestellt werden die „Jackson 5“ hier in buntkarierten Kostümen, mit monströsen Afroperücken auf den Häuptern und einem niedlichen Kinderdarsteller als vorpubertärer Michael.


    Schnurstracks wechselt die Szenerie, als „The Jackson 5“ zu „The Jacksons“ mutieren, da nach der Wechsel von der Plattenfirma Motown zu Epic/CBS der ursprüngliche Name vom einstigen Mentor Berry Gordy gerichtlich untersagt wurde. Mit den Tänzflächenfüllern „Blame It On The Boogie“ und „Shake Your Body (Down To The Ground)“ startet das nunmehr jungmännliche Quintett zwar nochmals neu durch, aber als Michael bei der Produktion des Hollywood-Musicals „The Wiz“ Produzent Quincy Jones kennenlernt, mit ihm die kongeniale Solo-LP-Blaupause „Off The Wall“ (’79) zusammenzaubert und erstmals sämtliche Rekorde bricht, gerät die bis dato so eingeschworenen Brüder-Band auf eine Karriere-Seitenlinie.

    Auch „Thriller Live“ werkelt am ewigen Heiligenschein des am 25. Juni 2009 mit gerade mal 50 Jahren an einer akuten Vergiftung durch Propofol und Benzodiazepine gestorbenen Jackson: In einer Reihe wird er da mit Martin Luther King, John F. Kennedy, Mutter Teresa, Gandhi, Nelson Mandela und Barack Obama auf Großbildschirm projiziert.

    Tanz des Toten

    Während sich die Show-Crew aus Vokalisten, Tänzern und Live-Band in eine weitere Friedenshymne vertieft, flimmern Begriffe wie „Hunger“, „Racism“, „War“ und „Conflict“ auf – Jackson als überirdischer Heilsbringer. Ähnlich wie beim „King Of Rock ’n’ Roll“ Elvis Presley, der seit seinem Tod 1977 mit 42 Jahren auf den Bühnen ein Dasein als Saubermann in strassbesetztem weißem Karateanzug fristet, kommt in Sachen Jackson Heikles wie Weltfremdheit, Schönheitschirugie, Prozesse und Medikamentensucht erst gar nicht aufs Tapet. Michael Jackson bleibt die ewige Lichtgestalt, der schnöderweise eine höhere Macht seine Mission versagte, die Welt zu einem grundlegend besseren Ort zu machen.


    Wie im Rausch durchmessen die in schöner Regelmäßigkeit sich im Vortrag abwechselnden Vokalisten durch die zahllosen Evergreens der Superlativen-Ära mit den multiplatinen Alben „Thriller“, „Bad“, „Dangerous“, „HIStory: Past, Present And Future, Book I“ und „Invincible“. Da feiert der „Smooth Criminal“ ebenso fröhliche Urständ wie „Dirty Diana“ und „Billie Jean“. Andererseits wird aber auch kundgetan, dass „Bad“ zu sein unglaublich cool ist. Die Untoten tanzen auf dem Friedhof zu Hollywood-Mime Vincent Prices gespenstischer Rezitation in „Thriller“. Wird weiter eifrig am Weltfrieden gebastelt, in „Black Or White“, „Man In The Mirror“ und „They Don’t Care About Us“. Komplett angetan von der leidenschaftlich souverän dargebotenen musikalischen Lebensgeschichte zeigt sich das Premierenpublikum, als es zum Finale minutenlang im Stehen Donnerapplaus spendet.


    http://www.fnp.de/nachrichten/…-Frankfurt;art679,3124636

  • Hier die Konzert-Termine für 2019 und ein Gewinnspiel! Ansonsten der Text, den wir alle kenne. Wer ihn trotzdem lesen möchte, kann das im Link tun.


    https://www.nordbuzz.de/events…our-staedte-10332416.html


    Vom 2. Januar 2019 bis zum 27. Februar 2019 ist die Show "Thriller-Live" auf großer Jubiläums-Tournee in Deutschland, Luxemburg und Österreich zu erleben. Hier alle Termine der Hommage an Michael Jackson in der Übersicht.


    "Thriller-Live" - Termine der Show in der Übersicht


    • 02.01. bis 04.01.2019: Mannheim, Rosengarten
    • 05.01.2019: Münster, Messe und Congress Centrum
    • 06.01.2019: Braunschweig, Stadthalle
    • 08.01. bis 13.01.2019: Düsseldorf, Capitol Theater
    • 15.01.2019: Erfurt, Messe
    • 16.01. bis 18.01.2019: Bremen, Metropol Theater
    • 19.01. bis 20.01.2019: Berlin, Verti Music Hall
    • 22.01.2019: Leipzig, Arena
    • 23.01.2019: Fulda, Kongress- und Kulturzentrum
    • 24.01.2019: Magdeburg, GETEC-Arena
    • 25.01.2019: Zwickau, Stadthalle
    • 26.01.2019: Siegen, Kongresszentrum
    • 27.01.2019: Kempten bigBOX Allgäu
    • 29.01.2019: Saarbrücken, Saarlandhalle
    • 30.01.2019: Luxembourg, Conservatoire de Musique
    • 01.02. bis 03.02.2019: Essen, Colosseum Theater
    • 05.02.2019: Köln, LANXESS arena
    • 06.02.2019: Oberhausen, König-Pilsener-ARENA
    • 07.02.2019: Baden-Baden, Festspielhaus
    • 08.02.2019: Stuttgart, Porsche Arena
    • 09.02.2019: Nürnberg, Frankenhalle
    • 10.02.2019: Würzburg, S. Oliver Arena
    • 12.02.2019: Wetzlar, Rittal Arena
    • 13.02.2019: Hannover, Swiss Life Hall
    • 14.02.2019: Halle/Saale, Georg-Friedrich-Händel-Halle
    • 15.02.2019: Kiel, Sparkassen-Arena
    • 16.02.2019: Rostock, Stadthalle
    • 17.02.2019: Hamburg, Mehr! Theater am Großmarkt
    • 19.02.2019: Chemnitz, Stadthalle
    • 20.02.2019: Bamberg, brose Arena
    • 22.02.2019: Neu-Ulm, ratiopharm arena
    • 23.02.2019: Freiburg, Konzerthaus
    • 24.02.2019: Bregenz, Festspielhaus
    • 25.02.2019: Linz, TipsArena
    • 26.02.2019: Passau, Dreiländerhalle
    • 27.02.2019: Wien, Wiener Stadthalle


    Gewinnspiel

    So könnt Ihr Tickets für "Thriller-Live" in Bremen im Metropol Theater gewinnen


    Um an der Verlosung von 3x2 Tickets für "Thriller-Live" teilzunehmen, schickt bis zum 21. Dezember, 12 Uhr, eine E-Mail mit dem Betreff „Michael Jackson“ sowie Eurem Namen und Kontakt an gewinnspiele@nordbuzz.de. Es gelten unsere Gewinnspiel-Teilnahmebedingungen. Viel Glück!

  • DIE SHOW ÜBER DEN KING OF POP5x2 Tickets für Thriller zu gewinnen


    Exklusives Gewinnspiel - nur bei BILD


    THRILLER – LIVE feiert das Phänomen Michael Jackson und würdigt mit einer grandiosen Show seine größten Hits und seinen unverwechselbaren Tanzstil.Angefangen bei den ersten Erfolgen mit den Jackson 5 über Hits wie „Bad“ bis zu den Songs des weltweit bestverkauften Albums aller Zeiten, Thriller, vereint das Original aus dem Londoner West End die Highlights einer über 40 Jahre andauernden Karriere.

    Im Londoner West End gehört THRILLER – LIVE, die spektakuläre Hommage, zu den erfolgreichsten Shows aller Zeiten. Weltweit ließen sich schon 4 Millionen Zuschauer in 33 Ländern von der Show über den King of Pop mitreißen. Jetzt geht THRILLER – LIVE endlich wieder auf Tour. Gleich mehrere Sänger liefern elektrisierende Interpretationen der unvergesslichen Mega-Hits.


    Außergewöhnliche Tänzer bringen den einzigartigen Stil des Ausnahmetalents mit funkensprühender Energie auf die Bühne. Erleben Sie das geballte Gefühl der Auftritte und Videos Michael Jacksons: hautnah und packend in Szene gesetzt!


    Sichern Sie sich hier Tickets!


    Das Gewinnspiel*

    BILD in Kooperation mit Eventim verlosen 5x2 Tickets der Preiskategorie 1 für die neue Show THRILLER. Gewinnen Sie 2 Tickets für sich und Ihre Begleitung an Ihrem Wunschtermin.

    Sie werden über den Gewinn spätestens 7 Tage nach Gewinnspielende per E-Mail benachrichtigt. Bitte lesen Sie Ihre E-Mails und überprüfen Sie auch ihren Spam-Ordner.



    Gewinnspiel im Link...:gdh:


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  • „Thriller - Live“- Macher im Interview

    Adrian Grant: „Fan ab dem ersten Moonwalk“

    Alexandra Knief 15.01.2019

    Fast 20 Jahre lang stand Adrian Grant mit Michael Jackson in Kontakt. Im Interview erzählt der Macher der „Thriller - Live“-Show, die vom 16. bis 18. Januar im Metropol-Theater gastiert, von dieser Zeit.






    Adrian Grant traf Michael Jackson 1990 das erste Mal persönlich und stand von diesem Zeitpunkt an in regem Kontakt mit dem King of Pop – bis zu dessen Tod im Jahr 2009.Adrian Grant traf Michael Jackson 1990 das erste Mal persönlich und stand von diesem Zeitpunkt an in regem Kontakt mit dem King of Pop – bis zu dessen Tod im Jahr 2009. (Adrian Grant/Key Concerts)

    Herr Grant, woher kommt Ihre Begeisterung für den King of Pop?

    Adrian Grant: Ich wurde ein Fan von Michael Jackson, als ich ihn das erste Mal auf einer Bühne moonwalken sah. Das war 1983, beim 25-jährigen Jubiläum von Motown. Ich kannte zwar die Jacksons schon und hörte als Kind auch die Musik der Jackson Five, aber ich war eigentlich immer ein Fan von Prince. Doch nachdem ich Jackson da auf der Bühne sah, habe ich mir sein Album „Thriller“ angehört, und dieses Album ist einfach sensationell. Je mehr ich mich mit ihm beschäftigt habe, desto mehr ist mir klar geworden, was für ein außergewöhnliches Talent er war.

    1988 haben Sie sogar das weltweit erste Michael Jackson-Magazin veröffentlicht.

    Ja. Ich wollte gerne in der Verlagsindustrie arbeiten. Es gab bereits ein Prince-Fanmagazin, aber keins über Michael Jackson. Also dachte ich mir: Er ist der größte Star der Welt, er sollte ein Fanmagazin haben. Ich fragte bei Sony Records an, und sie gaben mir ihr Okay. Erst wurde es in einer Auflage von 200 Exemplaren gedruckt, nach und nach wurden es mehr. Richtig glücklich war ich, als ich eine Nachricht von Jacksons Management bekam, das mir sagte, dass er mein Magazin liebt und ich meine Arbeit weiterhin so gut machen soll.

    Bei einem schriftlichen Dank sollte es aber nicht bleiben. Wann sind Sie Michael Jackson das erste Mal persönlich begegnet?

    1990 wurde ein Treffen organisiert, als er gerade in Los Angeles war, um das Album „Dangerous“ aufzunehmen. Wir trafen uns im Studio. Damals war ich 21 Jahre alt.

    Was war das für eine Erfahrung?

    Ich hoffte vor allem, dass bei dem Treffen ein schöner Artikel für mein Magazin rausspringt. Aber natürlich war es auch ein großes Privileg ihn zu treffen. Er gab sich sehr bodenständig. Als er in den Raum kam, sang er a cappella und lächelte. Im Studio durfte ich mir dann noch ein paar neue Songs anhören und Fotos machen. Wir haben den ganzen Nachmittag geredet, und schließlich frage Michael mich, ob ich Lust habe, ihn am Wochenende auf seiner Ranch zu besuchen, um mit ihm zu essen. Was für eine Frage, natürlich hatte ich Lust.

    Was ist Ihnen von diesem Wochenende in Erinnerung geblieben?

    Ich erinnere mich noch, wie ich durch das Tor zur Ranch lief und diese grüne Oase sah, mit Bergen, Seen und Flamingos. Im Hintergrund standen Giraffen, Schimpansen rollten durchs Gras. Lamas gab es auch und aus den Blumenbeeten erklang klassische Musik. Es war wie im Märchen. Als der Sicherheitsmann mich zum Haupthaus begleitete, sagte ich nur: ‚Das kann nicht real sein’, und der Mann von der Security sagte: ‘Doch, das ist Michael Jacksons Realität.’ Wir haben einen Film in seinem Kino geguckt und Spiele im Arcade-Raum gespielt. Er hat all das gerne mit anderen geteilt. Und an diesem Tag eben mit mir. Von da an habe ich ihn mindestens einmal im Jahr besucht.

    Wie haben Sie von Jacksons Tod erfahren?

    Ich war zuhause und habe geschlafen. Mein Telefon klingelte und klingelte. Als ich schließlich ran ging und die Info bekam, konnte ich es erst nicht glauben. Ich habe den Fernseher angemacht, immer noch in der Hoffnung, alles sei ein großer Irrtum. Als mir klar wurde, dass er tatsächlich gestorben ist, war ich geschockt. Vor allem der Gedanke an seine Familie war für mich niederschmetternd. Außerdem war ich sicher, dass das das Ende der „Thriller – Live“-Show bedeutet. Doch die Nachfrage am nächsten Tag war umso größer, die Leute kauften Karten, legten Blumen und Briefe vor das Theater. Die Show wurde zu einer Art Ventil für die Leute, zu einem Ort, um Michael Jackson Respekt zu zollen.

    Hat Jackson die Show vor seinen Tod gesehen?

    Die Idee zu „Thriller – Live“ entstand aus einer Tribute-Show, die ich einmal im Jahr veranstaltet habe. Diese Show hat er 2001 gesehen und war begeistert. Es gab bereits das ABBA-Musical „Mamma Mia“ und die Queen-Show „We Will Rock You“. Also dachte ich: Warum keine Michael Jackson-Show? Eigentlich wollte er sie sich 2009 in London ansehen, aber leider ist es dazu nicht mehr gekommen.

    Wie lange hat es gedauert, die Show zu entwickeln?

    Ich habe 2005 mit der Arbeit begonnen. Im August 2006 gab es die erste Show, im Mai 2007 starteten wir die erste UK-Tour, ein paar Monate später dann die erste Tour durch Europa. 2009 starteten wir im Londoner West End. Aber natürlich entwickelt sich die Show auch immer weiter. Es ist gar nicht so leicht, Sänger zu finden, die Jacksons Songs singen können. Für viele Tänzer ist es aber ein Traum, zu seiner Musik zu tanzen.

    Für alle, die die Show nicht kennen: Steht die Musik im Vordergrund oder lernt das Publikum auch mehr über Jacksons Geschichte?

    Für mich ist „Thriller – Live“ eher eine Art Jukebox-Musikshow. Das heißt, die Musik erzählt die Geschichte. Es ist mehr ein Konzert mit Verbindungselementen zwischen einigen Songs, bei denen es auch um seine Geschichte geht. Aber es ist vor allem eine Performance und keine Geschichte nach Buch. Das Schöne an Jacksons Musik ist, dass Songs wie „Beat It“, „Thriller“ oder „Smooth Criminal“ sehr visuell sind. Sie alleine erzählen schon eine Geschichte, und das ist wirklich mitreißend.

    Für alle oder nur für echte Fans?

    Nicht nur für echte Fans. Das ist auch ein Grund, warum es uns schon seit zwölf Jahren gibt. Die Show zieht Menschen jeden Alters an, auch die, die noch nicht einmal geboren waren, als Michael Jackson sein letztes Album herausgebracht hat. Fünfjährige Kinder kommen und sehen die Shows genauso wie Menschen jenseits der Achtzig. Selbst wenn man kein Fan ist, bin ich sicher, dass jeder mindestens einen Song hat, den er liebt.

    https://www.weser-kurier.de/br…onwalk-_arid,1798902.html

  • MICHAEL-JACKSON-TRIBUTESHOW:Interview: „Wir feiern seine Musik“

    Die Hommage an Michael Jackson geht in diesem Jahr wieder auf Tournee in Deutschland, Österreich und Luxemburg. Foto: Sven Darmer 1 von 2 Die Hommage an Michael Jackson geht in diesem Jahr wieder auf Tournee in Deutschland, Österreich und Luxemburg.

    – Quelle: https://www.svz.de/22512522 ©2019




    Initiator der Michael-Jackson-Tributeshow „Thriller – Live“, Adrian Grant, im Interview. Die Show kommt auch nach Rostock.

    svz.de von svz.de
    05. Februar 2019, 12:00 Uhr


    Adrian Grant war nicht nur glühender Fan von Michael Jackson, er war mit dem „King of Pop“ sogar befreundet. Der Künstlermanager, Autor, Verleger und Regisseur aus London war dabei, als der Sänger den Popklassiker „Dangerous“ in L.A. aufnahm. 2006 initiierte Grant die Tributeshow „Thriller – Live“. Die Hommage an Michael Jackson geht 2019 wieder auf Tournee in Deutschland, Österreich und Luxemburg. Olaf Neumann sprach mit Adrian Grant über die Show.


    Wie erklären Sie sich den Erfolg Ihrer Show, die weltweit fast 5000 Mal aufgeführt wurde?

    Das liegt an Michael Jacksons Musik, die einfach großartig ist. Sein erster Nummer-1-Hit gelang ihm 1969 mit „I Want You Back„ als Teil der Jackson Five. Damit beginnt auch unsere Show. Wir nehmen das Publikum mit auf eine Reise über vier Jahrzehnte. Von den Jacksons sind Titel wie „Shake Your Body Down“ dabei.

    Und dann geht es weiter mit Michaels Solo-Superstaralben „Off the wall“, „Thriller“, „Bad“ und „Dangerous“. Für jede Generation ist etwas dabei. Deswegen ist die Show auch immer noch so populär. Und wir spielen seine ikonischen Videos auf der Bühne nach. Jeder kennt doch den „Moonwalk“.

    Show in Rostock: 16. Februar, 20 Uhr, Stadthalle, Südring 90

    – Quelle: https://www.svz.de/22512522 ©2019





    Hat Michael Jackson Sie bei der Konzeption der Show beraten?

    Ich erzählte ihm 2006 von meiner Idee und dass ich es toll fände, wenn er sich irgendwie an der Show beteiligen würde. Zu dem Zeitpunkt wollte er das jedoch nicht, aber er wünschte mir Glück. Er hat sicher nicht damit gerechnet, dass „Thriller – Live“ sich zu einem Dauerbrenner entwickeln würde. Wir haben bislang in 33 Ländern vor insgesamt viereinhalb Millionen Menschen gespielt.

    Auch Michaels Erben stehen hinter der Show. Für mich ist es übrigens keine Tributeshow, sondern eine Feier seiner Musik. Seitdem haben viele andere versucht, uns zu kopieren.


    Konnte Michael Jackson die Show noch sehen?

    Er wollte sie sich eigentlich im Juli 2009 ansehen, als er in London an seiner Comebackshow „This is it“ arbeitete. Leider schaffte er es nicht mehr, aber sein Regisseur Kenny Ortega und all seine Brüder waren da.


    Wie akribisch haben Sie den Künstler Michael Jackson studiert?

    Ich sah ihn 1987 live auf der „Bad“-Tour. Aber ich kann selber weder tanzen noch singen, weshalb ich immer nach herausragenden Talenten Ausschau halte. Ein guter Sänger zu sein bedeutet nicht notwendigerweise, seine Songs singen zu können. Es ist sehr schwer, geeignete Leute zu finden.


    Wo waren Sie, als Michael Jackson starb?

    Am 25. Juni 2009 war ich zuhause und lag im Bett. Ich wurde vom Telefon geweckt; auf dem Anrufbeantworter waren bereits etliche Nachrichten. Ich konnte nicht glauben, was ich da hörte und schaltete den Fernseher ein. Es hieß, Michael Jackson sei zusammengebrochen und es gehe ihm nicht gut. Und dann wurde mir bestätigt, dass er gestorben war. Ich habe sofort seiner Familie kondoliert. Ich stand unter Schock und wollte die Thriller-Show aus Respekt vor Michael absagen. Aber dann musste ich feststellen, dass unheimlich viele Menschen sie sehen wollten. Unser Theater im West End wurde zu einem Michael-Jackson-Schrein.

    Nach seinem Tod wurde „Thriller – Live“ sogar noch erfolgreicher, weil diese Show den Leuten offensichtlich etwas bedeutet.


    Michael Jackson wurde „King Of Pop“ genannt. Ist dieser Titel gerechtfertigt?

    Absolut! Elvis war der „King of Rock'n'Roll“, Bruce Springsteen ist der „Boss“ und Michael Jackson eben der „King of Pop“. Nur wenigen Künstlern ist es vergönnt, mit ihrer Musik die ganz breite Masse zu erreichen.

    Jeder Mensch auf der Welt weiß, wer Michael Jackson ist. Er hat mit seinen Videos eine neue Kunstform kreiert und heute sind Superstars wie Lady Gaga und Justin Timberlake von ihm beeinflusst.


    Was an ihm hat Sie am meisten überrascht?

    Seine Bodenständigkeit. Michael war ein großzügiger Mensch. Er arbeitete hart und konnte sämtliche Instrumente spielen, aber ich werde auch sein breites Lächeln nie vergessen. 1996 spielte er bei der Verleihung der Brit Awards den „Earth Song“ – umgeben von Kindern und Erwachsenen. Plötzlich lief Jarvis Cocker zu ihm auf die Bühne, um direkt in der Mitte gegen ihn zu protestieren. Manche unterstellten Michael, er würde sich wie Jesus Christus verhalten. Leider wurde er oft missverstanden. Michael wusste nicht, warum Cocker dies tat, vielleicht war er ja eifersüchtig auf seinen Erfolg.

    Ich hatte das Glück, dabei sein zu dürfen, als Michael Jackson 1994 ein Krankenhaus in Budapest besuchte und dort Geschenke an kranke Kinder verteilte. Der bewegendste Moment war, wie ein Mädchen die Hand nach ihm ausstreckte und mit einem Lächeln auf den Lippen starb. Michael hat viel Gutes getan, aber die Presse tat das oft als PR-Gags ab.


    War Michael Jackson glücklich?

    Der Michael Jackson, den ich kannte, lachte oft. Er machte ständig Witze.


    Gab es keinen Schmerz in seinem Leben?

    Natürlich gab es den auch. Er wurde der schlimmsten Verbrechen beschuldigt. Fälschlicherweise. Er war ja unschuldig.

    – Quelle: https://www.svz.de/22512522 ©2019


    https://www.svz.de/regionales/…ibuteshow-id22512522.html

  • Stelle es mal hier ein, denn eigentlich geht es ja um "Thriller live", wenn nicht richtig bitte verschieben.


    03.04.2019, 10:50 Uhr

    Noch verdienen viele: Debatte um Michael Jackson vor TV-Doku


    Samstagabend wird der zweiteilige HBO-Dokumentarfilm "Leaving Neverland" in Deutschland erstmals ausgestrahlt. Darin behaupten zwei Männer, als Kinder von Michael Jackson missbraucht worden zu sein. Die Fans sind teils alarmiert, teils gleichgültig.


    Stolze zwei Milliarden Dollar soll Michael Jackson nach Angaben der Washington Post verdient haben, wohlgemerkt nach seinem Tod. Klar, dass die Vermarkter unruhig werden, jetzt, wo sein Privatleben abermals Stoff einer brisanten Fernsehdokumentation ist, ausgerechnet jetzt, in "Metoo"-Zeiten, wo so manche Hollywood-Karriere wegen negativer Schlagzeilen jäh endete. Nervös sind zum Beispiel die Produzenten eines neuen Michael-Jackson-Musicals, das eigentlich im nächsten Jahr am Broadway in New York herauskommen sollte. Die Proben sollten im Oktober in Chicago beginnen, wurden jedoch zwischenzeitlich mit der Begründung abgesagt, ein Streik im vergangenen Februar habe den Zeitplan durcheinander gewirbelt.

    Derzeit verdienen noch viele am Mythos

    Angeblich bekamen die Geldgeber kalte Füße, und es wird in der Fachpresse gemunkelt, es sei derzeit schwer, einen prominenten, zugkräftigen Musical-Star zu finden, der als Michael Jackson auf der Bühne stehen will. Ganz abgesehen davon ist es schwer, überhaupt ein Textbuch zu verfassen, denn es sollte in dem Stück um die Welttournee gehen, die Jackson im November 1993 wegen massiver Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs entkräftet und entnervt abbrechen musste. Derzeit jedenfalls verdienen noch viele am Mythos: Der Cirque du Soleil in Las Vegas, natürlich Hauptvermarkter Sony, aber auch zwei deutsche Veranstalter, darunter die Mannheimer BB Promotion, die derzeit noch "Thriller" im Angebot hat, eine Produktion, die seit Januar 2009 auf Tour ist und gerade in München am Deutschen Theater Station macht.


    "Wir werden ins Publikum reinhören"

    Danach übrigens sind im deutschsprachigen Raum vorerst keine weiteren Termine vereinbart, bestätigte BB Promotion dem BR. Und was die aktuellen Vorwürfe gegen Michael Jackson betrifft, heißt es sehr schmallippig von der Pressesprecherin, das sei für den Veranstalter kein Thema, da werde zwischen Musik und Künstler streng unterschieden. Werner Steer, einer der beiden Geschäftsführer des Deutschen Theaters, sieht das vielschichtiger: "Wir waren ja die ersten, die das von London rüber geholt haben. Damals war das überhaupt noch kein Thema. Wir sind da ein Risiko eingegangen. Der Michael Jackson ist dann gestorben, kurz bevor die Show bei uns war. Erst ab dem Zeitpunkt ist die Show eigentlich der Knaller geworden, der sie jetzt mittlerweile ist und konstant weiter ist. Seitdem haben wir sie alle drei, vier Jahre geholt, weil der Bedarf da ist, weil die Leute das sehen wollen. Wir werden selbstverständlich ins Publikum reinhören, was das los ist, was die allgemeine Stimmung ist. Ich gehe davon aus, wenn es die Show in drei Jahren noch gibt, dass wir sie vielleicht noch mal holen. Aber wenn da großer Widerstand da sein sollte, dann selbstverständlich nicht. Wir sind für unser Publikum da. Mir geht es echt um die Show und die Musik."

    So bleibt der "King of Pop" in Erinnerung

    © Deutsches Theater München


    "Es muss aufgeklärt werden!"

    Eines steht fest: So schnell wird sich die Aufregung um Michael Jackson nicht legen, auch nicht nach der Ausstrahlung der viel diskutierten Dokumentation am Samstagabend auf Pro 7. Erstens haben die Erben von Jackson eine 100-Millionen-Dollar-Klage wegen Vertragsverletzung gegen den produzierenden Kabelsender HBO eingereicht, zweitens dürften in den Zeiten von "Metoo" weitere Recherchen folgen. Die Münchner Michael-Jackson-Fans sehen das durchaus unterschiedlich: "Ich finde das blöd, jetzt, zehn Jahre nach seinem Tod, das alles auszugraben. Warum haben sie damals nichts gemacht?" -"Man hat das im Hinterkopf, dass man sagt, das war alles nicht ganz so astrein, was er als Mensch gemacht hat. Das muss ich heute etwas ausblenden, aber das beschäftigt mich schon." - "Mir ist die Musik das Wichtigste. Was da jetzt für Schlagzeilen sind, das interessiert mich nicht." - "Man muss das Künstlerische vom Menschen trennen. Elvis Presley war ein bekannter Frauenschläger, ein nicht besonders sympathischer Zeitgenosse, wird als Legende gefeiert, und ich finde, man sollte bei Michael Jackson dieselben Maßstäbe ansetzen." - "Wo gibt´s keine Probleme? Bei der Kirche ist es das gleiche, dann dürfte ich auch nicht mehr in die Kirche gehen!" - "Das, was er getan hat: Er kann sich nicht mehr wehren. Aber es muss aufgeklärt werden!"

    Publikum strömt ins Deutsche Theater

    © Jungblut/BR


    "Wir haben keinen Imitator"

    Bekanntlich wurde Michael Jackson in einem aufsehenerregenden Verfahren wegen angeblicher sexueller Belästigung freigesprochen, worauf seine Fans immer wieder hinweisen. Hier wird eine Grundsatz-Debatte geführt, wieder einmal, wie schon zu Richard Wagners Zeiten: Lässt sich ein Werk von seinem Urheber trennen? Beim Judenfeind Wagner mag das schwierig sein, seine Opern werden jedenfalls hier und da auch antisemitisch gedeutet. Die Musik von Michael Jackson dagegen hat bis jetzt noch keiner mit den Gerüchten um dessen Privatleben in Verbindung gebracht. Gleichwohl dürfte es künstlerisch und finanziell heikel bleiben, ein neues Michael-Jackson-Musical zu produzieren und dabei alle Vorwürfe auszublenden. Werner Steer ist jedenfalls froh, dass er im Deutschen Theater dieses Problem nicht hat: "Bei uns ist es so, dass wir keinen Michael-Jackson-Darsteller auf der Bühne haben. Wir haben mehrere Darsteller, die die Lieder interpretieren, selbst interpretieren, aber wir haben keinen Michael Jackson-Imitator auf der Bühne. Darauf sind wir stolz, und das ist auch das, was die Show immer schon ausgemacht hat."


    https://www.br.de/nachrichten/kultur/michael-jackson,RMWB5ia


    Lügen laufen Sprints, aber die Wahrheit läuft einen Marathon