Debbie Rowe bricht auf dem Friedhof in Tränen aus

  • Für mich ist das keine Frage .Michael und Debby sind die biologischen Eltern der deiden Kids .


    Paris sieht aus wie Debby und Prince hat die Hautkrankheit von Michael geerbt .Auch wenn sie weiss sind hat das nichs zu bedeuten ,denn Michaels Vorfahren


    hatten verschiedene Einschläge zb indianische .Einerseits wäre es für die Kids besser gewesen sie hätten zu ihrer Mutter Kontakt gehabt .Auch wenn sie alles hatten


    auch die Liebe von ihren Vater eine Mutter zu haben ist unbezahlbar .Sie hätten ja nicht bei Debby wohnen müssen ,aber es gibt Dinge die man lieber der Mutter


    anvertraut .In der Sicht war das nicht richtig überlegt von Debbys und Michaels Seite .Irgendwann hätten die Kids ihren Vater deswegen vielleicht Vorwürfe gemacht


    denn die Kids wurden nicht gefragt .Bei Blanket finde ich es noch schlimmer.Irgentwann will auch er wissen wer seine Mutter ist und das wird ihn vielleicht keiner


    sagen können .Oder noch schlimmer Blanket wird schwer krank und braucht zb.Knochenmark oder irgend was anderes was nur die Eltern spenden können ,dann hoffe ich


    mal dass irgentjemand weiss wer die Mutter ist . :mjmw:

  • Unmöglich ist es nicht. Michael war ja nun nicht doof. Der wird gewusst haben, dass Blanket irgendwann mal nach seiner Mama fragen wird. Ich könnte mir schon vorstellen, dass Michael wusste wer die Mutter von Blanket ist und ich könnte mir vorstellen, dass es auch noch andere Personen wissen und die Blanket womöglich eines Tages helfen können, seine Mutter zumindest mal zu treffen.


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    "Be who you are and say what you feel because those who mind don't matter and those who matter don't mind."

  • Ich denke auch , dass Mike wußte wer Bankets Mutter ist . Da Blanket geborenwurde als D.W. Generalmanger von Michael war ist es für mich logisch, dass er darüber informiert war, wen Blanket als Mutter hat..............Es könnte durchaus sein, dass die Mutter weiß wem sie ein Kind geboren hat.............Ich denke die Beiden hatten einen Vertrag und vllt hätte es hohe Strafen gegeben wenn diese "Schweigeklausel" von der Mutter gebrochen worden wäre - und Mike, dessen bin ich mir sicher hat gar kein Ineteresse daran gehabt die Mutter vor die Öffenlichkeit zu zerren.............Das einzige was mich verwirrt sind seine Aussagen (S. Post von ladyMichael)im der B.arsch.ir-Doku über sein Verhältnis zur Mutter Blankets........als ich das sah hab ich auch gedacht: Das war aber jetzt nicht glücklich ausgedrückt Michael! :was:

  • Paris ist 'ne coole Socke.


    Ich habe mal gelesen, was hier so geschrieben wurde. Von wegen Promikind und so. Das Einzige, was ich bei MJ nicht verstehe - wieso hat er den Kindern zugemutet, ohne Mutter aufzuwachsen? Klar, Debbie ist nur eine Leihmutter, aber manchmal denke ich, ohne Vater, ohne Mutter, das ist hart!

    Zitat

    I want people to NEVER FORGET the truth of how hard he tried, his struggle, to continue to entertain the world...the heartlessness of corporate greed. HE IS NOT A HOLOGRAM...he is not a puppet for the industry. He was a great HUMAN BEING made of flesh and blood. (KF)

  • Hmh??? :dd:
    Wie viele Frauen 'muten' ihren Kindern zu ohne Vater aufzuwachsen?
    Wie viele Eltern 'muten' ihren Kindern das nach einer Scheidung zu? :schulter:


    Meiner Meinung nach und von dem was ich so über Michael weiß, hat er sich auf seine Rolle fantastisch vorbereitet und sie ebenso ausgefüllt. Mehr als viele Eltern wo die Kids 'halt da sind' und eher nebenbei groß werden.
    Ende der 80er hat er noch in einem IV gesagt er glaube nicht, dass er je eigene Kinder haben würde.
    Dieser Wunsch und die Möglichkeiten haben sich dann wohl verändert. Ich finde das aber absolut nicht verwerflich.
    Hätte ich ihnen eine Mutter an die Seite gewünscht?
    Klar!
    Das hätte Michael :herz: bestimmt auch begrüßt (vermute ich mal :victory: ), wenn das Konzept in seinen persönlichen Lebenabläufen eine Chance gehabt hätte.
    Sky* :Tova:

  • Deine Argumentation ist schlüssig und Du hast sicher einen Punkt. Ich denke auch, dass er ein toller Papa :herz: war, nur im Moment seines Todes offenbarte sich die Schwäche seines Konzepts. .Denn die Kinder kamen zu Katherine, die sich ja bereits einer Quasientführung erwehren musste.MJ wollte Vater & Mutter zugleich sein und mittlerweile ist es ja in
    Hollywood kein grosses Ding mehr (Sandra Bullock zB. Aber selbst
    Madonnas Lourdes sieht ihren Papa Carlos ab und zu, und da denke ich
    nicht, dass es Liebe war, sondern Madonna hatte einfach einen feschen
    Papa ausgesucht).
    Ich würde jetzt nicht soweit gehen, Mj als Egoisten zu bezeichnen, wie es halt manche Leute tun, die sagen, dass er sich seine Kinder eingekauft habe.


    Paris wird ihren Weg schon gehen.

    Zitat

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    Einmal editiert, zuletzt von BJean ()

  • :wave:

    im Moment seines Todes offenbarte sich die Schwäche seines Konzepts. .Denn die Kinder kamen zu Katherine, die sich ja bereits einer Quasientführung erwehren musste.

    Da hast Du grundsätzlich recht: Im Moment des Todes offenbart sich aber für jedes Kind, das nur bei einem Elternteil aufwächst die Schwäche des Konzepts :rotz:
    Ich vertraue darauf, dass Michael das Beste für seine Kinder entschieden hat.
    Warum die beiden Großen keinen regelmäßigen Kontakt zu Debby hatten, vllt wusste es nur Michael, mag sein, vllt hat er es seinen Kindern aber auch erklärt. Who knows?
    Allerdings wünschte ich persönlich auch, er hätte es möglich gemacht, dass dieser Kontakt bestehen geblieben wäre. :stuhl:
    Doch selbst bei Freunden und Bekannten kann man oft nur hilflos zu sehen, wie sie sich beispielsweise bei einer Scheidung entscheiden.
    Man steckt da nicht drin, das ist so komplex. Man kann raten, doch steht es einem zu zu ver-urteilen? :schulter:
    Sind nicht viele Entscheidungen, Bedingungen und Anforderungen die Eltern an 'ihre' Kinder stellen, sehr egoistisch?


    Nur so meine Gedanken.


    Ich traue Paris und Prince auch zu, dass sie ihren Weg finden (Fehler eingeschlossen). :Tova: Bei Blanket sorge ich mich ein wenig mehr. Er war noch so viel jünger... :rotz:


    Blaue Blume : :huhu1: ... Verschieben in den Debby Thread wäre wohl das Beste. Sorry :Tova:

  • Sind nicht viele Entscheidungen, Bedingungen und Anforderungen die Eltern an 'ihre' Kinder stellen, sehr egoistisch?


    Ich denke wir würden bei jedem alleinerzihenden Elternteil Schwächen finden und es Egoismus nennen, die Kinder ohne Vater oder Mutter aufwachsen zu lassen.
    Wobei manch eine Trennung eher gut ist für die Kinder, denn diese feinen, sensiblen Seelen spüren doch sofort, wenn da was nicht stimmt (auch wenn sie oftmals darüber schweigen).


    Debbie hat selber gesagt, dass sie nie Mutter sein wollte, Michael aber Vater. Gut es war ein Arangement, aber wie oft ist es genau das, wird halt nur nicht publik gemacht.


    Man schaue sich Madonna und die Adoptionen an oder auch "Brangelina", leider sind es nur noch ganz wenige Prozent an Kindern, die auch tatsächlich in einem "intakten" und sogar biologisch heimischem Zuhause aufwachsen.


    Eine Partnerschaft künstlich aufrechterhalten für Kinder - egal bei wem - sehe ich da eher als schlecht an. Ich glaube Michaels Kinder haben es noch ganz gut getroffen. Und eine Mutter die Du nie hattest, wirst Du auch ganz vermissen, als ein Elterteil, dass irgendwann nicht mehr da ist - ob durch Tod oder Scheidung, lasse ich mal offen.

  • Wie ich an anderer Stelle grad schrieb, denke ich, dass Michael seinen Kindern einen guten Start gegeben hat. In Sachen Erziehung und Bildung hat er es an nichts fehlen lassen. Dennoch halte ich ihn in Bezug auf seine Kinder für äusserst egoistisch. Die enorme Liebe, die er für sie empfand, machte es schwer, eine Mutter oder auch nur eine Nanny wirklich neben sich zu dulden. Man liest immer wieder, dass Michael Kontakte geblockt hat, sobald es ihm zu eng wurde.
    Ich stimme meinen Vorschreibern zu, dass es besser für die Kinder ist, mit nur einem Elternteil aufzuwachsen, als in einer, von Streit und Unruhe geprägten Familie. Von vornherein das Grundprinzip: Alleinerziehend im Auge zu haben, ist aber schon gewagt. Auch für einen Michael Jackson. Es erklärt sich für mich aus seiner Biografie und seinem Charakter, aber das heisst nicht zwangsläufig, dass es eine gute Entscheidung ist.
    Debbie und Michael haben einen Deal geschlossen, der beiden sehr entgegenkam (sie wollte nicht Mutter sein, er aber Vater), aber die Bedürfnisse der Kinder wurden -in meinen Augen- zunächst vernachlässigt. Keine Nanny, auch nicht fünf davon, ersetzen die eigene Mutter.
    Paris und Prince Michael haben jetzt ja die Möglichkeit, selbst Kontakt zu Debbie aufzunehmen. Sie haben wenigstens einen Namen, eine Person.
    Wie aber geht es Blanket? Ich glaube nämlich nicht, dass er einen Namen mitgeteilt bekommen hat, an wen er sich im Zweifelsfall wenden könnte. Und an der Stelle empfinde ich - falls meine Befürchtungen richtig sind - Michael als sehr kurzsichtig.


    Nichts desto trotz, freue ich mich aber im Moment, wenn ich lese, wie gut die Kinder mit allem zurecht kommen und wie bodenständig sie sich entwickeln. Ob und wie sehr der mütterliche Einfluss fehlt/ gefehlt hat, werden wir sehen, wenn die Jungs in das Alter kommen, selbst Familie zu gründen.

  • Eine schlüssige Argumentation! Das mit Blanket hatte ich gar nicht bedacht; ich hoffe, er kommt sich nicht so "verloren" vor.
    Zumal ja Scheidungen/Todesfälle bei "Otto Normal" nicht ganz vergleichbar sind mit Michaels bewusster Entscheidung, alleinerziehender Papa zu sein.
    Niemand plant bewusst eine Scheidung oder einen Todesfall. Daher finde ich, dass der Vgl. hinkt.


    Zitat

    Keine Nanny, auch nicht fünf davon, ersetzen die eigene Mutter.

    Zitat

    I want people to NEVER FORGET the truth of how hard he tried, his struggle, to continue to entertain the world...the heartlessness of corporate greed. HE IS NOT A HOLOGRAM...he is not a puppet for the industry. He was a great HUMAN BEING made of flesh and blood. (KF)

  • Es schrieb ja jemand, dass man auch argumentieren könne, dass Alleinerziehende , Geschiedene dann quasi auch ihren Kindern etwas zumuten. Ich finde, man kann diese Dinge nicht 1:1 mit Michaels Situation vergleichen.

    Zitat

    I want people to NEVER FORGET the truth of how hard he tried, his struggle, to continue to entertain the world...the heartlessness of corporate greed. HE IS NOT A HOLOGRAM...he is not a puppet for the industry. He was a great HUMAN BEING made of flesh and blood. (KF)

  • :huhu1:

    Ich würde jetzt nicht soweit gehen, Mj als Egoisten zu bezeichnen, wie es halt manche Leute tun, die sagen, dass er sich seine Kinder eingekauft habe.

    Hm... warum schreibst Du es dann :was:
    Manche Leute denken solch abscheuliche Dinge über Michael, ja. Das interessiert mich nicht. Ist in allen Tabloids hinreichend archiviert. Muss ich hier nicht mal als Andeutung lesen. :schulter:

    Ich denke wir würden bei jedem alleinerzihenden Elternteil Schwächen finden und es Egoismus nennen, die Kinder ohne Vater oder Mutter aufwachsen zu lassen.
    Wobei manch eine Trennung eher gut ist für die Kinder, denn diese feinen, sensiblen Seelen spüren doch sofort, wenn da was nicht stimmt (auch wenn sie oftmals darüber schweigen).

    Sehe ich auch so. :Tova:

    Die enorme Liebe, die er für sie empfand, machte es schwer, eine Mutter oder auch nur eine Nanny wirklich neben sich zu dulden. Man liest immer wieder, dass Michael Kontakte geblockt hat, sobald es ihm zu eng wurde.

    Hmh... Das ist mir aber zu sehr eine Deutung. Oder hat Michael das so geäußert :was:
    Wenn man Michaels Leben sieht und die Enttäuschungen die er mit Menchen, Familienangehörige und Freunden erlebt hat, (plus derer die wir nicht mal wissen), kann man es auch als vorausschauend sehen, dass er seine Kinder davor schützte sich emotional an Angestellte (egal wie lange die da waren) zu binden.
    Er war nun mal die einzige verlässliche Bezugsperson, wobei seine Mom als Oma, sicher auch eine große Rolle einnahm. Gerade in seinem Leben musste er sich aus Selbstschutz auf sich besinnen und diesen Selbstschutz auf seine Kids übertragen.
    Könnte mir vorstellen, das zuviel Nähe zu gewissen Familienangehörigen auch vermieden wurde. (Spekulatius meinerseits).

    Zumal ja Scheidungen/Todesfälle bei "Otto Normal" nicht ganz vergleichbar sind mit Michaels bewusster Entscheidung, alleinerziehender Papa zu sein.

    Das mit 'Alleinerziehenden und Scheidungen' habe ich in einen Kontext gesetzt, BJean :huhu1: und sehe es gleichwertig (auch wenn ich mir unten widersprechen werde :-D ). Einerseits ist es für mich vergleichbar, andererseits ist gar nix vergleichbar :kicher:


    Eine Scheidung ist für mich eine bewusste Entscheidung der Eltern mit direkter Wirkung auf die Kinder, egal ob 'Otto Normal' oder nicht.


    In meinem Bekanntenkreis sind einige Frauen alleinerziehend, entweder weil der Erzeuger die Schwangerschaft nicht wollte oder weil es nicht gehalten hat oder weil sie bewusst das Kind ohne Erzeuger aufziehen wollten.


    Sehen wir weltweit wie es Kindern geht, dann sind sie sehr oft nur das Ergebnis gelebten Egoismus' der Eltern, denn wann sind die Bedingungen denn für Kinder optimal?


    Michael :herz: wusste, dass er seinen Kindern alle Liebe der Welt geben konnte und damit lag er für mich nicht falsch.
    Er hat ihnen ganz bewusste Zuwendung, Aufmerksamkeit, Freude, Geborgenheit, Sicherheit und Liebe geschenkt - und Normalität, indem er sie verbarg.
    Mehr geht doch nicht!
    Dazu hat er ihre Interessen spielerisch gefördert ohne zu drängen.
    Bezüglich Prince kam die Frage in einem anderen Thread, ob Michael das gewollt hätte, dass sie so früh arbeiten.
    Jedenfalls hat er in ihnen den Wunsch gefördert zu finden und zu tun was sie erfüllt und ihnen das Selbstvertrauen gegeben alles werden zu können was sie wollen.
    Mit 16 Jahren soll man auch bei uns seinen Beruf schon wählen und darauf hin arbeiten. Oft wissen die Teens das noch nicht und werden das, was ihre Eltern wollen. Prince und Paris scheinen schon etwas zu haben für das sie brennen (kann sich ja auch noch ändern).
    Wenn man Michaels Kinder sieht, dann lebt er durch seine Liebe und Erziehung wirklich in ihnen weiter. Alles richtig gemacht Michael :kiss: (...nur zu früh gestorben :rotz: ).

    Ich finde, man kann diese Dinge nicht 1:1 mit Michaels Situation vergleichen.

    Vielleicht magst Du es ja noch erklären. :ak: So kurze Sätze lassen sonst mächtig viel Spieraum zum Spekulieren. :schulter:


    Ich wage mal zu behaupten, dass sich letztendlich GAR KEINE Dinge/Situationen/Lebenskonzepte 1:1 vergleichen lassen :zwinker: Das hat weder was mit 'Otto Normal' noch MJ zu tun. Gewisse Basics können sich ähneln, aber alles andere ist 1:7 Milliarden.


    :victory: Sky*

  • Zitat

    Dennoch halte ich ihn in Bezug auf seine Kinder für äusserst egoistisch. Die enorme Liebe, die er für sie empfand, machte es schwer, eine Mutter oder auch nur eine Nanny wirklich neben sich zu dulden. Man liest immer wieder, dass Michael Kontakte geblockt hat, sobald es ihm zu eng wurde.

    ..meinst du "egoistisch", weil er niemanden wollte, zu dem die Kinder eine ähnlich starke Bindung haben wie zu ihm? Dass er deshalb immer versuchte, Nannys auf einem gewissen Abstand zu halten (so denke ich das, wenn ich z.b. in Cascios Buch über Grace lese) Ich finde das aber nicht wirklich ungewöhnlich - es ist doch ein eher normles Verhalten - er ist Elternteil und die Nanny ist letztlich nur "Angestellte" - natürlich wollte er sicher einen grundsätzlich engen, liebevollen Kontakt zwischen Nanny und Kids - besonders als die noch ganz klein waren - aber er selbst wollte doch immer Hauptbezugsperson bleiben. Und ich denke, er hat eben einfach drauf geachtet, dass das klar war. Und eigentlich ist das auch nicht so unvernünftig, oder rein eigensinnig - eine Nanny kann gehen, kündigen, gekündigt werden..sie kann einfach aus dem Leben der Kids verschwinden...und was wäre dann? (natürlich - Michael ist auch "verschwunden" - aber nicht freiwillig. :traurig1 .) Ich denke, es sollte einfach auch den Kids klar sein - altersabhängig - dass das so ist, und das es einen Unterschied gibt zwischen Nanny und ihm als Vater.


    Zitat

    Von vornherein das Grundprinzip: Alleinerziehend im Auge zu haben, ist aber schon gewagt. Auch für einen Michael Jackson. Es erklärt sich für mich aus seiner Biografie und seinem Charakter, aber das heisst nicht zwangsläufig, dass es eine gute Entscheidung ist.

    ....ich weiß nicht, ob es gewagt ist. Was hätte es für ihn für eine Möglichkeit gegeben? Ich denke, er wußte zu dem Punkt,das es für ihn nicht so leicht sein würde wirklich dauerhaft eine Ehe - oder überhaupt eine so ähnliche Beziehung - zu führen. Und noch länger darauf zu warten, dass doch noch "die" Frau erscheint, die auch Kinder will, und mit der er auch noch über lange Zeit zusammen leben könnte...das wäre dann seine einzige Möglichkeit gewesen, Kinder zu haben, Vater zu werden. Und dann verstehe ich es, dass er das als eher unwahrscheinlich ausschloss und lieber gleich das tat, was er hauptsächlich wollte: Kinder haben und Vater sein. Und auch wenn der Weg ungewöhnlich ist - für gewagt halte ich das nicht. Man muss doch immer sehen, dass er auch nicht mit eingeplant hat, dass er so früh sterben wird. Keiner plant das ein, wenn er Kinder in die Welt setzt, egal ob in einer Ehe oder alleine. Das ist doch der Punkt im ganzen Plan,der nicht vorgesehen war - ansonsten wäre doch alles soweit perfekt weitergegangen. Ich hab es schonmal geschrieben, das ungewöhnliche daran ist, dass Michael Vater werden wollte - das ist eben nicht "alltäglich" (ich meine Vater ohne "dazugehörige" Mutter) Ich glaube wirklich, dass das der Punkt ist, den man - vlt.auch unbewußt - seltsam findet - wäre es eine Frau, die einfach Kinder haben wollte - hätte sie es A.einfacher, dazu zu kommen, und B. es wäre in der Gesellschaft mehr akzeptiert, weil Frau = Mutter ist ok, da braucht es nicht unbedingt einen Vater, hauptsache Mutter kümmert sich...


    Zitat

    aber die Bedürfnisse der Kinder wurden -in meinen Augen- zunächst vernachlässigt. Keine Nanny, auch nicht fünf davon, ersetzen die eigene Mutter.

    ..dann musst du sagen, was du mit "Mutter" genau verbindest. Ich würde damit verbinden: Liebe, Zuwendung, Bindung, Fürsorge...für das Kind. Und dazu braucht es nichtmal als "Ersatz" eine Nanny - das konnte Michael alles auch selbst im Überfluss geben. Ich weiß nicht,welche Bedürfnisse der Kinder hier zu kurz kamen, solange Michael sich mit ganzer Seele um sie kümmerte und sie für ihn das allerwichtigste waren. Eine Nanny dient da für mich auch nur als eine Betreuung - natürlich eine liebevolle, mit Gefühl und allem- (weil natürlich auch Michael nicht 24 Stunden am Tag bei seinen Kids sein konnte) aber nicht als Hauptbezugsperson oder als Mutterersatz. Die Rolle der Mutter hat Michael eigentlich doch selbst übernommen.


    Wenn man das Modell, was er wählte, um Vater sein zu können, ablehnt, heisst das, dass er vlt.garnicht Vater hätte werden können - er hätte vlt. nie Kinder gehabt, wenn es nur innerhalb einer festen Beziehung angemessen sein sollte. Und nochmal: keiner plant mit ein, wenn er wirklich gewollt und mit Liebe Kinder in die Welt setzt, dass er ihnen nicht allzulange als Elternteil zur Seite stehen kann - ich denke, dass man im Idealfall immer davon ausgeht, dass man auch möglichst lange bei den Kindern ist. Was anderes hat Michael auch nicht "geplant" :rose:

  • Das ist sicher richtig, trotzdem fehlte ihnen eine Mutter, spätestens seit seinem Tod, da er die einzige Bezugsperson war.
    Und ich wage dir in puncto Scheidung zu widersprechen - niemand heiratet bewusst mit dem Hintergedanken, sich scheiden zu lassen. Insofern ist es keine so bewusste Entscheidung wie jene, eine Leihmutter in Anspruch zu nehmen.

    Zitat


    Michael wusste, dass er seinen Kindern alle Liebe der Welt geben konnte und damit lag er für mich nicht falsch.


    Er hat ihnen ganz bewusste Zuwendung, Aufmerksamkeit, Freude, Geborgenheit, Sicherheit und Liebe geschenkt - und Normalität, indem er sie verbarg.

    Zitat

    I want people to NEVER FORGET the truth of how hard he tried, his struggle, to continue to entertain the world...the heartlessness of corporate greed. HE IS NOT A HOLOGRAM...he is not a puppet for the industry. He was a great HUMAN BEING made of flesh and blood. (KF)

  • Wie viele Frauen 'muten' ihren Kindern zu ohne Vater aufzuwachsen?

    zumuten, find ich aber jetzt sehr hart ausgedrückt. Wievielen Frauen bleibt nichts anderes übrig, als alleinerziehend zu sein?


    Keine Nanny, auch nicht fünf davon, ersetzen die eigene Mutter.

    im Fall Michael finde ich aber schon, dass es die Mutter ersetzt, zumal die Nanny auch Vertrauensperson war und das kann durchaus eine Mutter ersetzen, wenn keine Mutter da ist. Immer noch besser, als eine Mutter, die gar keine sein will.


    Und jetzt spricht mal die alleinerziehende Mutter :schiri: .... :-D
    Allgemein von Egoismsus zu sprechen, wenn Vater oder Mutter ihre Kinder allein erziehen, find ich ein bißchen anmaßend (oder ich hab euch falch verstanden :was: ), auch wenn ich zugestehen muß, dass es solche Fälle mit Sicherheit gibt. Meist ist es doch so, der Elternteil, der die Kinder alleine mit dem anderen Teil läßt, kann über seinen Egoismus nicht hinauswachsen und der andere, der der alleine bleibt ist der gearschte. Todesfälle mal ausgeschlossen, weil hier das Schicksal zugeschlagen hat.
    Ich hab mir nicht ausgesucht alleinerziehend zu sein, weiß Gott nicht. Der Umstand, dass der eine Vater nichts von seinem Kind wissen wollte, bis heute nicht, und der ander Vater jahrelang ein Drogenproblem hatte, haben mich bewußt zu dieser Entscheidung gebracht, nur dem Wohl der Kinder zu liebe :herz: . War ich deswegen egoistisch??? Gewünscht hätte ich mir was anderes, wirklich, denn es ist eine ungheure Belastung, die Verantwortung ganz alleine zu tragen.


    Das auf Michael zu übertragen, funktioniert nicht wirklich, aber hätte er die Frau gefunden, die er liebt und die mit ihm Kinder haben will, hätte er sich nie dafür entschieden alleinerziehend zu sein. Davon bin ich überzeugt. Die Konstellation hat einfach nicht gepaßt. Die eine wollte noch keine Kinder mit ihm (hätte er da mal besser ein bischen mehr Geduld bewiesen :shi1: ), die andere wollte selbst nicht Mutter sein und er wollte auf Teufel komm raus jetzt Kinder, was ich dann schon verstehen kann, denn er war ja schon fast 40. Wenn nicht jetzt, wielange hätte er noch warten sollen, bis die Richtig endlich kommt. Er selbst hat ja oft genug gesagt, es ist für ihn nicht einfach eine Frau zu finden :traurig1